THURGAU-TICKER
Der letzte TTT-Talk steht an +++ Thurgauer DJane mit speziellem Video in den Bergen +++ Romanshorner Neuzuzüger im Autobau +++ Kantischülerin aus Riedt gewinnt Gold bei Biologie-Olympiade

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Mittwoch, 14. April, 16:55 Uhr

TTT-Talks zum Thema Mobilität und Verkehrsplanung

Matthias Mölleney, Präsident des Think Tank Thurgau, leitet die Gesprächsrunde vom 29. April.

Matthias Mölleney, Präsident des Think Tank Thurgau, leitet die Gesprächsrunde vom 29. April.

Bild: Andrea Stalder (02.09.2016)

Im Rahmen des Formats TTT-Talks der Stiftung Think Tank Thurgau gibt es am Donnerstag, 29.04.2021, von 12 bis 13 Uhr eine Diskussionsrunde. Es ist die letzte Ausgabe einer vierteiligen Serie. Expertinnen und Experten des öffentlichen Verkehrs betrachten unter der Leitung von Matthias Mölleney, dem Präsident von Think Tank Thurgau, Fragen zur künftigen Lenkbarkeit von Mobilität oder zu Einflussmöglichkeiten in der strategischen Verkehrsplanung. Der Link zur Gesprächsrunde wird auf der Webseite unter www.thinktankthurgau.ch/wissenschaft veröffentlicht.

Mittwoch, 14. April, 15:45 Uhr

Thurgauer DJane legt in Graubünden auf

Als Nora en Pure ist Daniela Niederer in der Musikszene bekannt.

Als Nora en Pure ist Daniela Niederer in der Musikszene bekannt.

Pd / PD

(man) DJs haben es im Moment nicht einfach. Ihre Arbeit ist während der aktuellen Pandemie stark eingeschränkt. Doch die Thurgauer DJane Daniela Niederer, bekannt als Nora en Pure, lässt sich nicht entmutigen und produziert Videos, in denen sie draussen in der Natur ein Video aufnimmt. Den ersten Clip nahm sie im Berner Oberland, in Gstaad, auf einem Gletscher auf. Dank Drohnen und aufwendiger Technik ist ein Video entstanden, das auf Youtube weit über 3,5 Millionen Mal angeklickt wurde.

Nora en Pure legt in Gstaad auf.

Video: Nora en Pure

Nun war Graubünden an der Reihe. Auf einer Aussichtsplattform hoch über der Rheinschlucht nahm sie ein weiteres Video auf, wiederum mehr als zwei Stunden lang, während die DJane von einer Drohne und anderen Kameras dabei gefilmt wird. Auch dieses Video stösst bei ihren Fans auf grosse Beachtung.

Nora en Pure hoch über der Rheinschlucht.

Video: Nora en Pure
Mittwoch, 14. April, 15:04 Uhr

Romanshorner Neuzuzüger im Autobau

Im Autobau soll im September der Romanshorner Neuzuzügerabend stattfinden.

Im Autobau soll im September der Romanshorner Neuzuzügerabend stattfinden.

Bild: Andrea Stalder

(red) Die Stadt Romanshorn verschiebt den traditionell im Mai stattfindenden Neuzuzügeranlass pandemiebedingt auf den 15. September 2021. Am Anlass informieren die Stadt, Schulen, Kirchen, Vereine und Parteien über ihre vielfältigen Angebote. Sofern es die Covid-19-Situation dann zulässt, findet der Anlass um 18.30 Uhr im Autobau statt.

Mittwoch, 14. April, 14:38 Uhr

Nachwuchsbiologin aus Riedt bei Erlen gewinnt Gold

(man) Vom 7. bis 11. April fand das Finale der Schweizer Biologie-Olympiade statt. Achtzehn Finalistinnen und Finalisten sezierten Nieren und experimentierten mit DNA – von zuhause aus. Vier junge Frauen wurden für ihre Leistungen mit Goldmedaillen ausgezeichnet. Eine aus dem Top-Quartett ist Malena Kradolfer aus Riedt bei Erlen, welche die Kantonsschule in Romanshorn besucht. Sie wird mit ihren drei Kolleginnen aus Basel Land und dem Aargau die Schweiz im Juli an einer virtuellen Version der Internationalen Biologie-Olympiade vertreten.

Von den zwölf Gold-, Silber- und Bronze-Gewinnerinnen und -Gewinner aus der ganzen Deutschschweiz konnten nicht alle zur Preisverleihung nach Aarau kommen - so auch Malena Kradolfer aus dem Thurgau.

Von den zwölf Gold-, Silber- und Bronze-Gewinnerinnen und -Gewinner aus der ganzen Deutschschweiz konnten nicht alle zur Preisverleihung nach Aarau kommen - so auch Malena Kradolfer aus dem Thurgau.

Bild: PD/Till Epprecht

Nieren im Briefkasten
Aufgrund der Pandemie wurde das nationale Finale grösstenteils digital durchgeführt. Am 11. April fand eine Rangverkündung in Aarau statt, bei der die Gewinnerinnen und Gewinner unter Einhaltung der Hygienemassnahmen ihre Medaillen entgegennahmen. Für jene, die nicht persönlich anreisen konnten, gab es einen Livestream. Davor durchliefen die Jugendlichen in den eigenen vier Wänden einen viertägigen Prüfungs-Marathon. Nicht nur theoretisches Wissen wurde getestet, sondern auch praktische Kenntnisse. Beispielsweise mussten die Teilnehmenden in der Küche DNA vervielfachen oder Regenwürmer und Nieren sezieren. Das Material war ihnen per Post zugeschickt worden - inklusive handlicher Zentrifugen, die zu diesem Zweck mit einem 3D-Drucker hergestellt worden waren.

Motiviert für Biologie
Sarah Hilfiker, Präsidentin der Biologie-Olympiade, lobt den Einsatz der Teilnehmenden. Dass sich diese selbst von zuhause aus mit so grosser Motivation den ganzen Tag der Biologie widmen, sei nicht selbstverständlich. Neben den Prüfungen gab es auch ein virtuelles Rahmenprogramm, bei dem die Teilnehmenden unter anderem seltene Pilzarten kennenlernten oder sich über ihre Studienpläne austauschten.

Mittwoch, 14. April, 13:42 Uhr
Das Cover von «Unser Thurgau 2021»

Das Cover von «Unser Thurgau 2021»

Bild: PD

Jahrbuch über den Thurgau erschienen

(man) Es ist bereits die 17. Ausgabe von «Unser Thurgau», die vor wenigen Tagen erschienen ist.

«Unser Thurgau» erscheint jährlich und richtet sich an die Bevölkerung des ganzen Kantons – als informative Lektüre und als beliebtes Sammelwerk für jeden Thurgauer, jeden Gast des Kantons und nicht zu vergessen: für die zahlreichen Heimweh-Thurgauer.

Das Jahrbuch ist unterteilt in die zehn Rubriken Politik & Verkehr, Wirtschaft & Bildung, Arbeitgeber im Thurgau, Gemeinden, Baureportagen, Gesellschaft & Umwelt, Kunst & Kultur, Geschichte, Tourismus & Freizeit sowie Gesundheit & Sport.

Das Buch im Format A4 kostet 18 Franken und kann via die Website der Herausgeber bezogen werden. Ältere Jahrbücher sind teilweise ebenfalls noch erhältlich.

www.unserthurgau.ch

Mittwoch, 14. April, 12:30 Uhr

Bushaltestelle soll Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes erfüllen

Die Haltestelle wird erneuert.

Die Haltestelle wird erneuert.

Bild: PD

(red) Die Bushaltestelle an der Salmsacherstrasse in Romanshorn wird komplett erneuert. Die Stadt Romanshorn teilt mit, dass dabei die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes umgesetzt und ein zweites Wartehäuschen gebaut werden.

Die bestehende Wartekabine wird neu gebaut und rund 30 Meter in Fahrtrichtung Stadt versetzt. Gegenüberliegend entsteht in Richtung Arbonerstrasse ein überdachtes Wartehäuschen. Die Haltekante wird neu auf 22 Zentimeter gesetzt. Die Umsetzung beginnt am 10. Mai und wird bis ungefähr Mitte Juli dauern. Während dieser Zeit wird die Salmsacherstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Mittwoch, 14. April, 11:30 Uhr

59 neue Coronafälle

(jab) Der Kanton Thurgau meldet am heutigen Mittwoch, 14. April, 59 neue bestätigte Coronainfizierungen. Im Vergleich zum Vortag wurden vier Personen hospitalisiert, drei befinden sich auf der Intensivstation. Der Tod von sechs Personen im Zusammenhang mit Covid-19 wurde publiziert. Darin enthalten sind Nachmeldungen aus dem Dezember des vergangenen und Januar des aktuellen Jahres. Verimpft wurden 753 erste sowie 389 zweite Dosen.

Mittwoch, 14. März, 11:15 Uhr

Pro Unternehmen durchschnittlich rund 70'000 Franken für Darlehen

Mehr als die Hälfte der Härtefall-Anträge kommen aus der Gastronomie.

Mehr als die Hälfte der Härtefall-Anträge kommen aus der Gastronomie.

Bild: Keystone

(red) Seit dem Start am 1. Februar dieses Jahres wurden 811 Härtefall-Anträge eingereicht, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau mitteilt. 722 Anträge und damit 89 Prozent erfüllen die von Bund und Kanton geforderten Kriterien.

Bis und mit Dienstag, dem 13. April, bewilligte der Kanton 331 Darlehen im Wert von aufgerundet 23'000'000 Franken. Die durchschnittliche Darlehenshöhe pro Unternehmen beträgt aufgerundet 70'000 Franken.

Die Anzahl Mitarbeitende pro bewilligtem Antrag und Betrieb liegt im Durchschnitt bei 12 Personen. Mehr als die Hälfte der Anträge stammen aus der Gastronomie. Weitere Schwerpunkte bilden Tourismus, Freizeitbereich, Detailhandel non-food und die Eventbranche.

Die erweiterten Bestimmungen in der neuen Härtefallverordnung des Bundesrates haben Änderungen beim Härtefallprogramm des Kantons Thurgau zur Folge. Das an die neue Verordnung angepasste kantonale Härtefallprogramm wird am Freitag präsentiert.

Mittwoch, 14. April, 10:15 Uhr

Neue Regeln für Thurgauer Kleinsiedlungen

Der Weiler Unterhard Nord bei Weinfelden. Eine von rund 300 Kleinsiedlungen im Kanton.

Der Weiler Unterhard Nord bei Weinfelden. Eine von rund 300 Kleinsiedlungen im Kanton.

Bild: Andrea Stalder (14. Mai 2020)

(red) Im Kanton Thurgau bestehen heute rund 300 Kleinsiedlungen. Sie sind über das gesamte Kantonsgebiet verteilt und oftmals einer Bauzone zugewiesen. Das Departement für Bau und Umwelt des Kantons teilt mit, dass der Bundesrat diese Zonenzuweisungen seit längerer Zeit in Frage stellt. Sie widersprächen mindestens teilweise dem Bundesrecht. Er beauftragte den Kanton Thurgau daher, die bestehenden Weiler/Kleinsiedlungen zonenrechtlich zu überprüfen und für allenfalls erforderliche Anpassungen zu sorgen.

Der Regierungsrat hat daher das Projekt «Überprüfung Kleinsiedlungen im Kanton Thurgau» lanciert. Entwürfe für eine Richtplanänderung sowie für eine Anpassung der Verordnung des Regierungsrates zum Planungs- und Baugesetz sowie zur Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe wurden erarbeitet. Ausserdem liegt dem der Entwurf für ein Gesetz über Vereinbarungen zur Milderung persönlicher Folgen von raumplanerischen Massnahmen in Kleinsiedlungen vor.

Gesetzesentwurf für Minderung von finanziellen Härtefällen

Die Überprüfung der Zonenzuweisungen hat ergeben, dass etwas mehr als die Hälfte der heute in Weiler- oder Dorfzonen gelegenen Kleinsiedlungen einer Nichtbauzone zugewiesen werden muss. Um zu verhindern, dass in diesen Gebieten zwischenzeitlich weitere bauliche Aktivitäten stattfinden, hatte der Regierungsrat bereits im Mai 2020 die Kleinsiedlungsverordnung verabschiedet.

Mit der bundesrechtlich geforderten Überführung umfangreicher Flächen in Kleinsiedlungen aus dem kantonalrechtlichen Baugebiet in das Nichtbaugebiet gehen Wertverluste einher. Ein Vorschlag zur Minderung von finanziellen Härtefällen infolge Umzonungen liegt in Form eines Gesetzesentwurfs vor. Dieses wird nur auf ausgesprochene persönliche Härtefälle Anwendung finden.

Der kantonale Richtplan wird nun öffentlich bekannt gemacht, während die Entwürfe des Gesetzes sowie der Verordnung in eine externe Vernehmlassung gegeben werden. Bekanntmachung und Vernehmlassung finden vom 19. April 2021 bis 17. Juni 2021 statt und werden mit dem Online-Tool e-Vernehmlassungen durchgeführt.

Dienstag, 13. April - 18:33 Uhr

Thurgauer Waldeigentümer unterstützen CO2-Gesetz

Mit dem CO2-Gesetz dürfte die Nachfrage nach Brennholz steigen.

Mit dem CO2-Gesetz dürfte die Nachfrage nach Brennholz steigen.

Archivbild: Nana do Carmo

(wu) Der Verband der Thurgauer Waldeigentümer, Wald Thurgau, ruft zur Annahme des CO2-Gesetzes auf, über das am 6. Juni abgestimmt wird. In einer Mitteilung weist der Verbandspräsident, der Bischofszeller Josef Grob, darauf hin, dass das Gesetz fossile Brennstoffe verteuert, erneuerbare Energien wie Holz aber fördert. Mit dem geplanten Energiefonds werden unter anderem Holzheizungen und bessere Wärmedämmungen unterstützt. Die CO2-Speicherung des Waldes und damit letztlich die Waldpflege werden finanziell unterstützt, wie Grob darlegt. Da Holzheizungen gefördert werden, steigt die Nachfrage nach Brennholz. Holzbauten, die ein bedeutender CO2-Speicher sind, werden unterstützt und die Nachfrage nach Bauholz wird steigen. Dank der Waldpflege werden Gefahrenbäume entfernt und die Waldbegehung wird gefahrloser. «Ein gepflegter Wald produziert mehr Sauerstoff, filtert die Luft besser und macht damit das Waldbegehen attraktiver», schreibt Grob weiter. «Da die erhöhte CO2-Konzentration in der Luft den Bäumen enorm zugesetzt hat, sind viele Waldbäume krank. Diese Entwicklung muss gestoppt werden.» Zudem schaffe die Energiegewinnung aus Biomasse nachhaltige Arbeitsplätze und Know-how.

Dienstag, 13. April - 15:42 Uhr

Ökologische Landwirtschaft: Staatsdomänen sollen Vorbild sein

Blick in den Kuhstall des landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg.

Blick in den Kuhstall des landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg.

Thi My Lien Nguyen

(wu) Der Kanton soll auf seinen eigenen Betrieben eine vorbildliche ökologische Landwirtschaft betreiben. Acht Thurgauer Kantonsräte aus sieben Parteien und 45 Mitunterzeichner wollen deshalb den Regierungsrat mit einem Bericht über die Staatsdomänen und die Landwirtschaftsflächen in kantonalem Eigentum beauftragen. Stefan Leuthold (GLP, Frauenfeld), einer der Urheber des Antrags, erklärt auf Anfrage, sie hätten keine, beziehungsweise noch keine konkreten Hinweise, dass etwas falsch laufe. Biolandbau gelte als nachhaltigster und Ressourcen schonendster Standard. Als gutes Beispiel gehe der Arenenberg voran: «Wir Vorstösser möchten mit unserem Antrag herausfinden, ob und bis wann weitere Staatsdomänen und Anbauflächen in kantonalem Besitz diesem Beispiel folgen werden.»

Dienstag, 13. April - 13:40 Uhr

Mutige Bürger überraschen Diebe

Unbekannte durchsuchten in Amriswil einen Lieferwagen nach Wertsachen.

Unbekannte durchsuchten in Amriswil einen Lieferwagen nach Wertsachen.

Symbolbild

(kapo) Ein 41-Jähriger sowie dessen 38-jähriger Begleiter überraschten am Montag um 17.45 Uhr an der Bahnhofstrasse in Amriswil einen Unbekannten, der das Fahrzeuginnere eines Lieferwagens nach Wertsachen durchsuchte. Beim Versuch, den Täter zurückzuhalten, wurden die beiden Männer von einem zweiten Unbekannten mit einem Messer bedroht. Anschliessend flüchteten die Täter in Richtung Schulstrasse. Aufgrund der am Tatort aufgefundenen Spuren muss davon ausgegangen werden, dass sich einer der bislang unbekannten Täter vor seiner Flucht Verletzungen zugezogen hat. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren am Tatort. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Dienstag, 13. April - 13:06 Uhr

Rettungsdienst bringt Motorradfahrerin ins Spital

Der Motorradunfall ereignete sich in Riedt bei Erlen.

Der Motorradunfall ereignete sich in Riedt bei Erlen.

Symbolbild

(kapo) Eine Motorradfahrerin bog kurz vor 10 Uhr von der Höhenrainstrasse in Riedt bei Erlen nach links in die Hauptstrasse ein. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor sie dabei die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte. Die 47-Jährige wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Dienstag, 13. April - 11:35 Uhr

Corona: Derzeit 26 Personen im Thurgau in Spitalpflege

Elf Personen befinden sich derzeit wegen Covid auf der Intensivstation.

Elf Personen befinden sich derzeit wegen Covid auf der Intensivstation.

Archivbild: Reto Martin

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 47 neu bestätigte Coronafälle. Derzeit befinden sich 26 Personen mit einer Covid-Erkrankung in Spitalpflege. Elf davon müssen auf der Intensivstation behandelt werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kanton Thurgau 426 Personen in Zusammenhang mit Corona verstorben. https://www.tg.ch/news/fachdossier-coronavirus.html/10552

Dienstag, 13. April - 10:56 Uhr

Entgiftung psychotherapeutisch behandeln

Partydroge Kokain.

Partydroge Kokain.

Manuela Jans / Neue Luzerner Zeitung

(red) Die psychiatrischen Dienste in Münsterlingen erweitern das Angebot für Drogenentzug und Therapie. «Neu gibt es die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten im Anschluss an eine Entgiftung gezielt psychotherapeutisch zu behandeln», heisst es in einer Mitteilung der Spital Thurgau AG. Der Schwerpunkt liege nicht nur auf der eigentlichen Suchterkrankung, sondern auch auf den Begleiterkrankungen wie zum Beispiel Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, Traumafolgestörungen, Essstörungen, ADHS oder psychosomatische Erkrankungen. Nicht selten würden diese auch der Entwicklung der Abhängigkeitsproblematik zugrunde liegen. Ziel sei es, die Zahl der Thurgauer Patientinnen und Patienten, die ausserkantonal behandelt werden müssen, zu verkleinern. Der Kanton bewilligte einen provisorischen Leistungsauftrag für ein zweijähriges Pilotprojekt. Das Therapieangebot richtet sich an volljährige Patientinnen und Patienten mit einer Abhängigkeit von illegalen Drogen wie Heroin oder weiteren Opioiden, Kokain, Cannabis oder anderen Substanzen.

Dienstag, 13. April - 10:09 Uhr

Thurgauer Hebammen-Hotline ist vor allem für sozial Benachteiligte eine wichtige Unterstützung

(red) Der Verein Thurgauer Hebammen betreibt eine Hotline, die Eltern für die Zeit nach der Geburt unkompliziert eine Hebamme vermittelt. Das Angebot wird grossmehrheitlich von Migrantinnen genutzt und stellt für die Spitäler eine grosse Entlastung dar, wie eine Auswertung durch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt. Im untersuchten Zeitraum von September 2019 bis August 2020 wurde an insgesamt 240 Frauen eine Hebamme vermittelt. Was auffällt: Das Angebot nahmen grossmehrheitlich Wöchnerinnen ausländischer Nationalität (82.2 Prozent) in Anspruch. Besonders gross war dabei mit rund 60 Prozent der Anteil von Frauen mit Migrationshintergrund der ersten Generation. Rund 31 Prozent der Wöchnerinnen, denen über die Hotline eine Hebamme vermittelt wurde, hatten zudem keine abgeschlossene Berufsausbildung. «Das Angebot scheint damit vor allem für sozial benachteiligte oder belastete Familien sowie für solche mit geringen Kenntnissen der Gesundheitsversorgung im Kanton Thurgau eine wichtige Unterstützung zu sein», sagt Andrea Weber-Käser, Präsidentin des Vereins Thurgauer Hebammen.

Montag, 12. April, 17:55 Uhr

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel baut mit Töchtern Bio an

(sko) Da hat wohl jemand schlechtes Gewissen. Wer sonst mit Millionen dafür entschädigt wird, für Autorennen um die Welt zu reisen, darf sich in seiner Freizeit gerne für die Umwelt einsetzen. So hat Sebastian Vettel während der Pandemie in seinem Eigenheim in Ellighausen (Gemeinde Kemmental) einen grünen Daumen entwickelt. Der vierfache Formel-1-Weltmeister nutzte die gewonnene Freizeit, um mit seinen beiden Töchtern ein Herz aus Blumen zu setzen. «Zuerst waren meine Mädels mit dabei, aber dann stand ich irgendwann mit dem Spaten alleine da. Das war ganz schön anstrengend», sagt der 33-jährige Deutsche zum «Blick». Der Wahlthurgauer betätigt sich aber neuestens nicht nur als Biobauer, sondern ernährt sich auch gesünder, um weiterhin in Topform zu bleiben. Vettel sagt:

Sebastian Vettel, mehrfacher Formel-1-Weltmeister, wohnhaft in Ellighausen.

Sebastian Vettel, mehrfacher Formel-1-Weltmeister, wohnhaft in Ellighausen.

Bild: EPA/Franck Robichon
«Ich habe mich gefragt, wie ich mit dem Essen mehr Leistung aus meinem Körper quetschen kann.»

Beweisen kann er das am nächsten Wochenende, beim Formel-1-Grand-Prix in Imola. Immerhin muss er für die Reise dorthin nicht stundenlang im Flugzeug sitzen.

Montag, 12. April, 16:37 Uhr

Polizei wünscht allen Töfffahrern eine tolle und unfallfreie Saison

(red) Wenn die Temperaturen steigen und der Frühling Einzug hält, werden viele Motorräder wieder aus dem Winterschlaf geweckt. So beginnt eine Meldung der Kantonspolizei Thurgau auf ihrer Facebook-Seite. «Das ist auch bei uns nicht anders und die Töfffahrerinnen und –fahrer der Verkehrspolizei nehmen die Thurgauer Strassen mit ihren markanten Maschinen unter die Reifen», schreibt die Kapo weiter. BRK News aus Pfyn hat einige von ihnen bei den Vorbereitungen auf die neue Saison begleitet, die vierteilige Serie ist unter https://www.blaulicht.ch/.../toeffsaison-einsatz-auf-zwei... zu finden. Die Polizei wünscht allen Zweirad-Begeisterten eine tolle, unfallfreie Saison!

Ein Töfffahrer mit schwerer Maschine unterwegs in Hüttwilen.

Ein Töfffahrer mit schwerer Maschine unterwegs in Hüttwilen.

Bild: Andrea Stalder
Montag, 12. April, 15:52 Uhr

Jagdschiessanlage in der Diskussion

(red) Der Regierungsrat hat eine Revision des Jagdgesetzes in die Vernehmlassung gegeben. Damit soll eine Rechtsgrundlage für die Erstellung einer Jagdschiessanlage im Kanton Thurgau geschaffen werden. Als Standort ist das Heckenmoos in Müllheim vorgesehen. Gemäss dem aktuellen Stand der Planung dürfte die Anlage zu einer einmaligen Ausgabe von rund 6,5 Millionen Franken (inklusive Landerwerb) führen.

Die vom Verband Jagd Thurgau seit 1933 in Weinfelden betriebene Jagdschiessanlage muss aus umweltrechtlichen Gründen aufgehoben werden. Das jagdliche Schiessen ist Bestandteil der jagdlichen Aus- und Weiterbildung und liegt in der Verantwortung des Kantons.

Die bisherige Jagdschiessanlage in Weinfelden.

Die bisherige Jagdschiessanlage in Weinfelden.

Bild: Andrea Stalder
Montag, 12. April, 14:55 Uhr

Gemeinderatskollegen suchen jetzt nach Ersatz

(red) Zehn Jahre lang war Markus Kressibucher im Gemeinderat von Berg tätig. Nun hat seinen Rücktritt per Ende September eingereicht. Kressibucher leitet das Ressort Sicherheit und ist Mitglied der Bau-, Personal- und Flurkommission.

Markus Kressibucher, Gemeinderat Berg (2011-2021).

Markus Kressibucher, Gemeinderat Berg (2011-2021).

Bild: PD

Die Gemeinderatskollegen schreiben in einer Mitteilung, dass auf ihn immer Verlass gewesen sei und er dank seine grossen Erfahrungsschatzes wertvolle Arbeit leistet. Der Gemeinderat sucht nun nach Kandidierenden für die Ersatzwahl.

Montag, 12. April, 13:53 Uhr

Verletzt wurde niemand

(kapo/sko) Der Innenraum eines Lieferwagens ist am Montag in Weinfelden in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 11 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Amriswilerstrasse ein Lieferwagen brenne. Beim Eintreffen der Polizeipatrouille und der Feuerwehr Weinfelden hatten die anwesenden Personen den Brand bereits gelöscht. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steht als Brandursache ein technischer Defekt im Vordergrund.

Die Spuren des Brandes im Innern des Lieferwagens.

Die Spuren des Brandes im Innern des Lieferwagens.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Montag, 12. April, 13:17 Uhr

Förderbeiträge an sechs Thurgauer Kulturschaffende

(red) Der Kanton Thurgau vergibt einmal jährlich persönliche Förderbeiträge an Kulturschaffende aus dem Thurgau, die mit einem überzeugenden Vorhaben in ihrer Karriere einen Schritt weiter gehen möchten. Die Förderbeiträge sind mit je 25'000 Franken dotiert. Dieses Jahr werden sechs Förderbeiträge an Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Bildende Kunst, Theater und Musik vergeben, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Auch das ist Kunst: Ein Gollum-Graffito am Prenzlauer Berg in Berlin.

Auch das ist Kunst: Ein Gollum-Graffito am Prenzlauer Berg in Berlin.

Bild: Imago

Mit den Förderbeiträgen soll eine künstlerische Entwicklung ermöglicht werden. Die Fachjury hat aus 50 Bewerbungen die folgenden sechs Thurgauer Künstlerinnen und Künstler ausgewählt:

  • Jasmin Albash, Musikerin
  • Fabian Alder, Regisseur
  • Claudia Bühler, bildende Künstlerin
  • Susanne Hefti, bildende Künstlerin
  • Daniel V. Keller, bildender Künstler
  • Pablo Walser, bildender Künstler

Die Förderbeiträge wurden von einer Jury vergeben, die sich aus den Fachreferentinnen und -referenten des Kulturamts und externen Fachpersonen zusammensetzt. Auch in diesem Jahr sei die Anzahl und Qualität der eingegangenen Bewerbungen hoch gewesen. Die Jury wählte Künstlerinnen und Künstler aus drei verschiedenen Sparten aus und würdigt damit ein breites künstlerisches Schaffen im Kanton und darüber hinaus.

Montag, 12. April, 11:49 Uhr

Trotz neuem Todesopfer bleiben Coronafallzahlen stabil

(sko) Übers Wochenende haben sich im Kanton Thurgau zwar 138 Personen neu mit Covid-19 infiziert. Trotzdem bleiben die Fallzahlen stabil, wie ein Blick in die Statistik des Kantons Thurgau vom Montagvormittag zeigt.

Aktueller Stand Covid-19-Erkrankungen im Thurgau

Nebst der Zunahme bei den bestätigten Fällen steigt auch jene von infizierten Personen in Isolation (+24 gegenüber Freitag), in Spitalbehandlung (+2) und davon auf der Intensivstation (+4). Gegenüber vergangener Woche ist übers Wochenende eine Person an den Folgen einer Coronaviruserkrankung verstorben.

Vorwärts geht es weiter bei der Impfkampagne. Gegenüber dem Ende der vergangenen Woche ist neuerdings 2878 Personen neu eine Impfdosis verabreicht worden, bei 2287 Personen davon war es das erste verabreichte Vakzin.

Montag, 12. April, 11:23 Uhr

Direkte Verbindung zwischen Twint-App und Bankkonto

(red) Mit dem Smartphone an der Ladenkasse bezahlen, einer Freundin rasch via Twint einen Geldbetrag überweisen: Das alles wird für Kundinnen und Kunden der TKB jetzt noch einfacher. Die neue kostenlose TKB-Twint-App kann direkt mit dem Bankkonto verbunden werden. Das vorherige Aufladen von Geldbeträgen entfällt somit. Die TKB hat die bisherige Prepaid-Lösung von Twint bereits 2015 eingeführt.

Eine Person nutzt Twint für den Online-Einkauf.

Eine Person nutzt Twint für den Online-Einkauf.

Bild: Keystone/
Christian Beutler

Mit der Schweizer Bezahl-App Twint sind Überweisungen in Echtzeit zwischen Privatpersonen via Smartphone möglich, und es können Einkäufe in Online-Shops, im Detailhandel, an Automaten oder an Parkuhren schweizweit bezahlt werden. Gleichzeitig mit der Einführung der Twint-Direktanbindung lanciert die TKB einen Wettbewerb, wie sie am Montagvormittag mitteilt. Bis Mitte Mai können Nutzer den Betrag ihres Einkaufs gewinnen, sofern sie die TKB-Twint-App nutzen.

Montag, 12. April, 10:38 Uhr

Spülen mit Hobelspänen statt mit Wasser

(red) Während der Sommermonate stehen neu drei Öko-Toi's an den Standorten Badi St. Katharinental, Badi Rodenbrunnen und Spielplatz Stadtgraben in Diessenhofen. Die Öko-Toi's sind ausgestattet mit einer Toilette, wie man sie von zu Hause kennt, einem Pissoir, einem Hygiene-Eimer, einem Desinfektionsmittelspender und einer Solarbetriebenen LED-Leuchte mit Bewegungssensor, heisst es im Newsletter der Stadtgemeinde Diessenhofen.

Der Unterschied zum WC zu Hause sei, dass man mit Hobelspänen «spült» anstelle von Wasser. Dadurch werde ein unangenehmer Geruch verhindert und erst noch Wasser gespart.

Ein Öko-Toi von aussen.

Ein Öko-Toi von aussen.

Bild: PD
Montag, 12. April, 09:36 Uhr

Alle chronisch Kranken können sich nun impfen lassen

(red) Am vergangenen Freitag, 8. April, konnte die Terminbuchung für die Impfung gegen Covid-19 nun auch für Personen unter 65 Jahren mit chronischen Krankheiten freigeschaltet werden. Somit können sich nun alle Personen der ersten, prioritären Zielgruppe impfen lassen, heisst es am Montagmorgen in einer Mitteilung des kantonalen Fachstabes Pandemie.

Bisher haben im Kanton Thurgau 36'000 Personen eine erste Dosis der Impfung gegen Covid-19 erhalten. Treffen die vom Bund in Aussicht gestellten Impfstoff-Liefermengen ein, ist das Amt für Gesundheit zuversichtlich, dass die Impfkampagne voraussichtlich ab Mitte Mai für alle Zielgruppen geöffnet werden und bis zu den Sommerferien mehr als die Hälfte der Thurgauer Bevölkerung geimpft werden kann.

Die Spritze mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus wird in den Oberarm gemacht.

Die Spritze mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus wird in den Oberarm gemacht.

Bild: Keystone/
Alexandra Wey

Registrierung bereits möglich

Ungeachtet der Impfreihenfolge können sich Thurgauerinnen und Thurgauer auf der Online-Plattform «ImpfMi» tg.impfung-covid.ch bereits für einen Impftermin registrieren. Die Impftermine werden dann aufgrund der Impfstoffverfügbarkeit und des Stands der Impfkampagne freigegeben. Impfwillige Personen sind gebeten, sich nicht gleichzeitig online und beim Hausarzt anzumelden. Der Kanton Thurgau impft gemäss den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Impffragen und des Bundesamtes für Gesundheit nach folgender Priorisierung:

  • Zielgruppe 1: Personen ab 65 Jahren sowie Personen mit chronischen Krankheiten (bestimmte Formen von arterieller Hypertonie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Lungen- und Atemwegserkrankungen, angeborene oder erworbene Immundefizienz sowie immunsuppressive Therapie, Krebserkrankungen, Adipositas, Niereninsuffizienz sowie Leberzirrhose und Personen mit Trisomie 21)
  • Zielgruppe 2: Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 3: Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder, betreuende Angehörige) von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 4: Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (z.B. Behindertenheime)
  • Zielgruppe 5: Übrige Erwachsene
Montag, 12. April, 08:44 Uhr

Schneefälle bis ins Flachland

Eine Kaltfront verzaubert die Landschaft in weiten Teilen der Schweiz wieder in eine Schneelandschaft.

Eine Kaltfront verzaubert die Landschaft in weiten Teilen der Schweiz wieder in eine Schneelandschaft.

Bild: Keystone/Urs Flüeler

(sko) Frühlingshaft, mit Temperaturen um 20 Grad. So präsentierte sich das Wetter übers Wochenende. Am Montagmorgen zeigt sich beim Blick aus dem Fenster ein komplett anderes Bild. T-Shirt-Wetter, Adieu. «Fast 20 Grad kälter, wolkenverhangen, Regen und Schnee. #brrrr», schreibt SRF Meteo am Montagmorgen via Nachrichtendienst Twitter. Schneeflocken fallen auch im Kanton Thurgau vom Himmel.

Deshalb hier ein Aufruf: Wir suchen die schönsten Schneebilder im April.