THURGAU-TICKER vom 22. bis 28. Juni

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Montag, 29. Juni, 09:02 Uhr

Sturz aus einer Höhe von rund 2,5 Metern

(kapo/sko) Nach Sturz durch ein Glasdach in Frauenfeld musste am Sonntag ein 8-Jähriger mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte der Knabe um 18.45 Uhr an der Speicherstrasse durch ein Glasdach einer Tiefgarageneinfahrt. Er schlug aus einer Höhe von rund 2,5 Meter auf den Boden auf und zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er mit der Rega ins Spital geflogen.

Das Glasdach der Tiefgarageneinfahrt an der Speicherstrasse.

Das Glasdach der Tiefgarageneinfahrt an der Speicherstrasse.

Bild: PD/Kapo TG
Sonntag, 28. Juni, 16:15 Uhr

Nach Sekundenschlaf verunfallt

(kapo) Ein Autofahrer verursachte am Sonntag auf der Autobahn A1 bei Münchwilen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand. Der 81-jährige Autofahrer war kurz nach 12.15 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er während der Fahrt wegen eines Sekundenschlafs die Kontrolle über sein Auto verloren habe und in die Mittelleitplanke geprallt sei. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Während der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung wurde der Verkehr einspurig geführt. Zur Fahrbahnreinigung und Instandstellung der Einrichtungen wurde der Nationalstrassenunterhalt aufgeboten.

Sonntag, 28. Juni, 15:57 Uhr
Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Scheune in Vollbrand in Oberneunforn

(kapo) Beim Brand einer Scheune in Oberneunforn entstand am Sonntag Sachschaden, verletzt wurde niemand. Kurz vor 11.45 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Meldungen über eine brennende Scheune an der Waltalingerstrasse ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stand die Scheune bereits in Vollbrand. Die Stützpunktfeuerwehr Weinland kam mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort und brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Beim Brand wurde niemand verletzt.

Die Scheune sowie ein Lieferwagen und ein Anhänger, die sich in der Scheune befanden, sind komplett ausgebrannt. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. Zur Klärung der Brandursache haben der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen.

Sonntag, 28. Juni, 15:22 Uhr

Erfreuliches Ergebnis in Berlingen

(red) Die Rechnung 2019 der Politischen Gemeinde Berlingen schliesst bei einem Gesamtaufwand von rund 4,97 Millionen Franken mit einem laut Gemeinderat erfreulichen Gewinn von 34’000 Franken und damit 139'000 Franken besser ab als budgetiert. Die auf Anfang Juni angesetzte Gemeindeversammlung in der Unterseegemeinde findet nun neu am Montag, 14. September, statt.

Sonntag, 28. Juni, 15:14 Uhr

Bettwiesener genehmigen Rechnung 2019

Blick aus der Luft auf die Gemeinde Bettwiesen.

Blick aus der Luft auf die Gemeinde Bettwiesen.

Olaf Kühne

(red) Der Rechnungsabschluss 2019 der Politischen Gemeinde Bettwiesen erntete am Sonntag an der Urne eine Zustimmung von 97,8 Prozent. Ebenfalls genehmigt wurden Rechnung 2019 und Budget 2020 der Primarschulgemeinde Bettwiesen: bei 144 eingegangenen Stimmen mit 132 beziehungsweise 115 Ja-Stimmen.

Sonntag, 28. Juni - 11:36 Uhr

Polizei sucht Zeugen nach Raubversuch in Sulgen

(pd/lim) Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Mann kurz nach Mitternacht zu Fuss auf der Chaletstrasse in Sulgen unterwegs. Bei der Kreuzung Chaletstrasse/Bleikenstrasse kamen ihm zwei jüngere Männer entgegen. Einer der beiden schlug unvermittelt auf den 52-jährigen Mann ein und forderte Geld von ihm. Der 52-Jährige konnte vorerst flüchten und wurde bei der Kreuzung Säntisstrasse/Berghaldenstrasse von den Männern eingeholt. Sie forderten erneut Geld und griffen ihn wiederholt tätlich an.

Der Mann wurde beim Raubversuch laut Mitteilung leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau leitete sofort eine Fahndung ein, diese verlief bisher ergebnislos.

Bei der Täterschaft handelt es sich um zwei Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Sie wurden zwischen 170 und 185 cm gross und von schlanker Statur beschrieben. Eine Person soll eine Schirmmütze getragen und gebrochen Deutsch gesprochen haben.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Sulgen unter 058 345 23 60 zu melden.

Sonntag, 28. Juni - 10:13 Uhr

Brand auf Baustelle in Kreuzlingen

(pd/lim) Kurz vor 5.30 Uhr ging am Sonntag bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es auf einer Baustelle an der Fliegaufstrasse in Kreuzlingen brennen würde. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau war rasch vor Ort und sah auf der Baustelle eine brennende WC-Kabine.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kapo TG

Die Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen konnte den Brand löschen. Verletzt wurde laut Polizeimeldung niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. Die Brandursache ist unbekannt.

Sonntag, 28. Juni - 9:28 Uhr

Polizei zieht alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr

(pd/lim) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte in der Nacht auf Sonntag kurz nach 2 Uhr auf der Murgstrasse in Frauenfeld einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 41jährigen Türken einen Wert von 0,65 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis laut Mitteilung zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Samstag, 27. Juni - 10:09 Uhr

Auto kracht in Hefenhofen in einen Hühnerstall - fünf Legehennen sterben

(pd/lim) In der Nacht auf Samstag kam in Hefenhofen ein Autofahrer von der Strasse ab und kollidierte mit einem Hühnerstall. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr der 27-Jährige kurz vor 1 Uhr auf der Amriswilerstrasse in Richtung Amriswil. Aus noch unbekannten Gründen kam er linksseitig von der Strasse ab, durchbrach einen Hühnerzaun und kollidierte mit einem Hühnerstall. Beim Unfall wurden fünf Legehennen getötet.

Der Lenker musste den Führerausweis nach dem Unfall abgeben.

Der Lenker musste den Führerausweis nach dem Unfall abgeben.

Bild: Kapo TG

Personen wurden laut Medienmitteilung der Kantonspolizei keine verletzt. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 26. Juni - 19:25 Uhr

Feuerwehr wegen Brand nach Steinebrunn ausgerückt

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: Kapo TG

(dwa) Die Feuerwehr Egnach und die Feuerwehr Arbon sind am frühen Freitagabend nach Steinebrunn ausgerückt. Auslöser: Eine Person hatte um 18 Uhr gemeldet, dass eine Scheune in Brand geraten sei. Christian Jäggi, Mediensprecher der Thurgauer Kantonspolizei, erklärt auf Anfrage, dass das Feuer aber bereits wieder erloschen sei, als die Feuerwehrleute vor Ort angekommen seien.

Laut Jäggi liegt die Vermutung nahe, dass ein Blitzeinschlag für den Ausbruch des Brandes verantwortlich war. Spezialisten werden sich das Ganze am Samstag aber noch genauer ansehen, wie er festhält. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Freitag, 26. Juni, 17:00 Uhr

Unwetter zieht über Frauenfeld und nähert sich dem Mittelthurgau

Gewitter über dem Bodensee

Gewitter über dem Bodensee

Bild: Tino Dietsche

(red) Die Unwetterwarnung meldet folgendes: Am 26.06.2020 um 16:45 Uhr wurde ein Unwetter der Stufe Rot registriert, dessen Schwerpunkt sich im Bereich Frauenfeld befindet. Es kommt aus West und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h in östliche Richtung. Es besteht lokal die Gefahr von Hagel, Starkregen und Sturmböen. Die Blitzaktivität ist hoch. Folgende Orte befinden sich auf der weiteren Zugbahn des Unwetters: Matzingen (16:45), Häuslenen (16:45), Hagenbuch ZH (16:45), Bertschikon (16:45), Gachnang (16:45), Islikon (16:45), Thundorf (16:45), Amlikon-Bissegg (16:54), Ottoberg (17:08), Weinfelden (17:10), Hugelshofen (17:18), Neuwilen (17:22), Berg TG (17:24), Langrickenbach (17:30), Lengwil-Oberhofen (17:32), Altnau (17:38). Angegeben ist die Ankunftszeit des Unwetters in dem Ort.

Freitag, 26. Juni, 15:18 Uhr

150'000 Franken für Thurgau Tourismus

(red) Der Regierungsrat hat beschlossen, Thurgau Tourismus durch eine Erweiterung des kantonalen COVID-19 Massnahmenpakets mit einem einmaligen finanziellen Beitrag in der Höhe von 150'000 Franken zu unterstützen. Das schreibt er in einer Mitteilung. Diese Mittel sind gezielt für das Massnahmenpaket 2 einzusetzen, mit dem Thurgau Tourismus inländische Gäste in den Kanton Thurgau holen will. Der Regierungsrat hat indes festgehalten, dass die Mittel nicht als allgemeine Liquiditätshilfe oder zur direkten Kompensation von Ertragsausfällen dienen dürfen. Da die zusätzlichen Massnahmen einen direkten Zusammenhang mit der Coronakrise aufweisen, erweitert der Kanton Thurgau sein kantonales COVID-19-Massnahmenpaket um 150'000 für die Unterstützung von Thurgau Tourismus

Freitag, 26. Juni, 14:47 Uhr

2884 Geburten, 1360 Trauungen und 2085 Todesfälle

(red) Im Jahr 2019 gab es im Kanton Thurgau etwas weniger Geburten als im Jahr zuvor. In der Tendenz steigen die Geburtenzahlen allerdings bereits seit eineinhalb Jahrzehnten – mit leichtem Auf und Ab.2019 kamen 2'884 Kinder mit Wohnsitz im Kanton Thurgau auf die Welt. Das sind rund 90 Neugeborene weniger als im Vorjahr (-2,9 Prozent). Trotz dieses Rückgangs nahmen die Geburtenzahlen in den letzten Jahren in der Tendenz zu. Im Vorjahr war der Zuwachs bei den Geburten mit +5,8 Prozent recht deutlich ausgefallen. Dies schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Die steigenden Geburtenzahlen wirkten sich auch auf die durchschnittliche Anzahl Kinder je Frau aus: zu Beginn des Jahrtausends bekamen Frauen im Schnitt 1,4 Kinder. Seit fünf Jahren liegt die sogenannte «zusammengefasste Geburtenziffer» bei 1,6 Kindern je Frau. Heute bekommt «Frau» mit 30 ihr erstes Kind, im Jahr 2000 lag das Durchschnittsalter bei rund 28 Jahren.

Drei von vier Neugeborenen waren schweizerischer Nationalität. Von den Kindern mit ausländischer Nationalität hatten 2019 am meisten die deutsche Staatsangehörigkeit (240 Kinder), gefolgt von Nordmazedonien (100 Kinder), Italien (80 Kinder), Portugal und Polen (je 50 Kinder).

Die Zahl der Todesfälle hat sich im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr kaum verändert: 2'085 Menschen sind verstorben, dies sind 18 Personen mehr als ein Jahr zuvor.

527 Scheidungen vergangenes Jahr

Die Zahl der Eheschliessungen ist im Thurgau seit Jahren recht konstant. Im Jahr 2019 gaben sich 1'360 Paare das Ja-Wort. 527 Ehen wurden geschieden, 40 mehr als im Vorjahr. Von den Scheidungen waren 391 unmündige Kinder betroffen, wie einem weiteren neu veröffentlichten Webartikel der Dienststelle für Statistik zu entnehmen ist.

Im Schnitt halten Ehen heute länger als vor zwei Jahrzehnten. 2019 erfolgte jede dritte Scheidung nach mindestens 20 Ehejahren. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 hatten nur 16 Prozent der geschiedenen Paare eine Ehedauer von 20 Jahren oder mehr erreicht.

Die ausführlichen Webartikel stehen auf www.statistik.tg.ch bereit.

Freitag, 26. Juni, 14:05 Uhr

Gasfähre in den Heimathafen geschleppt

Die neue, noch namenlose Fähre, links wird von der Fähre Tabor nach Konstanz geschleppt.

Die neue, noch namenlose Fähre, links wird von der Fähre Tabor nach Konstanz geschleppt.

Bild: PD

(red) Die neue mit Gas betriebene Fähre der Stadtwerke Konstanz ist im Rohbau fertig. Der weitere Ausbau findet auf dem Fähre-Gelände in Konstanz-Staad statt. Das Schiff wurde am Freitag, 26. Juni, von der Werft in Fußach/Österreich nach Staad, ihren künftigen Heimathafen, geschleppt. „Wir hoffen nun auf einen zügigen Fortschritt beim Einbau der ganzen Technik und beim Endausbau. Das sehr umweltfreundliche Schiff soll ab kommendem Winter auf der Verbindung Konstanz-Meersburg eingesetzt werden und die Kapazitäten noch einmal deutlich erhöhen“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Norbert Reuter.

Freitag, 26. Juni, 11:24 Uhr

«Es gab einen gewaltigen Knall und einen Feuerball»

In dieses Dach in Weinfelden schlug der Blitz ein. Die kaputte Stelle haben die Feuerwehrleute mit einer Blache abgedeckt.

In dieses Dach in Weinfelden schlug der Blitz ein. Die kaputte Stelle haben die Feuerwehrleute mit einer Blache abgedeckt.

Bild: Mario Testa

(mte) Am frühen Freitagmorgen sind viele Bewohner der Region Mittelthurgau unsanft aus dem Schlaf gerissen worden. Zwischen 6 und 7 Uhr zog ein starkes Unwetter mit Regen, Blitz und Donner über die Region. Einer der Blitze schlug an der Burgstrasse in Weinfelden in ein Haus ein. «Meine Frau und ich haben geschlafen, da gab es einen gewaltigen Knall und einen Feuerball», sagt Charly Speich. Der Blitz schlug ins Dach von Speichs Haus ein, sprengte einige der Ziegel weg. «Es hat dann verbrannt gerochen bei uns im Haus, also habe ich die Feuerwehr alarmiert», sagt der Pensionär.

Mit 42 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr aus, wie Kommandant Jürgen Bröll auf Anfrage bestätigt. «Wir sind mit dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter ausgerückt. Vor Ort konnten wir dann aber weder Rauch noch ein Feuer feststellen.» Auch die Wärmebildkamera habe keine Auffälligkeiten gezeigt. «Wir haben den beschädigten Bereich auf dem Dach mit einer Blache gesichert und sind wieder abgezogen», sagt Bröll. Charly Speich und seine Frau kamen mit dem Schrecken davon. Ein Elektriker hat unterdessen die zerstörte Verteilerdose repariert und die kaputten Sicherungen ersetzt. «Wir haben Glück gehabt, ist nicht mehr passiert», sagt Charly Speich.

Freitag, 26. Juni, 10:17 Uhr

Stadt und Rechtsprofessor informieren über Optimierung

Frauenfeld TG - Der Thurgauer Generalstaatsanwalt Stefan Haffter musste bezüglich der Klage wegen Wahlfälschung bei den Grossratswahlen 2020 sieben Kisten voller Wahlzettel auszählen.

Frauenfeld TG - Der Thurgauer Generalstaatsanwalt Stefan Haffter musste bezüglich der Klage wegen Wahlfälschung bei den Grossratswahlen 2020 sieben Kisten voller Wahlzettel auszählen.

Bild: Reto Martin

(sko) «Optimierung der Ergebnisermittlung bei Wahlen und Abstimmungen.» Diesen Titel trägt eine auf Freitagvormittag um 11 Uhr angekündigte Medienorientierung in Frauenfeld. Dabei wollen Stadtpräsident Anders Stokholm und Rechtsprofessor Silvano Möckli aufzeigen, wie eine Wahlfälschung wie zuletzt bei den Grossratswahlen von Mitte März zukünftig verhindert werden können.

Neu wird das Strafverfahren gegen eine namentlich bekannte Person geführt, wie die Oberstaatsanwaltschaft am Freitagmorgen mitteilt. Damit steht der Genehmigung des 130. Sitzes des Grossen Rates nichts mehr im Weg, heisst es wenige Minuten später seitens des kantonalen Informationsdienstes. Die Wahlgenehmigung dieses Sitzes soll demnach am 1. Juli stattfinden.

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Verdacht auf Wahlfälschung bei den Thurgauer Grossratswahlen: Tatverdächtige Person ermittelt – die GLP soll den umstrittenen Sitz der SVP erhalten

Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Thurgau haben den Verdacht erhärtet, dass bei den Grossratswahlen in der Stadt Frauenfeld Wahlfälschung begangen wurde. Neu wird das Strafverfahren gegen eine namentlich bekannte Person geführt. Damit steht der Genehmigung des 130. Sitzes des Grossen Rates nichts mehr im Weg. Sie soll am 1. Juli stattfinden.

«Wir vertrauen auf das Strafverfahren»: Nach Verdacht auf Wahlfälschung bei der Thurgauer Grossratswahl – GLP verzichtet auf Beschwerde beim Bundesgericht

Der Verdacht einer Wahlfälschung bei der Thurgauer Grossratswahl von Mitte März im Bezirk Frauenfeld ist noch nicht definitiv geklärt. Der Generalstaatsanwalt hatte vor vier Wochen ein Zwischenergebnis bekanntgegeben. Danach stände der GLP ein zusätzlicher Sitz auf Kosten der SVP zu. Laut GLP-Fraktionspräsident Ueli Fisch verzichtet seine Partei aber nun auf den Gang vor Bundesgericht.
Freitag, 26. Juni, 09:13 Uhr

Motorradfahrer in Kreuzlingen verletzt

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Kreuzlingen musste am Donnerstag ein Motorradfahrer ins Spital gebracht werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz nach 17.30 Uhr eine 32-jährige Autofahrerin auf der Brunnenstrasse in Richtung Schwaderloh unterwegs. Als sie beabsichtigte nach links in die Bernrainstrassse abzubiegen, kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Kreuzlingen unterwegs war. Der 43-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Freitag, 26. Juni, 08:37 Uhr

Bei Kollision verletzt

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Donnerstagnachmittag in Kreuzlingen ein Mann verletzt.

Eine 79-jährige Autofahrerin wollte gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz nach 14.30 Uhr von der Remisbergstrasse nach links in die Hauptstrasse abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der auf der Hauptstrasse in Richtung Bottighofen unterwegs war. Der 59-Jährige wurde bei der Kollision verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Donnerstag, 25. Juni, 18:13 Uhr

1000 Franken für Tänzerinnen und Tänzer

(red) Die Stadt Frauenfeld und das Sportnetz Frauenfeld haben den «Frauenfelder Sport-Preis 2019» im Wert von 1000 Franken verliehen. Den Förderpreis nahm am Dienstagabend das Team Crossfire der Rock Academy entgegen.

In den vergangenen Jahren hat sich das Team Crossfire nicht nur im Kanton Thurgau, sondern auch schweizweit und über die Landesgrenze hinaus einen Namen gemacht. Das Frauenfelder Rock'n'Roll Formationstanz Team erhielt nebst dem Schweizer Meister-Titel auch eine Nominierung für die WM. «Damit hätten wir nie gerechnet», bemerkte Trainer Dimitri Isenring nach der Überraschung mit Gold-Konfetti-Regen gegenüber der Stadt Frauenfeld.

Hanu Fehr (l.), Präsident Sportnetz Frauenfeld, und Roman Brülisauer (r.), Leiter Amt für Freizeitanlagen und Sport, übergeben Dimitri Isenring, Trainer des Teams Crossfire, den Frauenfelder Sport-Preis 2019.

Hanu Fehr (l.), Präsident Sportnetz Frauenfeld, und Roman Brülisauer (r.), Leiter Amt für Freizeitanlagen und Sport, übergeben Dimitri Isenring, Trainer des Teams Crossfire, den Frauenfelder Sport-Preis 2019.

Bild. PD/Thomas Schöni

Mit dem 2018 neu lancierten Förderpreis sollen gezielt Frauenfelder Sportlerinnen und Sportler auf ihrem Weg motiviert und unterstützt werden. Dies können Einzelsportlerinnen und -sportler, Paare oder Teams sein, die den Kriterien entsprechen. Die Auswahl gilt für Sportlerinnen und Sportler sowie Teams, die die eigentliche Sportart des in Frauenfeld beheimateten Vereins ausüben und Mitglied im Sportnetz Frauenfeld sind.

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Showtanzen der Rock Academy in Pfyn.

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Bild: Reto Martin
Donnerstag, 25. Juni, 16:59 Uhr

URh lässt neu ein «Dunnschtigs»-Schiff verkehren

(red) Ab Samstag, 27. Juni , und bis 6. September, gilt für die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) der Sommerfahrplan mit täglich je vier Verbindungen in beide Richtungen zwischen Schaffhausen und Kreuzlingen/Konstanz. Feriengäste am Untersee profitieren immer donnerstags vom neuen Zusatzkurs «Dunnschtigs»-Schiff, wie die URh-Geschäftsleitung mitteilt.

Ein URh-Schiff passiert die über 200-jährige Holzbrücke bei Diessenhofen.

Ein URh-Schiff passiert die über 200-jährige Holzbrücke bei Diessenhofen.

Bild: PD

Mit dem «Dunnschtigs»-Schiff fahren Urlauber vom Untersee früher nach Kreuzlingen und Konstanz und treffen dort vor 12 Uhr ein. Oder sie kehren später vom Rheinfall-Besuch zurück. Ausflüge per Schiff gewinnen an zeitlicher Attraktivität, heisst es in einer Mitteilung.

Donnerstag, 25. Juni, 16:14 Uhr

Schutzmasken mit reflektierenden Logo

(sko) Unter dem Motto «Stay safe with Strellson» bietet Kleiderhersteller Strellson aus Kreuzlingen neuerdings Schutzmasken feil. «Auch Strellson leistet einen Beitrag im Kampf gegen Covid-19», teilt das Unternehmen mit. Als besonderes Extra leuchte das Firmenlogo im Dunkeln.

Donnerstag, 25. Juni, 15:26 Uhr

Maskentragpflicht und Anwesenheitskontrolle

(red) Über den revidierten Rahmennutzungsplan befinden die Romanshorner Stimmberechtigten am 2. Juli an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung. Sie findet in der evangelischen Kirche statt. Türöffnung ist um 19 Uhr, wie die Stadt Romanshorn mitteilt.

Mit den neuesten Lockerungen des Bundesrates sind Versammlungen bis 1000 Personen möglich, die Kirche hat 800 Plätze. Weil der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht gewährleistet ist, hat die Stadt für die Veranstaltung eine Maskentragpflicht sowie ein lückenloses Contact-Tracing durch Anwesenheitskontrolle angeordnet. Die Stadt bittet die Besucherinnen und Besucher, eigene Masken mitzubringen (einige sind in Reserve) und wie gewohnt die Stimmrechtsausweise abzugeben.

Vor Eintritt müssen die Hände desinfiziert werden. Und es gilt nach wie vor: Falls Sie sich krank fühlen, bleiben Sie bitte Zuhause.

Schutzkonzept und alle Unterlagen hier: www.romanshorn.ch/rahmennutzungsplan

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Vogelperspektive auf die Hafenstadt Romanshorn.

Vogelperspektive auf die Hafenstadt Romanshorn.

Bild: Manuel Nagel
Donnerstag, 25. Juni, 14:28 Uhr

Verletzt ins Spital transportiert

(kapo/sko) Nach einem Verkehrsunfall in Islikon musste am Mittwoch eine E-Bike-Fahrerin ins Spital gebracht werden.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bog ein 71-jähriger Autolenker gegen 16.45 Uhr vom Dorfweg auf die Hauptstrasse ab. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigen E-Bike-Fahrerin, die auf der Hauptstrasse in Richtung Frauenfeld unterwegs war. Die 33-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Symbolbild eines Unfalls zwischen Auto- und Velofahrer.

Symbolbild eines Unfalls zwischen Auto- und Velofahrer.

Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone
Donnerstag, 25. Juni, 12:50 Uhr

Gefahr vor Überhitzung in Fahrzeugen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau warnt davor, Kinder oder Tiere im Fahrzeug zurückzulassen. Es droht bei Überhitzung Lebensgefahr.

Die Tabelle zeigt die Hitzeentwicklung in einem Fahrzeug auf, dass mit geschlossenen Fenstern an der Sonne parkiert wurde.

Die Tabelle zeigt die Hitzeentwicklung in einem Fahrzeug auf, dass mit geschlossenen Fenstern an der Sonne parkiert wurde.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

«Nur schnell» kann bei sommerlichen Aussentemperaturen zur Todesfalle für Kinder oder Tiere in parkierten Fahrzeugen bedeuten, auch mit leicht geöffneten Fenstern. Lassen sie deshalb keine Personen oder Tiere im Fahrzeug zurück, ohne dass genügend Frischluftzufuhr gewährleistet ist. Es reicht nicht, die Scheiben einen Spalt zu öffnen.

Kinder können die entstehende Hitze nicht mehr genügend durch das Schwitzen und die Atmung regulieren. Folglich droht die Gefahr einer Überhitzung (Hyperthermie) bis hin zum Kreislaufstillstand. Wie Menschen sind auch Hunde in Gefahr. Sie regulieren die Körpertemperatur über die Zunge (Hecheln) und die Pfoten. Bei ungenügender Belüftung und mangelndem Wasser kann es zu einem Kreislaufstillstand kommen.

So verhält man sich richtig, wenn Menschen oder Tiere in einem Fahrzeug eingeschlossen und durch Hitze gefährdet sind:

  • Versuchen Sie, den Lenker oder die Lenkerin ausfindig zu machen, zum Beispiel durch Ausrufen lassen der Autonummer.
  • Gelingt Ihnen das nicht, ist die Polizei über die Notrufnummer 117 zu verständigen.
  • Beobachten Sie bis zum Eintreffen der Polizei den Gesundheitszustand von Mensch oder Tier.
  • Dokumentieren Sie die Situation mittels Kamera und/oder holen Sie weitere Passanten hinzu, falls im Notfall die Scheibe an einem Fahrzeug einschlagen werden muss.
Donnerstag, 25. Juni, 11:46 Uhr

Jörg Engeli folgt auf Anna Rink

Anna Rink trat am 11. Juni mit sofortiger Wirkung aus dem Kreuzlinger Gemeinderat zurück.

Anna Rink trat am 11. Juni mit sofortiger Wirkung aus dem Kreuzlinger Gemeinderat zurück.

Bild: PD

(red) Die Kreuzlinger Gemeinderätin Anna Rink (FL/G) hat an der Gemeinderatssitzung vom 11. Juni 2020 ihren sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Ihre Nachfolge tritt Jörg Engeli an. Der Stadtrat er-klärte ihn für den Rest der Amtsperiode 2019/2023 als gewählt.

Gemäss Paragraf 60 des Gesetzes über das Stimm- und Wahlrecht rückt von den Ersatzleuten die Person mit der höchsten Stimmenzahl nach. Gemäss Wahlresultat vom 31. März 2019 ist dies Jörg Engeli (FL/G). Er hat sich bereit erklärt, das Mandat anzunehmen.

Der Stadtrat erklärte Jörg Engeli per 12. Juni 2020 für den Rest der Amtsperiode 2019 bis 2023 als gewählt. Für ihre Mitarbeit im Parlament sprach der Stadtrat Anna Rink seinen Dank aus.

Donnerstag, 25. Juni, 10:54 Uhr

Diessenhofen schnallt Gürtel enger

In Diessenhofen ergreift der Stadtrat Sparmassnahmen.

In Diessenhofen ergreift der Stadtrat Sparmassnahmen.

Bild: Imago Stock&people

(red) Die Stadtgemeinde Diessenhofen rechnet vorläufig im Budget 2021 mit 200'000 Franken weniger Steuereinnahmen aufgrund der Coronakrise.

Dies hat die Finanzkommission der Stadt veranlasst, beim Stadtrat Sparmassnahmen in eigener Sache beliebt zu machen. Der Stadtrat hat nun an seiner letzten Sitzung entschieden, dass

  • die Stadtratsmitglieder im Jahre 2020 auf die Hälfte ihres Sitzungsgeldes verzichten.
  • externe Kommissionsmitglieder angefragt werden, ob sie bei der Aktion mitmachen möchten.
  • bei der Stadtverwaltung die geplante Lohnsummenanpassung im Jahre 2021 um 10'000 Franken reduziert wird.

Mit diesem Verzicht können der Stadtrat, die Kommissionen und die Angestellten einen Beitrag leisten, um die angespannte Budgetsituation etwas zu entschärfen und sich solidarisch zu zeigen.

Die Kommissionen werden bei ihren nächsten Sitzungen angefragt, ob sie bei der Aktion ebenfalls mitmachen möchten. Ein erstes sehr positives Signal gibt es von der Ortsplanungskommission, wo alle externen Mitglieder auf die Hälfte des Sitzunsgeldes verzichten und der Ortsplaner freiwillig einen Teil der geleisteten Stunden nicht in Rechnung stellen wird.

Donnerstag, 25. Juni, 09:42 Uhr

Frauenfeld bekommt Lehrgang für HF Medizintechniker

(red) Ab diesem August startet das Bildungszentrum für Technik Frauenfeld (BZT) mit dem Lehrgang HF Systemtechnik (Medizintechnik) und baut sein Angebot als Bildungspartner in der Ostschweiz weiter aus.

Medizintechniker überwachen die Funktionsfähigkeit medizinischer Geräte.

Medizintechniker überwachen die Funktionsfähigkeit medizinischer Geräte.

Bild: PD

Dipl. Techniker/in HF Systemtechnik mit Vertiefung Medizintechnik ist eine Weiterbildungsrichtung mit sehr hohem Zukunftspotential. Um den Anforderungen der Medizintechnik in Gesundheitswesen, Gewerbe und Industrie gerecht zu werden, hat das BZT den Lehrgang in enger Zusammenarbeit mit den Kantonsspitälern St. Gallen und Frauenfeld sowie Zulieferer medizintechnischer Geräte entwickelt. Dabei wurde der Fokus gezielt auf den Praxisbezug gelegt – sowohl beim Lehrgang als auch bei den Dozenten.

Wichtige Player im Gesundheitswesen
Der praxisorientierte Lehrgang dauert drei Jahre und wird berufsbegleitend absolviert. Dank dem HF-Konzept am BZT absolvieren die Teilnehmenden das erste Jahr in einem Grundstudium, zusammen mit Teilnehmenden aus anderen HF-Lehrgängen. Ein Konzept, welches den breiten Austausch mit Teilnehmenden aus anderen Bereichen wie Informatik, Wirtschaftsinformatik und Maschinenbau erlaubt und optimales Networking bietet.

Im Gesundheitswesen bedienen und überwachen Systemtechniker einerseits die Funktionsfähigkeit medizinischer Geräte und schulen andererseits medizinisches Personal und Ärzte in der Anwendung der Apparaturen.

Weitere Informationen zu dieser vielseitigen Weiterbildung im Gesundheitswesen gibt es auf www.weiterbildung.bztf.ch

Donnerstag, 25. Juni, 08:17 Uhr

Thurgauer Regierungsrat kann dringliche Beschlüsse nun auch virtuell fassen

(tn) Der Regierungsrat hat die Änderung des Geschäftsreglements des Regierungsrates genehmigt. Künftig sollen im Kanton Thurgau die Regierungsmitglieder in schwierigen Fallkonstellationen im Rahmen einer Aussprache nicht nur die Situation darstellen können. «Vielmehr soll der Gesamtregierungsrat in Form einer konsultativen Abstimmung beratend und – wenn mehrere Departemente betroffen sind – auch koordinierend tätig sein», dies schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Diese Empfehlung sei im revidierten Reglement aufgenommen worden. «Damit ist der Regierungsrat künftig berechtigt, wenn nötig die Führung eines Geschäfts zu übernehmen.»

Coronakrise wurde berücksichtigt

Der Regierungsrat habe unter anderem aber auch die Erfahrungen aus der Coronakrise in die Revision einfliessen lassen, heisst es in der Mitteilung weiter. So können dringliche Beschlüsse künftig auch in virtuellen Sitzungen gefasst werden, zum Beispiel in Audio- oder Videokonferenzen.

Weiter ist im geänderten Geschäftsreglement festgehalten, dass sich zu jeder Zeit mindestens ein Mitglied des Regierungsrates in der Schweiz befinden muss.

Mittwoch, 24. Juni, 19:48 Uhr

Grossmehrheitliches Ja für Covid-19-Fonds

(sko) Der Gemeinderat Frauenfeld hat am Mittwochabend der städtischen Rechnung 2019 nach einer rund dreieinhalb Stunden dauernden Debatte grossmehrheitlich zugestimmt. Damit fliesst der Gewinn der Stadtverwaltung in Höhe von 1,26 Millionen Franken in einen vom Stadtrat aufgegleisten Fonds Covid-19, um die Auswirkungen der Coronapandemie finanziell abzufedern. Einzig Teile der Fraktion SVP/EDU setzten sich gegen die Äufnung des Fonds zur Wehr. Unabhängig davon waren sich Stadt- und Gemeinderat einig, dass die Hilfegelder nicht wie in Weinfelden oder in Steckborn per Giesskannenprinzip an alle verteilt werden sollen.

Der Frauenfelder Gemeinderat tagt vor dem Ausbruch der Coronapandemie noch ohne Sicherheitsabstände.

Der Frauenfelder Gemeinderat tagt vor dem Ausbruch der Coronapandemie noch ohne Sicherheitsabstände.

Bild: Andrea Stalder

Die Gesamtrechnung inklusive Werkbetriebe und Alterszentrum Park schliesst bei einem Gesamtaufwand von rund 170 Millionen Franken mit einem Gewinn von über zehn Millionen Franken und damit vor allem dank dem Goldesel Werkbetriebe knapp acht Millionen Franken besser als budgetiert ab.

Einzig die Gewinnverwendung der Werkbetriebe führte zu Diskussionen. Schliesslich hat der Gemeinderat jedoch einen Fonds für einen Rabatt auf den Strom- und Gastarife in Höhe von zwei Millionen Franken angenommen.

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Mittwoch, 24. Juni, 16:32 Uhr

Definitiv keine Ausnahmebewilligung für das Kreuzlinger Stadthaus

Hier plant der Stadtrat ein neues Verwaltungsgebäude.

Hier plant der Stadtrat ein neues Verwaltungsgebäude.

(Bild: Reto Martin)

(ubr) Der Stadtrat Kreuzlingen wird den Entscheid des Thurgauer Verwaltungsgerichtes bezüglich der verweigerten Ausnahmebewilligung für den Bau eines neuen Stadthauses auf der Festwiese am Bärenplatz nicht beim Bundesgericht anfechten. Dies teilte er am Mittwochnachmittag mit. Das neue Verwaltungsgebäude hätte mit 111 Metern Länge einer Sondergenehmigung bedurft. Eins solche wird es nun aber definitiv nicht geben. Stattdessen setzt der Stadtrat nun auf eine Änderung des kommunalen Baureglements, so dass es keiner Ausnahmebewilligung mehr bedarf. Allerdings wird dies im Zuge der Ortsplanungsrevision erst 2022 oder 2023 rechtskräftig. Weiterhin steht die Volksinitiative zur Freihaltung der Festwiese im Raum, hier führt der Stadtrat nun Gespräche, um allenfalls eine Konsenslösung zu finden.

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Mittwoch, 24. Juni, 15:38 Uhr

Diesenhofen ruft Boote zurück in den Hafen

Die Boote sollen bis spätestens 29. Juni in den Hafen von Diessenhofen zurückkehren.

Die Boote sollen bis spätestens 29. Juni in den Hafen von Diessenhofen zurückkehren.

Bild: PD

Der Wasserstand des Rheins erlaubt es, dass die Boote in den Hafen zurückkehren. Die Bootsplatzmieter werden daher aufgerufen, ihre Boote bis spätestens 29. Juni wieder im Hafen zu stationieren.

Demnächst wird auch die jährliche Kontrolle stattfinden, ob sämtliche Boote eingewassert wurden. Bootsplatzmieter, welche ihre Boote noch nicht eingewassert haben, werden aufgefordert, dies umgehend zu erledigen.

Mittwoch, 24. Juni, 14:22 Uhr

Gachnang sagt 1.-August-Feier ab

(red) Aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten durch Covid-19 hat sich das Organisationskomitee vom Ortsverein Niederwil entschieden, auf die Durchführung der 1. August-Feier in der Gemeinde Gachnang zu verzichten. Der Verein bedauert dies ausserordentlich, da die Vorbereitungsarbeiten weit fortgeschritten waren.

Mittwoch, 24. Juni, 13:38 Uhr

Mehrere Velos in Konstanz gestohlen und in VW-Bus geladen

Parkierte Velos an der Universität Konstanz.

Parkierte Velos an der Universität Konstanz.

Bild: Reto Martin (Konstanz, 17. Mai 2019)

Am frühen Mittwochmorgen gegen 5.30 Uhr entwendete ein 28-jähriger Mann vier mit einem Schloss gesicherte Velos und lud diese in seinen VW-Bus ein. Ein auf dem Parkplatz Nord der Universität Kostanz vorbeikommender Spaziergänger beobachtete diesen Vorgang, informierte die Polizei und übermittelte das Kennzeichen des VW-Busses. Eine Streife des Polizeireviers überprüfte die Anschrift des Fahrzeughalters und konnte den 28-Jährigen beim Ausladen der Fahrräder antreffen. Der 28-Jährige wird nun wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls angezeigt.

Mittwoch, 24. Juni, 11:56 Uhr

Keine 1.-August-Feier in Weinfelden

In Weinfelden hält jeweils der Grossratspräsident die 1.-August-Rede. Im letzten Jahr war das Kurt Baumann (SVP), der auf dem Marktplatz in Weinfelden sprach. Dieses Jahr wäre der Romanshorner Norbert Senn (CVP) an der Reihe gewesen.

In Weinfelden hält jeweils der Grossratspräsident die 1.-August-Rede. Im letzten Jahr war das Kurt Baumann (SVP), der auf dem Marktplatz in Weinfelden sprach. Dieses Jahr wäre der Romanshorner Norbert Senn (CVP) an der Reihe gewesen.

Bild: Andrea Stalder (Weinfelden, 1. August 2019)

(mte) Der Weinfelder Stadtrat sagt die diesjährige Bundesfeier ab. «Die Feier könnte nicht im geplanten Rahmen durchgeführt werden. Deshalb hat der Stadtrat diesen Entscheid gefällt», sagt Stadtschreiber Reto Marty auf Anfrage. «Auch die Anpassung der Vorgaben, also die Reduktion des Sicherheitsabstands von 2 auf 1,5 Meter bringt kaum Vorteile.»

Der Stadtrat befürchte auch, dass ausgerechnet dieses Jahr mehr Gäste als die durchschnittlich etwa 700 Personen zur Feier kämen, weil sie die Sommerferien in der Schweiz verbringen werden. «All diese Ungewissheiten haben zum Absage-Entscheid geführt, den der Stadtrat vergangenen Dienstag gefasst hat. Zudem wissen die beteiligten Vereine nun, dass sie über den Termin wieder verfügen können.»

Vor zwei Jahren hielt der damalige Grossratspräsident Turi Schallenberg aus Bürglen die 1.-August-Rede in Weinfelden.

Vor zwei Jahren hielt der damalige Grossratspräsident Turi Schallenberg aus Bürglen die 1.-August-Rede in Weinfelden.

Bild: Mario Testa (Weinfelden, 1. August 2018)
Mittwoch, 24. Juni, 11:02 Uhr

Jäger hätten Wasservögel nicht schiessen dürfen

(red) Der Kanton Thurgau hat Kormorane zum Abschuss freigegeben. Ein Gericht sagt jetzt: Das hätte er nicht tun dürfen.

Ein Kormoran auf dem Schiffanlegesteg in Mannenbach.

Ein Kormoran auf dem Schiffanlegesteg in Mannenbach.

Bild: Donato Caspari (Mannenbach, 20. Januar 2016)

500 Gramm Fisch isst ein Kormoran täglich. Und am Rhein, zwischen dem Untersee und Stein am Rhein, hat es viele von diesen grossen Wasservögeln. Einen Teil davon hatte der Kanton Thurgau diesen Winter zum Abschuss freigegeben. Denn: Kormorane essen besonders gerne Äschen. Ein Fisch, der seitdem Hitzesommer vor zwei Jahren im Rhein massiv bedroht ist. Vogelschützer legten Beschwerde ein.

Gegen diese Abschussbewilligung hatten Vogelschützer von Birdlife Beschwerde eingelegt. Jetzt, im Nachhinein, erhalten sie Recht: Die Jäger hätten die Kormorane nicht schiessen dürfen. Das Thurgauer Verwaltungsgericht gewichtet nämlich den Schutz der Vögel als mindestens gleich hoch wie jener der Fische ein. Das geht aus dem aktuellen Urteil hervor. Das Gebiet um Stein am Rhein sei auch ein wichtiges Vogelreservat. Durch die Abschüsse würden nicht nur die Kormorane verjagt, sondern auch die anderen Vogelarten.

Fischer wollen Urteil bekämpfen
Wenig Verständnis für diesen Entscheid des Thurgauer Verwaltungsgerichts haben Fischer. Der Schweizer Fischereiverband schreibt in einer Mitteilung von einem«Todesurteil für die Äschen». Deshalb will der Verband das Urteil mit allen Mitteln bekämpfen. Keine Busse oder Strafe für die Verantwortlichen. Obwohl die Kormorane, Stand jetzt, nicht geschossen hätten dürfen. Eine Busse oder Strafe gibt es für die Verantwortlichen beim Kanton Thurgau vorerst nicht.

Mittwoch, 24. Juni, 10:12 Uhr

Gachnanger können Grüngutmarken online bestellen

«Haben Sie gewusst, dass Sie die Grüngutmarken und Containerplomben direkt online bestellen und bezahlen können?»

Das steht auf der Webseite der Gemeinde Gachnang. Die Bestellung kann direkt über den Online-Schalter getätigt werden. Man kann auf Rechnung bestellen oder direkt mit der Kreditkarte bezahlen. Die Grüngutmarken werden einem dann von der Gemeinde nach Hause geschickt.

Mittwoch, 24. Juni, 09:08 Uhr

Gemeinderatsitzung in Kreuzlingen öffentlich

Die Gemeinderatssitzung, als Alexander Salzmann zum Präsidenten gewählt wurde, fand noch im Dreispitz-Saal statt.

Die Gemeinderatssitzung, als Alexander Salzmann zum Präsidenten gewählt wurde, fand noch im Dreispitz-Saal statt.

Andrea Stalder (Kreuzlingen, 11. Juni 2020

(red) Nachdem Veranstaltungen mit maximal 1000 Personen ab dem 22. Juni wieder erlaubt sind, können Gäste der Kreuzlinger Gemeinderatsitzung vom 2. Juli unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes beiwohnen.

Die Sitzung findet im evangelischen Kirchgemeindehaus an der Bärenstrasse 25 statt und nicht wie gewohnt im Rathaussaal. Für die Veranstaltung wird ein umfassendes Schutzkonzept erstellt, an das sich alle Teilnehmenden zu halten haben.

Gäste, die der Sitzung beiwohnen möchten, erhalten einen fix zugeteilten Sitzplatz im Besucherbereich im hinteren Teil des Saals. Der Einlass ist ab 18.30 Uhr möglich, wobei alle Besucher ihren Ausweis vorzeigen und ihre Personalien angeben müssen. Ist das Kontingent ausgeschöpft, besteht keine Möglichkeit mehr der Sitzung beizuwohnen. Masken und Desinfektionsmittel werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Den gemäss vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) besonders gefährdeten Personen raten wir von einer Teilnahme ab.

Der Gemeinderat berät an der Sitzung vom 2. Juli folgende Geschäfte: Rechnungsabschluss 2019 Stadt und Technische Betriebe Kreuzlingen sowie die Botschaft «Projektänderung für die Sanierung und Erweiterung der Heinrichhalle» in Höhe von 1'600'000 Franken sowie den Bau-rechtsvertrag mit dem Sportfischerverein.

Bei Fragen steht die Stadtkanzlei gerne zur Verfügung: E-Mail: kanzlei@kreuzlingen.ch; Telefon: 071 677 61 83.

Dienstag, 23. Juni, 17:39 Uhr

Auseinandergelebt wegen Fernbeziehung

(mus) Nach zwölf gemeinsamen Jahren, zehn davon verheiratet, gehen die SRF-Sportmoderatorin Annette Fetscherin (37) und ihr Ehemann Adrian Fetscherin (45) getrennte Wege. Gegenüber «Blick» sagt die Thurgauerin:

«Wir sind schon seit über einem Jahr getrennt. Wir verstehen uns nach wie vor gut und haben regelmässigen Kontakt.»
Annette Fetscherin aus Aadorf moderiert Sportsendungen beim SRF.

Annette Fetscherin aus Aadorf moderiert Sportsendungen beim SRF.

Bild: Andrea Stalder

Auch wenn es anfangs für die beiden stimmte, eine Fernbeziehung zu führen – sie lebte vorwiegend im Unterland, er in Graubünden – hätten sich die beiden nun auseinandergelebt, berichtet das Boulevardblatt. Die gemeinsame Wohnung in Uster habe Annette Fetscherin schon vor einigen Monaten verlassen. Sie wohne nun allein. Das positive Gemüt sei ihr aber trotz der Umstände geblieben, woran ihre Pferde sicherlich nicht ganz unschuldig seien. Einen neuen Mann gebe es im Leben der 37-Jährigen aus Aadorf nicht.

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Dienstag, 23. Juni, 16:50 Uhr

Regierungspräsident spricht Botschaft an die Bevölkerung

(red) Regierungspräsident Walter Schönholzer wird an der achten Bettagsfeier in Arbon eine Botschaft an die Bevölkerung richten. Die Feier findet am 20. September um 17 Uhr turnusgemäss in der evangelischen Kirche statt und steht wieder unter dem Patronat der Stadt Arbon. Mitwirkende sind auch Stadtpräsident Dominik Diezi und die Jugendmusik Arbon.

Walter Schönholzer, Regierungspräsident.

Walter Schönholzer, Regierungspräsident.

Bild: Donato Caspari

Die Feier steht unter dem Motto «In Gottes Hand geborgen». Speziell gewürdigt wird der vor 75 Jahren im KZ ermordete Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer. Dessen letztes Gedicht «Von guten Mächten wunderbar geborgen» erweist sich in unserer krisenbelasteten Zeit als besonders aktuell. Zum OK der Feier gehören Köbi Auer (SP/Gewerkschaften), Urs Gähwiler (FDP), Judith Huber (EVP), Myrta Lehmann (CVP), André Mägert (XMV) und Andrea Vonlanthen (SVP).

Dienstag, 23. Juni, 16:09 Uhr

Kanu-Regatta trotz Corona

(red) Am kommenden Samstag findet die erste Kanu-Regatta dieses Jahres in der Schweiz statt. Die üblicherweise Anfang Mai durchgeführte Nachwuchsregatta gibt den jungen Kanutinnen und Kanuten aus der ganzen Schweiz die Möglichkeit einer ersten Standortbestimmung. Aufgrund der Coronapandemie musste der Anlass verschoben werden.

Die neuen Bestimmungen des Bundes lassen die Durchführung in Romanshorn nun doch zu. Mit von der Partie sind am Samstag auch Athletinnen und Athleten aus Süddeutschland. Somit werden über 100 Jugendliche für spannende Wettkämpfe sorgen, ab 10 Uhr bei verschiedenen Disziplinen an Land. Von 13 bis 17 Uhr folgen die Rennen im Kajak-Einer und -Zweier auf der Regattabahn. Zuschauer sind herzlich willkommen, auch in der Festwirtschaft.

Blickfang von den Schweizermeisterschaften Regatta-Kanuten in Romanshorn.

Blickfang von den Schweizermeisterschaften Regatta-Kanuten in Romanshorn.

Bild: Reto Martin, 9. September 2017
Dienstag, 23. Juni, 14:55 Uhr

Leben kehrt zurück in die Innenstadt

(sba) Am 3. Juli beginnt das Leben wieder in der Innenstadt von Weinfelden. Mit dem «Wyfelder Fritig» fällt der Startschuss in die neue Normalität, nachdem während Monaten keine Veranstaltungen stattfinden konnten. Der Anlass beginnt um 18 Uhr und dauert bis 21 Uhr. Er bietet den Gewerbetreibenden in Weinfelden mit kreativen Ideen, die Bevölkerung zu bezaubern. Was bleibt, sind Schutzkonzepte, welche die Veranstalter auflegen und an dessen Regeln sich die Besucher halten sollen.

Erster Wyfelder Friitig der Saison 2019 in Weinfelden. Im «Wollring »werden Hühner gehäkelt. (Bild: Reto Martin)
6 Bilder
Erster Wyfelder Friitig der Saison 2019 in Weinfelden. Im «Wollring »werden Hühner gehäkelt. (Bild: Reto Martin)
Erster Wyfelder Friitig der Saison 2019 in Weinfelden. (Bild: Reto Martin)
Erster Wyfelder Friitig der Saison 2019 in Weinfelden. (Bild: Reto Martin)
Erster Wyfelder Friitig der Saison 2019 in Weinfelden. (Bild: Reto Martin)
Erster Wyfelder Friitig der Saison 2019 in Weinfelden. (Bild: Reto Martin)

Erster Wyfelder Friitig der Saison 2019 in Weinfelden. Im «Wollring »werden Hühner gehäkelt. (Bild: Reto Martin)

Mit dem «Wyfelder Fritig» nimmt auch die Vollmondbar ihren Betrieb wieder auf. Sie bieten auf dem Marktplatz Verpflegung an. Zudem spielt das Jazz-Quintett Raphael Jost. Bei Toni’s Barbershop ist die Barfussbrauerei aus Wuppenau für einen Beer und Beard Abend zu Gast. Bei der Boutique Hauptgasse gibt es Cupcake aus dem Paradies und der Gasthof Eisenbahn bietet einen neuen «Wyfelder Fritig»-Drink an. Bahnliebhaber kommen mit er Ausstellung des Vereins Historische Mittel-Thurgau-Bahn auf ihre Kosten.

Dienstag, 23. Juni, 14:06 Uhr

Feuerwehr muss ausrücken

(kapo/sko) Beim Brand eines Gasgrills ist am Montag in Niederneunforn Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Eine 52-jährige Frau nahm gegen 20 Uhr auf dem Sitzplatz eines Wohnhaus in der Nähe der Schaffhauserstrasse einen Gasgrill in Betrieb.

Wenig später bemerkte sie, dass dieser in Brand geraten war. Die Feuerwehr Weinland konnte den Brand rasch löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist einige hundert Franken hoch. Die Brandursache wird von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Der zerstörte Gasgrill.

Der zerstörte Gasgrill.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Dienstag, 23. Juni, 13:09 Uhr

Abfall-Hotspot beim Thurgauer Staatsarchiv

(sko) «Es sieht jedes Mal so aus, als wäre ein voller Abfallsack explodiert!» Diese Aussage stammt von einem besorgten Bürger, den die Abfallberge beim Staatsarchiv in Frauenfeld nerven. Täglich spaziere er drei Stunden lang durch Frauenfeld und nach jedem Wochenende würden sich die Abfallberge von unbesorgten Menschen von neuem türmen. «Es ärgert mich, dass sie Taschen dabeihaben, aber zu faul sind den Abfall zu sammeln», sagt der Betroffene gegenüber «20 Minuten».

Littering ist ein weit verbreitetes Phänomen.

Littering ist ein weit verbreitetes Phänomen.

Bild: Andrea Stalder

Um dem Problem Herr zu werden, sammelt der Betroffene freiwillig den Abfall von anderen ein, auch um die Mitarbeitenden des Werkhofs zu entlasten. Er fordert, dass die Stadtverwaltung härter gegen Abfallsünder vorgeht. Dort reagiert man mit Verständnis. «Es sind schon mehrere Reklamationen von Anwohnern bei uns eingegangen», erzählt Urban Krattiger, Mediensprecher der Stadt Frauenfeld, gegenüber «20 Minuten». Beim Staatsarchiv patrouillierten seither Angestellte der Securitas. Zudem überlegt sich die Stadt, wie sie das Littering sonst eindämmen kann.

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Dienstag, 23. Juni, 11:09 Uhr

Kanton meldet nur noch Veränderungen der Fallzahlen

(sko) Am Dienstag, 23. Juni, vermeldet der Kanton Thurgau einen weiteren Corona-Fall, wie er auf dem Nachrichtendienst Twitter schreibt. Seit dem Beginn der Pandemie sind somit im Thurgau bisher 386 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden.

Seit dem 18. Juni veröffentlicht der Kanton Thurgau nicht mehr täglich ein Corona-Bulletin, sondern nur noch bei Veränderungen der Fallzahlen. Bisher sind im Thurgau nebst den 386 positiv getesteten Personen insgesamt 18 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Im landesweiten Vergleich belegt der Thurgau damit einen der Spitzenplätze – im positiven Sinne.

Dienstag, 23. Juni, 10:25 Uhr

Detaillierter Unfallhergang unklar, Polizei sucht Zeugen

(kapo/sko) Ein Mann hat sich am Montag bei einem Unfall in Horn verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Der 65-jährige E-Scooter-Fahrer war gegen 12.40 Uhr auf der Bürgerstrasse in Richtung Goldach unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte er beim Übergang von der Strasse auf den Kiesweg zu Boden. Der Rettungsdienst brachte den Verunfallten mit mittelschweren Verletzungen ins Spital.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Arbon unter der Nummer 058 345 21 00 melden.

E-Scooter geniessen, wie hier in Zürich, im ganzen Land immer grössere Beliebtheit.

E-Scooter geniessen, wie hier in Zürich, im ganzen Land immer grössere Beliebtheit.

Bild: Christian Beutler/Keystone
Dienstag, 23. Juni, 09:52 Uhr

Erholung durch Niederschläge

(sko) Nach dem staubtrockenen Frühling fürchteten alle schon ein Niedrigwasser, wie es der Bodensee zuletzt im Herbst 2018 erlebt hatte. Dank der Regenfälle der vergangenen Wochen jedoch hat sich der Wasserstand im Bodensee erholt, wie aktuelle Pegelstände des Bundesamtes für Umwelt zeigen. Sowohl in Romanshorn als auch in Berlingen nähert sich der aktuelle Wasserstand dem Jahresmittel, das er übrigens zwischen Februar und April einmal übertroffen und knapp am Maximum gekratzt hat.

Die Messstation des Pegelstandes in Romanshorn.

Die Messstation des Pegelstandes in Romanshorn.

Bild: Andrea Stalder, 16. März 2020
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Dienstag, 23. Juni, 08:46 Uhr

Rasche Umsetzung von Angeboten durch zwei Jugendarbeiter

(red) Der Stadtrat von Romanshorn verlängert die Versuchsphase der kommunalen Jugendförderung und offenen Jugendarbeit Romanshorn-Salmsach um ein halbes Jahr bis März 2021.

Die neue Jugendarbeit war im Oktober 2019 gestartet und als einjährige Versuchsphase angelegt. Trotz relativ geringen Personalressourcen – zwei Jugendarbeiter teilen sich ein Pensum von 60 Prozent – wurden laut Mitteilung rasch konkrete Angebote umgesetzt. «Der Lockdown behinderte jedoch Teile der weiteren Aufbauarbeiten, da einerseits der Jugendraum nicht mehr benutzt werden konnte und andererseits das Sammeln von Erfahrungswerten zu Nutzergewohnheiten und –bedürfnissen der Jugendlichen mehrheitlich entfiel.»

Tamara Wiedermann, Stadträtin und Ressortverantwortliche Freizeit und Sport, CVP.

Tamara Wiedermann, Stadträtin und Ressortverantwortliche Freizeit und Sport, CVP.

Bild: Reto Martin

Vorgesehen war, im Sommer 2020 die Erfahrungen des Versuchsbetriebs mit Begleitung der Fachschule St. Gallen auszuwerten und damit die Richtung der künftigen Jugendarbeit zu bestimmen. Aufgrund der pandemiebedingt verkürzten Betriebszeit hat die Jugendkommission die vorliegenden Daten nun als zu wenig repräsentativ taxiert und dem Stadtrat eine Verlängerung der Versuchsphase um ein halbes Jahr beantragt. Diesem Antrag hat die Exekutive in seiner Sitzung vom 16. Juni 2020 entsprochen, wie die Stadt Romanshorn und Stadträtin Tamara Wiedermann, Ressortverantwortliche Freizeit und Sport, mitteilen.

Jugendliche toben sich in Romanshorn beim Skaten aus.

Jugendliche toben sich in Romanshorn beim Skaten aus.

Bild: Susann Basler
Montag, 22. Juni, 17:07 Uhr

Verletzter Mofalenker in Sulgen: Polizei sucht Zeugen

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen in Sulgen wurde ein Mofalenker verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Kurz nach 7.30 Uhr war ein Mofalenker auf der Kreuzlingerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Gegenüber der Kantonspolizei Thurgau gab der 14-Jährige an, dass er beim Weiler Uerenbohl von einem Auto mit Anhänger überholt und gestreift worden sei. Der Mofalenker zog sich beim Sturz Verletzungen zu und musste durch eine Drittperson zu einem Arzt gebracht werden.

Die Autofahrerin oder der Autofahrer fuhr ohne anzuhalten in Richtung Zentrum weiter. Womöglich hat die fahrzeuglenkende Person den Vorfall nicht bemerkt. Es soll sich um einen weissen Personenwagen mit grünem Ladungssicherungsnetz auf dem Anhänger gehandelt haben.

Der Lenker oder die Lenkerin des Autos sowie Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Sulgen unter 058 345 23 60 melden.

Montag, 22. Juni, 16:25 Uhr

Kanton twittert Corona-Zahlen nur noch, wenn es neue Fälle gibt

(ubr) Am 17. Juni meldete der Kanton Thurgau zuletzt einen neuen Corona-Fall, den 385. Seit dem 18. Juni befindet sich auch kein Patient mehr in Spitalpflege wegen Covid-19.

Das tägliche Twitter-Bulletin des Kantons Thurgau verändert sich deshalb kaum mehr. Man verzichtet daher künftig auf die tägliche Meldung und informiert nur noch, wenn es Veränderungen gibt.

Aktueller Stand für den Kanton Thurgau: 385 kumulierte Fälle, 0 Personen momentan in Spitalpflege, insgesamt 18 Verstorbene im Zusammenhang mit Covid-19.

Montag, 22. Juni, 16:18 Uhr

Chorprobe in der Bootshalle tönt erstaunlich gut

Der grenzüberschreitende Rock- und Popchor Sixtygroove probt derzeit in der Gesamtformation in der Bootshalle der Brunnert-Grimm AG in Tägerwilen, wo Abstandhalten und gute Durchlüftung gewährleistet werden können. Das Bild zeigt einen Teil des Chores, der von Chorleiterin Julia Matt geleitet und von Bandleiter Ad Schwarz begleitet wird.

Der grenzüberschreitende Rock- und Popchor Sixtygroove probt derzeit in der Gesamtformation in der Bootshalle der Brunnert-Grimm AG in Tägerwilen, wo Abstandhalten und gute Durchlüftung gewährleistet werden können. Das Bild zeigt einen Teil des Chores, der von Chorleiterin Julia Matt geleitet und von Bandleiter Ad Schwarz begleitet wird.

(Bild: pd)

(red) Chöre haben es in Corona-Zeiten bekanntlich besonders schwer. Weil beim Singen mutmasslich eine besondere Ansteckungsgefahr besteht, waren gemeinsame Proben lange Zeit nicht möglich. Für den satzungsgemäss grenzüberschreitend zusammengesetzten Rock- und Popchor Sixtygroove kam die Grenzschliessung erschwerend dazu. Nachdem diese Hürde seit dem 15. Juni nicht mehr besteht, stellte sich die Frage, wo Proben unter Einhaltung der Empfehlungen der Schweizerischen Chorvereinigung durchgeführt werden könnten. Die Lösung: in einer grossen Bootshalle.

Die Halle der Gottlieber Werft Brunnert-Grimm AG im Tägerwiler Industriegebiet, wo im Winter Boote eingelagert sind und die jetzt fast leer steht, ist ein idealer Ort dafür: viel Raum, grosse Höhe, gute Belüftung über vier grosse Tore und zahlreiche Dachklappen, ein Dach über dem Kopf und keine lärmempfindliche Nachbarschaft. Dort können sich die meist nicht mehr ganz jungen Sängerinnen und Sänger in der gebotenen Distanz versetzt aufstellen – und sorglos loslegen. Und wie sich zeigt: Es klingt überraschend gut und fühlt sich an wie Singen in einer Kathedrale. Ein beglückendes Erlebnis nach der langen Pause.

http://sixtygroove.rocks

Montag, 22. Juni, 14:31 Uhr
Alt-Grossratspräsident Turi Schallenberg (links vorne) und Grossratspräsident Norbert Senn (hinten, vierter von Links) beim Parlamentspräsidententreffen.

Alt-Grossratspräsident Turi Schallenberg (links vorne) und Grossratspräsident Norbert Senn (hinten, vierter von Links) beim Parlamentspräsidententreffen.

(Bild: pd)

Schallenberg und Senn vertreten den Grossen Rat in Vorarlberg

(red) Die universitäre Bildung und die Öffnung der Grenzen standen als Themen im Fokus des Präsidententreffens der Internationalen Parlamentarischen Bodenseekonferenz (IPBK). Landtagspräsident Harald Sonderegger – aktuell Vorsitzender der IPBK – freut sich über die grenzüberschreitende Zusammenkunft als klares Zeichen für die ungebrochen starken Verbindungen innerhalb der Vier-Länder-Region.

Im Themenbereich Bildung wurde die Fachhochschule Vorarlberg in den Mittelpunkt gerückt: Konkret befassten sich die Präsidenten mit der Fachhochschule Vorarlberg. Als Grundlage für die Diskussion präsentierte der Geschäftsführer der FH Vorarlberg, Stefan Fitz-Rankl, viel Wissenswertes über die Hochschule, die Studiengänge und ihre Einbindung in den Hochschulverbund rund um den Bodensee, der unter der Bezeichnung «Internationalen Bodensee-Hochschule» agiert.

Aus aktuellem Anlass wurden im Rahmen der Arbeitsgespräche auch die jüngsten Grenzöffnungen in der Vier-Länder-Region thematisiert. Landtagspräsident Sonderegger zeigte sich – gemeinsam mit seinen Amtskollegen – über die Wiederaufnahme der Reisefreiheit als Basis für ein gemeinsames wirtschaftliches «Comeback» überaus erfreut. Einigkeit herrschte auch darüber, dass gerade nach der Grenzöffnung das Präsidententreffen Signalwirkung habe, um wieder ins Bewusstsein zu rufen, wie stark die Verbindungen innerhalb der Region sind und auch weiterhin sein werden.

Auf Einladung von Landtagspräsident Sonderegger haben folgende Personen am heutigen Treffen teilgenommen:

•           Aus Deutschland der 1. Landtagsvizepräsident Karl Freller (Bayern) und die Stv. Landtagspräsidentin Sabine Kurtz (Baden-Württemberg)

•           Aus Liechtenstein Landtagspräsident Albert Frick

• Aus der Schweiz die designierte Kantonsratspräsidentin Margrit Müller (Appenzell Ausserrhoden), der designierte Grossratspräsident Matthias Rhiner (Appenzell Innerrhoden), Kantonratspräsident Lorenz Laich (Schaffhausen), Kantonsratspräsident Bruno Cozzio (St. Gallen), Alt-Grossratspräsident Turi Schallenberg (Thurgau), Grossratspräsident Norbert Senn (Thurgau) und Kantonsratspräsident Roman Schmid (Zürich)

Montag, 22. Juni, 11:59 Uhr
Der Mofafahrer wurde verletzt.

Der Mofafahrer wurde verletzt.

(Bild: Symbol/pd)

15-jähriger Mofalenker verletzt sich bei Unfall

(kapo) Bei der Kollision mit einem Auto verletzte sich am Sonntagabend in Ermatingen ein Mofalenker und musste ins Spital gebracht werden. Gegen 20 Uhr fuhr ein Mofalenker von der Unteren Seestrasse in Richtung Triboltingen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er bei der Kreuzung Schiffländestrasse das Auto eines 62-Jährigen, der in Richtung Hafen fuhr. Bei der Kollision wurde der 15-Jährige leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Montag, 22. Juni, 11:04 Uhr

«Jo waahh»: Caroline und Coronaline kommen ins Museum

Ein Thurgauer Geschwisterpaar: Caroline und Coronaline.

Ein Thurgauer Geschwisterpaar: Caroline und Coronaline.

(Bild: pd)

(red) Die Corona-Pandemie wird in die Geschichtsbücher eingehen – das steht ausser Frage. Welche Sachzeugen dokumentieren diese ausserordentliche Zeit am eindrucksvollsten? Das Historische Museum Thurgau trägt Gegenstände zusammen, um für die Nachwelt Erinnerungen an die derzeitige Situation im Thurgau zu bewahren.

Historische Museen haben den Auftrag, künftigen Generationen Einblicke in prägende Ereignisse der Vergangenheit zu verschaffen. Diesem Auftrag kann das Museum nur gerecht werden, wenn es hier und heute prägnante Zeitzeugen auswählt, die dereinst unsere gegenwärtige Lebenswelt erklären. Das Sammlungskonzept des Historischen Museums Thurgau sieht das Sammeln von Gegenwartsobjekten explizit vor – eine Tätigkeit, die in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus gerückt ist.

Beim Sammeln der Corona-Zeugnisse konzentriert sich das Historische Museum Thurgau auf Gegenstände aus dem Kanton. Die Amriswiler Firma ISA Bodywear beispielsweise überlässt dem Museum ein Sortiment an kreativen Gesichtsmasken, unter anderem mit Edelweissmotiven. Hände desinfizieren und Abstand halten ist das Gebot der Stunde. Daher befinden sich nun hausgemachte Desinfektionsmittel aus Apotheken aller fünf Bezirke sowie Plakate mit Verhaltensregeln im öffentlichen Verkehr und im Kantonsspital in der Sammlung. Der Glücksfall ist ein besonderes Geschenk, nämlich die freakige «Coronaline». Sie ist die Zwillingsschwester von Klibys Caroline und verkörpert in der SRF-Satiresendung «Deville» das Virus im Plüschpelz.

Gegenwartsbezogene Objekte aufzuspüren und diese zu erwerben, bedeutet für das Museum einen nicht zu unterschätzenden Aufwand. Gefragt sind dabei Kreativität sowie ein siebter Sinn für die Einzigartigkeit eines Objekts. Zudem bedarf es auch einer Prise Glück, um an aussagekräftige, originelle und für die Region typische Gegenstände zu kommen. Das Museum freut sich, wenn sich die Thurgauer Bevölkerung an der Bewahrung von Corona-Gegenständen beteiligt. Persönliche Erinnerungsstücke an diese Zeit können per E-Mail beim Museum gemeldet werden unter: historisches.museum@tg.ch

Montag, 22. Juni, 10:51 Uhr

Innovative Ideen sind gefragt

(sko) Vor wenigen Minuten hat die Stadt Frauenfeld mit Stadtpräsident Anders Stokholm (Bildmitte) über das Projekte «Miteinander Frauenfeld gestalten» informiert. Denn im Einzugsgebiet der Frauenfelder Innenstadt wohnen über 50'000 Menschen. Weil sich die Anforderungen der Menschen an Wohnen, Einkaufen und Freizeit verändern, sind innovative Ansätze in verschiedenen Bereichen gefragt. Diese präsentiert die Stadt an der Medienkonferenz im Gartencenter von Blumen Küng.

Redner an der Medienkonferenz: Christian Wälchli, Präsident IG Fit, Chalid El Ashker, Detailhandelsexperte, Martina Pfiffner, Projektleitung «MfG», Stadtpräsident Anders Stokholm, Brigitte Fürer, Geschäftsführerin Regio Frauenfeld, sowie Sabina Ruff, Leiterin ad interim Amt für Kommunikation und Wirtschaftsförderung.

Redner an der Medienkonferenz: Christian Wälchli, Präsident IG Fit, Chalid El Ashker, Detailhandelsexperte, Martina Pfiffner, Projektleitung «MfG», Stadtpräsident Anders Stokholm, Brigitte Fürer, Geschäftsführerin Regio Frauenfeld, sowie Sabina Ruff, Leiterin ad interim Amt für Kommunikation und Wirtschaftsförderung.

Bild: Samuel Koch
Sonntag, 21. Juni, 17:49 Uhr

Aktion für mehr Planungssicherheit

(red) Die Aktion «Night of Light» der Veranstaltungs- und Eventbranche, die so auf ihre Notlage seit Beginn der Coronapandemie aufmerksam machen will, findet nebst Hüttwilen, Schlatt, Aadorf, Eschlikon, Sirnach, Wäldi, Weinfelden, Sulgen, Kreuzlingen, Amriswil, Güttingen, Romanshorn, Roggwil und Arbon auch in Frauenfeld statt. In der Kantonshauptstadt werden am Montagabend zwischen 22Uhr und Mitternacht vier Gebäude rot beleuchtet. Für die Beleuchtung des alten Bettenhochhauses des Kantonsspitals zeichnet die Firma Audiofish verantwortlich. Showlight setzt die Theaterwerkstatt Gleis 5 am Frauenfelder Bahnhof sowie den eigenen Firmensitz an der Langfeldstrasse 104 rot in Szene. Und der direkt an der Autobahn A7 gelegene Gewerbepark Morgenstern wird von der James Solutions AG beleuchtet.

Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, fordern die Veranstaltungstechniker mit dieser Aktion weitere Planungssicherheit ab dem 1. September, damit zumindest ein Teil der ausgefallenen Anlässe wieder stattfinden kann.

Das alte Bettenhaus des Kantonsspitals Frauenfeld wird in der «Night of Light» beleuchtet.

Das alte Bettenhaus des Kantonsspitals Frauenfeld wird in der «Night of Light» beleuchtet.

Bild: Raphael Rohner
Sonntag, 21. Juni, 15:55 Uhr

Hauchdünnes Ja für Planungskredit

Das Schulareal in der Gemeinde Warth-Weiningen aus der Vogelperspektive.

Das Schulareal in der Gemeinde Warth-Weiningen aus der Vogelperspektive.

Bild: Donato Caspari
Mittwoch, 17. Juni, 09:24 Uhr

Da er aufgrund ihrer Passivität wieder von ihr abliess, handelt es sich laut Obergericht nicht um versuchte Schändung. Nicht bestritten hatte der Schweizer einen Schuldspruch wegen Raufhandels und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Iraker hatte den Schuldspruch des Bezirksgerichts wegen Schändung akzeptiert; er hatte einen Finger in die Vagina der schlafenden Kosovarin gesteckt.