THURGAU-TICKER vom 12. bis 18.Juli

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Samstag, 18. Juli, 10:31 Uhr

Unfall in alkoholisiertem Zustand – Polizei zieht Führerausweis ein

(lex/kapo) Kurz nach drei Uhr war eine Autofahrerin auf der Hauptstrasse in Richtung Wil unterwegs gewesen. Aus noch unbekannten Gründen fuhr die 38-Jährige in einer Linkskurve geradeaus und kollidierte mit dem Trottoirgeländer an der rechten Strassenseite. «Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken», schreibt die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Die Autofahrerin fuhr in ein Trottoirgeländer, verletzt wurde niemand

Die Autofahrerin fuhr in ein Trottoirgeländer, verletzt wurde niemand

Kapo TG

Die Atemalkoholprobe ergab bei der Schweizerin einen Wert von 1,8 Promille. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 17. Juli, 17:17 Uhr

Ermatinger Gemeinderat droht mit Durchsetzung des Badeverbots bei Stedi

(red) Bei der Stedi Ermatingen wurden in letzter Zeit vermehrt Schiffe und Passagiere von Badenden behindert. Auch fühlten sich offenbar einige durch auf dem Ortsschild sitzende Jugendliche gefährdet. Dies schreibt der Ermatinger Gemeinderat. Und er weist darauf hin: Die Bodensee-Schifffahrtsordnung verbiete das Baden und Tauchen im Umkreis von 100 Metern um Landestellen und Hafeneinfahrten generell. Dieses Verbot gelte auf allen Seen in der Schweiz.

«Falls noch weitere Beschwerden wegen Behinderung der Schifffahrt oder Belästigung der Passagiere eintreffen, ist der Gemeinderat gezwungen, Massnahmen zu ergreifen und das Badeverbot durchzusetzen.»

Freitag, 17. Juli, 14:53 Uhr

Kantonsapothekerin Nadja Müller mit Masken-Video

(lsf) Der Kanton Thurgau vermeldet am Freitag vier neue Coronafälle. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 427. Gleichzeitig veröffentlich der Kanton ein Video, in dem Kantonsapothekerin Nadja Müller erklärt und demonstriert, wie eine Maske wirklich schützt.

Freitag, 17. Juli, 12:09 Uhr

Ein Kulturpavillon für Frauenfeld

(red) Der Kulturbetrieb KAFF (Kulturarbeit für Frauenfeld) will auf dem Unteren Mätteli einen Kulturpavillon erstellen. Der Stadtrat von Frauenfeld hat beschlossen, die Realisierung dieses Projektes mit maximal 300'000 Franken zu unterstützen und die Erstellung des Kulturpavillons auf dem Unteren Mätteli zuzulassen.

So wie auf dieser Visualisierung soll der Kulturpavillon aussehen.

So wie auf dieser Visualisierung soll der Kulturpavillon aussehen.

Bild: PD

Das KAFF gehört zu den wichtigsten Veranstaltern in Frauenfeld und engagiert sich aktiv für eine lebendige Stadt. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat das KAFF rund 100 Veranstaltungen pro Jahr organisiert und durchgeführt: unter anderem verschiedenste Konzerte, Partys, Lesungen, Ausstellungen und Poetry Slams.

Immer wieder umgezogen
Allerdings kommt das KAFF in Bezug auf seinen Standort einfach nicht zur Ruhe. Immer wieder musste der Kulturbetrieb umziehen. Zuerst war er an der Zürcherstrasse im ehemaligen Restaurant «Schäfli» untergebracht, danach an der Murgstrasse in der «Linde» und schliesslich an der Grabenstrasse 57. Auch dieses Lokal musste der Verein im Frühjahr 2020 wieder räumen. Seither ist man auf der Suche nach einem neuen Standort. Seit 2013 betreibt das KAFF zudem an der Rheinstrasse 14 ein Gebäude mit Ateliers, Proberäumen und Schulzimmern, das sich aber nicht für Veranstaltungen eignet. Deshalb hat das KAFF die Arbeitsgruppe «KAFF auf Dauer» gegründet, um endlich einen neuen und vor allem festen Standort zu finden.

Die Vertreterin und Vertreter des KAFF sowie der Stadt Frauenfeld am künftigen Standort des Kulturpavillons. (v.l. Robin Kurzbein, Arbeitsgruppe KAFF auf Dauer, Gründungsmitglied Verein projektKAFF; Andreas Elliker, Stadtrat und Leiter des Departementes für Bau und Verkehr; Johannes Eiholzer, Arbeitsgruppe KAFF auf Dauer; Stadtpräsident Anders Stokholm; Julien Pizzini, Präsident Verein projektKAFF; Anna Villiger, Vorstandsmitglied Verein projektKAFF; Christof Stillhard, Leiter des Amtes für Kultur der Stadt Frauenfeld.

Die Vertreterin und Vertreter des KAFF sowie der Stadt Frauenfeld am künftigen Standort des Kulturpavillons. (v.l. Robin Kurzbein, Arbeitsgruppe KAFF auf Dauer, Gründungsmitglied Verein projektKAFF; Andreas Elliker, Stadtrat und Leiter des Departementes für Bau und Verkehr; Johannes Eiholzer, Arbeitsgruppe KAFF auf Dauer; Stadtpräsident Anders Stokholm; Julien Pizzini, Präsident Verein projektKAFF; Anna Villiger, Vorstandsmitglied Verein projektKAFF; Christof Stillhard, Leiter des Amtes für Kultur der Stadt Frauenfeld.

Bild: PD

Kulturpavillon auf dem Unteren Mätteli

In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und verschiedenen Ämtern der Stadt konnte jetzt eine Lösung für das Standort-Problem gefunden werden. Auf dem Unteren Mätteli, das die Stadt Frauenfeld im Baurecht von der Eigentümerin «Armasuisse» besitzt, soll ein Kulturpavillon errichtet werden. Dieser wird in einer Elementbauweise erstellt, die es ermöglicht, das KAFF später bei Bedarf auch an anderer Stelle im Gebiet Murgbogen wieder anzusiedeln. Im Juni hat der Stadtrat diesem Projekt zugestimmt und dem Verein einen Beitrag von maximal 300'000 Franken als Unterstützung zugesichert. Der Kulturpavillon soll rund 900'000 Franken kosten und durch den Verein KAFF, Private, die Stadt und den Kanton getragen werden.

Am 1. August wird das KAFF der Bevölkerung von Frauenfeld um 14 und 17 Uhr auf dem Unteren Mätteli bei einem Apéro das Projekt vorstellen. Dabei wird der Kulturpavillon auf verschiedene Weise visualisiert und damit erlebbar gemacht.

Freitag, 17. Juli, 11:03 Uhr

Hundezone in Romanshorn wird definitiv

(red) Der Stadtrat Romanshorn hat den einjährigen Versuchsbetrieb der Hundezone mit Seeanstoss beim Seebad mit Beschluss vom 14. Juli 2020 in ein Definitivum überführt. Es gibt jedoch Anpassungen.

Wie hier in der Hundebadi in Altnau sollen Hunde künftig auch in Romanshorn im Boodensee planschen können.

Wie hier in der Hundebadi in Altnau sollen Hunde künftig auch in Romanshorn im Boodensee planschen können.

Bild: Donato Caspari (Altnau 3. Juli 2010)

Der Beschluss per 1. August 2020 betrifft die Weiterführung des Hundebadestrands am bestehenden Ort mit angrenzender Freilaufwiese, die Surfwiese mit zeitlich limitiertem Freilauf sowie den nördlichen Verbindungsweg entlang des Seebads. Der Stadtrat stützte sich auf den Bericht einer Arbeitsgruppe, die den Versuchsbetrieb bewertet und Optimierungen vorgeschlagen hat. In ihr engagierten sich nebst Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtrat, Verwaltung und Werken auch Hundehaltende aus der Bevölkerung.

Grundsätzlich scheint der Versuchsbetrieb seit dem 1. August 2019 einem Bedürfnis zu entsprechen und auf breite Akzeptanz gestossen zu sein. So gingen innert Jahresfrist mit 15 nur wenig formelle Reklamationen ein, überwiegend zu Differenzen zwischen Hundehaltenden untereinander und mit Fussgängern, Nichtanleinen von Hunden, Lärm durch Gebell sowie engen Platzverhältnissen auf dem Gehweg nördlich des Seebades, der in der Wintersaison offen ist und die beiden Hundefreilaufzonen miteinander verbindet.

Die Hundezone mit Hundestrand soll östlich des Schwimmbads zu liegen kommen.

Die Hundezone mit Hundestrand soll östlich des Schwimmbads zu liegen kommen.

Bild: PD

Zur Optimierung des Hundebadestrands mit Freilaufwiese und zur Entflechtung der verschiedenen Nutzenden des Gebiets wird die Freilaufzone auf der östlichen Seite hin zum Seeparkareal und südlich hin zur Minigolfanlage umzäunt sowie eine Absperrung über den Uferbereich in den See hinein realisiert. Der Zaun erstreckt sich vom Seeparkareal zum Seebad über den Gehweg und wird mit einer Fussgängerpforte versehen. Die baulichen Massnahmen inklusive Robbydog sollen bis im Frühling 2021 umgesetzt sein.

Zudem hat der Stadtrat in der Wintersaison eine generelle Leinenpflicht auf dem Fussweg nördlich des Seebads beschlossen. Sie tritt erstmals Ende der diesjährigen Sommersaison in Kraft. Auf der verschiedenen Zwecken dienenden Surfwiese dürfen Hunde vom 1. Mai bis 30. September jeweils nur noch von 21.00 bis 10.00 Uhr freilaufen. Diese Regelung gilt ab 1. August 2020. In der Winterzeit besteht hier keine Leinenpflicht.

Mit den Optimierungen ist der Stadtrat überzeugt, einen weiteren Beitrag zu einem friedlichen Nebeneinander von Hunden, Hundehaltenden sowie allen übrigen Nutzenden der idyllischen Seeparkanlage zu leisten.

Freitag, 17. Juli, 09:40 Uhr

Neuer Milchviehstall am Arenenberg

(red) Die Baubewilligung für den neuen Milchviehstall am Bildungs-und Beratungszentrum Arenenberg (BBZ) ist nun rechtskräftig. Ende August geht es los! Der alte Stall wird abgebrochen. Der Neubau soll bereits im kommenden Spätfrühling fertig gestellt sein und zum 10. Arenenbergertag, am 6. Juni 2021, der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Der 1959 erbaute Milchviehstall am Arenenberg wird in den nächsten Wochen abgebrochen und durch einen modernen Stall ersetzt.

Der 1959 erbaute Milchviehstall am Arenenberg wird in den nächsten Wochen abgebrochen und durch einen modernen Stall ersetzt.

Bild: PD

Mit dem Neubau des Milchviehstalls verändert sich auch die Ausrichtung der Milchviehhaltung am BBZ. Das neue Haltungssystem fokussiert auf maximale Weidehaltung für die Milchkühe in Verbindung mit dem (automatischen) Melksystem «Roboter». Weide und Stall sind für die Tiere ganztägig frei zugänglich. Dazu verfügt der neue Stall über ein spezielles Kompostierungssystem. Dabei liegen die Kühe in einem offenen Liegebereich auf weichem Sägemehl, welches aktiv kompostiert. Dieses Kompostierungssystem erlaubt dem BBZ wertvolle Praxiserfahrungen zum Komposteinsatz auf der Wiese in einem Bio-Betrieb kennenzulernen.

Neu 52 statt 23 Kuhplätze

Der 1959 am Bildungs-und Beratungszentrum Arenenberg gebaute Milchviehstall wurde zwar 1989 zu einem Laufstall mit 23 Kuhplätzen umgebaut, den heutigen Anforderungen an eine moderne landwirtschaftliche Grund-und Weiterbildung wird dieser Stall jedoch nicht mehr gerecht. Neu entsteht an demselben Standort ein neuer Stall für 52 Milchkühe mit einem Melkroboter, Futterlager und einer Besuchergalerie. So wird der Bildungs-und Beratungsstandort Arenenberg seinen vielfältigen Aufgaben auch in Zukunft gerecht. (red)

Um die Kernkompetenzen in der landwirtschaftlichen Ausbildung zu stärken, wird der neue Milchviehstall mit einer Besuchertribüne ausgestattet. So können die Schülerinnen und Schüler aber auch die Besucher am Arenenberg direkt vor Ort von den gesammelten Erfahrungen lernen und profitieren.

Rück-und Neubau werden vom kantonalen Hochbauamt geführt. Bereits Ende April 2021 soll der Neubau abgeschlossen sein, sodass die Heuernte 2021 ins neue Gebäude eingefahren werden kann.

Mit dem Neubau des Milchviehstalls macht das BBZ tierfreundliche Milchproduktion sichtbar und gibt so auch zukünftig ein attraktives und anregendes Beispiel für die landwirtschaftlichen Praktiker und weitere Interessierte.

Donnerstag, 16. Juli, 17:29 Uhr
Blick auf Baden im Kanton Aargau.

Blick auf Baden im Kanton Aargau.

Bild: PD

«Öpfel meets Rüebli»: Thurgau und Aargau Tourismus kooperieren

(red) Ganz nach dem Motto von Landei zu Landei lancieren Thurgau Tourismus und Aargau Tourismus eine gemeinsame Kampagne. Gemüse- und Obstkanton, unentdeckte Naturjuwelen und jede Menge erfrischende Gewässer sind nur eine kleine Auswahl an Gemeinsamkeiten beider Kantone. Für ein besseres Kennenlernen des Öpfel- respektive Rüebli-Kantons, bieten die jeweiligen Tourismusorganisationen gegenseitig freundschaftliche Reduktionen an.

Mit der Frage, ob die lieben Aargauer bereits den vielseitigen Apfelkanton kennen, locken die Thurgauer ihren Fast-Nachbarn in die Ostschweiz und umgekehrt. Ein attraktives Angebot mit freundschaftlichen Reduktionen wird den Gästen gegenseitig geboten. Buchen dürfen alle mit einer TG- oder AG-Postleitzahl im jeweiligen Partnerkanton. Die Aktion ist ab sofort buchbar und gültig für Aufenthalte bis 31.12.2020.

Weitere Infos für Thurgauer unter: www.aargautourismus.ch/oepfel-meets-ruebli

Donnerstag, 16. Juli, 15:18 Uhr

Geld und Zigaretten aus Kiosk gestohlen

(kapo) Eine unbekannte Täterschaft ist in den vergangenen beiden Nächten in einen Kiosk in Diessenhofen eingedrungen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zum Kiosk des Schwimmbades Rodenbrunnen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden Bargeld und Zigaretten gestohlen, in der darauffolgenden Nacht flüchtete die Täterschaft ohne Deliktsgut. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Diessenhofen unter 058 345 28 00 zu melden.

Donnerstag, 16. Juli, 14:52 Uhr
Lea-Sophie Cramer war CEO der Liebesspielzeug-Firma Amorelie.

Lea-Sophie Cramer war CEO der Liebesspielzeug-Firma Amorelie.

Bild: PD

Kräfte von Amorelie und Digitec für Kreuzlinger Unternehmen

(red) Seit Mitte Juli sind zwei Persönlichkeiten, die sinnbildlich für ein innovatives Unternehmertum im digitalen Zeitalter stehen, Teil des Verwaltungsrats von ifolor: Lea-Sophie Cramer («Amorelie») und Florian Teuteberg («Digitec Galaxus»). Beide haben mit Startups ihre jeweilige Branche und den Online-Handel massgeblich geprägt.

ifolor-Verwaltungsratspräsident Philipp Schwarz, dessen Vater einst das Familienunternehmen gegründet hatte, sowie sein Sohn, CEO Hannes Schwarz, freuen sich ausserordentlich über den Neuzugang: «Wir sind überzeugt, dass wir mit diesen beiden äusserst erfolgreichen Unternehmerpersönlichkeiten eine sehr wertvolle Bereicherung unseres VR-Gremiums erfahren dürfen im Interesse einer weiterhin prosperierenden Entwicklung unserer Firma in der Zukunft.»

Lea-Sophie Cramer, geboren 1987 in Berlin, ist Co-Gründerin und ehemalige CEO von «Amorelie», einer der bekanntesten deutschsprachigen Marken im Bereich Liebesspielzeuge. Bis Anfang 2020 war die 33-Jährige noch CEO von «Amorelie», hat sich inzwischen aber aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Einer breiteren Zielgruppe wurde Cramer letztes Jahr bekannt als Jury-Mitglied der von Stefan Raab für Pro7 produzierten Start-up TV-Show «Das Ding des Jahres». Lea-Sophie Cramer zu ihrem neuen Engagement: «ifolor ist eine starke Marke für emotionale Produkte, die direkt an den Endkunden verkauft werden. Diese Stärken weiter auszubauen und zu helfen die Marke, Produkte und Märkte weiterzuentwickeln motiviert mich sehr.»

Florian Teuteberg, geboren 1978, gründete noch während seines Maschinenbau-Studiums im Alter von 21 Jahren «Digitec», das innert wenigen Jahren zum führenden Schweizer Elektronikanbieter aufstieg. Nach dem Aufbau von «Galaxus» zum führenden Online-Warenhaus der Schweiz erfolgte der Zusammenschluss mit Migros 2012 zur «Digitec Galaxus AG», wo er heute noch CEO ist. ifolor freut sich, dass der CEO des Schweizer Elektronikmarktführers neu beim Schweizer Fotoproduktmarktführer mitwirkt. Auch Teuteberg ist voller Vorfreude: «ifolor ist ein Schweizer Unternehmen mit einer langen und erfolgreichen Geschichte. Diese zusammen mit dem engagierten Team im In- und Ausland fortzuschreiben, finde ich äusserst spannend», so der Zürcher.

Florian Teuteberg, CEO von Digitec Galaxus.

Florian Teuteberg, CEO von Digitec Galaxus.

Bild: PD
Donnerstag, 16. Juli, 14:08 Uhr

Neue Covid-Erkrankte im Thurgau

(red) Der Kanton Thurgau vermeldet sechs neue Corona-Fälle. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen wächst auf 423. Auch die Zahl der hospitalisierten Erkrankten nimmt zu. Momentan befinden sich vier Personen in Spitalpflege (vorher 0). Eine kranke Person liegt auf der Intensivstation (vorher 0). Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 18.

Donnerstag, 16. Juli, 11:56 Uhr

Stadler steigt als Platinsponsor beim HC Thurgau ein

Die Stadler Rail AG unterstützt künftig den HC Thurgau. Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident der Stadler, ist ein grosser Eishockeyfan.

Die Stadler Rail AG unterstützt künftig den HC Thurgau. Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident der Stadler, ist ein grosser Eishockeyfan.

Bild: Urs Bucher

(red) Dass Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhlers Herz stark für den Eishockey-Sport schlägt, weiss man mittlerweile im ganzen Land. Als ehemaliger Spieler unterstützt er seit Jahren nun in der Rolle des erfolgreichen Unternehmers verschiedene Clubs in dieser rasanten, attraktiven Sportart. Angefangen von den ZSC Lions über die GCK Lions zu den Berliner Eisbären supportet er mit Stadler die Bemühungen dieser Clubs. Neu gesellt sich auch der HC Thurgau wieder zu dieser Gruppe der Top-Clubs in ihren Ligen. Nach einigen Jahren Abstinenz als Sponsor, darf man sich bei den Leuen aus dem Thurgau wieder freuen. Die Stadler Rail AG ist neuer Platinsponsor für die kommende Spielzeit.

Grosse Bedeutung
Die neue Führungscrew beim HC Thurgau ist begeistert über die Zusage von Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler. Es sei ein Meilenstein in der Club-Geschichte, dass mit Stadler das Vorzeigeunternehmen im Kanton Thurgau den HC Thurgau wieder unterstützt. Beides seien Leuchttürme in ihren Bereichen. Beim HC Thurgau weiss man um die grosse Bedeutung dieser Rückkehr. Es ist aber auch eine Verantwortung, gerade für die Führung, die neuen Strukturen weiter voranzutreiben und positiv nach vorne zu blicken. Das macht sich natürlich etwas leichter, wenn man die grosse Akzeptanz in der Thurgauer Wirtschaft spürt. Wie Geschäftsführer Thomas Imhof erläutert, ist der Zuspruch in den aktuellen Sponsorenverhandlungen sehr positiv zu werten. Dazu gehören natürlich auch viele langjährige Partner aus allen Kategorien, die sich auch für die kommende Saison dazu bekennen, den HC Thurgau zu unterstützen.

Verbunden mit dem Thurgau
Seine Verbundenheit mit dem Thurgau zeigt Peter Spuhler in vielerlei Hinsicht. Als Stadler-Verwaltungsratspräsident sagt er ja zum Standort Bussnang, wohnt selber im Kanton und engagiert sich bei verschiedenen Institutionen im Kanton. Neu kommt jetzt auch wieder der HC Thurgau dazu. Auf die Frage, warum Peter Spuhler sein Engagement wieder aufnimmt, erläutert er seine Gründe in der neuen Führungscrew und der guten Junioren-Abteilung. Spuhler weiss um die Wichtigkeit einer guten Juniorenabteilung. Denn wenn Jugendliche Sport treiben, nützt das der ganzen Gesellschaft, so der Verwaltungsratspräsident von Stadler. Persönlich sieht er die Möglichkeit, als ganzer Verein mit der breiten Unterstützung der Fans und der Wirtschaft einen weiteren Schritt vorwärts zu gehen. Und diesen Schritt möchte er ebenfalls unterstützen. Peter Spuhler freut sich am grossen Engagement der Thurgauer Wirtschaft und erhofft sich eine Sogwirkung, dass sich weitere Thurgauer Unternehmen für den HC Thurgau einsetzen.

Die Weichen sind gestellt
Das Dreieck Sport, Fans und Partner formt sich für die kommende Saison beim HC Thurgau. Verwaltungsratspräsident Thomas Müller und die VR-Mitglieder Cäsar Müller, Ralph Ott und René Fontana freuen sich ebenfalls über das Engagement von Peter Spuhler und vermerken: «Mit den verschiedenen positiven Meldungen aus dem Kader, von unseren Fans und der Wirtschaft, sind die Weichen für eine spannende, hoffentlich sportlich erfolgreiche Saison gestellt. Vielen Dank an alle, die sich für den HCT mit Herz und Seele engagieren.»

Donnerstag, 16. Juli, 10:38 Uhr

Neues Entsorgungszentrum in Kreuzlingen

Das neue Entsorgungszentrum an der Maurerstrasse 3 in Kreuzlingen.

Das neue Entsorgungszentrum an der Maurerstrasse 3 in Kreuzlingen.

Bild: PD

(red) Am Samstag, 15. August, um 8 Uhr, öffnet das neue Entsorgungszentrum an der Maurerstrasse 3 in Kreuzlingen offiziell seine Tore. Planmässig kann der Betrieb somit von der Stadt Kreuzlingen zur TIT Imhof AG übergehen, die das moderne Entsorgungszentrum im Auftrag der KVA Thurgau betreiben und die Entsorgungssicherheit für die Einwohnerinnen und Einwohner sicherstellen wird.

Donnerstag, 16. Juli, 09:26 Uhr

2019 wieder mehr Besucher in den Thurgauer Kinos

Das Open-Air-Kino Arbon lockt im Spätsommer jeweils mehrere Tausend Besucher an.

Das Open-Air-Kino Arbon lockt im Spätsommer jeweils mehrere Tausend Besucher an.

Bild: Michel Canonica

(red) Nach einem vergleichsweise trüben Kinojahr 2018 konnten die Kinos 2019 mit rund 130'000 Eintritten wieder etwas mehr Zuschauerinnen und Zuschauer begrüssen (+16 Prozent). Das ist den Zahlen der kantonalen Dienststelle für Statistik zu entnehmen. Bei den total verkauften Kinotickets gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Schwankungen. Tendenziell ist die Zahl der Kinobesuche im Thurgau über die letzten Jahre zurückgegangen.

Die meisten Besucher kamen für «Zwingli»
Der beim Thurgauer Kinopublikum beliebteste Film war 2019 der Schweizer Film «Zwingli», gefolgt von der US-amerikanischen Tragikomödie «Green Book – Eine besondere Freundschaft» und dem Animationsfilm «Der König der Löwen».

Mit vier Kinos und drei grösseren sowie diversen kleineren Open-Air-Kinos ist die Kinolandschaft im Thurgau überschaubar. Die vier Kinos in Frauenfeld, Romanshorn und Weinfelden bieten insgesamt 841 Sitzplätze, unterteilt in sieben Säle. Während der Sommermonate wird dieses Angebot durch drei grosse Open-Air-Kinos in Arbon, Frauenfeld und Kreuzlingen sowie etliche kleinere Freiluftkinos ergänzt.

Mittwoch, 15. Juli, 18:06 Uhr

Über 300 Vorbestellungen für HCT-Saisonabo – bei 500 wird der Preis halbiert

(lsf) Der HC Thurgau verkauft Stehplatz-Abos für die neue Saison zum Preis von 250 Franken anstelle von 400 Franken – falls im Vorverkauf mindestens 500 Abos verkauft werden. Der Deal sei aus Vorfreude auf die neue Saison, die Emotionen und als Dank für die stetige Unterstützung der Fans lanciert worden, heisst es auf der Website des Vereins:

«Dabei gilt es zusammenzustehen und miteinander so viel zu bewirken, dass wir alle profitieren können. Ihr von einem unschlagbaren Preis und wir von einer noch grösseren Unterstützung auf der Stehrampe.»

Heute hat der HCT die 300er-Marke geknackt. Noch bis am 7.August müssten also zusätzlich 200 Saisonabos bestellt werden, damit für alle der Preis halbiert wird.

Bei jeder Bestellung können Fans dem Verein zudem mit einem freiwilligen Solidaritätsbeitrag den Rücken stärken. Denn die aktuelle Situation sei herausfordernd. Ab 50 Franken Solidaritätsbeitrag platziert der HCT den Namen auf das originale Mannschaftstrikot der Saison 2020/21. Ab 200 Franken erhält man ein originales Mannschaftstrikot — mit dem eigenen Namen verewigt — obendrauf.

Mittwoch, 15. Juli, 16:55 Uhr

Rega muss 82-jährige Autofahrerin nach Unfall ins Spital fliegen

Die Autofahrerin musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Die Autofahrerin musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Nach der Kollision mit einem Lieferwagen musste am Mittwoch in Felben-Wellhausen eine Autofahrerin durch die Rega ins Spital geflogen werden. Die 82-jährige Autofahrerin war kurz vor 13.30 Uhr auf der Römerstrasse in Richtung Verzweigung zur Hauptstrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau beabsichtigte sie bei der Verzweigung links abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Lieferwagen eines 36-Jährigen, der von Felben in Richtung Frauenfeld unterwegs war.

Die Stützpunktfeuerwehr Frauenfeld wurde zur Bergung der Autofahrerin beigezogen. Sie musste mit schweren Verletzungen durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren am Unfallort. Während der Unfallaufnahme musste die Strasse im Bereich der Unfallstelle während mehreren Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehren Am Wellenberg und Frauenfeld erstellten eine Umleitung.

Mittwoch, 15. Juli, 16:26 Uhr

Brand und Überflutung im Heizungsraum

(kapo) Am Mittwochmorgen kam es in Balterswil zu einem Brand in einem Heizungsraum. Gemäss Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet kurz nach 10 Uhr im Weiler Ifwil bei Schweissarbeiten in einem Heizungsraum die Boilerisolation in Brand. Dadurch sind die Wasseranschlüsse aus Kunststoff geschmolzen, worauf die Kellerräume des Einfamilienhauses geflutet wurden. Die Feuerwehr Bichelsee-Balterswil war rasch vor Ort, löschte den Boilerbrand und pumpte in der Folge das Wasser aus dem Keller. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Mittwoch, 15. Juli, 16:11 Uhr

Frauenfeld lädt trotz Corona zur Bundesfeier – allerdings nicht im Altersheim

Der Frauenfelder Funken im Jahr 2016.

Der Frauenfelder Funken im Jahr 2016.

Bild: Andrea Stalder

(red) Viele Gemeinden haben ihre offiziellen Bundesfeiern pandemiebedingt abgesagt. Nicht so in der Kantonshauptstadt. Am Freitagabend, 31.Juli, wird in Frauenfeld auf der Wiese bei der Festhalle Rüegerholz um 21.45 Uhr wieder der Funken entzündet. Dies ist einer Mitteilung des städtischen Amts für Kommunikation und Wirtschaftsförderung zu entnehmen.

Alle Frauenfelder sind eingeladen zum Zusammensein mit Willkommensapéro ab 18.30 Uhr. Für musikalische Unterhaltung sorgt Entertainer Reto Eigenmann. Um 20.15 Uhr folgt die Ansprache von Gemeinderatspräsident Elio Bohner, danach zeigt die Rock-Academy eine Tanzshow. Es gibt eine Festwirtschaft mit Speis und Trank. Bei schlechter Witterung findet die Feier in der Festhalle statt.

2018 spielte das Wetter an der Bundesfeier vor der Rüegerholzhalle in Frauenfeld mit.

2018 spielte das Wetter an der Bundesfeier vor der Rüegerholzhalle in Frauenfeld mit.

Bild: Andrea Stalder

Für die Veranstaltung hat die Stadt ein Schutzkonzept ausgearbeitet. So ist die Anzahl der Sitzplätze begrenzt, und für die Rückverfolgbarkeit werden gemäss den Verordnungen des BAG die Kontaktdaten der Gäste erfasst, 14 Tage lang aufbewahrt und danach vernichtet. Eine Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Sollte es während der Veranstaltung enge Kontakte mit Covid-19-Erkrankten geben, kann es allenfalls zu einer Quarantäne kommen. Die Bundesfeier am 1.August im Alterszentrum Park findet dieses Jahr hingegen nicht statt.

Mittwoch, 15. Juli, 14:40 Uhr

Ex-Bachelorette-Kandidat Rico Giger wird Vater

Rico Giger im Lion Soul in Frauenfeld.

Rico Giger im Lion Soul in Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder (15.September 2016)

(lsf) Rico Giger aus Felben hat im Frühling 2019 bei der Kuppelshow Bachelorette um Andrina gebuhlt. Allerdings habe er nicht mitgemacht, um die grosse Liebe zu finden, sagt er nun zu 20 Minuten: «Das geht da gar nicht, wenn man die Frau vorher nicht kennt. Ich ging da hin, um etwas Spass zu haben und etwas zu provozieren.» Die Bachelorette schickte ihn damals nach Hause, weil er mit einer Kellnerin geflirtet hatte.

Heute hat Giger die wirkliche Liebe gefunden, wie 20 Minuten berichtet. Er und seine Partnerin erwarten im September erstmals Nachwuchs, ein Mädchen.

Giger ist Kampfsportler, er betreibt K1 – Kickboxen, bei dem man die Knie einsetzen darf. In der Kategorie bis 77 Kilogramm ist er gar Weltmeister. Ausserdem spielt der Thurgauer Schweizer Örgeli.

Mittwoch, 15. Juli, 11:11 Uhr

Urs Martin präsentiert limitierte Auflage der «Thurgau-Maske»

(ubr) Auf seiner Facebook-Seite präsentiert Neu-Regierungsrat Urs Martin eine Schutzmaske mit dem Logo des Kantons Thurgau. Und er vermerkt dazu: «Neue Werbeflächen werden erschlossen.» Auf Nachfrage interessierter Bürger schreibt er, er habe nur ein paar wenige Exemplare für den Fachstab Pandemie bei Werderundgut machen lassen. Und ergänzt, dass dies auf seine eigene Rechnung geschehen sei.

Mittwoch, 15. Juli, 10:28 Uhr

Vier neue Corona-Fälle im Thurgau

(ubr) Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch vier neue positiv auf Corona getestete Personen seit dem Vortag. Damit beläuft sich die Gesamtzahl auf 417. Dafür konnten zwei Personen mittlerweile das Spital verlassen. Es verbleiben 4 Erkrankte in stationärer Behandlung, eine davon befindet sich auf der Intensivstation.

Mittwoch, 15. Juli, 10:03 Uhr

TKB schenkt fünf Fitnessparks - In Kreuzlingen und vier anderen Städten

So könnte der Fitnesspark in Frauenfeld einmal aussehen.

So könnte der Fitnesspark in Frauenfeld einmal aussehen.

(Bild: PD)

(red) Im nächsten Jahr feiert die Thurgauer Kantonalbank ihr 150-Jahr-Jubiläum und realisiert gemeinsam mit fünf Gemeinden im Kanton Fitnessparks. In ihrem Jubiläumsjahr und darüber hinaus will die Bank die Thurgauerinnen und Thurgauer bewegen. Aus diesem Grund plant sie in Zusammenarbeit mit fünf Gemeinden und Städten in den fünf Thurgauer Bezirken Fitnessparks im Freien. Dort sollen sich Alt und Jung treffen und spielerisch fit halten.

Auch in Kreuzlingen ist ein Fitnesspark geplant, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Kreuzlingen. Realisiert wird er südlich des Sallmannschen Parks, zwischen Bärenstrasse und dem Neubau des Alterszentrums Kreuzlingen. Zusätzlich zum Fitnesspark, der die Bezeichnung «Fit 21» trägt, entsteht eine neue, parkähnliche Anlage und weitere Koordinations- und Bewegungsangebote, die durch die Stadt umgesetzt werden. Geplant sind zehn Fitnessgeräte, vier Sitzbänke sowie eine Trinkstelle.

Ruedi Wolfender, Leiter Gesellschaft und Liegenschaften, begleitet das Projekt aktiv und plant bereits heute die zukünftige Erweiterung mit einem Kinderspielplatz nach dem Rückbau des Provisoriums des Alterszentrums. Mittlerweile ist das Baugesuch für den Fitnesspark «Fit 21» und die Umgestaltung der Wiese für die öffentliche Auflage parat und kann ab Dienstag, 21. Juli 2020 in der Bauverwaltung Kreuzlingen eingesehen werden.

Dienstag, 14. Juli, 17:58 Uhr
Die Fähre «Kreuzlingen» in der Werft in Romanshorn.

Die Fähre «Kreuzlingen» in der Werft in Romanshorn.

(Reto Martin - 29.1.2014)

Yacht kollidiert mit Fähre: Polizei sucht Zeugen

(red) Am Freitag, den 10. Juli, gegen 15:30 Uhr, kollidierte beim Auslaufen aus dem Konstanzer Hafen Staad eine Motoryacht mit der Autofähre «Kreuzlingen». Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen sucht die Wasserschutzpolizei in Konstanz Zeugen, die den Zusammenstoß der beiden Schiffe von der Autofähre aus beobachtet haben. Auch Filmaufnahmen, die von Passagieren beispielsweise per Handy gefertigt wurden, können hierzu verwendet werden.

Hinweise bitte an die Wasserschutzpolizei Konstanz, Tel.: 0049 7531/5902-0.

Dienstag, 14. Juli, 16:56 Uhr

Rainer Krähenmann wird ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Dienste in Münsterlingen

(red) Die Geschäftsleitung der Spital Thurgau AG hat Rainer Krähenmann zum Nachfolger des verstorbenen Gerhard Dammann gewählt. Er besetzt künftig die ärztliche Direktion der Psychiatrischen Dienste Thurgau (PDT) sowie die Funktion Chefarzt Erwachsenenpsychiatrie. Sein Stellenantritt wird per 1. Februar 2021 erfolgen.

PD Dr. med. Rainer Krähenmann

PD Dr. med. Rainer Krähenmann

(Bild: PD)

Rainer Krähenmann ist aktuell als Chefarzt der Psychiatrie Biel/Bienne am Spitalzentrum Biel sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Psychiatriezentrum Münsingen AG tätig. In Biel hat er von Grund auf ein qualitativ hochstehendes und zweisprachiges psychiatrisches Versorgungsangebot aufgebaut und die Planung für einen Weiterausbau mit einer stationären Kriseninterventionsstation vorangetrieben. Zwischen 2008 und 2019 war Rainer Krähenmann in der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) Zürich in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Oberarzt im Zentrum für Depressionen, Angsterkrankungen und Psychotherapie.

Krähenmann hat Ostschweizer Wurzeln, ist 43 Jahre alt und verheiratet. Seine ersten Psychiatrie-Erfahrungen hat er als Unterassistenzarzt in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen gesammelt. Er lässt sich in einer Mitteilung der Spital Thurgau AG wie folgt zitieren:

«Ich freue mich sehr, die unter meinem Vorgänger Herrn Dammann äusserst erfolgreich verfolgten Ziele fortzusetzen und in meine neue Rolle hineinzuwachsen. Wo möglich werde ich auch eigene Akzente setzen. Und nicht zuletzt liegt mir auch die persönliche Behandlung von psychiatrischen Patientinnen und Patienten am Herzen.»
Dienstag, 14. Juli, 15:06 Uhr

Pandemie-Fachstab rät zur digitalen Erfassung von Kontaktdaten

(red) Die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit von Kontakten ist Teil vieler Schutzkonzepte. Die Erfahrung zeigt, dass diese in der Praxis nicht immer gewährleistet ist, heisst es in einer Mitteilung des Fachstabs Pandemie des Kantons Thurgau. Schwer lesbare, fehlerhafte oder falsche Angaben auf handschriftlich ausgefüllten Formularen erschweren das Contact Tracing. Der Fachstab Pandemie rät daher, digitale Lösungen zur Datenerfassung einzusetzen.

Viele Schutzkonzepte sehen die Erfassung der Kontaktdaten ihrer Kunden vor. Noch geschieht dies im Thurgau vielfach mittels handschriftlich auszufüllender Listen. Der Fachstab Pandemie rät jedoch davon ab und empfiehlt stattdessen digitale Lösungen zur Erfassung von Kontaktdaten einzusetzen. Regierungsrat Urs Martin sagt:

Regierungsrat Urs MartinChef Departement für Finanzen und Soziales

Regierungsrat Urs Martin
Chef Departement für Finanzen und Soziales

(Bild: Andrea Stalder)
«Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die handschriftliche Erfassung der Kontaktdaten die Rückverfolgbarkeit nicht immer gewährleisten kann.»

Sei dies, weil sich Handschriften nicht eindeutig entziffern lassen oder die Angaben fehlerhaft oder falsch sind. Dadurch wird das Contact Tracing erschwert. Eine rasche Kontaktaufnahme mit Kontaktpersonen einer positiv auf COVID-19 getesteten Person ist jedoch wichtig zur Eindämmung weiterer Infektionen.

Die Rückverfolgbarkeit der Kontakte als Teil der Schutzkonzepte muss gewährleistet werden. Ist dies nicht der Fall, kann dies eine Schliessung eines Betriebes oder einer Veranstaltung zur Folge haben. In anderen Kantonen wurden die elektronische Erfassung sowie Verifizierung von Kundendaten bereits als verbindlich erklärt. Der Fachstab Pandemie behält sich vor, wenn nötig für den Kanton Thurgau ebenfalls eine elektronische und vor Ort zu verifizierende Erhebung der Kontaktdaten beim Regierungsrat zu beantragen.

Dienstag, 14. Juli, 13:59 Uhr

Maserati-Fahrer baut Unfall und verschwindet

Die Leitplanke wurde durch den Unfall beschädigt.

Die Leitplanke wurde durch den Unfall beschädigt.

(Bild: Kantonspolizei Thurgau)

(kapo) Ein unbekannter Autofahrer oder eine unbekannte Autofahrerin verursachte am Samstagmorgen auf der Autobahn A7 bei Gachnang einen Selbstunfall und beschädigte die Leitplanke. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war das Unfallfahrzeug zwischen 6 und 7 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Konstanz unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen kam es kurz vor der Ausfahrt Frauenfeld West zur Kollision mit der rechten Leitplanke. Anschliessend setzte der oder die Lenkerin die Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Beim Verursacherfahrzeug handelt es sich um einen Maserati GranTurismo, dessen Heck inklusive der linken Heckleuchte beschädigt sein muss. Die Lenkerin oder der Lenker des Maserati oder Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 melden.

Dienstag, 14. Juli, 11:28 Uhr

Zwei weitere Coronapatienten im Spital

Dienstag, 14. Juli, 10:47 Uhr

Erfolgsstory KUH-Bag

(red) Das Kunststoffsammelsystem Kuh-Bag der drei Abfallverbände A-Region (St.Gallen-Rorschach-Appenzell), KVA Thurgau und Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) bewährt sich immer mehr und entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte. In einer Medienmitteilung der Verbände heisst es: Im ersten Halbjahr 2020 wurden gegenüber dem Vorjahr wiederum rund 25 Prozent mehr Kunststoffe aus Haushalten gesammelt.

Ein Kuh-Bag-Sammelfahrzeug des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid.

Ein Kuh-Bag-Sammelfahrzeug des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid.

Bild: PD

Das Kuh-Bag-Gebiet umfasst heute flächendeckend 130 beteiligte Gemeinden mit rund einer halben Million Einwohnern. Im Jahr 2019 wurden im Kuh-Bag-Gebiet rund 860 Tonnen Kunststoffe aus Haushalten gesammelt – dies entspricht einem Mengenwachstum von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nun zeigen die Halbjahreszahlen, dass der Mengenzuwachs weiter anhält. Im ersten Halbjahr 2020 konnten rund 550 Tonnen Kunststoffe gesammelt werden. Hochgerechnet wird somit im Jahr 2020 eine Menge von über 1000 Tonnen gesammelte Kunststoffe erreicht werden können.

Dienstag, 14. Juli - 8:38 Uhr
Goldruten zählen zu den Neophyten.

Goldruten zählen zu den Neophyten.

Bild: Reto Martin

Um die Feuchtgebiete auf der Frauenfelder Allmend zu schützen: Freiwillige entfernen Goldruten

(red) Das Naturschutzgebiet Allmend Frauenfeld ist ein einzigartiges Gebiet für seltene Arten-Gemeinschaften mit diversen Lebensräumen, Feucht- und Trockenbiotopen. Damit diese weiterhin erhalten bleiben, sind unterschiedliche Pflegearbeiten erforderlich, wie die Stadt Frauenfeld in einer Mitteilung schreibt. Um in den südlichen Altläufen auf der Allmend die Feuchtbiotope zu erhalten, müssen die Goldruten – eine invasive Neophyten-Art – entfernt werden. Somit erhalten andere, langsam wachsende Pflanzen wieder mehr Licht und werden nicht verdrängt. Denn viele Insekten und Kleintiere sind auf eine grosse Artenvielfalt angewiesen, die ihre Nahrungsquelle bilden.

Nur dank Freiwilligen möglich

Bereits zum fünften Mal findet am Freitag, 14.August und Samstag, 15.August 2020 jeweils von 8.30 bis ca. 16 Uhr ein Pflegeeinsatz des Amts für Hochbau und Stadtplanung statt.

Wer mithelfen möchte, kann sich bis zum 12.August 2020 per E-Mail an daniel.schoepfer@stadtfrauenfeld.ch oder telefonisch unter 052'724'52'83 für den Pflegeeinsatz anmelden. Die Stadt Frauenfeld offeriert als Dank allen Helfern einen Znüni und ein Mittagessen. Treffpunkt ist beim Polygon P6 auf der Allmend. Allen Helferinnen und Helfern wird empfohlen, gutes Schuhwerk, schützende Kleidung und Handschuhe zu tragen.

Dienstag, 14. Juli - 8:18 Uhr
Kommende Woche werden im Waldbereich zwischen Kalchrain und Eschenz dringende Holzarbeiten durchgeführt.

Kommende Woche werden im Waldbereich zwischen Kalchrain und Eschenz dringende Holzarbeiten durchgeführt.

Symbolbild: Keystone

Dringende Holzarbeiten wegen Borkenkäferbefall: Kantonsstrasse zwischen Herdern und Eschenz gesperrt

(red.) Ab Dienstag, 21.Juli 2020 müssen an der Frauenfelderstrasse zwischen Herdern und Eschenz dringende Holzerarbeiten infolge Borkenkäferbefall ausgeführt werden. Das schreibt das Tiefbauamt des Kantons Thurgau in einer Mitteilung. Aus Sicherheitsgründen bleibt die Frauenfelderstrasse im Waldbereich zwischen Kalchrain und Eschenz vom 21.Juli 2020, 7 Uhr bis Freitag, 24.Juli 2020 ca. 17 Uhr vollständig gesperrt.

Die Verkehrsumleitung erfolgt ab Eschenz über Steckborn - Lanzenneunforn nach Herdern und in umgekehrter Richtung.

Montag, 13. Juli, 17:49 Uhr

Manuel Strupler heiratet seine Linda

(sme) Der Weinfelder Gartenbauer und Landwirt Manuel Strupler hat sein Glück gefunden. In den sozialen Medien verkündet der 40-Jährige, dass er seine Lebenspartnerin Linda Gehrig geheiratet hat. Am Freitag schlossen die beiden an der zivilen Trauung den Bund der Ehe.

Besonders auf sich aufmerksam machte Strupler im Thurgau im vergangenem Herbst. Damals schaffte er für die SVP die Wahl in den Nationalrat.

Montag, 13. Juli, 17:13 Uhr

2000 Legehennen suchen ein neues Zuhause

Diese weissen und braunen Hennen suchen ein Zuhause.

Diese weissen und braunen Hennen suchen ein Zuhause.

Bild: PD

(red) Die Tierhilfe Schweiz führt am Wochenende eine Ausstallung von Legehennen durch. Unter dem Motto «2000 Legehennen möchten adoptiert werden», sucht der Verein Plätze für die Hennen, wo sie ihr Leben weiterleben können. Die Ausstallung findet auf dem Zwickyhof zwischen Märstetten und Engwilen statt.

Am Samstag, 18.Juli, können grössere Posten von braunen oder weissen Hennen zwischen 19 und 23 Uhr abgeholt werden. Am Sonntag, Montag und Dienstag jeweils zwischen 19 und 22 Uhr dann auch kleinere Gruppen von Tieren. Die weissen und braunen Hennen werden gratis abgegeben, es wird jedoch eine Spende erwartet.

Montag, 13. Juli, 16:03 Uhr

400 Interessierte aber nur 300 bewilligte Läufer am Seelauf

Fröhliche Sportler am Kesswiler Seelauf.

Fröhliche Sportler am Kesswiler Seelauf.

Bild: Christof Lampart

(art) Es herrschte prächtiges Sommerwetter am Sonntagvormittag auf der Kesswiler Badwiese. Die Läufer machten sich in diversen Kategorien bereit für den Kesswiler Seelauf und genossen den sportlichen Anlass. Wahrscheinlich verhinderte die Begrenzung auf «maximal 300 Teilnehmer» einen deutlichen Starterrekord. OK-Präsident Joey Geering sagt:

«Wir mussten bereits Mitte der Woche alle noch eingehenden Anmeldungen abblocken.»

Er ist sich sicher: «Hätten wir alle annehmen können, was uns aber wegen den geltenden Massnahmen in Sachen Coronapandemie nicht möglich war, so wären wir sicher auf über 400 Anmeldungen gekommen.» Das hätte einen Rekord bedeutet. Trotzdem war die Stimmung ausgezeichnet. Es gab fröhliche Leute am Start, während des Laufs und dann auch später im Ziel. Damit war der Event genau das, was er sein sollte: ein schöner Anlass für jedermann, um sich wieder einmal sportlich zu betätigen.

Montag, 13. Juli, 14:33 Uhr

30-köpfige Sonderkommission sucht Zeugen wegen leblosem Mann in Konstanz

(lsf) Vergangenen Dienstag wurde am Konstanzer Seerhein ein 60 Jahre alter Mann gegen 3.20 Uhr von einem Passanten in nicht ansprechbarem Zustand in einer Tiefgarageneinfahrt angetroffen. Der Mann stand nach dem Eindruck des Zeugen erheblich unter Alkoholeinfluss, weswegen dieser die Polizei verständigte. Die Beamten forderten umgehend den Rettungsdienst an, der den Mann in eine Klinik einlieferte.

Dort wurden, entgegen dem ersten äusseren Eindruck, massive innere Kopfverletzungen diagnostiziert. Im Tagesverlauf verschlechterte sich der Gesundheitszustand zunehmend, worauf der Mann am späten Nachmittag verstarb. Die hierfür zuständige Kriminalpolizeidirektion Rottweil hat daraufhin eine 30-köpfige Sonderkommission mit Namen «Promenade» wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts eingerichtet, wie es in einer Medienmitteilung von heute heisst.

Neben Ermittlungen und Zeugenbefragungen wurde im Bereich des Seerheins zusätzlich mit einem Personenspürhund nach möglichen Anlaufpunkten des Opfers gesucht. Derzeit geht die Soko davon aus, dass der Mann sich öfter, unter anderem am vergangenen Montag, dem 6.Juli, im Bereich Herosépark/Rheinpromenade in Begleitung von mindestens einer weiteren Person aufgehalten hat. Der Verstorbene war dort als Flaschensammler unterwegs. Die Kripo bittet nunmehr über die Medien und mit einer Flugblattaktion mit Zeugenaufrufen um Hinweise zu dem Opfer, das etwa 175cm gross, schlank bis hager war und ein dunkelblaues Hemd, eine blaue Jeans und dunkle Schuhe trug.

Insbesondere sucht die Soko Zeugen, die den Mann im Verlauf des Montags, 6.Juli bis zu seinem Auffinden am Dienstag, 7.Juli gegen 3.20 Uhr möglicherweise in Begleitung von Personen gesehen haben. Von Bedeutung sind dabei die Bereiche Herosépark/Rheinpromenade sowie angrenzende Einkaufsmärkte. Der Mann dürfte Plastiktüten mit Leergut und eventuell auch einen Einkaufswagen mitgeführt haben. Die Sonderkommission «Promenade» hat unter der Rufnummer 0741-477-888 ein Hinweistelefon eingerichtet.

Montag, 13. Juli, 12:04 Uhr

Nicht vollständig ausgekühlte Grillasche entsorgt: Fassade in Schocherswil gerät in Brand

Beim Brand wurde niemand verletzt

Beim Brand wurde niemand verletzt

Kapo TG

(kapo/chs) Kurz nach 21.15 Uhr am Sonntagabend bemerkte ein Anwohner an der Käsereistrasse in Schocherswil, dass eine Fassade des Nachbarhauses brannte und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Wie die Kantonspolizei mitteilt, war die Stützpunktfeuerwehr Amriswil rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau entsorgte eine Anwohnerin nicht vollständig ausgekühlte Grillasche in einem Abfallsack und deponierte diesen bei der Hausfassade. In der Folge fing der Abfallsack an zu brennen und das Feuer griff auf die Hausfassade über.

Die Kantonspolizei Thurgau mahnt einmal mehr zum vorsichtigen Umgang mit Asche. Die Abkühlzeit von heisser Asche kann mehrere Tage dauern. Deshalb muss sie immer in einem feuerfesten Gefäss gelagert werden, der verschlossene Behälter gehört auf eine nicht brennbare Unterlage.

Montag, 13. Juli, 11:10 Uhr

Betrunkener Töfffahrer streift E-Bike-Fahrer

Bild: Reto Martin

(kapo) Ein alkoholisierter Motorradfahrer verursachte am Sonntagabend in Guntershausen bei Berg einen Verkehrsunfall. Der 29-Jährige fuhr kurz vor 20.30 Uhr auf der Halde in Richtung Berg. Kurz vor der Verzweigung Mühliweg kam es zur Streifkollision mit einem 54-jährigen E-Bike-Fahrer, der in gleicher Richtung unterwegs war. Beim Unfall wurde der 54-Jährige leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Ein Atemalkoholtest beim 29-jährigen Schweizer ergab einen Wert von 0,38 mg/l, was 0,76 Promille entsprechen würde. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Montag, 13. Juli, 10:50 Uhr

Kanton vermeldet heute zwei neue Coronafälle

Montag, 13. Juli, 09:58 Uhr
Beim Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.

Beim Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Bei Verkehrsunfall verletzt

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Arbon mussten am Sonntagabend zwei Personen ins Spital gebracht werden. Ein 26-jähriger Autofahrer war kurz vor 19.30 Uhr auf der St.Gallerstrasse in Richtung Hafen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte er bei der Verzweigung mit der Klarastrasse sein Fahrzeug wenden. Dabei kam es zur Kollision mit einem nachfolgenden Auto eines 22-Jährigen. Beim Unfall wurde der 26-jährige Lenker sowie dessen 22-jährige Mitfahrerin leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Montag, 13. Juli, 07:47 Uhr

Vollsperrung der Hauptstrasse: In Sulgen werden Belagsarbeiten ausgeführt

Die Hauptstrasse in Sulgen muss für die Belagsarbeiten gesperrt werden.

Die Hauptstrasse in Sulgen muss für die Belagsarbeiten gesperrt werden.

Reto Martin

(pd/chs) Vom 20. Juli bis voraussichtlich 25. Juli werden zwischen dem Kreisel Ochsen und der Waldstrasse auf der Hauptstrasse in Sulgen Belagsinstandstellungen ausgeführt. Wie das Tiefbauamt des Kantons Thurgau mitteilt, erfolgt die Ausführung unter einer Vollsperrung. Die Umleitung ist signalisiert.

Montag, 13. Juli, 07:35 Uhr

Umsatz der Arbonia um 1,7 Prozent gesunken – im Juni zeichnet sich bereits eine Erholung ab

Arbonia Forster AFG Küchen Produktion

Arbonia Forster AFG Küchen Produktion

Urs Bucher

(pd/chs) Im ersten Halbjahr war die Geschäftsentwicklung der Arbonia durch die Covid-19-Pandemie und Währungseinflüsse geprägt. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sank der währungsbereinigte Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent, während der Umsatz in Schweizer Franken um 6,3 % abnahm.

«Die in den letzten Jahren vorgenommenen Produktionsverlagerungen, die Investitionen zur Erhöhung des Automatisierungsgrades und die damit einhergehende variablere Kostenstruktur haben sich positiv auf die Profitabilität der Arbonia im ersten Halbjahr ausgewirkt», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Ausrichtung auf die zentraleuropäischen Märkte sowie auf den Wohnungsmarkt hätten sich zudem als stabilisierende Elemente erwiesen.

Während vor allem die Monate April und Mai durch die Pandemie negativ geprägt wurden, sei im Juni bereits eine Erholung der Absatzmärkte erkennbar gewesen.

Sonntag, 12. Juli, 15:25 Uhr

Velofahrer verletzt

Bild: Nana do Carmo

(kapo) Eine 67-jährige Autofahrerin war kurz nach 12.45 Uhr auf der Hauptstrasse in Ermatingen in Richtung Steckborn unterwegs und wollte links auf die Fruthwilerstrasse abbiegen. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau übersah sie dabei einen entgegenkommenden 59-jährigen Velofahrer, heisst es am Sonntag in einer Medienmitteilung.

Bei der Kollision verletzte sich der Velofahrer laut Polizei mittelschwer, der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Sonntag, 12. Juli, 14:08 Uhr

Der Fiirobig-Schiff auf dem Rhein fährt wieder

Die MS Schaffhausen der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein bei Schlatt im Sommer 2015.

Die MS Schaffhausen der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein bei Schlatt im Sommer 2015.

Bild: Reto Martin

(red) Einen Sommerabend auf dem Rhein verbringen und sich um nichts kümmern? Ab dem 9.Juli wird dieser Traum bei der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein immer donnerstags wahr. Wöchentlich um 16.50 Uhr heisst es ab Schaffhausen «Leinen los zu einem bunten Abend auf dem Rhein». Wahlweise bis nach Diessenhofen oder Stein am Rhein und zurück. Eine kühle, bunte Hülse, Drinks oder Softgetränke sowie Snacks werden auf dem Fiirobig-Schiff serviert. Für den geselligen After-Work-Ausflug mit Arbeitskollegen beziehungsweise die abendliche Rundfahrt unter Freunden ist gesorgt.

Alle Infos: www.urh.ch/fiirobig

Sonntag, 12.Juli, 09:08 Uhr

Beim Verlassen des Kreisels Kontrolle über Fahrzeug verloren

Der Autofahrer war alkoholisiert.

Der Autofahrer war alkoholisiert.

Bild: PD

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht auf Sonntag in Kreuzlingen einen Selbstunfall. Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung schreibt, wurde niemand verletzt. Der 40-jährige Autofahrer war nach 2 Uhr auf der Egelseestrasse in Richtung Romanshorn unterwegs. Beim Verlassen des Remisbergkreisels verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Inselschutzpfosten. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Atemalkoholprobe ergab beim Schweizer einen Wert von 0,75 mg/l. Sein Führerausweis wurde aberkannt.