THURGAU-TICKER vom 11. Mai bis 17. Mai

Drucken
Teilen
Montag, 18. Mai, 11:03 Uhr

Matzingen sagt Ja zur Rechnung

(red) Die Stimmberechtigten haben den Rechnungsabschluss 2019 der politischen Gemeinde bei einer Stimmbeteiligung von nur 16,3 Prozent mit einem Ja-Anteil von 92 Prozent genehmigt. Es gingen 265 Ja-Stimmen ein, 20 Stimmbürger sagten Nein.

Politisch Matzingen schliesst das vergangenen Rechnungsjahr bei einem Ertrag von 5,855 Millionen Franken mit einem Gewinn von 140000 Franken ab. Budgetiert gewesen war ein Minus von knapp 220000 Franken. Das entspricht einer Verbesserung um fast 360000 Franken.

Der Gewinn wird dem Bilanzüberschuss zugewiesen. Dieser beträgt damit per Ende 2019 gut 3,282 Millionen. Netto wurden vergangenes Jahr 2,353 Millionen Franken investiert.

Montag, 18. Mai, 10:10 Uhr
Nach einer Verfolgung ein tätlicher Angriff: Ein Schweizer rastet in Konstanz komplett aus.

Nach einer Verfolgung ein tätlicher Angriff: Ein Schweizer rastet in Konstanz komplett aus.



Sandra Ardizzone / ZUR

Schweizer Autofahrer rastet aus

(red) Am Samstagmorgen kam es um 10 Uhr im Bereich der B 33 in Konstanz zu einem Verkehrsvergehen, was schliesslich in einem tätlichen Angriff auf einen anderen Pkw-Lenker endete. Ein 46-jähriger Autofahrer befuhr die Reichenau Straße in Konstanz in Richtung Singen. Ab der Kreuzung zur Riedstrasse schloss von hinten ein schwarzer Pkw mit Schweizer Kennzeichen auf. Danach fuhr der schwarze Pkw neben dem Fahrzeug des Anzeigenerstatters her, als dieser von diesem plötzlich abgedrängt wurde.

Zur Verhinderung einer seitlichen Kollision beschleunigte der Pkw-Lenker, was wiederum den Schweizer zu einem weiteren Überholmanöver veranlasste. Nach dem Überholen setzte dieser sich vor das Fahrzeug des 46-jährigen und bremste diesen im Bereich der Ausfahrt Reichenau bis zum Stillstand aus.

Schweizer bremst Autofahrer aus und verprügelt ihn

Der unbekannte Fahrzeuglenker des schwarzen Fahrzeuges stieg unvermittelt aus und ging auf den Anzeigenerstatter zu. Sofort wurde dieser beleidigt und durch Schläge gegen den Kopf sowie Fußtritte verletzt. Im Anschluss entfernte sich der Täter mit seinem Fahrzeug.

Die Kennzeichen des Fahrzeuges mit schweizerischer Zulassung konnten abgelesen werden, entsprechende Ermittlungen sind durch die Polizei eingeleitet. Sollten weitere Zeugen den Vorfall beobachtet haben, werden diese gebeten, sich mit dem Polizeirevier in Konstanz in Verbindung zu setzen

Hinweis: Telefonnummer Polizeirevier Konstanz 07531/995-0

Montag, 18. Mai, 09:32 Uhr

Generationenwechsel bei der Rausch AG

Bereits 2016 übergibt Marco Baumann die Leitung der Firma Rausch an seinen Sohn Lucas Baumann.

Bereits 2016 übergibt Marco Baumann die Leitung der Firma Rausch an seinen Sohn Lucas Baumann.

Bild: Donato Caspari (12. August 2016)

(red) Die beiden Söhne Lucas Baumann (41) und Tom Baumann (39) übernehmen von ihrem Vater Marco Baumann die Aktienmehrheit der Rausch AG Kreuzlingen. Marco Baumann, der 1968 in das Unternehmen eintrat und es von 1974 bis 2016 sehr erfolgreich führte, gibt das Verwaltungsratspräsidium ab und tritt auch aus dem Verwaltungsrat aus. Neu übernimmt das langjährige Verwaltungsratsmitglied Peter Muri, Rechtsanwalt, das Verwaltungsratspräsidium der Rausch AG.

Im Bezirk Kreuzlingen und Weinfelden fanden am Sonntag mehrere Abstimmungen an der Urne statt.

Im Bezirk Kreuzlingen und Weinfelden fanden am Sonntag mehrere Abstimmungen an der Urne statt.

Bild: PD
Sonntag, 17. Mai, 16:53 Uhr

Neues Mitglied für die Kirchenbehörde in Langrickenbach

(meg) Die Mitglieder der evangelischen Kirchgemeinde Langrickenbach-Birwinken haben am Sonntag die Rechnung 2019, die mit einem Plus von 122591 schliesst, mit 86 Ja zu 5 Nein deutlich genehmigt. Der Gewinn soll dem Eigenkapital gutgeschrieben werden. Ebenfalls bewilligt wurde das Kreditbegehren in der Höhe von 30000 Franken für den Anteil der Kirchgemeinde zur WC-Anlage Langrickenbach. Bei diesem Sachgeschäft standen 75 Ja- 13 Nein-Stimmen gegenüber. Das Budget 2020 wird bei einem Steuerfuss von 32 Prozent mit einem kleinen Gewinn von 3058 Franken veranschlagt. Auch dieses wurde mit 76 zu 15 abgesegnet. Im Amt bestätigt wurden alle Mitglieder der Vorsteherschaft. Der neu kandidierende Fredy Manser aus Mattwil wurde zudem mit 73 Stimmen klar gewählt. Als neue Rechnungsführerin wurde Verena Lohri aus Bürglen mit 77 Stimmen ins Amt gewählt.

Sonntag, 17. Mai, 16:09 Uhr

Polster fürs neue Gemeindehaus Güttingen  

(meg) An der Urne haben auch die Güttinger ihre Rechnung 2019 mit 247 Ja zu 30 Nein abgesegnet. Der Gewinn beträgt 264 154 Franken, der grösste Teil fliesst in die Vorfinanzierung für das neue Gemeindehaus. Auch die Rechnung der Primarschule wurde mit 151 Ja zu 28 Nein genehmigt. Diese schliesst massiv besser als budgetiert mit einem Plus von 133 296 Franken ab.

Sonntag, 17. Mai, 15:25 Uhr

208 Bürgler Schulbürger sagen Ja zur Erfolgsrechnung

(sba) Die Stimmbürger der Volksschulgemeinde haben am Sonntag die Erfolgsrechnung 2019 genehmigt. Bei einer Beteiligung von 9,5 Prozent sagten 208 Ja zur Rechnung. Die Einlage in den Erneuerungsfonds wurde mit 185 Ja-Stimmen angenommen, die Investitionsrechnung 2019 genehmigten sie mit 198 Stimmen.

Sonntag, 17. Mai, 14:52 Uhr

Bottighofer Rütistrasse kann saniert werden

(meg) Die Stimmbürger haben am Sonntag die Rechnung 2019, die mit einem Plus von 253639 Franken schliesst, mit 375 Ja-Stimmen zu 10 Nein genehmigt. Der grösste Anteil des Gewinns fliesst in die Rückstellung «Defizit Zukunftswohnen». Ausserdem haben die Bottighofer dem 1,185-Millionen-Kredit für die Sanierung der Rütistrasse inklusive Werke klar zugestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 30 Prozent. (meg)

Sonntag, 17. Mai, 14:39 Uhr

Münsterlinger sagen Ja zu Rechnungen von Gemeinde und Schule

(meg) Die Gemeinde- und Werkrechnungen 2019 weisen in Münsterlingen einen Gesamterfolg von 5,2 Millionen Franken aus, dies wegen einer einmaligen und ausserordentlichen Neubewertung der Landreserven in Scherzingen. Die Stimmbürger haben an der Urne ihre Zustimmung mit 317 Ja zu 23 Nein signalisiert. Die Schule hatte mit ihrem Ertragsüberschuss von 454 783 Franken ebenfalls ein leichtes Spiel. 307 Ja- standen 30 Nein-Stimmen gegenüber.

Sonntag, 17. Mai, 14:33 Uhr

Ja zum Budget und zur Rechnung Lengwil  

(meg) Am Sonntag haben die Lengwiler an der Urne über die Rechnung 2019 und das Budget 2020 abgestimmt, weil die Versammlungen wegen der Coronakrise nicht durchgeführt werden konnten. Die Schulbehörde ist sehr erfreut, dass die Stimmbürger allen Anträgen mit einem deutlichem Mehr zugestimmt haben. Die Stimmbeteiligung lag bei 12.87 Prozent. Die zweite Bauetappe kann über die Sommerferien in Angriff genommen werden. Die Rechnung kam mit 87 Ja zu einer Nein-Stimme klar durch, ganz ohne Gegenstimme die Investitionsrechnung 2019. Das Budget 2020 war mit 85 Ja zu 3 Nein unumstritten.

Sonntag, 17. Mai, 14:29 Uhr

Langrickenbacher Werkhof wird vorfinanziert

(meg) Die Rechnung 2019 schliesst mit einem Gewinn von 699 302 Franken. Die Stimmbürger haben diese am Sonntag mit 150 Ja zu 5 Nein bei einer tiefen Stimmbeteiligung von 18.15 Prozent verabschiedet. Der Gewinn fliesst grossmehrheitlich in die Vorfinanzierung für einen Werkhof mit Feuerwehrdepot über 600 000 Franken.

Sonntag, 17. Mai, 11:38 Uhr

Treibhaus gerät in Brand – aufmerksamer Anwohner schlägt Alarm und legt selber Hand an

(kapo/dwa) Beim Brand eines Treibhauses in Mammern ist am frühen Sonntagmorgen Sachschaden entstanden, wie die Thurgauer Kantonspolizei meldet.

Kurz vor 6 Uhr ging bei der Notrufzentrale die Meldung ein, wonach ein Treibhaus an der Hauptstrasse brenne. Ein aufmerksamer Anwohner hatte das Feuer entdeckt. Ihm gelang es gemeinsam mit dem Besitzer, das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Mammern zu löschen.

Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau klärt die genaue Ursache ab. Im Vordergrund der Ermittlungen steht ein technischer Defekt. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Sonntag, 17. Mai, 11:01 Uhr

Rickenbach bei Wil: Fahrunfähig zwei Autos angefahren

(kapo/dwa) Eine fahrunfähige Autofahrerin hat am Samstag in Rickenbach bei Wil ihren Führerausweis abgeben müssen. Dies, nachdem sie beim Rückwärtsfahren zwei parkierte Personenwagen beschädigt hatte.

Kurz nach 17 Uhr fuhr die 78-jährige Autofahrerin an der Wilenstrasse rückwärts in zwei parkierte Personenwagen. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau beurteilten die Schweizerin als fahrunfähig. Ein Atemalkoholtest ergab über 1,1 Promille. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurden eine Blutentnahme und eine Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde eingezogen, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Sonntag, 17. Mai, 9:16 Uhr

Kapo zieht betrunkenen Italiener aus dem Verkehr

(kapo/dwa) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagnachmittag in Frauenfeld einem alkoholisierten Autofahrer den Führerausweis entzogen.

Einsatzkräfte kontrollierten den 46-jährigen Italiener um 16.15 Uhr auf der Hohenzornstrasse. Weil die Atemalkoholprobe einen Wert von 1,8 Promille ergab, ist der Mann seinen Führerausweis los.

Samstag, 16. Mai, 14:27 Uhr

Keine Coronarebellen weit und breit in Kreuzlingen

(sbö) Auch am Kreuzlinger Hauptzoll hatte die Gruppe «Corona Rebellen Schweiz» für den Samstag zur Demonstration aufgerufen. Als Zeitpunkt war 14 Uhr angegeben. Bis auf Beamte des Grenzwachtkorps und der Kantonspolizei waren auf der grünen Fläche vor dem Zoll indes keine Menschen zu sehen. Es habe auch keine Anfragen diesbezüglich gegeben, liessen die Polizisten auf Anfrage wissen.

Wahrscheinlich, so die Mutmassung, habe die am Freitag erfolgte Grenzöffnung den Demonstranten den Wind aus den Segeln genommen. Eine solche Veranstaltung wäre sowieso illegal gewesen.

Die Zollbeamten hatten indes alle Hände voll zu tun, die Menschen bei ihrem Übertritt über die frisch geöffnete Grenze zu kontrollieren. Wer eine Selbstdeklaration dabei hatte und Verwandtschaft nachweisen konnte, darf seit heute wieder von einem Land ins andere reisen.

Samstag, 16. Mai, 10:35 Uhr

Nächtlicher Unfall: Mann weicht entgegenkommendem Auto aus und fährt in Leitplanke

(kapo/dwa) In der Nacht auf Samstag ist es in Bornhausen zu einem Selbstunfall gekommen, verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Gegen 3.30 Uhr war ein 24-jähriger Autofahrer auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Eschenz unterwegs, wie die Polizei meldet. Der Mann sollte später gegenüber den Einsatzkräften angeben, dass ein entgegenkommendes Auto auf seine Fahrspur geraten sei. Beim Ausweichmanöver prallte das Fahrzeug in die Leitplanke auf der rechten Strassenseite.

Wer Angaben zum Unfall machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Diessenhofen unter 058-345-28-00 zu melden.

Freitag, 15. Mai, 16:43 Uhr

Praktisch keine Ansteckungen mehr im Thurgau

(red) In der vergangenen Woche (9. bis 15. Mai) wurden im Kanton Thurgau insgesamt vier neue Covid-Infektionen festgestellt (vergleiche Grafik). Das teilt der Kanton in einer Medienmitteilung mit. Die betroffenen Personen wurden durch das Kontakt-Tracing-Management der Lungenliga Thurgau in die Isolation eingewiesen, sodass sie niemandem mehr anstecken können. Die Personen, mit denen sie vorher in engerem Kontakt standen – während 15 Minuten näher als 2 Meter – wurden in die Quarantäne eingewiesen. Dass diese Zahl mit nur drei Personen tief war, liegt mitunter daran, dass überall Distanzregeln gelten, die offensichtlich gut eingehalten werden.

Freitag, 15. Mai, 15:56 Uhr

Betonelemente beim Grenzübergang Klein Venedig entfernt

Der doppelte Grenzhag bei der Kunstgrenze in Kreuzlingen steht noch. Bei den Grenzübergängen werden die Trennelemente abtransportiert.

Der doppelte Grenzhag bei der Kunstgrenze in Kreuzlingen steht noch. Bei den Grenzübergängen werden die Trennelemente abtransportiert.

Bild: Michel Canonica (Kreuzlingen, 26. April 2020)

(ubr) Kurz nach 15 Uhr fährt ein LKW des kantonalen Tiefbauamts vor und entfernt am Grenzübergang Klein Venedig in Kreuzlingen die Betonelemente, die Zäune und Gitter bleiben indes noch stehen. Selbes spielt sich am Grenzübergang an der Wiesenstrasse und am ehemaligen Hauptzoll ab. Das Fotografieren der Szenerie wird von Grenzwächtern vor Ort untersagt. Der doppelte Grenzhag bei der Kunstgrenze steht noch.

Freitag, 15. Mai, 13:57 Uhr

Fondue-Stübli à la Corona

(sba) Ob sich Grossrat Pascal Schmid so auch das Fondue-Stübli während der Wega-Zeit vorstellt? Möglich wäre es, im Haffterkeller hätte es genügend Platz für Fondue à la Corona zu essen. Ob es hingegen rentabel ist, mit so wenig Besuchern, sei dahingestellt.

Freitag, 15. Mai, 11:19 Uhr

Der letzte «Konstanzer» Franzose ist zurück

(red) Am Dienstag ging es für den «Konstanzer» Franzosen zurück ins Elsass, vorgestern Mittag wurde der «Singener» Franzose zurück­verlegt. Er war seit dem 25. März auf der Singener Intensivstation gelegen; jetzt ging es ihm gut genug, sodass er via Helikopter der Deutschen Luftrettung ins Mulhouser Krankenhaus verlegt werden konnte.

Freitag, 15. Mai, 09:45 Uhr

Brief an Bundesrätin

Freude, dass der stossende Grenzzaun bald fällt: Oberbürgermeister Ulrich Burchardt und Landratsvorsitzender Zeno Danner aus Konstanz treffen sich mit Kreuzlingens Stadtpräsident Thomas Niederberger bald nicht mehr «hinter Gittern».

Freude, dass der stossende Grenzzaun bald fällt: Oberbürgermeister Ulrich Burchardt und Landratsvorsitzender Zeno Danner aus Konstanz treffen sich mit Kreuzlingens Stadtpräsident Thomas Niederberger bald nicht mehr «hinter Gittern».

Bild: PD

(red) Die Regionalplanungsgruppe Kreuzlingen freut sich über die baldige Grenzöffnung. Das schreibt sie auch in einem Brief an Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Der Kreuzlinger Stadtpräsident Thomas Niederberger wendet sich nun in einem offenen Brief an Bundesrätin Karin Keller-Sutter und bedankt sich für die schrittweise Aufhebung der Grenzschliessung zwischen Kreuzlingen und Konstanz. Der Vorstand der Regionalplanungsgruppe sorgt sich aber gleichzeitig um den wieder aufkommenden Einkaufstourismus.

René Walther, Präsident Regio-Kreuzlingen.

René Walther, Präsident Regio-Kreuzlingen.

Bild: PD

Man sei sich bewusst, dass eine schrittweise Lockerung mit Herausforderungen verbunden sei, sagt Regio Präsident René Walther: «Aus Rücksicht auf unsere Firmen fordern wir deshalb nicht nur die Öffnung der Grenze, sondern auch flankierende Massnahmen – insbesondere gegen den Einkaufstourismus, der vor der Krise Ausmasse angenommen hat, die für beide Seiten nicht mehr gesund waren. Wir wollen unsererseits dazu beitragen, indem wir die Bevölkerung aufrufen, weiter solidarisch zu sein und die einheimischen Unternehmen zu unterstützen.»

Walther denkt bei flankierenden Massnahmen in der Übergangszeit bis zum 15. Juni zum Beispiel an verstärkte Grenzkontrollen mit der Möglichkeit, Bussen zu erteilen, falls die zwingend nö­ti­gen Einschränkungen nicht eingehalten werden.

«Ich bin überzeugt, dass wir im Gespräch mit dem Bund Ideen entwickeln können, die schnell und unbürokratisch umgesetzt werden können. Gerne lade ich deshalb Frau Keller-Sutter zu einem baldigen Augenschein vor Ort ein.»
Donnerstag, 14. Mai, 18:33 Uhr

URh-Schifffahrt kommt auf den Stubentisch

(lsf) Erst Ende Mai wird der Bundesrat informieren, ob touristische Fahrten mit den Schiffen eventuell ab dem 8.Juni wieder möglich sind. Bis dann muss sich auch die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein gedulden. In einem Newsletter heisst es: «Wir unternehmen alles, damit wir dann startklar sind - und Sie an Bord begrüssen können.»

Bis es so weit ist hat die URh das Brettspiel «Schiff ahoi!» erfunden. «Wenn Sie schon nicht zu uns kommen dürfen, dann kommen wir eben zu Ihnen.» Zu Wasser und zu Land muss man mithilfe von Würfeln und Wissensfragen von Schaffhausen möglichst schnell in den Hafen von Kreuzlingen reisen.

Die Idee für ein eigenes Brettspiel kam dem Unternehmen im Jahr 2015, als die URh ihr 150-Jahr-Jubiläum feierte. Gemeinsam mit dem Förderverein URh startete im Jahr 2018 eine Projektreise. In Andreas und Lukas Frei fand das Unternehmen Spielleiter mit langjähriger Erfahrung. Sie ergänzten die Idee mit Kniffen und spielerischen Feinheiten.

Infos und Bestellungen.

Donnerstag, 14. Mai, 18:18 Uhr

Amriswil zahlt Beitrag für die Frauenzentrale

Antonella Bizzini im Gespräch mit einer Klientin. Sie leitet die Infostelle Frau und Arbeit in Weinfelden.

Antonella Bizzini im Gespräch mit einer Klientin. Sie leitet die Infostelle Frau und Arbeit in Weinfelden.

Bild: Donato Caspari

(red) Die Frauenzentrale Thurgau hat die Stadt Amriswil um einen jährlich wiederkehrenden Beitrag zur Finanzierung ihrer Beratungsstelle Frau + Arbeit in Weinfelden ersucht. Die Infostelle unterstützt Frauen und Männer bei Fragen rund um das Arbeitsverhältnis, bei der Stellensuche oder beim Erwerb oder Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit. Zu diesem Zweck werden eine Anwältin, eine Berufs- und Lebensberaterin und eine Sachbearbeiterin beschäftigt.

Seit dem Wegfall unterstützender Bundesgelder gehören die Kantone Thurgau und St.Gallen sowie Gönner zu den grössten Geldgebern. Von den politischen Gemeinden hat der Verein im letzten Jahr nur 6000 Franken erhalten. Bei der Suche nach neuen Beitragszahlern wendet sich die Frauenzentrale deshalb momentan primär an die Gemeinden. Der Stadtrat Amriswil hat nun beschlossen, der Frauenzentrale auf fünf Jahre befristet einen jährlichen Beitrag von 1000 Franken zu zahlen. Dies ist einer Medienmitteilung zu entnehmen.

Donnerstag, 14. Mai, 15:44 Uhr

Gutjahr und Minder zu Gast in der «Arena» von SRF

Diana Gutjahr.

Diana Gutjahr.

Bild: Benjamin Manser

(lsf) Am Freitag thematisiert die SRF-Sendung «Arena» das Thema Home-Schooling und Rückkehr zum Präsenzunterricht. Dabei zeige sich ein föderaler Flickenteppich, heisst es in einer Vorschau: «Hätte eine einheitliche Lösung die Eltern, Jugendlichen und Lehrerschaft weniger verunsichert? Oder zeigt sich in der Krise erst recht der Wert des Föderalismus?» Ausserdem wird die Frage diskutiert, ob die Krise zu einem Lehrstellen-Schock führt.

Thomas Minder.

Thomas Minder.

Bild: Reto Martin

Diskussionsteilnehmer sind unter anderem die Thurgauer SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr und der Thurgauer Thomas Minder, der den Verband Schulleiter Schweiz präsidiert. Ausserdem sind Schülerinnen und Schüler sowie Lehrlinge gesucht, die via Telefon von ihren Erfahrungen berichten möchten: arena@srf.ch.

Donnerstag, 14. Mai, 14:47 Uhr

Zwei weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet

(lsf) Die Kurve im Thurgau hat sich sehr abgeflacht. Nachdem zuletzt am Wochenende Personen gemeldet wurden, die neu positiv auf das Coronavirus getestet wurden, blieb es diese Woche ruhig. Am Mittwoch konnten zudem ein Coronapatient die Intensivstation und vier Patienten das Spital verlassen. Gestorben ist am Virus im Thurgau seit dem 27.April niemand mehr.

Am Donnerstag vermeldet der Kanton nun wieder zwei Neuinfizierte, die positiv getestet wurden. Damit steigt die Gesamtzahl im Thurgau auf 378.

Die Daten sind hier einsehbar.

Donnerstag, 14. Mai, 13:37 Uhr

Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten

Die Kantonspolizei Thurgau bei einer Schwerverkehrskontrolle in Altnau im August 2018.

Die Kantonspolizei Thurgau bei einer Schwerverkehrskontrolle in Altnau im August 2018.

Bild: Andrea Stalder

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Tägerwilen einen Chauffeur angehalten, der die Lenkzeiten massiv überschritten hatte. Der 47-jährige Lastwagenlenker wurde kurz nach 14 Uhr bei der Gemeinschaftszollanlage in Tägerwilen kontrolliert. Dabei stellten die Schwerverkehrsspezialisten fest, dass er sein Fahrzeug an mehreren Tagen während 13 Stunden und mehr gelenkt hatte. Seine längste Fahrt betrug 20 Stunden. Für die Tageslenkzeit gilt ein Maximum von zehn Stunden.

Zudem wurde festgestellt, dass er die gesetzlichen Lenkpausen mehrfach nicht einhielt. Es besteht die Vorschrift, dass nach einer Lenkzeit von 4,5 Stunden eine Pause von 45 Minuten eingelegt werden muss. Der 47-Jährige lenkte sein Fahrzeug bis zu 11 Stunden ohne Pause. Um Vorschriften zu umgehen, fuhr er zwischenzeitlich ohne Fahrerkarte für das Aufzeichnungsgerät im Fahrzeug. Der Chauffeur aus Angola wird bei der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen zur Anzeige gebracht.

Donnerstag, 14. Mai, 11:39 Uhr

Freiwillige Fahrer für den Mahlzeitendienst See gesucht

Die Mahlzeiten werden mit dem Privatauto ausgeliefert.

Die Mahlzeiten werden mit dem Privatauto ausgeliefert.

Bild: PD

(red) Der Mahlzeitendienst See ist der offizielle Mahlzeitendienst der Stadt Kreuzlingen sowie der Gemeinden Bottighofen, Lengwil und Münsterlingen. Dank diesem Dienst erhalten betagte und kranke Menschen täglich in ihrem Zuhause ein Mittagessen. Doch es steckt noch mehr hinter dem Mahlzeitendienst: Mit dem täglichen Kontakt können allfällige gesundheitliche Probleme rechtzeitig an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden. Für die Angehörigen ist diese Unterstützung wertvoll.

Um den Mahlzeitendienst dauerhaft aufrecht zu erhalten, werden laufend freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. Fahrer holen drei- bis viermal pro Monat am Vormittag (ab 8.30 Uhr) die Mahlzeitenboxen mit dem Privatauto bei der Küche des Alterszentrums ab und liefern sie an die Haushalte. Im Gegenzug nehmen sie dort die leeren Boxen vom Vortag mit und geben diese beim Alterszentrum wieder ab. Der Einsatz dauert, je nach Anzahl zu verteilenden Mahlzeiten, etwa zwei Stunden. Dabei werden die Helfer nach Verfügbarkeit und Bedarf eingesetzt.

Als Entschädigung gibt es einen Beitrag für jeden gefahrenen Kilometer am Einsatztag. Ausserdem sind die Fahrer während des Einsatzes für den Mahlzeitendienst kaskoversichert. Und einmal im Jahr werden sie zusammen mit allen anderen Fahrerinnen und Fahrern zu einem Nachtessen eingeladen.

Bei Interesse: Claudia Ilg, Leitung Mahlzeitendienst See, 076'474'11'19 oder leitung@mzds.ch.

Donnerstag, 14. Mai, 11:32 Uhr

Murgbrücke beim Espi in Frauenfeld wird saniert

(red) Wegen Unterhaltsarbeiten wird die Murgbrücke beim Espi am 19. und 20.Mai gesperrt. Die Bodenbretter der Brücke sind in einem schlechten Zustand und müssen ausgewechselt werden, teilt der Werkhof Frauenfeld mit. Damit die Sanierungsarbeiten zügig durchgeführt werden können, ist eine Vollsperrung vorgesehen.

Donnerstag, 14. Mai, 09:22 Uhr

Bis Ende Mai Umweltprojekt einreichen und gewinnen

Gesucht sind Kinder und Jugendliche mit Umweltprojekte.

Gesucht sind Kinder und Jugendliche mit Umweltprojekte.

Bild: Michel Canonica

(red) Welcher Balkon oder Garten ähnelt einem kleinen Naturparadies? Wer bastelt an einem Solarprojekt, hat ein schönes Upcycling-Produkt gestaltet oder leckere Rezepte gegen Food Waste entwickelt? Die Ostschweizer WWF-Sektionen sind auf der Suche nach den unterschiedlichsten Umweltprojekten, die sich nachhaltig für Tiere, Pflanzen und die Umwelt stark machen.

Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene aber auch Familien und andere Gruppen, die ein Projekt planen, bereits umgesetzt haben oder mitten in der Umsetzung stecken, können sich bis zum 31.Mai für die Preisverleihung «Der Grüne Zweig» 2020 anmelden. Zu gewinnen gibt’s Unterstützungsbeiträge über eine Preissumme von insgesamt 7000 Franken.

Nach Ablauf der Anmeldefrist nominiert eine sechsköpfige Jury die besten Projekte. An der Preisverleihung am 21.August im Würth Haus Rorschach werden diese präsentiert und anschliessend ausgezeichnet. Viele weitere Teilnehmende gewinnen ebenfalls einen Unterstützungsbeitrag. Die Bedingungen sind einfach: Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen bis 25 Jahre müssen über sämtliche Projektphasen mitgewirkt und ihren Wohnsitz im Appenzellerland, den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Graubünden, Schaffhausen oder im Fürstentum Liechtenstein haben.

Projektideen und alle weiteren Informationen zum Wettbewerb unter: www.der-grüne-zweig.ch.

Mittwoch, 13. Mai, 16:48 Uhr

Neuzeitliche Richtstätte am Bodensee entdeckt

Fiona Vernon und Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald beim Dokumentieren des Skeletts eines auf dem Bauch liegenden Individuums, dessen Hände vermutlich auf dem Rücken gefesselt waren.

Fiona Vernon und Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald beim Dokumentieren des Skeletts eines auf dem Bauch liegenden Individuums, dessen Hände vermutlich auf dem Rücken gefesselt waren.

Bild: PD

(red) Bei archäologischen Voruntersuchungen einer Strassenbaumassnahme wurden bei Allensbach im Landkreis Konstanz die Reste eines Galgens entdeckt. Mit modernen Methoden untersuchte Hinrichtungsstätten sind bislang in Baden-Württemberg sehr selten, daher kommt der Ausgrabung eine hohe wissenschaftliche und überregionale Bedeutung zu.

Auf der 700 Quadratmeter umfassenden Grabungsfläche kamen direkt unter der heutigen Wiese zwei gemauerte Fundamente aus Bruchsteinen,menschliche Skelettreste sowie weitere Grubenbefunde zutage. «Die zwei Fundamente stammen von den gemauerten Pfeilern eines sogenannten zweischläfrigen Galgens, der mindestens 3,5 Meter hoch war», berichtet Kreisarchäologe Jürgen Hald. Die Entstehungszeit der Richtstätte sei jedoch noch nicht eindeutig beurteilbar.

Blick vom Festland bei Allensbachauf die Insel Reichenau. Im Vordergrund ist die Ausgrabungsstätte des Richtplatzes zu sehen, auf welchem die auf der Insel Reichenau abgeurteilten Personen bis ins 18. Jahrhundert hingerichtet wurden.

Blick vom Festland bei Allensbachauf die Insel Reichenau. Im Vordergrund ist die Ausgrabungsstätte des Richtplatzes zu sehen, auf welchem die auf der Insel Reichenau abgeurteilten Personen bis ins 18. Jahrhundert hingerichtet wurden.

Bild: PD

Nach Archivaufzeichnungen wurde der Galgen 1653 neu aufgerichtet. Der hölzerne Querbalken wurde mehrmals erneuert, zuletzt 1760. Hinrichtungen sind vom 16.-18. Jahrhundert in Archivalien verbürgt. Die letzte Exekution fand um 1770 statt und der Galgen wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgebaut. Auf Karteneintragungen von 1817 ist er noch eingezeichnet.

Mittwoch, 13. Mai, 15:56 Uhr

Der Arenenberg als Gesamterlebnis

(red) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau teilt mit, dass der Arenenberg mit den Bereichen Bildung, Beratung, Museum, Schloss und Park sowie der Landwirtschaft wird ab dem 1. Januar 2021 organisatorisch unter eine Gesamtleitung gestellt und im Departement für Inneres und Volkswirtschaft angesiedelt wird. Synergien könnten vermehrt genutzt und ein gemeinsamer Auftritt kann gestärkt werden.

Die vom Regierungsrat verabschiedete Strategie fördere das Gesamterlebnis und stärke die einzelnen Bereiche, heisst es in der Medienmitteilung. Das kulturtouristische Angebot werde sichtbarer gemacht und die Bedeutung des Bildungsstandortes gefestigt. Abgestimmt darauf seien in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren weitere Renovationen und bauliche Massnahmen geplant.

Mittwoch, 13. Mai, 15:05 Uhr

Neues «Arbeitstier» ersetzt drei Fahrzeuge

Freude am Powertraktor: Thomas Öhler, Christian Zanetti, René Mayer und Martin Wolf.

Freude am Powertraktor: Thomas Öhler, Christian Zanetti, René Mayer und Martin Wolf.

Bild: PD

(red) Kürzlich erhielt der Fuhrpark des Werkhofs Romanshorn einen prominenten Zugang: Der neue Traktor ersetzt drei bestehende Fahrzeuge, spart so Kosten und wird multifunktional in allen Jahreszeiten eingesetzt.

Der wendige und starke John-Deere-Traktor ist mit einem Frontlader mit Krokodilschaufel, Staplergabel und Heckschaufel ausgerüstet. Anhänger mit Lasten bis 14 Tonnen wie Kies, Sand und Schotter zieht er mit seinen 100 PS locker. Weitere Einsatzgebiete sind unter anderem die Bewässerungen von Wiesen und Bäumen mit einem Druckfass, Häckseldienste, Transport des Schnittguts von Bächen und Blumenwiesen sowie in der kalten Jahreszeit auch der Winterdienst auf den Hauptstrassen und grossen Plätzen.

Mit der ausgesprochenen Multifunktionalität ersetzt der John Deere im Fuhrpark des Romanshorner Werkhofs mit einem rund 30 Jahre alten Traktor, einem Kleintraktor sowie einem Pneulader gleich drei Fahr-zeuge. Dies bringt Einsparungen bei Versicherungen, Service und Unterhalt, wie Stadtrat Christian Zanetti bei der Übergabe hervorhob. Thomas Öhler von der Firma Forrer Landtechnik AG in Frasnacht freute sich, den Zündschlüssel an die Werkhofmitarbeiter René Mayer und Martin Wolf als Fahrer des Traktors zu übergeben.

Mittwoch, 13. Mai, 13:38 Uhr

Cosmopolitin in jungen Jahren

Innovations-Workshop mit Mode-Designer Louis de Gama. Auftrag: Kreation neuer Silhouetten mit zwei Männer-Hemden und Erfindung einer neuen Art, Kleider zu tragen.

Innovations-Workshop mit Mode-Designer Louis de Gama. Auftrag: Kreation neuer Silhouetten mit zwei Männer-Hemden und Erfindung einer neuen Art, Kleider zu tragen.

Bild: PD/Georgi Francis, London 2020

(red) Nach Abschluss der bilingualen Sekundarstufe 1 am Talent-Campus Bodensee bewarb sich Maya Teeluck (17) erfolgreich bei der renommierten University for the Creative Arts, die Nummer 1 der kreativen Fachuniversitäten in Grossbritannien. Im Übergang vom A-Level zur Uni belegt sie seither im Süden Londons einen Jahreskurs in Modedesign – ein erster Meilenstein auf dem Weg, in der Modewelt Fuss zu fassen und sich irgendwann einen Namen zu machen. Coronabedingt ist die Studioarbeit vor Ort im Moment unterbrochen. «Ich versuche einfach, jeden Tag so viel Kunst wie möglich herzustellen», sagt die ambitionierte, junge Frau, die seit zwei Monaten in Kreuzlingen sitzt statt in London. Spätestens im September will sie dann das Bachelor-Studium aufnehmen, Fortsetzung folgt.

Mittwoch, 13. Mai, 12:20 Uhr

Trinkwasserversorgung funktioniert auch in Coronazeiten

Blick vom Pfänder auf den Bodensee: Die internationale Zusammenarbeit im Gewässerschutz funktioniert auch während der Corona-Krise.

Blick vom Pfänder auf den Bodensee: Die internationale Zusammenarbeit im Gewässerschutz funktioniert auch während der Corona-Krise.

Bild: PD/W.Oberschelp

(red) Der aktuellen Lage wegen fand die jährliche Tagung der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) am 11. und 12. Mai per Telefonkonferenz statt. Die Corona-Krise war denn auch ein aktuelles Diskussionsthema. Die durch die Pandemie bedingten Einschränkungen -unter anderem beim Personaleinsatz –wirken sich auch auf den Gewässerschutz aus. Doch Abwasserreinigung und Trinkwassergewinnung, darin waren sich die Vertreter der Anrainerländer einig, funktionieren allen Schwierigkeiten zum Trotz einwandfrei.

Die IGKB - die Patin des Bodensees

Die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) setzt sich seit 1959 für den ganzheitlichen Schutz des Bodensees ein. Die Organisation an der die Anrainerstaaten des Bodensees und das Fürstentum Liechtenstein beteiligt sind, versteht sich als Patin des Sees, in dessen Grossraum rund 4 Millionen Menschen leben. Der Bodensee ist nicht nur ein einzigartiger Lebensraum für Tiere und Pflanze, er stellt auch einen bedeutenden Trinkwasserspeicher für 5 Millionen Menschen dar, ist Naherholungsraum, Urlaubsziel und wichtiger Wirtschaftsraum. Aus all diesen Gründen braucht es zum Schutz des Sees eine intensive internationale Zusammenarbeit. (red) 

Stephan Müller, der Vorsitzende der Kommission unterstreicht die grossen Anstrengungen von Behörden, Kläranlagenbetreibern und Trinkwasserversorgern, die dazu nötig sind und sagt:

«Das aus dem Bodensee gewonnene Trinkwasser ist wie immer von ausgezeichneter Qualität und kann bedenkenlos konsumiert werden.»

Ein wichtiges Thema der Tagung war das von der IGKB initiierte Forschungsprojekt «SeeWandel». Besprochen wurde vor allem, wie die Erkenntnisse des vor zwei Jahren gestarteten Großprojekts, an dem sieben Hochschulen beteiligt sind, optimal in den praktischen Gewässerschutz einfliessen können. Der Austausch zwischen Forschung und Praxis, so die Bilanz der Diskussion, wird intensiv gelebt. Die neuen Erkenntnisse zu den unterschiedlichen Aspekten des Bodensees seien äusserst wertvoll. Stephan Müller sagt:

«Dieses Projekt ‹Seewandel› stellt für den Gewässerschutz am See eine einmalige Chance dar.»

Massnahmen gegen die Quagga-Muschel

Im Verlauf ihrer zweitägigen Sitzung befasste sich die IGKB auch mit der Quagga-Muschel, einer invasiven Art, die sich im Bodensee rasant ausbreitet. Eingeschleppt über menschliche Aktivitäten bewirkt sie nicht nur weitreichende Veränderungen im Ökosystem des Sees, sondern betrifft auch Infrastrukturen wie die Trinkwasserversorgung. Um zu verhindern, dass sich die Muschel vom Bodensee aus in noch nicht besiedelte Gewässer ausbreiten kann,wird die IGKB Massnahmen im Bereich Information und Bewusstseinsbildung entwickeln.

Zum Schluss ihrer Jahrestagung betonte die IGKB, wie wichtig es sei, sich weiterhin gemeinsam und über die Landesgrenzen hinweg für einen naturnahen See mit intakten Zuflüssen einzusetzen. Dies nicht zuletzt mit Blick auf den Wandel, in dem sich der Bodensee befinde. «Die IGKB ist die Schutzpatronin des Sees –und wird diese Rolle auch künftig wahrnehmen», betonte der Kommissionsvorsitzende Stephan Müller.

Mittwoch, 13. Mai, 11:03 Uhr

Stipendien für Kulturschaffende

Die Kulturstiftung Thurgau, im Bild das Sommerfest 2019 der Institution, vergibt Stipendien.

Die Kulturstiftung Thurgau, im Bild das Sommerfest 2019 der Institution, vergibt Stipendien.

Dieter Langhart (August 2019)

(red) Die Kulturstiftung des Kantons Thurgau reagiert auf die derzeitige Lage im Kulturbereich mit der sofortigen Ausschreibung von Recherche-Stipendien in der Höhe von je 4000 Franken. Für professionell arbeitende Kulturschaffende mit Bezug zum Kanton Thurgau schafft die Kulturstiftung damit die Möglichkeit während eines Monats für die eigene künstlerische Arbeit zu recherchieren und Ideen weiterzuentwickeln.

Das Recherche-Stipendium bindet sich explizit nicht an eine Ausstellung, einen Auftritt oder ein anderweitiges Endprodukt. Das Stipendium soll der Weiterentwicklung der künstlerischen Arbeit sowie dem Andenken von Formatwechseln, welche das Werk erweitern, dienen, schreibt die Kulturstiftung des Kantons.

Bewerbung
Interessierte schicken eine Bewerbung mit einer Seite der Beschreibung ihres Vorhabens sowie eine Seite mit Angaben zur Biografie und Zeitplan im PDF-Format an stipendium@kulturstiftung.ch. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag 7. Juni 2020 (Eingangsdatum). Bewerbungen mit mehr als zwei Seiten und nicht im PDF-Format werden nicht berücksichtigt. Zusagen erfolgen bis spätestens 12. Juni 2020 per E-Mail. Über den Absagegrund wird keine Korrespondenz geführt. Für die Vergabe der Recherche-Stipendien gelten die Bedingungen der Kulturstiftung des Kantons Thurgau.

Mittwoch, 13. Mai, 09:52 Uhr

66-Jähriger verunfallt bei missglücktem Überholmanöver

(kapo) Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Dienstagabend in Altnau zwei Personen verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr um 20 Uhr ein 66-jähriger Autofahrer auf der Landstrasse in Richtung Güttingen. Kurz nach der Beerliseggstrasse wollte er ein Auto überholen, das dabei war nach links auf einen Parkplatz abzubiegen. Um eine Kollision mit dem abbiegenden Auto zu verhindern, wich der 66-Jährige auf den Parkplatz aus. Dort kollidierte das Fahrzeug mit einem parkierten Auto und einer Werbetafel.

Beim Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.

Beim Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Die 62-jährige Beifahrerin sowie eine 33-Jährige , die im parkierten Auto sass, wurden leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Mittwoch, 13. Mai, 09:50 Uhr

Ausserorts mit 145 km/h unterwegs

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Lamperswil einen Raser aus dem Verkehr gezogen. Sie führte auf der Hauptstrasse Geschwindigkeitskontrollen durch. Kurz vor 14.15 Uhr passierte ein Fahrzeug die Messstelle mit 145 km/h. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Lenker die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 61 Stundenkilometer.

Beim Lenker handelt es sich um einen 20-jährigen Schweizer aus dem Kanton Zürich. Sein Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde eingezogen. Die zuständige Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.

Mittwoch, 13. Mai, 09:16 Uhr

Auch Kinderfest fällt der Coronakrise zum Opfer

Eine Impression vom Frauenfelder Kinderfest 2018.

Eine Impression vom Frauenfelder Kinderfest 2018.

Bild: Reto Martin

(red) Aufgrund der Coronapandemie sind Grossveranstaltungen vorläufig bis Ende August 2020 verboten. Aus heutiger Sicht hätte das Frauenfelder Kinderfest am 5.September theoretisch durchgeführt werden können. Aufgrund der Unsicherheit der Durchführung hat sich das OK dennoch schweren Herzens entschieden, das Kinderfest abzusagen und um ein Jahr zu verschieben. Das genaue Datum wird zur gegebenen Zeit publiziert, heisst es in einer Medienmitteilung.

Mittwoch, 13. Mai, 09:12 Uhr

Rollerfahrerin fährt auf Auto auf

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Wilen bei Wil musste am Dienstagnachmittag eine Rollerfahrerin ins Spital gebracht werden. Kurz vor 14.30 Uhr war die Rollerfahrerin auf der Hubstrasse in Richtung Rickenbach unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es zur Auffahrkollision, als ein 41-jähriger Autofahrer nach links zu einer Tankstelle abbiegen wollte und verkehrsbedingt anhalten musste.

Bei der Kollision wurde die 17-jährige Rollerfahrerin leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand geringer Sachschaden.

Mittwoch, 13. Mai, 09:10 Uhr

Angeblicher Mitarbeiter einer Apotheke

(red) Eine über 80 Jahre alte Rentnerin wandte sich am Dienstagnachmittag an das Polizeirevier Konstanz und teilte mit, von einem ihr unbekannten männlichen Anrufer kontaktiert worden zu sein. Der Unbekannte habe sich als Mitarbeiter ihrer Apotheke ausgegeben und ihr angeboten angesichts der aktuellen Coronakrise kostenlos Medikamente nach Hause zu liefern. Nicht ausgeschlossen ist hier der Versuch der Umsetzung einer neuen Masche als Vorbereitungshandlung für einen Trickdiebstahl oder eine Betrugsstraftat, teilt das Polizeipräsidium Konstanz mit.

Die Mitarbeiter der Apotheke, bei der die Geschädigte gewöhnlich ihre Medikamente bezieht, standen nicht in Kontakt zu der Geschädigten. Die Erreichbarkeit und die Adresse des Ehemannes der Rentnerin sind in den öffentlichen Telefonverzeichnissen vermerkt und weltweit über das Internet abrufbar. Der im Verzeichnis genannte Vorname gibt einen Anhaltspunkt für die Annahme, dass sich der Rufnummerninhaber bereits im Rentenalter befinden dürfte.

Dienstag, 12. Mai, 16:56 Uhr

Mehr Platz im öffentlichen Raum für Restaurants

Gartenrestaurants (im Bild in St.Gallen) dürfen in Kreuzlingen wegen Corona etwas mehr Platz im öffentlichen Raum beanspruchen.

Gartenrestaurants (im Bild in St.Gallen) dürfen in Kreuzlingen wegen Corona etwas mehr Platz im öffentlichen Raum beanspruchen.

Bild: Ralph Ribi

(red) Die Stadt Kreuzlingen unterstützt die Gastronomiebetriebe bei der Wiedereröffnung – insbesondere bei den Gartenwirtschaften. Die Abstandsregeln zwingen Gastronomen vorläufig, die Anordnung der Tische zu ändern. Unter anderem gilt ein Abstand von zwei Metern von Tischkante zu Tischkante.

Die Stadt Kreuzlingen möchte einen Beitrag leisten und die Gastronomen unterstützen, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Den Restaurants soll unkompliziert die Möglichkeit geboten werden, die Fläche des öffentlichen Raumes etwas ausgedehnter zu nutzen, als es gemäss Baubewilligung zulässig ist. Diese Ausnahme ist für den Zeitraum vom Mai bis September 2020 beschränkt.

Das Vorgehen ist einfach: Die Gastronomen informieren die Bauverwaltung in Form eines Plans über die neue Nutzfläche. Eine gesonderte Bewilligung wird nicht ausgestellt. In der erweiterten Fläche ist eine Bewirtung von 10 bis maximal 22 Uhr vorgesehen. Die Sehbehinderten-Führung auf dem Boulevard muss frei bleiben und der Zugang zu allfällig betroffenen Anlagen der Energie- und Wasserversorgung muss gewährleistet sein. Schliesslich darf die Ausweitung in den Gastronomiebetrieben stadtweit zu keiner Behinderung oder Gefährdung des Verkehrs führen.

Dienstag, 12. Mai, 15:54 Uhr

Die Reben sind früh dran aber der Weinmarkt ist wegen Corona unter Druck

Ein Rebhang in Uesslingen.

Ein Rebhang in Uesslingen.

Bild: Andrea Stalder

(red) In den Reben zeigt sich ein rasantes Wachstum. Dieses wurde ausgelöst durch die warme und trockene Phase bis Ende April und die hochwillkommenen örtlichen Niederschläge um den Monatswechsel. Dies schreibt die Fachstelle Rebbau Schaffhausen-Thurgau-Zürich in ihrem aktuellen Newsletter. Die Entwicklung der Reben ist ähnlich früh dran wie im Trockenheitsjahr 2018. Die Fachstelle schreibt: «Die nun mit dem Beginn der Eisheiligen merklich kühlere Witterung während dieser Woche wird den weiteren Verlauf der Vegetationsentwicklung prägen und damit darüber Aufschluss geben, wie früh der Jahrgang tatsächlich dann auch sein wird.»

Die Akteure des Weinmarkts sehen sich trotzdem mit grossen Herausforderungen konfrontiert – ausgelöst durch Covid-19 und das Zusammenbrechen des Gastrokanals. Schätzungsweise dürften damit rund 30 bis 40 Prozent des Absatzes fehlen. Aufgrund der grossen Ernten der Vorjahre und der gut gefüllten Keller stimmen die Aussichten auf die kommende Ernte wenig euphorisch.

Erfreulich ist gemäss der Fachstelle aber, dass sich in Folge von Covid-19 neue Kunden für hiesige Weine zu interessieren scheinen. In den nächsten Monaten wird es sich zeigen, mit welchen Konzepten und Massnahmen es der Branche gelingt, die hochwertigen regionalen Weine zu vermarkten und neue Absatzkanäle erschliessen zu können.

Dienstag, 12. Mai, 13:53 Uhr

Kreuzlinger Schwimmbad öffnet am Montag für Trainings

Im Schwimmbad Hörnli trainieren unter anderem die Wasserballer des SC Kreuzlingen.

Im Schwimmbad Hörnli trainieren unter anderem die Wasserballer des SC Kreuzlingen.

Bild: Mario Gaccioli

(red) Die Genossenschaft des Kreuzlinger Schwimmbads Hörnli hat sich in Absprache mit dem Schwimmclub Kreuzlingen und der SLRG entschieden, das Schwimmbad am Montag, 18.Mai, für das Training der Sportvereine zu öffnen. Voraussetzung für das Training ist das Vorliegen des Schutzkonzeptes des Schwimmclubs und eventuell weiterer Vereine, schreibt die Genossenschaft in einer Medienmitteilung.

Konkret wird der Trainingsbetrieb so ausgestaltet, dass ausschliesslich das Sportbecken fünfzig Meter und das Springbecken für die Trainings zur Verfügung stehen. Die übrigen Anlagen bleiben mit Ausnahme der WC-Anlagen geschlossen. Der Trainingsbetrieb findet von Montag bis Freitag jeweils von 16 bis 20.30 Uhr statt. Zu den übrigen Zeiten bleibt das Bad geschlossen.

Ob und inwieweit eine Öffnung des Schwimmbades Hörnli für weitere Aktivitäten und für die Öffentlichkeit ab dem 8.Juni in Frage kommt, ist abhängig von den Weisungen des Bundesrates, voraussichtlich am 27.Mai.

Dienstag, 12. Mai, 10:02 Uhr

Illegale Abfallentsorgung in Bettwieser Wald

Im «Schädlerhölzi» wurde illegal Abfall entsorgt. Jetzt ermittelt die Polizei.

Im «Schädlerhölzi» wurde illegal Abfall entsorgt. Jetzt ermittelt die Polizei.

Bild: PD

(red) Vermutlich in der Nacht vom 7. auf den 8.Mai wurde im Wald «Schädlerhölzli» zwischen der Kantonsstrasse Tobel-Tägerschen / St.Margrethen und dem Anet illegal Abfall entsorgt. Die Gemeinde Bettwiesen hat bei der Polizei Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Der Polizeiposten Münchwilen bittet um Hinweise unter 058'345'28'30.

Dienstag, 12. Mai, 09:56 Uhr

Video-Botschaft mit Kinderbuch: «Jetzt nicht nachlassen»

(lsf) Am Montag, als ein Teil der Corona-Massnahmen aufgehoben wurden, richtete sich der Kanton Thurgau erneut mit einem Appell in den Sozialen Medien an die Bevölkerung. Die Kampagne des Kantons mit dem Aufruf #jetztnichtnachlassen läuft schon seit zwei Wochen.

Im neusten Beitrag hat der Kanton die Frauenfelder Buchhändlerin und Politikerin Marianne Sax an Bord geholt. Sie blättert im Video in einem Kinderbuch, das das Anstehen thematisiert. «Das ist jetzt das Gebot der Stunde.» Sax sagt: «Wenn wir uns in den nächsten Wochen und Monaten immer noch an die Abstandsregeln halten, die Hände waschen, tapfer sind und durchhalten, dann haben wir bald wieder das grosse Vergnügen, gemeinsam kulturelle Ereignisse zu erleben.»

Frühere Videobotschaften kamen von Grossratspräsident Kurt Baumann, Sportschützin Heidi Diethelm, der Industrie- und Handelskammer Thurgau und der Theologin und Philosophin Christina Aus der Au. Alle Beiträge sind auf der Youtube-Seite des Kantons Thurgau zu finden.

Dienstag, 12. Mai, 09:07 Uhr

Kreuzlingen sagt Spielstrasse ab

Kinder vergnügen sich an der Spielstrasse 2019 auf dem Boulevard in Kreuzlingen.

Kinder vergnügen sich an der Spielstrasse 2019 auf dem Boulevard in Kreuzlingen.

Bild: Donato Caspari

(red) Am Samstag, 19.September, hätte der Kreuzlinger Boulevard einmal mehr im Zeichen von Sport, Spiel und Spass gestanden. Nun hat sich das OK aufgrund der unsicheren Lage entschlossen, die Spielstrasse erst im nächsten Jahr wieder durchzuführen.

Normalerweise starten im Frühling die Vorbereitungen. Da der Bundesrat aufgrund der Corona-Pandemie vorläufig bis 31.August alle Grossveranstaltungen verboten hat, ist derzeit die Unsicherheit gross, teilt die Stadt Kreuzlingen am Dienstag mit. Die Vereine als Standbetreibende würden zurzeit mit anderen Herausforderungen kämpfen und könnten sich noch nicht in gewohnter Form treffen. Das OK hofft auf das Verständnis der Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger und freut sich auf eine erlebnisreiche Spielstrasse 2021.

Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
14 Bilder
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)
Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)

Impressionen von der Kreuzlinger Spielstrasse. (Bild: Donato Caspari)

Montag, 11. Mai, 16:04 Uhr

Schweizerin will mit falschen Angaben Zöllner übertölpeln - aber es klappt nicht

Am Zoll zwischen Konstanz und Kreuzlingen versucht eine Schweizerin mit falschen Angaben nach Deutschland einzureisen.

Am Zoll zwischen Konstanz und Kreuzlingen versucht eine Schweizerin mit falschen Angaben nach Deutschland einzureisen.

Bild: Reto Martin (Kreuzlingen, 13. März 2020)

(red) Am 9. Mai wurde eine Schweizerin von Einsatzkräften der Bundespolizei an der Grenze Konstanz/Kreuzlingen zurückgewiesen. Die 62-Jährige habe mit der Begründung, dass sie die Kinder der Tochter betreuen müsse während diese bei der Arbeit sei, versucht einzureisen. Um dies zu belegen, legte sie eine Arbeitgeberbescheinigung der Tochter vor.

Die Beamten hakten beim Arbeitgeber nach und fanden heraus, dass die Tochter aktuell nicht bei besagter Firma arbeite. Auf Vorhalt gab die Schweizerin zu, dass sie eigentlich zu einer Familienfeier einreisen wollte. Sie wurde durch die Beamten zurückgewiesen.

Montag, 11. Mai, 13:58 Uhr

Kein Märliumzug in diesem Jahr

Der Märliumzug in Tägerwilen ist ein Anlass für Gross und Klein.

Der Märliumzug in Tägerwilen ist ein Anlass für Gross und Klein.

Bild: Donato Caspari (7. September 2014)

(red) Das Ok Märliumzug Tägerwilen, hat beschlossen den Märliumzug vom 6. und 13. September zu verschieben. Grund ist die unsichere Lage wegen der Coronapandemie. Zudem würden die derzeitigen Massnahmen die Vorbereitungen auf den Umzug erschweren. Die Veranstalter befürchten Stress und finanzielle Einbussen. Deshalb wird der Umzug auf das kommende Jahr verschoben.

Montag, 11. Mai, 11:49 Uhr

Kanton erhöht Kapazitäten in den Spitälern für Covid-Patienten

Der alte Bettenturm im Spital Frauenfeld wird wegen der Coronafälle wieder in Betrieb genommen.

Der alte Bettenturm im Spital Frauenfeld wird wegen der Coronafälle wieder in Betrieb genommen.

Bild: Andrea Stalder (23. März 2020)

(red) Der Bund hat die Kantone verpflichtet, ab dem Montag, 11.Mai, das Contact Tracing aufzunehmen, um die Verbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern. Der Kanton Thurgau arbeitet in einer Pilotphase mit der Lungenliga Thurgau zusammen. Das Departement für Finanzen und Soziales hat ausserdem beschlossen, dass die Spitäler ihre Kapazitäten für Covid-Patientinnen und -Patienten erweitern können müssen.

Der Kantonsärztliche Dienst beurteilt die Situation zusammen mit einer Task Force der Spital Thurgau AG regelmässig. Infizieren sich im Kanton Thurgau an drei Tagen in Folge mehr als 25 Personen mit dem Covid-19-Virus, kann die Behandlungskapazitäten innerhalb einer Woche von 60 auf 132 Akutbetten und von 18 auf 32 Intensivbetten erweitert werden.

Montag, 11. Mai, 10:40 Uhr

Regionale Entwicklungshilfe für das Tannzapfenland

Werner Ibig präsidiert das PRE Tannzapfenland.

Werner Ibig präsidiert das PRE Tannzapfenland.

Bild: Reto Martin (Fischingen 11. Juli 2018)

(red) Projekte zur regionalen Entwicklung (PRE) bezwecken eine nachhaltige Wertschöpfung in der Landwirtschaft und die Förderung der branchenübergreifenden Zusammenarbeit. Dass es zu diesem Thema in den Gemeinden Bichelsee-Balterswil, Fischingen, Eschlikon und Sirnach Potenzial gibt, zeigte eine regionale Zukunftskonferenz bereits im Februar 2016.

Das Projekt im Tannzapfenland setzt sich aus verschiedenen Teilprojekten zusammen. Diese enthalten zwei Käsereierweiterungen, eine regionale Fleischverarbeitung, Verkaufsaktivitäten für die Direktvermarkter, Tourismusangebote wie Bike-Touren, geführte Wanderungen, ein mobiler Grill und die Erstellung eines Erlebnisweges. Bei der branchenübergreifenden Zusammenarbeit plant der Verein Partnerschaften mit der Gastronomie und unterstützt die Genossenschaft «Zum alten Schulhaus Au» im Bereich der Kommunikation.

Knapp eine Million zahlt der Bund

Eine grosse gemeinsame Investition für eine erfolgreiche Zukunft Im Januar 2018 wurde der Verein PRE Tannzapfenland gegründet. Dieser wird von Werner Ibig präsidiert und ist Träger des Entwicklungsprojektes. Das zur Prüfung eingereichte Dossier mit den verschiedenen Teilprojekten sieht anrechenbare Investitionen in der Höhe von 3,7 Millionen Franken vor. Der Bund beteiligt sich mit maximal 950'000 Franken und der Kanton mit maximal 760'000 Franken am Projekt.

Die restlichen Gelder von knapp zwei Millionen Franken werden die Träger der Teilprojekte und der Verein selbst aufbringen müssen. «Wir erachten die geplanten Teilprojekte als nachhaltig und erfolgsversprechend», sagt Ueli Bleiker, Leiter des Landwirtschaftsamts des Kantons Thurgau.

Für den Kanton Thurgau ist das PRE Tannzapfenland das erste PRE in dieser Grösse. «Nun heisst es, die Ärmel hochzukrempeln und die Projekte auf dem Papier in den Jahren 2020 bis 2026 in die Realität umzusetzen. Bund und Kanton haben uns mit der finanziellen Zusage gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind», sagt Werner Ibig, Präsident des Vereins PRE Tannzapfenland.

Montag, 11. Mai, 10:08 Uhr

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz beendet vorzeitig die Saison

Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz an einem ihrer Konzerte.

Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz an einem ihrer Konzerte.

Bild: Dominik Wunderli (15. Mai 2018)

(red) Die Südwestdeutsche Philharmonie teilt in einer Mitteilung mit, dass sie die laufende Saison 2019/2020 vorzeitig beendet. Aufgrund der Coronamassnahmen, ist das Orchester gezwungen, alle noch für diese Saison geplanten Konzertveranstaltungen abzusagen. Gleichzeitig sucht die Philharmonie nach Möglichkeiten und Formaten, wie trotz der Coronamassnahmen den Zuhörern Musik geboten werden kann. Erworbene Karten für die nun abgesagte Saison können umgetauscht oder erstattet werden.

Auch das Konstanzer Stadttheater sagt alle Veranstaltungen ab. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Die Freilichtspiele am Münster können mit einem kleineren Publikum als gewöhnlich stattfinden.

Montag, 11. Mai, 09:48 Uhr

Wasserballsaison fällt ins Wasser

Dieses Jahr findet kein Wasserball statt. Der Schwimmclub Kreuzlingen (SCK) hat die Saison wegen der Coronapandemie abgesagt.

Dieses Jahr findet kein Wasserball statt. Der Schwimmclub Kreuzlingen (SCK) hat die Saison wegen der Coronapandemie abgesagt.

Bild: Donato Caspari (Kreuzlingen, 15. September 2018)

(red/sba) Anfang Mai hat sich der Schweizer Verband Swiss Waterpolo entschieden, die Meisterschaftssaison zu stoppen, respektive abzusagen. Das hat auch Auswirkungen auf den Kreuzlinger Schwimmclub (SCK). Konsequenterweise werden die bisher gespielten Partien nicht gezählt und es gibt weder Aufsteiger noch Absteiger. Somit kann der Kreuzlinger Spitzenclub seine beiden Titel (NLA und CUP) in dieser Saison nicht verteidigen.

Zum anderen hat sich der Kreuzlinger Club aber auch dazu entschlossen, das für den 12.September vorgesehene Jubiläumsfest «75 Jahre SCK» abzusagen. Das Fest soll aber nachgeholt werden.

Zum ersten Mal seit fast 40 Jahren werden dieses Jahr keine Meisterschaftsspiele im Schwimmbad Hörnli stattfinden. Swiss Waterpolo möchte im Sommer jedoch einen speziellen Sommer Cup austragen. Abhängig von der Entwicklung der Lage dürfen die Fans also doch noch Hoffnung auf einige Heimspiele haben.

Sonntag, 10. Mai, 17:22 Uhr

Hastig in Richtung Konstanz, 165 km/h ausserorts: Kantonspolizei zieht drei Raser aus dem Verkehr

(kapo) Coronazeit ist Raserzeit – auch auf Thurgauer Strassen. Auf der Autobahn A7 bei Wiesendangen, so schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung, passierte am Freitagabend ein Autofahrer die Messstelle mit 220 km/h in Richtung Konstanz. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der 20-jährige Schweizer die erlaubte Geschwindigkeit um 93 km/h. Unmittelbar dahinter folgte ein weiterer Autofahrer mit ähnlich hoher Geschwindigkeit. Der 24-jährige Italiener hielt nur einen Abstand von wenigen Metern zum vorderen Fahrzeug ein.