THURGAU-TICKER: Thurgauer Regierungsräte sind #TeamMask +++ Schweizer Tafel Ostschweiz hat während Corona 60'000 Franken Spenden erhalten

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Dienstag, 7. Juli, 17:35 Uhr

Thurgauer Regierungsräte sind #TeamMask

(lsf) In den sozialen Medien teilt der Kanton Thurgau zwei Fotos von Regierungspräsident Walter Schönholzer, dem Frauenfelder Stadtpräsidenten Anders Stokholm und Regierungsrat Urs Martin. Die drei Politiker sind den Fotos zufolge vorschriftsmässig mit Maske im Zug unterwegs. Dazu schreibt der Kanton: «Wir sind selbstverständlich #TeamMask! Nicht nur im ÖV, sondern auch im Umgang mit Risikogruppen und überall dort, wo der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann.»

Dienstag, 7. Juli, 17:25 Uhr

60'000 Franken für Schweizer Tafel Ostschweiz

(sda) Der Gönnerverein Schweizer Tafel Ostschweiz hat während der Coronakrise fast 60'000 Franken an Spenden erhalten. Mit dem Geld konnten zusätzliche Kosten für die Lieferung und Lagerung von Lebensmitteln gedeckt werden. Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder wegbrechende Einnahmen bei Selbständigen aufgrund der Pandemie hätten auch in der Ostschweiz vermehrt Menschen unter die Armutsgrenze getrieben, teilte der Gönnerverein am Dienstag mit.

Schweizer Tafel Ostschweiz beliefert mehr als 120 soziale Institutionen mit Lebensmitteln.

Schweizer Tafel Ostschweiz beliefert mehr als 120 soziale Institutionen mit Lebensmitteln.

Bild: Mareycke Frehner (3.März, 2015)

Mit dem Geld habe einerseits der Betrieb der Schweizer Tafel in der Ostschweiz sichergestellt und ausgebaut werden können. Andererseits seien zusätzliche Lagerräume gemietet worden, die wegen erhöhter Lebensmittelspenden von den Grossverteilern und der Industrie benötigt wurden.

In den Kantonen Thurgau, St. Gallen und beiden Appenzeller gebe es mehr als 120 soziale Institutionen wie Obdachlosenheime, Notunterkünfte, Gassenküchen oder Abgabestellen, die von der Schweizer Tafel beliefert würden, heisst es in der Mitteilung.

Dienstag, 7. Juli, 16:53 Uhr

Kanton schaltet Formular für Rückreise aus Risikoländern auf

(lsf) Seit dieser Woche müssen alle Personen, die aus gewissen Gebieten in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in Quarantäne. So sehen es die nationalen Einreisebestimmungen vor, die der Bund der aktuellen epidemiologischen Lage angepasst hat. Die Einreise aus einem Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko ist innerhalb von zwei Tagen nach der Einreise dem Domizil Kanton zu melden. Für Personen mit einer Domiziladresse im Thurgau hat der Kanton nun das Online-Meldeformular aufgeschaltet. Sie finden es unter diesem Link.

Staaten und Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko sind gemäss dem Bundesamt für Gesundheit zurzeit: Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Belarus, Bolivien, Brasilien, Cabo Verde, Chile, Dominikanische Republik, Honduras, Irak, Israel, Katar, Kolumbien, Kosovo, Kuwait, Moldova, Nordmazedonien, Oman, Panama, Peru, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Serbien, Südafrika, Turks- und Caicos-Inseln, Vereinigte Staaten von Amerika.

Nach der Einreise in die Schweiz müsse Reisende aus gewissen Ländern zehn Tage in Quarantäne. Ausserdem müssen sie ihre Rückkehr dem Kanton melden.

Nach der Einreise in die Schweiz müsse Reisende aus gewissen Ländern zehn Tage in Quarantäne. Ausserdem müssen sie ihre Rückkehr dem Kanton melden.

Bild: Reto Martin
Dienstag, 7. Juli, 14:13 Uhr

Keine Veränderung bei den Thurgauer Corona-Zahlen seit gestern

Dienstag, 7. Juli, 11:19 Uhr

Tankstellenshop überfallen: Täter verhaftet

Bild der Überwachungskamera im Oktober 2019.

Bild der Überwachungskamera im Oktober 2019.

Bild: PD

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat Anfang Juni einen 24-jährigen Mann ermittelt, der am 15.Oktober 2019 an der Landstrasse in Altnau eine Tankstelle überfallen hatte. Dabei hatte er Bargeld geraubt.

Der Mann aus der Region ist geständig, wie die Polizei am Dienstag in einer Medienmitteilung schreibt. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen leitet die Strafuntersuchung. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch nicht abgeschlossen.

Dienstag, 7. Juli, 10:56 Uhr

Stadtpräsident Stokholm: Rückblick und Ausblick mit Videobotschaft

(lsf) Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm blickt in einem Video auf das Jahr 2019 zurück. Dieses veröffentlicht die Stadt Frauenfeld nun im Internet – zusammen mit dem Geschäftsbericht und der Rechnung 2019.

Stokholm kommt im Video auch auf die aktuelle Situation und das Coronavirus zu sprechen. Er sagt unter anderem:

«Etwas hat uns diese Krise gezeigt: Gemeinsam sind wir stark. Wir können einander und uns selber Sorge tragen.»

Vor allem solle die Bevölkerung in dieser Zeit das Lachen nicht vergessen.

Dienstag, 7. Juli, 10:44 Uhr

Beim Abbiegen kollidiert

Bei der Kollision wurden zwei Personen leicht verletzt.

Bei der Kollision wurden zwei Personen leicht verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld wurden am Montag zwei Personen leicht verletzt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine 31-jährige Autofahrerin gegen 19.30 Uhr auf der Weststrasse in Richtung Frauenfeld unterwegs. Als sie nach links auf die Thurstrasse abbiegen wollte, kollidierte sie mit einem 57-jährigen Autolenker, der auf der Weststrasse in Richtung Weiningen fuhr.

Beide Personen wurden leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst untersucht, mussten aber nicht ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere zehntausend Franken hoch.

Dienstag, 7. Juli, 10:16 Uhr

Tägerwilen will 1. August feiern

(ubr) Die meisten Gemeinden im Bezirk sagen ihre Bundesfeiern ab. Zuletzt teilten Güttingen (zusammen mit Kesswil), Altnau, Ermatingen, Wäldi, Kemmental und Raperswilen mit, dass sie mit grossem Bedauern am Nationalfeiertag auf ein Fest für die Bevölkerung verzichten.

Eine Ausnahme bildet Tägerwilen: Alle Mitwirkenden seien sehr zuversichtlich, dass die 1. August-Feier im gewohnten Rahmen durchgeführt werden kann, schreibt das Gemeindepräsidium in einer Mitteilung in der «Tägerwiler Post». Bis am 24. Juli werde man entsprechende Schutzmassnahmen kommunizieren, damit alle für sich selber entscheiden können, ob sie an der Feier teilnehmen wollen oder nicht. Im schlimmsten Fall könnte die Bundesfeier aber auch noch wenige Tage vorher abgesagt werden, heisst es. Gemeindepräsident Markus Thalmann schreibt:

«Ich persönlich freue mich sehr, auch in diesem speziellen Jahr nicht auf diesen traditionellen Anlass für Gross und Klein verzichten zu müssen.»
Dienstag, 7. Juli, 09:56 Uhr

Wesentlich mehr PH-Absolventen bleiben im Thurgau

(red) 87 neue Lehrerinnen und Lehrer für den Kindergarten und die Primarstufe erhalten anfangs Juli ihre Diplome der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG). Nicht wie üblich im Kreis der Mitstudierenden und Dozierenden sowie mit Festreden, sondern – Corona-bedingt – via Post. Im August werden sie dann an ein eigens für sie geplantes Sommerfest an die PHTG in Kreuzlingen geladen. Auf der Primarstufe erhielten insgesamt 56 Frauen und 13 Männer ihre Bachelorurkunde, auf der Vorschulstufe wurden 18 Frauen diplomiert.

Ein Bild aus dem Jahr 2018: Diplomfeier der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Ein Bild aus dem Jahr 2018: Diplomfeier der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Bild: Donato Caspari

Alle Absolventinnen des Studiengangs Vorschulstufe, die auf Stellensuche waren, haben eine Anstellung in einem Kindergarten oder einer Basisstufe gefunden. Rund die Hälfte der Absolventinnen werden nach den Sommerferien eine Stelle im Kanton Thurgau antreten. Von den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Primarstufe haben 94 Prozent der Stellensuchenden eine entsprechende Anstellung gefunden – mehr als drei Viertel davon im Kanton Thurgau. Dieses Jahr bleiben somit wesentlich mehr Studierende nach ihrem Studienabschluss im Kanton Thurgau als in den Vorjahren, heisst es in einer Medienmitteilung.

Montag, 6. Juli, 18:12 Uhr

Volley Amriswil versteigert Trikots zugunsten der Nachwuchsförderung

(lsf) Volley Amriswil verbindet eine aussergewöhnliche Saison mit einer aussergewöhnlichen Aktion. Dies teilt der Verein auf seiner Website mit. Das Team von Lindaren Volley Amriswil hat in der Saison 19/20 den Supercup und die Qualifikation gewonnen. Dann stoppte das Coronavirus das Team auf dem Weg ins Meisterschaftsfinale. Die neue Tellenfeldhalle bot den tollen Rahmen für packende Spiele und im Pentorama feierte der Verein 50 Jahre Volley Amriswil.

Ab heute werden die Trikots des Teams 19/20 auf Ricardo.ch (Sport) versteigert. Volley Amriswil setzt den Erlös vollumfänglich für die Nachwuchsförderung ein.

Montag, 6. Juli, 16:44 Uhr

Wenn Olympia-Bronze nicht genügt

Werner Günthör an den Olympischen Sommerspielen in Seoul, im September 1988.

Werner Günthör an den Olympischen Sommerspielen in Seoul, im September 1988.

Bild: Str/Keystone

(sda) Normalerweise würden sich die besten Schweizer Sommersportler aktuell im Endspurt der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio befinden. Wegen der Corona-Pandemie müssen sie sich jedoch ein Jahr gedulden. Die Agentur Keystone-SDA blickt deshalb zurück.

An den Olympischen Spielen 1988 in Seoul erwartete die Sport-Schweiz die Goldmedaille vom Thurgauer Kugelstosser Werner Günthör. «Kugel-Werni», der amtierenden Welt- und Europameister, war als grosser Favorit auf Olympiagold nach Südkorea gereist, er kehrte mit Bronze in die Heimat zurück – desillusioniert und gefrustet.

Weniger die eigene Leistung als die Reaktionen auf seinen 3.Platz stimmten den damals 26-Jährigen nachdenklich. Günthör, der die grossen Erwartungen aus der Heimat nicht hatte erfüllen können, fand sich plötzlich in einer ungewohnten Situation: Statt den Lobpreisungen vergangener Jahre erntete Günthör für seinen Medaillengewinn kritische Fragen. Als «brutal» bezeichnete Günthör die Reaktionen auf sein Abschneiden, die viele Fragerei quittierte er mit einer Gegenfrage:

«Haben denn alle die Relationen völlig verloren?»

Nicht nur die hochkarätige Konkurrenz in Südkorea schmälerten Günthörs Siegesaussichten, auch die letzten Wochen vor dem Wettkampf verliefen nicht nach dem Plan des Schweizers. Erst verhinderten Rückenprobleme eine normale Vorbereitung, dann verletzte sich Günthör bei einem Trainingsunfall an der Hand und als er einen Monat vor dem wichtigsten Wettkampf doch wieder in Form gekommen war, warf ihn eine Magen-Darm-Grippe erneut zurück. Am Wettkampftag selber fühlte sich Günthör mental bereit. «Nur physisch fehlte irgendwie der letzte Zwick», sagte er nach dem Wettkampf. Seine 21,99 Meter hätten trotz der vielen Hürden im Vorfeld in praktisch jedem anderen Jahr für Gold gereicht. In Seoul blieb «Kugel-Werni» aber nur die Bronzemedaille.

Werner Günthör im Dezember 2019.

Werner Günthör im Dezember 2019.

Bild: Hanspeter Bärtschi

Der Modellathlet Werner Günthör

Werner Günthör ist eine imposante Erscheinung. Auch im Alter von bald 60 Jahren wirken seine rund 200 Zentimeter Körperlänge, die breiten Schultern und seine massiven Hände noch wie für das Kugelstossen geschaffen. Drei Mal kürte sich der Modellathlet aus dem Thurgau, dem selbst die internationale Konkurrenz «ideale Masse für einen Kugelstosser» attestierte, zum Weltmeister. Nur sieben Athleten auf der Welt warfen die Kugel bis heute weiter als Günthör 1988 in Bern. Seine 22,75 m von damals sind in der Schweiz noch immer unangetastet. (sda)

Montag, 6. Juli, 13:57 Uhr

Digitale Entdeckungsreise auf der Swiss Future Farm

Ein spezieller vom Traktor gezogenen Anhänger führt die Besucher über Feld und Stall.

Ein spezieller vom Traktor gezogenen Anhänger führt die Besucher über Feld und Stall.

Bild: PD

(red) Spannendes tut sich in den ersten zwei Ferienwochen auf der Swiss Future Farm in Tänikon. Ein Themenweg führt rund um den Forschungs- und Landwirtschaftsbetrieb, vom Kuhstall übers Feld bis zur Sonderausstellung und zur Unfallverhütung. Mithilfe der App «Actionbound» können die Besucherinnen und Besucher das Gelände erkunden und immer wieder Fragen beantworten. So erfahren die Gäste, wie die verschiedenen Versuche funktionieren, was die Forschung macht und wie die Digitalisierung die Landwirtschaft unterstützt. Florian Abt vom BBZ Arenenberg, der den Anlass mitorganisiert hat, erklärt gemäss einer Medienmitteilung:

«Die App Actionbound eignet sich gut, um spielerisch Wissen zu vermitteln. Die Fragen sind knifflig aber lösbar.»

Zudem stehen an allen Stationen auch Informationstafeln. Wer alle Quizfragen richtig beantwortet hat und am Wettbewerb teilnimmt, der kann sogar einen Trettraktor gewinnen. Wer nicht so lange warten will mit Traktorfahren, der kann dies gleich auf der Swiss Future Farm tun. Einerseits steht für die Kleinen eine Tretttraktörli-Park bereit und in der «Innovationsschüür» befindet sich ein Simulator, inklusive beweglicher Kabine, wo man auf eindrückliche Art erfährt, wie es ist, wenn ein Traktor kippt.

Am Stand zeigt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BUL) deshalb auch verschiedenen Sicherheitskonzepte und das Deutsche Traktorentestzentrum (DLG) ist ebenfalls vertreten. Die Sonderausstellung zum Thema «Sicherheit und Technik» bleibt während eines Jahres bestehen.

Die Informationsposten für den Themenweg stehen bereit.

Die Informationsposten für den Themenweg stehen bereit.

Bild: PD

Wem die Entdeckungsreise mit der App zu digital ist, der kann natürlich die verschiedenen Stationen auf der Swiss Future Farm auch ohne ablaufen. Zudem steht für alle ein besonderes Transportfahrzeug bereit: ein Traktor mit einem speziellen Personentransportanhänger. «Wir sind überzeugt, dass dies ein spannendes Ferienprogramm ist. Für alle, die sich für die Landwirtschaft interessieren oder schon immer wissen wollten, was auf der Swiss Future Farm passiert», sagt Bernhard Müller, Leiter Regionale Entwicklung Arenenberg und Organisator der Ferientage.

Weitere Infos unter www.swissfuturefarm.ch.

Montag, 6. Juli, 13:38 Uhr

Zeitraffer Kaltfront

(lsf) Nach dem sehr warmen Sonntag ist es am Montag spürbar kälter. Eine Kaltfront zog über den Thurgau. Twitter-User Daniel Lopez hat in Münchwilen die Front gefilmt und einen Zeitraffer erstellt:

Montag, 6. Juli, 11:42 Uhr

Weiterer Thurgauer Corona-Patient auf der Intensivstation

(lsf) Die neusten Zahlen des Kantons zeigen: Seit Freitag wurden zwei weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet. Auch muss nun wieder eine Person auf der Intensivstation betreut werden.

Montag, 6. Juli, 10:34 Uhr

Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr

Reisende mit Schutzmasken am Montagmorgen in einem Zug der SBB.

Reisende mit Schutzmasken am Montagmorgen in einem Zug der SBB.

Bild: Georgios Kefalas/Keystone

(eka) Montagmorgen im Zug von Zürich nach Frauenfeld: Seit ein paar Stunden gilt in der ganzen Schweiz im öffentlichen Verkehr eine Maskenpflicht. Es scheint zu funktionieren. Die Passagiere auf den Bahnsteigen tragen praktisch alle eine Maske. Wenn der Zug einfährt, ziehen sich auch die letzten den Stofffetzen vor ihr Gesicht. Niemand scheint sich der Regelung bewusst zu widersetzen. Es wirkt auch nicht, als würden sich die Reisenden besonders daran stören. Die Menschen starren wie gewohnt auf ihre Handybildschirme oder sind in ein Buch vertieft.

Das einzig Neue ist die Lautsprecherstimme, die alle paar Minuten an die geltende Maskenpflicht erinnert. Kaum ausgestiegen, ziehen viele Leute die Maske aber gleich wieder aus. Das ungewohnte Stück Stoff vor Mund und Nase ist nicht angenehm, aber für die meisten wohl ein kleiner Preis für die eigene und die Gesundheit ihrer Mitmenschen.

Montag, 6. Juli - 09:01 Uhr

Motorradfahrer nach Kollision mit Auto in Amriswil ins Spital gebracht

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo/rms) Am Sonntag ist es zu einem Verkehrsunfall in Amriswil gekommen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei war ein 30-jährige Autofahrer auf der Poststrasse in Richtung Romanshorn unterwegs, als er beabsichtige beim Bahnhof nach links auf einen Parkplatz abzubiegen. Dabei kollidierte er mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Bürglen unterwegs war. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, wurde der 27-Jährige leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Zwei parkierte Fahrzeuge am Strassenrand wurden durch den Unfall leicht beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Montag, 6. Juli - 08:16 Uhr

Nach Selbstunfall in Wagenhausen mit leichten Verletzungen ins Spital

Der Autolenker wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.

Der Autolenker wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.

Bild: PD

(kapo/pw) Am Sonntag fuhr ein 78-jährige Autolenker auf einem Campingplatz in Wagenhausen rückwärts aus einem Parkplatz und kollidierte dabei mit einem Toilettenhäuschen. Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung schreibt, legte er anschliessend den Vorwärtsgang ein und kollidierte frontal mit einem Holzhaus. Beim Unfall wurde der 78-Jährige leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Sonntag, 5. Juli - 13:59 Uhr

Matzinger Gemeindeverwaltung kann umziehen

Die bisherige Matzinger Gemeindeverwaltung (vorne) ist nicht behindertengerecht. Nun zieht die ganze Verwaltung in die «Luderschür» (hinten).

Die bisherige Matzinger Gemeindeverwaltung (vorne) ist nicht behindertengerecht. Nun zieht die ganze Verwaltung in die «Luderschür» (hinten).

(Bild: Reto Martin)

(red) Mit einer klaren Zweidrittelmehrheit befürworten die Matzinger Stimmbürger am Sonntag die Zusammenlegung der Gemeindeverwaltung in der sogenannten «Luderschür». Der Kreditantrag belief sich auf 685'000 Franken. Die Stimmbeteiligung betrug 21 Prozent.

Klares Ja zu Rechnung 2019 in Gachnang

Wie viele andere Gemeinden auch hat politisch Gachnang dieses Wochenende pandemiebedingt eine Urnenabstimmung zur Rechnung 2019 durchgeführt. Und die Stimmbürger haben den Abschluss klar genehmigt. Bei einer Stimmbeteiligung von 13,61 Prozent sagten 375 Ja, es gingen 25 Neinstimmen ein. Die Rechnung schliesst bei einem Ertrag von 14,656 Millionen Franken mit einem Gewinn von 852'000 Franken ab. Das Budget hatte noch ein Minus von 234'000 Franken vorgesehen.
Die Verbesserung von über einer Million Franken ist auf höhere Steuereinnahmen und tiefere Ausgaben bei der Sozialhilfe zurückzuführen. Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoinvestitionen von 2,107 Millionen Franken ab, budgetiert gewesen waren 3,039 Millionen. Als Gewinnverwendung schlägt der Gemeinderat vor, 100'000 Franken dem neu installierten Coronafonds 2020 zuzuweisen. Der Rest des Gewinns aus der Rechnung 2019 soll dem zweckfreien Eigenkapital zugewiesen werden.

Sonntag, 5. Juli - 11:06 Uhr

Feuer in mobiler WC-Kabine rasch gelöscht

Beim Brand einer mobilen WC-Kabine ist am Sonntag in Weinfelden Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 4.15 Uhr ging bei der Notrufzentrale die Meldung ein, dass eine mobile WC-Kabine auf einem Parkplatz an der Rüteliholzstrasse brenne. Beim Eintreffen der Feuerwehr Weinfelden hatte der Zeuge den Brand bereits mit einem Handfeuerlöscher gelöscht.

Beim Brand entstand ein Schaden von mehreren hundert Franken. Die Brandursache ist noch unklar und wird durch Spezialisten abgeklärt.

Sonntag, 5. Juli - 9:22 Uhr

Fahrunfähig einen Schaden von mehreren tausend Franken verursacht

(kapo/dwa) Ein fahrunfähiger Autolenker hat in der Nacht auf Sonntag in Sirnach einen Selbstunfall verursacht. Verletzt wurde niemand. Der 35-jährige Lenker war kurz vor 2.30 Uhr auf der Wilerstrasse in Richtung Wil unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen prallte er kurz nach der Verzweigung mit der Obermattstrasse in einen Holzgartenzaun und nach weiteren 400 Metern in eine Signalisationstafel. Dort kam der Wagen laut der Thurgauer Kantonspolizei zum Stillstand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: Kapo TG (Sirnach, 5. Juli 2020)

Die Polizisten beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Der Führerausweis des Mannes wurde eingezogen. Der genaue Unfallhergang wird abgeklärt.

Sonntag, 5. Juli - 8:30 Uhr

Rauch im Motor bemerkt und angehalten

(kapo/dwa) Am Samstagnachmittag ist in Dozwil ein Auto in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.

Das Feuer brach im Motorraum des Autos aus.

Das Feuer brach im Motorraum des Autos aus.

Bild: Kapo TG (Dozwil, 4. Juli 2020)

Ein 67-jähriger Lenker war laut Angaben der Thurgauer Kantonspolizei kurz nach 14.30 Uhr auf der Uttwilerstrasse in Richtung Uttwil unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen bemerkte er eine Rauchentwicklung im Motorraum. Kurze Zeit später stand der Motorraum in Brand. Der Feuerwehrzweckverband Dozwil-Kesswil-Uttwil war rasch vor Ort und löschte den Brand. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.

Sonntag, 5. Juli - 8:27 Uhr

Mit 1,2 Promille von der Polizei geschnappt

(kapo/dwa) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Sonntag in Frauenfeld einem alkoholisierten Autofahrer den Führerausweis abgenommen.

Eine Patrouille kontrollierte kurz nach 1 Uhr auf der Oststrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 63-jährigen Italiener einen Wert von 1,2 Promille ergab, wurde sein Führerausweis eingezogen, wie die Kantonspolizei meldet.