THURGAU-TICKER: Gewerbeverband fordert: kantonale Ämter sollen weiterarbeiten +++ Roggwiler Jürg Hess ist neuer Präsident des Schweizer Obstverbandes +++ Naturmuseum Thurgau: Osterwettbewerb gibts online 

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Montag, 6. April, 17:08 Uhr

Kanton muss weiterarbeiten

Der Thurgauer Gewerbeverband begrüsst die Hilfe des Kantons in der Coronakrise.

Der Thurgauer Gewerbeverband begrüsst die Hilfe des Kantons in der Coronakrise.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) begrüsst das Massnahmenpaket des Kantons zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Das schreibt der Verband in einer Mitteilung. Mit einem Covid-Kredit von 100 Millionen Franken und einer entsprechenden Garantie von 85 Prozent durch den Kanton sollen vor allem das Kleingewerbe und Selbständigerwerbende entlastet werden. «Diese Hilfe ist nötig, spüren doch sehr viele Kleinbetriebe die Auswirkungen des Notrechts in aller Härte», hält der Verband fest.

Der TGV begrüsst auch die steuerlichen Massnahmen, insbesondere die Möglichkeit für besonders von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen, noch für das Jahr 2019 Rückstellungen machen zu können. Der Verband erwarte aber auch entsprechende Kulanz bei der Auflösung der getätigten Rückstellungen.


Alle vom Kanton vorgesehenen Massnahmen seien wichtig, hält der TGV fest. «Für das Gewerbe ist aber ebenso zentral, dass die kantonalen Ämter ihre Tätigkeiten nicht einstellen, sondern unter Einhaltung der BAG-Vorschriften so kundenfreundlich wie möglich weiterführen.» Grundbuchämter, Notariate und viele weitere kantonale und kommunalen Stellen seien relevant für die Wirtschaft. Sie dürfen ihren Betrieb weder einstellen noch unnötig reduzieren.

Montag, 6. April, 15:51 Uhr

Jürg Hess ist Nachfolger von Bruno Jud

Jürg Hess, neuer Präsident Schweizer Obstverband

Jürg Hess, neuer Präsident Schweizer Obstverband

(Bild: PD)

(red) Die 22. Delegiertenversammlung (DV) des Schweizer Obstverbandes (SOV) konnte aufgrund des Versammlungsverbots nicht auf ordentlichem Wege durchgeführt werden. Die Delegierten haben stattdessen die Anträge auf schriftlichem Weg beantwortet, allen statutarischen Geschäften zugestimmt und die neuen Funktionsträger gewählt. Der Thurgauer Obstproduzent Jürg Hess aus Roggwil löst Bruno Jud nach achtjähriger Tätigkeit als Verbandspräsident ab.

Jürg Hess (55) führt in Roggwil TG ein Landwirtschaftsbetrieb mit rund 13 Hektaren Tafelkernobst. Er ist seit 1993 in verschiedenen Gremien des SOV tätig. Er ist Sprecher Produktion des Produktzentrum Tafelkernobst. Seit 2012 ist er Vizepräsident im SOV-Vorstand. Er verfügt über viel Erfahrung, hat ein breites Netzwerk. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Montag, 6. April, 15:11 Uhr

Kreuzlingen: Sperrung Bahnübergang Freiestrasse

(red) Die Deutsche Bahn saniert Gleisanlagen und Beläge beim Bahnübergang Freiestrasse in Kreuzlingen. Aus diesem Grund bleibt er ab Donnerstag, 9. April 2020 bis Donnerstag, 16. April sowie vom Samstag, 25. April bis Freitag, 1. Mai für den motorisierten Verkehr sowie für den Fuss- und Veloverkehr komplett gesperrt.

Montag, 6. April, 14:21 Uhr

Trotz geschlossener Museumstüren findet Wettbewerb statt

Der Osterhase versteckt das Rätsel dieses Jahr online.

Der Osterhase versteckt das Rätsel dieses Jahr online.

(Bild:PD)

(red) Traditionell findet im Museum für Archäologie und im Naturmuseum Thurgau über die Osterfeiertage stets ein spannender Wettbewerb für Kinder und ihre Eltern statt. Aus bekannten Gründen fällt die vergnügliche Eiersuche durch die Museumsräume dieses Jahr jedoch aus.

Grosse und kleine Museumsfreunde müssen aber nicht ganz darauf verzichten: der Osterwettbewerb findet für einmal einfach online statt. Mit Hilfe der Informationen auf den Webseiten des Naturmuseums sowie des Museums und Amts für Archäologie Thurgau gilt es verschiedene Fragen zu lösen. Wer das richtige Lösungswort herausgefunden hat, nimmt an der anschliessenden Preisverlosung teil und gewinnt mit etwas Glück einen Büchergutschein.

Der Osterwettbewerb läuft von Karfreitag bis Ostermontag. Die Wettbewerbsfragen finden sich unter www.naturmuseum.tg.ch oder www.archaeologie.tg.ch.

Montag, 6. April, 13:34 Uhr

Ausländische Schiffe dürfen nicht anlegen

Anlegen dürfen nur noch Schweizer Boote. In Arbon wird das kontrolliert

Anlegen dürfen nur noch Schweizer Boote. In Arbon wird das kontrolliert

Ralph Ribi

(red) Aufgrund der Corona-Pandemie besteht für ausländische Schiffe auf unbestimmte Zeit ein Anlandeverbot am Schweizer Ufer, so auch in Arbon. Auch auf dem Obersee überprüfen die Behörden mit Kontrollfahrten die Einhaltung dieser Vorgabe gemäss COVID-19-Verordnung der Schweizer Landesregierung. Auch vom Schweizer Ufer aus ist der Grenzübertritt auf dem Seeweg vorderhand untersagt.

Im Übrigen gelten das Verbot von Versammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sowie das Einhalten eines Abstands von mindestens zwei Metern auch auf dem See.

Montag, 6. April, 11:16 Uhr

Renitenter Mann spuckt Polizisten an

(kapo/sba) Kurz nach 15 Uhr am Samstag ging bei der Kantonalen Notrufzentrale eine Meldung über einen psychisch auffälligen Mann in Bürglen ein. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte den Mann auf der Strasse antreffen. Er verhielt sich renitent, aggressiv und musste arretiert werden. Bei der Festnahme spuckte der 33-Jährige einem Polizisten ins Gesicht und bedrohte die anwesenden Einsatzkräfte.

Der Deutsche wurde zur Überprüfung seines Gesundheitszustands einer Ärztin zugeführt, die nach seiner Begutachtung eine Fürsorgerische Unterbringung verfügte. Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Der 26-jährige Polizist begab sich zur Kontrolle ins Spital. «Das ist eine routinemässige Vorsorge, da man nie wissen kann, ob die Person irgendwelche Krankheiten mit dem Speichel übertragen hat», sagt Mediensprecher Matthias Graf auf Anfrage.

Montag, 6. April, 10:54 Uhr

Konstanzer Polizei kontrolliert hoch zu Ross

Auf Streife auf dem Rücken der Pferde mit Ausblick auf die Fahrradbrücke, rechts hinten der Rheintorturm.

Auf Streife auf dem Rücken der Pferde mit Ausblick auf die Fahrradbrücke, rechts hinten der Rheintorturm.

(Bild: PD/Benjamin Brumm)

(red) Normalerweise stehen die Polizisten der Reiterstaffel mit ihren Pferden vor allem bei Demonstrationen oder grösseren Veranstaltunen im Einsatz. Da diese wegen des Coronavirus nicht stattfinden, unterstützen die Beamten hoch zu Ross die Kontrollen rund um die Corona-Verordnungen. Der Vorteil der Polizeireiter:

«Vom Sattel aus haben wir einen grösseren Überblick.»

Das sagt Polizeioberkommissar Walter Horländer. Sie ergänzen mit ihren Rössern die Beamten zu Fuss oder im Auto, um Personen, die sich nicht an die Vorgaben der Corona-Verordnung auf die Verbote hinzuweisen.

Montag, 6. April, 10:09 Uhr

Im Thurgau: Weitere Zahlen zu Corona

Der Kanton Thurgau informiert nicht nur an Medienkonferenzen des Regierungsrates sondern auch über Twitter zur Coronakrise im Kanton.

Der Kanton Thurgau informiert nicht nur an Medienkonferenzen des Regierungsrates sondern auch über Twitter zur Coronakrise im Kanton.

Reto Martin

(seb.) Seit heute Montag veröffentlicht der Kanton Thurgau weitere Zahlen zu Corona. So sind derzeit 34 Coronapatienten hospitalisiert, 14 werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden bisher 219 Menschen positiv auf das Virus getestet, am Sonntag lag diese Zahl bei 213. An den Folgen der Erkrankung sind im Thurgau bisher sieben Personen verstorben.

Montag, 6. April, 09:35 Uhr

Kulturamt vergibt Förderbeiträge für sechs Künstler

(red) Der Kanton vergibt einmal jährlich persönliche Förderbeiträge an Kulturschaffende aus dem Thurgau, die mit einem überzeugenden Vorhaben in ihrer Karriere einen Schritt weitergehen möchten. Die Förderbeiträge sind mit je 25'000 Franken dotiert.

Rhona Mühlebach aus Dettighofen erhält einen Förderbeitrag des Kulturamtes.

Rhona Mühlebach aus Dettighofen erhält einen Förderbeitrag des Kulturamtes.

Andrea Stalder

Dieses Jahr werden sechs Förderbeiträge an Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Tanz und Musik vergeben. Mit den Förderbeiträgen soll speziell eine künstlerische Entwicklung ermöglicht werden. Die Fachjury hat aus 51 Bewerbungen die folgenden sechs Thurgauer Künstlerinnen und Künstler ausgewählt:

  • Rahel Zoë Buschor, Tänzerin, Sulgen
  • Markus und Reto Huber, bildende Künstler, Zürich
  • Julia Langkau, Autorin, Bern
  • Rhona Mühlebach, bildende Künstlerin, Dettighofen
  • Max Petersen, Musiker, Winterthur
  • Andri Stadler, bildender Künstler, Luzern

Die Förderbeiträge wurden von einer Jury vergeben, die sich aus den Fachreferentinnen und -referenten des Kulturamts und externen Fachpersonen zusammensetzt. Auch in diesem Jahr war die Anzahl und Qualität der eingegangenen Bewerbungen hoch. Die Jury wählte Künstlerinnen und Künstler aus vier verschiedenen Sparten aus und würdigt damit ein breites künstlerisches Schaffen im Kanton und darüber hinaus.

Der diesjährigen Jury gehörten an: Gisa Frank, Choreografin; Pat Kasper, Musiker; Florian Keller, Journalist und Veranstalter; Markus Landert, Direktor Kunst- und Ittinger Museum Thurgau; Sam Mosimann, Theaterschaffender; Rebekka Ray, Kuratorin; Sascha Renner, Kurator Fotostiftung Schweiz; Simone Reutlinger, Musikwissenschaftlerin; Karin Schwarzbek, Künstlerin; Anja Tobler, Schauspielerin; Laura Vogt, Autorin; Regula Walser, Lektorin; Michèle Wannaz, Filmproduzentin; Andrea Wiesli, Musikerin sowie Monika Schmon, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kulturamts (Vorsitz).

Sonntag, 5. April, 17:06 Uhr

Über 200 Coronafälle im Thurgau

(seb.) Am Wochenende stieg die Anzahl Coronafälle im Thurgau auf über 200 an. Am Samstag vermeldete der Kanton, dass 208 Personen positiv auf das Virus getestet wurden.  Am Sonntag waren es 213. Damit steigt die Zahl der Infizierten weiter kontinuierlich an. 

Wie der Kanton auf Twitter meldete, sind sieben Personen an den Folgen des Virus gestorben. Am Freitag lag die Zahl der Todesfälle bei 5.  Offenbar will der Kanton Thurgau ab Montag jeweils weitere Zahlen im Zusammenhang mit Corona uf Twitter veröffentlichen. 

Sonntag, 5. April, 16:01 Uhr

Frauenfeld schliesst Skatepark

(seb.) Die Stadt Frauenfeld hat reagiert. Nachdem sie in der abgelaufenen Woche bereits den Pumptrack geschlossen hatte, darf seit Sonntag auch der Skatepark nicht mehr benutzt werden. Offenbar wurden die Vorgaben des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus nicht eingehalten. Dabei gilt zum Beispiel ein Versammlungsverbot sowie ein Gebot, Distanz zu halten. Die Anlage befindet sich zwischen der Sportanlage Kleine Allmend und der Sekundarschulanlage Auen. Sie wurde am 25. Juli 2007 zur öffentlichen Nutzung freigegeben. 

Die Stadt Frauenfeld weist mit dieser Tafel auf die aktuelle Situation hin.

Die Stadt Frauenfeld weist mit dieser Tafel auf die aktuelle Situation hin. 

(Bild: Silvan Meile)
Sonntag, 5. April, 13:40 Uhr
Die 53-jährige Velofahrerin wurde bei der Kollision mittelschwer verletzt.

Die 53-jährige Velofahrerin wurde bei der Kollision mittelschwer verletzt.

Symbolbild: Keystone

Velofahrerin verletzt sich bei Kollision in Güttingen

(kapo/stm) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte am Sonntag kurz vor 9.30 Uhr eine 22-jährige Autofahrerin vom Staadweg her die Hauptstrasse in Güttingen überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten Velofahrerin, die auf der Hauptstrasse in Richtung Güttingen unterwegs war. Die 53-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Sonntag, 5. April, 13:25 Uhr

27-Jähriger muss nach Selbstunfall in Tägerschen Führerausweis abgeben

(kapo/stm) Der 27-jährige Lenker war am Sonntag kurz nach 9 Uhr mit seinem Auto auf der Münchwilerstrasse in Tägerschen in Richtung Münchwilen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet er rechts von der Strasse ab und kollidierte mit mehreren Gegenständen auf dem Vorplatz einer Produktionsfirma. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Die Polizisten beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Sonntag, 5. April, 10:59 Uhr

Betrunkener fährt in Kreuzlingen gegen Hauswand

Der Unfallverursacher war alkoholisiert unterwegs.

Der Unfallverursacher war alkoholisiert unterwegs.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo/stm) Kurz nach 5 Uhr am Sonntagmorgen meldete ein Anwohner der Kantonalen Notrufzentrale, dass sich an der Unterseestrasse in Kreuzlingen in Selbstunfall ereignet habe. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau verlor der Autofahrer vor dem Kreisel «Kolosseumsplatz» die Herrschaft über sein Fahrzeug, fuhr einen Kandelaber und einen Gartenzaun um und prallte daraufhin in die angrenzende Hauswand eines Mehrfamilienhauses. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt.

Die Atemalkoholtests ergaben beim 20-jährigen Schweizer Werte von rund 0,6 mg/l, was 1,2 Promille entspricht. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Sonntag, 5. April, 10:39 Uhr
Am Samstag rückte die Feuerwehr aus, um im Keller eines Weinfelder Mehrfamilienhauses einen Brand zu löschen.

Am Samstag rückte die Feuerwehr aus, um im Keller eines Weinfelder Mehrfamilienhauses einen Brand zu löschen.

Symbolbild: Severin Bigler

Zwei Verletzte bei Brand in Weinfelder Mehrfamilienhaus

(kapo/stm) Ein Passant bemerkte am Samstagabend kurz vor 17.15 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus an der Kreuzlingerstrasse in Weinfelden und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und evakuierten zusammen mit der Feuerwehr Weinfelden mehrere Bewohner, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Brand im Keller wurde gelöscht und das Gebäude entlüftet.

Ein 38-jähriger Bewohner wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Eine 58-jährige Bewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektrosachverständiger vor Ort.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zur Brand machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden.