THURGAU-TICKER: Martina Pfiffner Müller neue Vizepräsidentin der FDP Thurgau +++ Lastwagen prallt in Mammern in Heck von Auto +++ Fast 1000 Reiserückkehrer haben sich für Quarantäne gemeldet

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Donnerstag, 6. August, 18:05 Uhr

Zwei Haltestellen nicht bedient

(red) Aufgrund der Bauarbeiten an der Frauenfelder Wannenfeldstrasse kann der Stadtbus von Montag, 10.August, ab Betriebsbeginn bis Samstag, 15.August, bis Betriebsende die Haltestellen Wannenfeld und Im Steinacker nicht bedienen. Dies ist einer Medienmitteilung der Stadtbusverwaltung zu entnehmen. Die Haltestellen Schönenhof und Eibenstrasse werden an die Zürcherstrasse (stadteinwärts) verschoben. Die Stadtbusverwaltung empfiehlt, alternativ diese zu benutzen.

Donnerstag, 6. August, 17:58 Uhr

Martina Pfiffner Müller neue Vizepräsidentin der FDP Thurgau

Seit 25. Juni 2020 neu in der Parteileitung der FDP Thurgau: Gabriel Macedo, Parteipräsident; Martina Pfiffner Müller, Sibylle Moopanar, Christoph Aeschbacher.

Seit 25. Juni 2020 neu in der Parteileitung der FDP Thurgau: Gabriel Macedo, Parteipräsident; Martina Pfiffner Müller, Sibylle Moopanar, Christoph Aeschbacher.

Bild: PD

(red) Die Parteileitung der FDP Thurgau hat an ihren ersten Sitzungen in der neuen Zusammensetzung wichtige Schlüsselrollen besetzt und Weichen für die Zukunft gestellt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Als neue Vizeparteipräsidentin der FDP Thurgau wurde Martina Pfiffner Müller gewählt. Zweiter Vizepräsident ist wie bis anhin Harry Stehrenberger. Christoph Aeschbacher hat in der Parteileitung die Nachfolge von Daniel Borner als Finanzverantwortlicher angetreten.

Das operative Führungsgremium der FDP Thurgau nimmt die neue Zusammensetzung ihrer Parteileitung zum Anlass, ihre strategische Ausrichtung zu überarbeiten. Diese will der Parteileitungsausschuss in einem Mitwirkungsprozess in verschiedenen Schritten gemeinsam mit ihren Mitgliedern neu definieren. Das Projekt «Movimento» wird noch in diesem Monat lanciert. Bis im Frühjahr 2021 sollen konkrete Handlungsfelder aufgezeigt und in der Folge auf verschiedenen Parteistufen konkret umgesetzt werden. «Wir sehen die Zukunft und den Wandel als Chance und packen diese gemeinsam mit unserer Basis engagiert und mit Freude an», so Parteipräsident Gabriel Macedo.

Donnrstag, 6. August, 16:28 Uhr

Lastwagen prallt in Heck von Auto

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall mit Sachschaden musste am Donnerstag in Mammern die Hauptstrasse vorübergehend gesperrt werden. Ein 48-jähriger Autofahrer war gegen 8.45 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Eschenz unterwegs. Als er links in die Haldenstrasse abbiegen wollte, musste er wegen des Gegenverkehrs anhalten. Ein nachfolgender, 56-jähriger Lastwagenfahrer bemerkte dies zu spät und prallte ins Heck des Fahrzeugs. Dieses wurde auf die andere Strassenseite geschoben und kollidierte dort mit zwei entgegenkommenden Autos.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere zehntausend Franken hoch. Während der Unfallaufnahme sperrte die Feuerwehr Mammern die Hauptstrasse vorübergehend ab und leitete den Verkehr um.

Donnerstag, 6. August, 15:21 Uhr

Fast 1000 Reiserückkehrer haben sich für Quarantäne gemeldet

(sda/red) Die Gesundheitsdirektoren der Ostschweizer Kantone, die GDK-Ost, halten weitere flächendeckende Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus derzeit für unnötig. Die Fallzahlen in der Ostschweiz seien auf einem relativ tiefen Niveau weitgehend stabil. Über die letzten sieben Tage seien in den Ostschweizer Kantonen sieben Fälle pro 100'000 Einwohner verzeichnet worden. Das teilte die GDK-Ost am Donnerstag mit. Schweizweit waren es durchschnittlich zwölf Fälle.

Im Kanton Thurgau wurden bislang 475 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Kanton auf Twitter schreibt. Gegenüber dem Vortag sind das zwei Personen mehr.

Vor diesem Hintergrund halten die Gesundheitsdirektoren der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein weitere flächendeckende Massnahmen derzeit für nicht erforderlich. Sie sehen aktuell auch keine Notwendigkeit für zwei Massnahmen, welche die GDK Schweiz für den Fall von anhaltend hohen oder steigenden Fallzahlen empfiehlt. Dabei handelt es sich um eine Begrenzung der Personenzahl in Clubs und Bars auf 100 sowie um eine Maskentragpflicht in Verkaufsgeschäften.

Sorgen bereiten der GDK-Ost laut Mitteilung hingegen Einreisende aus Staaten oder Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. Diese müssen sich bei den kantonalen Behörden melden und sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Im Kanton Thurgau haben sich bislang über 950 Reiserückkehrer gemeldet, wie der Kanton auf Twitter schreibt.

Donnerstag, 6. August - 14:03 Uhr

Belagssanierung in Lengwil zwischen Oberhofen und Illighausen

(red) Alle Planungsvorbereitungen für das Projekt «Belagssanierung Oberhofen – Illighausen» in der Gemeinde Lengwil sind abgeschlossen. Die Bauarbeiten können am kommenden Montag, 10. August, beginnen.

Der Belag der Kantonsstrasse zwischen Lengwil-Oberhofen und Illighausen wird saniert.

Der Belag der Kantonsstrasse zwischen Lengwil-Oberhofen und Illighausen wird saniert.

Bild: Google Streetview

(Das Projekt umfasst die Strassensanierung (Abschlüsse und Beläge) auf der Westseite im Ortsteil Oberhofen. Im ostseitig bestehenden Trottoir werden zusätzlich Grabarbeiten für Leerrohre für die Beleuchtung ausgeführt. In den noch nicht sanierten Bereichen zwischen Oberhofen bis Illighausen wird der bestehende Belag teilweise herausgefräst und neu eingebaut. Sind diese Vorarbeiten abgeschlossen, wird ab der Kreuzung in Oberhofen bis zum Dorfeingang Illighausen unter Vollsperrung eine neue Deckschicht eingebaut.

Alle Rohbauarbeiten werden unter Verkehr und in mehreren Längsetappen mittels Einbahn- und Lichtsignalregelung ausgeführt. Die Umleitung im Einbahnbereich erfolgt über Siegershausen nach Illighausen. Das kantonale Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung der entsprechenden Umleitung und Signalisation, den engen Verhältnissen in den jeweiligen Baustellenbereichen Rechnung zu tragen und mit der nötigen Um- und Rücksicht die Baustelle zu befahren.

Nach Beendigung der Rohbauarbeiten - voraussichtlich Mitte September 2020 - muss für den Deckschichteinbau der gesamte Ausbaubereich rund drei Tage für jeglichen Verkehr (Anwohner- und Durchgangsverkehr) gesperrt werden. Der Fuss- und Radweg ist von der Sperrung nicht betroffen. Die genauen Sperrzeiten werden etwa eine Woche vor der Sperrung an den vor Ort gestellten Infotafeln publiziert.

Donnerstag, 6. August - 11:56 Uhr

Thurgauer Regierungsrat lehnt Bundesgesetz zur Mietzinsreduktion ab

Der Thurgauer Regierungsrat in Bischofszell.

Der Thurgauer Regierungsrat in Bischofszell.

Bild: Reto Martin

Die Thurgauer Regierung schrieb Bundesrat Guy Parmelin am Montag einen Brief, in dem sie Stellung zum vorgeschlagenen Bundesgesetz über den Miet-und den Pachtzins während Betriebsschliessungen und Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus nahm, dem sogenannten «Covid-19-Geschäftsmietegesetz».

Die Kantone konnten sich vernehmen lassen. Die Antwort des Thurgaus ist negativ. Der Regierungsrat schreibt, dass er das vorgeschlagene Bundesgesetz ablehne. Dies aus folgenden Gründen:

  • Geschäftsmieten stellen für Gewerbetreibende einen grossen Fixkostenblock dar, ähnlich den Lohnkosten. Es ist nachvollziehbar, dass nun auch bezüglich dieser Kosten hoheitliche Massnahmen zur Minderung der Auswirkungen der Coronakrise ergriffen werden sollen, ähnlich wie es bei den Lohnkosten mit den verschiedenen Massnahmenpaketen geschah. Dies soll aber ausgewogen und zielgerichtet geschehen, was unseres Erachtens insbesondere durch die geplante Umlagerung der Folgen der Coronakrise von einer Gruppe privater Betroffener auf eine andere Gruppe privater Betroffener nicht der Fall ist.
  • Wir erachten es als problematisch, dass wirtschaftliche Einbussen, die bei Mieterinnen und Mietern oder Pächterinnen und Pächtern durch staatlich angeordnete Massnahmen im Bevölkerungsschutz (Massnahmen zur Eindämmung der Coronainfektion) entstanden sind, auf die Vermieterinnen und Vermieter oder Verpächterinnen und Verpächter übertragen werden. Diese haben demgegenüber gleichbleibende Leistungsverpflichtungen wie Hypothekarzinsen, Gebühren, Abgaben, Amortisationen und Ähnliches. Dies kann bei dieser Gruppe, die sich in der Regel aus Eigentümern zusammensetzt, zu weiteren Problemen führen. Zwar sieht die Vorlage eine Entschädigung bei wirtschaftlicher Notlage vor, aber der Bundesrat selbst schlägt vor, darauf zu verzichten. Aufgrund der Obergrenze von 20 Mio. Franken wird zudem nicht wirklich ein Ausgleich geschaffen. So ist trotz dieser Kompensation der geplante Eingriff in die Eigentums- und in die Wirtschaftsfreiheit der Vermieterinnen und Vermieter oder der Verpächterinnen und Verpächter nicht verhältnismässig. Solch schwerwiegende Eingriffe in privatrechtliche Rechtsverhältnisse sind unseres Erachtens auch in Krisenzeiten zu unterlassen.
  • Weiter halten wir es für problematisch, dass rückwirkend in die Verhältnisse zwischen den beiden Geschäftsparteien eingegriffen wird. Das bestraft potenziell all jene, die auf privatrechtlicher Basis bereits eine partnerschaftliche Lösung gefunden haben. Obschon solche individuellen Lösungen der vorgeschlagenen Regelung vorgehen, dürfte dieses Gesetz die Bereitschaft schmälern, in Zukunft wieder gemeinsame Lösungen zu finden. Schliesslich beinhaltet die Vorlage eine Ungleichbehandlung zwischen eingemieteten Betrieben und solchen, die ihren Betrieb in den eigenen Lokalitäten bewirtschaften. Letztere tragen die Kosten für ihre Geschäftsräume weiterhin vollumfänglich, können aber keine Entlastung in Form einer Mietzinsreduktion geltend machen.
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Donnerstag, 6. August - 10:38 Uhr

Alkoholisiert am Steuer

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Donnerstag in Diessenhofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille kontrollierte um 2.20 Uhr auf der H 13 einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 47-jährigen Deutschen einen Wert von 0,64 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Donnerstag, 6. August -09:46 Uhr

Velofahrer bei Sturz verletzt

(kapo) Nach einem Selbstunfall in Arbon musste am Mittwoch ein Velofahrer von der Rega ins Spital geflogen werden. Der 65-Jährige war gegen 18.15 Uhr auf dem Veloweg von Egnach in Richtung Arbon unterwegs. Auf der Höhe des Seewasserwerks verlor er ohne Dritteinwirkung die Kontrolle über sein Velo und stürzte. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Verunfallte von der Rega ins Spital geflogen.

Mittwoch, 5. August, 18:15 Uhr

Polizei wird zum Schulanfang auf Fussgängerstreifen Präsenz markieren

Kinder lernen, dass sie die Strasse erst überquere sollen, wenn das Auto ganz steht.

Kinder lernen, dass sie die Strasse erst überquere sollen, wenn das Auto ganz steht.

Bild: Werner Schelbert (24.Oktober 2014)

(lsf) Auf ihrer Facebook-Seite informiert die Kantonspolizei Thurgau über den Schulanfang nächsten Montag. Dort äussert sie die Bitte: «Fahren Sie in den nächsten Wochen besonders aufmerksam und halten Sie bei Fussgängerstreifen immer ganz an.» Die Kindergartenkinder lernen nämlich, dass sie erst gehen sollen, wenn die Räder stillstehen.

Damit alles glatt läuft, werden Polizistinnen und Polizisten in den nächsten Wochen vermehrt bei Fussgängerstreifen Präsenz markieren.

Mittwoch, 5. August, 16:22 Uhr

Thurgauer Schülerzahl wächst um 1,8 Prozent

(red) Am kommenden Montag beginnt für die Thurgauer Kinder und Jugendlichen ein neues Schuljahr. Rund 2'900 Mädchen und Buben treten neu in den Kindergarten ein. Die Schülerinnen- und Schülerzahlen nehmen gemäss Prognose im Kindergarten um rund 2,4 Prozent, in der Primarschule um 1,9 Prozent und in der Sekundarschule um 1,3 Prozent zu. Insgesamt erwarten die Volksschulen am Montag rund 30'400 Kinder und Jugendliche. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Wachstum wird sich gemäss den Prognosen der Dienststelle Statistik in den kommenden Jahren weiter fortsetzen.

Mittwoch, 5. August, 15:11 Uhr

Schwimmerin treibt leblos im Seerhein bei Konstanz

Das Schwimmen in Seerhein wurde einer 22-Jährigen zum Verhängnis.

Das Schwimmen in Seerhein wurde einer 22-Jährigen zum Verhängnis.

(Bild: Mario Testa)

(red) Am Mittwochvormittag gegen 10.30 Uhr entdeckten Passanten im Seerhein in Konstanz eine leblos im Wasser treibende Person. Die drei Ersthelfer, die sehr schnell und verantwortungsbewusst reagierten, zogen die Frau an Land und begannen sofort mit Reanimationsmassnahmen. Die weitere Versorgung wurde von eintreffenden Rettungskräften übernommen, welche die 22-Jährige in eine Klinik brachte.

Die Verunglückte war zuvor gemeinsam mit einem Begleiter zum Schwimmen in den Seerhein gegangen. Nach einer Weile kehrte der Mann um, um zurück zum Ufer zu gelangen. Die Frau schwamm alleine weiter, bis sie in etwa 25 Metern Entfernung zum Ufer offensichtlich das Bewusstsein verlor. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Konstanz zur Ursache des Badeunfalls dauern an.

Mittwoch, 5. August, 14:19 Uhr

Unbekannte schiessen mit Farbkugeln auf Häuser in Sirnach

(kapo) In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Unbekannte in Sirnach mehrere Hausfassaden mit Farbkugeln beschossen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Der Bewohner eines Hauses an der Pumpwerkstrasse entdeckte Farbflecken an der Fassade und meldete sich bei der Kantonspolizei Thurgau. Im Lauf der Abklärungen stellte sich heraus, dass Unbekannte mehrere Häuser an der Pumpwerk- und Winterthurerstrasse mit Farbkugeln beschossen hatten. Der Tatzeitpunkt dürfte zwischen dem späten Samstagabend und Sonntagmorgen liegen.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter der Nummer 058 345 28 30 melden.

Mittwoch, 5. August, 14:06 Uhr

Zwei neue Coronafälle im Thurgau

Die Ansteckungszahlen im Thurgau bleiben auf tiefem Niveau. Zwei neue positive getestete Personen kamen seit gestern in die kantonale Statistik. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie beläuft sich somit auf 473. Zwei Personen befinden derzeit wegen Covid-19 in Behandlung in einem Spital.

Mittwoch, 5. August, 11:55 Uhr

Sie wollen der Achterbahn achtgeben: Raiffeisenbank Tägerwilen vergünstigt Connyland-Tickets

Freuen sich mit den Seelöwen über den neu belebten Freizeitpark: Conny-Land-Direktor Roby Gasser und Banker Urs Marolf.

Freuen sich mit den Seelöwen über den neu belebten Freizeitpark: Conny-Land-Direktor Roby Gasser und Banker Urs Marolf.

(Bild: PD)

(red) Obwohl die Wirtschaft in vielen Branchen wegen der Corona-Krise durchgeschüttelt wird, kann die Raiffeisenbank Tägerwilen einen Halbjahresgewinn von gut drei Millionen Franken ausweisen: Er liege fast auf Vorjahreshöhe, was nicht selbstverständlich sei, sagt Dominik Holderegger, Vorsitzender der Bankleitung in einer Medienmitteilung

Die deutlich gestiegenen Kundengelder von Privaten und Firmen seien Ausdruck des Vertrauens in die Bank. Im Kreditgeschäft verzeichne die Bank trotz Corona weiterhin eine hohe Nachfrage bei Wohneigentumsfinanzierungen. Stark gefordert war die Bank mit der Gewährung von rund 200 Covid-19-Krediten im Umfang von rund 20 Millionen Franken. Holderegger ist überzeugt, dass diese durch den Bund garantierten Darlehen von Unternehmen sorgfältig eingesetzt werden und in den meisten Fällen vorsorglichen Charakter hätten. Er rechnet damit, dass die regionale Wirtschaft wieder aus dem Wellental herausfinden wird, sei sich aber auch bewusst, dass dies im einen oder anderen Unternehmen viel Geduld und Einsatz brauche.

Deshalb lanciert die Raiffeisenbank Tägerwilen eine Partnerschaft mit dem Conny-Land: Die coronabedingte Zwangsschliessung traf den Freizeitpark in Lipperswil – im Marktgebiet der Raiffeisenbank – besonders hart. Conny-Land-Direktor Roby Gasser sagt, dass die Ertragsausfälle nicht mehr wettgemacht werden könnten. Deshalb ist er umso dankbarer, dass der ebenfalls in Lipperswil wohnhafte Urs Marolf die Idee von attraktiven Eintrittspreisen ins Spiel gebracht hat.

Marolf ist Leiter der Firmenkundenberatung und entwickelte zusammen mit der Bankleitung eine Aktion, dank der alle Mitglieder der Raiffeisenbank Tägerwilen vom 10. August bis am 18. Oktober 2020 um 40 Prozent günstigere Tickets erhalten: Die Bank übernimmt 20 Prozent der Ticketkosten, und das Conny-Land gewährt nochmals 20 Prozent Nachlass.

Mit ihrer Initiative will die Bank ein Zeichen setzen, um der Achterbahn im doppelten Sinne achtzugeben: Wortwörtlich, um die Achterbahn im Conny-Land besser auszulasten, und im übertragenen Sinn, um der wirtschaftlichen Achterbahn in der Region zu einer neuen positiven Dynamik zu verhelfen.

40 Prozent ermässigte Conny-Land-Tickets sind erhältlich auf www.raiffeisen.ch/taegerwilen/conny-land

Der Freizeitpark Connyland in Lipperswil führt bei den Shows die Maskenpflicht ein, wie diese Woche bekannt wurde (siehe Tickereintrag vom Montag). Die Mehrheit der Besucherinnen und Besucher hielten sich nicht an die wegen des Coronavirus eingeführten Abstandregeln.

Mittwoch, 5. August, 11:25 Uhr
Spielplatz am Haselweg in Frauenfeld.

Spielplatz am Haselweg in Frauenfeld.

(Bild: Donato Caspari - 16.1.2015)

Spielplatzanimation: Offenes Bewegungs- und Spielangebot in Frauenfeld

(red) Am 12. August startet die Spielplatzanimation der Fachstelle Kinder- und Jugendanimation 20gi. Die Spielplatzanimation ist ein offenes Bewegungs- und Spielangebot für alle Kinder der 1. bis 6. Klasse. Sie findet in den Sommermonaten immer mittwochs abwechselnd auf den Spielplätzen Wellhauserweg und Haselweg statt. Während der Spielplatzanimation stehen den Kindern verschiedene Spiel-, Sport- oder Bastelmaterialien zur Verfügung.

Das 20gi-Team unterstützt die Kinder bei der Umsetzung ihrer Ideen und veranstaltet gemeinsam mit ihnen unterschiedliche Gruppen- und Bewegungsspiele. Die Spielplatzanimation findet dieses Jahr verkürzt vom 12. August bis 30. September immer mittwochs abwechselnd auf den Spielplätzen Wellhauserweg und Haselweg statt. Das Angebot ist gratis und wird vom Team der Fachstelle Kinder- und Jugendanimation 20gi angeleitet.

Bei schlechtem Wetter findet das Angebot nicht statt, dies wird vorab jeweils auf der Homepage www.agi.frauenfeld.ch und auf dem Instagram-Kanal der Kinderanimation (@20gi_kids) publiziert.

Corona-Regeln Auch während der Spielplatzanimation gelten Corona-Regeln. So müssen alle Teilnehmenden ihre Kontaktdaten hinterlegen, damit sie gegebenenfalls kontaktiert werden können. Um den Spielbetrieb an den Mittwochnachmittagen zu entlasten, bittet die Fachstelle Kinder- und Jugendanimation 20gi die Eltern darum, die Kontaktdaten vorab anzugeben. Dafür wurde das «Notfallblatt» auf www.agi.frauenfeld.ch angepasst. Ausserdem verzichtet die Fachstelle auf einen gemeinsamen Znüni und bittet die Eltern, ihrem Kind eine Getränkeflasche und einen Zvieri mitzugeben.

Mittwoch, 5. August, 10:24 Uhr

Drei Vorschläge für den Gemeinderat, ein Vorschlag für das Gemeindepräsidium in Eschenz

Die Wahl in Eschenz findet am 27. September statt.

Die Wahl in Eschenz findet am 27. September statt.

(Bild: Donato Caspari)

Es sind drei Vorschläge zur Aufnahme auf die offizielle Namenliste für die Ersatzwahlen von zwei Mitgliedern des Gemeinderates Eschenz vom 27. September innert der Frist bei der Gemeindeverwaltung eingegangen, teilt die Gemeinde mit. Für das neu zu besetzende Gemeindepräsidium sei ebenfalls ein Vorschlag eingegangen.

  • Norman Hild, 41, Landwirt, SVP
  • Erich Studer, 40, Projektleiter Bau, parteilos
  • Fabian Tschalèr, 40, Leiter Werkhof, parteilos

Für das Gemeindepräsidium liegt die Kandidatur von Linda Signer, 41, Managerin Kommunikation und Strategie, parteilos vor.

Es können auch andere Personen als die vorgeschlagenen gewählt werden. Beim ersten Wahlgang am 27. September 2020 ist das absolute Mehr massgebend. Ein zweiter Wahlgang würde am 08. November 2020 stattfinden.

Dienstag, 4. August, 17:28 Uhr

Platzsparend und robust

(red) Was machen, wenn das Postauto noch nicht an der Haltestelle vorfährt und dort eine Sitzbank fehlt? Die Gemeinde Langrickenbach und Postauto haben an neun Haltestellen den Klappsitz Teo montiert. Die einfache Sitzgelegenheit ist platzsparend und robust.

So funktioniert der Klappsitz Teo

So funktioniert der Klappsitz Teo

Bild: PD

Der Klappsitz Teo ist an der Stange des Haltestellenschilds oder an einer Wand befestigt. Der graue Sitz lässt sich einfach herunterklappen. Wird er nicht gebraucht, befindet er sich dank eines Federmechanismus in senkrechter Stellung und braucht so praktisch keinen Platz, teilt Postauto mit. «Die Klappsitze machen einen kleinen, aber bedeutenden Unterschied», sagt Gemeindeschreiber David Blatter, der von den Klappsitzen gehört und die Zusammenarbeit mit Postauto gesucht hat.

An folgenden Standorten der Postautolinie 931 in Langrickenbach gibt es neu Klappsitze:

  • Zuben, Kreuzstrasse, Richtung Amriswil
  • Herrenhof, Dorf, Richtung Amriswil
  • Langrickenbach, Richtung Amriswil und Münsterlingen
  • Langrickenbach, Waldhof, Richtung Amriswil
  • Langrickenbach, Neuhof, Richtung Amriswil und Münsterlingen
  • Langrickenbach, Rutishausen, Richtung Amriswil und Münsterlingen
  • Kümmertshausen, Oberlöwenhaus, Richtung Münsterlingen
Dienstag, 4. August, 16:21 Uhr

Weilerzonen: Keine Verletzung von Bundesrecht

(lsf) Gegen die Kleinsiedlungsverordnung des Thurgauer Regierungsrats ging eine Einsprache ein. Das ist einem jüngst publizierten Bundesgerichtsurteil zu entnehmen. Der Thurgauer Regierungsrat setzte die Verordnung Mitte Mai in Kraft. Damit wurde ein Teil der 304 Thurgauer Weiler vom Bau- ins Nichtbaugebiet umgeteilt. Die Regierung begründete dies mit der Erfüllung von Bundesvorgaben: Der Kanton muss alle Kleinsiedlungen auf ihre Zonenkonformität überprüfen. Denn für den Bund sind Weilerzonen kein Baugebiet, für den Thurgau bisher schon.

Die Verordnung ist eine Übergangslösung. Damit ist das kantonale Amt für Raumentwicklung und nicht die Gemeinde für Bauvorhaben zuständig. Nach Bekanntgabe des Projekts fanden laut Regierung «hektische und teilweise unmassstäbliche Bautätigkeit in einigen Kleinsiedlungen» statt. Auch deshalb erliess die Regierung die Verordnung.

Der Weiler Unterhard Nord (auf dem Bild Süd und Nord) bei Weinfelden.

Der Weiler Unterhard Nord (auf dem Bild Süd und Nord) bei Weinfelden.

Bild: Andrea Stalder

Dass Grundstücke der Landwirtschafts- oder der Erhaltungszone zugeteilt wurden, gefällt Besitzern nicht. Sie fürchten Wertverluste ihres Landes. Und auch einige Gemeinden sind nicht erfreut, dass in ihren Weilern nicht mehr wie bisher gebaut werden kann. SVP-Vertreter, die an vorderster Front gegen die Verordnung kämpften, kündigten nach der Diskussion im Grossen Rat an, dass Betroffenen wohl nur der Rechtsweg bleibe.

Die Einsprache einer Privatperson ging bei der Gemeinde Amlikon-Bissegg ein, wie dem Urteil des Bundesgerichts zu entnehmen ist. Sie wurde über das kantonale Departement für Bau und Umwelt zuständigkeitshalber dem Bundesgericht überwiesen. Ein Bundesrichter hat die Einsprache entgegengenommen, tritt aber nicht auf sie ein. Im Urteil heisst es: «Der Beschwerdeführer begründet nicht, weshalb der angefochtene Beschluss Bundesrecht verletzen soll, und das ist auch nicht ersichtlich.» Kosten entstehen dem Einsprecher keine, weil der Bundesrichter im vereinfachten Verfahren entschieden hat.

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Dienstag, 4. August, 15:02 Uhr

Balsam für geschundene Fussballerseele

(red) Vor einigen Monaten war noch nicht sicher, ob der alljährliche Herderncup in Eschlikon auch stattfinden kann. Umso erfreut war man, dass am vergangenen Wochenende das beliebte Fussballturnier bei bestem Wetter durchgeführt werden konnte. Bereits am Donnerstag ging es in der Vorrunde voll zur Sache. Beim Startspiel zwischen dem FC Eschlikon und dem FC Kirchberg ging es dann sogleich ins beinahe endlose Elfmeterschiessen. Nach gefühlt dreissig Elfmetern konnte sich dann das Heimteam aber durchsetzen. Da man aber das zweite Spiel gegen den FC Niederwil verlor, reichte es am Sonntag dank einem Sieg gegen den FC Wängi nur noch für den 5. Platz.

Der Vorjahressieger Tobel-Affeltrangen zeigte sich an beiden Spieltagen in guter Form und konnte im Finale gegen den FC Kirchberg mit 3:1 gewinnen. Somit konnte der Drittligist seinen Titel erfolgreich verteidigen. Im Spiel um Platz 3 hatte der FC Niederwil die Nase vorn und verwies den FC Bütschwil auf den 4. Schlussrang. Alles in allem war es aber erneut ein gelungener Anlass und Balsam für die geschundene Fussballerseele nach so vielen Monaten ohne Ernstkampf, wie die Organisatoren mitteilen.

Schlussrangliste Herderncup 2020

  1. FC Tobel-Affeltrangen (3. Liga)
  2. FC Kirchberg (4. Liga)
  3. FC Niederwil (4. Liga)
  4. FC Bütschwil (4. Liga)
  5. FC Eschlikon (4. Liga)
  6. FC Wängi (4. Liga)
Momentaufnahme aus einem Spiel.

Momentaufnahme aus einem Spiel.

Bild: PD
Dienstag, 4. August, 13:56 Uhr

Fünf offizielle Kandidaten für vakanten Sitz im Stadtrat

Steckborn liegt am Untersee.

Steckborn liegt am Untersee.

Bild: PD

(red) Am 27. September findet in Steckborn die Ersatzwahl eines Mitglieds des siebenköpfigen Stadtrats statt. Bis zum Ablauf der Einreichungsfrist am Montag, 3. August, sind bei der Stadtkanzlei insgesamt fünf Wahlvorschläge eingegangen. Gestützt auf die Wahlvorschläge werden folgende drei Frauen und zwei Männer mit Wohnsitz in Steckborn auf der offiziellen Namensliste aufgeführt:

  • Moritz Eggenberger, GLP
  • Judith Kern, parteilos
  • Kathrin Mancuso, parteilos
  • Jack Rietiker, parteilos
  • Sandra Marolf, parteilos

Gemäss den anwendbaren Wahlvorschriften können nebst den genannten auch andere, nicht auf der Namenliste aufgeführte Personen gewählt werden, heisst es in einer Mitteilung aus Steckborn.

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Dienstag, 4. August, 12:56 Uhr

Auch Politische Gemeinden, Schul- und Kirchgemeinden gefordert

(red/sko) Das Bundesamt für Gesundheit fordert die Kantone auf, ihre Kontrolltätigkeit insbesondere in Unterhaltungs- und Freizeitbetrieben zu verstärken und vermehrt zu prüfen, ob hinreichende Schutzkonzepte vorhanden sind und umgesetzt werden. Bei Kultur-, Sport-, Freizeit- und Unterhaltungsveranstaltungen im Laienbereich und bei Sonderveranstaltungen trifft der Kanton Thurgau daher mit sofortiger Gültigkeit weitere Massnahmen, wie er am Dienstagmittag schreibt.

Veranstalter in diesen Bereichen müssen in einem ersten Schritt eine Erklärung einreichen, womit sie das Vorliegen und die Umsetzung eines aktuellen Schutzkonzeptes bestätigen. Die Erklärungen werden überprüft und ermöglichen eine genaue Erfassung der Veranstaltungen im Kanton. Ohne ein umsetzungsbereites Schutzkonzept dürfen Veranstaltungen nicht durchgeführt werden.

Derweil steigt Zahl der Coronaerkrankungen im Kanton Thurgau leicht an auf neu insgesamt 471 Personen an, die positiv auf Covid-19 getestet worden sind. Das entspricht einer leichten Zunahme (+1) gegenüber dem Montag.

Da flächendeckende Kontrollen nicht möglich sind, stehen die Veranstalter weiterhin in der Pflicht, die nötigen Schutzvorkehrungen primär eigenverantwortlich zu treffen, heisst es beim Kanton. Auch Politische Gemeinden sowie Schul- und Kirchgemeinden sind gehalten, bei Veranstaltungen, die sie bewilligen oder in ihren Einrichtungen stattfinden, die Umsetzung eines aktuellen Schutzkonzeptes einzufordern. Nicht betroffen sind private Veranstaltungen, die nicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen oder Betrieben stattfinden und deren teilnehmende Personen den Organisatoren bekannt sind, sowie Veranstaltungen mit bis zu 30 Personen.

Für die Entgegennahme von Erklärungen im Freizeit- und Unterhaltungsbereich ist das Generalsekretariat des Departements für Justiz und Sicherheit (GS DJS; generalsekretariat.djs@tg.ch) zuständig. Im Bereich Kultur und Sport ist das Generalsekretariat des Departements für Erziehung und Kultur (GS DEK; dek@tg.ch) zuständig. Die entsprechenden Formulare können auf der Website des Kantons, der jeweiligen Generalsekretariate und des Sport- und Kulturamts bezogen werden. Veranstalter werden aufgefordert, spätestens fünf Tage vor dem Veranstaltungsdatum die Erklärung der zuständigen Stelle einzureichen.

Dienstag, 4. August, 11:01 Uhr

Sperrung der Wilenstrasse

(red) Die Kantonsstrasse K124, Zihlschlacht-Schönbühl, wird ab August saniert. Entsprechende Witterung vorausgesetzt, sollte das Gros der Rohbauarbeiten bis Ende Jahr abgeschlossen sein, wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt. Allfällige Fertigstellungen sowie der Einbau der Asphalt-Deckschicht im Abschnitt Wilen-Schönbühl werden im Frühsommer 2021 ausgeführt.

Am Montag, 10. August, starten die Bauarbeiten mit der Erstellung einer neuen Überlaufleitung beim Rohrdurchlass Chrummbach (Ausgangs Zihlschlacht). Eine Woche später, ab Montag, 17. August, beginnen dann die eigentlichen Strassensanierungsarbeiten, die voraussichtlich bis im November dauern.

Aufgrund der anstehenden Baumassnahmen wird die Kantonsstrassenverbindung zwischen Zihlschlacht-Wilen-Schönbühl unterbrochen. Die Zufahrt zu den Liegenschaften bleibt jeweils einseitig bis zu den Brückenbaustellen gewährleistet. Der Transit- und Schwerverkehrs wird über Sitterdorf umgeleitet. Die Umleitung wird durch das kantonale Tiefbauamt signalisiert.

Dienstag, 4. August, 09:53 Uhr

Blühende Pflanzen sollen Gemeindewappen ähneln

(red) Rund 300 Pflanzkisten mit bunten Blumen und Gräsern erfreuen seit kurzem Besucherinnen und Besucher der Alleestrasse in Romanshorn. «Die Blumeninseln erfreuen das Auge und bringen eine fröhlich und farbige Sommerstimmung in die Alleestrasse», lässt sich Stadtpräsident Roger Martin zitieren. Initiiert und innert kürzester Zeit umgesetzt wurde die Aktion von verschiedenen Stellen der Stadtverwaltung zusammen mit Landschaftsarchitekt Marcel Metzger.

Die Kisten sind in verschiedener Zusammenstellung mit mehrjährigen Stauden, Blumen und Gräsern bepflanzt. Sie sollen bis im Herbst in einem veränderlichen Farbenspiel aus Gelb, Weiss und Rot blühen und so dem Gemeindewappen die Ehre erweisen, heisst es in einer Mitteilung der Stadt.

Landschaftsarchitekt Marcel Metzger und Stadtpräsident Roger Martin.

Landschaftsarchitekt Marcel Metzger und Stadtpräsident Roger Martin.

Bild: PD
Dienstag, 4. August, 08:46 Uhr

Einblick in die Welt der Kantonalen Notrufzentrale

(red) In der Kantonalen Notrufzentrale (KNZ) in Frauenfeld laufen die Fäden zusammen. Die Notrufnummern 117, 118, 144 und 112 werden rund um die Uhr bedient – 365 Tage im Jahr. Jeden Tag nehmen die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter 150 bis 200 Notrufe entgegen.

Damit die Einsatzleiter im Notfall schnell reagieren können, brauchen sie möglichst exakte Informationen. Vor allem Infos über den genauen Standort, wo ein Ereignis stattfindet, sei zentral, wie das Video von Blaulichtreportern der Pfyner «BRK News» zeigt.

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Sauglattismus am Talbachkreisel

FRAUENFELD. Wasser hat die Eigenschaft, dass es gelegentlich zu Eis gefriert. So geschehen in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag. Ja, es ist Winter in der Stadt. In Zeiten mit bald ganzjährigem T-Shirt-Wetter ein Ereignis, ein Medienereignis.
Stefan Hilzinger
Montag, 3. August, 17:22 Uhr

Neues Gesicht für Bezirkspartei der Grünen Münchwilen

Matthias Kreier ist für ein Jahr Präsident der Grünen Münchwilen.

Matthias Kreier ist für ein Jahr Präsident der Grünen Münchwilen.

(Bild: PD)

(red) Die Grüne Bezirkspartei Münchwilen hat, gewissermassen als Neustart nach dem Lockdown und zum Beginn der neuen Legislatur im Kantonsrat, eine neue Führungsstruktur erhalten. Vorgesehen ist, das Präsidium zukünftig in einem jährlichen Turnus neu zu besetzen. Der abtretende Bezirkspräsident Beat Imhof, Balterswil, übergibt das Amt interimistisch an Matthias Kreier aus Fischingen. Nach einem Jahr wird sich Andreas Schmidt aus Sirnach zur Wahl stellen. Bis dahin amtet Letzterer als Vizepräsident. Mit diesem Turnus soll gemäss der Partei eine neue Dynamik entstehen. Beat Imhof äussert sein Bedauern, dass er das Amt wegen seines Wegzugs aus dem Hinterthurgau abgeben muss: «Ich war überaus gern Präsident der Grünen des Bezirks. Der Sitzgewinn im Kantonsrat scheint mir aber ein guter Abschluss meiner Amtszeit zu sein.»

Montag, 3. August, 16:36 Uhr

Connyland führt bei Shows Maskenpflicht ein

Bei der Papageien-Show gilt neu Maskenpflicht.

Bei der Papageien-Show gilt neu Maskenpflicht.

Bild: Reto Martin (Lipperswil, 29. Juli 2020)

(sda) Der Freizeitpark Connyland in Lipperswil führt bei den Shows die Maskenpflicht ein. Die Mehrheit der Besucherinnen und Besucher hielten sich nicht an die wegen des Coronavirus eingeführten Abstandregeln.

Connyland-Besitzer Roby Gasser bestätigte am Montag gegenüber Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht auf «20 Minuten online». «Eine Besucherin der Seelöwen-Show, die sich über die Besucher aufregte, die nicht Abstand hielten, hat 20 Minuten ein Bild geschickt», so Gasser.

Das Connyland habe reagiert und für alle Shows eine Maskenpflicht eingeführt. Betroffen sind die Seelöwen-Show, das Aushängeschild des Parks, mit rund 180 Besuchern in der Arena, die überdachte Papageien-Show mit rund 80 Plätzen und das 4D-Kino mit 100 Sitzen. Rund 60 Prozent der Gäste seien die Abstandsregeln egal - trotz Durchsagen und Hinweisschilder, sagte Gasser. Die neue Regel sei von den Besuchern gut aufgenommen worden. «Die meisten bringen ihre eigene Maske mit», so Gasser.

Montag, 3. August, 16:25 Uhr

Strassenarbeiten im Kemmental gehen weiter

(red) Alle Planungsvorbereitungen und Rechtsverfahren für das Projekt Sanierung K87, Oberbächi - Ellighausen sind abgeschlossen. Die Voraussetzungen sind somit gegeben, dass die beauftragte Bauunternehmung am Montag, 10. August, mit den Bauarbeiten beginnen kann, teilt das kantonale Tiefbauamt mit.

Das Projekt umfasst die Sanierung des 3. Abschnittes der K87 ab Oberbächi bis Ellighausen. Dabei erfährt die Strasse einen Ausbau auf 6m Breite. Entlang den Strassenrändern wird ein 50cm breites Kiesbankett erstellt. Die Asphaltbeläge werden auf dem ganzen Streckenabschnitt erneuert. Die Deckschicht wird voraussichtlich im August 2021 eingebaut. Gleichzeitig und koordiniert mit den Strassenbauarbeiten werden verschiedene Werkleitungen der Technischen Betriebe Kemmental und anderer Versorger neu ausgebaut beziehungsweise saniert.

Für die Bauarbeiten ab Oberbächi bis Ortseingang Ellighausen wird die Strasse gesperrt. Ab Ortseingang Ellighausen bis zum Projektende werden die Bauarbeiten voraussichtlich mit einer Lichtsignalregelung ausgeführt. Entsprechende Umleitungen des Verkehrs werden durch das kantonale Tiefbauamt signalisiert. Für die Ausführung der gesamten Arbeiten wird mit einer Bauzeit – bei guter Witterung – von 10. August 2020 bis Frühjahr 2021 gerechnet.

Montag, 3. August, 15:05 Uhr

Übers Wochenende gab es fünf Covid-Neuansteckungen

Wie der Kanton Thurgau twittert, gab es seit dem 31. Juli weitere fünf Neuansteckungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Anzahl Todesfälle und hospitalisierter Personen bleibt gleich. Derzeit befindet sich niemand auf der Intensivstation.

Der Kanton zählt fünf weitere Coronafälle.

Der Kanton zählt fünf weitere Coronafälle.

Bild: Keystone
Montag, 3. August, 14:52 Uhr

78-Jähriger stirbt nach Badeunfall

Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen konnte einen Mann nur noch leblos aus dem Bodensee bergen.

Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen konnte einen Mann nur noch leblos aus dem Bodensee bergen.

Bild: Michel Canonica

(red) Am 31. Juli um 16:10 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei eine ertrinkende Person im Seeraum vor dem Hafen Kirchberg gemeldet. Als die Streife der Station Friedrichshafen nur wenige Minuten später an der Örtlichkeit eintraf, hielten zwei helfende Segler die verunglückte Person über Wasser.

Nach Zeugenangaben begab sich der 78-jährige Mann von seinem Segelboot aus zum Schwimmen in den See. Nachdem er Probleme bekam, machte er durch Hilferufe auf sich aufmerksam, war aber als die Helfer bei ihm waren, nur noch bedingt ansprechbar und kurze Zeit später bereits leblos. Er wurde an Bord des Polizeibootes umgehend beatmet und an Land bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes weiter reanimiert. Der Notarzt konnte beim Eintreffen allerdings nur noch den Tod feststellen.

Die Wasserschutzpolizei schleppte das herrenlos treibende Segelboot des 78-Jährigen in den Hafen Kirchberg. Es waren keine weiteren Personen an Bord. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen Badeunfall. Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Montag, 3. August, 11:02 Uhr

Umweltschonendes Freiluftkino in der Hauptstadt

Das solarbetriebene Freiluftkino war schon 2018 in Frauenfeld. Nun kommt es wieder in die Thurgauer Hauptstadt.

Das solarbetriebene Freiluftkino war schon 2018 in Frauenfeld. Nun kommt es wieder in die Thurgauer Hauptstadt.

Bild: PD

(red) Ende August veranstaltet die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas in Köniz, Aarau und Frauenfeld das Open-Air-Kino Cinema Sud. Dank Solarenergie und Transport mit Velo und Zug ist auch die zehnte Ausgabe des Freiluftkinos ressourcenschonend. Das Schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Bei den Vorführungen unter freiem Himmel präsentiert Helvetas das in Cannes ausgezeichnete senegalesische Drama «Atlantique» und die Komödie «Tel Aviv on Fire». Am 27. und 30. August steht das Kino im Botanischen Garten in Frauenfeld. Der Eintritt ist gratis, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Montag, 3. August, 09:19 Uhr

Jorim Schäfer ist neuer Präsident der GLP Bezirk Weinfelden

Gibt nach acht Jahren das Präsidium ab: Ueli Fisch

Gibt nach acht Jahren das Präsidium ab: Ueli Fisch

Bild: Urs Bucher

(red) Die GLP des Bezirks Weinfelden darf auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Sie konnten etwa bei den Weinfelder Stadtparlamentswahlen von einem auf drei Sitze erhöhen und nebst Ueli Fisch sitzt nun auch Jorim Schäfer im Kantonsparlament. Schäfer ist es auch, der in der Mitgliederversammlung in den Fokus rückt, denn er übernimmt die Leitung der Bezirkspartei GLP Weinfelden.

Jorim Schäfer, neuer Präsident GLP Bezirk Weinfelden.

Jorim Schäfer, neuer Präsident GLP Bezirk Weinfelden.

Bild: Donato Caspari

Ueli Fisch gibt nach über acht Jahren das Präsidium ab und wird von Vizepräsidentin Esther Stokar verdankt. Die Versammlung war geprägt durch Neuwahlen in den Vorstand. Auch Materialchef Kurt Schöni wurde mit Applaus und grossem Dank verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurden Anna Kradolfer und Matthias Riggenbach. Sie ergänzen das bewährte Team mit Vizepräsidentin Esther Stokar, Marcel Preiss, Priska Preiss und Marcel Ammann.

Weitere Infos unter: www.bezirkweinfelden.grunliberale.ch.

Sonntag, 2. August, 17:51 Uhr

Sommaruga beschenkt «Heldin des Alltags» mit Apfelbäumchen

Bundesrätin Simonetta Sommaruga ehrt die Steckbornerin Dzemile Fetaji auf dem Rütli als eine von 53 «Helden des Alltags».

Bundesrätin Simonetta Sommaruga ehrt die Steckbornerin Dzemile Fetaji auf dem Rütli als eine von 53 «Helden des Alltags».

Bild: PD

(sko) Wegen Corona ist die Nationalfeier auf der Rütliwiese über dem Urnersee für einmal im kleineren Rahmen über die Bühne gegangen. Trotzdem gastierte Bundesrätin Simonetta Sommaruga auf der Gründerwiese der Eidgenossenschaft, einerseits für eine Ansprache, andererseits um 53 ausgewählte «Helden des Alltags» auszuzeichnen. Eine davon war die Detailhändlerin Dzemile Fetaji aus Steckborn, die während des Lockdowns im und nebst ihrem Beruf Aussergewöhnliches leistete.

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Sonntag, 2. August, 16:33 Uhr

Warnung der Stufe Rot

(sko) Laut einer Meldung der «Meteocentrale», zieht am Sonntagnachmittag ein Unwetter der Stufe Rot über Teilen des Kantons Thurgau. «Es kommt aus Westen und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h in östliche Richtung.» Lokal bestehe die Gefahr von Hagel, Starkregen und Sturmböen. Die Blitzaktivität sei hoch, heisst es in der Meldung.

Folgende Orte befinden sich auf der weiteren Zugbahn des Unwetters: Bülach (16:10), Buch am Irchel (16:27), Dorf (16:33), Thalheim an der Thur (16:49), Altikon (16:57), Niederneunforn (16:59) und Uesslingen (17:03). Angegeben ist jeweils die Ankunftszeit des Unwetters in der entsprechenden Ortschaft.

Laut «Meteocentrale» befindet sich ein weiteres Unwetter in Richtung Thurgau. Betroffen sind demnach folgende Ortschaften: Bülach (16:20), Niederglatt ZH (16:20), Embrach (16:21), Winterthur (16:35), Elsau (16:59), Elgg (17:07), Hagenbuch ZH (17:09), Häuslenen (17:19).

Da braut sich etwas zusammen: Die letzten Sonnenstrahlen vor einem Gewitter in Oberbussnang.

Da braut sich etwas zusammen: Die letzten Sonnenstrahlen vor einem Gewitter in Oberbussnang.

Bild: Reto Martin, 8. Juni 2018