THURGAU-TICKER
Kufstein schickt Frauenfeldern Blumensamen +++ Brand auf Frauenfelder Balkon +++ Die Veteranenschützen wünschen Happy Birthday

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Montag, 19. April, 17:41 Uhr

Blumensamen aus Kufstein jetzt erhältlich

Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm freut sich über die erhaltenen Blumensamen aus Kufstein.

Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm freut sich über die erhaltenen Blumensamen aus Kufstein.

(Bild: PD)

(red) Wie bereits im März angekündigt, erhält die Frauenfelder Bevölkerung von der Partnerstadt Kufstein rund 500 Dosen mit Blumensamen, um die Stadt bunt einzufärben und zum Leben zu erwecken. Ab Dienstag, 20. April 2020, können die Dosen - solange der Vorrat reicht - im Stadtlabor in der Altstadt, am Info-Schalter des Rathauses, bei Regio Frauenfeld Freizeit und Tourismus auf dem Bahnhofplatz sowie in der Stadtgärtnerei beim Friedhof Oberkirch abgeholt werden.

Montag, 19. April, 16:46 Uhr

Brand auf Balkon

(kapo) Bei einem Brand in Frauenfeld entstand am Montag Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 14.45 Uhr wurde bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses am Landhausweg gemeldet. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stehen Abflammarbeiten am Bodenbelag als Brandursache im Vordergrund.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Frauenfeld konnte der 76-jährige Bewohner den Brand selbst löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere hundert Franken hoch.

Montag, 19. April, 15:55 Uhr

Die Veteranenschützen wünschen Happy Birthday

Freude beim Jubilaren.

Freude beim Jubilaren.

(Bild: PD)

(red) Hans Rutishauser aus Amriswil konnte am 18. April, bei bester Gesundheit, seinen 95. Geburtstag feiern. Der Thurgauer Veteranenschützen Verband überbrachte ihm die besten Wünsche. Er ist aktives Mitglied im TVSV.

Montag, 19. April, 14:16 Uhr

NLA-Spielmacher wechselt zum HSC Kreuzlingen

HSCK-Präsident Patrick Müller (rechts) freut sich über den Zuzug des aktuellen Zürcher NLA-Topscorers Paul Kaletsch auf die Saison 2021/22.

HSCK-Präsident Patrick Müller (rechts) freut sich über den Zuzug des aktuellen Zürcher NLA-Topscorers Paul Kaletsch auf die Saison 2021/22.

(Bild: PD)

(red) Paul Kaletsch, der Spielmacher und aktuelle «Mobiliar-Topscorer» des NLA-Clubs GC Amicitia Zürich, verstärkt ab Sommer das Kader des HSC Kreuzlingen.

Der 28-jährige abschlussstarke Spielgestalter hatte auf die laufende Spielzeit 2020/2021 hin von der HSG Konstanz aus der 2. Deutschen Bundesliga zum Zürcher Traditionsclub gewechselt. Der Modellathlet (1,90 m/90 kg) kam mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz von 1442 Toren in sieben Bundesliga-Saisons für Konstanz in die Limmatstadt. Am Bodensee hatte Paul Kaletsch eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht, vom Talent aus der fünfthöchsten Spielklasse bis hin zum Topscorer in der besten zweiten Liga der Welt. Und der Rechtshänder enttäuschte auch die Erwartungen in der höchsten Schweizer Spielklasse nicht. Paul Kaletsch ist in der laufenden Quickline Handball League (NLA) nicht nur Denker und Lenker des Teams von Cheftrainer Petr Hrachovec, sondern trägt mit aktuell 98 Treffern aus 26 Partien (3,8 pro Spiel) auch das Mobiliar-Topscorer-Leibchen von GC Amicitia Zürich.

Die vorzeitige Auflösung seines Vertrages bei den Stadtzürchern und der Wechsel zurück an den Bodensee haben einen privaten Hintergrund. Paul Kaletsch will mehr zeitliche Ressourcen in seine berufliche Zukunft investieren. Die gestiegene Jobbelastung lässt sich nicht mit dem Trainingsaufwand und dem Profibetrieb bei einem NLA-Team vereinbaren. Beim HSC Kreuzlingen, dem aktuellen Tabellensechsten in der zweithöchsten Spielklasse, findet der 28-jährige Deutsche ideale Verhältnisse vor, um Beruf und Leistungssport bestmöglich zu verbinden. Dazu wohnt er zusammen mit seiner Lebenspartnerin ab dem Sommer in Kreuzlingen und somit wieder am Bodensee.

Cheftrainer Werner Bösch freut sich über den Neuzugang: «Paul bringt definitiv sehr viel Qualität mit – und zwar sowohl in offensiver wie in defensiver Hinsicht.» Kaletsch soll im linken Rückraum den ehemaligen U21-Nationalspieler Thierry Gasser ersetzen, der den HSCK am Ende dieser Saison in Richtung HC Arbon (1. Liga) verlässt, und zugleich auch Valon Dedaj auf der Mitteposition entlasten.

Montag, 19. April, 12:16 Uhr

Thurgau impft nun auch betreuende Angehörige der Risikogruppe

Ab dem 26. April erhalten im Kanton Thurgau weitere Bevölkerungsgruppen gemäss der Prioritätenliste des BAG Impftermine, wie der Fachstab Pandemie mitteilt.

Es sind dies die Zielgruppen 2 bis 4:

  • Zielgruppe 2: Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 3: Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder, betreuende Angehörige) von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 4: Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (z.B. Behindertenheime)
Ein Bild von der Eröffnung des Impfzentrum in Weinfelden.

Ein Bild von der Eröffnung des Impfzentrum in Weinfelden.

(Bild: Kevin Roth)

Teilgruppen dieser Kategorien wurden bereits gegen Covid-19 geimpft, zum Beispiel Teile des Spitalpersonals und Betreuungspersonal in Behinderteneinrichtungen, nun sind sämtliche Personen dieser drei Zielgruppen zur Impfung zugelassen.

Da die Impfung dieser Gruppen bei den derzeitigen Impfkapazitäten nur wenige Wochen in Anspruch nehmen dürfte, werden relativ rasch Termine verfügbar sein. Es wird deshalb empfohlen, sich möglichst rasch anzumelden, auch um die Impfstrassen gleichmässig auszulasten. Derzeit sind an sieben Tagen der Woche von 7 bis 21 Uhr Impftermine möglich.

Neuanmeldungen für Impftermine sind auch für alle anderen Thurgauerinnen und Thurgauer auf der Online-Plattform «ImpfMi» https://tg.impfung-covid.ch/ möglich. Das Aufgebot für einen Impftermin erfolgt, sobald es der Stand der Impfkampagne zulässt, und wird per SMS zugestellt. Impfwillige Personen sind gebeten, sich nicht gleichzeitig online und beim Hausarzt anzumelden.

Montag, 19. April, 11:32 Uhr

Die Hospitalisationen steigen an

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Montag 113 neue Coronafälle gegenüber Freitag. Die Anzahl der Hospitalisierten Personen stieg um 4 auf 36. Ebenso stieg die Zahl der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden: sie beträgt neu 17. Verstorben ist hingegen niemand.

Geimpft wurde auch übers Wochenende 2'737 Dosen wurden im Kanton Thurgau gespritzt. Eine erste Dosis haben somit 42'214 Personen erhalten, 23'326 Personen sind bereits mit zwei Dosen fertig geimpft.

Montag, 19. April, 10:24 Uhr

Die Segelsaison ist eröffnet

Eine kleine Zeremonie zum Start der Wassersport-Saison am Bottighofer Hafen.

Eine kleine Zeremonie zum Start der Wassersport-Saison am Bottighofer Hafen.

(Bild: PD)

(red) Festlich geschmückte Boote, feierliches Flaggensetzen mit musikalischer Begleitung und eine Kurzstrecken-Fixpunkt-Regatta bei kaltem Nordost: Am Samstag, 17. April, hat die Seglervereinigung Bottighofen (SVB) die Wassersport-Saison Corona-konform an Land und auf dem Wasser begonnen. Mit einem besonderen Konzept war dieser Anlass möglich: Die meisten Mitglieder beobachteten das Flaggensetzen vom Schiff aus oder verteilten sich grossräumig im Hafen. Während Takelmeister Michael die Flaggen setzte, begleiteten Bläser den Saisonauftakt musikalisch. Die anschliessende «Fixpunkt-Regatta» fand bei teils heftigem Nordostwind statt. Bei fünf teilnehmenden Booten gewann die Trimaran-Crew der Seeyou, die den für sie besonders günstigen Wind im zweiten Teil der Regatta zu nutzen wusste.

Das Siegerboot.

Das Siegerboot.

(Bild: PD)
Montag, 19. April, 9:20 Uhr

2 Promille: Polizei zieht Führerausweis ein

(kapo) In der Nacht zum Montag musste in Langrickenbach ein alkoholisierter Autofahrer aus dem Verkehr gezogen werden. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten um 1.30 Uhr bei Belzstadel einen Autofahrer, der durch seine Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe bei dem 48-jährigen Schweizer einen Wert von rund 1 mg/l ( etwa 2 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 16. April - 19:18 Uhr

Flowtex-Skandal: Diamanten der Ex-Frau gehen zuerst ans Thurgauer Betreibungsamt

Im Fall des deutschen Unternehmers Manfred Schmider, der im Flowtex-Skandal wegen Betrugs verurteilt wurde, hat das Bundesgericht jetzt einen Entscheid gefällt.

Ein Firmenschild auf dem Dach des Flowtex-Gebäudes.

Ein Firmenschild auf dem Dach des Flowtex-Gebäudes.

Bild: AP

(red) Es ist ein komplizierter Betrugsfall, der zuerst vor dem Frauenfelder Bezirksgericht, später dann vor Obergericht verhandelt wurde. Im Zentrum steht der deutsche Unternehmer Manfred Schmider, in einem aufwändigen Prozess verurteilt wegen Betruges. Dabei geht es auch um den Schmuck seiner Exfrau.

Im Mai 2020 hat das Thurgauer Obergericht die Beschlagnahme des Schmucks nämlich aufgehoben. Es handelt sich um ein Collier, einen Ring, zwei Lateraldiamanten und einen Anhänger. Der Schmuck sollte einem der früheren Mitangeklagten übergeben werden, wie FM1Today schreibt.

Dieser Mann hatte den Schmuck während des Strafverfahrens der Staatsanwaltschaft übergeben und geltend gemacht, die Frau von Schmider habe ihm die Diamanten als Sicherheit gegeben.

Gegen die Anordnung des Obergerichts legte die Konkursmasse beim Bundesgericht erfolgreich Beschwerde ein. Die Lausanner Richter halten in einem am Freitag veröffentlichten Urteil fest, die Diamanten seinen vom Betreibungsamt durch einen Arrest belegt worden. Es sei deshalb im Rahmen eines so genannten Widerspruchsverfahrens festzustellen, wer das Recht auf die Diamanten habe. Das Strafgericht könne diesen Weg nicht einfach abkürzen.

Im Flowtex-Betrugsfall wurden in den 90er-Jahren in Deutschland Leasinggesellschaften und Banken um Beträge von rund 3,45 Milliarden Deutsche Mark gebracht. Der Flowtex GmbH konnten Betrügereien mit nicht existierenden Bohrsystemen nachgewiesen worden.

Schmider wurde in Deutschland zu einer Freiheitsstrafe von elfeinhalb Jahren verurteilt. In der Schweiz wurde Schmider, seiner Frau und deren Anwalt ein Prozess wegen Geldwäscherei gemacht. Das Bundesgericht hob die entsprechenden Urteile der Thurgauer Justiz im August 2019 jedoch auf.