THURGAU-TICKER vom 2. bis 8. Februar

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Sonntag, 8. März, 13:22 Uhr

Theater Lengwil wegen Virus abgesagt

(red) Die Theaterabende von nächstem Wochenende in Lengwil fallen ebenfalls dem Virus zum Opfer. Offenbar wollen die Turner ihre Unterhaltungsabende verschieben.

Sonntag, 8. März, 13:10 Uhr

Person aus Singen hat sich im Südtirol angesteckt

(meg) Seit dem späten Freitagabend ist der erste Fall einer Coronavireninfektion im Landkreis Konstanz bekannt. Die betroffene Person befindet sich in häuslicher Isolation. Nach der Reiserückkehr aus Südtirol stellte die betroffene Person aus Singen erste Symptome fest und meldete sich beim Hausarzt, wie das Landratamt mitteilt. Daraufhin wurde eine Labordiagnostik veranlasst, die positiv auf SARS-CoV-2 ausfiel. Die erkrankte Person ging nach ihrer Reiserückkehr aufgrund grippeähnlicher Symptome nicht zur Arbeit. Da der Gesundheitszustand der erkrankten Person nicht kritisch ist, befindet sie sich in häuslicher Isolation. Die persönliche und medizinische Versorgung sei sichergestellt. Das Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen.

Sonntag, 8. März, 10:30 Uhr

Thurgauer Polizei entzieht drei Autofahrern den Führerausweis

Die Kantonspolizei Thurgau zog am Wochenende zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr

Die Kantonspolizei Thurgau zog am Wochenende zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr

Symbolbild: Reto Martin

(kapo/stm) Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 30-jähriger Rumäne in der Nacht auf Sonntag mit seinem Auto auf der Hauptstrasse in Hessenreuti in Richtung Sulgen unterwegs. Dabei kollidierte er mit einer Verkehrsinsel und dem Inselschutzpfosten, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,89 mg/l, dies entspricht 1.78 Promille. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Auch in Zihlschlacht zog die Kantonspolizei Thurgau am Samstagabend einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr. Eine Patrouille kontrollierte kurz vor 21 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 30-jährigen Eritreer einen Wert von 1,02 mg/l ergab, umgerechnet über 2 Promille, wurde ihm der Führerausweis abgenommen.

In Weinfelden musste ein 18-jähriger Lenker seinen Führerausweis ebenfalls abgeben. Die Polizisten beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig, zudem konnten beim Mann Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Polizei wurde auf den jungen Mann aufmerksam, weil er am Samstagvormittag mit seinem Auto auf der Dunantstrasse unterwegs war und gemäss den jetzigen Erkenntnissen der Kantonspolizei mit seinem Fahrzeug bei einem Restaurantparkplatz mit einer Kandelaber kollidierte. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Sonntag, 8. März, 9:51 Uhr

Frau wendet auf der Autobahn und muss ihren Führerausweis abgeben

(kapo/stm) Eine 27-Jährige war am Samstag mit ihrem Auto kurz nach 13.30 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Frauenfeld unterwegs. Nach dem Rastplatz Kefikon Süd hielt sie auf dem Pannenstreifen an, wendete ihr Fahrzeug, um einem Bekannten zu helfen, sein Auto zu überbrücken. Bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau gingen laut einer Mitteilung in dieser Zeit mehrere Meldungen wegen eines Falschfahrers ein. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau war rasch vor Ort und konnte die betroffene Stelle absichern.

Die Schweizerin wird bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, teilt die Kantonspolizei Thurgau weiter mit. Ihr Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde eingezogen.

Samstag, 7. März, 10:46 Uhr

Abgelenkt durchs Autoradio: Zwei Verletzte nach Frontalkollision in Wängi

Weil der Lenker am Radio hantierte, geriet er mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn.

Weil der Lenker am Radio hantierte, geriet er mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo/stm) Ein 26-jähriger Autofahrer war kurz nach 21.30 Uhr auf der Wilerstrasse von Wängi in Richtung Münchwilen unterwegs. Gegenüber den Polizisten gab er an, dass er am Radio hantierte und dabei auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto eines 29-Jährigen, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Die beiden Lenker wurden beim Unfall leicht verletzt und suchten selbständig einen Arzt auf. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen.

Samstag, 7. März, 10:27 Uhr

Ermatingen: Groppen sagen letzte Fasnacht der Welt ab

(red) Das Ermatinger Groppenkomitee hat am Freitagabend anlässlich seiner Generalversammlung einstimmig entschieden, sämtliche Fasnachtsanlässe 2020 komplett abzusagen. «Die letzte Fasnacht der Welt» hätte vom 18. bis 22. März stattfinden sollen.

Seine Majestät, der Gropp wird 2020 nicht durchs Unterseedorf ziehen.

Seine Majestät, der Gropp wird 2020 nicht durchs Unterseedorf ziehen.

(Bild: Reto Martin 2018)

Anlässlich der Jahresversammlung des Groppenkomitees am vergangenen Freitag trafen sich vorab Vertreter der verschiedenen mitwirkenden Vereine sowie Behördenmitglieder zu einer ausserordentlichen Sitzung im Buurebeizli Seger in Ermatingen. Dabei wurde über die aktuellen Massnahmen des Bundes und die Risiken einer Durchführung der diesjährigen Groppenfasnacht aufgrund des momentan grassierenden Corona-Virus diskutiert.

An der anschliessenden Jahresversammlung stellte der Vorstand des Groppenkomitees unter der Leitung von Obergropp Rico Thurnheer den Antrag, die Fasnachtsanlässe 2020 komplett abzusagen. Die momentane Situation um die Ausbreitung des Coronavirus lasse keine Planung zu, und es sei eher unwahrscheinlich, dass die eingereichten Veranstaltungsgesuche vom Kanton bewilligt werden. Bei der Durchführung der Anlässe müsse ausserdem mit grossen Einbussen bei den Besucherzahlen gerechnet werden. Zudem gewichtete die Versammlung das Wohl und die Gesundheit von uns allen höher, als das Interesse, die Fasnachtsanlässe unter allen Umständen durchzuführen. Schweren Herzens wurden deshalb für dieses Jahr sämtliche vom Groppenkomitee organisierten Anlässe abgesagt.

Das Groppenkomitee bedauert diesen Entscheid, blickt aber zuversichtlich ins kommende Jahr 2021 in der Hoffnung, dass alle fasnächtlichen Aktivitäten rund um den grossen Groppenumzug im gewohnten Rahmen und virenfrei über die Bühne gehen werden.

Samstag, 7. März, 9:08 Uhr
Beim Autobrand wurde niemand verletzt.

Beim Autobrand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Totalschaden nach Autobrand in Amriswil

(kapo/stm) Ein 38-jähriger Lenker war kurz vor 23.30 Uhr mit seinem Auto auf der Neumühlestrasse in Amriswil unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er eine Rauchentwicklung im Motorraum. Kurze Zeit später stand das Auto in Vollbrand.

Die Feuerwehr Amriswil war rasch vor Ort und löschte den Brand. Verletzt wurde niemand, am Auto entstand Totalschaden. Die Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Freitag, 6. März, 18:32 Uhr

Archäologiemuseum holt Auerochsen zurück

(lsf) Kürzlich fanden die sterblichen Überreste eines männlichen Auerochsen den Weg zurück in den Thurgau - genauer ins Amt für Archäologie. Die Knochen lagerten teilweise Jahrzehnte im Zoologischen Institut/Museum der Universität Zürich. Vermutlich stammen die gigantischen Knochen aus dem Weiler Oftershausen in der Gemeinde Kemmental, teilt das Amt auf Instagram mit.

Neuster Genforschung zufolge würden Auerochsen als Vorfahren unserer heutigen Hausrinder gelten. In ihrer Wildform existierten sie vermutlich bis ins frühe 17.Jahrhundert. Wann dieser Auerochse starb, wird zurzeit im Labor mittels 14C-Methode analysiert. Weitere Auerochsenknochen wurden auch in der neolithischen Ufersiedlung Arbon-Bleiche 3 gefunden.

Freitag, 6. März, 18:20 Uhr

Kantonsärztin beantwortet im Video drei Fragen zum Corona-Virus-Fall

Freitag, 6. März, 17:46 Uhr

Wahlplakat von Pascal Schmid verunstaltet

(lsf) SVP-Kantonsrat Pascal Schmid aus Weinfelden bleibt cool. Obwohl eines seiner Plakate für die bevorstehenden Grossratswahlen verunstaltet worden ist. «Always keep cool», schreibt er auf Twitter zu einem Foto des Plakats.

Freitag, 6. März, 16:58 Uhr

Husseins Frau im Leben

Der Thurgauer Leichtathlet Kariem Hussein posiert auf dem Sportplatz der Oberstufe in Bronschhofen (SG).

Der Thurgauer Leichtathlet Kariem Hussein posiert auf dem Sportplatz der Oberstufe in Bronschhofen (SG).

Bild: Reto Martin

(lek) Der Thurgauer Hürdenläufer Kariem Hussein hat sein Herz an eine ganz spezielle Lady vergeben, so die «Schweizer Illustrierte». Die Frau in seinem Leben ist die zweijährige Tochter seiner Schwester. Der 31-Jährige besucht seine Nichte so oft wie möglich. «Vermutlich hat sie das Gefühl, sie habe zwei Väter», sagt der Leichtathlet. Selbst sieht er es als Privileg, so viel Zeit mit ihr verbringen zu können.

Auch für den Sportler ist die Gründung einer eigenen Familie mit Kindern Thema. Eine Frau an seiner Seite und potenzielle Mutter habe Hussein zwar noch nicht gefunden, seine Vorstellungen von seiner Zukünftigen stehen aber fest. «Sie sollte Werte wie Dankbarkeit und Demut teilen und lebensfreudig sein», sagt der Mann mit ägyptischen Wurzeln. Die Religion sei ihm egal. Der höchste Wert im Glauben sei sowieso die Toleranz, sagt Hussein.

Freitag, 6. März, 16:12 Uhr

Zweiter Playout-Spiel der Unihockey-Frauen aus Frauenfeld verschoben

Spielerinnen der Red Lions Frauenfeld mit ihrem Trainer Clemens Strub.

Spielerinnen der Red Lions Frauenfeld mit ihrem Trainer Clemens Strub.

Bild: Mario Gaccioli

(lsf) Das Heimspiel der Red Lions Frauenfeld von diesem Sonntag gegen Mendrisiotto muss verschoben werden. Das teilt Swiss Unihockey mit. Da einige Spielerinnen vom Frauen NLA-Team SU Mendrisiotto in den letzten 14 Tagen in Italien waren, erfüllen sie die behördlichen Auflagen des Kantons Thurgau nicht.

Beim Spiel am Sonntag hätte es sich um das zweite der Playouts gehandelt. Wie es in der Serie der NLA-Frauen danach weitergeht, prüft nun die Taskforce von Swiss Unihockey zusammen mit den betroffenen Vereinen. Das Ziel ist es, das Fortführen der Playout-Serie sicherzustellen.

Die Frauenfelder Löwinnen kämpfen um den Ligaerhalt. Im ersten Spiel der Serie konnten sie jedoch bereits das Break holen.

Freitag, 6. März, 15:41 Uhr

Jungpolitiker tauchen im 4 Grad kalten Bichelsee unter

(lsf) «Bist du ein Warmduscher?», fragt die Jungpartei der CVP in einem Video, das am Freitag in den sozialen Medien verbreitet wurde. «Wir sind keine», heisst es zu Bildern, die fünf Parteimitglieder beim Abtauchen im 4 Grad kalten Bichelsee zeigt. Und weiter: «Wir sind unerschrocken. Und so politisieren wir auch.»

Freitag, 6. März, 15:31 Uhr

Handballer können trotz Corona-Virus spielen

Spieler des HSC Kreuzlingen (in rot) bei einem Spiel Anfang Februar in der Sporthalle Egelsee in Kreuzlingen.

Spieler des HSC Kreuzlingen (in rot) bei einem Spiel Anfang Februar in der Sporthalle Egelsee in Kreuzlingen.

Bild: Benjamin Manser

(red) Das Heimspiel der Kreuzlinger Handballer am Samstag kann unter Auflagen stattfinden. Alle Personen, welche die Sporthalle betreten, werden registriert. Personen, die sich in den letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben (China, Südkorea, Singapur, Italien (Lombardei, Piemont, Venetien), muss der Zutritt zur Halle verweigert werden. Alle Personen mit Grippesymptomen werden gebeten, nicht in die Halle zu kommen.

Der U13 Spieltag am 15.März wurde vom kantonalen Gesundheitsamt nicht bewilligt und ist abgesagt, teilt der HSC Kreuzlingen mit.

Freitag, 6. März, 14:48 Uhr

Thurgauer reist für illegale Abfallentsorgung in den Kanton Zürich

Symbolbild von illegal entsorgtem Abfall.

Symbolbild von illegal entsorgtem Abfall.

Bild: Alexandra Wey/KEY

(sda) Ein 40-jähriger Thurgauer wollte für die Entsorgung seine Sperrgutes kein Geld ausgeben. Stattdessen fuhr er nach Zürich, genauer nach Illnau-Effretikon, und warf Waschmaschine, Sofa und Möbel in ein Waldstück. Die Stadtpolizei kam ihm aber auf die Spur.

Die Mitarbeitenden der Stadtpolizei konnten den Thurgauer «mit aufwendigen Ermittlungen» finden und ihn mit der illegalen Deponie konfrontieren. Er habe das illegale Abladen des Abfalls gestanden, teilte die Stadtpolizei am Freitag mit.

Der Mann muss sich nun wegen Widerhandlung gegen das Abfall- sowie gegen das Waldgesetz verantworten. Teuer wird es aber nicht nur deswegen: Die sachgerechte Entsorgung muss er nun trotzdem noch bezahlen. Die Stadt wird ihm eine Rechnung schicken.

Freitag, 6. März, 13:45 Uhr

Open Air Frauenfeld findet «zu 100 Prozent» statt

(lsf) Das Open Air Frauenfeld vom 9. bis 11.Juli «findet nach derzeitigem Stand zu 100 Prozent statt». Dies teilen die Organisatoren auf Instagram mit. Die Vorbereitungen würden auf Hochtouren laufen.

Sollte sich an der aktuellen Lage – Corona-Virus – etwas ändern, entscheiden die Gesundheitsbehörden über mögliche Anpassungen.

Freitag, 6. März, 13:34 Uhr

Kreuzlingen wird smart

Stadtpräsident Thomas Niederberger, Franziska Fuhrimann, Tobias Kleger und Christian Geiger.

Stadtpräsident Thomas Niederberger, Franziska Fuhrimann, Tobias Kleger und Christian Geiger.

Bild: PD

(red) Kreuzlingen soll sich zur Smart City entwickeln. Was dies im Detail bedeutet, schilderte Christian Geiger, Chief Digital Officer der Stadt St.Gallen, anlässlich eines Treffens der Abteilungs- und Ressortleiter.

In seinem Legislaturprogramm 2019 bis 2023 legte der Stadtrat die Entwicklung von Kreuzlingen zur Smart City fest. Denn die Digitalisierung wird die Privatwirtschaft und die öffentliche Verwaltung auch in den nächsten Jahren nachhaltig prägen, heisst in einer Medienmitteilung von Freitag.

Die Definition von Smart City wird folgendermassen beschrieben: Technologien und Daten verknüpfen, um die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Standortqualität für Unternehmen zu erhöhen. Gleichzeitig sollen dabei weniger Ressourcen verbraucht und die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess einbezogen werden.

In St.Gallen wird Smart City in Zusammenarbeit mit der Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen entwickelt, betonte Geiger. Die Ziele der Massnahmen müssten definiert und budgetiert werden. Bei der Umsetzung sei die Zusammenarbeit mit internen als externen Partnern unerlässlich, da sie die Möglichkeit für effiziente Lösungen ermögliche.

Freitag, 6. März, 13:21 Uhr

Mehr Veranstaltungsabsagen – auch Theater-Abend in Steinach

(lsf) Laufend werden neue Absagen von Veranstaltungen bekannt. Der Regio-Treff-Pro-Senectute in Pfyn diesen Samstag ist abgesagt.

Auch der Theater-Abend in Steinach musste abgesagt werden. Am 13./14.März sollte dort die Komödie «Än riesä Stress im Tell-Express» aufgeführt werden.

Der Raiffeisenabend der Bank in Altnau kann nicht durchgeführt werden. Dieser hätte heute Freitagabend stattfinden sollen. Das für den Abend reservierte Rinds-Ragout kann ab sofort in der Ochsen Metzgerei Wattinger in Altnau zum Spezialpreis von 20 Franken pro Kilogramm gekauft werden. «Es hät, so langs hät.»

Die Generalversammlung des Arbeitgeberverbands Kreuzlingen und Umgebung vom 13.März muss ebenfalls abgesagt werden. Sie wird auf einen noch unbestimmten Termin verschoben.

Der Vortrag «Adolf Dietrich, sein Leben, sein Werk» an der Volkshochschule Kreuzlingen findet nicht statt. Hans-Ulrich Wepfer hätte am 11.März referieren sollen.

Bereits abgesagt hat auch der Thurgauer Gewerbeverband seine Delegiertenversammlung vom 23.März. Über einen neuen Termin werde frühzeitig informiert.

Freitag, 6. März, 09:33 Uhr

Diana Gutjahr gegen Jokertage für Lehrlinge

Diana Gutjahr im Nationalratssaal.

Diana Gutjahr im Nationalratssaal.

Bild: Anthony Anex/KEY

(lsf) Als erster Schweizer Arbeitgeber führt die Volvo Group ab August 2020 für seine Lehrlinge zwei Jokertage pro Jahr ein. Dies vermeldet «20 Minuten». Viele Unter- und Oberstufenschüler sowie gewisse Mittelschüler und selbst Rekruten können mittlerweile ohne Begründung zwei Tage fehlen.

Die Thurgauer SVP-Nationalrätin und Unternehmerin Diana Gutjahr findet die Neuerung bei der Volvo Group nicht gut. Auf Twitter schreibt sie: «Ich war schon im Thurgau gegen die Einführung auf Volksschulstufe. Der Wohlstand ist zu hoch, die Gesellschaft verweichlicht mit diesen Anreizsystemen. Einsatz, Wille und Zuverlässigkeit führen zu Erfolg!»

Freitag, 6. März, 09:06 Uhr

STV Uttwil sagt Turnshow trotz Okay des Kantons ab

(red) Aufgrund der verschärften Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus in der Schweiz, hat das Turnshow-OK des STV Uttwils eine ausserordentliche Sitzung einberufen und das weitere Vorgehen besprochen. In einer Mitteilung von Freitagmorgen heisst es: «Schweren Herzens haben wir uns entschieden alle drei Abende der Turnshow abzusagen.» Dies insbesondere aufgrund der Tatsache, dass in der Mehrzweckhalle sehr viele Personen mehrere Stunden auf engstem Raum verbringen würden und die Verantwortlichen dieses erhöhte Risiko einer Ansteckung – auch aufgrund der neusten Empfehlungen des Bundes zum Abstand – nicht vertreten können.

Die Gründe, die für eine Durchführung sprechen würden, seien vorwiegend materieller oder emotionaler Natur – das reiche für den STV nicht. Auch wenn der Kanton einer Durchführung zugestimmt hätte.

Ein Bild von der Turnshow der Turnfabrik Frauenfeld.

Ein Bild von der Turnshow der Turnfabrik Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari
Donnerstag, 5. März, 17:39 Uhr

Verbotstafeln und Kontrollen wegen freilaufender Hunde an Untersee und Seerhein

Die Informationstafel im Espenriet.

Die Informationstafel im Espenriet.

(Bild: pd)

(red) Die Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau hat – in Zusammenarbeit mit dem Amt für Raumentwicklung und den Politischen Gemeinden – Informationstafeln aufstellen lassen, die auf die besondere Bedeutung dieses Gebietes hinweisen. Es geht um das Naturschutzgebiet Espenriet am Seeufer zwischen Ermatingen und Gottlieben. Damit die Bevölkerung die Schutzregeln ernst nimmt und beherzigt, wird die Reservatsaufsicht regelmässige Kontrollen durchführen. Die Vogelschutzvereine Kreuzlingen und Umgebung und Steckborn und Umgebung unterstützen die Bemühungen, das Naturschutzgebiet besser zu erhalten. Sie bitten die Öffentlichkeit um ihre Mitarbeit und Unterstützung.

Das Naturschutzgebiet zwischen Gottlieben und Ermatingen hat als Überwinterungsgebiet von Hunderttausenden von Zugvögeln internationale Bedeutung. Der Schilfgürtel beherbergt zahlreiche Nistplätze von Wasser- und Singvögeln. Ziel ist es auch, das Flachmoor und Amphibienlaichgebiet als Lebensraum für seltene, gefährdete und geschützte Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu fördern. Dazu gehören die Sibirische Winterlilie und der Lungenenzian. Generell soll die intakte Uferlandschaft besser geschützt werden.

«Der Vogelschutzverein Kreuzlingen und Umgebung stellt fest, dass freilaufende Hunde die überwinternden und die brütenden Vögel stören und bedrohen. Auch Menschen, die das geschützte Gebiet vom Wasser oder Ufer aus betreten,richten Schaden an.»

Die Besucher sollen nun besser informiert werden, damit sie nicht unwissentlich die Schutzregeln übertreten. Zunächst will man Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen  auf das geltende Leinengebot hinweisen. Bei Uneinsichtigkeit oder in Wiederholungsfällen  kann künftig auch gebüsst werden. Auch Privatpersonen können auf die geltenden Regeln hinweisen oder bei der kantonalen Reservatsaufsicht Meldung machen per whatsapp an: Markus Zellweger 079 221 99 15

Am 1. September 2018 ist die kantonale Schutzanordnung für das Naturschutzgebiet zwischen Gottlieben und Ermatingen in Kraft getreten. Die Anordnung betrifft das gesamte Riedgebiet zwischen Gottlieben und Ermatingen sowie angrenzende Flächen.

Hunde sind an der Leine zu führen

Das Schutzgebiet selbst darf weiterhin betreten werden, allerdings nur auf den bezeichneten Fusswegen. Hunde sind an der Leine zu führen, auch auf dem Weg entlang der südlichen Riedgrenze.

Es ist verboten, den Uferbereich vor dem Schilf bei Niedrigwasser und im Winter zu begehen. Eine Ausnahme bildet das Eisfeld bei Ermatingen. Boote und andere Schwimmkörper, wie Standup-Paddel , müssen zwingend einen Abstand von 25 Metern zum Schilfröhricht einhalten; Anlegen ist nur an bewilligten Anlegestellen erlaubt.

Donnerstag, 5. März, 17:19 Uhr

Brass Band Schlattingen tritt nicht auf

(drd) Der Musikverein Brass Band Schlattingen sagt seine Abendunterhaltung am 7. März ab, beziehungsweise untersagte der Kanton die Vorführung wegen des Corona-Virus. Ob der Anlass an einem anderen Datum durchgeführt werden soll, entscheidet der Verein in zwei Wochen an seiner Generalversammlung.

Donnerstag, 5. März, 16:57 Uhr

Kreuzlingen Schweizermeister-Orchester spielt trotz Corona

Die Jugendmusik Kreuzlingen mit Dirigent Stefan Roth.

Die Jugendmusik Kreuzlingen mit Dirigent Stefan Roth.

(Bild: Donato Caspari)

(red) Das Galakonzert der Jugendmusik Kreuzlingen darf am 6. und 7. März durchgeführt werden, teilt der Verein auf seiner Webseite mit und weist auf die üblichen Vorsichtsmassnahmen hin. Konzertbeginn im Kreuzlinger Dreispitzsaal ist jeweils um 20 Uhr. Das Blasorchester sowie die beiden Nachwuchsformationen, die JMK Kids und die JMK Teens haben unter der Leitung von Stefan Roth ein mitreissendes Programm einstudiert. Ab 18:30 bewirtschaftet Sie unsere Küche mit einem reichhaltigen Angebot.

2019 wurde die Jugendmusik Kreuzlingen in Burgdorf Schweizermeister in der Höchstklasse.

Donnerstag, 5. März, 16:20 Uhr

Absage des ökumenischen Weltgebetstags in Arbon

Katholische Kirche St. Martin in Arbon

Katholische Kirche St. Martin in Arbon

(Bild: pd)

(red) «Aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das Corona-Virus haben die entsprechenden Behörden entschieden, den ökumenischen Weltgebetstag in der katholischen Kirche St.Martin vom Freitag, 6. März 2020, abzusagen», teilt das Arboner Pfarreisekretariat mit.

Auf der Webseite der evangelischen Kirchgemeinde Arbon ist zu lesen: «Dieser Entscheid fällt uns schwer, da viele Freiwillige viel Vorarbeitet geleistet und viel Herzblut in diesen Anlass gesteckt haben. Tatsache ist jedoch, dass in der Regel 100 Personen und mehr den Weltgebetstag besuchen, die grossteils zur Hochrisikogruppe der über 50-Jährigen gehören.»

Donnerstag, 5. März, 15:11 Uhr

Gutjahr polarisiert mit Entschädigungsforderung

Die Thurgauer SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr polarisiert mit einem Posting auf Facebook. Letzten Freitag schrieb sie, sie wolle sich dafür einsetzen, dass der Bund die finanziellen Auswirkungen durch das ausgesprochene Veranstaltungsverbot entsprechend entschädige. «Das Verbot wird mit grosser Sicherheit engagierte Veranstalter in den finanziellen Kollaps führen. Ist sich der Bund dieser Veranstwortung bewusst?»

Stand Donnerstag sind bereits 43 sehr kontroverse Kommentare zu lesen.

Donnerstag, 5. März, 16:07 Uhr

HC Thurgau: Saisonabschlussfest fällt aus

«Aufgrund der aktuellen Situation um das Coronavirus und der unbestimmten Entwicklung in den kommenden Tagen sehen wir uns dazu gezwungen, unser diesjähriges Saisonabschlussfest abzusagen», schreibt der HC Thurgau auf seiner Homepage. Das Fest hätte am Freitag, 13. März stattfinden sollen.

Trotz dem Ausfall des Saisonabschlussfestes möchten der Club den Fans die Möglichkeit geben, sich eines der begehrten Originaltrikots der Saison 2019/20 zu ergattern. Aus diesem Grund habe man sich entschlossen, die Trikots ausserhalb des gewohnten Rahmens zu versteigern. Detaillierte Infos hierzu folgten demnächst

Donnerstag, 5. März, 14:54 Uhr

Marcel Ruchet übernimmt die Leitung der Steuerverwaltung

Marcel RuchetNeuer Leiter der kantonalen Steuerverwaltung

Marcel Ruchet
Neuer Leiter der kantonalen Steuerverwaltung

(Bild: pd)

(red) Per 1. Juni 2020 erhält die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau mit Marcel Ruchet einen neuen Amtsleiter. Dies teilt das Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau teilt mit. Der 43-jährige Familienvater ist derzeit bei der Credit Suisse (Schweiz) AG tätig. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und wohnt mit seiner Familie in Gachnang. Ruchet übernimmt am 1. Juni 2020 die Nachfolge von Jakob Rütsche, der nach 41 Jahren bei der Steuerverwaltung, seit 2004 als deren Amtsleiter, in Pension gehen wird.

Kantonsrat Pascal Schmid gratuliert auf Facebook.

Kantonsrat Pascal Schmid gratuliert auf Facebook.

(Bild: Screenshot Facebook)
Donnerstag, 5. März, 14:29 Uhr

Kreuzlinger reisen nicht in die italienische Partnerstadt

Stadtpräsident Thomas Niederberger und Sindaco Luca Convertini beim Besuch in Cisternino im vergangenen Jahr.

Stadtpräsident Thomas Niederberger und Sindaco Luca Convertini beim Besuch in Cisternino im vergangenen Jahr.

(Bild: pd)

(red) Mitte März hätte eine offizielle Kreuzlinger Delegation nach Cisternino reisen wollen, um den 20. Geburtstag der Städtepartnerschaft zu feiern. Aufgrund des Coronavirus sind die Festivitäten abgesagt. Stadtpräsident Thomas Niederberger sagt:

«Wir bedauern die Situation ausserordentlich, verstehen jedoch den Entscheid unserer Kolleginnen und Kollegen in Cisternino.»

Eine Delegation mit Gründungs- und aktiven Mitgliedern, dem Kreuzlinger Stadtrat, Schülerinnen und Schüler der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen sowie das Teacher-Trio der Musikschule Kreuzlingen hätte Mitte März nach Cisternino reisen sollen. Zum 20-Jahr-Jubiläum der Stadtpartnerschaft Kreuzlingen-Cisternino war ein dreitägiges Fest inklusive Ausstellung geplant.

«Wir hoffen nun, dass sich die Situation rasch möglichst beruhigt und unsere Apulischen Freunde wie geplant ihren Gegenbesuch im Juni antreten können.»

Geplant sind ein Festakt am Freitag, 5. Juni sowie die offizielle Teilnahme am Chrüzlinger Fescht vom 6. Juni. Die Planungen dafür laufen weiter. Anfang Oktober soll dann der Besuch der Kreuzlinger Delegation in Apulien nachgeholt werden, die Termine stehen noch nicht fest.

Donnerstag, 5. März, 13:46 Uhr

Es hagelt Absagen wegen Corona: Frauenfelder Autospektakel, Wyfelder Fritig, JCI-Forum in Kreuzlingen

Es hagelt Absagen.

Es hagelt Absagen.

(Bild: Screenshot)

(red) Unzählige Veranstalter sagen aktuell ihr Events ab, wegen den Vorschriften des Bundes zur Einämmung des Corona-Virus'.

Die Kerngruppe des «Wyfelder Fritig» hat beschlossen, dass der erste Freitags-Event 2020 vom 3. April im Ortskern von Weinfelden aufgrund des Veranstaltungsverbots des Bundesrates zur Bekämpfung des Corona-Virus nicht stattfinden wird. Der erste «Wyfelder Fritig» 2020 findet voraussichtlich am Donnerstag, 30. April 2020 statt.

Das Autospektakel Frauenfeld vom 14./15. März 2020 findet nicht statt. Die Frauenfelder Fachgaragen haben sich schweren Herzens dazu entschlossen, die diesjährige, gemeinsame Ausstellung aller Fachgaragen abzusagen.

Das Forum der Jungen Wirtschaftskammer der Schweiz (JCI Switzerland), welches vom 13. bis 14. März in Kreuzlingen stattgefunden hätte, wurde wegen dem Coronavirus auf unbestimmtes Datum verschoben. Die bereits erworbenen Tickets bleiben auch für den Ersatztermin gültig.

Donnerstag, 5. März, 12:07 Uhr

Finanzieller Schaden bei Weinfelder Messen noch grösser

Die Inhaus Messe sowie die 50plus Messe in Weinfelden wurden wegen des Corona Virus abgesagt.

Die Inhaus Messe sowie die 50plus Messe in Weinfelden wurden wegen des Corona Virus abgesagt.

(Bild: Andrea Stalder)

(lsf) In der Dienstagsausgabe der «Thurgauer Zeitung» sprach Gregor Wegmüller von 200'000 Franken. Mit einem finanziellen Schaden in dieser Höhe rechnete der Geschäftsführer der Messen Weinfelden nach der Absage der Frühlingsmessen «Inhaus», «die50plus» und «Schlaraffia». Am Ostschweizer Food Forum, das am Donnerstag im Rathaus Weinfelden stattfindet, sprach Wegmüller schon von 250'000 Franken. «Der finanzielle Schaden ist höher als gedacht.» Hinter jeder der drei Messen steht eine eigene GmbH oder AG.

Nicht nur die Messen Weinfelden, auch die Aussteller und Lieferanten stehen nun wegen des Veranstaltungsverbots aufgrund des Corona-Virus vor finanziellen Problemen. Wegmüller sagte am Food-Forum: «Jetzt sieht man mal, welch grossen volkswirtschaftlichen Nutzen diese Messen doch bringen.» Zum Teil würden Unternehmen mit der «Schlaraffia» einen Drittel ihres Jahresumsatzes generieren.

Donnerstag, 5. März, 11:35 Uhr

Kreuzlinger Kanti-Rektor Arno Germann wechselt nach Winterthur

Arno GermannRektor Kanti Kreuzlingen bis Ende Juli

Arno Germann
Rektor Kanti Kreuzlingen bis Ende Juli

(Bild: Urs Brüschweiler)

(red) Arno Germann, Rektor der Kantonsschule Kreuzlingen, tritt per Ende Juli 2020 zurück. Dies teilt das Amt für Mittel- und Hochschulen des Kantons Thurgau mit. Während seiner 14-jährigen Tätigkeit als Rektor habe Arno Germann die Kantonsschule Kreuzlingen nicht nur mit sehr grossem Engagement geprägt, sondern auch Entwicklungen mit Auswirkungen auf alle Mittelschulen angestossen. Per 1. August 2020 ist er zum Rektor der Kantonsschule im Lee in Winterthur ernannt worden.

Marcello IndinoInterimsrektor Kanti Kreuzlingen

Marcello Indino
Interimsrektor Kanti Kreuzlingen

(Bild: pd)

Bis ein neuer Rektor oder eine neue Rektorin gefunden ist, übernimmt Marcello Indino ab August 2020 als Rektor ad interim die Leitung der Kantonsschule Kreuzlingen. Marcello Indino ist seit August 2019 Prorektor an der Kantonsschule Kreuzlingen. Mit seiner Erfahrung als Schulleiter an der Sekundarschule Hüttwilen verfügt er über die nötige Schulleitungs- und Führungserfahrung. Er lebt mit seiner Familie in Kreuzlingen.

Donnerstag, 5. März, 10:38 Uhr

Kreuzlinger wurde auf dem WC beobachtet

In einem provisorischen WC beim Einkaufszentrum Karusselll in Kreuzlingen soll sich der Vorfall zugetragen haben.

In einem provisorischen WC beim Einkaufszentrum Karusselll in Kreuzlingen soll sich der Vorfall zugetragen haben.

(Bild: edc- 2014)

(red) Er sei auf dem provisorischen WC beim Einkaufszentrum Karussell in Kreuzlingen von einem Unbekannten heimlich beobachtet worden, schreibt ein User der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Chrüzlinge, wenn...». Sein Posting war als Warnung an andere Benutzer gemeint.
Ereignet habe sich der Vorfall am Montag. «Als ich in der Kabine zufällig hochgeschaut habe, sah ich, wie jemand blitzschnell verschwand. Glücklicherweise war ich noch nicht nackt», sagt der Kreuzlinger gegenüber 20min.ch. Der Polizei und dem Einkaufszentrum habe er den Vorfall bisher nicht gemeldet. Die Kantonspolizei Thurgau sei weder dieser noch ein ähnlicher Fall in letzter Zeit bekannt.

Donnerstag, 5. März, 10:15 Uhr

Drei Serien-Einbrecher verhaftet

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat nach einer Serie von Dämmerungseinbrüchen Ende Januar drei Personen festgenommen.

Ein 24-jähriger und zwei 26-jährige Albaner, die sich als Touristen in der Schweiz aufhielten, wurden nach Einbrüchen am 31. Januar 2020 bei einer gezielten Aktion durch die Kantonspolizei Thurgau verhaftet. Der Festnahme gingen intensive Ermittlungen voraus, ein Teil des Deliktsguts konnte sichergestellt werden.

Die Beschuldigten haben gemäss aktuellem Ermittlungsstand innerhalb von zwei Wochen praktisch täglich, teilweise mehrfach, Einbruchdiebstähle begangen. Die Einbrüche wurden auf Thurgauer Kantonsgebiet, wie auch im Kanton Zürich begangen. Die Kantonspolizei klärt nun ab, ob die drei Beschuldigten für weitere Einbrüche in Frage kommen. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld führt eine Strafuntersuchung.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhren die drei Einbrecher mit einem im Ausland eingelösten Auto von ihrer Unterkunft aus zu den Tatorten. Während der Fahrer das Gebiet mit dem Auto verliess, begaben sich die anderen zu Fuss mit getragener Leuchtweste in die Einfamilienhausquartiere. Dort hielten sie nach Häusern Ausschau, in denen scheinbar niemand zuhause war, brachen ein und liessen sich später von ihrem Komplizen mit dem Auto abholen. Die Einbrüche fanden jeweils in der Abenddämmerung statt.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet die Bevölkerung, ein Augenmerk auf fremde Personen zu richten und verdächtige Feststellungen sofort und rund um die Uhr der Kantonalen Notrufzentrale über die Telefonnummer 117 zu melden.

Donnerstag, 5. März, 09:26 Uhr

Volley Amriswil: Playoff-Halbfinals werden verkürzt und verschoben

Spielabsage für Samstag auf der Webseite

Spielabsage für Samstag auf der Webseite

(Bild: Screenshot www.volleyamriswil.ch)

Am Mittwoch ging man noch davon aus, dass die Volleyball-Playoff-Halbfinal-Serie Volley Amriswil gegen Lausanne am Samstag in der Tellenfeldhalle beginnen kann. Am Donnerstag die Gegenmeldung vom Verband Swiss Volley: Die Playoff-Halbfinals werden verschoben und in einer «Best of Three»-Serie gespielt. Der Zentralvorstand von Swiss Volley begründet seinen Entscheid damit, dass gemäss heute geltenden kantonalen Bestimmungen nicht alle Spiele mit Publikum durchgeführt werden können und sogenannte Geisterspiele in einer «Best of Five»-Serie nicht attraktiv seien.

Mit der Verkürzung der Serie und der Verschiebung der Spiele werde der Spielbetrieb nach dem erwarteten Entscheid des Bundesrats wieder aufgenommen – so dass die NLA-Meisterschaft hoffentlich unter fairen Bedingungen zu Ende gespielt werden kann. Geplant sind die jeweils maximal drei Spiele der Playoff-Halbfinals für Mittwoch, 18. März (+/- 1 Tag), Samstag, 21. März und Mittwoch, 25. März (+/- 1 Tag). Dieser Entscheid gilt Vorbehalt anderslautender Vorschriften auf Bundes- oder Kantonsebene.

Volley Amriswil darf am Samstag doch nicht zum Playoff-Halbfinal antreten.

Volley Amriswil darf am Samstag doch nicht zum Playoff-Halbfinal antreten.

(Bild: Mario Gaccioli)
Donnerstag, 5. März, 09:10 Uhr

Polizei zieht fahrunfähigen Lenker aus dem Verkehr

Die Kantonspolizei Thurgau bei einer Verkehrskontrolle.

Die Kantonspolizei Thurgau bei einer Verkehrskontrolle.

(Bild: Reto Martin)

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Amriswil einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 17 Uhr an der Neumühlestrasse einen Autofahrer. Weil die Polizisten den 62-jährigen Schweizer als nicht fahrfähig beurteilten, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Mittwoch, 4. März, 18:28 Uhr

Hoffen auf Verständnis der unpopulären Massnahme

(red) Der Bundesrat hat am anfangs Woche weitere verschärfte Massnahmen erlassen, um die Ausweitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern sind verboten und darunter dürfte auch das «Autokreuzlingen» vom 21. und 22. März fallen. Dies teilen die Veranstalter mit. Die Kreuzlinger Markenvertreter haben sich dazu entschlossen, die diesjährige, gemeinsame Ausstellung aller Fachgaragen, abzusagen.

Besucher informieren sich an der «Autokreuzlingen» direkt vor Ort.

Besucher informieren sich an der «Autokreuzlingen» direkt vor Ort.

(Bild: PD)

«Die Kreuzlinger Garagisten sind überzeugt, damit den richtigen Schritt getan zu haben, da die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden sowie diejenige der Mitarbeiter über allem steht», heisst es seitens der Veranstalter. Für die unpopuläre Massnahme bitten sie um Verständnis.

Mittwoch, 4. März, 17:41 Uhr

16 defekte Leuchtmittel und 15 falsch eingestellte Lichter

(red) Am Dienstagabend, in der Zeit zwischen 18.15 Uhr und 20.30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem TCS auf der Toggenburgerstrasse in Wil eine Lichtkontrolle durchgeführt.

Autos fahren am Abend bei Regen auf der Autobahn.

Autos fahren am Abend bei Regen auf der Autobahn.

(Bild: Keystone/Gaetan Bally)

In den gut zwei Stunden wurden rund 50 Fahrzeuge kontrolliert. Es konnten 16 defekte Leuchtmittel vor Ort repariert und 15 falsch eingestellte Lichter von den Experten des TCS korrigiert werden. Die Möglichkeit, gegen Bezahlung der Materialkosten ihr Licht sofort reparieren zu lassen, schätzten die Kontrollierten. Vereinzelt wurden Fahrzeughalter angewiesen, notwendige Reparaturen in einem Garagenbetrieb zu einem späteren Zeitpunkt durchführen zu lassen. Bei zehn Personen wurde das Nichttragen des Sicherheitsgurtes festgestellt. Diese erhielten eine Ordnungsbusse. Ein Fahrer durfte wegen technischen Änderungen an seinem Fahrzeug nicht mehr weiterfahren und wurde zur Anzeige gebracht.

Mittwoch, 4. März, 17:10 Uhr

Weibliche Diensttaugliche sucht der Kanton

(red) Das Kreiskommando des Kantons Thurgau führt jährlich im Auftrag des Bundes sogenannte Orientierungstage im Ausbildungszentrum Galgenholz in Frauenfeld durch. Dabei werden alle Stellungspflichtigen Männer für die Rekrutierung zum Militärdienst vorbereitet. Freiwillig können auch Frauen einen Orientierungstag besuchen. Sie werden vom Kreiskommando dazu brieflich eingeladen.

Regierungsrätin Cornelia Komposch besucht den Orientierungstag, bei dem speziell auch Frauen eingeladen wurden.

Regierungsrätin Cornelia Komposch besucht den Orientierungstag, bei dem speziell auch Frauen eingeladen wurden.

(Bild: PD)

Für den Mittwoch, 4. März, haben sich 13 Frauen angemeldet, wie der Informationsdienst mitteilt. Regierungsrätin Cornelia Komposch, Chefin Departement für Justiz und Sicherheit, hat diesen Orientierungstag besucht und liess es dabei nicht nehmen, persönlich mit den Frauen zu sprechen.

Gerne steht das Kreiskommando Thurgau für Fragen oder Anmeldungen zum Orientierungstag unter kreiskommando@tg.ch zur Verfügung.

Mittwoch, 4. März, 16:30 Uhr

Mittwochabend: TZ-Podium in Frauenfeld mit Live-Ticker

(seb.) Am 15. März sind Regierungsratswahlen. Die Thurgauer Zeitung fühlt den sieben Kandidaten am Mittwochabend anlässlich eines Podiums auf den Zahn. Mit dabei sind mit Carmen Haag (CVP), Monika Knill (SVP), Cornelia Komposch (SP) alle vier wiederkandidierenden Regierungsräte. Auch die drei neuen Kandidaten Karin Bétrisey (GP), Ueli Fisch (GLP) und Urs Martin (SVP) stellen sich den Fragen von TZ-Redaktor Mario Testa.

Das öffentliche Podium im grossen Bürgersaal des Rathauses Frauenfeld beginnt um 19 Uhr; Türöffnung ist 18 Uhr. Kurzentschlossene – die weder unlängst in einem Corona-Risikogebieten waren noch Grippesymptome haben – sind willkommen.

Die Thurgauer Zeitung berichtet für alle, die lieber zuhause bleiben, in einem Live-Ticker ab 19 Uhr über den letzten Formtest vor den Wahlen.

Mittwoch, 4. März, 15:57 Uhr

Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch Kamera-Platzierung

(red) Pech hatte der 37-jährige Kunde eines Fitnesscenters in einem Industriegebiet in Konstanz. Er hatte versucht, eine mit einer Kamera präparierte Kunststoffflasche in einem der Betriebsräume des Fitnesscenters zu platzieren. Die Absicht des Mannes bestand offensichtlich darin, bei dem sich in dem Betriebsraum befindlichen Solarium an intime Aufnahmen anderer Kundinnen und Kunden des Fitnesscenters zu gelangen.

Blick in eine Fitnesscenter der Region.

Blick in eine Fitnesscenter der Region.

(Bild: PD)

Eine Mitarbeiterin des Betriebes wurde am Montagvormittag frühzeitig bei Reinigungsarbeiten auf die unzulässige Kamerainstallation aufmerksam. Die einzige auf dem Gerät gespeicherte Filmaufnahme zeigte den Tatverdächtigen selbst bei der unzulässigen Installation des Gerätes. Er konnte durch Mitarbeiter des betroffenen Betriebes identifiziert werden. Wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen wurde gegen den 37-Jährigen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Betreiber des Fitnesscenters stellt zivilrechtliche Ansprüche. Die in der PET-Flasche installierte Kamera mit Energieversorgung und Datenspeicher wurde als Beweismittel in Verwahrung genommen.

Mittwoch, 4. März, 15:16 Uhr

Thurgauer TV-Challenge

(sko) Der deutsche Fernsehkoch schlechthin hat für seine Sendung «Kitchen Impossible» den Thurgau besucht, unter anderem das Schloss Arenenberg in Salenstein. Während den Dreharbeiten mit den Mitarbeitern des TV-Senders Vox setzte sich Tim Mälzer in die berühmte schwarze Box und kostete eine Thurgauer Apfeltarte, gekocht vom Thurgauer Spitzenkoch Christian Kuchler.

Tim Mälzer zu Gast auf dem Arenenberg.

Tim Mälzer zu Gast auf dem Arenenberg.

(Bild: Naturmuseum Thurgau)

Ohne Kenntnisse der genauen Zutatenliste galt es für den 49-jährigen Mälzer aus Elmshorn bei Hamburg, die Apfeltarte so originalgetreu wie möglich nachzubacken. Dafür begab er sich gemäss Mitteilung des Napoleonmuseums in die Küche seines Berufskollegen Kuchler ins Restaurant Taverne zum Schäfli nach Wigoltingen. Ob Tim Mälzers Apfeltarte geschmacklich an jene von Kuchler herankommt, zeigt sich am kommenden Sonntagabend im TV.

«Kitchen Impossible» aus dem Thurgau, Sonntag, 8. März, 20.15 Uhr auf Vox

Mittwoch, 4. März, 14:19 Uhr

Leitungsbrüche durch zu hohen Druck

(sko) Eine Wasserleitung zum Reservoir Bergäcker in Rheinklingen hat Mitte Februar dem Druck nicht mehr Stand gehalten. Deshalb ist die Eternit-Leitung in der Nacht auf den 13.Februar geborsten, wie die Gemeindeverwaltung von Wagenhausen mitgeteilt hat. Um die Leitung wegen eines Wasserschadens an einer Liegenschaft vom Versorgungsnetz zu nehmen, wurde das Reservoir Bergäcker nicht mehr bedient.

Die defekte Wasserleitung beim Reservoir Bergäcker.

Die defekte Wasserleitung beim Reservoir Bergäcker.

(Bild: PD)

Trotzdem musste die Gemeinde die Wasserversorgung für die Bevölkerung sicherstellen, weshalb sie Wasser direkt in die Ringleitung pumpte. «Dadurch fehlte der Druckausgleich des Reservoirs oberhalb von Rheinklingen», heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Durch den zu hohen Druck in der gesamten Wasserversorgung entstanden in den darauffolgenden Tagen insgesamt sieben Wasserrohrleitungsbrüche, verteilt über die ganze Gemeinde. Die zum Teil speditiven Reparaturen sind mittlerweile erfolgt.

Mittwoch, 4. März, 13:26 Uhr

Illegaler Arbeiter festgenommen

(kapo/sko) Die Kantonspolizei Thurgau verhaftete am Dienstag in Sirnach einen 26-jährigen Mazedonier, der illegal in einem Imbissladen gearbeitet hatte. Arbeitsinspektoren des Amtes für Wirtschaft und Arbeit führten am Mittag in einem Imbissladen in Sirnach eine Kontrolle durch. Dabei stellten sie eine Person fest, die ohne entsprechende Bewilligung gearbeitet hatte.

Der 26-jährige Mazedonier wurde durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau festgenommen und polizeilich befragt. Er und sein Arbeitgeber werden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Schwarzarbeit-Kontrolleure auf einer Baustelle.

Schwarzarbeit-Kontrolleure auf einer Baustelle.

(Bild: Chris Iseli)
Mittwoch, 4. März, 11:53 Uhr

Trainerduo bleibt zwei weitere Jahre hinter HCT-Bande

(red) Die wichtigste Personalie rund um die Mannschaft des HC Thurgau ist bis zum Ende der Saison 2021/22 fixiert. Sowohl Headcoach Stephan Mair, welcher bereits seit der Saison 2016/17 als Cheftrainer an der HCT-Bande steht, sowie Beni Winkler, welcher bei den Leuen bereits seit dem Ende der Saison 2015/16 das Amt des Assistenztrainers innehat, haben ihre per Ende April auslaufenden Verträge um jeweils zwei weitere Jahre verlängert.

Der HC Thurgau und das erfolgreiche Trainer-Duo Mair/Winkler folgen damit der strategischen Ausrichtung des Vereins und gehen den eingeschlagenen Weg kontinuierlich weiter, teilt der HC Thurgau mit. Die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat der Thurgauer Eishockey AG freuen sich sehr darüber, dass die beiden Coaches ihre Verträge verlängert haben.

Das Trainergespann mit Stefan Mair und Benjamin Winkler (im Hintergrund).

Das Trainergespann mit Stefan Mair und Benjamin Winkler (im Hintergrund).

(Bild: Mario Gaccioli)
Mittwoch, 4. März, 11:41 Uhr

120'000 Franken Spenden für Orgel

(red) Dank zahlreicher Spenderinnen und Spendern sind die Finanzen für die klangliche Rückführung der Orgel in der evangelischen Kirche Arbon gesichert. «Die Freude, das erklärte Ziel erreicht zu haben, ist sehr gross», heisst es in einer Mitteilung.

Zusammen gekommen sind 120'000 Franken, die es ermöglichen, entfernte oder zerstörte Orgelpfeifen wieder einzubauen. Damit werden die «verlorenen Klänge» und der ursprüngliche Farbenreichtum des Instruments wieder zu neuem Leben erweckt.

Das Städtchen Arbon aus der Vogelperspektive.

Das Städtchen Arbon aus der Vogelperspektive.

(Bild: Haltmeier Herbert)
Mittwoch, 4. März, 11:02 Uhr

Aufruhr um grün gefärbtes Wasser – Behörden geben Entwarnung

(sko) Grosse Aufregung um einen Bach in Frauenfeld. Am Dienstagnachmittag führte der Bannhaldenbach, der später in den Mühletobelbach fliesst, grün gefärbtes Wasser. Gemäss einem Bericht von «20 Minuten» machten sich Anwohner im umliegenden Quartier grosse Sorgen.

Das grün gefärbte Wasser im Bannhaldenbach.

Das grün gefärbte Wasser im Bannhaldenbach.

(Bild: Printscreen Leserreporter-Video «20 Minuten»)

Die Behörden jedoch geben rasch Entwarnung, von einer toxischen Färbung und einer Gefahr für Mensch und Umwelt könne keine Rede sein. «Die Farbe stammt vom Mittel Fluorescin, das in leichter Konzentration verwendet wird, um Bachläufe verfolgen zu können», sagt Martin Zeltner vom kantonalen Amt für Umwelt.

Als Ursachen kommen für Zeltner zwei Möglichkeiten infrage: die Forschung oder Handwerker. Letztere nutzen Fluorescin jeweils für Dichtungstests. Derzeit laufen Abklärungen, wer für den grün gefärbten Bach verantwortlich zeichnet. Mittlerweile sieht das Wasser des Bannhaldenbachs wieder natürlich aus.

Mittwoch, 4. März, 10:24 Uhr

Spitzengeschwindigkeiten im Kanton Thurgau

(sko) Nach «Lolita», «Sabine» und «Bianca» fegte am vergangenen Wochenende ein weiterer Sturm über den Thurgau. «SRF Meteo» zwitschert, dass es sich dabei um das erste Frühlingsgewitter handelte. Im Flachland gab es demnach Sturmböen von bis zu 110 km/h. In Steckborn wurden gar Windgeschwindigkeiten von 120 km/h gemessen, auf dem Seerücken bei Salen-Reutenen 129 km/h.

Mittwoch, 4. März, 09:32 Uhr

Verschiebedatum noch offen

(sko) Die Auswirkungen des Corona-Virus machen auch nicht Halt vor der Brass Band Hörhausen. Sie hat deshalb ihre drei Unterhaltungsabende vom Donnerstag, 5. März, Samstag und Sonntag, 7. und 8. März, auf unbestimmte Zeit verschoben. «Infolge der aktuellen Lage sehen wir uns gezwungen, unsere Jahresunterhaltung zu verschieben», teilt Hans Villiger von der Brass Band mit.

Konzert Brass Band Hörhausen in der Turnhalle Hörhausen.

Konzert Brass Band Hörhausen in der Turnhalle Hörhausen.

(Bild: Andrea Stalder, 8. März 2019)

Weil die weitere Entwicklung und die Dauer der besonderen Lage unbekannt sind, hat die Brass Band Hörhausen bisher noch kein Verschiebedatum festgelegt.

Mittwoch, 4. März, 08:48 Uhr

Gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt

(pd) Arlinda und Gabrielli Ramaj führen ab dieser Saison neu die Jugendherberge Romanshorn. Die Stadt hat das Ehepaar Ramaj unter mehreren Bewerbenden ausgewählt. Es übernimmt die Leitung des Betriebs an der Gottfried-Keller-Strasse 6 am 1. April, begleitet vom bisherigen Leiterpaar Isabelle und Adrian Koch. Sie öffnen die Jugendherberge plangemäss am 20. März und stehen Arlinda und Gabrielli Ramaj danach noch für rund einen Monat tatkräftig zur Seite. Der 40-jährige Gabrielli Ramaj sagt:

«Meine Familie und ich freuen uns sehr auf die neue Aufgabe.»

Der gelernte Schreiner verfügt über langjährige Erfahrung in der Gastronomie, unter anderem als Geschäftsführer und Küchenchef in gastronomischen Unternehmen. Seine 39-jährige Frau Arlinda ist gelernte Fachfrau Betreuung und kennt sich mit Administration ebenso wie mit Gastronomie aus. Das Ehepaar lebt mit ihren beiden Kleinkindern in Romanshorn. Sie beziehen die Wohnung der Jugendherberge.

Die Familie Arlinda mit Gabrielli Ramaj (rechts) und Stadtpräsident Roger Martin (links).

Die Familie Arlinda mit Gabrielli Ramaj (rechts) und Stadtpräsident Roger Martin (links).

(Bild: PD)
Dienstag, 3. März, 16:52 Uhr
Raphael Kaderli ist ab der kommenden Saison der neue Trainer des EHC Kreuzlingen-Konstanz

Raphael Kaderli ist ab der kommenden Saison der neue Trainer des EHC Kreuzlingen-Konstanz

Bild: PD

Der EHC Kreuzlingen-Konstanz verpflichtet einen neuen Trainer

Ab der neuen Saison steht ein neues Gesicht hinter der Bande des EHC Kreuzlingen-Konstanz. Der Verein verpflichtet Raphael Kaderli als neuen Head Coach der Zweitligisten. Der Thurgauer kenne das Ostschweizer Eishockey bestens, schreibt der Verein in einer Mitteilung. So war Kaderli bereits als Head Coach in der 2. Liga, als Assistenz Coach in der 1. Liga sowie im Nachwuchs auf diversen Stufen tätig.

Dienstag, 3. März, 16:15 Uhr

«Schwooof» Frauenfeld und Latäri Islikon bangen um Durchführung

Kann die Latäri in Islikon in zweieinhalb Wochen stattfinden? Die Veranstalter bangen um die Durchführung.

Kann die Latäri in Islikon in zweieinhalb Wochen stattfinden? Die Veranstalter bangen um die Durchführung.

Bild: Reto Martin

(hil) In der Region Frauenfeld ist für zwei Grossveranstaltung kurz nach dem 15. März derzeit noch offen, ob sie stattfinden können oder nicht: Einerseits die Frühjahrsmesse «Schwooof» auf dem Areal der Zuckerfabrik Frauenfeld (18.bis 22. März) und das Brauchtumsfest «Latäri» in Islikon am 21./22. März. Beide Veranstalter stehen wegen der geplanten Durchführung im Kontakt mit den zuständigen Behörden und werden sich an deren Anweisung halten. So heisst es auf der Website von Schwoof:

«Wir halten uns strikt an die Vorgaben, die von behördlicher Seite empfohlen oder veranlasst werden. Wir stehen mit den zuständigen Behörden im regelmässigen Kontakt und informieren umgehend über unsere Kanäle, sobald wir mehr wissen und ein Entscheid gefällt werden kann.»

Ein Entscheid der Thurgauer Gesundheitsbehörde ist bis fünf Tage vor dem Anlass zu erwarten.

Dienstag, 3. März, 15.20 Uhr

Achtung: Einlasskontrolle!

Trotz Corona-Virus: Der EHC Frauenfeld lässt Publikum für sein erstes Playoff-Finalspiel zu – unter Auflagen.

Trotz Corona-Virus: Der EHC Frauenfeld lässt Publikum für sein erstes Playoff-Finalspiel zu – unter Auflagen.

Bild: Reto Martin
(11. September 2019)

(dar) Sind Sie in den letzten zwei Wochen nach China, Italien, Südkorea, Singapur oder in den Iran gereist? Dann müssen Sie leider draussen bleiben!

Massnahmen gegen das Corona-Virus haben nämlich auch den EHC Frauenfeld erreicht. Für sein erste Spiel der Playofffinal-Serie (1. Liga, Gruppe Ost) gegen den EHC Wetzikon von Donnerstagabend (Kunsteisbahn Frauenfeld, 20 Uhr) gibt es nämlich ein spezielles Einlassprozedere, wie der EHC Frauenfeld auf seiner Website schreibt.

  1. Eingelassen wird nur, wer ein Registrierungsformular (liegt bei der Kasse auf oder kann zuhause ausgedruckt werden) ausfüllt und bestätigt, in keinem der Risikogebiete (China, Italien, Südkorea, Singapur, Iran) gewesen zu sein.
  2. Gegen Abgabe des Formulars erhält man einen Einlassbändel.
  3. Mit dem Bändel kann ein Ticket erworben werden. Saisonkartenbesitzer können mit dem Bändel direkt zum Einlass.

Doch auch mit einer Saisonkarte ist der Besuch nicht gewährt. Hineingelassen werden nämlich nur maximal 950 Zuschauer. Durch das spezielle Prozedere könnte der Einlass länger als gewohnt dauern. Der EHC Frauenfeld empfiehlt deshalb, früher als üblich anzureisen. Eine Registrierung ist ab 18:30 Uhr möglich.

Dienstag, 3. März, 13:45 Uhr

Die meisten Autos im Thurgau fahren auf der Hauptstrasse zwischen Kreuzlingen und Bottighofen – zum fünften Mal in Folge

Die Hauptstrasse zwischen Kreuzlingen und Bottighofen ist die meistbefahrene Strasse im Thurgau.

Die Hauptstrasse zwischen Kreuzlingen und Bottighofen ist die meistbefahrene Strasse im Thurgau.

Bild: Andrea Stalder

(pd/dar) 30'027 Fahrzeuge an einem Tag, durchschnittlich 24'360 Fahrzeuge pro Tag: Die Hauptstrasse H13 zwischen Kreuzlingen und Bottighofen bleibt die am stärksten befahrene Kantonsstrasse des Thurgaus. Dies teilt das kantonale Tiefbauamt per Communiqué mit. Bereits zum fünften Mal in Folge hat der Strassenabschnitt diese Rekordwerte inne.

Und kantonsweit? «Erstmals seit 1997 war 2019 keine Verkehrszunahme auf den Thurgauer Kantonsstrassen zu verzeichnen», heisst es in der Medienmitteilung. Der Verkehr ging um 0,06 Prozentpunkte zurück. In den letzten drei Jahren nahm der Verkehr jeweils um rund 0,8 Prozentpunkte zu.

Doch die Zahlen sind mit Vorsicht zu geniessen. Das Tiefbauamt schreibt:

«Von 195 Messstellen konnten nur 24 in die Auswertung einbezogen werden.»

Ursache sei eine zufällige und einmalige Häufung von Umleitungen im Bereich zahlreicher Messstellen wegen kantonaler und kommunaler Baustellen.

Dienstag, 3. März, 11:35 Uhr

Gesuchsformular für Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen

(dar) Der Kanton Thurgau hat ein Gesuchsformular für Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen aufgeschaltet. Dies teilt der Kanton über Twitter mit. Der kantonsärztliche Dienst bewilligt Veranstaltungen jeweils fünf Tage im voraus. Die Behörden bitten, dieses Formular zu nutzen, um einen effizienten Ablauf zu garantieren.

Nebst Angaben zu den Organisatoren, der Art der Veranstaltung, der Lokalität verlangt der Kanton aber auch Informationen, die im Zusammenhang mit der unsicheren Situation wegen des Corona-Virus' stehen. So wollen die Behörden erfahren, ob Personen aus Risikogebieten wie China, Norditalien oder Südkorea stammen und wie gross der Anteil an Personen über 50 Jahren sind. Diese gelten als gefährdeter als jüngere Menschen.

Das Formular ist abrufbar unter: gesundheit.tg.ch/aktuelles/gesuch-ueber-die-durchfuehrung-einer-veranstaltung-im-kanton-thurgau.html/10560

Dienstag, 3. März, 11:05 Uhr

Corona-Virus trifft kleinere Veranstaltungen

Ay corona!: Der Theaterverein Salmsach verschiebt seine diesjährigen Auftritte. Hier eine Aufführung vom vergangenen März

Ay corona!: Der Theaterverein Salmsach verschiebt seine diesjährigen Auftritte. Hier eine Aufführung vom vergangenen März

Bild: PD

(pd/dar) Gleich verschiedene Organisatoren haben sich dafür entschieden, ihre Veranstaltungen abzusagen oder zu verschieben. Zu unsicher ist die Situation wegen des Corona-Virus'.

Der Theaterverein Salmsach verschiebt beispielsweise die Theateraufführungen vom 11., 13. und 14. März. «Die Auflagen wegen des Coronavirus und die Unsicherheit, ob die Aufführungen überhaupt stattfinden können, haben uns zu dem Schritt bewogen», schreiben die Organisatoren. Die neuen Aufführungsdaten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Das Geld für die bereits bezahlten Tickets werde zurückerstattet. Betroffene können sich unter 071 460 17 38 oder per Mail unter sekretariat@theaterverein-salmsach.ch melden.

Die Musikgesellschaft Thundorf sagt ihre Abendunterhaltungen vom 7., 13. und 14. März ganz ab. Eine Alternative soll aber organisiert werden: «Der Musig Thundorf ist es jedoch wichtig, dass auch in diesem Jahr ein Konzert für alle Musikfreunde der MG Thundorf vorbereitet wird», schreiben die Organisatoren. In welchem Rahmen und zu welchem Zeitpunkt werde in den nächsten Wochen festgelegt und dann informiert.

Dienstag, 3. März, 10:30 Uhr

Der Ekkarthof-Leiter Jürg Bregenzer geht in Pension

Jürg Bregenzer, Institutsleiter des Ekkarthofs, geht im Mai 2021 in Pension. Hier im Neubau im Herbst 2019.

Jürg Bregenzer, Institutsleiter des Ekkarthofs, geht im Mai 2021 in Pension. Hier im Neubau im Herbst 2019.

Bild: Reto Martin

(pd/dar) Dem Ekkharthof in Lengwil steht ein Führungswechsel bevor: «Jürg Bregenzer, der Vorsitzende der Institutionsleitung geht im Mai 2021 in Pension», heisst es in einer Medienmittelung des Ekkartshofs. Der Vereinsvorstand suche derzeit eine Nachfolge.

Über den Ekkharthof

Der Ekkharthof fördert und betreut über 200 «seelenpflegebedürftige Menschen», wie es die Institution ausdrückt. Die anthroposophisch ausgerichtete Institution verfügt über eine heilpädagogische Schule, geschützte Werkstätten und Förderateliers sowie verschiedene Wohnmöglichkeiten.

Bregenzer habe den Ekkharthof in den letzten Jahren stark geprägt hat. Er stehe für den Wandel und die Öffnung des Ekkharthofs steht, heisst es im Communiqué. Seine Tätigkeit am Ekkharthof begann vor 40 Jahren, zuerst als Praktikant, dann als Werklehrer. Später wurde er zum Schulleiter des Heilpädagogischen Zentrums berufen, bevor er 2013 den Vorsitz der Institutionsleitung übernahm.

Dem Vorstand sei bewusst, dass er dem bevorstehenden Führungswechsel besondere Aufmerksamkeit schenken muss. Zu diesem Zweck wurde eine Auswahlkommission eingesetzt, die geeignete Bewerberinnen und Bewerber sucht. In den kommenden Tagen wird die Stelle betriebsintern und öffentlich ausgeschrieben. Vereinspräsident Walter Hugentobler lässt sich in der Mitteilung wie folgt zitieren:

«Wir wünschen uns eine Nachfolge, die Freude an der Arbeit mit Menschen hat und eine unternehmerische, kreative Denkweise pflegt.»
Dienstag, 3. März, 10:10 Uhr

TZ-Podium zu Regierungsratswahlen findet statt

Der Regierungsrat im Rathaus Frauenfeld: Hier findet auch das Podium der Thurgauer Zeitung vom Mittwochabend statt.

Der Regierungsrat im Rathaus Frauenfeld: Hier findet auch das Podium der Thurgauer Zeitung vom Mittwochabend statt.

Bild: Donato Caspari

(lsf) Der Kanton Thurgau hat der TZ bestätigt, dass das Regierungsratspodium am Mittwochabend stattfinden darf. Personen, die in den letzten 14 Tagen in China (inklusive Hongkong), Singapur, Südkorea, Iran oder Norditalien waren, dürfen jedoch nicht an der Veranstaltungen teilnehmen. Gleiches gilt für Personen mit Grippesymptomen wie Fieber oder Husten. Die TZ appelliert an die Eigenverantwortung unserer Besucher.

Am Mittwoch um 19 Uhr diskutieren die sieben Kandidaten Carmen Haag (CVP, bisher), Monika Knill (SVP, bisher), Cornelia Komposch (SP, bisher), Walter Schönholzer (FDP, bisher), Karin Bétrisey (Grüne), Ueli Fisch (GLP) und Urs Martin (SVP) unter der Leitung von TZ-Redaktor Mario Testa. Türöffnung ist um 18 Uhr im Grossen Bürgersaal des Rathauses Frauenfeld.

Dienstag, 3. März, 9:45 Uhr

Ein Autofahrer muss nach einem Selbstunfall bei Sirnach seinen Führerschein abgeben

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: PD/Kapo TG

(kapo/dar) Ein Autofahrer war kurz nach 1.30 Uhr auf der Winterthurerstrasse in Sirnach in Richtung Eschlikon unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor der 31-Jährige in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet von der Strasse und kollidierte mit einer Bauabschrankung. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe beim Schweizer ergab einen Wert von 1,1 mg/l. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Montag, 2. März, 18:29 Uhr

Autospektakel Frauenfeld wegen Coronavirus abgesagt

Kein Autospektakel in Frauenfeld dieses Jahr. Schuld sind die Massnahmen wegen des Coronavirus'.

Kein Autospektakel in Frauenfeld dieses Jahr. Schuld sind die Massnahmen wegen des Coronavirus'.

(Bild: Reto Martin)

(red) Veranstaltungen mit über 1'000 Teilnehmern sind verboten und darunter dürfte auch das seit 30 Jahren sehr erfolgreiche Autospektakel Frauenfeld fallen. Die Frauenfelder Fachgaragen haben sich deshalb schweren Herzens dazu entschlossen, die diesjährige, gemeinsame Ausstellung aller Fachgaragen abzusagen. Das schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Sollte sich die Lage innert nützlicher Frist wieder entspannen, werden die Frauenfelder Fachgaragen ihre Kunden individuell zu einer Veranstaltung einladen.

«Die Frauenfelder Fachgaragen sind überzeugt, damit den richtigen Schritt getan zu haben, da die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden sowie diejenige der Mitarbeiter über allem steht.»

Das Autospektakel hätte am 14. und 15. März stattgefunden.

Montag, 2. März, 16:26 Uhr

Stadt- und Gemeindepräsidentinnen-Treffen in Bern abgesagt

(sba) Für das Stadt- und Gemeindepräsidentinnentreffen am 8. März in Bern haben sich aus der ganzen Schweiz drei Viertel aller weiblichen Gemeindeoberhäupter angemeldet - insgesamt mehr als 300 Frauen. Aufgrund des Coronavirus meldet sich Bundesrätin Simonetta Sommaruga persönlich bei den Frauen und tut ihr Bedauern kund.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.

(Bild: Anthony Anex / KEYSTONE)
«Ich möchte aber betonen: Unser Treffen wird nicht abgesagt, das wäre jammerschade. Wir holen es nach. Meine Mitarbeiterinnen melden sich so rasch wie möglich mit einem neuen Datum bei Ihnen.»

Das schreibt die Bundespräsidentin. Ziel des Treffens am internationalen Tag der Frau wäre es gewesen, Fragen nachzugehen, die sich beim Umsetzen der konkreten Gemeinde- und Stadt-Politik im Alltag stellen – in allen Facetten: Klima, Alter, Schule, Integration, Wirtschaft, Biodiversität, Gesundheit, Verkehr, Energie, Raumplanung. Aus dem Thurgau wären folgende Vertreterinnen dabei gewesen:

  • Affeltrangen
  • Kemmental
  • Langrickenbach
  • Märstetten
  • Raperswilen
  • Schlatt
  • Sommeri
  • Warth-Weiningen
  • Zihlschlacht-Sitterdorf
Montag, 2. März, 15:44 Uhr

Kreuzlingen: Migros-Restaurant eröffnet im Erdgeschoss des Seeparks

Mittlerweile Realität geworden: Visualisierung des umgebauten Seeparks.

Mittlerweile Realität geworden: Visualisierung des umgebauten Seeparks.

(Bild: PD)

(ubr) Der grosse Umbau im Einkaufszentrum Seepark in Kreuzlingen ist praktisch abgeschlossen. Am Montag eröffnet das Migros-Restaurant zum ersten Mal seine Gäste im Erdgeschoss. Am Wochenende vom 5. bis 7. März wird mit attraktiven Angeboten gefeiert. Wie die Migros mitteilt, lade die gemütliche Einrichtung zum Vereweilen ein, im neu angelegten, gedeckten Aussenbereich können die Besucher ihre Einkaufspause auch in der milden Frühlingsluft geniessen. Das Migros Restaurant bietet im Innenraum 182 Plätze, auf dem Vorplatz gibt es weitere 32 Sitzplätze.

Bis anhin war das Migros-Restaurant im Obergeschoss des Seeparks untergebracht. Im Zuge grösserer Umbauarbeiten zügelte es nun ins Erdgeschoss.

In der ersten Etage wird die deutsche Kette «Cleverfit» am 27. März auf rund 1700 Quadratmetern ein grosses Fitnessstudio eröffnen.

Montag, 2. März, 15:08 Uhr

Deutsch-Schweizer Fahndungseinsatz im Bodenseeraum

Ein Super Puma im Einsatz. Am Freitag unterstützte er Polizei und Zoll bei einer Fahndungsaktion im Bodenseeraum.

Ein Super Puma im Einsatz. Am Freitag unterstützte er Polizei und Zoll bei einer Fahndungsaktion im Bodenseeraum.

(Bild: PD/Philipp Schmidli)

(red) Am vergangenen Freitag führten Bundes- und Landespolizei sowie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) wieder eine gemeinsame Fahndungsaktion im Bodenseeraum durch. Auch ein Helikopter der Bundespolizei kam dabei beidseits der Grenze zum Einsatz.

Die Kontrollen fanden ab dem Nachmittag bis kurz vor Mitternacht statt. Sie erfolgten auf deutscher Seite in den Landkreisen Waldshut-Tiengen und Konstanz; ferner im Kanton Thurgau.

Es wurden jeweils Kontrollstellen eingerichtet und darin insgesamt über 130 Personen überprüft. Dabei sind allein auf deutscher Seite nicht nur Ordnungswidrigkeiten, sondern auch Straftaten aufgedeckt worden, das schreibt die Konstanzer Bundespolizei in einer Mitteilung.

Die gemeinsamen Einsatzteams, die mit einer «Super Puma» der deutschen Bundespolizei zwischen den Kontrollpunkten transportiert worden sind, stellten auf deutscher Seite neben einer mit Haftbefehl gesuchten Person auch mehrere Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz fest. Außerdem wurden in fünf Fällen nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände sichergestellt, darunter ein Elektroschocker sowie sogenannte Einhandmesser. Verstöße gegen die Abgabenordnung und das Pflichtversicherungsgesetz kamen hinzu.

Montag, 2. März, 14:34 Uhr

Burger King oder Popeye in Thurgauer Chickeria Läden

In die Chickeria Restaurants kommen Fast Food Läden wie Burger King

In die Chickeria Restaurants kommen Fast Food Läden wie Burger King

(Bild: Urs Bucher)

(sba) Seit Sommer ist bekannt, dass die Migros ihre Chickeria Läden verkaufen will. Nun hat sie einen Käufer gefunden. Gleich 12 von 15 Chickerias sind davon betroffen. Unter anderem auch die beiden Thurgauer Verkaufsstellen in Amriswil und Kreuzlingen. Klar ist nun auch, was dereinst dort rein kommt: Entweder ein Burger King oder ein Popeye. Alle Mitarbeitenden werden weiterbeschäftigt.

Montag, 2. März, 13:48 Uhr

Wegen Coronavirus: Fischinger Klosterbrauerei verschiebt Frühlingsbierfest

Die Pilgrim-Saisonbierfeste sind beliebt. Bei schönem Wetter, wie hier beim Herbstbierfest 2018, verteilen sich die Besucher auf dem Areal des Klosters Fischingen.

Die Pilgrim-Saisonbierfeste sind beliebt. Bei schönem Wetter, wie hier beim Herbstbierfest 2018, verteilen sich die Besucher auf dem Areal des Klosters Fischingen.

(Bild: Christoph Heer)

(rsc) Viermal pro Jahr locken die Saisonbierfeste der Klosterbrauerei Fischingen mehrere Hundert Besucher auf das Klosterareal. Am kommenden Samstag hätte das Pilgrim-Frühlingsbierfest stattfinden sollen. Wegen des Coronavirus ist es nun aber abgesagt, wie Brauer und Verwaltungsratsmitglied Martin Wartmann mitteilt. Das Risiko sei zu gross, erklärt er: «In der Klosterturnhalle sitzen bei den Saisonbierfesten 150 Leute sehr nahe beieinander. Und wir wissen nicht genau, von wo sie überall herkommen.» Einige Besucher hätten wohl aufgrund des Virus auch Angst, sich überhaupt in die Turnhalle zu begeben, vermutet Wartmann.

Ganz absagen musste die Brauerei das Frühlingsbierfest aber nicht: Es wurde auf den 4. April verschoben. Sollte das Virus das immer noch für Einschränkungen bei Veranstaltungen sorgen, könne man das Fest auch nach draussen in den Klosterhof verlegen. «Das wäre ein vertretbares Risiko», sagt Wartmann und ergänzt, dass man am Verschiebedatum gleich ein Fünf-Jahr-Jubiläum feiern könne. «Am 7. April 2015 haben wir nämlich die ersten Flaschen Pilgrim verkauft.»

Montag, 2. März, 11:32 Uhr

Jonas Hasler belegt zweiten Platz in den USA

(sba) Wie der Ottoberger Jonas Hasler auf Instagram in seiner Story bekannt gibt, hat er in den USA beim US Open Junior Jam einen zweiten Platz erreicht. Nur der zwei Jahre ältere Amerikaner Fynn Bullock-Womble konnte Hasler schlagen. Wie der Talent-Campus-Bodensee schreibt, zeigte Hasler bei arktischen Temperaturen von minus 22 Grad und trotz einer starken Bronchitis seine Wettkampf-Qualitäten.

Montag, 2. März, 11:06 Uhr

Selbstunfall in Wängi

Nach einem Selbstunfall sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.

Nach einem Selbstunfall sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.

(Bild: PD)

(kapo) Auf der Autobahn A1 bei Wängi kam es am Sonntag zu einem Selbstunfall. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Gegen 15.30 Uhr war ein 52-jähriger Autofahrer auf der Überholspur der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs, als er bei Wängi mit der Mittelleitplanke kollidierte. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der Mann an, dass er einem schwarzen Kombi ausgewichen sei, welcher unvermittelt von rechts die Fahrspur gewechselt habe.

Beim Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058 345 28 30 zu melden.

Montag, 2. März, 10:37 Uhr

Ermatinger Groppenfasnacht in der Schwebe

Grosser Groppenfasnachtsumzug 2018 in Ermatingen.

Grosser Groppenfasnachtsumzug 2018 in Ermatingen.

(Bild: Reto Martin)

(ubr) Vom 18. bis 22. März soll dieses Jahr die letzte Fasnacht der Welt, die Ermatinger Groppenfasnacht, stattfinden. Doch auch sie steht derzeit wegen des Corona-Virus’ in der Schwebe. Obergropp Rico Thurnheer sagt, man sei sich der Problematik sehr bewusst. Derzeit liefen die Planungen und Vorbereitungen noch auf reduzierter Stufe weiter. Entscheiden werde man am kommenden Freitagabend, anlässlich der Generalversammlung des Groppenkomitees.

Tägerwilen und Berlingen hätten zuletzt ihre Maskenbälle noch durchführen können, sagt Thurnheer. Doch gehe er von einer Verschärfung der behördlichen Richtlinie aus. Zur Debatte stünden eine Vollabsage oder auch eine Teilabsage, so dass der Dorffasnachtsabend «Gropp’n’Roll», der am Mittwoch und Freitag über die Bühne gehen soll, doch stattfinden kann.

In diesem Jahr wäre in Ermatingen am Sonntag nur ein kleiner Umzug geplant, der grosse Groppenumzug, der rund 10’000 Besucher anlockt, findet nur alle drei Jahre statt, zuletzt 2018.

Montag, 2. März, 10:23 Uhr
Christoph Maier ist der neue Leiter des Amts für Informatik

Christoph Maier ist der neue Leiter des Amts für Informatik

Christoph Maier übernimmt die Leitung vom Amt für Informatik

(red) Christoph Maier wird die Leitung des Amts für Informatik des Kantons Thurgau übernehmen. Der 54-Jährige diplomierte Elektro- und Wirtschaftsingenieur tritt seine neue Aufgabe am 1. Juli 2020 an.

Christoph Maier arbeitete in den vergangenen sechs Jahren als Leiter Entwicklung/Engineering bei einem international tätigen Unternehmen, das Dienstleistungen im Finanzsektor erbringt. Zuvor war er in ähnlicher Funktion bei einer grossen Schweizer Bank und war früher mitverantwortlich für den Bereich Organisation & Informatik der Stadt Zürich. Christoph Maier bringt langjährige Führungserfahrung sowie Kenntnisse in den Bereichen Software-Engineering, IT-Strategien, Digitalisierung, eGovernment und Projektmanagement mit in die Leitung dieses zentralen Amtes, das Informatikdienstleistungen für die gesamte kantonale Verwaltung, Gerichte und auch Thurgauer Gemeinden erbringt. Christoph Maier ist 54-jährig, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und wohnt in Dürnten.

Sonntag, 1. März, 17:52 Uhr

Illegales Autorennen bei Radolfzell – Fahrzeug und Führerschein beschlagnahmt

Bild: Fotolia

(red) Wegen Teilnahme an einem verbotenen Autorennen ermittelt der Verkehrsdienst Mühlhausen-Ehingen gegen zwei Männer im Alter von 23 und 25 Jahren. Am Freitag gegen 21 Uhr hatte ein Verkehrsteilnehmer die Polizei verständigt, nachdem dieser ein Autorennen auf der B33 zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und der Anschlussstelle Radolfzell in Fahrtrichtung Konstanz beobachtet hatte.

Die Fahrer der zwei hochmotorisierten Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz E 63 AMG und Mercedes-Benz CLS 63 AMG mit Schweizer Zulassung führten mehrere Beschleunigungsrennen durch, indem sie nebeneinander herfuhren, den nachfolgenden Verkehr ausbremsten und dann zeitgleich wieder stark beschleunigten.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eines der Fahrzeuge durch Beamte des Polizeireviers Konstanz gestellt und einer Kontrolle unterzogen werden. Der zweite beteiligte Pkw entzog sich der Kontrolle. Der Fahrer stellte sich einige Stunden später beim Verkehrsdienst Mühlhausen-Ehingen, führte hierbei jedoch weder seinen Führerschein noch seinen Mercedes mit sich. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden das Fahrzeug zur Vorbereitung der Einziehung und der Führerschein des einen beteiligten Mannes beschlagnahmt.

Ausserdem wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren Tausend Euro erhoben. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, welche das Autorennen beobachtet haben oder durch das Fahrverhalten behindert beziehungsweise gefährdet wurden. Zeugenhinweise werden an den Verkehrsdienst Mühlhausen-Ehingen unter Tel. 07733/9960-0 erbeten.

Sonntag, 1. März, 14:26 Uhr

Thurgauer Hotline für Fragen rund um Corona-Virus – weiterhin keine bestätigten Fälle

Mit der Hotline sollen die Fragen der Bevölkerung geklärt werden.

Mit der Hotline sollen die Fragen der Bevölkerung geklärt werden.

Bild: fotolia

(evw) Ab Montagmorgen, 2.März, kann sich die Bevölkerungen mit allen Fragen zum Coronavirus, die den Kanton Thurgau betreffen, an eine Hotline wenden. Diese Hotline unter der Nummer 058'345'34'40 wurde laut einer Medienmitteilung des Kantons eigens dafür eingerichtet. Vorerst werde die Hotline von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 18 Uhr in Betrieb sein, bei Bedarf können die Zeiten ausgeweitet werden.

Für Fragen die das Virus generell betreffen, soll sich die Bevölkerung weiterhin an die Infoline des Bundesamtes für Gesundheit wenden 058'463'00'00.

Im Kanton Thurgau gibt es weiterhin keinen bestätigten Fall eines Coronavirus-Patienten. Bis Sonntagmittag wurden zwar 48 Verdachtsfälle gezählt, allerdings wurden alle negativ getestet.

Der Kanton Thurgau informiert auch auf seiner Website in einem Fachdossier über die laufenden Veränderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus: www.tg.ch/coronavirus

Sonntag, 1. März, 10:49 Uhr

Verkehrsunfall in Arbon – Vortritt missachtet

Die Velofahrerin wurde beim Sturz verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Velofahrerin wurde beim Sturz verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Symbolbild: Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

(kapo) Am Samstag kam es in Arbon um kurz vor 14 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto. Beim Einbiegen von einem Kundenparkplatz auf die Landstrasse, übersah eine 62-jährige Autofahrerin eine Velofahrerin, die laut der Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau auf dem Radweg in Richtung Stadtzentrum fuhr. Die 33-jährige Velofahrerin verletzte sich beim Sturz und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

www.tg.ch/coronavirus