THURGAU-TICKER
Meldungen vom 7. März bis 21. März

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Montag, 22. März 10:36 Uhr

Wegen Corona: weniger Verkehr und weniger Unfälle

Die Verkehrsunfall-Statistik 2020.

Die Verkehrsunfall-Statistik 2020.

(Bild: PD)

(kapo) Weil die Mobilität der Bevölkerung wegen der Corona-Pandemie abgenommen hat, ging das Verkehrsaufkommen zurück. Dies habe sich auf das Unfallgeschehen ausgewirkt, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in ihrer Verkehrsunfall-Statistik 2020.

2020 wurden im Thurgau 1053 Verkehrsunfälle polizeilich bearbeitet, das ist gegenüber 2019 (1183) ein Rückgang um 11 Prozent. Während die Zahl der Unfälle mit Sachschaden (515) um 20 Prozent abgenommen hat, blieb die Zahl der Unfälle mit getöteten oder verletzten Personen konstant (539).

Auf Thurgauer Strassen mussten vergangenes Jahr sechs Todesopfer registriert werden. Dies ist nach 2019 (fünf Todesopfer) die zweitniedrigste Zahl seit dem Beginn der Erfassung in den 70er-Jahren. Die Zahl der Schwerverletzten sank von 174 auf 141 Personen, die der Leichtverletzten stieg von 474 auf 479 Personen. Bei jedem achten Verkehrsunfall war Alkoholeinfluss die zentrale Unfallursache. Bei 102 Unfällen war nicht angepasste Geschwindigkeit die zentrale Ursache.

Die Tendenz rückläufiger Unfall- und Opferzahlen setzte sich somit fort, bei immer mehr im Thurgau eingelösten Fahrzeugen. Der langjährige Trend, der 2020 durch den «Sonderfaktor Corona» verstärkt wurde, ist auf koordinierte Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zurückzuführen.

Die Verkehrsunfall-Statistik 2020 des Kantons Thurgau gibt es hier zum Download.

Montag, 22. März, 10:21 Uhr

Zehn Prozent weniger Straftaten im Corona-Jahr

Kriminalitätsstatistik 2020.

(kapo) Die Zahl der Straftaten im Kanton Thurgau hat im Jahr 2020 um fast 10 Prozent abgenommen. Die Entwicklung steht in Zusammenhang mit der gesunkenen Mobilität infolge der Corona-Pandemie, wie die Kantonspolizei Thurgau in ihrer Mitteilung zur Kriminalitätsstatistik 2020 schreibt.

Die Zahl der Straftaten hat im vergangenen Jahr deutlich abgenommen: Gemäss Polizeilicher Kriminalstatistik 2020 wurden im Thurgau 8527 Straftaten registriert, das ist gegenüber 2019 eine Abnahme um 892 Delikte oder 9,5 Prozent. Gestiegen ist die Aufklärungsquote: 43,3 Prozent aller Delikte wurden aufgeklärt, im Jahr zuvor waren es 41,6 Prozent.

Bei den Gewaltstraftaten wurden im vergangenen Jahr 994 Delikte registriert, eine Zunahme um 2 Prozent. Die schwere Gewalt nahm um 10 Prozent zu; dabei konnten alle drei vollendeten und alle vier versuchten Tötungsdelikte aufgeklärt werden. Angestiegen ist auch die Zahl der schweren Körperverletzungen, von 12 auf 16 Delikte. Um 8 Prozent zugenommen hat mit 214 (2019: 199) die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Integrität. Die Zahl der Vergewaltigungen ging von 15 auf 9 zurück.

Beim Diebstahl gab es insgesamt 1983 Delikte, 15 Prozent weniger als 2019. Dabei sank die Zahl der Einbrüche um markante 24 Prozent auf den historischen Tiefststand von 487 Delikten; 2013 waren es noch 1164 Fälle gewesen. Die Zahlen beim Einbruch- und Einschleichdiebstahl sind zwar schon seit einigen Jahren rückläufig, doch 2020 dürfte die Corona-Pandemie diese Entwicklung noch verstärkt haben. Zum einen blieb die Bevölkerung wegen Covid-19 mehr zu Hause, wodurch potenzielle Einbrecher abgeschreckt wurden. Zum anderen haben die weniger durchlässigen oder geschlossenen Grenzen spezialisierten Tätergruppen die Einreise erschwert.

Die Kriminalstatistik des Kantons Thurgau gibt es hier zum Download.

Montag, 22. März, 9:52 Uhr

Mit 2,8 Promille unterwegs in Kreuzlingen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagmittag in Kreuzlingen eine stark alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.

Die Atemalkoholprobe ergab ca. 2,8 Promille.

Die Atemalkoholprobe ergab ca. 2,8 Promille.

(Bild: Severin Bigler)

Eine aufmerksame Automobilistin meldete der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise einer Autofahrerin. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte die Lenkerin kurz vor 12.30 Uhr an der Bernrainstrasse kontrollieren. Weil die Atemalkoholprobe bei der 54-jährigen Schweizerin einen Wert von 1,40 mg/l (ca. 2,8 Promille) ergab, wurde ihr der Führerausweis aberkannt.

Sonntag, 21. März, 17:40 Uhr

Diessenhofen gibt Teil des Gewinns weiter

Diessenhofen unterstützt jene, denen Covid-19 übel mitgespielt hat.

Diessenhofen unterstützt jene, denen Covid-19 übel mitgespielt hat.

Bild: Kevin Roth (Januar 2021)

(tb) Der Stadtrat spricht mit 40'000 Franken einen erheblichen Betrag des grösser als erwarteten Überschusses aus der Rechnung 2020 an alle, denen Covid-19 besonders übel mitgespielt hat. Dafür soll die Hilfe laut Stadtpräsident Markus Birk in vier Feldern erfolgen. Ein Viertel fliesst in die Gastro, ein Viertel zum Industrie- und Gewerbeverein Diessenhofen. Weitere 10'000 Franken gehen an Kulturschaffende, namentlich in den Kulturpool, den die Gemeinden Diessenhofen, Schlatt und Basadingen-Schlattingen verwalten. Und als viertes Investitionsfeld sieht der Stadtrat all jene Institutionen, die durch das Raster fallen, etwa Vereine. Bis 20.April können deshalb An­träge für Unterstützung an den Stadtrat gestellt werden.

Sonntag, 21. März - 12:09 Uhr

Fahrunfähiger Autofahrer aus Verkehr gezogen

(kapo/dar) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagnachmittag in Rickenbach bei Wil einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Die Polizei führt eine Kontrolle durch.

Die Polizei führt eine Kontrolle durch.

Symbolbild: Valentin Flauraud, Keystone

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 16 Uhr an der Sonnmattstrasse einen Autofahrer. Weil die Polizisten den 19-jährigen Schweizer als nicht fahrfähig beurteilten, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. Dies teilt die Kantonspolizei Thurgau in einer Polizeimeldung mit.

Samstag, 20. März - 13:32 Uhr

Stromausfall in Ermatingen

(dar) Am frühen Samstagmorgen, kurz vor 5 Uhr, ist in Ermatingen der Strom ausgefallen, wie toponline.ch berichtet. Betroffen gewesen sei ein grosser Teil des Dorfes am Untersee. «Wir vermuten einen Kurzschluss in einem Verbindungskabel als Ursache,» wird Roger Künzli, Leiter der technischen Gemeindewerke, zitiert.

Kurz nach 7 Uhr konnte das Problem mittels einer Noteinspeisung gelöst und die Stromversorgung wieder hergestellt werden, wie toponline.ch schreibt.

Das Dorf Ermatingen aus der Drohnenperspektive.

Das Dorf Ermatingen aus der Drohnenperspektive.

Bild: Andrea Stalder
Freitag, 19. März - 17:26 Uhr

Ausnahmeregelung für die Einreise von Hilfskräften

Hilfskräfte aus dem Ausland bei der Salaternte.

Hilfskräfte aus dem Ausland bei der Salaternte.

Bild: Bruno Kissling

(red) Die Covid-19-Verordnung sieht vor, dass alle Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, sich für 10 Tage in Quarantäne begeben müssen. Von der Quarantänepflicht ausgenommen sind Personen, die aus wichtigen beruflichen Gründen und ohne Möglichkeit eines Aufschubs in die Schweiz einreisen.

Das trifft auf die Hilfskräfte in der Gemüse- und Früchtebranche sowie in der Landwirtschaft im Allgemeinen zu, wie die «BauernZeitung» berichtet. Die Arbeit der Hilfskräfte ist einerseits an den Wachstums- respektive Erntezyklus der Waren gekoppelt und kann damit nicht aufgeschoben werden kann. Zudem trägt die Landwirtschaft zur Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Lebensmitteln der Schweiz bei, die auch in Krisensituationen ihren Auftrag erfüllen muss.

Freitag, 19. März - 16:51 Uhr

Eine Verletzte nach Auffahrkollision in Pfyn

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Pfyn musste eine Autofahrerin ins Spital gebracht werden. Laut Kantonspolizei war eine 35-jährige Autofahrerin kurz nach 11.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Müllheim in Richtung Pfyn unterwegs. Um links in die Brüelstrasse abzubiegen, bremste die 35-Jährige ab. Eine nachfolgende 33-jährige Autofahrerin bemerkte dies gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau zu spät und verursachte eine Auffahrkollision.

Die 35-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden laut Kantonspolizei ist mehrere tausend Franken hoch.

Freitag, 19. März - 16:08 Uhr

Im August sollen drei Viertel der Bevölkerung geimpft sein

Im August sollen drei Viertel der Thurgauer Bevölkerung geimpft sein - falls die angekündigten Impfdosen tatsächlich geliefert werden.

Im August sollen drei Viertel der Thurgauer Bevölkerung geimpft sein - falls die angekündigten Impfdosen tatsächlich geliefert werden.

Bild: Britta Gut

(ck) Stand 8. März sei ein wesentlicher Teil der vulnerablen Personen im Thurgau bereits geimpft. Die Rückmeldungen der Geimpften über die Qualität und den Service der Impfzentren seien sehr gut. «Hingegen trifft viel Kritik beim Kanton über den Umstand ein, dass Hausärzte, die keinen oder zu wenig Impfstoff erhalten, ihre Risikopatienten nicht an die Impfzentren weiterschicken», schreibt die Kantonsregierung.

Bei den Prognosen ist die Regierung zurückhaltend: Einzig abgeschätzt werden könne, dass bis Ende April alle impfwilligen und vulnerablen Personen ab 75 geimpft sein werden und dass ab Ende Mai ein breites Impfangebot für alle Bevölkerungsgruppen möglich sein sollte. Und im August werden dann drei Viertel der Thurgauer Bevölkerung geimpft sein − falls die angekündigten Impfdosen tatsächlich geliefert werden.

Freitag, 19. März - 15:33 Uhr

Weinfelden eröffnet den ersten Fitnesspark der Thurgauer Kantonalbank

Der «Fit 21» in Weinfelden erstreckt sich über die Aussenanlage auf der Sportanlage Güttingersreuti.

Der «Fit 21» in Weinfelden erstreckt sich über die Aussenanlage auf der Sportanlage Güttingersreuti.

Bild: PD

(red) Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Thurgauer Kantonalbank (TKB) realisiert das Geldinstitut in fünf Thurgauer Bezirken einen Fitnesspark. Die erste Anlage namens «Fit 21» ist nun in Weinfelden eröffnet worden und steht der Bevölkerung ab sofort zur Verfügung, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Aussenanlage befindet sich auf der Sportanlage Güttingersreuti gleich neben der Rundbahn und dem Kunstrasenplatz. Auf rund 700 Quadratmetern kann an 20 Geräten Koordination, Ausdauer und Kraft trainiert werden. Der Fitnesspark kann täglich von 6 bis 22 Uhr kostenlos genutzt werden, wobei das Schutzkonzept für Sportanlagen der Gemeinde Weinfelden aufgrund der Corona-Bestimmungen einzuhalten ist.

Freitag, 19. März - 15:10 Uhr

Sonnenstore in Steckborn in Brand geraten

Beim Brand der Sonnenstore in der Sekundarschule in Steckborn wurde niemand verletzt.

Beim Brand der Sonnenstore in der Sekundarschule in Steckborn wurde niemand verletzt.

Bild: Kapo TG

(kapo) Bei einem Brand in Steckborn entstand am Freitagmorgen ein Sachschaden. Kurz vor 9 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass beim Sekundarschulhaus im Feldbach eine Sonnenstore brenne. Drittpersonen konnten das Feuer rasch löschen, die Feuerwehr Steckborn kontrollierte und kühlte die Fassade.

Laut Kantonspolizei wurde dabei niemand verletzt. Der Sachschaden sei mehrere tausend Franken hoch. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der dürfte der Brandausbruch auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen sein.

Freitag, 19. März - 14:47 Uhr

Thurgau produziert am meisten Milch

Eine Kuh im Thurgau produziert während ihres Lebens rund 28'000 Kilogramm Milch.

Eine Kuh im Thurgau produziert während ihres Lebens rund 28'000 Kilogramm Milch.

Bild: Sandra Ardizzone / LTA

(red) Die Kühe mit der höchsten Lebensleistung stehen im Kanton Thurgau. Hier liegt die Lebensleistung einer Kuh bei 28'089 Kilogramm Milch. Gleich dahinter in der Rangliste kommen die Kantone Zug, Zürich und Aargau sowie das Fürstentum Lichtenstein: Hier liegt die Leistung bei durchschnittlich über 25'000 Kilogramm Milch im Leben einer Kuh, wie die «BauernZeitung» mitteilt.

Freitag, 19. März - 13:46 Uhr

Neue Messstelle für den Pegelstand im Eschenriet

Naturschutzgebiet Eschenriet im Schaaren.

Naturschutzgebiet Eschenriet im Schaaren.

Bild: PD

(red) Im Naturschutzgebiet Eschenriet im Schaaren wurde eine neue Messstelle installiert. Da das Eschenriet ein wichtiges Laichgebiet für Amphibien ist, haben die tiefen Wasserstände im vergangenen Herbst den verantwortlichen Personen beim Kanton sowie einigen Naturbeobachtern Sorge bereitet, wie die «BauernZeitung» berichtet.

Die Fachstelle Hydrometrie des Amts für Umwelt betreibt im Gebiet des Schaarenwaldes bereits heute mehrere Messstellen, die die Grundwasserstände überwachen. Weil der Untergrund im Schaaren geologisch uneinheitlich ist, können aufgrund von einzelnen Messstellen keine allgemeinen Aussagen über das ganze Gebiet gemacht werden. Die neue Messstelle soll dazu dienen, vertiefende Erkenntnisse zur Wasserspeisung und zur Grundwassersituation des Schaaren zu erhalten.

Freitag, 19. März - 12:05 Uhr
Die Coronazahlen im Thurgau.

Die Coronazahlen im Thurgau.

Bild: Screenshot www.tg.ch

Neun Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

(sae) Der Kanton Thurgau meldet am Freitag 60 neue Coronafälle. Zudem werden neun Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bekanntgegeben. Auf den Intensivstationen befinden sich drei Personen. Allerdings sind in dieser Anzahl acht Nachmeldungen aus dem Januar sowie Dezember des vergangenen Jahres beinhaltet. Mittlerweile haben 22'183 Personen eine erste Impfdosis erhalten, 14'382 Thurgauerinnen und Thurgauer erhielten auch die zweite Impfdosis.

Freitag, 19. März - 11:27 Uhr

Taucharchäologische Untersuchungen in der Turgibucht

Ein Taucher bei der Untersuchung der Pfahlbauten in der Turgibucht.

Ein Taucher bei der Untersuchung der Pfahlbauten in der Turgibucht.

Bild: PD

(red) In der Bucht zwischen Seeschulhaus und Feldbachareal liegen Reste von Pfahlbausiedlungen. Diese werden seit Anfang Februar und noch bis Ende März von der Tauchequipe des Amts für Archäologie untersucht.

Holzproben von jungsteinzeitlichen Pfählen.

Holzproben von jungsteinzeitlichen Pfählen.

Bild: PD

Durch Wellenschlag und das Trockenfallen bei niedrigem Wasserstand sind die Pfähle im Uferbereich von Erosion bedroht. Deswegen führt das Amt regelmässige Zustandskontrollen durch, heisst es in der Mitteilung des Kantons.

Zudem wird die Bestandesaufnahme der Pfahlfelder ergänzt. Dazu wird in einer Fläche der Seegrund vom Schlick befreit. Anschliessend messen die Taucher sichtbar gewordene Pfähle ein, entnehmen Proben und bergen Fundmaterial. Bislang konnten bereits gegen Tausend Holzproben entnommen werden, welche jetzt analysiert werden. Die Taucharchäologen haben ihre Basis am Ufer beim Seeschulhaus eingerichtet. Bei den Fundstellen im See ist ein Arbeitsfloss verankert.

Donnerstag, 18. März, 17:50 Uhr

Katholiken missbilligen Segnungsverbot des Vatikans

Die Thurgauer Landeskirche distanziert sich von der Haltung des Papstes.

Die Thurgauer Landeskirche distanziert sich von der Haltung des Papstes.

Bild: Andrea Stalder (kath. Kirche Weinfelden)

(red) Der Vatikan lehnt die Segnung von schwulen und lesbischen Partnerschaften ab. Das gab die Glaubenskongregation am Montag bekannt. Papst Franziskus hat das Papier gutgeheissen. Begründung: Dies würde eine Lebenspraxis fördern, die nicht Gottes Plan entspreche. Die Thurgauer Landeskirche und die Bistumsregionalleitung distanzieren sich «deutlich von dieser unsensiblen und diskriminierenden Haltung», schreiben sie in einer Mitteilung.

Sie möchten nicht, dass Menschen aufgrund äusserlicher Lebensumstände diskriminiert würden. «Es ist für uns nicht einzusehen, warum über die Beziehung zweier Menschen, die ihren gemeinsamen Lebensweg unter den Segen Gottes stellen wollen, nichts ‹Gutes gesagt› werden kann.» Bene-dicere meine aber genau das: Niemand soll vom Segen Gottes ausgeschlossen sein, denn dieser sei unverfügbar. Die Kirche habe den Auftrag, Menschen in wichtigen Phasen des Lebens den Segen zuzusprechen. «Im Thurgau setzen wir uns weiterhin für die Menschen ein – unabhängig ihrer sexuellen Orientierung begegnen wir allen Menschen respektvoll und wertschätzend.»

Donnerstag, 18. März, 17:00 Uhr

Anwohner der geplanten Mobilfunkantenne geben nicht auf

Auf dem beige-farbenen Wohnblock will Salt direkt neben dem Kindergarten Zelgi eine Mobilfunkantenne bauen.

Auf dem beige-farbenen Wohnblock will Salt direkt neben dem Kindergarten Zelgi eine Mobilfunkantenne bauen.

Bild: Andrea Stalder (Februar 2018)

(sko) Die Interessengemeinschaft (IG) Gesunder Mobilfunk Steckborn wehrt sich gegen den vom Kanton abgewiesenen Rekurs der Stadt bezüglich geplanter Mobilfunkantenne am Buchenweg 1. Deshalb befasst sich jetzt das Verwaltungsgericht mit der Frage, ob der Entscheid in Rechtskraft erwachsen kann. Kürzlich hat vor Ort ein Augenschein stattgefunden, wie der «Bote vom Untersee und Rhein» schreibt. Die IG kämpft gegen die Handyantenne, die direkt neben dem Kindergarten Zelgi geplant ist.

Donnerstag, 18. März, 15:05 Uhr

Über 200'000 Betankungen an E-Tankstellen von Lidl

Lidl Schweiz hat bei 35 Filialen E-Tankstellen eingerichtet.

Lidl Schweiz hat bei 35 Filialen E-Tankstellen eingerichtet.

Bild: PD

(red) Lidl Schweiz, mit Hauptistz in Weinfelden, hat sein E-Tankstellennetz seit 2016 laufend vergrössert. Heute können Kundinnen und Kunden bei bereits 35 Lidl-Filialen ihre E-Autos mit grünem Strom betanken. Jetzt erreicht Lidl Schweiz einen Meilenstein: Bereits über 200'000 Betankungen wurden seit Aufbau des Tankstellennetzwerkes durchgeführt – und das kostenlos.

Seit Inbetriebnahme der ersten Tankstelle in Dübendorf hat Lidl Schweiz insgesamt bereits über 2'400'000 kWh an Energie durch die Tankstellen abgegeben – bei über 200'000 Betankungen. Das Netz der E-Tankstellen wird in den kommenden Jahren laufend ausgebaut. Dadurch leistet Lidl Schweiz einen wichtigen Beitrag, um die CO2-Emissionen des Personenverkehrs in der Schweiz zu reduzieren.

Lidl Schweiz produziert bereits heute auf über 46’800 Quadratmeter Photovoltaikanlagen Strom für den Eigenverbrauch und gibt den Stromüberschuss ans Netz ab. Im Rahmen der Partnerschaft mit dem WWF hatte sich Lidl Schweiz das Ziel gesetzt, die installierte Leistung der PVA gegenüber 2015 zu verdreifachen. Dieses Ziel wurde im November 2019 bereits erreicht.

Donnerstag, 18. März, 14:00 Uhr

60'000 Franken für den Kampf gegen den Borkenkäfer

Durch den Fichtenborkenkäfer verursachte Schäden.

Durch den Fichtenborkenkäfer verursachte Schäden.

Bild: Nana do Carmo (08.04.2002, Mettlen)

(red) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau teilt mit, dass die Entnahme von maximal 60'000 Franken aus dem Waldfonds genehmigt wurde. Damit unterstützt der Kanton die Waldeigentümer dabei, das Schneebruchholz zu beseitigen, was im Kampf gegen den Borkenkäfer von grosser Bedeutung ist. Die Aktion ist bis Ende April befristet.

Die ausserordentlich hohen Schneefallmengen von Mitte Januar haben ihre Spuren hinterlassen. Es ist mit rund 10'000 Kubikmeter Schadholz zu rechnen. Die geschädigten Rottannen erhöhen das Brutangebot für die derzeit ausserordentlich hohe und aktive Borkenkäferpopulation zusätzlich massiv. Das jetzt verstreut im Wald stehende oder herumliegende neue Frass- und Brutpotenzial kann nur sehr aufwändig entfernt und damit unschädlich gemacht werden.

Im Sinne einer «Schneebruchholz-Aufräumaktion» soll den Waldeigentümern ein Anreiz geboten werden, solches Holz rasch aufzurüsten und unschädlich zu machen. Das Forstamt schätzt, dass mit einem Betrag von 60'000 Franken die nötigen, zielführenden Massnahmen rasch unterstützt werden können. Entscheidend ist aktuell der zeitliche Aspekt. Das Aufrüsten muss bis Ende April abgeschlossen sein, um Wirkung entfalten zu können.

Donnerstag, 18. März, 13:05 Uhr

Tier des Jahres 2021: Das Tagpfauenauge

Das Tagpfauenauge

Das Tagpfauenauge

Bild: PD

(red) Der Thurgauische Tierschutzverband (TTSV) hat das Tagpfauenauge zum Tier des Jahres 2021 gewählt. In der Schweiz leben circa 230 verschiedene Schmetterlingsarten. In ganz Europa sind etwa 500 Arten bekannt. Doch de Lebensräume gehen durch Besiedlung, Mobilität und dafür nötige Infrastruktur zurück. Um die Artenvielfalt zu erhalten, kann jeder einen kleinen Beitrag leisten.

Wer einen schmetterlingsfreundlichen Garten gestalten will, kann einheimische Sträucher und Wildblumen pflanzen. Ausserdem ziehen Efeu, Wilde Möhren, Wilde Malven und Kartäuser-Nelken die Schmetterlinge an. Auch ein Balkon kann schmetterlingsfreundlich gestaltet werden: beispielsweise mit einheimischen Nelken oder Gewürzkräuter wie Arznei-Thymian oder Schnittlauch.

Donnerstag, 18. März, 12:00 Uhr
Die Coronazahlen im Thurgau.

Die Coronazahlen im Thurgau.

Bild: Screenshot www.tg.ch

Sieben Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

(jab) Der Kanton Thurgau verzeichnet am Donnerstag 41 neue Coronafälle. Das sind weniger neue Fälle als noch am Tag zuvor. Auch weniger Personen sind hospitalisiert worden und liegen auf der Intensivstation. Es gibt sieben Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermelden. Allerdings sind in dieser Anzahl sechs Nachmeldungen aus dem Januar sowie Dezember des vergangenen Jahres beinhaltet. Mit einer ersten Dosis wurden 488 Personen geimpft, mit einer zweiten Dosis 167 Personen.

Donnerstag, 18. März, 10:50 Uhr

Regierungsrat setzt auf die Autonomie der Kantone

Der Regierungsrat begrüsst die Stossrichtung des Gesetzesentwurfs über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben, bemängelt aber die gesetzliche Grundlage.

Der Regierungsrat begrüsst die Stossrichtung des Gesetzesentwurfs über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben, bemängelt aber die gesetzliche Grundlage.

Bild: Fotolia

(red) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau ist mit der Stossrichtung des Entwurfs des Bundesgesetzes über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben grundsätzlich einverstanden. In seiner Vernehmlassungsantwort an das Eidgenössische Finanzdepartement fordert er aber die Überarbeitung einiger Bestimmungen, weil der Bund mit diesen stark in die Autonomie der Kantone eingreift.

Der Regierungsrat schreibt in seiner Vernehmlassungsantwort an das Eidgenössische Finanzdepartement, dass er bei einigen Bestimmungen grundlegende Bedenken hat und fordert deren vollständige Überarbeitung. Ausserdem ist der Regierungsrat der Auffassung, dass für einige Bestimmungen die Verfassungsgrundlage fehlt und der Bund somit keine für die Kantone verbindlichen Bestimmungen erlassen kann. Ausserdem lehnt es der Regierungsrat ab, dass der Bund die Kantone zur Nutzung von elektronischen Behördendiensten verpflichten kann und dass die Kantone einen Beitrag an die Kosten leisten müssen, obwohl sie bei der Ausgestaltung nicht mitreden dürfen.

Weiter soll der Bund laut Gesetzesentwurf die kantonalen Behörden zur Nutzung von elektronischen Behördendiensten des Bundes verpflichten, soweit dies für den einheitlichen und korrekten Vollzug von Bundesrecht erforderlich ist. Der Regierungsrat betont aber, dass Vollzug von Bundesrecht durch die Kantone nicht einfach eine Verwaltungsaufgabe darstellt, sondern ein wichtiges Element der politischen Gestaltung umfasst, bei dessen Wahrnehmung den Kantonen möglichst grosse Freiräume sowie ausreichende Finanzquellen zu belassen sind.

Donnerstag, 18. März, 09:50 Uhr
Podium zu den Regierungsratswahlen im Rathaus Frauenfeld

Podium zu den Regierungsratswahlen im Rathaus Frauenfeld

Bild: Andrea Stalder (4.03.2020)

Regierungsrat beabsichtigt weiterhin gemeinsame Durchführung der Grossrats- und Regierungsratswahlen

(red) Bei den kantonalen Gesamterneuerungswahlen 2020 wurden die Wahlen des Grossen Rates und des Regierungsrates erstmals gemeinsam durchgeführt. Die Staatskanzlei hat im Auftrag des Regierungsrates die Organisation und Realisierung dieses Wahlsonntags analysiert und dazu auch eine Umfrage bei allen Beteiligten durchgeführt. Sie zeigt: Der gemeinsame Wahltermin stösst auf Zustimmung.

In der Vergangenheit wurde vor allem von Mitgliedern des Grossen Rates eine Zusammenlegung der Grossrats- und Regierungsratswahlen gewünscht. Damit verband sich die Hoffnung auf eine höhere Wahlbeteiligung, auf eine geringere Belastung der Behörden, Parteien und Stimmberechtigten sowie auf geringere Kosten. Obwohl diese Erwartungen nur zu einem kleinen Teil erfüllt wurden, sprachen sich die befragten Parteien und Politischen Gemeinden sowie die übrigen Beteiligten in der Umfrage mehrheitlich für die Beibehaltung des gemeinsamen Wahltermins aus.

Der Regierungsrat geht davon aus, dass bei einer langfristigen Beibehaltung der gemeinsamen Durchführung der Grossrats- und Regierungsratswahlen die Prozessbeteiligten ihre Abläufe noch konsolidieren und optimieren können. Die gemeinsame Durchführung dürfte für die Stimmberechtigten vorteilhaft sein und könnte sich zukünftig positiv auf die Wahlbeteiligung auswirken.

Der Regierungsrat beabsichtigt deshalb – gestützt auf die mehrheitlich zustimmenden Rückmeldungen aller Beteiligten – die gemeinsame Durchführung der Grossrats- und Regierungsratswahlen grundsätzlich beizubehalten. Für die nationalen und kantonalen Gesamterneuerungswahlen 2023/2024 ist die Veröffentlichung sämtlicher Wahltermine und Fristen im Hinblick auf eine optimale Planung im Herbst 2022 vorgesehen.

Donnerstag, 18. März, 08:24 Uhr

Rückweisungsantrag, grünes Licht und dann doch eine Volksabstimmung

(sko) Der Gemeinderat der Stadt Frauenfeld hat am Mittwochabend während seiner fast vierstündigen Sitzung über die Bodenpolitik sowie den Kredit über 1,75 Millionen Franken für die Übernahme von 50 Parkplätzen unter dem geplanten Erweiterungsbau des Regierungsgebäudes befunden. Vor allem die Parkplatzfrage hatte es in sich, offenbarte sie unter den 39 anwesenden Ratsmitgliedern doch wiederum einen seit Jahren tief aufgerissenen Graben zwischen den Ratslinken und den Bürgerlichen. Während die Fraktionen CH/Grüne/GLP mit Unterstützung der SP für einen Rückweisungsantrag weibelten mit der Forderung, mit der Schaffung weiterer unterirdischer Parkplätze gleichzeitig oberirdische aufzuheben, fürchteten CVP/EVP, FDP und SVP/EDU unter anderem einen Verlust bei der Standortattraktivität.

Der Gemeinderat debattiert im Bürgersaal des Rathauses übers Budget 2021.

Der Gemeinderat debattiert im Bürgersaal des Rathauses übers Budget 2021.

Bild: Reto Martin (Frauenfeld,
9. Dezember 2020)

Nach hitzigen Diskussionen mit etlichen rhetorischen Zweihändern auf beiden Seiten fand der Rückweisungsantrag keine Mehrheit (17 Ja, 22 Nein). Der Kreditantrag des Stadtrates in der unveränderten Botschaft danach schon (25 Ja, 14 Nein), der aber wiederum durch ein zustande gekommenes Behördenreferendum prompt wieder auf Eis gelegt wurde. Somit muss das Volk abschliessend über dieses Geschäft entscheiden.

In Sachen Bodenpolitik beschäftigte sich der Gemeinderat um zwei Geschäfte. Einerseits um die Liegenschaftenstrategie, die er nach etlichen kritischen Voten lediglich zur Kenntnis nehmen konnte. Die Forderungen von SP-Gemeinderat Alfred Bloch zu seiner Motion betreffend «Abgabe von Boden im Eigentum der Stadt Frauenfeld nur im Baurecht» fanden keine Mehrheiten. Allesamt wurden knapp für nicht erheblich erklärt.

Mittwoch, 17. März, 18:47 Uhr

Anklage wegen Wahlfälschung noch diesen Monat

(wu) Ein gutes Jahr nach der Frauenfelder Wahlfälschung vom 15. März 2020 kommt die juristische Aufarbeitung voran. «Die Staatsanwaltschaft wird die Strafuntersuchung bis spätestens 31. März 2021 abschliessen und beim Bezirksgericht Frauenfeld Anklage erheben», teilt Generalstaatsanwalt Stefan Haffter auf Anfrage mit. Die Staatsanwaltschaft werde eine Medienmitteilung verschicken. Danach liege die Verfahrenshoheit beim Bezirksgericht Frauenfeld.

Mittwoch, 17. März, 17:48 Uhr

Christian Lohr spricht erstmals am Rednerpult

Christian Lohr bei seiner ersten Rede am Rednerpult im Nationalrat.

Christian Lohr bei seiner ersten Rede am Rednerpult im Nationalrat.

Bild: Screenshot www.parlament.ch

(rsc) Es ist eine Premiere, auf die er lange warten musste: Am Mittwoch konnte der Thurgauer Mitte-Nationalrat Christian Lohr konnte erstmals vom Rednerpult auf dem Podium des Parlamentssaals aus sprechen. Das Podium wurde nämlich kürzlich mit Rampen ausgestattet und ist somit neu barrierefrei zugänglich. Lohr, der ohne Arme und mit fehlgebildeten Beinen zur Welt kam, musste bis anhin jeweils an einem extra für ihn eingerichteten Platz seine Voten abgeben.

Der barrierefreie Zugang zum Rednerpult war bereits bei Lohrs Amtsantritt im Nationalrat Ende 2011 ein Thema. «Es ist ein besonderer Moment für mich heute», sagt Lohr, als er am Rednerpult das Wort ergreift. Und der Kreuzlinger beweist auch Humor: «Erschrecken Sie bitte nicht, wenn jetzt mal jemand mit dem Fuss auf das Pult poltert», sagt er zu seinen Kolleginnen und Kollegen.

Mittwoch, 17. März, 17:40 Uhr

Rega-Einsatz nach Arbeitsunfall in Zihlschlacht

(kapo) Bei einem Arbeitsunfall am Mittwoch in Zihlschlacht wurde ein Mann verletzt. Der 28-Jährige fiel bei Dacharbeiten an der Hauptstrasse kurz nach 11.45 Uhr aus knapp zwei Metern Höhe zu Boden. Er zog sich Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Mittwoch, 17. März, 16:48 Uhr

Gemeinde Münsterlingen rügt SBB für Mobilfunkantenne

(red) Die SBB planen seit 2010 den Bau einer neuen GSM-Antenne im Raum Scherzingen. Verschiedene Standorte seien dabei geprüft worden, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. 2016 hatten die SBB ein Baugesuch für den Bau einer neuen Antenne im Gebiet der Unterführung Hafenfeld eingereicht.

Dagegen seien diverse Einsprachen eingegangen, unter anderem auch durch die Politische Gemeinde Münsterlingen. Aus deren Sicht existieren Alternativstandorte im Bereich der ARA. Die SBB haben auch eingelenkt und ein neues Projekt mit diesem Standort aufgelegt, berichtet die Gemeinde. Dagegen seien keine Einsprachen erhoben worden. Im Plangenehmigungsverfahren hätte jedoch das Bundesamt für Umwelt den Standort bei der ARA aus Gründen des Landschaftsschutzes bemängelt, woraufhin die SBB das Projekt zurückgezogen und wieder auf den Standort bei der Unterführung Hafenfeld umschwenkten.

Erneut erhoben die Gemeinde und ein privater Grundbesitzer Beschwerde und zogen das Verfahren bis vor das Bundesverwaltungsgericht. Dieses entschied nun gegen die Beschwerdeführer und hiess den Standort bei der Unterführung gut. «Der Münsterlinger Gemeinderat bedauert diesen Entscheid und rügt das Verhalten der SBB», heisst es weiter. Eine Antenne bei der ARA hätte ohne weiteres bewilligt und realisiert werden können.

Mittwoch, 17. März, 14:53 Uhr

Open Air Frauenfeld fordert klare Informationen vom Bund

(rsc) Wird es dieses Jahr einen Festivalsommer geben oder nicht? Diese Frage können derzeit auch die Veranstalter nicht beantworten. Sie fordern deshalb klare Weisungen vom Bundesrat. «Wir haben von den Behörden keinerlei Informationen erhalten, ob überhaupt und wenn Ja, unter welchen Bedingungen Grossveranstaltungen im Juli durchführbar sind», sagt etwa Joachim Bodmer, Medienverantwortlicher des Open Air Frauenfeld.

Die Forderung nach Information richtet das Hip-Hop-Festival via Social Media nun direkt nach Bundesbern. So hat das Open Air Frauenfeld auf Instagram ein Meme gepostet mit der Überschrift «Warten auf eine Antwort der Behörden» – und das Profil von Bundesrat Alain Berset verlinkt:

Mittwoch, 17. März, 12:14 Uhr

Kanton hat bisher knapp 75 Prozent der Härtefallgesuche akzeptiert

Etwas mehr als die Hälfte der Thurgauer Anträge auf Zugang zum Härtefallprogramm stammen aus der Gastronomie.

Etwas mehr als die Hälfte der Thurgauer Anträge auf Zugang zum Härtefallprogramm stammen aus der Gastronomie.

Bild: Andrea Stalder

(red) Wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Thurgau mitteilt, sind seit dem Start am 1. Februar 877 Online-Anträge auf Zugang zum Corona-Härtefallprogramm eingereicht worden. 644 Anträge hätten die von Bund und Kanton geforderten Kriterien. Das sind knapp 75 Prozent aller Gesuche.

Abgelehnt wurden 84 Anträge. «Die Absagen erfolgten, weil die Anträge die gesetzlichen Erfordernisse wie Geschäftssitz im Thurgau, Gründungsdatum vor dem 1. März 2020 oder die Mindestumsatzgrenze von 50'000 Franken nicht erfüllten», schreibt das AWA weiter.

Seit dem Start am 1. Februar 2021 erfasste die Härtefallabteilung bis und mit 16. März 2021 folgende Kennzahlen:

  • Eingegangene Online-Anträge: 877
  • Zum Härtefallprogramm zugelassene Anträge: 644
  • Abgelehnte Anträge (aufgrund Nichterfüllung gesetzlicher Vorgaben von Bund und Kanton): 84
  • Gesprochene Darlehen: 124, in der Höhe von 10,48 Millionen Franken
  • Davon ausbezahlt: 68, in der Höhe von rund 7.1 Millionen Franken
  • Davon zur Auszahlung bereit: 56, in der Höhe von 3.37 Millionen Franken
  • In Vorbereitung stehende Darlehen: 66

Etwas mehr als die Hälfte der Anträge stammen aus der Gastronomie. Weitere Schwerpunkte bilden die Eventbranche, der Tourismus- und Freizeitbereich sowie der Detailhandel Non-Food.

Mittwoch, 17. März, 11:30 Uhr

Fünf neue Corona-Todesfälle gemeldet

Die aktuellen Coronazahlen im Thurgau.

Die aktuellen Coronazahlen im Thurgau.

Bild: Screenshot www.tg.ch

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 53 neue Coronafälle. Dieser Wert ist somit noch leicht tiefer als gleichentags in der Vorwoche (56). Allerdings muss der Kanton auch weitere fünf Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 melden. Auf den Intensivstationen befinden sich weiterhin fünf Personen. Zudem haben mittlerweile 21'164 Personen eine erste Impfdosis erhalten, 14'191 Thurgauerinnen und Thurgauer erhielten auch die zweite Impfdosis.

Mittwoch, 17. März, 09:45 Uhr

Autofahrer muss nach Selbstunfall mit Rega ins Spital geflogen werden

Ein Autofahrer prallte mit seinem Fahrzeug beim Einbiegen von der Bahnhof- in die Hafenstrasse in einen Betonpfeiler.

Ein Autofahrer prallte mit seinem Fahrzeug beim Einbiegen von der Bahnhof- in die Hafenstrasse in einen Betonpfeiler.

Bild: PD

(kapo) Am Dienstag kam es zu einem Selbstunfall in Romanshorn. Ein 65-jähriger Autolenker war kurz nach 16.30 Uhr mit seinem Auto auf der Bahnhofstrasse in Richtung Hafenstrasse unterwegs. Nachdem er ein parkiertes Fahrzeug touchiert hatte, prallte er beim Einbiegen in die Hafenstrasse in einen Betonpfeiler und kam zum Stillstand.

Der Autofahrer musste mit unbestimmten Verletzungen durch die Rega ins Spital geflogen werden. Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund. Es entstand Schaden von mehreren tausend Franken.

Dienstag, 16. März, 17:15 Uhr

Heimweh und Fernweh kurieren in MEERmatingen

Mona Vetsch, Thurgauer Moderatorin

Mona Vetsch, Thurgauer Moderatorin

Bild: Donato Caspari

(sba) Auf der Plattform Instagram postet Mona Vetsch ein Bild wie aus einem Ferienkatalog. Doch wer auf den ersten Blick meint, es handle sich um einen Ort am Meeresstrand, merkt beim genauen hinsehen, dass es tatsächlich ein Bild aus Ermatingen oder - wie Vetsch es nennt - MEERmatingen ist. Zum Bild teilt sie Erinnerungen an ihre Zeit, die sie selbst in der Badi am Schwäbischen Meer verbrachte.

Dienstag, 16. März, 15:15 Uhr

11 Eichen für die Überbauung «Hinter der Eiche»

Vor den Gebäuden soll mit den Bäumen eine Parksituation geschaffen werden.

Vor den Gebäuden soll mit den Bäumen eine Parksituation geschaffen werden.

(Bild: PD)

(ubr) Ein Sattelschlepper und ein riesiger Kran lieferten und setzten am Dienstagnachmittag elf Eichen in Kreuzlingen. Eine Stieleiche, sechs Säulen-Eichen und vier Flaum-Eichen zwischen 4 bis 6 Metern gross, sollen hier an der Ecke Hofstattstrasse und Egelseestrasse wachsen. Die Müllheimer Firma Häberlin AG, welche hier die Überbauung «Hinter der Eiche» mit drei Mehrfamilienhäusern realisiert, sorgt für die Pflanzung. Hintergrund: Der namensgebende, alte und stattliche Baum war 2019 dem heissen und trockenen Sommer erlegen und musste gefällt werden. Die Bauherrin hatte damals versprochen an diesem Standort wieder Eichen zu setzen und auch dem hiesigen Eichhörnchen wieder ein neues Zuhause zu verschaffen.

Dienstag, 16. März, 14:14 Uhr

Dettighoferin gewinnt Preis für ihr filmisches Schaffen

(red/sba) Alle zwei Jahre vergibt die Thurgauische Kunstgesellschaft den Adolf-Dietrich-Preis. In diesem Jahr geht der mit 15'000 Franken dotierte Preis an die Dettighoferin Rhona Mühlebach. Sie überzeugte die Jury mit ihren bild- und erzählstarken Filmarbeiten, die dokumentarische Elemente mit fiktionalen Aspekten oder mythischen Ansichten verbinden. Die Werke von Mühlebach werden anlässlich der Preisverleihung im Dezember 2021 im Kunstraum Kreuzlingen ausgestellt.

Dienstag, 16. März, 11:02 Uhr

Fünf Personen befinden sich noch auf der Intensivstation

Seit Januar wird im Thurgau geimpft.

Seit Januar wird im Thurgau geimpft.

Bild: Kevin Roth

(sba) Am Dienstag vermeldet der Kanton 18 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. 230 Personen befinden sich in Isolation. 18 sind hospitalisiert, fünf davon auf der Intensivstation. Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gab es seit gestern einen zu vermelden. Knapp 35'000 Dosen sind verabreicht worden. Die erste Impfung haben 20'700 Personen erhalten. 14'000 Thurgauerinnen und Thurgauer sind zum zweiten Mal geimpft worden. Das sind 250 mehr als am Vortag

Dienstag, 16. März, 09:51 Uhr

Eine Ermatingerin führt die Strandbadbeiz

Marina Wettstein, neue Betreiberin der Badibeiz in Ermatingen.

Marina Wettstein, neue Betreiberin der Badibeiz in Ermatingen.

Bild: PD

(red) Die Firma kilo+gramm ag aus Tägerwilen mit Geschäftsführer Georg Felber aus Triboltingen übernimmt das Strandbadbeizli in Ermatingen. Die erfahrene Gastro-nomin und Ermatingerin Marina Wettstein wird während der ersten Saison das Strandbadbeizli führen. Die neuen Betreiber haben den Gemeinderat mit ihrem Konzept für das Strandbadbeizli überzeugt. Die Eröffnung des Strandbadbeizlis wird erfolgen, sobald dies die Massnahmen des Bundes und des Kantons aufgrund der Corona-Pandemie zulassen.

Michael Kroll und Philip Alder heissen die neuen Bademeister des Strandbades Ermatingen. Ab dem 10. Mai 2021 werden Sie die Badegäste im Strandbad begrüssen.

Montag, 15. März - 18:34 Uhr

Impfen: Für den Einbezug der Hausärzte

Spritzen für Covid-Impfungen.

Spritzen für Covid-Impfungen.

Martial Trezzini / KEYSTONE

(wu) Drei Kantonsrätinnen der CVP-EVP-Fraktion machen sich für den Einbezug der Hausärzte in die Bekämpfung der Coronapandemie stark und stellen das geplante Impfzentrum in Weinfelden in Frage. In einer Einfachen Anfrage streichen sie die Rolle der Hausärzte als «zentrale Ansprechpartner» für ihre Patienten heraus. Warum die Hausärzte bisher nicht in die Strategie und Planung einbezogen worden seien, wollen Corinna Pasche (CVP, Bischofszell), Sabina Peter Köstli (CVP, Ettenhausen) und Elisabeth Rickenbach (EVP, Thundorf) wissen. Der Regierungsrat soll die Kosten der Impfzentren auflisten, die durch Miete, Einrichtung, Betrieb und Löhne entstanden sind. Auch soll er die Kostenbeteiligung des Kantons an einer im Impfzentrum verimpften Dosis mit einer solchen durch einen Hausarzt verabreichten Dosis vergleichen.

Montag, 15. März - 16:29 Uhr

Thurgauer Regierung will weitgehende Öffnungsschritte

Restaurants sollen gemäss Thurgauer Regieurng wieder öffenen dürfen.

Restaurants sollen gemäss Thurgauer Regieurng wieder öffenen dürfen.

Urs Flüeler/Key

(red) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau fordert einen weiteren Öffnungsschritt per 22. März 2021. Zum Beispiel soll das Verbot des Präsenzunterrichts im Hochschulbereich aufgehoben werden. Und auch Restaurants sollen «so rasch als möglich» auch im Innenbereich unter Einhaltung der Schutzkonzepte öffnen dürfen, schreibt er in einer Mitteilung.

Der Thurgauer Regierungsrat sieht die Auslastung der Intensivpflegeplätze als verlässlichsten Indikator. «Ihm sollte ein höheres Gewicht zukommen, flankiert durch aussagekräftige vorauslaufende Indikatoren.» Dies sei zum Beispiel die Hospitalisationsrate sowie die 14-Tage-Inzidenz. Diese Meinung würden auch die anderen Ostschweizer Kantone teilen, wie ein Austausch der Regierungen ergeben habe.

Der Bund ist zögerlicher. Wenn es die epidemiologische Lage erlaubt, sollen gemäss Vorschlag des Bundes ab dem 22. März 2021 mit Einschränkungen unter anderem wieder Veranstaltungen mit Publikum, Treffen zu Hause mit zehn Personen sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten in Gruppen möglich sein. Restaurants sollen lediglich ihre Terrassen wieder öffnen können. Wann und in welcher Form dieser zweite Öffnungsschritt erfolgt, ist aber noch offen. Der Bundesrat entscheidet an seiner Sitzung vom Freitag, 19. März 2021, über das weitere Vorgehen.

Montag, 15. März - 15:50 Uhr

Ende einer langen Auseinandersetzung: Eine über 100 Jahre alte Platane auf dem «Bündnerhof»-Areal in Arbon ist Kleinholz

Geschützt aber krank: Arbeiter fällten und zerschnitten die Plantane in Arbon.

Geschützt aber krank: Arbeiter fällten und zerschnitten die Plantane in Arbon.

PD

(mso) Vor drei Wochen entschied der Arboner Stadtrat, dass die geschützte und das Ortsbild prägende Platane auf dem «Bündnerhof»-Areal in Arbon gefällt werden darf. Am Samstag machten Arbeiter aus dem ausladenden Baum beim Novaseta-Kreisel Kleinholz.

Es ist das Ende einer langen Auseinandersetzung um den über 100 Jahre alten Riesen, der einer Überbauung weichen sollte. Dagegen wehrten sich 2016 1350 Personen mit einer Petition, worauf der Bauherr ein neues Projekt um die Platane herum plante und dafür 2018 auch die Baubewilligung erhielt.

Doch dem damals kerngesunden Baum ging es zusehends schlechter. Diverse Gutachten kamen zuletzt zum Schluss, dass er krank ist. Pilze zersetzen das Holz. Als Ersatz wird am Standort der Platane bei einer Abweichung von maximal zwei Metern ein einheimischer hochstämmiger Baum gepflanzt, der dann ebenfalls geschützt sein wird, beispielsweise eine Eiche oder Linde. Sollte eine allfällige Projektänderung eine städtebaulich bessere Lösung ergeben, kann auch ein anderer Standort auf der gleichen Parzelle geprüft werden.

Montag, 15. März - 13:54 Uhr

«Akzeptieren Sie Ihre Strafe nicht»

Kantonsrat Hermann Lei (SVP) an einer Sitzung des Grossen Rates.

Kantonsrat Hermann Lei (SVP) an einer Sitzung des Grossen Rates.

Reto Martin

(red) Anwalt und Kantonsrat Hermann Lei (SVP) hat nach anwendbaren Corona-Strafbestimmung des Bundes gesucht. Nachdem er sich einen Abend lang durch Verordnungen gerackert habe, habe er aber aufgegeben, schreibt er in einem Artikel in der «Schweizerzeit». Anwalt zu sein reiche offenbar nicht aus, um im derzeitigen «Corona-Straf-Irrsinn» zu merken, was genau zu einer Busse führen könne und was nicht. «Der bundesrätliche Strafkatalog ist ein Sinnbild seiner sonstigen Coronapolitik», resümiert Lei: «Das müssen wir uns nicht bieten lassen. Ich rate daher allen <Corona-Straftätern> dazu, die Strafe nicht zu akzeptieren und Einsprache zu erheben.»

Montag, 15. März - 11:37 Uhr

Corona: Im Thurgau 81 neu bestätigte Fälle seit Freitag

(red) Der Kanton vermeldet am Montag 81 neue Coronafälle seit Freitag. Derzeit sind im Thurgau 18 Personen wegen der Folgen des Virus hospitalisiert. Davon liegen 7 Patienten auf der Intensivstation. Im Kanton Thurgau haben bisher 34'335 Personen mindestens die erste Covid-Impfung erhalten.

Montag, 15. März - 10:49 Uhr

Junge SVP fordert Ampelsystem mit Hospitalisierungen als Richtgrösse

Der Bundesrat soll ein Ampelsystem einführen.

Der Bundesrat soll ein Ampelsystem einführen.

PD

(red) Die JSVP Thurgau fordert, dass die Restaurants sowohl in Innen- aus auch Aussenräumen spätestens per 22. März öffnen können – damit einhergehend ist das Einhalten entsprechender und bereits etablierter Schutzkonzepte. Das schreibt die Jungpartei in einer Mitteilung. «Für die kommende Zeit, ab Frühjahr 2021, fordert die JSVP Thurgau zudem vom Bundesrat ein Ampelsystem, bei welchem nach festgelegten und nachvollziehbaren Indikatoren über weitere Massnahmen beziehungsweise dessen Lockerungen, kantonal beschlossen wird.» Als wesentlicher Indikator für diese Ampel sollten die aktuellen Hospitalisationen dienen. Der für Bevölkerung und auch teilweise Wissenschaft «nichtssagende R-Werte und weitere undurchsichtige Kennzahlen, sind künftig nicht mehr zu berücksichtigen». So entstehe für Bevölkerung und Wirtschaft verständliche und zugleich vorhersehbare Schritte und Massnahmen im Umgang mit der Pandemie.

Montag, 15. März - 10:28 Uhr

Lars Heynen wird neuer Pfarrer in Romanshorn

Pfarrer Lars Heynen.

Pfarrer Lars Heynen.

PD

(red) Die evangelische Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach schlägt am 14. Juni Pfarrer Lars Heynen (46) zur Wahl vor. Heynen ist zurzeit Pfarrer in Niederuzwil, wo er mit seiner Frau Christiane und den zwei Kindern Anne und Samuel wohnt. Es ist vorgesehen, dass er das Romanshorner Seelsorgeteam ab dem 1. August vervollständigen und zeitnah in die Hafenstadt zieht. «Wer ihn vor der Wahl persönlich kennenlernen möchte, reserviert sich bereits den 30. Mai», schreibt die Kirchgemeinde. Lars Heynen werde dann den Gottesdienst zusammen mit Pfarrerin Martina Brendler gestalten und, falls dann wieder erlaubt, beim anschliessenden Apéro für Gespräche zur Verfügung stehen.

Montag, 15. März - 09:54 Uhr

Sponsorvertrag für Sämi Giger

Samuel Giger jubelt nach seinem Sieg gegen Philipp Laimbacher am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2016 in Estavayer.

Samuel Giger jubelt nach seinem Sieg gegen Philipp Laimbacher am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2016 in Estavayer.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

(red) Lidl Schweiz sponsert Schwinger Samuel «Sämi» Giger. Der 22-jährige Thurgauer wird Lidl künftig – gemeinsam mit Christian Stucki – als Markenbotschafter vertreten. Das schreibt der Detailhändler in einer Mitteilung. Der in Ottoberg (TG) wohnhafte Schwinger ist praktisch ein Nachbar von Lidl Schweiz, dessen Hauptsitz in Weinfelden steht. Samuel Giger freut sich über die Partnerschaft: «Lidl Schweiz ist nicht nur praktisch mein Nachbar, wir vertreten auch dieselben Werte von Bodenständigkeit, Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Fairness. Ich freue mich, künftig mit Chrigu Stucki zusammen als Markenbotschafter von Lidl Schweiz aufzutreten.»

Montag, 15. März - 09:09 Uhr

Malerei erster Güte im Schlossmuseum Frauenfeld

Die Buchmalerei stellt die heilige Katharina von Alexandrien im Gespräch mit Philosophen dar.

Die Buchmalerei stellt die heilige Katharina von Alexandrien im Gespräch mit Philosophen dar.

PD

(red) Das Historische Museum Thurgau zeigt die Buchmalerei aus dem Kloster St. Katharinental ab Freitag, 19. März 2021, im Schloss Frauenfeld. Der Kanton ersteigerte das Kunstwerk für 42'800 Franken bei Christie's in London aus dem Nachlass des amerikanischen Verlegerehepaars Michael und Cornelia Bessie.

Die exquisite Malerei auf Goldgrund entstand um 1320 in einer der berühmten Buchmalereiwerkstätten im Bodenseeraum, wahrscheinlich im Kloster St. Katharinental, schreibt der Kanton und spricht von einem «Meisterwerk erster Güte». Um 1300 war das Kloster St. Katharinental eine philosophische Hochburg und ein Brennpunkt der europäischen Mystik. Gebildete Frauen traten in diesem Kreis selbstbewusst und auf Augenhöhe mit Männern auf. In dieser Manier ist die heilige Katharina von Alexandrien, Schutzheilige der Nonnen in St. Katharinental, abgebildet. Sie befindet sich expressiv gestikulierend in einer Debatte mit Philosophen, umrahmt von der Initiale A.

Bevor die 166x110 mm kleine Malerei für die Langzeitkonservierung aufbereitet wird, erhalten Museumsgäste bis 2. Mai die Möglichkeit, das Kunstwerk in der Schlossausstellung Frauenfeld zu bewundern.

Sonntag, 14. Mäzr - 16:59 Uhr

Härtefallprogramm: Thurgauer Grüne verlangen Antworten

Peter Dransfeld, Fraktionschef der Grünen.

Peter Dransfeld, Fraktionschef der Grünen.

Bild: Donato Caspari

(seb.) Bislang gingen 863 Anträge für Coronahärtefallhilfen ein, wie das zuständige Amt für Wirtschaft und Arbeit vergangene Woche vermeldete. Zum Programm zugelassen wurden 626. Total wurden bislang 82 Darlehen in der Höhe von 8,2 Millionen Franken gesprochen.
Zwei Kantonsräte der Grünen sorgen sich darum, ob das Programm tatsächlich «schnell und unkompliziert» ist. Peter Dransfeld (Ermatingen) und Simon Vogel (Frauenfeld) erkundigen sich mit einer Einfachen Anfrage, wie der Regierungsrat den Erfolg des Thurgauer Härtefallprogramms beurteilt. «Gibt es Optimierungsbedarf?»

Simon Vogel, Kantonsrat der Grünen.

Simon Vogel, Kantonsrat der Grünen.

Bild: Donato Caspari

Weiter wollen sie wissen, welches Arbeitsvolumen für die Härtefallabwicklung bisher an Ernst & Young abgegeben worden sei. Die Wirtschaftsprüfer bestimmen laut AWA-Mitteilung zusammen mit Bankexperten anhand von Kennzahlen die Höhe der Anspruchsberechtigung. Die Kantonsräte wollen ferner wissen, wie hoch die Kosten für diesen Dienst sind.

Dransfeld und Vogel stellen der Regierung mehrere Fragen zur Gastronomie – so etwa, wie viele Gastronomiebetriebe Gesuche eingereicht und wie viele Zusagen erhalten haben. Dazu wollen sie auch eine Schätzung der Regierung, wie viele Gastronomiebetriebe «die Coronakrise nicht überleben werden». Die grünen Politiker kritisieren in ihrer Anfrage, dass sich der Regierungsrat vorläufig gegen A-fonds-perdu-Beiträge entschieden hat. «Diesen Entscheid verstehen viele Betroffenen nicht, da sie sich nicht weiter verschulden wollen.»

Sonntag, 14. März - 11:38 Uhr

Bei Auffahrkollision in Felben-Wellhausen verletzt

(kapo/chs) Nach einem Verkehrsunfall in Felben-Wellhausen musste am Samstag eine Autofahrerin ins Spital gebracht werden.

Eine verletzte Autolenkerin musste ins Spital überführt werden.

Eine verletzte Autolenkerin musste ins Spital überführt werden.

Bild: Nicole Nars-Zimmer

Zwei 31- und 26-jährige Autofahrerinnen waren kurz vor 15 Uhr hintereinander auf der Hauptstrasse in Richtung Pfyn unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau mussten sie auf Höhe der Gartenstrasse verkehrsbedingt anhalten. Wie es in der Polizeimeldung heisst, bemerkte ein nachfolgender, 30-jähriger Autolenker dies zu spät und verursachte eine Auffahrkollision zwischen den drei Fahrzeugen. Die 26-jährige Autofahrerin wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Samstag, 13. März - 20:55 Uhr

Rollender Bus voller Fundstücke: «Archäomobil» erstmals unterwegs im Kanton Thurgau

(ok/pd) Vor zehn Jahren wurden die Pfahlbauten rund um die Alpen – mit vier Thurgauer Fundstellen in Arbon, Eschenz, Gachnang und Hüttwilen – zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Wie aber werden solche Funde an Kinder und Erwachsene vermittelt? Eine Möglichkeit will das von den vier archäologischen Fachstellen Thurgau, St.Gallen, Schaffhausen lancierte «Archäomobil» bieten, so heisst es in einer Mitteilung.

Bild: pd

Am Samstag gastierte der rollende Bus voller Fundstücke und archäologischer Einblicke erstmals im Kanton Thurgau. Im Hof des Schlosses Arbon wurden die Methoden der archäologischen Ausgrabung und der wissenschaftlichen Auswertung vorgestellt. Originale Fundstücke von der Steinzeit bis zum Mittelalter gewährten Einblick in die einzelnen Anwendungsgebiete. Hauptsächlicher Einsatzbereich des Busses sollen künftig Schulen sein – weitere Informationen zum «Archäomobil» «finden sich auf der buseigenen Website.

Samstag, 13. März - 14:55 Uhr

Einbrecher in Frauenfeld in flagranti verhaftet

(kapo/chs) Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagabend in Frauenfeld einen Mann nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus festgenommen.

Der 19-jährige Einbrecher wurde festgenommen.

Der 19-jährige Einbrecher wurde festgenommen.

Symbolbild

Kurz nach 20.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Einbruchalarm aus einem Einfamilienhaus an der Spannerstrasse ein. Mehrere Polizeipatrouillen waren rasch vor Ort und konnten den Einbrecher gemäss Mitteilung der Polizei festnehmen, als er aus dem Haus fliehen wollte.

Der 19-jährige Libyer trug Wertgegenstände auf sich und wurde inhaftiert. Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Thurgau hat Ermittlungen aufgenommen und klärt ab, ob er für weitere Delikte in Frage kommt.

Samstag, 13. März - 10:50 Uhr

Steinebrunn/Neukirch: Alkoholisierter Autofahrer fährt in Scheunentor

(kapo/chs) Zwei alkoholisierte Autofahrer mussten in der Nacht zum Samstag in Steinebrunn und Neukirch ihre Führerausweise abgeben.

Der alkoholisierte Unfallverursacher blieb unverletzt.

Der alkoholisierte Unfallverursacher blieb unverletzt.

Bild: Kapo TG

Gegen 0.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der Amriswilerstrasse in Steinebrunn einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab bei einem 40-jährigen Österreicher einen Wert von 0,50 mg/l (1 Promille).

Wie die Polizei mitteilt, verlor rund zwei Stunden später ein Autofahrer beim Weiler Bumishus in der Gemeinde Egnach die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Gartenmauer sowie einem Scheunentor. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist einige zehntausend Franken hoch. Die Atemalkoholprobe ergab beim 19-jährigen Schweizer einen Wert von 0,73 mg/l (1,46 Promille).

Beiden Autofahrern wurde der Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Freitag, 12. März - 15:48 Uhr

Ein etwas anderes Hochzeitsgeschenk: Fahrzeugcorso für den Chef

Eine Überraschung zum Hochzeitstag des Chefs - Insgesamt 30 Fahrzeuge der Firma Greminger Tiefbau fuhren im Corso.

Eine Überraschung zum Hochzeitstag des Chefs - Insgesamt 30 Fahrzeuge der Firma Greminger Tiefbau fuhren im Corso.

Bild: Mario Testa

(mte) In Weinfelden haben heute nachmittag Simon und Sonja Greminger geheiratet. Nach der Trauung im «Wöschhüsli» wartete auf das Brautpaar um 15 Uhr eine grosse Überraschung. Die Mitarbeiter von Gremingers Tiefbau-Unternehmen aus Bussnang gratulierten ihrem Chef und seiner Frau mit einem langen Fahrzeugcorso. Auf fast einem halben Kilometer reihten sich Saugbagger an Lastwagen und Muldenkipper, insgesamt fast 30 Fahrzeuge. In gemächlichem Tempo fuhren sie alle die Frauenfelderstrasse entlang am erstaunten Brautpaar und vielen Schaulustigen vorbei.

Freitag, 12. März - 14:54 Uhr

Seeweg wegen Baumfällung gesperrt

Diese Esche in Kreuzlingen wird am Montag gefällt.

Diese Esche in Kreuzlingen wird am Montag gefällt.

Bild: PD

(red) Am kommenden Montag, 15. März, wird eine kranke Esche beim Schwimmbad Hörnli in Kreuzlingen gefällt. Aus Sicherheitsgründen bleibt der Seeweg zwischen Restaurant Fischerhaus und Ende Schwimmbad Hörnli gesperrt, heisst es in der Mitteilung.

«Die 100 Jahr alte Esche ist vom Pilz befallen und muss leider gefällt werden.» Ihr Stamm sei vom Pilz zerfressen und bereits hohl. Der Baum stelle somit ein Sicherheitsrisiko für die Spaziergänger auf dem Seeweg dar.

Laut Gemeinderat wird eine Eiche als Ersatz für die Esche am gleichen Standort gepflanzt. Eichen seien widerstandsfähig und würden mit dem zunehmend wärmeren und trockeneren Klima gut zurechtkommen.

Freitag, 12. März - 13:04 Uhr

Mosterei Möhl in Arbon: Weniger Kundschaft und volle Lager

Michael Artho, Geschäftsleiter der Mosterei Möhl AG mit Sitz in Arbon

Michael Artho, Geschäftsleiter der Mosterei Möhl AG mit Sitz in Arbon

Bild: PD

(sae) Die Pandemie verschont auch die Mosterei Möhl AG mit Sitz in Arbon nicht. «Es liegt auf der Hand, dass die gegenwärtige Situation mit diversen unternehmerischen Herausforderungen verbunden ist,» sagt Michael Artho, Geschäftsleiter der Mosterei gegenüber «dieostschweiz.ch».

Da der grösste Teil der Möhl Apfelsäfte in der Gastronomie konsumiert werden, musste der Betrieb massiv herunterfahren. Die Lager seien aufgrund einer grösseren Ernte im letzten Herbst und dem tiefen Ausstoss wegen der Corona-Situation aktuell sehr voll.

Trotzdem habe der Betrieb den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern an der Zukunft der Marken gearbeitet. Im Frühling werden laut Artho ein neuer Auftritt der Apfelsäfte sowie die «ein oder andere Innovation» erscheinen.

Freitag, 12. März - 11:46 Uhr

25 neue Infektionen mit dem Coronavirus

(sae) Der Kanton Thurgau meldet am Freitag 25 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Im Vergleich zum Vortag sind drei Personen weniger hospitalisiert. Die Anzahl Personen auf der Intensivstation bleibt unverändert bei acht. Es gab keinen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Verabreicht wurden 754 Impfdosen, davon waren 556 zweite Impfdosen.

Freitag, 12. März - 11:17 Uhr

Neue Leitung für das Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung

Eva-Maria Boretti.

Eva-Maria Boretti.

Bild: PD

(red) Der Steuerungsausschuss hat Eva-Maria Boretti zur Leiterin des neu geschaffenen Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung Thurgau ernannt. Die 38-Jährige tritt ihre Aufgabe am 19. April 2021 an, heisst es in der Mitteil des Deparement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons.

Der bisherige interimistische Leiter Reto Schubnell bleibt dem Kompetenzzentrum treu und verantwortet weiterhin wichtige bereits gestartete Projekte in diesem Kontext.

Aufgaben des Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung

Das Kompetenzzentrum agiert als Impulsgeber und Drehscheibe der digitalen Transformation in der Kantonalen Verwaltung Thurgau. Zusammen mit den Digitalisierungsverantwortlichen der Staatskanzlei, der Departemente und einer Vertretung der Gerichte übernimmt das Kompetenzzentrum wichtige Aufgabenbereiche der digitalen Transformation. Zudem ist es Dienstleister für die kantonale Verwaltung, die kantonalen Schulen und Betriebe sowie die Gerichte. (red) 

Freitag, 12. März - 10:25 Uhr

Frau auf Fussgängerstreifen angefahren

Bild: PD

(kapo) Am Donnerstagabend wurde in Bottighofen eine Frau auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren und verletzt, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte.

Kurz nach 19.30 Uhr wollte die 22-Jährige den Fussgängerstreifen auf der Hauptstrasse beim Kreisel "Müligässli" überqueren. Dabei wurde die Frau vom Auto eines 42-Jährigen erfasst, der in Richtung Kreuzlingen unterwegs war. Die Fussgängerin erlitt durch die Kollision mittelschwere Verletzungen und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Freitag, 12. März - 09:47 Uhr

Alkoholisierte Autofahrerin verursacht Selbstunfall

Bild: Severin Bigler

(kapo) Eine stark alkoholisierte Frau verursachte am Donnerstag in Berlingen einen Selbstunfall mit ihrem Auto. Verletzt wurde laut der Thurgauer Kantonspolizei niemand.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen war die Autofahrerin kurz vor 15 Uhr auf der Hauptstrasse von Mannenbach in Richtung Berlingen unterwegs. Dabei verlor sie aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Nach der Kollision mit der Leitplanke am rechten Strassenrand überquerte sie die Gegenfahrbahn und kam im angrenzenden Wiesland zum Stillstand. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Ein Atemalkoholtest bei der 56-jährigen Schweizerin ergab einen Wert von rund 1,2 mg/l. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 12 März - 09:35 Uhr

Regierungsrat verabschiedet Botschaft zum Fischereigesetz

Frauenfelder Jungfischer beim Angeln.

Frauenfelder Jungfischer beim Angeln.

Bild: Andrea Stalder

(red) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat zuhanden des Grossen Rates die Botschaft zum revidierten Gesetz über die Fischerei verabschiedet. Es wurden diverse Anliegen aufgenommen, die sich in den vergangenen Jahren in der Praxis ergeben haben. Unter anderem soll das Mindestalter für die Abgabe einer Fischereibewilligung von 14 auf 10 Jahre herabgesetzt werden, heisst es in der Mitteilung des Kantons. Zudem werde berücksichtigt, dass sich seit vielen Jahren ein schweizerisch anerkanntes Ausbildungs- und Prüfungswesen zur Erlangung der notwendigen Sachkunde in der Fischerei etabliert hat.

Die vorgeschlagenen Änderungen dürften wegen des Verzichts auf das Ausstellen der bisherigen kantonalen Fischerkarte zu etwas geringeren Einnahmen führen. Der Kanton rechnet mit rund 14 000 Franken weniger, bei gleichbleibenden Ausgaben.

Donnerstag, 11. März - 17:17 Uhr

Kanton unterstützt das Hallenprojekt der Frauenfelder Leichtathleten

Die Thurgauer Stabhochspringerin Andrina Hodel vom Leichtathletikclub Frauenfeld an den Schweizer Hallen Meisterschaften 2020 in St. Gallen.

Die Thurgauer Stabhochspringerin Andrina Hodel vom Leichtathletikclub Frauenfeld an den Schweizer Hallen Meisterschaften 2020 in St. Gallen.

Michel Canonica

(red) Der Thurgauer Regierungsrat hat dem Leichtathletikclub (LC) Frauenfeld für den Neubau einer Leichtathletikhalle einen Sportfondsbeitrag von 200'000 Franken gewährt. Das schreibt er in einer Mitteilung. Momentan führt der LC Frauenfeld seine Trainingseinheiten an diversen Standorten in der Stadt Frauenfeld durch, einige davon fallen in naher Zukunft weg. Mit dem Neubau einer Leichtathletikhalle auf dem Sportplatz Kleine Allmend in Frauenfeld soll der ganzjährige Trainingsbetrieb für alle Leichtathletikdisziplinen an einem Standort sichergestellt werden. Die Gesamtkosten der Halle betragen 2,2 Millionen Franken.

Donnerstag, 11. März - 16:12 Uhr

Der Anbau des Erchingerhofs in Frauenfeld muss einem Neubau weichen

Der Erchingerhof an der Zürcherstrasse in Frauenfeld, Originalplan Stand 1962

Der Erchingerhof an der Zürcherstrasse in Frauenfeld, Originalplan Stand 1962

PD

(red) Das im Jahr 1963 als Hotel und Restaurant ans siebenstöckige Gebäude erstellte eingeschossige, schwebende Geschäftshaus mit Unterfahrt an der Zürcherstrasse 238 sei baulich in einem schlechten Zustand und wird seit 2015 nicht mehr vermietet, schreibt die Stadt Frauenfeld in einer Mitteilung. Es soll deshalb durch einen Neubau mit gewerblicher Nutzung im Erdgeschoss sowie Wohnungen in den oberen Geschossen ersetzt werden. «Da Neubauten an so sensiblen Lagen wie derjenigen des Erchingerhofs erhebliche Auswirkungen auf das Ortsbild der Stadt haben, ist zur Baureife ein Gestaltungsplan erforderlich.» Zu einem Gestaltungplan kann sich die Bevölkerung im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung äussern. Dieser Gestaltungsplan liegt noch bis am 29. März 2021 beim Amt für Hochbau und Stadtplanung auf.

Donnerstag, 11. März - 15:29 Uhr

Am Donnerstag sind im Kanton Thurgau vier weitere Personen mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Damit belaufen sich die Todesfälle insgesamt auf 365. Derzeit sind im Kanton 21 Personen wegen Corona hospitalisiert, 8 auf der Intensivstation.

Donnerstag, 11. März - 14:48 Uhr

Kanton überwacht die Pegelstände im Eschenriet

Das Thurgauer Amt für Umwelt installierte eine Messstelle im Eschenriet bei Diessenhofen.

Das Thurgauer Amt für Umwelt installierte eine Messstelle im Eschenriet bei Diessenhofen.

PD

(red) Im Naturschutzgebiet Eschenriet im Schaaren westlich von Diessenhofen lagen die Pegelstände im letzten Herbst sehr tief. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, installierten die Hydrologen des Amts für Umwelt eine Messstelle. Denn die tiefen Wasserstände bereiteten den verantwortlichen Personen beim Kanton sowie einigen Naturbeobachtern Sorge, heisst es in einer Mitteilung. Das Eschenriet ist ein wichtiges Laichgebiet für Amphibien. Mit der neuen Messstelle erhoffen sich die Fachleute, vertiefende Erkenntnisse zur Wasserspeisung des Eschenriets und zur Grundwassersituation des Schaaren zu erhalten.

Donnerstag, 11. März - 13:58 Uhr

Der Balterswiler Kilian Imhof (CVP) vor Comeback im Grossen Rat

Kilian Imhof (CVP) aus Balterwswil.

Kilian Imhof (CVP) aus Balterwswil.

Kirsten Oertle

(red) Kilian Imhof nimmt für den Rest der laufenden Legislaturperiode Einsitz im Grossen Rat. Der Balterswiler rückt als erster nicht gewählte Kandidat auf der Liste der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) des Bezirks Münchwilen nach. Er folgt damit auf Alex Frei, der per 31. März seinen Rücktritt erklärt hat. Imhof sass bereits einmal im Grossen Rat, verpasste aber im März 2020 die Wiederwahl knapp. 39 Stimmen fehlten ihm.

Donnerstag, 11. März - 13:34 Uhr

Unerlaubtes Feuerwerk in Scherzingen

Das Abrennen von Feuerwerk ausser an Sylvester und am 1. August eine Bewilligung .

Das Abrennen von Feuerwerk ausser an Sylvester und am 1. August eine Bewilligung .

Zvg

(red) Am vergangenen Wochenende wurden in Scherzingen Feuerwerkskörper gezündet. Der Gemeinderat von Münsterlingen weist nun die Bevölkerung darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ohne Bewilligung lediglich am 1. August sowie am 31. Dezember gestattet ist. Für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern an anderen Tagen sei eine Bewilligung notwendig.

Donnerstag, 11. März - 12:15 Uhr

Detailhändler will fossile Treibstoffe aus der Flotte verbannen

Lidl Schweiz CEO Torsten Friedrich während der symbolischen Erstbetankung in Weinfelden.

Lidl Schweiz CEO Torsten Friedrich während der symbolischen Erstbetankung in Weinfelden.

Lidl Schweiz

Lidl Schweiz hat den ersten Erdgaslastwagen für die Filialbelieferung mit Schweizer Biogas aus Weinfelden getankt. Das teilt der Detailhändler in einer Mitteilung mit. Ein Biogas Fahrzeug reduziere den CO2-Ausstoss um 100 Tonnen. Lidl Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt bis 2030 alle seine Filialen fossilfrei zu beliefern. Um diesen Meilenstein zu erreichen, setze man auf verschiedene Antriebskonzepte, um innerhalb der nächsten neun Jahre Schritt für Schritt fossile Treibstoffe aus der Flotte zu verbannen. «Bis im Sommer 2021 werden bereits vier solcher Biogas LKW im täglichen Einsatz stehen.»

Donnerstag, 11. März - 11:30 Uhr

Kantonspolizei ermittelt nach Tankstellenüberfall zwei Verdächtige




Nana Do Carmo

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat Anfang März einen 16-Jährigen und einen 15-Jährigen verhaftet, die am 23. Februar einen Raubüberfall in Arbon verübt haben. Zwei Täter bedrohten am 23. Februar, kurz nach 21 Uhr, die Angestellte des Agrola-Shops an der St. Gallerstrasse mit einem Messer und forderten Bargeld. Anschliessend verliessen sie den Shop mit einer Beute und flüchteten zu Fuss, wie die Kantonspolizei Thurgau schreibt. Die Angestellte blieb unverletzt. «Aufgrund von umfangreichen Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Thurgau Anfang März einen 16-jährigen Türken und einen 15-jährigen Schweizer verhaften. Die Jugendlichen sind geständig.» Die Jugendanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch nicht abgeschlossen.

Donnerstag, 11. März - 10:23 Uhr

PHTG-Rektorin Priska Sieber tritt zurück

Priska Sieber, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Priska Sieber, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

PD

(red) Priska Sieber hat sich entschlossen, per 1. Dezember 2021 zurückzutreten. «Als Nachfolgerin des Gründungsrektors Ernst Preisig ist Priska Sieber seit 2012 Rektorin der Pädagogischen Hochschule Thurgau», heisst es in einer Mitteilung. «Mit der Wahl des Zeitpunktes ihrer Demission stelle Priska Sieber sicher, dass der Prozess der institutionellen Akkreditierung der PHTG unter ihrer Leitung verantwortlich zu Ende geführt werden kann sowie wichtige Dossiers bis zu ihrem Ausscheiden am 28. Februar 2022 von ihr abgeschlossen werden können». Andererseits leiste die 57-Jährige mit ihrer frühzeitigen Ankündigung einen wichtigen Beitrag, dass die Übergabe der Leitungsverantwortung in einem geordneten Verfahren an die Hand genommen werden könne. Der Hochschulrat werde unverzüglich das Verfahren zur Wahl einer Nachfolgerin beziehungsweise eines Nachfolgers an die Hand nehmen.

Donnerstag, 11. März - 09:29 Uhr

Vogelgrippe: Alle Proben fielen negativ aus

Möven und Enten streiten am Bodenseeufer bei Kreuzlingen um Futter.

Möven und Enten streiten am Bodenseeufer bei Kreuzlingen um Futter.

Regina Kuehne / KEYSTONE

(red) Aufatmen bei Geflügelhalterinnen und Geflügelhaltern. Die Massnahmen gegen die Vogelgrippe enden am 15. März. Die Lage habe sich weiter entspannt, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Seit Oktober 2020 wurden in Europa zahlreiche an hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI) des Subtyps H5 verstorbene Wildvögel gemeldet. Am 11. Januar wurde bei einem Schwan in Konstanz die Vogelgrippe nachgewiesen, am 20. Januar bei einer Krähe in Radolfzell. Aufgrund dieser Seuchenlage hatte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV tier-seuchenpolizeiliche Kontroll- und Beobachtungsgebiete entlang des schweizerischen Bodensee- und Rheinufers festgelegt und die dazugehörigen Massnahmen je Gebiet bestimmt. «Ein Eintrag der Aviären Influenza in die Hausgeflügelbestände konnte verhindert werden», schreibt der Kanton. «Alle Thurgauer Proben sind negativ ausgefallen.» Die ergriffenen Massnahmen werden daher nicht verlängert.

Donnerstag, 11. März - 09:05 Uhr

Romanshorner Katholiken unterstützen ein Projekt in Senegal

Fastenopfer ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche.

Fastenopfer ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche.

Michel Canonica

(red) Die Romanshorner Gläubigen zeigen sich in Coronazeiten grosszügig. 70'353,35 Franken überwies die katholische Kirchgemeinde St. Johannes Romanshorn an das Hilfswerk Fastenopfer. «Eine enorm hohe Summe, die höchste der gesamten Schweiz», schreibt die Kirchgemeinde in einer Mitteilung. Dieses im vergangenen Jahr gesammelte Geld komme einem Projekt im Senegal zugute. Die Spende es laufenden Jahres gehen an ein Projekt in der Demokratischen Republik Kongo. «Fastenopfer unterstützt mit unserer Hilfe die Selbstverantwortlichkeit der Menschen und bietet Hilfe zur Selbsthilfe, so dass sie ihre Zukunft selber in die Hand nehmen können.»

Mittwoch, 10. März, 15:35 Uhr

«Mündige Bürger Thurgau» demonstrieren in Frauenfeld

Demonstrantinnen und Demonstranten in Frauenfeld.

Demonstrantinnen und Demonstranten in Frauenfeld.

Donato Caspari

25 Sympathisantinnen und Sympathisanten der Gruppierung «Mündige Bürger Thurgau» demonstrierten am Mittwoch vor den eintreffenden Mitgliedern des Grossen Rats vor der Rüegerholzhalle in Frauenfeld. In ihren Kernbotschaften forderten sie einen Verzicht auf Impf- und Testpflicht sowie das sofortige Beenden aller Coronamassnahmen.

Mittwoch, 10. März, 15:00 Uhr

Verbesserungen beim Kantonsstrassennetz geprüft

In Romanshorn wird an zwei Knotenpunkten Verbesserungen beim Kantonsstrassennetz geprüft.

In Romanshorn wird an zwei Knotenpunkten Verbesserungen beim Kantonsstrassennetz geprüft.

Bild: Donato Caspari (30.11.2020)

Das kantonale Tiefbauamt Thurgau prüft in diesem Monat an zwei Knoten Verbesserungen beim Kantonsstrassennetz in Romanshorn. Dafür werden nun die Verkehrsströme erhoben. Betroffen sind die Knoten Kreuzlinger-/Reckholdernstrasse sowie Friedrichshafner-/Arbonerstrasse. Um allfällige Massnahmen zu beurteilen, wird mit Verkehrskameras der Ist-Zustand erarbeitet. Kennzeichen und Gesichter werden dabei nicht erfasst. Alle aufgezeichneten Daten werden nach der Verarbeitung gelöscht.

Am Knoten Kreuzlinger-/Reckholdernstrasse und den Arealzufahrten werden ab dem 15. März an zwei Werktagen sämtliche Knotenströme erhoben. Am Knoten Friedrichshafner-/Arbonerstrasse sind die ab 19. März installierten Kameras vom 23. bis 25. März im Einsatz.

Mittwoch, 10. März, 11:45 Uhr

56 neue Infektionen mit dem Coronavirus

Es gibt drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Es gibt drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Bild: Keystone
Die aktuellen Coronazahlen im Thurgau.

Die aktuellen Coronazahlen im Thurgau.

Bild: Screenshot www.tg.ch

(jab) Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 56 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die Anzahl der aktuell infizierten und in Isolation befindlichen Personen ist um ein Dutzend angestiegen. Hospitalisiert wurde eine Person, die Anzahl Personen auf der Intensivstation bleibt unverändert bei acht. Es gab drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Verabreicht wurden 586 Impfdosen, davon sind es 401 zweite Impfdosen.

Mittwoch, 10. März, 10:30 Uhr

Über 600 Anträge zum Härtefallprogramm zugelassen

Die Pandemie sorgt bei vielen Gastronomiebetrieben für Not.

Die Pandemie sorgt bei vielen Gastronomiebetrieben für Not.

Bild: Ennio Leanza / KEYSTONE

(red) Seit dem 1. Februar wurden 863 Onlineanträge auf Zugang zum Corona-Härtefallprogramm eingereicht. Etwas mehr als die Hälfte der Anträge stammen aus der Gastronomie. 626 Anträge erfüllen die von Bund und Kanton geforderten Kriterien. Abgelehnt wurden 81 Anträge, storniert 156 Anträge. Der Kanton bewilligte 82 Darlehen im Wert von 8.2 Millionen Franken. Davon ausbezahlt sind 44 Darlehen.

Die Anzahl Mitarbeitende pro Antrag und Betrieb lag im Durchschnitt bei zwölf. Die durchschnittliche Darlehenshöhe pro Unternehmen beträgt rund 100'000 Franken. Ab 1. Juli 2021 können die zinslosen, nachrangigen Darlehen auf Antrag und unter gewissen Voraussetzungen zu gegenwärtig maximal 75 Prozent in nicht rückzahlbare Darlehen umgewandelt werden.

Dienstag, 9. März, 22:30 Uhr

Dachstockbrand kurz nach Umbau in Bissegg

Feuerwehrleute bekämpfen von der Drehleiter aus den Brand im Dachgeschoss der Destillerie.

Feuerwehrleute bekämpfen von der Drehleiter aus den Brand im Dachgeschoss der Destillerie.

Bild: Mario Testa

(mte/kapo) Am Dienstagabend gegen 21 Uhr ist im Dachstock einer ehemaligen Käserei in Bissegg ein Brand ausgebrochen. Das 117 jährige Gebäude war erst vor wenigen Monaten zur Destillerie mit Wohnungen in den oberen Etagen umgebaut worden. Nebst der Feuerwehr Amlikon rückten auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen und der Stützpunktfeuerwehr Weinfelden aus, um die Flammen zu bekämpfen. Auch der Gemeindepräsident von Amlikon-Bissegg, Thomas Ochs, war vor Ort. «Wie und wo der Brand ausbrach, ist schwierig zu sagen. So wie es aussieht, ist er wohl in der Nähe des Kamins entstanden», sagt der ehemalige Kommandant der Ortsfeuerwehr. «Lange hatten wir kaum Brände in der Gemeinde, aber nun innert weniger Jahre gleich drei grosse.» Die Bewohner der Wohnung im Dachgeschoss des Gebäudes konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, dürfte der Sachschaden mehrere zehntausend Franken betragen.

Dienstag, 9. März, 17:28 Uhr

Thurgauer Arzt kritisiert Bundesrat und spricht von Förderung der Apotheken

(rsc) In acht Tagen mittels Corona-Antigentests aus dem Lockdown. Diesen Plan hat der Frauenfelder Arzt und Gründer der Misanto AG, Thomas Krech, entworfen. Sein Konzept war gar Thema in der Bundesratssitzung vom vergangenen Freitag. Die Regierung entschied sich allerdings für gratis Schnelltests ab dem 15. März entschieden.

Thomas KrechArzt und Gründer der Frauenfelder Misanto AG

Thomas Krech
Arzt und Gründer der Frauenfelder Misanto AG

Bild: Donato Caspari

Auf Krechs Plan angesprochen, sagte Bundesrat Alain Berset: «Es ist eine Illusion, das Problem damit aus der Welt zu schaffen» Eine zu frühere Lockerung der Massnahmen berge die Gefahr, dass die Schweiz die Kontrolle verliere.

Über diese Aussage ist Krech wenig begeistert. «Ich vermute, Herr Berset konnte das Diskussionspapier gar nicht studieren. Oder hat er sich einen halben Tag Zeit genommen für etwas, was für mich zusammen mit hochkarätigen Leuten aus der Finanz- und Wirtschaftswelt Tage gebraucht hat, zu verstehen?», sagt er nun gegenüber dem «Blick». Krech ist der Meinung, dass der politische Wille für seinen Plan fehlt.

Der Thurgauer Arzt und Unternehmer bezeichnet zudem die Schnelltest-Strategie des Bundes als unfair. Denn: Nur Tests die in Apotheken abgeholt werden, sind gratis. «Der Bund fördert die unter Covid gar nicht notleidende Apothekerschaft.»

Dienstag, 9. März, 16:41 Uhr

Zwei Verletzte nach Kollision

(kapo) Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden am Dienstag in Märstetten zwei Personen verletzt. Kurz nach 7 Uhr beabsichtigte eine Autofahrerin von der Weinfelderstrasse nach links in die Hauptstrasse Richtung Weinfelden einzubiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Thurgauer Kantonspolizei übersah die 30-Jährige ein vortrittsberechtigtes Auto eines 26-Jährigen, der in Richtung Frauenfeld unterwegs war.

Bei der seitlich-frontalen Kollision wurden beide Fahrzeuglenkenden verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Während der Unfallaufnahme musste der Verkehr in Richtung Frauenfeld auf Höhe Feldhofkreisel für kurze Zeit umgeleitet werden.

Dienstag, 9. März, 15:30 Uhr

Nominationen für «Prix Kreuzlingen» gesucht

Der «Prix Kreuzlingen» ging im vergangenen Jahr an alle Kreuzlinger Coronahelden.

Der «Prix Kreuzlingen» ging im vergangenen Jahr an alle Kreuzlinger Coronahelden.

Bild: Donato Caspari

(red) Zum zwölften Mal vergibt die Stadt Kreuzlingen in diesem Jahr den «Prix Kreuzlingen». Mit dem Anerkennungspreis werden jährlich eine Person, eine Personengruppe, eine Institution oder eine Unternehmung geehrt, die sich auf eine herausragende Art für das öffentliche Wohl in Kreuzlingen eingesetzt oder zur Bekanntheit und zum positiven Image der Stadt beigetragen hat oder haben.

Für den Anerkennungspreis nominiert werden können alle Personen mit Wohnsitz oder Sitz (Unternehmung, Institution, Verein) in Kreuzlingen oder Mitglieder eines ortsansässigen Vereins. Den Anerkennungspreis bildet ein Kunstobjekt, dessen Sockel mit einer Plakette versehen ist. Der Preis wird voraussichtlich anlässlich der 1.-August-Feier 2021 durch den Stadtpräsidenten übergeben.

Alle Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger sind eingeladen, bis spätestens 30. April 2021 ihre Nomination(en) schriftlich und mit einer kurzen Begründung einzureichen. Nominationen sind zu richten an Carmen Ramos, Präsidium, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, oder per E-Mail carmen.ramos@kreuzlingen.ch.

Dienstag, 9. März, 13:22 Uhr

Beifahrerin verletzt sich bei Auffahrunfall

Ein Lastwagenchauffeur sorgte auf der Kreuzlingerstrasse in Romanshorn für eine Auffahrkollision.

Ein Lastwagenchauffeur sorgte auf der Kreuzlingerstrasse in Romanshorn für eine Auffahrkollision.

Bild: PD

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und zwei Autos wurde am Montag in Romanshorn eine Person verletzt. Kurz vor 14.30 Uhr war ein 56-jähriger Autofahrer auf der Kreuzlingerstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs und wollte nach links in die Grundstrasse einbiegen. Wegen des Gegenverkehrs mussten er sowie eine nachfolgende 56-jährige Autofahrerin anhalten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei bemerkte dies ein 52-jähriger Lastwagenchauffeur zu spät und verursachte eine Auffahrkollision zwischen den drei Fahrzeugen.

Eine 22-jährige Beifahrerin im hinteren Auto wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Dienstag, 9. März, 11:37 Uhr

Auto beginnt nach Unfall zu brennen

Nachdem ein 72-Jähriger in Sulgen mit seinem Auto in einen Baum prallte, fing das Fahrzeug an zu brennen.

Nachdem ein 72-Jähriger in Sulgen mit seinem Auto in einen Baum prallte, fing das Fahrzeug an zu brennen.

Bild: PD

(kapo) Bei der Kollision zwischen zwei Autos in Sulgen entstand am Montagnachmittag Sachschaden. Ein 72-jähriger Autofahrer beabsichtigte kurz vor 15.45 Uhr aus Richtung Gutbertshausen kommend die Weinmossstrasse zu überqueren. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei das Auto eines 40-Jährigen, der in Richtung Sulgen unterwegs war.

Durch den Aufprall kam das Auto des 72-Jährigen von der Fahrbahn ab, prallte auf einem Steinbeet in einen Baum und fing an zu brennen. Die Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.

Dienstag, 9. März, 11:34 Uhr

Führerausweis entzogen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Scherzingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei hielt kurz nach 22.10 Uhr auf der Buechenstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 35-jährigen Schweizer einen Wert von rund 1,3 Promille ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Dienstag, 9. März, 11:06 Uhr

45 neue Coronafälle gemeldet

Die aktuellen Thurgauer Coronazahlen

Die aktuellen Thurgauer Coronazahlen

Bild: Screenshot www.tg.ch

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 45 neue bestätigte Coronafälle. Allerdings ist die Anzahl der aktuell infizierten und isolierten Personen um 16 gesunken im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der Personen, welche sich auf den Intensivstationen befinden, ist unverändert geblieben (8). Es sind keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 sind gemeldet worden. Seit Montag sind im Thurgau 644 weitere Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden, der Grossteil davon (606) als zweite Impfdosis.

Dienstag, 9. März, 08:59 Uhr

Krattiger nach positivem Test aus dem Turnier genommen

Marco Krattiger am Beach Volleyball Lucerne Open 2018.

Marco Krattiger am Beach Volleyball Lucerne Open 2018.

Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 12. Mai 2018)

(red) Das Schweizer Beachvolleyball-Nationalteam Marco Krattiger/Florian Breer konnte die Qualifikation für den Katara Cup in Doha, ein Viersterne-Turnier des Weltverbands FIVB, nicht bestreiten. Nach einem positiven Coronatest beim Amriswiler Krattiger wurde das Team aus dem Turnier genommen. Krattiger ist symptomfrei.

Krattiger hatte die Reise nach Katar mit einem negativen PCR-Test innert 72 Stunden vor dem Abflug nach Doha angetreten. Gleich bei der Ankunft in Doha wurde, wie bei allen Athleten, ein erneuter PCR-Test durchgeführt, auf dessen Resultat die beiden Schweizer in Quarantäne im Hotelzimmer warten mussten. Auch dieser zweite Test war negativ.

Am vergangenen Samstag, vier Tage nach Krattigers Ankunft in Doha, wurde ein dritter PCR-Test gemacht, der bei Krattiger positiv ausfiel. Seither sind sowohl er, wie auch Breer in Isolation und befolgen die Anweisungen der lokalen Gesundheitsbehörden. Krattiger dazu: «Wir hatten eine hervorragende Vorbereitung mit unseren Trainern und fühlten uns bereit. Dass wir nun nicht zum Turnier antreten können, tut extrem weh». In Doha hätten Krattiger/Breer die Olympiasaison offiziell eröffnet. Dafür hätten sie am topbesetzten Turnier den Umweg über die Qualifikation nehmen müssen

Montag, 8. März, 17:57 Uhr

Regierungsrat unterstützt Strategie des Bundes mit Vorbehalt

Vulnerable Personen haben bei der Impfung Vorrang.

Vulnerable Personen haben bei der Impfung Vorrang.

Bild: Kevin Roth

(red) Der Thurgauer Regierungsrat teilt mittels Medienmitteilung mit, dass der Anteil der geimpften Bevölkerung, das heisst der geimpften vulnerablen Personen, täglich steigt. Die besonders betroffenen Alters- und Pflegeheime verzeichnen markant weniger positive Fälle, und die Spitalauslastungen mit Covid-19-Patienten sind stark zurückgegangen. Der Regierungsrat unterstützt grundsätzlich die Strategie des Bundes, durch die Ausweitung des Testens die Coronapandemie einzudämmen, die Öffnungsschritte zu begleiten und zu beschleunigen. Der Fokus der Bedingungen für Lockerungen des Bundes hat sich jetzt auf die jüngeren Generationen verschoben. Diese Neuausrichtung des Fokus ist für den Regierungsrat nicht nachvollziehbar, da stets die drohende Überlastung des Gesundheitswesens die Legitimation für harte Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 war.

Montag, 8. März, 16:58 Uhr

Kurzfristige Schulschliessung in Alterswilen

Das Primarschulhaus in Alterswilen.

Das Primarschulhaus in Alterswilen.

Bild: Nana Do Carmo

(has) Am Schulstandort Alterswilen der Volksschulgemeinde Kemmental wurde vergangene Woche eine Lehrperson positiv auf Covid-19 getestet. Im Verlauf der Woche machten sich auch bei mehreren Kindern Symptome bemerkbar. Ebenso bei einer weiteren Lehrperson, die überdies an mehreren Standorten arbeitet. Daraufhin wurde in Absprache mit dem Kantonsarzt für zwei Klassen eine Quarantäne angeordnet, wie Schulleiter Chris Möckli bestätigt, wurde.

«Am Freitag haben wir die Schule kurzfristig ganz geschlossen, um die Situation zu klären.» Er habe beim Kantonsarzt um Unterstützung bei den anstehenden Tests angefragt. Mit Erstaunen habe er zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Schule dabei auf sich selber gestellt sei.

Daraufhin habe er mit dem Schularzt und dem Telemedizinunternehmen Misanto AG Kontakt aufgenommen. Das Resultat: «Am Freitagmittag besprochen, ab Montagmorgen wurden alle getestet, die wollten», sagt Möckli. Am Dienstag liegen die Resultate vor.

Montag, 8. März, 15:28 Uhr
Totalschaden nach Selbstunfall in Rickenbach bei Wil.

Totalschaden nach Selbstunfall in Rickenbach bei Wil.

Bild: Kapo Thurgau

76-jährige Autofahrerin leicht verletzt nach Selbstunfall

(kapo) Nach einem Selbstunfall mit einem Auto in Rickenbach bei Wil mussten zwei Personen ins Spital gebracht werden. Eine 76-jährige Autofahrerin fuhr kurz vor 12 Uhr mit ihrem Auto an der Breitestrasse rückwärts aus einem Parkfeld. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor sie dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug, durchbrach einen Zaun und stürzte zirka drei Meter tief in eine Garageneinfahrt. Das Auto kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Die Autofahrerin und die 24-jährige Mitfahrerin konnten das Fahrzeug selbständig verlassen. Sie wurden beim Unfall leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die genaue Unfallursache wird abgeklärt.

Montag, 8. März, 14:24 Uhr

Tatwaffe bislang nicht gefunden - keine Hinweise eingegangen

Die Suche nach der Tatwaffe verlief bisher ergebnislos.

Die Suche nach der Tatwaffe verlief bisher ergebnislos.

Bild: Kapo Thurgau

(sba) Am Sonntagmorgen um etwa ein Uhr kam es in Matzingen zu einem Streit zwischen vier Männern. Wie «FM1today» berichtet, schwebt gemäss Aussagen der Kantonspolizei ein 26-jähriger Italiener in Lebensgefahr. Er erlitt bei der Auseinandersetzung Stichwunden. Ein 44-jähriger Schweizer ist tatverdächtig und wurde verhaftet.

Mehrere Einsatzkräfte und Spezialisten der Seepolizei suchten am Sonntag nach der Tatwaffe. Diese konnte bisher nicht gefunden werden. «Derzeit ist keine weitere Suche geplant», heisst es von Seiten der Kantonspolizei.

Der genaue Tathergang und die Hintergründe sind noch nicht geklärt, die zwei weiteren Männer, die bei der Tat anwesend waren, wurden befragt. Hinweise aus der Bevölkerung sind noch keine eingegangen.

Montag, 8. März, 13:15 Uhr
Der Stadtbus wird während den Umbauarbeiten umgeleitet.

Der Stadtbus wird während den Umbauarbeiten umgeleitet.

Bild: Andrea Stalder

Sanierung General-Weber-Strasse und Untere Weinackerstrasse

(red) Am Montag, 15. März 2021 starten umfassende Sanierungsarbeiten an der General-Weber-Strasse sowie an der Unteren Weinackerstrasse. In einer ersten Phase werden Bauarbeiten an der General-Weber-Strasse durchgeführt. Dazu muss diese im Abschnitt Neuhauser- bis Rosenbergstrasse bis ungefähr am 11. Juni 2021 gesperrt werden. Der Stadtbus wird über die Rosenbergstrasse umgeleitet. Anwohnende und Zubringende können zufahren. Parallel zu den Arbeiten an der General-Weber-Strasse werden Arbeiten an der Unteren Weinackerstrasse und Hochwasserschutzmassnahmen am Stadtbach durchgeführt. Während der Bauzeit kann von der Unteren Weinackerstrasse in die General-Weber-Strasse ausgefahren werden. Ab dem 14. Juni 2021 soll der Verkehr auf der General-Weber-Strasse für die Bauarbeiten im Einbahnregime vom Spital herkommend geführt werden. Die Bauarbeiten werden bis Ende 2021 dauern.

Montag, 8. März, 10:35 Uhr

Über 10'000 Personen bereits zum zweiten Mal geimpft

Mittels Schnelltest lässt sich auf das Coronavirus testen.

Mittels Schnelltest lässt sich auf das Coronavirus testen.

Bild: Eveline Beerkircher

(sba) Nach dem Wochenende vermeldet der Kanton knapp 100 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. 17 Personen sind hospitalisiert, 8 davon auf einer Intensivstation. Über's Wochenende ist keine weitere Person in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Bereits 30'000 Dosen wurden geimpft, davon 10'800 als zweite Dosis. Das sind 1131 Personen mehr, als noch am Freitag, die ihre zweite Impfung erhalten haben.

Montag, 8. März, 09:49 Uhr

Bevölkerung um 1,2 Prozent gewachsen

Im Thurgau bleibt das Bevölkerungswachstum auf hohem Niveau.

Im Thurgau bleibt das Bevölkerungswachstum auf hohem Niveau.

Bild: Donato Caspari

Die Thurgauer Bevölkerung ist im Jahr 2020 – wie schon im Vorjahr – um 1,2 Prozent gewachsen. Der Anstieg ist vor allem auf das Wachstum der ausländischen Bevölkerung zurückzuführen. Die Corona-Pandemie hat die Wanderungsbewegungen vom und in den Thurgau nicht gedämpft.

Ende 2020 wohnten im Kanton Thurgau 282'080 Menschen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Zunahme um rund 3‘350 Personen oder 1,2 Prozent. Mit dieser Zuwachsrate zählt der Thurgau nach wie vor zu den Kantonen, die vergleichsweise stark an Bevölkerung gewinnen.

Am kräftigsten war die Bevölkerungszunahme zum zweiten Mal in Folge im Bezirk Arbon (+1,7 %). Den Ausschlag für das Wachstum gaben Amriswil (+3,0 %) und Roggwil (+5,5 %).

Viele neue Einwohnerinnen und Einwohner gewannen zudem die Bezirke Kreuzlingen (+1,5 %) und Münchwilen (+1,4 %). Im Bezirk Kreuzlingen verzeichneten Gemeinden in der Nähe der Stadt Kreuzlingen hohe Wachstumsraten von über 3 Prozent, etwa Tägerwilen, Ermatingen und Bottighofen. Im Bezirk Münchwilen stieg die Einwohnerschaft in Münchwilen (+2,7 %) und Eschlikon (2,2 %) vergleichsweise deutlich.

Moderater fiel der Bevölkerungszuwachs in den Bezirken Frauenfeld und Weinfelden aus (+1,0 % und +0,5 %).

Montag, 8. März, 09:15 Uhr

Alexandra Wyprächtiger ist die neue Stadtschreiberin

Alexandra Wyprächtiger, neue Stadtschreiberin von Arbon

Alexandra Wyprächtiger, neue Stadtschreiberin von Arbon

Bild: PD

(red) Der Arboner Stadtrat hat Alexandra Wyprächtiger als künftige Stadtschreiberin der Stadt Arbon bestimmt. Alexandra Wyprächtiger übernimmt ihre neue Aufgabe per 1. Juli 2021. Alexandra Wyprächtiger hat bereits in diversen Gemeindeverwaltungen Erfahrungen gesammelt. Seit 2018 ist die 26-Jährige als Gemeindeschreiberin in Felben-Wellhausen tätig. Vor diesem Hintergrund ist der Stadtrat überzeugt, mit ihr eine bestens geeignete und motivierte Nachfolgerin für Andrea Schnyder gefunden zu haben, welche die Arboner Stadtverwaltung per Ende April verlässt.

Sonntag, 7. März - 17:19 Uhr

Ein Schwerverletzter bei Streit in Matzingen

(kapo/dwa) Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist in der Nacht zum Sonntag in Matzingen ein Mann schwer verletzt worden. Ein 44-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Kurz vor 1 Uhr ging bei der Notrufzentrale die Meldung über eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen bei der Überbauung Mühle ein. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten vor Ort vier Männer antreffen, wie es in einem Communiqué heisst. Eine Person wies Stichverletzungen auf. Der 26-jährige Italiener musste mit schwersten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Ein 44-jähriger Schweizer ist tatverdächtig und wurde verhaftet.

Die Tatwaffe konnte noch nicht sichergestellt werden. Am Sonntagvormittag fand durch mehrere Einsatzkräfte und Spezialisten der Seepolizei auf dem Gelände und im angrenzenden Gewässer eine Suche statt. Zur Spurensicherung wurde der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Die Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung. Der genaue Tathergang wie auch die Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Das Gelände und das angrenzende Gewässer wurden abgesucht.

Das Gelände und das angrenzende Gewässer wurden abgesucht.

Bild: Kapo TG

Wer Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Aadorf unter 058-345-22-70 zu melden.

Sonntag, 7. März, 12:40 Uhr

Betrunken am Steuer - Fahrausweis weg

Die Kantonspolizei zog in der Nacht auf Sonntag einen betrunken Lenker eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges aus dem Verkehr.

Die Kantonspolizei zog in der Nacht auf Sonntag einen betrunken Lenker eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges aus dem Verkehr.

Bild: Reto Martin

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Neukirch einen alkoholisierten Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 0.45 Uhr an der Amriswilerstrasse einen Lenker eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges. Weil die Atemalkoholprobe beim 20-jährigen Schweizer einen Wert von rund 1 Promille (0,46 mg/l) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken, die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.