THURGAU-TICKER
Meldungen vom 1. Januar bis 10. Januar 2021

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Sonntag, 10. Januar, 15:29 Uhr

Brand eines Lieferwagens in Wuppenau

(kapo/Y.B.) Beim Brand eines Lieferwagens in Wuppenau entstand am Samstagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau ging kurz vor 18 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über ein brennendes Fahrzeug auf dem Parkplatz Holzagger an der Konstanzerstrasse ein.

Der Lieferwagen stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.

Der Lieferwagen stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.

Bild: PD

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Lieferwagen bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr Wil war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand. Am Lieferwagen entstand Totalschaden. Die genaue Brandursache wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Sonntag, 10. Januar, 11:22 Uhr

Nach Einbruch in Einfamilienhaus: Langfinger in Winden verhaftet

(kapo/mlb) Ein aufmerksamer Anwohner beobachtete am Freitagabend kurz nach 17.30 Uhr einen Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Alten Poststrasse in Winden und verständigte die kantonale Notrufzentrale. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren schnell vor Ort und konnten den Täter kurz nach dem Verlassen des Tatortes verhaften.

Ein Langfinger verschaffte sich am Freitagabend Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Winden.

Ein Langfinger verschaffte sich am Freitagabend Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Winden.

Symbolbild: Michael Freisager

Beim 27-jährigen Algerier konnte Deliktsgut sichergestellt werden, wie die Kantonspolizei Thurgau in ihrer Medienmitteilung schreibt. Der Delinquent wurde inhaftiert, die Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.

Samstag, 9. Januar, 13:25 Uhr

Autobrand auf Rastplatz bei Wängi

(kapo/mlb) Ein 31-jähriger Autofahrer war kurz vor 7 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er im Rückspiegel Funken und hielt auf dem Rastplatz Hexentobel Süd an. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum des Autos bereits in Vollbrand, wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung schreibt.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Auto bereits in Flammen.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Auto bereits in Flammen.

Bild: PD

Die Feuerwehr Münchwilen war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand, am Auto entstand Totalschaden. Die genaue Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Freitag, 8. Januar, 18:39 Uhr

Reproduktionszahl im Thurgau nähert sich wieder 1 an

(seb.) Die Reproduktionszahl im Kanton Thurgau ist wieder näher bei 1. Sie beträgt für den 25. Dezember 0,95. Diesen Wert haben Forscher der ETH am Freitagabend aktualisiert und auf ihrer Plattform veröffentlicht. Zuletzt war der R-Wert im Thurgau rückläufig. Am 19. Dezember lag er unter 0,8.

Die Entwicklung des R-Werts.

Die Entwicklung des R-Werts.

Diese Zahl ist ein wichtiger Indikator im Kampf gegen das Coronavirus. Liegt der R-Wert über 1, verbreitet sich das Virus schnell: Ein Wert von 1 bedeutet, dass eine infizierte Person im Durchschnitt eine weitere ansteckt. Ist die Zahl kleiner als 1, nimmt die Gesamtheit aller angesteckten Personen ab.

Die Wissenschafter der ETH Zürich berechnen den R-Wert für die Schweiz, aber auch für die einzelnen Kantone. Dazu füttern sie ihr Modell mit verschiedenen Daten. Letztlich bleibt der R-Wert allerdings eine Schätzung, da viele Infektionen gar nicht erkannt werden. Der neuste Wert bildet auf Kantonsebene jeweils das Infektionsgeschehen von vor 14 bis 17 Tagen ab. Grund dafür ist laut ETH Zürich das Zeitintervall zwischen Ansteckung und positivem Testergebnis.

Auch den R-Wert für die Schweiz haben die Wissenschafter am Freitag aktualisiert, er liegt für den 29. Dezember bei 1,04. Für das ganze Land ist eine aktuellere Schätzung möglich. Der R-Wert für die Schweiz bildet das Infektionsgeschehen von vor zehn Tagen ab.

Freitag, 8. Januar, 16:19 Uhr

Post schliesst – kein Beitrag mehr ans Halbtax

(red) Die Poststelle Scherzingen schliesst voraussichtlich per Ende Januar 2021. Damit verbunden sei auch die Schliessung des Bahnschalters, teilt die Gemeinde Münsterlingen mit. Einwohnerinnen und Einwohner erhielten beim Kauf eines Halbtax- oder Generalabonnements beim Schalter in Scherzingen einen Beitrag, dies um die Poststelle zu stärken. Mit der Schliessung der Poststelle Scherzingen entfällt dieser Beitrag.

Freitag, 8. Januar, 15:07 Uhr

Skilift Oberwangen eröffnet die Saison mit Nachtskifahren

Der Skilift in Oberwangen.

Der Skilift in Oberwangen.

(Bild: Andrea Stalder - 25.1.2019)

(red) Der Skilift Oberwangen teilt auf Facebook mit, dass am Freitag die Saison beginnt. Und zwar mit einem Nachtskifahren. Man verweist auf das aktuelle Schutzkonzept.

Freitag, 8. Januar, 14:15 Uhr

Der Kreuzlinger Gartentag soll im Mai stattfinden

Der Gartentag verwandelt den Boulevard in eine grüne Oase.

Der Gartentag verwandelt den Boulevard in eine grüne Oase.

(Bild: PD)

(red) Der beliebte Kreuzlinger Gartentag musste nun bereits zwei Jahre in Folge abgesagt werden. Nun geht das OK voller Motivation an die Organisation des Gartentags 2021, wie die Stadt Kreuzlingen mitteilt. Interessierte Aussteller können sich bis Ende Januar 2021 noch anmelden.

«Jetzt aber!», sagt sich das OK des Kreuzlinger Gartentags und plant auf Samstag, 8. Mai 2021 die nächste Durchführung des grünen Anlasses auf dem Boulevard. Als Verschiebedatum ist der 29. Mai 2021 vorgesehen.

Unter dem Motto «Blüten, Farben und Düfte» verwandelt sich der Kreuzlinger Boulevard am 8. Mai in eine herrlich grüne Oase. Wer als Ausstellerin oder Aussteller dabei sein möchte, kann sich bis Ende Januar 2021 noch anmelden. Das Anmeldeformular kann per Email unter gartentag@kreuzlingen.ch oder Tel. 071 677 62 10 bezogen werden.

Freitag, 8. Januar, 11:52 Uhr

20 Covid-Patienten weniger in Thurgauer Spitälern

(ubr) Der Kanton Thurgau meldet am Freitag 139 neue bestätigte Corona-Fälle. Fünf Personen sind seit dem Vortag verstorben. Die Zahl der Hospitalisationen ging um 20 Personen zurück und beläuft sich neu auf 66. Weiterhin befinden sich 14 Patienten auf einer Intensivstation.

Freitag, 8. Januar, 9:50 Uhr

Rekordzahl an Stellensuchenden im Thurgau

(red) Der Kanton Thurgau verzeichnete noch nie so viele Stellensuchende wie gegenwärtig. Dies teilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit mit. Am 31. Dezember 2020 waren auf den drei Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen (RAV) in Frauenfeld, Kreuzlingen und Amriswil 7'878 Personen gemeldet, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind. Davon seien 4'290 Männer und Frauen als arbeitslos registriert. Gegenwärtig gestalte sich die Suche und die Vermittlung für einen neuen Arbeitsplatz schwierig, denn seit Ende Oktober gebet es hauptsächlich coronabedingt deutlich weniger offene Stellen.

Die Dezember-Statistik des Amtes für Wirtschaft und Arbeit präsentiert den Arbeitsmarkt im Thurgau im Detail und verdeutlicht die alarmierenden Zahlen bei den stellensuchenden Personen. Daniel Wessner, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA), weist auf den starken Anstieg von März bis Mai hin und den kontinuierlichen Anstieg der Stellensuchenden seit Oktober.

Daniel WessnerAmt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau

Daniel Wessner
Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau

(Bild: Reto Martin)
«Die Corona-Krise ist damit endgültig auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Wir haben zurzeit über 30 Prozent mehr Stellensuchende als im Vorjahr. Die Quote der Stellensuchenden liegt aktuell bei 5,1 Prozent.»

Vor einem Jahr vermeldeten die RAV-Zentren 6'006 Stellensuchende, also 1'872 Personen weniger. Erwartungsgemäss stieg im Dezember auch die Arbeitslosenquote im Kanton Thurgau erneut an. Per Ende Jahr betrug diese 2,8 Prozent; das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als Ende November 2020 mit 2,5 Prozent. Die Arbeitslosenzahl erhöhte sich innert Monatsfrist von 3'944 auf aktuell 4'290 (+346).

AWA-Amtsleiter Daniel Wessner geht nicht davon aus, dass sich die Lage in den nächsten Wochen beruhigt. Verhalten optimistisch meint er: «Normalerweise erholt sich der Arbeitsmarkt jeweils in den Sommermonaten. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch im 2021 so sein wird.»

Donnerstag, 7. Januar, 17:08 Uhr

Wechsel in der Geschäftsführung des Think Tank Thurgau

Simone Strauf ist neue Geschäftsführerin des Think Tank Thurgau.

Simone Strauf ist neue Geschäftsführerin des Think Tank Thurgau.

Bild: PD

(red) Simone Strauf übernimmt die Geschäftsführung des TTT neben ihrer Tätigkeit an der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH, für die sie die IBH-Labs und das Projekt DenkRaumBodensee betreut. Sie ist seit 2013 für die IBH tätig und verfügt über umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Regionalentwicklung und der Hochschulzusammenarbeit. Sie war 16 Jahre als Projektleiterin am Institut für Systemisches Management und Public Governance IMP-HSG der Universität St.Gallen im Forschungszentrum Regional Science beschäftigt. Hier leitete sie zahlreiche Projekte, bei denen die Wechselwirkungen zwischen u.a. Hochschulen, Kultur- oder Gesundheitseinrichtungen und ihren Standortregionen im Fokus standen.

Donnerstag, 7. Januar, 15:52 Uhr

Der Gropp trotzt den Viren

Grosser Groppenfasnachtsumzug in Ermatingen vor drei Jahren. Das gibt es in diesem Jahr leider nicht.

Grosser Groppenfasnachtsumzug in Ermatingen vor drei Jahren. Das gibt es in diesem Jahr leider nicht.

Bild: Reto Martin (Ermatingen, 11. März 2018)

(red) Wegen der zur Zeit schwierigen Lage an der Virenfront verzichte man dieses Jahr schweren Herzens auf die Durchführung der traditionellen Anlässe wie Familien- und Kinderumzug, Saalanlässe, Rathausbefreiung, Beizen- und Jugendfasnacht, schreibt das Ermatinger Groppenkomitee. «Wir werden aber am Groppenfasnachtswochenende vom 13./14. März 2021 das Geschehen in unserem Dorf unter dem Motto ‹Der Gropp trotzt den Viren› mit einer garantiert virenfreien Groppenaktion aus humoristischer Sicht darstellen», heisst es in der Mitteilung. Weitere Informationen würden folgen.

Donnerstag, 7. Januar, 14:38 Uhr

Amriswilerin feiert ein Jahrhundert

Stadtrat Erwin Tanner überreicht Anna Hofstetter Blumen zum runden Geburtstag.

Stadtrat Erwin Tanner überreicht Anna Hofstetter Blumen zum runden Geburtstag.

Bild: PD

(red) Mit ihrem stolzen Alter von 100 Jahren gehört Anna Hofstetter, geborene Ulrich, zu den ältesten Amriswilerinnen und Amriswilern. Auch wenn die Seniorin im Alters- und Pflegeheim Schloss Eppishausen in Erlen lebt. Zu ihrem 100. Geburtstag am 29. Dezember 2020 überbrachte ihr Stadtrat Erwin Tanner im Namen der Stadt Amriswil die besten Glückwünsche. Auch die Thurgauer Zeitung sagt «Happy Birthday, Anna Hofstetter!»

Donnerstag, 7. Januar, 12:20 Uhr

Bischofszell trifft Vereinbarung mit Pro Senectute

Die Stadt Bischofszell unterstützt künftig die Alltagshilfe der Pro Senectute.

Die Stadt Bischofszell unterstützt künftig die Alltagshilfe der Pro Senectute.

Bild: Manuel Nagel

(red) Der Stadtrat hat eine Leistungsvereinbarung mit der Stiftung Pro Senectute Thurgau für Alltagshilfen im und ums Haus genehmigt. Mit dieser Vereinbarung beteiligt sich die Stadt Bischofszell mit einem Betrag von acht Franken pro geleisteter Einsatzstunde. Davon fliesst die Hälfte an die Institution selber, die andere Hälfte kommt den betroffenen Bischofszeller Seniorinnen und Senioren als Tarifreduktion zugute.

Pro Senectute Thurgau möchte erreichen, dass ältere Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes, eigenstän­diges Leben in ihrer gewohnten Umgebung führen können. Die Alltagshilfe von Pro Senectute konkurrenziert die Haushaltshilfe der Spitex nicht, weil diese in der Regel an eine Pflegeleistung gebunden ist.

Donnerstag, 7. Januar, 10:55 Uhr

Anlaufstelle für Probleme mit Behördensprache wird weitergeführt

Alt-Oberrichterin Elisabeth Thürer bietet die Beratungsstelle für Behördensprache an.

Alt-Oberrichterin Elisabeth Thürer bietet die Beratungsstelle für Behördensprache an.

Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 20. Juli 2020)

Nach einer dreimonatigen Versuchsphase überführt die Stadt Frauenfeld die Anlaufstelle für Probleme mit Behördensprache in den Regelbetrieb. Elisabeth Thürer, ehemalige Thurgauer Oberrichterin und Frauenfelder Gemeinderätin, berät bis auf weiteres jeden Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr Personen, die Korrespondenz von einer Behörde erhalten haben, die sie nicht verstehen. Zusammen mit den Betroffenen sieht sie sich die Sachverhalte an und übersetzt die Inhalte in eine verständliche Sprache. Gleichzeitig gibt sie den Hilfesuchenden Ratschläge zum weiteren Vorgehen – allerdings nicht im Sinne einer eigentlichen Rechtsberatungsstelle.

Das Angebot ist kostenlos und steht allen offen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Beratungsgespräche finden im Kufsteinzimmer im Rathaus Frauenfeld statt. «Die Anlaufstelle für Probleme mit Behördensprache ist eine wertvolle Dienstleistung und wir danken Elisabeth Thürer für ihr ehrenamtliches Engagement», betont Stadtpräsident Anders Stokholm. Die ersten drei Monate hätten gezeigt, dass dieses einzigartige Angebot sehr geschätzt werde und einem Bedürfnis entspreche. So konnten bisher rund 30 Personen in schwierigen persönlichen Situationen unterstützt und beraten werden.

Donnerstag, 7. Januar, 09:07 Uhr

Badi-Vorverkauf nur im Stadthaus

Bis man solche Sprünge ins Amriswiler Schwimmbecken machen kann, wird es noch eine Weile gehen.

Bis man solche Sprünge ins Amriswiler Schwimmbecken machen kann, wird es noch eine Weile gehen.

Bild: Donato Caspari (Amriswil, 19. Juni 2017)

(man) Die Amriswiler Schwimmbadsaison 2021 startet voraussichtlich am Sonntag, 9. Mai, sofern es die aktuelle Lage um Corona zulässt. Saisonabos können aber bereits ab kommendem Montag, 11. Januar, zu einem reduzierten Preis bezogen werden. Der Vorverkaufspreis für Erwachsene beträgt 60 Franken. Für Lehrlinge und Studenten sind es 40 Franken, für Kinder 30 Franken. Neu findet der Vorverkauf ausschliesslich beim Infoschalter im Stadthaus statt. Der Vorverkauf dauert bis Freitag, 30. April. Saisonabos können zwar auch nach Saisonstart am 9. Mai an der Schwimmbadkasse bezogen werden, jedoch zum normalen Tarif.

Mittwoch, 6. Januar, 17:41 Uhr

Wängi, Münchwilen, Egnach, Berlingen und Berg

(sko) Während dieser Woche wird jeden Abend, ab 18.15 Uhr auf SRF1, eine Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» aus dem Kanton Thurgau ausgestrahlt. Dabei gehen fünf Personen auf eine Tour durch ihre Region, wobei jeder seinen Heimatort von einer persönlichen Seite präsentiert.

Die fünf Gemeinden aus dem Thurgau, die diese Woche im SRF vorkommen.

Die fünf Gemeinden aus dem Thurgau, die diese Woche im SRF vorkommen.

Bild: Printscreen

Den Anfang im Thurgau machte am Montagabend die Gemeinde Wängi, als der pensionierte Lehrer und Schulleiter Hermann Stamm seinen Gästen mit Freude die von ihm mitentwickelte Kirchenorgel präsentierte. Am Dienstagabend folgte Erich Stör, der in Münchwilen während 32 Jahren eine eigene Schreinerei führte. Die beiden bisher ausgestrahlten Sendungen gibt’s hier zum Nachsehen.

Am Mittwochabend, ab 18.15 Uhr, geht der Gastauftritt im Thurgau weiter, mit einem Besuch beim gelernten Koch und Hobbyfischer Guido Knup in Egnach. Am Donnerstag folgt der Auftritt von Joachim Bauer aus Berlingen, der die Gäste auf die Spuren des berühmten Malers Adolf Dietrich mitnimmt.

Und am Freitag endet die Tour durch den Thurgau in Berg, wo die amtierende Apfelkönigin Larissa Aeberli ebenfalls mit dabei ist. Das hat sie bereits in den sozialen Medien verkündet. «Am Freitag durfte ich auch mit dabei sein. Seid also gespannt, was alles passieren wird», schreibt sie zu einem Foto.

In Berg werden die Gäste ins Geheimnis des Mostens eingeführt. Zudem geht es in den Wald auf die Jagd.

Mittwoch, 6. Januar, 16:32 Uhr

Neues Schliesssystem für Frauenfelder Velostation

(red) Rund ein halbes Jahr lang war die Velostation am Bahnhof Frauenfeld frei zugänglich, weil das alte Schliesssystem viele Mängel aufwies. Aufgrund von Vandalismus und zur Sicherheit der Nutzenden wird derzeit ein neues Schliesssystem installiert. Ab kommendem Montag, 11. Januar, ist der Zutritt zur Velostation nur noch mit einem gültigen Billett und gegen ein Entgelt möglich.

Die Velostation in der P&R-Halle am Bahnhof Frauenfeld.

Die Velostation in der P&R-Halle am Bahnhof Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari

Auf beiden Seiten der Velostation sind dazu Münzautomaten montiert worden. Der Eintritt zur Velostation kostet einen Franken. Es ist auch möglich Abonnemente zu kaufen, die pro Monat 10 Franken oder pro Jahr 60 Franken kosten. Unter https://velostation.frauenfeld.ch ist ab Montag ein Webshop zu finden, in dem Abonnemente online bezogen werden können. Zusätzlich werden diese am Schalter von Regio Frauenfeld Tourismus am Bahnhof verkauft, wie einer Mitteilung der Stadt Frauenfeld vom Mittwochnachmittag zu entnehmen ist.

Die Redaktion empfiehlt
Mittwoch, 6. Januar, 15:34 Uhr

Unterstützende Hände für den Impfprozess

(red) Der Kanton Thurgau hat am Dienstag mit den Impfungen in Alters- und Pflegezentren durch mobile Impfequipen begonnen. Am Mittwoch, 6. Januar, hat das kantonale Amt für Gesundheit die Ärztinnen und Ärzte des Kantons aufgerufen, die Impfkampagne gegen das Coronavirus mit Fachpersonal zu unterstützen. Gesucht werden zusätzliche Ärzte und weiteres medizinisches Fachpersonal, die beim Impfprozess helfen.

Die Aufbereitung des Impfstoffes und seine Verabreichung seien personalintensiv: Für eine Impfung brauche es eine Ärztin oder einen Arzt, eine Pharmaassistentin für die Impfstoff-Rekonstitution, eine bis zwei medizinische Fachpersonen für die Impfung selbst sowie eine Person für die administrative Erfassung. Das heisst es in einer Mitteilung des Fachstabs Pandemie. Für die Koordination des Personaleinsatzes arbeitet das Amt für Gesundheit mit einem externen Anbieter zusammen. Interessierte Fachpersonen sind gebeten, sich auf www.careanesth.com/impfen/tg anzumelden.

Ein Wegweiser zum Coronatest beim Kantonsspital Frauenfeld.

Ein Wegweiser zum Coronatest beim Kantonsspital Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari

Das erste stationäre Impfzentrum des Kantons in Frauenfeld werde voraussichtlich am Dienstag, 12. Januar, seinen Betrieb aufnehmen. Es können allerdings noch keine Termine für die Impfung im Impfzentrum reserviert werden, da die vom Bundesamt für Gesundheit bereitgestellte Informatiklösung letzte Tests durchlaufen muss. Der Fachstab Pandemie sollte über die Aufschaltung der Reservationsplattform in den nächsten Tagen informieren können.

Weitere Informationen zum Impfen gegen Covid-19 sind auf der Homepage des Amtes für Gesundheit www.gesundheit.tg.ch sowie im Fachdossier Corona unter www.tg.ch/coronavirus aufgeschaltet.

Mittwoch, 6. Januar, 14:25 Uhr

Unfälle auf schneebedeckten Strassen

(kapo/sko) Die winterlichen Strassenverhältnisse haben im Kanton Thurgau am Mittwochvormittag zu mehreren Verkehrsunfällen geführt. Zwei Personen wurden verletzt.

Der grösste Teil der 15 gemeldeten Verkehrsunfälle ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr zwischen 7 und 8 Uhr. Nach einer Kollision in Sitterdorf musste der Rettungsdienst einen 38-jährigen Mann und ein 11-jähriges Kind ins Spital bringen, bei den restlichen Unfällen entstand Sachschaden.

Die Auswirkungen nach dem Verkehrsunfall in Sitterdorf sind am Fahrzeug zu sehen.

Die Auswirkungen nach dem Verkehrsunfall in Sitterdorf sind am Fahrzeug zu sehen.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht auf winterlichen Strassen. Grundsätzlich müssen längere Fahrzeiten eingerechnet werden, brüskes Beschleunigen und Bremsen ist gefährlich. Man sollte sich bewusst sein, dass der Bremsweg teils deutlich länger wird. Angepasstes Tempo und eine ausreichende Distanz zum den anderen Fahrzeugen helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden.

Mittwoch, 6. Januar, 13:17 Uhr

Romanshorn legt Grundlagen für Food Court während Sommermonaten

(red) Nach dem erfolgreichen Pilotbetrieb von gastronomischen Angeboten am Hafen östlich des alten Zollhauses im 2020 legt die Stadt Romanshorn nun die Grundlagen für einen saisonalen Food Court. Das teilt sie am Mittwoch mit. Das Baugesuch liegt vom 8. bis 28. Januar 2021 öffentlich auf. Aufgrund der erfolgreichen letztjährigen Pilotphase bestehe die Absicht, auf der stadteigenen Parzelle 2911 Standplätze für einen vergrösserten Food Court zu schaffen. Die Parzelle an der Hafenstrasse befinde sich in der Touristik- und Freizeitzone. Für dieses Areal soll einmalig ein ordentliches Baubewilligungsverfahren durchgeführt werden, um die Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre zu fixieren.

Damit werde eine rechtliche Grundlage geschaffen, um das Areal in wechselnder Zusammensetzung zu bespielen. Mit dem Food Court soll die Erlebbarkeit des Hafenareals für Gäste und die Bevölkerung von Romanshorn erhöht werden, heisst es weiter. Während des Betriebs des Food Courts vom 1. April bis zum 31. Oktober werde die Skateranlage jeweils ab- und vom Herbst bis zum Frühjahr wieder aufgebaut. Die Stadt prüfe zudem alternative Standorte für die Nutzung im Sommer.

Mittwoch, 6. Januar, 11:46 Uhr

Dagegen sinkt die Anzahl der hospitalisierten Personen

Eine Patientin während eines Coronatests.

Eine Patientin während eines Coronatests.

Bild: Sandra Ardizzone

(sko) Am Dreikönigstag meldet der Kanton Thurgau acht weitere Todesopfer, die aufgrund einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind. Neuansteckungen mit bestätigten Coronabefunden gibt es 184 mehr gegenüber dem Vortag, seit dem Ausbruch der Pandemie sind es 12'569.

Dafür erholt sich der Höchstwert von hospitalisierten Covid-19-Patienten gegenüber dem Vortag (-36). Noch befinden sich 82 an coronaerkrankte Personen in einem der beiden Kantonsspitäler in Münsterlingen oder Frauenfeld, 14 der 82 Patienten liegen auf der Intensivstation. Letztere Zahl ist gegenüber dem Vortag leicht gesunken (-1).

Entwicklung der Hospitalisierungen und Todesfälle im Kanton Thurgau

Mittwoch, 6. Januar, 11:11 Uhr

Technischer Defekt löst Mottbrand aus

(kapo/sko) Bei einem Mottbrand in einem Holzschnitzelsilo in Oberhofen (Gemeinde Lengwil) ist am Dienstag Sachschaden entstanden. Kurz nach 17.50 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass aus dem Holzschnitzelsilo eines Gewerbebetriebs an der Hauptstrasse Rauch austrete.

Feuerwehrleute löschen den Brand im Holzschnitzelsilo.

Feuerwehrleute löschen den Brand im Holzschnitzelsilo.

Bild: PD/Feuerwehr Lengwil

Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kreuzlingen, Lengwil und Kemmental kamen vor Ort und konnten den Mottbrand löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden dürfte wenige tausend Franken hoch sein. Gemäss den Abklärungen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Thurgau steht als Brandursache ein technischer Defekt im Vordergrund.

Mittwoch, 6. Januar, 10:26 Uhr

Aufruf zur Einsendung von Leserbildern mit Schneesujets

(sko) Der Schnee erreicht Teile des Flachlandes. Zumindest in einzelnen Gebieten im Kanton Thurgau schneit es am Mittwochvormittag. Die Redaktion der Thurgauer Zeitung ruft ihre Leserschaft deshalb auf, Bilder mit Schneesujets einzuschicken, möglichst per Email an online.tz@chmedia.ch. Das beste Foto schafft es möglicherweise in die Ausgabe der Thurgauer Zeitung vom Donnerstag.

Der erste Schnee des Jahres, im Bild St. Pelagiberg.

Der erste Schnee des Jahres, im Bild St. Pelagiberg.

Bild: Donato Caspari
(1. Dezember 2020)
Mittwoch, 6. Januar, 09:38 Uhr

Skos-Wiedereintritt der Stadt Romanshorn

(red) Die Stadt Romanshorn ist der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) per 1. Januar 2021 wieder beigetreten. Diese setzt verbindliche Richtlinien zur Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe.

Dies hat der Stadtrat im Dezember beschlossen. Die Skos ist der nationale Fachverband für Sozialhilfe. Mitglieder sind alle Kantone, rund 1'500 Gemeinden, verschiedene Bundesämter und private Organisationen des Sozialwesens sowie das Fürstentum Liechtenstein. Die Stadt Romanshorn war per Anfang 2014 aus der Skos ausgetreten. Den Ausschlag dazu gaben Bedenken bezüglich einer Leistungsausweitung in der Sozialhilfe. Aufgrund der prägenden Funktion der Skos und die verstärkte Zusammenarbeit mit anderen grösseren Gemeinden im Thurgau beziehungsweise den Gemeinden im Oberthurgau wird die Zugehörigkeit zur Skos unterdessen erneut als sinnvolle Ergänzung bewertet, weshalb auch die städtische Fürsorgebehörde einen Wiederbeitritt befürwortete.

Gespräche bei der Sozialhilfe sind oft an Formulare gebunden.

Gespräche bei der Sozialhilfe sind oft an Formulare gebunden.

Bild: Keystone/Christian Beutler

Für den jetzigen Wiedereintritt sprechen nebst der aktiven Mitwirkungsmöglichkeit auch die Nutzung der Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Romanshorn vom Mittwochmorgen.

Die Redaktion empfiehlt
Mittwoch, 6. Januar, 08:55 Uhr

Vorbeibringen statt auf die Strasse stellen

(red) Wegen der aktuellen Lage rund ums Coronavirus ist die Papiersammlung in der Gemeinde Gachnang vom kommenden Samstag, 9. Januar, nur eingeschränkt möglich. «Um uns zu entlasten, wären wir froh, wenn der eine oder andere sein Papier an einem der folgenden Container-Standorte selbst vorbei bringen würde», teilt die Jugendmusik Islikon-Kefikon als Organisatorin der Papiersammlung mit.

Möglich ist das etwa in Gachnang beim Werkhof, in Islikon beim Stahelhaus an der Haldenstrasse sowie bei der Alten Landstrasse und in Kefikon bei Frei Transporte an der Dorfstrasse 1. Die Papiersammler nehmen die Bündeli von 8 bis 12 Uhr dankend entgegen, heisst es in einer Mitteilung auf der Website der Gemeinde Gachnang weiter.

Bündelweise liegt das Altpapier auf der Strasse.

Bündelweise liegt das Altpapier auf der Strasse.

Bild: Nana do Carmo
Dienstag, 5. Januar, 17:59 Uhr

Unterstützung im Wert von 3400 Franken für Schulgärten

Die gemeinsame Arbeit der Schülerinnen und Schüler in Schulhausgärten knüpft an verschiedene Kompetenzen des Lehrplan 21 an.

Die gemeinsame Arbeit der Schülerinnen und Schüler in Schulhausgärten knüpft an verschiedene Kompetenzen des Lehrplan 21 an.

Bild: PD

(red) Der internationale Verein der Bodenseegärten will schon früh die Freude am Gärtnern wecken. Ziel des Projektes ist es, rund um den Bodensee weitere Schulgärten anzulegen, so dass sich das grüne Band um den See immer mehr schliesst.

Schulen, die einen Garten anlegen wollen, können beim Wettbewerb des Vereins mitmachen. Neue Gartenprojekte haben gute Chancen, je einen Preis von 3’400 Franken in Form von Materialien (Pflanzen etc.) und Ausbildung, Schulungsmaterial sowie Beratungsleistungen durch Fachpersonen zu erhalten, heisst es in einer Medienmitteilung. Ausserdem profitieren alle teilnehmenden Schulen von Vernetzungen rund um den Bodensee mit andern Schulgärten.

2020 konnten bereits einige Schulen mit Unterstützung der Bodenseegärten einen Schulhausgarten realisieren. Für 2021 sind weitere Schulen willkommen. Genaue Teilnahmebedingungen und weitere Informationen unter www.bodenseegaerten.eu/schulgarten. Bewerbungen können laufend eingereicht werden.

Dienstag, 5. Januar, 16:23 Uhr

Unterwegs mit 400 Schafen

Schafhirte Arian Küenzli.

Schafhirte Arian Küenzli.

Bild: Maya Heizmann

(red) Umherziehende Schafherden geben zwar ein äusserst idyllisches Bild ab. Jedermanns Sache ist es dennoch nicht, bei Wind und Wetter den ganzen Tag draussen verbringen zu müssen. Für Arian Küenzli ist das indes kein Problem. Der Schafhirte aus Ragatz bei Tuttwil ist derzeit mit seinen Schafen, seinem Hütehund Glen und seinen beiden Eseln Bianca und Lucky im Raum Wängi und Aadorf anzutreffen.

Dienstag, 5. Januar, 16:18 Uhr

Impfstart im Thurgau

(red) Seit heute sind mobile Impf-Equipen unterwegs, um Risikopersonen in Alters- und Pflegezentren zu impfen. Im Alterszentrum Park in Frauenfeld erhielten 130 Personen die erste Dosis des Impfstoffes. In den nächsten Tagen werden Impf-Equipen rund 800 weitere Personen in Alters- und Pflegezentren in den Gemeinden Kreuzlingen, Steckborn, Neukirch-Egnach und Aadorf impfen.

Nächsten Montag wird zudem das erste stationäre Impfzentrum des Kantons Thurgau in Frauenfeld aufgebaut. Dort werden voraussichtlich am Dienstag, 12.Januar, erste Impfungen durchgeführt.

Dienstag, 5. Januar, 15:25 Uhr

Ermittlungsverfahrern gegen Einbrecher abgeschlossen

Symbolfoto eines Einbruchs.

Symbolfoto eines Einbruchs.

Bild: PD/Polizei Basel-Landschaft

(red) Einem Rumänen konnten 35 Einbruchdiebstähle im Kanton Thurgau, dem unteren Tösstal, dem Zürcher Weinland sowie dem Zürcher Oberland angelastet werden. Dabei erbeutete er Waren im Wert von rund 48'000 Franken. Der von ihm angerichtete Sachschaden beläuft sich auf über 160'000 Franken, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt. Sie hat in einem sehr aufwendigen Ermittlungsverfahren mit dem Forensischen Institut Zürich und dem Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Thurgau zusammengearbeitet. Der 60-jährige Rumäne wurde am 21.Juli 2020 wurde in Winterthur nach einer Kontrolle verhaftet.

Dienstag, 5. Januar, 14:29 Uhr

Thurgauer Immobilienmarkt: Nachfrage intakt

Vor allem Einfamilienhäuser wie hier in Kreuzlingen sind gefragt.

Vor allem Einfamilienhäuser wie hier in Kreuzlingen sind gefragt.

Bild: Andrea Stalder

(red) Die erste «Corona-Welle» konnte dem Thurgauer Immobilienmarkt nichts anhaben. Das zweite Quartal war wegen des Lockdowns zwar ruhig, nach den Sommerferien nahm die Dynamik wieder zu, stellt Werner Fleischmann, Inhaber von Fleischmann Immobilien, fest: «Die Zeit des wirtschaftlichen Stillstands und der Trend zu vermehrter Arbeit im Heimbüro beflügelten jedoch die Nachfrage – insbesondere nach Einfamilienhäusern.» Das teilt die Immobilienfirma mit Sitz in Weinfelden diese Woche mit.

Gesucht werden daher in diesen Monaten vor allem freistehende oder Doppel-Einfamilienhäuser. Die Nachfrage nach Wohneigentum im Thurgau scheine trotz Pandemie in der Bevölkerung weiterhin hoch, bestätigt auch die Thurgauer Kantonalbank (TKB) im Kommentar zum Eigenheimindex Herbst 2020, wie die Fleischmann Immobilien AG schreibt.

Diese Situation führt in gewissen Thurgauer Regionen dazu, dass der Immobilienmarkt ausgetrocknet ist. Denn das Angebot kann nicht mit der steigenden Nachfrage mithalten: Liegenschaften kommen eher zaghaft auf den Immobilienmarkt, weil potenzielle Verkäufer durch die negativen Corona-Meldungen weiterhin stark verunsichert sind. An verschiedenen Orten wird aber nach wie vor ein moderates Preiswachstum verzeichnet. Viele Interessenten suchen eine individuelle Liegenschaft. Das ist oft am einfachsten bei einem Neubau möglich. Daher steigen vor allem die Landpreise beziehungsweise die Preise für Häuser, die nach dem Kauf abgebrochen werden. Gemäss TKB liegt die Thurgauer Wachstumsrate der Eigenheimpreise über dem Schweizer Schnitt. Innert Jahresfrist hätten die Wohnobjekte im Thurgauer Mittel beinahe 3 Prozent an Wert gewonnen.

Dienstag, 5. Januar, 13:47 Uhr

Andrea Schnyder verlässt Arboner Stadtverwaltung

Andrea Schnyder.

Andrea Schnyder.

Bild: PD

(red) Nach über 21 Jahren im Dienste der Stadt Arbon verlässt Stadtschreiberin Andrea Schnyder die Stadtverwaltung per Ende April 2021. Sie hat sich entschieden, sich beruflich neu zu orientieren. In einer Medienmitteilung heisst es: «Der Stadtrat und die Verwaltung haben mit grossem Bedauern, aber auch mit Verständnis von Andrea Schnyders Entscheid Kenntnis genommen. Stadtrat und Verwaltung danken ihr herzlich für ihren langjährigen und bemerkenswerten Einsatz für die Stadt Arbon und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.»

Dienstag, 5. Januar, 12:01 Uhr

Die aktuellen Coronafallzahlen im Thurgau

Bild: Bruno Kissling

(lsf) Am Dienstag muss der Kanton Thurgau den Tod von sieben weiteren Coronapatienten bekanntgeben. Ausserdem sind aktuell 117 Personen im Spital – ein neuer Höchstwert. Im Vergleich zu gestern sind demnach 21 Coronafälle mehr hospitalisiert. 15 sind auf einer Intensivstation. 159 Neuinfektionen hat es laut Kanton gegeben.

Dienstag, 5. Januar, 11:03 Uhr

Einbahnverkehr auf der Romanshornerstrasse

Hier fliesst der Chogebach unter der Romanshornerstrasse.

Hier fliesst der Chogebach unter der Romanshornerstrasse.

Bild: Donato Caspari

(red) Ab nächstem Montag gilt auf der Romanshornerstrasse in Kreuzlingen wieder das Einbahnregime. Der Verkehr wird ab der Abzweigung Bleichestrasse in Fahrtrichtung stadtauswärts geführt, stadteinwärts folgt die Umleitung über die Seetalstrasse. Die bereits Ende November 2020 gestarteten Bauarbeiten in Kurzrickenbach werden dann wiederaufgenommen. Das Projekt sieht einen Neubau eines Durchlasses für den Chogenbach unter der Romanshornerstrasse vor.

«Je nach Baufortschritt wird die Steigstrasse voraussichtlich ab 25.Januar 2021 für den motorisierten Verkehr komplett gesperrt», teilt die Stadt Kreuzlingen mit. Der Fuss- und Veloverkehr ist während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen gewährleistet. Über die Sperrung der Steigstrasse wird rechtzeitig informiert, der genaue Zeitpunkt ist witterungsabhängig. Die Sanierung des Durchlasses dauert bis voraussichtlich Anfang Mai 2021.

Dienstag, 5. Januar, 10:04 Uhr

Lieber Gefängnis statt Busse zahlen

Der Weinfelder verbringt zwölf Tage im Kantonalgefängnis in Frauenfeld.

Der Weinfelder verbringt zwölf Tage im Kantonalgefängnis in Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder

(red) In Weinfelden beschäftigt seit Jahren ein Streit zwischen Giuseppe Grasso und seinem Nachbar das Gericht. Ersterer beschuldigt Zweiteren, für Wasserschäden an seiner Sandsteinmauer verantwortlich zu sein. Diesen Sommer zog Grasso zum vierten Mal gegen seinen Nachbar vor Gericht. Die ersten drei Prozesse verlor er.

Wie der «Blick» nun berichtet, sitzt Grasso seit gestern im Gefängnis - freiwillig. Er weigere sich, 6635 Franken Busse und Verfahrenskosten für einen Strafbefehl zu bezahlen und wolle stattdessen lieber eine zwölftägige Haftstrafe absitzen. Gegenüber «Blick» sagt der Weinfelder: «Der Staat hat mich beraubt, dafür schenke ich ihm sicher kein Geld. Da sitze ich meine Strafe lieber im Gefängnis ab.» Grasso wurde unter anderem wegen Körperverletzung verurteilt, da er seinen Nachbar geschlagen hat, wie die Zeitung weiter schreibt. Zudem habe er mehrmals unerlaubt das Nachbargrundstück betreten.

Dienstag, 5. Januar, 09:09 Uhr

Ausschreibung des Forschungspreises Walter Enggist 2021

Der letztjährige Preisträger Michael Basler im Labor des Biotechnologie-Instituts Thurgau in Kreuzlingen.

Der letztjährige Preisträger Michael Basler im Labor des Biotechnologie-Instituts Thurgau in Kreuzlingen.

Bild: Reto Martin

(red) Das Netzwerk Thurgau Wissenschaft will auch 2021 herausragendes wissenschaftliches Schaffen im oder zum Kanton Thurgau auszeichnen. Hierzu schreibt das Netzwerk den Forschungspreis Walter Enggist für das Jahr 2021 aus. Die Einreichungsfrist dauert bis 31.März 2021. Für den Preis können sich Wissenschafterinnen und Wissenschafter ab dem Masterabschluss mit einer Arbeit bewerben, wenn sie im Kanton Thurgau wohnhaft sind oder hier einen Ausbildungsabschluss der Sekundarstufe II erlangt haben. Ausserdem kann sich bewerben, wer eine wissenschaftliche Arbeit an einer Thurgauer Institution erforscht hat oder in der Arbeit den Kanton Thurgau ins Zentrum stellt.

Der Forschungspreis Walter Enggist ist mit 15'000 Franken dotiert und wird aus Mitteln finanziert, die von der Kantonsbibliothek Thurgau und dem Amt für Archäologie Thurgau aus der Erbschaft des 2016 verstorbenen Frauenfelders Walter Enggist zur Verfügung gestellt werden. Zudem kann die Beurteilungskommission aus den eingegangenen Bewerbungen eine Arbeit für den Nachwuchsforschungspreis der Thurgauischen Stiftung für Wissenschaft und Forschung vorschlagen. Dieser ist mit 3000 Franken dotiert.

Mehr Informationen hier.

Montag, 4. Januar, 15:09 Uhr

Alternative zum Anstossen

2016 konnten die Gäste des Kreuzlinger Neujahrsapéro mit dem Chämifeger anstossen. Auf viel Glück im neuen Jahr.

2016 konnten die Gäste des Kreuzlinger Neujahrsapéro mit dem Chämifeger anstossen. Auf viel Glück im neuen Jahr.

Bild: Reto Martin

Traditionsgemäss lädt der Kreuzlinger Stadtrat die Bevölkerung Anfang Januar zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Ein Zusammenkommen im gewohnten Rahmen ist wegen der hohen Ansteckungsgefahr mit dem Covid-19-Virus jedoch nicht möglich.

Stattdessen verteilt der Stadtrat am Samstag, 9. Januar 2021, zwischen 10 Uhr und 12 Uhr, eine süsse Überraschung im Stadtzentrum.

Montag, 4. Januar, 11:12 Uhr

14 Personen auf der Intensivstationen

Ein Covidschnelltest zeigt die Infektion an.

Ein Covidschnelltest zeigt die Infektion an.

Bild: Eveline Beerkircher

(sba) Seit dem 1. Januar hat es im Thurgau 200 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gegeben. In Isolation befinden sich 967 Personen, knapp Hundert sind hospitalisiert. 14 Personen befinden sich auf der Intensivstation, das sind fünf weniger als am Neujahr. Sieben Todesfälle gibt es zu beklagen. Seit Beginn der Pandemie sind 213 Personen im Kanton in Zusammenhang mit dem Coronavirus verschieden.

Montag, 4. Januar, 10:02 Uhr
Im Arboner Skaterpark kurven die Kinder auf den Kickboards.

Im Arboner Skaterpark kurven die Kinder auf den Kickboards.

Bild: Donato Caspari (20. März, 2020)

Bub stürzt von Mauer

(kapo) Beim Sturz mit dem Kickboard musste am Sonntag in Bürglen ein 8-Jähriger mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der 8-Jährige war kurz vor 14 Uhr an der Türliackerstrasse mit seinem Kickboard unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte er mit dem Kickboard von einer circa 50 Zentimeter hohen Mauer springen und fiel auf den Boden. Dabei zog er sich erhebliche Kopfverletzungen zu.

Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Junge mit der Rega ins Spital geflogen.

Montag, 4. Januar, 09:38 Uhr

Marcel Gerber übernimmt bei der Feuerwehr

Bild: PD

(red) Die Feuerwehren der Gemeinden Wäldi und Raperswilen haben per 1. Januar 2010 ihre Kräfte gebündelt und sorgen in der Form eines Zweckverbandes für die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner. Peter Haldemann war damals bereits als Atemschutzoffizier wesentlich an der Ausbildung und der Rekrutierung von Feuerwehr-Männer und -Frauen beteiligt. Seit 2013 führte er als Kommandant die Feuerwehr Wäldi-Raperswilen. Per Ende 2020 hat Peter Haldemann das Amt als Kommandant an Marcel Gerber übergeben. Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation fand die offizielle Übergabe im Rahmen der Feuerschutzkommission statt. Marcel Gerber ist seit 2004 Angehöriger der Feuerwehr.

Sonntag, 3. Januar, 15:11 Uhr

Silvester: Etwa gleich viele Einsätze wie in ­anderen Jahren

Unter anderem wegen Feuerwerk kam es zu rund einem Dutzend Einsätzen in Zusammenhang mit Ruhestörungen.

Unter anderem wegen Feuerwerk kam es zu rund einem Dutzend Einsätzen in Zusammenhang mit Ruhestörungen.

Bild: Horatio Gollin

(lsf) Schwerwiegende Ereignisse verzeichnete die Kantonspolizei Thurgau in der Silvesternacht keine. Trotzdem sagt Mediensprecher Michael Roth: «Wir waren die ganze Nacht beschäftigt.» Zu rund 50 Einsätzen rückte die Polizei aus, darunter auch zu einem Verkehrsunfall in Amriswil. Roth sagt:

«Wir hatten mehr oder weniger gleich viel zu tun wie in anderen Jahren.»

Was dieses Jahr wegfiel, waren die grossen Partys, bei denen es manchmal zu tätlichen Auseinandersetzungen oder übermässigem Alkoholkonsum kommt. Etwa ein Dutzend Einsätze erfolgten wegen Ruhestörung; durch Feuerwerk, lärmende Jugendliche oder laute Musik. Vielleicht seien Ruhestörungen in diesem Jahr etwas mehr ins Gewicht gefallen, weil mehr Leute zu Hause waren, mutmasst der Mediensprecher.

Wegen des Coronavirus durften sich im Thurgau auch an Silvester nur zehn Personen treffen. «Einen Anlass mussten wir auflösen, es kam zu zwölf Anzeigen, weil zu viele Personen versammelt waren», sagt Roth.

Sonntag, 3. Januar, 11:34 Uhr

Brand in Trafostation – Aadorf rund drei Stunden ohne Strom

(kapo/lex) Ein Anwohner in Aadorf bemerkte heute Sonntagmorgen, kurz vor 5 Uhr, den Brand in einer Trafostation an der Fohrenbergstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Wie die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, war die Feuerwehr Aadorf rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Die Löscharbeiten wurden durch Mitarbeiter des Elektrizitätswerks begleitet.

Als Brandursache steht laut Polizei ein technischer Defekt im Vordergrund.

Als Brandursache steht laut Polizei ein technischer Defekt im Vordergrund.

Kapo TG

«Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken», heisst es weiter. Zur Klärung der Brandursache wurde im Auftrag des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Thurgau ein Elektrosachverständiger beigezogen. «Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.»

Durch den Brand kam es in Aadorf jedoch für rund drei Stunden zu Stromausfällen.

Samstag, 2. Januar, 11:28 Uhr

Zwei Männer nach Auseinandersetzung in Kreuzlingen verhaftet

(kapo/lex) Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau mussten am Freitag, 1. Januar, kurz nach 14 Uhr zum Bundesasylzentrum ausrücken. Grund war die Meldung über zwei verletzte Personen. Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, wiesen ein 21-jähriger sowie ein 28-jährigen Mann Stich- und Schnittverletzungen auf. «Beide mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Sie wurden nach der ärztlichen Behandlung festgenommen.»

Die Thurgauer Kantonspolizei hat zwei Personen im Bundesasylzentrum nach einer Auseinandersetzung verhaftet.

Die Thurgauer Kantonspolizei hat zwei Personen im Bundesasylzentrum nach einer Auseinandersetzung verhaftet.

Reto Martin

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zwischen den beiden Algeriern kurz zuvor an der Gartenstrasse zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Einzelheiten zum Tathergang sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, schreibt die Polizei weiter. «Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen führt eine Strafuntersuchung.»

Freitag, 1. Januar

Autofahrer bei Selbstunfall in Amriswil verletzt

(kapo/chs) Ein Autofahrer wurde am Donnerstagabend in Amriswil bei einem Selbstunfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Der Autofahrer wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Der Autofahrer wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo TG

Gegen 23.30 Uhr war der Autofahrer auf der Neumühlestrasse in Richtung Zentrum Amriswil unterwegs. Wie die Polizei in ihrer Meldung schreibt, ist das Fahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen rechts von der Strasse abgekommen und frontal mit einem Baum kollidiert. Der 29-Jährige zog sich mittelschwere Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Am Fahrzeug entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Freitag, 1. Januar, 10:42 Uhr

106 neue Corona-Infektionen, 2 Todesfälle und 8 neue Hospitalisierte