THURGAU-TICKER: vom 16. bis 22. November

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Sonntag, 22. November - 16:20 Uhr
Ein Covid-Schnelltest-Kit.

Ein Covid-Schnelltest-Kit.

Bild: Andrea Stalder

Immer mehr Schnelltest-Möglichkeiten

(seb.) Frauenfeld, Münsterlingen, Tägerwilen, Wängi und Weinfelden: Die Orte, an denn im Kanton Thurgau Corona-Schnelltests durchgeführt werden, mehren sich. Auf einer aktualisierten Liste des Amtes für Gesundheit finden sich Anbieter, welche Antigen-Schnelltests anbieten. Aufgeführt sind auch solche, welche die PCR-Tests durchführen. Bereits vor mehreren Tagen haben Apotheken Schnelltestzentren eröffnent - so etwa bei den Apotheken an den Spitalstandorten Münsterlingen und Frauenfeld. Neu dazugekommen sind unterdessen auch Ärzte, so etwa in Tägerwilen oder Wängi.

Wie der Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin früher gegenüber der «Thurgauer Zeitung» gesagt hat, soll mindestens eine Institution pro Bezirk diese Schnelltests anbieten. Die meisten Anbieter begrüssen oder verlangen gar eine vorherige Anmeldung.

Sonntag, 22. November - 12:20 Uhr

Kantonspolizei mahnt nach Feuer in Aadorf zum richtigen Umgang mit Asche

(kapo/dwa) Bei einem Brand im Abstellraum eines Einfamilienhauses in Aadorf ist am Samstag Sachschaden in der Höhe von einigen tausend Franken entstanden.

Kurz vor 19 Uhr stellte ein Bewohner Feuer im Abstellraum neben dem Sitzplatz fest. Er alarmierte die Notrufzentrale, wie die Thurgauer Kantonpolizei schreibt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Aadorf konnte das Feuer bereits gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Der Feuerwehrschlauch konnte zusammengerollt bleiben – der Brand war schon vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht.

Der Feuerwehrschlauch konnte zusammengerollt bleiben – der Brand war schon vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht.

Archivbild: Reto Martin

Gemäss bisherigen Erkenntnissen wurden kurz zuvor vermeintlich ausgeglühte Aschereste im Abstellraum deponiert. In der Folge fing das nicht feuerfeste Behältnis an zu brennen und setzte weitere Gegenstände in Brand.

Die Kantonspolizei Thurgau mahnt in ihrem Communiqué einmal mehr zum vorsichtigen Umgang mit Asche. «Die Abkühlzeit von heisser Asche kann mehrere Tage dauern», schreibt die Polizei. Deshalb müsse sie immer in einem feuerfesten Gefäss gelagert werden, und der verschlossene Behälter gehöre auf eine nicht brennbare Unterlage.

Sonntag, 22. November - 12:17 Uhr

Mottbrand in Andhausen geht glimpflich aus

(kapo/dwa) Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Andhausen ist am Samstagabend Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstanden.

Kurz vor 20 Uhr stellten die Bewohner des Einfamilienhauses an der Flurhofstrasse Brandgeruch fest, wie die Thurgauer Kantonspolizei meldet. In der Folge bemerkten sie, dass Rauch aus dem Dach austrat. Sie schlugen Alarm. Die Feuerwehr Berg war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.

Zur Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen.

Sonntag, 22. November - 9:34 Uhr

Polizei sucht nach Brand von Verpflegungsautomat in Horn Zeugen

(kapo/dwa) Beim Brand eines Verpflegungsautomaten am Bahnhof Horn ist am Freitagabend Sachschaden in unbekannter Höhe entstanden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Eine aufmerksame Passantin stellte kurz nach 18 Uhr Rauch fest, der aus einem Verpflegungsautomaten drang, und schlug Alarm. Die Feuerwehr Horn war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen.

Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Horn.

Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Horn.

Archivbild: Reto Martin

Die Thurgauer Kantonspolizei geht von Brandstiftung aus. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058-345-21-00 zu melden.

Sonntag, 22. November - 9:32Uhr

Rollerfahrer in Hüttlingen betrunken verunfallt

(kapo/dwa) Nach einem Verkehrsunfall in Hüttlingen hat ein Rollerfahrer in der Nacht zum Sonntag seinen Führerausweis abgeben müssen.

Kurz nach 4 Uhr war der 19-Jährige gemäss der Thurgauer Kantonspolizei auf der Hauptstrasse in Richtung Eschikofen unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften gab er an, einem Tier ausgewichen zu sein. Dabei geriet er rechts über den Randstein des Trottoirs und stürzte.

Der 19-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt. Weil die Atemalkoholprobe beim Schweizer einen Wert von über 1,2 Promille ergab, wurde sein Führerausweis eingezogen.

Freitag, 20. November, 17:17 Uhr

Soroptimistinnen beleuchten den Kreuzlinger Dreispitz orange

Der Dreispitz in Kreuzlingen wird ab dem 25. November orange beleuchtet. Hier ein Bild von einer anderen Aktion von 2012.

Der Dreispitz in Kreuzlingen wird ab dem 25. November orange beleuchtet. Hier ein Bild von einer anderen Aktion von 2012.

(Bild: PD)

(red) Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, weltweit wird mit verschiedenen Aktionen auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Der Soroptimist Club Kreuzlingen engagiert sich auch dieses Jahr für dieses Anliegen und wird vom 25. November bis zum 10. Dezember den «Dreispitz» in der Aktionsfarbe Orange beleuchten.

Der 25. November wurde vom damaligen UNO-Generalsekretär Ban KI-Moon zum Tag gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen erklärt: Mit verschiedenen Aktionen wird an diesem Tag weltweit und auch in der Schweiz auf dieses hochaktuelle Thema aufmerksam gemacht, die gewählte Farbe des Aktionstages ist Orange. Soroptimist International setzt auch dieses Jahr wiederum ein «oranges Zeichen» und wird verschiedene Gebäude in der ganzen Schweiz in dieser Farbe beleuchten. Insgesamt erleidet jede dritte Frau in ihrem Leben physische oder psychische Gewalt – eine Tatsache, die für die Betroffene grosses Leid bedeutet und eine Menschenrechtsverletzung darstellt. «Die Verhinderung von Gewalt gegen Frauen ist der Schlüssel zur vollen Verwirklichung der Grundrechte von Frauen» - so einer der Leitsätze von Soroptimist International.

Freitag, 20. November, 16:00 Uhr

Sieben Grenzkantone und Baden-Württemberg wollen Grenzen offen halten

(red) Am Freitag waren sieben Grenzkantone virtuell zu Gast beim baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, um sich über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auszutauschen. Für den Kanton Thurgau beteiligte sich Regierungspräsident Walter Schönholzer am Arbeitsgespräch.

Winfried KretschmannMinisterpräsident von Baden-Württemberg

Winfried Kretschmann
Ministerpräsident von Baden-Württemberg

(Bild: Claudio Thoma)
«Am Anfang der ersten Coronawelle haben wir in Europa kein besonders gutes Bild abgegeben.»

Dieses Resumé zog Kretschmann. Es habe unkoordinierte Grenzschliessungen, zu wenig Abstimmung bei der Krisenbewältigung und zu wenig Hilfe für die, die stark in Bedrängnis geraten sind, gegeben. «Doch im zweiten Schritt waren wir besser und haben dazugelernt – innerhalb der EU und auch in der Partnerschaft zwischen den Schweizer Grenzkantonen.»

Baden-Württemberg und die sieben Grenzkantone - Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich - gaben ausserdem eine gemeinsame Erklärung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Coronapandemie und darüber hinaus ab. Hierin sprechen sich die grenzüberschreitenden Partner dafür aus, den Grenzverkehr in der zweiten Welle der Coronapandemie offen zu halten und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Pandemiebekämpfung weiter zu stärken.

Freitag, 20. November, 13:38 Uhr

Kreuzlinger Fantastical darf Konstanzer Seenachtfest nicht übernehmen

Das Seenachtfest bietet das grösste Feuerwerk am Bodensee.

Das Seenachtfest bietet das grösste Feuerwerk am Bodensee.

(Bild: Andrea Stalder - 11.8.2019)

Die Stadt Konstanz hat über den neuen Veranstalter des grossen Seenachtfestes entschieden. Von 2021 bis 2024 wird es von der Bietergemeinschaft Event Promotions und MCE durchgeführt. Dies ist das Ergebnis einer deutschlandweiten Ausschreibung.

Auch der Verein Kreuzlinger Seenachtfest hatte ein gutes Angebot zur Ausrichtung des Seenachtfestes abgegeben, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Konstanz. Er sei bei der Entscheidung nur knapp unterlegen. Oberbürgermeister Uli Burchardt würdigte das Engagement des Kreuzlinger Vereins:

Uli BurchardtOberbürgermeister Konstanz

Uli Burchardt
Oberbürgermeister Konstanz

(Bild: PD)
«Ich freue mich sehr, dass sich der Verein Kreuzlinger Seenachtfest an dem Verfahren beteiligt hat.»

Leider könne es bei so einem Verfahren nur einen Gewinner geben. «Ich bin jedoch zuversichtlich, dass auch die zum Zug gekommene Bietergemeinschaft auf die Kreuzlinger Veranstalter zugehen wird, damit das Seenachtfest in Konstanz und Kreuzlingen in einem gut nachbarschaftlichen Verhältnis organisiert und durchgeführt werden kann.» Für die Stadt Konstanz sei eine enge Zusammenarbeit mit den Organisatoren des zeitgleich stattfindenden Kreuzlinger Festes sehr wichtig. Überdies weist man darauf hin, dass ein grosses Feuerwerk auch künftig Bestandteil der Veranstaltung sein wird.

Freitag, 20. November, 11:38 Uhr

204 neue Corona-Fälle - keine Todesfälle

(ubr) Der Kanton Thurgau meldet am Freitag 204 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Die Anzahl Verstorbener steigt nicht, sie liegt bei 76. Auf den Intensivstationen geht die Zahl der Covid-19-Patienten leicht zurück, von 15 auf 14. Derzeit befinden sich 73 Personen in Spitalpflege aufgrund der Viruserkrankung.

Freitag, 20. November: 9:36 Uhr

Neues Buch zur Unterwasser-Archäologie auf der Landesgrenze

Die Unterwasserarbeit der Taucher

Die Unterwasserarbeit der Taucher

(Bild: PD)

(red) Taucherinnen und Taucher des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg und des Amts für Archäologie Thurgau haben sich mit der Fundstelle Orkopf befasst. Entstanden ist ein spannendes Buch, das nun erhältlich ist. Es ist der 20. Band der Reihe «Archäologie im Thurgau».

Der Orkopf – Eine Fundstelle auf der Landesgrenze.

Der Orkopf – Eine Fundstelle auf der Landesgrenze.

(Bild: PD)

Das Buch zur internationalen Pfahlbauforschung befasst sich mit der Fundstelle Orkopf im Ausflussbereich des Bodensee-Untersees, direkt auf der Landesgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Von 2007 bis 2015 untersuchten die Taucher Pfahlfelder und Funde von der Mittelsteinzeit bis in die Neuzeit. Dendroarchäologische Untersuchungen und Radiokarbonanalysen an den Bauhölzern belegen Seeufersiedlungen der Pfyner und Horgener Kultur sowie aus der Frühbronzezeit. Zudem konnten eine mittelalterliche Steganlage und neuzeitliche Fischfanganlagen nachgewiesen werden.

Die Buchübergabe wurde im kleinmöglichsten Rahmen auf der Fundstelle selber durchgeführt und ist filmisch dokumentiert.

Link zur Buchbestellung: https://archaeologie.tg.ch/publikation-shop.html/4106

Donnerstag, 19. November - 17:20 Uhr

Verborgene Schätze kommen zum Vorschein

Am nationalen Tag der naturhistorischen Sammlungen an diesem Sonntag, 22. November, bieten 26 Institutionen aus der ganzen Schweiz einmalige Einblicke hinter ihre Kulissen. Auch das Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld ist mit dabei. Höhepunkt ist ein Wettbewerb, bei dem es eine private Museumsführung zu gewinnen gibt.

Sammlungskuratorin Barbara Richner in ihrem Reich.

Sammlungskuratorin Barbara Richner in ihrem Reich.

Bild: Naturmuseum Thurgau

Die Sammlung des Naturmuseums Thurgau enthält weit über 100'000 Objekte. Am nationalen Tag der naturhistorischen Sammlungen am Sonntag, dem 22. November, zeigt Sammlungskuratorin Barbara Richner Schätze aus den Depots, die sonst im Verborgenen aufbewahrt sind. Zwischen 14 und 16 Uhr erzählt sie aussergewöhnliche Geschichten und beantwortet Fragen des Publikums. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Platzverhältnisse kann es zu Wartezeiten kommen.

Als Vorgeschmack geben die Museumsverantwortlichen in drei Videos unglaubliche Sammlungsgeschichten zum Besten, eine davon ist jedoch unwahr. Wer herausfindet, welche Geschichte erfunden ist, nimmt an einer Verlosung teil und kann eine private Führung durch die Sammlungen des Naturmuseums mit Umtrunk gewinnen. Zu den Videos und zum Wettbewerb geht's hier: www.fantasticstories.ch/nmtg

Donnerstag, 19. November - 16:12 Uhr

Tierschutzverein Diessenhofen und Umgebung sucht Vorstandsmitglieder

Der Tierschutzverein Diessenhofen und Umgebung, eine Sektion des Thurgauischen Tierschutzverbands wird aufgelöst. Um den Tierschutzverein wieder aufleben zu lassen, werden ehrenamtliche Helfer für den Vorstand - rüstige Rentner sind herzlich willkommen - gesucht.

Wer sich aktiv im Tierschutz engagieren will und in der Region Diessenhofen wohnt, der ist gebeten, sich beim Thurgauischen Tierschutzverband TTSV in Frauenfeld zu melden unter Telefon 071 422 77 76 (Montag und Dienstag) oder per E-Mail: ttsv-frauenfeld@bluewin.ch.

Donnerstag, 19. November - 14:47 Uhr

Egnach sagt Gemeindeversammlung ab

Das sanierte Gemeindehaus in Neukirch-Egnach.

Das sanierte Gemeindehaus in Neukirch-Egnach.

Donato Caspari

(red) Der Gemeinderat und die Schulbehörde haben gemeinsam entschieden, die Gemeindeversammlung vom 30. November infolge der aktuellen Coronakrise abzusagen. Anstelle der Versammlung wird am 17. Januar 2021 eine Urnenabstimmung durchgeführt. Die bereits verschickten Botschaften für die Rechnung 2019 und Budget 2021 behalten auch für die Urnenabstimmung ihre Gültigkeit. Die Stimmrechtsausweise und Stimmzettel werden rechtzeitig zugestellt.

Donnerstag, 19. November - 13:56 Uhr

Missionsbasar und Kranzverkauf in Amriswil

Am Amriswiler Missionsbasar werden auch Adventskränze angeboten.

Am Amriswiler Missionsbasar werden auch Adventskränze angeboten.

Bild: PD

2020 war für viele Hilfswerke, die von Spenden leben, ein schwieriges Jahr. Aufgrund von Covid-19 fielen zahlreiche Veranstaltungen aus, was weniger Einnahmen zur Folge hatte. Die Evangelische Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri lädt deshalb zum Missionsbasar ein: Ausgewählte Handarbeiten, Stricksachen, Geschenke, handgefertigte Masken, Eingemachtes und feine Guetzli werden verkauft. Anstelle der Tombola werden Überraschungspäckli für fünf Franken angeboten. Die Konfirmandenklasse von Pfarrer Markus Keller bäckt feine Guetzli, welche auch gekauft werden können.

Der Missionsbasar und Adventsgesteckverkauf vom 28. November finden dieses Jahr rund ums Evangelische Kirchgemeindehaus statt. Weitere Gestecke und Adventskränze können am 29. November bei der Kirche Oberaach gekauft werden.

Donnerstag, 19. November - 12:38 Uhr

Frauenfeld erscheint bald in weihnachtlichem Glanz

Mitarbeiter von Thurplus hängen an der Promenadenstrasse Lichter an die Bäume.

Mitarbeiter von Thurplus hängen an der Promenadenstrasse Lichter an die Bäume.

Bild: sko

(sko) Im nasskalten Wetter am Donnerstagvormittag sind Mitarbeiter der städtischen Werkbetriebe Frauenfeld (neu: Thurplus) damit beschäftigt, entlang der Promenade die Weihnachtsbeleuchtung zu montieren. Offiziell eingeweiht werden soll die Beleuchtung am Freitag, 27. November, mit einer Eröffnungsfeier mit Apéro und zwei Führungen von Ein Esel packt aus!».

Donnerstag, 19. November - 11:24 Uhr

Alkoholisiert verunfallt in Niederneunforn

(kapo) Ein Autofahrer musste am Mittwoch nach einem Selbstunfall in Niederneunforn seinen Führerausweis abgeben. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonpolizei Thurgau war der Lenkergegen 20.30 Uhr auf der Altikerstrasse in Richtung Niederneunforn unterwegs. Nachdem er in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto verloren hatte, kollidierte dieses mit zwei Randleitpfosten und rutschte von der Strasse.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Weil Atemalkoholtests Werte von rund 0,7 mg/l ergaben, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutprobe an. Der Führerausweis des 45-jährigen Schweizers wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Donnerstag, 19. November - 10:46 Uhr

Aus Alt mach Neu im Schloss Frauenfeld

Am Museumshäppli vom kommenden Donnerstag, 26. November, beleuchtet Volkskundler Peter Bretscher, wie umsichtig früher mit Rohstoffen umgegangen und mit welchem Erfindergeist Altes stetig wiederverwendet wurde.

Ausgedientes Auto als Antriebsmotor einer Holzfräse. Amilcar, 1920er-Jahre.

Ausgedientes Auto als Antriebsmotor einer Holzfräse. Amilcar, 1920er-Jahre.

Bild: PD

Repariert, wiederverwendet oder umgenutzt wurde anno dazumal fast alles. Aus Pressrückständen von Obst entstanden «Zigerli» als Heizmaterial, abgebrochene Sensengriffe eigneten sich als Setzhölzer, ein abgewracktes Auto – zu sehen im Schaudepot St. Katharinental – diente als Antriebsmotor zum Dreschen oder Holzfräsen. Eine Kleidertruhe gelangte zunächst als Teil der Aussteuer ins Schlafzimmer des jungen Ehepaares, wurde später im Dachstock als «Stücklitrog» zum Lagern von Dörrobst weiterbenützt und endete nicht selten als Futterkiste für Vieh oder als Kaninchenstall. Zuletzt gab es Brennholz.

Am Kurzvortrag über Mittag veranschaulicht Peter Bretscher, dass der «Lebenszyklus» gewisser Gegenstände gar einen besonderen Verlauf nimmt: Einst ausgemustert und als wertloser Krempel in einer Ecke vergessen, erlangten nicht wenige der heute in Museen gezeigten Objekte als Zeugen vergangener Epochen und Kulturgut eine neue Wertschätzung.

Die Veranstaltung findet am 26. November um 12.30 Uhr im Schloss Frauenfeld statt, der Eintritt ist frei und es gilt eine Maskenpflicht. Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebseite erforderlich: www.historisches-museum.tg.ch

Donnerstag, 19. November - 10:08 Uhr

Gemeindeversammlung in Berlingen abgesagt

Der Gemeinderat Berlingen hat an seiner Sitzung vom 16. November 2020 entschieden, die Budget-Gemeindeversammlung vom 30. November 2020 abzusagen. Über die vorgesehenen Traktanden wird an einer Urnenabstimmung am 24. Januar 2021 abgestimmt. Die Botschaften behalten Ihre Gültigkeit. Den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern wird Anfang Januar ein neuer Stimmrechtsausweis und Stimmzettel zugestellt.

Donnerstag, 19. November - 09:39 Uhr

Mit Anhänger in Amlikon-Bissegg kollidiert

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Amlikon-Bissegg musste am Mittwoch ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Dieser war gegen 19.30 Uhr auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Lustdorf unterwegs. Bei Strohwilen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte auf dem Vorplatz eines Hauses mit einem Anhänger.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Weil die Atemalkoholprobe beim 61-jährigen Schweizer einen Wert von 1,04 mg/l ergab, zogen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau seinen Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts ein.

Mittwoch, 18. November, 17:50 Uhr
Das Team der Jugendherberge Romanshorn: Mihret Melke, Arlinda Ramaj, Sonam Jhason und Gabrielli Ramaj.

Das Team der Jugendherberge Romanshorn: Mihret Melke, Arlinda Ramaj, Sonam Jhason und Gabrielli Ramaj.

Bild: PD

Romanshorner Jugendherberge trotzt Corona

(red) Die Jugendherberge Romanshorn hat trotz erschwerten Bedingungen wegen der Coronakrise mit einem Buchungsrückgang von rund 30 Prozent eine ganz passable Saison hinter sich, wie die Stadt Romanshorn mitteilt.

Der Start im März dieses Jahres wie der Saisonschluss standen für das neue Leiterehepaar unter keinem guten Stern: Zum Betriebsstart überrollte die erste Coronawelle die Schweiz, gegen den Saisonschluss die zweite. Eine Herausforderung für Arlinda und Gabrielli Ramaj, die den Betrieb im April übernommen hatten. «So hätten wir für den Oktober mit dem schönen Wetter noch 200 Reservationen gehabt, mehr als in der Vorjahresperiode», sagt der Gastgeber. Doch als die Pandemiezahlen stetig anstiegen, musste er eine Absage nach der anderen entgegennehmen.

Trotzdem dürfen sich die Belegungszahlen der von der Stadt Romanshorn geführten Jugendherberge unter dem Strich sehen lassen: Rund 5000 Übernachtungen verzeichnete der Betrieb gegenüber rund 7000 in einem durchschnittlichen Schnitt der Vorjahre.

Mittwoch, 18. November, 16:11 Uhr
Manuel Stahlberger bei seinem Auftritt im Amriswiler Kulturforum am vergangenen Freitag.

Manuel Stahlberger bei seinem Auftritt im Amriswiler Kulturforum am vergangenen Freitag.

Bild: Manuel Nagel

Kult-X überträgt Stahlberger aus Uster

Das Kreuzlinger Kulturzentrum Kult-X wagt Neues: Ein zweiter Saal wurde mit Beamer und Tonanlage ausgestattet und schafft so mehr Platz. «Künftig werden alle Veranstaltungen ‹live on stage› und in der ‹Live-Lounge› zu sehen sein», schreibt Kult-X in seiner Mitteilung.

Am Samstag, 21. November, gibt es zudem eine Premiere mit einer Direkt-Übertragung. Das Kult-X überträgt den Auftritt des Kabarettisten, Liedermachers und Comicautoren Manuel Stahlberger vom Kulturhaus Central Uster live nach Kreuzlingen. Hier kann das Publikum mit genügend Abstand und zu vergünstigtem Preis die Vorstellung mitverfolgen.

Mittwoch, 18. November, 15:15 Uhr

Katholisch Kreuzlingen-Emmishofen stimmt an der Urne ab

(red) Aufgrund der aktuellen Lage hat sich die Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen entschieden, die Gemeindeversammlung vom 25. November abzusagen. Stattdessen sollen die Kirchbürger über das Budget sowie den Steuerfuss für das kommende Jahr am 12./13. 2020 Dezember an der Urne zu entscheiden.

Die Kirchbürger können ihre Stimme brieflich einreichen oder den Brief auf dem Sekretariat Kirchenpflege an der Gaissbergstrasse 1 in Kreuzlingen abgeben. Zudem werden am Abstimmungswochenende an drei Standorten die Möglichkeit zur Abstimmung angeboten:

  • Kirche Bruder Klaus   12.12.2020    17.30 – 18.00 Uhr
  • Kirche St. Stefan        13.12.2020    09.00 – 09.30 Uhr
  • Basilika St. Ulrich      13.12.2020    10.30 – 11.00 Uhr
Die Katholische Kirche St. Stefan in Kreuzlingen.

Die Katholische Kirche St. Stefan in Kreuzlingen.

Bild: Donato Caspari
Mittwoch, 18. November, 13:46 Uhr
Bei den St.Galler Olma Messen besteht derzeit ein gravierender Liquiditätsengpass.

Bei den St.Galler Olma Messen besteht derzeit ein gravierender Liquiditätsengpass.

Bild: Ralph Ribi

Olma Messen erhalten mehr Geld aus dem Thurgau

(seb.) Der Hilferuf der Olma Messen wurde im Thurgau erhört: Der Grosse Rat heisst eine Aufstockung des Anteilscheinkapitals bei den Olma Messen St.Gallen gut – mit deutlichem Mehr. Es geht um 180'000 Franken. Der Thurgau erhöht seinen Anteil von 320'000 auf 500'000 Franken. Bereits der Regierungsrat wie auch die vorberatende Kommission hatten dafür grünes Licht gegeben.

Bei der Olma besteht ein gravierender Liquiditätsengpass, weil das Projekt Neuland mit Investitionen von 164 Millionen Franken kurz vor Beginn der Coronakrise lanciert worden ist. Der Umsatz der Genossenschaft brach um rund 80 Prozent ein. Sowohl die Stadt wie der Kanton St.Gallen haben Darlehen in der Höhe von 16,8 Millionen Franken gesprochen, auch weitere öffentliche und private Organisationen haben mehrere Millionen zugesagt.

Mittwoch, 18. November, 13:21 Uhr
Am Lieferwagen entstand bei der Kollision auf der Autobahn zwischen Weinfelden und Frauenfeld ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Am Lieferwagen entstand bei der Kollision auf der Autobahn zwischen Weinfelden und Frauenfeld ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: PD

Alkoholisierte Lieferwagenfahrerin verunfallt

(kapo) Eine alkoholisierte Lieferwagenfahrerin verunfallte am Dienstagabend auf der T14 bei Wigoltingen. Die Lieferwagenfahrerin war gegen 23 Uhr von Weinfelden in Richtung Frauenfeld unterwegs. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau verlor sie kurz nach der Einfahrt auf die Autobahn T14 die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit der Leitplanke.

Die Unfallverursacherin blieb unverletzt, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Weil die Atemalkoholprobe bei der 26-jährigen Schweizerin einen Wert von rund 2,3 Promille ergab, zogen Einsatzkräfte der Kantonspolizei ihren Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts ein.

Mittwoch, 18. November, 11:37 Uhr

143 neue Coronafälle gemeldet

Bild: Screenshot www.tg.ch

(rsc) Nachdem die Zahl der Coronafälle im Thurgau in den vergangenen Tagen im Durchschnitt wieder rückläufig war, meldet der Kanton heute Mittwoch mit 143 neuen bestätigten Infektionen wieder einen vergleichsweise hohen Wert. Allerdings befindet sich eine Person weniger auf den Intensivstationen als noch am Dienstag. Zudem meldet der Kanton keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Bild: www.statistik.tg.ch
Mittwoch, 18. November, 10:32 Uhr
Das Alterszentrum Weinfelden. Geht es nach zwei Kantonsrätinnen, soll das Personal in Thurgauer Alters- und Pflegeheimen aufgestockt werden.

Das Alterszentrum Weinfelden. Geht es nach zwei Kantonsrätinnen, soll das Personal in Thurgauer Alters- und Pflegeheimen aufgestockt werden.

Bild: Donato Caspari

Mehr Personal für Heime gefordert

Barbara Dätwyler, Kantonsrätin SP

Barbara Dätwyler, Kantonsrätin SP

Bild: Donato Caspari

(seb.) Die Coronakrise verlangt vom Personal in Alters- und Pflegeheimen viel ab. Die Einhaltung der Schutzmassnahmen bringt Mehraufwendungen mit sich. Davon berichten die SP-Kantonsrätinnen Edith Wohlfender (Kreuzlingen) und Barbara Dätwyler (Frauenfeld) in einem Vorstoss. «Das Pflegepersonal ist bereits am Anschlag», halten sie fest und fordern eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Edith Wohlfender, Kantonsrätin SP.

Edith Wohlfender, Kantonsrätin SP.

Bild: Reto Martin

Konkret fordern sie, dass das Personal im Richtstellenplan um fünf Prozent aufgestockt wird. Die entsprechende Finanzierung sei sicherzustellen. Der Richtstellenplan definiert etwa, wie viel Prozent des Personals über eine entsprechende Ausbildung verfügen muss.

Beim Vorstoss handelt es sich um eine Einfache Anfrage. In dieser stellen die Sozialdemokratinnen dem Regierungsrat auch Fragen. So etwa, ob er bereit sei, den Richtstellenplan wegen der Covid-19-Pandemie mit einer Spezialfinanzierung zu erhöhen. Wohlfender und Dätwyler erkundigen sich, ob es sich der Regierungsrat vorstellen könne, längerfristig die Arbeitsbedingungen in den genannten Institutionen «mit allgemeinverbindlichen Rahmenbedingungen für das Personal zu verbessern». Weiter fragen sie, ob der Richt- und der Basisstellenplan für Heime aus dem Jahr 2015 noch ausreiche.

Mittwoch, 18. November, 09:30 Uhr

Aktionen und Veranstaltungen gegen Gewalt an Frauen

(red) Anlässlich der nationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" finden im November und Dezember im Kanton Thurgau diverse Veranstaltungen und Aktionen statt. Die diesjährige Kampagne steht unter dem Motto «Mutterschaft und Gewalt».

Nebst der Fachstelle Häusliche Gewalt der Kantonspolizei Thurgau beteiligen sich deshalb vom 25. November bis zum 10. Dezember neun weitere Organisationen an den Aktionen im Kanton. Die erste Veranstaltung am 25. November ist ein Flashmob zum Thema «Muttersein ist vielfältig» vor dem Cinema Luna in Frauenfeld. Alle Infos sind unter www.kapo.tg.ch/16tage zu finden.

Dienstag, 17. November, 18:11 Uhr

Rücktritt nach bald zehn Jahren

(sko) Nach zehn Jahren ist genug. Ende Mai 2021 tritt Walter Hugentobler als Gemeindepräsident von Matzingen zurück, nachdem er exakt zehn Jahre im Amt gewesen sein wird. Dies hat der 57-jährige am Dienstagabend bekannt gegeben. «Ich darf nochmals eine neue, vielseitige Aufgabe übernehmen», schreibt Hugentobler in seinem Brief an die Bevölkerung, nachdem er am Montag seine Gemeinderatskollegen informiert hat. Um welche Stelle es sich dabei handelt, bleibt noch geheim. Nur so viel:

Walter Hugentobler, Gemeindepräsident Matzingen, SP, noch bis Ende Mai 2021.

Walter Hugentobler, Gemeindepräsident Matzingen, SP, noch bis Ende Mai 2021.

Bild: Andrea Stalder
«Meine neue Stelle vereint verschiedene Gebiete, in welchen ich in den letzten 40 Jahren aktiv war: Bildung, Kultur, Gastronomie, Seminare und weitere Bereiche, in welche ich weniger Einblick hatte.»

Auf seine Zeit in Matzingen blickt Hugentobler, der Ende Mai nach 20 Jahren als SP-Kantonsrat aufgehört hat, positiv zurück: «Die Gemeinde hat sich in den letzten zehn Jahren stark entwickelt, ist aufstrebend und steht auf einer gesunden Basis.» Die spannende Arbeit habe ihm viel Freude bereitet, den Kontakt mit der Bevölkerung und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten bezeichnet er als bereichernd.

«Es ist eine grosse Ehre und macht mich stolz, so für meine Wohngemeinde tätig sein zu dürfen.»

Und diese Zeit sei ja noch nicht ganz vorbei. Mit Corona und einzelnen Projekten stünden im nächsten Halbjahr noch viele Aufgaben an.

Dienstag, 17. November, 16:03 Uhr

Aktion im November für die Krebsliga

Hier ein Beispiel eines beachtlichen Schnauzes.

Hier ein Beispiel eines beachtlichen Schnauzes.

Bild: Lisa Jenny

(red) Die Weinkellerei und -handlung Rutishauser engagiert sich im Kampf gegen Krebs. Im Movember (eine Wortkombination aus Moustache und November) spendet das Unternehmen pro verkaufte Flasche der Sorten August (weiss und rot) 50 Rappen an die Krebsliga Schweiz.

Denn der Gründer der Weinhandlung, August Keller, hatte einen imposanten Schnauz. Nach ihm wurde auch die Schweizer Cuvée August benannt. Das Besondere: Die Weinetiketten sind mit einem beflockten gelben beziehungsweise roten Filzschnauz versehen.

Dienstag, 17. November, 15:44 Uhr

Polizeiposten wird umgebaut

(kapo) Der Schalterraum des Polizeipostens Diessenhofen wird umgebaut und ist ab dem 21. November bis 6. Dezember geschlossen. Anzeigen können weiterhin, nach telefonischer Terminvereinbarung (058 345 28 00), entgegengenommen werden.

In dringenden Fällen steht der Polizeinotruf 117 rund um die Uhr zur Verfügung. Der nächstgelegene Polizeiposten befindet sich an der Frauenfelderstrasse 5 in Steckborn. Unter www.suisse-epolice.ch können bestimmte Anzeigen online erstattet werden.

Der Schalter des Polizeiposten Diessenhofen ist ab dem 7. Dezember wieder geöffnet.

Dienstag, 17. November, 14:51 Uhr

Strategie für die Wiederbewaldung

Im Romanshorner Wald im Abschnitt Chappehuserhau sind besonders viele Eichen zu finden. Vermutlich sind das die Bäume der Zukunft, da sie die Hitze besser ertragen und resistenter gegen Borkenkäfer sind.

Im Romanshorner Wald im Abschnitt Chappehuserhau sind besonders viele Eichen zu finden. Vermutlich sind das die Bäume der Zukunft, da sie die Hitze besser ertragen und resistenter gegen Borkenkäfer sind.

Bild: Reto Martin

(red) Der Borkenkäfer hat insbesondere im nordwestlichen Thurgau erneut seine Spuren hinterlassen. Rund 64'000 KubikmeterFichtenholz sind 2020 dem Borkenkäfer im Thurgau zum Opfer gefallen. Die steigenden Temperaturen und längeren Trockenphasen sind für die dauerhafte Wiederbewaldung dieser Flächen eine Herausforderung. Alternativen seien gefragt, heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

Besonders die Fichten fallen dem Borkenkäfer zum Opfer.

Besonders die Fichten fallen dem Borkenkäfer zum Opfer.

Bild: Nana do Carmo

Deshalb werde im Gebiet Schoomet bei Eschenz eine entsprechende Wiederbewaldung geplant und durchgeführt. Da man nicht weiss, welche Baumarten sich in Zukunft wie gut entwickeln, wählte man verschiedene Arten aus, bei denen Hinweise bestehen, dass sie das zukünftige Klima besser ertragen können. So wurden Eichen, Ahorn und Kirschbäume gesetzt.

Dienstag, 17. November, 14:00 Uhr

Ein Bild zum Schmunzeln

Büsche überwintern mit Schal, Schutzmaske und Ohrwärmern.

Büsche überwintern mit Schal, Schutzmaske und Ohrwärmern.

Bild: Benjamin Manser (Bischofszell, 15. November, 2020)

Zwar halten sie den Mindestabstand ein, aber sicher ist sicher. Das dachte sich wohl der Besitzer dieser Büsche, die in Bischofszell mit Mund-Nasenschutz überwintern. Und damit sie nicht nur um die Nase sondern auch an den Ohren warm!

Dienstag, 17. November, 12:58 Uhr

Bereits 17 Personen auf der Intensivstation

(sba) Die aktuellen Coronazahlen des Kantons zeigen, dass die Anzahl Intensivpatienten zunimmt. Ebenso sind drei weitere Personen aufgrund des Coronavirus gestorben. Neuansteckungen gab es von gestern auf heute rund 100.

Hier die Zahlen noch in einer Übersicht:

Bild: www.statistik.tg.ch
Dienstag, 17. November, 10:16 Uhr

Ausländerbeirat tansformiert sich

Hier tagte der Ausländerbeirat noch mit rund 20 Mitgliedern. Neu werden es maximal noch neun sein.

Hier tagte der Ausländerbeirat noch mit rund 20 Mitgliedern. Neu werden es maximal noch neun sein.

Bild: Donato Caspari (Kreuzlingen, 25. Februar 2015)

Der Stadtrat Kreuzlingen wird seit dem 1. Januar 2008 vom Ausländerbeirat (ABR) in allen ausländerspezifischen Fragen beraten. Das Gremium heisst neu Migration- und Integrationsrat (MIR). Der Vorsitz der stadträtlichen Kommission obliegt neu dem Stadtpräsidium. Wie bis anhin der ABR, berät der MIR den Stadtrat sowie die städtische Verwaltung bei Anliegen der Kreuzlinger Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Die Anzahl der Mitglieder beläuft sich neu auf maximal neun Personen (bisher max. 20 Personen).

Die wichtigste Neuerung betrifft jedoch die Zusammensetzung der Kommission: Neu können sich auch Bürgerinnen und Bürgern mit Schweizer Pass (mit Migrationshintergrund) für eine Mitgliedschaft in der Kommission bewerben. Die Anzahl der stimmberechtigten Kommissionsmitglieder ohne Schweizer Pass wird auf mindestens die Hälfte der Mitglieder festgelegt.

Dienstag, 17. November, 09:39 Uhr

Lebhaftes Baugewerbe- niedrige Nachfrage in der Industrie

Die Baubranche boomt, alle anderen Wirtschaftzweige leiden unter Corona.

Die Baubranche boomt, alle anderen Wirtschaftzweige leiden unter Corona.

Bild: Reto Martin (Steckborn, 23. Januar 2020)

(red) Gemäss dem Thurgauer Wirtschaftsbarometer, der vom Kanton Thurgau, der Thurgauer Kantonalbank, der Industrie- und Handelskammer Thurgau und dem Thurgauer Gewerbeverband getragen wird, ist die Situation für die Thurgauer Industrie anhaltend schwierig.

«Immerhin ist die Stimmung nicht mehr so negativ wie im Frühling», schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Etwas mehr als die Hälfte der befragten Industriebetriebe meldete Anfang Oktober 2020 eine befriedigende Situation, bei den übrigen überwogen die «Schlecht»-Meldungen.

Die Thurgauer Bauwirtschaft lief im dritten Quartal 2020 weiter auf hohen Touren. Für das vierte Quartal 2020 sind die Erwartungen verhalten, Bautätigkeit und Nachfrage dürften nachlassen. Der Thurgauer Detailhandel war mit der Geschäftslage Anfang Oktober überwiegend zufrieden. Vielerorts hat sich nach den Einbussen im zweiten Quartal die Ertragslage wieder verbessert.

Dienstag, 17. November, 08:37 Uhr

Alkoholisierter Autofahrer auf der A1 bei Wängi aus dem Verkehr gezogen

Ein Mann pustet bei einer Alkoholkontrolle in ein Messgerät.

Ein Mann pustet bei einer Alkoholkontrolle in ein Messgerät.

Symbolbild: KEY

(kapo) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte am Montagabend, 16. November, kurz nach 23 Uhr, auf dem Autobahnrastplatz Hexentobel Süd einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 36-Jährigen einen Wert von 0,63 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen, wie die Kantonspolizei mitteilt.

Dienstag, 17. November, 09:15 Uhr

Zweiter Wahlgang Einbürgerungskommission

(red) Am 29. November 2020 findet der zweite Wahlgang der Ersatzwahl in die Einbürgerungskommission der Stadt Romanshorn statt. Die Unterlagen werden den Stimmberechtigten fristgerecht zugestellt. Entgegen dem ersten Wahlgang am 27. September 2020, bei der niemand der Kandidierenden das absolute Mehr erreicht hatte, liegt den Unterlagen ususgemäss keine Namensliste bei.

Yvette Fischer erzielte im ersten Wahlgang 280 Stimmen, Fabian Arno Germann 441 Stimmen, Franziska Heeb-Moser 729 Stimmen und Susann Sager 1'383 Stimmen. Auf Vereinzelte entfielen 29 Stimmen.

Montag, 16. November, 16:08 Uhr

Othmar Eder bezieht das Künstleratelier in Genua

Der Stettfurter Künstler Othmar Eder.

Der Stettfurter Künstler Othmar Eder.

Bild: PD

(red) Die Stadt Frauenfeld bietet regionalen Kunstschaffenden in unregelmässigen Abständen Künstlerateliers in Belgrad, Buenos Aires, Genua und Kairo an, welche die Künstler je nach Ort jeweils für drei oder sechs Monate kostenlos beziehen können. Die Ateliers werden von der Städtekonferenz Kultur, der auch die Stadt Frauenfeld angehört, gemietet und ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Frauenfeld hat im Frühling für eines der beiden Ateliers in Genua Bewerberinnen und Bewerber gesucht. Bewerben konnten sich Kunstschaffende aller Sparten aus den Mitgliedergemeinden des Kulturpools Regio Frauenfeld. Die Kulturkommission der Stadt Frauenfeld hat nun den Stettfurter Künstler Othmar Eder ausgewählt. Er will im Hafenviertel malend, zeichnend und mit Videos eine Art Tagebuch führen und im Unscheinbaren und Verborgenen finden, was Genua ausmacht. Der dreimonatige Aufenthalt im Künstleratelier der SKK ist mit einem Stipendium verbunden.

Montag, 16. November, 15:32 Uhr

Steckborn budgetiert für 2021 rote Zahlen

(red) Steuersenkungen, höhere Abschreibungen, der Wegfall von Mieteinnahmen und die ungewissen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie hinterlassen deutliche Spuren im Budget 2021 der Stadt Steckborn. Trotz einschneidender Budgetkorrekturen des Stadtrats rechnet dieser mit einem Defizit von rund 326'000 Franken, wie es in einer Mitteilung aus dem Stadthaus heisst. Auf eine Steuererhöhung soll trotz des Defizits verzichtet werden. Dies nicht zuletzt, um die Pandemie bedingten Auswirkungen auf die privaten Haushalte und die Privatwirtschaft nicht noch zu verstärken.

In den nächsten Tagen werde den Stimmberechtigten die Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 9. Dezember zugestellt werden. Die Gemeindeversammlung soll mit den entsprechenden Schutzmassnahmen wie vorgesehen durchgeführt werden. Eine Neuerung ergibt sich in Bezug auf die Zustellung der Botschaft und des Stimmrechtsausweises. Erstmals erhalten alle Haushaltsmitglieder die vollständigen Unterlagen persönlich zugestellt und nicht nur die Haushaltsvorsteher.

Montag, 16. November, 15:55 Uhr

TZ schenkt Tickets für Tatortdinner

(man) Die heile Welt der Schlagermusik kommt ins Wanken, wenn Florian Rexers Krimi-Ensemble auftritt. Die Besucher erleben eine Mordsstimmung, geniessen einen Dreigänger und raten am Ende, wer der Mörder war. Die «Thurgauer Zeitung» und das Wasserschloss Hagenwil verlosen für die Tatortdinner diesen Donnerstag und Freitag (19. und 20. November) vier Eintritte für eine Person im Wert von 99 Franken (Unterhaltung plus 3-Gänge-Menu exklusiv Getränke). Einzige Bedingung: Man muss eine Begleitung mitbringen, die bezahlt – also zwei Eintritte zum Preis für einen. Interessierte schicken bis Mittwochabend, 18 Uhr, ein E-Mail mit dem Betreff «Tatortdinner» sowie ihrer Adresse, Telefonnummer und dem Wunschabend (Do oder Fr) an gewinn@thurgauerzeitung.ch. Die vier Gewinner werden direkt vom Wasserschloss Hagenwil kontaktiert.

Montag, 16. November, 14:59 Uhr
Der Brand forderte keine Verletzten, aber es entstand ein hoher Sachschaden.

Der Brand forderte keine Verletzten, aber es entstand ein hoher Sachschaden.

Bild: Kantonspolizei TG

Auto auf Anhänger ausgebrannt

(kapo) Ein Auto ist am Montag in Amriswil in Brand geraten, verletzt wurde niemand. Kurz vor 9 Uhr geriet neben einer Liegenschaft an der Alpenstrasse ein Auto auf einem Anhänger in Brand. Die Feuerwehr Amriswil war rasch vor Ort und löschte den Brand. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es während Arbeiten am Fahrzeug zum Brandausbruch. Die genaue Ursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau. Verletzt wurde niemand. Am Auto, am Anhänger und an der Hausfassade entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Montag, 16. November, 13:59 Uhr
Die Indien Ladies mit ihrer Trainerin Anja Stiefel.

Die Indien Ladies mit ihrer Trainerin Anja Stiefel.

Bild: mat

Unnötige Niederlage und klarer Sieg der Thurgauer Hockey-Frauen

(red) Optimistisch und fast im Vollbestand des Kaders reisten die Thurgau Indien Ladies am Wochenende nach Lugano. Die Zuversicht war berechtigt, sie waren im ersten Abschnitt den Tessinerinnen mehr als ebenbürtig. Leider war es wie so oft schon in dieser Saison: Die Ostschweizerinnen zogen ein ganz schwaches Mitteldrittel ein, was schlussendlich zur klaren Niederlage führte. Im letzten Abschnitt spielten die Kreuzlingerinnen voll auf Augenhöhe. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis ein Sieg gegen die zwei Top-Teams der Liga geling, teilt der Club mit.

Dass es nicht einfach gegen Reinach zu spielen ist, haben die Aargauerinnen am Vortag gegen die ZSC Lions bewiesen, wo sie erst in der Overtime verloren. Das Team vom Bodensee war also gewarnt und legte los wie die Feuerwehr. Die erste Linie rund um die Topspielerinnen Stänz, Haeg und Studentova zeigte, dass sie zu den besten der Liga gehören. Zudem scorten die beiden Nationalmannschafts-Verteidigerinnen, Vallario und Wetli, und zeigten so ihre Scorer-Qualitäten. Immer besser werden auch die jungen Spielerinnen wie Merz und Hurschler. Eine top Teamleistung und der Shutout von Torhüterin Alder führten zum klaren 5:0 Sieg.

Am nächsten Wochenende erwarten die Thurgauerinnen den Tabellenführer in Kreuzlingen. Das Spiel findet am Samstag, 21. November um 14.00 Uhr in der Bodensee Arena statt. Leider nur mit wenigen geladenen Zuschauern, dafür streamen die Ladies den Match auf ihrer Facebook-Seite (Indien Ladies Thurgau). Am Sonntag geht es zum wichtigen Spiel nach Neuenburg, dem Mitkonkurrenten für einen Play-Off Platz.

Montag, 16. November, 13:40 Uhr
Kein Chlauseinzug, keine Hausbesuche: die Klausengesellschaft macht Zwangspause.

Kein Chlauseinzug, keine Hausbesuche: die Klausengesellschaft macht Zwangspause.

Bild: Andrea Stalder

Der Kreuzlinger Samichlaus kommt dieses Jahr nicht

(red) Schweren Herzens hat die Generalversammlung der Klausengesellschaft Kreuzlingen aufgrund der aktuellen Situation entschieden, auf die Klausaktion 2020 gänzlich zu verzichten. Die aufgrund der Statuten notwendige Abstimmung erfolgte schriftlich und ergab ein deutliches Mehr für eine Absage. Die Komplexität der Vorbereitungsarbeiten bei gleichzeitig grossen Unsicherheiten bezüglich Durchführung der Aktion im Dezember und die Abwägung der finanziellen Risiken hätten zu diesem Entscheid geführt, teilt die Klausengesellschaft mit. Es können dieses Jahr daher weder Hausbesuche, noch Besuche in Schulen, Kitas, Vereinen oder Firmen gebucht werden. Das Zusatzangebot der Kleidervermietung kann dieses Jahr ebenfalls nicht zur Verfügung gestellt werden.

Montag, 16. November, 11:10 Uhr

Deutlich weniger neue Corona-Fälle übers Wochenende

(meg) Der Kanton vermeldet am Montag 280 neue bestätigte Covid-Fälle seit Freitag und übers Wochenende. Das sind deutlich weniger als am Montag vor einer Woche (426) und am Montag vor zwei Wochen (457). Die Zahl der hospitalisierten Personen hat jedoch weiter zugenommen. 69 Thurgauer liegen mit einer Covid-Infektion im Spital, auf der Intensivstation werden 13 behandelt. Die Zahl der Todesfälle beläuft sich mittlerweile auf total 71 (plus 5).

Montag, 16. November, 09:51 Uhr

Stromunterbruch in Frauenfeld West

(red) Wie die Gemeinde Gachnang mitteilt, hat sich am Sonntag, 15. November, um 06:03 Uhr im internen Netz von Thurplus ein zweipoliger Kurzschluss ereignet. Dies hatte einen kurzen Spannungseinbruch im Versorgungsgebiet des Unterwerks Frauenfeld West zur Folge. Gachnang war von der Kurzunterbrechnung betroffen.

Montag, 16. November, 09:30 Uhr

Zwei alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr gezogen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Montag in Tobel einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der am Steuer eingeschlafen war. Eine aufmerksame Automobilistin meldete kurz vor Mitternacht der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise eines Autofahrers auf der Strecke Märwil-Affeltrangen. Kurze Zeit später traf eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau in Tobel auf das parkierte Fahrzeug und den darin schlafenden Autofahrer. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte beim 28-Jährigen Alkoholmundgeruch fest und führten eine Atemalkoholprobe durch. Diese ergab einen Wert von 0,92 mg/l, also etwa 1,84 Promille. Der Führerausweis des Ungaren wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Auch in Romanshorn hat die Kantonspolizei einem alkoholisierten Autofahrer den Führerausweis eingezogen. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 21.30 Uhr am Sonntagabend auf der Amriswilerstrasse einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 66-jährigen Schweizer einen Wert von 0,63 mg/l, was 1,26 Promille entspricht. Da er diesen Wert nicht anerkannte, wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe angeordnet. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Montag, 16. November, 08:47 Uhr

Bauernhaus-Brand in Buhwil

Die Feuerwehr beim Löscheinsatz.

Die Feuerwehr beim Löscheinsatz.

Bild: Kapo TG

(kapo) Beim Brand eines Bauernhauses in Buhwil entstand am Sonntagabend hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt.

Kurz vor 20 Uhr bemerkten Anwohner Flammen aus einem Bauernhaus im Oberdorf und alarmierten die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg war mit einem Grossaufgebot im Einsatz und löschte das Feuer im Wohnhaus und der angrenzenden Scheune. Ein Funktionär des Thurgauer Amts für Umwelt begleitete die Löscharbeiten.

Verletzt wurde beim Brand niemand, es entstand Sachschaden von einigen hunderttausend Franken. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau mit Unterstützung eines Elektroexperten abgeklärt. Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst beigezogen.

20:24 Uhr

Massives Littering bei Grillstelle in Stein am Rhein – Polizei sucht Hinweise

(SHPol/ok) Vom Samstag auf den Sonntag haben Unbekannte die Grillstelle beim Chlingewächteracker oberhalb der Burg Hohenklingen in Stein am Rhein benutzt und sämtlichen Abfall mit Leergut zurückgelassen. Solches Verhalten werde nicht toleriert, schreibt die Schaffhauser Polizei in einer Nachricht und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Unsauberer Abgang: Von einem womöglich feuchtfröhlichen Grillabend sind nur noch die Rückstände zu erkennen – nun ermittelt die Polizei.

Unsauberer Abgang: Von einem womöglich feuchtfröhlichen Grillabend sind nur noch die Rückstände zu erkennen – nun ermittelt die Polizei.

Bild: SHPol

Hinter dem massiven Littering steckt vermutlich eine grössere Gruppierung, die sich bei der Grillstelle mit gedecktem Sitzplatz aufgehalten hatte. Der Abfall und das Leergut wurden zurückgelassen und der gedeckte Sitzplatz wurde massiv verunreinigt. Ausserdem, so heisst es in der Mitteilung, wurde Leergut auf dem Hin- oder Rückweg zerschlagen. Gemäss Polizei dürfte die Gruppierung den Fuss- und Wanderweg vom Zentrum Stein am Rhein bis zur Grillstelle benutzt haben. Hinweise nimmt die Schaffhauser Polizei unter der folgenden Telefonnummer entgegen: 052 624 24 24.

Sonntag, 15. November, 10:10 Uhr

Mettlen: Mit Auto überschlagen – keine Verletzten

(kapo/lex) Kurz nach Mitternacht fuhr ein 22-jähriger Autofahrer auf der Bürglenstrasse in Richtung Istighofen. Gemäss der Kantonspolizei Thurgau manipulierte er ausgangs Mettlen am Radio und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet über die Gegenfahrbahn, kam von der Strasse ab und prallte in eine Mauer, wie es in einer Mitteilung heisst. Aufgrund der Kollision überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Ein 22-Jähriger hat sich in Mettlen mit seinem Auto überschlagen. Beim Selbstunfall wurde er nicht verletzt.

Ein 22-Jähriger hat sich in Mettlen mit seinem Auto überschlagen. Beim Selbstunfall wurde er nicht verletzt.

Kapo TG

Die Polizei führte beim 22-jährigen Rumänen eine Atemlufttest durch. Da diese einen Wert von 1,92 Promille ergab, wurde sein Führerausweis aberkannt.

Sonntag, 15. November, 10:00 Uhr

Mit 3,16 Promille: Betrunkener Autofahrer kollidiert in Sitterdorf mit Gartenzaun

(kapo/rwa) Ein 37-jähriger Deutsche war am Samstagabend kurz nach 21 Uhr in Sitterdorf Richtung Amriswil unterwegs, als er auf die Gegenfahrbahn geriet, von der Strasse abkam und in einen Gartenzaun fuhr. Der Mann wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag mitteilte.

Der stark alkoholisierte Autofahrer wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.

Der stark alkoholisierte Autofahrer wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.

Kapo TG

Da der Mann stark alkoholisiert am Steuer sass, wurde ein Atemlufttest gemacht. Dieser ergab einen Wert von 3,16 Promille. Es wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Sonntag, 15. November, 09:37 Uhr

45-Jähriger verliert in Amriswil Kontrolle über sein Auto und kollidiert mit Gartenmauer

(kapo/lex) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 45-jähriger Lenker kurz vor 20 Uhr auf der Weidwiesenstrasse in Amriswil unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte seitlich mit einer Gartenmauer. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Polizisten beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig. «Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.»

Samstag, 14. November, 10:45 Uhr

32-jähriger Lieferwagenfahrer baut Selbstunfall in Lustdorf – er war alkoholisiert unterwegs

(kapo/lex) Ein Lieferwagenlenker war am Freitag, kurz nach 21.30 Uhr, auf der Frauenfelderstrasse von Wolfikon in Richtung Lustdorf unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Kandelaber und einem Hydranten. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Reto Martin

Die Polizei führte beim 32-jährigen Schweizer zudem einen Atemalkoholtest durch. Das Resultate ergab einen Promillewert von 1,6. Die Staatsanwaltschaft ordnete beim Unfallverursacher zusätzlich eine Blutprobe an.