Thurgau-Ticker
Thurgau-Ticker vom 29. November bis 5. Dezember

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Sonntag, 5. Dezember, 12:56 Uhr

Fussgängerin angefahren

In Kreuzlingen wurde eine Fussgängerin angefahren.

In Kreuzlingen wurde eine Fussgängerin angefahren.

Bild: Reto Martin

Eine 17-jährige Fussgängerin wollte am Samstag, kurz vor 18 Uhr, die Unterseestrasse auf dem Fussgängerstreifen beim Kreisel Rebstockplatz in Kreuzlingen überqueren. Dabei wurde sie von einem Auto touchiert, das stadtauswärts in Richtung Kreisel fuhr. Die Fussgängerin stürzte zu Boden, blieb aber weitgehend unverletzt. Die Lenkerin oder der Lenker des Autos fuhr ohne anzuhalten weiter.

Wer Angaben zum Auto respektive zur Lenkerin oder zum Lenker machen kann, soll sich gemäss der Polizei beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 058 345 20 00 melden. (kapo/red)

Sonntag, 5. Dezember, 09:52 Uhr

Brand in Küche

In Sirnach kam es zu einem Brand, verletzt wurde niemand.

In Sirnach kam es zu einem Brand, verletzt wurde niemand.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Die Bewohnerin und der Bewohner eines Einfamilienhauses an der Fischingerstrasse in Sirnach bemerkten am Samstag, kurz nach 20 Uhr, einen Brand in der Küche. Die beiden schlugen Alarm und konnten das Feuer, das auf der Küchenkombination ausgebrochen war, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Sirnach löschen.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist einige zehntausend Franken hoch. Zur Klärung der Brandursache hat der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen. (kapo/red)

Sonntag, 5. Dezember, 09:20 Uhr

Hoher Sachschaden

Die Polizei sucht nach Überholmanöver Zeugen.

Die Polizei sucht nach Überholmanöver Zeugen.

Bild: kapo

Eine 19-jährige Autofahrerin war gegen 22 Uhr auf der Sulgerstrasse in Richtung Sulgen unterwegs. Wie sie gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau sagte, wurde sie ausgangs Bürglen von einem anderen Auto überholt. Die 19-Jährige erschrak, verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet neben die Strasse. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die Lenkerin oder der Lenker des überholenden Autos fuhr weiter.

Wer Angaben zum überholenden Auto machen kann, soll sich geäss der Polizei beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter der Nummer 058 345 25 00 melden. (kapo/red)

Samstag, 4. Dezember, 16:45 Uhr

80-Jähriger gerät mit Auto auf Gegenfahrbahn

Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Guntershausen bei Aadorf musste am Samstag ein Mann ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo TG

Ein 80-jähriger Autofahrer war kurz vor 12 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Aadorf unterwegs. Beim Ortsausgang geriet er gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Auto.

Der 80-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 40-jährige Lenker des anderen Autos wurde ebenfalls verletzt, suchte aber selbstständig einen Arzt auf. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. (kapo/vat)

Video: Katja Jeggli/BRK News
Samstag, 4. Dezember, 12:48 Uhr

Ersatzwahl in den Regierungsrat: Mitte Thurgau nominiert Dominik Diezi

Der Arboner Stadtpräsident Dominik Diezi möchte Nachfolger von Regierungsrätin Carmen Haag werden.

Der Arboner Stadtpräsident Dominik Diezi möchte Nachfolger von Regierungsrätin Carmen Haag werden.

Bild: Benjamin Manser

An ihrer Delegiertenversammlung nominierte die Mitte Thurgau am Samstagvormittag in Aadorf den Arboner Stadtpräsidenten Dominik Diezi ohne Gegenstimme zu ihrem offiziellen Kandidaten für die Ersatzwahl in den Regierungsrat. Diese wird nötig durch den angekündigten Rücktritt von Mitte-Regierungsrätin Carmen Haag per Ende Mai 2022. Bislang hat keine andere Partei Anspruch auf den Sitz der Mitte erhoben. Eingaben für die offizielle Wahlliste sind noch bis 20. Dezember möglich. Weiter haben die Delegierten der Mitte Thurgau zwei Ja-Parolen zu eidgenössischen Vorlagen beschlossen: Einerseits zum Tabakpräventionsgesetz, anderseits zum Mediengesetz. Die eidgenössische Volksabstimmung wie auch die Ersatzwahl in den Thurgauer Regierungsrat finden am 13. Februar 2022 statt.

Samstag, 4. Dezember, 08:52 Uhr

28 Jährige muss Führerausweis abgeben

Bild: Daniel Duschletta / Kantonspolizei Thurgau

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte am Freitag gegen 21.30 Uhr an der Bahnhofstrasse in Weinfelden einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 28-jährigen Bosnier einen Wert von 0,53 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo/red)

Freitag, 3. Dezember, 17:22 Uhr

Sachschaden an Schiffen, jedoch nicht an Fahrzeugen

Am Donnerstag gegen 15.10 Uhr touchierte eine Fähre aus bislang ungeklärter Ursache bei der Fahrt im BSB Hafen Friedrichshafen mit zwei an den Anlegestellen stillliegenden Fahrgastschiffen. Dies verursachte diverse Schäden an den drei beteiligten Schiffen in Höhe von insgesamt zirka 28'000 Euro, wie das zuständige Polizeipräsidium Ravensburg mitteilt.

Die Fähre Euregia verkehrt zwischen Romanshorn und Friedrichshafen.

Die Fähre Euregia verkehrt zwischen Romanshorn und Friedrichshafen.

Bild: Donato Caspari

Bei dem Streifvorgang wurden keine Personen verletzt. Zudem entstand auch kein Sachschaden an den Fahrzeugen, die sich auf der Autofähre befanden. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Zusammenstoss machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Nummer ++49 7541/28930 zu melden. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen dauern an.

Freitag, 3. Dezember, 15:24 Uhr

August von Finck junior ist tot

August von Finck. (11.3.1930 - 28.11.2021)

August von Finck. (11.3.1930 - 28.11.2021)

Bild: Imago

Der Schlossherr von Weinfelden lebt nicht mehr. Im Alter von 91 Jahren ist der reichste Thurgauer am Sonntag gestorben, wie die NZZ berichtet. Der Münchner Bankier und Unternehmer August von Finck junior verlegte im Jahr 1999 seinen Wohnsitz nach Weinfelden und hielt sich jedes Jahr einige Wochen in seinem Schloss am Ottenberg auf. Von Finck galt mit einem geschätzten Vermögen von über 8 Milliarden Dollar zu einem der reichsten Deutschen und dem zweitreichsten Ostschweizer, er war unter anderem Hauptaktionär der Mövenpick-Gruppe und gründete den Degussa Goldhandel. Aufgefallen ist der öffentlichkeitsscheue Mann in den vergangenen Jahren vor allem wegen seiner Parteispenden an konservative und rechte Deutsche Parteien. (mte)

Freitag, 3. Dezember, 14:29 Uhr

67-Jährige muss wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital

Nach dem Brand eines Wäschetrockners in Landschlacht musste am Freitagvormittag eine Frau ins Spital gebracht werden.

Die Bewohnerin bemerkte kurz nach 10 Uhr die Rauchentwicklung im Untergeschoss des Einfamilienhauses Im Bachacker und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehren Münsterlingen sowie Altnau-Güttingen waren rasch vor Ort und konnten den in Brand geratenen Wäschetrockner löschen. Die 67-jährige Frau wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf einige zehntausend Franken.

Zur Klärung der Ursache wurde ein Elektroinspektor beigezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steht ein technischer Defekt als Brandursache im Vordergrund. (kapo/sko)

Ein Feuerwehrkorps begibt sich an einen Einsatzort.

Ein Feuerwehrkorps begibt sich an einen Einsatzort.

Bild: Reto Martin
Freitag, 3. Dezember, 13:19 Uhr

Verbandsset und App für Hunde und Katzen

Auch Haustiere benötigen im Notfall Erste Hilfe. Damit Besitzer wissen, was zu tun ist, hat das in Tägerwilen ansässige Unternehmen Innotas in Kooperation mit VetTrust ein Erste-Hilfe-System für Hunde und Katzen entwickelt. Es besteht aus einem Verbandsset und einer App. In diesem Zusammenhang entstand auch ein Projekt für einen Tiernotruf. (ubr)

Verbandskästchen und eine App helfen bei der Verarztung der Haustiere.

Verbandskästchen und eine App helfen bei der Verarztung der Haustiere.

Bild: PD
Freitag, 3. Dezember, 11:47 Uhr

Zum 20. Mal, heuer mit Geschichte von Fee und Elfe

Der Weihnachtsmarkt Märlistadt im Städtchen Stein am Rhein direkt an der Grenze zum Kanton, das viele Thurgauerinnen und Thurgauer gerade in der Region Untersee und Rhein bestens kennen, feiert heuer das 20-Jahr-Jubiläum mit zwei Fabelwesen, der Fee Faba und der Elfe Nox. Noch bis am 2. Januar gibt es im Rheinstädtchen allerlei Weihnachtliches und Märchenhaftes zu entdecken. (kü)

Ein Marktstand mit weihnächtlichen Artikeln.

Ein Marktstand mit weihnächtlichen Artikeln.

Bild: Margrith Pfister-Kübler
Freitag, 3. Dezember, 10:26 Uhr

Gemeinderat äussert sich noch nicht

Was passiert mit meinem Geld? Das wollen viele Salmsacherinnen und Salmsacher wissen. Und zwar in Zusammenhang mit der an der Budgetgemeinde gutgeheissenen Lohnkürzung von Gemeindepräsident Martin Haas. Dessen Salär finanziert sich aus öffentlichen Geldern. Die Stimmberechtigten müssen sich aber noch gedulden: Obschon dessen Rekursfrist im Lohnstreit abgelaufen ist, will der Gemeinderat noch nichts kommunizieren. (tva)

Martin Haas, Gemeindepräsident Salmsach.

Martin Haas, Gemeindepräsident Salmsach.

Bild: Reto Martin (26.11.2020)
Freitag, 3. Dezember, 08:47 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Beim Brand eines Schrebergartenhauses entstand am Donnerstag in Tägerwilen Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Gegen 15.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einer Schrebergartensiedlung an der Zweiten Strasse ein Gartenhaus brenne. Die Feuerwehr Tägerwilen war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand. Am Schrebergartenhaus entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau.

Wer Angaben zum Brand machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Ermatingen unter 058 345 20 80 zu melden.

Das Gartenhaus steht in Vollbrand.

Das Gartenhaus steht in Vollbrand.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Freitag, 3. Dezember, 06:30 Uhr

An der Unihockey-Weltmeisterschaft in Finnland

Nils Conrad ist Verteidiger beim HC Rychenberg Winterthur.

Nils Conrad ist Verteidiger beim HC Rychenberg Winterthur.

Bild: PD

«Hätte mir jemand vor fünf Jahren gesagt, dass ich zwei Weltmeisterschaften spielen darf, hätte ich das sofort unterschrieben. Es ist das Grösste, was man als Unihockeyaner erreichen kann», sagt Nils Conrad, Verteidiger des HC Rychenberg Winterthur, im «Landboten». Die Unihockey-Weltmeisterschaft in Finnland startet heute. Mit dem ersten Spiel der Schweiz am Samstag gegen Norwegen geht für den 27-jährigen Weinfelder ein Traum in Erfüllung. Neben dem Sport arbeitet der Thurgauer sechzig Prozent als Betriebsökonom für Stadler Rail in Bussnang. Obwohl die Schweiz bei Conrads erster WM 2018 im Halbfinal gegen Schweden verlor, hofft der Verteidiger diesmal auf den Final: «Wir wissen natürlich, dass das schwierig ist, aber ohne dieses Ziel müssten wir nicht an die WM gehen.» (aye)

Donnerstag, 2. Dezember, 23:33 Uhr

Zwischenschritt im Fall Hefenhofen

Im August 2017 kam der Fall Hefenhofen ans Licht. Dieser wird nun vor Bundesgericht behandelt.

Im August 2017 kam der Fall Hefenhofen ans Licht. Dieser wird nun vor Bundesgericht behandelt.

Andrea Stalder (Hefenhofen, 7. August, 2017)

Das Bundesgericht lehnt es in einem am Donnerstag veröffentlichen Urteil ab, die Verfahren gegen den mutmasslichen Tierquäler von Hefenhofen Ulrich K. mit jenem gegen den ehemaligen Thurgauer Kantonstierarzt zu vereinen. Beim Verfahren gegen den Kantonstierarzt geht es um mutmasslichen Amtsmissbrauch; er habe K. jahrelang gewähren lassen.

Laut Bundesgericht besteht angesichts der jeweils unterschiedlichen Tatvorwürfe bei einer getrennten Führung der Strafverfahren grundsätzlich keine Gefahr sich widersprechender Urteile. Eine wichtige Teilfrage sei nun geklärt, kommentiert der Sprecher der Staatsanwaltschaft Marco Breu auf Anfrage das Bundesgerichtsurteil. «Aktuell ist aber noch eine Beschwerde gegen eine Verfügung hängig, in welcher der Beizug von Akten aus dem Parallelverfahren als nicht notwendig taxiert wurde.» Sobald auch jener Beschwerdeentscheid vorliegt, werde die Anklage gegen Ulrich K. «binnen kurzer Zeit» fertig gestellt. (wu)

Donnerstag, 2. Dezember, 22:59 Uhr

Kein grosser Andrang auf Boosterimpfungen verzeichnet

Der Andrang nach Boosterimpfungen ist im Thurgau noch nicht sehr hoch.

Der Andrang nach Boosterimpfungen ist im Thurgau noch nicht sehr hoch.

Bild: Michael Buholzer / KEYSTONE

Ältere Kantonseinwohner zögern, sich ein drittes Mal gegen Covid-19 impfen zu lassen. Von den über 65-Jährigen, die zweimal geimpft sind, hat sich bis Anfang dieser Woche nur ein gutes Drittel eine Auffrischungsimpfung setzen lassen oder sich dafür angemeldet. «Wir sind überrascht, dass es in dieser Alterskategorie nicht mehr sind», sagt Gesundheitsdirektor Urs Martin. «Risikomässig wäre es sinnvoll, wenn sie kämen.» Erklären könne er es nicht: «Ein Rätsel.»

Die Kapazität des Impfzentrums Weinfelden reicht bislang aus. Ab Januar wird eine starke Nachfragesteigerung erwartet, da dann für einen grossen Teil der geimpften Thurgauer die Sechsmonatefrist nach der zweiten Impfung abläuft. Der Kanton plant eine Erweiterung der Impfkapazität durch eine «kreative Lösung», wie Martin sagt. Genauere Angaben macht er noch keine. Während andere Kantone über fehlendes Impfpersonal klagen, gibt es dafür im Thurgau laut Martin keinen Anlass. Die Hirslanden-Gruppe, die für die Corona-Impfungen zuständig ist, garantiere dafür, dass genügend qualifiziertes Personal im Einsatz ist. (wu)

Donnerstag, 2. Dezember, 19:30 Uhr

Kein Zusammenhang mit Covid-Impfung: 86-Jähriger stirbt nach Booster

Kurz nach der Impfung verstorben: ein 86-Jähriger verstarb in der Nähe des Impfzentrums in Weinfelden.

Kurz nach der Impfung verstorben: ein 86-Jähriger verstarb in der Nähe des Impfzentrums in Weinfelden.

Bild: Mario Testa

Am Dienstag kam es an der Tannenwiesenstrasse in Weinfelden zu einem Rettungseinsatz. Das bestätigt Michael Roth, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau. Ein 86-jähriger Mann sei in der Nähe des Kantonalen Impfzentrums zusammengebrochen und trotz schneller medizinischer Hilfe vor Ort verstorben. Wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage informiert, habe eine Obduktion des Leichnams ergeben, dass kein Zusammenhang zwischen der Boosterimpfung, die der Mann davor erhalten hatte, und dem Tod festgestellt werden konnte. (sba)

Donnerstag, 2. Dezember, 16:25 Uhr

Erstes Spiel gegen Norwegen

(aye) «Hätte mir jemand vor fünf Jahren gesagt, dass ich zwei Weltmeisterschaften spielen darf, hätte ich das sofort unterschrieben. Es ist das Grösste, was man als Unihockeyaner erreichen kann», sagt Nils Conrad, Verteidiger des HC Rychenberg Winterthur, im «Landboten».

Die Unihockey-Weltmeisterschaft in Finnland startet am Freitag. Mit dem ersten Spiel der Schweiz am Samstag gegen Norwegen geht für den 27-jährigen Weinfelder ein Traum in Erfüllung. Neben dem Sport arbeitet der Thurgauer sechzig Prozent als Betriebsökonom für Stadler Rail in Bussnang. Obwohl die Schweiz bei Conrads erster WM 2018 im Halbfinal gegen Schweden verlor, hofft der Verteidiger diesmal auf den Final:

«Wir wissen natürlich, dass das schwierig ist, aber ohne dieses Ziel müssten wir nicht an die WM gehen.»
Nils Conrad (in Gelb) ist Verteidiger beim HC Rychenberg Winterthur.

Nils Conrad (in Gelb) ist Verteidiger beim HC Rychenberg Winterthur.

Bild: Roger Zbinden
Donnerstag, 2. Dezember, 14:21 Uhr

Nach Raubüberfall auf Tankstelle festgenommen

Die Kantonspolizei konnte nach einem Raubüberfall drei verdächtige Männer festnehmen.

Die Kantonspolizei konnte nach einem Raubüberfall drei verdächtige Männer festnehmen.

Bild: Reto Martin

(kapo) Nach einem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop am Donnerstagmorgen in Arbon konnte die Kantonspolizei Thurgau drei Männer festnehmen. Gegen 9.15 Uhr betrat ein Mann den BP-Tankstellenshop an der Landquartstrasse, bedrohte eine anwesende Angestellte mit einem Messer und forderte Bargeld. Wenig später flüchtete der Täter mit dem Deliktsgut von mehreren hundert Franken in unbekannte Richtung. Die Angestellte blieb körperlich unverletzt.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau drei Tatverdächtige in der näheren Umgebung festnehmen. Die mutmassliche Tatwaffe konnte sichergestellt werden. Die drei Männer, zwei Schweizer im Alter von 21 und 34 Jahren sowie ein 20-jähriger Pole, wurden inhaftiert. Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen und klärt auch ab, ob die drei Personen für weitere Delikte in Frage kommen.

Die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat eine Strafuntersuchung eröffnet

Donnerstag, 2. Donnerstag, 14:04 Uhr

Vom Porschefahrer verfolgt

Eine 48-jährige Pkw-Fahrerin hat am Mittwoch gegen 08.15 Uhr in der Helene-Merk-Strasse in Petershausen bei der Ausfahrt von einem Grundstück einen vorbeifahrenden Porsche-Panamera gestreift und ist anschliessend, ohne den Schaden in Höhe von rund 5000 Euro zu regulieren, weitergefahren. Der 34-jährige Porsche-Fahrer verfolgte die 48-Jährige daraufhin bis zum Grenzübergang Tägerwilen, wo die mutmassliche Unfallverursacherin schliesslich anhielt. Mit dem Vorfall konfrontiert, bestritt sie jegliche Verantwortung und fuhr anschliessend über die Grenze. Da die Daten der Fahrzeugführerin bekannt sind, muss sie nach Abschluss der Ermittlungen mit einer Strafanzeige rechnen. (red)

Donnerstag, 2. Dezember, 11:56 Uhr

Ungeimpfte setzen die Spitäler unter Druck

Blick in die Covid-Intensivstation des Kantonsspitals Münsterlingen.

Blick in die Covid-Intensivstation des Kantonsspitals Münsterlingen.

Bild: Reto Martin

Im Kanton St. Gallen sind die Intensivpflegeplätze (IPS) voll. Das hat der Chefarzt des St. Galler Kantonsspitals geschrieben. Es sei total frustrierend, schreibt er auf der Plattform Linkdin. «Wir mussten heute bereits wieder dringliche Krebsoperationen verschieben, weil die Intensivstationen von ungeimpften Covidpatienten gefüllt sind.» Dieses Szenario kann auch im Thurgau eintreten. Bereits jetzt ist mehr als die Hälfte aller IPS-Plätze im Thurgau mit Coronapatienten belegt – weitaus die meisten ungeimpft. Infolge fehlenden Personals lässt sich die Zahl der IPS-Plätze aber fast nicht erhöhen, ohne Qualitätseinbussen in Kauf zu nehmen. Die Überbelegung der IPS durch Coronapatienten kann dazu führen, dass Operationen wie beispielsweise von Krebspatienten zugunsten von Covid-Patienten verschoben werden müssen. «Die Kapazitätsgrenze für Covid-Patienten auf den Intensivpflegestationen dürfte wohl bald erreicht sein», sagte Regierungspräsidentin Monika Knill am Mittwoch. Zu jenem Zeitpunkt waren 48 Personen mit einer Covid-19-Infektion hospitalisiert, 13 davon auf Intensivpflegestationen (IPS). Die Zahl hat sich in kurzer Zeit verdoppelt. In den zwei Thurgauer Kantonsspitälern gibt es 22 Intensivpflegeplätze, zehn in Frauenfeld und zwölf in Münsterlingen. In der Regel sind die IPS ohne besondere Vorkommnisse zu 70 bis 90 Prozent ausgelastet – ohne Corona notabene. (sba/hs)

Quelle: Linkkdin
Donnerstag, 2. Dezember, 11:23 Uhr

«Roma Amor Mio» – Eine romantische Tanzshow im Dreispitz Kreuzlingen

Der Förderverein für Tanz und Kultur und die Ballettschule Kreuzlingen präsentieren eine romantische Liebesgeschichte zwischen der rassigen Italienerin Marina und dem Touristen Hans in Rom in den sechziger Jahren. Die jugendlichen und erwachsenen Tänzer der Ballettschule Kreuzlingen begehen mit Ihnen eine Zeitreise und tanzen moderne Choreographien zu italienischer Musik aus den 60er Jahren sowie der heutigen Zeit. Die Aufführungen finden am Samstag, 4. Dezember um 19:00 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember um 16:00 Uhr statt. (red)

Donnerstag, 2. Dezember, 10:51 Uhr

Rita Barth, Initiantin des Altnauer Obstlehrpfads, ist verstorben

Rita Barth 7. April 1946 bis 21. November 2021

Rita Barth 7. April 1946 bis 21. November 2021

Bild: Donato Caspari

«Es chunt scho guet», wer Rita Barth kannte, dem klingt diese unaufgeregte Zuversicht noch in den Ohren. Ob sie damit der Idee des Altnauer Obstlehrpfads zum Durchbruch verhalf oder einem der ersten Thurgauer Bubble Hotels im Garten des Feierlenhofs Gastrecht gewährte, Rita Barth brachte gerne Veränderungen auf den Weg. Widersachern nahm sie mit ihrer charmanten Art und viel Sachverstand den Wind aus den Segeln. 15 Jahre hat die Politikerin im Gemeinderat von Altnau gewirkt, viele Jahre das Amt der Frau Vize-Gemeindeammann bekleidet und erreicht, dass der Tourismus im Leitbild der Gemeinde verankert wurde. Ihre vielen Engagements haben dazu beigetragen, dass sich in Altnau und in der Thurgauer Landwirtschaft ein Tourismusbewusstsein entwickelt hat. So entstanden auch die Produktlinie «Schlaraffenland Thurgau» oder der Verein «Ferien auf dem Bauernhof», den Rita Barth während 28 Jahren mit viel Herzblut präsidierte. Viele bleibende Spuren hat Rita Barth in den 75 Jahren ihres Lebens gelegt, vieles auf den Weg gebracht, viele Menschen inspiriert. (red)

Donnerstag, 2. Dezember, 10:05 Uhr

Das lange Warten im Stau hat bald ein Ende: Nächste Woche nimmt der Kanton den neuen Kreisel in Egnach in Betrieb

Der Kreisel in Egnach wird bald eröffnet.

Der Kreisel in Egnach wird bald eröffnet.

Bild: Reto Martin

Gute Nachrichten für die Autofahrer: Ab dem 10. Dezember werden sie in den Stosszeiten in Egnach nicht länger im Stau stehen müssen. An diesem Tag nimmt der Kanton den neuen Kreisel an der Romanshornerstrasse beim Einlenker in die Bucherstrasse in Betrieb. Wegen der Baustelle dort können die Autos seit vier Monaten nur in eine Richtung fahren. Wer von Romanshorn nach Arbon will, muss den Umweg via Bahnhofstrasse über Neukirch nehmen, wo es zuweilen nur im Schritttempo vorwärts geht oder gar nicht. An der Eröffnung des Kreisels werde sogar Regierungsrätin Carmen Haag dabei sein, sagte der Egnacher Gemeindepräsident Stephan Tobler an der Budgetgemeinde am Mittwochabend. «Wer mit der Situation nicht zufrieden war, kann es ihr bei dieser Gelegenheit persönlich sagen.» Die Umleitung hat zu Frust und Schleichverkehr in den Quartieren geführt, sodass die Gemeinde mit Tempobeschränkungen reagieren musste. (mso)

Donnerstag, 2. Dezember - 8:16 Uhr

15-jährige Velofahrerin bei Kollision mit Auto in Egnach verletzt

Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Egnach musste am Mittwochabend eine Velofahrerin ins Spital gebracht werden.

Ein 41-jähriger Autofahrer war kurz nach 17.45 Uhr auf der Hauptstrasse H13 in Richtung Arbon unterwegs und wollte rechts auf den Autobahnzubringer abbiegen. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zum Zusammenstoss mit einer Velofahrerin, die in gleicher Richtung auf dem Radstreifen fuhr. Die 15-Jährige wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. (kapo/sae)

Die Velofahrerin wurde leicht verletzt.

Die Velofahrerin wurde leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Donnerstag, 2. Dezember - 7:25 Uhr

36-Jähriger fährt in Frauenfeld alkoholisiert Auto

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochabend in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der hielt kurz vor 21.45 Uhr auf der Rietäckerstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 36-jährigen Schweizer laut Thurgauer Kantonspolizei einen Wert von 0,63 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/sae)

Donnerstag, 2. Dezember 6:00 Uhr

Thurgauer des Tages: Jürg Niklaus: Ein Anwalt für Gentech

Der Thurgauer Rechtsanwalt Jürg Niklaus setzt sich als Präsident des Vereins «Sorten für morgen» für gentechnisch veränderte Pflanzensorten ein.

Der Thurgauer Rechtsanwalt Jürg Niklaus setzt sich als Präsident des Vereins «Sorten für morgen» für gentechnisch veränderte Pflanzensorten ein.

Bild: PD

(aye) «Für eine ressourcenschonende Landwirtschaft braucht es intelligente Anbaumethoden, aber auch robuste und an die Bedingungen der Schweiz angepasste Pflanzensorten», sagt Jürg Niklaus, Rechtsanwalt und ETH Dozent, im Interview mit dem «Schweizer Bauer» zum Thema gentechnisch veränderte Pflanzen. Deren Anbau ist in der Schweiz seit fünfzehn Jahren verboten. Als Reaktion auf das vom Nationalrat bis Ende 2025 verlängerte Moratorium wurde der Verein «Sorten für morgen» gegründet. Präsident des Vereins ist Niklaus, der auf einem Bauernhof auf dem Thurgauer Seerücken aufgewachsen ist und sich unter anderem auf Agrarrecht spezialisiert hat. Der Thurgauer sieht in neuen Züchtungsmethoden grosses Potenzial: «Mit der inländischen Züchtung stärken wir letztlich auch den Standort Schweiz für die Grundlagenforschung, die angewandte Forschung und Entwicklung sowie den Anbau.» Im Verein «Sorten für morgen» sind sowohl Produzenten, Detailhändler als auch Konsumenten vertreten, etwa Coop, Migros, IP-Suisse, der Schweizer Obstverband und das Schweizer Konsumentenforum.

Mittwoch, 1. Dezember, 17:43 Uhr

Bild des Tages: Sirnach im Winterkleid

Sirnach im Winterkleid.

Sirnach im Winterkleid.

Bild: PD/Rita Schmidlin

(red) Rita Schmidlin aus Wiezikon schickte uns am Montag diese Aufnahme von Sirnach im Winterkleid.

Mittwoch, 1. Dezember, 16:23 Uhr

Gartenfreund spendiert Narzissen-Zwiebeln

11'500 Narzissen-Zwiebeln haben die Romanshorner gepflanzt.

11'500 Narzissen-Zwiebeln haben die Romanshorner gepflanzt.

Bild: PD

(red) Ein anonym bleiben wollender Garten­freund übernimmt die Kosten für die 11’500 Dichternarzissen-Zwiebeln, wel­che die Bevölkerung von Romanshorn anfangs November 2021 auf der Schloss­bergwiese gepflanzt hat. Dies teilt die Stadt Romanshorn mit. Die generöse Geste des unbekannten Spenders freut die Stadt als Organisator der Pflanzak­tion ausserordentlich. Sie bedankt sich im Namen der Einwohnerinnen und Einwohner herzlich dafür.

Mittwoch, 1. Dezember, 14:54 Uhr
Das Gemeindehaus von Gottlieben09.01.2004

Das Gemeindehaus von Gottlieben
09.01.2004

Bild: Susann Basler

Gottlieber Urnenabstimmung am Abend

(ubr) Die Gemeinde Gottlieben verzichtete auf eine Budgetgemeindeversammlung zugunsten einer Urnenabstimmung, am Dienstagabend. Sämtlich Vorlagen wurden bewilligt: das Protokoll, das Budget 2022, ein Kreditantrag für den Einbau eines öffentlichen WCs in der alten Telefonkabine beim Gemeindehaus sowei zwei Einbürgerungen. Die Stimmbeteiligung lag bei jeweils 54 Prozent, was 83 Teilnehmerinnen und Teilnehmerinnen bei der der Abstimmung entspricht.

Mittwoch, 1. Dezember, 14:43 Uhr

Einsprachen blockieren Romanshorner Hundebadestrand

Ein Vierbeiner geniesst das Bad im See während des Pilotbetriebs des Hundebadestrands 2019.

Ein Vierbeiner geniesst das Bad im See während des Pilotbetriebs des Hundebadestrands 2019.

Bild: PD/Stadt Romanshorn/Rolf Müller

(red) Der Romanshorner Hundebadestrand verzögert sich: Einerseits wegen Einsprachen gegen das Bauprojekt, andererseits wird die Realisierung auf die kommende Seeufersanierung abgestimmt. Dies teilt die Stadt Romanshorn mit.

Gerechnet wird mit der Realisierung bis zum Frühsommer 2022, sofern die Einsprachen bereinigt werden können. Geplant ist, dass ein Zaun die Freilaufzone an Land südlich des Minigolfs und eine provisorische Absperrung seeseitig des Weges den Hundebadestrand vom Park abgrenzen sollen. Die entsprechende Baueingabe wurde Anfang Juni 2021 beim Kanton eingereicht und eine Bewilligung für fünf Jahre beantragt. Da zurzeit auch die Sanierung des dortigen Seeufers in Planung und eine Hundewiese mit Badestrand angedacht ist, plant die Stadt vorerst keine grösseren baulichen Massnahmen im Wasserbereich.

Mittwoch, 1. Dezember, 13:45 Uhr

Beschäftigung für die Kinder vor Weihnachten

Unihockey ist eines der Angebote für die Kinder.

Unihockey ist eines der Angebote für die Kinder.

Bild: Claudia Vieli Oertle

(sba) Der Verein Kindersport Thurgau bietet in der ersten Ferienwoche vom 20. bis 23. Dezember ein Lager für Kinder im Primarschulalter an. Das Ziel: Beschäftigung für die Kleinen während viele Eltern wohl noch arbeiten. Und die Kinder sollen etwas von ihrer vorweihnachtlichen Nervosität abgelenkt werden, sagen die Organisatoren. Der sogenannte «Christmas warm up» findet in Weinfelden statt und bietet entweder Unihockey oder polysportive Ballsportarten an. Dazu gehören Völker-, Hammer- oder Pantherball. Es werden aber auch Ausflüge etwa in die Eishalle oder ins Hallenbad organisiert, sagt Manuela Bodenmann, Hauptverantwortliche des «Christmas warm up». Das Lager kostet 160 Franken, inklusive Mittagessen und dauert täglich von 9 bis 17 Uhr.

Anmeldung: kindersport-tg.ch

Mittwoch, 1. Dezember, 11:49 Uhr

Hausfassade mit Drachen, Einhorn und Wächter

Die ungewöhnliche Fassade mit Drachen, Einhorn und Kobold am Franzosenweg 19.

Die ungewöhnliche Fassade mit Drachen, Einhorn und Kobold am Franzosenweg 19.

Bild: Donato Caspari

(sko) Immer wieder fallen unkonventionelle Wandmalereien an Hausfassaden auf, zuletzt am Franzosenweg 19 in Frauenfeld. Dort ziert ein grosser Drache, ein Einhorn und ein Kobold die Hauswand. «Das Einhorn war der Wunsch meiner Tochter Soraya», erzählt Eigentümerin Miriam Basler, die sich selbst als Fantasy-Fan bezeichnet.

Nur was ist bei einer Fassade alles erlaubt? Im kantonalen Planungs- und Baugesetzt steht, dass Farbanstriche ausserhalb von Ortsbild-, Dorf- und Kernzonen sowie von nicht unter Schutz gestellten Objekten sowie geringfügige Änderungen an Fassaden keine Bewilligung benötigen, sofern die baupolizeilichen und übrigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten sind. Das heisst: Befindet sich ein Gebäude in der Bauzone, aber ausserhalb von Ortsbild-, Dorf- und Kernzone, braucht es für die Änderung von Fassadenanstrichen und Wandmalereien keine eigene Bewilligung.

Miriam Basler hat das städtische Amt für Hochbau und Stadtplanung im Rahmen des Baugesuchs für den neuen Dachstock «in groben Zügen» über die Pläne für die Wandmalerei informiert. «Die Stadt hat sich aber sehr kulant gezeigt», sagt sie. Reklamationen bei der Stadt sind bisher jedenfalls keine eingegangen.

Mittwoch, 1. Dezember, 11:19 Uhr
Matthias GehringGemeindepräsident Hauptwil-Gottshaus

Matthias Gehring
Gemeindepräsident Hauptwil-Gottshaus

Bild: PD

Wahl verschoben: Hauptwil-Gottshaus sucht noch Kandidaten fürs Präsidium

Die Gemeinde Hauptwil-Gottshaus braucht einen neuen Gemeindepräsidenten, da Matthias Gehring (SVP) Ende Jahr auf eigenen Wunsch aus dem Amt scheidet. Eine von Bruno Germann präsidierte Findungskommission sucht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. Bisher aber ohne Erfolg. Die ursprünglich für 28. November vorgesehene Ersatzwahl musste verschoben werden.

Mittwoch, 1. Dezember, 10:21 Uhr

See-Burgtheater spielt mit «Lysistrate» antike Komödie von Aristophanes

Das See-Burgtheater spielt mit «Lysistrate» antike Komödie von Aristophanes.

Das See-Burgtheater spielt mit «Lysistrate» antike Komödie von Aristophanes.

Bild: PD

(red) So wie bisher, geht es nicht weiter! «Lysistrate» ruft im Sommer 2022 auf der Kreuzlinger Seebühne zum Streik der Frauen auf. Unter der Regie von Giuseppe Spina spielt das See-Burgtheater die turbulente Komödie von Aristophanes, die schon im 5. Jahrhundert vor Christus die Menschen zum Lachen und zum Staunen brachte. Premiere ist am 14. Juli 2022. Weihnachtliche Theatergutscheine können ab sofort zum vergünstigten Preis erworben werden.

Weitere Informationen www.see-burgtheater.ch

Mittwoch, 1. Dezember, 06:39 Uhr

Ungeklärte CEO-Nachfolge: Spuhler will nicht mal seinem Sohn Stadler Rail überlassen

Unternehmer Peter Spuhler hat noch keine Anwärter oder Anwärterinnen auf seinen Posten als CEO von Stadler Rail.

Unternehmer Peter Spuhler hat noch keine Anwärter oder Anwärterinnen auf seinen Posten als CEO von Stadler Rail.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

«Also mein Sohn wird sicher nicht mein Nachfolger. Dafür ist er zu jung.» Das sagte Stadler Rail Verwaltungsratspräsident und CEO Peter Spuhler diese Woche in der NZZ über seinen 30-jährigen Sohn Luca. Der ehemalige Thurgauer SVP-Nationalrat ist seit rund eineinhalb Jahren im Doppelmandat Leiter des Zugunternehmens, nachdem die Zusammenarbeit mit CEO Thomas Ahlburg aufgrund «unüberwindbarer Differenzen» ein jähes Ende fand. «Wenn es in der Konzernleitung nicht klappt, muss man den Stecker ziehen», meint der 62-Jährige dazu knapp. Der Stadler-Patron möchte vor der Übergabe des CEO-Zepters «noch zwei, drei Baustellen zu lösen. Die Pandemie hat uns zusätzlich gebremst», sagt Spuhler. Auf seinen Sohn möchte er keinen Druck ausüben: «Ich bin nicht der Vater, der seine Kinder zwingt, das Gleiche zu tun wie er.» (aye)

Dienstag, 30. November - 17:33 Uhr

Egnach: Polizei und Feuerwehr rücken vergebens aus

Aufregung am Dienstagmittag in der Gemeinde Egnach: Passanten meldeten, dass in einer Halle der ehemaligen Verzinkerei Egnach ein Feuer ausgebrochen sei. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr rückten sofort zur ehemaligen Produktionshalle aus, die mittlerweile wieder vermietet ist.

Bild: Leserreporterin

In der Folge stellte sich heraus, dass das Feuer in der offenstehenden Halle kontrolliert entzündet worden war – von Arbeitern, wie Matthias Graf von der Kantonspolizei Thurgau auf Anfrage erklärt.

Aus welchem Grund die Arbeiter das Feuer entfacht haben, wird nun abgeklärt. Genauso wird laut Graf untersucht, ob das Anzünden des Feuers strafrechtlich relevant ist beziehungsweise ob die Arbeiter für die Kosten des Polizei- und Feuerwehreinsatzes aufkommen müssen. (dwa)

Video: Leserreporterin
Dienstag, 30. November, 17:08 Uhr

Am Mittwochmorgen informieren die Ostschweizer Kantone zu neuen Coronamassnahmen

Regierungspräsidentin Monika Knill wird am Mittwoch in St. Gallen über neue Massnahmen informieren.

Regierungspräsidentin Monika Knill wird am Mittwoch in St. Gallen über neue Massnahmen informieren.

Bild: Andrea Tina Stalder

«Die aktuelle Lage in Bezug auf die Ausbreitung des Coronavirus erfordert neue Massnahmen», das schreibt die Thurgauer Staatskanzlei in einer Medienmitteilung. Deshalb werden die Regierungen der vier Ostschweizer Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Thurgau und St.Gallen am Mittwoch, 1. Dezember ab 10 Uhr in einer Medienkonferenz über diese Massnahmen informieren.

An der Medienkonferenz informieren: Regierungspräsidentin Monika Knill, Chefin Departement für Erziehung und Kultur (Thurgau), Landammann Dölf Biasotto, Vorsteher Departement Bau und Volkswirtschaft (Appenzell Ausserrhoden), Regierungsrat Bruno Damann, Vorsteher Gesundheitsdepartement (St. Gallen), und Statthalter Monika Rüegg Bless, Vorsteherin Gesundheits- und Sozialdepartement (Appenzell Innerhoden). (red)

Dienstag, 30. November - 16:10 Uhr

Geheimnisvolle gelbe Striche in Arbon

So sehen die gelben Striche auf der Strasse aus.

So sehen die gelben Striche auf der Strasse aus.

Bild: Markus Schoch

Die Stadt Arbon hat in den letzten Wochen auf der Strasse vor allen Schachtdeckeln kleine gelbe Striche anbringen lassen. Die Markierung soll den Werkhofmitarbeitern im Winter helfen, die Schächte zu finden und die Dohlendeckel frei zu räumen, wenn Schnee liegt, teilt die Stadt mit. Denn nur so könne das Schmelzwasser über die Kanalisation abfliessen. Andere Städte und Gemeinden würden es genau gleich machen. (mso)

Dienstag, 30. November - 14:37 Uhr

Heinz Lienhard nicht mehr Präsident des Schweizer Tierschutzes

Heinz Lienhard trat als Präsident des Schweizer Tierschutzes STS zurück.

Heinz Lienhard trat als Präsident des Schweizer Tierschutzes STS zurück.

Bild: Tobias Garcia

Der Bottighofer Heinz Lienhard präsidierte während 20 Jahren den Schweizer Tierschutz (STS). Mit seinem Rücktritt von der Spitze der grössten und ältesten Tierschutzorganisation des Landes ist er zum Ehrenpräsidenten gewählt worden. Lienhard habe dem STS in «herausragender Weise» ein Gesicht und den Tieren eine Stimme gegeben, teilte der Dachverband zu seinem Rücktritt mit. Er habe den STS «nachhaltig und äusserst erfolgreich geprägt und gestärkt».

Als seine Nachfolgerin wählten die Delegierten die bisherige Vizepräsidentin Nicole Ruch aus Biel. (sme)

Dienstag, 30. November - 13:56 Uhr

Mit vereister Frontscheibe in Romanshorn unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Romanshorn einen Autofahrer angehalten, der mit vereister Frontscheibe unterwegs war. Zudem führte er zwei Kinder ungesichert mit.

Die Sicht war stark eingeschränkt.

Die Sicht war stark eingeschränkt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Kurz nach 8.15 Uhr stoppte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Schulstrasse einen 50-jährigen Autofahrer, der mit vereister Frontscheibe unterwegs war. Zudem führte er zwei Kinder im Alter von vier und fünf Jahren ungesichert mit. Nachdem der Italiener die Scheibe vom Eis befreit hatte, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Die Kantonspolizei Thurgau macht auf die Gefahren aufmerksam:

  • Wer mit eingeschränkter Sicht unterwegs ist, gefährdet sich selbst, seine Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Zudem muss mit einem Entzug des Führerausweises gerechnet werden.
  • Das Strassenverkehrsgesetz schreibt vor, dass das Fahrzeug in betriebssicherem und vorschriftsgemässem Zustand gelenkt werden muss. Das bedeutet unter anderem, dass die Fahrerin oder der Fahrer in alle Richtungen freie Sicht hat.
  • Neben der Frontscheibe und den vorderen Seitenscheiben sind auch Scheinwerfer, Rückspiegel, Blinker sowie das Fahrzeugdach und die Motorhaube von Eis und Schnee zu befreien.
  • Weitere Tipps zur sicheren Fahrt im Winter gibt es unter www.kapo.tg.ch/winter.
Dienstag, 30. November - 12:46 Uhr

Zoll findet bei Kontrolle 85'000 Euro

85'000 Euro wollte ein Mann von der Schweiz nach Deutschland schmuggeln. 22'000 Euro musste er sogleich beim Zoll deponieren.

85'000 Euro wollte ein Mann von der Schweiz nach Deutschland schmuggeln. 22'000 Euro musste er sogleich beim Zoll deponieren.

Bild: PD

Zöllner des Hauptzollamtes Singen haben in der vergangenen Woche am Grenzübergang Bietingen einen Bargeldschmuggelversuch auf-gedeckt, bei dem insgesamt 85'000 Euro ohne Anmeldung über die Grenze gebracht werden sollten. Sowohl der 69-jährige Fahrer als auch seine Begleiterin gaben bei der Einreise aus der Schweiz auf Befragen der Zöllner zunächst an, keinerlei anmeldepflichtigen Waren dabei zu haben. Auch die Frage nach mitgeführten Barmitteln, wie Bargeld oder bestimmten Wertpapieren in Höhe von 10'000 Euro oder mehr, wurde von beiden verneint.

In der Bauchtasche des 69-Jährigen fanden die Kontrolleure jedoch einen Auszahlungsbeleg einer namhaften Schweizer Bank in Höhe von 85'000 Euro. Bei der anschliessenden Fahrzeug- und Gepäckkontrolle entdeckten die Zöllner in einem Rucksack schliesslich auch die 85'000 Euro Bargeld.

Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde wegen des Nichtanmeldens der mitgeführten Barmittel ein Bussgeldverfahren eingeleitet. Zudem musste der Mann noch eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldstrafe in Höhe von über 22'000 Euro hinterlegen. (red)

Dienstag, 30. November - 10:54 Uhr

Alkoholisiert in Tobel verunfallt

Nach einem Selbstunfall in Tobel musste am Montagabend ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Verletzt wurde niemand.

Der Autofahrer war beim Unfall alkoholisiert.

Der Autofahrer war beim Unfall alkoholisiert.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 24-jähriger Autofahrer war kurz nach 21 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Wil unterwegs. Nach einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Metallgeländer. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Autofahrer einen Wert von 0,6 mg/l. Der Führerausweis des Schweizers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Dienstag, 30. November - 09:38 Uhr

Restaurant «Lion d’Or »neu mit 14 GaultMillau-Punkten

Das Wellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil ist weiterhin auf Erfolgskurs: Der GaultMillau Schweiz 2022 prämiert das Restaurant «Lion d’Or» neu mit 14 Punkten. Dies entspricht einer Steigerung von einem Punkt im Vergleich zum Vorjahr. (red)

Dienstag, 30. November - 06:22 Uhr

Thurgauer des Tages: Noa Röthlisberger erfüllt sich einen Traum

Der Weinfelder Noa Röthlisberger (22) befindet sich im Schlussspurt seines ersten Kinofilms «Nightracer», der im Dezember seine Premiere feiert.

Der Weinfelder Noa Röthlisberger (22) befindet sich im Schlussspurt seines ersten Kinofilms «Nightracer», der im Dezember seine Premiere feiert.

Bild: PD

Bereits mit sechs Jahren versuchte sich der Weinfelder Noa Röthlisberger im Filmemachen. Nun, sechzehn Jahre später, schafft es der gelernte Pöstler mit «Nightracer» zum ersten Mal auf die Kinoleinwand. Am 11. Dezember feiert der halbstündige Film im Liberty Cinema in Weinfelden Premiere. «‹Nightracer› spielt in einer düsteren Grossstadt, die von Kriminalität und Korruption durchzogen ist», sagt der junge Regisseur auf «Tele Top». Wie der Titel des Films vermuten lässt, nimmt die Hauptperson bei Nacht an Autorennen teil, um der Stadt zu entfliehen.

Was ursprünglich als einmonatiges Projekt geplant war, dauerte zwei Jahre an. Am «No-Budget-Film» arbeiteten rund siebzig Personen mit – zumeist gratis. «Wir sind zwar mit 5000 Franken von der Stadt Weinfelden gefördert worden, aber vieles bezahlten wir selbst», sagt Röthlisberger. Mit seinem ersten Kinofilm wird der Thurgauer zwar auch noch keine Einnahmen generieren können, sein Ziel bleibt aber, eines Tages vom Filmemachen leben zu können. (aye)

Montag, 29. November, 16:44 Uhr

In Unterführung stecken geblieben

Der Lastwagen blieb in der Unterführung stecken.

Der Lastwagen blieb in der Unterführung stecken.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Ladekran eines Lastwagens kollidierte am Montagnachmittag in Frauenfeld mit der Decke einer Unterführung. Das Fahrzeug blieb in der Folge stecken, verletzt wurde niemand. Ein 37-jähriger Chauffeur war kurz vor 14.30 Uhr mit dem Lastwagen auf der Bahnhofstrasse in Richtung Unterirdischer Kreisel unterwegs. Bei der Einfahrt in die Unterführung durch das Westportal prallte der Ladekran des Lastwagens gegen die Decke. Das Fahrzeug blieb nach mehreren Metern in der Unterführung stecken. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Während der Bergung des Lastwagens und der Aufräumarbeiten wurde der betroffene Streckenabschnitt gesperrt. (kapo)

Montag, 29. November, 16:26 Uhr

Vorbereitungen für die Premiere

Der Frauenfelder Weihnachtszirkus schlägt seine Zelte im Murg-Auen-Park auf.

Der Frauenfelder Weihnachtszirkus schlägt seine Zelte im Murg-Auen-Park auf.

Bild: Mathias Frei

Der Frauenfelder Weihnachtszirkus im Murg-Auen-Park, den die Thurgauer Zirkusfamilie Stey veranstaltet, ist eine Neuheit. Seit vergangenem Donnerstag, 25. November, wird aufgebaut. Premiere ist am Donnerstag, 9. Dezember. Bis zur Derniere an Silvester stehen über 30 Vorstellungen an. Das Zirkusvergnügen lässt sich auch mit einem Weihnachtsmenü im Zirkuszelt verbinden. Angekündigt ist ein Programm mit Luftnummern, Bodenakrobatik, Clowns, aber ohne Tiere. Denn das beisst sich mit dem Essen, das vorab serviert wird. Dazu gibt es auch eine neue Lichtshow. (ma)

Montag, 29. November, 15:54 Uhr

Nach dem Nein zum Steinacher Hochhaus: Enttäuschung bei der HRS hält sich in Grenzen

Terra Nova ist Geschichte: Das umstrittene Hochhaus zwischen Steinach und Arbon wird nicht realisiert. Die HRS will das 16’200 Quadratmeter grosse Areal nun anderweitig überbauen.

Terra Nova ist Geschichte: Das umstrittene Hochhaus zwischen Steinach und Arbon wird nicht realisiert. Die HRS will das 16’200 Quadratmeter grosse Areal nun anderweitig überbauen.

Visualisierung: PD

Die Steinacher Stimmberechtigten haben am Sonntag deutlich Nein zum Hochhaus an der Grenze zu Arbon gesagt. Damit ist das von der HRS Real Estate AG geplante Projekt Terra Nova vom Tisch. Das Thurgauer Immobilienunternehmen bedauert den Entscheid. Dennoch hält sich die Enttäuschung in Grenzen. Man habe mit diesem Abstimmungsergebnis gerechnet, sagt Michael Breitenmoser von der HRS. Nun beginnt die Planung für das 16’200 Quadratmeter grosse Industrieareal in Steinach von vorne. (woo)

Montag, 29. November, 15:36 Uhr

Wir suchen Ihre Schneebilder

Sirnach im Winterkleid.

Sirnach im Winterkleid.

Bild: Rita Schmidlin

Unsere Leserin Rita Schmidlin hat das verschneite Sirnach fotografiert. Haben auch Sie den Schnee fotografisch festgehalten? Dann schicken Sie uns Ihr Schneebild an: online.tz@chmedia.ch.

Montag, 29. November, 15:20 Uhr

Samariter bringen die Coronatests schnell und zuverlässig ins Labor

Co-Pflegedienstleiter Matthias Beier übergibt Samariterin Susanne Henle erstmals die Box mit den Coronatests des Personals zum Transport ins Labor.

Co-Pflegedienstleiter Matthias Beier übergibt Samariterin Susanne Henle erstmals die Box mit den Coronatests des Personals zum Transport ins Labor.

Bild: Donato Caspari
(8. März 2021)

Die Zunahme der Impfdurchbrüche rückt die Bedeutung der Covid-Tests und der Samariter-Kuriere in den Vordergrund. «Für viele Heime ist es schlicht unmöglich, diese Transportfahrten mit eigenen Mitarbeitenden durchzuführen», wissen Claudia Fichtner, Geschäftsführerin von Curaviva Thurgau, und Hansjörg Steffen, Samariterverband Thurgau Marketing. Deshalb setzte sich Curaviva Thurgau als Verband der Alters- und Pflegeinstitutionen im Thurgau frühzeitig mit dem kantonalen Samariterverband zusammen. «Daraus entstand eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit», wie beide nach mehr als acht Monaten Praxiserfahrung festhalten. Mittlerweile sind gut achteinhalb Monate vergangen. Bis Ende Oktober haben die Kuriere 10’791 Kilometer zwischen verschiedenen Testorten und dem Testlabor zurückgelegt. (hs)

Montag, 29. November, 15:01 Uhr

Stadler modernisiert Rollmaterial im Kanton Neuenburg

Visualisierung des neuen Stadler-Triebzugs für die Neuenburger Verkehrsgesellschaft TransN.

Visualisierung des neuen Stadler-Triebzugs für die Neuenburger Verkehrsgesellschaft TransN.

Bild: PD

Stadler liefert zwei Niederflurtriebzüge in den Kanton Neuenburg. Der Auftrag ist 15,6 Millionen Franken wert. Das neue Rollmaterial soll Menschen mit Beeinträchtigung die Benutzung des ÖV leichter machen und veraltete Hochflurzüge ersetzen. Die beiden Stadler-Züge werden von der Verkehrsgesellschaft TransN ab 2024 auf der Linie 222 zwischen La Chaux-de-Fonds und der südwestlich gelegenen Gemeinde Les Ponts-de-Martel eingesetzt. TransN betreibt diese Strecke mit einer Fahrzeit von 24 Minuten gegenwärtig mit Triebwagen aus den Jahren 1991 und 1996. (red)

Montag, 29. November, 14:28 Uhr

Zwei Thurgauer Kantischüler siegen an der Geografie-Olympiade

Die vier Gewinner der Geografie-Olympiade: Anja Höchner, Kantonsschule Romanshorn, Leonhard Kick, Kantonsschule am Burggraben (SG), Lorenzo Durante, Kantonsschule Romanshorn und Luis Hartmann, Alte Kantonsschule Aarau (AG).

Die vier Gewinner der Geografie-Olympiade: Anja Höchner, Kantonsschule Romanshorn, Leonhard Kick, Kantonsschule am Burggraben (SG), Lorenzo Durante, Kantonsschule Romanshorn und Luis Hartmann, Alte Kantonsschule Aarau (AG).

Bild: PD

Am vergangenen Samstag fand an der Kantonsschule Solothurn das nationale Finale der Geografie-Olympiade statt. Die vierzehn Finalistinnen und Finalisten hatten sich in der Vorausscheidung gegen über 1500 andere Teilnehmende durchgesetzt. Vier von ihnen beeindruckten die Jury besonders - darunter Anja Höchner und Lorenzo Durante von der Kantonsschule Romanshorn. Sie erhalten Goldmedaillen und ein Ticket nach Paris. In der französischen Hauptstadt werden sie im Juli 2022 an der Internationalen Geographie-Olympiade teilnehmen. (red)

Montag, 29. November, 13:44 Uhr

Lohnerhöhungen bei der Spital Thurgau AG

Blick in die Covid-Intensivstation des Kantonsspitals Münsterlingen.

Blick in die Covid-Intensivstation des Kantonsspitals Münsterlingen.

Bild: Reto Martin
(4. Februar 2021)

Nach dem klaren Ja zur Pflegeinitiative kündigt die Spital Thurgau AG am Montag in einer Medienmitteilung eine Lohnerhöhung für ihre Mitarbeitenden an. Sie erhalten per 1. Januar 2022 eine Lohnrunde von total 2,0 Prozent. Dabei werden die Löhne in der Pflege und pflegenahen Berufe mit total 3,8 Prozent deutlich überproportional erhöht, bei den anderen Berufskategorien bleiben die Lohnsteigerungen mit 0,8 Prozent im normalen Rahmen. Sämtliche Mitarbeitenden erhalten einen Teil von 0,4 Prozent als generelle Lohnerhöhung.

Weitere Verbesserungen umfassen die Senkung der maximalen Sollarbeitszeit bei Assistenz- und Oberärzten auf 48 Stunden pro Woche (46 Stunden in der Psychiatrie und Pathologie), deutliche Investitionen in die Aus-/Weiterbildung und in gezielte Personalentwicklung, sowie diverse kleinere Massnahmen. Damit liegt die Lohnrunde 2022 deutlich über dem Benchmark. Zudem sollen 2022 insgesamt 130 Vollzeitstellen zusätzlich geschaffen werden. (red)

Montag, 29. November, 12:16 Uhr

Christian Kuchler hält sich weiter an der Spitze

Koch Christian Kuchler.

Koch Christian Kuchler.

Bild: Reto Martin

Auch in diesem Jahr ist er der Beste. Christian Kuchler, Koch der «Taverne zum Schäfli» in Wigoltingen, hält sich mit 18 Punkten an der «Gault-Millau»-Spitze des Kantons Thurgau. Des Weiteren sind in der aktuellen «Gault-Millau»-Ausgabe zwei Thurgauer Lokale aufgestiegen: Der «Seegarten» in Kreuzlingen steht neu mit 15 statt 14 «Gault-Millau»-Punkten im Gastroführer, und das «Lion d’Or» aus Lipperswil schafft neu 14 Punkte (bisher 13). (evw)

Montag, 29. November, 11:55 Uhr

Technische Innovation im Kampf gegen die Quaggamuschel

Die invasiven Weichtiere sind zu einem Problem für die Wasserversorger geworden. Damit die Quaggamuscheln die Seewasserleitungen nicht besiedeln und am Schluss völlig verstopfen, sind an den Enden tief im Wasser Schutzkörbe montiert. Doch diese Filter wachsen mit der Zeit zu. Taucher schrauben sie dann jeweils ab, bringen sie an die Wasseroberfläche zur Reinigung und dann wieder runter auf den Seegrund. Der Horner Erwin Rudolf hat jetzt ein Stecksystem entwickelt, das vieles einfacher macht. Die Schutzkörbe können von einem Kranschiff aus ohne Hilfe eines Tauchers mit einer Unterwasserdrohne vom Rohr entfernt und aufgesetzt werden. (mso)

Erwin Rudolf mit dem Steuergerät für die Unterwasserdrohne.

Erwin Rudolf mit dem Steuergerät für die Unterwasserdrohne.

Bild: Andri Vöhringer
Montag, 29. November, 11:00 Uhr

Wie die Erdnuss in den Samichlaussack kommt

Vertriebsleiter Remo Barile in der Spanischnüssli-Rösterei Gerelli in Frauenfeld.

Vertriebsleiter Remo Barile in der Spanischnüssli-Rösterei Gerelli in Frauenfeld.

Bild: Ralph Ribi

Im Samichlaussäcklein spielen sie die Hauptrolle, und auch in der Adventszeit werden sie fröhlich geknabbert: die Spanischnüssli. Bis wir sie geniessen können, legen sie einen weiten Weg zurück – von Ägypten über Antwerpen bis nach Frauenfeld in die Erdnussrösterei Gerelli. Knackig, auf den Punkt geröstet, also mit feinen Röstaromen sollen die Nüssli am Ende sein. Der Röstprozess ist jedoch streng geheim.

Darüber hinaus entscheidet die Grösse der Nüssli über die Qualität: je grösser, desto besser. Bei der Premium-Qualität «Chnuspernüssli» entsprechen bei Gerelli 100 Gramm rund 30 Erdnüsschen. Bei den anderen beiden Qualitäten sind es 35 bis 40. Immer gefragter würden die Erdnüsse aus Bioproduktion, erklärt der Vertriebsleiter Remo Barile. Geröstet wird zwar das ganze Jahr über, doch von Oktober bis Dezember herrscht Hochbetrieb. Stehen bald der Samichlaus und das Christkind vor der Tür, arbeiten die Röster, meist langjährige Mitarbeiter, in zwei bis drei Schichten an den Anlagen. Zwischen 1500 und 2000 Tonnen rohe Erdnüsse werden in einem Jahr insgesamt verarbeitet. (ub)

Montag, 29. November, 10:22 Uhr

Vogelgrippe: Kontroll- und Beobachtungsgebiet entlang des Rhein- und Bodenseeufers

Möwen und Enten streiten am Bodenseeufer bei Kreuzlingen um Futter.

Möwen und Enten streiten am Bodenseeufer bei Kreuzlingen um Futter.

Bild: Regina Kühne / KEYSTONE

Im Zürcher Unterland wurde am vergangenen Dienstag ein Fall von Vogelgrippe festgestellt, schreibt schreibt das Thurgauer Veterinäramt in einer Medienmitteilung. Der Kanton Thurgau ist nicht direkt betroffen, scheidet aber auf Geheiss des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen vorsorglich ein Kontroll- und ein Beobachtungsgebiet entlang des Rheins sowie des Ober- und Unterseeufers aus.

Das ausgeschiedene Kontroll- und Beobachtungsgebiet im Thurgau.

Das ausgeschiedene Kontroll- und Beobachtungsgebiet im Thurgau.

Bild: Screenshot ThurGIS

Dort gelten für Geflügelhaltungen verbindliche Biosicherheitsmassnahmen. Die vom Kontroll- und Beobachtungsgebiet direkt betroffenen rund 370 Thurgauer Geflügelhalterinnen und -halter werden in den kommenden Tagen mit einer Individualverfügung bedient. Des Weiteren sind alle Geflügelhalterinnen und -halter im ganzen Kanton aufgerufen, vorbeugende Massnahmen zu treffen. Das Virus ist nach heutigen Erkenntnissen für den Menschen nicht gefährlich. (red)

Montag, 29. November, 09:44 Uhr
Ein Polizist führt einen Atemalkoholtest durch.

Ein Polizist führt einen Atemalkoholtest durch.

Bild: PD

In Arbon musste am Sonntagmittag ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 12 Uhr auf der Landquartstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 40-jährigen Italiener einen Wert von 0,52 mg/l ergab, was gut 1 Promille entspricht, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Montag, 29. November, 07:33 Uhr

Thurgauer des Tages: Bauchredner Roli Berner hat eine neue Puppe

Trotz neuer «Influencer»-Puppe: Roli Bergers langjähriger Begleiter «Igor» durfte auch am «Lachner Weihnachtszauber» nicht fehlen.

Trotz neuer «Influencer»-Puppe: Roli Bergers langjähriger Begleiter «Igor» durfte auch am «Lachner Weihnachtszauber» nicht fehlen.

Bild: Pius Amrein

Der Thurgauer Bauchredner Roli Berner hat nicht nur ein neues Programm sondern auch generell «eine Neue» – Puppe, versteht sich. Mit dieser führte der 60-Jährige vergangene Woche zum ersten Mal seine neue Show beim «Lachner Weihnachtszauber» auf. Die blonde Bauchrednerpuppe betitelt der Roggwiler als «Influencerin». In einem Interview mit der «Glückspost» sagt Berner: «Sie ist ein Girl von heute – freche Sprüche, immer das Handy in der Hand, ständig am Selfies machen.» Neben dem Hauptredner treten in Lachen hauptsächlich Musikerinnen und Musiker auf. Berners Auftritt sei zwar auf den Anlass abgestimmt, doch selber singen wird der Thurgauer bei der Musikshow nicht: «Ich war mal im Kirchenchor, da haben die Leute danach den Glauben gewechselt.» Bis Ende Dezember tritt er beinahe täglich bei der Weihnachtsshow auf. Finanziell sei das Engagement nach eineinhalb Jahren Pandemie ein Lichtblick. (chg)

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