THURGAU-TICKER
Meldungen vom 6. Dezember bis 13. Dezember

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Sonntag, 13. Dezember, 10:13 Uhr

Mann bei Brand in Wuppenau verletzt

(kapo/lim) Aufmerksame Passanten bemerkten am Samstag kurz vor 20 Uhr Feuer in einem Haus am Welfensberg. Sie alarmierten die Kantonale Notrufzentrale und holten einen Nachbarn zur Hilfe. Beim Löschen des Feuers zog sich der 57-jährige Bewohner erhebliche Verbrennungen zu. Er wurde laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Rega in eine Spezialklinik geflogen.

In der Liegenschaft entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Brandursache wird ermittelt.

Samstag, 12. Dezember, 12:36 Uhr

Erheblicher Sachschaden: Abstellraum in Stettfurt in Flammen

Beim Brand wurde niemand verletzt, der Sachschaden ist erheblich.

Beim Brand wurde niemand verletzt, der Sachschaden ist erheblich.

Bild: Kapo TG

(kapo/lim) Kurz nach 19 Uhr bemerkte die Bewohnerin einer Liegenschaft an der Leimackerstrasse in Stettfurt Feuer im Abstellraum vor dem Haus und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Matzingen-Stettfurt war laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau rasch vor Ort und brachte den Brand unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. Zur Klärung der Brandursache haben der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen.

Freitag, 11.Dezember, 17:33 Uhr

Polizei rettet Büsi in Roggwil

(meg) Die Polizei, dein Freund und Helfer... Das hat Büsi Simba am Donnerstagabend erfahren dürfen. Ein erfreulicher Facebook-Post zum Beginn des Wochenendes kommt von der Kantonspolizei Thurgau.

Freitag, 11. Dezember, 16:18 Uhr

Konstanz diskutiert über Ausweitung des Feuerwerk-Verbots

(red) Das gesetzliche Abbrennverbot gilt in Konstanz fast ganzjährig, vom 2. Januar bis zum 30. Dezember. Grundsätzlich ist Feuerwerk in der Grenzstadt also nur an Silvester und Neujahr zulässig. Aber: In der Konstanzer Altstadt ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 - diese beinhaltet Kleinfeuerwerk wie Raketen, Schwärmer, Knallkörper, Batterien und so weiter - auch am 31. Dezember und 1. Januar verboten. Grundlage hierfür ist ein Beschluss im Gemeinderat aus dem Jahr 2011.

Die Verbotszone in der Altstadt.

Die Verbotszone in der Altstadt.

Bild:PD

Für alle Stadtteile gilt: Das Abbrennen sämtlicher pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten. Wer diese Verbote missachtet, muss mit einer Geldbusse von bis zu 50000 Euro rechnen.

Eine Erweiterung dieser Verbotszonen im Rahmen der Corona-Verordnung wird aktuell diskutiert. Informationen hierzu folgen unter anderem auf konstanz.de und in den städtischen Social Media. Ausserdem weist die Stadtverwaltung auf die gültigen Regelungen wie Ansammlungsverbot und Maskenpflicht hin und appelliert an die Bevölkerung, auf Feuerwerk im grossen Rahmen zu verzichten.

Freitag, 11. Dezember, 15:20 Uhr

Silvesterpremiere der Bühni Wyfelde abgesagt

Yves Vaucher, Peter Wenk, Regiesseur Jean Grädel und Thomas Götz haben am Montag mit der Probearbeit angefangen. Nun ist alles abgesagt.

Yves Vaucher, Peter Wenk, Regiesseur Jean Grädel und Thomas Götz haben am Montag mit der Probearbeit angefangen. Nun ist alles abgesagt.

Bild: Andrea Stalder (Weinfelden, 7. Dezember, 20209

(sba) Aufgrund der neuen bundesrätlichen Bestimmungen hat die Bühni Wyfelde ihre Silvesterpremiere von The Show Must Go On abgesagt. Geplant war die Aufführung eines Stücks mit lediglich drei Schauspielern unter der Regie von Jean Grädel. An Silvester wollte das Quartett das Stück drei Mal zeigen, um langjährigen Theaterfreunden, die stets die Silvesterpremiere der Bühni Wyfelde besuchten, zu erfreuen. «Es tut uns leid», sagt Thomas Götz zur Absage. Erst diese Woche haben er und seine Kollegen mit den Proben angefangen. Nun ist schon alles wieder vorbei. «Das ist sehr schade.»

Freitag, 11. Dezember, 13:36 Uhr

Ein Video voller falscher Fakten dafür mit epischer Musik

(sba) Auf Facebook wurde in der Gruppe «Du bisch vo Wiifelde wenn...» ein Video gepostet, das zeigt, wie langweilig Weinfelden tatsächlich ist. Darin macht die offensichtlich ortsunkundige Youtuberin Juliecious einen Rundgang vom Bahnhof über die Altstadt und erklärt während zehn Minuten, was sie alles sieht. Immer wieder sagt sie, dass es nicht viel Interessantes zu sehen gäbe. Immerhin, das Wetter ist schön, aber weil alle noch Arbeiten habe es wenig Leute auf den Strassen. Kurzerhand bezeichnet sie das Pestalozzi-Schulhaus als Rathaus, die Kirche wird zum Schloss und der Martin-Haffter-Park war, wenn es nach ihr geht, früher mal ein Friedhof - unterlegt ist das ganze mit epischer Musik. Thomas Bornhauser ist der Gründer Weinfeldens und liegt unter dem Rathausbrunnen begraben, das zumindest erzählt die Youtuberin. Die Weinfelder nehmen das Video in den Sozialen Medien mit Humor. «Da haben wir heute viel Neues gelernt», schreibt etwa ein User.

Freitag, 11. Dezember, 13:04 Uhr

Holzheizungen müssen auch geprüft werden

Immer mehr Privathaushalte haben Holzheizungen.

Immer mehr Privathaushalte haben Holzheizungen.

Bild: Donato Caspari

(red) Durch die Revision der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) werden neu auch kleine Holzheizkessel mit einer Feuerungswärmeleistung bis 70 kW geprüft. Die Messung findet alle vier Jahre durch die Feuerungskontrolle statt, das schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Bei der Kontrolle der Holzheizkessel misst die Feuerungskontrolleurin oder der Feuerungskontrolleur alle vier Jahre den Ausstoss von Kohlenmonoxid (CO). Bei der Abnahmemessung neuer Anlagen werden zusätzlich auch die Feststoffemissionen (Staub) ermittelt. Das Amt für Umwelt Thurgau hat einen Flyer zur Feuerungskontrolle von Holzfeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung bis 70kW erstellt. Schweden-, Kachelöfen und Cheminées fallen nicht unter diese Regelung.

Weitere Informationen sind unter www.umwelt.tg.ch > Feuerungskontrolle zu finden.

Freitag, 11. Dezember, 13:01 Uhr

Zusätzliche Grüngutsammlung in Frauenfeld

Vom 28. bis 31. Dezember 2020 findet in Frauenfeld eine zusätzliche Grüngutsammlung statt. Das Grüngut ist entsprechend den Vorschriften bereitzustellen. Informationen dazu findet man unter www.frauenfeld.ch/entsorgung.

Freitag, 11. Dezember, 11:20 Uhr

Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

(sba) Der Kanton Thurgau veröffentlicht die neusten Zahlen zu den Coronainfektionen. Daraus geht hervor, dass 259 weitere Ansteckungen mit dem Virus in 24 Stunden dazu gekommen sind. Hospitalisiert sind 83 Personen, auf der Intensivstation liegen derzeit 23 Personen mit dem Coronavirus. Das sind zwei mehr als gestern und entsprechen einem Höchstwert. Drei weitere Todesfälle müssen vermeldet werden.

Freitag, 11. Dezember, 10:09 Uhr

Regierungsrat will eine gesetzliche Grundlage für die öffentliche Statistik schaffen

Kantonsstatistikerin Ulrike Baldenweg-Bölle kennt sich mit den Thurgauer Zahlen aus.

Kantonsstatistikerin Ulrike Baldenweg-Bölle kennt sich mit den Thurgauer Zahlen aus.

Bild: Donato Caspari (Frauenfeld, 16. Dezember, 2019)

(red) Der Kanton Thurgau verfügt aktuell über keine ausreichende Rechtsgrundlage für die öffentliche Statistik. Deshalb will der Regierungsrat des Kantons Thurgau das Gesetz über die öffentliche Statistik schaffen und hat dazu dem Grossen Rat eine Botschaft unterbreitet. Das neue Gesetz ist für den Regierungsrat aus folgenden Gründen notwendig: Staatliches Handeln benötigt eine rechtliche Grundlage, diese ist derzeit nur lückenhaft vorhanden; die Nutzung von Daten aus Verwaltungsregistern erfordert eine gesetzliche Grundlage; die Nutzung der Versichertennummer erfordert eine gesetzliche Grundlage; eine Regelung zur Anordnung einer Auskunfts- und Mitwirkungspflicht muss vorhanden sein, um die Qualität einer Ergebung zu sichern.

Freitag, 11. Dezember, 09:21 Uhr
Das Initiativkomitee «Ja zum Öffentlichkeitsgesetz» reicht Mitte März 2018 beim Kanton Thurgau die Unterschriften ein.

Das Initiativkomitee «Ja zum Öffentlichkeitsgesetz» reicht Mitte März 2018 beim Kanton Thurgau die Unterschriften ein.

Bild: Reto Martin (Frauenfeld, 16. März, 2018)

So könnte das Öffentlichkeitsprinzip aussehen

(red) In der Volksabstimmung vom 19. Mai 2019 haben die Stimmberechtigten des Kantons Thurgau der Volksinitiative «Offenheit statt Geheimhaltung/Für transparente Behörden im Thurgau» mit einem Ja-Anteil von 80,2 Prozent zugestimmt. Damit wurde das Öffentlichkeitsprinzip in die Verfassung des Kantons Thurgau eingeführt. Neu gewähren der Kanton sowie die Politischen Gemeinden und Schulgemeinden Einsicht in amtliche Akten, soweit nicht überwiegende öffentliche oder private Interessen entgegenstehen. Die Einzelheiten, insbesondere das anwendbare Verfahren, regelt das Gesetz. Gemäss Kantonsverfassung gilt das Öffentlichkeitsprinzip nach Annahme der Verfassungsbestimmung durch das Volk, also seit dem 20. Mai 2019.

Die Verfassungsbestimmung betreffend die Öffentlichkeit gemäss § 11 der Kantonsverfassung (Öffentlichkeitsprinzip im weiteren Sinn) hält auch die «aktive» Information fest. Der Entwurf zum Öffentlichkeitsgesetz will komplementär zur neu eingeführten «passiven» Information eine gesetzliche Grundlage für die aktive Informationstätigkeit der öffentlichen Organe schaffen, um der veränderten Medienlandschaft und -nutzung sowie generell den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung zu tragen. Den kommunalen Bedürfnissen soll ebenfalls Rechnung getragen werden, dies zumal kantonales Recht dem kommunalen Recht vorgeht. Die Informationen sind grundsätzlich kostenlos. Einzig bei einem erheblichen Aufwand soll das öffentliche Organ eine angemessene Verfahrensgebühr erheben können

Die Unterlagen sind ersichtlich unter:
https://vernehmlassungen.tg.ch/vernehmlassungen/detailseite-home.html/10411/consultation/87

Donnerstag, 10. Dezember, 18:12 Uhr
Blick auf den Campus St.Gallen der Ostschweizer Fachhochschule.

Blick auf den Campus St.Gallen der Ostschweizer Fachhochschule.

Bild: PD

22 erfolgreiche Thurgauer Masterstudenten

(red) 116 Fachkräfte haben dieses Jahr erfolgreich einen Weiterbildungsmaster am Campus St.Gallen der Ostschweizer Fachhochschule abgeschlossen und dafür ihr Diplom erhalten. Unter den Absolventinnen und Absolventen, die insgesamt zwölf verschiedenen Studiengängen angehören, befinden sich 22 Personen aus dem Kanton Thurgau:

  • Angelo Iannella aus Romanshorn (Executive Master of Business Administration)
  • Michael Meyer aus Buhwil (Executive Master of Business Administration)
  • Alain Roth aus Kesswil (Executive Master of Business Administration)
  • Reto Schenk aus Sirnach (Executive Master of Business Administration)
  • Vera Wichmann aus Arbon (Executive Master of Business Administration)
  • Riad Hyseni aus Romanshorn (MAS in Business Administration)
  • Claudia Vieli Oertle aus Erlen (MAS in Business Administration)
  • Manuel Sauter aus Amriswil (MAS in Business Administration)
  • Janina Conte aus Neukirch (MAS in Real Estate Management)
  • Kim Heuscher aus Mauren (MAS in Real Estate Management)
  • Marcel Jaeger aus Frauenfeld (MAS in Real Estate Management)
  • Patrick Jordi aus Weinfelden (MAS in Real Estate Management)
  • Müge Kilbey aus Wilen bei Wil (MAS in Real Estate Management)
  • Michael Krautter aus Scherzingen (MAS in Real Estate Management)
  • Pascal Wiesli aus Weinfelden (MAS in Real Estate Management)
  • Helen Jindra aus Buch bei Frauenfeld (MAS in Health Service Management)
  • Marion Würth aus Horn (MAS in Health Service Management)
  • Felicitas Högger aus Güttingen (MAS in Corporate Innovation Management)
  • Florian Köhn aus Altnau (MAS in Psychosozialer Beratung)
  • Matteo Angelo Montinario aus Arbon (MAS in Business Process Engineering)
  • Michael Weber aus Stachen (MAS in Business Information Management)
  • Adrian Wick aus St.Margarethen (MAS in Swiss Finance)
Donnerstag, 10. Dezember, 17:30 Uhr

Neues Mitglied für Kreuzlinger Kunstkommission

Anabel Roque Rodríguez, neues Mitglied der Kunstkommission Kreuzlingen.

Anabel Roque Rodríguez, neues Mitglied der Kunstkommission Kreuzlingen.

Bild: PD

(red) Rückwirkend per 1. November 2020 hat der Kreuzlinger Stadtrat Anabel Roque Rodríguez in die Kunstkommission gewählt. Sie ersetzt Christiane Hoefert, die seit 2016 Mitglied der Kunstkommission war und als Kunsthistorikerin die fachlichen Beurteilungen der Kommission begleitete. «Mit Anabel Roque Rodríguez wurde eine Fachfrau gefunden, die mit ihrem Arbeitsschwerpunkt Klassische Moderne und zeitgenössische Kunst eine reiche Erfahrung in der Kreativwirtschaft in die Kommission einbringen wird», schreibt der Stadtrat in seiner Mitteilung.

Anabel Roque Rodríguez (Jahrgang 1986) ist in Deutschland aufgewachsen. Sie studierte Kunstgeschichte und spanische Philologie an der Universität Regensburg und schloss mit dem Bachelor of Arts ab. Den Master of Arts in Historische Kunst- und Literaturdiskurse erarbeitete sie an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Nach beruflichen Stationen in Venedig und in St. Gallen wohnt und arbeitet sie nun seit zwei Jahren in Winterthur. Heute ist sie selbständige und freie Kuratorin, Autorin und Kunsthistorikerin.

Donnerstag, 10. Dezember, 17:11 Uhr

Gemeinde Wagenhausen hat eine neue Website

Blick auf die neue Website der Politischen Gemeinde Wagenhausen.

Blick auf die neue Website der Politischen Gemeinde Wagenhausen.

Screenshot: PD

(red) Die bestehende Website der Gemeinde Wagenhausen war in die Jahre gekommen. Seit heute ist der aufgefrischte Webauftritt aufgeschaltet, wie die Gemeindeschreiber Rolf Amstad mitteilt. «Nach ein paar Monaten Vorbereitungszeit hat die Gemeinde Wagenhausen nun wieder eine zeitgemässe-, barrierefreie- und vor allem eine benutzerfreundliche Homepage», heisst es in der Mitteilung weiter.

Mit der Anmeldung zum Erhalt eines kostenlosen Newsletters hätten die Behörden jetzt die Möglichkeit, zeitnah die interessierte Bevölkerung über Wichtiges aus dem Gemeinderat und der Gemeinde zu informieren. So bestehe unter anderem auch für Institutionen und Vereine die Gelegenheit, mittels Link ihre Ansprechpartner und News zu veröffentlichen.

Donnerstag, 10. Dezember, 15:42 Uhr
Hausi Leutenegger wird das Kino Roxy in Romanshorn erst im kommenden Jahr besuchen.

Hausi Leutenegger wird das Kino Roxy in Romanshorn erst im kommenden Jahr besuchen.

Bild: Donato Caspari

«Zwei Leinwandhelden» auf 2021 verschoben

Unter dem Titel «Zwei Leinwandhelden» hatte das Romanshorner Kino Roxy mit dem Museum am Hafen für kommenden Sonntag, 13. Dezember, ein Gespräch mit Hausi Leutenegger und Yven Hess organisiert. Der 80-jährige Bichelseer und der 17-jährige Balterswiler stammen nicht nur aus der gleichen Gemeinde, sie haben auch beide schon in Spielfilmen als Schauspieler gewirkt.

Yven Hess, Schauspieler aus Balterswil.

Yven Hess, Schauspieler aus Balterswil.

Bild: Donato Caspari

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen haben die Veranstalter den Anlass nun auf ein noch unbestimmtes Datum im nächsten Jahr verschoben. Sie hoffen, «dann aufgrund gelockerter Vorgaben den vielen Interessierten eine Teilnahme ermöglichen zu können», wie sie in einer Mitteilung schreiben.

Donnerstag, 10. Dezember, 15:14 Uhr

Weinfelder Unternehmen setzt auf Gutscheine statt Weihnachtsessen

Die Belegschaft der Hasler Transport AG an einer vergangenen Weihnachtsfeier.

Die Belegschaft der Hasler Transport AG an einer vergangenen Weihnachtsfeier.

Bild: PD

(red) Anstelle des nicht durchführbaren Weihnachtessens schenkt die Weinfelder Hasler Transporte AG ihren rund 100 Mitarbeitenden je einen Einkaufsgutschein. Die sogenannten «Wir-sind-Weinfelden»-Gutscheine können in Weinfelder Geschäften eingelöst werden. «So wandelt sich das abgesagte Weihnachtsessen einerseits in ein Geschenk und andererseits in eine Unterstützung für Weinfelder Einzelhandels- und Restaurationsbetriebe», schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Die Plattform «www.wir-sind-weinfelden.ch» wurde am 15. April 2020 gegründet. Ziel der Initianten ist es, die Weinfelder Geschäfte durch die Vermittlung von Geschenkgutscheinen direkt zu unterstützen.

Donnerstag, 10. Dezember, 13:46 Uhr
Svenja Schlegel aus Landschlacht, Absolventin der Hochschule Konstanz, ist als beste Schweizer Absolventin der Hochschule mit dem «Thurgau-Preis» der IHK Thurgau ausgezeichnet worden.

Svenja Schlegel aus Landschlacht, Absolventin der Hochschule Konstanz, ist als beste Schweizer Absolventin der Hochschule mit dem «Thurgau-Preis» der IHK Thurgau ausgezeichnet worden.

Bild: PD

Ehre für Studentin aus Landschlacht

(red) Svenja Schlegel aus Landschlacht hat als beste Schweizer Absolventin der Hochschule Konstanz den «Thurgau-Preis» verliehen bekommen. Der Preis wird von der IHK Thurgau gestiftet.

Pandemiebedingt war die Würdigung der diesjährigen Preisträger der Hochschule nicht in einer Präsenzveranstaltung möglich. Der Anlass fand stattdessen als Videokonferenz statt. Laudatorin Myriam Gautschi stellte Svenja Schlegel mit Wort, Bild und Musik vor. Eine «mega»-Studentin sei sie gewesen, würdigte die Professorin die Absolventin. Nicht nur, weil «mega» eines ihrer meistgebrauchten Wörter gewesen sei, sondern weil sie mit einer «mega»-Leidenschaft für die Architektur brenne.

Wie Architektur sogar eine Pandemie erträglich machen kann, zeigte Schlegel mit ihrer Abschlussarbeit zum Thema «Clausura! - Raum für Rückzug, Kontemplation und Rekonvaleszenz». Nach einer tagelangen Wanderung in Graubünden hat sie sich entschieden, dort einen Raum zu entwickeln, an dem sich bis zu 20 Personen aufhalten können. Nach dem Bachelor in Konstanz möchte Svenja Schlegel ihr Master-Studium in der Schweiz absolvieren.

Donnerstag, 10. Dezember, 11:39 Uhr

Fallzahlen bleiben hoch, drei neue Todesfälle

(rsc) Seit gestern sind im Thurgau die neuen Coronamassnahmen in Kraft. Bis diese Wirkung zeigen, dürften die Fallzahlen noch einige Tage hoch bleiben. Das zeigt heute auch der Blick auf die Tagesstatistik des Kantons: Nachdem am Mittwoch bereits über 200 neue Fälle gemeldet wurden, erreicht die Zahl am Donnerstag mit 247 einen neuen Höchststand in dieser Woche.

Zudem muss der Kanton drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion vermelden. Die gute Nachricht: Die Anzahl der Coronapatienten auf den Intensivstationen ist nicht weiter angestiegen.

Donnerstag, 10. Dezember, 10:44 Uhr

Sachschaden bei Kollision

(kapo) Am Mittwochabend kam es in Kreuzlingen zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto. Der 58-jährige Lieferwagenfahrer war kurz vor 17.30 Uhr auf der Egelseestrasse in Richtung Bottighofen unterwegs.

Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er während der Fahrt wegen eines Sekundenschlafes die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren habe und auf die Gegenfahrbahn geraten sei. Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Auto eines 42-Jährigen. Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden.

Donnerstag, 10. Dezember, 09:22 Uhr
Präsidentin Maya Warger und die Vorstandsfrauen Sabine Geissbühler, Martha Oehy und Margrit Hofmann vom Soroptimist Club Frauenfeld überreichen Stadträtin Barbara Dätwyler Weber (Mitte) einen Gutschein über 1000 Franken.

Präsidentin Maya Warger und die Vorstandsfrauen Sabine Geissbühler, Martha Oehy und Margrit Hofmann vom Soroptimist Club Frauenfeld überreichen Stadträtin Barbara Dätwyler Weber (Mitte) einen Gutschein über 1000 Franken.

Bild: PD

Sozialhilfe erhält Weihnachtsbatzen

(red) Maya Warger, Präsidentin vom Soroptimist Club Frauenfeld, sowie weitere Vorstandsfrauen haben gestern Mittwoch Stadträtin Barbara Dätwyler Weber, Vorsteherin des Departementes für Gesellschaft und Soziales der Stadt Frauenfeld, einen Scheck in der Höhe von 1000 Franken übergeben.

Mit dem Geld sollen Frauenfelder Familien und Kinder unterstützt werden, die in weniger privilegierten Verhältnissen leben. Der Weihnachtsbatzen soll ihnen ein stimmungsvolles Fest mit einer kleinen Überraschung ermöglichen. Für eine angemessene Verteilung des Geldes wird der Sozialdienst der Stadt sorgen. Soroptimist International ist eine weltweite Organisation für Frauen und hat über 80’000 Mitglieder in 125 Ländern.

Mittwoch, 9. Dezember, 20:51 Uhr

Antrag für Sonderprämie fürs Pflegepersonal scheitert knapp

Nach 4 Stunden und 10 Minuten hat der Gemeinderat am Mittwochabend dem Budget 2021 der Stadt Frauenfeld und ihrer Werke bei einem gleichbleibendem Steuerfuss von 60 Prozent grossmehrheitlich seinen Segen gegeben. Einzig Vertreter der SVP/EDU-Fraktion wollten die politische Legitimation für das Budget mit einem voraussichtlichen Verlust von 3,58 Millionen Franken bei Gesamtausgaben von 88,8 Millionen Franken nicht erteilen. Dank der Werkbetriebe (neu: Thurplus) und des Alterszentrum Park (AZP) prognostiziert die Stadt Frauenfeld fürs kommende Jahr jedoch gesamthaft mit einem Gewinn von 2,59 Millionen Franken bei Gesamtausgaben von 189,34 Millionen Franken.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren gingen vergleichsweise wenige Änderungsanträge der Ratsmitglieder ein. GLP-Gemeinderat Stefan Leuthold stellte deren drei, zwei davon lehnte der Rat ab. Unter anderem verlangte Leuthold erfolglos, eine automatische Versenkbewässerung auf der Kleinen Allmend für 65'000 Franken sowie eine Pensumerhöhung in der Festhütte Rüegerholzhalle von 50 Prozent für Kosten von 74'500 Franken zu streichen. Dafür folgte ihm eine Mehrheit des Gemeinderates beim Streichungsantrag von 49'000 Franken für den Ersatz von Bühnenvorhängen in der Rüegerholzhalle. Ein Antrag der Fraktionen SP und CH/Grüne/GLP, die Lohnsumme des AZP um 100'000 Franken zu erhöhen scheiterte nach längeren Diskussionen knapp (17 Ja, 22 Nein, 1 Einhaltung). Mit diesem Geld hätte den AZP-Mitarbeitern eine persönliche Coronaprämie ausbezahlt werden sollen.

Mit genügend Abstand und Maskenpflicht tagt der Gemeinderat im Grossen Bürgersaal des Rathauses.

Mit genügend Abstand und Maskenpflicht tagt der Gemeinderat im Grossen Bürgersaal des Rathauses.

Bild: Reto Martin

Die Schlussfassung des Reglements über den Fonds zur Minderung der negativen Auswirkungen von Covid-19 auf die örtliche Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben der Stadt Frauenfeld hat der Gemeinderat grossmehrheitlich (28 Ja, 9 Nein, 2 Enthaltungen) genehmigt. Damit fliesst der Gewinn in Höhe von 1,26 Millionen Franken aus der Rechnung 2019 in den Covid-19-Fonds. Ein Behördenreferendum der SVP/EDU-Fraktion kam wegen zwei Stimmen zu wenig nicht zustande.

Mittwoch, 9. Dezember, 19:13 Uhr

«Irritiert und enttäuscht»: Thurgauer Regierungsrat kritisiert Vorgehen des Bundesrates scharf

Regierungsrat Urs Martin an der Corona-Pressekonferenz vom 7. Dezember.

Regierungsrat Urs Martin an der Corona-Pressekonferenz vom 7. Dezember.

Bild: Andrea Stalder

Der Kanton Thurgau sei irritiert und enttäuscht ob der Vorgehensweise des Bundesrats, wie der Regierungsrat in einer Medienmitteilung schreibt. Der Thurgau hat am Montag sechs teilweise einschneidende Massnahmen kommuniziert und auf Mittwochmorgen in Kraft gesetzt.

Ebenso haben viele andere Kantone Verschärfungen beschlossen. Der Thurgauer Regierungsrat führt in der Mitteilung weiter aus: «Dennoch kündigt der Bundesrat bereits am Dienstag verschärfende Massnahmen per 12. Dezember an und skizziert gar eine Eskalationsstufe per 18. Dezember. Dies im Wissen darum, dass am Tag der Entschlussfassung im Bundesrat am 11. Dezember weder die Wirkung der Massnahmen des Bundesrates vom 4. Dezember noch die diversen kantonalen Verschärfungen ersichtlich sein werden. Am 18. Dezember wiederum wird die Verschärfung vom 11. Dezember ebenfalls nicht beurteilt werden können, weshalb das ganze Vorgehen nicht logisch ist und auf einem von Angst getriebenen Blindflug basiert.»

Der Regierungsrat fordert unter anderem: Wenn die Situation wirklich derart dramatisch sei, wie vom Bundesrat dargestellt, müsste der Bundesrat umgehend die ausserordentliche Lage ausrufen und selbst handeln, «statt die Kantone zu beüben». Wenn dem nicht so sei, müsste zunächst die Wirkung der kantonalen Massnahmen abgewartet werden.

Mittwoch, 9. Dezember, 18:09 Uhr

Messe am See/Frühlingsmesse in Romanshorn wird auf 2022 verschoben

Foto einer früheren Durchführung.

Foto einer früheren Durchführung.

Bild: PD

(red) Die Messe am See/Frühlingsmesse, die vom 16. bis 18.April 2021 rund ums Eissport-Zentrum Romanshorn stattgefunden hätte, wird um ein Jahr auf Frühling 2022 verschoben. Die anhaltende Situation mit Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie und die fehlende Planungsperspektive machen das Durchführen einer Freizeit- und Gewerbemesse unmöglich, teilen die Veranstalter mit.

Mittwoch, 9. Dezember, 18:00 Uhr

400 Thurgauer studieren an der Universität St.Gallen

(sda) Die Zahl der Studierenden an der Universität St.Gallen ist im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht angestiegen. Mit der Zahl von 9047 immatrikulierten Studierenden für das laufende Herbstsemester setzte sich der stetige Anstieg der Studierendenzahlen aus den letzten Jahren fort. Die grösste Gruppe mit 1621 Studierenden stammt aus Deutschland, 1293 kommen aus Zürich, 1041 aus dem Kanton St.Gallen und 400 aus dem Thurgau. Der Frauenanteil liege bei 35,7 Prozent, heisst es in der Mitteilung der Universität vom Mittwoch.

Mittwoch, 9. Dezember, 16:43 Uhr

Stadt Weinfelden sagt Warenmarkt ab

(mte) Am Sonntag wäre der grosse Warenmarkt mit rund 50 Marktfahrern in Weinfelden auf dem Programm gestanden. Trotz Optimismus bis zuletzt haben ihn die Verantwortlichen der Stadt um Marktchef Patrick Schwager nun abgesagt. Schwager sagt:

«Mit den kantonalen Massnahmen wäre es noch gegangen, aber was jetzt seitens Bund dazu kommen wird, verunmöglicht die Durchführung.»

Er sei daran, allen Marktfahrern telefonisch abzusagen. Sie bedauern es war, haben aber irgendwie damit gerechnet. «Dass wir den Markt nicht schon lange abgesagt und uns um eine Durchführung bemüht haben, wurde geschätzt.» Es sei schade, finde der Warenmarkt nun nicht statt. «Aber wir wollen uns den Vorgaben nicht widersetzen.»

Der Biomarkt Ostschweiz konnte im September noch in Weinfelden stattfinden.

Der Biomarkt Ostschweiz konnte im September noch in Weinfelden stattfinden.

Bild: Andrea Stalder
Mittwoch, 9. Dezember, 15:53 Uhr

Trinkflaschenhersteller Sigg investiert in die Schweiz und in seine Zukunft

Firmenfahrzeug vor dem Hauptsitz des Trinkflaschen-Herstellers Sigg in Frauenfeld.

Firmenfahrzeug vor dem Hauptsitz des Trinkflaschen-Herstellers Sigg in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin

(red) Der international führende Schweizer Hersteller von hochwertigen Trinkflaschen, die Sigg Switzerland Bottles AG mit Hauptsitz in Frauenfeld, plant, zwischen 2021 und 2023 rund 5 bis 7 Millionen Franken in eine Modernisierung und den Ausbau der Produktionsanlagen zu investieren. Damit trimmt Sigg seine Produktion auf mehr Nachhaltigkeit und die beabsichtigte Expansion insbesondere in Asien und Nordamerika, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Die Produktion in Frauenfeld soll in den 2004 bezogenen neuen Firmensitz integriert werden. Dort befinden sich bereits Administration, Logistik und Lager. Bisher ist die Produktion unweit davon in einer anderen Liegenschaft eingemietet. Zwischen 2021 und 2023 will Sigg rund 5 bis 7 Millionen Franken in die neuen Produktionsanlagen investieren. Damit könne der gesamte Betrieb in Frauenfeld unter einem Dach vereint und derzeitige Produktionsengpässe würden beseitigt werden.

Der Ausbau der Produktionskapazitäten wird zu zusätzlichen Arbeitsplätzen führen. Wie viele neue Stellen geschaffen werden, lasse sich noch nicht genau sagen. Derzeit beschäftigt Sigg in Frauenfeld insgesamt 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mittwoch, 9. Dezember, 14:40 Uhr

Zwölfjährige beobachtet Mann mit Pistole

Bild: Maria Schmid

(kapo) Am 27.November bedrohte ein Unbekannter in Kreuzlingen einen Velofahrer mit einer Pistole. Daraufhin fuhr er einer Zwölfjährigen hinterher, die den Vorfall beobachten konnte. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war am Freitag, 27.November, gegen 16.40 Uhr eine Zwölfjährige zu Fuss entlang des Grenzbachs in Richtung Hauptbahnhof Kreuzlingen unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab sie an, dass sich auf der Brücke der Brückenstrasse ein Mann mit einer Pistole aufgehalten und diese gegen einen entgegenkommenden Velofahrer gerichtet habe. Als der Unbekannte das Mädchen bemerkte, fuhr er ihr mit dem Velo bis zur Bahnhofunterführung nach und entfernte sich dann in unbekannte Richtung. Es wurde niemand verletzt.

Der Täter wird zwischen 30 und 40 Jahre alt beschrieben und ist von grösserer Statur. Er trug schwarze Kleidung, eine Sturmmaske und hatte im Bereich des rechten Auges ein schwarzes Kreuz oder einen Stern aufgemalt beziehungsweise tätowiert.

Der bedrohte Velofahrer sowie Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058'345'20'00 melden.

Mittwoch, 9. Dezember, 13:51 Uhr

Warth-Weiningen sagt Gemeindeversammlung ab

(red) An einer ausserordentlichen Sitzung hat der Gemeinderat von Warth-Weiningen am Dienstag beschlossen, die Gemeindeversammlung von morgen Donnerstag abzusagen. Dies mit Blick auf die verschärften Coronamassnahmen von Bund und Kanton und die steigenden Fallzahlen. In einer Medienmitteilung heisst es:

«Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sollen aus Sicht des Gemeinderates nicht durch die geltenden Einschränkungen oder möglichen Gefahren vom demokratischen Prozess ausgegrenzt werden.»

Der Gemeinderat plant als Ersatz für die ausfallende Gemeindeversammlung für die folgenden Traktanden am Sonntag, 14.Februar 2021, eine Urnenabstimmung:

  • Kreditbegehren für die Erschliessung der Parzelle Nr. 745 an der unteren Vogelhalde in Weiningen unter Einbezug des vorgelagerten Elektrizitätsnetzes im Betrag von 725'000 Franken (inkl. MwSt.)
  • Voranschlag 2021 mit Erfolgsrechnung, Investitionsrechnung und der Festlegung des Steuerfusses 2021
  • Kompakte Budget- und Rechnungsdarstellung in der Botschaft

Die entsprechenden Unterlagen werden die Einwohner im neuen Jahr frühzeitig erhalten.

Mittwoch, 9. Dezember, 13:37 Uhr

Romanshorn sagt Neujahrsapéro ab

(red) Aufgrund der Pandemielage sagt die Stadt Romanshorn den Neujahrsapéro am 6.Januar 2021 ab. Damit fällt ein weiterer, geschätzter Anlass der Hafenstadt und seiner Körperschaften wegen Covid-19 aus, teilt die Stadtverwaltung mit. Der Neujahrsapéro ist traditionell die Festivität, an der die Einwohnerinnen und Einwohner zusammenkommen, um auf das neue Jahr anzustossen.

Neujahrsempfang 2018 in Romanshorn.

Neujahrsempfang 2018 in Romanshorn.

Bild: Reto Martin
Mittwoch, 9. Dezember, 11:32 Uhr

Die aktuellen Coronazahlen: über 200 Fälle

Der 7-Tage-Durchschnitt steigt weiter an.

Der 7-Tage-Durchschnitt steigt weiter an.

(lsf) Heute, da die neuen Coronamassnahmen in Kraft treten, muss der Kanton erneut einen deutlich Anstieg der Fallzahlen bekanntgeben. Im Vergleich zum Vortag meldet er 228 Neuinfektionen und vier Todesfälle. Ausserdem sind vier zusätzliche Coronapatienten hospitalisiert, von den insgesamt 81 Spitalpatienten mit Covid-19 sind zurzeit 21 auf der Intensivstation.

Mittwoch, 9. Dezember, 10:12 Uhr

Thurgauer Kleinunternehmerin gewinnt Entrepreneur Award 2020 an Business Expo

Karin Patton.

Karin Patton.

Bild: PD

(red) Karin Patton, Geschäftsführerin der in Schönholzerswilen beheimateten Barfuss Brauerei GmbH, gewinnt in einem Ausscheidungsverfahren den Award als Kleinunternehmerin des Jahres 2020. Dies schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Patton überzeugte demnach vor allem mit ihren Geschäftserhaltungmassnahmen während Corona und auch mit ihrer Vision für die Zukunft der Kleinbrauerei.

Bier der Barfuss Brauerei.

Bier der Barfuss Brauerei.

«Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der Jury, den Preis möchte ich dem ganzen Team der Barfuss Brauerei widmen, wir haben dieses Jahr sehr flexibel handeln müssen und dank der konstant hohen Motivation und innovativen Ideen haben wir unseren Umsatz halten können, trotz Teil Wegfall von Gastrokunden und komplett Ausfall unserer Events», heisst es weiter. So gehe man gestärkt aus dieser Krise hinaus.

In einem Video (ab Minute 6:40) ist das Pitching von Karin Patton im Technopark Aargau in Brugg zu sehen, sowie danach die Siegerehrung:

Mittwoch, 9. Dezember, 09:35 Uhr

Kantonaler Wochenbericht zum Coronavirus

Einblick ins Contact Tracing der Lungenliga Thurgau.

Einblick ins Contact Tracing der Lungenliga Thurgau.

Bild: Andrea Stalder

(lsf) Der kantonale Fachstab Pandemie blickt aktuellen Wochenbericht auch auf das Contact-Tracing. Dieses ist stark ausgelastet, weil die Fallzahlen und auch die Kontaktpersonen pro infizierter Person steigen. Offenbar gibt es zwei Übertragungsmuster, die sich in den letzten Tagen gehäuft haben: der eigene Haushalt und der Arbeitsplatz. Ab heute gilt im Thurgau die Homeoffice-Pflicht sowie die weiteren Einschränkungen für Treffen und Veranstaltungen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es im Bezirk Arbon mit Abstand am meisten positive Fälle pro 100'000 Einwohner. Bei den Gemeinden ist – relativ gesprochen – Salmsach am meisten betroffen.

Dienstag, 8. Dezember, 17:37 Uhr

Massnahmen gegen Infektionen

(red) Nachdem in Norddeutschland die Vogelgrippe wieder aufgetreten ist, bereitet sich die Stadt Konstanz auf ein mögliches Auftreten von Infektionen vor. Im Stadtgebiet tot aufgefundene Wasser- oder Grossvögel werden von der Stadtverwaltung eingesammelt und zur näheren Untersuchung in das Veterinäramt nach Radolfzell gebracht, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Tausende Legehennen in einem Biohühnerstall.

Tausende Legehennen in einem Biohühnerstall.

Bild: Bruno Kissling

In den Vororten der süddeutschen Grossstadt sammeln die Bauhöfe, an Wochenenden und Feiertagen übernimmt die Feuerwehr. Bei der Feuerwehr wurde eine zentrale Meldestelle eingerichtet, bei der Bürgerinnen und Bürger Fundorte melden können: 07531/900-7000. Von dem toten Tier geht keine Gefahr aus, solange ein Abstand von 1,5 Metern gehalten wird. Die Tiere sollen bitte nicht berührt werden.

Dienstag, 8. Dezember, 16:30 Uhr

Erfolgreicher Fang von laichreifen Felchen im Bodensee

(red) Jedes Jahr setzt die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) eine Arbeitsgruppe ein, um anhand von Versuchsfängen im November und Dezember zu bewerten, wann die Felchen des Bodensees für Nachwuchs sorgen, also «ablaichen». Wenn sich ausreichend genug laichreife Felchen auf ihren Laichplätzen gesammelt haben, gibt diese Arbeitsgruppe den Fang der Laichtiere frei.

Dann fahren die Berufsfischer des Bodensee hinaus, fangen die Fische, gewinnen den Laich und liefern die befruchteten Eier bei den sechs Brutanstalten am Obersee in Hard, Nonnenhorn, Langenargen, Romanshorn, Ermatingen und Steinach, ab. Wenn dann Ende März/Anfang April aus diesen Eiern die Nachkommen geschlüpft sind, werden sie in den See entlassen. Dies wird schon seit Jahrzehnten am See so praktiziert und man erhofft sich durch diese Bewirtschaftungsmassnahme eine Stabilisierung des Felchenbestandes und der jährlichen Erträge, heisst es in einer Mitteilung der IBKF vom Dienstag. Doch aufgrund unterschiedlichster Faktoren hat sich in den letzten Jahren der Bestand an Felchen negativ entwickelt.

Fischfang aus dem Bodensee.

Fischfang aus dem Bodensee.

Bild: Luca Linder

Im Verlauf des Jahres 2020 stieg der Felchenfang der Berufsfischer im Vergleich zu dem sehr schlechten Vorjahresfang wieder an, heisst es weiter. Auf den Laichplätzen stellte sich eine ausreichend hohe Zahl an Laichtieren ein, sodass der Laichfischfang auf Gangfische ab dem 25. November für sechs Nächte und jener auf Blaufelchen ab dem 30. November für fünf Nächte durchgeführt werden konnte. Insgesamt wurden von den bis zu 67 am Laichfischfang beteiligten Berufsfischern 2.167 Liter Felchenlaich gewonnen. Dies entspreche einer Menge von zirka 136 Millionen Eiern.

Weitere Informationen zum Laichfischfang unter www.ibkf.org

Dienstag, 8. Dezember, 15:58 Uhr

Nur in dringenden Fällen

(red) Infolge der neusten Bestimmungen des Regierungsrats Thurgau bittet die Gemeinde Gachnang ihre Bevölkerung inständig darum, die Gemeindeverwaltung nur noch für dringend notwendige Geschäfte aufzusuchen. Gerne beantworten sie Anfragen und Anliegen via Telefon 058 346 28 28 oder per E-Mail.

Eingangsbereich zur Gemeindeverwaltung in Gachnang.

Eingangsbereich zur Gemeindeverwaltung in Gachnang.

Bild: Donato Caspari
Dienstag, 8. Dezember, 15:18 Uhr

Verschlankte Tarife und neue Vorteile

(red) Neuigkeiten für alle Nutzer der Bodensee-Fähre zwischen Friedrichshafen und Romanshorn: mit Fahrplanwechsel am 13. Dezember verschlanken die betreibenden Schifffahrtsgesellschaften Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) und Schweizerische Bodensee Schiffahrtsgesellschaft AG (SBS) die Tarifstruktur. Insgesamt gibt es keine Preiserhöhung und die Fahrzeiten bleiben gleich.

Die Bodensee-Fähre läuft in den Hafen Romanshorn ein.

Die Bodensee-Fähre läuft in den Hafen Romanshorn ein.

Bild: Donato Caspari

Insbesondere Fahrradfahrer haben ab Fahrplanwechsel noch mehr Optionen. Monats- und Zeitkarten können nun laut einer Mitteilung vom Dienstagnachmittag generell auch mit einem Fahrrad genutzt werden. Ebenso gilt die Wertkarte, mit der Fahrgäste einen Rabatt in Höhe von 20 Prozent auf mehrere Tarife erhalten, auch für Fahrräder.

Besitzer einer Jahreskarte können ausserdem an Wochenenden und Feiertagen zusätzlich eine Begleitperson inklusive deren Fahrrad kostenfrei mitnehmen. Bei Kraftfahrzeugen werde zudem die Tarifstufe bis drei Meter wegfallen, da diese kaum genutzt wurde. Das mache die Tarifstruktur übersichtlicher.

Alle Tarife und Informationen zur Bodensee-Fähre findet man unter www.bsb.de/bodenseefaehre und www.sbsag.ch/pages/fahre-fahrplan

Dienstag, 8. Dezember, 14:29 Uhr

Sitz in der Schulbehörde ist neu zu besetzen

(red) Die Wahl der Schulbehörde der Volksschulgemeinde Region Diessenhofen (VSGDH) steht schon bald vor der Tür. Nach 12 Jahren tritt Rudolf Müller im kommenden März nicht mehr zur Wiederwahl an.

Die restlichen Mitglieder freuen sich darauf, gemeinsam für eine nächste Amtsperiode antreten zu dürfen. Die Schulbehördenmitglieder der VSGHD teilen mit:

«Wir sind ein motiviertes und aufgestelltes Team, welches sich aktiv für eine moderne und professionelle Schule einsetzt.»
Ein motiviertes Team sucht ein neues Mitglied (v. l. n. r.): Gabriela Brütsch, Markus Bürgi, Margaretha Schmid Ivankovic, Lida Rohner und Präsident Hans Rudolf Stör.

Ein motiviertes Team sucht ein neues Mitglied (v. l. n. r.): Gabriela Brütsch, Markus Bürgi, Margaretha Schmid Ivankovic, Lida Rohner und Präsident Hans Rudolf Stör.

Bild: PD

Es ist ihnen ein grosses Anliegen, zusammen mit allen Mitarbeitenden der VSGDH möglichst optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Schulzeit zur Verfügung zu stellen. Eine offene und ehrliche Kultur, hochmotivierte Lehrpersonen und eine gute Infrastruktur seien die wichtigsten Bestandteile für einen positiven Lebensraum Schule.

Jetzt sucht die VSGDH jemanden für den freiwerdenden Sitz in der Schulbehörde. Wer motiviert und engagiert ist und dem eine gut funktionierende Schule mit attraktiven Möglichkeiten am Herzen liegt, darf sich melden.

Wer sich angesprochen fühlst, kann sich unverbindlich beim Schulpräsidenten Hans Rudolf Stör melden, hansrudolf.stoer@vsgdh.ch oder direkt unter 052 646 06 50

Dienstag, 8. Dezember, 13:22 Uhr

Auswärtsspiel gegen den HC Ajoie

(red) Das letzte Gastspiel des HC Thurgau beim HC Ajoie in Pruntrut endete mit einer deutlichen Niederlage. Und überhaupt haben sich die Leuen mit einer Niederlagenserie zuletzt nicht mit Ruhm bekleckert. Deshalb steht das Auswärtsspiel am Dienstagabend ab 20 Uhr unter dem Motto: «Die Leuen wollen eine Reaktion zeigen.»

Dienstag, 8. Dezember, 11:48 Uhr

Drei neue Todesopfer

(sko) Der Kanton Thurgau verzeichnet einen weiteren Anstieg an Coronafallzahlen, obschon er am Montag die Regeln verschärft hat.

Die Anzahl bestätigter Coronafälle steigt gegenüber dem Montag um 127 auf insgesamt 7885 Fälle seit Beginn der Pandemie, wie der Kanton am Dienstagvormittag mitteilt. Die Zahl der Verstorbenen Personen erhöht sich um 3 auf insgesamt 122.

Unverändert bleibt die Zahl der hospitalisierten Personen (77), ebenso wie der Anteil davon, der sich auf der Intensivstation befindet (22). Hingegen einen Rückgang gibt es bei den infizierten Personen in Isolation auf derzeit 949 Personen. Das sind 53 weniger als am Vortag.

Coronatest in einem Schnelltestcenter.

Coronatest in einem Schnelltestcenter.

Bild: Eveline Beerkircher
Dienstag, 8. Dezember, 10:43 Uhr

Übergangsphase bis zum Angebot des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen

(red) Ab Sommer 2021 bietet das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Deutsch- und Integrationskurse für die ganze Region an. Bis dann organisiert die Stadt Romanshorn den Semesterkurs weiter, wie sie am Dienstagvormittag mitteilt.

Deutschkurse stossen auf grosses Interesse.

Deutschkurse stossen auf grosses Interesse.

Bild: Lydia Lippuner

Das Hilfswerk ist mit dem Programm HEKS in-fra ein langjähriger Projektpartner des Migrationsamtes des Kantons Thurgau und basiert, gleich wie die Stadt Romanshorn in den vergangenen Jahren, seine Deutsch- und Integrationskurse auf dem kantonalen Rahmenkonzept. Es biete bereits Kurse in Arbon, Amriswil, Kreuzlingen und Weinfelden an und sei im Begriff, die Angebote auszubauen. Ziel sei, vermehrt Synergien zu nutzen und die verschiedenen Niveaus der Kurse besser auszulasten.

Weil die Stadt Romanshorn die Deutschkurse per Ende Jahr einstellen wollte, hagelte es Kritik.

Dienstag, 8. Dezember, 09:58 Uhr

Diessenhofen erhält Label vom Verein «Die schönsten Schweizer Dörfer»

(sko) «Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist das Schönste im ganzen Thurgau?» Dieser Frage widmete sich der Verein «Die schönsten Schweizer Dörfer». Er hat schweizweit 42 Ortschaften ausgezeichnet. Und die höchste Auszeichnung im Kanton Thurgau erhält Diessenhofen, wie «FM1 Today» schreibt. Aus einer Mitteilung zitiert das Onlineportal:

«Das Städtchen zeigt sich in seiner ursprünglichen, mittelalterlichen Struktur, die bis heute erhalten ist.»

Ausserdem liege Diessenhofen mit seinen rund 3800 Einwohnern an einer der «schönsten Flusslandschaften Europas».

Der Verein «Die schönsten Schweizer Dörfer» kürt die schönsten Ortschaften seit 2015 mit dem Ziel, «die kleinen Schätze der Schweiz und Liechtensteins zu präsentieren und national und international bekannt zu machen».

Die 3800-Einwohner-Gemeinde Diessenhofen liegt direkt am Rhein.

Die 3800-Einwohner-Gemeinde Diessenhofen liegt direkt am Rhein.

Bild: Andrea Stalder
Dienstag, 8. Dezember, 08:50 Uhr

Kritik an neuer Regelung des Kantons zur Homeoffice-Pflicht

(red) Entgegen den verschärften Massnahmen des Kantons Thurgau, die ab Mitternacht vom Dienstag auf den Mittwoch gelten, zeigt der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) wenig Verständnis für die Homeoffice-Pflicht. Er schreibt in einer Stellungnahme:

Hansjörg Brunner, Präsident Thurgauer Gewerbeverband.

Hansjörg Brunner, Präsident Thurgauer Gewerbeverband.

Bild: PD
«So ist die Pflicht zum Homeoffice im industriell-gewerblich geprägten Kanton nicht sehr plausibel. Die wenigen grossen Dienstleistungsbetriebe im Kanton setzen bereits auf das Homeoffice oder haben andere Massnahmen getroffen, um ihre Mitarbeitenden zu schützen.»

Die unzähligen kleinen und mittleren Betriebe könnten Homeoffice punktuell einsetzen, aber eine Pflicht erachtet der TGV als unnötig. Die drei Schutzmassnahmen Masken, Distanz und Händewaschen seien in den gewerblich geprägten Unternehmen mit eher wenig Büroarbeitsplätzen ausreichend.

Gerade für Familienväter wird Homeoffice zum Spagat zwischen Arbeit und Erziehung.

Gerade für Familienväter wird Homeoffice zum Spagat zwischen Arbeit und Erziehung.

Bild: Keystone/Jean-Christophe Bott

Ganz besonders bedauert der TGV, dass man darauf verzichtet habe, die jetzt getroffenen Massnahmen mit den Wirtschaftsverbänden mit einem gewissen Vorlauf zu besprechen.

Montag, 7. Dezember - 17:35 Uhr

Aussergewöhnlich viele Einsätze für die Feuerwehr Frauenfeld

Die Feuerwehr Frauenfeld während einem der vielen Einsätze im Jahr 2020.

Die Feuerwehr Frauenfeld während einem der vielen Einsätze im Jahr 2020.

Bild: PD

Die Feuerwehr Frauenfeld hat im Jahr 2020 überdurchschnittlich viel geleistet. Während 140 Einsätzen (Vorjahr 122) haben die Feuerwehrleute 24 Brände gelöscht, waren bei Öl-und Verkehrsunfällen, Hochwasser sowie Sturmschäden im Einsatz und leisteten an verschiedensten Orten technische Hilfe. Unterstützt hat die Feuerwehr 2020 die Armee und die Polizei auch bei einer Blindgänger-Entschärfung. In die Rubik «Kurioses» fallen die Vorfälle «Klavier auf der Strasse» sowie eine «Liftrettung». Es stellte sich heraus, dass die im Lift eingeschlossene Person nicht in Frauenfeld,sondern in Dietikon ZH auf die Hilfe der Feuerwehr wartete.

Feuerwehrfest am 26. Juni 2021

Am 19. Juli 1771 wütete in der Frauenfelder Altstadt ein Grossbrand. Die Hälfte der heutigen Altstadt –von der katholischen Kirche bis zur Kirchgasse –brannte damals bis auf die Grundmauern nieder. Zum Gedenken an dieses verheerende Ereignis vor 250 Jahren plant die Feuerwehr Frauenfeld zusammen mit dem Feuerwehrverein und der Jugendfeuerwehr am 26. Juni 2021 ein Fest für die Bevölkerung. Unter dem Motto «Feuerwehr einst und heute» wird in verschiedenen Vorführungen gezeigt, wie sich die Hilfsmittel der Feuerwehr im Laufe der Zeit entwickelt haben und warum ein gut eingespieltes Team früher wie heute zentral ist, damit man ein Feuer effektiv bekämpfen kann.

Übungsbetrieb eingeschränkt
Der Übungsbetrieb war 2020 aufgrund der Pandemie stark eingeschränkt. Dazu kam, dass einige Übungen zu Ernstfällen wurden und wegen Notfällen abgebrochen werden mussten. Insgesamt absolvierten die Feuerwehrleute 3500 Übungsstunden. An 80 Tagen besuchten35 Angehörige der Feuerwehr verschiedene Weiterbildungskurse.

Zahlreiche Ehrungen
Neu in der Feuerwehr begrüssen durfte Kommandant Ursin Camenisch 2020 drei Frauen und elf Männer. Zwei Feuerwehrleute konnte er für 15 Dienstjahre ehren und sechs Personen für zehn Dienstjahre. Nach 25 Dienstjahren beendet Claude Geiger am 31. Dezember 2020 seinen Aktivdienst bei der Feuerwehr Frauenfeld. Ebenfalls den Aktivdienst quittieren werden Ende Jahr Alex Lütolf (23 Dienstjahre), Hansruedi Deller (21 Dienstjahre) und Adrian Marti (18 Dienstjahre).

Montag, 7. Dezember - 16:16 Uhr

Paula Dalla Corte begeistert bei «The Voice»

Paula Della Corte singt sich ins Halbfinale von «The Voice of Germany».

Paula Della Corte singt sich ins Halbfinale von «The Voice of Germany».

Bild: PD/www.the-voice-of-germany.ch

Mit einer tollen Interpretation von Lewis Capaldis Hit «Bruises» haut Paula Dalla Corte aus Tägerwilen die Jurymitglieder aus den Socken, unterstreicht eindrücklich ihre Ambitionen in der Pro7-Show und zieht ins Halbfinale ein.

Den Auftritt der Thurgauerin kann man auf der Webseite von «The Voice of Germany» nochmals geniessen: www.the-voice-of-germany.ch/news/the-voice-2020-halbfinalistin-paula-dalla-corte-begeistert-star-coach-david-guetta-103206

Montag, 7. Dezember - 15:09 Uhr

Spitalversorgung Modell Ost: Kanton Thurgau tritt bei

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen haben gestützt auf eine Absichtserklärung im September 2020 eine Modellplanung für die Spitalversorgung in Auftrag gegeben. Nun tritt der Kanton Thurgau dem Projekt bei, womit der gemeinsame Wille der Ostschweizer Kantone verstärkt wird.

Treffen Lenkungsausschuss des Projekts Spitalversorgung Modellplanung Ost im Regierungsgebäude in Herisau bestehend aus den Vorstehenden der Gesundheitsdirektionen Rolf Widmer (Glarus), Monika Rüegg Bless (Appenzell Innerrhoden), Urs Martin (Thurgau), Yves Noël Balmer (Appenzell Ausserrhoden, Vorsitz), Bruno Damann (St. Gallen) und Peter Peyer (Graubünden)

Treffen Lenkungsausschuss des Projekts Spitalversorgung Modellplanung Ost im Regierungsgebäude in Herisau bestehend aus den Vorstehenden der Gesundheitsdirektionen Rolf Widmer (Glarus), Monika Rüegg Bless (Appenzell Innerrhoden), Urs Martin (Thurgau), Yves Noël Balmer (Appenzell Ausserrhoden, Vorsitz), Bruno Damann (St. Gallen) und Peter Peyer (Graubünden)

Bild: PD

Die Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren haben sich letzten Freitag getroffen, wichtige Fragen zum Projekt geklärt und den Beitritt des Kantons Thurgau vertraglich besiegelt. Das gemeinsame Bestreben erfährt durch den Beitritt des Kantons Thurgau eine politisch willkommene Verstärkung und bekräftigt den gemeinsamen Willen der Vereinbarungskantone.

Ziel des Projekts ist es, die Spitallisten der sechs Kantone einander anzugleichen. Im Idealfall würden – dort wo geografisch sinnvoll – gar gleichlautende Spitallisten entstehen. Somit könnten die Kantone Planungssynergien nutzen und Voraussetzungen schaffen, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu dämpfen, was letztlich den Prämienzahlerinnen und Prämienzahlern zugutekäme. Gleichzeitig soll eine qualitativ hochstehende Grundversorgung in der Ostschweiz sichergestellt werden. Das Projekt soll voraussichtlich bis Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Montag, 7. Dezember - 13:56 Uhr

Letzte Chance für Prämienverbilligung

Der Kanton Thurgau teilt mit, dass die letzte Möglichkeit besteht, die Prämienverbilligung für die obligatorische Krankenpflegeversicherung 2020 geltend zu machen.

Der Anspruch auf die Prämienverbilligung für das Jahr 2020 verfällt von Gesetzes wegen am 31. Dezember 2020. Personen, die kein Antragsformular erhalten haben und die trotzdem von ihrer Bezugsberechtigung ausgehen, melden sich bei der Krankenkassenkontrollstelle derjenigen Gemeinde, in der sie am 1. Januar 2020 ihren Wohnsitz hatten.

Ein Anspruch auf Prämienverbilligung besteht, sofern die provisorische einfache Steuer zu 100 Prozent maximal 800 Franken beträgt und kein steuerbares Vermögen ausgewiesen ist. Für Kinder (Jahrgänge 2002 bis 2019) besteht ein Anspruch auf Prämienverbilligung, sofern die provisorische einfache Steuer der Eltern zu 100 Prozent maximal 1‘600 Franken beträgt und kein steuerbares Vermögen ausgewiesen ist. Eine Neubemessung der Prämienverbilligung 2020 kann gestützt auf die definitive Steuerveranlagung 2020 spätestens innert 30 Tagen seit Rechtskraft der Steuer-Schlussrechnung 2020 verlangt werden, sofern schlechtere wirtschaftliche Verhältnisse nachgewiesen werden und der Antrag fristgerecht eingereicht wird. Die Auszahlung der Prämienverbilligung erfolgt direkt an die Krankenkasse der bezugsberechtigten Person.

Im Internet ist auf der Homepage www.gesundheit.tg.ch das Merkblatt «Information zur Prämienverbilligung 2020 im Kanton Thurgau» zu finden. Ebenfalls stehen die zuständigen Krankenkassenkontrollstellen des Wohn-/Aufenthaltsortes für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Montag, 7. Dezember - 12:17 Uhr

Stadt Frauenfeld verleiht Anerkennungs-und Förderpreis

Am vergangenen Freitag übergab Stadtpräsident Anders Stokholm im Namen des gesamten anwesenden Stadtrates und in Anwesenheit des Gemeinderatspräsidenten Elio Bohner die Urkunde für den Anerkennungspreis der Stadt Frauenfeld an Heidi Hartmann.

Die Gewinnerin des Anerkennungspreises, Heidi Hartmann und der Gewinner des Förderpreises Urs Geser (vorne) mit den Laudatoren sowie dem Stadtrat, dem Gemeinderatspräsidenten und einer Vertreterin der Stadtkanzlei im Hintergrund.

Die Gewinnerin des Anerkennungspreises, Heidi Hartmann und der Gewinner des Förderpreises Urs Geser (vorne) mit den Laudatoren sowie dem Stadtrat, dem Gemeinderatspräsidenten und einer Vertreterin der Stadtkanzlei im Hintergrund.

Bild: PD

Die Gerontologin prägt und gestaltet seit Jahren die Frauenfelder Alterspolitik. Unaufgeregt, vorausschauend,beharrlich und mit viel Fachwissen engagiert sie sich auf vielen Ebenen ehrenamtlich für die Verbesserung der Lebensumstände von Seniorinnen und Senioren.

Förderpreis für RestEssBar
Den Förderpreis der Stadt durfte Urs Geser, Präsident des Vereins RestEssBar, entgegennehmen. Geser und zahlreiche freiwillige Helfende setzen sich seit fünf Jahren mit grossem Engagement gegen Food Waste, das Wegwerfen von Lebensmitteln, ein. Gleichzeitig wird Personen mit kleinem oder beschränkten Budget die tägliche Lebensmittelbeschaffung erleichtert. Anstelle einer offiziellen Feier musste die Übergabe der Preise in kleinem Rahmen stattfinden. Dafür werden heute Montag zwei kurze Filmporträts über Heidi Hartmann und die RestEssBarauf Facebook und Instagram gepostet.

Auf der Website der Stadt unter www.frauenfeld.ch werden zu den Filmen auch die Laudationes von Felix Wirth (für Heidi Hartmann) und von Bernhard Meister (für die RestEssBar) veröffentlicht.

Montag, 7. Dezember - 11:49 Uhr

Alkoholisierter Motorradfahrer in Wängi verunfallt

(kapo) Nach einem Selbstunfall in Wängi musste am Sonntagabend ein Motorradfahrer ins Spital gebracht werden. Der 35-jährige Schweizer war kurz nach 16.30 Uhr auf der Eggetsbühlerstrasse mit dem nicht immatrikulierten Motorrad eines Bekannten unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er in einer Rechtskurve aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Der alkoholisierte Lenker, der ohne gültigen Führerausweis unterwegs war, wurde beim Sturz leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Montag, 7. Dezember - 10:44 Uhr

Brigitte Kaufmann verlässt den Thurgauer Gewerbeverband

Brigitte Kaufmann wird den Thurgauer Gewerbeverband per Ende 2020 verlassen. Neben ihrer eigenen Kommunikationsfirma und dem Kantonsratsmandat leitete Brigitte Kaufmann das Ressort Politik des grössten kantonalen Wirtschaftsverbandes während der letzten sechs Jahrein einem Teilzeitpensum.

Brigitte Kaufmann.

Brigitte Kaufmann.

Bild: PD

Durch die Wahl zur Vizepräsidentin des Grossen Rates ist sie im nächsten Amtsjahr für das Präsidium vorgesehen. Die FDP-Kantonsrätin hat sich deshalb entschieden, die politischen Geschicke des Thurgauer Gewerbeverbandes in neue Hände zu geben.

Mit Leib und Seele für gewerblichen Mittelstand eingesetzt
Brigitte Kaufmann übernahm im April 2014 den neu geschaffenen Bereich Politik beim Thurgauer Gewerbeverband. Mit viel Engagement und Herzblut hat sie diesen Bereich aufgebaut und dem Thurgauer Gewerbeverband politisches Profil und eine massgebende Stimme in der gewerblichen Politik gegeben. In diversen Kommission sowie bei zahlreiche Abstimmungen und Wahlen hat sie sich mit Leib und Seele sehr erfolgreich für die Interessen des gewerblichen Mittelstandes eingesetzt.

Jan Keller stösst neu zum Thurgauer Gewerbeverband.

Jan Keller stösst neu zum Thurgauer Gewerbeverband.

Bild: PD

Die Verantwortung für den Bereich Politik übernimmt der bisherige Geschäftsführer Marc Widler. Er wird in dieser Aufgabe durch Jan Keller unterstützt, welcher am 1. Dezember 2020 zum Thurgauer Gewerbeverband gestossen ist. Jan Keller hat an der Universität St. Gallen Rechtswissenschaften studiert und mit dem Bachelor abgeschlossen. Die Anstellung beim Thurgauer Gewerbeverband erfolgt begleitend zum Masterstudium in einem Teilzeitpensum. Politische Erfahrung konnte Jan Keller bereits in der Jungen SVP sammeln, welche er während zwei Jahren präsidierte.

Montag, 7. Dezember - 08:55 Uhr

Heute um 14 Uhr informiert der Regierungsrat

Pressekonferenz zum Thema Corona im November.

Pressekonferenz zum Thema Corona im November.

Bild: Andrea Stalder

(lsf/av) Die Ostschweizer Kantone stehen unter Zugzwang, ihre Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu verschärfen. Am Samstag haben Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Gesundheitsminister Alain Berset in einem Video-Sitzungsmarathon mit mehreren Deutschschweizer Kantonsregierungen Gespräche geführt, wie die Sonntagsmedien berichten. Aufgeboten waren unter anderem der Thurgau und St.Gallen. Der Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin bestätigt die Sitzung mit dem Bundesrat und sagt, der Kanton werde weitere Massnahmen kommunizieren.

Heute morgen kam nun die Einladung zu einer Medienkonferenz. Um 14 Uhr werden Monika Knill, Vizepräsidentin des Regierungsrats, Gesundheitsdirektor Urs Martin sowie Marc Kohler, CEO der Spital Thurgau AG, über aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus informieren und das weitere Vorgehen erläutern.

Wie die «NZZ am Sonntag» schrieb, dürften sich die Kantone bei den Verschärfungen an Schaffhausen orientieren: Dort sind Veranstaltungen auf 15 Besucher reduziert, an privaten Treffen dürfen maximal zehn Personen aus zwei Haushalten teilnehmen. Freizeiteinrichtungen wie Museen, Theater, Fitnesscenter, Hallenbäder und Erotikbetriebe werden geschlossen. Der Bundesrat hat deutlich signalisiert, dass er seinerseits Massnahmen verordnen wird, falls ihm die Regelungen, welche die Kantone beschliessen, zu wenig weit gehen.

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