Thurgau-Ticker
Thurgau Ticker vom 20. Dezember 2021 bis 8. Januar 2022

Redaktion
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Samstag, 8. Januar - 8:40 Uhr

Schwerverletzte von der Feuerwehr aus dem Auto befreit – Kollision in Dozwil

10 Bilder

Bild: BRK News

Eine 37-jährige Autofahrerin war am Freitagabend nach 18 Uhr auf der Kesswilerstrasse in Richtung Amriswilerstrasse unterwegs. Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung schreibt, kam es aus noch unbekannten Gründen auf der Kreuzung zur Kollision mit einem Auto eines 34-Jährigen, der auf der Amriswilerstrasse in Richtung Uttwil unterwegs war.

Durch die Kollision sei das Fahrzeug der Autofahrerin auf die Seite gekippt. Die Strassenrettung der Feuerwehr habe die Frau aus dem Fahrzeug befreien müssen. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde sie gemäss Communiqué mit schweren Verletzungen durch die Rega ins Spital geflogen. Der Autofahrer sei leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht worden. Es sei Sachschaden von einigen zehntausend Franken entstanden.

Für die Spurensicherung und Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen, heisst es weiter in der Mitteilung. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten habe der betroffene Strassenabschnitt für rund vier Stunden gesperrt werden müssen. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um. (kapo/evw)

Beim Unfall wurde eine Autofahrerin schwer verletzt.

Beim Unfall wurde eine Autofahrerin schwer verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Samstag, 8. Januar, 8:15 Uhr

Thurgauerin des Tages: SRF-Korrespondentin Henriette Engbersen

Henriette Engbersen, SRF-Korrespondentin.

Henriette Engbersen, SRF-Korrespondentin.

Bild: SRF/ Ueli Christoffel

Angefangen hat ihre Liebe zum Journalismus mit einem Praktikum beim «Tagblatt». Jetzt, nach vierzehn Jahren beim SRF, wobei sie fünf davon als Grossbritannien-Korrespondentin in London verbrachte und fleissig Premier Boris Johnson mit dem Velo überholte, ist diese Liebe der Romanshornerin zum Journalismus vorerst erloschen. Henriette Engbersen hat nun wieder Lust auf Grillieren mit alten Freunden in der Heimat, denn die 41-Jährige wechselt in die Privatwirtschaft und wird Headhunterin: «Ich will einen Beitrag leisten, dass die Vielfalt in den Führungsetagen grösser wird.» So wolle sie etwa Frauen in Führungspositionen fördern. Das klingt nach löblichen Zielen. Zur Stärkung für diese Mission, und weil zu Hause wohl schon eingefeuert wird, gibt es deshalb von uns eine echte Ostschweizer Bratwurst. Die wird Engbersen brauchen, wenn sie fortan in Zürich und in der grossen weiten Welt nach brillanten weiblichen Köpfen jagt. (aye)

Freitag, 07. Januar, 17:29 Uhr

Nach 16 Runden: 13 Siege und 147 Tore – Floorball Thurgau auf Aufstiegskurs

Thurgaus 20-jähriger Topskorer Yannic Fitzi (rechts) enteilt den Gegenspielern. Er verbuchte schon 21 Tore und 19 Assists.

Thurgaus 20-jähriger Topskorer Yannic Fitzi (rechts) enteilt den Gegenspielern. Er verbuchte schon 21 Tore und 19 Assists.

(GD) Vor dem Saisonauftakt gibt Jukka Ruotsalainen die Richtung vor. «Unser Ziel ist der Aufstieg», sagt der finnische Trainer von Floorball Thurgau. Und:

«Wir haben die Voraussetzungen dafür geschaffen.»

16 Runden sind inzwischen vorbei, und die Tabelle sagt: Ruotsalainen ist mit seiner Mannschaft auf Kurs. Die Thurgauer sind führend, haben 13 Partien gewonnen und nicht weniger als 147 Tore erzielt. Das zeugt von enormer Offensivkraft und beeindruckender Konstanz, das liefert auch die Bestätigung dafür, dass der Klub bislang sehr vieles richtig gemacht hat.

Freitag, 07. Januar, 14:28 Uhr

Corona: Fallzahlen im Kanton Thurgau

(red) 672 Neuansteckungen mit dem Coronavirus meldet die kantonale Dienststelle für Statistik am Freitag. Davon datieren viele zurück – teils bis Montag, 3. Januar. Die meisten Neuinfektionen gehen auf Mittwoch zurück, 366 an der Zahl. Zur Veranschaulichung folgende Grafik:

Die Zahl der Hospitalisierungen ist derweil im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Derzeit sind 45 mit Corona infizierte Personen hospitalisiert, 11 davon besetzen die Intensivstationen. Das sind immerhin deutlich weniger als Ende Dezember. Vor wenigen Tagen noch waren die Intensivstationen mit bis zu 21 Corona-Patientinnen und -Patienten besetzt. Todesfälle wurden am Freitag noch keine gemeldet, der letzte ereignete sich am Donnerstag, 6. Januar.

In Sachen Positivitätsrate liegt der Thurgau seit Ende November über dem schweizerischen Durchschnitt. Weisen in der Schweiz pro 1000 Einwohner gut 150 ein positives Testergebnis auf, sind es im Thurgau deren 170.

Freitag, 07. Januar, 12:33 Uhr

Das hoteleigene Testcenter ist ein Buchungsgrund

(ubr) Das Wellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil hat ein eigenes Corona-Testcenter auf die Beine gestellt. So ermöglicht es seinen Gästen die Erlangung eines «2G+»-Zertifikats, das für die Nutzung von Pool und Sauna im Spa-Bereich verlangt wird. Man habe dazu einen Meeting-Raum des Hotels umgebaut und führe in Zusammenarbeit mit der Apotheke Dr. Hörmann in Weinfelden täglich bis zu 30 Tests durch, berichtet Hoteldirektor Alexandre Spatz. Er sagt:

«Weil eben noch nicht alle geboostert sind, hatten wir die Idee, dieses Angebot einzurichten. Mittlerweile ist es für einige Gäste sogar ein Grund, bei uns zu buchen.»

Das Bedürfnis sei gross, sagt Spatz. Die Kunden schätzten generell die konsequente Einhaltung der Richtlinien. Über die Feiertage sei das Golf Panorama gar ausgebucht gewesen.

Hoteldirektor Alexandre Spatz: «Das hauseigene Testcenter freute sich grosser Beliebtheit.»

Hoteldirektor Alexandre Spatz: «Das hauseigene Testcenter freute sich grosser Beliebtheit.»

Bild: Andrea Stalder

Sein Team sei mittlerweile routiniert im Umgang mit ständig wechselnden Regelungen. Von Pandemiemüdigkeit sei nichts zu spüren. Der Präsident von Hotellerie Ostschweiz ist auch überzeugt, dass Kreativität und Flexibilität der Schlüssel zum Erfolg seien für seine Branche. «Die Gäste wollten ja reisen und in Ruhe Urlaub machen.» Man müsse den Fokus jedoch auf den Individualgast legen, das Geschäft mit Banketten oder Tagungen sei derzeit praktisch zum Erliegen gekommen.

Freitag, 07. Januar, 11:21 Uhr

Tabea Steiners zweites Buch ist in den Startlöchern

(aye) Tabea Steiner war in der Literaturszene schon längst ein Begriff. Die Literaturveranstalterin erlangte jedoch schweizweit Bekanntheit, als 2019 ihr Debut-Roman sogleich für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde. «Balg» erzählte die Geschichte einer Kindheit auf dem Land. Mit Vorfreude verrät die Schriftstellerin nun im Interview:

«Mein zweiter Roman ist schon fast fertig.»
Tabea Steiner (40) ist auf einem Bauernhof in Altishausen aufgewachsen.

Tabea Steiner (40) ist auf einem Bauernhof in Altishausen aufgewachsen.

Bild: Tobias Garcia

Geschrieben ist ihr Zweitwerk bereits, nun folgt das aufwändige Lektorat. Steiner hofft, dass das Buch noch in diesem Jahr im Herbst erscheinen kann. Und worum wird es gehen? Darüber möchte sie nur so viel verraten: «Es spielt diesmal nicht auf dem Land, sondern in der Stadt und es ist eine Liebesgeschichte.»

Freitag, 07. Januar, 10:43 Uhr

Operette Sirnach hält trotz Omikron an der Premiere fest

Die Ruhe vor dem Sturm. Am 13. Januar füllt sich der Dreitannensaal in Sirnach für eine Aufführung der Operette «Im weissen Rössl».

Die Ruhe vor dem Sturm. Am 13. Januar füllt sich der Dreitannensaal in Sirnach für eine Aufführung der Operette «Im weissen Rössl».

Bild: PD

(ahi) Keine Krippenspiele, keine Neujahrskonzerte, keine Fasnacht. Die Silberstreifen sind vom kulturellen Horizont verschwunden. In diesem tristen Umfeld sorgt die Operette Sirnach für Lichtblicke: Die Spielsaison 2022 mit ihren 23 Aufführungen soll stattfinden. Am 15. Januar steht die Premiere des Stücks «Im weissen Rössl» an.

Usus ist, die erste Aufführung jeweils mit einem Galaabend mit Dinner zu feiern. Ob auch dieser stattfindet, soll an diesem Wochenende entschieden werden. Präsident Otto Noger sagt jedenfalls:

«Die Einladungen sind erfolgt, das Essen ist organisiert.»

Jetzt gehe es noch um die Risikoabwägung.

Freitag, 07. Januar, 10:05 Uhr

Die perfekte Autonummer

(mso) Seit ein paar Tagen ist in einer Arboner Quartierstrasse ein Auto parkiert, dessen Nummernschild perfekt zum Standort passt. Es steht im «Negerdörfli» (NE) wie gesagt in Arbon (AR), das die Postleitzahl 9320 hat. Einziger Schönheitsfehler: Das Fahrzeug ist in Deutschland immatrikuliert, das als grosser Kanton aber auch irgendwie zur Schweiz gehört.

Bild: Markus Schoch
Freitag, 07. Januar, 09:30 Uhr

Arbeitslosenquote stieg im Dezember leicht an

(red) Die Arbeitslosenquote liegt im Kanton Thurgau per 31. Dezember 2021 bei 2,3 Prozent. Konkret waren Ende 2021 3'531 Personen arbeitslos. Das entspricht einem Anstieg von 228 Arbeitslosen oder 0,2 Prozent innerhalb eines Monats. Im November 2021 waren bei den drei Thurgauer Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 3’303 Frauen und Männer als arbeitslos registriert. Das schreibt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit in einer Mitteilung.

Während die Arbeitslosigkeit generell anstieg, reduzierte sich bei den arbeitslosen 15- bis 24-Jährigen die Anzahl leicht, von 342 im November 2021 auf 329 im Dezember 2021. In der Alterskategorie 25 bis 49 Jahre stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten, von 1’747 auf 1’928.

Donnerstag, 6. Januar, 21:16 Uhr

Unfall in Neukirch - Velofahrer verletzt

Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Neukirch (Egnach) wurde am Mittwochabend ein Velofahrer verletzt. Nach den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz vor 18.30 Uhr ein 16-jähriger Velofahrer auf dem Radweg der Bahnhofstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Höhe Geishäusern kam es beim Einlenken auf die Hauptstrasse zum Zusammenstoss mit einem Auto eines 30-Jährigen, der in gleicher Richtung unterwegs war. Der Velofahrer wurde leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. (kapo)

Donnerstag, 6. Januar, 20:11 Uhr

Sandra Kurz feiert Jubiläum im Schlosspark Frauenfeld

Ein Vierteljahrhundert im gleichen Supermarkt: Sandra Kurz feiert am Dreikönigstag im Frauenfelder Coop Schlosspark ein nicht alltägliches Jubiläum. «Angefangen habe ich eigentlich schon früher, und zwar als Aushilfe in den Sommerferien», erzählt Sandra Kurz. Ihre Detailhandelsausbildung hat sie dann aber in einem Haushaltswarengeschäft absolviert. «Doch gleich danach hat es mich zurück in den damaligen Coop Bleiche – den heutigen Schlosspark – gezogen», erinnert sich die 47-Jährige. (red)

Donnerstag, 6. Januar, 19:56 Uhr

Plauschtraining mit Spielern des HC Thurgau im Ekkharthof

Der Ekkharthof in Lengwil hat eine Kunsteisbahn. Am 9. Januar findet die offizielle Eröffnung mit Spielern des HC Thurgau statt.

Der Ekkharthof in Lengwil hat eine Kunsteisbahn. Am 9. Januar findet die offizielle Eröffnung mit Spielern des HC Thurgau statt.

Bild: Donato Caspari

Am kommenden Sonntag, 9. Januar, eröffnet der Ekkharthof in Lengwil seine Kunsteisbahn. Ziel der Aktion ist es, die Institution für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung an die Öffentlichkeit anzubinden. Deren Leiter Stanko Gobac sagt: «Der Ekkharthof ist ein Wohn- und Lebensort, deshalb soll er auch mit Leben erfüllt sein.» Im Rahmen der Eröffnung, die um 14 Uhr beginnt, gibt es unter anderem ein Plauschtraining mit den Eishockeyspielern Adam Rundqvist, Justin Salamin und Valentin Senn des HC Thurgau. Das Kunsteisfeld bleibt anschliessend noch bis Ende März aufgebaut und ist täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (rha)

Donnerstag, 6. Januar, 16:50 Uhr

Die Freiheit währte nur fünf Minuten

Ein Insasse des Gefängnis Schaffhausen flüchtete

Ein Insasse des Gefängnis Schaffhausen flüchtete

Symbolbild: Benjamin Manser

Am Donnerstagvormittag um 10.40 Uhr packte ein Insasse des Schaffhauser Gefängnisses die Gelegenheit beim Schopfe und flüchtete. Die errungene Freiheit währte für den sich im Strafvollzug befindenden Mann jedoch nur kurz. Rund fünf Minuten nach Meldungseingang konnte der Flüchtende in der Schaffhauser Altstadt Höhe Pfrundhausgasse von der Schaffhauser Polizei gefasst und im Anschluss erneut dem Schaffhauser Gefängnis zugeführt werden. «Dieser Ausbruch ging – je nach Sichtweise – glimpflich aus, zeigt jedoch klar auf, dass die heutige Infrastruktur des kantonalen Gefängnisses nicht in allen Bereichen den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht und dringend erneuert werden muss», schreibt die Schaffhauser Polizei in ihrer Mitteilung. (red)

Donnerstag, 6. Januar, 16:29 Uhr

Nebelstimmung festgehalten

Bild: Hansruedi Tödtli

TZ-Leser Hansruedi Tödtli hat oberhalb Thundorf die Nebelstimmung festgehalten. Für uns das Bild des Tages. (sba)

Donnerstag, 6. Januar, 16:08 Uhr

Schlägerei unter Jugendlichen beim Riesenrad in Konstanz

Beim Riesenrad in Konstanz gab es eine Schlägerei.

Beim Riesenrad in Konstanz gab es eine Schlägerei.

Symbolbild: Benjamin Manser

Zu einem körperlichen Übergriff kam es gegen 16.20 Uhr in der Hafenstrasse Konstanz beim dortigen Riesenrad direkt an der Grenze in Klein Venedig. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen griffen fünf Jugendliche unvermittelt zwei weitere Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren an, schlugen diese ins Gesicht und gegen deren Oberkörper, wobei sich beide leichte Verletzungen zuzogen.

Beamte des Polizeireviers Konstanz konnten bei sofort eingeleiteten Fahndungsmassnahmen drei der insgesamt fünf Angreifer in der Innenstadt vorläufig festnehmen und nach Abschluss der erforderlichen Massnahmen ihren Eltern übergeben.

Hinweise zum Vorfall nimmt das Polizeirevier Konstanz unter Telefon 07531 9952222 entgegen.

Donnerstag, 6. Januar, 14:53 Uhr

Zwei Amtsärzte sind zurückgetreten

Per 31. Dezember 2021 haben die beiden Amtsärzte Christoph Hafner aus Kreuzlingen und Eduard M. Schnegg aus Sulgen ihren Rücktritt als Amtsarzt eingereicht. Sie haben viele Jahre mit hoher Flexibilität und Engagement ihren Dienst als Amtsärzte geleistet und auch ausserhalb der Büroarbeitszeiten viele Einsätze mit der Staatsanwaltschaft und der Polizei absolviert.

In der Amtsarzttätigkeit stellen sich anspruchsvolle berufliche Aufgaben. Im Vordergrund steht die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und der Polizei bei aussergewöhnlichen Todesfällen. Weitere Herausforderungen sind Beurteilungen zur Hafterstehungsfähigkeit, fürsorgerischen Unterbringung, der Rückbehaltung in den Psychiatrischen Kliniken im Auftrag der Kinder- und Erwachsenschutzbehörde sowie die Sicherstellung von Blut- und Urinproben im Strassenverkehr oder bei Delikten. Die aktuell amtierenden rund zwanzig Amtsärztinnen und Amtsärzte leisten aufgeteilt in vier Gruppen einen ganzjährigen 24-Stunden Präsenzdienst. (red)

Donnerstag, 6. Januar, 14:31 Uhr

Die Gerüchteküche in Schlattingen brodelt

Wirt im Bienengarten Schlattingen: Kumar Tharmalingam

Wirt im Bienengarten Schlattingen: Kumar Tharmalingam

Bild: Dieter Ritter

Er soll sich nicht an die Coronaregeln halten. Diese Behauptung kursiert über Wirt Kumar Tharmalingam und sein Restaurant Bienengarten in Schlattingen. Daraufhin hat er ein Inserat geschalten: «Diese Aussagen entbehren jeder Grundlage.» Kumar, wie ihn viele nennen, kann sich nicht vorstellen, warum ihm jemand schaden will. Seit mehr als 13 Jahren wirtet er im Dorf und sein Restaurant war immer gut besucht. Bis zu den Corona-Gerüchten. (red)

Donnerstag, 6. Dezember, 12:37 Uhr

Fahrunfähiger Deutscher aus dem Verkehr gezogen

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach 16.15 Uhr auf der Klinglerstrasse in Ermatingen einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil der Deutsche wegen Betäubungsmittelkonsum als fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Zudem konnte durch die Einsatzkräfte im Fahrzeuginnern eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Donnerstag, 6. Januar, 11:22 Uhr

72 Prozent der Thurgauer:innen sind mindestens einmal geimpft

Die Nachfrage für Impfungen für Kinder ab 5 Jahren ist hoch.

Die Nachfrage für Impfungen für Kinder ab 5 Jahren ist hoch.

Bild: Mario Testa

Bisher haben im Kanton Thurgau rund 75’000 Personen eine Auffrischimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Dank der Ausnutzung aller Impfspuren im kantonalen Impfzentrum in Weinfelden sind Impftermine teils schon 24 Stunden nach der Anmeldung möglich. Mit dem Beginn von Booster-Impfungen in Betrieben diese Woche sowie dem Start der Pop-up-Impfstationen in den Bezirken am 10. Januar 2022 steigen die Kapazitäten weiter. Derzeit werden nur Impfungen auf Voranmeldung angeboten. Neu können seit dem 5. Januar 2022 auch Kinder ab 5 Jahren geimpft werden. Aufgrund der hohen Nachfrage werden für sie zusätzliche Termine aufgeschaltet. Im Kanton Thurgau haben sich bislang rund 178’000 Personen mindestens einmal impfen lassen. Das entspricht 72 Prozent. (red)

Informationen zum Tourenplan der Pop-up-Stationen finden sich online auf www.tg.ch/impfen

Donnerstag, 6. Januar, 09:39 Uhr

Besuchsverbot im Spital ab Freitag

Ab Freitag gilt in den Thurgauer Spitälern ein Besuchsverbot.

Ab Freitag gilt in den Thurgauer Spitälern ein Besuchsverbot.

Bild: Reto Martin (Münsterlingen, 4. Februar 2021)

Wegen der hohen Coronafallzahlen hat sich die Spital Thurgau AG entschlossen, ab morgen Freitag ein Besuchsverbot zu erlassen. Ausnahmen gibt es nur für Partner:innen von Gebärenden (hier gilt die 2G-Regelung), Angehörigen von Personen am Lebensende und ein Elternteil eines hospitalisierten Kindes. «Es ist uns bewusst, dass ein Besuchsverbot eine grosse Einschränkung darstellt», schreibt der Spital in einer Mitteilung an die Patient:innen. Man bitte die Hospitalisierten sich auf dem digitalen Weg mit den Liebsten auszutauschen. (red/sba)

Donnerstag, 6. Dezember, 09:16 Uhr

Polizei sucht Zeugen nach Auseinandersetzung

Die Kantonspolizei sucht Zeugen nach einem Streit

Die Kantonspolizei sucht Zeugen nach einem Streit

Bild: Kapo TG

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Dienstagmittag beim Bahnhof Amriswil wurde eine Person leicht verletzt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es kurz vor 12.15 Uhr beim Bahnhof Amriswil zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde ein 65-Jähriger leicht verletzt. Die andere Person verliess nach dem Vorfall die Örtlichkeit. Er wird als zirka 30-jährig und 170 Zentimeter gross beschrieben. Er war schwarz bekleidet, trug schwarze Wollhandschuhe und einen schwarzen Bart.

Die Hintergründe und der Ablauf der Auseinandersetzung werden von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zur beteiligten Person oder zum Tathergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Amriswil unter 058 345 27 00 zu melden.

Donnerstag, 5. Januar, 06:37 Uhr

«Romanshorn hilft» ist reaktiviert

Silvan Mumenthaler ist Initiant der Bürgergruppe «Romanshorn hilft».

Silvan Mumenthaler ist Initiant der Bürgergruppe «Romanshorn hilft».

Bild: Benjamin Manser

In Romanshorn kennt ihn eigentlich jeder: Silvan Mumenthaler, das Stadtoriginal in Militärkleidung, im «Speedy»-Rollstuhl und immer in Begleitung seines Hundes. Schon seit Jahren setzt sich der Romanshorner für die Bedürfnisse von Behinderten ein. Wie so vielen Menschen kam zu Beginn der Pandemie auch bei ihm die Idee auf, eine Nachbarschaftshilfe zu gründen, die sich um Alltägliches kümmert wie Posten, Kinderhüten oder mit dem Hund spazieren.

Seine Bürgergruppe «Romanshorn hilft» fand nach einem Jahr des Ausnahmezustands jedoch langsam ein Ende. Aufgrund der neuen Omikron-Variante reaktivierte Mumenthaler die Gruppe jetzt aber wieder, wie er auf TVO sagt: «Es könnte ja ein riesiger Zusammenbruch kommen. Man weiss es ja nie. Es könnte ja schlimmer kommen, als man gedacht hat.» Er befürchtet, dass ohne solche zivilen Aktionen wegen der Pandemie viele Leute abgehängt würden und findet der Staat würde bei Alltagsproblemen oftmals hinterherhinken. Das Angebot von «Romanshorn hilft» soll sich vor allem an Risikopersonen richten. (aye)

Mittwoch, 4. Januar, 18:10 Uhr

Drogendealer in Frauenfeld festgenommen

Die Kantonspolizei hat in Frauenfeld 200 Gramm Marihuana sichergestellt.

Die Kantonspolizei hat in Frauenfeld 200 Gramm Marihuana sichergestellt.

Bild: Fotolia

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Frauenfeld einen mutmasslichen Dealer bei einer Verkehrskontrolle festgenommen. Es sind über 200 Gramm Marihuana, Drogenutensilien und mehrere hundert Franken Bargeld sichergestellt worden.

Der mutmassliche Drogenhändler, ein 21-jährigen Schweizer, wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau sind noch nicht abgeschlossen. (kapo)

Mittwoch, 4. Januar, 17:38 Uhr

Wegen Corona: Sirnacher Fasnacht abgesagt

Die Füürbäse gehören traditionell zur Eröffnung der Sirnacher Fasnacht.

Die Füürbäse gehören traditionell zur Eröffnung der Sirnacher Fasnacht.

Bild: Olaf Kühne

Wie schon im vergangenen Jahr muss die Sirnacher Fasnacht erneut coronabedingt sämtliche Anlässe absagen. Die aktuelle Situation lasse es nicht zu, eine Fasnacht «so wie wir sie kennen» durchzuführen, schreibt der Verein in einer Mitteilung. (kuo)

Mittwoch, 4. Januar, 16:43 Uhr

35 Feuerwehr-Einsatzkräfte wegen angebrannter Butter

In einer Bäckerei gab es fast einen Brand weil die Butter anbrannte.

In einer Bäckerei gab es fast einen Brand weil die Butter anbrannte.

Bild: Fotolia

Am Mittwochvormittag, kurz vor 10 Uhr, ist es bei einer Bäckerei auf dem Areal der Insel Mainau zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. In einer Bäckerei sollte Butter zum Schmelzen gebracht werden. Diese wurde dann aber auf dem eingeschalteten Herd vergessen. Die Butter brannte an. Aufsteigender Rauch löste den Brandmelder aus und brachte die Feuerwehr Konstanz auf den Plan. Diese war nach Meldungseingang mit acht Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften zu dem vermeintlichen Brand ausgerückt. Zu einem Feuer sowie zu einem Sach- oder Personenschaden kam es nicht. Nach dem Entfernen der angebrannten Butter vom Herd war die Gefahr gebannt. (ots)

Mittwoch, 4. Januar, 15:45 Uhr

Rückblick: Der Weihnachtszirkus in Frauenfeld

Marco Knittel trat als Bauchrechner im Weihnachtszirkus Stey im Murg-Auen-Park Frauenfeld auf.

Marco Knittel trat als Bauchrechner im Weihnachtszirkus Stey im Murg-Auen-Park Frauenfeld auf.

Bild: Andrea Tina Stalder

Während dem Dezember gingen im Murg-Auen-Park in Frauenfeld diverse Vorführungen des traditionellen Weihnachtszirkus über die Bühne. Obwohl die 2G-Regeln galten, waren alle Plätze zwischen Weihnachten und Neujahr ausverkauft. Marco Knittel, Moderator des Zirkus Stey und Bauchredner, erklärt: «Viele Leute freuten sich darüber, dass der Zirkus trotz dieser schwierigen Zeit stattfinden durfte.» Am 8. Dezember 2022 soll der Frauenfelder Weihnachtszirkus in die zweite Runde gehen. (kia)

Mittwoch, 4. Januar, 15:00 Uhr

«Wir weisen niemanden ab, der in der Halle ist»

Tom Schnegg ist verantwortlich für die Volley Amriswil Academy.

Tom Schnegg ist verantwortlich für die Volley Amriswil Academy.

Bild: Manuel Nagel

Eigentlich wäre morgen Freitag der letzte Tag, um sich für das Selektionstraining der Volley Amriswil Academy am nächsten Mittwoch, 12. Januar, anzumelden. Das Training dauert von 14.30 bis 17.30 Uhr und findet in der Sporthalle Tellenfeld in Amriswil statt. «Aber man kann sich auch danach noch anmelden, und selbst wenn jemand am Mittwoch unangemeldet in der Halle steht, so weisen wir ihn nicht ab», sagt Tom Schnegg, der für die Volley Amriswil Academy verantwortlich ist. Man sollte sportlich sein, aber Volleyballkenntnisse braucht es nicht, betont Schnegg. Das bringe man den Jugendlichen bei. (man)

Informationen und Anmeldung: www.volleyamriswil-academy.ch

Mittwoch, 4. Januar, 13:35 Uhr

Fifa verhilft Stadt Frauenfeld zu Buchgewinnen

Der Weltfussballverband Fifa handelt seit einigen Jahren im Devisengeschäft.

Der Weltfussballverband Fifa handelt seit einigen Jahren im Devisengeschäft.

Bild: Keystone / Martin Ruetschi

Die Stadt Frauenfeld hat in den Jahren 2017 und 2018 drei Darlehen in Höhe von jeweils 10 Millionen Franken von der Fifa aufgenommen. Dank der anhaltenden Negativzinsen resultierte nach der Zurückzahlung der kurzfristigen Darlehen ein Buchgewinn für die Stadt von fast 63’000 Franken. Finanzamtsleiter Reto Angehrn erzählt, wie es dazu gekommen ist. Stadtpräsident Anders Stokholm verteidigt das Geschäft mit dem Weltfussballverband. Er sieht darin weder politische noch moralische Bedenken. (ma)

Mittwoch, 4. Januar, 11:55 Uhr

Weinfelden: Täterschaft nach Drohung festgenommen

Die Kantonspolizei Thurgau hat gestern zwei Jugendliche wegen Drohung gegen die Berufsschule Weinfelden festgenommen.

Die Kantonspolizei Thurgau hat gestern zwei Jugendliche wegen Drohung gegen die Berufsschule Weinfelden festgenommen.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Die Kantonspolizei Thurgau hat gestern, Dienstag, zwei Personen festgenommen. Sie werden verdächtigt, am vergangenen Wochenende eine anonyme telefonische Drohung gegen eine Schule in Weinfelden abgesetzt zu haben.

Am Samstag, 1. Januar, wurde die Kantonspolizei Thurgau informiert, dass bei einer Berufsschule in Weinfelden eine anonyme telefonische Drohung eingegangen sei. Eine vorerst unbekannte Person hatte gedroht, dass am Montag an der Schule etwas passieren würde. Massnahmen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Angestellten wurden getroffen.

Intensive Ermittlungen führten am Dienstag zur Festnahme eines 17-jährigen Türken und eines 18-jährigen Nordmazedoniers aus dem Kanton Thurgau. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft und die Jugendanwaltschaft führen eine Strafuntersuchung. Im Falle einer Verurteilung beabsichtigt die Kantonspolizei Thurgau, der Täterschaft die Kosten für den polizeilichen Einsatz vollumfänglich zu überwälzen. (kapo)

Mittwoch, 4. Januar, 10:30 Uhr

«Eigentlich nicht haltbar»: Daniel Wessners Unterschrift sorgt für Aufregung

Daniel Wessner, Leiter des Thurgauer Amts für Wirtschaft und Arbeit, hat seine private Meinung zur 2G-Zertifikatspflicht geäussert.

Daniel Wessner, Leiter des Thurgauer Amts für Wirtschaft und Arbeit, hat seine private Meinung zur 2G-Zertifikatspflicht geäussert.

Bild: PD

In einem Brief an den National- und Ständerat bezeichnen rund 140 Juristinnen und Juristen die 2G-Zertifikatspflicht als verfassungswidrig. Wie der Newsseite 20 Minuten zu entnehmen ist, hat auch Daniel Wessner, Leiter des Thurgauer Amts für Wirtschaft und Arbeit, seine Unterschrift beigetragen. Auf Nachfrage wird er folgendermassen zitiert:

«Ich möchte mit der Unterschrift eine Diskussion anstossen, dass man nicht nur die medizinischen, sondern auch die rechtlichen Fragen der Massnahmen klären soll.»

Das sei seine Meinung als Privatperson und Rechtsanwalt. Ein Massnahmengegner sei er nicht, Wessner ist doppelt geimpft. Doch sein Vorgehen sorgt für gespaltene Meinungen. SVP-Fraktionspräsident und Kantonsrat Stephan Tobler stört sich nicht am Geschehenen. Er sagt:

«Er ist ein Bürger, wie jeder andere auch, der eine politische Position einnehmen darf.»

Kantonsrat Ueli Fisch (Grünliberale) hingegen ist nicht erfreut:

«Ein Amtsleiter, der sich öffentlich gegen die Corona-Massnahmen stellt, ist eigentlich nicht haltbar.»

Regierungsrat Walter Schönholzer (FDP) teilt mit, dass er Wessners private Meinung zur Kenntnis genommen habe, es aber keine interne Disziplinarmassnahme geben wird.

www.juristen-komitee.ch

Mittwoch, 4. Januar, 9:43 Uhr

Homberg, Deutschland: Kia kollidiert mit Kuh

Ein Kia Sportage, so wie der Wagen auf dem Bild, ist in Deutschland mit einer Kuh kollidiert.

Ein Kia Sportage, so wie der Wagen auf dem Bild, ist in Deutschland mit einer Kuh kollidiert.

Bild: Hanspeter Schiess (26.04.2019)

Rund 5'000 Euro Sachschaden an einem Kia Sportage und eine scheinbar unverletzte Kuh sind die Folgen eines Zusammenstosses, welcher sich am Montagabend kurz vor dem Ortseingang Homberg, Landkreis Konstanz, ereignet hat. Die 21-jährige Fahrerin des Kias fuhr kurz vor 18 Uhr in Richtung Homberg. Vermutlich zeitgleich war eine Kuh aus einer eingezäunten Weide «ausgebüxt».

Die Kuh lief nach dem Unfall offensichtlich unverletzt davon. Auch die Autofahrerin blieb unverletzt. Der Tierhalter wurde von der eingesetzten Polizeistreife verständig und kümmerte sich um das entlaufene Tier. (ots)

Dienstag, 4. Januar, 16:25 Uhr

Neue Details zum Fahrzeug des unbekannten Lenkers

Beim Durchqueren des Feldes sind mehrere Bäume und Bewässerungsinstallationen beschädigt worden

Beim Durchqueren des Feldes sind mehrere Bäume und Bewässerungsinstallationen beschädigt worden

Bild: PD

In der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember fuhr eine Person mit überhöhter Geschwindigkeit von Wellenhausen in Richtung Frauenfeld. Dabei baute sie einen Selbstunfall, indem sie geradewegs in eine Nussbaumplantage am östlichen Eingangstor der Stadt Frauenfeld fuhr. Die bislang unbekannte Person entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Schaden zu melden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht aktuell noch nach Zeugen, hat jedoch neue Details zum Fahrzeug ermitteln können.

«Aufgrund der sichergestellten Fahrzeugteile am Unfallort konnte ermittelt werden, dass es sich beim gesuchten Fahrzeug um einen silbergrauen Audi, Baureihe A5 / S5, handelt», schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Es sei ausserdem zwischen 2008 und 2011 produziert worden. «Das Auto wurde durch die Kollisionen mindestens an der Front erheblich beschädigt und dürfte stark verschmutzt gewesen sein», heisst es weiter.

Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird von der Kantonspolizei Thurgau gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden. (pd/hol)

Dienstag, 4. Januar, 15:35 Uhr

«Es ist, wie in den Himmel gekommen zu sein»

Sie warten hinterm Schlagbaum: Konstanzer Kinder auf dem Rückweg nach Konstanz. In Schweizer Familien wurden sie 1946 mit Nahrung und Kleidung versorgt.

Sie warten hinterm Schlagbaum: Konstanzer Kinder auf dem Rückweg nach Konstanz. In Schweizer Familien wurden sie 1946 mit Nahrung und Kleidung versorgt.

Bild: Rosgartenmuseum Konstanz

Vor 75 Jahren – in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg – knurrten den Konstanzern die Mägen. Die Lebensmittel waren knapp, die Kinder hungerten. Durch die «Schweizer Schulspeisungen» und die «Aktion Notspeisung» wurden damals viele Mädchen und Buben vor den Folgen der Unterernährung bewahrt. Der Kreuzlinger Unternehmer Carl Schuler mobilisierte die Ostschweizerische Grenzlandhilfe. Sie lieferte im Frühling 1946 zehn Tonnen Suppe in die Schulen der Nachbarstadt. Frieda Sigrist, die damalige Kreuzlinger Posthalterin, fand 100 Gastfamilien in Kreuzlingen, Ermatingen, Lengwil und Weinfelden. Dreimal wöchentlich wurden je 200 Konstanzer Kinder zu diesen gebracht und dort durchgefüttert. Eine 86-jährige Konstanzerin erinnert sich heute an diese Zeit zurück, als sie sich in der Schweiz «einmal richtig satt essen» konnte. «Das war eine grosse Gabe.» (ubr)

Dienstag, 4. Januar, 14:55 Uhr

Oberthurgauer Basketballverein darf dem SRF die Meinung geigen

Rainer Maria Salzgeber moderierte die Talkrunde und stellte sich den Fragen der Oberthurgauer «Pirates».

Rainer Maria Salzgeber moderierte die Talkrunde und stellte sich den Fragen der Oberthurgauer «Pirates».

Bild: Benjamin Manser

Am 3. Januar war ein SRF-Team zusammen mit Fernsehmoderator Rainer Maria Salzgeber in Arbon zu Besuch. Dort sollte nämlich mit dem Oberthurgauer Basketballverein «Pirates» das Format «Hallo SRF!» gedreht werden. Dabei durften Sherin Fürderer, Carsten Lex und Manuel Nagel, die in der Vereinsleitung aktiv sind, Salzgeber einige Fragen stellen. Das Gespräch dauerte rund eine Stunde. Unter anderem ging es darum, wie gut Basketball im Schweizer Fernsehen repräsentiert ist. (hol)

Dienstag, 4. Januar, 13:49 Uhr

Tibetgarten in Ettenhausen eröffnet

Tondrup und Köba Sangeschungtsan, Wirtepaar in Ettenhausen.

Tondrup und Köba Sangeschungtsan, Wirtepaar in Ettenhausen.

Bild: PD

Das Ehepaar Sangeschungtsan feierte am 3. Januar im kleinen Rahmen die Eröffnung des «Tibetgarten» in Ettenhausen. Mit einem Mix aus Schweizer Küche und tibetischen Spezialitäten verpassen die erfahrenen Gastronomen der ehemaligen «Schmiede» einen neuen Anstrich. Sangeschungtsans sind in Aadorf bestens verwurzelt. Seit zwei Jahren führen sie den Badikiosk. Das wollen sie auch weiterhin tun. (red)

Dienstag, 4. Januar, 13:15 Uhr

Der erste Teil einer vierteiligen Serie: Saurer verschwindet aus Arbon

Ein Bild von einigen Autos der Adoph Saurer AG aus dem Archiv des Saurer Museums.

Ein Bild von einigen Autos der Adoph Saurer AG aus dem Archiv des Saurer Museums.

Bild: PD

Die lange und wechselvolle Geschichte der Firma Saurer in Arbon dürfte bald zu Ende sein. Der Rheintaler Rivale Franz Lässer AG übernimmt von den chinesischen Besitzern den gesamten Bereich der Saurer-Stickmaschinen und damit auch die Entwicklungsabteilung in der Oberthurgauer Stadt. Damit verschwindet der letzte Rest einer Firma, die Arbon über Jahrzehnte geprägt hat und Tausenden in der Region Arbeit gab. Den Aufstieg ab 1863 vom Thurgauer Kleinbetrieb zum internationalen Technologiekonzern und den Gründen für den späteren Niedergang mit dem Ende der Lastwagenproduktion 1987 sind Studierende der HSG in einer neuen Arbeit nachgegangen. Die Thurgauer Zeitung rollt die Historie von Saurer in einer vierteiligen Serie auf. (mso)

Dienstag, 4. Januar, 11:46 Uhr

Nach 14 Jahren: Henriette Engbersen verlässt das SRF und wechselt in die Privatwirtschaft

Nach 14 Jahren beim SRF wechselt Henriette Engbersen in die Privatwirtschaft.

Nach 14 Jahren beim SRF wechselt Henriette Engbersen in die Privatwirtschaft.

Bild: PD

Die bisherige Korrespondentin für Grossbritannien, Henriette Engbersen, verlässt das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) nach 14 Jahren. Dies gab das SRF heute bekannt. Engbersen wird eine neue Stelle bei der in Zürich ansässigen Level Consulting als Executive Searcherin antreten. «Der Wille der SRF-Mitarbeitenden beste Qualität fürs Publikum zu liefern und sich gleichzeitig mutig auf die digitale Transformation einzulassen, machen mir Eindruck», sagt die 41-Jährige.

«Ich habe ebenfalls Lust auf eine Transformation und will eine ganz neue Herausforderung anpacken.»

Henriette Engbersen wuchs in Romanshorn auf. Ihre Laufbahn im Journalismus nahm beim St.Galler Tagblatt ihren Anfang. Der Einstieg erfolgte während ihres Studiums an der ZHAW im Bereich «Journalismus und Kommunikation». Von 2006 bis 2008 arbeitete sie als Videojournalistin bei Tele Ostschweiz. Zum SRF wechselte sie im Jahr 2008, wo sie unter anderem in den Sendungen «10vor10», «Tagesschau» und «Schweiz Aktuell» mitwirkte. Seit 2017 ist sie TV-Korrespondentin für Grossbritannien und Irland. (hol)

Dienstag, 4. Januar, 10:54 Uhr

Postareal erhält neuen Gestaltungsplan

So soll das Areal nach der Überbauung aussehen.

So soll das Areal nach der Überbauung aussehen.

Bild: PD

Das heutige Kreuzlinger Postgebäude basiert auf dem Einzelgestaltungsplan «Post-PTT» aus dem Jahre 1968. «Diese Planung entspricht nicht mehr den heutigen Gegebenheiten und Bedürfnissen und wird deshalb auf den 1. Januar 2022 aufgehoben», schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung.

Stattdessen setzt der Stadtrat den neuen Gestaltungsplan «Post» in Kraft. «Wir wollen einerseits auf die wertvollen Kultur- und Naturobjekte ‹Alte Post› und ‹Linde› Rücksicht nehmen, und andererseits haushälterisch mit dem Boden mitten im Zentrum von Kreuzlingen umgehen», sagt der Stadtrat des Departements Bau, Ernst Zülle. Die neue Bebauung schaffe ausserdem zwei neue öffentliche Parkplätze. «Einer auf der Seite der Nationalstrasse, wo unter anderem die Parkplätze neu angeordnet und mit neuen Strassenbäumen aufgewertet werden. Der zweite entsteht um die alte Linde auf der Seite Alleestrasse», so Zülle. (red)

Dienstag, 4. Januar, 6:30 Uhr

Zürcher hat Lust auf Lustdorf

Thomas Widmer ist neben seinen Wanderberichten besonders für sein Faible für skurrile Dialektwörter bekannt.

Thomas Widmer ist neben seinen Wanderberichten besonders für sein Faible für skurrile Dialektwörter bekannt.

Bild: Tom Haller

Er wird auch der «Wanderpapst» genannt, der Zürcher Journalist und Wanderautor Thomas Widmer. In der vergangenen Woche habe es ihn ein zweites Mal von Frauenfeld auf den Stählibuck, über Lustdorf bis nach Felben-Wellhausen gezogen, schreibt er im «Tages-Anzeiger». Bereits im Herbst habe er diese Wanderung unternommen und eine schöne Sicht über den Alpstein und die Churfirsten gehabt. Diesmal hatte er mit dem Bergpanorama weniger Glück und so konzentriert sich der Journalist auf den Stählibuckturm, den er aufgrund seiner Geschichte als «von Anekdoten umrankt» beschreibt. Weil er im Zweiten Weltkrieg für die Allgemeinheit gesperrt und stattdessen als Fliegerbeobachtungsposten genutzt wurde, meint Widmer, hätte der Turm «Aktivdienst» geleistet. Neben dem Stählibuck ist der Wanderpapst auf seiner dreieinhalbstündigen Route ganz besonders von Lustdorf angetan: «Dort tangieren wir bloss den Ortsrand, verspüren aber durchaus Lust, im Dorf zu leben. Es liegt erhaben.» (aye)

Montag, 3. Januar, 17:11 Uhr

Kanton Thurgau verkürzt die Quarantäne auf sieben Tage

Die Quarantäne wird verkürzt.

Die Quarantäne wird verkürzt.

Bild: Valentin Hehli

(red) Der Kanton Thurgau hat seine Quarantäneregeln im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab heute Montag angepasst. Die Quarantäne dauert nur noch sieben statt zehn Tage. Dies teilt der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau mit.

Im Kanton Thurgau gelte ab Montag folgende Quarantäneregel: Die Quarantäne dauere neu sieben statt zehn Tage. Wer vor dem heutigen Tag eine Quarantäne ausgesprochen erhalten hatte, bleibe in Quarantäne und könne sich am siebten Tag durch einen negativen Test aus der Quarantäne befreien, heisst es weiter.

Mit der Verkürzung der Quarantäne sollten die Auswirkungen der Quarantäne-Massnahmen auf die Gesellschaft abgemildert werden. Die Funktionsfähigkeit der Gesellschaft in vielen Bereichen sollten so gewährleistet und Personalengpässe gemildert werden. Weiterhin wichtig seien die gängigen Hygiene- und Verhaltensregeln. Weiterhin gelte es also, Abstand zu halten, Masken zu tragen, wenn es vorgeschrieben ist oder die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, und mehrmals täglich richtig zu lüften. Ausserdem sei es wichtig, regelmässig gründlich die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Bei Symptomen solle man sich sofort testen lassen und zuhause bleiben.

Montag, 3. Januar, 17:10 Uhr

Das hält der Himmel und die Gestirne für 2022 bereit

Astronom Joseph Stalder schaut durch das Teleskop des Planetariums in Kreuzlingen.

Astronom Joseph Stalder schaut durch das Teleskop des Planetariums in Kreuzlingen.

Bild: Andri Vöhringer

«Im kommenden Jahr haben wir vier ausserordentliche Ereignisse», sagt Hobby Astronom Joseph Stalder vom Planetarium in Kreuzlingen.

  • eine totale Mondfinsternis am Morgen des 16. Mai.
  • Eine partielle Sonnenfinsternis am 25. Oktober. Diese finde über Mittag statt, was sehr praktisch für eine Beobachtung sei, falls das Wetter mitspiele. 
  • Am 14. November schiebe sich der Mond vor den Uranus.
  • Am 8. Dezember erwarte man das letzte aussergewöhnliche Ereignis 2022. Neben einem Vollmond – welcher den Mars bedecken wird – seien auch Sonne und Mars in Opposition, mit der Erde dazwischen. Zudem sei der Mars an seinem erdnächsten Punkt.
Die Mondfinsternis sieht um 5 Uhr so aus.

Die Mondfinsternis sieht um 5 Uhr so aus.

Bild: PD

Eine totale Sonnenfinsternis sei in Mitteleuropa erst 2081 wieder zu beobachten. In diesem Jahr sei aber eine solche am 30. April für Chile und Argentinien angesagt und am 8. November fände eine totale Mondfinsternis über dem Pazifik-Raum statt.

Montag, 3. Januar, 15:59 Uhr

Nach Brand in Kreuzlingen: «Das Haus müssen wir abreissen»

Die untere Wohnung wurde durch das Feuer komplett zerstört.

Die untere Wohnung wurde durch das Feuer komplett zerstört.

Bild: Rahel Haag

(rha) Am 16. Dezember hat an der Alpenrosenstrasse in Kreuzlingen das Haus von Bruno und Sylvia Zollinger gebrannt. Nun erzählen die beiden, wie sie die dramatischen Ereignisse erlebt haben. Die 64-jährige Sylvia Zollinger war zu Hause, als es geschah. Das Feuer sei in der unteren Wohnung ausgebrochen. Einer der Mieter habe plötzlich gerufen: «Es brennt.» Es habe eine Weile gedauert, bis sie begriffen habe, wie ernst die Lage ist. Als sie die Feuerwehr verständigen wollte, war das Festnetz tot.

«Dann habe ich begriffen, dass ich hier raus muss, dass ich nicht länger warten kann.»

Ihr Mann war derweil wandern und wurde von einem Nachbarn informiert.

«Im ersten Moment dachte ich, das sei ein Witz.»

Am nächsten Tag habe sich das ganze Ausmass der Zerstörung gezeigt. «Das Haus müssen wir abreissen», sagt Bruno Zollinger.

Montag, 3. Januar, 14:51 Uhr

Kanton will Solarstrompotenzial erschliessen

Das Dach von Lidl Schweiz in Weinfelden mit einer riesen Solaranlage.

Das Dach von Lidl Schweiz in Weinfelden mit einer riesen Solaranlage.

Bild: Andrea Stalder

(red) Im Kanton Thurgau steht ein Potenzial zur Solarstromproduktion von rund 2370 Gigawattstunden zur Verfügung. Heute werden davon erst fünf Prozent, vorwiegend im Sommerhalbjahr, genutzt, wie das Departement für Inneres und Volkswirtschaft in einer Mitteilung schreibt. Gestützt auf ein von der Abteilung Energie erarbeitetes Konzept hat der Regierungsrat entschieden, mit welchen Massnahmen das Potenzial von grossen Dachflächen und Infrastrukturanlagen besser erschlossen werden kann. Ausserdem wurde das Förderprogramm Energie angepasst.

Für einen stärkeren Zubau von grossen Solarstromanlagen will der Kanton unter anderem folgende Massnahmen umsetzen:

  • Ergänzende Einmalvergütung für grosse Solarstromanlagen ab 100 Kilowatt-Peak ohne oder mit geringem Eigenverbrauch
  • Forcierung der Errichtung von Solarstromanlagen auf Dächern der öffentlichen Hand
  • Erhöhung der Nachfrage nach Thurgauer Naturstrom
  • Beratungsangebote für Besitzerinnen und Besitzer von Dachflächen zur Senkung der Strombezugskosten durch Solarstrom-Eigenverbrauch, Vermietung grosser Dachflächen, Zusammenschluss zum Eigenverbrauch, Beteiligungsmodelle usw.

Für die ergänzende Einmalvergütung wird bis Ende 2023 jährlich eine Summe von rund 1.2 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug werden im Förderproramm andere Bereiche, wie zum Beispiel die Elektromobilität, die inzwischen am Markt den Durchbruch geschafft hat, eingestellt oder reduziert.

Weitere Informationen zum Konzept stehen unter diesem Link und zum Förderprogramm unter diesem Link zum Download bereit.

Montag, 3. Januar, 14:03 Uhr

Römerstrasse soll dereinst Entlastung für Frauenfelder Stadtzentrum bringen

Illustration mit Ideen zum Gesamtbild 2040: Links die Autobahn A7 mit dem entlang der neuen Römerstrasse geplanten Parkhaus sowie dem entwickelten Murgbogengebiet.

Illustration mit Ideen zum Gesamtbild 2040: Links die Autobahn A7 mit dem entlang der neuen Römerstrasse geplanten Parkhaus sowie dem entwickelten Murgbogengebiet.

Bild: PD

(sko) Das Gesamtbild 2040 der Agglomeration Frauenfeld enthält auch die Römerstrasse als Verbindung zwischen Thur- und Oststrasse. Sie soll dereinst das Zentrum vom Verkehr entlasten, zumal das Entwicklungsgebiet Murgbogen in den nächsten Jahrzehnten von einem Wachstum von 7000 Personen ausgeht. Mit der Armee als Eigentümerin des Grossteils des Landes hat die Stadt die Absichtserklärung bereits besprochen, wie Stadtrat Andreas Elliker jetzt sagt. Noch steht aber eine Landverhandlung mit einer privaten Eigentümerschaft bevor.

Montag, 3. Januar, 14:16 Uhr

Sachbeschädigung an Fahrgastschiff

(red) Bisher unbekannte Täter haben in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember das Fahrgastschiff «MS Überlingen» im Konstanzer Hafen mit Graffiti beschmiert. Mit einem schwarzen Fettmarker (dicker Edding-Stift) wurden eine Fensterscheibe sowie ein Treppenaufgang beschädigt. Die Kosten für die Entfernung der hinterlassenen Buchstaben und Zahlenfolgen «RDY» beziehungsweise «SPIDY» / 464 / VGVGUS / belaufen sich auf 3000 Euro. Die Täterschaft habe das im Konstanzer Hafen liegende Schiff illegal betreten und sich dort aufgehalten. Die Wasserschutzpolizeistation Konstanz des Polizeipräsidiums Einsatz bittet Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, um Kontaktaufnahme unter der Rufnummer +49 7531 5902-0.

Montag, 3. Januar, 11:02 Uhr

Bild des Tages: Strahlender Neujahrsmorgen im Wald

So gestaltete sich der Neujahrsmorgen im Romanshorner Wald.

So gestaltete sich der Neujahrsmorgen im Romanshorner Wald.

Bild: Helio Hickl

(red) Golden strahlend und vielversprechend, so man es vom Wetter her betrachten möchte, begann das neue Jahr im Romanshorner Wald. Fotograf Helio Hickl schickte uns diese Bild vom friedlichen Neujahrsmorgen.

Montag, 3. Januar, 9:31 Uhr

Pfarrerin Meret Engel verlässt evangelisch Romanshorn-Salmsach

Pfarrerin Meret Engel

Pfarrerin Meret Engel

Bild: PD

(red) Meret Engel, Pfarrerin im Seelsorgeteam der evangelischen Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach, hat auf Ende Juni 2022 ihre Kündigung eingereicht. Sie möchte eine attraktive Stellenprozenterhöhung bei ihrem zweiten Arbeitgeber annehmen, heisst es in einer Mitteilung der Kirchgemeinde.

Pfarrerin Engel bekomme die Möglichkeit, ihre Anstellung als Seelsorgerin in der Psychiatrie St. Gallen Nord mit Hauptsitz in Wil ab dem 1. Juli 2022 zu erhöhen. Damit werde sie aktiv die Neuausrichtung und Einbettung von Seelsorge und Spiritual Care in der Psychiatrie mitgestalten können. Mitarbeitende und Mitglieder der Vorsteherschaft bedauern diesen Entscheid sehr, da sie mit ihr eine engagierte, initiative, gut vernetze und beliebte Kollegin verlieren. Pfarrerin Engel ist seit 14 Jahren Pfarrerin in Romanshorn.

Die Vorsteherschaft werde die Situation analysieren, da der Diakon, Heiner Bär, im April 2023 in Pension gehen wird. Für die Nachfolgelösung werde eine Pfarrwahlkommission eingesetzt. Während der Übergangszeit werde der Seelsorgedienst mit Stellvertretungen sichergestellt.

Samstag, 01. Januar 10:02 Uhr

Fischingen: E-Bike-Fahrer verstirbt auf Unfallstelle

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Thurgauer Kantonspolizei ist am Freitag ein 73-jähriger Schweizer kurz nach 15.30 Uhr auf der Murgstrasse in Richtung Dorfzentrum unterwegs gewesen. Nach einer Linkskurve verlor er aus noch ungeklärten Gründen ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über sein E-Bike und stürzte auf die Strasse. Der Verunfallte verstarb trotz Reanimationsmassnahmen eines zufällig anwesenden Arztes, des Rettungsdienstes und einer Rega-Besatzung noch auf der Unfallstelle.

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau an den Unfallort aufgeboten. Die Feuerwehr Fischingen sperrte die Murgstrasse während der Unfallaufnahme ab und leitete den Verkehr um. (kapo/lex)

Freitag, 31. Dezember - 09:41 Uhr

Schwer alkoholisiert in Ottoberg verunfallt

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Donnerstagabend in Ottoberg einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.

Beim Autofahrer wurde ein Alkoholtest durchgeführt.

Beim Autofahrer wurde ein Alkoholtest durchgeführt.

Symbolbild: Ralph Ribi

Kurz vor 18 Uhr war der 48-jährige Autofahrer auf der Feldhofstrasse von Amlikon kommend in Richtung Feldhofkreisel in Ottoberg unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er einem Tier auf der Fahrbahn habe ausweichen müssen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam im Wiesland zum Stillstand.

Beim Unfall wurde gemäss Polizeimeldung niemand verletzt, es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,9 mg/l (1,8 Promille). Der Führerausweis des Deutschen wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/chs)

Freitag, 31. Dezember - 09:18 Uhr

«Bratwurst» der TZ für die Kreuzlingerin Hanni Knüsel

Lange Zeit dauerte es, bis Frauen auf politischer Ebene dieselben Rechte bekamen, wie ihre männlichen Zeitgenossen. Noch mehr Zeit verging, bis sie zudem dieselben politischen Positionen inne hatten. Um dies zu erreichen, brauchte es Frauen mit Mut und Durchsetzungsvermögen. Dies hat die Wegbereiterin Hanni Knüsel. Deshalb überreichen wir der ersten Kreuzlinger Parlamentspräsidentin unsere wöchentliche Bratwurst.

Hanni Knüsel war die erste Kreuzlinger Parlamentspräsidentin.

Hanni Knüsel war die erste Kreuzlinger Parlamentspräsidentin.

Bild: Reto Martin

Zwölf Jahre sass sie für die CVP im Rat und nennt ihr Präsidialjahr 1993 «die Krönung meines politischen Wirkens». Ihre Energie steckte sie unter anderem in die Geschäftsprüfungskommission und die Umweltkommission. In dieser Arbeit habe man sich auf die Sachgeschäfte konzentriert, was ihr gefallen habe. Die heute 76-Jährige sagt: «Ich bin überzeugt, dass die Frauen eine Bereicherung für die Legislative sind. Wir bringen einfach auch einen anderen Blickwinkel mit.» (jol)

30. Dezember, 16:20 Uhr

Mit bis zu 100 Km/h fegte der Wind über Steckborn hinweg

Am Dienstag fegte der Orkan mit Höchstgeschwindigkeiten über Steckborn und den Untersee.

Am Dienstag fegte der Orkan mit Höchstgeschwindigkeiten über Steckborn und den Untersee.

Bild: Andrea Tina Stalder

Auf den Bergen stürmte es zwei Tage lang fast nonstop. Die Höchstwerte wurden auf dem Säntis und dem Jungfraujoch mit je 139 Kilometer pro Stunde gemessen. Im Flachland, schreibt SRF Meteo, war es vor allem am Dienstagabend stürmisch «mit einem Höchstwert von 96 Kilometern pro Stunde in Steckborn am Untersee». Am Donnerstag hat der Wind in Steckborn und auch in den Bergen nachgelassen. (red)

Donnerstag, 30. Dezember, 15:58 Uhr

Von Campingklos, Kuhhändel und Corona

Im Frauenfelder Rathaus tagt das Stadtparlament.

Im Frauenfelder Rathaus tagt das Stadtparlament.

Bild: Reto Martin

Rhetorische Preziosen zwischen abwegig und blumig fabriziert das Frauenfelder Stadtparlament zuhauf. Die Stadt-Frauenfeld-Redaktion der TZ hat ein Best-Of 2021 zusammengestellt. Die Debatten des Gemeinderats im Grossen Bürgersaal des Rathauses haben zwischen Dezember 2020 und November 2021 in zehn Sitzungen stolze 250 Seiten Protokoll gefüllt. (ma)

Donnerstag, 30. Dezember, 14:32 Uhr

Erler darf an die Internationale Geografie Olympiade

Lorenzo Durante gewann die Goldmedaille an der Schweizer Geografie-Olympiade.

Lorenzo Durante gewann die Goldmedaille an der Schweizer Geografie-Olympiade.

Bild: Manuel Nagel

Lorenzo Durante gewann an der Schweizer Geografie-Olympiade in Solothurn die Goldmedaille. Der 17-jährige Kantonsschüler aus Erlen, der in seiner Freizeit gerne Landkarten zeichnet, qualifizierte sich damit für die internationale Olympiade, die 2022 in Paris ausgetragen wird. (st)

Donnerstag, 30. Dezember, 13:28 Uhr

Der Nackte versuchte sich hinter einem Baum zu verstecken

Die deutsche Polizei fasste einen Nacktspaziergänger.

Die deutsche Polizei fasste einen Nacktspaziergänger.

Bild: Raphael Rohner

Wegen einer Ordnungswidrigkeit hat die Polizei Singen einen Mann für kurze Zeit in Gewahrsam genommen. Er war in der Nacht zum Donnerstag gegen 2.30 Uhr trotz den niederen Temperaturen splitternackt in der Bahnhofstrasse unterwegs. Eine Streife entdeckte den 50-Jährigen, der lediglich eine blonde Frauenperücke trug, als er versuchte, sich hinter einem Baum zu verstecken. Bei der Feststellung seiner Identität nahmen die Beamten auch sein Auto, das unweit vor einem Modehaus geparkt war, in Augenschein.

Ein möglicherweise exhibitionistisches Auftreten verneinte der Mann, obwohl er mit erigiertem Glied angetroffen wurde. Er gab an, dass es sich bei seinem Auftreten lediglich um die Begleichung einer Wette handelt. Der aus der Schweiz stammende Nacktspaziergänger muss nun mit einem Bussgeld rechnen. (red)

Donnerstag, 30. Dezember, 10:52 Uhr

Er baut Unfall - sie ist betrunken

Die Beamten der Kantonspolizei wurden zu einem Unfall in Kradolf gerufen.

Die Beamten der Kantonspolizei wurden zu einem Unfall in Kradolf gerufen.

Bild: Kapo TG

(kapo) Bei der Kollision zwischen zwei Autos am Mittwoch in Kradolf entstand Sachschaden. Ein 53-jähriger Autofahrer war kurz nach 22.45 Uhr auf der Bleickenrütistrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs und wollte bei der Verzweigung nach links abbiegen. Bei der Einfahrt in die Hauptstrasse kam es zur Kollision mit einem Auto einer 30-Jährigen, die in Richtung Sulgen unterwegs war.

Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden. Da der Atemalkoholtest bei der 30-jährigen Schweizerin einen Wert von 1,11 mg/l - was rund 2,22 Promille ist - ergab, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Ihr Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Donnerstag, 30. Dezember, 10:16 Uhr

Kein Kreisel dafür Temporeduktion

An der Kreuzung Thurrain zwischen Weinfelden und Rothenhausen soll es einen Kreisel geben.

An der Kreuzung Thurrain zwischen Weinfelden und Rothenhausen soll es einen Kreisel geben.

Bild: Mario Testa

Seit 2007 hofft die Gemeinde Bussnang, dass es an der Kreuzung zwischen Weinfelden und Rothenhausen einen Kreisel gibt. Doch der Kanton hat wichtigere Projekte. Erst 2029 soll der Kreisel an der Kantonsstrasse gebaut werden. Dafür hat der Kanton eine Zwischenlösung: Zwischen den beiden Ortschaften soll das Tempo von 80 auf 60 reduziert werden. (sba)

Donnerstag, 30. Dezember, 09:22 Uhr

Fussgängerin leicht verletzt

Eine Fussgängerin wurde beim Überqueren angefahren

Eine Fussgängerin wurde beim Überqueren angefahren

Symbolbild: Reto Martin

(kapo) Eine Fussgängerin wurde am Mittwoch in Sirnach von einem Auto angefahren und leicht verletzt. Die 61-jährige Fussgängerin lief kurz nach 17 Uhr am Strassenrand der Fabrikstrasse in Richtung Lindenstrasse. Dabei wurde sie von einem Auto angefahren, das in gleicher Richtung unterwegs war. Die Fussgängerin wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Autofahrerin oder der Autofahrer fuhr ohne anzuhalten weiter.

Zeugenaufruf: Die Autofahrerin oder der Autofahrer sowie Personen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058 345 28 30 zu melden.

Mittwoch, 29. Dezember - 17:43 Uhr

Auf Verzweigung in Amriswil kollidiert

Bei dieser Kreuzung ereignete sich der Unfall. Allerdings besteht hier schon seit längerer Zeit eine 30er-Zone mit Rechtsvortritt.

Bei dieser Kreuzung ereignete sich der Unfall. Allerdings besteht hier schon seit längerer Zeit eine 30er-Zone mit Rechtsvortritt.

Bild: Google Streetview

Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurden am Mittwoch in Amriswil zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.

Eine 80-jährige Autofahrerin war kurz nach 12 Uhr auf der Unteren Bahnhofstrasse in Richtung Hefenhofen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es dabei zur Kollision mit dem Auto einer 26-Jährigen, die von der Hölzlistrasse her die Verzweigung befuhr.

Die beiden Autofahrerinnen wurden durch den Rettungsdienst mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken, die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab. (kapo)

Mittwoch, 29. Dezember - 17:38 Uhr

Weitere Spiele des HC Thurgau abgesagt

Weitere Spiele des HC Thurgau sind vorerst abgesagt. Die Ersatzdaten für sämtliche Spiele werden zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert. (red)

  • Dienstag, 28.12.2021: HC Thurgau - EHC Kloten
  • Donnerstag, 30.12.2021: HC Sierre - HC Thurgau
  • Sonntag, 2.1.2022: HC Thurgau - GCK Lions
Mittwoch, 29. Dezember - 15:24 Uhr

So sieht Hausi Leutenegger die Geschlechterrollen

Sonia Kälin, als Schwingerin in einer Männerdomäne, und Hausi Leutenegger, ehemaliger Bobfahrer, anlässlich des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes in Zug.

Sonia Kälin, als Schwingerin in einer Männerdomäne, und Hausi Leutenegger, ehemaliger Bobfahrer, anlässlich des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes in Zug.

Bild: Andy Mettler
(24. August 2019)

Mit diesen Aussagen dürfte er wieder einmal polarisieren. Hausi Leutenegger lässt im «Blick» verlauten, wie er Frau und Mann sieht.

«Ein Mann muss ein Mann sein. Er macht das Militär, weiss, wie er sich anzuziehen hat, besitzt Anstand und Klasse.»

Männer seien körperlich stärker als Frauen, auch psychisch würden sie mehr aushalten als das weibliche Geschlecht, das weniger Verantwortung trage, sagt Hausi. Und ein Mann müsse wissen, wer er sei.

«Einer, der zehn Fingerringe trägt und sich die Augenbrauen zupft, ist für mich kein Mann.»

Die Frau bringe dagegen die Kinder zur Welt.

«Eine Frau ist für mich etwas Vornehmes, mit ihr muss ein Mann sehr sorgsam umgehen, weil sie viel schwächer und empfindlicher als ein Mann ist.»

Das schliesse aber nicht aus, dass sie genauso intelligent sein könne. Kochen ist für Hausi Leutenegger dann auch ganz klar Frauensache.

«Wenn eine Frau nicht kochen kann, stimmt etwas nicht mit ihr.»
Mittwoch, 29. Dezember - 13:53 Uhr

EHC Frauenfeld hilft Dübendorf aus

Eric Geiser und Oskar Lattner spielen temporär für den EHC Dübendorf.

Eric Geiser und Oskar Lattner spielen temporär für den EHC Dübendorf.

Bild: regiosport.ch

Da der Meisterschaftsbetrieb in der 1. Liga bis am 27. Januar 2022, ruht, gibt der EHC Frauenfeld Eric Geiser und Oskar Lattner mit einer B-Lizenz an den MySports League-Vertreter EHC Dübendorf ab.

Der EHC Dübendorf aus der MySports League hat viele abwesende Akteure zu beklagen. Jetzt wurden die Glattaler in der 1. Liga nach neuen Spielern fündig. Mit dem 34-jährigen Eric Geiser sowie dem 32-jährigen Oskar Lattner stossen zwei Spieler vom EHC Frauenfeld zum Drittplatzierten der MySports League. Sie werden bereits heute Mittwoch, 29. Dezember 2021, im National Cup Spiel beim HC St. Imier für die Dübendorfer auflaufen. (regsp)

Mittwoch, 29. Dezember - 12:56 Uhr

Wildsau im Nebel

Eine Wildsau auf dem Wanderweg.

Eine Wildsau auf dem Wanderweg.

Bild: Hansgeorg Bührer

TZ-Leser Hansgeorg Bührer lief beim Spaziergang im Nebel diese Wildsau buchstäblich über den Weg.

Mittwoch, 29. Dezember - 12:08 Uhr

Narrengesellschaft Emmishofen sagt für 2022 alles ab

Diese Fasnacht muss ohne Show der Emmishofer Narren im Saubachsaal Kreuzlingen auskommen.

Diese Fasnacht muss ohne Show der Emmishofer Narren im Saubachsaal Kreuzlingen auskommen.

Bild: Andrea Stalder

Im Sommer nahmen die Emmishofer Narren die Vorbereitungen für eine fulminante Narren-Night Show 2022 in Angriff. Vor zwei Wochen startete auch die Inserate-Werbung und sporadisch die Nachfrage für den Ticket-Vorverkauf.

Markus Baiker ist Präsident der NGE.

Markus Baiker ist Präsident der NGE.

Bild: Mario Gaccioli

Die Narrengesellschaft Emmishofen (NGE) wählte für den Entscheid zum GO oder NoGO mit alternativen Auftritts-Szenarien bezüglich der Vorstellungstermine den vergangenen Mittwoch, 22. Dezember. Bis zu diesem Termin stehen sämtliche Rollen, das gesamte Programm mit allen Liedern usw.. Dieser Termin ist ebenfalls der Auslöser für den Kulissenbau.

Die NGE hat nun nach kontrovers geführter Diskussion mit knappem Mehr entschieden, sämtliche weiteren Vorbereitungsarbeiten per sofort einzustellen und die Fasnachts-Aktivitäten und Narren Night Shows 2022 komplett abzusagen. (red)

Mittwoch, 29. Dezember - 10:56 Uhr

Feuerwerksverbot in der Steckborner Altstadt über Silvester/Neujahr

Feuerwerk, wie hier am Sommernachtsfest 2010, ist in Steckborn an Silvester nicht erlaubt.

Feuerwerk, wie hier am Sommernachtsfest 2010, ist in Steckborn an Silvester nicht erlaubt.

Nana Do Carmo
(Steckborn, 16.Juli 2010)

Das Abbrennen jeglicher Art von Feuerwerkskörpern ist über die Festtage, also an Silvester, 31. Dezember, und Neujahr, 1. Januar, in der gesamten Altstadt von Steckborn verboten. Das Verbot betrifft das Gebiet innerhalb der Altstadtmauern, schreibt die Stadtverwaltung in einer aktuellen Mitteilung.

Damit sollen die Risiken minimiert werden. Da die historische Altstadt des Unterseestädtchens aufgrund ihrer Bauweise nur sehr schmale Zufahrten hat, gestaltet sich ein Brandschutzeinsatz für die Feuerwehr sehr anspruchsvoll. «Wir danken Ihnen allen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen guten Rutsch und beste Gesundheit im 2022», heisst es in der Mitteilung weiter. (red)

Mittwoch, 29. Dezember - 09:38 Uhr

Rega-Einsatz nach Treppensturz in Buchackern

Nach einem Sturz bei einem Wohnhaus in Buchackern musste am Montag ein Mann durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen stürzte der 78-jährige Mann kurz vor 12 Uhr aus noch ungeklärten Gründen im Treppenbereich eines Wohnhauses in Buchackern. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst musste er von der Rega ins Spital geflogen werden.

Die genauen Umstände werden durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo)

Mittwoch, 29. Dezember - 6:09 Uhr

Thurgauer Erdnuss-Tüftler

Markus Grob, Landwirt aus Steckborn

Markus Grob, Landwirt aus Steckborn

Bild: PD

«Ich habe Erdnüsse gegessen und dachte mir, mit der Klimaerwärmung sollte es möglich sein, auch in der Schweiz ‹Spanische Nüssli› anzubauen», erzählt Markus Grob vom Hardhof in Steckborn gegenüber «Die Grüne». Seit seiner Idee 2015 tüftelt der Landwirt daran, wie er Erdnüsse im Thurgau grossflächig anbauen könnte. Da es in der Schweiz noch keine Erdnuss-Aussaatmaschinen gibt, nutzt Grob etwa eine Einzelkorn-Sämaschine, die auch für Mais verwendet wird.

Dann schüttet er für die Erdnüsse Dämme auf und deckt das Feld gegen gefrässige Vögel mit Vlies ab. Das half in diesem sowie im vergangenen Jahr bei seiner grössten Aussaat von 20 Aren jedoch nichts. Krähen pickten des Vlies auf und frassen die Saat. «Die müssen die Aussaat irgendwie riechen», schlussfolgert der Landwirt, möchte sich davon aber nicht entmutigen lassen: «Der nasse Sommer wäre ohnehin schlecht für die Erdnüsse gewesen. Ich werde im nächsten Jahr wieder auf einer kleinen Fläche Erdnüsse anbauen, da es mir Spass macht, zu experimentieren, auch gegen Krähenfrass.» (aye)

Dienstag, 28. Dezember, 16:55 Uhr

In Deutschland demolieren Coronagegner Autos und werfen eine Mülltonne auf einen Polizeibeamten

Covidgegner-«Apéro» auf dem Marktplatz Weinfelden verlief weitaus friedlicher als die Coronademonstrationen in Deutschland.

Covidgegner-«Apéro» auf dem Marktplatz Weinfelden verlief weitaus friedlicher als die Coronademonstrationen in Deutschland.

Bild: Andrea Stalder (1.03.2021)

Zunehmend aggressiv und provokativ war die Stimmung bei Versammlungen von Gegnern der Massnahmen zur Pandemiebekämpfung am Montagabend. Insbesondere in Ravensburg und auch in Friedrichshafen kam es zu gewaltsamen Übergriffen auf Polizeibeamte. Unter den Teilnehmern waren vermummte und mit Helmen ausgestattete Personen. Kurz nach 19 Uhr kam es am Marienplatz zu einem Übergriff auf ein Polizeifahrzeug, den Einsatzbeamte abwehren konnten. An dem Fahrzeug entstand dabei Sachschaden. Auch auf das Fahrzeug eines unbeteiligten Verkehrsteilnehmers gingen mehrere Personen los und demolierten es mit Schlägen und Tritten.

Nahezu zeitgleich zündeten Unbekannte im Stadtgebiet Feuerwerk und Böller. Gegen 19.30 Uhr konnten Polizeikräfte etwa 200 Demonstranten festsetzen. Noch bevor eine Identifizierung möglich war, warf ein Unbekannter eine Mülltonne auf einen Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Die Polizei fertigte von den Vorfällen Videoaufnahmen, um die Teilnehmer zu identifizieren und anzuzeigen. Auch in den übrigen Städten und Gemeinden des Polizeipräsidiums Ravensburg versammelten sich ebenfalls mehrere Personen zu sogenannten Spaziergängen, die jedoch überwiegend friedlich verliefen. (ots)

Dienstag, 28. Dezember, 16:00 Uhr

Die Massnahmengegner von 1918

Ein Kranz vor dem Soldatendenkmal in Frauenfeld: Gedenkanlass zum 100-jährigen Bestehen.

Ein Kranz vor dem Soldatendenkmal in Frauenfeld: Gedenkanlass zum 100-jährigen Bestehen.

Bild: Tobias Garcia (27.10.2021)

Der Thurgauer Wirteverband verlangte 1918 das Versammlungsverbot sei aufzuheben, das der Bundesrat zur Bekämpfung der Spanischen Grippe erlassen hatte. Der Regierungsrat lehnte den Antrag ab, wobei er die Behauptung, der «Thurgau sei von der Grippe fast verschont geblieben», als «rein unerfindlich, ja unerhört» kritisierte. (wu)

Dienstag, 28. Dezember, 14:55 Uhr

Viele wollen Silvester nicht zuhause verbringen – sie gehen in Restaurants

Viele möchten an Silvester auswärts essen – etwa im Römerhof in Arbon.

Viele möchten an Silvester auswärts essen – etwa im Römerhof in Arbon.

Bild: Reto Martin

«All unsere Silvesterevents waren ausgebucht. Nun sind aber aufgrund der Massnahmen einzelne Stornierungen eingetroffen», sagt Bernadette Hinny, Direktorin des Bad Horns. Die Absagen aufgrund der Einführung der 2G Regel in Restaurants und zunehmenden positiven Fällen habe wenige Tische und Zimmer frei werden lassen. Doch Hinny ist überzeugt, die Plätze wieder besetzten zu können.

Auch der Küchenchef des Römerhofs in Arbon, Gerald Bergue, sagt, es sei kein Problem neue Gäste zu finden. «Die Leute wollen zurück in die Restaurants.» Manche seien gar so erpicht auf einen Restaurantbesuch, dass sie sich auf mehrere Wartelisten setzten lassen und dann spontan absagen. «Für die Küchen ist das sehr schlecht. Wir bestellen Essen, das wir dann nicht verwenden können.» (jol)

Dienstag, 28. Dezember, 14:10Uhr

Ansturm auf das RAZ Frauenfeld: Nach den Festtagen wird entsorgt

Das Regionale Annahmezentrum (RAZ) in Frauenfeld an der Juchstrasse.

Das Regionale Annahmezentrum (RAZ) in Frauenfeld an der Juchstrasse.

Bild: Janine Bollhalder

Es ist Tradition: Über die Festtage wird eifrig entsorgt. Boris Scheurer, Betriebsleiter des Regionalen Annahmezentrum (RAZ) Frauenfelds, bestätigt das. Er nennt auch zwei mögliche Gründe für den Ansturm: «Viele Leute haben Zeit, und es gibt nach den Festtagen vermehrt Abfall.»

Diese Aussage bestätigen die Leute vor Ort, wo sich die TZ umgeschaut und umgehört hat. Ein weiterer Grund für die Entsorgungsfreude ist das anstehende neue Jahr. Ganz getreu dem Motto: Altes soll noch im alten Jahr weg. So etwa ergeht es Fridolin Eberle und seine Frau. Gegenüber der TZ sagt er: «Wir räumen zum Ende des Jahres auf.» (jab)

Dienstag, 28. Dezember, 13:10 Uhr

Kollision mit der Mittelleitplanke um 4.30 Uhr

Am frühen Dienstagmorgen, kurz vor 4.30 Uhr, verursachte ein Autofahrer auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall. Er war in Richtung Münchwilen unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er nach der Ausfahrt Matzingen wegen eines Sekundenschlafs die Kontrolle über sein Auto verloren habe und mit der Mittelleitplanke kollidiert sei. Der 22-Jährige blieb unverletzt, der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. (kapo)

Dienstag, 28. Dezember, 11:48Uhr

Kein Eishockey wegen Covid: Alle Spiele von heute abgesagt

HC Thurgau (in grün) gegen HC Sierre in der Eissporthalle Guettingersreuti Weinfelden.

HC Thurgau (in grün) gegen HC Sierre in der Eissporthalle Guettingersreuti Weinfelden.

Bild: Mario Gaccioli (7.12.2021)

Aufgrund mehrerer positiver Fälle sowie kranken Spielern und noch ausstehenden Testergebnissen beim HC Thurgau und der EVZ Academy müssen ausserdem auch die für heute angesetzten Swiss-League-Spiele zwischen Thurgau und Kloten sowie Visp und der EVZ Academy vorsorglich verschoben werden.

Nach sieben positiven Fällen ist der SC Langenthal auf Anordnung des Kantonsarztes bis und mit 2. Januar nicht spielfähig. Die Spiele gegen La Chaux-de-Fonds, EVZ Academy und Sierre müssen verschoben werden. Bereits gestern wurde kommuniziert, dass die Spiele zwischen den Ticino Rockets und Olten sowie Winterthur und Sierre verschoben werden müssen. Somit finden heute keine Spiele in der Swiss League statt. Die Ligaführung befindet sich im täglichen Austausch mit den Clubs und beurteilt die Lage weiterhin laufend. Die Nachholtermine der verschobenen Spiele werden zu gegebener Zeit kommuniziert. (red)

Dienstag, 28. Dezember, 10:50 Uhr

Restaurant Linde in Balterswil schliesst

Judith und Alex Munz stossen auf 45 Jahre als Wirtepaar in der «Linde» an.

Judith und Alex Munz stossen auf 45 Jahre als Wirtepaar in der «Linde» an.

Bild: Christoph Heer

Die Linde ist über die Gemeindegrenzen hinaus eine Institution. Seit 45 Jahren wirten Judith und Alex Munz im Balterswiler Restaurant. Auf Ende Jahr verabschieden sich die beiden von ihrem Wirtshaus. Was aus dem beliebten Lokal im Dorfzentrum wird, ist noch offen. (che)

Dienstag, 28. Dezember, 10:12 Uhr

Fussgänger in Weinfelden angefahren

Ein Einsatzauto der Kantonspolizei Thurgau

Ein Einsatzauto der Kantonspolizei Thurgau

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau überquerte ein 26-jähriger Fussgänger am Montagabend kurz nach 17.30 Uhr die Kamorstrasse auf Höhe der Verzweigung zur Aeulistrasse. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit einem Auto, das in Richtung Amriswilerstrasse unterwegs war.

Der Fahrer des schwarzen Autos erkundigte sich nach dem Befinden des Fussgängers. Der 26-Jährige gab an, dass er keine ärztliche Hilfe benötige. Wenig später verspürte er Schmerzen im Hüftbereich und alarmierte die Polizei.

Zeugenaufruf: Der Autofahrer und Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter Tel. 058 345 25 00 zu melden.

Dienstag, 28. Dezember, 08:55 Uhr

Leute: Oberkapitän geht von Bord

Güttingen TG , 31.05.2017 / MS Rhyspitz kommt zum ersten Mal am neuen Steg in Güttingen an. SBS Oberkapitän Erich Hefti

Güttingen TG , 31.05.2017 / MS Rhyspitz kommt zum ersten Mal am neuen Steg in Güttingen an. SBS Oberkapitän Erich Hefti

Donato Caspari

«Bei all den schwierigen Situationen hat das Besondere der Schifffahrt für mich immer überwogen», sagt Erich Hefti. Nach vierzig Jahren im Dienst der Bodensee-Schifffahrt tritt der Oberkapitän per 31. Dezember in den Ruhestand. Seine letzte Ausfahrt findet heute statt. Es geht mit der Fähre von Romanshorn nach Friedrichshafen.

Mit dem Abgang von Erich Hefti gehe bei der Bodensee-Schifffahrt eine Ära zu Ende, heisst es in einer Medienmitteilung der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt AG. Als Matrose trat er 1981 in die heutige Schweizerische Bodensee-Schifffahrt AG ein und seither hat der Oberkapitän rund 500’000 Kilometer in seiner Karriere mit dem Schiff zurückgelegt. Hefti blickt mit Freude auf seine Karriere in der Schifffahrt zurück: «Die einzigartige Stimmung am Bodensee oder die von mir durchgeführten Trauungen waren wiederkehrende Berufshighlights.» (aye)

Montag, 27. Dezember, 17:26 Uhr

Frauenfeld: Neujahrsgruss mit Kurzdorf-Foto

Das Kurzdorf in der Abenddämmerung.

Das Kurzdorf in der Abenddämmerung.

Bild: PD/Balz Kubli

(red) Beim traditionellen Neujahrsempfang liege jeweils ein kleines Geschenk für die Teilnehmenden auf, schreibt die Stadt Frauenfeld. Leider könne der Empfang wegen der epidemiologischen Lage nicht stattfinden. Da das Geschenk aber schon bereitliege, können Interessierte dieses ab dem 3. Januar 2022 am Rathausschalter abholen. Es handle sich um eine A4-Vergrösserung eines Bildes des Frauenfelder Fotografen Balz Kubli: eine Drohnenaufnahme vom Kurzdorf an einem wunderbaren Herbsttag in der Abenddämmerung.

Montag, 27. Dezember, 17:21 Uhr

Konstanz: Unbekannter beschädigt an Heilig Abend Blitzeranlagen

Die stationären Geschwindigkeitsmessanlagen in der Gartenstrasse und beim Amtsgericht in der Unteren Laube sind vermutlich am Heilig Abend von einem Unbekannten beschädigt worden, teilt die Polizei Konstanz mit. Die Stadt Konstanz hat deswegen Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Die Verglasungen sind mit einem Lack oder einer ähnlichen Flüssigkeit benetzt worden, sodass die Messsäulen seit Freitag nicht mehr funktionieren. Wie hoch der Schaden genau ist, steht noch nicht fest. Die Polizei geht von mindestens 3000 Euro aus. Ein Tatverdacht besteht derzeit nicht.

Montag, 27. Dezember, 17:00 Uhr

Vorprojekt für Sanierung der Rhybadi Rodenbrunnen

Die Badi Rodenbrunnen liegt direkt am Rhein.

Die Badi Rodenbrunnen liegt direkt am Rhein.

Bild: Thomas Brack

(red) Der Stadtrat von Diessenhofen hat für die Sanierung der Rhybadi Rodenbrunnen ein Vorprojekt in Auftrag gegeben. «Immer wieder zeigen sich Probleme in der Infrastruktur», sagt Stadtpräsident Markus Birk. Deshalb soll die Badi nun gesamtheitlich saniert werden, die Ende der 1940er-Jahre eröffnet und im Bäderführer des Schweizer Heimatschutzes als eines der schönsten Bäder der Schweiz aufgeführt ist.

Montag, 27. Dezember, 16:05 Uhr

Spielend unterwegs durch die Stadt: In Romanshorn soll der erste Ludotrail der Ostschweiz entstehen

Ludothekleiterin Sigrid Wood und Projektleiterin Gaby Kaufmann.

Ludothekleiterin Sigrid Wood und Projektleiterin Gaby Kaufmann.

Bild: PD

(mb) Das neue Angebot wird voraussichtlich im kommenden Sommer starten und Einheimischen sowie Auswärtigen die Hafenstadt von einer neuen Seite zeigen. Projektleiterin ist Gaby Kaufmann, die in vier Berner Gemeinden bereits solche Spieleparcours entwickelt und zum Laufen gebracht hat. Wer sich in Romanshorn dereinst auf den Weg machen will, wird sich einen Rucksack mit Spielmaterialbox, Ortsplan und Schlüssel für die Kisten mit den grossen Spielen mieten können. Vermarktet werden soll das Angebot durch Thurgau Tourismus.

Montag, 27. Dezember, 15:15 Uhr

Weinfelden: Damit der Giessen mehr Platz hat, soll eine Strasse weichen

(sba) Durch Weinfelden fliesst der Bach Giessen. Derzeit ist er kein schöner Anblick. Er ist eingedohlt mit Betonelementen und im Sommer oft voller Algen und stinkt. Stadtrat Daniel Engeli will das nun ändern. Er hat dem Stadtrat und kürzlich auch dem Parlament ein Vorprojekt vorgelegt, welches die Revitaliserung des Stadtbachs zeigt. Dabei soll die Freiestrasse um rund 20 Meter auf die Freudigerwiese verschoben werden und damit für den Bach Platz geschaffen werden. Der Vorteil: Die Strasse muss sowieso saniert werden und die Freudigerwiese gehört der Stadt. Ob sich das Projekt umsetzen lässt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Zunächst sind nun Ausmessungen von Nöten. Das Projekt soll 3,65 Millionen kosten. Allerdings könnten bis zu 70 Prozent von Bund und Kanton subventioniert werden.

Montag, 27. Dezember, 14:00 Uhr

Zuckeri hat 750'000 Tonnen Rüben verarbeitet

Werkleiter Joachim Pfauntsch hält eine der letzten Strassenrüben in Händen.

Werkleiter Joachim Pfauntsch hält eine der letzten Strassenrüben in Händen.

Bild: Ralph Ribi

(ma) Nach 97-tägiger Verarbeitung ist am 24. Dezember die 59. Kampagne der Zuckerfabrik Frauenfeld zu Ende gegangen. Werkleiter Joachim Pfauntsch zieht ein positives Fazit:

«Erfreulicher als anfangs erwartet».

Insgesamt hat die «Zuckeri» heuer rund 750’000 Tonnen Rüben verarbeitet, davon sind 82’000 Tonnen Biorüben. Daraus konnten etwa 120’000 Tonnen Zucker gewonnen werden. Vergangenes Jahr noch wurden aus 814’000 Tonnen Rüben 125’000 Tonnen Zucker gewonnen. Die diesjährige Kampagne war die letzte von Werkleiter Pfauntsch. Er bleibt der Zuckerfabrik allerdings noch bis zu seiner Pensionierung Ende 2023 erhalten. Auf das neue Jahr übernimmt Steve Howe die Werkleitung.

Montag, 27. Dezember, 11:39 Uhr

Lebendkrippe in Romanshorn hatte viele Besucher

Die Lebenkrippe in Romanshorn.

Die Lebenkrippe in Romanshorn.

Bild: PD/Thomas Walliser Keel

(red) Die Lebendkrippe auf dem Gelände der katholischen Kirche Romanshorn hat vielen Kindern und Erwachsenen über Weihnachten ein paar besinnliche Momente beschert. Rund 500 Gläubige und Gwundrige besuchten die «Heilige Familie» mit ihren zwei Eseln und drei Schafen. Das in der Ostschweiz wohl einzigartige Angebot soll auch nächstes Jahr wieder vom 23. bis 25. Dezember den Menschen die Gegenwart Gottes in unserer Welt auf niederschwellige Weise nahebringen.

Montag, 27. Dezember, 10:09 Uhr

Ein Sirnacher an der Spitze der aufstrebenden Jungen Mitte Schweiz

Marc Rüdisüli aus Sirnach präsidiert die Junge Mitte Schweiz.

Marc Rüdisüli aus Sirnach präsidiert die Junge Mitte Schweiz.

Bild: Andrea Tina Stalder

(sme) Die Jungpartei der Mitte Schweiz erlebt einen Aufschwung. Alleine im ersten Coronajahr habe sich die Mitgliederzahl um 600 erhöht, sagt Marc Rüdisüli. Aktuell zähle man 3200 Mitglieder. Seit Oktober 2021 ist der 23jährige Sirnacher Präsident der Jungen Mitte Schweiz.

«Der Klimawandel und Corona haben bei vielen zum Interesse an politischen Prozessen geführt.»

«Für uns war aber auch wichtig, dass sich die CVP umbenannte.» Viele Junge hätten gesagt, dass sie sich jetzt mit der «Junge Mitte» identifizieren könnten, wohingegen sie das «C» im Parteinamen bisher abgehalten habe, der Partei beizutreten.

Montag, 27. Dezember, 9:13 Uhr

Kreuzlingen: Selbstunfall im fahrunfähigen Zustand

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Sonntagabend in Kreuzlingen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 24-jährige Autofahrer kurz nach 20.30 Uhr auf der Egelseestrasse in Richtung Remisbergkreisel unterwegs. Vor dem Kreisel verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam rechts von der Strasse ab und prallte in einen Betonsockel und eine Mauer. Verletzt wurde beim Unfall niemand. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Der Schweizer wurde durch die Einsatzkräfte als fahrunfähig beurteilt, die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Sonntag, 26. Dezember, 17:52 Uhr

Die Regierungsrätin flog mit dem Armeechef in den Kosovo.

SP-Regierungsrätin Cornelia Komposch.

SP-Regierungsrätin Cornelia Komposch.

Bild: Donato Caspari

Cornelia Komposch reiste kurz vor Heiligabend im Bundesratsjet in den Balkan. Mit einer Schweizer Delegation rund um Korpskommandant Thomas Süessli, Chef der Armee, besuchte die Thurgauer Sicherheitsdirektorin Schweizer Militärangehörige in Pristina und Sarajevo. «Beeindruckt haben mich die Begeisterung und das hohe Engagement der Frauen und Männer der Schweizer Kfor/Eufor-Mitglieder für ihren Auftrag: Die Förderung des Friedens unter den verschiedenen Völkern und der Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung», teilt sie auf Anfrage mit.

Für die Kosovo-Friedensmission Kfor sind knapp 200 Frauen und Männer der Schweizer Armee im Einsatz. Ausserdem beteiligen sich 26 Schweizer Armeeangehörige an der Mission Eufor in Bosnien-Herzegowina. Der Einsatz der Friedenstruppen bleibe wichtig, die Situation habe sich jüngst sogar verschärft, sagte Süessli im Rahmen dieses Truppenbesuchs in einem Interview mit dem «Sonntagsblick». Cornelia Komposch sagt, die überall noch immer erkennbaren Zeugen des Krieges haben sie sehr nachdenklich gestimmt.

«Die Sicherheit im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina ist sehr labil und der Einsatz der Swisscoy deshalb sinnvoll und wichtig.»

Für die Weihnachtsfeier in einer mit einem Christbaum geschmückten Mehrzweckhalle in Pristina hatte die Thurgauer Regierungsrätin gemäss «Blick» Panettone für die Soldatinnen und Soldaten im Gepäck. (sme)

Sonntag, 26. Dezember - 14:20 Uhr

Arbon: IG pro Riva ist zuversichtlich

Das Referendum «Gestaltungsplan Riva» ist zustande gekommen. Die Interessengemeinschaft pro Riva sieht der Volksabstimmung optimistisch entgegen. Sie wird noch vermehrt mit Informationen über dieses für Arbon wichtige Projekt an die Stimmberechtigten von Arbon gelangen.

Die Interessengemeinschaft pro Riva möchte die Bevölkerung vom Projekt überzeugen.

Die Interessengemeinschaft pro Riva möchte die Bevölkerung vom Projekt überzeugen.

Illustration: pd

Die Interessengemeinschaft pro Riva ist überzeugt, mit den bereits vorliegenden Argumenten wie öffentliche Nutzung der Riva-Umgebung, geringerer Fussabdruck und Saal-, Restaurations- und Hotellerie- Betrieb die Bevölkerung vom Projekt überzeugen zu können. Wichtig erscheint der Interessengemeinschaft, dass zusätzlich zum Gestaltungsplan zeitgleich über die Zonenplanänderung abgestimmt werden kann, wie dies beim Projekt «Stadthof» geschieht. (red)

Samstag, 25. Dezember - 15:44 Uhr

Waldhüttenbrand in Gachnang

In Gachnang hat am Samstag eine Waldhütte gebrannt. Gemäss der Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau wurde beim Vorfall niemand verletzt. Die Polizei sucht Zeugen, Beim Brand einer Waldhütte am Samstag in Gachnang entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei stand die Hütte bereits in Vollbrand.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei stand die Hütte bereits in Vollbrand.

Bild: kapo

Kurz nach 13.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass im Tobelweiherwald eine Waldhütte brenne. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei stand die Hütte bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr Gachnang war rasch vor Ort und brachte das Feuer unter Kontrolle. Beim Brand wurde niemand verletzt, der Sachschaden könne noch nicht beziffert werden.

Die Brandursache ist noch unbekannt. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Angaben zum Brand machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden. (kapo/Y.B.)

Samstag, 25. Dezember - 14:28 Uhr

Von der Strasse abgekommen, Mutter und Kind verletzt

Mutter und Tochter mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Mutter und Tochter mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Kapo SG

Bei einem Selbstunfall am Samstag in Herdern ist eine Autofahrerin und ihr Kind verletzt worden. Sie mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, war die Autofahrerin kurz vor 10.30 Uhr auf der Pfynerstrasse in Richtung Herdern unterwegs gewesen. Aus noch unbekannten Gründen verlor sie in einer Linkskurve die Kontrolle über ihr Auto und geriet auf die Gegenfahrbahn. Das Fahrzeug kam von der Strasse ab, überschlug sich und kam in einem abfallenden Waldstück zum Stillstand.

Die 35-Jährige wurde mittelschwer und ihr 5-jähriges Kind leicht verletzt. Beide mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei Thurgau klärt die Unfallursache ab. (Kapo/tn)

Freitag, 24. Dezember - 13:26 Uhr

Alkoholisierter Autofahrer verursacht mit Schlenker Unfall

Bei einer Kollision zwischen zwei Autos ist am Donnerstag in Guntershausen bei Aadorf Sachschaden enstanden. Ein alkoholisierter Mann musste seinen Führerausweis abgeben.

Ein 59-jähriger Autofahrer war laut Angaben der Thurgauer Kantonspolizei kurz vor 21.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Eschlikon unterwegs. Ausgangs Guntershausen wollte er den Wagen eines 34-Jährigen überholen. Dieser machte gleichzeitig einen Schlenker nach links, worauf es zur Kollision kam.

Verletzt wurden niemand, es entstand geringer Sachschaden. Die Atemalkoholprobe ergab beim 34-jährigen Schweizer einen Wert von 0,8 Promille. Sein Führerausweis wurde eingezogen. (kapo/dwa)

Freitag, 24. Dezember, 09:59 Uhr

Hackbraten und Stille Nacht bei Hausi

Hausi Leutenegger singt bei den Weihnachtsliedern jeweils selbst nicht mit.

Hausi Leutenegger singt bei den Weihnachtsliedern jeweils selbst nicht mit.

Bild: Picasa

Wie feiert eigentlich Kult-Thurgauer Hausi Leutenegger (81) dieses Jahr Weihnachten? Wie er gegenüber Watson erzählt, ist er gestern von den Kanarischen Inseln zurück in die Schweiz geflogen, um in seiner Genfer Villa mit seiner Frau, deren Schwester und der Schwiegermutter bei Hackbraten und Kartoffelstock Heiligabend zu verbringen. Wichtig ist für den Unternehmer vor allem Musik, um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

«Bereits am Morgen des 24. Dezember lasse ich ‹Stille Nacht› laufen. Da werden sehr viele Kindheitserinnerungen wach», erzählt der ehemalige Bobfahrer in der Weihnachtsausgabe vom «Blick». Am Abend würden dann in der Familie Weihnachtslieder gesungen werden. Er selbst beschränkt sich bei dieser Tradition allerdings aufs Zuhören. Hausi: «Es gibt genau zwei Dinge, die ich nicht kann: jassen und singen.» Und vielleicht noch das Englischsprechen. Laut Hausi soll das nämlich das einzige gewesen sein, das ihm für eine James-Bond-Rolle einst im Weg gestanden sei. (aye)

Freitag, 24. Dezember, 09:57 Uhr

Der HC Thurgau verpflichtet Devin Stehli

Devin Stehli spielt ab kommender Saison für den HC Thurgau.

Devin Stehli spielt ab kommender Saison für den HC Thurgau.

Bild: Maria Schmid

Der HC Thurgau teilte in einer Medienmitteilung mit, dass für die kommende Saison 2022/23 der 21-jährige Devin Stehli verpflichtet werden konnte. Der Stürmer wechselt für die nächste Spielzeit aus der Organisation des EVZ zu den Thurgauer Leuen. Stehli konnte in der laufenden Saison in 26 Spielen für die EVZ Academy 10 Skorerpunkte sammeln und auch bereits einige Spiele für den EVZ in der National League bestreiten. (pd/fra)

Donnerstag, 23. Dezember, 17:10 Uhr

Kein Sauerteigbrot mehr: «Pano Brot & Kaffee» stellt vorerst den Betrieb ein

Besitzer Peter Schnückel hatte das Lokal im Erdgeschoss des Romanshorner Kornhauses erst vor einem Jahr eröffnet.

Besitzer Peter Schnückel hatte das Lokal im Erdgeschoss des Romanshorner Kornhauses erst vor einem Jahr eröffnet.

Bild: Reto Martin

Das «Pano Brot & Kaffee» im Kornhaus bleibt bis auf weiteres geschlossen. «Die aktuelle Lage verbunden mit den Bestimmungen vom Bund haben uns leider dazu gezwungen, den Betrieb aufzugeben», heisst es in einem Brief der Gastgeber an Freude und Gäste. In den sozialen Medien ist das Bedauern gross über das Aus. Möglicherweise geht es aber weiter.
Die Kornhaus Romanshorn AG schreibt auf ihrer Webseite von einer Winterpause bis Ende März aufgrund der widrigen Umstände. (mso)

Donnerstag, 23. Dezember, 14:56 Uhr

Wortwörtlich eine Schweinerei: Landwirt kümmerte sich nicht um kranke Muttersauen

Ein Thurgauer Bauer behandelte zwei kranke Muttersauen nicht korrekt. Dafür wurde er verurteilt.

Ein Thurgauer Bauer behandelte zwei kranke Muttersauen nicht korrekt. Dafür wurde er verurteilt.

Bild: Andrea Tina Stalder

Das Bezirksgericht Weinfelden hat in einer Verhandlung einen Thurgauer Landwirten zu sieben Monaten unbedingter Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte während mehrere Wochen zwei kranke Muttersauen nicht richtig gepflegt. Ein Tier hatte bereits Eitrige Wunden an den Hinterläufen. Eine Obduktion ergab, dass beide Tiere leiden mussten. Da der Mann bereits zweifach wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz verurteilt wurde, entschied sich das Richtergremium, ihm eine unbedingte Gefängnisstrafe von sieben Monaten aufzuerlegen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (sba)

Donnerstag, 23. Dezember, 14:08 Uhr

Der Oberkapitän Erich Hefti geht von Bord

Nach vierzig Jahren im Dienst der Schifffahrt tritt Oberkapitän Erich Hefti per 31. Dezember in den Ruhestand. Auf seiner letzten Ausfahrt als Oberkapitän am 28. Dezember wird er mit der Fähre von Romanshorn nach Friedrichshafen fahren. Mit dem Abgang von Erich Hefti gehe bei der Bodensee Schifffahrt eine Ära zu Ende, heisst es in einer Medienmitteilung der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt AG.

Als Matrose trat Erich Hefti 1981 in die heutige Schweizerische Bodensee-Schifffahrt AG ein.

Als Matrose trat Erich Hefti 1981 in die heutige Schweizerische Bodensee-Schifffahrt AG ein.

Bild: Donato Caspari

Seit 1996 amtete Hefti als Oberkapitän für die Schweizer Schiffsflotte. 2011 wurde er zum Leiter Nautik und Werft der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt AG befördert und war in dieser Funktion fortan auch für die Werft verantwortlich. Die Liebe zur Schifffahrt wurde Hefti in die Wiege gelegt: schon sein Vater ist Ausbildungskapitän auf dem Bodensee gewesen. (red.)

Donnerstag, 23. Dezember, 14:04 Uhr

«Wir lassen das Unnötige sein»: Marianne und Beat Meier erhalten den Umweltpreis der Gemeinde Egnach

Checkübergabe: Agnes Stucki, Bereichsleiterin Bau und Umwelt, die Preisträger Marianne und Beat Meier, Gemeindepräsident Stephan Tobler und Gemeinderat Luzi Tanner,

Checkübergabe: Agnes Stucki, Bereichsleiterin Bau und Umwelt, die Preisträger Marianne und Beat Meier, Gemeindepräsident Stephan Tobler und Gemeinderat Luzi Tanner,

Bild: PD

Einfach und effizient ist das Konzept des Ehepaars Meier, um einen möglichst kleinen ökologischen Fussabdruck in der Umwelt zu hinterlassen: «Wir machen, was uns vernünftig erscheint, und lassen das Unnötige sein», sagt Beat Meier. Damit überzeugten die beiden die Jury der Gemeinde Egnach für den mit 1000 Franken dotierten Umweltpreis. Ein 46 Jahre altes Wohnhaus total zu sanieren und energietechnisch auf Vordermann zu bringen, sei bemerkenswert, sagte Gemeindepräsident Stephan Tobler bei der Checkübergabe am Mittwoch. Das Ehepaar hat dieses Jahr die Gebäudehülle gedämmt. Ausserdem wurde das Eternitdach saniert und eine Photovoltaik Anlage montiert. Die Meiers leben sehr umweltbewusst. Sie fliegen nicht in die Ferien, sondern fahren mit dem Zug - auch ins Ausland. Sie besitzen kein Auto, sondern benutzen Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel, und kaufen saisonale und regionale Produkte ein. Ihr Naturgarten bietet vielen Pflanzen und Tieren Lebensraum. (tk)

Donnerstag, 23. Dezember, 13:44 Uhr

Theatergruppe Wängi sagt Aufführungen ab

Die Theatergruppe Wängi bedauert die Absage ihrer Aufführungen.

Die Theatergruppe Wängi bedauert die Absage ihrer Aufführungen.

Bild: Maya Heizmann

Coronabedingt muss die Theatergruppe Wängi auch in diesem Winter auf die Aufführung ihres neuen Stückes verzichten. Das längst eingeprobte «No Body Like Jimmy» soll nun im kommenden Jahr anlässlich des 111-Jahr-Jubiläums des Vereins auf die Bühne kommen. (kuo)

Donnerstag, 23. Dezember, 12:39 Uhr

Matthias Gehring kehrt zur Privatwirtschaft zurück

SVP-Politiker Matthias Gehring ist bald nicht mehr Gemeindepräsident.

SVP-Politiker Matthias Gehring ist bald nicht mehr Gemeindepräsident.

Bild: Ralph Ribi

Am 31. Dezember endet die Amtszeit von Matthias Gehring (SVP) als Gemeindepräsident von Hauptwil-Gottshaus. «Ich habe den Job als spannendste Aufgabe erlebt, die man haben kann und möchte keinen Tag missen», sagt er. Gehring kehrt in die Privatwirtschaft zurück, schliesst ein Comeback in der Politik aber nicht aus. (st)

Donnerstag, 23. Dezember, 11:42 Uhr

Das waren die schönsten Thurgauerinnen und Thurgauer im 2021

Sie landete auf Platz 39: Moderatorin Mona Vetsch.

Sie landete auf Platz 39: Moderatorin Mona Vetsch.

Bild: Donato Caspari

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sind die schönsten im ganzen Land? Darüber hat sich die «Glückspost» Gedanken gemacht und die fünfzig Traumfrauen und Traummänner des Landes gekürt. Bei den Frauen wurden gleich zwei SRF-Aushängeschilder gewählt: Moderatorin Mona Vetsch (Platz 39) und Sportredaktorin Anette Fetscherin (Platz 44).

Bei den Traummännern räumten gleich fünf Thurgauer ab. Kultfigur und Unternehmer Hausi Leutenegger schaffte es am höchsten hinauf, nämlich auf Platz 21, dicht gefolgt von Schwinger und «Thurgauer des Jahres» Samuel Giger (Platz 27), Sportreporter Lukas Studer (Platz 28), und mit etwas Abstand Hackbrettspieler Nicolas Senn (Platz 40) und Paralympischer Sportler des Jahres Marcel Hug (Platz 45).

Noch schöner als der Samuel Giger war in diesem Jahr anscheinend nur Hausi Leutenegger.

Noch schöner als der Samuel Giger war in diesem Jahr anscheinend nur Hausi Leutenegger.

Bild: Donato Caspari

Viel wichtiger als das Aussehen war, laut der «Glückspost», allerdings die Persönlichkeit, der Erfolg und die Ausstrahlung, um zu den schönsten Schweizerinnen und Schweizern gekürt zu werden. (aye)

Donnerstag, 23. Dezember, 11:24 Uhr

Pfarrei St. Anna setzt auf Gesprächsgruppen statt traditionellem Gottesdienst

«Fang an!» heisst das neue Format für den Gottesdienst in Frauenfeld.

«Fang an!» heisst das neue Format für den Gottesdienst in Frauenfeld.

Bild: PD

Pünktlich zum neuen Jahr organisiert die Pfarrei St. Anna Frauenfeld ein neues Gottesdienstformat namens «Fang an!». Im Gegensatz zu traditionellen Predigten steht der gemeinsame Austausch im Vordergrund und es dürfen alle Teilnehmenden mitdiskutieren. Die erste Runde geht am Samstag, 1. Januar um 19 Uhr in der katholischen Stadtkirche St.Nikolaus über die Bühne. Danach finden die Gottesdienste jeweils am ersten Samstag des Monats zur selben Zeit am besagten Ort statt. Maximal 50 Personen dürfen teilnehmen. Es wird kein Zertifikat benötigt, allerdings gilt die Maskenpflicht. (kia)

Donnerstag, 23. Dezember, 10:52 Uhr

Lebendige Geschenke: Kleintiere leiden öfters als Hunde und Katzen

Oft werden Kleintiere in viel zu kleinen Gehegen gehalten.

Oft werden Kleintiere in viel zu kleinen Gehegen gehalten.

Bild: Andrea Stalder

Es kommt vor, dass Tiere zu Weihnachten auf dem Wunschzettel stehen und auch verschenkt werden. Gerade bei Katzen und Hunden kommt dies jedoch nicht mehr häufig vor. «Nach Weihnachten stellen wir im Tierheim keine vermehrten Abgaben von Hunden und Katzen fest», sagt Bea Baumann, Präsidentin der Tierhilfe Schweiz in Mattwil. Dennoch: Gerade Kleintiere wie Meerschweinchen, Mäuse oder Hasen seien oft Opfer von verantwortungslosem Handeln, so Baumann. Häufig werden sie nach einem Spontankauf auch falsch gehalten. Baumann:

«Die Tiere überleben in solchen Fällen nicht lange. Sie werden falsch gefüttert, komplett vernachlässigt und das Gehege nicht geputzt»

Laut Baumann werde nicht darüber nachgedacht, was die Tiere über die Jahre benötigen werden. Wichtig sei, dass sie niedlich seien. Viele Leute seien auch nicht bereit, die Tierarztkosten zu übernehmen, die höher sind als der Anschaffungspreis. So kommt es vor, dass Kleintiere ausgesetzt oder getötet werden. (jol)

Donnerstag, 23. Dezember, 10:03 Uhr
Geschichtenerzählerin Margrit Früh liest morgen zum letzten Mal vor.

Geschichtenerzählerin Margrit Früh liest morgen zum letzten Mal vor.

Bild: Tobias Garcia

Ende einer Heiligabend-Tradition

Angefangen hat es mit einem Weihnachtssäuli. Aber jetzt sei es an der Zeit, sagt Margrit Früh. «Ich will aufhören, solange ich noch kann.» Diesen Heiligabend erzählt die ehemalige Direktorin des Historischen Museums Thurgau letztmals ihre Weihnachtsgeschichten im Schloss. 1993 begann sie damit, in den Anfangszeiten noch mit Fremdliteratur. Ab dem Jahr 2000 hat die 80-Jährige jährlich zwei Weihnachtsgeschichten für ihr Publikum erfunden. Wichtige Inspiration waren ihr dabei Objekte aus der Sammlung des Museums. (ma)

Donnerstag, 23. Dezember, 08:44 Uhr

Feuerwehr musste wegen eines Geschirrspülers ausrücken

Der Brand in Kreuzlingen konnte durch eine Angehörige gelöscht werden, noch bevor die Feuerwehr auftauchte.

Der Brand in Kreuzlingen konnte durch eine Angehörige gelöscht werden, noch bevor die Feuerwehr auftauchte.

Bild: Hannes Thalmann

Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Wiesentalweg bemerkte am Mittwoch kurz nach 17 Uhr einen Brand in ihrer Küche und schlug Alarm. Die Feuerwehr Kreuzlingen war rasch vor Ort, kam jedoch nicht zum Löscheinsatz. Das Feuer im Bereich des Bedienteils des Geschirrspülers konnte bereits durch einen Angehörigen der Frau gelöscht werden. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steht ein technischer Defekt als Brandursache im Vordergrund. (red.)

Donnerstag, 23. Dezember, 06:35 Uhr

Hörhauserin setzt sich seit 2016 für nachhaltige Entwicklung in Kenia ein

Susi Gubler aus Hörhausen engagiert sich seit vielen Jahren für Bildung und Infrastruktur in Kenia.

Susi Gubler aus Hörhausen engagiert sich seit vielen Jahren für Bildung und Infrastruktur in Kenia.

Bild: PD

«Es macht mir extrem viel Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten und zu sehen, was alles entstanden ist», erzählt Susi Gubler gegenüber «Tele Top». Die Hörhauserin setzt sich seit 2016 in der internationalen Koalition «Co-Willing» für eine nachhaltige Entwicklung in Kenia ein. Dafür organisiert die ehemalige Lehrerin regelmässig Treffen zwischen kenianischen Aktivisten und Schweizer Fachspezialisten, etwa wie in dieser Woche mit dem Leiter der Restauratorenschule Romanshorn, Jürg Hofer.

Ziel ist es, das Land beim Aufbau einer guten Infrastruktur zu unterstützen. Mit Spenden aus der Schweiz konnten in Kenia so etwa auch schon erste Berufsschulen gebaut werden. «Wenn ich sehe, dass es davor keine Möglichkeit gab, sich beruflich ausbilden zu lassen und es jetzt Berufsbildung gibt, finde ich das fantastisch», freut sich Gubler. Die ehemalige britische Kolonie erlangte erst 1963 die Unabhängigkeit. Weil Kenia mit hoher Korruption und Kriminalität zu kämpfen hat, ist auch noch ein Besuch bei der Kapo Thurgau geplant. (aye)

Mittwoch, 22. Dezember, 17:25 Uhr

Andreas Netzle lädt zum Talk

Andreas Netzle

Andreas Netzle

Bild: PD

Ab dem nächsten Jahr startet der ehemalige Stadtpräsident Andreas Netzle mit einem eigenem TV-Format beim Lokalsender BodenseeTV Kreuzlingen, wie dieser in einer Mitteilung schreibt. «Unternehmen im Gespräch», so laute der Titel des neuen Fernsehformats, das Netzle ab Januar mit Wirtschaftsthemen in regelmässiger Folge beleben werde. Der ehemalige Chefredaktor der «Thurgauer Zeitung» und heutige Kommunikationsberater starte mit dem traditionsreichen Kreuzlinger Unternehmen Graf Skates. Das Gespräch mit Karl Graf und Petra Di Nardo-Graf soll am 20. und 21. Januar ausgestrahlt werden. (red.)

Mittwoch, 22. Dezember, 15:25 Uhr

Italienische Pastaproduktion im Thurgau

Im Laden kann man zuschauen, wie die Pasta entsteht.

Im Laden kann man zuschauen, wie die Pasta entsteht.

Bild: Ralph Ribi

Thomas Jucker und Mirjana Lazic produzieren seit kurzem Teigwaren im Tägerwiler «Pasta-Werk». Bis zu 100 Kilogramm Pasta wird hier pro Tag hergestellt. Die einzigartigen Ravioli sind der Bestseller im stationären Geschäft, online werden vor allem getrocknete Spaghetti, Fusilli oder Maccheroni ohne Füllung vertrieben. (ig)

Auch Ravioli werden im Pasta-Werk hergestellt.

Auch Ravioli werden im Pasta-Werk hergestellt.

Bild: Ralph Ribi
Mittwoch, 22. Dezember, 14:51 Uhr

Empfindlicher Schlag gegen das Organisierte Verbrechen

Die über 233 Kilogramm Kokain wurden sichergestellt.

Die über 233 Kilogramm Kokain wurden sichergestellt.

Bild: PD

Nach mehrmonatigen Ermittlungen durch die Kriminalpolizeidirektion Rottweil, in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg, der Direktion Spezialeinheiten, der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft Konstanz hatte sich der Tatverdacht gegen eine Gruppierung von neun Personen im Alter zwischen 31 und 56 Jahren erhärtet. Sie sollen im grossen Stil Kokain aus Süd- und Mittelamerika nach Deutschland geschmuggelt haben, um dieses im Süddeutschen Raum und der angrenzenden Schweiz zu vertreiben.

In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Konstanz erfolgte der zeitgleiche Zugriff an mehreren Orten in den Landkreisen Tuttlingen, Konstanz, Lörrach und Sigmaringen sowie in Giessen (Hessen) und Zürich (Schweiz) - unter der Einsatzleitung der Kriminalpolizeidirektion Rottweil. Da die hochprofessionell agierenden Täter teilweise bewaffnet waren, waren auch Spezialkräfte der Polizei im Einsatz. Zudem unterstützten Rauschgiftspürhunde und die Hubschrauberstaffel des Polizeipräsidium Einsatz die Massnahmen. Im Rahmen der Ermittlungen wurden grosse Mengen an Betäubungsmitteln, darunter 50 kg Cannabis und über 233 kg Kokain, sichergestellt. Das Kokain hat einen Strassenverkaufswert von über 50 Millionen Euro. Es handelt sich um eine der grössten, je in Baden-Württemberg sichergestellten Kokainmengen.

Auch mehrere zehntausend Euro an mutmasslichem Dealergeld, hochwertige Fahrzeuge, Unterlagen über internationale Finanzströme sowie beweiserhebliche digitale Datenträger konnten von den Beamten gesichert werden. Den Festgenommenen wird bandenmässiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Bei der Aktion wurden neun Personen festgenommen. Gegen sieben Täter wurden Haftbefehle erlassen. (red)

Mittwoch, 22. Dezember, 13:25 Uhr

Herr über 500’000 Päckli pro Tag sagt Adieu und blickt zurück

Titus Bütler leitet die Geschicke im Frauenfelder Paketpostzentrum seit den Anfängen Ende der 90er-Jahre.

Titus Bütler leitet die Geschicke im Frauenfelder Paketpostzentrum seit den Anfängen Ende der 90er-Jahre.

Bild: Tobias Garcia

Das Paketzentrum in Frauenfeld ist eines von drei grossen in der Schweiz, das jeden Tag durchschnittlich zwischen 300’000 und 400’000 Pakete verarbeitet. In der Vorweihnachtszeit wie jetzt sind es gar bis zu 500’000 Päckli täglich. Herr über diese Päckli ist Titus Bütler, Leiter des Paketpostzentrums Frauenfeld, das seit 1999 in Betrieb ist. Seither leitet Bütler die Geschicke der Päcklipost in Frauenfeld. Per Anfang Jahr verlässt der 54-Jährige seine bisherige Arbeitsstelle und blickt zurück auf chaotische Zustände zu Beginn, Meilensteine und Anekdoten. Denn einmal sind auf einem Förderband drei Goldbarren aus einem Päckli gefallen. «Da sieht man mal das Vertrauen, das die Leute in die Post haben», witzelt Bütler, der den Inhaber umgehend informierte und ihm die Goldbarren sicher zukommen liess. (sko)

Mittwoch, 22. Dezember, 11:24 Uhr

Betrunkene Autofahrerin in Opfershofen aus dem Verkehr gezogen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Opfershofen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 21.30 Uhr an der Bürglenstrasse eine Autofahrerin. Weil der Atemalkoholtest bei der 60-jährigen Schweizerin einen Wert von 0,76 mg/l ergab, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe an. Ihr Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Mittwoch, 22. Dezember, 10:45 Uhr

Nordmann-Tannen sind beliebt

Harald Jöhr schleppt einen Christbaum übers Feld.

Harald Jöhr schleppt einen Christbaum übers Feld.

Bild: Mario Testa

Die Christbaumverkäufer im Thurgau gehen in den Schlussspurt. Wie schon im vergangenen Jahr sind die Verkaufszahlen hoch. Besonders gefragt sind grosse Nordmann-Tannen – zudem haben sich viele Käuferinnen und Käufer früher als sonst einen Christbaum besorgt. Eine Baumknappheit bestehe jedoch nicht, sagt Baumschulist Harald Jöhr aus Weinfelden. «Wir haben genug Bäume. Aber in der Innerschweiz wird es wohl schon eher knapp, die hatten Hagelschläge, von welchen wir glücklicherweise verschont blieben.»

Mittwoch, 22. Dezember, 10:08 Uhr

Neuer Leiter für den Verein Soziale Dienste Untersee & Rhein

SP-Kantonsrat Turi Schallenberg übernimmt die Geschäftsleitung.

SP-Kantonsrat Turi Schallenberg übernimmt die Geschäftsleitung.

Bild: PD

Der neu gegründete Verein Soziale Dienste Untersee & Rhein hat einen Geschäftsleiter. Turi Schallenberg wird auf 1. Mai 2022 die beiden Abteilungen Soziale Dienste in Diessenhofen und die Berufsbeistandschaft in Steckborn führen. Er bringt eine grosse Berufserfahrung als ehemaliger Amtsleiter der Sozialen Dienste der Stadt Frauenfeld und als Hauptabteilungsleiter Sozialversicherungen der Stadt Winterthur mit. Der Verein betreut die Sozialen Dienste neu von 8 Gemeinden und die Berufsbeistandschaft für 9 Gemeinden dem Untersee und Rhein entlang. Total werden die Dienste für ein Einzugsgebiet von rund 20’000 Einwohnerinnen und Einwohner sichergestellt. (red)

Mittwoch, 22. Dezember, 09:54 Uhr

Nachbar konnte den Brand löschen

Ein Brand - verursacht durch eine Kerze - konnte schnell gelöscht werden.

Ein Brand - verursacht durch eine Kerze - konnte schnell gelöscht werden.

Bild: PD

(kapo) Eine Bewohnerin eines Wohnhauses an der Weinbergstrasse in Ettenhausen bemerkte kurz vor 22.30 Uhr Rauch in einem Zimmer und schlug Alarm. Die Feuerwehr Aadorf war rasch vor Ort, kam jedoch nicht zum Löscheinsatz. Das Feuer konnte vorgängig durch einen Nachbarn gelöscht werden. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau ist der Brand auf eine Kerze zurückzuführen, die die 15-Jährige unbeaufsichtigt auf einem Holzregal brennen liess.

Mittwoch, 22. Dezember, 09:52 Uhr

Betrunkener Autofahrer kracht in Gartenzaun

Ein Autofahrer krachte in Berg in einen Gartenzaun. Er war betrunken.

Ein Autofahrer krachte in Berg in einen Gartenzaun. Er war betrunken.

Bild: Severin Bigler

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Dienstagabend nach einem Selbstunfall in Berg seinen Führerausweis abgeben. Der Autofahrer war gegen 19.30 Uhr auf der Ottenbergstrasse dorfauswärts unterwegs. Höhe der Verzweigung mit der Leberenstrasse geriet er mit dem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Gartenzaun. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der 33-Jährige an, einem Tier ausgewichen zu sein.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt, der Sachschaden ist mehrere hundert Franken hoch. Weil die Atemalkoholprobe beim Schweizer einen Wert von 0,46 mg/l ergab - was knapp einer Promille entspricht -, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Mittwoch, 22. Dezember, 09:00 Uhr

Thurgauerin des Tages: Marlies Remy

Marlies Remy schreibt bereits seit fast sieben Jahren in ihrem Blog über die Bewohnerinnen und Bewohner von Jaun.

Marlies Remy schreibt bereits seit fast sieben Jahren in ihrem Blog über die Bewohnerinnen und Bewohner von Jaun.

Bild: PD

Von den Einheimischen wird sie auch «Die Chronistin» genannt. Die Thundorferin Marlies Remy verschlug es nach ihrer absolvierten Kochlehre in die entlegene Gemeinde Jaun im Kanton Freiburg. «Dort sind mir im Restaurant Gäste aufgefallen, die ein ganz seltsames Deutsch sprachen», erzählt sie gegenüber der «Freiburger Nachrichten». Das bewog die Thurgauerin dazu, einen Blog zu starten, über die Erfahrungen als Auswärtige, die mittlerweile aufgrund der Liebe schon seit bald dreiundzwanzig Jahren in der Bergregion lebt.

Seit mittlerweile fast sieben Jahren schreibt Marlies Remy kurze Texte über die Gemeinde Jaun und ihre Bewohnerinnen und Bewohnern. Jetzt erscheinen diese Beiträge sogar bald als Buch. (aye)

Dienstag, 21. Dezember, 17:05 Uhr

Booster-Impfungen in Frauenfeld

An vielen verschiedenen Orten in Frauenfeld sind Auffrischungsimpfungen möglich.

An vielen verschiedenen Orten in Frauenfeld sind Auffrischungsimpfungen möglich.

Bild: Keystone

«Im Kanton Thurgau sind ab dem 21. Dezember 2021 Auffrischungsimpfungen neu schon vier Monate nach der letzten Immunisierung möglich», schreibt die Stadt Frauenfeld in einer Medienmitteilung.

So werden laut dem Schreiben der Stadt vom 24. Januar 2022 bis 28. Januar 2022 im Casino am Bahnhofplatz 76b die Impfungen von Biontech/Pfizer und Moderna verabreicht und vom 21. Februar 2022 bis 24. Februar 2022 nochmals in der Konvikthalle. Eine Anmeldung sei per sofort online möglich. Weiter könne auch in Apotheken geimpft werden. Die Passage Apotheke AG impfe Biontech/Pfizer und Moderna. Sie bietet laut Mitteilung ebenfalls Online-Termine an. Die Rathaus Apotheke und die TopPharm Schlossapotheke bieten Impfungen von Moderna an. Alles Wissenswerte rund um die Covid-19- Impfung – sowie aktuelle Informationen zum Impfen von Kindern und Jugendlichen – gibt es auf der Website des Kantons. (pd)

Dienstag, 21. Dezember, 16:23 Uhr

Das Thurgauer Wimmelbuch gibt es wieder zu kaufen

Das Wimmelbuch «Auf dem Bauernhof» ist das erste einer neuen Reihe.

Das Wimmelbuch «Auf dem Bauernhof» ist das erste einer neuen Reihe.

Bild: PD

Drei Jahre nach der ersten Veröffentlichung steht das beliebte Wimmelbuch aus dem Thurgau erneut in den Verkaufsregalen. Das Wimmelbuch gibt anhand von real gezeichneten Bauernhöfen Einblick in die unterschiedlichsten Thurgauer Landwirtschaftsbetriebe.

Es hat den Titel «Auf dem Bauernhof» und macht den Anfang einer ganzen Reihe von neuen Wimmelbüchern. Nächstes Jahr folgt schon ein weiteres Buch mit dem Thema «Am Schwingfest». Verkauft werden die Bücher über den eigenen Online-Shop (www.dreifach-shop.ch), Buchhandlungen und über weitere regionale Partner. (pd)

Dienstag, 21. Dezember, 15:51 Uhr

Zwei Autos kollidieren in Leimbach – zwei Personen im Spital

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Bild: PD

Nach der Kollision zwischen zwei Autos in Leimbach wurden am Dienstag zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei war eine 21-jährige Autofahrerin kurz nach 12:30 Uhr auf der Guntersriedstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs und wollte diese in Richtung Guntershausen überqueren. Dabei sei es zur Kollision mit dem vortrittsberechtigten Auto einer 58-Jährigen gekommen, die auf der Hauptstrasse in Richtung Leimbach fuhr. Durch den Aufprall seien beide Fahrzeuge ins angrenzende Wiesland geschleudert worden, wo sie zum Stillstand kamen.

Beide Beteiligten wurden verletzt und mussten laut Kantonspolizei vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist einige zehntausend Franken hoch. (pd)

Dienstag, 21. Dezember, 15:15 Uhr

Frauenfeld hat das Anders-Stokholm-Syndrom

So sieht der Sticker aus.

So sieht der Sticker aus.

Bild: Rahel Haag

Seit kurzem sieht man da und dort in der Frauenfelder Innenstadt Aufkleber mit dem Konterfei von Stadtpräsident Anders Stokholm. Dazu heisst es: «MAL ES ANDERS STOKHOLM SYNDROM». Die Urheberschaft der Sticker ist unbekannt. Stokholm selber musste lächeln, als er sein nicht mehr ganz aktuelles Bild kleben sah. Denn er trägt schon länger nicht mehr Bart.

Was es mit dem Stockholm-Syndrom und Frauenfelds Stadtpräsident auf sich hat, darüber kann nur gemutmasst werden. (ma)

Dienstag, 21. Dezember, 14:55 Uhr

Zahlreiche Einsätze wegen «Corona-Spaziergängen»

Die sogenannten «Corona-Spaziergänge» häufen sich. Auf dem Bild sind Polizisten in Thüringen (DE) zu sehen, die nach so einem Spaziergang die Strasse absperren.

Die sogenannten «Corona-Spaziergänge» häufen sich. Auf dem Bild sind Polizisten in Thüringen (DE) zu sehen, die nach so einem Spaziergang die Strasse absperren.

Bild: Keystone

Nach verschiedensten Aufrufen, zumeist über die sozialen Medien, ist es am Montag in den vier Landkreisen Konstanz, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Rottweil zu insgesamt 15 Polizeieinsätzen aufgrund von Versammlungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gekommen. Dies schreibt das Polizeipräsidium Konstanz (DE) in einer Medienmitteilung.

Die nicht angemeldeten Aufzüge in Form sogenannter «Spaziergänge» verliefen laut Polizeipräsidium in fast allen Fällen ohne besondere Vorkommnisse. Insgesamt seien 2330 Versammlungsteilnehmer registriert worden. Die höchsten Teilnehmerzahlen mit jeweils 500 wurden aus Villingen und Rottweil vermeldet. In Singen erfolgte vorab per Allgemeinverfügung durch die Versammlungsbehörde ein Versammlungsverbot. Die trotz Verbots festgestellten Teilnehmer müssen laut der Mitteilung mit empfindlichen Sanktionen rechnen. Insgesamt seien vier Strafverfahren und 30 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. Weiterhin wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen. (pd)

Dienstag, 21. Dezember, 14:15 Uhr

Nach Brandstiftungen in Hörhausen und Wigoltingen: Züsler kommt bald vor Gericht

Die Folgen der Flammen in Hörhausen: die Lager- und Produktionshalle der Schreinerei Eugster in Schutt und Asche.

Die Folgen der Flammen in Hörhausen: die Lager- und Produktionshalle der Schreinerei Eugster in Schutt und Asche.

Bild: Andrea Stalder

Vor zwei Jahren sind eine Abstellfläche in Wigoltingen sowie die Schreinerei Eugster in Hörhausen einem Flammeninferno zum Opfer gefallen. Die Schadenssumme beträgt über 2,5 Millionen Franken. Ein Verdächtiger wurde nur wenige Tage danach festgenommen. Es dauerte allerdings, bis er die Tat gestand. Nun muss er sich bald vor Bezirksgericht Weinfelden verantworten. (jab)

Dienstag, 21. Dezember, 13:50 Uhr

Gemeinde Islikon sagt Latäri 2022 ab

Bei der Latäriveranstaltung ziehen Schülerinnen und Schüler der Primarschule mit selbst gebastelten Laternen durch Islikon. Anschliessend gibt es jeweils ein Feuerwerk.

Bei der Latäriveranstaltung ziehen Schülerinnen und Schüler der Primarschule mit selbst gebastelten Laternen durch Islikon. Anschliessend gibt es jeweils ein Feuerwerk.

Bild: Nana Do Carmo

Im Jahr 2022 wird es wohl nichts mit dem Latäri in Islikon. Der Vorstand des Dorfvereins hat entschieden, die Latäriversammlung am 27. März 2022 nicht stattfinden zu lassen. Dies schreibt der Dorfverein in einer Medienmitteilung. Als Begründung nennt der Verein die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie mit Omikron und der aktuellen gesetzlichen Covid-19 Vorschriften sowie der fehlenden Planungssicherheit. Der Vorstand des Dorfvereins habe für den Entscheid mit der Primarschulgemeinde Gachnang Rücksprache gehalten, schreibt er in der Mitteilung. (pd)

Dienstag, 21. Dezember, 13:18 Uhr

Streit um Strassenbeleuchtung in Bettwiesen

In der Kurve beim südlichen Bettwieser Dorfeingang leuchteten die Strassenlampen während einiger Wochen nur noch bis 21 Uhr.

In der Kurve beim südlichen Bettwieser Dorfeingang leuchteten die Strassenlampen während einiger Wochen nur noch bis 21 Uhr.

Bild: Miguel Lo Bartolo

Das kantonale Tiefbauamt hatte für eine kurze Zeit die Beleuchtungszeit der Strassenlampen am südlichen Bettwieser Ortseingang gekürzt. Die Kandelaber leuchteten statt bis 24 Uhr nur noch bis 21 Uhr, dazu noch reduziert. Der ehemalige Gemeindepräsident Clemens Dahinden kritisiert die Handhabe des Tiefbauamtes scharf. Denn die Anpassung soll auf Geheiss einzelner Anwohner vorgenommen worden sein. Ausserdem habe man damit laut Dahinden unnötigerweise die Gefahr für den Langsamverkehr und die Fussgänger erhöht. Die Beleuchtungszeit wurde mittlerweile in Absprache mit der Politischen Gemeinde und den Technischen Werken wieder verlängert, die Kandelaber leuchten indes weiterhin gedimmt. (mlb)

Dienstag, 21. Dezember, 11:37 Uhr

130 Leimbacher wollen Tempo 30 im Ort – auch für mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Gemeindepräsident Kilian Germann empfängt die 126 Unterschriften von Carmen Garbini Müller.

Gemeindepräsident Kilian Germann empfängt die 126 Unterschriften von Carmen Garbini Müller.

Bild: Monika Wick

Carmen Garbini Müller hat Bürglens Gemeindepräsident Kilian Germann 126 Unterschriften überreicht. Die Forderung: die Oberholzstrasse, die Heimenhoferstrasse und die Dorfstrasse, die auch von Schulkindern oder Bewohnern einer sozialtherapeutischen Lebensgemeinschaft genutzt werden, sollen in Tempo-30-Zonen umgewandelt werden. Aktuell rollt der Verkehr mit bis zu 50 Stundenkilometern durch die Quartierstrassen in Leimbach. Darin sieht sie eine Gefahr für die schwächeren, schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmer.

«Erschwerend kommt hinzu, dass Trottoir fehlen oder auf der Strasse parkierende Autos die Sicht versperren», sagt Garbini Müller, selber Mutter von zwei kleinen Kindern. Bis zu 40 Schulkinder sind täglich von der gefährlichen Strassensituation betroffen, erklärt Garbini. (sba)

Dienstag, 21. Dezember, 10:47 Uhr

Kantonspolizei ermittelt Raser mit 251 Stundenkilometern

Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Autofahrer ermittelt, der mit 251 Stundenkilometern unterwegs war.

Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Autofahrer ermittelt, der mit 251 Stundenkilometern unterwegs war.

Bild: Sandra Ardizzone

Die Kantonspolizei Thurgau konnte den Raser fassen, der am 10. Juni, kurz vor 2 Uhr, auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St. Gallen von einer Geschwindigkeitsmessanlage erfasst wurde. Dies schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Der Raser passierte damals die Messstelle bei Matzingen mit unglaublichen 251 Kilometern pro Stunde. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Lenker die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h um 124 Stundenkilometer, was laut Kantonspolizei einem Raserdelikt entspricht. Es handelt sich um die höchste, je gemessene Geschwindigkeit im Kanton Thurgau, schreibt die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung.

Umfangreiche Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten zur Festnahme eines tatverdächtigen, 34-jährigen Deutschen aus dem Kanton St. Gallen. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes vorsorglich eingezogen, schreibt die Kantonspolizei. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld hat eine Strafuntersuchung eröffnet. (pd)

Dienstag, 21. Dezember, 10:11 Uhr

Impfungen für Kinder ab fünf Jahren starten am 5. Januar

Ab dem 5. Januar können im Thurgau auch Kinder geimpft werden.

Ab dem 5. Januar können im Thurgau auch Kinder geimpft werden.

Bild: Keystone

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat am 10. Dezember 2021 den Pfizer-Impfstoff gegen Covid-19 auch für 5- bis 11-Jährige zugelassen. Im Kanton Thurgau erhalten Kinder ab fünf Jahren deshalb ab dem 5. Januar 2022 die Möglichkeit, sich und damit auch andere vor einer Infektion durch das Coronavirus zu schützen, schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. Im kantonalen Impfzentrum Weinfelden an der Tannenwiesenstrasse 5 sei dafür eine separate Abteilung vorgesehen, auf der immer ein eigener Arzt verfügbar sein werde. Die abgetrennten Impfspuren auf der Empore des Impfzentrums seien ab dem 5. Januar 2022 vorerst jeweils am Mittwoch und Donnerstag von 14 Uhr bis 20 Uhr sowie am Samstag von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Im Impfzentrum werden nur gesunde Kinder geimpft. Eltern besonders gefährdeter Kinder sollen sich laut Kanton an ihren Kinderarzt wenden.

Voraussetzung für eine Covid-Impfung ist eine unterschriebene Einverständniserklärung der Eltern und eine erwachsene Begleitung. Eine Anmeldung ist ab dem 22. Dezember 2021 möglich. (pd)

Dienstag, 21. Dezember, 06:30 Uhr

«Aussagen, die gar nicht gehen»

Ex-Profifussballspieler Alex Tachie-Mensah (44) hat in der Schweiz immer wieder Rassismuserfahrungen machen müssen.

Ex-Profifussballspieler Alex Tachie-Mensah (44) hat in der Schweiz immer wieder Rassismuserfahrungen machen müssen.

Bild: Stefan Schaufelberger

Rein statistisch soll er noch heute der beste afrikanische Stürmer der Super League gewesen sein (73 Tore in 201 Spielen). Dennoch sah sich der Ghanaer Alex Tachie-Mensah, nachdem er für den Wechsel in eine höhere Spielklasse in die Schweiz kam, während seiner Fussballkarriere immer wieder mit Rassismus konfrontiert – vor allem als er im FC St.Gallen spielte. «Es kam in St.Gallen oft vor. Klar, wenn man gewinnt, ist alles gut. Aber sobald man verliert, sind alle sauer. Und dann kommen Aussagen, die gar nicht gehen», erzählt Tachie-Mensah im «Sonntagsblick». Weil seine Karriere 2007 aufgrund einer schweren Fussverletzung abrupt endete, zog Tachie-Mensah in den Thurgau, wo er drei Jahre das Jugendteam beim FC Frauenfeld trainierte. Heute lebt er noch immer in einem kleinen Dorf im Thurgau. (aye)

Montag, 20. Dezember, 17:58 Uhr

Schnappschuss aus der Steinacherbucht

Leserin Rita Schmidlin fotografierte diese Abendstimmung am Bodensee in der Steinacherbucht. (red)

Montag, 20. Dezember, 17:22 Uhr

Dienstältestes Mitglied im Stadtparlament über zwei Amtszeiten

An der Budget-Gemeinderatssitzung platzte die Bombe. Frauenfelds Politgrösse und CH-Stadtparlamentarier Peter Hausammann gab seinen Rücktritt per Ende März 2022 bekannt. Nach über 20 Jahren Gemeinderatstätigkeit mit über 500 Gemeinderats-, Fraktions- und Kommissionssitzungen sei es für ihn Zeit, das Amt niederzulegen, teilt der Oberrichter mit Jahrgang 1956 in seinem Rücktrittsschreiben mit.

Peter Hausammann, Gemeinderat Chrampfe & Hirne, noch bis 31.3.22.

Peter Hausammann, Gemeinderat Chrampfe & Hirne, noch bis 31.3.22.

Bild: PD

Hausammann ist, über seine zwei Amtszeiten gesehen, der aktuell dienstälteste Gemeinderat. Er hatte von 1984 bis 1993 Einsitz und ist seit 2009 wieder Mitglied des Stadtparlaments in Frauenfeld. Der aktuelle Präsident der Geschäftsprüfungskommission Finanzen und Administration war zudem 1991/92 höchster Frauenfelder. (ma)

Montag, 20. Dezember, 16:39 Uhr

Leise rieselt der Sand

Nur noch wenige Tage, bis die Amriswiler Beachvolleyballhalle im Industriegebiet Schwarzland eröffnet wird. Am Montag und Dienstag wird der Sand aus Basel angeliefert. Insgesamt 15 Lastwagen fahren die 405 Tonnen Sand in die Ostschweiz. Am 1. Januar kann man dann durch den Sand den Bällen hinterherhechten. Bis die integrierte Sportsbar und die Tiefgarage zur Verfügung stehen, dauert es allerdings noch bis Ende Januar. (man)

Andreas Bösch, Vizepräsident von Volley Amriswil, schaut mit seinen Söhnen Noah und Joas, wie der Sand in der neuen Beachvolleyballhalle verteilt wird.

Andreas Bösch, Vizepräsident von Volley Amriswil, schaut mit seinen Söhnen Noah und Joas, wie der Sand in der neuen Beachvolleyballhalle verteilt wird.

Bild: Manuel Nagel
Montag, 20. Dezember, 15:41 Uhr

Zwangspause für die allermeisten Amateurmannschaften im Thurgau

Aufgrund der am Freitag durch den Bundesrat verabschiedeten neuen Massnahmen gegen die Verbreitung der Covid-19-Pandemie, hat die Covid-19-Task-Force der Regio League des Schweizerischen Eishockeyverbandes mit sofortiger Wirkung den Unterbruch diverser Meisterschaften zumindest bis zum 27. Januar 2022 beschlossen.

Davon betroffen sind schweizweit alle Mannschaften zwischen 1. und 4.Liga sowie U20 Top/A und U17 Top/A. Alleine in der 1. Liga müssen im Thurgau deshalb ab sofort der Pikes EHC Oberthurgau sowie der EHC Frauenfeld eine Zwangspause einlegen. Nicht betroffen vom Meisterschaftsunterbruch sind die MySports-League, die meisten Ligen der Frauen sowie die Teams der Nachwuchsligen.

Am 8. Dezember noch lieferten sich der Pikes EHC Oberthurgau (Marco Benz) und der EHC Frauenfeld (Fehr Nino) ein Duell um drei Punkte.

Am 8. Dezember noch lieferten sich der Pikes EHC Oberthurgau (Marco Benz) und der EHC Frauenfeld (Fehr Nino) ein Duell um drei Punkte.

Bild: Mario Gaccioli
Montag, 20. Dezember, 14:47 Uhr

Acht Drehtage mit 35 Personen

Schräg und kitschig: So könnte man die Achtziger wohl am treffendsten beschreiben. Dies trifft auch auf den neuen Kurzfilm «Superchief 2021» zu. Der Regisseur Noel Koller hat das No-Budget Projekt auf die Beine gestellt. Zusammen mit zwei Kollegen betreibt der 26-Jährige eine Multimedia-Firma in Arbon. Mit dem Film will er die aktuelle Covidsituation parodieren. Er sagt:

«Für Satire und schwarzen Humor muss auch in schwereren Zeiten Platz sein.»

Worauf Koller besonders stolz ist: Im Film ist unter anderem ein seltener DeLorean zu sehen, bekannt aus der Filmreihe «Zurück in die Zukunft». Für den Kurzfilm waren insgesamt acht Drehtage nötig und 35 Personen waren bei dem Projekt beteiligt. (hol)

Die Outfits der Schauspieler, die grellen Neonlichter – alles spielt auf den 80er-Jahre-Kult an.

Die Outfits der Schauspieler, die grellen Neonlichter – alles spielt auf den 80er-Jahre-Kult an.

Bild: PD
Montag, 20. Dezember, 13:43 Uhr

Lösung für Freilandhaltung von Schweinen

Für die Freilandhaltung von Schweinen sollen künftig Rundbogenzelte eingesetzt werden dürfen. Um die Einpassung der Rundbogenzelte landschaftsverträglich zu gestalten, werden die Zelte mit einer zusätzlichen Aussenhülle versehen. Nachdem zu Beginn dieses Jahres verschiedene Alternativen zu den bisher verwendeten Plastikplanen geprüft wurden, konnte im Herbst ein Pilotprojekt beim Massnahmenzentrum Kalchrain erfolgreich abgeschlossen werden. Das bestehende Rundbogenzelt wurde mit einer zusätzlichen Aussenhülle versehen, durch welche die negativen Reflexionseigenschaften der Plastikplanen behoben werden.

Ein Rundbogenzelt schützt Schweine vor Witterung.

Ein Rundbogenzelt schützt Schweine vor Witterung.

Bild: Andrea Stalder (Kalchrain, 13.06.2018)

Sämtliche Vertreter des Runden Tischs zum Thema Freilandhaltung von Schweinen äusserten sich positiv zur vorliegenden Lösung. Der Verband Thurgauer Landwirtschaft und das Amt für Raumentwicklung unterstützen an der Freilandhaltung von Schweinen interessierte Landwirte bei der Planung der notwendigen Unterstände und der Wahl der passenden Aussenhülle. Das Massnahmenzentrum Kalchrain plant ab spätestens Mitte März 2022 wieder Freilandschweine vor Ort zu halten, teilt das kantonale Amt für Raumentwicklung am Montag mit. (red)

Montag, 20. Dezember, 12:26 Uhr

Tägerwiler engagiert sich im Togo

Vor acht Jahren hat der Tägerwiler Yanek Schiavone den Verein «Des sourires pour le togo» gegründet. Mit dem Ziel, den Menschen im verarmten westafrikanischen Staat zu helfen und ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Der 34-jährige Sekundarschullehrer sagt: «Wir packen selbst mit an und holen die Leute vor Ort mit ins Boot.» 2021 standen drei Projekte an, die realisiert wurden: Der Bau eines Gesundheitszentrums, ein Brunnen sowie eine Schule. Den Einsatz hat Schiavone im Dokumentarfilm «Projektreise 2021» festgehalten. (jus)

Montag, 20. Dezember, 10:57 Uhr

Booster-Impfungen schon nach vier Monaten, 2000 Impfungen am Tag

Im Kanton Thurgau sind ab dem 21. Dezember Auffrischungsimpfungen schon vier Monate nach der letzten Immunisierung möglich. Personen, die sich bereits auf der Online-Anmeldeplattform https://covid19.impf-check.ch für eine Booster-Impfung registriert haben, erhalten eine SMS, dass sie ihren Termin nun buchen können, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Fachstabs Pandemie vom Montagvormittag. Bereits erhaltene Termine können im Anmeldesystem selbstständig verschoben werden.

Die bisher angebotenen Impftermine für die nächsten zwei Wochen sind bereits gut belegt. Aufgrund des erwarteten Andrangs werden deshalb im kantonalen Impfzentrum Weinfelden ab sofort weitere Impfspuren geöffnet, dass die Volllast von 14 Impfspuren erreicht wird. Dies ermögliche zirka 2000 Impfungen pro Tag. Einen weiteren Kapazitätsausbau bringen die Pop-up-Impfstationen ab dem 10. Januar 2022 wochenweise wechselnd in Arbon, Diessenhofen, Kreuzlingen, Münchwilen, Frauenfeld, Amriswil, Sirnach und Steckborn.

Weitere Informationen auf www.tg.ch/impfen

Ein Durchdienersoldat der Sanitätsschule Airolo verabreicht eine Booster-Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff.

Ein Durchdienersoldat der Sanitätsschule Airolo verabreicht eine Booster-Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff.

Bild: Keystone/
Georgios Kefalas
Montag, 20. Dezember, 09:59 Uhr

Mit stark beschädigten Fahrzeug vom Unfallort entfernt

Nach einem Selbstunfall eines Autofahrers in der Nacht zum Montag in Frauenfeld sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 62-jähriger Autofahrer kurz nach 2.15 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Zürich unterwegs. Bei der Ausfahrt Frauenfeld West verliess er die Autobahn. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Auto dabei ins Schleudern und kollidierte mit einigen Randleitpfosten und einem Signalständer. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und kam auf den Rädern zum Stillstand. Der Autofahrer entfernte sich mit dem stark beschädigten Fahrzeug vom Unfallort und konnte dank einer aufmerksamen Person kurz darauf auf dem Parkplatz eines Firmenareals festgestellt werden. Der Schweizer wurde leicht verletzt und suchte nach der Unfallaufnahme selbständig einen Arzt auf. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Wer Angaben zur Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

Polizeiauto der Kantonspolizei Thurgau.

Polizeiauto der Kantonspolizei Thurgau.

Bild: PD
Montag, 20. Dezember, 09:19 Uhr

Ursache steht in Zusammenhang mit elektrischer Heizmatte

In der Nacht zum Sonntag brannte in einer Wohnung in Wallenwil eine Matratze. Eine Bewohnerin musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 2.30 Uhr alarmierte eine Bewohnerin die Kantonale Notrufzentrale, dass ihre Matratze in der Wohnung eines Wohnhauses an der Hurnenstrasse in Brand geraten sei. Die Feuerwehr Eschlikon war rasch vor Ort und konnte die mottende Matratze löschen. Die 75-jährige Bewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch.

Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau besteht beim Brandausbruch ein Zusammenhang mit einer elektrischen Heizmatte. Die genaue Brandursache wird abgeklärt. (kapo/sko)

Person eines Feuerwehrkorps während einer Übung.

Person eines Feuerwehrkorps während einer Übung.

Bild: Raphael Rohner
Montag, 20. Dezember, 08:32 Uhr

Martin Wasserfallen hat seine letzte Runde gedreht

«Mein Highlight war es immer, wenn grosse Mannschaften wie der HC Davos hier in Frauenfeld zu Besuch waren. Auch ein grosses Highlight war die Weltmeisterschaft der Eisstockschützen in Frauenfeld. Es war mir eine Ehre, für solche Grossanlässe das Eis vorzubereiten», erzählt Martin Wasserfallen gegenüber «Die Ostschweiz».

Nach vierzig Jahren geht der Frauenfelder Eismeister in Pension. Schon seit es die Frauenfelder Eisbahn gibt, sei er auf dem Eis. Als 16-Jähriger selbst als Eishockeyspieler, später dann als der bekannte und beliebte «Seppi». «Wir verneigen uns, lieber ‹Seppi›!», schreibt der EHC Frauenfeld etwa auf seiner Website zum Abschied. Der Pensionär freut sich darüber:

«Die Sportlerinnen und Sportler sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Ich habe ihnen auch alle Wünsche von den Augen abgelesen.»
Martin «Seppi» Wasserfallen in der Kabine der Eismaschine in der Kunsteisbahn Frauenfeld.

Martin «Seppi» Wasserfallen in der Kabine der Eismaschine in der Kunsteisbahn Frauenfeld.

Bild: Reto Martin

Offiziell pensioniert ist Wasserfallen seit August – bis Ende Jahr ist er aber dennoch als Stellvertreter im Einsatz. Die letzte Runde von «Seppi» als Eismeister auf Frauenfelder Eis steht also unmittelbar bevor. (aye)

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