THURGAU-TICKER
Meldungen vom 25. Januar bis 7. Februar

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Sonntag, 7. Februar - 16:58 Uhr

Kantonsbibliothek Thurgau empört über die Löschung Tabea Steiners

Schriftstellerin Tabea Steiner.

Schriftstellerin Tabea Steiner.

Gaetan Bally / KEYSTONE

(seb.) Die im Thurgauer Dorf Altishausen aufgewachsene Autorin Tabea Steiner teilt am Sonntagnachmittag auf Twitter mit: «Ein Mann hat heute den Wikipedia-Artikel über mich gelöscht, wegen Irrelevanz.» Und dies just an dem Tag, an dem die Schweiz 50 Jahre Frauenstimmrecht begeht. Auf Wikipedia heisst es zur Löschung, Steiner sei zwar für den Buchpreis nominiert gewesen, habe ihn aber nicht gewonnen. Zudem habe sie «nur eine eigenständige Veröffentlichung» vorzuweisen.

Die Kantonsbibliothek Thurgau zeigt sich ebenfalls auf Twitter empört über die Löschung: «Irrelevant? Die Autorin von ‹Balg›, einem Buch, das für den Schweizer Literaturpreis nominiert worden ist, ist irrelevant? Unglaublich! Und das am heutigen Tag.»

Steiner, Jahrgang 1981, hat Germanistik und Geschichte studiert. Gemäss Website ihres Verlages lebt sie in Zürich.

Sonntag, 7. Februar - 15:20 Uhr

«Shot ship»: Internationale Presseagentur schreibt über das Thurgauer Impfschiff

Die MS Thurgau fungiert seit wenigen Tagen als Thurgauer Impfschiff.

Die MS Thurgau fungiert seit wenigen Tagen als Thurgauer Impfschiff.

Donato Caspari

(seb.) Das Schweizer Fernsehen war da, Radios, Onlinemedien: Die Eröffnung des Thurgauer Impfschiffs im Beisen von Bundesrat Alain Berset stiess auf eine grosse Medienresonanz. Gar ein Journalist der internationalen Presseagentur Thomson Reuters wohnte der Medienkonferenz am Dienstag in Romanshorn bei. Das Schiff habe den Spitznamen «vaccine vaporetto», schreibt der Journalist. Im auf Englisch verfassten Artikel wird auch ein Mann zitiert, der soeben die Impfung erhalten hat. «It was perfectly organized. I didn’t even feel the needle», diktiere dieser in den Notizblock des Nachrichtenjournalisten. Er rühmte also die gute Organisation - und die Nadel habe er nicht einmal gespürt.

Ausschnitt aus dem Onlineartikel der Nachrichtenagentur.

Ausschnitt aus dem Onlineartikel der Nachrichtenagentur.

Die Nachrichtenagentur Thomson Reuters hat ihren Sitz in New York und Toronto. Sie ging 2008 aus der Übernahme der britischen Nachrichtenagentur Reuters durch die kanadische Thomson Corporation hervor. Der Journalist, der am Dienstag in Romanshorn war, ist in Zürich stationiert und berichtet für die Nachrichtenagentur in die ganze Welt. Vor allem über Wirtschaftsthemen.

Sonntag, 7. Februar, 13:50 Uhr

Ueli Fisch übernimmt eine Aufgabe in der nationalen Partei

Ueli Fisch, Fraktionschef der GLP Thurgau.

Ueli Fisch, Fraktionschef der GLP Thurgau.

Bild: Urs Bucher

(seb.) Die GLP Thurgau mischt neu auch bei der Mutterpartei mit. Die Delegierten wählten den Thurgauer Kantonsrat Ueli Fisch (Ottoberg) anlässlich einer virtuellen Versammlung am Samstag in die Geschäftsleitung der GLP Schweiz. Der 58-Jährige verantwortet gemäss Twittereinträgen neu den Bereich Wirtschaft und Fundraising. Unternehmer Fisch gilt im Thurgau als umtriebiger Kantonsrat. Er ist Vater der Initiative für ein Öffentlichkeitsprinzips in der Thurgauer Verwaltung. Die Gesetzesvorlage dazu befindet sich derzeit in der Vernehmlassung.

Sonntag, 7. Febuar - 10:33 Uhr

21-Jähriger rast in Steineloh innerorts - Führerausweis entzogen

(kapo) An der Amriswilerstrasse in Steineloh führte die Kantonspolizei Thurgau am Samstagvormittag mit einem mobilen Radargerät Geschwindigkeitsmessungen durch. Kurz nach 9.45 Uhr passierte ein Autofahrer mit 116 km/h die Messstelle in Richtung Neukirch.

110 statt 50 Kilometer pro Stunde: Ein 21-Jähriger raste am Samstagvormittag durch Steineloh.

110 statt 50 Kilometer pro Stunde: Ein 21-Jähriger raste am Samstagvormittag durch Steineloh.

Symbolbild: Thinkstock

Der 21-jährige Schweizer überschritt nach Abzug der Sicherheitsmarge die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 60 km/h, was einem Raserdelikt entspricht. Sein Führerausweis auf Probe wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Samstag, 6. Februar - 09:49 Uhr

Alkoholisierter Autofahrer verursacht Verkehrsunfall in Weinfelden

(kapo) Am Freitagabend, kurz nach 23 Uhr, fuhr ein Autolenker rückwärts aus einem Parkfeld an der Bahnhofstrasse und kollidierte dabei mit einem parkierten Streifenwagen. Der 40-jährige Schweizer blieb unverletzt, es entstand geringer Sachschaden. Weil die Atemalkoholprobe einen Wert von 0,7 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt.

Freitag, 5. Februar - 16:22 Uhr

Kollision in Steckborn: Kapo sucht Zeugen

Bei beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Bei beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Ein 61-jähriger Autofahrer war kurz vor 12 Uhr auf der Frauenfelderstrasse von Steckborn in Richtung Hörhausen unterwegs. In einer Rechtskurve kam es zu einer seitlichen Frontalkollision mit einem Auto eines 23-Jährigen. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. Der Sachschaden beträgt rund 200'000 Franken.

Zwecks Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Weil die Beteiligten gegenüber der Kantonspolizei Thurgau unterschiedliche Aussagen zum Unfallhergang machten, werden Zeugen gesucht.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter 058 345 26 00 zu melden.

Bei der Kollision wurde jedoch niemand verletzt.

Bei der Kollision wurde jedoch niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Freitag, 5. Februar - 13:41 Uhr

Erster Fall von Vogelgrippe in diesem Winter

Bei einer Möwe im Kanton Schaffhausen wurde das Vogelgrippe-Virus HPAI H5N4 nachgewiesen. Massnahmen zum Schutz des Hausgeflügels wurden bereits letzte Woche eingeleitet und müssen zurzeit nicht erweitert werden. Dies ist der erste Fall von Vogelgrippe in der Schweiz in diesem Winter.

Wasservögel im Hafen Romanshorn.

Wasservögel im Hafen Romanshorn.

Bild: Nana Do Carmo (Romanshorn, 26.Februar 2006)

Ein Eintrag der Vogelgrippe in die Schweiz wurde erwartet, nachdem das Virus bei einem Schwan und einer Krähe im grenznahen Ausland nachgewiesen worden war. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat deshalb zusammen mit den kantonalen Behörden bereits Massnahmen zum Schutz des Hausgeflügels angeordnet. Nach heutigen Erkenntnissen ist das Virus nicht auf den Menschen übertragbar.

Weiterhin geltende Massnahmen zum Schutz des Hausgeflügels
Die bereits angeordneten Massnahmen gelten seit dem 25. Januar 2021 für die Gebiete rund um den Bodensee sowie entlang des Rheins. Sie gelten vorläufig bis am 15. März 2021. In der jetzigen Situation müssen diese Massnahmen nicht ergänzt werden. Rund um den Bodensee wurden Kontroll- und Beobachtungsgebiete eingerichtet.

In den Kontrollgebieten gelten u. a. folgende Massnahmen:

  • Die Tiere dürfen nur in solchen Stallungen gefüttert und getränkt werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind. Werden Auslaufflächen weiter genutzt, sind diese mit Netzen abzudecken. Kann der Aussenbereich nicht abgedeckt werden, so ist das Geflügel in geschlossenen Ställen oder im Aussenklimabereich zu halten. Vor dem Betreten der Stallungen müssen die Schuhe gewechselt werden und Überkleidung angezogen werden. Die Hände sollten regelmässig desinfiziert werden. Noch nicht registrierte Geflügelhaltungen müssen sich sofort bei den kantonalen Behörden registrieren lassen.
  • In den Beobachtungsgebieten gilt es, den Gesundheitszustand des Geflügels genau zu beobachten. Wenn mehrere Hühner erkranken oder sterben, muss dies dem Tierarzt oder dem kantonalen Veterinäramt gemeldet werden.
  • Personen, die Kadaver von Wildvögeln finden, werden gebeten, diese vorsichtshalber nicht zu berühren und den Fund einer Polizeistelle oder der Wildhut zu melden.
Freitag, 5. Februar - 12:26 Uhr

Einbrecher klaut Trinkgeldbecher aus Bäckerei

(red) In der Wessenbergstrasse in der Konstanzer Altstadt ist ein Einbrecher eine Bäckerei eingestiegen nachdem er eine Scheibe eingeschlagen hatte. Passiert ist der Einbruch von Mittwoch auf Donnerstag. Gestohlen hat der Unbekannte lediglich einen Becher mit Trinkgeld, dafür aber einen Schaden von mindestens 200 Euro angerichtet. Von dem Täter fehlt jede Spur.

Hinweise zu dem Fall nimmt das Polizeirevier Konstanz unter Telefon +49 7531 9950 entgegen.

Freitag, 5. Februar - 11:38 Uhr

Weitere 773 Personen geimpft

Ein Schnelltest zur Erkennung einer Covid-Infektion.

Ein Schnelltest zur Erkennung einer Covid-Infektion.

Bild: Eveline Beerkircher

(sba) Wie der Kanton Thurgau mitteilt gab es seit gestern 22 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 12 Personen befinden sich auf der Intensivstation, das sind zwei weniger als gestern. Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung gab es fünf. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 328 seit Beginn der Pandemie

Insgesamt 11692 Dosen des Impfstoffes wurden bereits verarbreicht. Seit Donnerstag stieg die Zahl der Geimpften auf 773 Personen.

Freitag, 5. Februar - 11:11 Uhr

Bibliothek Bücherbrugg in Kreuzlingen bringt Bücher

Die Abholstation der «Bücherbrugg».

Die Abholstation der «Bücherbrugg».

Bild: PD

Die Bibliothek bleibe sicher bis Ende Februar geschlossen, schreibt die «Bücherbrugg» in einer Mitteilung. In dieser Zeit würden keine Erinnerungen und Mahnungen versandt. Bestehende Reservationen blieben jedoch erhalten und das E-Medien-Angebot Onleihe stehe weiterhin zur Verfügung.

Die Bibliothek bietet folgenden Service an:

  • Bestellung aus dem Online-Katalog (www.buecherbrugg.ch).
    Bestellungen bis 11 Uhr sind noch am selben Tag abholbar, von Montag bis Freitag 12 bis 17 Uhr und Samstag 11 bis 13 Uhr, am Haupteingang der Berufsschule in einer angeschriebenen Tasche.
  • Die Medien müssen im angegebenen Zeitfenster abgeholt werden. Bitte melden Sie sich per E-Mail oder telefonisch, wenn die Medien an einem anderen Tag abgeholt werden möchten.
  • Rückgaben dürfen während den Abholzeiten in der bereitgestellten Box deponiert werden.
  • Für DVDs muss eine E-Mail geschrieben oder angerufen werden.
    Telefonisch ist die Bücherbrugg erreichbar von Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr und Samstag 10 bis 13 Uhr.
  • Falls jemand eine Bestellung nicht persönlich abholen kann, weil er zu einer Risikogruppe gehört oder nicht mobil ist, so kann er das mitteilen. Die Bibliothek liefert die Medien auch nach Hause.

Aktuelle Informationen und Änderungen sind auf www.buecherbrugg.ch zu finden.

Freitag, 5. Februar - 10:40 Uhr

Ersatzbusse zwischen Winterthur und Stein am Rhein: Sperrung der Thurbrücke Ossingen

(red) Zwischen Thalheim-Altikon und Stein am Rhein verkehren Ersatzbusse. Grund ist die vorsorgliche Sperrung der Thurbrücke Ossingen: Als Resultat einer von der SBB ausgelösten Studie werden genauere Untersuchungen zur Tragsicherheit durchgeführt.

Freitag, 5. Februar - 10:00 Uhr

450 Kilogramm schwere Fliegersprengbombe in Schaffhausen:

Mitarbeiter einer Recyclingfirma entdeckten die Bombe in einer Schrottlieferung.

Mitarbeiter einer Recyclingfirma entdeckten die Bombe in einer Schrottlieferung.

Bild: SHPol

(SHPol) Am späteren Dienstagvormittag begutachteten Mitarbeitende einer Recyclingfirma in der Stadt Schaffhausen eine Schrottlieferung. Dabei entdeckten sie eine rund 450 Kilogramm schwere Bombe. In der Folge wurde die Fundstelle abgesperrt und das Kompetenzzentrum ABC-KAMIR (atomar, biologisch, chemisch, Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung) in Spiez BE über den Fund orientiert. Dessen Spezialisten identifizierten den Fund als ungefährliche und «unscharfe» Fliegersprengbombe, die zu Übungszwecken verwendet worden war. Am Mittwoch bargen sie die Bombe und führten sie einer sachgemässen Entsorgung zu.

Die Bombe war jedoch «unscharf».

Die Bombe war jedoch «unscharf».

Bild: SHPol

Für die Bevölkerung hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. Woher die Fliegerbombe stammt, ist Gegenstand laufender Untersuchungen.

Freitag, 5. Februar - 08:13 Uhr

Thurgauer Härtefall-Team erhält Gesuche von Gastronomen, Detailhändlern und Schwingern

Während der ersten vier Tage beurteilte das Härtefall-Team in der Phase der Zulassungsprüfung 404 Gesuche.

Während der ersten vier Tage beurteilte das Härtefall-Team in der Phase der Zulassungsprüfung 404 Gesuche.

Bild: PD

(pd/nat) Nach vier Tagen zieht das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Thurgau ein erstes Fazit zum Start der Härtefall-Zugangsprüfung. 404 Online-Anträge erfasste das Härtefallteam. Das teilt der Kanton in einem Communiqué mit.

Rund 80 Prozent der Gesuche erfüllen die Kriterien für die Aufnahme ins Härtefallprogramm. Da der Thurgau keine Branchenbeschränkung vorschreibt, seien nebst von den erwarteten Branchen wie Gastronomie, Detailhandel und Events auch Gesuche von Hundeschulen, Treuhandbüros sowie unter anderem von einem Schwinger eingegangen. 71 Unternehmen musste eine Absage mitgeteilt werden.

Die ersten Darlehens-Auszahlungen erwartet AWA-Amtsleiter Daniel Wessner ab Mitte Februar. Maximal 75 Prozent des zinsfreien Darlehens kann in einer zweiten Phase des Programms unter bestimmten Bedingungen in nicht rückzahlbare Beiträge umgewandelt werden. Dies bedingt einen zusätzlichen Antrag, der ab dem 1. Juli 2021 eingereicht werden kann.

Donnerstag, 4. Februar, 18:02 Uhr

Vier Türme auf einen Streich

Eine interessante Bildperspektive hat TZ-Leser Werner Gremlich gefunden. Es scheint, als würden die Türme von Schloss, Rathaus und den beiden Stadtkirchen in Reih und Glied stehen.

Vier Frauenfelder Türme auf einen Streich.

Vier Frauenfelder Türme auf einen Streich.

Bild: PD
Donnerstag, 4. Februar, 16:48 Uhr

Stellplatz für Wohnmobile in Arbon: 71 Einsprachen eingegangen

71 Einsprachen sind wegen des Stellplatzes für Wohnmobile in Arbon eingegangen.

71 Einsprachen sind wegen des Stellplatzes für Wohnmobile in Arbon eingegangen.

Bild: Markus Schoch

(mso) Der geplante Stellplatz für 15 Wohnmobile im Strandbad stösst auf einigen Widerstand. Gegen das Baugesuch sind 71 Einsprachen eingegangen, teilt die Stadt auf Anfrage mit. Sie würden nun geprüft. Vorher zu informieren, sei nicht möglich gewesen. «Wir warten grundsätzlich immer eine Woche nach Eingabefrist ab, um eventuell Nachzügler-Post noch zu erfassen», heisst es in der Mitteilung. Die Stadt ist sich bewusst, dass in der Bevölkerung Erklärungsbedarf in Bezug auf das Projekt besteht, für das im aktuellen Budget 150’000 Franken vorgesehen sind. Der Kredit war im Parlament unumstritten. Stadtrat Jörg Zimmermann hat letzte Woche eine Informationsveranstaltung in Aussicht gestellt.

Donnerstag, 4. Februar, 15:42 Uhr

HC Thurgau verpflichtet den kanadischen Stürmer Jonathan Ang

Der kanadische Stürmer Jonathan Ang wurde vom HC Thurgau verpflichtet.

Der kanadische Stürmer Jonathan Ang wurde vom HC Thurgau verpflichtet.

Bild: Stephane Dube / Getty Images North America

(red) Der HC Thurgau verpflichtet mit Jonathan Ang einen weiteren Ausländer, wie es in einer Mitteilung heisst. Der kanadische Stürmer stösst aus der American Hockey League von den Springfield Thunderbirds zum HC Thurgau. Weil Derek Hulak verletzungsbedingt weiter ausfällt, hat der HC Thurgau den Stürmer mit malaysischen Wurzeln bis Ende Saison verpflichtet.

Jonathan Ang ist noch bis und mit heute Donnerstag in einer 14-tägigen Quarantäne, da er aus den USA nach Kanada eingereist war. Da sich Kanada nicht auf der Quarantäneliste des BAG befindet, muss Jonathan Ang in der Schweiz keine Quarantäne antreten. Ang wird am Sonntag in der Schweiz eintreffen und dem Team von Stephan Mair sofort zur Verfügung stehen.

Jonathan Ang wurde 2016 in der vierten Runde des NHL-Drafts von den Florida Panthers gezogen. Der 23-Jährige verbachte die beiden letzten Saisons in der AHL bei den Springfield Thunderbirds. In 124 Spielen gelangen ihm 46 Punkte. Zuvor spielte er in der Ontario Hockey League (OHL) bei den Peterborough Petes und bei Sarnia Sting (83 Tore und 115 Assists in 259 Spielen), wo er in der Saison 2017/18 ins Allstar-Team gewählt wurde.

Donnerstag, 4. Februar, 14:49 Uhr

Bande von Paketdieben in Konstanz auf die Spur gekommen

(red) Beamte des Polizeireviers Konstanz sind in den letzten Wochen einer Bande von Paketdieben auf die Spur gekommen, wie es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Konstanz und des Polizeipräsidiums Konstanz heisst. Seit Oktober verschwanden immer wieder zugestellte Pakete, die in Wohnhäusern im Stadtgebiet von Konstanz abgelegt waren. Es ergab sich der Verdacht, dass eine 30-jährige Disponentin eines Zustelldienstes ihre Mitarbeiter dazu angestiftet hatte, Pakete, die von anderen Zustellfirmen zu stehlen.

Am vergangenen Dienstag konnte ein weiterer Diebstahl eines Paketes beobachtet werden. Der Lieferwagen eines 46-Jährigen wurde kontrolliert, dort fand man weitere gestohlene Pakete. Ein weiterer Tatverdächtiger, ein 31-jähriger Mann, konnte festgenommen werden, der zu diesem Zeitpunkt bei dem 46-Jährigen wohnte. In der Wohnung diente als Lager für die gestohlenen Pakete.

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme aller drei Tatbeteiligten an, um diese am Mittwoch dem Haftrichter vorzuführen. Dieser setzte den Haftbefehl des 46-Jährigen in Vollzug, woraufhin der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Die beiden anderen Tatverdächtigen entliess der Richter auf freien Fuss.

Mögliche geschädigte Personen, die seit letztem Oktober Ware bestellt haben und diese nicht erhalten haben, können sich beim Polizeirevier Konstanz unter 07531 995-2341 melden.

Donnerstag, 4. Februar, 13:39 Uhr

Steigstrasse in Kreuzlingen wird gesperrt

Der Chogenbach in Kreuzlingen soll einen grösseren Durchlass erhalten.

Der Chogenbach in Kreuzlingen soll einen grösseren Durchlass erhalten.

Bild: Donato Caspari

(red) Um den Hochwasserschutz zu gewährleisten, bekommt der Chogenbach in Kreuzlingen einen grösseren Durchlass. Im November starteten die komplexen Bauarbeiten. Mit der dritten Bauetappe bleibt die Steigstrasse ab voraussichtlich Mittwoch, 10. Februar bis April 2021 gesperrt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Zufahrt für die Liegenschaftsbesitzer sowie für den Fuss- und Veloverkehr ist gewährleistet.

Auf der Romanshornerstrasse wird der Verkehr über alle Etappen im Einbahnregime, in Fahrtrichtung stadtauswärts, geführt. Die Arbeiten würden nun auf die Südseite der Romanshornerstrasse verlegt. Die Steigstrasse muss aufgerissen werden, weshalb sie nicht mehr durchgängig befahrbar ist.

Donnerstag, 4. Februar, 11:57 Uhr

Thurgauer Betrieb mit Holzbau Plus ausgezeichnet

Der Award steht für eine vorbildliche Unternehmens- und Personalführung – dieses Jahr ist er das erste Mal aus Holz.

Der Award steht für eine vorbildliche Unternehmens- und Personalführung – dieses Jahr ist er das erste Mal aus Holz.

Bild: PD

(red) Holzbau Plus honoriert eine partnerschaftliche Unternehmenskultur auf Basis des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) Holzbau. Zu den vier neuzertifizierten Betrieben im Jahr 2020 gehört unter anderem die Raschle Holzbau AG aus Kreuzlingen, wie es in einer Mitteilung heisst..

Das Qualitätslabel Holzbau Plus stellt den Menschen ins Zentrum. Unternehmen, welche die Zertifizierung erhalten, pflegen über die grundlegenden Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages Holzbau hinaus aktiv eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur. Im Gegenzug fördert das Gütesiegel eine nachhaltige Entwicklung der Betriebe und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung. In einem strengen Qualifizierungsverfahren vergeben muss der detaillierte Prüfprozess alle drei Jahre wiederholt werden.

Das Label bestätigt den Betrieb in seiner Tätigkeit: «Wie das Label Holzbau Plus sind auch wir davon überzeugt, dass zufriedene Mitarbeitende der Schlüssel zum Erfolg sind», bestätigt Elmar Raschle, Geschäftsleiter Raschle Holzbau AG.

Donnerstag, 4. Februar, 10:58 Uhr

Der Kanton Thurgau meldet 66 Neuansteckungen

66 Neuinfizierte mit dem Coronavirus meldet der Kanton Thurgau heute.

66 Neuinfizierte mit dem Coronavirus meldet der Kanton Thurgau heute.

Bild: Eveline Beerkircher

(mas) Der Kanton Thurgau meldet auf seiner Homepage www.tg.ch/coronavirus 66 Neuinfizierte mit dem Coronavirus. 36 Personen sind derzeit hospitalisiert, 14 befinden sich auf der Intensivstation. Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung gab es keine.

Übersicht COVID-19 Kanton Thurgau vom 4.2.21

Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 377 (+2)
Anzahl bestätigter Fälle seit März 2020: 14'342 (+66)
Hospitalisiert: 36 (-1)
davon auf der Intensivstation: 14 (0)
Verstorben: 323 (0)
Geimpfte Dosen: 10'919 (+607)

Donnerstag, 4. Februar, 10:09 Uhr

Der Pegelstand der Thur ist wieder gesunken

(red) Bevor der Regen Pause gemacht hat, sind die Gewässerpegel nochmal gestiegen. Alertswiss warnte in der Nacht vor Aufenthalten an Thur und Sitter. Am Morgen konnten die Behörden teilweise Entwarnung geben. Die Pegelstände seien wieder gesunken, es sei aber weiterhin Vorsicht geboten.

Die Thur bei Sonnenaufgang.

Die Thur bei Sonnenaufgang.

Bild: BRK News
Die Thur mit deutlich gestiegenem Pegel.

Die Thur mit deutlich gestiegenem Pegel.

Bild: BRK News
Donnerstag, 4. Februar, 09:36 Uhr

Zuhause bleiben heisst es in Konstanz auch für die närrischen Tage

In Konstanz gelten die Coronaschutzmassnahmen trotz Fasnacht.

In Konstanz gelten die Coronaschutzmassnahmen trotz Fasnacht.

Bild: Donato Caspari

(red) Am Dienstag, den 2. Februar 2021, fand in Konstanz ein erneutes Gespräch zwischen der Stadtverwaltung, der Polizei und der organisierten Fasnacht statt. Im Fokus: Die aktuellen Corona-Verordnungen und die anstehenden närrischen Tage. Gemeinsam und in grosser Einvernehmlichkeit wurde eine Linie besprochen – die für die Fasnacht in Konstanz gelten soll, wie es in einer Mitteilung heisst.

Grundlage für den rechtlich möglichen Rahmen ist die Corona-Verordnung in der seit 1. Februar gültigen Fassung. Hier sind weitreichende Ausgangsbeschränkungen sowohl für nachts als auch tagsüber festgehalten. So gilt auch beim Verlassen der eigenen Wohnung tagsüber unter anderem das Gebot des «triftigen Grundes».

Dabei ist es durchaus möglich, das Haus im «Narrenhäs» zu verlassen, zum Beispiel für den Einkauf oder den Spaziergang. Hierbei ist – gerade bei maskentragenden Zünften – aber darauf zu achten, dass wo immer die Coronaschutzmassnahme der Maskenpflicht gilt, die Schutzmaske auch so getragen wird, dass sie offensichtlich zu erkennen ist. Und auch im Häs sind die weiteren Vorgaben der Corona-Verordnung zu Versammlungen und Abständen zu beachten.

Mittwoch, 3. Februar, 17:27 Uhr

Covid-19 als Todesursache

Aline Indergand, SVP-Kantonsrätin aus Altnau.

Aline Indergand, SVP-Kantonsrätin aus Altnau.

Bild: Reto Martin

(seb.) Für Spitäler sollen Anreize – etwa Entschädigungen oder Abgeltungen – bestehen, wenn sie bei Verstorbenen die Todesursache «Covid-19» deklarieren. Dieses Gerücht halte sich hartnäckig, schreiben die SVP-Kantonsrätin Aline Indergand (Altnau) und SVP-Kantonsrat Pascal Schmid (Weinfelden) in einer Einfachen Anfrage. Deshalb bitten sie die Thurgauer Regierung um Klarstellung, «bevor Spekulationen ins Kraut schiessen».

Pascal Schmid, SVP-Kantonsrat aus Weinfelden.

Pascal Schmid, SVP-Kantonsrat aus Weinfelden.

Bild: Donato Caspari

«Wer entscheidet darüber, ob bei einem Verstorbenen Corona als Todesursache festgestellt und ausgewiesen wird?» Weiter wollen die SVP-Politiker erfahren, ob sichergestellt sei, dass alle in den Statistiken aufgeführten Todesfälle von Covid-19-Patienten auf einem positiven Testresultat beruhten. Ferner erkundigen sie sich, ob die Anreize für Spitäler oder andere Leistungserbringer tatsächlich bestehen.

Mittwoch, 3. Februar, 16:28 Uhr

Alter Bettenturm des Spitals wird zurückgebaut

Das alte Bettenhochhaus des Kantonsspitals Frauenfeld neben dem Neubau (links)

Das alte Bettenhochhaus des Kantonsspitals Frauenfeld neben dem Neubau (links)

Andrea Stalder

(seb.) Als nächste Phase des Projekts Horizont baut die Steiner AG den alten Bettenturm des Kantonsspitals Frauenfeld zurück. Das schreibt das Thurgauer Spitalunternehmen in einer aktuellen Notiz auf seiner Website. Dieser wurde 1974 errichtet und ragt zwölf Stockwerke in die Höhe. Die Vorbereitungsarbeiten für den Rückbau laufen derzeit auf Hochtouren.

«Bei diesem anspruchsvollen Vorhaben liegt eine grosse Herausforderung darin, die Arbeiten bei laufendem Spitalbetrieb durchzuführen», schreibt das Spital weiter. Eine sorgfältige Planung und Ausführung sei dabei unabdingbar.

Der Rückbau ist die letzte Etappe in der Transformation des Kantonsspitals. Der Ersatzneubau wurde bereits im Januar 2020 eröffnet.

Mittwoch, 3. Februar, 15:48 Uhr
Autoverkehr im Raum Frauenfeld.

Autoverkehr im Raum Frauenfeld.

Donato Caspari

Frauenfeld und der Kanton Thurgau haben Interesse an einer Machbarkeitsstudie zu Mobility Pricing

(red) Der Bundesrat beauftragte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im Februar 2020, Kantone und Städte zu suchen, die Interesse an einem Pilotversuch mit Mobility Pricing haben. Der Kanton Thurgau und die Stadt Frauenfeld erklären sich laut Mitteilung neben zwölf weiteren Gebieten bereit, vertiefte Abklärungen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu Mobility Pricing zu machen, sofern sie den Zuschlag erhalten. Die Stadt und der Kanton haben am 31. Januar 2021 eine Projektskizze mit ausführlichem Bericht zuhanden des Bundesamtes für Strassen (Astra) eingereicht.

Sollte diese Projektskizze im März 2021 vom Astra ausgewählt werden, beauftragt der Bund die Stadt und den Kanton, eine technische Machbarkeitsstudie zu erarbeiten und trägt die Mehrheit der Kosten. Die Durchführung einer Machbarkeitsstudie verpflichtet laut Mitteilung noch nicht, einen Pilotversuch umzusetzen. Er soll vielmehr aufzeigen, ob Mobility Pricing eine sinnvolle Lösung zur Behebung von Engpässen in der Verkehrsinfrastruktur darstellt.

Mittwoch, 3- Februar, 15:00 Uhr

Gemeindeschreiber Timo Bär verlässt Wängi

Timo Bär.

Timo Bär.

Bild: PD

(red) Der Wängemer Gemeindeschreiber Timo Bär wurde zum neuen Stadtschreiber in Stein am Rhein (SH) gewählt, wie es in einer Medienmitteilung aus dem Gemeindehaus Wängi heisst. Er verlässt die Hinterthurgauer Verwaltung per Ende April 2021.

Timo Bär war sechs Jahre lang als Gemeindeschreiber in Wängi tätig. In der Mitteilung wird er mit folgenden Worten gelobt: «Der Gemeinderat Wängi bedankt sich herzlich für die geleistete Arbeit, welche von Timo Bär jederzeit mit Enthusiasmus und hoher Qualität geleistet wurde.»

Mittwoch, 3. Februar, 13:23 Uhr

Nur kleinere Säcke sind beim Nachbarn günstiger

Der offizielle Gebührensack der KVA Thurgau.

Der offizielle Gebührensack der KVA Thurgau.

PD

(seb.) Auf Twitter beklagt ein User, dass die Abfallsäcke im Thurgau teurer seien als im Kanton Zürich. Das stimmt aber nur zum Teil. So kostet eine 10er-Rolle 35-Liter-Abfallsäcke in Winterthur 18 Franken. Im Thurgau schlägt eine solche mit 20 Franken zu Buche.

Anders ist es bei den 60-Liter-Säcken: Die Eulachstadt verrechnet für zehn Stück 36 Franken, im Thurgau kostet eine Rolle mit dem gleichen Sackvolumen 30 Franken. Eine Ausnahme findet sich in der Gemeinde Horn, die abfalltechnisch zur A-Region zählt. Diese Organisation verrechnet für einen 60-Liter-Sack 35 Franken.

Die Preise der KVA Thurgau und des Zweckverbandes Abfallverwertung Bazenheid (ZAB), welche den Abfall vor allem im Hinterthurgau einsammelt, sind bei den Gebührensäcken harmonisiert.

Mittwoch, 3. Februar, 11:10 Uhr

Über 10'000 verimpfte Dosen

Wenig spektakulär: Der Impfstoff von Moderna lagert in einem Kühlschrank auf der MS Thurgau.

Wenig spektakulär: Der Impfstoff von Moderna lagert in einem Kühlschrank auf der MS Thurgau.

Donato Caspari

(seb.) Mittlerweile wurden im Kanton Thurgau 10'321 Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht. Diese Zahl vermeldet der Kanton am Mittwochmorgen auf seiner Pandemie-Website. Gegenüber dem Vortag sind das 871 Dosen mehr. Am Dienstag nahm der Thurgau sein zweites Impfzentrum auf der MS Thurgau in Betrieb, das Schiff hat derzeit im Hafen Romanshorn angelegt.

Der Kanton teilt ferner mit, dass sich gegenüber dem Vortrag 47 Personen mehr mit dem Virus infiziert haben. Damit verbleiben die Zahlen der Neuinfektionen weiterhin auf relativ tiefem Niveau. Verstorben sind weitere sechs Menschen. An der Spitalfront gibt es im Zusammenhang mit der Pandemie kaum Veränderungen.

Mittwoch, 3. Februar, 10:49 Uhr
Der Kundelfingerhof.

Der Kundelfingerhof.

Andrea Stalder

Der «Donnschtig-Jass» auf dem Kundelfingerhof in Schlatt TG

(red) Der Kundelfingerhof im Westen des Thurgaus beherbergt in diesem Jahr den «Donnschtig-Jass», wie SRF in einer Mitteilung schreibt. Die Moderatoren Rainer Maria Salzgeber und Stefan Büsser empfangen prominente Gäste und musikalische Showacts. Jassfamilien aus der Deutschschweiz können sich für eine Teilnahme bewerben (jassen@srf.ch). Schiedsrichterin Sonia Kälin wird im Sommer voraussichtlich ebenfalls wieder mit am Jasstisch sitzen.

Laut SRF werden wie im vergangenen Jahr die Liveshows aufgrund der anhaltenden unsicheren Coronasituation an einem fixen Ort produziert: Heuer auf dem Kundelfingerhof, der sich in einem Weiler auf den Gemeindegebieten von Diessenhofen und Schlatt befindet.

Laut Mitteilung des Quellenparks Kundelfingerhof eigne sich der Standort ideal für eine solche Sendung. «Vereint er doch seit Jahrzehnten die Elemente Fischzucht, Hof, Leben und macht ihn zu einem einmaligen Naturerlebnis für Gäste aus der ganzen Region.»

Mittwoch, 3. Februar, 10:28 Uhr

«Bündnerhof»-Platane in Arbon kann gefällt werden

Die grosse Platane auf dem Areal Bündnerhof in Arbon ist krank und soll gefällt werden.

Die grosse Platane auf dem Areal Bündnerhof in Arbon ist krank und soll gefällt werden.

Bild: Reto Martin

(mso) Gegen die öffentlich aufliegenden Pläne sind keine Einsprachen eingegangen. Damit ist der Weg frei für den Ersatz des Baumes, der in Arbon seit Jahren ein Politikum ist, weil er der Überbauung des Areals im Weg steht. Die geschützte Platane ist unheilbar krank und muss aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Zu diesem Schluss kommt ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten, das auf eine rein optische Beurteilung des Gesundheitszustandes des Baumes beruht.

Die Platane ist demnach nicht nur vom Blattbräunepilz befallen, sondern auch von der meldepflichtigen Platanenwelke. Um ganz sicher zu sein, werden derzeit Proben des Holzes im Labor untersucht. Die Ergebnisse sollten demnächst eintreffen, heisst es auf Anfrage bei der Stadt Arbon. Anfang März sollen die Bauarbeiten beim «Novaseta»-Kreisel starten. Grundeigentümer Carmelo Pepi wartet seit über vier Jahren auf diesen Moment. Auf dem Gelände des ehemaligen Restaurants Bündnerhof soll es Wohnungen und Gewerbeflächen geben.

Mittwoch,3. Februar, 09:50 Uhr

Kleines Geschenk für den Bundesrat

Bundesrat Alain Berset im Gespräch mit SBS-Präsident Hermann Hess, Regierungsrat Urs Martin mit dem Schirm.

Bundesrat Alain Berset im Gespräch mit SBS-Präsident Hermann Hess, Regierungsrat Urs Martin mit dem Schirm.

Donato Caspari

(seb.) Am Dienstag – das weiss mittlerweile die ganze Schweiz – weilte Bundesrat Alain Berset in Romanshorn am Bodensee. Er nahm das Thurgauer Impfschiff unter die Lupe. Noch vor dem Zvieri musste sich der SP-Magistrat wieder verabschieden. Usus ist es selbst im Thurgau, dass Gäste nicht mit leeren Händen abreisen müssen. Diese Zeitung hat beim Gastgeber, dem Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin in dieser Frage nachgehakt. «Öpfelringli sind dabei gewesen, sonst haben wir keine Geschenke gemacht.» Man habe bewusst darauf verzichtet, um die Zeit effizient zu nutzen und zusammen einen guten Austausch zu haben. Ob man noch erwähnen muss, dass Urs Martin auch Herr über die Thurgauer Kantonsfinanzen ist? Pommes séchées au four kosten ja nicht alle Welt.

Mittwoch, 3. Februar, 08:38 Uhr

Mehr Einwohner für Romanshorn

Die Hafenstadt Romanshorn.

Die Hafenstadt Romanshorn.

Reto Martin

(red) Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Personen mit Hauptwohnsitz in Romanshorn gegenüber dem Vorjahr um 0,43 Prozent oder 48 auf 11‘258 gestiegen, wie die Hafenstadt am Mittwoch mitteilt.

Von den 11‘258 Personen der ständigen Wohnbevölkerung besassen 7‘697 Personen oder 68,4 Prozent die Schweizer Staatsbürgerschaft. Die Ausländerquote belief sich auf 31,6 Prozent oder 3‘561 Personen, was gegenüber dem Vorjahr einer leichten Erhöhung von 0,3 Prozent oder 47 Personen entspricht.

In der Hafenstadt leben laut Mitteilung Menschen aus 37 Nationen. Die meisten Ausländer besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft (797). Auf Platz zwei folgen Menschen Nordmazedonien (664), auf dem dritten Platz rangieren italienische Staatsangehörige (359).

6‘448 Personen waren Ende 2020 in Romanshorn stimmberechtigt: 3‘426 Frauen und 3‘022 Männer. Auch gesamthaft stellten die Frauen mit 5‘678 gegenüber 5‘532 Männern die Mehrheit der Wohnbevölkerung, wie die Stadt weiter mitteilt.

Dienstag, 2. Februar, 17:26 Uhr

Bevölkerung kann neue Turnhalle mitgestalten

Ein Modell der neuen Turnhalle des Bildungszentrums für Technik in Frauenfeld.

Ein Modell der neuen Turnhalle des Bildungszentrums für Technik in Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder

(red) Am 29. November 2020 hat die Bevölkerung des Kantons Thurgau dem Objektkredit für den Neubau der Schulsport-Turnhalle des Bildungszentrums für Technik (BZT) in Frauenfeld zugestimmt. Nun hat die Bevölkerung die Möglichkeit, sich während 20 Tagen vom 3. bis 22. Februar im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung zum Gestaltungsplan «Neubau Schulsport-Turnhalle BZT Frauenfeld» zu äussern.

Alle notwendigen Informationen und Pläne sind auf der Webseite der Stadt Frauenfeld unter dem Departement für Bau und Verkehr mit dem Titel «Mitwirkung öffentliche Planungen» ersichtlich. Schriftliche Stellungnahmen sind mit dem Betreff «Mitwirkung Gestaltungsplan Neubau Schulsport-Turnhalle BZT Frauenfeld» an mitwirkung@stadtfrauenfeld.ch einzureichen.

Die Unterlagen können nach Voranmeldung auch beim Amt für Hochbau und Stadtplanung, Schlossmühlestrasse 7, Frauenfeld im ersten Obergeschoss eingesehen werden. Aufgrund der Pandemiesituation wird jedoch empfohlen, die Unterlagen lediglich auf der Webseite einzusehen.

Dienstag, 2. Februar, 15:22 Uhr

Berset: «Habe ein neues Wort auf Deutsch gelernt: Impfschiff»

(rsc) Nach einem ersten Austausch mit Urs Martin liess sich Bundesrat Alain Berset vom Thurgauer Gesundheitsdirektor durch das Impfschiff MS Thurgau führen. Dieses wurde heute Dienstag im Hafen von Romanshorn eingeweiht.

Regierungsrat Urs Martin und Bundesrat Alain Berset auf dem Impfschiff MS Thurgau.

Regierungsrat Urs Martin und Bundesrat Alain Berset auf dem Impfschiff MS Thurgau.

Bild: Sebastian Keller

Nach seinem Besuch auf der MS Thurgau musste Alain Berset gestehen, dass er dank seinem Besuch in Romanshorn mit «Impfschiff» ein neues Wort auf Deutsch gelernt hat. Er habe es für heute extra noch geübt, scherzt der Bundesrat:

Video: youtube.com/Kanton Thurgau, Regierungsbehörde
Dienstag, 2. Februar, 15:08 Uhr

Biber im Frauenfelder Murg-Auen-Park

(rsc) Das Wasser in der Murg ist wegen der Niederschläge in den vergangenen Tagen noch sehr trüb. Das scheint einen Biber, gesichtet in einem Flussabschnitt im Frauenfelder Murg-Auen-Park, aber nicht zu stören:

Bild: Sabrina Manser
Dienstag, 2. Februar, 13:27 Uhr
Vor dem Impfschiff MS Thurgau im Romanshorner Hafen: Bundesrat Alain Berset folgt dem Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin.

Vor dem Impfschiff MS Thurgau im Romanshorner Hafen: Bundesrat Alain Berset folgt dem Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin.

Bild: Sebastian Keller

Bundesrat Berset am Bodensee

(seb.) Am Dienstag eröffnet der Thurgau sein zweites Corona-Impfzentrum auf der MS Thurgau. Bundesrat Alain Berset wohnt der Einweihung des Impfschiffs am Hafen Romanshorn bei. Der SP-Magistrat ist als Gesundheitsminister oberste Seuchenbekämpfer in der Schweiz. An den Gestaden des Bodensees tauschte er sich laut Ankündigung mit dem Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) über die die «ersten Erfahrungen mit der Impfkampagne» aus. Der Kanton Thurgau hat bislang 9441 Impfdosen verabreicht, das sind 573 mehr als am Vortag. Diese Angaben gibt der kantonale Informationsdienst wochentäglich auf Twitter bekannt.

Das schwimmende Impfzentrum legt nach einer Woche in Romanshorn in Kreuzlingen und später in Arbon an. Für die Verabreichung der zweiten Dosis läuft die MS Thurgau im März erneut diese drei Bodenseehäfen an. Auf der MS Thurgau wird gemäss früheren Informationen der Impfstoff des US-Unternehmens Moderna verabreicht. In der jetzigen Phase können sich lediglich Personen ab 75 Jahren sowie solche mit chronischen Krankheiten zur Impfung anmelden.

Weiter in Betrieb ist das Impfzentrum in einem Zelt auf dem Oberen Mätteli in Frauenfeld. Dort werden sowohl das Präparat von Moderna wie auch jenes von Pfizer/Biontech verabreicht. Die Zürcher Privatklinikgruppe Hirslanden betreibt im Auftrag des Kantons Thurgau beide Impfzentren. Im Gang sind weiter die mobilen Impfungen in den Thurgauer Alters- und Pflegeheimen. Diese Teilkampagne solle bis Mitte März abgeschlossen ein.

Dienstag, 2. Februar, 13:07 Uhr

Corona: Sechs neue Todesfälle, 573 Impfdosen mehr verabreicht

(rsc) Die Zahl der neuen Covid-19-Infektionen bleibt im Thurgau wie schon in den vergangenen Tagen auf einem eher tiefen Niveau. So meldet der Kanton am Dienstag 47 neue Fälle. Hinzu kommen jedoch sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Noch hat der Thurgau die Marke von 10'000 verabreichten Impfdosen nicht erreicht, derzeit sind es 9441 und damit 573 mehr als am Vortag gemeldet wurden.

Dienstag, 2. Februar, 10:38 Uhr
Nach Bettwiesen bieten im Hinterthurgau nun auch Münchwilen und Sirnach die SBB-Tageskarten günstiger an.

Nach Bettwiesen bieten im Hinterthurgau nun auch Münchwilen und Sirnach die SBB-Tageskarten günstiger an.

Symbolbild: Bruno Kissling

Gemeinden bieten SBB-Tageskarten zum Aktionspreis an

(rsc) Eigentlich sind sie ein beliebtes Angebot der Gemeindeverwaltungen. Wegen der Pandemie ist die Nachfrage an SBB-Tageskarten aber eingebrochen. Und weil die Gemeinden auf den Kosten von nicht verkauften Karten sitzen bleiben, hat kürzlich Fischingen entschieden, vorläufig gar keine mehr zu bestellen. Einen anderen Weg ist Bettwiesen gegangen, hier hat die Gemeinde Tageskarten für 25 statt 45 Franken angeboten.

Für diese Lösung haben sich nun auch Münchwilen und Sirnach entschieden und bieten die Tageskarten in den Monaten Februar und März gar noch etwas günstiger an: Münchwilen für 22.50 Franken, Sirnach für 22 Franken. Reservationen können wie üblich getätigt werden: auf der jeweiligen Gemeindewebsite (www.münchwilen.ch oder www.sirnach.ch) sowie telefonisch unter 071 969 11 20 (Münchwilen) oder 071 969 34 34 (Sirnach). Beide Gemeinden weisen darauf hin, dass bei einer Online-Reservation der bisherige Preis von 45 Franken angezeigt wird. Der Rabatt könne erst bei der Abholung gewährt werden.

Dienstag, 2. Februar, 09:43 Uhr
Der Versand der Abstimmungsunterlagen ist in Arbon zum Politikum geworden.

Der Versand der Abstimmungsunterlagen ist in Arbon zum Politikum geworden.

Symbolbild: Lydia Lippuner

Versand der Abstimmungsunterlagen angepasst

(red) Um Ressourcen zu schonen, hat die Stadt Arbon bisher erläuternde Abstimmungsunterlagen jeweils nur an eine Person pro Haushalt geschickt, an den sogenannten Haushaltsvorstand. Im städtischen Einwohnerregister sei bei Familien in der Regel der Mann als solcher erfasst worden, schreibt die Stadt. Der kürzlich eingereichte parlamentarische Vorstoss «Zustellung von erläuterndem Abstimmungs- und Wahlmaterial» stellt dieses Vorgehen infrage. Der Stadtrat hat sich daher mit der Thematik auseinandergesetzt und kommt zum Schluss, «dass die bisherige Praxis nicht zeitgemäss und diskriminierend sei».

Weiterhin soll pro Haushalt in der Regel nur eine Person erläuterndes Abstimmungsmaterial erhalten. «Neu und ab sofort hingegen ist die Bestimmung des Haushaltsvorstands keine Frage des Geschlechts mehr. Stattdessen wird der Haushaltsvorstand künftig zufällig festgelegt», schreibt die Stadt weiter.

Weiterhin haben stimmberechtigte Personen aber die Möglichkeit, persönliche Änderungswünsche bei der Zustellung der Botschaften den Einwohnerdiensten zu melden. Dies betreffe etwa Personen, die bis anhin keine Botschaften erhalten haben und diese in Zukunft wünschen, oder Haushalte, die bisher mit mehreren Botschaften beliefert wurden und neu nur noch ein Exemplar erhalten möchten.

Montag, 1. Februar, 23.45

Brand zerstört Schweinestall in Rothenhausen

Die Rauchsäule und Flammen waren weit herum zu sehen in Rothenhausen.

Die Rauchsäule und Flammen waren weit herum zu sehen in Rothenhausen.

Bild: Sabrina Bächi

(sba/mte) Gegen 22.30 Uhr am späten Montagabend ist in Rothenhausen ein Schweinestall in Brand geraten. Eine Anwohnerin sagt, sie habe Geräusche wie von einem Feuerwerk gehört und habe deshalb nachgesehen. Da entdeckte sie den Rauch. «Ich habe noch gehofft, es sei der alte Schopf, aber es war dann doch der Schweinestall», sagt sie. Ein weiterer Anwohner versuchte, die Schweine aus dem Stall zu retten und entliess etwa 30 Tiere ins Freie.

Die Feuerwehr Bussnang bekämpfte den Brand und konnte die Flammen löschen. Dazu trieb sie auch die frei gelassenen Schweine wieder zusammen. Ob sich auch Menschen oder noch weitere Tiere im Stall befanden und alle gerettet wurden, ist noch nicht bekannt.

Angehörige der Feuerwehr Bussnang bekämpfen den Brand im Schweinestall.

Angehörige der Feuerwehr Bussnang bekämpfen den Brand im Schweinestall.

Bild: Sabrina Bächi
Montag, 1. Februar, 16:31 Uhr

Als zweiter Kanton in der Schweiz verbietet auch Zürich die Baujagd

Füchse im Kanton Zürich dürfen sich freuen: die Baujagd ist nun auch im Nachbarkanton verboten.

Füchse im Kanton Zürich dürfen sich freuen: die Baujagd ist nun auch im Nachbarkanton verboten.

Bild: Manuela Jans

(sba) Der Schweizer Tierschutz freut sich: Nach dem Thurgau ist Zürich der zweite Kanton, der die Baujagd verbietet. Bei der Baujagd von Oktober bis Ende Januar kriechen ausgebildete Hunde in Fuchsbauten und jagen die Bewohner hinaus. Dort wartet der Jäger mit dem Gewehr. Dies ist im Thurgau seit 2017 verboten.

Montag, 1. Februar, 15:08 Uhr

Unterhaltsarbeiten Rüegerholz - Fussweg gesperrt

(red) Neben den Biotopen «Breiti» oberhalb der Festhütte Rüegerholz in Frauenfeld werden Anfang Februar an zwei Tagen Arbeiten für den Waldrandunterhalt durchgeführt. Das Ziel ist ein gestufter Waldrand, um den Biotopen und dem Rütemerbächli mehr Sonnenlicht zu ermöglichen und so für mehr Diversität zu sorgen. Aufgrund der Baumfällungen muss der Fussweg vorübergehend gesperrt werden.

Ausweichen ist über den parallel verlaufenden Radweg möglich. Zeitweise kann es jedoch auch dort zu kurzen Behinderungen kommen. Die Unterhaltsarbeiten werden durch den Forstbetrieb der Bürgergemeinde Frauenfeld in Zusammenarbeit mit dem Werkhof und der Forest AG durchgeführt.

Montag, 1. Februar, 14:26 Uhr

Ahlburg im VR der Eschliker Firma Schmid AG

Thomas Ahlburg, neuer VR bei Schmid AG

Thomas Ahlburg, neuer VR bei Schmid AG

Bild: PD

(red) Die Schmid AG, energy solutions mit Sitz in Eschlikon teilt in einer Mitteilung mit, dass Thomas Ahlburg per 28. Januar 2021 in den Verwaltungsrat der Schmid AG gewählt wurde.

Das traditionsreiche Familienunternehmen produziert seit 85 Jahren Holzfeuerungsanlagen mit unterschiedlichen Leistungsklassen und vertreibt diese weltweit. Schmid gehört zu den führenden Herstellern in Europa und setzt als Technologieführer neue Massstäbe.

Thomas Ahlburg verstärkt die Expertise auf Stufe Verwaltungsrat insbesondere in den Themen Anlagenbau, Technologie und internationalen Vertrieb. Seit 2012 war er für die Stadler Gruppe in Bussnang tätig, zuletzt als Group CEO. Seit Dezember 2020 ist Ahlburg auch Mitglied in der Expertenkommission des Thurgauer Technologieforums.

Montag, 1. Februar, 14:06 Uhr

40-Jähriger randaliert in Zahnarztpraxis

Zahnschmerzen können mühsam sein - eine Zahnbehandlung hilft.

Zahnschmerzen können mühsam sein - eine Zahnbehandlung hilft.

Bild: Michel Lüthi

(red) Starke Zahnschmerzen verleiteten am heutigen Morgen gegen 7 Uhr einen 40-jährigen Mann dazu, einen 20-jährigen Angestellten in einer Arztpraxis mit dem Messer zu bedrohen, nachdem dieser ihn an die Notaufnahme verwiesen hatte. Der Mann war in die noch geschlossene Praxis eingelassen worden und man erklärte ihm, dass das von ihm verlangte Schmerzmittel nicht ausgehändigt werden könne.

Daraufhin randalierte der 40-Jährige, zog ein Messer und bedrohte damit den 20-jährigen Angestellten. Als dieser flüchtete, verliess der 40-Jährige die Praxis. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnten Beamte des Polizeireviers Konstanz den Mann am Zähringerplatz festnehmen und für weitere Massnahmen auf das Revier bringen.

Montag, 1. Februar, 11:15 Uhr
Impfstart im Impfzentrum Frauenfeld am 13. Januar.

Impfstart im Impfzentrum Frauenfeld am 13. Januar.

Bild: Kevin Roth

1400 Dosen geimpft seit Freitag

(red) Der Kanton meldet am 1. Februar 109 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Hospitalisiert sind 37 Personen, auf der Intensivstation befinden sich derzeit 12 Patienten. Der Kanton muss seit Ausbruch der Pandemie 311 Todesopfer beklagen. Übers Wochenende sind das 6 mehr als am Freitag.

Geimpft wurden bisher 8868 Personen, das entspricht einer Zuhname von 1463 Geimpften seit Freitag.

Montag, 1. Februar, 10:18 Uhr

SP-Frauen reichen Einsprache ein

Das Strandbad in Arbon.

Das Strandbad in Arbon.

Bild: Andrea Stalder

(red) Der Vorstand der SP-Frauen hat gegen das Projekt der Stadt Arbon «15 Standplätze für Wohnmobile auf der Spiel- und Liegewiese im Strandbad» Einsprache eingereicht. Für sie darf die grosszügige Anlage im Bauhaus-Stil nicht weiter sukzessive der Allgemeinheit entzogen werden. Diese Tendenz widerspricht der Gestaltung der einst von der Arbeiterschaft in Fronarbeit erstellten Anlage. Und sie beeinträchtigt den immer wichtiger werdenden Freiraum für Erholung, Sport und Spiel. Noch finden dies Familien, ältere Menschen und Jugendliche im Strandbad.

Mit den Stellplätzen bliebe davon aber nur ein schmaler Streifen zwischen See und Wohnmobilen. Ballspiele wären beispielsweise danach so unmöglich, wie sie es auf der Liegewiese weiter oben und hinter dem Restaurant sind. Die Einsprecherinnen hoffen da auch auf ein Umdenken der Stadt.

Montag, 1. Februar, 09:22 Uhr

Ast-Haufen liegen lassen

Asthaufen im Garten dienen vielen Tieren als Lebensraum.

Asthaufen im Garten dienen vielen Tieren als Lebensraum.

Bild: PD

(red) In den letzten Tagen ist durch die grosse Schneelast rund ums Haus viel Astmaterial angefallen. Auch vom winterlichen Rückschnitt der Sträucher und Bäume gibt es viel Holz zu verwerten. BirdLife Schweiz rät, diese Äste nicht einfach der Grünabfuhr mitzugeben, sondern mindestens zu einem Teil im Garten gewinnbringend für die Natur zu nutzen. So kann man in einer Ecke einen Asthaufen anlegen, der einen idealen Lebensraum für viele Tiere bietet. Aus grösseren Strünken kann man ganz einfach Wildbienen-Hochhäuser schaffen.

Samstag, 30. Januar, 11:09 Uhr

Autolenker fährt nach Kollision mit Fussgängerin in Sulgen weiter

(kapo/nat) Eine 36-jährige Fussgängerin war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau gegen 22.50 Uhr auf der Auholzstrasse unterwegs. Auf der Höhe der Auholzstrasse 3 wurde sie von einem Auto erfasst, das vom grossen Parkplatz auf die Strasse fuhr. Die Fussgängerin stürzte zu Boden und wurde verletzt.

Der Lenker des dunklen Personenwagens fuhr nach der Kollision gefolgt von einem weiteren Auto in Richtung Feuerwehrdepot weiter, ohne sich um die Frau zu kümmern. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, werden Zeugen gesucht. Der Lenker des Autos sowie weitere Auskunftspersonen sollen sich beim Kantonspolizeiposten Sulgen unter der Nummer 058-345-23-60 melden.

Samstag, 30. Januar, 09:43 Uhr

Starke Rauchentwicklung bei Brand in Weinfelder Lagerhalle

Die Weinfelder Feuerwehr im Einsatz.

Die Weinfelder Feuerwehr im Einsatz.

Bild: Mario Testa

(mte/kapo/nat) Am Freitagnachmittag ist kurz nach 15.30 Uhr in einer Lagerhalle eines Weinfelder Betriebs ein Brand ausgebrochen. Es entwickelte sich starker Rauch, wie Daniel Meili, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau sagt. «Es gab keine Verletzten.» Gemäss den bisherigen Erkenntnissen dürfte als Brandursache ein technischer Defekt bei einer Heizung im Vordergrund stehen.

Die Feuerwehr Weinfelden ist mit einem Grossaufgebot und einem halben Dutzend Einsatzfahrzeuge ausgerückt, um den Brand an der Kreuzlingerstrasse, ganz im Osten der Stadt, zu bekämpfen.

Bild: Kapo TG

Wie die Kantonspolizei Thurgau am Samstagmorgen in einem Communiqué mitteilt, dürfte der Sachschaden einige zehntausend Franken hoch sein. Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektrosachverständiger vor Ort.

Freitag, 29. Januar, 16:24 Uhr

Coronavirus: Reproduktionszahl im Thurgau bleibt stabil

(seb) Am Freitagnachmittag haben Forscherinnen und Forscher der ETH Zürich den sogenannten R-Wert für die Kantone aktualisiert. Dieser beschreibt das Infektionsgeschehen in den Kantonen vor rund 14 Tagen. Der R-Wert gibt einen Anhaltspunkt, wie rasch sich das Coronavirus verbreitet. Er ist eine Art Pandemietacho.

Für den 15. Januar liegt der Wert im Thurgau bei 0,82. Damit ist er gegenüber den vorhergehenden Aktualisierungen in etwa stabil. Es handelt sich aktuell um den tiefsten Wert in den vier Ostschweizer Kantonen. Für die Schweiz wird der R-Wert im Moment mit 0,86 geschätzt. Alarmierend ist ein R-Wert, wenn er die Schwelle von 1 überschreitet. Das würde bedeuten: Eine infizierte Person steckt mehr als eine weitere an, womit die Fallzahlen steigen. Das ist im Thurgau momentan nicht der Fall.

Freitag, 29. Januar, 15:52 Uhr

Junge Wirtschaftskammer sammelt für Sozialkasse

(red) Die Junior Chamber International (JCI) Untersee Kreuzlingen will sich sozial engagieren. Die Mitglieder haben ihre Estriche und Keller entrümpelt und nach gut erhaltenen Sachen durchforstet. Diese wollten sie eigentlich am Flohmarkt verkaufen. Weil das wegen Corona nicht geht, setzen sie nun auf einen Verkauf via tutti.ch. Für die Aktion wirbt die Wirtschaftskammer aktuell auch auf Facebook.

Freitag, 29. Januar, 14:50 Uhr

Strasse zwischen Engwilen und Tägerwilen gesperrt

(red) Ab Montag, 1. Februar werden an der Strecke Engwilen - Tägerwilen dringende Holzerarbeiten infolge Eschenwelke ausgeführt. Aus Sicherheitsgründen bleibt die Hauptstrasse im Waldbereich zwischen Räbengässli und Ginzlitstich von Montag, 1. Februar ab 8.00 Uhr bis Freitag, 5. Februar, ca. 17.00 Uhr vollständig gesperrt, wie das Tiefbauamt des Kantons mitteilt.

Die Verkehrsumleitung erfolgt aus Richtung Ermatingen und Kreisel Hertler in Tägerwilen über Kreuzlingen - Neuwilen zum Kreisel in Engwilen sowie in umgekehrter Richtung.

Freitag, 29. Januar, 13:41 Uhr
Das Anwesen des ehemaligen Radprofis in Scherzingen.

Das Anwesen des ehemaligen Radprofis in Scherzingen.

Bild: Andrea Stalder

Käufer gefunden: Jan Ullrichs Villa hat einen neuen Besitzer

(meg) Gut vier Jahre hat der ehemalige deutsche Radrennfahrer Jan Ullrich nach einem Käufer für seine Villa in Scherzingen gesucht. Nun ist er offenbar fündig geworden. Wie der aktuellen Ausgabe des Amtsblatts zu entnehmen ist, gehört die Liegenschaft an der Alten Landstrasse nicht mehr dem Radstar. Das Haus steht seit dem damaligen Umzug der Familie Ullrich nach Mallorca im Jahr 2016 leer. Der frühere Tour de France Sieger erlebte darauf hin privat eine schwierige Phase, geprägt von Negativschlagzeilen: Trennung, Alkohol, Depressionen. Neue Besitzerin ist eine Frau mit aktuellem Wohnsitz in Kreuzlingen.

Freitag, 29. Januar, 11:15 Uhr

Zwölf Personen sind auf der Intensivstation

Seit gestern wurden 49 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Seit gestern wurden 49 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Bild: Eveline Beerkircher

(sba) Wie der Kanton auf seiner Homepage mitteilt, gab es seit gestern rund 50 Neuansteckungen. Damit beläuft sich die Zahl der Coronafälle im Thurgau auf 14078 Ansteckungen seit Pandemiebeginn im März.

Hospitalisiert sind derzeit 31 Personen, zwölf befinden sich auf der Intensivstation. Der Kanton muss sieben Todesfälle in Zusammenhang mit Corona vermelden. Damit steigt die Zahl Verstorbener erstmals über 300 auf 305.

Freitag, 29. Januar, 10:58 Uhr

Druckfehler im Steuerformular

Die Steuerverwaltung des Kantons bittet die Bevölkerung das Formular mit dem Druckfehler zu vernichten.

Die Steuerverwaltung des Kantons bittet die Bevölkerung das Formular mit dem Druckfehler zu vernichten.

Bild: Nana Do Carmo

(red) Wie die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau mitteilt, hat sich bei der aktuellen Steuererklärung einen Druckfehler eingeschlichen. Das mit dem Druck beauftragte Unternehmen hat beim Steuererklärungsformular 2020 irrtrümlich auf den Seiten 2 und 3 die Vorlage für das Jahr 2019 verwendet, schreibt die Steuerverwaltung in einer Mitteilung. Das fehlerhafte Formular ist zu vernichten und für die Steuererklärung die korrigierte Version zu nutzen.

Freitag, 29. Januar, 10:04 Uhr

Kanton spricht Geld für die neue Volleyballhalle

Volley Amriswil will eine Halle bauen - und erhält Unterstützung vom Kanton.

Volley Amriswil will eine Halle bauen - und erhält Unterstützung vom Kanton.

Bild: Mario Gaccioli

(red) Der Regierungsrat hat dem Verein Volley Amriswil Elite an den Neubau einer Beachvolleyball-Halle in Amriswil einen Sportfondsbeitrag von 200 000 Franken gewährt. In Amriswil soll eine neue Beachvolleyball-Halle mit drei Indoor-Beachvolleyballfeldern entstehen. Nebst der breiten Öffentlichkeit sowie Einzelsportlerinnen und Einzelsportlern soll die Anlage in Amriswil von der Sportschule Volley Amriswil Academy genutzt werden.

Somit ist die Förderung von jungen Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten auch im Winter möglich. Mit dem Bau einer Beachvolleyball-Halle in Amriswil wird ausserdem eine Angebotslücke für wetterunabhängige Trainingsmöglichkeiten in der Ostschweiz für den Spitzen- und Breitensport sowie für die Nachwuchsförderung geschlossen.

Freitag, 29. Januar, 08:38 Uhr

Regierungsrat genehmigt eine Million aus dem Sportfonds

Damit Nachwuchs gefördert kann und es auch weiterhin einen Girls-Day für Fussballerinnen gibt, unterstützt der Regierungsrat die grossen Sportverbände im Kanton

Damit Nachwuchs gefördert kann und es auch weiterhin einen Girls-Day für Fussballerinnen gibt, unterstützt der Regierungsrat die grossen Sportverbände im Kanton

Bild: Reto Martin (Berg, 24. Februar, 2019)

(red) Im Jahr 2021 erhalten die kantonalen Sportverbände aus dem Sportfonds eine Million Franken. Insgesamt werden 53 Verbände mit einem Beitrag bedacht, den grössten Anteil erhält der Thurgauer Turnverband.

Die Verbandsbeiträge werden für den Trainings- und Wettkampfbetrieb, für die Aus- und Weiterbildung von Leiterinnen und Leitern sowie für Materialanschaffungen ausgerichtet. Die Festsetzung der Beiträge erfolgt anhand eines Kriterienkatalogs. Zu diesem Katalog zählen die Bedeutung der Sportart für den Kanton Thurgau, die Einstufung der Sportart bei Swiss Olympic, die Anzahl Vereine sowie die J+S-Auszahlungen.

Den grössten Betrag erhält mit 130'100 Franken auch in diesem Jahr der Thurgauer Turnverband. Die nächst höheren Beiträge gehen an den Thurgauer Fussballverband (119'000 Franken) und den Thurgauer Eishockeyverband (41'600 Franken).

Freitag, 29. Januar, 08:31 Uhr

Wellauer kandidiert

Paul Wellauer, Pfarrer in Bischofszell

Paul Wellauer, Pfarrer in Bischofszell

Bild: PD

(red) Der Bischofszeller Gemeindepfarrer Paul Wellauer kandidiert als Nachfolger von Pfarrer Wilfried Bührer als Kirchenratspräsident der Evangelischen Landeskirche Thurgau. Dies hat er im Hinblick auf die Vorsynode-Gespräche bekanntgegeben, die im Februar in allen Thurgauer Regionen dezentral anlaufen.

Zu seiner Motivation, dieses Amt zu übernehmen sagt Wellauer: «Seit ich im Pfarramt bin, interessiert und motiviert mich das Denken und Wirken auf strategisch-planerischer Ebene im grösseren Zusammenhang, und mir liegt die Entwicklung der Thurgauer Kirche sehr am Herzen.»

Die Wahl erfolgt in der Synode am 5. Juli 2021, allerdings finden bereits ab Mitte Februar sogenannte Vorsynoden statt, in denen die Kandidaturen begutachtet werden.

Donnerstag, 28. Januar - 21:46 Uhr

Schmelzwasser und Regen lassen Murg in Frauenfeld anschwellen

Die Murg führt viel Wasser - festgehalten von der Zeughausbrücke aus in Frauenfeld.

Die Murg führt viel Wasser - festgehalten von der Zeughausbrücke aus in Frauenfeld.

Leserbild: Andreas Schelling
Donnerstag, 28. Januar - 18:02 Uhr

Nur der Schaukasten beim Stadthaus bleibt den Kreuzlingern erhalten

Der Schaukasten beim Kreuzlinger Stadthaus bleibt erhalten. Die anderen drei in den Quartieren werden ersatzlos demontiert, gibt die Stadt in einer Mitteilung bekannt.

Der Schaukasten beim Kreuzlinger Stadthaus bleibt erhalten. Die anderen drei in den Quartieren werden ersatzlos demontiert, gibt die Stadt in einer Mitteilung bekannt.

Bild: Reto Martin (Kreuzlingen, 1. Oktober 2020)

(red) Sie sind in die Jahre gekommen und fallen optisch sowie funktionell aus der Zeit: die vier Schaukästen in den Kreuzlinger Quartieren. Mit Ausnahme beim Stadthaus werden sie ersatzlos demontiert, wie die Stadtverwaltung Kreuzlingen in einer Mitteilung schreibt. Schaukästen taten ihre guten Dienste insbesondere vor der digitalen Revolution in den Neunzigerjahren. Informationen über Militär- und Schiesspflicht, amtliche Publikationen sowie andere amtliche Informationen seien heute in den Print- und Onlinemedien inklusive Internet zugänglich, heisst es weiter.

Aufgrund dieser Entwicklungen und neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen entschied der Stadtrat, die Schaukästen in den Quartieren ersatzlos abzubauen. Davon ausgenommen sei der Schaukasten beim Stadthaus, der einer sanften Renovation unterzogen wird. In den Quartieren Kurzrickenbach und Rebstockkreisel befinden sich die Schaukästen auf privaten Parzellen. Mit den Grundeigentümern wurde der Abbruch bereits vereinbart. Da keine Dienstbarkeiten eingetragen sind, seien auch keine Abbruchbewilligungen erforderlich.

Um die Bevölkerung in aussergewöhnlichen Situationen zu informieren, würden mobile Informationstreffpunkte eingesetzt, schreibt die Stadt. Ausserdem definierte der Regionale Führungsstab für das gesamte Stadtgebiet Notfall­treffpunkte, die bei einem ausserordentlichen Ereignis bekanntgegeben werden.

Donnerstag, 28. Januar - 16:56 Uhr

Bad und Eishalle für Kreuzlinger Kinder offen

(red) Das Thermalbad Egelsee ist während der Sportferien, vom 30. Januar bis zum 7. Februar, für Kinder von 7 bis 15 Jahren geöffnet, teilt die Schule Kreuzlingen mit. Die Eltern können die Kinder und Jugendlichen bis vor den Eingang begleiten, dürfen sich jedoch nicht im Gebäude aufhalten. Die Öffnungszeiten für die Kinder und Jugendlichen sind jeweils von 9 bis 18 Uhr. Die Besucherzahl ist weiterhin auf 30 Personen beschränkt.

Auch die Bodensee-Arena ermöglicht in der Sportferienzeit den öffentlichen Eislauf für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren. Vom 30. Januar bis zum 7. Februar findet das Eislaufen jeweils von 11 bis 16 Uhr statt.

Donnerstag, 28. Januar - 15:48 Uhr

Naturmuseum Thurgau erhält Prix Museum 2020

Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) verleiht den ersten Prix Museum dem Naturmuseum Thurgau. Dieses zeichnet sich durch Innovation, Originalität und konstante Qualität aus, in der Wissensvermittlung wie in der Forschung. Statt mit einer Preisverleihung wird der Prix Museum 2020 per Video verliehen, das die seit langem qualitativ hochstehende Arbeit des Museums würdigt.

Das Naturmuseum Thurgau erhält den Prix Museum 2020.

Das Naturmuseum Thurgau erhält den Prix Museum 2020.

Bild: PD
«Das Naturmuseum zeigt eine ausserordentliche Kohärenz über alle von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz definierten Exzellenzkritieren.»

So begründet die Preisjury unter anderem die Auszeichnung. Dazu gehören eine starke, vielfältige und dynamische Wissensvermittlung, aber auch ein klares und transparentes Konzept für die Sammlung. Der hohe Erschliessungsgrad seiner Sammlung ermöglicht dem Museum zahlreiche erfolgreiche Forschungszusammenarbeiten, auch wenn es selber nur eingeschränkt Forschung betreibt. Insgesamt verfügt das Museum über eine starke und wachsende Ausstrahlung in der Region und arbeitet mit vielen weiteren Institutionen zusammen.

Regionale Ausstrahlung
Das Naturmuseum Thurgau hat zahlreiche Ausstellungen realisiert und sich mehrfach für den Prix Expo der SCNAT beworben. Mit Erfolg: Eine Ausstellung erhielt 2007 den begehrten Prix Expo und 2019 wurde eine Ausstellung auf die Shortlist gesetzt. Die Ausstellungen werden oft von anderen Museen übernommen, was die hohe Vitalität und starke Position des Naturmuseums in der Museumlandschaft unterstreicht.

Zum Preis

Die SCNAT vergibt im Museumsbereich zwei Preise: den Prix Expo für die beste naturwissenschaftliche Ausstellung und den Prix Museum für eine ausgezeichnete Gesamtleistung eines Naturmuseums. Der Prix Museum hiess bisher «Prix Expo langfristiges Engagement», wobei die Exzellenzkriterien für Vermittlung, Sammlung und Forschung geschärft wurden. Das Video Prix Museum 2020 wurde vom Naturmuseum Thurgau produziert, aber grösstenteils von der SCNAT finanziert. Es ersetzt die offizielle Preisverleihung, die wegen der Pandemie nicht stattfinden konnte.

Hannes Geisser, Direktor des Naturmuseums Thurgau, freut sich sehr über die Auszeichnung und sagt im Namen des Teams: «Der Prix Museum 2020 der SCNAT ist für uns eine Bestätigung unserer bisherigen Bestrebungen um sorgfältige, kontinuierliche Museumsarbeit. Gleichzeitig ist die Auszeichnung eine grosse Motivation für die zukünftige Entwicklung des Naturmuseums Thurgau als Ort des Wissens.» Im Video zum Preis würdigt Martha Monstein, Leiterin Kulturamt des Kantons, das Naturmuseum «als Museumsperle, die weit über den Kanton hinaus glänzt».

Donnerstag, 28. Januar - 14:33 Uhr

Internetbetrüger überführt

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat gegen einen 43-Jährigen aus der Region Kreuzlingen ermittelt, der durch betrügerische Verkaufsangebote im Internet rund 120'000 Franken erbeutet hatte.

Der Kantonspolizei ist es gelungen, einem Internetbetrüger das Handwerk zu legen.

Der Kantonspolizei ist es gelungen, einem Internetbetrüger das Handwerk zu legen.

Bild: Kapo TG

Nachdem der 43-Jährige im September 2019 durch ein Thurgauer Gericht wegen gewerbsmässigen Betrugs verurteilt worden war, mussten kurz darauf erneut Ermittlungen gegen den Schweizer aufgenommen werden. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsstraffälle und Organisierte Kriminalität deckten Ermittler der Kriminalpolizei auf, dass sich der Mann erneut durch betrügerische Verkaufsangebote auf verschiedenen Internetplattformen bereichert hatte. Der Beschuldigte bot Waren zum Kauf an und liess sich den Verkaufspreis überweisen, versendente aber die Produkte nicht. Die Deliktsumme beläuft sich bei rund 75 Tatbeständen auf etwa 120'000 Franken.

Die intensiven Abklärungen ergaben zudem, dass der Mann einen Betreibungsregisterauszug gefälscht und als eingetragener Gesellschafter und Geschäftsführer mehrfach die Buchführung unterlassen hatte.

Tipps der Kapo beim Internetkauf

Die Kantonspolizei Thurgau mahnt zur Vorsicht beim Kauf von Waren über Kleinanzeigen-Inserate, Auktionsportale, Internetshops oder über Angebote in den Sozialen Medien:

- Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der Preis den Marktwert widerspiegelt. Seien sie skeptisch, wenn ein Angebot zu attraktiv erscheint.

- Überzeugen Sie sich von der Echtheit des Internetshops. Anzeichen für einen sogenannten «Fakeshop» können neben unrealistisch tiefen Preisen schlechte Orthografie oder fehlende Kontaktangaben sein.

- Seriöse Händler sind telefonisch zu erreichen. Rufen Sie im Zweifelsfall einfach mal vorher an.

- Informieren Sie sich über den Verkäufer beziehungsweise den Händler. Womöglich sind Erfahrungsberichte im Internet verfügbar.

- Hochwertige Waren sollten bei Privatanbietern nur gegen Barzahlung bei Abholung gekauft werden. Tätigen Sie keine Voraus- oder Anzahlung.

- Lassen Sie sich nicht von einem Bild eines Ausweises täuschen. Der Verkäufer könnte eine falsche Identität angenommen haben und das Dokument gestohlen sein.

- Seien Sie behutsam bei Zahlungen auf ausländische Konten von Privatpersonen.

Der Beschuldigte gab an, die Betrugsdelikte aus Geldnot verübt zu haben. Zwischenzeitlich befindet er sich im Strafvollzug. Die Staatsanwaltschaft musste erneut ein Strafverfahren eröffnen. Neben gewerbsmässigen Betrugs hat sich der 43-Jährige wegen Urkundenfälschung sowie Unterlassen der Buchführung zu verantworten. Die Strafuntersuchung ist noch hängig und es gilt die Unschuldsvermutung.

Donnerstag, 28. Januar - 12:08 Uhr

Künstliche Kugelfänge für die Jagdschiessanlage

(red) Die Jagdschiessanlage in Weinfelden muss saniert werden, damit der Schiessbetrieb aufrecht erhalten werden darf. Nun haben sich Jagd Thurgau und der Kanton auf ein Vorgehen geeinigt. Jagd Thurgau wird ein Baugesuch für künstliche Kugelfangsysteme eingeben.

Die Jagdschiessanlage in Weinfelden.

Die Jagdschiessanlage in Weinfelden.

Bild: Andrea Stalder (Weinfelden, 9. Februar 2018)

Der Verein Jagd Thurgau betreibt seit 1933 die Jagdschiessanlage in Weinfelden, die für die Absolvierung der Jägerprüfung und die Erbringung des jährlich zu erneuernden Treffsicherheitsnachweises erforderlich ist. Für die Schiessausbildung besteht seit Juni 2016 eine Leistungsvereinbarung zwischen der Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Thurgau und Jagd Thurgau. Der Jagdschiessstand muss gemäss Bundesvorgaben bis Ende 2020 auf emissionsfreie künstliche Kugelfangsysteme umgerüstet werden, damit die Anlage weiter genutzt werden darf.

Sanierung bis Ende 2025
Damit in Weinfelden vorerst weiter geschossen werden kann, hat Jagd Thurgau ein Baugesuch für die Erstellung der künstlichen Kugelfänge bei der Gemeinde eingereicht. Die Anlage soll spätestens im April 2021 wieder genutzt werden können. Dabei sollen Kugelfänge verwendet werden, die zumindest in den ersten fünf Jahren wieder abgebaut und an einem anderen Ort wiederverwendet werden können. Denn bis Ende 2025 ist die Anlage wegen der Altlasten zu sanieren.

Neue Anlage in Müllheim
Deshalb bleibt das erklärte Ziel von Jagd Thurgau und dem Kanton Thurgau, in den nächsten Jahren eine neue Anlage zu errichten. Die Suche nach einem geeigneten Standort, der betrieblichen und raumplanerischen sowie Umweltschutzkriterien genügt, führte zum Areal Heckenmoos nach Müllheim. An diesem Ort planen die Verantwortlichen derzeit eine neue Jagdschiessanlage. Mit Blick auf die Sicherstellung einer angemessenen jagdlichen Schiessausbildung im Kanton, werden sich Jagd Thurgau und der Kanton gegenseitig im Bemühen um die Erstellung und den Betrieb einer neuen Jagdschiessanlage unterstützen.

Donnerstag, 28. Januar - 11:02 Uhr

Altpapiersammlung in Langrickenbach vom 13. Februar abgesagt

(red) Die Altpapiersammlung der Jugendriege Eggethof vom 13. Februar muss aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden. Der Turnverein und die Jugendriege bitten um Verständnis und freuen sich, wenn die Vereine zu einem späteren Zeitpunkt mit der Bereitstellung des Altpapiers und des Kartons berücksichtigen werden.

Donnerstag, 28. Januar - 10:16 Uhr

Nach Unfall eine Frau leicht verletzt

Beim Unfall in Opfershofen wurde eine Frau leicht verletzt.

Beim Unfall in Opfershofen wurde eine Frau leicht verletzt.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos in Opfershofen musste am Mittwoch eine Autofahrerin ins Spital gebracht werden. Kurz nach 16 Uhr war eine 41-jährige Autofahrerin auf der Nebenstrasse Mühletobel in Richtung Mauren unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es bei der Verzweigung mit der Kreuzlingerstrasse zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Auto, das in Richtung Sulgen unterwegs war. Durch den Aufprall wurde das Auto der 27-Jährigen ins angrenzende Wiesland geschleudert, wo es zum Stillstand kam.

Die 27-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Donnerstag, 28. Januar - 09:26 Uhr

Uttwiler Gemeinderat setzt revidierte Ortsplanung in Kraft

(red) Die Uttwiler Ortsplanung wurde in den vergangenen Jahren komplett revidiert. Aufgrund der veränderten übergeordneten gesetzlichen Grundlagen war eine Gesamtrevision der Planungen, welche von 1988 respektive 2004 stammten, notwendig. Ende 2015 wurde daher die umfassende Revision gestartet. Die Bevölkerung wurde in verschiedenen Phasen in die Erarbeitung einbezogen und konnte sich einbringen.

Uttwil aus der Helikopter-Perspektive, noch bevor die Ortsplanungsrevision gestartet ist.

Uttwil aus der Helikopter-Perspektive, noch bevor die Ortsplanungsrevision gestartet ist.

Bild: Reto Martin (2013)

Am 17. Mai 2020 wurde der Zonenplan und das Baureglement von der Uttwiler Stimmberechtigten mit 72 Prozent der eingegangenen Stimmabgaben angenommen. Anschliessend folge das Genehmigungs-verfahren des Kantons. Am 16. Dezember 2020 wurde die Ortsplanung von Uttwil durch das Amt für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau genehmigt. Zwei Flächen des Zonenplans wurden von der Genehmigung ausgenommen. Es handelt sich dabei um eine kleine Zonenanpassung am Siedlungsrand sowie die Zuweisung einer Fläche zur Landwirtschaftszone mit «besonderer Nutzung Pflanzenbau» im Gebiet Thunwiese. Beide Flächen werden nun in einem separaten Verfahren der Landwirtschaftszone zugewiesen.

Am 15. Januar 2021 hat der Gemeinderat die Planungsinstrumente per 1. Februar 2021 in Kraft gesetzt.

Donnerstag, 28. Januar - 08:52 Uhr

Vandalismus in Stein am Rhein: Polizei sucht Zeugen

In Stein am Rhein gab es am vergangenen Wochenende Vandalismus.

In Stein am Rhein gab es am vergangenen Wochenende Vandalismus.

Bild: Renato Maciarello

(SHPol) In der Zeit von Freitagabend, 22. Januar, bis Montagmorgen, 25. Januar, wurden durch eine unbekannte Täterschaft an die Wände eines Unterstandes bei der Schulhausanlage Schanz in Stein am Rhein diverse Graffitis und Schriftzüge angebracht. Im selben Zeitraum wurde in Hemishofen, beim Mehrzweckgebäude, die Glasscheibe der Tür zur Bücher-Box beschädigt. Ob die Fälle in einem Zusammenhang stehen, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. In beiden Fällen entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die sachdienliche Angaben zu den Tätern machen können, sich unter der Telefonnummer 052 624 24 24 zu melden.

Mittwoch, 27. Januar, 19:27 Uhr

Seltene Bäume als Ersatz

Die Elsbeere ist eine Seltenheit unter den heimischen Bäumen.

Die Elsbeere ist eine Seltenheit unter den heimischen Bäumen.

Bild: Imago

(red) Aus Sicherheitsgründen werden bei der Kantonsschule Frauenfeld in der Sportferienwoche drei Bäume gefällt. Beim Untersuch durch den Baumpfleger hat sich gezeigt, dass aufgrund der Schadensymptome die Sicherheit im Baumumfeld nicht mehr gewährleistet ist.

Die Früchte der Elsbeere ist wertvolle Nahrung für Vögel.

Die Früchte der Elsbeere ist wertvolle Nahrung für Vögel.

Bild: Imago

Aufgrund der steten Klimaerwärmung sind Ersatzpflanzungen mit Baumarten nötig, die den künftig vermehrt trockeneren und heisseren Sommern standhalten. Deshalb werden die Bäume durch die einheimische und seltene Elsbeere ersetzt. Der Laubbaum ist in den den letzten Jahren in Vergessenheit geraten. Im Frühling ist die Elsbeere eine wertvolle Bienenweide und im Herbst bietet sie mit ihren Früchten vielen überwinternden Vogelarten Nahrung. Damit wird ein Beitrag zur Verbesserung der Biodiversität erbracht.

Die Fällarbeiten erfolgen in der ersten Februarwoche und der Strassenverkehr an der Ringstrasse wird nicht wesentlich beeinträchtigt.

Polizei sucht Zeugen und den Quadfahrer

(kapo) Am Dienstag wurde in Homburg eine Frau bei einem Unfall verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Der besagte Unfall verlief gemäss Polizei folgendermassen:

Gegen 15.45 Uhr liess sich eine 53-Jährige auf dem Schlitten durch ihr Pferd auf einem Feldweg in Richtung Maltbachweg ziehen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei näherte sich von der Haidenhausstrasse her ein Quadfahrer, der stark abbremsen musste. Das Pferd scheute und galoppierte los, sodass die Frau vom Schlitten stürzte und sich leicht verletzte. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Zeugenaufruf: Der Quad-Fahrer oder Personen die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter 058 345 26 00 zu melden.

Mittwoch, 27. Januar, 16:52 Uhr

Bei dem Unfall in Schlattingen verletzt sich der Fahrer leicht.

Der Lastwagen kam von der Strasse ab und kippte auf die Seite.

Der Lastwagen kam von der Strasse ab und kippte auf die Seite.

Bild: BRK-News

(red) Bei einem Selbstunfall ist am Mittwoch in Basadingen ein Lastwagen umgekippt. Das vermeldet BRK-News. Der 40-jährige Chauffeur war kurz nach 11 Uhr mit dem Lastwagen auf der schneebedeckten Schlattingerstrasse in Richtung Schlattingen unterwegs. Nach dem der Lastwagen von der Fahrbahn abkam kippte das Fahrzeug auf die linke Seite. Beim Unfall wurde der Chauffeur leicht verletzt. Zur Bergung des Lastwagens mit einem Spezialfahrzeug wurde der Verkehr im Bereich der Unfallstelle wechselseitig geführt.

BRK-News
Mittwoch, 27. Januar, 15:22 Uhr

Auf frischer Tat ertappt

Ein Einfamilienhausbesitzer überraschte Einbrecher bei der Tat. Die Polizei konnte zwei Verdächtige festnehmen.

Ein Einfamilienhausbesitzer überraschte Einbrecher bei der Tat. Die Polizei konnte zwei Verdächtige festnehmen.

Bild: PD

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag nach einem Einbruch in Ermatingen zwei Männer festgenommen. Kurz vor 15.30 Uhr meldete ein Besitzer eines Einfamilienhauses an der Gartenstrasse der Kantonalen Notrufzentrale, dass er soeben zwei Einbrecher überrascht habe und diese geflüchtet seien. Mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Thurgau zogen mit Unterstützung von Einsatzkräften der Eidgenössischen Zollverwaltung eine sofortige Fahndung auf, die erfolgreich verlief. Kurz vor 18 Uhr nahm eine Polizeipatrouille in Kreuzlingen zwei Verdächtige fest.

Beim 22-jährige Marokkaner und beim 19-jährige Algerier konnte mutmassliches Deliktsgut sichergestellt werden, beide wurden inhaftiert. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau dürften die beiden noch für weitere Delikte in Frage kommen, die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.

Mittwoch, 27. Januar, 14:07 Uhr

Autofahrerin kollidiert mit Motorradfahrer

Bei einem Unfall in Sulgen wurde ein 71-Jähriger verletzt.

Bei einem Unfall in Sulgen wurde ein 71-Jähriger verletzt.

Bild: Kapo TG

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Sulgen musste am Dienstag ein Motorradfahrer ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine 54-jährige Autofahrerin gegen 16 Uhr von Gutbertshausen in Richtung Sulgen unterwegs. Als sie die Weinmoosstrasse überqueren wollte, kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Sulgen unterwegs war.

Der 71-jährige Motorradfahrer wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Mittwoch, 27. Januar, 12:29 Uhr

Bernie Sanders holte sich Inspiration bei den Bodenseefischern

(sba) Das Seemuseum ist mit einem witzigen Post auf Facebook aufgefallen. Seit der Inauguration von Joe Biden geht das Foto von Bernie Sanders in Handschuhen um die Welt. Davon hat sich nun auch das Kreuzlinger Seemuseum inspirieren lassen. Sie schreiben, dass sich Sanders bei den Handschuhen wohl bei den Bodenseefischern inspirieren liess.

Mittwoch, 27. Januar, 11:22 Uhr

Ein Todesfall seit gestern

Über 5600 Personen wurden im Thurgau gegen das Coronavirus geimpft. Allein gestern rund 1000 Personen.

Über 5600 Personen wurden im Thurgau gegen das Coronavirus geimpft. Allein gestern rund 1000 Personen.

Bild: Kevin Roth (Frauenfeld, 13. Januar, 2021)

(sba) Der Kanton Thurgau meldet auf seiner Homepage, dass seit gestern 57 Personen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Insgesamt wurden knapp 14'000 Personen seit Beginn der Pandemie positiv auf Covid getestet. Elf Personen befinden sich noch auf der Intensivstation, es gibt einen neuen Todesfall zu beklagen. Geimpft wurden seit gestern 969 Personen. Insgesamt steigt damit die Zahl der Geimpften auf 5629 Personen.

Mittwoch, 27. Januar, 11:09 Uhr

Selbstunfall in Bischofszell

(kapo) Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine 35-jährige Autofahrerin kurz nach 2.15 Uhr in Bischofszell auf der Obergasse Richtung Hechtplatz unterwegs. Beim Abbiegen in die Neugasse kollidierte sie mit einer Hausmauer und anschliessend mit einem parkierten Auto. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,76 mg/l, was etwa 1,4 Promille ist. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis der Schweizerin wurde zu Handen des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Mittwoch, 27. Januar, 10:50 Uhr

Berset findet das Impfschiff eine «spannende Idee»

Die MS Thurgau wird in ein Impfschiff umfunktioniert.

Die MS Thurgau wird in ein Impfschiff umfunktioniert.

Bild: Benjamin Manser

(seb.) Am nächsten Dienstag nimmt das erste Impfschiff der Schweiz seinen Betrieb auf. Auf der MS Thurgau richtet der Kanton Thurgau das zweite Impfzentrum ein. Zur Eröffnung nach Romanshorn reist auch Bundesrat Alain Berset (SP) an. Das gab der Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) an der heutigen Grossratssitzung bekannt. Laut Martin finde Berset das Impfschiff «eine spannende Idee». Das Impfzentrum in Frauenfeld stellt derweil auf einen 7-Tage-Betrieb um.

Bundesrat Alain Berset kommt zu Besuch.

Bundesrat Alain Berset kommt zu Besuch.

Bild: Martial Trezzini / Keystone
Mittwoch, 27. Januar, 10:26 Uhr

Ein Schneemann für Urs Martin

Eine Zeichnung für den Regierungsrat: Ronja aus Weinfelden bedankt sich bei Urs Martin.

Eine Zeichnung für den Regierungsrat: Ronja aus Weinfelden bedankt sich bei Urs Martin.

Bild: Printscreen

(sba) Vor einer Woche durfte Ronja aus Weinfelden zu Regierungsrat Urs Martin, um mit ihm über die Coronapandemie und die Umwelt zu sprechen. Der Grund für dieses Treffen war ein Brief, den Ronja dem Regierungsrat schickte. Nun hat sie sich erneut per Post gemeldet. Diesmal mit einer Zeichnung, um Danke zu sagen.

Mittwoch, 27. Januar, 09:18 Uhr

Neun Rekurse abgewiesen - einer zieht weiter

Roger Martin, Stadtpräsident von Romanshorn

Roger Martin, Stadtpräsident von Romanshorn

Bild: Donato Caspari

(red) Das Departement für Inneres und Volkswirtschaft hat alle Stimmrechtsrekurse zur Romanshorner Gemeindeversammlung vom 2. Juli 2020 abgewiesen. Ein Rekurs wurde weitergezogen.

Sofern überhaupt darauf eingetreten wurde, hat das kantonale Departement alle neun Rekurse abgewiesen. Acht Entscheiden sind unterdessen Rechtskraft erwachsen, ein Rekurrent akzeptierte den Entscheid nicht und hat dagegen Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau eingereicht.

Die meisten Rekurse standen im Zusammenhang mit der Durchführung der aussordentlichen Gemeindeversammlung zum revidierten Rahmennutzungsplan in Zeiten des Coronavirus.

Dienstag, 26. Januar, 17:33 Uhr

Der Verein Behinderten Busse Region Kreuzlingen wird mit 10 000 Franken unterstützt

Der neu umgebaute VW Caddy des Vereins Behinderten Busse Region Kreuzlingen im Einsatz.

Der neu umgebaute VW Caddy des Vereins Behinderten Busse Region Kreuzlingen im Einsatz.

Bild: PD

(red) Der Coop-Regionalrat unterstützt regelmässig soziale Institutionen. Einer der Beiträge in diesem Jahr geht an den Verein Behinderten Busse Region Kreuzlingen, der mobilitätseingeschränkte Personen transportiert, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit einer Spende von 10 000 Franken konnte der Verein einen neuen Kleinbus umbauen.

Da die Rollstühle immer grösser und schwerer werden und nicht mehr in die bisherigen Kleinbusse passen, schaffte der Verein Behinderten Busse Region Kreuzlingen im Oktober 2020 einen neuen VW Caddy an. Dieser wurde von einer Spezialfirma umgebaut und kann nun neben einer Person im Rollstuhl bis zu fünf weitere Mitreisende befördern.

Der Verein Behinderten Busse Region Kreuzlingen ermöglicht es Personen, die körperlich eingeschränkt sind, kostengünstige Transporte mit seinen vier speziell umgebauten Fahrzeugen. «Für unsere Fahrgäste ist es schwierig bis unmöglich, mit dem Auto, Taxi oder ÖV unterwegs zu sein», sagt Peter Nyffenegger, Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins.

Dienstag, 26. Januar, 15:43 Uhr

Pfahlbauten im Nussbaumersee gehören seit 10 Jahren zum UNESCO-Welterbe

Die Pfahlbaufundstellen auf der Insel im Nussbaumersee.

Die Pfahlbaufundstellen auf der Insel im Nussbaumersee.

Bild: PD

Vor zehn Jahren wurden die «Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen» offiziell in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. 111 Fundstellen in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz sind seither UNESCO-Welterbe. Die Fundstelle des Tages ist heute Hüttwilen Nussbaumersee. Bei der kleine Insel im Nussbaumersee konnte eine Abfolge von mehreren Pfahlbau-Siedlungen bis in die Frühbronzezeit nachgewiesen werden.

Dienstag, 26. Januar, 14:06 Uhr

EHC Kreuzlingen-Konstanz will mit einer Unterstützungsaktion eine Lernplattform schaffen

Mit der Unterstützungsaktion soll eine Plattform zum Trainieren entstehen.

Mit der Unterstützungsaktion soll eine Plattform zum Trainieren entstehen.

Bild: Nana Do Carmo

Vom 02. Februar bis 12. Februar 2021 lanciert die Migros eine Unterstützungsaktion für Amateur-Sportvereine in der Schweiz. Auch der EHC Kreuzlingen-Konstanz kann unterstützt werden. Pro Einkaufsbetrag von Fr. 20.- erhält man einen Bon, den man online für den EHC Kreuzlingen-Konstanz einlösen kann.

Die Migros verteilt insgesamt CHF 3 Millionen zur Unterstützung der Schweizer Amateur-Sportvereine in der schwierigen Corona-Zeit, rund 20'000 Clubs machen mit. Am Ende entscheiden die Anzahl Bons, welche den Vereinen von den Migros-Kunden zugeteilt wurden, über die Höhe der Zuwendung.

Der EHC Kreuzlingen-Konstanz möchte eine Plattform ins Leben rufen, mit der jedes Kind den Eishockey-Sport individuell und auch zu Hause weiter ausüben kann.

Dienstag, 26. Januar, 12:30 Uhr

Mehrere Glatteisunfälle: Auto landet in Murgkanal

Eine Autofahrerin landet wegen dem Glatteis mit ihrem Auto im Murgkanal.

Eine Autofahrerin landet wegen dem Glatteis mit ihrem Auto im Murgkanal.

Bild: PD

(kapo) Am Dienstagmorgen kam es zwischen Frauenfeld und Matzingen zu drei Verkehrsunfällen, wie es in einer Mitteilung heisst. Zwei Personen wurden leicht verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.

Eine 24-jährige Autofahrerin war gegen 5.40 Uhr in Richtung Matzingen unterwegs. Dabei verlor sie auf der vereisten Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug, prallte gegen die Leitplanke, geriet rechts von der Strasse ab und kam bei einer Böschung zum Stillstand. Die Frau blieb unverletzt.

Wenige Minuten später kam in entgegengesetzter Richtung eine 33-Jährige mit ihrem Auto ins Rutschen und kollidierte mit der Leitplanke am rechten Fahrbahnrand. Das Fahrzeug kam anschliessend von der Strasse ab, überschlug sich und kam im Murgkanal zum Stillstand. Die Frau wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Feuerwehr hebt das Fahrzeug aus der Murg.

Die Feuerwehr hebt das Fahrzeug aus der Murg.

Bild: BRK News

Kurz vor 6.45 Uhr fuhr eine 40-jährige Autofahrerin in Richtung Stadtzentrum und musste infolge der Bergungsarbeiten abbremsen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte dies ein nachfolgender Autofahrer zu spät, worauf es zur Auffahrkollision kam. Das Fahrzeug des 31-Jährigen geriet darauf in den Gegenverkehr, wo es zur Kollision mit dem Auto eines 62-Jährigen kam. Der 31-Jährige wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Wegen Glatteis kam es in Frauenfeld zu einer Kollision.

Wegen Glatteis kam es in Frauenfeld zu einer Kollision.

Bild: PD

Die Strecke zwischen Matzingen und Frauenfeld musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Frauenfeld leitete den Verkehr um. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Dienstag, 26. Januar, 11:15 Uhr

Der Kanton Thurgau meldet 51 Neuinfizierte

Der Kanton Thurgau meldet 51 Neuansteckungen.

Der Kanton Thurgau meldet 51 Neuansteckungen.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(mas) Der Kanton Thurgau meldet auf seiner Homepage www.tg.ch/coronavirus 51 Neuinfizierte mit dem Coronavirus. 43 Personen sind derzeit hospitalisiert, 14 befinden sich auf der Intensivstation. Drei Menschen verstarben im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung. Damit hat der Thurgau 294 Verstorbene seit Beginn der Pandemie zu beklagen.

Übersicht COVID-19 Kanton Thurgau vom 26.1.21

Hospitalisiert: 43 (+3)
davon auf der Intensivstation: 14 (0)
Anzahl bestätigter Fälle: 13'929 (+51)
Verstorben: 294 (+3)

Dienstag, 26. Januar, 10:45 Uhr

Jede oder jeder Dritte im Kanton Thurgau hat einen Migrationshintergrund

(red) Mehr als jede oder jeder Dritte im Thurgau hat einen Migrationshintergrund, wie es in einer Mitteilung heisst. 12 % der Bevölkerung sprechen mehr als eine Hauptsprache. Im Jahr 2019 hatten 37 % der Thurgauerinnen und Thurgauer ab 15 Jahren einen Migrationshintergrund. Gesamtschweizerisch liegt der Anteil mit 39 % leicht höher. Zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund zählen ausländische Staatsangehörige und Eingebürgerte, aber auch gebürtige Schweizerinnen und Schweizer, falls beide Elternteile im Ausland geboren wurden.

Die meisten Personen mit Migrationshintergrund sind selbst eingewandert (29 %) und zählen zur ersten Einwanderungsgeneration, 8 % sind Nachkommen und zählen zur zweiten Einwanderungsgeneration. Aufgrund der starken Zuwanderung aus dem Ausland hat die erste Einwanderungsgeneration in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Dienstag, 26. Januar, 09:37 Uhr

Fussgänger bei einer Kollision in Wilen bei Wil mittelschwer verletzt

Ein Fussgänger wurde in Wilen bei Wil bei einer Kollision mittelschwer verletzt.

Ein Fussgänger wurde in Wilen bei Wil bei einer Kollision mittelschwer verletzt.

Bild: Reto Martin

(kapo) Ein 70-jähriger Autofahrer war am Montagabend kurz vor 21 Uhr von Rickenbach kommend auf der Hubstrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau rannte auf der Höhe der Verzweigung Weidstrasse ein Fussgänger unvermittelt über die Strasse. Dabei kam es in Wilen bei Wil zur Kollision mit dem Auto. Der 25-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Dienstag, 26. Januar, 08:52 Uhr

Plakate für die regionale Kampagne «Min Ort – Mis Gwerb» aufgehängt

In Müllheim und Wigoltingen wurden Plakate der Kampagne «Min Ort – Mis Gwerb» aufgehängt.

In Müllheim und Wigoltingen wurden Plakate der Kampagne «Min Ort – Mis Gwerb» aufgehängt.

Bild: PD

(red) Die Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie haben für die Wirtschaft einschneidende Folgen. Zur Stärkung des lokalen Gewerbes hat der Thurgauer Gewerbeverein die Kampagne «Min Ort – Mis Gwerb» lanciert, wie es in einer Mitteilung heisst.

Am vergangenen Samstag haben die Vorstandsmitglieder des Gewerbevereins Müllheim Wigoltingen in den beiden Gemeinden die Plakate zur Kampagne aufgestellt. Ziel ist es, Konsumentinnen und Konsumenten zu sensibilisieren und das lokale Gewerbe zu unterstützen. Somit werden die Angebotsvielfalt, die Arbeits- und Ausbildungsplätze der Region gestärkt.

Montag, 25. Januar, 20:37 Uhr

Ab 2. Februar wird auf der MS Thurgau geimpft – ab sofort Termine online reservieren

(SK/chs) Am Dienstag, 2. Februar, wird das zweite kantonale Impfzentrum auf dem Bodensee-Schiff MS Thurgau in Betrieb genommen. Seit Montag, 25. Januar, können Termine dafür reserviert werden. Das Schiff wird in Romanshorn, Kreuzlingen und Arbon anlegen.

Die MS Thurgau wird zum Impfzentrum umfunktioniert.

Die MS Thurgau wird zum Impfzentrum umfunktioniert.

Bild: Nana do Carmo

Die Online-Reservationsplattform «ImpfMi» für das zweite kantonale Impfzentrum auf dem Bodensee-Schiff MS Thurgau ist seit Montag aufgeschaltet. Somit können gemäss Mitteilung der Staatskanzlei Thurgauerinnen und Thurgauer auf https://tg.impfung-covid.ch/ nun auch Impftermine buchen für die Standorte Romanshorn, Kreuzlingen und Arbon. Das Impfzentrum auf der MS Thurgau wird am Dienstag, 2. Februar, in Betrieb genommen. Die MS Thurgau wird in folgendem Zyklus anlegen:

Für die Verabreichung der ersten Impfstoffdosis:

  • 2. - 6. Februar, Romanshorn
  • 8. - 20. Februar, Kreuzlingen
  • 22. - 27. Februar, Arbon

Für die Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis:

  • 1. - 6. März, Romanshorn
  • 8. - 20. März, Kreuzlingen
  • 22. - 27. März, Arbon

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, können sich nach wie vor ausschliesslich Personen ab 75 Jahren sowie Personen, die aufgrund chronischer Krankheiten einen schweren Verlauf einer Covid-Erkrankung befürchten müssen, anmelden. Der Kanton informiert die Bevölkerung, sobald weitere Personengruppen gemäss der Impfstrategie des Bundes zur Impfung zugelassen werden können, und dankt für die Geduld.

Weitere Informationen zum Impfen gegen Covid-19 sowie der Link und ein Erklärvideo zur Reservationsplattform «ImpfMi» sind auf der Homepage des Amts für Gesundheit unter www.tg.ch/impfen aufgeschaltet.

Montag, 25. Januar, 17:56 Uhr

Fasnacht in der Kirche

Gemeindeleiter Armin Ruf leitet im Fasnachtsgewand den Gottesdienst in der katholischen Kirche Weinfelden.

Gemeindeleiter Armin Ruf leitet im Fasnachtsgewand den Gottesdienst in der katholischen Kirche Weinfelden.

Bild: PD/Simone Curau

(mte) Der Fasnachts-Gottesdienst gehört zum alljährlichen Programm der Weinfelder Fasnacht. Während alle anderen närrischen Aktivitäten bis auf die Dekoration einiger Schaufenster dieses Jahr auf der Strecke bleiben, hat die Katholische Kirchgemeinde ihren Gottesdienst durchgeführt.

«Es war ein gelungener Gottesdienst», sagt Gemeindeleiter Armin Ruf. «Wir hatten 50 Besucher in der Kirche, mehr dürfen ja nicht.» Einige der Besucher seien verkleidet gewesen, auf jeden Fall alle Mitwirkenden.
Anstelle einer Guggenmusik spielte diesmal Organistin Eun Hye Lee mit Saxofon-Begleitung poppige Lieder. «Ich wusste gar nicht, dass so was mit der Orgel möglich ist. Es klang aber toll», sagt Armin Ruf. Auch eine Clownin trat auf am Gottesdienst, der unter dem Motto stand: «Wir lassen uns die Freude nicht nehmen.»

Montag, 25. Januar, 17:37 Uhr

Zirkus Stey verschiebt Tournée auf unbestimmte Zeit

(rsc) Der Zirkus Stey meldet, dass er seine Tournée 2021 auf unbestimmte Zeit verschiebt. «Sobald Veranstaltungen in der Schweiz wieder stattfinden können, werden wir die Gastspielorte, der Start des Vorverkaufs sowie die Highlights des neuen Programms 2021 veröffentlichen», schreibt der Zirkus, dessen Winterquartier sich in Bonau befindet, auf seiner Website.

Montag, 25. Januar, 16:12 Uhr

Tannen sind in Aadorfer Eisweiher gestürzt

Der Stamm einer umgestürzten Tanne ist im Aadorfer Eisweiher eingefroren.

Der Stamm einer umgestürzten Tanne ist im Aadorfer Eisweiher eingefroren.

Bild: Kurt Lichtensteiger

(kli) Seit Jahrzehnten neigte sich unmittelbarer Nähe des Auslaufes des Aadorfer Eisweihers eine Tanne über die Wasserfläche. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Schieflage ein Ende nehmen würde. In diesen Tagen ist das längst Erwartete dann geschehen: Der Flachwurzler hielt der Belastung nicht mehr stand, so dass der Baum umstürzte. Der Stamm verschwand im Wasser, so dass nur noch der Wipfel zu sehen ist.

Mit ihm sind am westlichen Weiherufer noch drei weitere Tannen der Naturgewalt zum Opfer gefallen und ragen ebenfalls als stumme Zeugen über dem Eis. Für die Eisläufer wäre das Betreten der Eisfläche – so verlockend dies aussieht – nun zu gefährlich.

Montag, 25. Januar, 15:54 Uhr

Wegen Holzungsarbeiten: Kantonsstrasse Engwilen - Tägerwilen gesperrt

(red) Ab kommendem Montag, 1. Februar werden an der Strecke Engwilen - Tägerwilen «dringende Holzerarbeiten» infolge Eschenwelke ausgeführt, wie das Tiefbauamt des Kantons Thurgau mitteilt. Aus Sicherheitsgründen bleibt die Hauptstrasse im Waldbereich zwischen Räbengässli und Ginzlitstich vom 1. Februar ab 8 Uhr bis 5. Februar 17 Uhr vollständig gesperrt. Die Verkehrsumleitung erfolgt aus Richtung Ermatingen und Kreisel Hertler in Tägerwilen über die Kreuzlingen - Neuwilen zum Kreisel in Engwilen sowie in umgekehrter Richtung.

Montag, 25. Januar, 14:30 Uhr
Das Kult-X Kreuzlingen ermöglicht Familien einen DVD-Abend in Kinoatmosphäre.

Das Kult-X Kreuzlingen ermöglicht Familien einen DVD-Abend in Kinoatmosphäre.

Bild: PD

Kult-X bietet private Kinovorstellungen

(pd/miz) Sie vermissen Kino? Die grosse Leinwand? Den umwerfenden Sound? Das Kult-X in Kreuzlingen bietet allen Abstinenz-geplagten Cineasten Abhilfe. Dort heisst es seit dem Wochenende: «Bring Your Own Movie!»

Der Verein «Kultur worX» hat ein kleines aber feines Angebot aus dem Hut gezaubert: Die eigene DVD mit der Familie auf der grossen Leinwand geniessen, mit Popcorn, Getränken und in gemütlicher Kinoatmosphäre.
Ab sofort täglich um 15 Uhr, 17.30 und 20 Uhr dürfen Familien eines Haushalts mit bis zu fünf Personen nach Covid-19-Vorschrift ihren eigenen Lieblingsfilm im Kult-X Kinosaal anschauen. Zwischen den Terminen werde ausgiebig gelüftet. Anmelden kann man sich per Mail:
office@kult-x.ch.

Wie das Kult-X-Team schreibt, koste das Privatkino nichts. Wer möchte, dürfe gerne etwas spenden. Es sei dem Kult-X wichtig, dass die Räume trotz der «Corona-Pause» noch genutzt werden könnten.

Montag, 25. Januar, 11:16 Uhr

Zahl der Infizierten Personen sinkend

(rsc) Der Abwärtstrend geht weiter: Wie der Kanton Thurgau meldet sind seit vergangenem Freitag 77 Personen weniger mit dem Coronavirus infiziert. Dies, obwohl übers Wochenende 104 neue bestätigte Fälle hinzugekommen sind. Auch diese Zahl ist leicht rückläufig. So wurden heute vor einer Woche noch 108 neue Fälle gemeldet. Zwei weitere Personen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Die folgende Grafik zeigt, dass im vergangenen Monat die Zahl der neu gemeldeten Coronafälle zurückgegangen ist:

Die Statistik zeigt die Anzahl der positiv getesteten Personen (Balken) im Thurgau sowie den 7-Tage-Durchschnitt (Kurve).

Die Statistik zeigt die Anzahl der positiv getesteten Personen (Balken) im Thurgau sowie den 7-Tage-Durchschnitt (Kurve).

Bild: statistik.tg.ch
Montag, 25. Januar, 10:28 Uhr
Der Polizeiposten Frauenfeld ist ab dem 1. Februar beim Marktplatz untergebracht.

Der Polizeiposten Frauenfeld ist ab dem 1. Februar beim Marktplatz untergebracht.

Bild: PD

Kantonspolizei zieht diese Woche um

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau verlässt am kommenden Donnerstag, 28. Januar, die provisorischen Büros in Felben und bezieht den Polizeiposten an der St. Gallerstrasse 17 beim Marktplatz Frauenfeld. Das Kundenzentrum Schlossberg ist am 28. Januar zum letzten Mal am bisherigen Standort an der Bahnhofstrasse 61 in Frauenfeld geöffnet. Ab dem 1. Februar ist es ebenfalls beim Marktplatz untergebracht.

Der Polizeiposten Frauenfeld wird weiterhin unter der Nummer 058 345 24 60 erreichbar sein, die Öffnungszeiten bleiben unverändert. Während des Umzugs bleiben die Büros und der Schalter geschlossen. Für dringende Fälle steht der Polizeinotruf 117 rund um die Uhr zur Verfügung.

Montag, 25. Januar, 09:18 Uhr
Durch die Kollision mit der Verkehrsinsel entstand am Fahrzeug Totalschaden.

Durch die Kollision mit der Verkehrsinsel entstand am Fahrzeug Totalschaden.

Bild: PD

Alkoholisiert eingeschlafen und verunfallt

(kapo) Wegen eines Sekundenschlafs verursachte ein alkoholisierter Autofahrer am Sonntag in Steinebrunn einen Verkehrsunfall. Der 26-Jährige fuhr gegen 15 Uhr auf der Amriswilerstrasse in Richtung Amriswil. Gemäss Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau verfiel er in einen Sekundenschlaf, geriet in Richtung Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Verkehrsinsel.

Verletzt wurde niemand. Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von mehreren tausend Franken. Die Atemalkoholprobe ergab beim Polen einen Wert von rund 2,12 Promille. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Sonntag, 24. Januar, 9:50 Uhr
Der 38-Jährige wurde von einer 25 Meter hohen Rottanne getroffen.

Der 38-Jährige wurde von einer 25 Meter hohen Rottanne getroffen.

Symbolbild: Nadia Schärli

38-Jähriger wird in Thundorf beim Holzfällen von Tanne getroffen

(kapo/stm) Ein 35-Jähriger sowie ein 38-Jähriger waren am Samstag, kurz vor 17 Uhr, in einem Waldstück oberhalb von Thundorf mit Forstarbeiten beschäftigt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau blieb eine zirka 25 Meter hohe Rottanne nach dem Fällschnitt an einer anderen Tanne hängen. Als der 35-Jährige mit der Motorsäge den zweiten Baum fällte, wurde er von der fallenden Rottanne gestreift.

Der Mann zog sich laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau mittelschwere Verletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Rega ins Spital geflogen.

Polizei empfiehlt Notfall-App

Die Kantonspolizei Thurgau empfiehlt, bei Aktivitäten abseits von Strassen und bewohnten Gebieten auf dem Mobiltelefon eine Notfall-App zu installieren, damit eine Lokalisierung und Hilfeleistung im Ereignisfall rasch erfolgen kann. Wer nicht im Besitz eines Smartphones ist, kann beispielsweise die Koordinaten vom geplanten Aufenthaltsort aufschreiben und die Notiz mitführen.

Samstag, 23. Januar, 14:14 Uhr
Beim Unfall wurde eine 35-jährige Autofahrerin leicht verletzt.

Beim Unfall wurde eine 35-jährige Autofahrerin leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Vorfahrt missachtet – Kollision in Frauenfeld

(stm/kapo) Am Samstagmorgen, kurz nach 8.30 Uhr, beabsichtigte ein 27-jähriger Autofahrer in Frauenfeld von der Reutenenstrasse her nach links in die St.Gallerstrasse einzubiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei das Auto einer vortrittsberechtigten Frau, die stadtauswärts unterwegs war. Durch die Kollision geriet das Auto der 35-Jährigen auf die Verkehrsinsel und kollidierte dort mit Inselschutzpfosten, Signalständer sowie der Lichtsignalanlage.

Die Autofahrerin wurde laut Polizeimitteilung leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen und der Signalisation entstand erheblicher Sachschaden.

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