THURGAU-TICKER: Triple für Thurgauer Wildwasserfahrer +++ 74-Jähriger Mofalenker muss schwer verletzt ins Spital +++ Frauenfelder wirkt in Dok-Film über Verdingkinder mit

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Mittwoch, 30. September, 18:01 Uhr

Erfolgreicher Abschluss einer speziellen Saison

(red) An den Schweizermeisterschaften im Kanupolo vom vergangenen Wochenende in der Zürcher Letzi-Badi holten die Thurgauer Wildwasserfahrer in allen drei Kategorien den Meistertitel. Wegen Corona mussten die Wettkämpfe von Fribourg nach Zürich verlegt werden. Kanupolo Zürich konnte alle Auflagen erfüllen und so die diesjährigen Schweizermeisterschaften ermöglichen.

Die erfolgreichen Thurgauer Wildwasserfahrer mit ihren Pokals.

Die erfolgreichen Thurgauer Wildwasserfahrer mit ihren Pokals.

Bild: PD
Mittwoch, 30. September, 16:58 Uhr

Auto kollidiert mit Mofa

(kapo) Ein Mofalenker hat sich am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall in Schweizersholz schwer verletzt. Ein 74-jähriger Mofalenker wollte kurz nach 14 Uhr von der Junkersbühlstrasse in die Schweizersholzstrasse einfahren. Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten, 30-jährigen Autofahrer, der auf der Schweizersholzstrasse in Richtung Bischofszell unterwegs war.

Ein Rega-Helikopter steht für die Lebensrettung im Einsatz.

Ein Rega-Helikopter steht für die Lebensrettung im Einsatz.

Bild: Raphael Rohner

Der Mofalenker wurde bei der Kollision schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. Zur Spurensicherung kam der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Während der Unfallaufnahme sperrte die Feuerwehr Bischofszell die Strasse ab und leitete den Verkehr um.

Mittwoch, 30. September, 16:18 Uhr

Polizei wappnet sich für angekündigte Demonstrationen

(red) Am kommenden Wochenende, 3. und 4. Oktober, sind in Konstanz mehrere Demonstrationen und Kundgebungen geplant. Weil die Demonstrationen teilweise im grenznahen Gebiet geplant sind, wird auch die Kantonspolizei Thurgau auf der Schweizer Seite im Einsatz stehen.

Das geht aus einer Information der Kantonspolizei an alle Medienvertreter hervor. Die Konstanzer Kollegen ihrerseits richten für Anfragen ein Medienzentrum im Bodenseeforum am Seerhein ein.

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Mittwoch, 30. September, 14:59 Uhr

Forderung zu grösserem Engagement bei Flüchtlingskrise

(red) Ende August reichten Heinz Schmid und Mitte September Adrian Knecht aus Kreuzlingen mit diversen Mitunterzeichnerinnen und Mitunterzeichner die «Petition für ein Engagement unserer Gemeinde zur Aufnahme von Geflüchteten aus den Lagern auf den griechischen Inseln» ein. In den Begleitbriefen schreiben die Petitionäre, dass sie von Folgendem überzeugt sind:

«Dass es die Pflicht jeder europäischen Gemeinde ist, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Behebung dieser elenden und schändlichen Zustände einzusetzen.»
Thomas Niederberger, Stadtpräsident Kreuzlingen.

Thomas Niederberger, Stadtpräsident Kreuzlingen.

Bild: Andrea Stalder

Dies sehe der Stadtrat ebenso und sei sich der äusserst schwierigen Situation der Flüchtlinge bewusst, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwochnachmittag. Allerdings sei der Stadtrat aufgrund der fehlenden gesetzlichen Grundlage nicht legitimiert, Flüchtlinge direkt aufzunehmen. Deshalb wendet sich der Stadtrat um Stadtpräsident Thomas Niederberger jetzt mit einem Brief an Bundesrätin Karin Keller-Sutter und verlangt ein grösseres Engagement der Schweiz bei der Bewältigung dieser humanitären Krise.

Unter anderem wird auf die freien Kapazitäten des Bundesasylzentrums Kreuzlingen für die Unterbringung von Geflüchteten aus Griechenland verwiesen. Die Unterkunft ist für eine maximale Belegung von 290 Personen konzipiert, aktuell sind 56 Personen untergebracht.

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Mittwoch, 30. September, 14:34 Uhr

Manöver zwischen Engwilen und Schwaderloh

(kapo) Am Freitag, 18. September, kam es in Neuwilen zu einem gefährlichen Überholmanöver. Die Kantonspolizei Thurgau sucht deshalb Zeugen.

Ein Autofahrer war am 18. September gegen 12.20 Uhr auf der Alpenstrasse von Engwilen in Richtung Schwaderloh unterwegs. Gemäss seinen Aussagen gegenüber der Kantonspolizei Thurgau wurde er in der Linkskurve nach der Autobahnüberführung von einem Audi mit deutschen Kontrollschildern überholt. Dabei sei es fast zu einer Kollision mit einem Auto aus der Gegenrichtung gekommen. Bei diesem Auto dürfte es sich um ein helles Fahrzeug mit Thurgauer Kontrollschildern handeln.

Die Fahrerin oder der Fahrer des entgegenkommenden Autos soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 058 345 20 00 melden.

Mittwoch, 30. September, 13:31 Uhr

Illustrationen zu Erinnerungen der Verdingkinder

(red) Der Filmemacher O’Neil Bürgi aus Frauenfeld wirkt in einem Dok-Film mit, den das Schweizer Fernsehen und Radio (SRF) am Donnerstagabend, ab 20.05 Uhr ausstrahlt. Der «Dok» trägt den Titel «Heim- und Verdingkinder – Die Aufarbeitung eines grossen Unrechts» und erzählt die Geschichte von Menschen, denen in der Schweiz im 20. Jahrhundert grosses Unrecht angetan wurde. Sie wurden entrechtet, erniedrigt und missbraucht. Nach Jahrzehnten entschuldigte sich die Schweiz, arbeitete auf und leistete Wiedergutmachung.

O'Neil Bürgi, Filmemacher aus Frauenfeld.

O'Neil Bürgi, Filmemacher aus Frauenfeld.

Bild: PD

Jetzt geht Simon Christen in seinem Film Fragen nach, ob es sich um einen historischen Erfolg oder um einen faulen Kompromiss handelt. Der 39-jährige Frauenfelder O’Neil Bürgi illustriert im 60-minütigen Film Erinnerungen der Verdingkinder.

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Frauenfelder Filmemacher O'Neil Bürgi vor dem Wettbewerb: «Ich hoffe, dass sich meine schwarze Katze gut schlägt»

Das Trickfilmfestival Fantoche in Baden zeigt in der Kategorie Schweizer Wettbewerb den mehrfach preisgekrönten Animationsfilm «Cat Noir» des 38-jährigen Filmemachers O’Neil Bürgi aus Frauenfeld. Der  Kurzfilm handelt von einem Mann, der sich das Leben nehmen will, nachdem ihn seine Frau verlassen hat. Einzige Zeugin seiner Verzweiflung ist die schwarze Hauskatze.
Rahel Haag
Mittwoch, 30. September, 11:52 Uhr

Live-Sendung vom 40. Swiss Derby wird nochmals ausgestrahlt

(red) Auf dem Netz von LeuTV konnte am Sonntag, 13. September, das Pferderennen 40. Swiss Derby aus Frauenfeld von überall her live mitverfolgt werden. LeuTV bietet nun die Möglichkeit, den Renntag, der wegen der Coronavorschriften mit lediglich 1'000 Gästen auf der Grossen Allmend stattgefunden hat, nochmals zu erleben. Die Sendung wird am Samstag, 3. Oktober, und am Sonntag, 4. Oktober, jeweils um 18.05 Uhr nochmals zu sehen sein, wie der Rennverein Frauenfeld mitteilt.

Wer kein Leucom-Abo besitzt oder ausserhalb des Sendegebietes wohnt, kann sich die Sendung mit folgendem drei einfachen Schritten anschauen:

  1. Zuerst auf Cockpit.Leucom.ch registrieren die Anmeldung ausfüllen und Passwort erhalten
  2. Danach die Leucom-TV-App gratis aus dem Store laden
  3. Diese mit dem zuvor erhaltenen Code freischalten
Frauenfeld TG, 13.9.2020 - Grosser Preis Hotel Banana City am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
19 Bilder
40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Ein Jockey stürzt während des Grossen Preises von Stadler am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Ein Jockey stürzt während des Grossen Preises von Stadler am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Grosser Preis Hotel Banana City am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Grosser Preis Hotel Banana City am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Grosser Preis Hotel Banana City am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Der Grosse Preis von Stadler am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Eindrücke vom 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Moderator gewinnt den Grossen Preis von Stadler am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.
Moderator gewinnt den Grossen Preis von Stadler am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.

Frauenfeld TG, 13.9.2020 - Grosser Preis Hotel Banana City am 40. Swiss Derby in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin
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Mittwoch, 30. September, 11:15 Uhr

Mehr Personen erkrankt, hospitalisiert und in Isolation

(sko) Gegenüber dem Vortag verzeichnet der Kanton Thurgau acht neu bestätigte Fälle von Covid-19-Erkrankungen, wie er am Mittwochmorgen via Twitter mitteilt. Einen Anstieg gibt's auch bei den infizierten Personen in Isolation (+4) sowie jenen, die hospitalisiert sind (+2).

Wer die Entwicklung der Anzahl der hospitalisierten Personen sowie die Anzahl der Todesfälle betrachtet (Grafik unten), stellt fest, dass der Thurgau im Vergleich zum Frühling im Herbst bisher von einer zweiten Welle verschont geblieben ist. Die Zahl der Neuansteckungen steigt zwar, verhält sich aber weiterhin stabil.

Mittwoch, 30. September, 10:33 Uhr

Charakter einer vorberatenden Kommission

(red) Der Stadtrat Romanshorn hat per sofort die Wiedereinsetzung der Wirtschaftskommission beschlossen. Ihr gehören Stadtpräsident Roger Martin (Präsidium), Andrea Roth, Präsident Arbeitgeberverein , Roland Schneeberger, Präsident Gewerbeverein, sowie Andrea Ruf, CEO Schweizerische Bodenseeschifffahrt AG, an. Sie hat den Charakter einer vorberatenden Kommission, wie einer Mitteilung vom Mittwochmorgen zu entnehmen ist.

Das Gremium als Schnittstelle zwischen Stadt, Industrie, Gewerbe und Tourismus wird sich regelmässig austauschen und damit das Verständnis für gegenseitige Bedürfnisse fördern. Ziele seien die bestmögliche Bereitstellung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in der Hafenstadt, die Steigerung der Standortattraktivität, nachhaltige Neuansiedlungen von Unternehmen und Start-ups sowie das gemeinsame Erarbeiten eines Wirtschaftsförderungskonzeptes. Stadtpräsident Roger Martin sagt:

Roger Martin, Stadtpräsident Romanshorn.

Roger Martin, Stadtpräsident Romanshorn.

Bild: Donato Caspari
«Der Schulterschluss aller Beteiligten und eine engverzahnte koordinierte Zusammenarbeit wird Romanshorn weiter stärken.»
Mittwoch, 30. September, 10:08 Uhr

Der 22-jähriger Kanadier stürmt bald für die Leuen

(red) Der HC Thurgau erhält Verstärkung vom NHL-Team Chicago Blackhawks. Laut einer Meldung der Blackhawks via Nachrichtendienst Twitter leihen die Amerikaner den 22-jährigen Stürmer Brandon Hagel an den HC Thurgau aus.

Hagel debütierte am 11. März für die Blackhawks, sein bisher einziger Einsatz in der NHL. Ansonsten absolvierte Hagel 59 Spiele für das Chicago-Farmteam, die Rockford Ice Hogs (19 Tore, 12 Assists).

Eine offizielle Stellungnahme seitens HC Thurgau zu Brandon Hagel gibt es seit kurzem ebenso. Sobald die nötigen Papiere vorliegen, werde Hagel für die Leuen auflaufen. «Aufgrund der noch ausstehenden Arbeitsbewilligung ist unklar, ab wann Brandon Hagel dem HC Thurgau zur Verfügung steht. Ebenfalls unklar ist, wie lange der Kanadier für die Leuen aufläuft», heisst es in der Pressemitteilung. Der Einsatz des Leihstürmers hänge unter anderem vom Saisonstart in Nordamerika ab.

Mittwoch, 30. September, 08:46 Uhr

Duell gegen den Bruder im eigenen Garten

(ste) Vor wenigen Tagen ist sie zum zweiten Mal Schweizer Meisterin über 400 Meter Hürden geworden. Yasmin Giger aus Romanshorn ist eine der vielversprechendsten Leichtathletikhoffnungen des Landes. Angefangen hat alles auf dem Fussballplatz. Im Magazin «Best of Thurgau» erzählt Giger:

Yasmin Giger, Hürdenläuferin aus Romanshorn.

Yasmin Giger, Hürdenläuferin aus Romanshorn.

Bild: Benjamin Manser
«Früher schaute ich meinem Bruder jeweils beim Fussball zu. Viel spannender als das Spiel fand ich, wie schnell die Jungs rennen konnten.»

Vom Ehrgeiz gepackt trat die heute 20-Jährige gegen ihren Bruder im Garten an. Kurz darauf gewann Giger den «Schnellsten Schönengründler» im Appenzellerland, qualifizierte sich für den Landesfinal und schaffte es auch dort aufs Podest. Der Leichtathletikverein TV St. Peterzell wurde auf Giger aufmerksam und nahm sie auf. Heute läuft Giger für den LC Zürich und arbeitet auf das Fernziel Olympia 2024 hin. Aus dem einstigen Konkurrenten ist derweil ein Helfer geworden – Zafiir Giger steht seiner Schwester Yasmin mittlerweile als Organisator zur Seite.

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Dienstag, 29. September, 17:06 Uhr

Belebtes Zentrum am ersten Freitag im Oktober

Plaudern, flanieren und schlemmen: das alles ist möglich am Wyfelder Fritig.

Plaudern, flanieren und schlemmen: das alles ist möglich am Wyfelder Fritig.

Bild: Mario Testa (Weinfelden, 3. Juli, 2020)

(deh) Diesen Freitag ist es wieder so weit: Der Wyfelder Fritig belebt den Stadtkern. Jeden ersten Freitag im Monat laden Gewerbe, Geschäfte, Institutionen sowie Lokale zu sich ein und sorgen für Betrieb im Weinfelder Zentrum. Die Detaillisten sorgen mit Besonderheiten für gute Laune.

An der Frauenfelderstrasse unterhält der Musiker «The Deadwinger» die Besucher mit seiner Mischung aus Folk, Gospel und Blues. Kulinarisch werden die Gäste im Restaurant Selection 1847 Dolce Vita bedient, wo sie die neue Pizza Margherita geniessen können. Wer sitzen, essen und Musik hören zugleich will, kann dies im Madörin. Dort werden Suppen und Livemusik von Robert Bartha angeboten.

Auf dem Marktplatz haben auch die Kleinen ihren Spass. Im Familienzentrum der Region Weinfelden werden bunte Herbstgirlanden gebastelt und Päckli gefischt. Die Vorschriften der Schutzkonzepte bestehen auch am Wyfelder Fritig. Es gilt die Regeln des jeweiligen Veranstalters einzuhalten. Der Anlass beginnt um 17 Uhr und dauert bis 21 Uhr.

Dienstag, 29. September, 16:02 Uhr

Polizei sucht Zeugen nach Unfall

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall am Dienstag in Amriswil wurde eine Rollerfahrerin verletzt. Gegen 6.20 Uhr war eine Rollerfahrerin auf der Poststrasse in Richtung Arbon im Kolonnenverkehr unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab die Frau an, dass vom Parkplatz Park+Rail herkommend ein schwarzes Auto vor ihr einbog und sie deswegen stark abbremsen musste.

Dabei verlor die 20-Jährige auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über den Roller und stürzte. Die Frau verletzte sich beim Sturz und suchte selbständig einen Arzt auf. Der Sachschaden beträgt rund eintausend Franken.

Zeugenaufruf: Der oder die Lenker/in des schwarzen Autos sowie Personen, die Angaben zum Unfall machen können, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Amriswil unter 058 345 27 00 melden.

Dienstag, 29. September, 15:34 Uhr
Andreas Hennemann (SPD) gibt auf

Andreas Hennemann (SPD) gibt auf

(Bild: Lukas Ondreka)

Konstanzer Oberbürgermeisterwahl: SPD-Kandidat gibt auf

(ubr) Andreas Hennemann, Kandidat der SPD für das Konstanzer Oberbürgermeisteramt wirft das Handtuch. Wie er am Dienstag bekannt gab, tritt er beim zweiten Wahlgang am 18. Oktober nicht mehr an. Hennemann erzielte am Sonntag 5414 Stimmen (14,6 Prozent).

«Ich bin enttäuscht über das Wahlergebnis, weil es zeigt, dass ich nicht der neue Oberbürgermeister sein werde.»

Eine Wahlempfehlung für einen der verbleibenden Kandidaten gab Hennemann jedoch nicht ab. «Auch ich werde mich nun entscheiden müssen und ich weiss, dass mir die Entscheidung nicht leicht fallen wird.»

An der Spitze nach dem ersten Wahlgang liegen Luigi Pantisano (Die Linke, 14'174 Stimmen, 38,3 Prozent) und Amtsinhaber Uli Burchardt (CDU, 13'252 Stimmen, 35,8 Prozent). Von den fünf Kandidaten haben somit zwei das Rennen bereits vor der Entscheidung beendet. Jury Martin hatte schon am Wahlabend bekannt gegeben, nicht mehr anzutreten. Der Parteilose Andreas Matt (2861 Stimmen, 7,7 Prozent) tritt jedoch erneut zur Wahl an.

Dienstag, 29. September, 14:47 Uhr

Update zu den Coronazahlen

(sba) Der Kanton Thurgau gibt Einsicht in die neusten Zahlen: Nur drei Neuansteckungen sind in den vergangenen 24 Stunden dazugekommen. Immer noch befinden sich zwei Personen auf der Intensivstation. In Isolation sind derzeit noch rund 29 Thurgauerinnen und Thurgauer.

Dienstag, 29. September, 11:57 Uhr

Kanton Thurgau erhält «Goldenen Stecker» für Elektromobilität

Elektroladestation der Technischen Betriebe Kreuzlingen.

Elektroladestation der Technischen Betriebe Kreuzlingen.

Bild: Reto Martin (5.Januar 2018)

(lsf) Zum 4. Mal wurde der «Goldene Stecker» kürzlich anlässlich des Kongresses Elektromobilität verliehen. Die Kantone Bern und Thurgau haben die Jury gleichermassen überzeugt und wurden mit dem «Goldenen Stecker» der Elektromobilität 2020 ausgezeichnet, wie ee-news, das Fachmagazin für erneuerbare Energien mitteilt.

Der Erfolg des Kantons Thurgau sei mit einem Anteil von 8,3 Prozent Elektroautos in der Bevölkerung in den letzten vier Quartalen messbar. Die Thurgauer seien in Sachen Neuzulassungen von batterieelektrischer Personenwagen klar führend. Zurückzuführen ist dies laut der Jury auf ein gut abgestimmtes Förderprogramm, das auf der Nutzung von ausschliesslich erneuerbarem Strom aufbaut, Elektro-Fahrzeuge wie auch Ladeinfrastrukturen unterstützt und zudem einen Bonus für die Installation von PV-Anlagen gewährt. Für den Kanton Thurgau durfte Patrick Rinaldi, Fachspezialist Energie, den Goldenen Stecker in Empfang nehmen.

Dienstag, 29. September, 11:24 Uhr

Daniel Krähemann tritt zurück

Daniel Krähemann tritt aus dem Müllheimer Gemeinderat zurück

Daniel Krähemann tritt aus dem Müllheimer Gemeinderat zurück

Bild: PD

(sko) Der Müllheimer Gemeinderat muss einen Rücktritt während der laufenden Legislatur verkraften. Wie die Gemeinde in ihrem Publikationsorgan schreibt, tritt Daniel Krähemann per Ende Juni 2021 aus dem Gemeinderat zurück. Polizist Krähemann, im Gemeinderat fürs Ressort Strassen zuständig, ist seit Juni 2010 Mitglied des Gemeinderates und macht für seinen Rücktritt persönliche Gründe geltend. «Der Gemeinderat hat seinen Rücktritt mit Bedauern zur Kenntnis genommen», heisst es in der Mitteilung. Die Ersatzwahl findet am 7.März 2021 statt.

Dienstag, 29. September, 11:07 Uhr

SP Kreuzlingen nimmt an Demo teil

Die SP Kreuzlingen ruft auf, am kommenden Wochenende vom 3. und 4. Oktober an der Demo auf Klein Venedig teilzunehmen. «Die Meinungsfreiheit ist ein sehr wichtiges Gut», schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. Die vergangenen Ereignisse, beispielsweise aus Berlin, hätten aber gezeigt, dass derartige Demonstrationen auch Rechtsradikale und andere fundamentale Gruppierungen anziehen. Wichtig und richtig sei der Einbezug unterschiedlicher Bedürfnisse und der Diskurs um die Verhältnismässigkeit der Corona-Massnahmen, heisst es weiter. «Wichtig und richtig ist aber auch, sichtbar für unsere Demokratie und gegen Hass und Hetze einzustehen.»

Gemeinsam mit «Spread love, not Corona», einem Konstanzer Bündnis von 28 Parteien und Zivilorganisationen, werde die SP Kreuzlingen am 3. und 4. Oktober ein starkes Signal für Demokratie und Solidarität senden.

Die genauen Orts- und Zeitangaben werden am Freitag, 2.10. ab 17.00 Uhr auf der Homepage www.sp-kreuzlingen.ch bekanntgegeben.

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Dienstag, 29. September, 10:38 Uhr

Unfall mit zwei Autos - eine Person verletzt

(kapo) Kurz nach 17 Uhr war ein Autofahrer in Frauenfeld auf der Schaffhauserstrasse in Richtung Zentrum und beabsichtigte, nach links in die Strasse Im Häfeler einzubiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte dies eine nachfolgende 35-jährige Autofahrerin zu spät, worauf es zur Auffahrkollision kam.

Beim Unfall wurde der 57-jährige verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Dienstag, 29. September – 09:26 Uhr

Filter besteht komplett aus Cellulose

(red) Millionen weggeworfener Acetat-Filter von Zigaretten belasten die Umwelt. Das Problem: Sie brauchen 10 bis 15 Jahre, bis sie sich auf natürlichem Weg abbauen. Das Hanf-Zigaretten-Unternehmen Koch & Gsell aus Steinach bringt nun den ersten biologisch abbaubaren Filter auf den Markt, der komplett aus Cellulose besteht.

Zigaretten laufen im Werk von Koch & Gsell durch den Zigarettenfertiger.

Zigaretten laufen im Werk von Koch & Gsell durch den Zigarettenfertiger.

Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller

Dieser ist gemäss Medienmitteilung vollständig kompostierbar und baut sich innert weniger Wochen ab. Cellulose ist der Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände und kommt unter anderem bei der Herstellung von Papier und Naturfasern für Bekleidung zum Einsatz.

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Hanf-Zigaretten-Firma Koch & Gsell hat Konkurs abgewendet

Die Hanfzigaretten-Firma Koch & Gsell in Steinach SG hat den Konkurs abgewendet. Laut einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag hat das Kreisgericht Rorschach einen Nachlassvertrag genehmigt. Koch & Gsell sei «wieder auf Kurs».
Dienstag, 29. September – 06:58 Uhr

Rahmenvertrag mit ATM: Stadler liefert zum ersten Mal Strassenbahnen nach Italien

(pd/rms) Stadler und Azienda Transporti Milanesi S.p.A. (ATM) haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 80 Strassenbahnen vom Typ «Tramlink» für die Stadt Mailand unterzeichnet. Dies teilt das Thurgauer Unternehmen am Dienstag mit. Das Auftragsvolumen für den Rahmenvertrag belaufe sich auf 172,6 Millionen Euro. In einem ersten Abruf habe ATM 30 Fahrzeuge bestellt. Stadler liefert damit zum ersten Mal Strassenbahnen nach Italien.

Die Zweirichtungsfahrzeuge sind für den Einsatz im Stadt- und Überlandverkehr vorgesehen. Neben der Erweiterung des Transportangebots ersetzt ATM damit schrittweise älteres Rollmaterial. Die «moderne Fahrdynamik und ein hohes Mass an Sicherheit und Komfort» sollen zur Verbesserung des Reiseerlebnisses für die Fahrgäste bei tragen, heisst es in der Medienmitteilung.

Montag, 28. September, 16:26 Uhr

Reklamationen über Möbel am Strassenrand

So wie hier sieht es auf Kreuzlinger Strassen immer häufiger aus: Möbel werden illegal auf der Strasse deponiert.

So wie hier sieht es auf Kreuzlinger Strassen immer häufiger aus: Möbel werden illegal auf der Strasse deponiert.

Bild: PD

(red) «Bei den Mitarbeitern des Werkhofs häufen sich Reklamationen über illegal entsorgte Möbel», schreibt die Stadt Kreuzlingen in einer Medienmitteilung. Dabei handelt sich um illegale Abfallentsorgung, die gemäss kantonalem Abfallgesetz zur Anzeige gebracht und mit Busse bestraft werden kann.

Ausgediente, unbeschädigte Möbel gehören nicht an der Strasse, sondern können im Internet über verschiedenen Online-Plattformen verschenkt oder verkauft werden. Defekte Möbel müssen fachgerecht entsorgt werden. Die Stadt will mit der Mitteilung die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, alte oder defekte Möbel richtig zu entsorgen.

Montag, 28. September, 14:40 Uhr

Begrenzungsinitiative fällt in SVP-Hochburg durch

Die SVP musste am Sonntag eine Niederlage einstecken. Ihre Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung» scheiterte deutlich. Auch der Thurgau – eigentlich eine SVP-Hochburg – lehnte die Vorlage ab (44,35 Prozent Ja-Stimmen-Anteil). Das hatte sich insofern abgezeichnet, als dass sich auch prominente Thurgauer SVP-Politiker im Vorfeld gegen die Initiative aussprachen oder sie zumindest nicht unterstützten: unter anderem die Regierungsräte Monika Knill und Urs Martin, Ständerat Jakob Stark, Nationalrätin Diana Gutjahr und Unternehmer Peter Spuhler.

Der Thurgau als Grenzkanton wäre bei einer Annahme der Initiative auch stark von den negativen Konsequenzen betroffen gewesen, warnten die Gegner. Nicht umsonst weibelte nebst der Direktorin von Economiesuisse, dem Präsidenten der Grünen Schweiz sowie der Präsidentin der FDP Frauen sogar Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf Thurgauer Kantonsgebiet für ein Nein zur ­Vorlage.

Tiefste Zustimmung in Gottlieben

Die Begrenzungsinitiative generierte im Thurgau am Abstimmungssonntag die höchste Stimmbeteiligung (57,2 Prozent). Einen Spezialfall gab es bei dieser Vorlage in der Gemeinde Uesslingen-Buch. 264 Einwohner legten ein Ja in die Urne und ebenfalls genau 264 ein Nein. Nicht überraschend genoss die SVP-Initiative im Thurgau in der Gemeinde Raperswilen die höchste Zustimmung (66,83 Prozent). Die tiefste Zustimmung resultierte in Gottlieben (28,93 Prozent).

Montag, 28. September, 14:00 Uhr

Streik dauert den ganzen Tag

Die Fähre im Konstanzer Hafen. Auch viele Schweizer nutzen diese Verbindung ans andere Bodenseeufer.

Die Fähre im Konstanzer Hafen. Auch viele Schweizer nutzen diese Verbindung ans andere Bodenseeufer.

Bild: PD

(red) Die Gewerkschaft Verdi kündigt für Dienstag, 29. September, Warnstreiks beim Bus- und Fährebetrieb der Stadtwerke Konstanz an. Die Streiks werden den ganzen Tag andauern. Der Fährbetrieb wird komplett eingestellt, heisst es in der Mitteilung, Hintergrund sind Tarifverhandlungen für den kommunalen Nahverkehr.

Der Streik an der Fähre beginnt um 4.50 Uhr und endet 24 Stunden später. Fahrgäste mit dem Auto müssen den Umweg über die Strasse in Kauf nehmen.

Montag, 28. September, 13:53 Uhr

Apfelbaum für freiwillige Helfer

(red) Am Mittwoch wird der Apfelbaum, den Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga allen Kantonen für die freiwilligen Helfer geschenkt hat, gepflanzt. Es ist ein symbolisches Zeichen des Dankes an alle freiwilligen Helfer in der coronabedingten Ausnahmesituation. Vor der Übergabe im Ausbildungszentrum Galgenholz in Frauenfeld, würdigen Regierungsrätin Cornelia Komposch und Sabina Peter Köstli, Geschäftsführerin Fachstelle für Freiwilligenarbeit, die Arbeit der Helferinnen und Helfer.

Montag, 28. September, 11:51 Uhr

Kreuzlinger Segler verteidigen Schweizermeistertitel

Schweizermeister 2020: Tom Rüegge, Jens Lichtblau, Martin Hagen und Michael Hermann

Schweizermeister 2020: Tom Rüegge, Jens Lichtblau, Martin Hagen und Michael Hermann

(Bild: Facebook/Swiss Sailing League)

Die Seglervereinigung Kreuzlingen (SVK) war am Wochenende am Bielersee nicht zu schlagen. Tom Rüegge, Jens Lichtblau, Martin Hagen und Michael Hermann verteidigten somit ihren Titel in der Swiss Sailing League aus dem Vorjahr.

Montag, 28. September, 11:18 Uhr

Elf neue Coronafälle übers Wochenende

(ubr) Elf Coronafälle meldet der Kanton Thurgau am Montag. Das ist die Differenz seit der Meldung vom Freitag. In Isolation befinden sich derzeit 35 Personen. Drei befinden sich wegen Corona in Spitalbehandlung, zwei davon auf der Intensivstation.

Montag, 28. September, 11:14 Uhr

Thurgauer lehnten Vaterschaftsurlaub ab

(lsf) Im Kanton Thurgau kommt ein zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub nicht durch. Doch es war eine äusserst knappe Angelegenheit. 49,16Prozent der Stimmberechtigten sagten im Thurgau Ja zum Vaterschaftsurlaub – etwa gleich viele wie im Nachbarkanton St.Gallen. Deutlicherwar die Ablehnung in den ländlichen Innerschweizer Kantonen, in Glarus sowie in den beiden Appenzell. National war die Sache jedoch eindeutig: In der Schweiz wird ein zwei wöchiger Vaterschaftsurlaub eingeführt.

Am höchsten fiel die Zustimmung für die Vorlage im Thurgau in Kreuzlingen aus (58,61 Prozent). Zumindest, wenn man die Thurgauer Auslandschweizer nicht mitzählt. Diese nahmen die Vorlage mit 77,22 Prozent an. Auch die Städte Frauenfeld, Weinfelden, Romanshorn und Arbon stimmten der Vorlage zu. Ausserdem einige kleinere Gemeinden: unter anderem Wilen, Mammern und Gottlieben. In einem Grossteil der Gemeinden waren jedoch die Gegner in der Überzahl – darunter auch in den Städten Amriswil und Bischofszell. Am grössten war der Nein-Stimmen-Anteil für einmal nicht in Raperswilen, sondern in Amlikon-Bissegg (67,46 Prozent).

Montag, 28. September, 09:17 Uhr

Luigi Pantisano liegt nach dem ersten Wahlgang vorne

Luigi Pantisano liegt nach dem ersten Wahlgang vorne.

Luigi Pantisano liegt nach dem ersten Wahlgang vorne.

(Bild: Lukas Ondreka)

(meg) Die Konstanzer haben gestern Sonntag ihre Stimme für einen neuen Oberbürgermeister abgegeben. Amtinshaber Uli Burchardt (CDU) sieht sich mit starker Konkurrenz konfrontiert. Gleich vier Kandidaten wollen ihm den Job streitig machen. Nach dem ersten Wahlgang liegt der Linke Luigi Pantisano, Stadtplaner aus Stuttgart, vorne. Er konnte 922 Stimmen mehr als Burchardt für sich gewinnen. Das ist mindestens ein Denkzettel für den bisherigen OB. SPD-Mann Andreas Hennemann, der parteilose Andreas Matt und der unabhängige Jury Martin bleiben ohne reale Chance. Spannend ist, wie sie sich für den zweiten Wahlgang am 18. Oktober entscheiden werden.

Sonntag, 27. September, 17:10 Uhr

Gewinn fliesst in Erneuerungsfonds und ins Eigenkapital

(red) Wie viele andere Vorlagen musste auch die im Mai geplante Abstimmung über die Jahresrechnung 2019 sowie Ergebnisverwendung der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen verschoben werden. Die Stimmberechtigen genehmigten am Sonntag die Jahresrechnung mit einer Zustimmung von 93,16 Prozent bei einer Stimmbeteiligung von 55,5 Prozent. Die Rechnung 2019 schliesst mit einem Gewinn von knapp 700'000 Franken.

Patrick Bucher, Schulpräsident Sek Hüttwilen.

Patrick Bucher, Schulpräsident Sek Hüttwilen.

Bild: Reto Martin

Der Verwendung des Ertragsüberschusses wurde mit 90,42 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Damit fliessen 50'000 Franken des Gewinns in den Erneuerungsfonds. Der Rest geht ins Eigenkapital über.

Im Vorfeld der Abstimmung über das Budget und den Steuerfuss 2021 wird in der Mehrzweckhalle Lanzenneunform am Montag, 16. November, ein Informationsabend stattfinden, teilt die Schulbehörde um Präsident Patrick Bucher am Sonntag mit. Der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen gehören die Gemeinden Hüttwilen, Herdern, Uesslingen-Buch, Pfyn-Dettighofen und Warth-Weiningen.

Sonntag, 27. September, 17:01 Uhr

Stein am Rhein hat jetzt Stadtpräsidentin

(red) Der zweite Wahlgang hat in Stein am Rhein die Entscheidung gebracht. Nachdem im ersten Wahlgang Ende August weder Stadträtin Corinne Ullmann (SVP) noch Sprengkandidat Heinz Merz (parteilos) das absolute Mehr erreichen konnte, hat das Stimmvolk jetzt entschieden. Auf Ullmann fielen 661 Stimmen, Merz erreichte 632 Stimmen.

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Sonntag, 27. September, 16:52 Uhr

Amriswiler Kirchenzentrum nimmt erste Hürde

Das Kirchenzentrum in Amriswil soll östlich der Kirche zu liegen kommen.

Das Kirchenzentrum in Amriswil soll östlich der Kirche zu liegen kommen.

Bild: PD

(man) Mit Spannung erwartete Evangelisch Amriswil-Sommeri das Resultat zum Kredit für einen Architekturwettbewerb sowie die Weiterentwicklung des Siegerprojekts eines neuen Kirchenzentrums, das östlich der Kirche zu liegen käme. Bei einem Nein hätte die aktuelle Kirchbehörde das Projekt wohl endgültig begraben und einer zukünftigen Generation überlassen. Bei 29,5 Prozent Stimmbeteiligung legten 575 ein Ja und 491 ein Nein in die Urne, was eine Zustimmung von 53,9 Prozent bedeutet. Klar angenommen wurden hingegen der Jahresbericht 2019 (97,0 Prozent), die Erfolgsrechnung und Bilanz 2019 (95,8 Prozent), die Zuweisung des Gewinns 2019 (95,4 Prozent) sowie die Jahresrechnung 2019 des Paritätischen Kirchenfonds Sommeri (95,5 Prozent).

Sonntag, 27. September, 15:28 Uhr

Hofstetter, Freienmuth und Dähler sind gewählt

Walter Hofstetter, gewählt mit 4285 Stimmen.

Walter Hofstetter, gewählt mit 4285 Stimmen.

Bild: PD

(ma) Walter Hofstetter (CH) ist neues Mitglied der Primarschulbehörde Frauenfeld, Fabia Freienmuth (Grüne) und Stefan Dähler (FDP) haben die Wahl in die Sekundarschulbehörde der Stadt Frauenfeld geschafft.

Fabia Freienmuth, gewählt mit 5126 Stimmen.

Fabia Freienmuth, gewählt mit 5126 Stimmen.

Bild: PD

In den Behörden der Primarschulgemeinde und der Sekundarschulgemeinde hatten sich die besagten drei Personen für die drei frei werdenden Sitze zur Wahl gestellt.

Zudem waren die Schulbürger zur Abnahme der Rechnung von Primar und Sek an die Urne gerufen. Die Rechnung der Primarschule schliesst bei einem Ertrag von 38,095 Millionen Franken mit einem Überschuss von fast 820'000 Franken ab. 5502 Schulbürger (Beteiligung: 42,3 Prozent) stimmten Ja. Das sind 90,3 Prozent.

Stefan Dähler, gewählt mit 5564 Stimmen.

Stefan Dähler, gewählt mit 5564 Stimmen.

Bild: PD

In der Sekrechnung resultiert bei einem Ertrag von 29,306 Millionen ein Gewinn von 1,054 Millionen. Der Ja-Anteil betrug 90,8 Prozent – oder 6965 Ja (Beteiligung: 41,2 Prozent).

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Sonntag, 27. September, 15:11 Uhr
Das Nein-Komitee und seine Sympathisanten feiern auf der Tägerwiler Gemeindewiese, welche nun nicht überbaut wird.

Das Nein-Komitee und seine Sympathisanten feiern auf der Tägerwiler Gemeindewiese, welche nun nicht überbaut wird.

(Bild: Urs Brüschweiler)

Kein Kinder- und Jugendzentrum in Tägerwilen

(ubr) Die Gemeindewiese bleibt frei. Das Kinder- und Jugendzentrum in Tägerwilen wird klar abgelehnt. Die Stimmberechtigten der Volksschulgemeinde schicken den Rahmenkredit über 12,65 Millionen Franken mit 912 Nein zu 556 Ja-Stimmen bachab. Auch die beiden Kreditvorlagen der Politischen Gemeinde werden abgelehnt: Der Baubeitrag über 2,4 Millionen Franken (971 Nein zu 514 Ja) sowie die Mehrkosten für eine Tiefgarage unter dem Kinder- und Jugendzentrum über 2,3 Million Franken (911 Nein zu 571 Ja).

Sonntag, 27. September, 15:08 Uhr

Martin Hug ist neuer Gemeinderat in Amlikon-Bissegg

Im zweiten Wahlgang für die Gemeinderatsersatzwahl in Amlikon-Bissegg trat mit Martin Hug nur noch ein Kandidat an. Die drei weiteren Kandidaten aus dem ersten Wahlgang hatten sich nach dem Wahlausgang im Februar zurück gezogen. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Amlikon-Bissegg wählten den 39-jährigen Softwareentwickler Martin Hug bei einer Stimmbeteiligung von 64 Prozent mit 266 von 328 gültigen Stimmen. «Für mich ist das Ressort Tiefbau und Sicherheit Neuland, aber ich arbeite mich gerne ein. Als gelernter Elektriker habe ich eine Affinität zu technischen Themen», sagt Hug anlässlich des Wahlapéros im Gemeindehaus von Amlikon-Bissegg.

Der neu gewählte Gemeinderat Martin Hug übernimmt in der Gemeinde Amlikon-Bissegg das Ressort Tiefbau und Sicherheit.

Der neu gewählte Gemeinderat Martin Hug übernimmt in der Gemeinde Amlikon-Bissegg das Ressort Tiefbau und Sicherheit.

Bild: Mario Testa
Sonntag, 27. September, 15:06 Uhr

Roman Halter ist neuer Gemeinderat in Affeltrangen

Im zweiten Wahlgang mit noch drei Kandidaten hat der 53-jährige Kulturingenieur aus Märwil 342 der 755 gültigen Stimmen erhalten. Auf Rolf Kuratli aus Zezikon entfielen 210 Stimmen, auf Jurij Bürki aus Affeltrangen 203. «Ich freue mich ,dass ich nun im Gemeinderat mitmachen darf und werde versuchen, mein Bestes einzubringen», sagt Halter anlässlich des Wahlapéros vor dem Gemeindehaus in Affeltrangen. Roman Halter übernimmt im Gemeinderat von Affeltrangen das Ressort Bau und Verkehr des zurück getretenen Gemeinderats Peter Walder.

Der neu gewählte Affeltranger Gemeinderat Roman Halter übernimmt das Ressort Bau und Verkehr.

Der neu gewählte Affeltranger Gemeinderat Roman Halter übernimmt das Ressort Bau und Verkehr.

Bild: Mario Testa
Sonntag, 27. September, 15:05 Uhr

Das Kinder- und Jugendzentrum in Tägerwilen wird klar abgelehnt. Die Stimmberechtigten der Volksschulgemeinde schicken den Rahmenkredit über 12,65 Millionen Franken mit 912 Nein zu 556 Ja-Stimmen bachab. Auch die beiden Kreditvorlagen der Politischen Gemeinde Kreuzlingen werden abgelehnt: Der Baubeitrag über 2,4 Millionen Franken sowie die Mehrkosten für eine Tiefgarage unter dem Kinder- und Jugendzentrum

Sonntag, 27. September, 14:59 Uhr

Linda Signer heisst die neue Gemeindepräsidentin von Eschenz

(red) Linda Signer hat die Wahl zur Gemeindepräsidentin von Eschenz auf Anhieb und deutlich geschafft. Sie erhielt bei 695 eingegangenen Wahlzetteln insgesamt 380 Stimmen. 200 Stimmen gingen an Vereinzelte. 94 Wahlzettel wurden leer eingelegt, 21 waren ungültig. Das absolute Mehr lag bei 291 Stimmen.

Linda Signer, designierte Gemeindepräsidentin Eschenz.

Linda Signer, designierte Gemeindepräsidentin Eschenz.

Bild: Andrea Stalder

Spannender ist das Rennen um die zwei freien Sitze im Gemeinderat verlaufen. Klar gewählt ist Erich Studer mit 476 Stimmen. Fabian Tschalèr komplettiert die Behörde und kam auf 354 Stimmen, die nach dem Rücktritt von drei Behördenmitglieder zwischenzeitlich beschlussunfähig dastand. Norman Hild erreichte 342 Stimmen und das absolute Mehr von 317 Stimmen. Trotzdem verpasst er die Wahl in den Gemeinderat.

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Sonntag, 27. September, 14:54 Uhr

Ermatingen sagt Ja zum Bootstationierungsreglement

(ubr) Ermatingen sagt Ja zum neuen Bootsstationierungsreglement. 708 Ja-Stimmen standen 314 Nein-Stimmen gegenüber. Die Stimmbeteiligung betrug 55.4 Prozent.

Sonntag, 27. September, 14:18 Uhr
Andreas Schreiber erzielte am meisten Stimmen im ersten Wahlgang.

Andreas Schreiber erzielte am meisten Stimmen im ersten Wahlgang.

(Bild: Andrea Stalder)

Kopf-an-Kopf-Rennen in die Primarschulbehörde Kreuzlingen

Bei den Ersatzwahlen in die Primarschulbehörde Kreuzlingen, die nach dem Rücktritt von Hans-Jürg Klein nötig wurde, zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, es kommt zu einem zweiten Wahlgang im November.

Das absolute Mehr von 1481 Stimmen wurde von niemandem der drei Kandidaten erreicht. Die Kandidierenden haben folgende Resultate erzielt:

  • Andreas Schreiber (FDP):
    1106 Stimmen
  • Martin Lorenz (Freie Liste):
    984 Stimmen
  • Mechthild Täschler (parteilos):
    799 Stimmen

Die Wahlbeteiligung lag bei 41 Prozent. Welche bisherigen Behördenmitglieder sich für die Gesamterneuerungswahlen zur Verfügung stellen, werde am Dienstag mitgeteilt, schreibt die Schule Kreuzlingen.

Sonntag, 27. September, 14:16 Uhr

Romanshorn schafft städtische Pensionskasse ab

(mso) Die Pensionskasse der Stadt Romanshorn ist Geschichte. 80 Prozent der Stimmbürger, die am Sonntag zur Urne gingen, sagten Ja zur Aufhebung und zum Anschluss an die Pensionskasse Thurgau per 1.Januar 2021. Die Vorlage war unbestritten, auch wenn die Ausfinanzierung die Stadt zwischen 8 und 12 Millionen Franken kosten wird. Die Pensionskasse der Stadt Romanshorn wies Ende 2019 eine Unterdeckung von knapp 10 Millionen Franken aus.

Sonntag, 27. September, 14:13 Uhr

62-Prozent-Ja für Hochwasserschutzprojekt

(sko) In der Gemeinde Thundorf standen am Sonntag zwei Abstimmungen auf dem Programm, einerseits die Genehmigung der Rechnung 2019, andererseits den Objektkredit in Höhe von 1,405 Millionen Franken fürs Hochwasserschutzprojekt Aufhoferbach.

Die Rechnung 2019 haben die Stimmberechtigten mit 92,88 Prozent Ja-Stimmen deutlich angenommen. Das Hochwasserschutzprojekt hat es mit einer Zustimmung von 62,1 Prozent über die Ziellinie geschafft. Die Gemeinde im Tuenbachtal bezahlt 331'000 Franken an den Gesamtbetrag. Den Rest steuern Kanton und Bund bei.

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Sonntag, 27. September, 14:05 Uhr

Klare Zustimmung für die Rechnung 2019 in Pfyn

(sko) 94,98 Prozent der Pfyner genehmigen die Jahresrechnung 2019 der politischen Gemeinde. Damit zieht das Stimmvolk in Pfyn einen Schlussstrich hinter das Rechnungsjahr vor Corona, das bei einem Aufwand von rund 6,43 Millionen Franken mit einem Plus von knapp 503000 Franken abschliesst. Gleichzeitig bestimmt das Volk an der Urne mit 86,73 Prozent Ja-Stimmen über die Gewinnverwendung, für die Vorfinanzierung Mehrzweckhalle und fürs Eigenkapital. Die Stimmbeteiligung lag knapp über 50 Prozent.

Sonntag, 27. September, 13:54 Uhr
Marion Sontheim

Marion Sontheim

(Bild: PD)

Marion Sontheim im Bottighofer Gemeinderat

Nach dem Rücktritt von Gemeinderat Patrik Hugelshofer fand in Bottighofen eine Ersatzwahl für die Gemeindebehörde statt. Die einzige offizielle Kandidatin, Marion Sontheim, wurde klar gewählt. Sie erhielt 475 Stimmen, 66 Stimmen fielen auf Vereinzelte, das absolute Mehr betrug 271 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 52,73 Prozent.

Sonntag, 27. September, 13:48 Uhr

Ja zum neuen Flurreglement in Güttingen

(ubr) Die Stimmberechtigten der Gemeinde Güttingen genehmigen mit 538 Ja-Stimmen zu 82 Nein-Stimmen ein neues Unterhaltsreglement der Flurstrassen, Waldstrassen und Entwässerungsanlagen. Die Stimmbeteiligung lag bei 60,7 Prozent.

Güttingen hatte beim kantonalen Landwirtschaftsamt einen Antrag zur Aufnahme in das Unterstützungsprogramm zur Flurstrassensanierung eingereicht. Dabei erhalten Gemeinden vom Bund und Kanton Subventionsbeiträge. Güttingen wurde in das Programm aufgenommen, muss dafür jedoch das bestehende Flurreglement von 1974 revidieren.

Sonntag, 27. September, 13:48 Uhr

Wängemer Rechnungsabschlüsse klar genehmigt

(kuo) Die Abstimmungen über die Rechnungsabschlüsse sind in Wängi jeweils eine klare Angelegenheit. Speziell in diesem Jahr war einzig der coronabedingt späte Zeitpunkt: Anstelle des abgesagten Urnengangs vom Mai wurden die Wängemerinnen und Wängemer erst am gestrigen eidgenössischen Abstimmungswochenende befragt. Mit eindeutigem Resultat: Dem Rechnungsabschluss 2019 der Politischen Gemeinde stimmten 96 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu, denjenigen der Schulgemeinde hiessen 94 Prozent gut. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.

Sonntag, 27. September, 13:37 Uhr

Arbons Schulbehörde ist wieder komplett, Rechnungen angenommen


Andreas Blumer neu in der Schulbehörde

Andreas Blumer.

Andreas Blumer.

Bild: PD

(red) Der parteilose Berufsfachschullehrer und Jurist Andreas Blumer hat am Sonntag die Wahl zum neuen Mitglied der Primarschulbehörde Arbon geschafft. Er holte 1553 von 1635 gültigen Stimmen. Blumer war einziger Kandidat. Er tritt die Nachfolge von Raphael Künzler an.

Ja zur Rechnung der Primarschulgemeinde

Die Schulbürger genehmigten die Rechnung 2019 der Primarschulgemeinde fast einstimmig. 2180 Personen legten am Sonntag ein Ja in die Urne, 180 sagten Nein. Die Rechnung schliesst mit einem Plus von rund 2 Millionen Franken ab.

Ja zur Rechnung der Sekundarschulgemeinde

Die Schulbürger nahmen am Sonntag die Rechnung 2019 der Sekundarschulgemeinde mit rund 87 Prozent Ja-Stimmen klar an. Sie schliesst mit einem Plus von knapp 2 Millionen Franken ab.

Sonntag, 27. September, 13:28 Uhr

Münsterlingen erhält einen Hafen

(ubr) Die Gemeinde Münsterlingen sagt mit 54 Prozent Ja zum Neubau eines Hafens. 600 Ja-Stimmen standen 521 Nein-Stimmen gegenüber. 65,5 Prozent der Stimmberechtigten gingen zur Urne. «Diese Wahlbeteiligung ist astronomisch», sagt Gemeindepräsident René Walther. «So viele gingen in unserer Gemeinde noch nie zu einer Abstimmung.» Walther zeigt sich sehr erleichtert über den Ausgang. Er hatte ein knappes Ergebnis erwartet. Dass der Hafen für 9 Millionen Franken nun gebaut werden kann, sei ein Meilenstein für die Gemeinde. Seit 30 Jahren gibt es in der Seegemeinde Bestrebungen für einen Hafen.

Sonntag, 27. September, 13:23 Uhr

Ja zu den Rechnungen der Ermatinger Schulen

(ubr) Die Primarschule und die Sekundarschule Ermatingen genehmigten ihre Rechnungen 2019 und die Protokolle der Versammlungen an der Urne: Bei der Primarschule sagten 584 Stimmberechtigte Ja zur Rechnung mit einem Überschuss von 645'000 Franken, 32 sagten Nein. Bei der Sekundarschule sagten 765 Stimmberechtigte Ja zur Rechnung mit einem Überschuss von 164'500Franken, 43 sagten Nein.

Sonntag, 27. September, 13:20 Uhr

Über 65 Prozent Stimmbeteiligung in Hüttlingen

(sko) Ein Verlust von 61'500 Franken bei Gesamtausgaben von rund 3,3 Millionen Franken: Diesen Zahlen in der Rechnung 2019 hat das Stimmvolk der Politischen Gemeinde Hüttlingen am Sonntag an der Urne deutlich zugestimmt, und zwar mit 92,88 Prozent Ja-Stimmen von insgesamt 309 gültigen Stimmzetteln.

Somit wird der fünfstellige Verlust dem Eigenkapital belastet, das neu bei rund 3,36 Millionen Franken liegt. Die Stimmbeteiligung lag bei hohen 65,3 Prozent.

Die Gemeinde Hüttlingen liegt im Thurtal.

Die Gemeinde Hüttlingen liegt im Thurtal.

Bild: Donato Caspari
Sonntag, 27. September - 13:06 Uhr

Grosse Mehrheit für Kindergarten Hölzli in Amriswl

Eine Visualisierung des neuen Kindergartens im Amriswiler Hölzli-Quartier.

Eine Visualisierung des neuen Kindergartens im Amriswiler Hölzli-Quartier.

Bild: PD

Mehr als drei Viertel der Schulbürger von Amriswil, Hefenhofen und Sommeri sagen Ja zum Kredit über drei Millionen und damit zum Neubau des Kindergartens Hölzli. Mit 2312 abgegebenen Stimmzetteln lag die Stimmbeteiligung knapp über 25 Prozent. Gar mit 93,9 Prozent wurde die Jahresrechnung 2019 der Volksschulgemeinde gutgeheissen und mit 87,3 Prozent war auch die Gewinnverwendung unbestritten.

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