THURGAU-TICKER
Weinfelder Vollmondbar erst im Mai +++ Schlägerei am Bahnhof Frauenfeld +++ Gemeindeschreiberin von Felben-Wellhausen geht

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Dienstag, 20. April, 17.20 Uhr

Weinfelder Vollmondbar erst im Mai

Vollmondbar in Weinfelden 2018.

Vollmondbar in Weinfelden 2018.

Mario Testa

(red) Die CVP Weinfelden sagt die für den 30. April geplante erste Vollmondbar in diesem Jahr ab. «Das OK bedauert dies, doch die Gesundheit geht vor. Die geltenden Regeln können bei der Vollmondbar leider nicht eingehalten werden», schreibt Karin Stäheli-Giger in einer Mitteilung. Den nächsten Anlauf für eine Vollmondbar nimmt das OK am 28. Mai.

Dienstag, 20. April, 17.15 Uhr

Schlägerei am Bahnhof Frauenfeld

(alr) Am Montagnachmittag ist es am Bahnhof Frauenfeld zu einer Schlägerei zwischen einem Buschauffeur und einem Passanten gekommen. Die Kantonspolizei bestätigt den Vorfall auf Anfrage dieser Zeitung. Weshalb es zur Schlägerei kam, sei Gegenstand laufender Ermittlungen. Laut «Blick» hat der Passant auf die Scheibe eines Busses eingeschlagen, woraufhin es zum Streit gekommen sei. «Wir sind derzeit noch in den genauen Abklärungen», sagte auch Robert Scherzinger, Leiter von Stadtbus Frauenfeld. In einem Video eines Lesers ist zu sehen, wie ein Mann versucht, auf den Buschauffeur einzuschlagen. Als sich der Chauffeur wehrt, fallen beide zu Boden. Daraufhin gehen mehrere Passanten dazwischen und beenden den Kampf. Der Chauffeur sei unverletzt und konnte seinen Dienst fortführen.

Dienstag, 20. April, 17.10 Uhr

Gemeindeschreiberin von Felben-Wellhausen geht

(red) Per 30. Juni hat Alexandra Wyprächtiger, Gemeindeschreiberin der Politischen Gemeinde Felben-Wellhausen, ihre Kündigung eingereicht. Während gut drei Jahren leitete sie die Gemeindeverwaltung und setzte dabei das Wohl der Gemeinde stets an oberste Stelle, wie der Gemeinderat mitteilt. Die Gemeindeschreiberin habe sich entschlossen eine neue Herausforderung anzunehmen.

Dienstag, 20. April, 17.08 Uhr

Prix Kreuzlingen 2021: Nominationsfrist läuft bald ab

(red) Mit dem Anerkennungspreis ehrt der Stadtrat Kreuzlingen jährlich eine Person, eine Personengruppe, eine Institution oder eine Unternehmung, die sich auf eine herausragende Art für das öffentliche Wohl in Kreuzlingen eingesetzt oder zur Bekanntheit und zum positiven Image der Stadt beigetragen hat oder haben. Nominationen können bis Ende April eingereicht werden.

Dienstag, 20. April, 17.05 Uhr

Markt im Kreuzlinger Seeburgpark

(red) Am Wochenende vom 1. und 2. Mai jeweils von 11 bis 17 Uhr findet im Kreuzlinger Seeburgpark ein kulinarisch-handwerklicher Markt statt. Wie das Restaurant Schloss Seeburg mitteilt, sind über 50 Aussteller dabei.

Dienstag, 20. April, 17.00 Uhr

Ein Finne bei Floorball Thurgau

Per Wiklund

(red) Der Finne Tuukka Haudanlampi stösst auf die neue Saison hin zum NLB-Team von Floorball Thurgau, wie Sandra Beck von der Geschäftsstelle Floorball Thurgau mitteilt. Da das erst 20-jährige Talent mit einer U21-Lizenz spielen wird, belastet er das Ausländerkontingent von Floorball Thurgau nicht zusätzlich.

Dienstag, 20. April, 16.45 Uhr

Neues Vorstandsmitglied der Thurgauer Matchschützen

(red) Die Thurgauer Matchschützen wählen die Müllheimerin Saskia Eileen Schober als neue Aktuarin in den Vorstand. An der schriftlich durchgeführten Generalversammlung genehmigten die 43 teilnehmenden von insgesamt 91 Mitgliedern alle Anträge.

Dienstag, 20. April, 16.20 Uhr

Corona über Passanten in Konstanz

(red) Marketing-Aktion in der Konstanzer Rosgarten- und Kanzleistrasse: Die schönen Blumenballgestecke wecken aber in diesen Zeiten vielleicht doch ungewollte Assoziationen mit Pandemie und Virus...

Dienstag, 20. April, 16.00 Uhr

Felben-Wellhausen sagt Gemeindeversammlung ab

Werner Künzler, Gemeindepräsident von Felben-Wellhausen.

Werner Künzler, Gemeindepräsident von Felben-Wellhausen.

Reto Martin

(red) Der Gemeinderat Felben-Wellhausen teilt mit, dass er aufgrund der weiterhin nicht klaren Lage betreffend Corona entschieden hat, die Gemeindeversammlung vom Mai abzusagen. Die Abstimmung über die Rechnung 2020 wird stattdessen mit der Eidgenössischen Abstimmung vom 13. Juni 2021 an der Urne durchgeführt. Auch die Primarschulgemeinde lässt dann über die Rechnung befinden. Der Gemeinderat hofft, die Budget-Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 wieder durchführen zu können.

Dienstag, 14.25 Uhr

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 54 neue bestätigte Covid-19-Infektionen. Hospitalisiert sind 37, einer mehr als am Vortag. Davon befinden sich 12 auf der Intensivstation, was 5 weniger sind als am Montag gemeldet. Verstorben sind zwei Covid-19-Patienten. Impfungen sind seit dem Vortag 1284 verabreicht worden. Die Gesamtzahl der Einwohner mit zwei Impfungen beträgt nun 23'892.

Dienstag, 14.00 Uhr

Wohnbedarf zieht innerhalb Frauenfeld um

(red) Ab dem 1. Juni zieht das Möbelgeschäft Wohnbedarf von der Frauenfelder Vorstadt in grössere Räumlichkeiten im historischen Gebäude an der Freie-Strasse 8, wie der Geschäftsführer Thomas Singer mitteilt. Am neuen Standort war bis Ende Juni 2020 der Finnshop eingemietet, und noch früher die Buchhandlung Huber.

Dienstag, 20.4., 13.45

Weinfelder Rechnung: über zwei Millionen besser als budgetiert

Der Weinfelder Stadtpräsident Max Vögeli.

Der Weinfelder Stadtpräsident Max Vögeli.

Andrea Stalder

(sba) Weinfeldens Stadtpräsident Max Vögeli kann bei seiner 20. Rechnung für das Jahr 2020 ein erfreuliches Resultat präsentieren: Es resultiert ein Gewinn von knapp 1,5 Millionen Franken. Das sind über zwei Millionen besser als budgetiert. Die Hauptgründe sind die Steuererträge, die vor allem bei den juristischen Personen deutlich besser ausgefallen sind als gedacht. Auch die Grundstückgewinnsteuer fiel besser aus. Des Weiteren gab es einen Minderaufwand etwa in der Allgemeinen Verwaltung und bei der Sozialen Sicherheit. Die Steuerkraft pro Kopf liegt bei 2308 Franken.

Dienstag, 20.4., 11.00 Uhr

Stadt Kreuzlingen ist neu bei Instagram

(red) Die Stadt Kreuzlingen ist ab sofort auf Instagram dabei. Gemäss Medienmitteilung wird sie auf diesem Kanal primär «softere Inhalte» publizieren. Das könnten Hinweise auf städtische Veranstaltungen sein, Neuigkeiten zu gesellschaftlichen Themen oder «einfach ein schönes Foto aus der Umgebung». Das Konto wird von der Abteilung Präsidium, Kommunikation und Stadtmarketing betreut. Seit rund einem Jahr nutzt Kreuzlingen Facebook. Der Kanal hat mittlerweile fast 1300 Abonnenten. Der Erfolg zeige, dass die Präsenz der Stadt bei Social Media einem Bedürfnis entspreche, heisst es weiter in der Mitteilung. Seit der Coronapandemie bestehe eine verstärkte Nachfrage nach zusätzlicher Information.

Dienstag, 20. April, 10.10 Uhr

Circus-Royal-Direktor zieht seinen Fall ans Thurgauer Obergericht

Oliver Skreinig (r.) mit seinem Verteidiger vor dem Bezirksgericht Kreuzlingen.

Oliver Skreinig (r.) mit seinem Verteidiger vor dem Bezirksgericht Kreuzlingen.

Andrea Stalder

(wu) Der ehemalige Direktor der Circus Royal GmbH, Oliver Skreinig, steht am 31. Mai vor dem Thurgauer Obergericht, wie die Gerichtskanzlei am Mittwoch mitteilte. Das Bezirksgericht Kreuzlingen verurteilte den Österreicher im August 2020 zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten, davon sechs unbedingt. Vorgeworfen wird ihm unter anderem mehrfache Misswirtschaft und mehrfache Unterlassung der Buchführung.

Dienstag, 20. April, 9.40 Uhr

Brand in Kradolfer Mehrfamilienhaus

(kapo) Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Kradolf mussten am Montagabend zwei Personen ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Kurz nach 19.30 Uhr meldete ein 76-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Bahnhofstrasse einen Brand in einem Badezimmer. Die Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Der 76-Jährige und eine 84-jährige Frau wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst beigezogen.

Montag, 19. April, 17:41 Uhr

Blumensamen aus Kufstein jetzt erhältlich

Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm freut sich über die erhaltenen Blumensamen aus Kufstein.

Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm freut sich über die erhaltenen Blumensamen aus Kufstein.

(Bild: PD)

(red) Wie bereits im März angekündigt, erhält die Frauenfelder Bevölkerung von der Partnerstadt Kufstein rund 500 Dosen mit Blumensamen, um die Stadt bunt einzufärben und zum Leben zu erwecken. Ab Dienstag, 20. April 2020, können die Dosen - solange der Vorrat reicht - im Stadtlabor in der Altstadt, am Info-Schalter des Rathauses, bei Regio Frauenfeld Freizeit und Tourismus auf dem Bahnhofplatz sowie in der Stadtgärtnerei beim Friedhof Oberkirch abgeholt werden.

Montag, 19. April, 16:46 Uhr

Brand auf Balkon

(kapo) Bei einem Brand in Frauenfeld entstand am Montag Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 14.45 Uhr wurde bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses am Landhausweg gemeldet. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stehen Abflammarbeiten am Bodenbelag als Brandursache im Vordergrund.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Frauenfeld konnte der 76-jährige Bewohner den Brand selbst löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere hundert Franken hoch.

Montag, 19. April, 15:55 Uhr

Die Veteranenschützen wünschen Happy Birthday

Freude beim Jubilaren.

Freude beim Jubilaren.

(Bild: PD)

(red) Hans Rutishauser aus Amriswil konnte am 18. April, bei bester Gesundheit, seinen 95. Geburtstag feiern. Der Thurgauer Veteranenschützen Verband überbrachte ihm die besten Wünsche. Er ist aktives Mitglied im TVSV.

Montag, 19. April, 14:16 Uhr

NLA-Spielmacher wechselt zum HSC Kreuzlingen

HSCK-Präsident Patrick Müller (rechts) freut sich über den Zuzug des aktuellen Zürcher NLA-Topscorers Paul Kaletsch auf die Saison 2021/22.

HSCK-Präsident Patrick Müller (rechts) freut sich über den Zuzug des aktuellen Zürcher NLA-Topscorers Paul Kaletsch auf die Saison 2021/22.

(Bild: PD)

(red) Paul Kaletsch, der Spielmacher und aktuelle «Mobiliar-Topscorer» des NLA-Clubs GC Amicitia Zürich, verstärkt ab Sommer das Kader des HSC Kreuzlingen.

Der 28-jährige abschlussstarke Spielgestalter hatte auf die laufende Spielzeit 2020/2021 hin von der HSG Konstanz aus der 2. Deutschen Bundesliga zum Zürcher Traditionsclub gewechselt. Der Modellathlet (1,90 m/90 kg) kam mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz von 1442 Toren in sieben Bundesliga-Saisons für Konstanz in die Limmatstadt. Am Bodensee hatte Paul Kaletsch eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht, vom Talent aus der fünfthöchsten Spielklasse bis hin zum Topscorer in der besten zweiten Liga der Welt. Und der Rechtshänder enttäuschte auch die Erwartungen in der höchsten Schweizer Spielklasse nicht. Paul Kaletsch ist in der laufenden Quickline Handball League (NLA) nicht nur Denker und Lenker des Teams von Cheftrainer Petr Hrachovec, sondern trägt mit aktuell 98 Treffern aus 26 Partien (3,8 pro Spiel) auch das Mobiliar-Topscorer-Leibchen von GC Amicitia Zürich.

Die vorzeitige Auflösung seines Vertrages bei den Stadtzürchern und der Wechsel zurück an den Bodensee haben einen privaten Hintergrund. Paul Kaletsch will mehr zeitliche Ressourcen in seine berufliche Zukunft investieren. Die gestiegene Jobbelastung lässt sich nicht mit dem Trainingsaufwand und dem Profibetrieb bei einem NLA-Team vereinbaren. Beim HSC Kreuzlingen, dem aktuellen Tabellensechsten in der zweithöchsten Spielklasse, findet der 28-jährige Deutsche ideale Verhältnisse vor, um Beruf und Leistungssport bestmöglich zu verbinden. Dazu wohnt er zusammen mit seiner Lebenspartnerin ab dem Sommer in Kreuzlingen und somit wieder am Bodensee.

Cheftrainer Werner Bösch freut sich über den Neuzugang: «Paul bringt definitiv sehr viel Qualität mit – und zwar sowohl in offensiver wie in defensiver Hinsicht.» Kaletsch soll im linken Rückraum den ehemaligen U21-Nationalspieler Thierry Gasser ersetzen, der den HSCK am Ende dieser Saison in Richtung HC Arbon (1. Liga) verlässt, und zugleich auch Valon Dedaj auf der Mitteposition entlasten.

Montag, 19. April, 12:16 Uhr

Thurgau impft nun auch betreuende Angehörige der Risikogruppe

Ab dem 26. April erhalten im Kanton Thurgau weitere Bevölkerungsgruppen gemäss der Prioritätenliste des BAG Impftermine, wie der Fachstab Pandemie mitteilt.

Es sind dies die Zielgruppen 2 bis 4:

  • Zielgruppe 2: Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 3: Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder, betreuende Angehörige) von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 4: Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (z.B. Behindertenheime)
Ein Bild von der Eröffnung des Impfzentrum in Weinfelden.

Ein Bild von der Eröffnung des Impfzentrum in Weinfelden.

(Bild: Kevin Roth)

Teilgruppen dieser Kategorien wurden bereits gegen Covid-19 geimpft, zum Beispiel Teile des Spitalpersonals und Betreuungspersonal in Behinderteneinrichtungen, nun sind sämtliche Personen dieser drei Zielgruppen zur Impfung zugelassen.

Da die Impfung dieser Gruppen bei den derzeitigen Impfkapazitäten nur wenige Wochen in Anspruch nehmen dürfte, werden relativ rasch Termine verfügbar sein. Es wird deshalb empfohlen, sich möglichst rasch anzumelden, auch um die Impfstrassen gleichmässig auszulasten. Derzeit sind an sieben Tagen der Woche von 7 bis 21 Uhr Impftermine möglich.

Neuanmeldungen für Impftermine sind auch für alle anderen Thurgauerinnen und Thurgauer auf der Online-Plattform «ImpfMi» https://tg.impfung-covid.ch/ möglich. Das Aufgebot für einen Impftermin erfolgt, sobald es der Stand der Impfkampagne zulässt, und wird per SMS zugestellt. Impfwillige Personen sind gebeten, sich nicht gleichzeitig online und beim Hausarzt anzumelden.

Montag, 19. April, 11:32 Uhr

Die Hospitalisationen steigen an

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Montag 113 neue Coronafälle gegenüber Freitag. Die Anzahl der Hospitalisierten Personen stieg um 4 auf 36. Ebenso stieg die Zahl der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden: sie beträgt neu 17. Verstorben ist hingegen niemand.

Geimpft wurde auch übers Wochenende 2'737 Dosen wurden im Kanton Thurgau gespritzt. Eine erste Dosis haben somit 42'214 Personen erhalten, 23'326 Personen sind bereits mit zwei Dosen fertig geimpft.

Montag, 19. April, 10:24 Uhr

Die Segelsaison ist eröffnet

Eine kleine Zeremonie zum Start der Wassersport-Saison am Bottighofer Hafen.

Eine kleine Zeremonie zum Start der Wassersport-Saison am Bottighofer Hafen.

(Bild: PD)

(red) Festlich geschmückte Boote, feierliches Flaggensetzen mit musikalischer Begleitung und eine Kurzstrecken-Fixpunkt-Regatta bei kaltem Nordost: Am Samstag, 17. April, hat die Seglervereinigung Bottighofen (SVB) die Wassersport-Saison Corona-konform an Land und auf dem Wasser begonnen. Mit einem besonderen Konzept war dieser Anlass möglich: Die meisten Mitglieder beobachteten das Flaggensetzen vom Schiff aus oder verteilten sich grossräumig im Hafen. Während Takelmeister Michael die Flaggen setzte, begleiteten Bläser den Saisonauftakt musikalisch. Die anschliessende «Fixpunkt-Regatta» fand bei teils heftigem Nordostwind statt. Bei fünf teilnehmenden Booten gewann die Trimaran-Crew der Seeyou, die den für sie besonders günstigen Wind im zweiten Teil der Regatta zu nutzen wusste.

Das Siegerboot.

Das Siegerboot.

(Bild: PD)
Montag, 19. April, 9:20 Uhr

2 Promille: Polizei zieht Führerausweis ein

(kapo) In der Nacht zum Montag musste in Langrickenbach ein alkoholisierter Autofahrer aus dem Verkehr gezogen werden. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten um 1.30 Uhr bei Belzstadel einen Autofahrer, der durch seine Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe bei dem 48-jährigen Schweizer einen Wert von rund 1 mg/l ( etwa 2 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 16. April - 19:18 Uhr

Flowtex-Skandal: Diamanten der Ex-Frau gehen zuerst ans Thurgauer Betreibungsamt

Im Fall des deutschen Unternehmers Manfred Schmider, der im Flowtex-Skandal wegen Betrugs verurteilt wurde, hat das Bundesgericht jetzt einen Entscheid gefällt.

Ein Firmenschild auf dem Dach des Flowtex-Gebäudes.

Ein Firmenschild auf dem Dach des Flowtex-Gebäudes.

Bild: AP

(red) Es ist ein komplizierter Betrugsfall, der zuerst vor dem Frauenfelder Bezirksgericht, später dann vor Obergericht verhandelt wurde. Im Zentrum steht der deutsche Unternehmer Manfred Schmider, in einem aufwändigen Prozess verurteilt wegen Betruges. Dabei geht es auch um den Schmuck seiner Exfrau.

Im Mai 2020 hat das Thurgauer Obergericht die Beschlagnahme des Schmucks nämlich aufgehoben. Es handelt sich um ein Collier, einen Ring, zwei Lateraldiamanten und einen Anhänger. Der Schmuck sollte einem der früheren Mitangeklagten übergeben werden, wie FM1Today schreibt.

Dieser Mann hatte den Schmuck während des Strafverfahrens der Staatsanwaltschaft übergeben und geltend gemacht, die Frau von Schmider habe ihm die Diamanten als Sicherheit gegeben.

Gegen die Anordnung des Obergerichts legte die Konkursmasse beim Bundesgericht erfolgreich Beschwerde ein. Die Lausanner Richter halten in einem am Freitag veröffentlichten Urteil fest, die Diamanten seinen vom Betreibungsamt durch einen Arrest belegt worden. Es sei deshalb im Rahmen eines so genannten Widerspruchsverfahrens festzustellen, wer das Recht auf die Diamanten habe. Das Strafgericht könne diesen Weg nicht einfach abkürzen.

Im Flowtex-Betrugsfall wurden in den 90er-Jahren in Deutschland Leasinggesellschaften und Banken um Beträge von rund 3,45 Milliarden Deutsche Mark gebracht. Der Flowtex GmbH konnten Betrügereien mit nicht existierenden Bohrsystemen nachgewiesen worden.

Schmider wurde in Deutschland zu einer Freiheitsstrafe von elfeinhalb Jahren verurteilt. In der Schweiz wurde Schmider, seiner Frau und deren Anwalt ein Prozess wegen Geldwäscherei gemacht. Das Bundesgericht hob die entsprechenden Urteile der Thurgauer Justiz im August 2019 jedoch auf.