THURGAU-TICKER vom 2. bis 8. November

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Sonntag, 8. November, 16:51 Uhr

Volley Amriswil zieht sich zurück

Volley Amriswil bei einem Spiel am 27.Oktober in der Sporthalle Tellenfeld.

Volley Amriswil bei einem Spiel am 27.Oktober in der Sporthalle Tellenfeld.

Bild: Mario Gaccioli

(mat) Das NLA-Team von Volley Amriswil zieht sich per sofort aus dem Europacup 2020/21 zurück. Nachdem vergangene Woche das komplette Kader inklusive Betreuer wegen zwei Coronafällen in den eigenen Reihen in Quarantäne geschickt worden war, wurden nun weitere Spieler positiv auf Covid-19 getestet. Präsident Martin Salvisberg sagt in einem Communiqué des Thurgauer Klubs:

«Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und setzen die Gesundheit aller Beteiligten in den Vordergrund.»

Mit grossen Anstrengungen wäre am Mittwoch im Tellenfeld die Austragung des Sechzehntelfinal-Hinspiels im CEV-Cup unter erschwerten Umständen noch möglich gewesen. «Doch aus Respekt vor dem Gegner Zenit St.Petersburg und im Interesse des Fair Plays verabschieden wir uns schweren Herzens aus dem internationalen Geschehen», so Salvisberg.

Sonntag, 8. November - 13:04 Uhr

17-Jähriger verunglückt mit Trottinett in Langrickenbach

(kapo/chs) Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war um 4.45 Uhr ein 17-Jähriger mit dem Trottinett auf der Strasse Untergreut in Richtung Grüt in Langrickenbach unterwegs. Dabei liess er sich von einem gleichaltrigen Mofalenker ziehen. Aus bislang unbekannten Gründen verlor der alkoholisierte Jugendliche die Kontrolle über sein Trottinett und stürzte. Wie die Polizei schreibt, musste er durch den Rettungsdienst mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Am Trottinett entstand geringer Sachschaden.

Sonntag, 8. November - 10:40 Uhr

Rollerfahrer bei Auffahrkollision in Märwil verletzt

(kapo/chs) Bei einem Verkehrsunfall wurde am Samstag in Märwil ein Rollerfahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gegen 14 Uhr war eine Autofahrerin auf der Hauptstrasse in Richtung Affeltrangen unterwegs und beabsichtigte, nach links in die Poststrasse einzubiegen. Nachdem die 51-Jährige infolge des Gegenverkehrs anhielt, prallte ein nachfolgender Rollerfahrer ins Heck des Autos und stürzte.

Durch den Aufprall wurde der Rollerfahrer mittelschwer verletzt.

Durch den Aufprall wurde der Rollerfahrer mittelschwer verletzt.

Kapo TG

Wie es in der Polizeimeldung heisst, wurde der 18-Jährige durch die Kollision mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Autofahrerin blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Staatsanwaltschaft ordnete beim 18-Jährigen eine Blutentnahme und Urinprobe an.

Samstag, 7. November - 10:42 Uhr

Mann bei Arbeitsunfall in Weinfelden verletzt

(kapo/chs) Kurz vor 18 Uhr kehrten zwei Arbeiter mit einem Lieferwagen und Anhänger von einer Probefahrt auf ein Firmenareal an der Dufourstrasse in Weinfelden zurück. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau musste der 65-jährige Lenker auf der Zufahrt zur Werkstatt wegen eines anderen Fahrzeuges anhalten und warten.

Währenddessen stieg sein Mitfahrer aus und begann bereits mit den Reparaturarbeiten am Anhänger. Nachdem der Weg frei war fuhr der 65-Jährige los, wobei der Anhänger den Fuss des 19-Jährigen überrollte. Wie es in der Polizeimeldung heisst, musste er durch den Rettungsdienst mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Freitag, 6. November, 22:41 Uhr

Auftritt bei Tele D in Diessenhofen

Bundesrat Guy Parmelin kam mit dem Helikopter nach Diessenhofen.

Bundesrat Guy Parmelin kam mit dem Helikopter nach Diessenhofen.

Tobias Garcia

(sko) Am Freitagnachmittag hat Bundesrat Guy Parmelin für einen Fernsehauftritt Diessenhofen einen Besuch abgestattet. Mit dem Helikopter flog der SVP-Magistrat ein, die Polizei sperrte bei der Ankunft die Hauptstrasse. Tele-D-Chef Peter Schuppli holte den Wirtschaftsminister mit seinem Auto am Landeplatz ab und chauffierte ihn ins Fernsehstudio, wo Moderator Mario Testa Parmelin in Empfang nahm.

Das Gespräch mit Bundesrat Guy Parmelin strahlt Tele D erstmals am Montag, 9. November, um 18 Uhr aus.

Das Gespräch mit Bundesrat Guy Parmelin strahlt Tele D erstmals am Montag, 9. November, um 18 Uhr aus.

Tobias Garcia

Das Gespräch mit Bundesrat Guy Parmelin über die aktuelle Coronapandemie sowie die bevorstehenden Eidgenössischen Abstimmungen zur Konzernverantwortungsinitiative sowie zur Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial strahlt Tele D erstmals am Montag, 9. November, um 18 Uhr aus. Danach ist die Sendung bis zum Abstimmungswochenende vom 29. November täglich erneut zu sehen.

Freitag, 6. November, 17:15 Uhr

Kabarett in Wängi abgesagt

(kuo) Für Sonntagmorgen hatte der Verein Wängi und Kultur den Wängemer Wolfgang Weigand gebucht. Doch nun fällt auch das Heimspiel des Kabarettisten im Restaurant Schäfli dem Coronavirus zum Opfer: Der Anlass ist abgesagt.

Wolfgang Weigand.

Wolfgang Weigand.

Bild: PD
Freitag, 6. November, 16:53 Uhr

Verbreitung der Muschel stoppen

(seb.) Niemand hat sie eingeladen, doch sie verbreitet sich dennoch rasant: die Quaggamuschel. Seit wenigen Jahren – Erstnachweis 2016 – ist sie auch im Bodensee aktiv. Und bedroht das Ökosystem und die Wasserversorgung. Weil sie sich schon bei einer Wassertemperatur von fünf Grad vermehren kann, ist die Reproduktion nahezu ganzjährig möglich. Zudem fehlt es an natürlichen Feinden. «Die Quaggamuscheln konkurrenzieren die einheimischen Arten», schreibt FDP-Kantonsrat Viktor Gschwend (Neukirch-Egnach) in einer Einfachen Anfragen. Und sie fressen Algen, «dadurch bleibt für die Fische weniger zu fressen», hält er fest. Dies wiederum beeinträchtige die Fangquote der Fischer.

Invasive Neobiota aus dem Bodensee, besser bekannt als Quaggamuschel.

Invasive Neobiota aus dem Bodensee, besser bekannt als Quaggamuschel.

Bild: Andrea Stalder

Gschwend befürchtet, dass die Muschel über den Transport von Booten oder Fischereimaterial in andere Gewässern verschleppt wird. Deshalb fragt er die Regierung, in welchen Thurgauer Seen sich die Quaggamuschel schon ausgebreitet habe. Er erkundigt sich weiter nach Massnahmen, um die Verbreitung einzudämmen. «Gibt es Pflichten für Bootsbesitzer beim Gewässerwechsel?» Der Kantonsrat tönt im Vorstoss an, dass eine Reinigung der Boote vor dem Wechsel des Gewässers Pflicht sein müsste.

Freitag, 6. November, 15:44 Uhr

Auffällige Häufung im Raum um Wil

(kuo/rsc) Fünf Gemeinden aus dem Bezirk Münchwilen befinden sich aktuell unter den ersten Zehn. Die Statistik ist allerdings nicht schmeichelhaft. Gemeint ist nämlich die kantonale Auswertung der bestätigten Coronafälle, welche die relative Anzahl in den Thurgauer Gemeinden aufzeigt.

Im jüngsten Lagebericht ist Tobel-Tägerschen Spitzenreiter, mit 35 Fällen in 14 Tagen. Auf den ersten Blick ist das keine hohe Zahl. Weil es sich aber um eine kleinere Gemeinde handelt, ist der relative Wert von rund 2186 pro 100'000 Einwohnern mit Abstand der höchste im Kanton. Auf Platz zwei befindet sich Braunau mit 1597 (13 Fälle).

Blick aus Süden auf Tobel-Tägerschen: Die Gemeinde weist aktuell die meisten Coronafälle pro Einwohner aus.

Blick aus Süden auf Tobel-Tägerschen: Die Gemeinde weist aktuell die meisten Coronafälle pro Einwohner aus.

Bild: Olaf Kühne

Bettwiesen, Wilen und Rickenbach sind in ebenfalls unter den zehn Gemeinden mit den höchsten relativen Zahlen vertreten. Wie in den Wochen zuvor sind es auffällig viele aus dem Bezirk. Mit einzelnen Ereignissen könne man diese Werte nicht begründen, sagt Ivan Knobel, Gemeindepräsident von Rickenbach:

Ivan Knobel, Gemeindepräsident Rickenbach.

Ivan Knobel, Gemeindepräsident Rickenbach.

Bild: PD
«Wir hatten in den vergangenen Wochen kaum mehr Anlässe und das Vereinsleben ist so gut wie eingestellt.»

Allerdings müsse man die Region Wil als Ganzes betrachten. Tatsächlich zeigt sich ein geografisches Bild. Denn die Auswertung des Kantons St. Gallen führt seit Wochen hohe relative Fallzahlen für den Wahlkreis Wil, mit der aktuellen Statistik vom Freitag gar den höchsten Wert im Kanton (1123).

Und für die Hinterthurgauer Gemeinden mit hohen relativen Fallzahlen dient Wil als Zentrum, etwa für Einkäufe und Freizeit. Ein Indiz für das Einkaufsverhalten als Ansteckungsgrund ist im Hinterthurgau beispielsweise Aadorf. In der grössten Gemeinde des Bezirks ist man diesbezüglich stark nach Winterthur orientiert. Der Kanton Zürich kennt die Maskenpflicht im Detailhandel bereits seit dem Sommer – Aadorf weist derzeit einen relativen Wert von 510 aus. Nur am Einkaufen liegt es indes nicht. So kam es jüngst im Tobler Alterszentrum Sunnewies zu einer Reihe von Ansteckungen, die Heimleitung musste ein Besuchsverbot aussprechen.

Freitag, 6. November, 14:47 Uhr

Neuer Kommandant und neuer Vize für Feuerwehr Ermatingen

(red) Der Kommandant der Feuerwehr Ermatingen, René Keller, hat per 31. Dezember den Rücktritt als Kommandant der örtlichen Feuerwehr erklärt. «Wir danken René Keller für seinen grossen Einsatz bei der Feuerwehr Ermatingen und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft», heisst es in einer Mitteilung.

Der Gemeinderat hat Herrn Daniel Bostjancic, Ermatingen, per 1. Januar 2021 zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Ermatingen ernannt und zum Hauptmann befördert. Herr Severin Hauser, Ermatingen, wird per 1.Januar 2021 als neuer Vize-Kommandant gewählt.

Drohnenaufnahme von der Unterseegemeinde Ermatingen.

Drohnenaufnahme von der Unterseegemeinde Ermatingen.

Bild: Andrea Stalder
Freitag, 6. November, 13:56 Uhr

Regelmässige Desinfizierung der E-Scooter

(red) Unabhängig der zweiten Coronawelle will der E-Scooter-Anbieter Voi sein Mobilitätsangebot aufrechterhalten. Seit Anfang September und noch bis Ende November läuft in Frauenfeld ein dreimonatiger Pilotversuch. Voi sieht «eine konstant hohe Nachfrage», wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Um die Bevölkerung mit gleich bleibender Flottengrösse bestmöglich zu unterstützen und zu einer sicheren sowie umweltfreundlichen Mobilität beizutragen, setzt Voi auf Hygiene-Standards. «Unsere E-Trottis werden regelmässig, allen voran beim Einsammeln und Umparken, vom Flottenpersonal desinfiziert», teilt Claus Unterkircher, Schweiz-Chef von Voi, mit.

Freitag, 6. November, 13:10 Uhr

Urnengang am 10. Januar 2021

(kuo) Es wäre eine reich befrachtete Gemeindeversammlung geworden am 10. Dezember im Dreitannensaal in Sirnach. Nachdem im Frühling alle Versammlungen coronabedingt abgesagt worden waren, hatte der Sirnacher Gemeinderat entschieden, im Gegensatz zu anderen Gemeinden keinen Urnengang durchzuführen, sondern alle Geschäfte auf den Dezember zu verschieben. Angesichts der Traktandenflut hatte der Gemeinderat gar das Programm geändert: Beginn wäre eine halbe Stunde früher gewesen, das Auftaktschülerkonzert wurde gestrichen.

Der Sirnacher Kreisel Winterthurerstrasse/Q20 bleibt weiterhin ein Provisorium.

Der Sirnacher Kreisel Winterthurerstrasse/Q20 bleibt weiterhin ein Provisorium.

Bild: Roman Scherrer

Doch daraus wird nun nichts. Gestützt auf den aktuellen Regierungsratsbeschluss, dass über kommunale Budgets auch an der Urne befunden werden darf, sagt der Sirnacher Gemeinderat seine Gemeindeversammlung ab.

Wie die Behörde am Freitag mitteilte, will sie stattdessen den Rechnungsabschluss 2019 sowie das Budget 2021 am 10. Januar in einem Urnengang absegnen lassen. Die weiteren Sachgeschäfte hingegen müssen sich bis zur Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2021 gedulden. Besonders bitter ist dies für einbürgerungswillige Ausländer. Zurückstehen muss aber auch der einst an der Urne abgelehnte Kreisel Winterthurerstrasse/Q20, über den eigentlich bereits vor einem halben Jahr hätte befunden werden sollen.

Freitag, 6. November, 11:49 Uhr

Die neuesten Coronazahlen im Kanton Thurgau

(sko) Der Kanton Thurgau meldet am Freitagmorgen via Nachrichtendienst Twitter 184 neu bestätigte Fälle von Covid-19. Gegenüber dem Vortag befinden sich 22 infizierte Personen neu in Isolation, drei weitere Personen wurden hospitalisiert. Auf der Intensivstation befinden sich derzeit neun Patienten, die an Corona erkrankt sind. Immerhin bleibt die Zahl der Todesfälle gegenüber dem Vortag unverändert bei 39.

Freitag, 6. November, 10:57 Uhr

Als Synchronsängerin auf der Bühne

Anita Buri, Ex-Miss-Schweiz aus dem Kanton Thurgau.

Anita Buri, Ex-Miss-Schweiz aus dem Kanton Thurgau.

Bild: Reto Martin

(mas) Am Samstagabend tritt Anita Buri in der SRF-Show «Hello Again!» als Synchronsängerin auf. Die Miss Schweiz aus dem Jahr 1999 aus dem Thurgau wird in der Pop-Schlager-Show von SRF im Playbacksingen gegen andere Prominente antreten. In dieser schwierigen Zeit habe es Buri gut getan, die Seele baumeln zu lassen und das zu tun, was Spass mache. «Es ist eine Playbackshow, die mit einem Augenzwinkern betrachtet werden soll. Der Spass ist absolut im Vordergrund», sagt Buri vor ihrem Auftritt in der grossen Samstagabend-Kiste. Die Zuschauer dürfen einen musikalischen Ausflug zurück in die 80er- und 90er-Jahre erwarten.

«Hello again!» mit Anita Buri, Samstag, 7. November, 20.10 Uhr auf SRF 1.

Freitag, 6. November, 09:52 Uhr

Gemeindeversammlungen oder Urnenabstimmungen?

Kurt Baumann, Präsident Verband Thurgauer Gemeinden (VTG).

Kurt Baumann, Präsident Verband Thurgauer Gemeinden (VTG).

Bild: Donato Caspari

(sko) Viele Gemeinden im Thurgau halten wenig von der Möglichkeit, während der zweiten Coronawelle eine Gemeindeversammlung abzuhalten. Deshalb schreibt der Regierungsrat den Gemeinden in einem Brief, dass über Budgets oder Ersatzwahlen auch an der Urne abgestimmt werden könne. «Ich begrüsse diese Möglichkeit sehr, dass Gemeinden entscheiden können, ob sie ihre Gemeindeversammlungen absagen und Geschäfte allenfalls an die Urnen bringen», sagt Kurt Baumann, Präsident Verband Thurgauer Gemeinden (VTG), gegenüber dem «SRF Regionaljournal Ostschweiz» vom Freitagmorgen.

Für eine Urnenabstimmung spricht einerseits die Sicherheit der Stimmberechtigten, andererseits eine höhere Stimmbeteiligung. Laut Baumann gebe es aber auch klare Nachteile. «Bei Budgets können keine Diskussionen stattfinden oder Anträge gestellt werden», sagt er.

In Sulgen fand eine der ersten Gemeindeversammlungen mit Coronamassnahmen statt.

In Sulgen fand eine der ersten Gemeindeversammlungen mit Coronamassnahmen statt.

Bild: Reto Martin,
30. Juni 2020
Freitag, 6. November, 09:00 Uhr

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Jack Rietiker, Stadtratskandidat (parteilos).

Jack Rietiker, Stadtratskandidat (parteilos).

Bild: Reto Martin

(sko) Knapp zwei Wochen sind seit dem zweiten Wahlgang für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Steckborn vergangen. Nach dieser Wahl ist vor der Wahl, nebst den Stimmberechtigten auch für Jack Rietiker (parteilos). Der 52-jährige Ingenieur und Psychologe unterlag vor zwei Wochen Kathrin Mancuso, will nun aber in der weiteren Ersatzwahl im Januar erneut antreten. Seit dem Rücktritt von Vizestadtpräsidentin Michaela Dähler Ende Oktober ist im Stadtrat nämlich ein weiterer Sitz frei geworden.

Diesen nimmt Rietiker jetzt ins Visier, wie er nach ausführlichen Gesprächen mit seiner Familie über die neue Ausgangslage bekannt gibt. «Die vielen schönen Gespräche während dem Wahlkampf haben mich bestärkt, dass ich meine Kompetenzen in den Stadtrat einbringen will und deshalb werde ich mich auch zur Wahl für die Nachfolge von Michaela Dähler stellen», teilt Rietiker mit. Der Ersatzwahl findet am 10. Januar 2021 statt. Bisher ist Rietiker der einzige offizielle Kandidat.

Donnerstag, 5. November, 18:55 Uhr

Judit Villiger erhält IBK-Preis

Judit Villiger erhält den Förderpreis der IBK.

Judit Villiger erhält den Förderpreis der IBK.

Bild: Donato Caspari

(red) Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) verleiht sieben Förderpreise in der Sparte Kuratieren. Der Preis ist mit je 10'000 Franken dotiert. Aus dem Thurgau erhält ihn Judit Villiger vom Haus zur Glocke in Steckborn. In der Jurybegründung heisst es: «Als Aktionsraum, in dem gearbeitet, gekocht, gegessen und sich ausgetauscht wird, bietet das Haus zur Glocke Räume für offene Formen des Kunstschaffens als kollaborativen Prozess.»

Die Jury habe zudem überzeugt, dass ihr kuratorisches Schaffen in unterschiedliche Regionen des Bodenseeraums hineinreiche und die Seeufer miteinander und mit den Zentren der Kunstwelt vernetze. «Und so einen Grundgedanken der IBK praktisch umsetzt.» Statt mit einer Feier werden die Persönlichkeiten und Institutionen mit einer Publikation gewürdigt.

Donnerstag, 5. November, 17:18 Uhr

39'000 Franken für den Sport

Der Kanton unterstützt die Leichtathletik mit einem Sportfondsbeitrag.

Der Kanton unterstützt die Leichtathletik mit einem Sportfondsbeitrag.

Bild: Andrea Stalder

(red) Der Regierungsrat hat für den Thurgauer Leichtathletikverband einen Sportfondsbeitrag von 39'000 Franken für das Projekt «Thurgauer Leichtathletik Talentstrasse 20+» genehmigt. Es handelt sich um ein kantonales Projekt. Es werden neun Trainerinnen und Trainer mit einer J+S-Anerkennung sowie drei Berufstrainer eingesetzt. 35 Athletinnen und Athleten sind im Besitz einer Swiss Olympic-Card. Somit wird langfristig der Leistungssport gefördert, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Donnerstag, 5. November, 15:50 Uhr

Swiss Life honoriert Abschlussarbeit von Joel Messmer aus Romanshorn

Joel Messmer aus Romanshorn gewinnt mit seiner Arbeit über Kryptowährungen den Anerkennungspreis von Swiss Life.

Joel Messmer aus Romanshorn gewinnt mit seiner Arbeit über Kryptowährungen den Anerkennungspreis von Swiss Life.

Bild: PD

(red) Swiss Life Asset Managers verlieh am Mittwochabend in einem virtuellen Format zusammen mit der Hochschule Luzern und dem Medienpartner «Finanz und Wirtschaft» zum siebten Mal in Folge den Swiss Life Studienpreis für die besten Master- und Bachelorarbeiten im Finanzbereich.

Joel Messmer aus Romanshorn hat dabei den Anerkennungspreis Bachelor im Wert von 2500 Franken erhalten. Der Absolvent der Fachhochschule St. Gallen beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit mit dem Thema Kryptowährungen. Er untersuchte die buchhalterische und steuerliche Behandlung von Bitcoin. Das Urteil der Jury: «Der Auftrag wird mit der vorliegenden Bachelorarbeit sehr gut erfüllt. Alle Fragen werden fundiert beantwortet. Die Arbeit ist breit recherchiert und mit Experteninterviews angereichert».

Donnerstag, 5. November, 15:08 Uhr

Diessenhofen sagt Gemeindeversammlung ab

(red) Auch die Stadt Diessenhofen verzichtet auf eine Gemeindeversammlung und weicht auf die Urnenabstimmung aus. Das Datum der Abstimmung wird noch festgelegt. Die Traktanden sind die Rechnung 2019 sowie das Budget 2021.

Donnerstag, 5. November, 13:14 Uhr

Kreuzlingen will den grenzüberschreitenden Flohmarkt durchführen

Die Kreuzlinger hoffen, dass der Flohmarkt im Sommer 21 doch durchgeführt werden kann.

Die Kreuzlinger hoffen, dass der Flohmarkt im Sommer 21 doch durchgeführt werden kann.

Bild: Donato Caspari (Kreuzlingen, 4. Juni 2016)

(red) Nachdem Konstanz kürzlich die Absage des Anlasses auf deutscher Seite publiziert hat, ist eines bereits sicher: Es wird im 2021 keinen grenzüberschreitenden Flohmarkt geben. Die Kreuzlinger Organisatoren warten noch mit der endgültigen Entscheidung, ob der beliebte Flohmarkt vom 12. bis 13. Juni 2021 stattfindet - zumindest auf Kreuzlinger Seite.

«Wir möchten die Entwicklung der nächsten Wochen und die weiteren Weisungen des Bundes abwarten, bevor wir den beliebten Anlass komplett absagen», sagt Nicole Esslinger vom Organisationsteam. Anmeldungen sind derzeit jedoch nicht möglich, um den etwaigen Rückabwicklungsprozess zu vermeiden.

Sollte der Flohmarkt aufgrund der Corona-Pandemie im Juni 2021 nicht durchführbar sein, werde er selbstverständlich abgesagt. Viele Standbuchungen aus dem Jahr 2020 wurden auf das Jahr 2021 umgebucht. Im Falle einer erneuten Absage werden alle bereits geleisteten Standgebühren zurückerstattet.

Donnerstag, 5. November, 11:53 Uhr

Wirtschaftsforum Thurgau verschoben

(red) Das 24. Wirtschaftsforum Thurgau hätte heute, am 5. November stattfinden sollen. Aufgrund der Coronapandemie wurde der Anlass auf den 8. Juni 2021 verschoben. Sämtliche Referenten werden auch am neuen Datum dabei sein, schreiben die Organisatorinnen in einer Mitteilung. Die Tickets bleiben gültig.

Donnerstag, 5. November, 11:07 Uhr

Zwei weitere Covid-Tote im Thurgau

(sba) Der Kanton Thurgau gibt die neusten Covid-Zahlen bekannt. Seit gestern wurden 141 neue Fälle registriert. Es gibt zwei neue Todesfälle zu beklagen. Aus der Isolation konnten 116 Personen entlassen werden.

Donnerstag, 5. November, 11:02 Uhr

Eishockey-Frauen dürfen wieder spielen

Die Thurgau Indien Ladies gegen die ZSC Lions.

Die Thurgau Indien Ladies gegen die ZSC Lions.

Bild: Mario Gaccioli (Kreuzlingen, 3. Oktober, 2020)

Der Bundesrat erlaubte letzte Woche die Fortsetzung von Trainings- und Spielbetrieb von Mannschaften, die in überwiegend professionellen Ligen tätig sind. Das Bundesamt für Sport hat darauf präzisiert, dass dies auch auf die höchste Frauen-Eishockeyliga der Schweiz, die Women’s League, zutrifft. Somit geht die Meisterschaft der WL am Samstag, 7. November, weiter. Betroffen davon sind im Thurgau die Indien Ladies, die in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen spielen. Bereits diesen Samstag dürfen sie gegen die ZSC Lions Frauen antreten.

Donnerstag, 5. November, 10:23 Uhr

Münsterlingen wählt auch die Urne zur Abstimmung

(red) Der Regierungsrat hat am 3. November entschieden, den Gemeinden und Schulgemeinden die Möglichkeit zu gewähren, anstelle der Gemeindeversammlungen eine Urnenabstimmung durchzuführen.

Die politische Gemeinde Münsterlingen und die Primarschulgemeinde Münsterlingen haben gemeinsam entschieden, von dieser Möglichkeit auf Grund der besonderen Lage (Covid-19) Gebrauch zu machen. Die Gemeindeversammlung vom Dienstag, 17. November 2020 wird deshalb abgesagt. Über die Traktanden der Gemeindeversammlung wird im Dezember 2020 an der Urne abgestimmt.

In erster Linie soll mit der Durchführung einer Urnenabstimmung sichergestellt werden, dass alle Stimmberechtigen ihr Stimmrecht tatsächlich ausüben können. Die Stimmberechtigten werden schriftlich informiert und erhalten rechtzeitig die notwendigen Stimmunterlagen. Wir danken im Voraus für das Verständnis dieser Massnahme.

Donnerstag, 5. November, 09:37 Uhr

Abstimmung statt Versammlung in Gachnang

In Gachnang wird mit Zetteln statt Handzeichen abgestimmt.

In Gachnang wird mit Zetteln statt Handzeichen abgestimmt.

Bild: PD

(red) Die Gemeinde Gachnang hat sich entschlossen, die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember abzusagen. Stattdessen können die Stimmberechtigten an der Urne am 13. Dezember über die Geschäfte abstimmen. Unter anderem geht es um das Budget 2021 der politischen Gemeinde und um den unveränderten Steuerfuss von 42 Prozent. Weiter geht es noch um eine Einbürgerung und den Finanzplan. Auch eine Wahl für die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission steht an.

Donnerstag, 5. November, 09:01 Uhr

21-jährige Lenkerin verursacht Selbstunfall

Nach 200 Metern kam das Auto auf der Wiese zum Stillstand.

Nach 200 Metern kam das Auto auf der Wiese zum Stillstand.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Am Mittwoch kam es in Happerswil zu einem Selbstunfall. Kurz vor 13.30 Uhr war eine 21-jährige Autofahrerin auf der Mattwilerstrasse von Waldhof kommend in Richtung Happerswil unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen geriet sie vor einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kam von der Strasse ab. Nach rund 200 Metern im Wiesland kam das Fahrzeug zum Stillstand. Die Lenkerin wurde beim Unfall leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden.

Mittwoch, 4. November, 17:51 Uhr

Die aktuellen Coronazahlen

(lsf) Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 211 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zudem mussten drei weitere Personen auf die Intensivstation verlegt werden, drei Coronapatienten konnten das Spital aber auch verlassen. Erneut muss der Kanton einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 vermelden.

Mittwoch, 4. November, 18:36 Uhr

Zwei Thurgauer Schreiner kämpfen um Teilnahme an den World Skills in Shanghai

Die beiden Thurgauer Jonas Bleiker (ganz links) und Severin Bichsel (vorne sitzend).

Die beiden Thurgauer Jonas Bleiker (ganz links) und Severin Bichsel (vorne sitzend).

Bild: PD/Thi My Lien Nguyen

(red) An den Schweizermeisterschaften der Schreiner entscheidet sich alles. Die zwei Tickets zu den World Skills, den Berufsweltmeisterschaften in Shanghai, liegen bereit, schreibt der Berufsverband in einer Medienmitteilung. Je eins in der Kategorie Möbelschreiner und in der Kategorie Massivholzschreiner. Die neun Mitglieder der Schreinernationalmannschaft 2020, eine Frau und acht Männer, kämpfen vom 5. bis 8.November um den Meistertitel.

Mit dabei sind auch zwei Thurgauer: Severin Bichsel aus Frauenfeld und Jonas Bleiker aus Guntershausen. Es gab bereits zwei Wettkämpfe unter den Mitgliedern der Nationalmannschaft, die dort erreichten Punkte und Rangierungen machen 20 Prozent der Schlusswertung aus. Jonas Bleiker wurde bei beiden Wettkämpfen Dritter.

Mittwoch, 4. November - 16:04 Uhr
Mittwoch, 4. November - 14:40 Uhr

TZ verlost dreimal ein Ticket für Ferruccio Cainero im Kulturforum Amriswil

Ferruccio Cainero tritt diesen Freitag mit seinem Programm Tic Tac im Amriswiler Kulturforum auf.

Ferruccio Cainero tritt diesen Freitag mit seinem Programm Tic Tac im Amriswiler Kulturforum auf.

Bild: PD

(man) Leben wir die Zeit, oder lebt sie uns? Prägen wir die Geschichte, oder führt diese uns am Gängelband? «Tic Tac» ist eine faszinierende, spannende Zeitreise durch 2000 Jahre Geschichte. Cainero führt sein Publikum durch das Labyrinth historischer Ereignisse, erzählt die schönsten Geschichten drumherum und zeigt mit italienischer Leichtigkeit, wie die Zeit uns lebt und wir in ihr. Es dreht sich alles um die Vergänglichkeit und gerade darum ist es topaktuell. «Tic Tac» ist witzig, berührend, alles in Frage stellend, poetisch und luftig leicht unterhaltend.

Ferruccio Cainero begann seine künstlerische Karriere bereits in den 1970er-Jahren als Clown und Strassenkünstler. Längst ist er aber auch gefragter Autor und Regisseur und eben auch begeisternder Erzähler. Als Autor, Co-Autor und Regisseur hat er auch zusammen mit der Clownin Gardi Hutter deren erste Stücke entwickelt.

Die «Thurgauer Zeitung» verlost für den Auftritt am Freitag, 6. November um 20.15 Uhr dreimal ein Ticket. Interessierte senden bis Donnerstag, 18 Uhr eine E-Mail mit Betreff «Kulturforum» sowie Adresse und Telefonnummer an gewinn@thurgauerzeitung.ch. Die Gewinner werden noch am Donnerstag kontaktiert.

Mittwoch, 4. November - 11:51 Uhr

Auto in Warth ausgebrannt

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Gegen 18 Uhr am Montagabend musste eine 19-jährige Autofahrerin an der Dorfstrasse anhalten, nachdem Brandgeruch aus der Lüftung im Fahrzeuginnern austrat. Kurze Zeit später stand das Auto in Vollbrand. Die Feuerwehr Thur-Seebach war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand, am Auto entstand Totalschaden.

Die Brandursache ist unbekannt, der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Vordergrund steht ein technischer Defekt.

Mittwoch, 4. November - 10:38 Uhr

Stimmrechtsbeschwerde der Jungfreisinnigen Thurgau

Ramon Weber, Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau.

Ramon Weber, Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau.

Bild: PD

Über 650 Kirchgemeinden und Pfarreien hätten sich im Abstimmungskomitee «Kirche für Konzernverantwortung» zusammengetan und würden nun vehement und schweizweit koordiniert die sogenannte Konzernverantwortungsinitiative bewerben, schreiben die Thurgauer Jungfreisinnigen in einer Medienmitteilung. Und weiter heisst es:

«Mit ihrer Mitgliedschaft in einem nationalen Abstimmungskomitee, mit ihren zahlreichen Propagandaaktionen wie Plakatierungen und Beflaggungen von Kirchen und Kirchtürmen, Informationsveranstaltungen, Mitteilungen und propagandistischen Predigten, verhält sich das Abstimmungskomitee politisch nicht neutral und interveniert in den Abstimmungskampf zur Konzernverantwortungsinitiative.»

Dieses Verhalten sei nach Ansicht der Jungen FDP bundesverfassungswidrig und bedarf einer gerichtlichen Überprüfung. Ramon Weber, Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau, hat aus diesem Grund Stimmrechtsbeschwerde beim Regierungsrat erhoben.

Auch in den Kantonen St. Gallen, Aargau und Bern wurden solche durch weitere Jungfreisinnige eingereicht. Die festgestellten Verletzungen der politischen Rechte müssten umgehend und ohne jegliche zeitliche Verzögerung unterbunden und weitere Verletzungen unter allen Umständen verhindert werden, schreibt die Junge FDP Thurgau.

Mittwoch, 4. November - 09:56 Uhr

Neue Lehrpersonen für den Thurgau

(red) Auch in Zeiten der Pandemie bildet die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) weiter Lehrpersonen aller Stufen aus. Von den über 800 Studierenden konnten Ende Oktober 53 Absolvierende der beiden Masterstudiengänge Sekundarstufe I und Sekundarstufe II ihre Ausbildung erfolgreich abschliessen. Auf eine Feier musste situationsbedingt verzichtet werden.

Die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) in Kreuzlingen hat 53 neue Lehrkräfte herausgebracht.

Die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) in Kreuzlingen hat 53 neue Lehrkräfte herausgebracht.

Reto Martin

53 neue Masterabsolventinnen und -absolventen
Im Studiengang Sekundarstufe l schlossen 29 Studierende ihr Studium ab und im Studiengang Sekundarstufe II, der zum Unterrichten an Maturitätsschulen (v.a. Gymnasien und Berufsmaturitätsschulen) berechtigt, erhielten 24 Studierende ihre Lehrdiplome. Beim Studiengang Sekundarstufe I waren es 22 Frauen und sieben Männer, die nun den Lehrerberuf antreten. Bei der Sekundarstufe II waren die Geschlechter sogar exakt gleich aufgeteilt.

Prof. Dr. Matthias Fuchs, Prorektor Lehre an der PHTG, freut sich über die grosse Zahl an Absolventinnen und Absolventen. «Ich freue mich sehr, dass wir über 50 Frauen und Männer diplomieren konnten. Davon werden die Schülerinnen und Schüler profitieren. Gerade auch während der Corona-Krise zeigt sich immer wieder, wie wichtig es ist, sich auf gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer verlassen zu können.»

Einige der Leistungsnachweise mussten die Studierenden während des Lockdowns unter erschwerten Bedingungen erbringen. Die Diplomprüfungen des Studiengangs Sekundarstufe I konnten regulär stattfinden, da das Schutzkonzept der PHTG mit zwei Prüfenden und einem Prüfling sehr gut eingehalten werde konnte. Aufgrund der aktuellen Situation wird auf eine Feierlichkeit vor Ort verzichtet. Die Masterurkunden erhalten die frisch diplomierten Lehrerinnen und Lehrer via Post.

Mittwoch, 4. November - 07:48 Uhr
Kein Chlausmarkt, kein Klauseinzug – Romanshorn bläst wegen Corona beide Anlässe ab.

Kein Chlausmarkt, kein Klauseinzug – Romanshorn bläst wegen Corona beide Anlässe ab.

Bild: pd

Chlausumzug Romanshorn wegen Corona abgesagt

(stm) Er sollte als einer der wenigen Weihnachtsmärkte im Thurgau auch im Coronawinter stattfinden: der Chlausmarkt in Romanshorn. Nun hat das Organisationkomitee sich jedoch aufgrund der steigenden Fallzahlen entschieden, den Chlausmarkt, der am Sonntag, 29. November, hätte stattfinden sollen, abzusagen. Stefan Krummenacher vom Stadtmarketing der Stadt Romanshorn begründet:

«Aufgrund der weiter sehr hohen Infektionsfallzahlen soll die Schaffung weiterer Anziehungspunkte im öffentlichen Raum vermieden werden.»

Kurz zuvor hatte bereits der seit 1956 tätige Verein «Freie Klausaktion Romanshorn» entschieden, auf den traditionellen Klauseinzug mit den Schellner zu verzichten.

Dienstag, 3. November, 19:35 Uhr

Peter Spuhler steht nicht als Honorarkonsul von Russland zur Verfügung

Peter Spuhler.

Peter Spuhler.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

(red) Am Dienstagvormittag schrieb die Nachrichtenagentur SDA, dass der Thurgauer Unternehmer Peter Spuhler Honorarkonsul von Russland in Zürich werde. Die Meldung erschien in vielen Onlinemedien der Schweiz.

Auf Anfrage der «Thurgauer Zeitung» kommt am Dienstagabend heraus: Peter Spuhler erfuhr aus den Medien von seiner Ernennung zum Honorarkonsul. Er steht für das Amt nicht zur Verfügung.

Dienstag, 3. November, 17:45 Uhr

Zoll deckt illegalen Tierhandel und Zigarettenschmuggel auf

(red) Zöllner des Hauptzollamts Singen haben Ende Oktober auf einem Parkplatz an der Autobahn 81 bei der Kontrolle eines Reisenden die illegale Einfuhr von zwei Hundewelpen und sieben jungen Rassekatzen entdeckt. Auf Befragen gab der Fahrer des in Frankreich zugelassenen Fahrzeugs an, dass die Tiere aus Russland stammen würden und er sie nun nach Frankreich bringen wolle. Zoll- und veterinärrechtliche Dokumente konnte er für die Tiere nicht vorweisen, wie das Hauptzollamt in einer Medienmitteilung schreibt.

Die sichergestellten Rassekatzen.

Die sichergestellten Rassekatzen.

Bild: PD

Die fahndungsmässige Überprüfung der Personalien des 49-jährigen Mannes ergab weiter, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlag. Zudem fielen den Zöllnern zwei Reserveräder auf, die im Vergleich zu üblichen Rädern dieser Grösse ungewöhnlich schwer schienen. Nachdem die Reservereifen geöffnet wurden, zeigte sich, dass die Kontrolleure auch hier den richtigen Riecher hatten. Beide Reifen waren randvoll mit insgesamt knapp 8000 Zigaretten verschiedenster Marken befüllt.

In den Reservereifen wurden Zigaretten geschmuggelt.

In den Reservereifen wurden Zigaretten geschmuggelt.

Bild: PD

Gegen den Mann wurde wegen des Verdachts des Einfuhrschmuggels der Tiere und der Zigaretten ein Strafverfahren eingeleitet. Allein für die geschmuggelten Zigaretten hat er nun über 1300 Euro an Einfuhrabgaben zu bezahlen. Die Zigaretten wurden sichergestellt. Im Anschluss wurde der festgenommene Mann der Landespolizei und die Tiere dem Veterinäramt in Tuttlingen übergeben.

Dienstag, 3. November, 17:01 Uhr

Positive Coronafälle im Team von Volley Amriswil

Das Team von Volley Amriswil.

Das Team von Volley Amriswil.

Bild: PD/Olivier Zeller

(red) Das NLA-Team von Volley Amriswil begibt sich mit sofortiger Wirkung in Quarantäne. Dazu gehören neben den Spielern auch der engere Staff wie Trainer, Co-Trainer und Scout. Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, entwickelten bereits am Sonntag ein Spieler und ein Mitglied aus dem Staff Symptome. Am Montag wurde getestet. Nun ist klar, dass beide Personen positiv sind. Das Ergebnis einer weiteren Person, die in der Nacht von Montag auf Dienstag Symptome entwickelte, ist zurzeit noch offen.

Die Mannschaft, die am Samstag noch das Spiel gegen Traktor Basel bestritten hat und seit Montag freiwillig daheim geblieben war, wird nun offiziell in Quarantäne gehen. Damit muss das Spiel vom Samstag, 7.November gegen Chênois Genève Volleyball verlegt werden. Entsprechende Anträge wurden bereits bei Swiss Volley eingereicht. Derzeit kann das Spiel im CEV Cup wie geplant am 11.November in Amriswil ausgetragen werden.

Dienstag, 3. November, 16:49 Uhr

HC Thurgau empfängt Sierre

Am Sonntag spielte der HCT in der Güttingersreuti gegen die GCK Lions.

Am Sonntag spielte der HCT in der Güttingersreuti gegen die GCK Lions.

Bild: Mario Gaccioli

(lsf) Der HC Thurgau steht bereits vor dem nächsten Spiel. Heute Abend empfangen die Leuen den HC Sierre. Danach gibt es eine Woche Pause. Die Thurgauer wollen sich mit drei Punkten in diese kleine Pause verabschieden, heisst es in der Matchvorschau. Die Walliser sind mit 13 Punkten aus 6 Spielen hervorragend in die neue Saison gestartet. Zuletzt wurde die Mannschaft von Headcoach Dany Gelinas durch eine Coronabedingte zehntägige Quarantäne ausgebremst. Der letzte Ernstkampf bestritten die Walliser am 17.Oktober. Spielbeginn in Güttingersreuti in Weinfelden ist um 20 Uhr. Zum Spiel sind de facto keine Zuschauer zugelassen.

Beim HC La Chaux-de-Fonds wurde am Wochenende ein positiver Coronafall bekannt, woraufhin alle Mannschaftsmitglieder auf Covid-19 getestet wurden. Inzwischen liegen 13 positive Testresultate vor. Die Mannschaft befindet sich bis und mit 9.November in Quarantäne. Das Spiel von Dienstag, 10.November, in Weinfelden gegen den HC Thurgau muss verschoben werden. Das Verschiebedatum wird zu gegebener Zeit kommuniziert.

Dienstag, 3. November, 16:03 Uhr

Stadt Kreuzlingen startet mit der Kontrolle von Schutzkonzepten

(red) Im Schreiben vom 20.Oktober teilte der Regierungsrat den Gemeinden mit, dass sie per sofort die Kontrollen der Schutzkonzepte im Zusammenhang mit Covid-19 vollziehen müssen. Betroffen sind Restaurationsbetriebe, Nachtlokale, Beherbergungsbetriebe sowie Veranstaltungen, sofern sie in Räumlichkeiten der Politischen Gemeinde stattfinden oder durch sie bewilligungspflichtig sind.

Die Stadt Kreuzlingen startet per sofort mit der Umsetzung dieser Vollzugsaufgaben unter Berücksichtigung der seit dem 29.Oktober 2020 gültigen, neuen Auflagen. Dies teilt die Stadtkanzlei heute mit. In einem ersten Schritt werden angekündigte Kontrollen in den betroffenen Betrieben im Sinne einer Dienstleistung durchgeführt. Gemeinsam mit dem Kontrollpersonal wird das Schutzkonzept überprüft und gegebenenfalls Verbesserungspotential aufgezeigt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann unangekündigt Kontrollen durchgeführt werden.

Die Kontrollen werden dem Kanton wöchentlich gemeldet. Des Weiteren ist die Stadt Kreuzlingen in Abklärung mit weiteren Gemeinden des Bezirks, damit unter den Gemeinden Synergiepotential genutzt werden kann und nicht jede Gemeinde eine eigene Kontrollinstanz aufbauen muss.

Dienstag, 3. November, 14:49 Uhr

Polizistinnen angegriffen und verletzt

Bild: Nana Do Carmo

(kapo) Kurz vor 16 Uhr kontrollierten zwei Polizistinnen der Kantonspolizei Thurgau am Bahnhof Weinfelden einen 22-jährigen Eritreer. Dabei verhielt sich dieser äusserst unkooperativ und griff die beiden Frauen tätlich an. Der aggressive Mann wurde festgenommen und inhaftiert. Dabei wurde ein gestohlenes Mobiltelefon sichergestellt.

Die Polizistinnen wurden beim Angriff leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Der Täter wird unter anderem wegen Gewalt und Drohung zur Anzeige gebracht.

Dienstag, 3. November, 14:26 Uhr

Historisches Museum Schloss Arbon geschlossen

Das Schloss Arbon in der Altstadt beherbergt das Museum.

Das Schloss Arbon in der Altstadt beherbergt das Museum.

Bild: PD

(lsf) Besucher der Website der Museumsgesellschaft Arbon werden zurzeit von einer Mitteilung begrüsst. Dieser ist zu entnehmen, dass die Gesellschaft, die das Historische Museum im Schloss Arbon betreibt, dieses per sofort und bis Ende Januar 2021 geschlossen hat. Im Februar soll das Museum mit der neuen Sonderausstellung zum 50-Jahr-Jubiläum des Frauenstimmrechts wieder geöffnet werden.

Dienstag, 3. November, 14:05 Uhr

Kurzer Stromausfall am Sonntagabend

(red) Am Sonntag, 1.November, kam es in Kreuzlingen kurz nach 19 Uhr zu einem Stromausfall im Bereich Kreisel Remisberg und umliegenden Strassen. Als Ursache für den Stromausfall wird ein technischer Defekt vermutet. Dank rasch erfolgter Umschaltungen, konnte ein Grossteil der Kundinnen und Kunden der Technischen Betriebe Kreuzlingen (TBK) rund eine Stunde später wieder mit Strom versorgt werden. Die TBK bitten die vom Stromausfall Betroffenen in einer Medienmitteilung um Verständnis.

Dienstag, 3. November, 13:21 Uhr

Bochselnacht abgesagt

Bochselnacht 2019 in Weinfelden.

Bochselnacht 2019 in Weinfelden.

Bild: Reto Martin

(lsf) Weinfelderinnen und Weinfelder müssen stark sein: Nachdem bereits die Wega ausgefallen ist, findet nun auch keine Bochselnach statt. «Die Schulgemeinden und die Stadt Weinfelden haben schweren Herzens entschieden, die Durchführung der traditionellen Bochselnacht im Jahr 2020 abzusagen», heisst es in einer Medienmitteilung. Anfänglich stand demnach «nur» die Absage des Umzugs im Raum, da insbesondere das gemeinsame Singen des Bochselnachtlieds auf dem Rathausplatz als sehr kritisch angesehen wurde. Mit den höheren Fallzahlen und den dadurch bedingten Massnahmen musste nun auch das Schülertheater abgesagt werden. «Es tut uns sehr weh, insbesondere für die 3. Sekundarklassen, die mit den Vorbereitungsarbeiten für das Bochselnachttheater bereits begonnen haben und sich riesig auf die Aufführung freuten. Es macht aber keinen Sinn, beziehungsweise wäre unverantwortlich, ein Theater unter diesen Umständen aufzuführen», sagt Schulpräsident Thomas Wieland.

Auch auf die Freinacht, die an der Bochselnacht üblicherweise herrscht, muss verzichtet werden. «Ab 23 Uhr ist Sperrstunde, das gilt leider auch für die Bochselnacht», erklärt Stadtschreiber Reto Marty. Ob die Sitzung des Stadtparlaments am 17.Dezember 2020 durchgeführt wird, hängt von der Menge an Geschäften ab, die bearbeitet werden müssen. Darüber entscheidet das Büro des Stadtparlaments, sobald die zu behandelnden Geschäfte bekannt sind.

Dienstag, 3. November, 11:34 Uhr

Thurgauer Tourismuspreis für das Wasserschloss Hagenwil

Das Wasserschloss Hagenwil.

Das Wasserschloss Hagenwil.

Bild: PD

(red) Thurgau Tourismus verleiht – mit Unterstützung der Thurgauer Kantonalbank als Preissponsor – zum 20.Mal den Thurgauer Tourismuspreis. Der Preis ist mit einer Summe von 10‘000 Franken dotiert und soll vorbildliches unternehmerisches Denken und Handeln im Sinne der Tourismusstrategie würdigen.

Während letztes Jahr zum ersten Mal auch die Öffentlichkeit, über ein Onlinevoting, ihre Stimme abgeben konnte, wurde dieses Jahr bewusst darauf verzichtet, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Aufgrund der verschärften Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hätte ein Grossteil der potenziellen Tourismuspreis-Anwärter nur eine beschränkte bis gar keine Möglichkeit gehabt, die grosse Öffentlichkeit von ihrem Angebot zu überzeugen. Somit ging – auf Basis der Bewertung von sechs Kriterien durch eine Fachjury – das Wasserschloss Hagenwil als diesjährigen Sieger hervor.

Das Restaurant im Schloss.

Das Restaurant im Schloss.

Bild: PD

In der Mitteilung heisst es weiter: Etappenweise wurden in den letzten Jahren erhebliche Mittel in die Renovation des Schlosses investiert. Insbesondere das Verpflegungs- und Beherbergungsangebot wurde auf einen zeitgemässen und attraktiven Stand gebracht. «Dabei hat die Familie Angehrn immer Wert daraufgelegt, den ursprünglichen Charme des historischen Bauwerks zu erhalten.» Das Wasserschloss Hagenwil überzeuge mit seinem Gesamtangebot bis ins Detail und sei ein wichtiger und geschätzter Botschafter für den Thurgau.

Zimmer im Schloss.

Zimmer im Schloss.

Bild: PD

Die offizielle Preisverleihung für geladene Gäste findet voraussichtlich am Donnerstag, 25.März 2021 im Rahmen des Tourismusforums Thurgau Bodensee statt.

Dienstag, 3. November, 11:25 Uhr

Die aktuellen Coronazahlen

(lsf) Am Dienstag muss der Kanton Thurgau schon wieder fünf Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronainfektion melden. Ausserdem kamen im Vergleich zum Vortag 96 Neuinfektionen dazu. 41 Coronapatienten sind im Spital, 7 davon auf der Intensivstation.

Dienstag, 3. November, 11:14 Uhr

KTV Arbon muss Schneesportkurse in Wildhaus absagen

(red) Zum 64. Mal hätten in dieser Saison die traditionellen Kurse der Schneesportschule KTV Arbon stattgefunden. Aufgrund der aktuellen Coronasituation und den behördlichen Auflagen ist es jedoch nicht möglich, die Schneesportkurse im Januar 2021 vernünftig zu planen und durchzuführen. Die Technische Leitung der Schneesportschule KTV Arbon gibt per Medienmitteilung die Absage der Kurse in Wildhaus bekannt.

Dienstag, 3. November, 09:27 Uhr

Herdern nimmt Stimmrechtsbeschwerde in Kauf

Herdern verzichtet im November auf die Gemeindeversammlung.

Herdern verzichtet im November auf die Gemeindeversammlung.

Bild: Nadja Rohner

(red) Der Bundesrat und der Thurgauer Regierungsrat halten nach wie vor an der Durchführung von Gemeindeversammlungen fest. Dieses Verhalten kann der Gemeinderat der Politischen Gemeinde Herdern gemäss einer Medienmitteilung überhaupt nicht nachvollziehen und hat sich entschieden, auf die Durchführung einer Gemeindeversammlung zu verzichten. «Wir sind der festen Überzeugung, dass es als Gemeinwesen mit Vorbildcharakter nicht sein kann, Versammlungen durchzuführen, während alle anderen Veranstaltungen aus ebendenselben Gründen abgesagt werden müssen.»

Die Geschäfte der Gemeindeversammlung, die Genehmigung des Budgets 2021 und des Steuerfusses 2021, werden gemeinsam mit dem Gesamtprojektierungskredit Gündelharterstrasse am 29.November an der Urne zur Abstimmung gelangen. Dieser gewählte Schritt weicht von der Gemeindeordnung ab, wie der Gemeinderat in der Mitteilung betont. «Es steht diesbezüglich deshalb jedem Stimmbürger offen, welcher mit diesem Vorgehen nicht einverstanden ist, im Anschluss an die Urnenabstimmung eine Stimmrechtsbeschwerde zu deponieren, welche zwingend gutzuheissen wäre.» Fragen und seine Antworten darauf will der Gemeinderat transparent auf der Homepage der Gemeinde veröffentlichen.

Dienstag, 3. November, 08:50 Uhr

Finanzielle Unterstützung im Kulturbereich bis Ende 2021

Die Theaterwerkstatt Gleis 5 diesen August mit der Aufführung «Decamerone» in Frauenfeld.

Die Theaterwerkstatt Gleis 5 diesen August mit der Aufführung «Decamerone» in Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari

(red) Mit dem neuen Covid-19-Gesetz des Bundes wurde auch die finanzielle Unterstützung im Kulturbereich neu geregelt. Der Bundesrat hat am 14.Oktober die Covid-19-Kulturverordnung erlassen, welche die Ausrichtung der Unterstützungsmassnahmen regelt. In einer Medienmitteilung fasst das Kulturamt des Kantons Thurgau die Massnahmen zusammen.

Unter anderem können Kulturunternehmen mit Sitz im Kanton Thurgau beim Kulturamt bis Ende 2021 Finanzhilfen in Form von Ausfallentschädigungen und neu auch Beiträge für Transformationsprojekte beantragen. Kulturvereine im Laienbereich mit einem Projektbudget von über 50'000 Franken und einem finanziellen Schaden von über 10'000 Franken können beim Kulturamt ein Gesuch um Ausfallentschädigung stellen. Alle wichtigen Informationen sind auf der Webseite des Kulturamts Thurgau aufgeschaltet.

Montag, 2. November, 17:27 Uhr

Kreuzlinger Weihnachtszelt kann nicht stattfinden

Bild aus dem letzten Jahr: Kreuzlinger Weihnachtszelt mit Marktstand.

Bild aus dem letzten Jahr: Kreuzlinger Weihnachtszelt mit Marktstand.

Bild: Andrea Stalder

(red) Erst vergangenes Jahr ist der neu gegründete Verein für Veranstaltungen durchgestartet und hat erstmals den Kreuzlinger Weihnachtsmarkt organisiert. Dabei wurde die Marke «Das Weihnachtszelt» kreiiert. Dieses Jahr sollte der Markt mit einem angepassten Konzept wiederum stattfinden – nun kommt ihm das Virus in die Quere.

Die eigens erstellte Website www.das-weihnachtszelt.ch hat gemäss Mitteilung der Stadt viel Zuspruch erlebt. Mit grossem Bedauern muss nun der Verein «Das Weihnachtszelt» aufgrund der neuen Bestimmungen des Bundes absagen. Der Markt hätte vom 4. bis 6. Dezember auf dem Bärenplatz stattfinden sollen.

Die Verantwortlichen hoffen nun darauf, im Dezember 2021 «Das Weihnachtszelt» neu erstrahlen zu lassen. Ziel ist es, den Kreuzlinger Weihnachtsmarkt zu etablieren und zu einer festen Grösse in der lokalen Veranstaltungsagenda zu werden.

Montag, 2. November, 16:10 Uhr

(meg) Da hat sich die Thurgauer Apfelkönigin Larissa Häberli aus Mauren eine nette Botschaft für ihre Follower bei Instagram ausgedacht. Sie hat ihrem Shetland-Pony flugs einen Mund-Nasen-Schutz verpasst. Mit dem lustigen Foto wünscht der Pferdefan allen viel Geduld, «bliibed gsund» und schöne Herbsttage. Dem schliessen wir uns natürlich an.

Montag, 2. November, 15:48 Uhr

Kreuzlinger Stadtrat erstattet Anzeige wegen Schmierereien

Spruch auf dem Vorplatz des Hauses eines SVP-Gemeindeparlamentariers.

Spruch auf dem Vorplatz des Hauses eines SVP-Gemeindeparlamentariers.

Bild: PD

(red) «Ja zur Geflüchtetenaufnahme, Nein zur rassistischen SVP», schrieben «Junge Aktivisten Kreuzlingen» am Wochenende vor den Häusern aktiver SVP-Gemeinderatsmitglieder. «Wer sich hinter Junge Aktivisten Kreuzlingen» versteckt, ist nicht bekannt. Inhaltlich nimmt die anonyme Gruppe Bezug auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria. Im vergangenen Monat wandte sich der Stadtrat an Bundesrätin Karin Keller-Sutter und forderte von der Schweiz einen sofortigen und aktiven Einsatz, um diese humanitäre Krise zu bewältigen.

Der Stadtrat verurteilt die Sachbeschädigung in aller Form und ruft zum offenen, sachlichen Dialog auf. Gleichzeitig erstattet er Strafanzeige gegen Unbekannt. «Die Meinungsfreiheit gehört zu einem der zahlreichen Privilegien in unserem Land. Erst im Gespräch miteinander finden wir Verständnis, Lösungen, Einsicht. Anonyme Handlungen sind mutlos und tragen in keiner Weise zu einem konstruktiven Dialog, beziehungsweise zu Lösungen bei. Der Stadtrat missbilligt diese Art von Meinungsäusserung», schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung.

Montag, 2. November, 15:17 Uhr

In Kreuzlingen sitzt eine ganze Klasse in Quarantäne

(meg) Die Coronapandemie hält die Kreuzlinger Schulen auf Trab. Wie an vielen Orten gibt es immer wieder vereinzelte Schüler, die in Quarantäne müssen. Nun müsse erstmals eine ganze Klasse für zehn Tage Zuhause bleiben, heisst es in einer Mitteilung von Schulpräsidentin Seraina Perini zur Covid-Situation. Um welche Klasse oder Stufe es sich handelt, will die Schule nicht kommunizieren. Die Quarantäne-Regelung sei vom Kanton so ausgesprochen worden, weil zwei Schüler positiv getestet worden seien. Die Schüler würden per Fernunterricht beschult. Dafür sei man mittlerweile ja bestens ausgerüstet, sagt Perini.

Montag, 2. November, 14:24 Uhr

Alle Sonderfahrten bis Ende Jahr abgesagt

Die Schiffe der URh-Flotte gehen in die Winterpause.

Die Schiffe der URh-Flotte gehen in die Winterpause.

Bild: Donato Caspari

(red) Aufgrund der verstärkten Schutzmassnahmen und neuen Covid-19-Verordnungen in Deutschland und der Schweiz, muss die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) alle Sonderfahrten bis Ende Jahr absagen, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Angebot «Grenzenloses Herbst-Hopping» fand am vergangenen Wochenende somit zum letzten Mal statt. Am 7. und 8. November können die Herbst-Hopping-Fahrten nicht mehr durchgeführt werden. Dazu Remo Rey, Geschäftsführer URh:

«Die grenzenlos schöne und naturnahe Schifffahrt auf Untersee und Rhein sowie die Passagiere sind unser wichtigstes Gut. Wir wollen die Passagiere und unsere Mitarbeitenden vor der weiteren Ausbreitung des Virus schützen. Damit übernehmen wir eine gesellschaftliche Verantwortung.»

An den vergangenen drei Wochenenden nutzten knapp 1000 Personen die Schiffs-Rundfahrt für einen Herbst-Ausflug am Untersee. Die weiteren Einschränkungen in der Gastronomie lassen eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Schifffahrt nicht zu. Abgesagt sind folgende Sonderfahrten bis zum 31. Dezember 2020:

  • alle Brunch- und Fondue-Fahrten ab Schaffhausen, Steckborn und Stein am Rhein
  • alle Brunch- und Fondue-Fahrten ab Schaffhausen, Steckborn und Stein am Rhein
Montag, 2. November, 13:46 Uhr

Frauenfelder Zuckerrüben werden zu Biogas

Fabrizio Hugentobler, Vorsteher des Departements für Werke, Freizeitanlagen und Sport, Joachim Pfauntsch, Leiter Werk Frauenfeld, Schweizer Zucker AG und Peter Wieland, Geschäftsleiter Thurplus.

Fabrizio Hugentobler, Vorsteher des Departements für Werke, Freizeitanlagen und Sport, Joachim Pfauntsch, Leiter Werk Frauenfeld, Schweizer Zucker AG und Peter Wieland, Geschäftsleiter Thurplus.

Bild: PD

(red) Während einer Kampagne der Zuckerfabrik speist «Thurplus», die Technischen Betriebe der Stadt Frauenfeld, bis zu 6 Gigawattstunden GWh Energie in Form von Biogas ins Gasversorgungsnetz ein. Täglich 10'000 Tonnen Rüben verarbeitet das Frauenfelder Werk der Schweizer Zucker AG. Der natürliche Zuckergehalt der Rüben liegt bei 15 bis maximal 20 Prozent. Bei der nachhaltigen Zuckergewinnung werden auch die verbleibenden 80 bis 85 Prozent der Rüben verwertet.

Daraus werden wertvolle Rohstoffe wie Viehfutter, natürliche Düngemittel und auch Biogas gewonnen. Die Verwertung der Zuckerrübenreste zu Biogas ist gewissermassen ein kontrollierter, kanalisierter Zwischenschritt im natürlichen CO2-Kreislauf. Deshalb ist die Nutzung dieser pflanzlichen Energie in Form von Biogas auch ökologisch und ökonomisch so sinnvoll. Die im Biogas gespeicherte Energie kann im Thurplus Versorgungsnetz transportiert und dort bezogen werden, wo sie benötigt wird.

Energie ohne lange Transportwege

Bei der Verbrennung des Biogases zum Kochen oder Heizen entsteht Wärme und das CO2 wird wieder freigesetzt. Das Frauenfelder Biogas aus Zuckerrübenresten ist besonders nachhaltig, denn es wird aus Abfallprodukten aus der Region vor Ort ohne lange Transportwege gewonnen und direkt ins Versorgungsnetz eingespiesen. Die Frauenfelder Einwohnerschaft kann dieses Biogas bei Thurplus beziehen. Die BioPlus-Produkte bieten individuell wählbare Biogas-Anteile bis zu 100 Prozent.

www.thurplus.ch

Montag, 2. November, 11:54 Uhr

Neuer Rekord bei Fallzahlen und fünf Tote

(meg) Im Thurgau wurden über das Wochenende 457 neue Covid-19-Fälle registriert. Fünf Corona-Patienten sind verstorben. Weiter zu nimmt auch die Zahl der Hospitalisierungen, auf der normalen und auf der Instensivstation. Aktuell sind weit über 1000 Corona-positive Thurgauer in Isolation.

Montag, 2. November, 11:37 Uhr
Das Angebot kommt in Frauenfeld gut an.

Das Angebot kommt in Frauenfeld gut an.

Bild: PD

Bewegungsangebot geht in die fünfte Saison

(red) Am 8. November startet das «20gi-move» der Frauenfelder Fachstelle Kinder- und Jugendanimation in die fünfte Saison. Das «20gi-move» ist ein offenes Bewegungs- und Spielangebot für alle Kinder der 1. bis 6. Klasse. Während der Wintermonate werden sonntags die Türen der Doppelturnhalle des Schulhauses Oberwiesen jeweils von 13.30 bis 16 Uhr geöffnet. Damit dies trotz Pandemie in einem möglichst sicheren Umfeld geschieht, wurde das Angebot dieses Jahr angepasst. Das führt Team gemeinsam mit den Kindern verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote durch. Die Saison dauert von November 2020 bis Februar 2021.

Diese Corona-Regeln gelten

Eltern müssen draussen bleiben, ab 12 Jahren gilt Maskenpflicht und die maximale Anzahl Teilnehmende wurde auf 50 Kinder reduziert. Das aktuelle Schutzkonzept und alle weiteren Corona-Regeln zum Angebot sind unter www.agi.frauenfeld.ch zu finden. Auf die Abgabe eines gemeinsamen Zvieri wird verzichtet. Die Eltern werden gebeten, ihrem Kind eine Getränkeflasche und einen Zvieri mitzugeben.

Montag, 2. November, 10:38 Uhr

Kanton publiziert Sozialhilfekennzahlen erstmals auf Gemeindeebene

In den Räumlichkeiten der Sozialen Dienste Frauenfeld.

In den Räumlichkeiten der Sozialen Dienste Frauenfeld.

Bild: Nana do Carmo

(red) Wie entwickelt sich die Sozialhilfequote in meiner Gemeinde? Gab es früher mehr oder weniger Sozialhilfedossiers mit einer langen Bezugsdauer? Und wie viel wendet meine Gemeinde im Schnitt für einen Sozialhilfebezüger pro Jahr auf? Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden sich neu für die zehn grössten Thurgauer Gemeinden auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau.

Die Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau hat erstmals Sozialhilfekennzahlen für die zehn grössten Thurgauer Gemeinden veröffentlicht. Bislang standen solche Zahlen nur auf Ebene Kanton zur Verfügung. Mit den neu publizierten Kennzahlen können die grösseren Gemeinden sehen, wo sie im Vergleich zu ähnlichen Gemeinden oder dem Kanton stehen.

https://statistik.tg.ch/themen-und-daten/soziales-gesundheit-bildung/soziales/sozialhilfe-groessere-gemeinden.html/11278

Montag, 2. November, 10:12 Uhr

Räuber Hotzenplotz kommt erst im Frühling

(red) Das Kindertheater Floh hat die anstehende Tournee mit dem «Räuber Hotzenplotz» abgesagt. Die Premiere wäre auf Sonntag, 8. November im Casino Frauenfeld angesetzt gewesen. Unter den gegebenen Umständen lassen sich die Vorstellungen nicht mehr durchführen. Die bereits gekauften Tickets werden rückerstattet.

Der Räuber Hotzenplotz musste zwar nun vorzeitig weggesperrt werden, doch plant man im Kindertheater bereits für den Frühling. Da soll er nämlich wieder freigelassen werden, um doch noch sein Unwesen auf der Bühne treiben zu können. Geplant ist ein Theaterspektakel, bei dem das Kindertheater ein ganzes Wochenende lang verschiedene Produktionen zeigt – denn aufgeben gelte nicht, auch in Krisenzeiten nicht, schreibt das Kindertheater in seiner Mitteilung.

Montag, 2. November, 09:25 Uhr

Zusammenarbeit mit Hanns Wipf im November beendet

Hanns Wipf bleibt nicht Gemeindeschreiber in Eschenz.

Hanns Wipf bleibt nicht Gemeindeschreiber in Eschenz.

Bild: PD

(red) Die kurze Meldung aus dem Eschenzer Gemeindehaus hat es in sich: Die Gemeinde und Gemeindeschreiber Hanns Wipf sind zum Ergebnis gelangt, die gemeinsame Zusammenarbeit nach nur einem Monat im November nicht fortzusetzen. «Die Wahrnehmungen über Rollen und Ämter waren nicht einheitlich.» Der Gemeinderat werde nun eine ideale Lösung suchen.

Montag, 2. November, 08:59 Uhr

Bettina Beck wird Stadtschreiberin in Frauenfeld

Bettina Beck wechselt von Romanshorn nach Frauenfeld.

Bettina Beck wechselt von Romanshorn nach Frauenfeld.

Bild: PD

(red) Bettina Beck wird am 1. März 2021 die Leitung der Stadtkanzlei Frauenfeld übernehmen. Die 38Jährige leitet aktuell seit 2015 als Stadtschreiberin der Stadt Romanshorn die Stadtkanzlei, die Einwohnerdienste und das Amt für Sicherheit. Weiter ist sie für die Administration des Personalwesens, die Betreuung des Ressorts Freizeit und Sport und die Lehrlingsausbildung verantwortlich. Zuvor war sie nach einer Ausbildung als Kauffrau bei der Gemeinde Berg TG bei verschiedenen Thurgauer Gemeinden tätig, wo sie unter anderem als Gemeindeschreiberin, Finanzverwalterin und Leiterin Einwohnerdienste profunde Kenntnisse der Verwaltung sammelte.

Bettina Beck hat sich stetig weitergebildet und verfügt unter anderem über einen Bachelor- und Masterabschluss in Business Administration der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Ausserdem hat sie während einer Weiterbildung im Bereich Politik an der Universität St.Gallen das Certificate of Advanced Studies (CAS) erlangt. Der Stadtrat von Frauenfeld freut sich sehr, dass er mit Bettina Beck eine ausgewiesene Fachspezialistin für die Leitung der Stadtkanzlei gewinnen konnte.

Montag, 2. November, 08:24 Uhr

Polizei zieht betrunkenen Lenker aus dem Verkehr

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte kurz vor 21 Uhr auf der Bergstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 35-jährigen Ungaren einen Wert von 0,85 mg/l (also 1,7 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis aberkannt.

Sonntag, 1.November, 17:35 Uhr

Schwerer Unfall in Hefenhofen fordert zwei Verletzte

Der Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Der Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo/lw) Bei einer Kollision zwischen zwei Autos in Hefenhofen wurden zwei Personen verletzt, eine davon schwer. Ein 22-jähriger Autofahrer war kurz vor 15 Uhr auf der Romanshornerstrasse von Amriswil in Richtung Romanshorn unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es im Bereich der Verzweigung mit der Moosmühlestrasse zur Kollision mit einem Auto.

Durch die Kollision prallte das Fahrzeug des 22-Jährigen in eine Hauswand. Der Lenker wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Sein 18-jähriger Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Stützpunktfeuerwehr Amriswil geborgen werden. Mit schweren Verletzungen wurde er von der Rega ins Spital geflogen.

Der 43-jährige Fahrer des anderen Autos und seine Mitfahrer blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Während der Unfallaufnahme musste der betroffene Streckenabschnitt zwischen Amriswil und Romanshorn gesperrt werden. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.

Sonntag, 1. November, 14:34 Uhr

Aktivisten werfen Kreuzlinger SVP-Politikern Rassismus vor

Einer der Vorplätze in Kreuzlingen, wo die Botschaft der Aktivisten hingeschrieben wurde.

Einer der Vorplätze in Kreuzlingen, wo die Botschaft der Aktivisten hingeschrieben wurde.

Bild: PD

(meg) Der Kreuzlinger Stadtrat hat aufgrund der besorgniserregenden Situation die Regierung darum gebeten, dass im Asylzentrum vor Ort Flüchtlinge aus dem Moria-Camp aufgenommen werden. Dagegen spricht sich bekanntlich die lokale SVP aus.

Es sei beschämend, wie sich die SVP aktiv gegen die Menschenrechte ausspreche und somit Rassismus schüre, schreiben «Junge Aktivisten Kreuzlingen» in einer Mitteilung. «Wir akzeptieren die antisemitischen und rassistischen Muster und Verhaltensweisen der Schweizer Volkspartei nicht länger. Ihre Menschenverachtende Politik ist mitschuldig an rechten Bewegungen und den kastrophalen Zuständen in Flüchtlingscamps südlicher Länder.»

Aus diesen Gründen haben die Aktivisten eine Botschaft vor den Häusern aktiver SVP Gemeinderäte auf die Strasse geschrieben: «Ja zur Geflüchtetenaufnahme, Nein zur rassistischen SVP.»

Sonntag, 1. November, 10:07 Uhr

Brand in Holzschopf in Leimbach

(kapo/dar) Aus bislang unbekannten Gründen kam es in der Nacht auf Sonntag in einem Holzschopf in Leimbach bei Bürglen zu einem Brand, wie die Kantonspolizei Thurgau meldet. Es wurde niemand verletzt.

Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Symbolbild: Donato Caspari

Ein Nachbar meldete kurz vor 3 Uhr der Kantonalen Notrufzentrale den Brand im Holzschopf an der Andwilerstrasse. Dem Besitzer gelang es vor dem Eintreffen der Feuerwehr mittels Gartenschlauch den Brand zu löschen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die genaue Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Sonntag, 1. November - 9:40 Uhr

Kantonspolizei Thurgau entzieht betrunkenem Autofahrer den Führerausweis

Ein Kantonspolizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atem-Alkoholkontrolle durch

Ein Kantonspolizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atem-Alkoholkontrolle durch

Bild: Severin Bigler / AGR

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Eschenz einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, wie der Kapo-Mediendienst mitteilt. Demnach kontrollierte eine Patrouille kurz nach 20:30 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 63-jährigen Österreicher einen Wert von 1,03 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.