THURGAU-TICKER
Meldungen vom 22. März bis 28. März

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Sonntag, 28. März, 16:50 Uhr

Thundorfer Schulbehördenmitglieder im Amt bestätigt

(sko) Die Bürger der Primarschule Thundorf waren am Sonntag aufgerufen, an der Urne über die einzelnen Geschäfte und die Gesamterneuerungswahlen abzustimmen. Alle bisherigen Behördenmitglieder sind wiedergewählt. Nebst Präsident Markus Müggler (120 Stimmen) sind dies Daniela Hofmann (149), Nicole Keller (151), Gregor Kramer (153) und Reto Rietmann (156). Rechnung 2020 sowie Budget 2021, bei identischem Steuerfuss von 71 Prozent, bewilligten die Stimmberechtigten mit über 94 Prozent Ja-Stimmen.

Markus Müggler, bleibt Präsident der Primarschulgemeinde Thundorf.

Markus Müggler, bleibt Präsident der Primarschulgemeinde Thundorf.

Bild: PD

Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Halingen sagten an der Urne ebenfalls deutlich Ja zur Rechnung 2020 (Ja-Anteil von 98,5 Prozent), Budget (94,5) und gleichbleibendem Steuerfuss von 29 Prozent (92,7).

Sonntag, 28. März, 16:42 Uhr

Andreas Richiger übertrumpft Dominic Wägeli

Andreas Richiger, gewählter Gemeinderat, parteilos.

Andreas Richiger, gewählter Gemeinderat, parteilos.

Bild: PD

(sko) Andreas Richiger, 55, parteilos, besetzt den vakanten Sitz im Gemeinderat von Uesslingen-Buch. Das haben die Stimmberechtigten am Sonntag beim zweiten Wahlgang zur Ersatzwahl in den Gemeinderat so entschieden. Richiger holte 203 der 376 gültigen Stimmen und überflügelte Dominic Wägeli (162), der im ersten Wahlgang noch am meisten Stimmen auf sich vereinen konnte.

Sonntag, 28. März, 16:36 Uhr

Schulbürger sagen Ja zu Sachgeschäften und wählen die Behörde

Mitglieder Schulbehörde der PSG Märwil, bestehend aus Sandro Körber, Manuel Humbel, Präsidentin Renata Franciello und Bernadette Greminger.

Mitglieder Schulbehörde der PSG Märwil, bestehend aus Sandro Körber, Manuel Humbel, Präsidentin Renata Franciello und Bernadette Greminger.

Bild: Benjamin Manser (Märwil, 28. März 2021)

(sba) Renata Franciello ist als Präsidentin der Schulgemeinde Regio Märwil wiedergewählt. Sie erreichte 117 von 139 eingegangenen Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 12 Prozent. Die weiteren Mitglieder wurden folgendermassen gewählt: Manuel Humbel (128 Stimmen), Sandro Körber (130) und Bernadette Greminger (122). Ein Sitz bleibt weiterhin vakant. Ja sagten die Schulbürger ebenfalls zur Rechnung 2020 und zum Budget 2021. Ebenso genehmigten sie einen Kredit von 70'000 Franken für die Neubeschaffung eines Schulbusses.

Sonntag, 28. März, 16:04 Uhr

Zustimmung auch für angepasste Steuerfüsse

(sko) Die Stimmberechtigten der Primar- und Sekundarschulgemeinde Eschenz haben am Sonntag sowohl den Rechnungen 2020 als auch den Budgets 2021 zugestimmt. Für die Rechnungsvorlagen resultierte bei beiden Behörden ein Ja-Anteil von jeweils über 86 Prozent. Die Rechnung der Primar schliesst mit einem Gewinn von 413'000 Franken ab, jene der Sek mit einem Plus von 341'000 Franken. Im Budget rechnet die Primarschulbehörde mit einem Verlust von 238'000 Franken – inklusive angepasstem Steuerfuss (neu 60 Prozent), der über 66 Prozent Ja-Anteil holte. Die Sek prognostiziert im Budget ein Plus von 827'000 Franken. Den gesenkten Steuerfuss (neu 33 Prozent) bewilligten 82 Prozent. Die Beteiligung lag bei beiden bei unter 18 Prozent.

Sonntag, 28. März, 15:41 Uhr

Stimmbeteiligung von knapp acht Prozent

Felix Diggelmann ist der neue Präsident der Sekundarschule Affeltrangen. Er tritt sein Amt am 1. August 2021 an.

Felix Diggelmann ist der neue Präsident der Sekundarschule Affeltrangen. Er tritt sein Amt am 1. August 2021 an.

Bild: Benjamin Manser (Märwil, 28. März 2021)

(sba) Am Sonntag wurde Felix Diggelmann aus Märwil zum neuen Präsident der Sekundarschule Affeltrangen gewählt. Er war der einzige Kandidat und konnte 276 von 382 eingegangenen Stimmen auf sich vereinen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp acht Prozent. Auch die zwei weiteren Behördenmitglieder wurden wiedergewählt. Es sind dies Renata Franciello mit 331 Stimmen und Urs Geser mit 347 Stimmen.

Sonntag, 28. März, 14:42 Uhr

Hohe Zustimmungen für Primar- und Sekundarschulgemeinde

(sko) An der Urne zur Abstimmung sind in Steckborn die Vorlagen der Primar- und der Sekundarschulgemeinde gekommen. Die Rechnung 2020 und das Budget 2021 der Primar holten über 94 Prozent Zustimmung. Bei Ausgaben von 4,89 Millionen Franken resultiert ein Verlust von 68000 Franken, jedoch 207'000 besser als budgetiert. Im Budget rechnet die Primar bei Ausgaben von 5,11 Millionen und gleichem Steuerfuss (47 Prozent) mit roten 366'000 Franken.

Ebenso über 94 Prozent Ja-Anteil holten die Vorlagen der Sek. Die Rechnung schliesst bei 4,73 Millionen Ausgaben mit einem Plus von 146'000 Franken und somit 0,64 Millionen besser ab als budgetiert. Fürs laufende Jahr rechnet die Sek bei gleichem Steuerfuss von 30 Prozent mit 52'000 Franken minus.

Der markante Turmhof ziert das Ortsbild des Unterseestädtchens Steckborn.

Der markante Turmhof ziert das Ortsbild des Unterseestädtchens Steckborn.

Bild: PD
Sonntag, 28. März, 13:49 Uhr

81,3 Prozent Zustimmung am Untersee

(red) Die Stimmberechtigten in Steckborn stimmen dem Budget 2021 am Sonntag klar zu. Anlässlich der kommunalen Urnenabstimmung haben sich 81,3 Prozent für den überarbeiteten Voranschlag ausgesprochen. Der Stadtrat und die Stadtverwaltung bedanken sich bei der Bevölkerung für das damit verbundene Vertrauen.

Sonntag, 28. März, 13:43 Uhr

Christian Strebel komplettiert die Primarschulbehörde

(kuo) In «normalen» Zeiten hätte sich die Primarschulbehörde Bettwiesen an der Gemeindeversammlung der Wiederwahl gestellt. Weil wir aber in einer Pandemie stecken, musste die Schulbehörde ihre Traktanden am Sonntag an die Urne bringen – so auch ihre Gesamterneuerungswahl. Dabei stellten sich vier Bisherige wieder zur Verfügung. Als einziger Neuer kandidierte Christian Strebel.

Beatrice Montgomery-Furrer, wieder gewählte Bettwieser Schulpräsidentin

Beatrice Montgomery-Furrer, wieder gewählte Bettwieser Schulpräsidentin

Bild: PD

So war die Wahl denn auch eine klare Sache. Mit 120 von 128 gültigen Stimmen darf Beatrice Montgomery-Furrer eine weitere Legislatur in Angriff nehmen; mit den Behördenmitgliedern Gabi Eisenegger (130 Stimmen), Edith Hinder (123), Patrick Peter (133) und Christian Strebel (126).

Weiter hatten die Bettwieser Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über den Rechnungsabschluss 2020, das Budget 2021 und über den unveränderten Steuerfuss von 57 Prozent zu befinden. Sie taten dies mit 97,22 und 92,36 Prozent Ja-Stimmen. Zur Abstimmung ­gelangten am Sonntag schliesslich auch der Neubau des Spielplatzes für 125'000 Franken (85,71 Prozent Ja-Stimmen) und die Sanierung des Allwetter­platzes für 75'000 Franken (96,48 Prozent Ja-Stimmen)

Sonntag, 28. März, 13:23 Uhr

Mit 211 Stimmen gewählt

Fritz Hefti, neuer Gemeinderat Märstetten.

Fritz Hefti, neuer Gemeinderat Märstetten.

Bild: Kevin Roth

(sba) Fritz Hefti ist am Sonntag bei den Ersatzwahlen in den Märstetter Gemeinderat gewählt worden. Im zweiten Wahlgang erhielt er 211 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 24 Prozent. Die Ersatzwahlen wurden nötig, weil in der Märstetter Exekutive innerhalb eines Jahres vier Mitglieder ihren Rücktritt gaben. Im März galt es nun die ersten drei Sitze wieder zu besetzten. Im Juni findet dann die Wahl für den vierten vakanten Sitz statt.

Heftis Kontrahent, Markus Tinner, erhielt 177 Stimmen, 57 gingen an Vereinzelte. Ob Tinner für die Ersatzwahlen im Juni nochmals antritt, müsse er zuerst noch überlegen, sagt er auf Nachfrage.

Sonntag, 28. März - 12:06 Uhr

Polizei zieht zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr

(kapo/lex) Am Samstagabend, kurz nach 20.15 Uhr, kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Wiezikon bei Sirnach einen Autofahrer, der durch seine Fahrweise aufgefallen war. Eine durchgeführte Atemalkoholprobe ergab beim 39-jährigen Schweizer einen Wert von 0,86 Promille.

Am Sonntag, kurz vor 2 Uhr, überprüften Polizisten in Güttingen die Fahrfähigkeit eines Traktorfahrers. Die Atemalkoholprobe ergab beim 18-jährigen Schweizer einen Wert von 1,02 Promille. Beiden Lenkern wurde der Führerausweis abgenommen.

Freitag, 26. März, 19:38 Uhr

Männer liefern sich in Konstanz ein Autorennen und überfahren beinahe eine 2-Jährige

(red) Ein 22-jähriger Deutscher und ein Schweizer lieferten sich am Donnerstagabend in Konstanz mit ihren BMWs ein Rennen. Dabei wurde beinahe ein zweijähriges Mädchen überfahren. Die Polizei Konstanz sucht nun Zeugen.

Die beiden Männer wollten ihr Rennen gegen 20 Uhr auf dem Parkplatz «Döbele» ausführen. Bereits zuvor lieferten sie sich ein Rennen auf einer anderen Strasse. Auf dem Parkplatz stellten sie sich dann mit ihren BMWs parallel auf, gaben noch im Stand mehrfach Gassstösse und rasten dann in Richtung Ausfahrt des Parkplatzes, wie die Polizei Konstanz mitteilt. Dabei fuhr der eine Autofahrer beinahe ein zweijähriges Mädchen um, das gerade um das abgestellte Auto der Mutter lief.

Die Mutter reagierte glücklicherweise schnell: Sie packte das Kind am Arm und zog es im letzten Moment zu sich. Der 22-jährige Fahrer des einen BMW leitete zwar eine Vollbremsung ein, flüchtete jedoch anschliessend mit seinem Renn-Konkurrenten.

Die Polizei Konstanz hat gegen die beiden BMW-Fahrer Ermittlungen eingeleitet und sucht nach Zeugen.

Freitag, 26. März, 18:00 Uhr

Mit dem Vintage-E-Velo dem Bodensee entlang

Die Velos sind Unikate und fahren 25 Kilometer pro Stunde.

Die Velos sind Unikate und fahren 25 Kilometer pro Stunde.

Bild: PD

(red) Velofahren hat im Schweizer Bodenseekanton lange Tradition. Daran erinnern auch die populären Velos im Vintage-Stil der Thurgauer Veloflotte, die ab sofort bei Hotels und Tourismusanbietern zur Ausleihe bereitstehen. Die Velos verfügen über einen integrierten Elektromotor und können tageweise gemietet werden. Die Einzelstücke im populären Vintage-Stil wurden von der TdS Rad AG in Kreuzlingen hergestellt und können die Gäste mit bis zu 25 Kilometern pro Stunde transportieren.

Sie stehen an folgenden Orten zur Ausleihe bereit: Hotel Wunderbar in Arbon, Tourismus-Infostelle Kreuzlingen, Kartause Ittingen in Warth, JUCKERs Boutique-Hotel in Tägerwilen, Schloss Freudenfels in Eschenz, Hotel Arenenberg in Salenstein. Mehr Informationen unter: www.thurgau-bodensee.ch/veloflotte

Mit den Wifi-Hotspots zum Ausleihen sind auch Gäste ohne entsprechendes Datenpaket sorglos unterwegs. Die handlichen Geräte können während der gesamten Sommersaison von April bis Oktober an folgenden Orten entlang des Bodenseeradwegs kostenlos bezogen werden: FFA Museum Altenrhein, Zeppelin Museum Friedrichshafen, Tourismus-Infostelle Kreuzlingen, Schweizerische Bodensee Schifffahrt Romanshorn. Mehr Informationen unter: www.thurgau-bodensee.ch/wifi

Tourenblätter für unterwegs können online bezogen werden.

Freitag, 26. März, 17:20 Uhr

Kreuzlinger Gartentag 2021 abgesagt

Der Gartentag in Kreuzlingen findet in diesem Jahr nicht statt.

Der Gartentag in Kreuzlingen findet in diesem Jahr nicht statt.

Bild: Andrea Stalder (29.04.2017)

Am 8. Mai hätte auf dem Kreuzlinger Boulevard nach einer zweijährigen Pause endlich wieder der beliebte Anlass rund ums Thema Garten stattfinden sollen. Weil nun aber die epidemologische Lage weiterhin äusserst unsicher und aktuell unklar ist, ob der Bundesrat nach den Ostern weitere Lockerungen der Coronamassnahmen bekannt geben wird, haben sich die Mitglieder des Gartentag-OK entschieden, die diesjährige Ausstellung definitiv abzusagen. Die für die Durchführung des Anlasses benötigte Vorlaufzeit wäre ab Mitte April zu kurz. Ausserdem wünschen sich viele Aussteller eine Planungssicherheit. Das OK freut sich darauf, im Frühling 2022 den Boulevard wieder aufblühen zu lassen.

Freitag, 26. März, 17:00 Uhr

Für eine Stunde Lichter aus

Am Samstag, 27. März, engagieren sich weltweit Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2021 für mehr Klimaschutz. Sie schalten um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Bekannte Bauwerke und Wahrzeichen vieler Städte werden bis 21:30 Uhr in symbolischer Dunkelheit stehen.

Auch Konstanz ist in diesem Jahr wieder dabei und schaltet abends eine Stunde lang die Beleuchtung unter anderem vom Bodenseeforum ab, um ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum fünfzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die «Stunde der Erde» auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Mehr Informationen unter: www.wwf.ch

Freitag, 26. März, 16:00 Uhr

E-Bikefahrer in Thundorf verletzt

(kapo) Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Freitagmittag in Thundorf ein E-Bikefahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr kurz nach 11.30 Uhr ein 39-Jähriger mit seinem E-Bike von einem Vorplatz auf die Matzingerstrasse.

Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Auto einer 70-Jährigen, die von Thundorf in Richtung Matzingen unterwegs war. Der E-Bikefahrer wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Freitag, 26. März, 15:20 Uhr

Nach 48 Jahren Berufstätigkeit war er in fast jedem Haus Frauenfelds

Nimmt Abschied nach 48 Jahren: Samuel Schär

Nimmt Abschied nach 48 Jahren: Samuel Schär

PD

(red) Während 48 Jahren war Samuel Schär als Elektromonteur im Dienst. An seinem letzten Arbeitstag danken ihm Departements- und Geschäftsleitung des Frauenfelder Unternehmens Thurplus für seinen Einsatz und würdigen seine Leistung mit grossem Respekt. Schär schätzte den Kontakt zu Kunden und Teamkollegen. Im wohlverdienten Ruhestand möchte er sich nun Zeit für seine Familie nehmen.

Nach einer Schnupperlehre 1972 begann Samuel Schär im April 1973 seine Lehre als Elektromonteur beim damaligen «Electrizitätswerk Frauenfel», die er erfolgreich abschloss. Seit März 1978 bis März 2021 ist er als Elektromonteur in der städtischen Energieversorgung tätig gewesen. Im Rahmen seiner Berufstätigkeit hat Schär fast jedes Haus in Frauenfeld betreten. Die Stadt Frauenfeld und Thurplus wünschen ihm, dass er seinen Ruhestand bei bester Gesundheit geniessen kann.

Freitag, 26. März, 14:00 Uhr

Ausweitung der Impfkampagne: Ab heute erhalten auch ab 65-Jährige einen Termin

Impftermine im Thurgau werden an eine zusätzliche Zielgruppe vergeben.

Impftermine im Thurgau werden an eine zusätzliche Zielgruppe vergeben.

Bild: Keystone

(red) Der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau teilt mit, dass ab Freitagnachmittag, dem 26.März, erstmals Impftermine an eine zusätzliche Zielgruppe vergeben werden: an 65- bis 74-Jährige. Parallel dazu werden die Impfungen von Personen ab 75 Jahren und von jenen mit schweren chronischen Erkrankungen fortgesetzt.

Neuanmeldungen für Impftermine sind für alle Thurgauerinnen und Thurgauer auf der Online-Plattform «ImpfMi» https://tg.impfung-covid.ch/ möglich. Das Aufgebot für einen Impftermin erfolgt, sobald es der Stand der Impfkampagne zulässt, und wird per SMS zugestellt. Impfwillige Personen sind gebeten, sich nicht gleichzeitig online und beim Hausarzt anzumelden.

Freitag, 26. März, 12:00 Uhr

57 Neuinfektionen mit Covid-19

Screenshot: www.tg.ch

(jab) Der Kanton Thurgau registriert 57 neue bestätigte Fälle von Erkrankungen mit dem Coronavirus. Die Anzahl hospitalisierter Personen hat sich gegenüber dem Vortag verringert und es gibt keine Neuzugänge im Zusammenhang mit Covid-19 auf der Intensivstation. Es gibt hingegen zwei Nachmeldungen aus dem Januar und Februar zu Todesfällen in Verbindung mit der Pandemie.

Es wird weiterhin fleissig geimpft: Gegenüber dem Vortag sind neue 1'186 Dosen verteilt worden, davon mehr als die Hälfte erste Dosen.

Freitag, 26. März, 10:30 Uhr

Zweijähriges Mädchen bei illegalem Strassenrennen beinahe angefahren

Die beiden Strassenrennfahrer werden von der Konstanzer Polizei gesucht.

Die beiden Strassenrennfahrer werden von der Konstanzer Polizei gesucht.

Bild: Keystone

(red) Bei einem verbotenen Fahrzeugrennen, welches ein 22-jähriger Fahrer eines hochmotorisierten, weissen 3er BMWs mit Konstanzer Kennzeichen sowie ein derzeit noch unbekannter Fahrer eines schwarzen 3er BMWs mit Schweizer Zulassung am Donnerstagabend im Bereich Obere Laube und Parkplatz «Döbele» Richtung Grenzbachstrasse durchgeführt haben, ist ein zweijähriges Mädchen beinahe umgefahren worden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand lieferten sich die beiden Autofahrer kurz vor 20 Uhr zunächst ein Rennen auf der Obere(n) Laube in Richtung «Döbeleplatz». Anschliessend stellten sich beide BMW-Fahrer parallel auf dem Parkplatz «Döbele» zu einem neuerlichen Rennen auf, gaben noch im Stand mehrfach Gasstösse und rasten dann parallel in Richtung Ausfahrt zur Grenzbachstrasse los.

Nur der schnellen Reaktion einer Mutter ist es zu verdanken, dass hierbei ihre dreijährige Tochter, welche gerade auf dem Parkplatz um das dort abgestellte Auto der Mutter lief, nicht von dem weissen BMW erfasst wurde. Dessen 22-jähriger Fahrer leitete zwar noch eine Vollbremsung ein, flüchtete dann aber mit dem anderen BMW in Richtung Grenzbachstrasse.

Die Polizei Konstanz hat gegen die beiden BMW-Fahrer entsprechende Ermittlungen eingeleitete und benötigt nun dringend Zeugen, insbesondere auch zu dem derzeit noch unbekannten Fahrer des schwarzen 3er BMWs mit Schweizer Zulassung. Personen, die entsprechende Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Konstanz (07531 995-0) in Verbindung zu setzen.

Donnerstag, 25. März, 18:51 Uhr

Tobi Grossbrand: Jugendliche ziehen vor Obergericht

Das Inferno hatte auch den Unterbruch der Bahnstrecke zwischen Arbon und Romanshorn zur Folge.

Das Inferno hatte auch den Unterbruch der Bahnstrecke zwischen Arbon und Romanshorn zur Folge.

Bild: Manuel Nagel (Egnach, 17. März 2018)

(red) Sie akzeptieren das Urteil des Bezirksgerichts Arbon nicht: Die drei Jugendlichen, die Anfang März wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst schuldig gesprochen wurden, legen Berufung ein. Gerichtspräsidentin Mirjam Trinkler bestätigte eine Meldung von Radio Top. Nun muss sich das Thurgauer Obergericht mit dem Fall befassen.

Der Brand war weitherum zu sehen.

Der Brand war weitherum zu sehen.

Bild: Manuel Nagel (Egnach, 17. März 2018)

Dabei kamen die Beschuldigten mit einer glimpflichen Strafe davon. Sie wurden zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Über die Dauer des Einsatzes gab das Bezirksgericht mit Rücksicht auf die Jugendlichen keine Auskunft. Mirjam Trinkler sagte jedoch: «Das gesetzlich vorgesehene Maximum der Erziehungsstrafe beträgt zehn Tage.» Der Brand bei der Tobi Seeobst im März 2018 – durch brennende Kerzen ausgelöst – hatte Schaden von mehreren Millionen Franken verursacht.

Donnerstag, 25. März, 18:09 Uhr

10-Jährige schwer verletzt

Auf einem Fussgängerstreifen in Richtung Dingenhart kam es zu einem Unfall. Ein Mädchen wurde dabei schwer verletzt.

Auf einem Fussgängerstreifen in Richtung Dingenhart kam es zu einem Unfall. Ein Mädchen wurde dabei schwer verletzt.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Ein 10-jähriges Mädchen wurde am Donnerstag in Frauenfeld von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Eine 72-jährige Autofahrerin war kurz vor 15.45 Uhr auf der Thundorferstrasse in Richtung Dingenhart unterwegs. Kurz vor der Verzweigung mit der Nebenstrasse «Im Rötelimoos» kam es zur Kollision mit einem Mädchen, das die Strasse mit dem Kickboard auf dem Fussgängerstreifen überqueren wollte. Durch die Kollision wurde die 10-Jährige schwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Bild: BRK News

Zur Spurensicherung und Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

Donnerstag, 25. März, 17:31 Uhr

Almega setzt sich für den Beruf Schweisser ein und gewinnt Award

Die Almega AG setzt sich für den Beruf des Schweissers ein.

Die Almega AG setzt sich für den Beruf des Schweissers ein.

Bild: Reto Martin

(red) Bausinn.ch hat in einem Online-Event 16 Baufirmen für ihren vorbildlichen Bausinn ausgezeichnet. Das 20-köpfige Unternehmen Almega AG aus Weinfelden ist einer der Gewinner. Es verfolgt kreative Ansätze in der Nachwuchs- und Mitarbeiterförderung wie auch in der Produktentwicklung. Die Firma setzt sich zudem speziell für den Beruf Schweisser ein. Dafür gewinnt die Almega AG den Bausinn-Award.

Donnerstag, 25. März, 15:40 Uhr

Notfall wegen zu hohem Kohlenmonoxid-Gehalt

Die Konstanzer rauchten Shisha in einem ungelüftetem Raum.

Die Konstanzer rauchten Shisha in einem ungelüftetem Raum.

Bild: Severin Bigler

(red) Der Konstanzer Polizei ist am Montagabend ein Vorfall gemeldet worden, wonach in einem Wohngebäude in der Hindenburgstrasse ein zu hohen Kohlenmonoxid-Gehalt in der Luft entstand und es dadurch zur einer Gesundheitsgefahr kam.

Ein 24-jähriger Mann, der sich in einer Wohnung des Gebäudes aufhielt, hatte bereits deswegen Probleme bekommen, weshalb sein 23-jähriger Bekannter den Rettungsdienst rief. Während die Rettungskräfte sich dem 24-Jährigen annahmen, meldete deren Messgerät, welches zur Ausrüstung gehört, erhöhte Werte von Kohlenmonoxid.

Die zusätzlich alarmierte Feuerwehr konnte nach dem Belüften der Wohnung Entwarnung geben. Der Grund für die schlechte Luft war schnell ausgemacht. Die jungen Männer hatten über Stunden hinweg in der Wohnung eine Wasserpfeife geraucht, ohne dabei durch geöffnete Fenster für eine gute Belüftung zu sorgen.

Donnerstag, 25. März, 13:49 Uhr

Hangmoor Espi bei Schlatt wird untersucht

Besonders artenvielfältige Gebiete wie Moore, hier das Beispiel aus Opfershofen, sollen in der nationalen Studie untersucht werden.

Besonders artenvielfältige Gebiete wie Moore, hier das Beispiel aus Opfershofen, sollen in der nationalen Studie untersucht werden.

Bild: Andrea Stalder

(red) Zusammen mit fünf anderen Kantonen lanciert der Kanton Thurgau das Projekt «Vornutzung in artenreichen Wiesen». Mit diesem Projekt wollen die Kantone die Artenvielfalt fördern. Im Kanton Thurgau soll ein Standort im Naturschutzgebiet Espi, ein Hangmoor oberhalb von Schlatt, untersucht werden.

Trotz grosser Anstrengungen zur Erhaltung und Pflege von artenreichen Naturschutzgebieten entwickeln sich die Bestände vieler bedrohter Arten schweizweit negativ. Aufgrund verschiedener Hinweise und Erfahrungen wird vermutet, dass eine sehr frühe zusätzliche Schnitt- oder Weidenutzung in Naturschutzgebieten die standorttypische Artenvielfalt und Rote-Listen-Arten fördern kann. Anhand von zehn Versuchsflächen in mehreren Kantonen soll eine Studie Klarheit über den ökologischen Nutzen dieser sogenannten Vorweide oder Vormahd bringen. Die ersten Felduntersuchungen sollen bereits im Sommer 2021 durchgeführt werden.

Donnerstag, 25. März, 12:55 Uhr

Über 16'000 Dosen verimpft

Seit gestern gab es 55 weitere Ansteckungen

Seit gestern gab es 55 weitere Ansteckungen

Bild: Anthony Anex / KEYSTONE

(red/sba) Wie der Kanton Thurgau heute vermeldet, gibt es 55 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. 16 Personen sind derzeit hospitalisiert, zwei davon auf einer Intensivstation. Aktuelle Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gibt es keine, aus dem Januar meldet der Kanton eine verstorbene Person nach. Über 1000 Impfdosen wurden seit gestern verimpft. Derzeit haben 16'047 Personen die zweite Impfdosis erhalten. Das sind 532 mehr als gestern.

Donnerstag, 25. März, 11:08 Uhr

Neun Restaurants arbeiten mit Uber Eats zusammen

Uber Eats will sich auch in der Kantonshauptstadt etablieren.

Uber Eats will sich auch in der Kantonshauptstadt etablieren.

Bild: PD

(red) Uber Eats startet nun auch in Frauenfeld. Täglich können die Einwohnerinnen und Einwohner von Frauenfeld ab sofort täglich von 10 bis 23 Uhr ihre Lieblingsgerichte einfach
per App oder Website bestellen - und in weniger als 30 Minuten erhalten, heisst es in der Medienmitteilung des Unternehmens. Das Liefergebiet beinhaltet aktuell das Stadtzentrum sowie die nahe Umgebung.

Durch die Zusammenarbeit mit Uber Eats können Gastronomiebetriebe ihre Tätigkeit und ihr Geschäft auch unter Berücksichtigung der notwendigen Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus erfolgreich weiterführen. Uber Eats stellt den Auslieferungsservice.

Aktuell arbeitet Uber Eats mit neun Restaurants in Frauenfeld zusammen. Unter den Partnern sind unter anderem Taverna Bar der Grieche sowie das Wok in.

Donnerstag, 25. März, 10:40 Uhr

27-Jähriger verliert Kontrolle übers Auto

Beim Auto entstand hoher Sachschaden.

Beim Auto entstand hoher Sachschaden.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Kurz nach 22.30 Uhr am Mittwochabend war ein Autofahrer in Islikon auf der Ellikonerstrasse in Richtung Weststrasse unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er beim Weiler Strass in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet über die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einen Gartenzaun sowie einem Kandelaber und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Der 27-Jährige blieb unverletzt und konnte nach dem Eintreffen der Polizeipatrouille selbständig aus dem Auto aussteigen.

Der Schweizer wurde durch die Polizisten als fahrunfähig beurteilt, die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Donnerstag, 25. März, 09:48 Uhr

Mehr als die Hälfte der Anträge aus der Gastronomie

Restaurants müssen wegen Corona geschlossen haben. Sie können sich für eine Härtefallentschädigung beim Kanton melden.

Restaurants müssen wegen Corona geschlossen haben. Sie können sich für eine Härtefallentschädigung beim Kanton melden.

Bild: Ralph Ribi

(red) Seit dem 1. Februar werden im Thurgau Härtefallgelder gesprochen. Die Übersicht zeigt, dass bisher knapp 1000 Gesuche eingegangen sind. und rund 9,3 Millionen Franken für 665 Antragssteller gesprochen wurden.

• Eingegangene Online-Anträge: 907
• Zum Härtefallprogramm zugelassene Anträge: 665
• Abgelehnte Anträge (aufgrund Nichterfüllung gesetzlicher Vorgaben von Bund und Kanton): 86
• Gesprochene Darlehen: 182, rund 15 Millionen Frankenp
• Davon ausbezahlt: 99, rund 9.3 Millionen Franken
• Davon zur Auszahlung bereit: 83, rund 5.7 Millionen Franken
• In Vorbereitung stehende Darlehen: 63, rund 3.3 Millionen Franken

Etwas mehr als die Hälfte der Anträge stammen aus der Gastronomie. Weitere Schwerpunkte bilden die Eventbranche, der Tourismus- und Freizeitbereich sowie der Detailhandel non-food.

Donnerstag, 25. März, 09:48 Uhr

In der neuen Legislatur soll Monika Knill Regierungspräsidentin sein

Monika Knill, SVP-Regierungsrätin.

Monika Knill, SVP-Regierungsrätin.

Bild: Andrea Stalder

(red) Regierungsrätin Monika Knill soll für das Amtsjahr 2021/22 Präsidentin des Regierungsrates werden. Das beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat als Wahlgremium. Monika Knill amtet derzeit als Vizepräsidentin. Im Weiteren schlägt der Regierungsrat dem Grossen Rat vor, Regierungsrätin Carmen Haag zur neuen Vizepräsidentin zu wählen. Das Amtsjahr 2021/22 beginnt am 1. Juni 2021 und endet am 31. Mai 2022. Die Wahlsitzung des Grossen Rates findet voraussichtlich am Mittwoch, 26. Mai 2021, statt.

Mittwoch, 24. März - 17:58 Uhr

Andreas Echsle zieht Kandidatur zurück

(red) Am kommenden Sonntag wird über die Nachfolge des Gemeinderats von Uesslingen-Buch bestimmt. Dies in einem zweiten Wahlgang, da keiner der drei Kandidaten bisher das absolute Mehr erreichte, um in die Fussstapfen von Sascha Schmid zu treten. Doch von diesen drei Kandidaten zieht nun einer seine Kandidatur zurück: Andreas Echsle.

Andreas Echsle tritt nicht mehr zum zweiten Wahlgang an.

Andreas Echsle tritt nicht mehr zum zweiten Wahlgang an.

Bild: PD

Der 57-Jährige hat sich angesichts der letzten Wahlergebnisse zu diesem Schritt entschieden. Er landete mit 80 Stimmen hinter seinen Mitstreitern Dominic Wägeli und Andreas Richiger. In der Stellungnahme zum Rückzug seiner Kandidatur schreibt Echsle: «Allen, welche mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben, danke ich recht herzlich.» Für die anstehende Wahl empfiehlt er den Wählerinnen und Wählern, ihre Stimme an den 55-jährigen Andreas Richiger abzugeben.

Im ersten Wahlgang lag Richiger mit 104 Stimmen hinter dem 28-jährigen Dominic Wägeli, dem nur 27 Stimmen zum Absoluten Mehr fehlten. Er ist Mitinhaber der BootUp GmbH, das sogenannte Smart-Homes realisiert. Sein halb so alter Konkurrent Wägeli arbeitet bei EWE Elektro AG in Hüttwilen. Beide Kandidaten würden mit ihrem Amt auch die Führung des Ressort Energieversorgung übernehmen.

Mittwoch, 24. März - 16:55 Uhr

Vandalismus auf dem Friedhof in Fischingen

Unbekannte haben in Fischingen auf dem Friedhof gewütet.

Unbekannte haben in Fischingen auf dem Friedhof gewütet.

Bild: PD

(red) Unbekannte haben kürzlich das WC bei der Leichenhalle in Dussnang verwüstet. Wie die Gemeinde Fischingen mitteilt, hat sie bei der Kantonspolizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Zuletzt sei nebst der WC-Verwüstung gar eine Verkehrstafel mit Betonsockel an der Haushaldenstrasse demontiert, zum Friedhof transportiert und dort bei den Gräbern abgelegt worden. «Die Gemeinde Fischingen ist nicht bereit, diese Verwüstungen und Sachbeschädigungen weiterhin zu akzeptieren und bittet die Bevölkerung um ihre Mithilfe», heisst es in der Mitteilung weiter. Personen, welche Beobachtungen zu den Vandalenakten gemacht haben, werden gebeten, sich bei Leiterin des Bestattungsamtes, Hedwig Schick (058 346 80 82 / kanzlei@fischingen.ch), zu melden.

Mittwoch, 24. März - 15:23 Uhr

Morgen Freitag heisst es «Ding Dong» in Amriswil und Hefenhofen

(man) Nachdem die «Thurgauer Zeitung» letzten Sommer über eine spezielle WG in Hefenhofen und über eine Wildnis in der Amriswiler Obermühle berichtete, ist nun auch das Schweizer Fernsehen auf die beiden speziellen Häuser aufmerksam geworden.

Im ehemaligen Restaurant zum Roten Öpfel in Hefenhofen haben fünf junge Männer eine WG gegründet.

Im ehemaligen Restaurant zum Roten Öpfel in Hefenhofen haben fünf junge Männer eine WG gegründet.

Bild: Andrea Stalder (11. Juli 2020)

Viola Tami, Moderatorin der Sendung «Ding Dong – Zeig mir dein Zuhause», ist ebenfalls in den Oberthurgau gefahren, um sowohl die fünf jungen Männer in der ehemaligen Beiz Zum Roten Öpfel wie auch Hugo Schmid und Hildegard Oswald in ihrem verwachsenen Paradies zu besuchen. Morgen Freitag, von 21 bis 21.50 Uhr, wird diese sechste und letzte Folge der dritten Staffel auf dem Kanal SRF1 ausgestrahlt.

Fotograf Hugo Schmid, der früher im Amriswiler Zentrum ein Fotogeschäft führte, lebt nun mit Hildegard Oswald in diesem mehr als zweihundertjährigen Haus und lässt es wuchern. Eine Heckenschere sehe er nicht gerne, meinte Schmid zu Moderatorin Viola Tami. Herausgekommen ist ein richtiger Urwald.

Hinweis
«Ding Dong – Zeig mir dein Zuhause» ist am Freitag, 26. März, von 21.00 bis 21.50 Uhr auf SRF1 zu sehen.

Hugo Schmid und Hildegard Oswald sitzen vor ihrem Haus in der Amriswiler Obermühle.

Hugo Schmid und Hildegard Oswald sitzen vor ihrem Haus in der Amriswiler Obermühle.

Bild: Reto Martin (3. August 2020)
Mittwoch, 24. März - 14:06 Uhr

1171 weitere Impfdosen sind verabreicht

(red) Gegenüber dem Vortag gibt es 50 neu bestätigte Fälle von Coronaerkrankungen. Mit sieben zusätzlichen Personen befinden sich derzeit 315 mit Covid-19 infizierte Personen in Isolation. Die Anzahl hospitalisierter Patienten hat sich gegenüber der Meldung vom Dienstag um eine Person verringert, auf noch deren 15.

Wie schon in der Vorwoche meldet der Kanton Todesopfer aus den Monaten Dezember 2020 und Januar 2021 nach. Gegenüber dem Vortag sind es zehn mehr. Bei den Impfungen geht es vorwärts. Demnach sind gegenüber dem Dienstag 1171 weitere Dosen verabreicht worden (+655 bei der 1. Dosis, +516 bei der 2. Dosis), wie der Kanton am Mittwoch mitteilt.

Mittwoch, 24. März - 12:45 Uhr

Fussgängerstreifen wird aufgehoben

An der Bankstrasse in Romanshorn wird ein provisorischer Fussgängerstreifen aufgehoben, Parkplätze der blauen Zone neu angeordnet und wie auch an der Hafenstrasse eine Tempo-Hemmschwelle installiert.

Die Bankstrasse in Romanshorn mit dem aufzuhebenden Fussgängerstreifen.

Die Bankstrasse in Romanshorn mit dem aufzuhebenden Fussgängerstreifen.

Bild: Stadt Romanshorn/Rolf Müller

Der provisorische Fussgängerstreifen stammt noch aus der Zeit der Bodan-Überbauung, als das Trottoir der einen Strassenseite aus Sicherheitsgründen gesperrt war. Er wird in Absprache mit dem kantonalen Tiefbauamt in den nächsten Wochen zurückgebaut. Gleichzeitig werden bahnhofseits längs des heutigen Streifenbeginns auf der aktuell noch gesperrten Fläche vier Parkplätze der blauen Zone eingerichtet.

Aufgehoben werden dafür ebenfalls vier Parkplätze der blauen Zone an der Bankstrasse etwas weiter in Fahrtrichtung Hafenstrasse auf Höhe der P+Rail-Parkplätze der SBB. Die Aufhebung soll deren Ausfahrtsbereich übersichtlicher und damit für Autofahrende, Fussgänger und Velofahrende sicherer machen.

Hemmschwellen gegen hohe Tempi
Zur Verdeutlichung der geltenden Tempolimite von 20 Stundenkilometern in der Begegnungszone am Bahnhof wird die Höchstgeschwindigkeit auf allen Zufahrtsstrassen auf dem Asphalt zudem weiss markiert. Und als weitere Massnahme zur Verkehrsberuhigung installiert die Stadt auf der Bankstrasse nahe des Bodans sowie auf der Hafenstrasse auf Höhe der Liegenschaft Nummer 58 je eine Tempo-Hemmschwelle.

Info: Visualisierung der Massnahmen im Bereich Bahnhofsplatz: www.romanshorn.ch/aktuell

Mittwoch, 24. März - 12:01 Uhr

Absage Auffahrtsrennen Diessenhofen

Das Organisationskomitee vom Rad Renn Club Diessenhofen sieht sich gezwungen das am 13. Mai geplante Auffahrtsrennen auch 2021 abzusagen. Die aktuellen Auflagen würden Rennen bis und mit Kategorie U19 zulassen. Eine Festwirtschaft und die Aktivitäten vor Ort bei der Lettenhalle von «schweiz.bewegt» sind jedoch nicht möglich. Die Situation mit dem Corona-Virus wird aktuell noch als zu unsicher eingeschätzt. Das Risiko die Rechnung mit einem Minus abschliessen zu müssen schreckt in diesem Jahr ab.

Da momentan nicht mit einem Hauptrennen (Kategorie Amateure und Masters) geplant werden kann, würden die Startgelder des grössten Starterfeldes wohl fehlen. Am Auffahrtsrennen waren immer viele Starterinnen und Starter aus Deutschland am Start. Eine Anreise und Teilnahme an den Nachwuchsrennen am 13. Mai 2021 scheint im Moment noch nicht möglich. Deshalb ist auch in den Nachwuchskategorien mit sehr wenig Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu rechnen.

Sehr gerne hätte der Rad Renn Club Diessenhofen vor allem dem Nachwuchs Perspektiven und eine Startmöglichkeit geboten. Alles scheint aber noch zu unsicher. Der RRC Diessenhofen hofft, dass sich die Situation auf den Sommer verbessert und wieder vermehrt Sportanlässe stattfinden können.

Mittwoch, 24. März - 10:47 Uhr

Mittelschwer durch ein Messer verletzt

Hier am Rehweg in Arbon kam es am Dienstagabend zur Gewalttat.

Hier am Rehweg in Arbon kam es am Dienstagabend zur Gewalttat.

Bild: Diego Müggler

(kapo) Kurz nach 18.30 Uhr kam es am Dienstag in einer Liegenschaft am Rehweg in Arbon zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wurde dabei ein 28-Jähriger durch ein Messer mittelschwer verletzt. Er musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Täter flüchtete vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte. Wenig später konnte der 30-jährige Schweizer am Wohnort durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.Der genaue Hergang der Auseinandersetzung ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Mittwoch, 24. März - 10:13 Uhr

Romanshorn hisst nautische Flaggen

Die Stadt Romanshorn ersetzt im April 2021 die zwanzig Jahre alte Beflaggung der Bahnhof- und Alleestrasse mit nautischen Fahnen. Pflanzkisten verschönern die Innenstadt auch diesen Sommer.

Passt zur Hafenstadt: Visualisierung der neuen maritimen Beflaggung in der Alleestrasse.

Passt zur Hafenstadt: Visualisierung der neuen maritimen Beflaggung in der Alleestrasse.

Bild: Stadt Romanshorn

Die einst durch die Romanshorner Ladengeschäfte «Rola» initiierte Beflaggung ist in einem teils desolaten Zustand: Sonnenlicht und Abgase haben ihr zugesetzt, der Stoff ist manchenorts zerschlissen und die Verfärbungen lassen sich durch Reinigung nicht mehr entfernen. Daher hat sich die Stadt Romanshorn entschlossen, sie auf den Frühling mit einer für eine Hafenstadt typischen Beflaggung zu ersetzen.

Stärkung der Identität als Hafenstadt
Die im Thurgau produzierten Fahnen werden an 26 Standorten in der Bahnhof- und Alleestrasse ausgehängt. Auf zweimal 13 Ketten mit je 10 Flaggen steht im nautischen Alphabet alternierend "Hafenstadt" und "Romanshorn" geschrieben. Informationsplakate erklären das ABC der Schifffahrt und laden zum Studium ein. Die kräftig kolorierte Beflaggung unterstreicht den maritimen Charakter der Hafenstadt.

Ein wichtiger Punkt bei der Beschaffung der seetypischen Beflaggung war die Qualität und Wertigkeit des Materials. Die Wahl fiel auf ein wetterfestes Polyestergewirke. "Die neuen Fahnen stärken unsere Identität als Hafenstadt und bringen lebendige Farben ins Zentrum", freut sich Stadtpräsident Roger Martin. Die neue Beflaggung wird durchgehend von anfangs April bis Ende September 2021 gehisst sein.

Innenstadt blüht wieder
2020 erfreuten in der Bahnhof- und Alleestrasse sowie auf dem Sternenplatz rund 300 blühende Pflanzkisten Einwohnende und Besuchende. Einkaufende rühmten bei den in der Pflege mitengagierten Detaillisten die Farbenpracht der mehrjährigen Stauden, Blumen und Gräser.

Aufgrund der grossen Beliebtheit wird die Aktion dieses Jahr von April bis September wiederholt. Stefan Krummenacher, Marketingverantwortlicher der Stadt, sagt: "Pünktlich auf den Frühlingstart verzaubern die blühenden Inseln die Innenstadt erneut. Zudem wurden die schwarzen, wiederverwendbaren Plastikkisten durch einen Romanshorner Schreiner mit Holz verkleidet, was zusätzlich freundlich wirkt."

Mittwoch, 24. März - 09:38 Uhr

Alkoholisiert am Steuer

(kapo) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte am Dienstagabend kurz vor 23 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Bürglen einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 40-jährigen Schweizer einen Wert von 0,4 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Dienstag, 23. März, 18:38 Uhr

Nächstes Nationenfest erst 2022

(red) Das Nationenfest in Romanshorn, das sich grosser Beliebtheit erfreut, muss wegen der unsicheren Planung durch die Coronapandemie abgesagt werden. Das teilen die Organisatoren auf ihrer Facebook-Seite mit: «Leider müssen wir auch das Fest 2021 absagen.» Jetzt hoffen die Veranstalter auf eine Durchführung 2022, um das Nationenfest wieder «normal» feiern zu können.

Dienstag, 23. März, 17:54 Uhr

OK will an Jubiläumsausgabe festhalten

(red) Überraschend kommt die Absage nicht, dennoch trifft sie sowohl den Motor- und Radsportverein (MRSV) Frauenfeld als auch die zahlreichen Motorsportbegeisterten, die jeweils am Ostermontag im Frauenfelder Schollenholz zusammenkommen. «Wir waren gut ­vorbereitet auf den Start in die Motocross-Schweizer-Meisterschaft 2021 auf einem attraktiven Parcours», heisst es seitens MRSV.

Start zu einem Rennen am letzten Ostermotocross im April 2019.

Start zu einem Rennen am letzten Ostermotocross im April 2019.

Bild: PD

Alle behördlichen Bewilligungen seien eingetroffen, allerdings mit dem Zusatz, dass der Anlass unter Berücksichtigung der gültigen Covid-19-Verordnung durchzuführen sei. Nach dem jüngsten Entscheid des Bundesrates jedoch sind alle Veranstaltungen bis mindestens Ende April untersagt. Alle jungen Motocrosser hätten sich gefreut, «endlich wieder ihren Sport betreiben zu dürfen». Das sei nun leider im Moment nicht möglich. MRSV-Präsidentin Andrea Läderach teilt mit:

Andrea Läderach, Präsidentin Motor- und Radsportverein (MRSV) Frauenfeld.

Andrea Läderach, Präsidentin Motor- und Radsportverein (MRSV) Frauenfeld.

Bild: PD
«Wir im OK sind uns jedoch einig, dass wir die Veranstaltung nachholen möchten.»

Dafür gibt es auch schon ein geplantes Datum, am Wochenende vom 26. bis 27. Juni 2021 soll das Motocross Frauenfeld mit sämtlichen geplanten Kategorien im Schollenholz stattfinden. Ob der MRSV Frauenfeld dann Zuschauer begrüssen kann, wisse im Moment niemand. Läderach ergänzt: «Wir hoffen jedoch, den treuen Fans eine weitere attraktive Veranstaltung bieten zu können.» Infos folgen zu gegebener Zeit.

Dienstag, 23. März, 16:30 Uhr

Dritte Amriswiler Jubilarin innert weniger Wochen

(man) Nach Elisabeth Studer am 2. März und Elisabeth Klötzli am 15. März durfte Stadtrat Erwin Tanner am vergangenen Samstag bereits zum dritten Mal in diesem Monat einer hundertjährigen Amriswilerin gratulieren und mit einem Blumenstrauss seine Aufwartung machen. Jubilarin am 20. März war diesmal Julia Kern, die im Alters- und Pflegezentrum Amriswil den rundesten aller Geburtstage feiern konnte. Auch dieses Medium gratuliert herzlich und wünscht den drei Damen alles Gute und beste Gesundheit im Jahr 2021.

Julia Kern nimmt Blumen und Gratulationen von Stadtrat Erwin Tanner entgegen.

Julia Kern nimmt Blumen und Gratulationen von Stadtrat Erwin Tanner entgegen.

Bild: PD
Dienstag, 23. März, 15:23 Uhr

Bei Raubversuch verletzt

(kapo/sko) Nach einem Raubversuch in der Nacht zum Dienstag in Steckborn sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 28-jähriger Mann gegen 0.30 Uhr zu Fuss auf dem Heimweg vom Bahnhof Steckborn zu seinem Wohnort, als er auf der Morgenstrasse von einem Velofahrer angesprochen wurde. Dieser forderte Bargeld und griff das Opfer unvermittelt mit einer Stichwaffe an. Der Täter flüchtete anschliessend ohne Beute.

Symbolbild eines Mannes mit grossem Messer.

Symbolbild eines Mannes mit grossem Messer.

Bild: Fotolia

Der 28-Jährige erlitt Stich- und Schnittverletzungen und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Täter trug eine schwarze Jacke und eine rote Baseballmütze. Er soll bereits vorgängig am Bahnhof Steckborn aufgefallen sein und Personen belästigt haben.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter 058 345 26 00 zu melden.

Dienstag, 23. März, 14:14 Uhr

Bis um 7 Uhr morgens an den Strassenrand

(red) Für die bevorstehende Altpapiersammlung in Gachnang vom Dienstag, 30. März, ist das Papier am Vorabend oder bis spätestens am Morgen der Papiersammlung bis um 7 Uhr an der Strasse oder bei einem Kehrichtsammelplatz zu deponieren. Das teilt die Gemeinde in ihrem Newsletter mit.

Altpapierbündel in der Hand.

Altpapierbündel in der Hand.

Bild: Manuela Jans-Koch
Dienstag, 23. März, 13:05 Uhr

Geschichte der Stadtkaserne wird sichtbar gemacht

(red) Seit den 1860er-Jahren prägt die Stadtkaserne sowohl das Leben und die Wirtschaft der Region als auch das Stadtbild von Frauenfeld. Mit dem Auszug des Militärs geht 2023 eine wichtige Ära zu Ende, und es beginnt eine wegweisende Epoche für den ganzen Kanton, wie einer Mitteilung des Frauenfelder Amtes für Kultur zu entnehmen ist. Dies soll mit einem besonderen Projekt gefeiert werden.

Die Stadtkaserne Frauenfeld, die bis 2023 von der Schweizer Armee freigespielt wird.

Die Stadtkaserne Frauenfeld, die bis 2023 von der Schweizer Armee freigespielt wird.

Bild: Donato Caspari
(12. Februar 2016)

Geplant sind eine Ausstellung und eine Publikation zur Stadtkaserne und den zugehörigen Aussenräumen sowie ihrer wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialhistorischen Zusammenhänge. Nebst einer Zusammenstellung von historischen Schriften, Fotos, Filmen, Plänen und Gegenständen soll eine Vielfalt von Themen bearbeitet werden. Das Amt für Kultur der Stadt Frauenfeld wird das Projekt zur Publikation über die Stadtkaserne leiten und dafür diverse Fachleute beiziehen. Ziel ist es, die weit über die Kantonsgrenze reichende Ausstrahlungskraft der Stadtkaserne festzuhalten. Darüber hinaus soll der Bevölkerung wie auch der Wirtschaft der Wert einer künftig öffentlichen zugänglichen Nutzung, wie sie im Projekt «Markt Thurgau» skizziert ist, aufgezeigt werden. Der Stadtrat unterstützt das Projekt ideell und finanziell, erwartet jedoch eine Co-Finanzierung von Dritten, heisst es weiter.

Dienstag, 23. März, 11:38 Uhr

757 weitere Impfdosen sind verabreicht

(sko) Die Fallzahlen im Kanton Thurgau bleiben stabil. Gegenüber dem Vortag gibt es 42 neu bestätigte Fälle von Coronaerkrankungen. Mit vier zusätzlichen Personen befinden sich derzeit 308 mit Covid-19 infizierte Personen in Isolation. Die Anzahl hospitalisierter Patienten hat sich gegenüber der Meldung vom Montag um zwei verringert, auf noch deren 16.

Wie schon in der Vorwoche meldet der Kanton Todesopfer aus den Monaten Dezember 2020 und Januar 2021 nach. Gegenüber dem Vortag sind es drei mehr. Bei den Impfungen geht es vorwärts. Demnach sind gegenüber dem Montag 757 weitere Dosen verabreicht worden (+577 bei der 1. Dosis, +180 bei der 2. Dosis), wie der Kanton am Dienstagvormittag mitteilt.

Aktueller Stand an Covid-19-Erkrankungen im Thurgau

Dienstag, 23. März, 10:23 Uhr

Für alle, die Freude an Musik, Tanz, Power, Showtime und Kreativität haben

(red) In vielen Kantonen erfreut er sich grosser Beliebtheit, darum lancierte das Sportamt auch im Kanton Thurgau eine Schulmeisterschaft in der Sportart Tanzen. Und dies mit grossem Erfolg, mehr als 20 Tanzgruppen haben sich für den Event angemeldet. Anders als geplant, findet der Anlass nicht vor Ort in Arbon, sondern über ein Streaming am Sonntagabend des 28. März statt.

Eine Showgruppe in Aktion bei den Dreharbeiten zum «Thurgauer School Dance Award».

Eine Showgruppe in Aktion bei den Dreharbeiten zum «Thurgauer School Dance Award».

Bild: PD

Der «School Dance Award» ist für alle, die Freude an Musik, Tanz, Power, Showtime und Kreativität haben. Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse bis zur Sekundarschule studieren während mehreren Wochen eine Choreographie ein. Bewertet werden die Tanzteams von einer Jury. Mitmachen ist das Wichtigste, schreibt das kantonale Sportamt in einer Mitteilung. Gewinnerinnen und Gewinner sind alle, die dabei sind. Hauptpreis ist ein unvergesslicher Auftritt auf einer Bühne, wie sie sonst nur Profis haben.

Das Sportamt setzt sich für einen fairen Tanzevent ein, der sich durch Spass, Begeisterung und Emotionen auszeichnet. Erfreut sind die Organisatoren vor allem über die vielen Anmeldungen. 335 Kinder und Jugendliche werden teilnehmen, davon 273 Mädchen und 62 Knaben. «Sie werden mit tänzerischen, kreativen Ideen brillieren und ihr Können unter Beweis stellen», sagt Projektleiter Hanu Fehr vom Sportamt.

Ursprünglich war der Tanz-Event mit viel Publikum im Seeparksaal Arbon geplant. Nun besuchte eine Filmcrew jede Schulklasse und filmte vor Ort deren Aufführung. Diese Filme werden anschliessend bei einem weiteren Drehtag der Jury präsentiert und alles zusammen zu einem zweistündigen Filmbeitrag zusammengeschnitten. Die Darbietungen und Siegerehrungen werden am Sonntagabend des 28. März ab 18.30 Uhr im Internet gestreamt.

Dienstag, 23. März, 09:41 Uhr

Magerwiesen, Wildsträucher und Krautsäume

(red) Annähernd 40 Prozent der heimischen Säugetier- und Vogelarten sind bedroht, bei Reptilien und Amphibien sind es sogar drei Viertel aller Arten. Und fast jede dritte einheimische Blütenpflanze steht auf der Liste der bedrohten Arten. Hauptursache für den Verlust dieser Artenvielfalt ist der dramatische Rückgang naturnaher Lebensräume, der unter anderem auf den hohen Siedlungsdruck, die zahlreichen «geputzten» Privatgärten mit robotergemähten Rasen und sterile gemeindeeigene Aussenräume und Grünflächen zurückzuführen ist.

Die Stadt Frauenfeld schliesst sich deshalb dem Projekt «Vorteil Naturnah» des Kantons an und leistet damit einen wertvollen Beitrag für mehr Artenvielfalt in der Stadt. Konkret werden dieses Jahr Magerwiesen eingesät, einheimische Wildsträucher gesetzt und Krautsäume gepflanzt. An verschiedenen Standorten in der Stadt werden Bauminseln begrünt und mit Trockensandsteinmauern ökologische Strukturen geschaffen. Der Zeughaus- und der Talbachkreisel werden naturnah umgestaltet und bepflanzt. Anstelle von konventionellen Rasenflächen werden an verschiedenen Standorten Blumenrasen oder Blumenwiesen eingesät. Ziel ist es, den öffentlichen Siedlungsraum naturnah zu gestalten und so lebendige, robuste, artenreiche und pflegeleichte Aussenräume zu schaffen.

Auch die Stadt Arbon ist Teil des kantonalen Biodiversitätsprojekts «Vorteil naturnah».

Auch die Stadt Arbon ist Teil des kantonalen Biodiversitätsprojekts «Vorteil naturnah».

Bild: Andrea Stalder (Arbon, 9.6.2020)
Dienstag, 23. März, 08:47 Uhr

Ausstellung «Thurgauer Köpfe» feiert Wiedereröffnung

(red) Wer an die Spitze will, muss aus der Masse herausstechen. Diese Tatsache zeigt die Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» im Alten Zeughaus Frauenfeld klar und deutlich, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Dienstagmorgen. Aufgrund der pandemiebedingt verkürzten Laufzeit im vergangenen Jahr startet die Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» des Historischen Museums Thurgau am Sonntag, 28. März, noch einmal durch – mit neuen sowie bewährten Angeboten im Gepäck. Der neuste Clou im Programm sind exklusive Ausstellungstalks mit prominenten Thurgauer Persönlichkeiten.

Die Ausstellung leitet durch die Zeitgeschichte der Häupter-Kürung im Thurgau – von der Kantonsgründung 1803 bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung leitet durch die Zeitgeschichte der Häupter-Kürung im Thurgau – von der Kantonsgründung 1803 bis in die Gegenwart.

Bild: PD/Meinrad Schade

Jeroen van Rooijen, Diana Gutjahr, Peter Stamm, Florian Rexer, Reto Scherrer und Andreas Schelling – was haben diese Persönlichkeiten gemeinsam? Sie alle sind im Thurgau verwurzelt und schweizweit bekannt. Jeweils am zweiten Samstag im Monat stellt sich eine oder einer von ihnen in der Ausstellung den Fragen des Museums. Wie sind sie zum Kopf geworden? Üben sie Macht und Einfluss aus? Ziehen sie im Hintergrund die Strippen, um etwas zu erreichen? Das Historische Museum Thurgau fühlt den Puls seiner prominenten Gäste und schält heraus, wie man im Thurgau zu Ruhm und Ehre gelangt.

Der erste Ausstellungstalk entfällt aufgrund der geltenden Massnahmen gegen Corona. Für die fünf weiteren besteht eine Anmeldepflicht über die Museumswebsite. Spezialangebote für Schulen sowie das gesamte Rahmenprogramm zur Ausstellung finden sich ebenfalls online unter: www.historisches-museum.tg.ch

Montag, 22. März, 17:47 Uhr

Romanshorn: Suche im Wald

Ein Polizeihund im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Polizeihund im Einsatz. (Symbolbild)

(Bild: Corinne Glanzmann)

(red) Am heutigen Montag fand im Romanshorner Wald eine grössere Suchaktion der Thurgauer Polizei statt, auch Hunde kamen zum Einsatz. Wonach die Polizei suchte, gibt sie nicht bekannt. Es handle sich aber weder um ein Tötungsdelikt, noch um eine Personensuche, sagt Polizeisprecher Michael Roth. Es bestehe auch keine Gefahrensituation.

Montag, 22. März, 17:00 Uhr

Bolligers bleiben auf der Kreuzlinger Seeburg, aber vermehrt im Hintergrund

Das Schloss Seeburg in Kreuzlingen.

Das Schloss Seeburg in Kreuzlingen.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Um weitere fünf Jahre verlängerte die Stadt Kreuzlingen den Pachtvertrag mit der Bolliger gastronomie gmbh für das Restaurant Schloss Seeburg. Gleichzeitig übernimmt der langjährige Küchenchef Marc Wöhrle neu die operative Geschäftsleitung, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Kreuzlingen.

Am 14. Februar 2016 schlossen Jacqueline und Matias Bolliger erstmalig den Pachtvertrag für das Restaurant Schloss Seeburg mit der Stadt Kreuzlingen ab. Der Vertrag lief anfangs 2021 aus und wurde nun um weitere fünf Jahre verlängert. Peter Bergsteiner, Liegenschaftsverwalter der Stadt Kreuzlingen, sagt:

«Bolligers haben in den vergangenen Jahren gezeigt, wieviel Potenzial dieses Juwel in unserer Stadt besitzt. Sie haben viel Leben in die alten Gemäuer gebracht und das Schloss Seeburg bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.»

Er freue sich sehr, dass man den Mietvertrag, insbesondere in dieser herausfordernden Zeit, verlängern konnte.

«Nach fünf Jahren in der Seeburg ist es Zeit für eine Veränderung. Wir werden uns weiteren Projekten widmen und die operative Leitung der Seeburg Küchenchef Marc Wöhrle übergeben. Wir haben volles Vertrauen in ihn und wissen, dass er das Restaurant Schloss Seeburg in unserem Sinne weiterführen und weiterentwickeln wird», erklärt Matias Bolliger.

Das Wirte-Ehepaar wird weiterhin in der Seeburg anwesend sein, «allerdings vermehrt im Hintergrund», sagt Jacqueline Bolliger. Über die neuen Projekte, die sie mit ihrem Mann im Visier, hat will sie noch nichts verraten. «Wir schauen optimistisch in die Zukunft und sind hochmotiviert, die Thurgauer Gastronomie weiterhin mitzuprägen.»

Montag, 22. März, 16:19 Uhr

Kreuzlingen hat jetzt einen Duftgarten

Über jede einzelne Pflanze können weitere Informationen abgerufen werden.

Über jede einzelne Pflanze können weitere Informationen abgerufen werden.

(Bild: PD)

(red) Zwischen Aussichtsturm und Minigolfanlage wird im Kreuzlinger Seeburgpark diese Woche ein neuer Themengarten eröffnet. Der Duft- und Winterblütengarten fordert die Sinne heraus: zusätzliche Informationen stehen über QR-Code jederzeit zur Verfügung.

Einige Pflanzen und Gehölze verströmen auch im Winter ihre Düfte. Beispielsweise die stachelblättrige Duftblüte aus der Familie der Ölbaumgewächse. Dieser Zierstrauch von 2 bis 8 Metern Höhe stammt aus dem zentralen und südlichen Japan und Taiwan. Sie besitzt einen intensiven, süssen Duft und wird oft als «selten Blühende, selten Gesehene» beschrieben.

Die Idee für den Duft- und Winterblütengarten hatte Daniel Appert, Leiter der Stadtgärtnerei. Er legte den Gartenweg mit 16 verschiedenen Duftpflanzen unweit des Aussichtsturms und der Minigolfanlage an. Jede einzelne Pflanze ist beschildert, mittels QR-Code können zusätzliche Informationen abgerufen werden.

Montag, 22. März, 15:21 Uhr

Komitee für sauberes Trinkwasser startet Kampagne

NDas Thurgauer Komitee für Sauberes Trinkwasser startet in Frauenfeld die Abstimmungskampagne: Nathalie Fäh, Simon Weilenmann, David Meister, Marco Rüegg

NDas Thurgauer Komitee für Sauberes Trinkwasser startet in Frauenfeld die Abstimmungskampagne: Nathalie Fäh, Simon Weilenmann, David Meister, Marco Rüegg

(Bild: PD)

(red) Die Volksinitiative für sauberes Trinkwasser kommt 13. Juni 2021 zur Abstimmung. Für GLP Kantonsrat Marco Rüegg und Nathalie Fäh, Co-Präsidentin der Jungen Grünliberalen, ist der heutige Weltwassertag ein perfekter Tag für den Kampagnenstart. Beim Sämannsbrunnen in Frauenfeld machen die Kampagnenleiter auf die Initiative aufmerksam. Mit dabei sind Simon Weilenmann, Kantonsrat der Grünen und Biobauer, sowie David Meister, Bio- und Demeter-Bauer. Beide leben seit Jahren vor, was die Initiative verlangt. Für den Frauenfelder Arzt Darius Gilani ist dringender Handlungsbedarf angezeigt, um Antibiotika resistenten Bakterien und Pestizidrückständen im Trinkwasser entgegenzuwirken. «Die liberale Initiative will nichts verbieten, aber die Direktzahlungen für die Landwirtschaft in eine nachhaltige Richtung lenken», sagt Kantonsrat Rüegg.

Montag, 22. März, 14:08 Uhr

Kantonspolizei war «jederzeit voll einsatzfähig»

Die Corona-Pandemie habe nicht nur die Statistiken beeinflusst, auch polizeiintern habe Covid-19 das Jahr geprägt, heisst es in der Mitteilung zur Jahresbilanz der Kantonspolizei Thurgau. Für Kommandant Jürg Zingg waren verschiedene Herausforderungen zentral: Die Kantonspolizei musste nie gravierende Ausfallzahlen verkraften und sei «jederzeit voll einsatzfähig» gewesen.

Jürg ZinggKommandantKantonspolizei Thurgau

Jürg Zingg
Kommandant
Kantonspolizei Thurgau

(Bild: Reto Martin)

Angesichts der Negativschlagzeilen wegen Corona bestehe die Gefahr, dass das Positive des Polizeijahres 2020 in den Hintergrund gedrängt werde. Aus Sicht der Kapo gab es ein solches «Top-Ereignis, ein absolutes Highlight», sagt Zingg: Mit grosser Mehrheit hat der Grosse Rat im Mai die Erhöhung des Korpsbestands um 91 auf 475 Polizisten gutgeheissen. Nur schon, dass die Politik die Notwendigkeit der Aufstockung anerkannt habe, sei ein grosser Erfolg. Besonders gefreut habe Zingg, dass die Anträge aus dem Polizeibericht vom Regierungsrat und dann vom Grossen Rat praktisch 1:1 übernommen wurden:

«Das zeigt, dass wir sehr gute Arbeit geleistet haben.»

Ungeachtet von Corona sei es gelungen, erste Bausteine der Reorganisation umzusetzen. Zingg erwähnt das sogenannte Schwerpunktelement, eine 2020 etablierte Unterstützungsformation aus Einsatzkräften der Uniformpolizei, die im Ereignisfall rasch verfügbar und flexibel einsetzbar ist. Weitere Ausbauschritte der Basisversorgung wie mehr Patrouillenfahrzeuge in Spitzenzeiten würden mit der Korpsaufstockung möglich. Allerdings sei nicht alles der Präsenz auf den Strassen unterzuordnen, sagt Zingg:

«Mir ist auch wichtig, die bürgernahe Polizei in den Städten und Gemeinden zu stärken, mit einer ansprechbaren Polizei, die sich in den Quartieren mit Fusspatrouillen zeigt.»
Montag, 22. März, 14:04 Uhr

Velo-Unfall in Matzingen - Polizei sucht Zeugen

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Velos wurde am Freitagmittag in Matzingen eine Person verletzt. Gegen 13.30 Uhr war ein 62-Jähriger mit dem E-Bike auf dem Rad- und Fussweg der St.Gallerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Vor der Kläranlage bog eine unbekannte Velofahrerin aus einer Nebenstrasse auf den Radweg ein, wobei es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Durch die Kollision stürzten beide Fahrzeuglenkenden, wobei der Mann leicht verletzt wurde.

Die Velofahrerin fuhr nach dem Unfall in unbekannte Richtung weiter. Die Frau wird zwischen 30 bis 40 Jahre alt und zirka 160 bis 165 cm gross beschrieben. Sie hatte dunkle Haare und sprach Schweizerdeutsch.

Die Velofahrerin sowie Personen die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Aadorf unter 058 345 22 70 zu melden.

Montag, 22. März, 11:11 Uhr

Fast 100 neue Fälle übers Wochenende

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Montag 97 neue Coronafälle übers Wochenende. Aktuell sind es damit 15'773 seit Beginn der Pandemie. In Spitalpflege befinden sich nach wie vor 18 Personen, drei davon auf einer Intensivstation.

Fünf weitere Todesfälle wurden am Montag gemeldet, allerdings seien drei davon Nachmeldungen von Dezember 2020 und Februar 2021.

Seit Freitag wurden im Thurgau 1421 Dosen verimpft, davon 1056 als erste Dosis und 365 als zweite Dosis. Insgesamt wurden somit mittlerweile 38'079 Dosen verimpft, 23'299 Personen haben eine erste Dosis erhalten, 14'780 Personen bereits die zweite.

Montag, 22. März 10:36 Uhr

Wegen Corona: weniger Verkehr und weniger Unfälle

Die Verkehrsunfall-Statistik 2020.

Die Verkehrsunfall-Statistik 2020.

(Bild: PD)

(kapo) Weil die Mobilität der Bevölkerung wegen der Corona-Pandemie abgenommen hat, ging das Verkehrsaufkommen zurück. Dies habe sich auf das Unfallgeschehen ausgewirkt, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in ihrer Verkehrsunfall-Statistik 2020.

2020 wurden im Thurgau 1053 Verkehrsunfälle polizeilich bearbeitet, das ist gegenüber 2019 (1183) ein Rückgang um 11 Prozent. Während die Zahl der Unfälle mit Sachschaden (515) um 20 Prozent abgenommen hat, blieb die Zahl der Unfälle mit getöteten oder verletzten Personen konstant (539).

Auf Thurgauer Strassen mussten vergangenes Jahr sechs Todesopfer registriert werden. Dies ist nach 2019 (fünf Todesopfer) die zweitniedrigste Zahl seit dem Beginn der Erfassung in den 70er-Jahren. Die Zahl der Schwerverletzten sank von 174 auf 141 Personen, die der Leichtverletzten stieg von 474 auf 479 Personen. Bei jedem achten Verkehrsunfall war Alkoholeinfluss die zentrale Unfallursache. Bei 102 Unfällen war nicht angepasste Geschwindigkeit die zentrale Ursache.

Die Tendenz rückläufiger Unfall- und Opferzahlen setzte sich somit fort, bei immer mehr im Thurgau eingelösten Fahrzeugen. Der langjährige Trend, der 2020 durch den «Sonderfaktor Corona» verstärkt wurde, ist auf koordinierte Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zurückzuführen.

Die Verkehrsunfall-Statistik 2020 des Kantons Thurgau gibt es hier zum Download.

Montag, 22. März, 10:21 Uhr

Zehn Prozent weniger Straftaten im Corona-Jahr

Kriminalitätsstatistik 2020.

(kapo) Die Zahl der Straftaten im Kanton Thurgau hat im Jahr 2020 um fast 10 Prozent abgenommen. Die Entwicklung steht in Zusammenhang mit der gesunkenen Mobilität infolge der Corona-Pandemie, wie die Kantonspolizei Thurgau in ihrer Mitteilung zur Kriminalitätsstatistik 2020 schreibt.

Die Zahl der Straftaten hat im vergangenen Jahr deutlich abgenommen: Gemäss Polizeilicher Kriminalstatistik 2020 wurden im Thurgau 8527 Straftaten registriert, das ist gegenüber 2019 eine Abnahme um 892 Delikte oder 9,5 Prozent. Gestiegen ist die Aufklärungsquote: 43,3 Prozent aller Delikte wurden aufgeklärt, im Jahr zuvor waren es 41,6 Prozent.

Bei den Gewaltstraftaten wurden im vergangenen Jahr 994 Delikte registriert, eine Zunahme um 2 Prozent. Die schwere Gewalt nahm um 10 Prozent zu; dabei konnten alle drei vollendeten und alle vier versuchten Tötungsdelikte aufgeklärt werden. Angestiegen ist auch die Zahl der schweren Körperverletzungen, von 12 auf 16 Delikte. Um 8 Prozent zugenommen hat mit 214 (2019: 199) die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Integrität. Die Zahl der Vergewaltigungen ging von 15 auf 9 zurück.

Beim Diebstahl gab es insgesamt 1983 Delikte, 15 Prozent weniger als 2019. Dabei sank die Zahl der Einbrüche um markante 24 Prozent auf den historischen Tiefststand von 487 Delikten; 2013 waren es noch 1164 Fälle gewesen. Die Zahlen beim Einbruch- und Einschleichdiebstahl sind zwar schon seit einigen Jahren rückläufig, doch 2020 dürfte die Corona-Pandemie diese Entwicklung noch verstärkt haben. Zum einen blieb die Bevölkerung wegen Covid-19 mehr zu Hause, wodurch potenzielle Einbrecher abgeschreckt wurden. Zum anderen haben die weniger durchlässigen oder geschlossenen Grenzen spezialisierten Tätergruppen die Einreise erschwert.

Die Kriminalstatistik des Kantons Thurgau gibt es hier zum Download.

Montag, 22. März, 9:52 Uhr

Mit 2,8 Promille unterwegs in Kreuzlingen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagmittag in Kreuzlingen eine stark alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.

Die Atemalkoholprobe ergab ca. 2,8 Promille.

Die Atemalkoholprobe ergab ca. 2,8 Promille.

(Bild: Severin Bigler)

Eine aufmerksame Automobilistin meldete der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise einer Autofahrerin. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte die Lenkerin kurz vor 12.30 Uhr an der Bernrainstrasse kontrollieren. Weil die Atemalkoholprobe bei der 54-jährigen Schweizerin einen Wert von 1,40 mg/l (ca. 2,8 Promille) ergab, wurde ihr der Führerausweis aberkannt.