THURGAU-TICKER vom 24.Februar bis 1.März

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Sonntag, 1. März, 17:52 Uhr

Illegales Autorennen bei Radolfzell – Fahrzeug und Führerschein beschlagnahmt

Bild: Fotolia

(red) Wegen Teilnahme an einem verbotenen Autorennen ermittelt der Verkehrsdienst Mühlhausen-Ehingen gegen zwei Männer im Alter von 23 und 25 Jahren. Am Freitag gegen 21 Uhr hatte ein Verkehrsteilnehmer die Polizei verständigt, nachdem dieser ein Autorennen auf der B33 zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und der Anschlussstelle Radolfzell in Fahrtrichtung Konstanz beobachtet hatte.

Die Fahrer der zwei hochmotorisierten Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz E 63 AMG und Mercedes-Benz CLS 63 AMG mit Schweizer Zulassung führten mehrere Beschleunigungsrennen durch, indem sie nebeneinander herfuhren, den nachfolgenden Verkehr ausbremsten und dann zeitgleich wieder stark beschleunigten.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eines der Fahrzeuge durch Beamte des Polizeireviers Konstanz gestellt und einer Kontrolle unterzogen werden. Der zweite beteiligte Pkw entzog sich der Kontrolle. Der Fahrer stellte sich einige Stunden später beim Verkehrsdienst Mühlhausen-Ehingen, führte hierbei jedoch weder seinen Führerschein noch seinen Mercedes mit sich. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden das Fahrzeug zur Vorbereitung der Einziehung und der Führerschein des einen beteiligten Mannes beschlagnahmt.

Ausserdem wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren Tausend Euro erhoben. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, welche das Autorennen beobachtet haben oder durch das Fahrverhalten behindert beziehungsweise gefährdet wurden. Zeugenhinweise werden an den Verkehrsdienst Mühlhausen-Ehingen unter Tel. 07733/9960-0 erbeten.

Sonntag, 1. März, 14:26 Uhr

Thurgauer Hotline für Fragen rund um Corona-Virus – weiterhin keine bestätigten Fälle

Mit der Hotline sollen die Fragen der Bevölkerung geklärt werden.

Mit der Hotline sollen die Fragen der Bevölkerung geklärt werden.

Bild: fotolia

(evw) Ab Montagmorgen, 2.März, kann sich die Bevölkerungen mit allen Fragen zum Coronavirus, die den Kanton Thurgau betreffen, an eine Hotline wenden. Diese Hotline unter der Nummer 058'345'34'40 wurde laut einer Medienmitteilung des Kantons eigens dafür eingerichtet. Vorerst werde die Hotline von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 18 Uhr in Betrieb sein, bei Bedarf können die Zeiten ausgeweitet werden.

Für Fragen die das Virus generell betreffen, soll sich die Bevölkerung weiterhin an die Infoline des Bundesamtes für Gesundheit wenden 058'463'00'00.

Im Kanton Thurgau gibt es weiterhin keinen bestätigten Fall eines Coronavirus-Patienten. Bis Sonntagmittag wurden zwar 48 Verdachtsfälle gezählt, allerdings wurden alle negativ getestet.

Der Kanton Thurgau informiert auch auf seiner Website in einem Fachdossier über die laufenden Veränderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus: www.tg.ch/coronavirus

Sonntag, 1. März, 10:49 Uhr

Verkehrsunfall in Arbon – Vortritt missachtet

Die Velofahrerin wurde beim Sturz verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Velofahrerin wurde beim Sturz verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Symbolbild: Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

(kapo) Am Samstag kam es in Arbon um kurz vor 14 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto. Beim Einbiegen von einem Kundenparkplatz auf die Landstrasse, übersah eine 62-jährige Autofahrerin eine Velofahrerin, die laut der Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau auf dem Radweg in Richtung Stadtzentrum fuhr. Die 33-jährige Velofahrerin verletzte sich beim Sturz und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Samstag, 29. Februar, 12:01 Uhr

Campinghaus in Islikon in Brand – keine Verletzten

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Beim Brand eines Campinghauses in Islikon entstand am Freitagabend Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Am Freitagabend gingen laut der Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau gegen 22.45 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Notrufe ein, wonach ein Gebäude an der Alten Landstrasse brenne. Als Einsatzkräfte kurz darauf vor Ort eintrafen, stand das Campinghaus auf einem Firmenareal bereits in Vollbrand.

Die Feuerwehr Gachnang rückte mit 20 Einsatzkräften aus und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Personen wurden keine verletzt, aber der Sachschaden betrage mehrere tauschend Franken.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Als Brandursache steht ein fahrlässiger Umgang mit Ascheresten aus einem Ofen im Vordergrund.

Samstag, 29. Februar, 10:43 Uhr

Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall in Pfyn

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.88 mg/l.

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.88 mg/l.

Symbolbild: Severin Bigler / AGR

(kapo) Kurz nach 21.30 Uhr fuhr am Freitagabend ein 46-jähriger Autofahrer in Pfyn auf der Hauptstrasse in Richtung Müllheim. Laut der Medienmitteilung des Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei einen 80-Jährigen, der den Fussgängerstreifen auf Höhe Mühlegasse überqueren wollte. Der Fussgänger kollidierte mit dem linken Aussenspiegel des Fahrzeugs und zog sich leichte Verletzungen zu. Daraufhin wurde er mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stellten beim 46-jährigen Schweizer Atemalkoholgeruch fest. Die anschliessende Probe ergab einen Wert von 0.88 mg/l. Sein Führerausweis wurde daraufhin zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Samstag, 29. Februar, 08:54 Uhr

Nach Schlägerei in Frauenfeld Zeugen gesucht

(kapo) In der Nacht auf Samstag kam es in Frauenfeld gegen 00.45 Uhr zwischen der Rheinstrasse und dem Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Wie es in der Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau heisst, gerieten die Personen zuerst verbal und anschliesslich tätlich aneinander. Dabei erlitt ein 34-jähriger Mann Kopfverletzungen und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Seine drei Begleiter im Alter von 34 und 27 Jahren wurden ebenfalls verletzt und begaben sich selbst ins Spital.

An der Auseinandersetzung war noch eine zweite Gruppierung beteiligt, die aus etwa acht Männern und zwei Frauen bestand. Diese Gruppe entfernte sich vor dem Eintreffen der Polizei. Die genauen Umstände der Auseinandersetzung werden zur Zeit durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Wer Angaben zum Vorfall machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058'345'24'60 melden.

Freitag, 28. Februar, 19:19 Uhr

Behörde entscheidet gegen Schlaraffia

Degustieren an der Schlaraffia wird dieses Jahr nicht möglich sein. Die Messe wurde wegen des Coronavirus abgesagt.

Degustieren an der Schlaraffia wird dieses Jahr nicht möglich sein. Die Messe wurde wegen des Coronavirus abgesagt.

(Bild: Reto Martin, 7. März 2019)

(sba) Wie die Veranstalter der Gourmet-Messe Schlaraffia in einer Mitteilung mitteilen findet die Schlaraffia kommendes Wochenende nicht statt. Sie schreiben: «Aufgrund der heute veröffentlichten Verordnung des Bundesrates zur Bekämpfung des Corona-Virus wird behördlich verfügt, dass die Schlaraffia 2020 definitiv nicht stattfinden darf. Der Krisenstab des Kantons Thurgau hat vor wenigen Minuten offiziell bestätigt, dass die Schlaraffia unter das vom Bundesrat verordnete Veranstaltungsverbot fällt.»

Weitere Abklärungen zu den Konsequenzen dieses Entscheids seien noch in Abklärung, schreibt Messeleiter Gregor Wegmüller. Dieses Jahr hätte die Gourmet-Messe ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert.

Freitag, 28. Februar, 16:59 Uhr
Die Weinfelder Messen mussten abgesagt werden.

Die Weinfelder Messen mussten abgesagt werden.

(Bild: Andrea Stalder)

32 Verdachtsfälle, aber keinen bestätigten Fall im Thurgau

(red) Im Kanton Thurgau gibt es weiterhin keinen bestätigten Fall eines Coronavirus-Patienten. Verdachtsfälle gab es bisher 32, wie der Kanton mitteilt. Bei fünf Fällen sei der Befund noch ausstehend. Die restlichen wurden negativ getestet.

In den kommenden zwei Wochen müssen auch im Kanton Thurgau Veranstaltungen wegen dem Corona-Virus abgesagt werden. Dies könne auch kurzfristig geschehen, wie der Informationsdienst mitteilt. Ansprechpartner für Fragen zur Durchführung von Veranstaltungen ist das Amt für Gesundheit (kantonsärztlicher Dienst). Dieser ist unter Telefon 058 345 68 60 erreichbar.

Aus aktuellem Anlass ist das Amt für Gesundheit für Fragen von Veranstaltern am Samstag, 29.Februar, von 9 Uhr bis 11 Uhr sowie von 14 Uhr bis 16 Uhr unter Telefon 058'345'68'60 zu erreichen.

Aus ressourcentechnischen Gründen hat die zuständige Regierungsrätin Cornelia Komposch entschieden, dass der Fachstab Gesundheit auf den Kernstab des kantonalen Führungsstabes ausgedehnt wird. Dieser hat sich heute Nachmittag bereits getroffen.

www.tg.ch/coronavirus

Freitag, 28. Februar, 15:13 Uhr

IG Tanz Thurgau sagt Veranstaltung ab

(meg) Wegen dem Corona-Virus und der Weisung des Bundesrates kann die Mitmach-Veranstaltung der IG Tanz Thurgau von morgen Samstag im Kreuzlinger Dreispitz-Saal nicht durchgeführt werden. Verschiedene Tanzschulen aus dem ganzen Kanton wären dabei gewesen. Am Sonntag hätten Workshops stattfinden sollen. Die IG sucht nun nach einem Verschiebedatum.

Freitag, 28. Februar, 14:59 Uhr

Kein UBS Kids Cup in Kreuzlingen

Bild von einer vergangenen Ausgabe des Kids Cup in Kreuzlingen.

Bild von einer vergangenen Ausgabe des Kids Cup in Kreuzlingen.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Weil der Bundesrat heute mit sofortiger Wirkung alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten hat und dieses Verbot vorerst bis und mit 15.März gilt, sagt UBS Kids Cup seine Regionalfinals ab. Das betrifft auch die Veranstaltung in Kreuzlingen, die für den 15.März geplant war. Auch für Weltklasse Zürich und Swiss Athletics als Veranstalter des UBS Kids Cup Team habe die Gesundheit der teilnehmenden Kinder, der Besucherinnen und Besucher und aller Helferinnen und Helfer absolute Priorität.

Freitag, 28. Februar, 14:43 Uhr

Schwere Störung in Ara Steckborn

Die ARA in Steckborn.

Die ARA in Steckborn.

(Bild: Nana do Carmo)

(sko) Der Betrieb der Abwasserreinigungsanlage (Ara) beim Feldbachareal in Steckborn ist vor kurzem schwerwiegend gestört worden. Demnach ist vor einigen Tagen ein unbekannter Stoff in Richtung Ara abgeleitet worden, «der zu einer starken Hemmung der biologischen Reinigungsstufe führte». Dies hat die Stadt gestern mitgeteilt. Anhand von Laborwerten hat Klärmeister Roger Flum festgestellt, das der Abbau der Bakterien nachgelassen hat. «Das kann viele verschiedene Ursache haben», sagt Flum, der nicht spekulieren will. Vielmehr möchte er festhalten, dass es sich bei der Störung um keine gefährliche Situation für Mensch und Umwelt handelt: «Es gibt keinerlei Verunreinigungen.»

Trotzdem wollen er und die Stadt die Bevölkerung sensibilisieren. «Im Interesse des Gewässerschutzes und eines störungsfreien Betriebes der Ara appellieren wir an die Bevölkerung, ihre Sorgfaltspflicht wahrzunehmen», meint Flum. Er betont weiter, dass es untersagt ist, Stoffe wie Säuren, Reinigungs- und Pflanzenschutzmittel, Gülle aus Ställen, Metzgereiabgänge, Textilien oder Ablagerungen aus Schlammsammlungen, Klärgruben, Fett- und Ölabscheidern in die Kanalisation zu leiten.

Bei Hinweisen und Fragen steht Klärmeister Roger Flum unter Telefon 058 346 20 85 zur Verfügung.

Freitag, 28. Februar, 14:06 Uhr

Fasnachts-Aktivitäten in Arbon abgesagt

(red) Aufgrund kürzlicher Anordnungen des Bundes und der aktuellen Situation im Rahmen des Corona-Virus hat der Arboner Stadtrat in Absprache mit den Verantwortlichen seitens Fasnacht entschieden, die Arboner Fasnacht bzw. sämtliche Veranstaltungen in diesem Zusammenhang abzusagen. Eine Medienmitteilung mit Detailinformationen folgt demnächst.

Freitag, 28. Februar, 13:54 Uhr
Eine der empfohlenen Massnahmen ist häufiges Händewaschen.

Eine der empfohlenen Massnahmen ist häufiges Händewaschen.

(Bild: PD)

Fachstab tagt im Thurgau zur Corona-Situation

(meg) Der Kanton Thurgau hat im Zusammenhang mit dem Coronavirus einen Fachstab Gesundheit eingesetzt, der sich regelmässig trifft und die Situation beurteilt. Er kümmert sich um Vorbereitungsmassnahmen und rüstet sich für den Fall eines Krankheitsausbruchs im Kanton Thurgau. In einem Dossier finden Interessierte wichtige Informationen, Kontakte und Verhaltensanweisungen zum Thema.

https://www.tg.ch/news/fachstab-gesundheit-coronavirus.html/10552

Freitag, 28. November, 13:43 Uhr

Corona-Virus legt Bischofszeller Fasnacht lahm

(meg) Soeben hat der Präsident der Bischofszeller SITU-Narren, Markus Fäh, bekannt gegeben, dass der Fasnachtsumzug von morgen Samstag wegen dem Corona-Virus nicht durchgeführt wird. Alleine am Umzug wären rund 500 Fasnächtler beteiligt gewesen, dazu kommen noch hunderte Zuschauer.

Freitag, 28. Februar, 13:27 Uhr

HCT will Fans mit Live-Ticker bei Laune halten

(meg) Das Eishockeyspiel HC Thurgau gegen EHC Visp von heute Abend muss bekanntlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt finden. Der Club will seine Fans allerdings mit einem Live-Ticker auf Facebook über das Geschehen auf dem Eis informieren.

Freitag, 28. Februar 13:15 Uhr

Inhaus und «Die 50 Plus» definitv abgesagt

(red) Wegen Corona-Virus: Die Weinfelder Messen von diesem Wochenende finden nicht statt. Die Veranstalter teilen mit: «Basierend auf der Verordnung des Bundesrates zur Bekämpfung des Corona-Virus standen wir in den letzten Stunden in aktivem Austausch mit dem Fachrat Gesundheit des Kantons Thurgau. Der Kanton hat nun definitiv verfügt, dass die inhaus und die die50plus 2020 definitiv nicht stattfinden dürfen.»

Die Veranstalter bedauern dies sehr. Weitere Informationen sollen laufend folgen.

Freitag, 28. Februar, 11:24 Uhr
Letztes Jahr war die Durchführung der Inhaus-Messe kein Problem.

Letztes Jahr war die Durchführung der Inhaus-Messe kein Problem.

(Bild: Reto Martin)

Durchführung Weinfelder Messen wegen Corona-Virus ungewiss

(meg) Heute Nachmittag um 14 Uhr sollen die Inhaus-Messe und die Messe «Die 50 plus» in Weinfelden eröffnet werden. Die Durchführung ist allerdings ungewiss. Die Veranstalter schreiben auf ihrer Homepage: «Wir sind informiert über die heutige Weisung des Bundesrates, Grossveranstaltungen an denen sich mehr als 1'000 Personen gleichzeitig aufhalten, abzusagen. Ob und wie das unsere Veranstaltungen ebenfalls betrifft, ist noch nicht klar. Wir stehen aktuell in Abklärungen mit dem Fachrat Kanton Thurgau. Wir informieren sofort, sobald wir genaueres wissen ...»

Ob die Gourmet-Messe Schlaraffia nächstes Wochenende stattfinden kann, ist ebenfalls noch unklar.

Freitag, 28. Februar, 10:48 Uhr

Mit 123 km/h innerorts geblitzt

(kapo) Die Polizei hat einen Autofahrer ermittelt, der am vergangenen Samstag in Güttingen innerorts massiv zu schnell unterwegs war. Eine Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Thurgau registrierte kurz nach Mitternacht an der Hauptstrasse ein Auto, das die Messstelle innerorts mit 123 Stundenkilometern in Richtung Kesswil passierte. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Lenker die Höchstgeschschwindigkeit um 69 Stundenkilometer, was einem Raserdelikt entspricht.

Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten zu einem 29-jährigen Deutschen. Sein Führerausweis wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Freitag, 28. Februar, 10:26 Uhr

Marcel Hug kehrt am Flughafen um

Rollstuhl-Sportler Marcel Hug fliegt nicht nach Tokio.

Rollstuhl-Sportler Marcel Hug fliegt nicht nach Tokio.

(Bild: Reto Martin/27.8.2018)

(gg) Der Thurgauer Rollstuhl-Weltklasseathlet Marcel Hug verzichtet in letzter Minute auf den Tokio Marathon. Noch vor ein paar Tagen sagte der Pfyner: «Ich fliege ohne schlechtes Gefühl oder gar Angst ab.» Am Donnerstagmittag am Flughafen Zürich allerdings entschieden sich Hug und sein langjähriger Coach Paul Odermatt um. «Uns wurde von ärztlicher Seite aus Nottwil her ultimativ abgeraten», sagte Hug. In den Hintergrund getreten sind dadurch wie bei Schär die sportlichen Überlegungen. «Ich will nichts Falsches machen oder gar ein Risiko eingehen.» Hug befindet sich im Zwischenklassement in einer Lauerstellung. Ein Topergebnis hätte ihm gutgetan. Weil aber auch die anderen Siegesanwärter kaum mit von der Partie sein werden, dürfte er den Umstand verkraften.

Freitag, 28. Februar, 09:37 Uhr

Ein bisschen Spass muss sein

(meg) Mit diesem Facebook-Post von gestern Donnerstag zeigt die Kantonspolizei Thurgau, dass sie Arbeit nicht immer bierernst nimmt. Offenbar bliebt trotz der winterlichen Verhältnisse genug Zeit zum Schneemann bauen.

Freitag, 28. Februar, 09:20 Uhr

Circus Knie mit Aufführungen in Frauenfeld und Kreuzlingen

Zeltaufbau für eine Vorstellung in Wil. Nun ist auch der Thurgau wieder auf dem Spielplan.

Zeltaufbau für eine Vorstellung in Wil. Nun ist auch der Thurgau wieder auf dem Spielplan.

(Bild: PD)

(meg) Dieses Jahr gastiert der Circus Knie gleich zwei Mal im Thurgau. Wie dem kürzlich publizierten Tourneeplan zu entnehmen ist, gibt es am 1. April auf der Grossen Allmend in Frauenfeld und am 22. April auf dem Kreuzlinger Hafenplatz Vorstellungen für die Öffentlichkeit. Highlight im Programm 2020 sind Ursus & Nadeschkin.

https://www.knie.ch/circus/tournee-2020

Freitag, 28. Februar, 08:38 Uhr

Kanton will Sozialdetektive gesetzlich verankern

Soziale Dienste Kreuzlingen: Auch hier waren Sozialdetektive schon Thema.

Soziale Dienste Kreuzlingen: Auch hier waren Sozialdetektive schon Thema.

(Bild: Nana do Carmo)

(red) Die Überwachung von Hilfsbedürftigen bei Verdacht auf missbräuchlichen Sozialhilfebezug soll gesetzlich verankert werden. Dazu braucht es eine Änderung des Sozialhilfegesetzes. Ein entsprechender Gesetzesentwurf schickt der Thurgauer Regierungsrat nun in eine externe Vernehmlassung.

Ursprung der nun geplanten Änderung des Sozialhilfegesetzes ist eine Motion im Grossen Rat vom Februar 2018. Der Regierungsrat wurde beauftragt, das Gesetz über die öffentliche Sozialhilfe dahingehend zu ergänzen, dass die Überwachung von Hilfsbedürftigen bei Verdacht auf missbräuchlichen Sozialhilfebezug im Sinne einer Observation ermöglicht wird. Bislang fehlen formell-gesetzliche Grundlagen für eine verdeckte Überwachung. Aufgrund des Eingriffs in die Privatsphäre ist diese aber zwingend nötig und soll nun mit der Revision des Sozialhilfegesetzes für den Kanton Thurgau im Bereich der Sozialhilfe geschaffen werden.

Im Gesetz soll unter anderem bestimmt werden, wer eine Observation anordnen darf und wie diese durchzuführen ist sowie welche Voraussetzungen für eine Observation vorhanden sein müssen. Observationen müssen stets verhältnismässig sein und kommen erst als letztes Mittel in Frage, um einen begründeten Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch zu klären. Die externe Vernehmlassung zum Gesetzesentwurf dauert bis am 31. Mai 2020. Die Gesetzesänderung soll im Sommer 2021 in Kraft treten.

Donnerstag, 27. Februar, 18:07 Uhr

Verhaftung nach gefährlicher Körperverletzung durch Messerstich in Asylunterkunft

(lsf) In einer Konstanzer Unterkunft für Asylbewerber hat am Dienstag ein 29-jähriger Nigerianer seinen ebenfalls 29-jährigen Zimmermitbewohner mit einem Messerstich in den linken Oberarm schwer verletzt. Dies teilen die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Konstanz am Donnerstag gemeinsam mit.

Die Tat wurde mit einem Küchenmesser begangen.

Die Tat wurde mit einem Küchenmesser begangen.

Bild: Fotolia

Der Tat vorausgegangen waren nach bisherigen Erkenntnissen Streitigkeiten zwischen dem Tatverdächtigen und dem ebenfalls aus Nigeria stammenden Opfer. Der Tatverdächtige besorgte sich im Verlaufe des Dienstags innerhalb der Unterkunft ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von etwa zehn Zentimetern.

Der Tatverdächtige flüchtete nach der Tat aus der Unterkunft. Er kehrte später dorthin zurück, wo er durch die bereits eingetroffenen Kräfte des Polizeireviers Konstanz und der Bundespolizeiinspektion Konstanz festgenommen wurde. Das zur Tat benutzte Küchenmesser wurde im Bereich der Unterkunft im Freien aufgefunden und sichergestellt.

Der festgenommene Tatverdächtige wurde am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Konstanz vorgeführt, der anordnete, den Festgenommenen in Untersuchungshaft zu nehmen. Der 29-Jährige wurde nach der richterlichen Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Donnerstag, 17:21 Uhr

My Post 24-Automat im Ziil-Center

(red) Ab Morgen steht beim Ziil-Center Kreuzlingen ein neuer My Post 24-Automat zur Verfügung. Damit können Einwohner ihre Pakete und eingeschriebenen Briefe rund um die Uhr abholen und versenden, teilt die Stadt Kreuzlingen am Donnerstag mit.

Der My Post 24-Automat befindet sich beim Nebeneingang des Ziil-Center auf der Seite bau + hobby.

Der My Post 24-Automat befindet sich beim Nebeneingang des Ziil-Center auf der Seite bau + hobby.

Bild: PD

Die Kunden der Filiale Ziil können ab dem 9.März die Pakete, die der Postbote nicht zustellen konnte, am neuen My Post 24-Automaten abholen – und zwar wann es am besten in ihren Tagesablauf passt, unabhängig von den Öffnungszeiten. Um ein Paket an einem Automaten abholen zu können, gibt der Empfänger dem Versender die entsprechende Lieferadresse an. Sobald das Paket eingetroffen ist, wird der Empfänger per MMS oder E-Mail mit QR-Code benachrichtigt. Eine kostenlose Registrierung im Online-Kundencenter der Post reicht, um den 24-Stunden-Service nutzen zu können.

Donnerstag, 27. Februar, 16:54 Uhr

Arboner Fasnacht findet trotz Coronavirus statt

(red) Die bevorstehenden Veranstaltungen der Arboner Fasnacht sollen trotz Corona-Virus wie geplant stattfinden. Dies haben die Verantwortlichen seitens Fasnacht in Absprache mit den relevanten kantonalen Stellen wie auch mit dem Arboner Stadtrat beschlossen. In einer Medienmitteilung der Stadt heisst es aber: «Gesundheitlich angeschlagene Personen werden allerdings gebeten, die Veranstaltungen zu meiden.»

Die Stadthausstürmung durch die Fasnächtler im März 2019.

Die Stadthausstürmung durch die Fasnächtler im März 2019.

Bild: Donato Caspari

In Arbon wird am Freitag das Stadthaus gestürmt, der Lälle-Obig und die Hüülernacht finden statt und am Sonntag wird der Fasnachtsumzug durchgeführt.

Donnerstag, 27. Februar, 16:21 Uhr

Der Winter ist doch noch angekommen im Thurgau:

Ein Reiter im Schnee beim Islandpferdehof Weiherholz bei Klingenzell.

Ein Reiter im Schnee beim Islandpferdehof Weiherholz bei Klingenzell.

Bild: Donato Caspari
Rehe suchen bei Klingenzell am Waldrand Futter im Schnee.

Rehe suchen bei Klingenzell am Waldrand Futter im Schnee.

Bild: Donato Caspari
Winterstimmung bei Lanzenneunforn.

Winterstimmung bei Lanzenneunforn.

Bild: Donato Caspari
Donnerstag, 27. Februar, 15:32 Uhr

Neue Regeln in der Schule wegen Coronavirus

(lsf) Die Schule Kreuzlingen hat am Mittwoch auf ihrer Website eine Weisung zum Coronavirus veröffentlicht. Dort heisst es, man beobachte die Entwicklungen des Coronavirus sorgfältig. Bis auf weiteres gelte in den Schulen und im Hort zudem folgende Regeln:

  • Fleissiges und richtiges Händewaschen - Schüler und Schülerinnen werden entsprechend angeleitet. 
  • Niesen erfolgt in ein Papiertaschentuch oder in die Armbeuge. 
  • Auf das Händeschütteln wird verzichtet. 

Bild: Fotolia

Die Schule Kreuzlingen orientiert sich an den Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit und des Amts für Gesundheit des Kantons Thurgau. Man halte die Schüler und ihre Angehörigen auf dem Laufenden.

Donnerstag, 27. Februar, 15:11 Uhr

Der weisse Pfau aus Weinfelden will hoch hinaus

(lsf) Offenbar zufrieden hockt er auf dem Fensterbrett im zweiten Stock. Die Katholische Kirche Thurgau hat auf Instagram drei Fotos vom weissen Pfau der katholischen Kirche Weinfelden veröffentlicht. Der Vogel kam beim Zentrum Franziskus, wo die katholische Landeskirche des Kantons untergebracht ist, zu Besuch.

Donnerstag, 27. Februar, 14:49 Uhr

Jungtannen zum 125. Geburtstag

Ansprache von Regierungspräsident Jakob Stark.

Ansprache von Regierungspräsident Jakob Stark.

Bild: Andrea Stalder

(red) Zum 125-Jahr-Jubiläum von Schloss Herdern hat Regierungspräsident Jakob Stark gestern zur Schaufel gegriffen und junge Tannen gepflanzt. Dies unter dem Motto «Wachsendes Gemeinschaftswerk».

Im Jahre 1895 eröffnete der Verein Arbeiterkolonie Herdern in den Schlossgebäuden ein Männerheim für Wanderarbeiter, Obdachlose und Strafentlassene, welche zur damaligen Zeit der Wirtschaftskrise keinerlei staatliche Unterstützung bekamen. Heute bietet Schloss Herdern Wohnmöglichkeiten für Menschen mit psychosozialen Problemen. Rund 100 Klientinnen und Klienten arbeiten in den Produktions- und Dienstleistungsbetrieben und erwirtschaften einen Teil des finanziellen Fundamentes des Gesamtbetriebes.

Ein junges Tännchen der Baumpflanzaktion.

Ein junges Tännchen der Baumpflanzaktion.

Bild: Andrea Stalder
Donnerstag, 27. Februar, 14:22 Uhr

Ururenkelin von Johann Ulrich Höpli leitet einen der wichtigsten Verlage Italiens

(lub) Vor 150 Jahren zog der Thurgauer Johann Ulrich Höpli von Tuttwil nach Mailand und kaufte dort eine Buchhandlung. Diese ist noch im 19.Jahrhundert zu einem eigenen Verlag gereift und steht nun unter der Leitung seiner Ururenkelin Barbara Hoepli. «Diese Tatsache stellt eine Anerkennung der wirtschaftlichen Leistung von uns Frauen dar, es soll als Beispiel für die junge Generation dienen», sagt die 49-Jährige in der «NZZ».

Barbara Hoepli.

Barbara Hoepli.

Bild: PD

Der Verlag ist für die Mutter zweier Töchter wie ein mittlerweile 150-jähriger Sohn. Entsprechend viel Arbeit und Zeit wird auch in diesen investiert. Zum Lesen komme Hoepli nur noch in der Nacht. «Wie alle anderen auch, c’est la vie», sagt die Präsidentin der Schweizerischen Handelskammer in Italien. Diese Position übernahm die «Mailänder Schweizerin» aus Dank gegenüber der Stadt Mailand, und um die gegenseitigen wirtschaftlichen Beziehungen zu fördern.

Donnerstag, 27. Februar, 12:11 Uhr

Stefan Burkhalter und Anita Buri arbeiten bei noch geheimem Projekt zusammen

(lsf) Es ist alles noch etwas geheimnisvoll. Vor drei Tagen schrieb der Thurgauer Schwinger und «Wilder»-Schauspieler Stefan Burkhalter auf Instagram: «Fotoshooting mit meiner Lieblings-Miss-Schweiz Anita Buri als Markenbotschafter Duo einer Schweizer Weltneuheit.» Enthüllung sei am Freitag um 11 Uhr auf dem Bundeshausplatz in Bern.

Einen ähnlichen Post verbreitete auch das Thurgauer Model Anita Buri, zusammen mit der Beschreibung «Fotoshoot mit starkem Mann».

Nun legen beide Promis nach und veröffentlichen ein neues Foto in den Sozialen Medien. Bei Buri heisst es: «Startschuss Zusammenarbeit». Am Freitag um 11 Uhr seien alle im Café Entrecôte Fédéral beim Bundesplatz in Bern willkommen.

Donnerstag, 27. Februar, 11:33 Uhr

Trotz Schnee: Skilift Oberwangen bleibt geschlossen

Bild: Screenshot Online Webcam Skilift Oberwangen

(rsc) Es ist bisher ein Winter zum vergessen für die Genossenschaft Skilift Oberwangen. Wegen zu geringem Schneefall und den warmen Temperaturen lief der Bügellift in dieser Saison noch gar nie. Seit gestern Nachmittag ist die Piste zwar weiss. Der Lift bleibt aber auch dieses Wochenende ausgeschaltet, wie Harald Wagner, Präsident der Skilift-Genossenschaft, bestätigt:

«Es liegen derzeit nur bis zu zehn Zentimeter Schnee. Und es wird ja bereits wieder wärmer.»

Laut Wagner ist es derzeit nicht absehbar, dass der Oberwanger Lift in den kommenden Wochen geöffnet werden kann.

Donnerstag, 27. Februar, 10:49 Uhr

Kredit für Regierungsgebäude kommt im Mai zur Abstimmung

Ein Baumodell des Ergänzungsbaus.

Ein Baumodell des Ergänzungsbaus.

Bild: Donato Caspari

(red) Der Regierungsrat hat den Anordnungsbeschluss für den Abstimmungssonntag vom 17.Mai gefasst. Zur Abstimmung gelangt die kantonale Vorlage zum Kreditbegehren von 39,8 Millionen Franken für den Ergänzungsbau Regierungsgebäude Frauenfeld. Der Grosse Rat hatte diese Vorlage mit 107:3 Stimmen genehmigt.

Ausserdem wird über drei eidgenössische Vorlagen entschieden: Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)», die Änderung des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz) sowie die Änderung des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (Steuerliche Berücksichtigung der Kinderdrittbetreuungskosten).

Donnerstag, 27. Februar, 09:45 Uhr

Heizung ersetzen – Klima schützen – Geld sparen

Die thermische Sonnenenergienutzung kann beim Heizungsersatz ein anderes Heizsystem sinnvoll ergänzen.

Die thermische Sonnenenergienutzung kann beim Heizungsersatz ein anderes Heizsystem sinnvoll ergänzen.

Bild: PD/Kanton Thurgau

(red) Erneuerbare Heizsysteme reduzieren den CO2-Ausstoss und sind langfristig kostengünstig. Um die Energie- und Klimaziele zu erreichen, muss ein Umstieg bei den Heizungen erfolgen. Dazu will das Programm «erneuerbar heizen» mit einer Informationskampagne und Impulsberatung einen Beitrag leisten, teilt die Abteilung Energie des Kantons Thurgau mit.

Im Rahmen der «Sprechstunde Energie» stellen ausgebildete Berater das Angebot vor. Dieses hat zum Ziel, Hauseigentümer beim Heizungswechsel zu unterstützen und sie rechtzeitig über geeignete Alternativen zu fossilen Energieträgern zu informieren. Ausserdem informieren Fachleute an der Sprechstunde über die neuen Vorschriften des revidierten Energienutzungsgesetzes. Im Anschluss an die Referate können die Teilnehmenden eigene Problemstellungen in die offene Diskussionsrunde einbringen.

Bei der «Sprechstunde Energie» handelt es sich um ein gemeinsames Informationsangebot der Abteilung Energie und der Energieberatungsstellen im Kanton Thurgau, dem «e-team». Sie finden am Montag, 02.März, im Bildungszentrum Adler in Frauenfeld, am Donnerstag, 12.März, im Alters- und Pflegezentrum in Amriswil und am Dienstag, 17.März, im Rathaussaal in Diessenhofen statt. Der Anlass dauert jeweils von 19 bis 20.30 Uhr und ist kostenlos.

Informationen und Anmeldung: www.energie-agenda.ch, 058 345 54 80.

Donnerstag, 27. Februar, 09:09 Uhr

Sturm- und Orkanwarnung

Schon am 11. Februar kam es zu Sturmböen.

Schon am 11. Februar kam es zu Sturmböen.

Bild: Benjamin Manser

(lsf) Schon seit Mittwoch ist im Thurgau verbreitet mit kräftigem Wind zu rechnen. Ab dem späteren Donnerstagnachmittag und besonders am Donnerstagabend kommt es mit einem Randtief öfter zu Böen von 90 bis 110 km/h, örtlich auch mehr. So heisst es in einer Warnung von «Meteocentrale Schweiz». Der Wind weht dabei aus Südwest bis West. In der Donnerstagnacht lässt der Wind langsam nach.

Mittwoch, 26. Februar, 17:52 Uhr

Werner Bösch wird neuer Cheftrainer des Handball Sportclubs Kreuzlingen (HSC)

Werner Bösch ist der neue Cheftrainer der Kreuzlinger Handballer. Hier als Cheftrainer des LC Brühls. 2016 gewann er mit den St. Galler Handballerinnen das Double.

Werner Bösch ist der neue Cheftrainer der Kreuzlinger Handballer. Hier als Cheftrainer des LC Brühls. 2016 gewann er mit den St. Galler Handballerinnen das Double.

Archivbild: Urs Bucher

(red) Der HSC Kreuzlingen (NLB) kann den Assistenztrainer des NLA-Leaders Kadetten Schaffhausen abwerben. Dies teilt der Handballclub in einem Communqué mit.

Nachdem man sich aufgrund der Negativserie von sieben Niederlagen aus den letzten acht NLB-Partien am 17.Februar vorzeitig von Cheftrainer Marcel Keller (48) getrennt hatte, intensivierten die Verantwortlichen des HSC Kreuzlingen mit Präsident Patrick Müller und Männer-Sportchef Alexander Mierzwa die Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Man habe Gespräche mit mehreren interessanten Kandidaten geführt, lässt sich Müller in der Mitteilung zitieren. Er sagt:

«Wir sind zur Überzeugung gelangt, dass Werner Bösch am besten zu unserem Club und dem Team passt und unser Anforderungsprofil perfekt ausfüllt.»

Er bringe fachlich wie auch menschlich alle Voraussetzungen dafür mit. Bösch hat im vergangenen Jahr erfolgreich die EHF-Master Coach-Ausbildung absolviert und ist im Besitz der EHF-Pro-Lizenz.

Der 34-jährige Vorarlberger tritt sein Amt am 1.Juli 2020 an. Bis zum Ende der laufenden NLB-Saison trägt weiterhin das interimistische Trainerduo Alexander Mierzwa/Marcel Briegmann die Verantwortung.

Mittwoch, 26. Februar, 17:10 Uhr

Biologisch und mit Herz: Die Pfyner Bäuerin Karin Mengelt setzt ganz auf Bio

(lub) Auf zwölf Hektaren pflanzt Karin Mengelt zusammen mit ihrem Gatten Rolf in Pfyn Hafer, Hirse, Dinkel, Soja und Emmer an. Das Paar hegt und pflegt 100 Obstbäume und produziert auf einer weiteren Hektare Gemüse für seinen Hofladen. «Diversität ist wichtig. Es macht Freude, verschiedene Kulturen anzubauen. Ausserdem können wir uns so besser absichern, falls etwas schlecht gedeiht oder das Wetter nicht mitspielt», sagt die 40-Jährige in einem Porträt der «Coopzeitung». Der Hof wird biologisch geführt. Seit 30 Jahren wird auf Pflanzenschutzmittel gänzlich verzichtet. Auch Grossvieh ist seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr auf dem Hof zu sehen. Die einzigen Nutztiere sind: ein Hahn mit seinen Hühnern, Gänse, zwei Enten und eine Katze.

Mittwoch, 26. Februar, 16:30 Uhr

Das erste Neugeborene im neuen Spital Frauenfeld heisst Lea

Die ersten Benutzer der neuen Gebärabteilung: Allen, Sabrina, mit Lea und der leitenden Ärztin, Gundula Hebisch

Die ersten Benutzer der neuen Gebärabteilung: Allen, Sabrina, mit Lea und der leitenden Ärztin, Gundula Hebisch

Bild: PD

(red) Lea heisst das erste Baby, das im neuen Kantonsspital Frauenfeld das Licht der Welt erblickt hat. Das Mädchen kam am 24.Februar um 11:26 Uhr bei einer unkomplizierten Geburt zur Welt, teilt das Kantonsspital Frauenfeld mit. Es wiegt 3410 Gramm und misst 48 Zentimeter. Lea wurde von den Eltern Sabrina und Allen und dem grossen Bruder Elias sehnlichst erwartet.

Im Kantonsspital Frauenfeld kommen pro Jahr über 1350 Kinder zur Welt. Die neue Gebärabteilung mit sechs Gebärzimmern und zwei Gebärbadewannen im 7.Obergeschoss des Neubaus ist am 22. und 23.Februar bezogen worden.

Mittwoch, 26. Februar, 16:23 Uhr

Ein Drittel der Thurgauerinnen und Thurgauer haben einen Hochschulabschluss

(red) Immer mehr Thurgauerinnen und Thurgauer haben einen Tertiärabschluss. Dies vermeldet der Kanton Thurgau auf seinem Twitter-Kanal. Tertiärabschlüsse umfassen neben Hoch- und Fachhochschulabschlüssen auch Abschlüsse der höheren Fach- und Berufsbildung. 2018 verfügten 17 Prozent der Thurgauerinnen und Thurgauer über einen solchen, 15 Prozent über einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss.

Mittwoch, 26. Februar, 15:26 Uhr

Strassensanierung in Oberherten

Blick auf den Weiler Oberherten.

Blick auf den Weiler Oberherten.

Archivbild: Andrea Stalder

(red) Von Montag, 2.März, bis zirka Ende Mai werden im Weiler Oberherten bei Frauenfeld die Strassen saniert. Dies teilt die Stadt Frauenfeld per Communiqué mit. Die Werkbetriebe erneuern zudem die Strassenbeleuchtung. In einer ersten Bauetappe werden die neuen Strassenentwässerungsschächte und deren Ableitungen erstellt. Anschliessend erfolgen die Bauarbeiten für die Strassensanierung. Während den Bauarbeiten müssen die Strassen abschnittweise für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Umleitungen werden signalisiert. Die Zufahrt zu den Liegenschaften bleibt grundsätzlich möglich.

Mittwoch, 26. Februar, 13:30 Uhr

Regierungsrätin Carmen Haag ist enttäuscht wegen Missbrauchs von Themen für den Wahlkampf

Regierungsrätin Carmen Haag (CVP) spricht an der Sitzung des Grossen Rates zur dringlichen Interpellation zum Weiler-Streit

Regierungsrätin Carmen Haag (CVP) spricht an der Sitzung des Grossen Rates zur dringlichen Interpellation zum Weiler-Streit

Bild: Reto Martin

(lsf) Der Grosse Rat hat am Mittwochvormittag eine Interpellation zum Weiler-Streit als dringlich eingestuft. Allerdings wurde auch der Antrag angenommen, dass das Thema nicht bereits am Mittwoch diskutiert wurde, sondern erst am 25.März. So kann zumindest die Raumplanungskommission wie geplant an ihrer Sitzung vom 18.März das Thema zuerst diskutieren.

Die zuständige Regierungsrätin Carmen Haag (CVP) zeigte sich enttäuscht darüber, dass drei Wochen vor den Kantonsratswahlen nun eine dringliche Interpellation eingereicht wurde. Schliesslich laufe die Projektarbeit zu diesem Thema schon seit Monaten, sei immer transparent gemacht worden und vor allem die Gemeinden seien immer involviert gewesen. Haag sagte, sie hätte nicht erwartet, dass die Arbeit nun von aus den Reihen der am besten informierten Fraktion torpediert werde.

«Ich appelliere an Sie, dieses wichtige Thema nicht für den Wahlkampf zu benützen.»

Die dringliche Interpellation wurde von den SVP-Kantonsräten Ruedi Zbinden und Pascal Schmid, dem EDU-Kantonsrat Peter Schenk und dem FDP-Kantonsrat David H. Bon eingereicht.

Mittwoch, 26. Februar, 11:45 Uhr

Mann überfällt Tankstellenshop in Kreuzlingen

Der Täter flüchtete mit Bargeld.

Der Täter flüchtete mit Bargeld.

Bild: PD/Kapo TG

(kapo) Ein Unbekannter hat am Dienstagabend einen Tankstellenshop in Kreuzlingen überfallen. Dies teilt die Kantonspolizei Thurgau per Communiqué mit.

Der vermummte Mann habe kurz nach 21 Uhr den Tankstellenshop an der Sonnenstrasse betreten, einen Angestellten mit einer Pistole bedroht und Bargeld gefordert, schreibt die Kantonspolizei. Wenig später sei er mit seiner Beute zu Fuss in unbekannte Richtung geflüchtet. Der Angestellte blieb körperlich unverletzt.

Die sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau blieb ergebnislos.

Der Mann wird als zirka 180 Zentimeter gross und von normaler Statur beschrieben. Er trug Schuhe mit weissem Sohlenrand, dunkle Hosen, eine dunkle Jacke mit Kapuze und graue Wollhandschuhe. Das Gesicht hatte er mit einem blauen Stoffschal verdeckt, zusätzlich trug er einen schwarzen Stoffbeutel bei sich. Der Täter sprach Schweizerdeutsch.

Bereits vor einer Woche ist ein Tankstellenshop in Kreuzlingen ausgeraubt worden. Und die gleiche Tankstelle wie beim aktuellen Raub wurde bereits im Sommer 2019 überfallen.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058 345 20 00 zu melden.

Mittwoch, 26. Februar, 11:35 Uhr

Zwei Vorstösse zum Coronavirus im Grossen Rat

Roland A. Huber während einer Sitzung des Grossen Rates im Dezember 2019.

Roland A. Huber während einer Sitzung des Grossen Rates im Dezember 2019.

Donato Caspari

(lsf) Am Mittwochvormittag haben zwei Kantonsräte Fragen zum Coronavirus im Grossen Rat eingereicht. Roland A. Huber (BDP, Frauenfeld) fragt nach dem Pandemie-Krisenmanagement des Kantons. Er schreibt, das Szenario «Geschlossene Fabriken, leere Geschäfte» verursache auch bei Teilen der Thurgauer Bevölkerung zumindest Besorgnis. Huber fragt unter anderem, ob das nun leergeräumte Bettenhochhaus des Kantonsspitals Frauenfeld als Notfall- und Quarantänestation eingesetzt werden könne. Weiter will er wissen, wie lange die Lohnfortzahlung für Lehrpersonen gewährleistet wird, falls Schulen vorübergehend geschlossen werden.

Jürg Wiesli (SVP) an der Sitzung des Grossen Rates des Kantons Thurgau vom April 2016 im Rathaus Frauenfeld.

Jürg Wiesli (SVP) an der Sitzung des Grossen Rates des Kantons Thurgau vom April 2016 im Rathaus Frauenfeld.

Reto Martin

Dieses Szenario spricht auch Jürg Wiesli (SVP, Dozwil) an. Er fragt, ab welchem Stadium der Coronavirus-Fällen Schulen geschlossen, Gemeinden isoliert und öffentliche Veranstaltungen untersagt werden. Der Politiker will auch wissen, wie der Kanton sicherstellen will, dass keine infizierten Personen über die Grenzübergänge und grüne Grenzen kommen, wenn im benachbarten Ausland eine massive Fallzahlerhöhung auftreten sollte.

Mittwoch, 26. Februar, 11:25 Uhr

Der Grosse Rat tagt in Weinfelden

Der Grosse Rat Thurgau tagt heute im Rathaus Weinfelden.

Der Grosse Rat Thurgau tagt heute im Rathaus Weinfelden.

Archivbild: Donato Caspari

(red) Seit heute Morgen, 09:30 Uhr, tagt der Grosse Rat im Rathaus in Weinfelden. Fünf Vorstösse (drei Motionen, zwei Interpellationen) stehen auf der Traktandenliste der halbtägigen Sitzung:

  • Motion zur Änderung des Gesetzes über die Alimenten-Bevorschussung
  • Motion zu einem Verkaufsverbot von invasiven Neophyten
  • Motion zum Insektensterben
  • Interpellation zur Biodiversität im Thurgau
  • Interpellation zu gleichberechtigtem Arbeiten im Kanton 
Mittwoch, 26. Februar, 10:42 Uhr

Rollerfahrer nach Kollision am Dienstagabend im Spital

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Frauenfeld musste am Dienstag ein Rollerfahrer ins Spital gebracht werden.

Ein Autofahrer war kurz nach 17 Uhr auf der Langfeldstrasse in Richtung Stadtzentrum unterwegs. Als er nach links auf einen Parkplatz einbiegen wollte, musste der 42-Jährige wegen des Gegenverkehrs anhalten. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte ein nachfolgender Rollerfahrer das stehende Fahrzeug zu spät, worauf es zur Auffahrkollision kam. Beim Unfall wurde der 17-Jährige verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Mittwoch, 26. Februar, 10:30 Uhr

Pflege für älteste Bäume der Kantonshauptstadt

Drei Mitarbeiter der Frauenfelder Baumpflege-Firma Baumart AG bei der Arbeit.

Drei Mitarbeiter der Frauenfelder Baumpflege-Firma Baumart AG bei der Arbeit.

Bild: PD

(sko) In luftigen Höhen seilen sich drei Mitarbeiter der Frauenfelder Baumpflege-Firma Baumart AG auf und ab. Bei buntem Schneetreiben am Mittwochvormittag pflegen sie mit Handsägen und ausgerüstet mit Helm sowie Kletter-Equipment die Platanen beim Soldatendenkmal in der Vorstadt in Frauenfeld. Die Platanen sind mit zirka 200 Jahren die ältesten Bäume der Kantonshauptstadt und gehören der öffentlichen Hand, nämlich dem Kanton.

Mittwoch, 26. Februar, 09:50 Uhr

Der Romanshorner Stadtrat hat den revidierten Zonenplan verabschiedet

Der revidierte Rahmennutzungsplan der Stadt Romanshorn liegt demnächst öffentlich auf.

Der revidierte Rahmennutzungsplan der Stadt Romanshorn liegt demnächst öffentlich auf.

PD

(red) Der Stadtrat Romanshorn hat den revidierten Zonenplan und das revidierte Baureglement verabschiedet, wie die Stadt per Communiqué mitteilt. Die öffentliche Auflage findet vom 6. bis 25. März 2020 statt. Der Rahmennutzungsplan wird in der Folge der Gemeindeversammlung unterbreitet.

Das Projekt zur Revision des Rahmennutzungsplans wurde im Januar 2016 gestartet und besteht aus: Baureglement, Zonenplan, Schutzplan, Gestaltungsrichtplan Innenstadt.

Der Gestaltungsrichtplan Innenstadt wird nicht im Rahmen der Verabschiedung des Rahmennutzungsplans behandelt, sondern vom Stadtrat erlassen. «Er muss weder öffentlich aufgelegt noch der Gemeindeversammlung vorgelegt werden», heisst es in der Mitteilung. Richtpläne sind behördenverbindlich und haben keine eigentumsbeschränkende Wirkung.

Die wichtigsten Anpassungen des Rahmennutzungsplans:

  • Weilerzonen gelten aufgrund neuer Gerichtsentscheide nicht mehr als Bauzonen.
  • Die Bereiche mit «publikumsorientierten Erdgeschossnutzungen» sollen bereits im Rahmennutzungsplan klarer definiert werden.
  • Die generelle Vorschrift, dass Erdgeschosse in den Wohn-/Arbeitszonen mit einer Mindesthöhe erstellt werden müssen, wurde differenziert. So erachtet es der Stadtrat als wichtig, dass Gewerbenutzungen im Zentrum gefördert werden. Diese Absicht wurde neu mit einer überlagernden Zone und einem zusätzlichen Artikel im Baureglement (Art. 27) festgehalten.
  • Die Touristik- und Freizeitzone beim Hotel Inseli wurde erweitert.
  • Im Gleisdreieck vis-à-vis des Locoramas wurde für die mögliche Erstellung eines Unterwerks des EW Romanshorn die Industriezone belassen und auf eine Umzonung in die Touristik- und Freizeitzone verzichtet.
  • Das Alte Zollhaus wurde der Touristik- und Freizeitzone zugewiesen.

Der Rahmennutzungsplans (Zonenplan und Baureglement) liegt vom vom 6. bis 25. März 2020 in der Bauverwaltung an der Bahnhofstrasse 13 in Romanshorn öffentlich auf. Alle Dokumente sind auch unter www.romanshorn.ch/Rahmennutzungsplan einsehbar.

Dienstag, 25. Februar, 15:51 Uhr

Verkehrsunfall in Roggwil

Der 23-jährige Autofahrer landet nach einer Vollbremsung in einem Retentionsbecken.

Der 23-jährige Autofahrer landet nach einer Vollbremsung in einem Retentionsbecken.

(Bild: PD/Kapo TG)

(kapo) Ein 23-jähriger Autofahrer war am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr in Roggwil auf der Bühlhofstrasse in Richtung Arbon unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der Mann an, dass ihm ein silberfarbenes Fahrzeug mit St. Galler Kennzeichen in der Fahrbahnmitte entgegengekommen sei.

Der 23-Jährige leitete darauf eine Vollbremsung ein und wich nach rechts ins Wiesland aus. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit einem in der Wiese liegenden Baumstamm und kam bei einem Retentionsbecken zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr Roggwil richtete eine Ölsperre ein und unterstützte die Bergungsarbeiten, die Bühlhofstrasse musste für kurze Zeit gesperrt werden.

Zeugenaufruf: Die Lenkerin oder der Lenker des silberfarbenen Autos oder Personen, die Angaben zum Vorfall machen können, sollen sich bitte beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058 345 21 00 melden.

Dienstag, 25. Februar, 15:46 Uhr

Archäologische Leckerbissen in der Kantonsbibliothek

Archäologische Tauchgrabungen beim Mäuseturm in Güttingen im Frühjahr 2019.

Archäologische Tauchgrabungen beim Mäuseturm in Güttingen im Frühjahr 2019.

(Bild: PD/AATG)

(red) Am Mittwoch, 26. Februar, wird um 19.30 Uhr im Vortragssaal der Kantonsbibliothek in Frauenfeld ein öffentlicher Vortrag angeboten zum Thema «Bohrkerne – Pfahlbauten – Römerstadt».

An diesem Abend stellt das Archäologenteam Simone Benguerel, Hansjörg Brem, Irene Ebneter und Urs Leuzinger ausgewählte Funde sowie neu entdeckte Fundstellen und Grabungen von der Steinzeit bis in die Neuzeit aus dem Jahr 2019 vor. Bemerkenswert sind Pfahlbau-Tauchuntersuchungen vor Güttingen, die rätselhaften «Steinhügeli» im Bodensee und Grundlagenforschungen zu Klima und Umwelt im Thurgau. Top-Funde sind bronzezeitliche Pfeilspitzen aus Güttingen, eine keltische Münze aus Mammern sowie ein kleiner, mittelalterlicher Silberschatz aus Tägerwilen.

Weitere Überraschungen seien hier noch nicht verraten! An diesem Abend können viele Fundstücke im Original besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 25. Februar, 14:55 Uhr

Die Apfelkönigin grüsst vom Lastwagen

Der Apfelköniginnen-Truck.

Der Apfelköniginnen-Truck.

(Bild: pd)
«Thurgauer Königinnen
stehen auf Knackiges...»

(red) Mit diesem Slogan und einem übergrossen Bild der aktuellen Thurgauer Apfelkönigin Larissa Häberli ist ein Lastwagen der Tobi Seeobst AG auf den Schweizer Strassen unterwegs. Der Früchtelieferant mit Hauptsitz in Bischofszell ist ein wichtiger Partner für die zahlreichen Thurgauer Obstproduzenten und auch seit Beginn bei der Thurgauer Apfelkönigin mit dabei.

Die Heckansicht des Lastwagens.

Die Heckansicht des Lastwagens.

(Bild: pd)

«Es freut uns sehr, dass wir mit dieser Aktion die Thurgauer Apfelkönigin in der ganzen Schweiz bekannter machen können», sagt Nadja Anderes, Geschäftsführerin Thurgauer Apfelkönigin. Die Apfelkönigin selber meint:

«Es ist zwar noch ein ungewohntes Gefühl, mich so gross auf einem Lastwagen zu sehen, aber ich bin gespannt auf die Bilder.»

Es geht nämlich um einen Wettbewerb: Wer den Lastwagen entdeckt, ein Bild davon macht und einsendet, kann mit etwas Glück attraktive Preise gewinnen. Die Gewinner werden an der Wahl der Thurgauer Apfelkönigin 2020/2021 im September erkoren. Statt einer Krone werden attraktive Preise übergeben: eine Übernachtung im Thurgauer Himmelbett, ein kybun-Schuh nach Wahl, eine Betriebsführung im MoMö mit Apéro oder ein Umstyling beim Hairstylist Pierre.

Fotos können bis 16. August 2020 an info@thurgauer-apfelkönigin.ch gesendet werden. Aus den besten Bildern kürt eine Jury das Gewinnerbild. Informationen unter www.thurgauer-apfelkoenigin.ch/fotowettbewerb.

Dienstag, 25. Februar, 14:09 Uhr

Cyrill Bischofberger wird ein Thurgauer Leu

(red) Cyrill Bischofberger steht ab der kommenden Saison beim HC Thurgau unter Vertrag. Dies meldet der Verein auf seiner Homepage.

Cyrill Bischofsberger

Cyrill Bischofsberger

(Bild: pd)

Der Stürmer Cyrill Bischofberger wechselt auf die kommende Saison hin vom EHC Chur aus der MySports League in die Swiss League zum HC Thurgau. Mit der Verpflichtung von Cyrill Bischofberger sichert sich der HCT die Dienste des 21-jährigen Centers. Cyrill Bischofberger hat beim HC Thurgau einen Einjahresvertrag, bis zum Ende der Saison 2020/21, unterschrieben!

Der am 7. Juli 1998 geborene Cyrill Bischofberger spielte im Juniorenalter in der Organisation der ZSC Lions sowie bei den Pikes EHC Oberthurgau und dem EHC Kloten. Während der Saison 2017/18 spielte der junge Stürmer für die Elite-A Junioren des EHC Kloten sowie auch für den EC Wil in der 1. Liga.

Auf die Saison 2018/19 hin wechselte der talentierte Stürmer in die MySports League zum EHC Chur. Bei den Churern erzielte der 1.78 Meter grosse und 86 Kilogramm schwere Cyrill Bischofberger in 68 Spielen mit 13 Toren und 28 Assists hervorragende 41 Skorerpunkte.

Die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat der Thurgauer Eishockey AG freuen sich sehr auf die bevorstehende Zusammenarbeit mit Cyrill Bischofberger, welcher während dieser Spielzeit mittels einer B-Lizenz bereits vier Spiele im Dress der Leuen absolviert hat.

Dienstag, 25. Februar, 11:51 Uhr
30 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiten in Berufen der Kategorie «Gesundheits-, Lehr- und Kulturberufe».

30 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiten in Berufen der Kategorie «Gesundheits-, Lehr- und Kulturberufe».

(Bild: Reto Martin 23.7.2019)

Mehr als jede zweite Thurgauerin arbeitet Teilzeit

(red) Thurgauerinnen und Thurgauer arbeiten immer häufiger Teilzeit. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bleiben gross. Dies zeigen Auswertungen zum Erwerbsleben, welche die Thurgauer Dienststelle für Statistik soeben publiziert hat.

Teilzeitarbeit wird immer bedeutender. Heute arbeiten rund 30 Prozent der erwerbstätigen Thurgauerinnen und Thurgauer in einem Teilzeitpensum. Bei den berufstätigen Frauen ist es sogar mehr als jede zweite, die in einem reduzierten Pensum arbeitet. Nach wie vor weit verbreitet sind bei Frauen kleine Pensen: Knapp ein Viertel der erwerbstätigen Thurgauerinnen arbeitet in einem Pensum von weniger als 50 Prozent.

Fast zwei Drittel der 35- bis 44-jährigen Frauen arbeiten Teilzeit

Nicht nur Frauen, sondern auch Männer sind heute öfter in einem Teilzeitpensum tätig. Von den erwerbstätigen Männern arbeitet fast jeder zehnte Teilzeit, 1990 waren es erst 3 Prozent gewesen. Am häufigsten wählen Junge (unter 30) sowie über 55-Jährige ein Teilzeitpensum, am seltensten 35- bis 44-Jährige. Bei den Frauen hingegen sind Teilzeitpensen ab einem Alter von etwa 30 Jahren weit verbreitet – dem Alter, in dem oft eine Familie gegründet wird. Von den 35- bis 44-jährigen Thurgauerinnen, die berufstätig sind, arbeiten 65 % in einem reduzierten Pensum.

Frauen mit einem Hochschulabschluss arbeiten etwas weniger häufig Teilzeit als Frauen mit Berufsbildung. Aber auch von den berufstätigen Hochschulabsolventinnen ist jede zweite in einem Teilzeitpensum beschäftigt.

Nur wenige Frauen in Kaderpositionen

Ob Voll- oder Teilzeit: Frauen gehen heute häufiger einer bezahlten Arbeit nach. Drei Viertel der 15- bis 64-jährigen Thurgauerinnen sind erwerbstätig, 1970 war es erst knapp die Hälfte gewesen. 30 Prozent von ihnen sind im Berufsfeld «Gesundheits-, Lehr- und Kulturberufe» tätig. Von den erwerbstätigen Thurgauer Männern sind weniger als 10 Prozent in diesem Berufsfeld tätig. Bei ihnen sind «Berufe des Managements und der Administration, des Bank- und Versicherungsgewerbes und des Rechtswesens» das häufigste Berufsfeld.

Über ein Drittel der erwerbstätigen Männer ist in der Position eines Vorgesetzten oder eines Direktionsmitglieds tätig, bei den Frauen sind es nur 18 Prozent.

Immer geringere Bildungsunterschiede zwischen Männern und Frauen

Weiter zeigen die Auswertungen der Dienststelle für Statistik: Das Bildungsniveau der Thurgauer Bevölkerung ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen. 2018 hatte knapp ein Drittel der 25- bis 64-jährigen Thurgauerinnen und Thurgauer einen Abschluss auf Tertiärstufe, fast doppelt so viel wie im Jahr 2000 (gut 18 Prozent). Jüngere Frauen und Männer unterscheiden sich kaum mehr hinsichtlich ihres Bildungsniveaus.

Die Auswertungen zum Erwerbsleben und zum höchsten Bildungsabschluss der Thurgauerinnen und Thurgauer stehen auf www.statistik.tg.ch bereit.

Dienstag, 25. Februar, 11:17 Uhr

Konstanzer Polizei beschützt türkische und israelische Einrichtungen

(red) Nach den Anschlägen in Hanau hat das Polizeipräsidium Konstanz seit dem Wochenende die Schutzmassnahmen für türkische und israelische Einrichtungen erhöht. «Obwohl es derzeit keinerlei konkrete Gefährdungshinweise für türkische und israelische Einrichtungen in den Landkreisen gibt, gehen wir kein Sicherheitsrisiko ein», heisst es in einer Mitteilung. «Wir haben seit Freitag die Präsenz an den risikobehafteten Einrichtungen erhöht und uns mit den Verantwortlichen in Verbindung gesetzt.»

Wie auch nach dem Anschlag im Oktober 2019 in Halle/Saale ist die Polizei bei derartigen Ereignissen besonders sensibilisiert und prüft sehr genau jegliche verdächtige Wahrnehmung in Zusammenhang mit Moscheen, Gebetsräumen und sonstigen Einrichtungen, bei denen ein konzentrierter Personenverkehr stattfindet.

Dienstag, 25. Februar, 10:48 Uhr

SVP beklagt erneut zerstörte Wahlplakate

Zerstörte SVP-Plakate in Bottighofen.

Zerstörte SVP-Plakate in Bottighofen.

(Bild: pd)

(ubr) Aline Indergand, Co-Präsidentin der SVP Bezirkspartei Kreuzlingen, schickt Fotos von zerstörten Wahlplakaten an die Redaktion. «Ich möchte hiermit darauf aufmerksam machen, dass der Vandalismus nach wie vor ein aktuelles Thema ist während dem Wahlkampf», schreibt sie. «So geht man mit der SVP um, das darf nicht sein!» Aktuell handelt es sich um Plakate für den Kantonsratswahlkampf, die in Bottighofen aufgestellt wurden.

Erst vor einigen Wochen, machte SVP-Wahlkampfleiter Erwin Imhof darauf aufmerksam, dass in der Stadt Kreuzlingen für die vergangenen Richterwahlen ebenfalls fünf SVP-Wahlplakate «heruntergerissen, zerstört oder teilweise gestohlen» wurden.

Dienstag, 25. Februar, 9:20 Uhr

Bund zahlt an die Sanierung der Eschikofer Brücke

(red) Im Rahmen der Erhaltung bedeutender historischer Verkehrswege bzw. deren Bauten hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) unter dem Titel «Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz IVS» einen Beitrag von 1'118'000 Franken an den Erhalt und die denkmalgerechte Sanierung der Vorlandbrücken bewilligt. Dies teilen das kantonale Tiefbauamt, das Amt für Archäologie und das Amt für Denkmalpflege mit.

Detailaufnahme der Vorlandbrücke.

Detailaufnahme der Vorlandbrücke.

(Bild:Ppd

2020 wird vom kantonalen Tiefbauamt ein lang geplantes Sanierungsprojekt an der bekannten Brücke bei Eschikofen begonnen. Die Brücke, bestehend aus einer Holzbrücke aus den Jahren 1835–37 sowie eisernen Vorlandbrücken aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert ist eine der wenigen im Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz verzeichneten Kunstbauten im Thurgau und heute noch im Gebrauch. Eine Sanierung der technisch sehr interessanten Konstruktion wurde vom Tiefbauamt und dem Amt für Denkmalpflege von langer Hand geplant.

Der Bund richtet über entsprechende Fachstellen in den Kantonen Beiträge an den Erhalt historischer Verkehrswege mit Substanz von nationaler Bedeutung aus: Bekannte Beispiele sind etwa Abschnitte von Alpenstrassen wie die Tremola am Gotthard. Im Thurgau betreut das Amt für Archäologie seit den 1980er Jahren das Inventar der Verkehrswege, das heute Teil der kantonalen Richtplanung bzw. von Ortsplanungen ist. Bundesbeiträge für den Unterhalt von Objekten nationaler Bedeutung wurden allerdings im Kanton bis heute nicht ausbezahlt. Im Thurgau sind entsprechende Wegabschnitte oder sogar Bauten eher selten; historische Brücken wie etwa die Eisenbahnbrücke bei Etzwilen/Hemmishofen oder die Brücke bei Bischofszell gehören zu den Ausnahmen. Grundsätzlich wird darauf geachtet, dass die historischen Verkehrswege weiterhin für den Verkehr genutzt werden können. Die Brücke von Eschikofen trug übrigens bis 1954 den Strassenverkehr; dann wurde sie mit einer Betonbrücke ergänzt, über die der grösste Teil des Verkehrs fliesst.

Luftaufnahme der Brücke (rechts im Bild)

Luftaufnahme der Brücke (rechts im Bild)

(Bild: pd)

Mit dem Bundesbeitrag werden einerseits die hervorragende Projektvorbereitung unter denkmalpflegerischen Kriterien, andererseits die jahrelangen Bemühungen des Kantons, dem Inventar historischer Verkehrswege zur Geltung zu verhelfen, honoriert. Dass dies an der für die Geschichte des Kantons wichtigen Brücke von Eschikofen erfolgt, ist besonders erfreulich, heisst es in der Mitteilung.

Montag, 24. Februar, 18:37 Uhr

Hotel Wunderbar: Petition ist eingereicht

(afl) Insgesamt 2538 Leute wollen den Abbruch der «Wunderbar» in Arbon verhindern. Am Montagabend übergaben die Petitionäre ihr Anliegen nach erfolgreicher Unterschriftensammlung dem Stadtpräsidenten Dominik Diezi.

Die Petitionäre übergeben die Unterschriften an Stadtpräsident Dominik Diezi.

Die Petitionäre übergeben die Unterschriften an Stadtpräsident Dominik Diezi.

(Bild: Annina Flaig)
Montag, 24. Februar, 18:02 Uhr

Urteil: Kind muss angehört werden

(wu) Im August 2018 platzierte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Frauenfeld einen siebenjährigen Buben in einer Sonderschule mit interner Übernachtung. Der Mutter entzog sie superprovisorisch das Sorgerecht. Das Bundesgericht hat ihre Beschwerde gutgeheissen und den Fall ans Thurgauer Obergericht zurückgewiesen.

Im ganzen Verfahren wurde der Bub nie angehört; das muss nachgeholt werden. Laut Bundesgericht ist eine Anhörung ab vollendetem sechsten Altersjahr möglich. Laut «Tages-Anzeiger», der am Montag darüber berichtete, wird der Fall auch in der Ständeratskommission diskutiert, die sich für die Schaffung einer Kinder-Ombudsstelle ausspricht.

Schriftzug an der Eingangstüre der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) in Frauenfeld.

Schriftzug an der Eingangstüre der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) in Frauenfeld.

(Bild: Reto Martin)
Montag, 24. Februar, 17:24 Uhr

Auffahrkollision endet im Spital

(kapo) Am Sonntagabend um 19.40 Uhr hat sich auf der Autobahn A1 bei Wil – unmittelbar an der Kantonsgrenze zum Thurgau – eine Auffahrkollision mit zwei Autos ereignet. Ein 20-Jähriger war mit seinem Auto hinter dem Auto eines 40-Jährigen in Richtung St.Gallen unterwegs. Auf der Höhe der Kantonsgrenze kam es aus noch unbekannten Gründen zur Auffahrkollision zwischen den beiden Autos. Dabei schleuderte es das vordere Auto des 40-Jährigen über den Pannenstreifen, wo es mit der Leitplanke kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto abgewiesen und kam auf dem Überholstreifen zum Stillstand. Das Auto des 20-Jährigen kollidierte ebenfalls mit der Leitplanke.

Einer der beiden stark beschädigten Unfallfahrzeuge.

Einer der beiden stark beschädigten Unfallfahrzeuge.

(Bild: PD/Kapo SG)

Die beiden Autofahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht und wurden von der Rettung ins Spital gebracht. Die Autobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme für zirka zwei Stunden gesperrt. Die zuständige Feuerwehr war für die Ableitung des Verkehrs vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf über zehntausend Franken.

Montag, 24. Februar, 16:24 Uhr

In Kreuzlingen sorgen Stadtbusse für ärgerliche Panne

(meg) Da waren die Teilnehmer des Fasnachtsumzugs am Kreuzlinger Boulevard irritiert: Während das närrische Treiben am Sonntag auf Hochtouren lief, kämpften sich zwei Stadtbusse den Weg durch die bunte Menschenmasse. Dabei war die Hauptstrasse eigentlich gesperrt und eine Umleitung in Betrieb.

Stadtbusse fahren über die Hauptstrasse, wo gerade der Fasnachtsumzug unterwegs ist.

Stadtbusse fahren über die Hauptstrasse, wo gerade der Fasnachtsumzug unterwegs ist.

(Bild: Urs Brüschweiler)

Martin Troll, Sachbearbeiter Stadtbus, spricht von einer «ärgerlichen Panne». Die Stadtverwaltung habe die Busbetreiberin über den Umzug und die daraus resultierenden Routenänderungen in Kenntnis gesetzt. Warum trotzdem zwei Busse den Boulevard durchfuhren und die Polizei diese auch noch passieren liess, sei nicht nachvollziehbar.

Montag, 24. Februar, 15:35 Uhr

Zivilschutz zügelt Patienten ins neue Bettenhaus

(sko) Ein Umzug der besonderen Art hat sich im Kantonsspital Frauenfeld abgespielt. Mit Hilfe von Dutzenden Zivilschützern sind am Samstag 130 Patienten ins neu eröffnete Bettenhaus gezügelt worden. Die eingesetzten Zivilschützer aus dem Fachbereich Betreuung aus dem ganzen Kanton haben tagtäglich mit Menschen zu tun, weshalb sie für diesen Spezialeinsatz im Kantonsspital prädestiniert gewesen seien, sagte Dieter Kjer, Projektleiter Umzug Kantonsspital Frauenfeld. «Deshalb ergänzen sich der Einsatz und die Unterstützung fürs Personal gut», sagt Kjer.

Wegen der logistischen Herausforderung hat Kjer mit seinem Team den Umzug bis ins letzte Detail geplant. Immer im Zentrum der Aktion stand bei allen Beteiligten stets das Wohlbefinden der Patienten, welche die Abwechslung im Spitalalltag geschätzt haben. «Die Patienten zeigten sich engagiert und haben rasch das Gespräch mit den Zivilschützern aufgenommen», sagt Max Steiner, Kommandant der Zivilschutzorganisation Frauenfeld. Die grosse Zügelaktion verlief absolut reibungslos.

Montag, 24. Februar, 14:51 Uhr

Klappe zu mit Durchhalteparole am Obersee

(sko) Nach drei Durchführungen ist die Geschichte des Heizwerk Festivals in Arbon schon wieder Geschichte. Das teilen die Organisatoren des Vereins Triebwerk auf ihrer Facebook-Seite mit.

Das OK des Open Airs im Arboner Presswerk, einer umgenutzten ehemaligen Saurer-Fabrikhalle, stecke in einem Umbruch mit persönlichen oder beruflichen Veränderungen, weshalb es nun das Aus des Heizwerk Festival verkündet. «Diese neuen Herausforderungen und nicht zuletzt die Lust und den Hunger auf etwas Neues treiben uns zum Entscheid, dass wir das Heizwerk Festival im Sommer 2020 nicht durchführen werden», heisst es auf der Internetseite des Heizwerk Festivals.

Die Organisatoren richten trotz schwierigem Entscheid eine Durchhalteparole an ihre Fans: «Fliegt ein Vogel aus, kommt er im Frühling wieder zurück.» Die OK-Mitglieder seien aktuell mit der Evaluation und der Ideensammlung beschäftigt, wie es in Zukunft weitergehen könnte. Zum Schluss danken die Organisatoren ihren Fans für die langjährige Treue.

Montag, 24. Februar, 13:54 Uhr

Mann stürzt aus gesundheitlichen Gründen von Fasnachtswagen

(sko) Wie vielerorts im Thurgau ist am Samstag auch in Steckborn ein Fasnachtsumzug über die Bühne gegangen. Beim fasnächtlichen Reigen ist ein Mann zwischen 40 und 50 Jahren aus medizinischen Gründen von einem Fasnachtswagen gestürzt, wie Christian Jäggi, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Anfrage bestätigt. Dritteinwirkungen schliesst die Polizei definitiv aus. Der Sturz aus einer Höhe von zirka einem Meter endete für den Verunfallten glimpflich. Trotzdem musste er mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Trotz Zwischenfall sprechen die organisierenden Süsswasserpiraten in den sozialen Medien von einem genialen Fasnachtsumzug.

Montag, 24. Februar, 12:01 Uhr

Aufräumen einmal wöchentlich

(red) Die Stadt Frauenfeld betreibt drei Offene Bücherschränke: Telefonkabinen, die zu Kleinstbibliotheken umgebaut worden sind, in denen man rund um die Uhr Bücher holen beziehungsweise maximal drei interessante Bücher in gutem Zustand abgeben kann.

Ehrenamtliche Paten achten darauf, dass die Offenen Bücherschränke nicht als Entsorgungsstellen missbraucht werden und räumen sie einmal pro Woche auf. Für die Bücherschränke am Schaffhauserplatz und bei der Abzweigung Zürcher-/Oberkirchstrasse sucht die Stadt Frauenfeld nun zwei neue Patinnen oder Paten.

Wer sich mit Literatur auskennt und Freude an dieser Aufgabe hätte, melde sich bitte beim Amt für Kultur: kultur@stadtfrauenfeld.ch

FRAUENFELD: Eine Kabine für Leseratten

Das städtische Kulturamt hat die ehemalige Telefonzelle vor dem Schlosspark in einen Bücherschrank verwandelt. Begeisterte Leser dürfen Bücher mitbringen und von dort mitnehmen.
Géraldine Bohne
Montag, 24. Februar, 11:19 Uhr

Polizei beschlagnahmt zwei BMW M4 mit Schweizer Zulassung

(red) Wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens auf der B 33 zwischen Konstanz und Singen und wegen des Verdachts der Strassenverkehrsgefährdung ermittelt das Verkehrskommissariat Mühlhausen-Ehingen gegen zwei Männer im Alter von 24 und 27 Jahren, die am Sonntagmittag am Ortseingang Konstanz von der Polizei gestellt und kontrolliert werden konnten.

Wie ein Verkehrsteilnehmer zuvor mitgeteilt hatte, sei er gegen 12 Uhr in Richtung Konstanz fahrend im Bereich der Anschlussstelle Steisslingen von einem schwarzen und einem blauen BMW M4 mit Schweizer Zulassung überholt worden, deren Lenker danach den nachfolgenden Verkehr auf beiden Fahrspuren stark herunter gebremst, und anschliessend ihre Fahrzeuge wieder stark beschleunigt hätten. Laut Zeugen wiederholten die beiden Fahrer dieses Vorgehen im Bereich der Anschlussstelle Radolfzell noch einmal. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz wurden die beiden Autos und die Führerscheine beschlagnahmt.

Die Polizei schliesst nicht aus, dass noch weitere Verkehrsteilnehmer zur fraglichen Zeit auf der B 33 durch das Fahrverhalten der beiden Männer behindert oder gar gefährdet wurden. Diese werden deshalb gebeten, sich beim Verkehrskommissariat Mühlhausen-Ehingen unter der Telefonnummer +49'7733'996'00 zu melden.

Montag, 24. Februar, 10:29 Uhr

Fast 80 Firmen interessieren sich für Tuchschmid-Arbeitslose

(sko/hil) Nach dem Schock die Solidaritätswelle. Im Dezember deponierte die Stahl- und Metallbaufirma Tuchschmid in Frauenfeld ihre Bilanz, womit rund 100 Angestellte Knall auf Fall ihren Job verloren haben. In den Wochen nach dem Konkurs haben sich 77 Firmen aus der Region Frauenfeld beim Amt für Wirtschaft und Arbeit gemeldet, um Angestellte weiter zu beschäftigen.

Die Frauenfelder Stahl- und Metallbaufirma Tuchschmid.

Die Frauenfelder Stahl- und Metallbaufirma Tuchschmid.

(Bild: Andrea Stalder)

Dank der grossen Solidaritätswelle in der Thurgauer Wirtschaft konnten 80 der 100 entlassenen Tuchschmid-Angestellten eine neue Stelle finden, wie Amtsleiter Daniel Wessner auf Anfrage sagt. Ebenso haben mittlerweile alle 16 Auszubildenden Unterschlupf in einem neuen Lehrbetrieb gefunden.

Um die Abwicklung des bankrotten Betriebs kümmert sich das Thurgauer Konkursamt. Bis vergangene Woche lief die Frist für Gläubiger, ihre Guthaben anzumelden. Danach plant das Konkursamt, die Fahrhabe zu versteigern. Bereits hat das Konkursamt Kaufinteressenten für patentgeschützte Konstruktionen von Tuchschmid. Auch werden noch offene Aufträge zu Ende geführt.

Montag, 24. Februar, 09:42 Uhr

Baldige Baustelle in der Gemeinde Münsterlingen

(red) Alle Planungsvorbereitungen für den Neubau des Kreisels am Scheidweg in Scherzingen sind abgeschlossen. Die Voraussetzungen sind gemäss Mitteilung des kantonalen Tiefbauamtes gegeben, dass die beauftragte Bauunternehmung am Montag, 2. März, mit den Bauarbeiten beginnen kann.

Das Projekt umfasst den Umbau der bestehenden Kreuzung am Scheidweg in Scherzingen in einen Kreisel mit einer Betonoberfläche. Die Seestrasse wird ab dem neuen Kreisel im Osten bis zum Scheidweg und im Westen bis zum Dorfausgang umgestaltet, erneuert und mit einer lärmreduzierten Deckschicht versehen.

Die Bushaltestellen «Scheidweg» werden neu platziert und hindernisfrei mit erhöhter Einsteigekante ausgebaut. Gleichzeitig und koordiniert mit den umfangreichen Strassenbauarbeiten werden diverse Werkleitungen der Gemeinde Münsterlingen und weiterer Versorger erneuert und angepasst.

Montag, 24. Februar, 07:50 Uhr

Mottbrand in Werkstatt

(kapo/sko) Am Samstag kam es in Tuttwil bei Schleifarbeiten in einer Werkstatt zu einem Mottbrand. Ein Bewohner eines Einfamilienhauses an der Pupikoferstrasse stellte kurz nach 14 Uhr einen Mottbrand in seiner Werkstatt fest und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Wängi war schnell vor Ort und brachten den Mottbrand unter Kontrolle.

Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der Bewohner an, dass er vorgängig Schleifarbeiten in der Werkstatt ausgeführt habe. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Sonntag, 23. Februar, 10:29 Uhr

Vandalen versprayen in Matzingen mehrere Liegenschaften

In der Nacht auf Samstag entstand in Matzingen an mehreren Liegenschaften Sachschaden durch Sprayereien. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Einer der Schriftzüge, die auf Hausfassaden in Matzingen aufgesprayt wurden.

Einer der Schriftzüge, die auf Hausfassaden in Matzingen aufgesprayt wurden.

Bild: Kapo TG

Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau besprayte die unbekannte Täterschaft in der Nacht auf Samstag mehrere Fassaden an der Frauenfelderstrasse, St.Gallerstrasse sowie am Bahnhof Matzingen. Mit weisser und blauer Farbe wurden die Wände mit den Zeichen «FCZ», «ACAB» (kurz für All Cops Are Bastards), «FGS», «1312» (ebenfalls kurz für All Cops Are Bastards) und weiteren Schriftzügen beschädigt. Weiter wurden mit einem schwarzen Filzstift diverse Gegenstände beschriftet.

Der angerichtete Schaden beträgt mehrere tausend Franken. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird von der Kantonspolizei Thurgau gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Aadorf unter 058 345 22 70 zu melden.

Sonntag, 23. Februar, 10:06 Uhr

Velofahrer kollidiert in Güttingen mit Auto und muss mit Rettungsdienst ins Spital

(kapo/ghi) Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto wurde am Samstag in Güttingen ein Mann verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr kurz vor 11.30 Uhr ein 57-jähriger Velofahrer auf der Neuwiesstrasse in Richtung Altnau. Er beabsichtige nach links in die Wiesenstrasse abzubiegen und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Auto einer 72-Jährigen. Der Mann wurde verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.