THURGAU-TICKER
Thurgau-Ticker vom 16. bis 22. August

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Montag, 23. August, 10:11 Uhr

Knapp den Final verpasst

Cedric Butti (rechts) überzeugte an der BMX-WM.

Cedric Butti (rechts) überzeugte an der BMX-WM.

Bild: Rene Nijhuis/Freshfocus / Orange Pictures

(red) An der BMX-WM von Arnhem zeigten die beiden Thurgauer Cedric Butti und Gil Brunner herausragende Leistungen. Butti verpasste nur hauchdünn den Final der besten Acht und platzierte sich auf dem neunten Rang. Brunner überraschte mit dem 13. Schlussrang.

Sonntag, 22. August, 11:00 Uhr

Hecke gerät in Bettwiesen in Brand – auch in Zezikon brannte ein Festzelt

(kapo/lex) Am Samstag um kurz vor 16.15 Uhr war ein 63-Jähriger «Im Grund» mit Abflammarbeiten von Unkraut beschäftigt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet dabei eine Hecke in Brand. Anwohner und die Feuerwehr Münchwilen waren rasch vor Ort und konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehrere hundert Franken.

Ebenfalls gebrannt hat es am Samstag in Zezikon. Bei der Kantonalen Notrufzentrale ging nach 5.30 Uhr die Meldung ein, dass beim Riethof ein Festzelt brenne. Die Feuerwehr Lauchetal war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Es wurden niemand verletzt, jedoch entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Wie die Kantonspolizei Thurgauer weiter mitteilt, ist die Brandursache noch unbekannt. Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache wurden der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektroexperte beigezogen.

Samstag, 21. August, 19.15 Uhr

Velofahrerin in Kreuzlingen verletzt

(kapo/lex) Ein 73-jähriger Autofahrer wollte am Samstag, kurz vor 13.45 Uhr, von einem Parkplatz in Kreuzlingen her die Werftstrasse überqueren. Nach den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zum Zusammenstoss mit einer vortrittsberechtigten Velofahrerin, die in Richtung Bleichestrasse unterwegs war.

Die 32-jährige Velofahrerin wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Samstag, 21. August, 18:52 Uhr

Verkehrsunfall in Bichselsee: 18-jährige Motorradfahrerin schwer verletzt

(kapo/ok) Wie die Kantonspolizei Thurgau vermeldet, musste am Samstag nach einem Verkehrsunfall in Bichelsee eine Motorradfahrerin durch die Rega ins Spital geflogen werden. Kurz nach 15 Uhr hielt eine 51-jährige Autofahrerin an, um bei der Badi Bichelsee nach rechts in einen Parkplatz zu fahren. Eine Motorradfahrerin, die in Richtung Seelmatten unterwegs war, bemerkte dies zu spät und fuhr auf das Auto auf.

Die 18-Jährige wurde gemäss der Mitteilung schwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde sie durch die Rega ins Spital geflogen. Während der Unfallaufnahme musste die Strasse im Bereich der Unfallstelle während rund drei Stunden gesperrt werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Samstag, 21. August, 12:05 Uhr

Arbon und Tägerwilen: Führerausweise abgenommen, alkoholisiert unterwegs

(kapo/lex) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt am Freitag kurz nach 20.30 Uhr auf der Brühlstrasse in Arbon eine Autofahrerin zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe bei der 48-jährigen Tschechin einen Wert von 2,08 Promille ergab, wurde ihr Führerausweis eingezogen.

Auch einem 72-jährigen Schweizer wurde am Freitag in Tägerwilen der Fahrausweis entzogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hat den Autofahrer um kurz vor 22.15 Uhr auf der Konstanzerstrasse kontrolliert. Eine Atemalkoholprobe beim 72-Jährigen ergab einen Wert von 0,82 Promille.

Samstag, 21. August, 11:24 Uhr

Nach einer Auseinandersetzung in Arbon: 38-jähriger Mann verletzt - Polizei sucht Zeugen

(kapo/lex) Beim Bahnhof Arbon ist es am Freitag um kurz nach 20.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen. Dabei wurde ein 38-Jähriger verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Symbolbild: Reto Martin

Polizei sucht Zeugen

Die Hintergründe und der Ablauf der Auseinandersetzung werden von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Es werden nun auch Zeugen gesucht. Wer Angaben zum Tathergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058-345-21-00 zu melden.

Samstag, 21. August, 08:22 Uhr

Strasse nach Auffahrkollision in Märstetten zwei Stunden gesperrt: 21-Jährige wird verletzt aus Auto geborgen

Während der Unfallaufnahme musste die Strasse im Bereich der Unfallstelle während rund zwei Stunden gesperrt werden.

Während der Unfallaufnahme musste die Strasse im Bereich der Unfallstelle während rund zwei Stunden gesperrt werden.

Bilder: BRK News

(kapo/lex) Ein 22-jähriger Autofahrer war am Freitag gegen 19.30 Uhr auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Märstetten unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte er nach links zu einer Tankstelle abbiegen und musste wegen des Gegenverkehrs abbremsen. Eine nachfolgende Autofahrerin bemerkte dies zu spät und verursachte eine Auffahrkollision.

Die 21-jährige Unfallverursacherin musste durch die Stützpunktfeuerwehr Weinfelden aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde mittelschwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde sie durch die Rega ins Spital geflogen.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Während der Unfallaufnahme musste die Strasse im Bereich der Unfallstelle während rund zwei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen erstellte eine Umleitung.

Samstag, 21. August, 08:11 Uhr

Medaillen nur ganz knapp verpasst

Stefan Küng ist Profiradfahrer.

Stefan Küng ist Profiradfahrer.

Bild: PD

(rob) Stefan Küng gehörte an den Olympischen Spielen in Tokio zu den ganz grossen Pechvögeln. Der Profiradfahrer verpasste eine Medaille im Zeitfahren um nur 4 Zehntelsekunden – nach einer Stunde Fahrzeit. «Ich fiel in ein Loch, war komplett leer», sagt er im «Blick». Er habe zu Hause oft über zehn Stunden geschlafen und sei am Morgen trotzdem müde gewesen.

Doch der 27-jährige Thurgauer kennt diese Phase. «Nach der Tour de France fällt man oft in eine Art Kater. Diesmal hielt ich aber die Spannung hoch, flog direkt nach Japan. Umso extremer war es, als auch Olympia vorbei war», sagt er.

Küng hat sich nach den Spielen eine kurze Auszeit genommen und viel Zeit mit seinen Liebsten verbracht. Die Phasen, in denen er nicht mehr an das Rennen denkt, werden länger. Nun bereitet er sich in einem Höhentrainingslager auf dem Säntis auf die restlichen Wettkämpfe vor und sagt: «Nun blicke ich nach vorne, der Startschuss ist erfolgt – ich bin sehr motiviert.»

Freitag, 20. August, 17:39 Uhr

Alkoholisiert unterwegs

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 16 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 38-jährigen Schweizer einen Wert von 1,04 mg/l ergab - was über 2 Promille entspricht -, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 20. August, 16:54 Uhr

Marc Herzog verlässt SC Kreuzlingen und tritt kürzer

Mit der Nummer 6 kämpfte Wasserballer Marc Herzog im Wasser für den Sieg des SC Kreuzlingen.

Mit der Nummer 6 kämpfte Wasserballer Marc Herzog im Wasser für den Sieg des SC Kreuzlingen.

Bild: Mario Gaccioli

(red) Der Meistertitel 2021 des SC Kreuzlingen markiert für Marc Herzog den perfekten Abschluss seiner Karriere. Nach 21 Jahren beim SCK, sieben gewonnenen Meistertiteln und fünf Cupsiegen mit den Thurgauern beendet der 28-Jährige seine Karriere im Schwimmbecken. Dies gab der SC Kreuzlingen auf der Facebook-Seite des NLA-Klubs bekannt. Marc Herzog war in den vergangenen Jahren auch eine Teamstütze der Schweizer Nationalmannschaft. Er kam in 82 Länderspielen zum Einsatz.

Freitag, 20. August, 16:16 Uhr

Verzögerungen wegen des schlechten Wetters

So soll die Anlage einst aussehen.

So soll die Anlage einst aussehen.

Bild: PD

(red) Die TKB feiert dieses Jahr ihr 150-Jahr-Jubiläum. Passend zum Leitgedanken «Bewegung» realisiert die Bank die erste Fussballgolf-Anlage in der Ostschweiz, die zurzeit in Müllheim gebaut wird. Die Anlage mit dem Namen «Fussballgolf Thurgau» umfasst 18 Bahnen.

Bereits Anfang Jahr haben die ausserordentlichen Schneemassen die Arbeiten beeinflusst. Das nasse Sommerwetter hat die Umsetzung nun weiter verzögert, sodass die Anlage erst im kommenden Jahr für den Spielbetrieb freigegeben werden kann. Die Eröffnung ist vor den Frühlingsferien Anfang April geplant. Die Anlage wird jeweils vom Frühling bis Herbst geöffnet sein.

Derzeit ist noch nicht viel von der Anlage zu erkennen.

Derzeit ist noch nicht viel von der Anlage zu erkennen.

Bild: PD
Freitag, 20. August, 14:48 Uhr

Mann verweigert den Alkoholtest

(red) Am Donnerstag frühmorgens fiel der Friedrichshafener Polizei einen BMW-Fahrer auf, an dessen Fahrzeug der hintere rechte Reifen gänzlich fehlte und der Wagen nur noch auf der Felge fuhr. Der Fahrer überfuhr in der Folge eine rote Ampel und zeigte während der Fahrt eine auffällige Fahrweise. Erst zusammen mit einer alarmierten Polizeistreife gelang es den Beamten, den 25-jährigen Mann zum Anhalten zu bewegen. Bei der Kontrolle nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch bei dem jungen Mann wahr. Weil dieser einen Alkoholtest verweigerte, veranlassten die Beamten eine Blutentnahme in einem Krankenhaus. Dem Mann wurde die Weiterfahrt vorübergehend untersagt. Er muss nun mit einer Strafanzeige und führerscheinrechtlichen Konsequenzen rechnen. Der nicht mehr fahrbereite BMW wurde abgeschleppt.

Freitag, 20. August, 11:18 Uhr

Thurgauer an WM der Ponyfahrer Medaillenanwärter

5 Thurgauer Pony-Gespannfahrer trainieren auf der Allmend in Frauenfeld für die WM. Yannik Scherrer trainiert als einer der fünf Thurgauer Athleten für die WM. (Concours)

5 Thurgauer Pony-Gespannfahrer trainieren auf der Allmend in Frauenfeld für die WM. Yannik Scherrer trainiert als einer der fünf Thurgauer Athleten für die WM. (Concours)

Andrea Stalder

(red) Die WM der Ponyfahrer wird dieses Jahr vom 16. bis 19. September im französischen Le Pin au Haras ausgetragen. Dafür wurden auch die Thurgauer Vera Bütikofer (Guntershausen) und Cédric Scherrer (Lommis) bei den Einspännern sowie Yannik Scherrer (Weinfelden) bei den Vierspännern selektioniert. Als Einzelfahrer reist zudem Linus Berther (Nussbaumen) mit.

Die Equipe, die nach Le Pin au Haras reist, sicherte sich an der letzten WM in Ungarn vor zwei Jahren eine Mannschaftsmedaille. Das Team hat erneut das Potenzial, an der erweiterten Weltspitze mitzuhalten und die Mannschaftsmedaille zu verteidigen. Mit den Thurgauer Brüdern Cédric und Yannik Scherrer, die am vergangenen Wochenende den Schweizer-Meister-Titel in Orbe gewonnen haben, reisen ebenfalls zwei Einzel-Medaillengewinner der WM 2019 nach Le Pin. Die Schweizer Delegation wird von Marjorie Magnin als Equipenchefin begleitet. Für die WM der Zweispänner, vom 8. bis 12. September im niederländischen Kronenberg, wurde zudem Bruno Meier (Biessenhofen) selektioniert.

Freitag, 20. August, 10:56 Uhr
In Egnach ereignete sich ein Unfall.

In Egnach ereignete sich ein Unfall.

Bild: Kapo TG

Vom Lieferwagen erfasst

(kapo) Ein Mädchen wurde am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall in Egnach verletzt und musste in Spital gebracht werden.Ein Lieferwagenfahrer war kurz nach 17.30 Uhr auf der Strasse "Wilen" in Richtung Amriswil unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau rannten von einem Vorplatz unvermittelt mehrere Kinder auf die Strasse. Trotz Brems- und Ausweichmanöver wurde ein Mädchen vom Lieferwagen erfasst. Die 3-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Freitag, 20. August, 10:08 Uhr

Wil West: Vorlagen kommen in die Kantonsparlamente St. Gallen und Thurgau

Die Visualisierung des Richtprojekts Wil West vermittelt einen Eindruck, wie die Dreibrunnenallee in Münchwilen künftig aussehen könnte.

Die Visualisierung des Richtprojekts Wil West vermittelt einen Eindruck, wie die Dreibrunnenallee in Münchwilen künftig aussehen könnte.

Bild: PD

(red) Die Regierungen der Kantone St. Gallen und Thurgau legen ihren Parlamenten die ersten Vorlagen zu Wil West vor. Weil der Kanton St. Gallen der grösste Grundeigentümer im Teilgebiet Münchwilen ist, hat der Kantonsrat über einen Sonderkredit für die Finanzierung der Grundeigentümeraufgaben zu befinden. Im Kanton Thurgau entscheidet der Grosse Rat mit dem Netzbeschluss über die zentrale Infrastruktur der Standortentwicklung.

Das Projekt «Standortentwicklung WILWEST» ist ein Gemeinschaftswerk der Kantone St. Gallen und Thurgau, der Regio Wil, der Gemeinden Münchwilen und Sirnach sowie der Stadt Wil. Aktuell läuft unter der Federführung des Kantons Thurgau die öffentliche Mitwirkung zur kantonalen Nutzungszone, der planungsrechtlichen Grundlage für die Arealentwicklung. Gleichzeitig braucht es erste parlamentarische Grundsatzentscheide, um das Vorhaben weiter voranzutreiben.

Freitag, 20. August, 09:21 Uhr

51-Jährige Autofahrerin verletzt sich nach Auffahrkollision

Die Kantonspolizei Thurgau wurde am Donnerstag zu einer Auffahrkollision gerufen.

Die Kantonspolizei Thurgau wurde am Donnerstag zu einer Auffahrkollision gerufen.

Bild: Reto Martin

(kapo) Nach einer Auffahrkollision in Niederneunforn musste am Donnerstag eine 51-jährige Autofahrerin verletzt vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Autofahrerin war kurz nach 19 Uhr auf der Schaffhauserstrasse in Richtung Schaffhausen unterwegs und wollte Höhe Fridhag rechts abbiegen. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte dies ein nachfolgender, 49-jähriger Autofahrer zu spät. Es kam zur Auffahrkollision.

Freitag, 20. August, 08:37 Uhr

Vom Luxusprodukt zum Mainstream: Wandtapeten in der Ostschweiz

Mehrschichtiges Papiertapetenfragment aus dem Unterhof in Diessenhofen.

Mehrschichtiges Papiertapetenfragment aus dem Unterhof in Diessenhofen.

Bild: PD

(red) Menschen verzieren seit Jahrhunderten die Wände von Wohnräumen, unabhängig ihres kulturellen Hintergrunds. Erste Belege für bedruckte Papierbogen zur Wanddekoration finden sich ab Mitte des 16. Jahrhunderts. In welchem Mass die Tapetenkultur in der Ostschweiz Fuss fasste und welche exquisiten Werke aus der Region überliefert sind, thematisiert Katharina Brun, Konservatorin-Restauratorin, am Museumshäppli vom 26. August 2021 im Historischen Museum Thurgau.

Die ersten Papiertapeten waren einfarbig bedruckt, ohne Sujet. Während des 18. Jahrhunderts entwickelten sie sich zu aufwendigen Luxusprodukten, die mit edlen Stoffen und Leder zu konkurrieren vermochten. Im Zuge der Industrialisierung konnten sich immer mehr Menschen eine Tapete leisten – sie wurde zum festen Bestandteil der Inneneinrichtung.

Quelleneldorado: Tapeten unterliegen Modetrends, sie wurden regelmässig ausgetauscht. Wer sich für den technischen und materiellen Wandel der Papiertapete interessiert, hat Glück, denn neue Tapeten wurden in der Vergangenheit oft direkt über die alte geklebt. Dies führte im Laufe der Zeit zur Bildung von mehreren übereinander gelagerten Tapetenschichten – ein Tummelfeld für Stil-, Technik- und Materialrecherchen.

Blick auf die Ostschweiz: Solche Tapetenschichten sind auch aus dem Thurgau überliefert. Gut dokumentiert sind vor allem Stücke aus dem Umfeld der gehobenen Gesellschaftsschicht. Am Kurzvortrag über Mittag präsentiert Katharina Brun Thurgauer Tapeten, die sie im Rahmen ihrer Masterarbeit im Fachbereich Konservierung und Restaurierung an der Hochschule der Künste Bern untersucht hat. Die Stücke gehören grösstenteils zur Sammlung des Amts für Denkmalpflege des Kantons Thurgau. Zudem geht die Referentin der Frage nach, welche Rolle Tapetenfabriken innerhalb der Ostschweizer Industrie spielten.

Die Veranstaltung startet um 12.30 Uhr im Schloss Frauenfeld, der Eintritt ist frei und es gilt eine Maskenpflicht. Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebsite erforderlich: historisches-museum.tg.ch

Freitag, 20. August, 6.20 Uhr

Eine Bina-Liebesgeschichte

Paul und Maria Amelia Würms gehen in Pension.

Paul und Maria Amelia Würms gehen in Pension.

PD/Martina Würms

(rob) Paul und Maria Amelia Würms werden dieses Jahr nach über 40 Jahre bei der Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina) pensioniert. Nebst einer Arbeit haben sie aber in Bischofszell auch einander gefunden. Die beiden lernten sich 1976 in der Bina kennen. Die Portugiesin hatte eine Saisonstelle, er war im ersten Ausbildungsjahr. Der heute 61-Jährige erzählt im «Migros Magazin», ihm habe die sehr hübsche Frau sofort gefallen. «Also habe ich sie immer mal wieder gefragt, ob sie mit mir etwas trinken will. Maria hat nur den Kopf geschüttelt», sagt er. Nach einigen Jahren habe er erneut gefragt, ob sie etwas mit ihm trinken wolle. Sie willigte ein und aus den beiden wurde ein Paar. Sie haben geheiratet und heute drei Kinder und drei Enkel. Er sagt über sie: «Maria ist eine tolle Partnerin, hat einen grünen Daumen. Das Gesamtpaket stimmt einfach.»

Donnerstag, 15. 45 Uhr

Kantonspolizei Thurgau beschafft Plattform für mobile Einsatzführung

Kantonspolizei Thurgau beschafft eine neue Führungsplattform gemeinsam mit Bern, Basel-Stadt und Liechtenstein.

Kantonspolizei Thurgau beschafft eine neue Führungsplattform gemeinsam mit Bern, Basel-Stadt und Liechtenstein.

Nana Do Carmo

Die Kantonspolizei Bern beabsichtigt, zusammen mit ihren Vereinbarungspartnerinnen, der Kantonspolizei Basel-Stadt, der Kantonspolizei Thurgau und der Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein, mit denen sie eine einfache Gesellschaft bildet, eine Plattform für die mobile Einsatzführung erstellen und betreiben zu lassen. Der Zuschlag erfolgte an die Swisscom (Schweiz) AG mit der Subunternehmerin Carmenta Geospatial Technologies, die Gesamtkosten betragen 1,463 Millionen Franken. Die Kostenverteilung richtet sich nach dem prozentualen Anteil der ständigen Wohnbevölkerung der Vereinbarungspartner. Wie der Regierungsrat mitteilt, hat er deshalb den Thurgauer Anteil von 263'455 Franken genehmigt, hinzu kommt ein Betrag von 30'602 Franken für die Anbindung der Applikation an das bestehende Einsatzleitsystem der Kantonspolizei Thurgau.

Donnerstag, 13.50 Uhr

Thurgau bezieht Autonummern aus Solothurn

(red) Der Thurgauer Regierungsrat verlängert den Rahmen-Werklieferungsvertrag mit der Plaque Suisse AG im solothurnischen Nunningen um ein Jahr bis am 31. Dezember 2022 mit einer Preiserhöhung um den Faktor 1,47. Die Strassenverkehrsämter der Kantone Zürich, Graubünden und Thurgau hatten im Jahr 2016 die gemeinsame Beschaffung von Kontrollschildern für Strassenfahrzeuge über einen fünfjährigen Rahmen-Werklieferungsvertrag beschlossen. Der Auftrag wurde an die Stebler Blech AG (heute Alubility AG) aus Nunningen vergeben. Infolge Vermögensübertragung des Geschäftsfelds «Produktionsbetrieb Kontrollschilder» auf die Plaque Suisse AG aus Nunningen ist diese seit Ende 2019 Lieferantin der Kontrollschilder. Wie der Regierungsrat mitteilt, soll in den kommenden Monaten dann wieder eine gemeinsame Beschaffung von Kontrollschildern durch die Strassenverkehrsämter der Kantone Zürich, Graubünden und Thurgau starten.

Donnerstag, 11.45 Uhr

Militärübung in Istighofen und Amlikon behindert Verkehr Frauenfeld

(red) Vom 6. bis 8. September kann es in Frauenfeld zu grösseren Verkehrsaufkommen mit militärischen Fahrzeugen und Baumaschinen kommen. Grund dafür ist eine Übung des Genie Bataillons 23, die rund um die Uhr eine Stahlträgerbrücke in Istighofen sowie in Amlikon bauen. Ebenfalls werden diverse Unterstützungsbrücken gebaut. Da die Fahrroute durch Frauenfeld führt, kann es in den Nächten infolge von Materialtransporten zu Lärmemissionen kommen, wie das städtische Amt für Kommunikation mitteilt.

Donnerstag, 11.20 Uhr

Roland Etter tritt aus dem Steinacher Gemeinderat zurück

(red) Gemeinderat Roland Etter hat dem Gemeinderat sein Rücktrittsgesuch auf Ende dieses Jahres eingereicht. Persönliche und gesundheitliche Gründe haben zu diesem Schritt geführt und stehen im Zusammenhang mit Veränderungen in den vergangenen Monaten. Der Gemeinderat hat vom Rücktrittsgesuch mit Bedauern Kenntnis genommen und ihm gestützt auf das Gemeindegesetz entsprochen. Roland Etter trat sein Amt am 26. August 2011 an und wird somit bei seinem Austritt aus dem Rat auf eine über 10jährige Tätigkeit zurückblicken. In dieser Zeit hat Steinach den Energiefonds gebildet und durch die Förderung alternativer Energien grosse Fortschritte erzielt. Die Gemeinderatskanzlei wurde mit der Vorbereitung der Ersatzwahl beauftragt, welche am 28. November 2021 stattfindet. Wahlvorschläge sind bis spätestens Freitag, 1. Oktober 2021 (12 Uhr) einzureichen.

Donnerstag, 10.40 Uhr

Frauenfeld bekämpft Neophyt

Einjähriges Berufkraut.

Einjähriges Berufkraut.

PD

(red) Die Stadt Frauenfeld ruft dazu auf, das Einjährige Berufkraut auszureissen. Dabei handle es sich um einen invasiven Neophyt, der sich stark ausbreite, teilt das städtische Amt für Kommunikation mit. «Deshalb gilt es, diese Pflanze zu erkennen und zu bekämpfen.» Um eine rasche Verbreitung zu verhindern, sollten kleine und neue Bestände samt der Wurzel ausgerissen werden. Bei schon grösseren Pflanzen sollte die Ausbreitung der Samen verhindert werden, indem kurz vor der Blütenbildung der Rasen mehrmals gemäht wird. Einjähriges Berufkraut mit Knospen oder Blüten sollten sofort mit der Grünabfuhr entsorgt oder in die KVA gebracht werden. Sonst verbreiten sich die Samen im Wind. Das Einjährige Berufkraut wächst auf Naturschutzflächen, Magerwiesen, Flachdächern und in Industriebrachen sowie an Strassenrändern. Wegen der starken Ausbreitung dieser Pflanze leidet unter anderem die Biodiversität und die Landwirtschaft. Darüber hinaus können den Landwirten Beiträge gekürzt werden, wenn die Agrarfelder vom Einjährigen Berufkraut befallen sind. Der Neophyt kann leicht mit der weissgelben Wiesen-Margerite oder der Kamille verwechselt werden. Erkennbar ist die invasive Pflanze durch ihre behaarten Stängel, die sich nach oben verzweigen.

Donnerstag, 19. August 10.10 Uhr

Nach Brand festgenommen

(kapo) In der Nacht zum Donnerstag kam es in einem Mehrfamilienhaus in Romanshorn zu einem Brand. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, nahm sie einen 40-Jährigen fest. Kurz vor Mitternacht ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Weinbergstrasse zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sei. Die Einsatzkräfte waren rasch vor Ort, konnten jedoch kein offenes Feuer mehr feststellen. Die Feuerwehr Romanshorn lüftete das Gebäude aus. Da im Treppenhaus verschiedene Gegenstände angezündet wurden, muss von einer vorsätzlichen Tat ausgegangen werden. Ein tatverdächtiger, 40-jähriger Schweizer wurde festgenommen. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken. Der Tathergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch die Kantonspolizei Thurgau und der Staatsanwaltschaft Bischofszell.

Donnerstag, 19. August, 9.10 Uhr

Versicherung zahlt Wasserschaden an Thundorferstrasse in Frauenfeld

Die Thundorferstrasse in Frauenfeld ist schwer beschädigt.

Die Thundorferstrasse in Frauenfeld ist schwer beschädigt.

Bild: Andri Vöhringer

(red) Am 1. August ist die Hauptwasserleitung der Druckzone Huben geborsten, womit aus dem Reservoir beim Spitalkreisel rund 480'000 Liter Wasser talwärts flossen, die Thundorferstrasse unterspülten und über mehrere hundert Meter erheblich beschädigten. Die Kosten für die Beseitigung der durch das Wasser entstandenen Schäden werden durch die Versicherung der Werkbetriebe Frauenfeld «Thurplus» übernommen, wie der Regierungsrat mitteilt. Der Regierungsrat hat den Auftrag für die Tiefbau- und Belagsarbeiten an die Arbeitsgemeinschaft «Thundorferstrasse», bestehend aus Schneider Steinemann AG aus Islikon und Trachsel AG aus Frauenfeld vergeben. Die Vergabesumme beträgt total 540'000 Franken. Der Kanton nutzt die Gelegenheit, die Thundorferstrasse im beschädigten Bereich wieder in einen einwandfreien Zustand zu bringen.

Donnerstag, 19. August, 6:20 Uhr

Der perfekte Wein

Winzer Jimmy Saxer in seinem Rebberg.

Winzer Jimmy Saxer in seinem Rebberg.

Bild: Christoph Kaminski

(rob) Im letzten Jahr hat Jimmy Saxer, Winzer aus Nussbaumen, mit dem «Zürihegel» eine neue starke Marke herausgebracht. Nun folgt dieses Jahr mit dem «Thurgi Leu in Rot und Weiss» Saxers nächster Streich. Im Gegensatz zu anderen Weingebieten sind Saxers Rebstöcke relativ unbeschadet im Sommer geblieben. «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen», sagt er in der «Coopzeitung».

Er wünscht sich aber trotzdem «noch möglichst viele sonnige Tage mit kühlen Nächten um die zehn Grad – dann kommt's gut». Nun hat der 56-Jährige mit seinem «Thurgi Leu» ein erfreuliches Projekt. Nach über 30 Blinddegustationen ist die Zusammensetzung aus Pinot noir und Merlot beim roten und Müller-Thurgau und Grüner Veltliner beim weissen Wein perfekt. Zum Schluss sagt er über seine neuste Kreation, es sei «ein Weisswein, bei dem man sich nach dem zweiten Glas schon auf das Dritte freut».

Mittwoch, 18. August, 15:24 Uhr

Diverse Haltestellen eingeschränkt bedient

Der Stadtbus Frauenfeld der Linie 1 hält nur noch eingeschränkt an der Thundorferstrasse.

Der Stadtbus Frauenfeld der Linie 1 hält nur noch eingeschränkt an der Thundorferstrasse.

Bild: Andrea Stalder

(red) Aufgrund der Bauarbeiten an der Thundorferstrasse in Frauenfeld erfolgt die Verkehrsführung der Umleitung im Einbahnverkehr. Ab Donnerstag, 19. August 2021, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Ende Jahr werden diverse Haltestellen nicht oder nur teilweise bedient. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die Haltestelle Rosenbergstrasse wird dabei beidseitig, die Haltestelle Thundorferstrasse stadteinwärts nicht bedient. Die Busse der Linie 1 können stadtauswärts an den Haltestellen Neuhauserstrasse, Sternwartestrasse und Weinacker keinen Halt einlegen. Als Ersatz wird für die Linie 1 an der Thundorferstrasse eine provisorische Haltestelle eingerichtet. Die Haltestellen Brotegg und Weinacker stadteinwärts werden durch alle Stadtbus-Kurse bedient.

Mittwoch, 18. August, 14:58 Uhr

Bub missachtet Stop und kollidiert mit Auto

Die Polizei hat einen Einsatz bei einem Unfall mit einem 11-Jährigen.

Die Polizei hat einen Einsatz bei einem Unfall mit einem 11-Jährigen.

Bild: Kapo TG

(kapo) Nach der Kollision mit einem Auto musste am Mittwoch in Müllheim ein Velofahrer ins Spital gebracht werden. Ein 11-jähriger Velofahrer fuhr gegen 12 Uhr auf der Rosengasse in Richtung Gasse. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau missachtete er bei der Verzweigung das Stop-Signal und fuhr in die Strasse. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit dem vortrittsberechtigten Auto eines 58-Jährigen, der in Richtung Dübingerstrasse unterwegs war.

Die Junge wurde mittelschwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Mittwoch, 18. August, 14:09 Uhr

Bub ruft Notruf selbst, weil er nicht mehr von einer Statue runter kommt

Die Feuerwehr musste den Buben aus seiner misslichen Lage befreien.

Die Feuerwehr musste den Buben aus seiner misslichen Lage befreien.

Bild: Sabine Kuster

(red) Ein 11-jähriger Bub ist am Dienstagabend beim Berufsschulzentrum auf eine Statue geklettert und nicht mehr alleine heruntergekommen. Gegen 20.45 Uhr rief der Junge mit seinem Handy selbst über den Notruf die Rettungsleitstelle an und teilte mit, dass er sich nicht traue von der etwa drei bis vier Meter hohen Statue herunter zu klettern. Vor Ort rettete die Feuerwehr den Jungen von der Skulptur. Er konnte unbeschadet seiner bereits wartenden Mutter übergeben werden.

Mittwoch, 18. August, 11:28 Uhr

Einsatzkräfte retten Mann aus der Thur

Oberhalb des Wehrs in Bischofszell ist ein Mann in die Thur gefallen.

Oberhalb des Wehrs in Bischofszell ist ein Mann in die Thur gefallen.

Nana do Carmo / TZ

(kapo) Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und der Kantonspolizei St. Gallen haben am Dienstag bei Bischofszell einen Mann aus der Thur gerettet.

Kurz vor 17.50 Uhr meldeten Passanten der Kantonalen Notrufzentrale, dass sich ein Mann Höhe Rengishalden im Fluss befinde und um Hilfe rufe. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und der Kantonspolizei St. Gallen waren rasch vor Ort. Sie konnten den 77-Jährigen, der sich wenige Meter oberhalb des Wehres an einem Strauch festhielt, mit einem Rettungsseil sichern und ans Ufer ziehen. Gemäss den Aussagen des Verunfallten war er am Ufer der Thur spazieren, als er ausrutschte und in den Fluss stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Mann zur Kontrolle ins Spital.

Mittwoch, 18. August, 10:03 Uhr

Testen bleibt wichtiger Pfeiler

Frauenfeld TG; 05.05.2021 / Grossratssitzung vom 05.05 in der Rüegerholzhalle . Regierungsrat Urs Martin

Frauenfeld TG; 05.05.2021 / Grossratssitzung vom 05.05 in der Rüegerholzhalle . Regierungsrat Urs Martin

Donato Caspari

(red) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau befürwortet wie die anderen Ostschweizer Kantonsregierungen grundsätzlich die Anpassungen der Covid-19-Verordnung 3. Die Kantone begrüssen es, dass Massnahmen künftig vor allem auf die Belastung des Gesundheitswesens abstellen sollen. Unbestritten ist zudem, dass das Testen weiterhin einen wichtigen Pfeiler bei der Pandemiebekämpfung darstellt, heisst es in einer Mitteilung vom Kanton. Der Aufbau weiterer zentraler Test-Infrastrukturen ist für die Ostschweizer Kantone nicht nötig. Die kantonalen Testkonzepte und Testzentren sowie die zugehörige Logistik hätten sich in der Zwischenzeit etabliert und seien auch für die nächste Phase der Pandemiebekämpfung angemessen.

18. August, 09:44 Uhr

Verwaltungsgericht weist Beschwerde ab

So sahen die Versammlungen in der evangelischen Kirche vor Corona aus.

So sahen die Versammlungen in der evangelischen Kirche vor Corona aus.

Bild: Reto Martin

(red) Das kantonale Departement für Inneres und Volkswirtschaft hatte anfangs 2021 alle neun Rekurse zur ausserordentlichen Romanshorner Gemeindeversammlung zum revidierten Rahmennutzungsplan vom 2. Juli 2020 abgewiesen, die im Zusammenhang mit der Durchführung in Covid-19-Zeiten standen. Eine Person erhob dagegen Beschwerde beim Thurgauer Verwaltungsgericht, die im Juni 2021 ebenfalls abgewiesen wurde. Da der Rechtsweg nicht weiter beschritten wurde, ist der Entscheid rechtskräftig und die Zustimmung der Gemeindeversammlung zum neuen Rahmennutzungsplan somit gültig.

162 Stimmberechtigte hatten in der evangelischen Kirche mit 800 Plätzen an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung teilgenommen. Sie wurde gemäss den Abstand- und Hygienevorgaben des Bundesamtes für Gesundheit mit Maskenpflicht und nach dem Schutzkonzept der Stadt mit verschiedenen Schutzzonen durchgeführt. Der revidierte Rahmennutzungsplan wurde mit 88 zu 60 Stimmen angenommen.

Mittwoch, 18. August, 06:15 Uhr

Peter Maffay fiebert Besuch am «Summerdays» in Arbon entgegen

(rob) Der Deutsch-Rocker Peter Maffay wird am «Summerdays» in Arbon sein erstes Konzert vor einem grösseren Publikum seit dem Beginn der Coronapandemie im März 2020 spielen. Er sei schon etwas nervös, sagt der 71-jährige Musiker im «Migros Magazin»:

Peter Maffay, deutscher Sänger mit rumänischen Wurzeln.

Peter Maffay, deutscher Sänger mit rumänischen Wurzeln.

Bild: PD
«Aber im positiven Sinne. Wir fiebern diesen Auftritten geradezu entgegen, denn eine solche Zwangspause war selbst für alte Hasen wie uns eine Premiere.»

Maffay wird im September sein neuestes Album «So weit» veröffentlichen und sagt dazu: «<So weit> ist ein nachdenkliches Album, ein bisschen philosophisch, mit kleinen Quintessenzen, zu denen ich gekommen bin.» Am Konzert in Arbon werden sich die Besucher an Maffays Klassikern wie «Über sieben Brücken musst du gehen» erfreuen können. Aber auch an neuen Songs, zu denen er sagt: «Wenn wir die lange genug weiterspielen, werden das die nächsten Klassiker.»

Dienstag, 17. August, 17:55 Uhr

Ersatz für an Kreuzbandriss verletzte Spielerin

(red) Aus der 2. Deutschen Bundesliga stösst die Tschechin Pavlina Novotnà zum SPL1-Team des HSC Kreuzlingen. Die 25-jährige Spielmacherin zog zuletzt während zwei Saisons beim HC Rödertal die Fäden im Angriff. Im Rückraum ist die Personaldecke bei den Ostschweizerinnen nach der Rückkehr von Isabel Tissekker in ihre Heimat bei Stuttgart und dem verletzungsbedingten Ausfall der slowakischen Ex-Nationalspielerin Maria Olsovska dünn geworden. Die 27-jährige wird der Cheftrainerin Kristina Ertl Hug nach einem Kreuzbandriss nicht vor Januar 2022 wieder zur Verfügung stehen.

Die Saison 2021/2022 für den HSC Kreuzlingen beginnt am Samstag, 4.September, mit dem Heimspiel gegen den DHB Rotweiss Thun. Anpfiff in der Sporthalle Egelsee ist um 17 Uhr.

Pavlina Novotnà (im blauen Trikot) im Einsatz.

Pavlina Novotnà (im blauen Trikot) im Einsatz.

Bild: PD
Dienstag, 17. August, 17:06 Uhr

Zusammenstoss zwischen 83-Jährigem und 76-Jähriger

(kapo/sko) Beim Zusammenstoss zwischen zwei E-Bike-Fahrern wurde am Dienstag in Kreuzlingen ein Lenker verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Gegen 14.15 Uhr war ein 83-jähriger E-Bike-Fahrer mit seiner 76-jährigen Begleiterin auf dem Radweg in Richtung Promenadenstrasse unterwegs. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau kam es beim Hintereinanderfahren zum Zusammenstoss. Beide Personen stürzten zu Boden, wobei der 83-Jährige leicht verletzt wurde. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Dienstag, 17. August, 16:22 Uhr

Austausch und Fahrt zum Arenenberg

Der Thurgauer Regierungsrat mit dem Botschafter und dem Generalkonsul der Französischen Republik: (1. Reihe v.l.n.r.) Generalkonsul Alain Sterbik, Regierungspräsidentin Monika Knill, Botschafter Frédéric Journès, Vizepräsidentin Carmen Haag, (2. Reihe v.l.n.r.) Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen Joel Keller, Staatsschreiber Paul Roth, Regierungsrat Urs Martin, Regierungsrat Walter Schönholzer, Regierungsrätin Cornelia Komposch.

Der Thurgauer Regierungsrat mit dem Botschafter und dem Generalkonsul der Französischen Republik: (1. Reihe v.l.n.r.) Generalkonsul Alain Sterbik, Regierungspräsidentin Monika Knill, Botschafter Frédéric Journès, Vizepräsidentin Carmen Haag, (2. Reihe v.l.n.r.) Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen Joel Keller, Staatsschreiber Paul Roth, Regierungsrat Urs Martin, Regierungsrat Walter Schönholzer, Regierungsrätin Cornelia Komposch.

Bild: PD

(red) Der Botschafter der Französischen Republik, Frédéric Journès, und der Generalkonsul der Französischen Republik, Alain Sterbik, statteten dem Kanton Thurgau am Dienstag einen Besuch ab. Sie wurden vom Gesamtregierungsrat und dem Staatsschreiber empfangen. Anschliessend an einen Meinungsaustausch stand ein Besuch des Arenenbergs auf dem Programm, wie die kantonale Dienststelle für Aussenbeziehungen mitteilt.

Dienstag, 17. August, 15:32 Uhr

Kind bei Unfall verletzt

(kapo/sko) Nach einem Zusammenstoss mit einem Auto musste am Dienstag in Happerswil (Gemeinde Birwinken) ein 7-jähriger Kickboard-Fahrer ins Spital gebracht werden. Eine 25-jährige Autofahrerin fuhr kurz nach 13.15 Uhr auf der Mattwilerstrasse von Happerswil kommend in Richtung Mattwil. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es auf Höhe der Verkehrsinsel zu einem Zusammenstoss mit einem Kickboard-Fahrer. Der 7-Jährige war in gleicher Richtung unterwegs und fuhr unvermittelt vom Veloweg auf die Strasse, um diese zu überqueren. Der Knabe wurde verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Dienstag, 17. August, 14:41 Uhr

Zwölf Personen sind derzeit hospitalisiert

Eine Frau macht einen Antigen-Selbsttest mit Nasenabstrich.

Eine Frau macht einen Antigen-Selbsttest mit Nasenabstrich.

Bild: Keystone/
Gaetan Bally

(sko) Der Kanton Thurgau hat am Dienstagmittag über die neuen Entwicklungen der Coronafallzahlen informiert. Die aktuellen Fallzahlen vom Montag, 16. August, stehen im Verhältnis zu jenen der Vorwoche (Stand: 9. August). Hier die wöchentlichen Fallzahlen, (in Klammern die Veränderungen gegenüber der Vorwoche):

  • Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 618 (+ 441)
  • Anzahl bestätigter Fälle seit März 2020: 20'165 (+ 675)
  • Hospitalisiert: 12 (+ 7)
  • davon Intensivstation: 4 (+ 3)
  • Verstorben: 456 (0)
  • mindestens eine Impfdosis: 56,51 Prozent
  • vollständig geimpft: 51,43 Prozent
Dienstag, 17. August, 13:32 Uhr

Distanzierter Empfang der «Tour de Climat»

(red) Am Dienstagmorgen haben Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten am vierten Tag der 39-tägigen «Tour de Climat» am Empfang des Thurgauer Regierungsgebäudes in Frauenfeld dicke Post für Finanzdirektor Urs Martin hinterlegt. Martin sei mit seinem Amt als Vorsteher des Departements Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau Mitverantwortung für die Schweizerische Nationalbank (SNB) zuteil geworden, heisst es in einer Mitteilung der Kampagnenleiterin Campax. Die Aktivisten ermutigen ihn, alles was in seiner Macht steht zu unternehmen, um die SNB dazu zu bewegen, aus fossilen Energien auszusteigen und so klimafreundlicher zu werden.

Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten vor dem Regierungsgebäude in Frauenfeld.

Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten vor dem Regierungsgebäude in Frauenfeld.

Bild: PD

Regierungsrat Urs Martin habe die Aktivistinnen und Aktivisten nicht persönlich empfangen und auch keine Stellvertretung geschickt, heisst es weiter. Die Klimaaktivisten waren enttäuscht von der Abwesenheit und der kühlen Begrüssung der Verwaltungsangestellten.

Urs Martin, Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Finanzen und Soziales.

Urs Martin, Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Finanzen und Soziales.

Bild: Tobias Garcia

Regierungsrat Urs Martin hält in einer Email fest, dass die Petitionäre keinerlei terminliche Flexibilität zeigten, was er «bedauerlich» findet. Der Kampagnenleiterin teilte er mit, dass er die Aktivisten gerne empfangen würde, selbst an einem Sonntag. «Nur Dienstags während Regierungssitzungen ist bei uns leider nicht möglich. Ich befürchte, dass Ihre Petition durch die mangelnde terminliche Flexibilität geschwächt wird», schrieb Urs Martin an die Kampagnenleitung zurück. Nach dem Gastauftritt in Frauenfeld zog die «Tour de Climat» weiter nach Diessenhofen.

Dienstag, 17. August, 11:54 Uhr

Swiss Export Tag 2021 mit hoher Prominenz

(sko) Am Donnerstag, 26. August, geht der Swiss Export Tag 2021 bei der Firma Sky-Frame AG in Frauenfeld über die Bühne. Nebst lokalen und kantonalen Grössen sind beim Netzwerktreffen auch illustre Gäste mit noch grösserer Strahlkraft vertreten. So gastiert nebst Bundesrätin Karin Keller-Sutter etwa auch Claude Nicollier am Anlass. Der Astronaut aus Vevey ist der bisher einzige Schweizer, der den Weltraum besuchte. Die Moderation führt SRF-Frau Mona Vetsch, Bastian Baker sorgt für ein Solo-Livekonzert.

Der Westschweizer Astronaut Claude Nicollier.

Der Westschweizer Astronaut Claude Nicollier.

Bild: Keystone/
Laurent Gillieron
Dienstag, 17. August, 10:17 Uhr

Beim Abbiegen kollidiert

(kapo/sko) Bei der Kollision mit einem Auto hat sich am Montag in Tägerwilen ein Motorradfahrer schwer verletzt. Eine 60-jährige Autofahrerin war kurz vor 21.45 Uhr auf der Wäldistrasse dorfauswärts unterwegs. Als sie in die Meierhofstrasse abbiegen wollte, kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden, vortrittsberechtigten Motorradfahrer. Der 60-Jährige wurde beim Unfall schwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er durch die Rega ins Spital geflogen.

Das von der Kollision gezeichnete Unfallauto.

Das von der Kollision gezeichnete Unfallauto.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren und untersucht den Unfallhergang. Während der Unfallaufnahme musste die Strasse im Bereich der Unfallstelle während rund drei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Tägerwilen erstellte eine Umleitung. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Ermatingen unter 058 345 20 80 zu melden.

Dienstag, 17. August, 09:46 Uhr

Badertscher folgt auf den verstorbenen Keller

(ma) Lisa Badertscher übernimmt nach dem Tod von Christoph Keller das freigewordene Mandat für die SVP im Gemeinderat Frauenfeld. Gemäss Stadtratsmitteilungen gilt die diplomierte Physiotherapeutin FH mit Jahrgang 1991 ab 1.September als gewählt. Badertscher kam bei den Gemeinderatswahlen 2019 auf der SVP-Liste auf den sechsten Ersatzplatz.

Lisa Badertscher, Frauenfelder Gemeinderätin SVP, ab 1. September.

Lisa Badertscher, Frauenfelder Gemeinderätin SVP, ab 1. September.

Bild: PD

Öffentliche politische Ambitionen hatte Lisa Badertscher schon im Herbst 2018, als sie für das Gemeindepräsidium von Warth-Weiningen kandidierte, ihre Kandidatur aber später wieder zurückzog.

Dienstag, 17. August, 09:08 Uhr

Archäomobil & Weltkulturerbe zum Anfassen in Gachnang-Niederwil

(red) Am Samstag, 21. August, macht das Archäomobil von 13 bis 16 Uhr anlässlich des zehnjährigen Jubiläums «UNESCO Weltkulturerbe Pfahlbauten rund um die Alpen» am Südufer des Egelsees in Gachnang-Niederwil halt. Archäologinnen und Archäologen vom Amt für Archäologie zeigen originale Pfahlbaufunde aus dem Egelsee und viele weitere archäologische Leckerbissen. Von 16 bis 17 Uhr findet zudem eine Exkursion rund um den See statt. Anmeldung erforderlich im Museum für Archäologie: 058 345 74 00.

Informationen zum Archäomobil und UNESCO-Pfahlbau-Jubiläum finden Sie unter www.archaeomobil.ch oder www.palafittes.org

Archäologin Simone Benguerel (rechts) zeigt archäologische Funde.

Archäologin Simone Benguerel (rechts) zeigt archäologische Funde.

Bild: PD
Dienstag, 17. August – 05:00 Uhr

Chilbikönig Hanspeter Maier will 6'000 Franken für Unwetteropfer sammeln

(rob) Der «Frauenfelder Chilbikönig» Hanspeter Maier gehört zweifelsohne zu den Geschädigten der Coronakrise. Doch der 66-Jährige möchte den Menschen, die unter den Unwettern der letzten Wochen gelitten haben, finanziell unter die Arme greifen. Im «Blick» sagte er am Montag: «Als ich im Fernsehen all die Bilder von Gewittern, Hagelstürmen und Überschwemmungen in der Schweiz sah, da war mir klar, jetzt muss ich was machen.»

Er möchte dieser Woche an zwei Tagen einen Franken pro verkaufter Fahrt auf seinem Riesenrad, das zurzeit in Rapperswil SG steht, an die Unwetteropfer spenden. So sollen mindestens 6'000 Franken zusammenkommen. «Ich hoffe, dass so ein paar tausend Franken zusammenkommen. Und falls es weniger als 6'000 Franken sind, werde ich die Differenz aus dem eigenen Sack bezahlen», sagt Maier. Obwohl die Wetterprognosen nicht gut sind, rechnet er mit einer grossen Solidarität und er beweist so ein grosses Herz.

Montag, 16. August – 16:58 Uhr

Nachtsperrungen wegen Bauarbeiten auf der A4 Schaffhausen

In Schaffhausen wird es demnächst Bauarbeiten auf der A4 geben.

In Schaffhausen wird es demnächst Bauarbeiten auf der A4 geben.

Bild: Canonica Michel (07.10.2016)

(red) Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) erneuert die Deckbeläge im Fäsenstaubtunnel, zwischen Schaffhausen-Nord und der Verzweigung Mutzentäli in Fahrtrichtung Thayngen sowie in der Ausfahrt Herblingen von Thayngen herkommend. Von Ende August bis Anfang September 2021 kommt es daher zu mehreren Nachtsperrungen auf der A4 im Raum Schaffhausen.

- Vollsperrung Fäsenstaubtunnel (in beide Fahrtrichtungen): Mittwoch, 25. August 2021, bis Freitag, 27. August 2021, und Montag, 30. August 2021, bis Donnerstag, 2. September 2021

- Anschluss Schaffhausen-Nord bis Verzweigung Mutzentäli in Fahrtrichtung Thayngen Donnerstag, 2. September 2021, bis Freitag, 3. September 2021

- Sperrung Ausfahrt Herblingen von Thayngen herkommend Freitag, 3. September 2021, bis Samstag, 4. September 2021

Entsprechende Umleitungen werden signalisiert. Tagsüber sind sämtliche Abschnitte befahrbar, es muss aber mit Einschränkungen durch Geschwindigkeitsreduktionen gerechnet werden. Die Belagsarbeiten können nur bei trockener Witterung durchgeführt werden. Witterungs- oder bauablaufbedingte Terminverschiebungen sind daher nicht auszuschliessen.

Montag, 16. August – 16:01 Uhr

Autofahrer kollidiert in Sirnach mit der Leitplanke

Beim Unfall in Sirnach wurde niemand verletzt.

Beim Unfall in Sirnach wurde niemand verletzt.

Bild: kapo TG

(kapo) Ein Autofahrer verursachte am Montagvormittag auf der Autobahn A1 bei Sirnach einen Selbstunfall. Kurz vor 11 Uhr war der 32-Jährige auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen bei Sirnach mit der Mittelleitplanke kollidierte. Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Montag, 16. August – 14:54 Uhr

Stadt Frauenfeld spendet Geld für überschwemmtes Kufstein

Stadtpräsident Anders Stokholm, Obfrau Förderverein Städtepartnerschaft Frauenfeld-Kufstein, Priska Weber, und Stadträtin Barbara Dätwyler Weber übergeben Martin Krumschnabel, Bürgermeister von Kufstein, den symbolischen Check.

Stadtpräsident Anders Stokholm, Obfrau Förderverein Städtepartnerschaft Frauenfeld-Kufstein, Priska Weber, und Stadträtin Barbara Dätwyler Weber übergeben Martin Krumschnabel, Bürgermeister von Kufstein, den symbolischen Check.

Bild: PD

(red) Starke Regenfälle verursachten Mitte Juli im Westen von Österreich massiven Überschwemmungen. Bis zu 160 Liter Regen pro Quadratmeter sind am 17. Juli im Tirol gemessen worden. In der Stadt Kufstein traten Zuläufe des Inns über die Ufer und überfluteten die Innenstadt in einem noch nie dagewesenen Ausmass. Bei dem Unwetter ist niemand zu Schaden gekommen, aber Teile der Innenstadt wurden durch die Wassermassen stark beschädigt und verwüstet.

Frauenfeld, als Partnerstadt von Kufstein, spendet 3'000 Franken zur Behebung der Schäden. Weitere 3'000 Franken spricht der Förderverein Städtepartnerschaft Frauenfeld - Kufstein. Die Stadt Frauenfeld pflegt seit über 75 Jahren eine partnerschaftliche Beziehung zur Stadt Kufstein. Das begann ursprünglich mit Hilfsgütern , welche die Thurgauer Stadt zur Bewältigung der Folgen des 2. Weltkrieges nach Kufstein sendete. Seit 1988 verbindet Frauenfeld und Kufstein offiziell eine Städtepartnerschaft.

Montag, 16. August – 14:05 Uhr

Mona Vetsch konfrontiert Minimal Wasterin mit Millionär Hausi Leutenegger

Mona Vetsch berichtet auf Instagram von ihrer neuen Sendung.

Mona Vetsch berichtet auf Instagram von ihrer neuen Sendung.

In ihrer neuen Sendung von Reporter Spezial beschäftigt die gebürtige Frauenfelderin Mona Vetsch sich mit dem Thema Verzicht. Ist Verzicht der neue Weg zum Glück? Mit dieser Frage konfrontiert sie Personen in den verschiedensten Lebenssituationen. Unter anderen wendet sie sich an Carla Opetnik, die sich als Minimal Wasterin bezeichnet. Sie will also so wenig Abfall wie möglich hinterlassen. Opetnik sagt:

«Das Ziel ist es, dass von deiner Lebenszeit nichts zurückbleibt.»

Vetsch besucht gemeinsam mit der Minimal Wasterin den Millionär und Unternehmer Hausi Leutenegger. Sein Motto: Weniger ist mehr. Wie Opetnik könnte er nicht leben. Leutenegger sagt: «Wenn alle so lebten, würde die Wirtschaft zusammenbrechen.»

Montag, 16. August – 13:20 Uhr

«Süsse Präventionsaktion»: Schaffhauser Polizei bittet Verkehrsteilnehmende um Vorsicht

Die Kinder lernen, denn Fussgängerstreifen erst zu überqueren, wenn ein Fahrzeug komplett stillsteht.

Die Kinder lernen, denn Fussgängerstreifen erst zu überqueren, wenn ein Fahrzeug komplett stillsteht.

Bild: PD

(shpol) Wie für die Kinder im Kanton Thurgau beginnt heute auch für die Kinder im Nachbarkanton die Schule. Die Schaffhauser Polizei führt daher zusammen mit dem TCS sowie dem ACS der beiden Sektionen Schafhausen hierzu eine «süsse Präventionsaktion» durch. In diesem Rahmen werden Verkehrsteilnehmer gebeten, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht im Strassenverkehr walten zu lassen. Dazu gehört etwa, am Fussgängerstreifen vollständig anzuhalten. Denn Kinder lernen, diesen erst dann zu überqueren, wenn ein Fahrzeug stillsteht.

Montag, 16. August – 12:07 Uhr

Parkplatz vor dem Frauenfelder Hallenbad ab Anfang September gesperrt

Beim Hallen-, Frei- und Sprudelbad gibt Bauarbeiten.

Beim Hallen-, Frei- und Sprudelbad gibt Bauarbeiten.

Bild: Reto Martin (9.10.2020)

(red) Ende August beginnen die Vorbereitungen für den Bau der neuen Versorgungsstationen Gas und Elektrizität auf dem heutigen Parkplatz des Frauenfelder Hallen-, Frei- und Sprudelbads. Ab dem 6. September bis Ende Dezember 2021 müssen diese Parkplätze aufgrund der baulichen Massnahmen gesperrt werden. Behindertenparkplätze stehen den Badnutzenden bis zur definitiven Schliessung des Bades am 25. Oktober jederzeit zur Verfügung.

Montag, 16. August – 11:25 Uhr

Kollision in Amriswil mit drei verletzten Personen

Beim Unfall sind drei Personen verletzt worden.

Beim Unfall sind drei Personen verletzt worden.

Bild: Kapo TG

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Amriswil wurden am Sonntag drei Personen verletzt. Eine Autofahrerin war gegen 13.30 Uhr in Richtung Arbon unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet die 18-Jährige mit dem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo es zur frontal seitlichen Kollision mit einem entgegenkommenden Auto eines 51-Jährigen kam.

Der Mann wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Seine 91-jährige Beifahrerin sowie die 18-jährige Unfallverursacherin wurden mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden.

Montag, 16. August – 10:45 Uhr

Wie der Thurgau sich inszeniert

Bekannt im Thurgau: Klibys Bauchredner Puppe Caroline ist durch das Fernsehen bekannt geworden.

Bekannt im Thurgau: Klibys Bauchredner Puppe Caroline ist durch das Fernsehen bekannt geworden.

Bild: PD

(red) Roter Teppich, Blitzlichtgewitter, aufgespritzte Gesichter und stylische Outfits: Wer ein Kopf sein will, muss sich inszenieren. An der öffentlichen Führung vom Mittwoch, 25. August, beleuchtet Kulturvermittlerin Barbara Stucki im Alten Zeughaus Frauenfeld die Entwicklung der Selbstinszenierung im Thurgau – von der Kantonsgründung 1803 bis heute.

Von «Zero to Hero», vom Nobody zum Superstar, scheint heute so leicht greifbar wie nie zuvor. Das war nicht immer so. Selbstinszenierung findet sowohl in den Medien, wie auch im Alltag statt. Stucki präsentiert charismatische Persönlichkeiten, die im Thurgau zum Kopf geworden sind. Darunter die Fairtrade-Aktivistin Ursula Brunner oder der Reiseblogger Elias Haffter. Sie ergründet, welche Fähigkeiten sie sich angeeignet und wie sie diese im öffentlichen Raum für ihre Sache genutzt haben.

Die Veranstaltung findet im Rahmenprogramm der Ausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» im Alten Zeughaus Frauenfeld statt, startet um 18 Uhr und ist kostenlos. Maskenpflicht für Personen ab 12 Jahren, beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebsite erforderlich: historisches-museum.tg.ch

Montag, 16. August – 10:05 Uhr

Unfallstelle nicht sichtbar von der Strasse

Der verunfallte Motorradlenker war im abfallenden Waldstück von der Strasse aus nicht zu sehen.

Der verunfallte Motorradlenker war im abfallenden Waldstück von der Strasse aus nicht zu sehen.

Bild: Kapo TG

(kapo) Am Samstag verunfallte ein Motorradfahrer in Berlingen. Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war er auf der Bergstrasse in Richtung Berlingen unterwegs. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam rechts von der Strasse ab und in einem abfallenden Waldstück zum Stillstand. Der 64-Jährige konnte sich zur Strasse begeben, wo Passanten auf ihn aufmerksam wurden und kurz vor 19.30 Uhr die Kantonale Notrufzentrale verständigten.

Der Verunfallte wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt. Aufgrund seiner schweren Verletzungen musste er anschliessend durch eine Rega-Besatzung ins Spital geflogen werden. Am Motorrad entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Samstag, 14. August – 17:23 Uhr

In Ermatingen ist ein Motorschiff gesunken

(kapo/elo) Am Freitagnachmittag sank im Untersee bei Ermatingen ein festgemachtes Motorschiff. Kurz vor 12.30 Uhr war bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung eingegangen, dass im Bojenfeld vor Ermatingen ein Motorschiff sinke. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau war das festgemachte Schiff bereits unter Wasser.

Taucher der Seepolizei konnten das Schiff bergen und auswassern. Vorsorglich wurde eine Ölsperre eingerichtet. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Weshalb das Wasserfahrzeug gesunken ist, wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Samstag, 14. August - 09:32 Uhr

92-Jähriger setzt Zaun und Baum in Altnau in Brand

(kapo/tn) Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte am Freitagnachmittag ein 92-Jähriger auf einer Grundstückszufahrt in Altnau das Unkraut mit einem Gasbrenner abflammen. Dabei geriet er mit der Brennerflamme zu nahe an eine Hecke. Diese fing sofort an zu brennen und setzte einen grossen Nadelbaum in unmittelbarer Nähe in Brand. Trotz Löschversuche der Anwohner musste die Feuerwehr Altnau aufgeboten werden, die den Brand unter Kontrolle brachte. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Die Kantonspolizei Thurgau warnt erneut vor dem Umgang mit Abflammgeräten in der Nähe von Gebäuden und Pflanzen. Insbesondere Nadelgehölze wie Thuja-Hecken können bei Trockenheit sofort in Brand geraten. Zur Sicherheit sollte bei Abflammarbeiten immer ein einsatzbereites Löschmittel, wie zum Beispiel ein Gartenschlauch, zur Verfügung stehen.

Durch den Brand zusätzlich ein Gartenzaun sowie ein Briefkasten beschädigt, verletzt wurde niemand.

Durch den Brand zusätzlich ein Gartenzaun sowie ein Briefkasten beschädigt, verletzt wurde niemand.

Kapo TG


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