THURGAU-TICKER
Fahrunfähig und ohne Führerausweis: Motorradfahrer verletzt sich bei Selbstunfall in Wängi +++ Velofahrer verletzt sich bei Selbstunfall in Bätershausen schwer +++ Investoren von «Mars One» abgesprungen: Romanshorner Steve Schild kann vorerst nicht auf den Mars

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Samstag, der 16. Oktober - 12:04 Uhr

Motorradfahrer verletzt sich mittelschwer bei Selbstunfall in Wängi

Ein 37-jähriger Motorradfahrer war kurz vor 19.30 Uhr auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Münchwilen unterwegs. Nach der Einfahrt in den Kreisel stürzte er aus noch ungeklärten Gründen und verletzte sich mittelschwer.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Weitere Abklärungen ergaben, dass der Führerausweis des Unfallverursachers bereits entzogen worden war und das Motorrad nicht eingelöst ist. (kapo/sae)

Samstag, der 16. Oktober - 08:57 Uhr

Selbstunfall in Bätershausen – 56-jähriger Velofahrer schwer verletzt

Nach einem Selbstunfall in Bätershausen musste am Freitagabend ein Velofahrer von der Rega ins Spital geflogen werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 56-jähriger Velofahrer kurz vor 17.30 Uhr auf dem Radweg an der Bodanstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen stürzte er Höhe Verzweigung mit der Sangenstrasse und verletzte sich schwer, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Verunfallte in lebensbedrohlichem Zustand von der Rega ins Spital geflogen.

Die Kantonspolizei.

Die Kantonspolizei.

Bild: Reto Martin

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Während der Unfallaufnahme musste der betroffene Streckenabschnitt für rund drei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr erstellte eine Umleitung

Die Kantonspolizei sucht nun nach Zeugen. Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058 345 20 00 zu melden. (kapo/sae)

Investoren von «Mars One» abgesprungen: Romanshorner Steve Schild kann vorerst nicht auf den Mars

Steve Schild aus Romanshorn hatte Grosses vor. Bis auf weiteres liegen seine Träume, zum Mars zu gehen, auf Eis.

Steve Schild aus Romanshorn hatte Grosses vor. Bis auf weiteres liegen seine Träume, zum Mars zu gehen, auf Eis.

Bild: PD

(chg) Steve Schild ist in Romanshorn aufgewachsen und wollte einer der Ersten sein, die den Mars besiedeln. Weil die Investoren von «Mars One» abgesprungen sind, musste das Projekt begraben werden – und damit sein Traum. Der 37-Jährige war einer der 100 potenziellen Marsreisenden, die es vor sechs Jahren in die engere Auswahl geschafft hatten. Die Absage schmerzt: «Ich hatte es geahnt, ich hatte es gespürt. Aber die Hoffnung war immer da, dass es weiter geht», sagt der zweifache Familienvater in einem Interview mit «Fm1today». Trotzdem sei das gescheiterte Projekt nicht vergebens. «Mars One» habe dazu geführt, dass darüber geredet werde, dass man – um als Menschheit weiterzukommen – auf andere Planeten gehen müsse. Und immer noch gibt er nicht auf: «Irgendwann gehe ich in den Weltraum, auch wenn es nur ein Weltraumspaziergang ist.»

Freitag, 15. Oktober, 17:14 Uhr
Severin Schwendener im Lindenpark Frauenfeld.

Severin Schwendener im Lindenpark Frauenfeld.

Bild: Dieter Langhart

Zuweilen ein «super Bünzli»: Severin Schwendener

(ste) Krimiautor Severin Schwendeners Herz schlägt für Geschichten. Schon als Kind lasen ihm seine Eltern viel vor, später wurde er eine sprichwörtliche Leseratte. Dabei faszinierten ihn vor allem die Bücher von Agatha Christie angetan. Im Interview verrät der Märstetter weiter, warum er an seiner Heimat hängt und manchmal ein «super Bünzli» ist.

Das Interview mit Schwendener ist ab Samstagmorgen auf tagblatt.ch oder in der Samstagsausgabe (16.10.21) der Thurgauer Zeitung zu lesen.

Freitag, 15. Oktober, 16:37 Uhr

Kameras am Bahnhof: Amriswil möchte vielleicht, Romanshorn hat schon

Videoüberwachung am Bahnhof Romanshorn.

Videoüberwachung am Bahnhof Romanshorn.

Bild: Ralph Ribi

(thr) Nach dem Gewaltdelikt Anfang August am Amriswiler Bahnhof, startet die CVP Amriswil eine Initiative, damit die Stadt Amriswil ein Reglement für die Videoüberwachung ausarbeitet. Vorbild könnte Romanshorn sein. Bereits seit über zehn Jahren sind Kameras am Romanshorner Bahnhof installiert. Die Bevölkerung fühlt sich dadurch sicherer, sagt die Romanshorner Stadträtin Melanie Zellweger.

Freitag, 15. Oktober, 15:43 Uhr

Schönenberg: CVP-Ortspartei heisst neu «Die Mitte AachThurLand»

(red) Die Namensänderung stand an der Jahresversammlung der bisherigen CVP-Ortspartei im Restaurant Mühle im Mittelpunkt. In der Zwischenzeit hat sich die Bezeichnung «Die Mitte» landesweit etabliert, und auch die Kantonalpartei hat im Sommer den neuen Namen übernommen. Der Umbenennung der CVP-Ortspartei in «Die Mitte AachThurLand» wurde denn auch vorbehaltlos zugestimmt.

Freitag, 15. Oktober, 13:57 Uhr

Frau fährt bei mehreren Probefahrten Hunderte Kilometer weit - die Konstanzer Polizei warnt

(red) In den letzten Wochen wurden vermehrt Anzeigen wegen betrügerischem Erlangens von Autos bei der Polizei erstattet. Die Vorgehensweise: Eine 20-jährige Frau mit südländischer Herkunft meldet sich im Raum Konstanz auf private Verkaufsinserate von meist günstigen Fahrzeugen bis rund 5000 Euro. Sie täuscht Kaufinteresse vor und möchte zeitnah eine Probefahrt vereinbaren. Mit vorausgefülltem Formular für eine Probefahrtvereinbarung, Herausgabe persönlicher Daten, höflichem Benehmen und einer sehr guten Ausdrucksweise versucht sie Vertrauen aufzubauen. Dies teilt das Konstanzer Polizeipräsidium mit.

Bei privaten Verkäufern zieht die Frau ihre Masche ab.

Bei privaten Verkäufern zieht die Frau ihre Masche ab.

Symbolbild: LZ

Sobald Sie im Besitz des Autos sei, nutze sie dieses über den gewöhnlichen Rahmen einer Probefahrt hinaus. Oft werden Hunderte oder sogar Tausende Kilometer gefahren, manchmal wird das Auto tagelang benutzt und beschädigt zurückgebracht. Mit Ausreden und unfassbaren Geschichten versucht die junge Frau, die auch keinen gültigen Führerschein besitzt, eine Anzeige bei der Polizei zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern.

Die Polizei bittet Personen, bei denen die Frau ebenfalls mit deren Auto eine Probefahrt durchgeführt hat, sich unter der Telefonnummer 07531 995-0 zu melden.

Freitag, 15. Oktober, 12:20 Uhr

Marcello Albasini: «Der Job als Nationaltrainer ist keine Erbdynastie»

(red) Am 1. Januar dieses Jahres hat Michael Albasini seinen Vater Marcello als Nationaltrainer Elite/U23-Strasse beim nationalen Verband Swiss Cycling abgelöst. Am Ende dieser Saison ziehen die beiden Thurgauer Bilanz. Sie schwelgen in Erinnerungen an alte Zeiten, sprechen über ihr gutes Verhältnis und die Tücken des Nationaltrainerjobs.

Marcello und Michael Albasini im Restaurant in der Truube, Gais (AR).

Marcello und Michael Albasini im Restaurant in der Truube, Gais (AR).

Bild: Mario Gaccioli

Das umfassende Interview ist in der Thurgauer Zeitung vom Samstag, 16. Oktober, oder ab morgen früh auf tagblatt.ch zu lesen.

Freitag, 15. Oktober, 10:47 Uhr

Naturmuseum Thurgau: Neue Kulturschätze in Dauerausstellung

(red) Zwei der spannendsten Schätze des Naturmuseums Thurgau sind neu in der Dauerausstellung zugänglich: Die Holzbibliothek des Benediktiner Paters Candid Huber und die Wachsfrüchte des Obstbaufachmanns Johann Volkmar Sickler. Das teilt die Staatskanzlei Thurgau in einer Mitteilung vom Freitagvormittag mit. Das Naturmuseum lädt zu einer «Zeitreise in die Vergangenheit» ein.

Einst noch in der Kunstbibliothek Sitterwerk, St.Gallen, ausgestellt: Die Holzbibliothek des Benediktiner Paters Candid Huber.

Einst noch in der Kunstbibliothek Sitterwerk, St.Gallen, ausgestellt: Die Holzbibliothek des Benediktiner Paters Candid Huber.

Bild: Benjamin Manser (Januar 2015)
Freitag, 15. Oktober, 9:44 Uhr

Steckborner Stadtrat entwickelt neues Ressortsystem

(red) Am 26. September 2021 wurden mit Stephan Marty und Ljutfi Lokmani zwei neue Mitglieder in den Stadtrat gewählt und damit hat sich die Frage nach der Ressortzuteilung gestellt. Die sechs Stadtratsmitglieder haben sich deshalb anfangs Oktober in einem Workshop zu den Strukturen eines Ressortsystems auseinandergesetzt. Einstimmig ist der Stadtrat zum Schluss gekommen, eine inhaltliche Umverteilung vorzunehmen und die Ressorts neu zu benennen. Sie sind neu wie folgt unter den Stadträten verteilt: 

  • Ressort Freizeit, Kultur und Tourinsmus – Jonas Füllemann
  • Ressort Infrastruktur  ̶  Ljutfi Lokmani
  • Ressort Raumplanung und Bau  ̶  Kathrin Mancuso
  • Ressort Sicherheit  ̶  Markus Michel
  • Ressort Soziales und Gesundheit  ̶  Jack Rietiker
  • Ressort Wirtschaft und Umwelt  ̶  Stephan Marty
  • Ressort Präsidium und allgemeine Verwaltung  ̶  vakant
Ersatzwahl Stadtrat Steckborn. Im Bild die beiden Neugewählten: Stephan Marty und Ljutfi Lokmani.

Ersatzwahl Stadtrat Steckborn. Im Bild die beiden Neugewählten: Stephan Marty und Ljutfi Lokmani.

Bild: Benjamin Manser

Die inhaltliche Aufgabenzuteilung pro Ressort ist grösstenteils abgesteckt, diese möchten die Stadträte jedoch zuerst mit dem neuen Stadtpräsidenten oder der neuen Stadtpräsidentin abstimmen, bevor anfangs November die definitive Zusammensetzung pro Ressort veröffentlicht wird.

Donnerstag, 14. Oktober - 17:11 Uhr

Stadtrat will Gastronomiebranche unterstützen

Die Gäste können in Romanshorn künftig nicht nur im Freien, sondern auch in Festzelten bewirtet werden.

Die Gäste können in Romanshorn künftig nicht nur im Freien, sondern auch in Festzelten bewirtet werden.

Bild: Andrea Stalder

(red) Der Stadtrat Romanshorn hat beschlossen, Restaurantbetreibern das Aufstellen von Festzelten ohne Baubewilligung zu ermöglichen. Auf ein schriftliches Gesuch an die Bauverwaltung wird bis zum 24. Januar 2022 eine gültige Temporärbewilligung erteilet. Diese liberale Praxis verfolgte der Stadtrat bereits im Frühling 2021. So können in Zelten mit auf beiden Seiten bis zur Hälfte offener Überdachung auch Gäste ohne Covidzertifikat unter Einhaltung der Vorschriften bewirtet werden. Nachtruhe gilt ab 22.00 Uhr. Die Zelte müssen zwischen 23.00 und 6.00 Uhr geschlossen sein.

Donnerstag, 14. Oktober, 15:24 Uhr

Münchwiler Lehrer ist Schweizer Meister im Springreiten, aber zu den Profis will er nicht

Dominik Fuhrer, Naturwissenschaftslehrer und Schweizer Meister im Springreiten.

Dominik Fuhrer, Naturwissenschaftslehrer und Schweizer Meister im Springreiten.

Bild: Keystone

Der 32-jährige Amateur Dominik Fuhrer ist Schweizer Meister der Springreiter und unterrichtet Mathematik und Naturwissenschaften an der Sekundarschule in Münchwilen. Doch seinen Job aufgeben und zu den Profis wechseln, das kann er sich trotz seines Erfolges nicht vorstellen. Er erklärt warum:

«Es passt so. Ich kenne meine reiterlichen Grenzen. Ich bin nicht so talentiert wie Martin Fuchs oder Steve Guerdat. Ich bin gerne Lehrer und bilde gerne junge Pferde und Menschen aus. Mein Aufwand ist zwar gross und zeitintensiv. Doch wenn ich Fortschritte erkenne, bin ich glücklich. Später kann ich mir vorstellen, meine Erfahrung als Reitlehrer weiter zu geben, mein pädagogisches Wissen mit demjenigen von Pferden zu kombinieren. Ich mag vor allem junge, charakterstarke Pferde mit Vorwärtsdrang – starke Büffel wie Ghost, der mir nicht erst seit dem Meistertitel ans Herz gewachsen ist.»

Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.

Donnerstag, 14. Oktober, 12:11 Uhr

Wirtschaftsforum Thurgau: Henriette Engbersen ersetzt Mona Vetsch

Henriette Engbersen, SRF-England-Korrespondentin.

Henriette Engbersen, SRF-England-Korrespondentin.

Bild: PD

(red) Aufgrund einer Terminkollision kann Mona Vetsch das 25. Wirtschaftsforum Thurgau vom 4. November 2021 nicht moderieren. «Mit grösstem Bedauern – und mehr als nur einem weinenden Auge – muss ich fürs Thurgauer Wirtschaftsforum 2021 absagen.» Mit diesen Worten habe Mona Vetsch die Organisatoren des Wirtschaftsforums Thurgau über ihren Ausfall informiert.

Als Ersatz wird Henriette Engbersen einspringen. Die SRF-England-Korrespondentin wurde vom Beirat aus einer Reihe verschiedener Moderatoren für die Thurgauerin.

Donnerstag, 14. Oktober, 10:48 Uhr

Eine Dichternarzisse für jeden Einwohner von Romanshorn

Visualisierung der Narzissenwiese.

Visualisierung der Narzissenwiese.

Bild: PD

(red) Auf der Schlossberg-Wiese entsteht bald ein Blütenmeer aus tausenden, schneeweissen Dichternarzissen. Für jede Einwohnerin und jeden Einwohner von Romanshorn wird eine Frühlingszwiebel gepflanzt. Und dies gemeinsam mit der Bevölkerung. Die Stadt lädt in einem Gemeinschaftsprojekt mit Marcel Metzger am 30. Oktober von 9 bis 15 Uhr alle Romanshornerinnen und Romanshorner zu einer gemeinschaftlichen Pflanzaktion auf der Schlosswiese ein. Eine Anmeldung braucht es nicht. Interessierte können spontan dazukommen, am besten mit Spaten und Schaufel.

Donnerstag, 14. Oktober, 9:39 Uhr

Handelsregistereinträge gehen durch die Decke

(red) Die Neugründungen von Rechtseinheiten erreichen 2021 einen Höchststand. Dabei handelt es sich um auffallend viele Einzelunternehmen, wie die Thurgauer Staatskanzlei in einer Mitteilung schreibt. Gleichzeitig verzeichnet das Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen eine überdurchschnittliche Zunahme amtlicher Verfahren.

Es stelle sich die Frage, ob sich die Inhaberinnen und Inhaber der Risiken bewusst sind, die sie mit der Gründung eingehen.

Donnerstag, 14. Oktober, 6:08 Uhr

Leute: Freude bereiten macht Freude

Erika Anderwert

Erika Anderwert

Bild: PD

(fra) Erika Anderwert leitet seit acht Jahren den Blaukreuz-Kafitreff in Weinfelden. Schon ihre Eltern setzten sich für das Blaue Kreuz ein. Der Kafitreff bietet suchtbetroffenen Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit wie beispielsweise Gartenarbeit. Ermöglicht aber auch einen sozialen Austausch. Anderwert arbeitet neben ihrem Teilzeitpensum im Coop Thur Markt in Weinfelden dreimal pro Woche im Kafitreff. Gegenüber der «Coopzeitung» erklärt die 52-jährige Thurgauerin: «Jedes Mal gehe ich erfüllt nach Hause. Es gefällt mir, anderen eine Freude zu bereiten.»

Mittwoch, 13. Oktober, 16:30 Uhr

Geschäftsführer des Alterszentrums Weinfelden kündigt wegen Corona-Massnahmen

Markus Preising

Markus Preising

Bild: Donato Caspari

(mte) Nach acht Jahren hat Markus Preising seine Stelle im Alterszentrum Weinfelden (AZW) per sofort gekündigt. Er könne nicht hinter den Zwangsmassnahmen des Bundes, Kantons und des Verwaltungsrats stehen - unter anderem hinter der Zertifikatspflicht für Besucherinnen und Besucher - schreibt er in einem Mail an die Mitarbeitenden und Angehörigen der Bewohner, sowie in einem Schreiben an die Bewohnerinnen und Bewohner. Der Verwaltungsrat des AZW akzeptiert den Entschluss des scheidenden Zentrumsleiters, obwohl er dessen Entscheid nicht nachvollziehen könne, wie er in einer Mitteilung schreibt. Der Verwaltungsrat setze nun alles daran, möglichst schnell eine Nachfolgelösung zu finden.

Mittwoch, 13. Oktober, 15:55 Uhr

Baustart für das erste E-Schiff der Bodensee-Schiffsbetriebe

(red) In der Werft Ostseestaal in Stralsund wurde das erste Bauteil für das Schiff produziert. Das E-Schiff mit dem Namen «MS Artemis» soll ab Sommer 2022 auf dem Bodensee im Einsatz sein für die Flotte der Konstanzer Bodensee-Schiffsbetriebe. Die BSB wollen alle Schiffe auf umweltfreundliche Antriebe umstellen. «Wir möchten hier am Bodensee eine Modellregion für eine klimaneutrale Zukunft der Binnen-Fahrgastschifffahrt werden», sagt Christoph Witte, Mitglied der Geschäftsführung der BSB.

Der Bau des neuen E-Schiffs der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) hat begonnen.

Der Bau des neuen E-Schiffs der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) hat begonnen.

BIld: PD

«Artemis» soll im Überlinger See im Dreiecksverkehr zwischen Uhldingen, der Insel Mainau und Meersburg im Einsatz sein. Bis zu 300 Fahrgäste werden Platz auf dem Schiff haben, das nach dem Katamaran-Prinzip gebaut wird. Um einen ökologischen ganztägigen Betrieb zu ermöglichen, fährt das Schiff mit 15 Stundenkilometern. In der Mittagspause können die Akkus nachgeladen werden.

Mittwoch, 13. Oktober, 15:21 Uhr

Velofahrer stürzt mit zwei Promille

Ein Velofahrer.

Ein Velofahrer.

Bild: Dominik Wunderli

(red) Mit knapp zwei Promille erheblich betrunken ist ein 26-jähriger Radfahrer am späten Dienstagnachmittag mit seinem Mountainbike auf der Kapitän-Romer-Strasse in Konstanz gestürzt und hat sich dabei leicht verletzt. Eine kurz nach dem Unfall gegen 16.20 Uhr eintreffende Rettungswagenbesatzung nahm sich dem leicht verletzten Biker an und brachte ihn in die Konstanzer Klinik. Dort wurde dem 26-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Nun muss sich der Biker noch für die Fahrradfahrt unter Alkoholeinwirkung in einem Strafverfahren verantworten. Gegebenenfalls kommen auf den jungen Mann auch führerscheinrechtliche Massnahmen zu.

Mittwoch, 13. Oktober, 11:55 Uhr
Samuel Giger

Samuel Giger

Bild: Mario Testa

Sämi Giger: «Das war in jeder Hinsicht meine bisher beste Saison»

(mte) Saisondominator Samuel Giger zieht eine sehr positive Bilanz von seiner Schwingsaison 2021. Stolz ist er darauf, dass er seiner Favoritenrolle am Kilchberg Schwinget auch gerecht wurde und gelernt hat, mit dem grossen Medieninteresse umzugehen. Nun gönnt sich der 23-Jährige LKW-Chauffeur eine Trainingspause und geht auch mal wieder in den Ausgang. Im Hinterkopf hat er bereits die nächste Saison. «Schwingen ist meine grosse Leidenschaft und mir fehlt das Training im Sägemehl jetzt bereits wieder.»

Mittwoch, 13. Oktober, 11:16 Uhr
Die Poststelle in Ermatingen wird geschlossen.

Die Poststelle in Ermatingen wird geschlossen.

Bild: Reto Martin

Ermatingen: Postangebote künftig im Bahnhofskiosk

(ubr) Wie bereits angekündigt, schliesst die Post ihre Filiale in Ermatingen zugunsten einer Partnerfiliale im Kiosk am Bahnhof. Das neue Angebot gelte ab dem 8. November, wie die Post in einem Flugblatt in die Ermatinger Haushaltungen mitteilt.

Am 19. Oktober 2021 beantworten die Verantwortlich der Post im Kundenraum der heutigen Postfiliale an der Bahnhofstrasse von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr Fragen zum neuen Postangebot.

Mittwoch, 13. Oktober, 10:07 Uhr
Ein Christbaum auf dem Kreuzlinger Boulevard.

Ein Christbaum auf dem Kreuzlinger Boulevard.

Bild: edc - 2011

Stadt Kreuzlingen sucht Tannenbäume

(red) Wessen Tanne zu hoch hinaus will, kann sich ab sofort beim Werkhof melden. Sofern sich der Baum eignet, findet er während der Adventszeit als Christbaum eine neue Bestimmung. Tannenbäume die im Garten zu viel Licht und Platz beanspruchen und zwischen zwölf und 15 Meter hoch sind, können ab sofort bei den Mitarbeitenden des Werkhofs unter der Telefonnummer 071 677 61 88 gemeldet werden. Eignet sich der Baum, wird er kostenlos gefällt und abtransportiert. Nach dem Aufbau an verschiedenen Standorten auf dem Kreuzlinger Stadtgebiet, werden die Bäume von den Mitarbeitenden von Energie Kreuzlingen für die Adventszeit festlich geschmückt.

Mittwoch, 13. Oktober, 07:00 Uhr

Eine hohe Sensibilisierung

Thomas Müller

Thomas Müller

Bild: PD

Die Note 6. Diese würde Thomas Müller, Leiter der Firma Müller Recycling AG in Pfyn, Herrn und Frau Schweizer im PET Sammeln ausstellen. Im Coopmagazin «Tatendrang» sagt er: «PET ist die mit Abstand beliebteste Verpackung. Die Rückführungsquote liegt bei sagenhaften 95 Prozent.» In der Schweiz gibt es 50’000 Sammelstellen. Diese kommen auf ein jährliches Total von 1,6 Milliarden Getränkeflaschen. Davon wird über die Hälfte bei der Müller Recycling AG in Frauenfeld sortiert. Der Leiter ergänzt: «Im Vergleich zu vielen anderen Ländern ist bei uns die Sensibilisierung hoch.» (fra)

Dienstag, 12. Oktober, 18:07 Uhr

Ein toller Schnappschuss! Gelungen ist er Manfred Hertzog aus Scherzingen. Er hat ein Grünspecht auf Futtersuche fotografiert:

Bild: Manfred Hertzog
Dienstag, 12. Oktober, 16:03 Uhr

Hohe Nachfrage nach Covid-Tests

Impressionen vom Covid-19 Testzentrum.

Impressionen vom Covid-19 Testzentrum.

Bild: Pius Amrein / Luzerner Zeitung

Gemeinsam mit der Misanto AG eröffnet der Kanton Thurgau in Amriswil und Frauenfeld zwei neue Covid-Testzentren. Der Kanton begegnet damit der hohen Nachfrage nach Covid-Tests der Thurgauer Bevölkerung. (pd/elo)

Dienstag, 12. Oktober, 15:35 Uhr

Knapp 60 Prozent sind vollständig geimpft

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Der Kanton Thurgau hat die folgenden wöchentlichen Coronazahlen veröffentlicht (in Klammern die Veränderung zur Vorwoche):

  • Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 307 (-75)
  • Anzahl bestätigter Fälle seit März 2020: 25’370 (+299)
  • Hospitalisiert: 23 (-5)
  • davon Intensivstation: 8 (-3)
  • Verstorben: 488 (+5)
  • mind. eine Impfdosis: 67.36 %
  • vollständig geimpft: 59.25 %
Dienstag, 12. Oktober, 14:33 Uhr

Herausforderungen und Chancen für ältere Stellensuchende

Themenbild Stellensuche

Themenbild Stellensuche

Bild: Severin Bigler

Stellensuchende über 50 Jahren sind besonders gefordert, wenn sie eine neue Anstellung finden möchten. Auch Markus Zingg erlebte dies so. Heute ist er als Geschäftsführer seiner Textilhandelsfirma wieder aktiv im Arbeitsmarkt. Er profitierte von der Integrationsberatung 50plus des Kantons Thurgau, eines von verschiedenen Integrationsangeboten des Amtes für Wirtschaft und Arbeit. (pd/red)

Dienstag, 12. Oktober, 13:21 Uhr

Hieb- und stichfest: Zöllner decken Schmuggel von antiken Degen auf

Die Degen haben einen Wert von zirka 2'500 Euro.

Die Degen haben einen Wert von zirka 2'500 Euro.

Bild: PD

In den Fokus der Zöllner des Hauptzollamts Singen geriet das Paket jedoch erst, als sie es mit Hilfe einer mobilen Röntgenanlage durchleuchteten. Bei der Auswertung der Röntgenbilder wurde den Zöllnern klar, dass sie den Inhalt der Sendung genauer unter die Lupe nehmen sollten. Dabei fanden sie antike Degen.

Wie die nachfolgenden Ermittlungen ergaben, wurden die Sammlerstücke vom einem 68-jährigen Mann ohne zollrechtliche Abfertigung aus der Schweiz nach Deutschland verbracht und dort zum Weiterversand bei dem Paketshop aufgegeben. Durch ein in Auftrag gegebenes Gutachten wurde für die Degen ein Gesamtwert in Höhe von knapp 2'500 Euro ermittelt.

Wegen des Nichtanmeldens der Waren wurde gegen den 68-Jährigen ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. (Hauptzollamt Singen/red)

Dienstag, 12. Oktober, 11:15 Uhr

Das Hallen-, Frei- und Sprudelbad Frauenfeld schliesst und wird umgebaut

Frauenfeld TG - Sommerserie: Badi Frauenfeld.

Frauenfeld TG - Sommerserie: Badi Frauenfeld.

Reto Martin

Am Montag, 25. Oktober schliesst das Hallen-, Frei- und Sprudelbad in Frauenfeld für rund zwei Jahre und wird zur Grossbaustelle. Es soll ein zweckmässiges und zukunftsgerichtetes Hallenbad entstehen. Stadtrat Fabrizio Hugentobler, Departementsvorsteher für Werke, Freizeitanlagen und Sport schätzt die Chance, das Projekt «Neubau Hallenbad Frauenfeld» realisieren zu können. (red/pd)

Dienstag, 12. Oktober, 10:44 Uhr

Ein Rauchmelder verursachte einen Fehlalarm

Rauchmelder Themenbild

Rauchmelder Themenbild

Bild: Dominik Hodel / Neue Zuger Zeitung

Das laute Piepen eines Rauchmelders in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses hat am Montagnachmittag zunächst die Hausmitbewohner und dann die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Die mit drei Fahrzeugen anrückende Konstanzer Wehr musste sich kurz vor 14 Uhr Zutritt in die betroffene Wohnung an der Wallgutstrasse verschaffen, weil auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte. Nach dem Betreten konnten die Einsatzkräfte feststellen, dass der Wohnungsinhaber nicht anwesend ist.

Zudem stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelt, möglicherweise aufgrund eines technischen Defekts des Rauchmelders. Es gab weder Rauch noch ein Feuer, sodass die Feuerwehr - nach dem Verschliessen der Wohnung und dem Hinterlassen einer Nachricht für den Wohnungsinhaber wieder abrücken konnte. (Polizei Konstanz)

Dienstag, 12. Oktober, 06:34 Uhr

Pfyner Spitzen-Para-Athlet

Marcel Hug gewinnt den Marathon in London in Rekordzeit.

Marcel Hug gewinnt den Marathon in London in Rekordzeit.

Bild: Keystone

Ein neuer Streckenrekord. Diesen sicherte sich Marcel Hug, Para-Athlet, kürzlich am Marathon in London. Die nächsten Ziele hat sich der ehrgeizige Sportler gesteckt: Den Marathon in Chicago gewinnen und keine 24 Stunden später in Boston dasselbe wiederholen. Im Tages-Anzeiger spricht Hug, der in Pfyn geboren ist, von einer einmaligen aber herausfordernden Chance. Gegenüber «srf.ch» sagt der Thurgauer: «In Chicago werde ich sicher nicht von Anfang an all-in fahren.» Im Gegensatz zu Boston hat sich der Traum von Gold in Chicago nicht erfüllt, dort sicherte sich der Thurgauer den zweiten Rang. (fra)

Montag, 11. Oktober, 16:42 Uhr

Vier leicht verletzte Personen nach schwerem Unfall

Vier leicht verletzte Personen und ein Gesamtsachschaden von rund 45.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr in Konstanz in der Radolfzeller Strasse ereignet hat. Ein 57-jähriger Fahrer eines Renault mit Schweizer Kennzeichen fuhr zunächst auf der Riedstrasse in Richtung Radolfzeller Strasse und überholte einen in gleicher Richtung fahrenden Pkw. Eine bislang unbekannte Fahrerin eines dunklen Autos kam entgegen und musste ihr Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen, um eine Frontalkollision zu verhindern. Unbeirrt setzte der 57-Jährige seine Fahrt fort und überfuhr ohne Anzuhalten die Stoppstelle an der Einmündung zur Radolfzeller Strasse.

Die Polizei Konstanz bittet Zeugen des Unfalls sich zu melden.

Die Polizei Konstanz bittet Zeugen des Unfalls sich zu melden.

Bild: Raphael Rohner

Nach Zeugenaussagen reduzierte der Fahrer trotz 30-km/h-Begrenzung nicht und passierte eine Radfahrerin, die auf dem abgegrenzten Radweg fuhr, ohne den vorgeschriebenen Seitenabstand einzuhalten. Vor der auf Rot stehenden Ampelanlage an der Einmündung Schwaketenstrasse hielten eine 45-jährige Skoda Fabia-Fahrerin und dahinter ein 54-jähriger Fahrer eines Skoda Octavia. Der Renault-Fahrer wollte augenscheinlich über die Gegenfahrspur die wartenden Autofahrer überholen, als zu diesem Zeitpunkt ein 44-jähriger Linienbus-Fahrer in Leerfahrt ihm entgegenkam. Der 57-Jährige lenkte wieder nach rechts auf seine Fahrspur, konnte jedoch aufgrund seiner Geschwindigkeit nicht mehr abbremsen und prallte in das Heck des Octavia. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den vor ihm stehenden Fabia aufgeschoben. Der Renault wurde bei der Kollision abgewiesen, drehte sich und prallte mit dem Heck in die Front des Linienbusses.

Alle vier Fahrer der Fahrzeuge sind bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden. Der 54-jährige Octavia-Fahrer wollte sich selbständig zu einem Arzt begeben. Ein Atemalkoholtest bei dem Renault-Fahrer verlief negativ. Alle drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der Bus konnte bis zum Depot langsam weiterfahren.

Die Verkehrspolizei Mühlhausen-Ehingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die durch die Fahrweise des Renault-Fahrers aufmerksam oder gar gefährdet wurden zu melden. Besonders die entgegenkommende unbekannte Fahrerin des dunklen Autos, die in der Riedstrasse nur durch Abbremsen eine Kollision verhindern konnte, wird gebeten, sich mit der Verkehrspolizei oder jeder anderen Polizeidienststelle, in Verbindung zu setzen. (red)

Montag, 11. Oktober, 16:00 Uhr

Harry Potter hievt Rock-Academy auf den fünften Rang

Die Frauenfelder Rock-Academy verzauberte die Zuschauer.

Die Frauenfelder Rock-Academy verzauberte die Zuschauer.

Bild: PD

Mit einer Choreografie zu Harry Potter hat sich die Frauenfelder Tanzschule Rock-Academy bei der Finalsendung der SRF-Show «Stadt, Land, Talent» am Sonntag auf Rang fünf getanzt. (red)

Montag, 11. Oktober, 15:12 Uhr

Wichtige Weichenstellung in Steinach

Schulpräsidentin Cornelia Letti, Gemeindepräsident Michael Aebisegger, Vize-Gemeindepräsident Andreas Popp sowie Vereinsvertreter Toni Langone.

Schulpräsidentin Cornelia Letti, Gemeindepräsident Michael Aebisegger, Vize-Gemeindepräsident Andreas Popp sowie Vereinsvertreter Toni Langone.

Bild: Reto Martin

Die Steinacher stimmen am 28. November über die revidierte Ortsplanung und damit indirekt über das geplante Hochhaus der HRS auf dem ehemaligen Saurer WerkZwei ab. Bei einem Nein verpasse Steinach nicht nur eine Chance, sondern verliere auch viel Zeit, sagte Gemeindepräsident Michael Aebisegger am Montag an einer Medienorientierung. Umstritten ist vor allem das Hochhaus. Die Gemeinde hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben, die aufzeigen soll, was das Dorf gewinnt, wenn die HRS bauen kann. Das Papier soll in den nächsten Tagen vorliegen. Ebenfalls am 28. November zur Abstimmung kommt ein Kredit in der Höhe von 13,5 Millionen Franken für den Neubau einer Sporthalle. Beide Vorlagen seien von grosser Bedeutung für die Entwicklung von Steinach, betonten Gemeinde- und Vereinsvertreter. (mso)

Montag, 11. Oktober, 14:10 Uhr

Rekordverdächtiges altes Haus

Blick von der Seite Grabenstrasse auf das schmale Haus.

Blick von der Seite Grabenstrasse auf das schmale Haus.

Bild: Ralph Ribi

Bei der Renovation stösst die Frauenfelder Denkmalpflege auf ein Haus aus dem Jahr 1537. Die schmale Liegenschaft an der Zürcherstrasse 201 in der Frauenfelder Vorstadt gehört damit zu den ältesten in ihrer Gesamtheit erhaltenen Bauten der Thurgauer Kantonshauptstadt Frauenfeld. (red)

Montag, 11. Oktober, 13:17 Uhr

Seglervereinigung Kreuzlingen erreicht den zweiten Rang am Champions-League-Final

SV Kreuzlingen freuen sich über den zweiten Platz.

SV Kreuzlingen freuen sich über den zweiten Platz.

Bild: PD
Skipper Tom Rüegge

Skipper Tom Rüegge

Bild: PD

Das Champions-League-Final im Segeln fand dieses Jahr zwischen dem 7. und 10. Oktober 2021 in Porto Cervo an der Nordostküste Sardiniens statt. Sieger war das Team Esbo Segelförening aus Finnland. Der zweite Platz ging an die Equipe von Skipper Tom Rüegge. Im Team der Seglervereinigung Kreuzlingen waren nebst Rüegge, Michael Herrmann, Jens Lichtblau, Stefan Stäheli am Start. Dritter wurde der Flensburger Segel-Club aus Deutschland.

Nach dem dritten im letzten Jahr sei die SV Kreuzlingen wiederum knapp am Sieg im Champions-League-Final vorbeigeschrammt, schreibt Tom Rüegge auf Facebook. «Aber das super Erlebnis, das hervorragende Teamwork und die Freude über den zweiten Rang überwiegen.»

Montag, 11. Oktober, 10:23 Uhr

Drei Winzer vom Ottenberg unter den besten 40 der Schweiz

Winzer Johannes Meier erntet mit seinen Helfern Trauben aus seinem Rebberg in Weinfelden.

Winzer Johannes Meier erntet mit seinen Helfern Trauben aus seinem Rebberg in Weinfelden.

Bild: Mario Testa

Der Sommelierverband Deutschschweiz hat eine Liste der 50 beliebtesten und bekanntesten Schweizer Winzer herausgegeben. Jury- und Publikumsstimmen flossen in die Bewertung mit ein. Mit Martin Wolfer, Michael Broger und Johannes Meier schaffen es gleich drei Winzer vom Ottenberg unter die besten 40. «Das Resultat zeugt von der Konstanz und dem Potenzial der Region», sagt Winzer Johannes Meier vom Schlossgut Bachtobel, der es auf den zwölften Rang geschafft hat. (mte)

Montag, 11. Oktober, 09:22 Uhr

Werner Merzbacher ist der Schweiz sehr dankbar

Werner Merzbacher in seiner Sammlung im Erweiterungsbau des neuen Kunsthaus Zürich.

Werner Merzbacher in seiner Sammlung im Erweiterungsbau des neuen Kunsthaus Zürich.

Walter Bieri / KEYSTONE

Nach der Reichspogromnacht 1938 wurde das Leben für die Juden in Deutschland immer schwieriger. Ein Jahr später reiste der damals 11-jährige Werner Merzbacher mit einem Kindertransport in die Schweiz. Der heute 93-jährige passionierte Kunstsammler sagt im Interview mit der «NZZ»: Wenn meine Eltern mich nicht in die Schweiz geschickt hätten, hätte ich nicht überlebt. Sie selber wurden deportiert und in Majdanek ermordet.»

Merzbachers Bruder lebte bereits in der Schweiz. «Er konnte nicht studieren und wurde mit allem nicht fertig, vor allem mit der Deportation unserer Eltern. Er ging freiwillig nach Münsterlingen in psychiatrische Behandlung und verbrachte dann sein Leben in Heilanstalten, am Ende in Masans bei Chur.»

Werner Merzbacher konnte deswegen nicht Schweizer Bürger werden. «Man ging damals davon aus, dass psychische Krankheiten vererbbar seien. Deshalb schrieb der Polizeidirektor des Kantons Thurgau nach Zürich, man solle mich nicht einbürgern, weil ich armengenössig werden könnte.» Merzbacher emigrierte nach Amerika, bevor er und seine Familie 1964 zurück nach Zürich kamen. «Ich bin der Schweiz sehr dankbar. Ohne die Schweiz, ohne die Unterstützung und Freundschaft wäre ich nicht mehr am Leben.» (fra)

Sonntag, 10. Oktober - 13:18 Uhr

Ein Haus, zwei Brände

Die Feuerwehr hat in der Nacht zum Sonntag zweimal zu Bränden in einem Mehrfamilienhaus in Horn ausrücken müssen. Um 0.45 und um 3.30 Uhr gingen bei der Notrufzentrale Meldungen über eine Rauchentwicklung im Mehrfamilienhaus an der Seestrasse ein. Die Feuerwehr war jeweils rasch zur Stelle, verletzt wurde niemand. Gebrannt hatten Gegenstände im Treppenhaus respektive im Keller, es entstand geringer Sachschaden.

Feuerwehreinsatz in Horn.

Feuerwehreinsatz in Horn.

Bild: Kapo TG (Horn, 10. Oktober 2021)

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache nahmen der Kriminaltechnische Dienst und der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau die Arbeit auf. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen muss davon ausgegangen werden, dass die Gegenstände absichtlich in Brand gesetzt worden sind. (kapo/dwa)

Samstag, 9. Oktober, 13:40 Uhr

Testen Sie Ihr Olma-Wissen im Quiz

Das Thurgauer Olma Quiz - Was man als Thurgauer:in über die Olma wissen muss.

Das Quiz starten
Samstag, 9. Oktober - 13:30 Uhr

Eichhörnchen im Hochstammbaum

Was für ein herziger Schnappschuss! Gelungen ist er Nicole Keller aus Wallenwil. Sie hat ein Eichhörnchen in Nachbars Garten im Hochstammbaum geknipst:

Leserbild: Nicole Keller
Samstag, 9. Oktober - 12:04 Uhr

Mit 1,4 Promille im Blut bei Wiedehorn verunfallt

Nach einem Selbstunfall in Egnach in der Nacht zum Samstag hat eine betrunkene Autofahrerin ihren Führerausweis abgeben müssen.

Die Frau war gegen 1.20 Uhr auf dem Autobahnzubringer in Richtung Romanshorn unterwegs gewesen. Bei der Verzweigung Wiedehorn verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, fuhr über die Wiese und prallte in ein Lichtsignal.

Die 57-jährige Schweizerin blieb unverletzt. Nachdem Atemalkoholtests Werte von rund 1,4 Promille ergeben hatten, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutprobe an. Der Führerausweis der Frau wurde eingezogen. (kapo/dwa)

Samstag, 9. Oktober - 9:11 Uhr

Thurgauer Kantonspolizei sucht nach Unfall Zeugen

Am Freitag ist es in Wagenhausen zur Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto gekommen. Gegen 13.40 Uhr wollten ein 41-jähriger Sattelmotorfahrzeug-Lenker und eine 68-jährige Autofahrerin nach der Hemishofer Brücke rechts in die Hauptstrasse Richtung Schaffhausen abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenprall, wobei laut Angaben der Thurgauer Kantonspolizei niemand verletzt wurde.

Der Unfallhergang ist unklar, die Polizei tätigt Abklärungen. Wer diesbezügliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Diessenhofen unter der Nummer 058-345-28-00 zu melden. (kapo/dwa)

Freitag, 8. Oktober, 17:03 Uhr

Singen: Betrunkener Unfallverursacher will Schuld auf Ehefrau abwälzen

Die Polizei Konstanz wurde zu einem Wildunfall gerufen.

Die Polizei Konstanz wurde zu einem Wildunfall gerufen.

Bild: Raphael Rohner

Bei einem Wildunfall in Singen in der Georg-Fischer-Strasse, kurz vor dem Abzweig zur L223 nach Überlingen a.R., ist am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr ein Sachschaden von rund 10.000 Euro entstanden. Beim Eintreffen der Streife am Unfallort fanden die Beamten zwei tote Wildschweine und einen verlassenen Mercedes vor, in dem sich eine fast leere Weinflasche befand. Kurz darauf kam ein alkoholisierter 38-jähriger Mann mit seiner Ehefrau an die Unfallstelle. Er gab zunächst an, dass seine Frau den Wagen gefahren und sich nach dem Unfall im Schock entfernt habe. Die Spuren am Unfallort wiesen jedoch deutlich darauf hin, dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entsprechen konnte. Nach einer Befragung räumte der 38-Jährige, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, ein, dass er beim Unfall am Steuer sass. Er musste sich daraufhin einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden. (red)

Freitag, 8. Oktober, 15:43 Uhr

«Kreuzlinger Zeitung» wird Ende Jahr eingestellt

Die Kreuzlinger Zeitung existiert seit 20 Jahren. Ende Jahr ist aber Schluss.

Die Kreuzlinger Zeitung existiert seit 20 Jahren. Ende Jahr ist aber Schluss.

Bild: Reto Martin

Die «Kreuzlinger Zeitung» wird per Ende dieses Jahres nicht mehr erscheinen. Die Einstellung der Gratiszeitung, die immer freitags in der Region Kreuzlingen verteilt wird, sei wirtschaftlichen Gründen geschuldet, schreibt Geschäftsleiterin Nina Herzog in der aktuellen Ausgabe. Eine dauerhaft positive Entwicklung werde verhindert durch den sich verändernden Werbemarkt, steigende Rohstoffpreise und viele weitere Herausforderungen.

Die Lokalzeitung existiert seit 20 Jahren, vor vier Jahren übernahm sie der Konstanzer Südkurier. Der Kreuzlinger Stadtpräsident Thomas Niederberger, sowie die Kemmentaler Gemeindepräsidentin Christina Pagnoncini und die Gemeindepräsidenten von Lengwil und Tägerwilen, Ciril Schmidiger und Markus Ellenbroek, gaben in einer gemeinsamen Stellungnahme ihrem Bedauern über die Einstellung kund. Mit Hochdruck seien sie nun daran, Lösungen zu suchen für die Verbreitung ihrer amtlichen Publikationen. (ubr)

Freitag, 8. Oktober, 15:33 Uhr

Im Kreisel verunfallt

Ein 24-jähriger Autofahrer war am Freitag kurz nach 13.30 Uhr in Frauenfeld auf der Oststrasse in Richtung Autobahn unterwegs. Nach der Einfahrt in den Langfeldkreisel kam es gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau zu einem Zusammenstoss mit dem Lenker eines Elektro-Stehrollers, der sich bereits im Kreisel befand. Der 26-Jährige wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo)

Freitag, 8. Oktober, 14:21 Uhr

Romanshorner Wasserspiel macht Pause

Der Park beim Romanshorner Hafen. Nebst dem Asco-Brunnen stehen diverse Kunstwerke auf dem Areal, so auch die Bronzefigurengruppe mit fünf Chromstahlsegel von Kurt Laurenz Metzler (1987).

Der Park beim Romanshorner Hafen. Nebst dem Asco-Brunnen stehen diverse Kunstwerke auf dem Areal, so auch die Bronzefigurengruppe mit fünf Chromstahlsegel von Kurt Laurenz Metzler (1987).

Bild: Reto Martin

Der Asco-Brunnen im Seepark beim Hafen ist eine der Attraktionen von Romanshorn und ein beliebtes Fotosujet bei Touristen. Aktuell gibt es allerdings nicht viel zu sehen. Das Wasserspiel macht Pause. Grund: Die Pumpe ist seit Mitte Sommer defekt. Ersatzteile müssen im Ausland besorgt werden, was aber derzeit schwierig ist. «Sie sind im Moment nur bedingt verfügbar», sagt Rolf Müller von der Kommunikationsstelle der Stadt. Eine Prognose über die Wiederinbetriebnahme sei deshalb nicht möglich. (mso)

Freitag, 8. Oktober, 13:23 Uhr

Zweiter Platz für Matzinger Fotografin bei nationalem Wettbewerb

Kirsten Oertle wählte einen Bischofszeller Nachtwächter als Motiv.

Kirsten Oertle wählte einen Bischofszeller Nachtwächter als Motiv.

Bild: Kirsten Oertle

Die Profifotografin Kirsten Oertle, die in Matzingen das Fotostudio Prisma betreibt, hat beim diesjährigen Porträtwettbewerb der Fachvereinigung Colour Art Photo-Schweiz den zweiten Platz geholt. Das siegreiche Motiv zeigt einen Bischofszeller Nachtwächter in Ausübung seiner Tätigkeit. (ma)

Freitag, 8. Oktober, 11:42 Uhr

Ohne Führerausweis verunfallt

Beim Unfall wurde der Autofahrer mittelschwer verletzt.

Beim Unfall wurde der Autofahrer mittelschwer verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 21-jähriger Autofahrer war Freitagmorgen kurz vor 4.30 Uhr auf der Kantonsstrasse von Bottighofen in Richtung Scherzingen unterwegs. Aus noch nicht geklärten Gründen fuhr er eingangs Dorf geradeaus in den Kreisel und durchquerte die Kreisel-Anlage. In der Folge kam das Fahrzeug über den rechten Fahrbahnrand hinaus und prallte nach mehreren Metern in eine Schriftreklame. Beim Unfall wurde der Autofahrer mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Die bisherigen Abklärungen ergaben, dass der Schweizer nicht im Besitz des erforderlichen Führerausweises ist. Während der Unfallaufnahme musste der betroffene Streckenabschnitt für knapp zwei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr erstellte eine grossräumige Umleitung. (kapo)

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058 345 20 00 zu melden.

Freitag, 8. Oktober, 10:37 Uhr

Sie sammeln überall Nüsse

Das Eichhörnchen blickte Regula Altwegg aus Bissegg direkt in die Kamera.

Das Eichhörnchen blickte Regula Altwegg aus Bissegg direkt in die Kamera.

Bild: PD

Im Frühling trieb sich ein zahmer Fuchs durch Bissegg, nun sind es zwei Eichhörnchen, die in der gesamten Nachbarschaft bekannt sind und fleissig Nüsse für ihren Wintervorrat sammeln. Regula Altwegg konnte die härzigen Säugetiere mit der Kamera einfangen. Laut Hannes Geisser vom Naturmuseum Thurgau ist derzeit Hauptsaison für Eichhörnchenbeobachtungen. Haben Sie auch eines gesehen und fotografiert? Schicken Sie uns ihr Bild auf online.tz@chmedia.ch (sba)

Freitag, 8. Oktober, 10:15 Uhr

Der Bodensee und der Rhein sind bedeutende Energiequellen

Mit dem Bodensee und dem Rhein hat ein Teil des Kantons Thurgau eine bedeutende Energiequelle vor der Haustür.

Mit dem Bodensee und dem Rhein hat ein Teil des Kantons Thurgau eine bedeutende Energiequelle vor der Haustür.

Bild: Michel Canonica

Die Abteilung Energie des Kantons Thurgau hat eine Machbarkeitsstudie zur thermischen Nutzung Bodensee und Rhein in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen nun vor und sind eindeutig: Die durchgeführten Abklärungen zeigen 14 potenzielle Gebiete im Kanton Thurgau, die besonders günstige Voraussetzungen für einen Energieverbund bieten.

Die Machbarkeitsstudie findet sich unter www.energie.tg.ch. Die möglichen Gebiete für Wärmeverbunde bzw. Wärme-Kälte-Verbunde sind auch auf dem Geoportal des Kantons Thurgau unter dem Link https://map.geo.tg.ch/gsu7OV3qhWr ersichtlich.

Freitag, 8. Oktober, 09:39 Uhr

Lieferwagenfahrer schlief kurz ein

Die Kantonspolizei

Die Kantonspolizei

Bild: Reto Martin

In der Nacht zum Freitag verursachte ein Lieferwagenfahrer in Hugelshofen einen Selbstunfall. Kurz nach 2 Uhr war der Fahrer auf der Oberdorfstrasse in Richtung Kemmental unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau schlief der 53-jährige Portugiese während der Fahrt kurz ein. Der Lieferwagen geriet daraufhin über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem parkierten Auto. Beim Unfall wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo)

Freitag, 8. Oktober, 08.32 Uhr

Erste Geschäftsführerin im Familienunternehmen

Nina Strapp-Aemisegger leitet das Familienunternehmen.

Nina Strapp-Aemisegger leitet das Familienunternehmen.

Bild: PD

Nina Strapp-Aemissegger aus Steckborn leitet seit sechs Monaten die Eskimo Textil AG in Turbenthal. Die Thurgauerin trat in die Fusstapfen ihres Vaters und somit wird das Unternehmen bereits in fünfter Generation geführt, wobei Strapp-Aemissegger die erste Geschäftsführerin ist. Im «Zürcher Oberländer» sagt sie: «Es freut mich, dass ich diese Lanze in unserem Unternehmen brechen kann. Wenn man bedenkt, dass wir in der Schweiz bereits seit einigen Jahren konstant mehr Studienabgängerinnen als Studienabgänger haben, finde ich es bedauerlich, dass wir auch im Jahr 2021 noch hervorheben müssen, dass eine Frau neu eine Geschäftsleitungsposition innehat. Gleichzeitig hoffe ich, dass wir so den Weg ebnen für mehr Frauen in Führungspositionen und dies hoffentlich früher als später zur Norm wird.» (fra)

Donnerstag, 7. Oktober, 16:41 Uhr

Abendstimmung am Hafen

Abendstimmung am Bodensee von Ursi Marthy

Abendstimmung am Bodensee von Ursi Marthy

Bild: PD

TZ-Leserin Ursi Marthy hat uns das wunderschöne Bild zugesandt. Sie hat es auf der Fähre aufgenommen. Haben Sie auch ein schönes Bild? Senden Sie es an online.tz@chmedia.ch

Donnerstag, 7. Oktober, 16:30 Uhr

Und alles nur wegen einer Zigarette

Zu einem grösseren Feuerwehreinsatz ist es am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr am Zentrum für Psychiatrie Reichenau nahe der Waldsiedlung in der Feursteinstrasse gekommen. Ein Brandalarmmelder hatte ausgelöst. Ursache war jedoch kein offenes Feuer, sondern Zigarettenrauch. Die Feuerwehr Konstanz sowie die Werksfeuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen sowie insgesamt 20 Einsatzkräften an. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden. (red)

Donnerstag, 7. Oktober, 16:07 Uhr

Nachtragskredit für Kaff-Kulturpavillon genehmigt

Skizze des Kaff-Kulturpavillon

Skizze des Kaff-Kulturpavillon

Bild: PD

Der Frauenfelder Gemeinderat genehmigte am Mittwochabend nach hitzigen Diskussionen den Nachtragskredit für den Kaff-Kulturpavillon auf dem Unteren Mätteli schliesslich klar mit 25 Ja-Stimmen bei zwölf Gegenstimmen und einer Enthaltung. Die Motion betreffend Offenlegung der Parteienfinanzierung auf kommunaler Ebene wurde für nicht erheblich erklärt. (ma)

Donnerstag, 7. Oktober, 15:52 Uhr

Mauer muss komplett abgetragen und wieder aufgebaut werden

Die Sandsteinmauer ist stärker beschädigt als gedacht.

Die Sandsteinmauer ist stärker beschädigt als gedacht.

Bild: PD

Wegen Bauarbeiten ist der Fussweg entlang des Beckens beim Inselihafen ab sofort gesperrt. Die Sandsteinmauer ist stärker beschädigt als gedacht und muss teilweise abgebrochen werden. Betroffen ist die südliche Hafenmauer, die seit September 2021 saniert wird. Nach Rückgang des vergleichsweise hohen Wasserpegels zeigt sich nun bei einem Teilstück ein deutlich höheres Schadensmass als angenommen. Der marode Zustand lässt eine Sanierung nicht zu, weswegen die Mauer auf einer Länge von ungefähr 25 Metern abgetragen und neu aufgebaut werden muss.

Wegen der Arbeiten wird der Abschnitt beim Inselihafen entlang des Hafenbeckens für sämtliche Personen ab sofort gesperrt. Für Fussgängerinnen und Fussgänger bleibt der Zugang in Richtung Hotel Inseli beziehungsweise Seepark gewährleistet. Für Menschen, die mit einem Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator unterwegs sind, ist der Bauabschnitt nicht passierbar. Es wird damit gerechnet, dass die Arbeiten Mitte November 2021 beendet sind und der Weg wieder freigegeben werden kann. (red)

Donnerstag, 7. Oktober, 15:38 Uhr

26-Jähriger nach Streit verletzt

Bei einer Messerstecherei wurde ein Mann verletzt.

Bei einer Messerstecherei wurde ein Mann verletzt.

Bild: Imago

Am frühen Montagmorgen, den 27. September 2021, ist bei einem Streit in einem Wohnheim in Buch (SH). Der Streit eskalierte zwischen einem 33-jährigen Mann und einem 26-jährigen Mann wegen der Benutzung eines Mobiltelefons. Im Verlaufe dieser Auseinandersetzung wurde der 26-jährige Mann durch mehrere Messerstiche verletzt und musste in der Folge von einer Ambulanz-Crew ins Spital gebracht werden. Der mutmassliche Täter konnte von der Schaffhauser Polizei verhaftet werden. Der Streithergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen. (red)

Donnerstag, 7. Oktober, 15:18 Uhr

Gleich drei Sportprojekte erhalten Zuschüsse

Vor allem Unihockey wird mit den Fondsbeiträgen unterstützt.

Vor allem Unihockey wird mit den Fondsbeiträgen unterstützt.

Bild: Mario Gaccioli

Der Regierungsrat hat Thurgau Unihockey für die Leistungssportförderung an der Thurgauer Unihockeyschule Erlen für das Schuljahr 2021/2022 einen Sportfondsbeitrag von 32'250 Franken gewährt. Bei der Leistungssportförderung in der Thurgauer Unihockeyschule Erlen handelt es sich um ein kantonales Projekt. 43 Athletinnen und Athleten sind im Besitz einer Swiss-Olympic-Talentcard. Zudem hat der Regierungsrat das Projekt «Leistungsstrasse» von Thurgau Unihockey für das Schuljahr 2021/2022 einen Sportfondsbeitrag von 28'500 Franken genehmigt. 23 Athletinnen und Athleten sind im Besitz einer Swiss-Olympic-Talentcard. Weiter unterstützt der Regierungsrat den Thurgauer Fussballverband für die Leistungssportförderung an der Thurgauer Sporttagesschule (TST) in Bürglen für das Schuljahr 2021/2022 mit einem Sportfondsbeitrag von 23'750 Franken. 40 Athletinnen und Athleten sind hier im Besitz einer Swiss-Olympic-Talentcard.

Donnerstag, 7. Oktober, 14:54 Uhr

Eine Partei will sichtbarer werden

Der neue Vorstand der Hinterthurgauer SP mit: Michel Ketterle (Co-Präsident), Samuel Bedassa Alemu, Dominik Knobel, Sandrine Nicolic-Fuss, Brigitte Gallucci-Widmer, Serge Müller (Co-Präsident) und Fredi Kuhn.

Der neue Vorstand der Hinterthurgauer SP mit: Michel Ketterle (Co-Präsident), Samuel Bedassa Alemu, Dominik Knobel, Sandrine Nicolic-Fuss, Brigitte Gallucci-Widmer, Serge Müller (Co-Präsident) und Fredi Kuhn.

Bild: PD

Die Hinterthurgauer SP stellt sich neu auf. Nicht nur betreffend Vorstand, sondern auch was die Ambitionen der Bezirkspartei angeht. In der jüngeren Vergangenheit waren die Sozialdemokraten in der Region kaum sichtbar. Sie stellen aktuell nur zwei Ortsparteien, eine Kantonsrätin und sind in keinem einzigen Hinterthurgauer Gemeinderat vertreten. Das zu ändern, hat sich der fast vollständig neuformierte Vorstand zum Ziel gesetzt. (mlb)

Donnerstag, 7. Oktober, 11:21 Uhr

Sieben Meter lang und mehrere Tonnen schwer - Mostpresse in Egnach

Die riesige Mostpresse steht beim Bahnhof Egnach direkt am Seeradweg.

Die riesige Mostpresse steht beim Bahnhof Egnach direkt am Seeradweg.

Bild: Markus Schoch

Seit kurzen steht eine riesige Mostpresse aus Eichenholz am Bahnhof Egnach direkt am Seeradweg. Sie ist sieben Meter lang, mehrere Tonnen schwer und gehört der Gemeinde, die das Ungetüm aus dem Nachlass einer Mosterei bekommen hat. Lange Zeit stand es in Einzelteile zerlegt und verhüllt bei der Thurella und später beim Güterschuppen. Jetzt hat die Gemeinde die Presse aufbauen und vermessen lassen. Denn sie will die Antiquität irgendwo in der Gemeinde als Blickfang und Reminiszenz an die Vergangenheit auf Dauer präsentieren, wenn möglich noch in diesem Jahr. Wo, bleibt vorderhand ein Geheimnis. «Wir haben eine Idee, aber noch nicht das OK des betroffenen Landeigentümers», sagt Gemeindepräsident Stephan Tobler. Egnach ist noch immer stark von der Landwirtschaft geprägt und wirbt mit dem Spruch, ein fruchtiges Stück Thurgau zu sein. (mso)

Donnerstag, 7. Oktober, 11:15 Uhr

Von der Fahrbahn abgekommen

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Nach einem Selbstunfall mit einem Auto in Bonau mussten am Donnerstagmorgen zwei Personen ins Spital gebracht werden. Gegen 5.30 Uhr war ein 21-jähriger Autofahrer auf der Kantonsstrasse von Wigoltingen her in Richtung Märstetten unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet über die Gegenfahrbahn ins angrenzende Wiesland, wo das Auto in die Böschung eines Bachbetts prallte.

Der Lenker sowie seine 23-jährige Beifahrerin wurden mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Totalschaden von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei Thurgau klärt die Unfallursache ab.

Donnerstag, 7. Oktober, 11:07 Uhr

Beim Abbiegen kollidiert

Wegen des Unfalls musste der Strassenabschnitt gesperrt werden.

Wegen des Unfalls musste der Strassenabschnitt gesperrt werden.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall mit einem Lieferwagen und einem Auto in Sitterdorf wurden am Mittwoch zwei Personen leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war gegen 17.30 Uhr ein 46-jähriger Lieferwagenfahrer auf der St. Gallerstrasse unterwegs und wollte nach links in die Wilenstrasse abbiegen. Dabei übersah er das entgegenkommende Auto eines 62-Jährigen, der in Richtung Sitterdorf fuhr. Durch den Zusammenstoss erlitten beide Lenker leichte Verletzungen. Der Autofahrer wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Während der Unfallaufnahme mussten die betroffenen Strassenabschnitte gesperrt werden, die Feuerwehr leitete den Verkehr um. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.

Donnerstag, 7. Oktober, 10:23 Uhr

Bewegender Moment: Demonstration vor dem Büro vom Amt für Volksschule

Beat Brüllmann ist Chef des Amts für Volksschule.

Beat Brüllmann ist Chef des Amts für Volksschule.

Bild: Reto Martin

Wegen den Coronamassnahmen an den Schulen gab es auch schon Demonstrationen vor dem Büro des Chefs vom Amt für Volksschule. Beat Brüllmann hat mit der «Thurgauer Zeitung» über diesen Vorfall gesprochen: «Im Moment ist es sehr herausfordernd. Die Meinungen gehen extrem weit auseinander und die Demonstration ist mir schon eingefahren. Ich musste mir allerdings auch schon als Primarschulpräsident einiges an negativen Feedbacks anhören.» (sba)

Donnerstag, 7. Oktober, 09:54 Uhr

Eine Frau - viele Männer

Die Thurgauer Regierungspräsidentin Monika Knill empfing den Botschafter der Republik Usbekistan: (1. Reihe v.l.n.r.) Botschaftssekretär Ilkhom Ochilov, Regierungsrat Walter Schönholzer, Botschafter Nabijon Kasimov, Regierungspräsidentin Monika Knill, Peter Spuhler Verwaltungsratspräsident und CEO a.i. Stadler Rail AG (2. Reihe v.l.n.r.) Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen Joel Keller, Staatsschreiber Dr. Paul Roth, Botschaftssekretär Dr. Mavlon Mamirov, Dennis Laubbacher COO Stadler Bussnang AG, Matthias Stöhr Verkaufsleiter GUS Staaten Stadler Rail AG

Die Thurgauer Regierungspräsidentin Monika Knill empfing den Botschafter der Republik Usbekistan: (1. Reihe v.l.n.r.) Botschaftssekretär Ilkhom Ochilov, Regierungsrat Walter Schönholzer, Botschafter Nabijon Kasimov, Regierungspräsidentin Monika Knill, Peter Spuhler Verwaltungsratspräsident und CEO a.i. Stadler Rail AG (2. Reihe v.l.n.r.) Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen Joel Keller, Staatsschreiber Dr. Paul Roth, Botschaftssekretär Dr. Mavlon Mamirov, Dennis Laubbacher COO Stadler Bussnang AG, Matthias Stöhr Verkaufsleiter GUS Staaten Stadler Rail AG

Der Botschafter der Republik Usbekistan für die Schweiz und Deutschland, Nabijon Kasimov, besuchte heute den Kanton Thurgau. Er wurde von Regierungspräsidentin Monika Knill, Regierungsrat Walter Schönholzer und Staatsschreiber Paul Roth empfangen. Auf dem Programm stand unter anderem eine Besichtigung der Stadler Rail AG in Bussnang. (red)

Vereinbarung zum repetitiven Testen

Die Hirslanden-Gruppe wird im Thurgau die Test an Schulen durchführen.

Die Hirslanden-Gruppe wird im Thurgau die Test an Schulen durchführen.

Bild: Severin Bigler

Der Kanton Thurgau hat mit der Hirslanden-Gruppe eine Vereinbarung zum repetitiven Testen an Schulen unterzeichnet. Diese können somit nach den Herbstferien sämtliche Prozesse des repetitiven Testens über die IT- und Logistik-Plattform «TOGETHER WE TEST» abwickeln. Thurgau ist der zwölfte Kanton, der die Hirslanden-Gruppe mit der Durchführung der repetitiven Testungen beauftragt. (red)

Donnerstag, 7. Oktober - 6.09 Uhr

Thurgauerin des Tages: Henritte Engbersen kommt zurück in die Schweiz

«Nach fünf spannenden Jahren komme ich im Frühling zurück nach Zürich», twitterte Henriette Engbersen, SRF-Korrespondentin für Grossbritannien und Irland, vergangene Woche. Welche Funktion sie künftig übernimmt und wer ihr nachfolgt, bleibt noch offen. Sie werde es geniessen, wieder näher bei Familie und Freunden zu sein, sagt sie.

Henriette Engbersen, SRF-Korrespondentin für Grossbritannen und Irland.

Henriette Engbersen, SRF-Korrespondentin für Grossbritannen und Irland.

Bild: SRF/Ueli Christoffel

Die in Romanshorn aufgewachsene Engbersen machte ihre ersten journalistischen Schritte in der Lokalredaktion beim «Tagblatt» in Arbon. Über Tele Ostschweiz kam sie zum Fernsehen. Aufsätze schreiben habe ihr schon in der Schule nicht gelegen, aber Reden und Fragen stellen, das könne sie. Ab 2008 arbeitete sie als Ostschweiz-Korrespondentin fürs SRF, ab 2015 als Redaktorin der «Tagesschau».

2017 löste sie Urs Gredig in London ab. Dabei war der Brexit in den letzten Jahren ihr engster Begleiter. Aus dem Königshaus gab es über Hochzeit, Geburt, Auszug und Beerdigung zu berichten. Gegenüber dem «Kleinreport» sagt sie: «Es war eine unglaublich intensive und schöne Zeit» in London. Doch vier bis sechs Jahre seien die Norm als Auslandskorrespondentin beim SRF. (jus)

Mittwoch, 6. Oktober - 17:12 Uhr

«Amriswil on Ice» ist zurück

Trotz Corona und der damit verbundenen unsicheren Lage soll «Amriswil on Ice» diesen Winter erneut stattfinden. Das im ganzen Oberthurgau beliebte Eisfeld wird vom 26. November 2021 bis zum 9. Januar 2022 auf dem Amriswiler Marktplatz stehen.

Das Eisfeld auf dem Amriswiler Marktplatz soll auch in diesem Winter viele Besucherinnen und Besucher aus der Region anlocken.

Das Eisfeld auf dem Amriswiler Marktplatz soll auch in diesem Winter viele Besucherinnen und Besucher aus der Region anlocken.

Bild: Manuel Nagel
(22. November 2019)

Die Aufbauarbeiten beginnen bereits Ende Oktober. «Uns war wichtig, dass wie die Veranstaltung in gewohntem Rahmen organisieren können», sagt Urban Kronenberg, Geschäftsleiter der Regio Energie Amriswil (REA), die für die Organisation von «Amriswil on Ice» verantwortlich ist. Auch von Seiten der Stadt wollte man alles daran setzen, den Event durchzuführen, um der Bevölkerung etwas bieten zu können. (man)

Mittwoch, 6. Oktober - 16:37 Uhr

Weiterer Rohrbruch an der Thundorferstrasse in Frauenfeld

Im unteren Teil der Thundorferstrasse in Frauenfeld kam es erneut zu Wasserrohrbrüchen. In der Folge werden rund 25 Haushalte über ein Provisorium mit Trinkwasser versorgt. Um 0:35 Uhr morgens am Dienstag, 5. Oktober, informierte die Kantonspolizei Thurgau Thurplus über einen Wasserrohrbruch an der Thundorferstrasse 54. Bei den Versuchen, die schadhafte Leitung wieder instand zu setzen, kam es im Verlauf des Tages zu weiteren Leckortungen. Gegen 18 Uhr entschied Thurplus, die Trinkwasserversorgung der betroffenen Liegenschaften über ein Provisorium sicherzustellen. Seit Dienstagabend 22 Uhr sind die etwa 25 Haushalte wieder mit Trinkwasser versorgt. Erste Analysen legen nahe, dass die Schadensursache auf einen ungeplanten, sehr grossen Leitungsdruckanstieg zurückzuführen ist.

Bereits Anfang August war es im oberen Abschnitt der Thundorferstrasse zu einem Wasserrohrbruch gekommen, der eine Totalsanierung nötig machte. Deren Baufortschritt ist erfreulich gut im Plan; die Sanierung des unteren Teils befindet sich in der Planungsphase. Das weitere Vorgehen beraten die Projektleiter von Thurplus mit dem kantonalen und städtischen Tiefbauamt. (red)

Mittwoch, 6. Oktober - 15:42 Uhr

Hilfsbereitschaft ausgenutzt

Nach einem Einschleichdiebstahl in ein Wohnhaus in Bürglen hat die Kantonspolizei Thurgau am Dienstag drei Personen festgenommen. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau klingelten kurz vor Mittag drei männliche Personen an der Eingangstür eines Wohnhauses. Einer von ihnen zeigte der 50-jährigen Bewohnerin einen Bettelbrief und wies sich mit einem rumänischen Reisepass aus.

Diesen Bettelbrief zeigte der Rumäne seinem Opfer.

Diesen Bettelbrief zeigte der Rumäne seinem Opfer.

Bild: Kantonspolizei TG

Die Bewohnerin lehnte eine Geldspende ab, wollte aber Unterstützung leisten, indem sie die Adresse des rumänischen Konsulats aus dem Internet heraussuchte. Während sie am Computer sass, schlichen zwei Unbekannte ins Haus und entwendeten aus einem Portemonnaie Bargeld im Wert von einigen hundert Franken. Nachdem die jungen Männer weggegangen waren, bemerkte die Geschädigte den Diebstahl und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.

Im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau die drei Rumänen im Alter von 26, 17 und 15 Jahren festnehmen. Das Trio muss sich jetzt vor der Staatsanwaltschaft respektive der Jugendanwaltschaft verantworten. (kapo)

Mittwoch, 6. Oktober - 15:05 Uhr

Lehrerin und Unternehmerin: So tickt die neue Apfelkönigin

Die Apfelkönigin 2021 Katja Stadler im Hafen Romanshorn.

Die Apfelkönigin 2021 Katja Stadler im Hafen Romanshorn.

Bild: Andri Vöhringer

Katja Stadler ist ein Familienmensch und ihre Heimat am Bodensee ist ihr enorm wichtig. Und die Äpfel sind ihr täglich Brot. Denn die 27-jährige Umweltingenieurin arbeitet am BBZ Arenenberg, hilft Obstbauern mit Beratungen weiter und bildet Thurgauer Landwirte aus. Zudem hat sie ein eigenes Unternehmen: Ein Start-up dass mit Lebensmittelfarbe Logos auf Äpfel druckt. Und welches ist nun ihr Lieblingsapfel? So eindeutig sei es nicht, sagt die Apfelkönigin. «Ich mag grundsätzlich viele Sorten und die Abwechslung macht es aus». Wenn sie aber wählen müsste, dann sind es die Äpfel, die auch etwas sauer sind, nicht nur zuckersüss. Sie empfehle den Elstar. «Die haben richtig rote Backen dieses Jahr.» (red)

Mittwoch, 6. Oktober - 14:11 Uhr

Frauenfelder Rock Academy steht im Final von «Stadt, Land, Talent»

In der dritten Ausscheidungsshow der SRF Show «Stadt, Land, Talent» hat es die Rock Academy aus Frauenfeld in der Kategorie «Tanz» 29 von 30 möglichen Punkten erreicht. Vergeben wurden sie durch die drei Scouts Stefanie Heinzmann, Jonny Fischer und Luca Hänni. Die Rock Academy hat auch das Publikum im Saal begeistert. Dieses honorierte die Leistung mit 9 Punkten und verhalf der Rock Academy damit zum direkten Einzug in den Final, welcher am kommenden Sonntag, 10. Oktober, ab 20:05 Uhr live auf SRF 1 zu sehen sein wird. Die Zuschauer an den Bildschirmen werden via Telefonvoting bestimmen, wer den Final als Sieger verlässt. (red)

Die Frauenfelder Rock Academy auf der SRF-Bühne.

Die Frauenfelder Rock Academy auf der SRF-Bühne.

Bild: PD
Mittwoch, 6. Oktober - 13:24 Uhr

Die alte Dame besucht Romanshorn

Der Campus der Kantonsschule Romanshorn wurde zur Bühne für Friedrich Dürrenmatts Stück «Der Besuch der alten Dame».

Der Campus der Kantonsschule Romanshorn wurde zur Bühne für Friedrich Dürrenmatts Stück «Der Besuch der alten Dame».

Bild: PD

Vor 100 Jahren ist der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt zur Welt gekommen. Aus diesem Anlass tauchte die ganze Kantonsschule Romanshorn kürzlich einen Tag lang mit Schauspielern des Stadttheaters St. Gallen sowie Expertinnen und Experten in die Theaterwelt und den Kosmos Dürrenmatts ein. Der Campus wurde Güllen. Die Schulangehörigen wurden Güllener. Sie erlebten mittels Stationentheater die wesentlichen Szenen aus seinem Buch «Der Besuch der alten Dame», eigens für die Kantonsschule neu inszeniert. (red)

Mittwoch, 6. Oktober - 11:35 Uhr

52-jährige Holländerin hofft, ihren Vater im Thurgau zu finden

«Meine Mutter Annie Schmidt hat 1968 bei einer Familie Zünd im Hotel Bahnhof in Bürglen und im Hotel Krone in Weinfelden als Serviertochter gearbeitet», erklärt Patricia Burgemeester-Schmidt. Für die 52-jährige Niederländerin sind diese Informationen sehr wichtig. Sie gehören zu den wenigen, die sie zu ihrem leiblichen Vater führen könnten. Die Mutter schweigt bis heute über den leiblichen Vater. Ein Herzenswunsch von Patricia Burgemeester-Schmidt ist es auch, zu erfahren, ob sie väterlicherseits Brüder, Schwestern, Cousins, Onkel oder Tanten hat. Am meisten würde sie sich aber freuen, ihren leiblichen Vater zu finden. «Er gehört zu meiner Familie», erklärt sie. (red)

Die Niederländerin Patricia Burgemeester-Schmidt als Kind.

Die Niederländerin Patricia Burgemeester-Schmidt als Kind.

Bild: PD
Mittwoch, 6. Oktober - 10:23 Uhr

Kreuzlingen gewinnt die Cyclomania-Challenge

Hundert Gemeinden haben schweizweit im Rahmen die Veloförderaktion Cyclomania durchgeführt. Die Stadt Kreuzlingen konnte am meisten punkten.

Anna Schuler von Pro Velo überreicht Stadtpräsident Thomas Niederberger und Martina Eggenberger, Leiterin Stadtmarketing, das Gewinner-Zertifikat.

Anna Schuler von Pro Velo überreicht Stadtpräsident Thomas Niederberger und Martina Eggenberger, Leiterin Stadtmarketing, das Gewinner-Zertifikat.

Bild: PD

Cyclomania, die schweizweite Mitmachaktion von Pro Velo Schweiz, hat im September 2021 zum zweiten Mal stattgefunden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten während einem Monat an 17 Velo-Challenges mitfahren und Punkte sammeln. Dabei konnte sich die Stadt Kreuzlingen knapp vor Uster und Stäfä den Sieg sichern.

Die 246 registrierten Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger haben zusammen fast 16'000 Velokilometer abgespult. Stadtpräsident Thomas Niederberger freut sich über den Erfolg und sagt: «Wir wollen als Stadt den Veloverkehr aktiv fördern.» (red)

Mittwoch, 6. Oktober - 09:45 Uhr

Baubewilligung für neues Hotel in Arbon

Das Arboner Saurer Areal von oben: Hier soll das neue Hotel der HRS entstehen.

Das Arboner Saurer Areal von oben: Hier soll das neue Hotel der HRS entstehen.

Bild: PD

Die HRS kann loslegen. Der Stadtrat hat ihr diese Woche die Baubewilligung für das geplante Hotel im Saurer WerkZwei erteilt, wie Stadtpräsident Dominik Diezi am Dienstagabend an einer Veranstaltung bekannt gab. Entstehen soll in unmittelbarer Nähe von Bahn- und Bushof ein so genanntes «b_smart hotel» mit 63 Zimmern sowie daneben ein separates Gebäude mit 18 Eigentumswohnungen. Betreiben wird das Hotel mit Self Check-In die liechtensteinische Firma «b_smart selection» mit Sitz in Gamprin-Bendern. Investor ist die Toni Hilti Familien-Treuhänderschaft beziehungsweise die Liechtensteiner Familie Toni Hilti. Die Eröffnung ist für 2023 geplant. (mso)

Mittwoch, 6. Oktober - 07:21 Uhr

In Sirnach ist ein Gartenhaus in Brand geraten

Aus noch unbekannten Gründen brannte am Dienstagabend in Sirnach ein Gartenhaus. Eine Person wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Beim Brand wurde eine Person leicht verletzt.

Beim Brand wurde eine Person leicht verletzt.

Bild: Kapo TG

Kurz nach 18.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Neuwiesenstrasse ein Gartenhaus brenne. Die Feuerwehr Sirnach war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Wie es in der Polizeimeldung heisst, verletzte sich eine 36-jährige Frau bei Löschversuchen am Fuss und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die genaue Brandursache wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo/chs)

Mittwoch, 6. Oktober - 06:33 Uhr

Thurgauer des Tages

Winzer Fredi Strasser in seinem Rebberg.

Winzer Fredi Strasser in seinem Rebberg.

Bild: Reto Martin (Nussbaumen, 15.September 2015)

Was biologischen Weinbau angeht, macht man Fredi Strasser aus Nussbaumen so leicht nichts vor. Der 63-Jährige hat schon vor über drei Jahrzehnten auf Ökoproduktion gesetzt. Er war nicht nur ein Pionier auf diesem Gebiet, sondern hat sogar ein Buch über pilzresistente Traubensorten geschrieben.

Als Unkrautvertilger und Mähmaschinen setzt Strasser bretonische Zwergschafe und Irish-Tinker-Pferde ein, die er zwischen den Reben weiden lässt. Bei so viel Engagement bleibt der Erfolg nicht aus.

Vor zwei Jahren habe sich Strassers Weinkeller als endgültig zu klein erwiesen, wie die «Coopzeitung» schreibt. Doch statt zu erweitern, suchte er sich für seinen «Bio Nussbaumen Cuvée Blanc» einen Partner. Er fand den ebenso überzeugten Biowinzer Roland Lenz. In dessen Keller in Iselisberg oberhalb von Uesslingen wurden Strassers Trauben letztes Jahr zum ersten Mal gekeltert.

Zusammen bringt das Duo nun schon den zweiten Jahrgang des Cuvée Blanc auf den Markt. Wegen der unbeständigen Witterung dieses Sommers sei die Ernte kleiner ausgefallen. Dafür wird aber ein umso feinerer Tropfen versprochen. (san)

Dienstag, 5. Oktober - 16:51 Uhr

Stadt Frauenfeld ehrt ihren Weltklasse-Radrennfahrer Stefan Küng

Frauenfelds Stadtrat Fabrizio Hugentobler empfängt Rennvelofahrer Stefan Küng im Rathaus.

Frauenfelds Stadtrat Fabrizio Hugentobler empfängt Rennvelofahrer Stefan Küng im Rathaus.

Bild: Andri Vöhringer (Frauenfeld, 5. Oktober 2021)

Am Dienstagvormittag hat Stadtrat Fabrizio Hugentobler, Vorsteher des Departementes für Werke, Freizeitanlagen und Sport, Stefan Küng im Rathaus empfangen. Der Weltklasse-Radrennfahrer aus Frauenfeld wurde für seine sportlichen Leistungen geehrt. Küngs wurde Schweizer- und Europameister im Einzelzeitfahren, holte die Gesamtwertung und einen Etappensieg an der Valencia-Rundfahrt 2021 und wurde Etappensieger an der Tour de Suisse.

Dienstag, 5. Oktober - 15:46 Uhr

Ein Willkommensgeschenk für jedes neugeborene Kreuzlinger Kind

Ab sofort erhält jedes Kreuzlinger Baby ein kleines Geschenk. Stadtpräsident Thomas Niederberger hat dem ersten «Chrüzlingerli», der kleinen Ronja, vor kurzem ihren Body überreicht.

Stadtpräsident Thomas Niederberger gratuliert Corinne Keller und Urs Brüschweiler zur Geburt ihrer Tochter Ronja.

Stadtpräsident Thomas Niederberger gratuliert Corinne Keller und Urs Brüschweiler zur Geburt ihrer Tochter Ronja.

Bild: PD

Die Geburt eines Kindes ist für Eltern und Familien ein besonders freudiges Ereignis. Die Stadt Kreuzlingen nimmt dies zum Anlass, die neuen Erdenbürger ab sofort mit einem kleinen Präsent willkommen zu heissen. Sie schenkt jedem Neugeborenen mit Wohnsitz in Kreuzlingen den eigens dafür entworfenen «Chrüzlingerli»-Babybody. Er soll natürlich als Kleidungsstück seinen Zweck erfüllen, aber auch identitätsstiftend wirken: Die Stadt will für die rund 240 Kinder, die hier jährlich das Licht der Welt erblicken, eine Heimat sein, in der sie gesund gedeihen und wertvolle Erfahrungen sammeln können. Zudem ist Kreuzlingen ein Ort mit Herz. Das ist auch symbolisiert mit dem Zeichen über dem Schriftzug. Für die Stadt sind die neugeborenen Kinder nicht einfach ein paar Einwohner mehr. Es sind neue «Chrüzlingerli». Ronja Keller ist das erste Baby, dem der Body überreicht werden konnte. (red)

Dienstag, 5. Oktober - 14:38 Uhr

Kurs für Fledermausfreunde

Franziska Heeb füttert eine junge Fledermaus, damit das Tier wieder zu Kräften kommt.

Franziska Heeb füttert eine junge Fledermaus, damit das Tier wieder zu Kräften kommt.

Bild: Daniela Ebinger

Wie nur wenige andere im Thurgau kennen sich Franziska und Marius Heeb aus Bischofszell mit Fledermäusen aus. Die Tiere haben es nicht leicht und brauchen Hilfe, um zu überleben. Doch es mangelt an kompetenten Leuten. Das Ehepaar Heeb bietet deshalb einen Kurs an, in dem wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden. (st)

Dienstag, 5. Oktober - 13:56 Uhr

Drei Kandidaten für das Gemeindepräsidium Egnach

Gemeindepräsident Stephan Tobler hat per 31. Mai 2022 seinen Rücktritt erklärt. Aufgrund der Ankündigung der Ersatzwahl am 28. November 2021 sind innerhalb der Frist drei Wahlvorschläge eingegangen. Für den freien Sitz als Gemeindepräsident per 1. Juni 2022 kandidieren:

  • Beat Buchmann, Amlikon-Bissegg (parteilos)
  • Emil Müller, Susch GR (Mitte)
  • Stefan Ziegler, Steinebrunn (SVP)

Die drei Kandidaten werden auf der offiziellen Namenliste, welche den Wahlunterlagen beigelegt wird, aufgeführt. Es sind aber auch andere stimmberechtigte Personen wählbar.

Dienstag, 5. Oktober - 11:07 Uhr

Zwei Raser bei Islikon aus dem Verkehr gezogen

Die Kantonspolizei Thurgau hat zwei Autofahrern eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung nachweisen können. Die beiden Lenker lieferten sich am 17. September in Islikon ein Rennen mit einem waghalsigen Überholmanöver.

Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau führte am 17. September auf der Hauptstrasse eine Verkehrsüberwachung durch. Dabei passierten kurz nach 18 Uhr zwei hintereinanderfahrende Autofahrer den überwachten Streckenabschnitt in Richtung Frauenfeld. Die Ermittlungen ergaben, dass sich die beiden Lenker im Alter von 18 Jahren mit massiv überhöhter Geschwindigkeit ein Rennen lieferten.

Die beiden Lenker fuhren mit einer Geschwindigkeit von rund 180 und 175 Stundenkilometer, bei erlaubten 80 km/h. Dabei schwenkte das hintere Auto auf die Gegenfahrbahn aus und überholte das andere Auto.

Die Führerausweise der beiden Schweizer wurden zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Einer der Lenker war erst seit ein paar Stunden im Besitz des Ausweises. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahmung der Fahrzeuge an.

Dienstag, 5. Oktober - 10:19 Uhr

Zimmerbrand in der Klinik in Littenheid

Bei einem Brand in einer Klinik in Littenheid entstand am Montag Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Beim Zimmerbrand wurde niemand verletzt.

Beim Zimmerbrand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Gegen 16.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einem Patientenzimmer in einer Kinder- und Jugendstation ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Sirnach und der Sicherheitsverbund Region Wil kamen mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Diese konnten den Brand, der teilweise auf die Fassade und das Dach übergegriffen hatte, löschen.

Mitarbeitende der Klinik brachten rund drei Dutzend Personen aus dem betroffenen Gebäude unverletzt in Sicherheit.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache haben der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau die Arbeit aufgenommen. Der Sachschaden ist mehrere zehntausend Franken hoch.

Dienstag, 5. Oktober - 09:38 Uhr

Velofahrer in Tägerwilen verletzt

Nach einer Kollision mit einem Auto in Tägerwilen musste am Montagabend ein Velofahrer ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 19-jähriger Autofahrer kurz nach 19.50 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Ermatingen unterwegs. Nach der Einfahrt in den Hertlerkreisel kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit einem Fahrradlenker. Der 21-Jährige musste vom Rettungsdienst mit Kopfverletzungen ins Spital gebracht werden.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Ermatingen unter der Nummer 058 345 20 80 melden.

Dienstag, 5. Oktober - 6.06 Uhr

Thurgauer des Tages: Peter Stamm bezeichnet sich als Schaffhauser Bürger

Der Autor Peter Stamm.

Der Autor Peter Stamm.

Bild: Mareycke Frehner

Der in Weinfelden aufgewachsene Bestseller-Autor Peter Stamm las letzte Woche in der Schaffhauser Buchhandlung Schoch. Als «Schaffhauser Bürger» bezeichnet er sich dort selbst, denn kaum ein anderer lese so oft in der Stadt am Rheinfall wie Stamm, schreiben die Schaffhauser Nachrichten. Was nicht selbstverständlich ist bei Lesungen, schaffte der auf das feine Spiel mit Identitäten spezialisierte Schriftsteller: Sein vor allem weibliches Publikum füllte alle Plätze aus. «Das Archiv der Gefühle» lautet der Titel des neuen Romans, den er auf seiner Lesereise vorstellt. Der Ich-Erzähler bemerkt mit Mitte Fünfzig, dass er in seinen glücklichsten Momenten immer allein war. «Eigentlich ist das ein trauriger Gedanke. Aber weshalb? Weil ich mir selbst genüge?» Der Roman kann mit der Hintergrundfolie des Shutdowns oder von Social Media-Welten gelesen werden. In «kurzen, gedämpften Sätzen» kommt der «Eigenbrötler dem Leben abhanden». (jus)

Montag, 4. Oktober - 17:00 Uhr

Bei Auffahrkollision verletzt

Nach einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto in Egnach musste am Montag eine Person ins Spital gebracht werden. Ein 51-jähriger Autofahrer war kurz vor 12.30 Uhr auf der Romanshornerstrasse in Richtung Arbon unterwegs. Beim Fussgängerstreifen Höhe «Haslen» hielt er an, um einem Fussgänger den Vortritt zu gewähren. Ein nachfolgender, 48-jähriger Lieferwagenlenker konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und verursachte eine Auffahrkollision. Der Autofahrer wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch. (kapo)

Am Montag kam es in Egnach zu einer Auffahrkollision.

Am Montag kam es in Egnach zu einer Auffahrkollision.

Bild: Reto Martin
Montag, 4. Oktober - 16:30 Uhr

Referendum ist zustande gekommen

So soll das in Steinach geplante Hochhaus Terra Nova dereinst aussehen.

So soll das in Steinach geplante Hochhaus Terra Nova dereinst aussehen.

Bild: PD

Die Steinacher stimmen am 28. November über das geplante Hochhaus der HRS ab. Das Referendumskomitee hat letzte Woche die nötigen Unterschriften eingereicht. Befinden kann die Bevölkerung nicht direkt über das Projekt, sondern indirekt über den Rahmennutzungsplan, der dem über 60 Meter hohen Gebäude den Weg ebnen soll. (mso)

Montag, 4. Oktober - 15:40 Uhr

Sexologin lockt Besucherinnen in Eschliker Bibliothek

Sexologin Madeleine Bosshart in der Eschliker Bibliothek.

Sexologin Madeleine Bosshart in der Eschliker Bibliothek.

Bild: Christoph Heer

Die Eschliker Bibliothek hat zu einer Veranstaltung der besonderen Art eingeladen – zu einer Ladies Night. Rund 20 Frauen sind der Einladung gefolgt und haben den erotischen Geschichten von Sexologin Madeleine Bosshart gelauscht. Seit 2010 bietet sie in in ihrer Praxis Beratungen für Frauen, Männer und Paare an. «Ich habe heute Abend Geschichten aus dem Orient, Afrika und Asien mit dabei», sagte sie zu Beginn des Abends. Selbstredend sind anschliessend Vulva und Penis das Thema, aber nicht nur. So sorgte auch die Erzählung darüber, was passiert, wenn ein ansonsten ruhiger und treffsicherer Jäger plötzlich nervös wird, weil er sich in die Schwester einer Pythonschlange verliebt, für viel Unterhaltung. (che)

Montag. 4. Oktober - 15:11 Uhr

Die grosse Versammlung der Vögel am See

Eichelhäher fliegen im Winter in den Süden.

Eichelhäher fliegen im Winter in den Süden.

Bild: Hans Aeschlimann

Derzeit versammeln sich wieder Zehntausende Zugvögel am Bodensee, meldete «orf.at» am Wochenende. Die Tiere halten sich derzeit dort auf, bevor sie ihren langen Flug über die Alpen in Richtung Süden antreten. Vor allem im Rheindelta können sogenannte «Birdspotter» die Vögel sehr gut und leicht beobachten. Das Rheindelta sei weit über die Landesgrenzen als Hotspot bekannt. Johanna Kronberger von«Birdlife Vorarlberg» kennt die besten Beobachtungspunkte: «Für Einsteiger ist der Bodensee am besten geeignet. Hier gibt es zwei, drei Punkte, an denen man immer etwas sieht. Für die Fortgeschrittenen sind die Gebirgspässe extrem spannend.»

Typisch für den Vogelzug sei, dass auch ganz seltene Gäste auftauchen könnten. In den vergangenen Tagen wurde etwa ein Seeadler gesehen. Davon träumen fast alle «Birdspotter». Kronberger erinnert sich auch an ein besonderes Erlebnis vor zwei Jahren, als am Bodensee täglich Zehntausende Eichelhäher durchgezogen sind. Auch das NABU-Bodenseezentrum Reichenau bestätigt via«SWR» die Vogelversammlung. Der Bodensee sei sowas wie der Frankfurter Flughafen für Vögel, ein wichtiges Drehkreuz. (red)

Montag, 4. Oktober - 14:21 Uhr

Thurgauerin des Tages: Sibylle Lichtensteiger leitet das Stapferhaus

Seit fünf Monaten weiss Sibylle Lichtensteiger, dass das Stapferhaus in Lenzburg wirklich ein Museum ist. Anfang Mai durfte die Aadorferin den EMYA entgegennehmen, den europäischen «Museum of the Year»-Award. Gegenüber der «Schweizer Familie» erklärt die Thurgauerin: «Das gibt uns ein neues Selbstverständnis – vorher taten wir uns eher schwer mit der Selbstdefinition.» Denn im Stapferhaus hängen keine Gemälde an der Wand. Sondern es stehen vielmehr die Fragen der Gegenwart im Mittelpunkt – Themen, die aus dem Leben gegriffen sind, wie «Geld», «Heimat», «Fake» oder zurzeit «Geschlecht». (fra)

Die Aadorferin Sibylle Lichtensteiger.

Die Aadorferin Sibylle Lichtensteiger.

Bild: Britta Gut
Montag, 4. Oktober - 13:28 Uhr

Segler trotzt über 2 Meter hohen Wellen

Die MS Thurgau läuft während eines Gewitters in den Romanshorner Hafen ein.

Die MS Thurgau läuft während eines Gewitters in den Romanshorner Hafen ein.

Bild: Benjamin Manser (27. Mai 2016)

Im Rahmen einer Sturmwarnung für den Ost-Teil des Bodensees, welche bereits seit dem frühen Samstagmorgen andauerte, kam es ab 15 Uhr zu einigen Seenoteinsätzen. Bei Windstärken bis 70 Kilometer pro Stunde und über 2 Meter hohen Wellen geriet ein Segler vor Romanshorn in Seenot, welcher mit den hohen Wellen zu kämpfen hatte. Dieser konnte sich schliesslich selbstständig in den Hafen Romanshorn in Sicherheit bringen. Die Wasserschutzpolizei mahnt, die Sturm- und Starkwindwarnungen auf dem Bodensee stets ernst zu nehmen. (red)

Montag, 4. Oktober - 10:54 Uhr

Roberto Blanco fordert DNA Untersuchung von Beethoven

Der deutsche Schlagersänger Roberto Blanco.

Der deutsche Schlagersänger Roberto Blanco.

Bild: Thi My Lien Nguyen

Schlagersänger Roberto Blanco, der seit einigen Jahren in Ermatingen lebt, macht mit einen Video auf Youtube von sich reden, wie das deutsche Magazin «Stern» schreibt. Ludwig van Beethovens (1770–1827) ethnische Identität bewege die Menschen seit langem. Einige vermuten nämlich, der Komponist sei ein Farbiger gewesen. Wissenschafter fordern eine DNA-Untersuchung – die Gebeine des Komponisten liegen in Wien.

Roberto Blanco will nun via Video den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig motivieren, die sterblichen Überreste frei zu geben, damit Wissenschafter endlich Klarheit über Beethovens Abstammung schaffen können. Schon seit längerem gibt es Anhaltspunkte, dass der gebürtige Bonner afrikanische Wurzeln gehabt haben könnte. Roberto Blanco meint: «Ich wette, dass Beethoven mir ähnlicher gesehen hat, als Ihnen, Herr Bürgermeister!» (red)

Montag, 4. Oktober - 10:10 Uhr

Deutscher Zoll entdeckt über 100 Kilogramm Schweizer Käse

Diese Käselaibe hat der Singener Zoll bei einer Kontrolle entdeckt.

Diese Käselaibe hat der Singener Zoll bei einer Kontrolle entdeckt.

Bild: PD

Zöllner des Hauptzollamts Singen haben im Fahrzeug eines Reisenden mehrere grosse Käselaibe aufgefunden und insgesamt 240 Kilogramm Käse versteuert. Der 51-jährige Mann aus Baden-Württemberg gab bei der Einreise nach Deutschland auf Befragen gegenüber den Zöllnern zunächst an, keinerlei anmeldepflichtigen Waren mit sich zu führen. Als die Beamten dennoch einen Blick in das Fahrzeug werfen wollten, räumte der 51-Jährige plötzlich ein «ein bisschen Käse aus der Schweiz mitzuführen».

Dass diese Aussage nicht ganz den Tatsachen entsprach, stellen die Zöllner bei der anschliessenden Kontrolle fest: im Fahrzeug befanden sich mehrere grosse Käselaibe mit über 100 Kilogramm Gesamtgewicht. Wie sich herausstellte, hatte der Mann schon zuvor grössere Mengen Käse aus der Schweiz nach Deutschland verbracht, ohne diesen ordnungsgemäss beim Zoll anzumelden. Für die nachweisliche Einfuhr von insgesamt 240 Kilogramm Käse musste der Mann nun 680 Euro Einfuhrabgaben nachzahlen. (red)

Montag, 4. Oktober - 9:15 Uhr

Wuppenau vertagt die ausserordentliche Gemeindeversammlung

Am heutigen Montagabend hätte der Wuppenauer Souverän an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung über den revidierten Zonenplan, das Baureglement sowie eine Einbürgerung und einen Antrag zum Beschaffungswesen befinden sollen. Wie Gemeindepräsident Martin Imboden nun mitteilt, kann die Versammlung nicht stattfinden, da bei ihm ein PCR-Test ein positives Resultat ergab und er sich daher in Isolation begeben muss. Ein neues Datum für die Versammlung steht noch nicht fest. (red)

Da beim Gemeindepräsidenten von Wuppenau ein PCR-Test positiv ausgefallen ist, wird die Gemeindeversammlung vertagt.

Da beim Gemeindepräsidenten von Wuppenau ein PCR-Test positiv ausgefallen ist, wird die Gemeindeversammlung vertagt.

Bild: PD
Montag, 4. Oktober - 7:30 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall in Roggwil

Durch die Frontalkollision in Roggwil wurden vier Personen verletzt, drei davon schwer.

Durch die Frontalkollision in Roggwil wurden vier Personen verletzt, drei davon schwer.

Bild: Kapo TG

Bei einer Frontalkollision auf der Autostrasse A23 bei Roggwil wurden am Sonntagnachmittag vier Personen teils schwer verletzt. Ein Autofahrer war gegen 13.45 Uhr auf der Autostrasse A23 bei Roggwil in Richtung St. Gallen unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen geriet sein Fahrzeug kurz nach der Einfahrt Arbon West auf die Gegenfahrbahn, wo es zur Frontalkollision mit einem korrekt entgegenkommenden Wohnmobil kam.

Der 53-jährige Wohnmobilfahrer wurde schwer verletzt und musste durch die Stützpunktfeuerwehr Arbon aus dem Fahrzeug befreit werden. Seine gleichaltrige Mitfahrerin wurde leicht verletzt. Beide Personen wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Autofahrer und seine Beifahrerin wurden schwer verletzt. Sie mussten nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst, Notarzt sowie zwei Rega-Besatzungen ins Spital geflogen werden. Während der Unfallaufnahme musste die A23 in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt werden. (kapo)

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Unfall machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058 345 21 00 zu melden.

Samstag, 2. Oktober, 10:23 Uhr

WEGA-Quiz

Heute Samstag wär eigentlich WEGA in Weinfelden. Doch aus bekannten Gründen kann die grösste Thurgauer Messe nicht stattfinden. Die Frage ist - erkennen Sie die WEGA, auch wenn sie gar nicht da ist? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz.

Frage 1 / 7

Wenn Wega wär - was würde hier stehen?

Wega-Bähnli
Lunapark
Bauernhofzelt
Degustationszelt

Samstag, 2. Oktober, 09:41 Uhr

Schaden von mehreren tausend Franken

Am Samstagabend gab es in Engwilen einen Selbstunfall.

Am Samstagabend gab es in Engwilen einen Selbstunfall.

Bild: Kapo TG

(kapo) Ein Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Engwilen einen Selbstunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Autofahrer kurz nach Mitternacht auf der Hauptstrasse in Richtung Tägerwilen unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug Höhe Schulstrasse auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einer Gartenmauer und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Es wurde niemand verletzt.

Der 54-jährige Lenker wollte sich anschliessend zu Fuss vom Unfallort entfernen, konnte jedoch durch eine Polizeipatrouille angehalten werden. Atemalkoholtests ergaben beim Schweizer Werte von rund 0.8 mg/l, was 1,6 Promille entspricht. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Freitag, 1. Oktober, 17:38 Uhr

Eine Kutsche mehr in der Sammlung

Andreas Sallmann von der ISA Bodywear hat seine Sammlung um ein Exponat vergrössert.

Andreas Sallmann von der ISA Bodywear hat seine Sammlung um ein Exponat vergrössert.

Bild: Manuel Nagel

Die Kutschensammlung in Amriswil ist um ein Exponat reicher. Andreas Sallmann, der von seinem Vater Robert die Sammlung geerbt hatte, fuhr kürzlich ins Bernbiet, um eine Postkutsche abzuholen, die einst zwischen Realp und Andermatt Passagiere befördert hatte. (man)

Freitag, 1. Oktober, 16:41 Uhr

Auszeichnung erhalten

Die drei Nachwuchstrainer sowie Malou Zürcher von der TKB.

Die drei Nachwuchstrainer sowie Malou Zürcher von der TKB.

Bild: PD

Anlässlich der 28. DV der Vereinigung Thurgauer Sportverbände (VTS) wurde unteranderem Yvonne Zünd als TKB-Nachwuchstrainerin 2021 neben Frankiska Bartelt (Kanu) und Janos Halapi (Wasserball) ausgezeichnet. Zur Auszeichnung gab es einen Gutschein der Thurgauer Kantonalbank im Wert von 1000 Franken. (red)

Freitag, 1. Oktober, 16:32 Uhr

Die Künstlerin aus Frauenfeld

Almira Medaric ist auch in Frauenfeld tätig.

Almira Medaric ist auch in Frauenfeld tätig.

Bild: Andrea Stalder

Almira Medaric kam nach ihrem Kunststudium in Lausanne und Basel nach Frauenfeld. Als gefragte Künstlerin, Programmleiterin im Shed, Eisenwerk sowie Studentin bleibt der 29-Jährigen wenig Zeit zum Entspannen. Dafür geht sie am liebsten spazieren im Wald oder Velo fahren. Wenn sie doch mal auf der Couch einen Film schaut, dann auf einer Design-Ikone. «Vielen von uns ist gar nicht bewusst, wie sehr wir in geometrischen Formen leben», sagt die Künstlerin. (jus/fra)

Freitag, 1. Oktober, 15:06 Uhr

Sein Karrierehöhepunkt war ein Kranz am Eidgenössischen

Eidgenosse Tobias Krähenbühl.

Eidgenosse Tobias Krähenbühl.

Bild: PD

Der Kilchberg-Schwinget 2021 vom vergangenen Wochenende beschliesst die Karriere von Tobias Krähenbühl. Der 33-jährige Turnerschwinger aus Wetzikon bei Thundorf verkündete am Donnerstagabend beim Empfang der Schwinger durch den Kantonalverband seinen Rücktritt vom Spitzensport – für viele überraschend. «Ich möchte in Zukunft mehr Zeit mit meiner Familie verbringen, die sich in den vergangenen Jahren stets an meiner Saisonplanung ausgerichtet hat», sagt Krähenbühl. Der 1,90 m grosse Zimmermann feierte 2016 am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer mit dem Kranzgewinn seinen grössten Erfolg. Insgesamt holte er in seiner 24-jährigen Karriere 58 Kränze. Nebst dem Eidgenössischen auch noch drei Auszeichnungen an Bergkranzfesten. Ein Kranzfestsieg blieb dem Thurgauer jedoch bis zuletzt verwehrt. (mat)

Freitag, 1. Oktober, 14:13 Uhr

Procimmo SA kauft zwei Areale im Thurgau

Im Rahmen der Überprüfung der strategischen Ausrichtung hat das Aktionariat und der Verwaltungsrat der SUN Bürglen AG Optionen für die künftige Weiterentwicklung, Positionierung und Bewirtschaftung der Areale evaluiert. Letztlich hat sich die SUN Bürglen AG dazu entschlossen, die zwei Areale in einem Bieterverfahren an solche Arealentwickler zu veräussern. Schliesslich hat man mit Procimmo SA einen geeigneten Käufer gefunden. Diese wird nun per Anfang Oktober 2021 die beiden Areale in Bürglen und Pfyn erwerben. Procimmo SA wird die Areale im Sinne von SUN Bürglen AG weiterentwickeln und bewirtschaften. (red)

Das Sun-Areal in Bürglen direkt am Bahnhof

Das Sun-Areal in Bürglen direkt am Bahnhof

Freitag, 1. Oktober, 13:45 Uhr

Regenbogen im Thurgau - das sind die Bilder

Auf unseren Aufruf, Regenbogenbilder einzuschicken, sind über 40 Mails eingegangen. Daraus haben wir eine Bildergalerie gemacht. Viel Spass beim Durchklicken. (sba)

44 Bilder
Leserin Ruth Gantenbein hat dieses Bild an der Talstrasse in Frauenfeld geknipst.
Leser Thomas Prandini hat den Regenbogen in Bürglen eingefangen.
Leser Walter Jäggi hat den Regenbogen in Hüttlingen erwischt.
Leserin Fiona Käppeli hat den Regenbogen über dem Gemeinschaftsgarten in Frauenfeld von Ueli Herter festgehalten.
Leser Jürg Wiesli hat den Regenbogen passend zum Herbst aus einem Kürbis aufsteigend festgehalten.
Leserin Nadine Brändle hat den Regenbogen von Tuttwil aus fotografiert.
Leser Reto Schubnell hat den Regenbogen zweimal in Romanshorn festgehalten.
Leser Roger Strässle hat den Regenbogen im Biergarten Kreuzlingen festgehalten.
In Affeltrangen gibt es diesen Regenbogen zu sehen.
Katja Hubmann entdeckte diesen Regenbogen - Ort unbekannt.
Den Regenbogen über dem Bichelsee knipste die Leserin Susanna Lautenschlager.
Leserin Rosalina Ciancio hatte grosse Freude am Regenbogen
Edith Hinder aus Bettwiesen schickte dieses Bild mit dem Regenbogen aus Oberhausen.
Dieser Regenbogen konnte man in Engwang bestaunen.
Leser Markus Schmon unterwegs in Kesswil.
Leser Markus Schmon schickte zudem dieses Bild, auch aus Kesswil - Titel: Home under the Dome.
Leser Rehan Neziri entdeckte diesen Regenbogen zwischen Kreuzlingen und Lengwil.
Leserin Claudia Schmutz erblickte diesen Regenbogen über Matzingen.

Bild: Isabella Eggmann
Freitag, 01. Oktober - 11:13 Uhr

Absage: Urnenabstimmung statt Rechnungsgemeindeversammlung

Aufgrund der nach wie vor bestehenden Pandemiesituation hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau mit Beschluss vom 28. September 2021 erneut die Möglichkeit geschaffen, anstelle von Gemeindeversammlungen eine Urnenabstimmung durchzuführen. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, anstelle der Budgetgemeindeversammlung vom 11. November 2021, eine ausserordentliche Urnenabstimmung durchzuführen. Die Urnenabstimmung findet am 28. November 2021 statt.

Freitag, 1. Oktober - 10:55 Uhr

Giger läuft mit Muni Harald durch die Massen

Der Schwingerheld aus dem Thurgau: Giger Samuel begeistert seine Fans.

Der Schwingerheld aus dem Thurgau: Giger Samuel begeistert seine Fans.

Bild: Werner Lenzin

Am Donnerstagabend haben rund 500 Personen die Thurgauer Schwinger mit Umzug und Einzug ins Festzelt gefeiert. Im Mittelpunkt stand der Ottoberger Sämi Giger, der mit seinem gewonnenen Muni vom Kilchberger Schwinget durch die Massen lief. Mit frenetischem Applaus wurde er begrüsst. «Es ist super, dass so viele Leute da sind», sagt Sämi Giger freudig. (sba/le)

Freitag, 01. Oktober - 10:47 Uhr

Schwerverletzter Fussgänger nach Zusammenstoss mit Auto

Der Fussgänger wurde durch den Zusammenstoss schwer verletzt.

Der Fussgänger wurde durch den Zusammenstoss schwer verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Ein 31-jähriger Autofahrer war Donnerstagabend kurz nach 20 Uhr in Hefenhofen auf der Romanshornerstrasse in Richtung Romanshorn unterwegs. Kurz nach der Bahnunterführung erfasste er einen Fussgänger, der die Strasse überquerte. Der 44-Jährige wurde schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. Zur Spurensicherung kam der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Die Feuerwehr Hefenhofen-Sommeri sperrte während der Unfallaufnahme den betroffenen Strassenabschnitt und leitete den Verkehr örtlich um.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Amriswil unter 058 345 27 00 zu melden.

Freitag, 01. Oktober - 09:45 Uhr

Auto in Brand geraten

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Eine 28-jährige Autolenkerin fuhr kurz vor 20 Uhr in Schlattingen auf der Hauptstrasse in Richtung Stammheim. Während der Fahrt bemerkte sie, dass im Heck des Fahrzeugs ein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehr Diessenhofen war rasch vor Ort und löschte den Brand, verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht gemäss den Abklärungen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Thurgau ein technischer Defekt im Vordergrund.

Freitag, 01. Oktober - 09:33 Uhr

Ein Rollerfahrer verunfallt in Märstetten

Die Kantonspolizei Thurgau meldet einen Unfall in Märstetten.

Die Kantonspolizei Thurgau meldet einen Unfall in Märstetten.

Bild: Nana Do Carmo

(kapo) Donnerstagabend, kurz nach 17.45 Uhr, war ein 17-jähriger Rollerfahrer in Märstetten auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Weinfelden unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau musste er vor dem Feldhofkreisel verkehrsbedingt abbremsen und stürzte dabei. Beim Sturz wurde der Lenker leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Freitag, 01. Oktober - 06:10 Uhr

Lara Stoll mag Basel- und Walliserdeutsch

Lara Stoll, Slam Poetin

Lara Stoll, Slam Poetin

Bild: PD

Slam Poetin Lara Stoll hat mit ihrem Thurgauer Dialekt Frieden geschlossen. In der «Coopzeitung» erklärt Stoll, die in Rheinklingen aufgewachsen ist: «Es gibt sicher viele, die sagen, es gebe schönere Dialekte. Ich finde den Ostschweizer Dialekt auch nicht sonderlich schön, aber immerhin versteht man mich überall in der Schweiz gut.» Dialekte, die der Thurgauerin gefallen sind unter anderem Baseldeutsch und Walliserdeutsch. Sie erklärt in letzterem Kanton war sie kürzlich zum ersten Mal: «Ich dachte, die reden alle wie Rainer Maria Salzgeber, aber das stimmt gar nicht. Die reden wie Rainer Maria Salzgeber, der ein ‹Murmeli› im Mund hat. Ich habe kein Wort verstanden, aber das spielt keine Rolle. Ich mag die Exoten und finde in jedem Dialekt etwas Schönes.» (fra)

Donnerstag, 30. September, 17:18 Uhr

Farbige Impressionen aus dem Hinterthurgau

(red) Christoph Heer hat in Balterswil diesen Regenbogen eingefangen, der direkt aus einem Hausdach zu wachsen scheint. Haben Sie auch ein schönes Regenbogenbild geschossen? Schicken Sie es uns auf online.tz@chmedia.ch

Sehen Sie, welche Bilder wir bisher erhalten haben:

44 Bilder
Leserin Ruth Gantenbein hat dieses Bild an der Talstrasse in Frauenfeld geknipst.
Leser Thomas Prandini hat den Regenbogen in Bürglen eingefangen.
Leser Walter Jäggi hat den Regenbogen in Hüttlingen erwischt.
Leserin Fiona Käppeli hat den Regenbogen über dem Gemeinschaftsgarten in Frauenfeld von Ueli Herter festgehalten.
Leser Jürg Wiesli hat den Regenbogen passend zum Herbst aus einem Kürbis aufsteigend festgehalten.
Leserin Nadine Brändle hat den Regenbogen von Tuttwil aus fotografiert.
Leser Reto Schubnell hat den Regenbogen zweimal in Romanshorn festgehalten.
Leser Roger Strässle hat den Regenbogen im Biergarten Kreuzlingen festgehalten.
In Affeltrangen gibt es diesen Regenbogen zu sehen.
Katja Hubmann entdeckte diesen Regenbogen - Ort unbekannt.
Den Regenbogen über dem Bichelsee knipste die Leserin Susanna Lautenschlager.
Leserin Rosalina Ciancio hatte grosse Freude am Regenbogen
Edith Hinder aus Bettwiesen schickte dieses Bild mit dem Regenbogen aus Oberhausen.
Dieser Regenbogen konnte man in Engwang bestaunen.
Leser Markus Schmon unterwegs in Kesswil.
Leser Markus Schmon schickte zudem dieses Bild, auch aus Kesswil - Titel: Home under the Dome.
Leser Rehan Neziri entdeckte diesen Regenbogen zwischen Kreuzlingen und Lengwil.
Leserin Claudia Schmutz erblickte diesen Regenbogen über Matzingen.

Bild: Isabella Eggmann
Donnerstag, 30. September - 15:10 Uhr

Wechsel bei Thurgau Kultur: Daniela Lutz ist die neue Verwaltungsratspräsidentin

Daniela Lutz löste als neue Verwaltungsratspräsidentin von der Thurgau Kultur AG Gründer Humbert Entress ab.

Daniela Lutz löste als neue Verwaltungsratspräsidentin von der Thurgau Kultur AG Gründer Humbert Entress ab.

Bild: PD / Claudia Koch

(red) Nach 13 Jahren gibt es eine neue Verwaltungsratspräsidentin der Thurgau Kultur AG. Der 65-jährige Humbert Entress wird von der 57-jährigen Rechtsanwältin Daniela Lutz abgelöst, ist einer Medienmitteilung zu entnehmen. Entress hatte das Projekt 2006 gemeinsam mit dem damaligen Thurgauer Kulturamtsleiter René Munz initiiert. Seit 2009 ist das Kulturportal online.

Es sei nun Zeit für einen Wechsel, findet der Aadorfer Entress, der wie seine Nachfolgerin Rechtsanwalt ist. Lutz tritt ihr neues Amt am 1. Oktober 2021 an. Die Tätigkeit als Verwaltungsrätin bei der Thurgau Kultur AG ist ehrenamtlich. Sie sagt: «Kultur beflügelt das Aktivsein ausserhalb des Berufes, ist essentiell.»

Donnerstag, 30. September - 14:10 Uhr

Eingeschlafen und verunfallt

Niemand wurde beim Unfall verletzt, aber es entstand Schaden.

Niemand wurde beim Unfall verletzt, aber es entstand Schaden.

Bild: Kapo TG

(kapo) Ein 18-jähriger Autolenker fuhr gestern gegen 17.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Amriswil. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau sagte er, dass er beim Dorfausgang kurz eingeschlafen sei. Dabei geriet er über die Gegenfahrbahn und kollidierte im angrenzenden Wiesland mit einem Kandelaber. Der Lenker wurde nicht verletzt, aber es entstand ein Schaden von mehreren tausend Franken. Der Führerausweis auf Probe wurde dem Nordmazedonier entzogen.

Donnerstag, 30. September - 12:05 Uhr

Apfelkönigin Larissa Häberli blickt auf Ihre Amtszeit zurück: «Die Leute schätzen, was man macht.»

Apfelkönigin Larissa Häberli gibt ihre Krone nach zwei Jahren weiter.

Apfelkönigin Larissa Häberli gibt ihre Krone nach zwei Jahren weiter.

Bild: Benjamin Manser

(sba) Apfelkönigin Larissa Häberli sagt: «Anfangs habe ich es gar nicht so realisiert, was es bedeutet Apfelkönigin zu sein. Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, wie die Leute das schätzen, was man macht. Sie begegnen mir immer mit grosser Freude. Die Apfelkönigin wurde ein Teil von mir.»

Donnerstag, 30. September, 11:50 Uhr

Regierungsrat verlängert den Beschluss zu Urnenabstimmungen

Der Regierungsrat hat den Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt, Gemeindeversammlungen durch Urnenabstimmungen zu ersetzen. Der Beschluss war bis zum 4. Juli 2021 befristet. Nun hat der Regierungsrat beschlossen, die Frist bis zum 31. März 2022 zu verlängern. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Pandemie-Situation wurde von diversen Gemeinden und auch von Stimmberechtigten die Erwartung geäussert, dass die Möglichkeit der Verschiebung von Gemeindeversammlungen an die Urne wiederum gewährt wird. Die Entscheidung, ob sie eine Gemeindeversammlung durchführen oder die Geschäfte an der Urne zur Abstimmung bringen wollen, ist nach wie vor den Gemeinden überlassen. Der Beschluss des Regierungsrats wird dem Grossen Rat zur nachträglichen Genehmigung unterbreitet. (red)

Donnerstag, 30. September - 11:30 Uhr

Bild des Tages: Jajo und Allegra

Fotograf Helio Hickl hat die Hunde Jajo und Allegra (Sohn und Mutter) festgehalten. Die beiden gehören der Familie Stoller im Romanshorner Weiler Aach und könnten stundenlang so spielen.

Donnerstag, 30. September - 11:08Uhr

Florale Toiletten in Romanshorn

In Romanshorn stehen bepflanzte Toiletten und ein blumiges Pissoir.

In Romanshorn stehen bepflanzte Toiletten und ein blumiges Pissoir.

Bild: PD

(mso) In den Romanshorner Parkanlagen stehen seit kurzem zwei WC’s und ein Pissoir, die mit Blumen bepflanzt sind. Der Spott in den sozialen Medien lässt nicht lange auf sich warten. Ein Normalbürger würde für so etwas eine Busse wegen Littering bekommen, schreibt einer auf Facebook. Die Rede ist auch von einer öffentlichen Bedürfnisanstalt der anderen Art.

Donnerstag, 30. September - 10:19 Uhr

Verlässt das Bezirksgericht Münchwilen nach über drei Jahrzehnten: Alex Frei

Über 30 Jahre arbeitete Alex Frei als Präsident des Bezirksgerichts Münchwilen.

Über 30 Jahre arbeitete Alex Frei als Präsident des Bezirksgerichts Münchwilen.

Bild: Benjamin Manser

(red) «Der Zeitpunkt für einen Rücktritt ist gekommen»: Nach rund 35 Jahren kündigt Gerichtspräsident Alex Frei in einer Medienmitteilung seinen Rücktritt an. Er ist im Herbst 1986 zum Präsidenten des Bezirksgericht Münchwilen gewählt worden. Im vergangenen Frühjahr hat er seinen 65. Geburtstag gefeiert. Frei schreibt, dass er die Tätigkeit als Gerichtspräsident sehr geschätzt hat. Er tritt per 30. April 2022 zurück.

Mehr zu Alex Frei:
Donnerstag, 30. September - 09:37 Uhr

Ein Gespräch über Beharrlichkeit

Der Frauenfelder Andreas Schelling hat den Wahlskandal in seiner Stadt aufgedeckt.

Der Frauenfelder Andreas Schelling hat den Wahlskandal in seiner Stadt aufgedeckt.

Bild: PD / Reto Martin

(red) Der Frauenfelder «Sherlock» Andreas Schelling gehört zu einer Reihe von geladenen Promis, die in der Ausstellung des Historischen Museums Thurgau verraten, wie sie zum Thurgauer Kopf geworden sind. Sein Entscheid, hartnäckig und beharrlich das Wahlresultat der letztjährigen Grossratswahlen in Frauenfeld in Frage zu stellen, führte zur Aufdeckung des grössten politischen Skandals der jüngeren Thurgauer Geschichte und hat damit die unmittelbar folgende Zukunft nachhaltig verändert.

Im Talk vom Samstag, 9. Oktober, erzählt Andreas Schelling, woher jene Beharrlichkeit kommt, die es braucht, um einen Wahlbetrug zu entlarven. Das Publikum erhält an diesem Museums-Talk von 15 bis 16 Uhr einen Einblick in das Leben und Wirken des Thurgauer «Sherlock» und kann sich nach Wunsch aktiv ins Gespräch einbringen. Die Veranstaltung findet im Alten Zeughaus Frauenfeld statt. Der Eintritt ist frei, das Covidzertifikat ist zusammen mit dem amtlichen Ausweis vorzuweisen.

Anmeldung unter www.historisches-museum.tg.ch

Donnerstag, 30. September - 06:10 Uhr

Thurgauer des Tages: Christian Gerber ist «Gmüesler» mit Leib und Seele

Christian Gerber, Geschäftsführer Gerber Gemüsebau.

Christian Gerber, Geschäftsführer Gerber Gemüsebau.

Bild: PD

(fra) «Für mich war von Beginn an klar: Ich werde Landwirt oder Gmüesler», sagt Christian Gerber, Geschäftsführer von «Gerber Gemüsebau» aus Fehraltorf im Migros Magazin. Gerber entschied sich für Letzteres. In dritter Generation führt er nun den Betrieb, auf dem seit Jahrzehnten Gemüse angebaut wird. Im Jahr 1999 hat sich sein Vater Hans entschlossen, auf biologischen Landbau umzustellen. «Hier in Fehraltorf produzieren wir ausschliesslich biologisches Gemüse nach den Richtlinien von Bio Suisse», führt er aus, «unser zweites Standbein befindet sich in Felben-Wellhausen bei Frauenfeld, wo noch konventionell angebaut wird.»

Mittwoch, 29. September - 16:27 Uhr

Güterzug bei Frauenfelder Zuckerfabrik entgleist

Ein Güterzug transportiert Zuckerrüben Richtung Zuckerfabrik in Frauenfeld.

Ein Güterzug transportiert Zuckerrüben Richtung Zuckerfabrik in Frauenfeld.

Symbolbild: Keystone

(red) Bei der Zuckerfabrik in Frauenfeld sind am Mittwochvormittag gegen 11 Uhr mehrere Wagen eines fabrikeigenen Güterzuges entgleist. Die Ursache der Entgleisung ist noch unbekannt, verletzt wurde niemand, wie das Newsportal «top online» schreibt. Zum entstandenen Sachschaden können noch keine genaueren Angaben gemacht werden. Immerhin: Für die Zuckerfabrik hat der Vorfall keine schwerwiegenden Folgen, da ein weiteres Gleis zum Gütertransport zur Verfügung steht.

Mittwoch, 29. September - 15:30 Uhr

Feuerwehr löscht Brand auf Frauenfelder Balkon

(kapo) Am Mittwochnachmittag, kurz nach 14 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Sonnenhofstrasse in Frauenfeld ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken, verletzt wurde indes niemand, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt.

Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau dürften unsachgemäss entsorgte Zigarettenreste zum Brandausbruch geführt haben.

Mittwoch, 29. September - 14:41 Uhr

Regierungsrat unterstützt Übernahme der Testkosten für einfach Geimpfte

(SK/red) Personen, die bereits eine Impfdosis erhalten haben, sollen sich bis Ende November 2021 weiterhin gratis testen lassen können, um ein Covid-Zertifikat zu erhalten. Diesen Vorschlag hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 24. September 2021 in eine Konsultation bei den Kantonen geschickt. Um Zeit für diese Konsultation zu haben, verlängert der Bundesrat ausserdem die Übernahme der Testkosten für alle um zehn Tage bis am 10. Oktober 2021.

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau begrüsst die Absicht des Bundesrates. Ausserdem fordert der Regierungsrat, dass die erweiterte Zertifikatspflicht an verbindliche Grenzwerte geknüpft und damit in der Anwendung versachlicht wird. Auch die Schaffung einer nationalen Anmeldestelle für die Covid-Zertifikate wird begrüsst, wie aus einer Mitteilung der Staatskanzlei hervorgeht.

Mittwoch, 29. September - 13:11 Uhr

Brand in Bätershauser Einfamilienhaus

(kapo) Beim Brand in einem Einfamilienhaus in Bätershausen wurden am Dienstagnachmittag zwei Personen leicht verletzt.

Beim Brand wurden zwei Personen leicht verletzt.

Beim Brand wurden zwei Personen leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Bodanstrasse stellte gegen 15.20 Uhr Rauch beim Dachstock fest und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehren Kemmental und Kreuzlingen waren rasch vor Ort und konnten den Brand löschen.

Die 46-jährige Bewohnerin sowie ein 43-jähriger Mann wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Als Brandursache steht ein Defekt an der Abgasanlage der Heizung im Vordergrund. Der Brandermittlungsdienst sowie der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Funktionär des Amts für Umwelt begleitete die Löscharbeiten.

Die Feuerwehren Kemmental und Kreuzlingen waren rasch vor Ort.

Die Feuerwehren Kemmental und Kreuzlingen waren rasch vor Ort.

Bild: BRK News
Mittwoch, 29. September - 11:05 Uhr

«Fräuli und Leuli» an der Fahnenstange zu verkaufen

Wappen Stadt Frauenfeld.

Wappen Stadt Frauenfeld.

Bild: PD

Das Amt für Kommunikation und Wirtschaftsförderung bietet einen kleinen Restposten Fahnen mit dem Frauenfelder Stadtwappen zum Verkauf an. Diese wurden von der Firma Heimgartner Fahnen AG, Wil, hergestellt, sind aus 100 Prozent Polyester und waschbar. Die Fahnen können ab sofort am Infoschalter im Rathaus bezogen werden. Es gibt zwei Grössen: mit Seitenlängen von einem Meter oder zwei Metern. Die kleineren Fahnen kosten 80 Franken pro Stück, die grossen 150 Franken.

Mittwoch, 29. September - 09:56 Uhr

Kantonspolizei zieht fahrunfähige Autofahrerin aus dem Verkehr

(kapo) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt am Dienstagabend, kurz nach 23.30 Uhr, auf der Mettlenstrasse in Rothenhausen eine Autofahrerin zur Kontrolle an. Weil die Schweizerin wegen Betäubungsmittelkonsums als fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Kantonspolizei hervor.

Zudem konnte durch die Einsatzkräfte im Fahrzeuginnern eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

Mittwoch, 29. September - 09:15 Uhr

Christof Bieri wird neuer Generalsekretär im DIV

Christof Bieri, angehender Generalsekretär im Departement für Inneres und Volkswirtschaft.

Christof Bieri, angehender Generalsekretär im Departement für Inneres und Volkswirtschaft.

Bild: PD

(red) Christof Bieri aus Amriswil wird neuer Generalsekretär im Departement für Inneres und Volkswirtschaft (DIV) des Kantons Thurgau. Der 34-Jährige ist von Regierungsrat Walter Schönholzer, Chef des DIV, zum Nachfolger von Andreas Keller ernannt worden und beginnt seine neue Aufgabe am 1. März 2022. Andreas Keller tritt Ende März 2022 nach 35 Jahren im Dienst des Kantons, die letzten 14 Jahre als Generalsekretär, in den Ruhestand.

Bieri ist derzeit als Leiter von strategischen Projekten bei der Vamed-Gruppe aus Zihlschlacht, einem international tätigen Gesundheitsdienstleister, tätig. Zuvor sammelte er weitere Berufserfahrung in verschiedenen Sparten, unter anderem bei der Schweizerischen Finanzmarktaufsicht und der Welti-Furrer AG. Bieri ist in Busswil im Kanton Thurgau aufgewachsen und hat an der Kantonsschule Wil die Matura absolviert. 2012 schloss er an der Universität Zürich seinen Master in Rechtswissenschaften ab. Bis 2017 absolvierte er an der Universität St.Gallen berufsbegleitend ein Zweitstudium in Rechnungswesen und Finanzen und schloss dieses 2017 ebenfalls mit dem Master ab.

Christof Bieri ist ledig und wohnt in Amriswil. In seiner Freizeit geht er joggen, fährt Mountainbike und reist gerne.

Mittwoch, 29. September - 06:45 Uhr

Fabian Frei hofft auf einen neuen Vertrag beim FC Basel

Fabian Frei aus Frauenfeld spielt seit 2018 beim FC Basel. Dem Thurgauer fehlen nur noch 31 Partien, um mit 462 Wettkampfeinsätzen zum FCB-Rekordspieler zu werden. Doch sein Vertrag läuft aus und bis anhin ist unklar, ob dieser erneuert wird. Im Interview mit der «Basler Zeitung» gab er an: «Ich bin realistisch. Ich weiss, dass es nicht selbstverständlich ist, dass es danach beim FCB weitergeht.» Dass er aber bleiben möchte, darüber lässt er auf «zuonline.ch» keine Zweifel und meint, er sei auch zu finanziellen Abstrichen bereit. «Ich glaube nicht, dass es am Ende eine Frage des Geldes sein wird.» (fra)

Dienstag, 28. September - 17:42 Uhr

Europa auf Stippvisite

Manuela Rüegger von der EU-Botschaft in Bern, Botschafter Petros Mavromichalis, Regierungspräsidentin Monika Knill, Vizepräsidentin Carmen Haag, (2. Reihe v.l.n.r.) Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen Joel Keller, Regierungsrat Walter Schönholzer, Regierungsrätin Cornelia Komposch, Regierungsrat Urs Martin, Staatsschreiber Paul Roth.

Manuela Rüegger von der EU-Botschaft in Bern, Botschafter Petros Mavromichalis, Regierungspräsidentin Monika Knill, Vizepräsidentin Carmen Haag, (2. Reihe v.l.n.r.) Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen Joel Keller, Regierungsrat Walter Schönholzer, Regierungsrätin Cornelia Komposch, Regierungsrat Urs Martin, Staatsschreiber Paul Roth.

Bild: PD

Der Botschafter der EU für die Schweiz und Liechtenstein, Petros Mavromichalis, stattete am Dienstag dem Kanton Thurgau einen Besuch ab. Er wurde vom Gesamtregierungsrat und vom Staatsschreiber empfangen. Im Anschluss an einen Meinungsaustausch stand eine Besichtigung der Kartause Ittingen auf dem Programm.

Angesprochen worden seien die bilateralen Beziehungen des Bundes zur EU sowie die bestehenden Kooperationen zwischen EU-Mitgliedsstaaten und dem Kanton Thurgau, heisst es in einer Mitteilung. «Zur Sprache kamen nebst der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Raum Bodensee auch die bilateralen Handelsbeziehungen und die Grenzgänger-Entwicklung.» Hauptthema sei jedoch die Europapolitik gewesen. Der Regierungsrat betonte dabei, dass der Thurgau aufgrund der intensiven Verflechtungen als Grenzregion auf stabile und partnerschaftliche Beziehungen zur EU angewiesen ist und nach dem Abbruch der Verhandlungen zum institutionellen Rahmenabkommen auf eine rasche Klärung des weiteren Vorgehens hofft. (red)

Dienstag, 28. September - 15:22 Uhr

Schweizermeisterschaft der 420er Rennjollen in Kreuzlingen

Die ausgeglichenen Windfelder blies Hoch Kerstin in die Kreuzlinger Bucht: Am Wochenende segelten die Crews in den 420er Rennjollen um die Schweizermeisterschaft, wie der Yacht-Club Kreuzlingen mitteilt. Gold ging an Maxim Dneprov und Luis Zimmerli vom Regattaclub Sisikon. Silber gewann Elbel und Liam Kuster von der Segler-Vereinigung Thalwil, Die Bronzemedaille konnte sich Simon Kaiser und Nik Burkhard vom Segelclub Stäfa umhängen lassen. Die beiden Kreuzlinger Crews segelten auf Rang acht und elf. (red)

Dienstag, 28. September - 12:06 Uhr

Minus 22 Prozent gegenüber 2019

Vom 1. vis 15. September 2021 verzeichnete die Untersee- und Rheinschifffahrt (URh) gut 39'000 Passagiere, wie das Unternehmen mitteileilt. «Bis zum selben Stichtag waren in der Saison 2021 rund 235'000 Fahrgäste auf den Schiffen der URh.» Das entspreche einem Minus von 22 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Jahr 2019. Remo Rey, Geschäftsführer URh, meint dazu: «Wir sind erleichtert! Diese Frequenzen bestätigen unsere Erwartungen für die Saison 2021 und entsprechen unserer Budgetierung.»

Allerdings waren die Hochsaison-Monate Juli und August sowie der Juni 2021 schwach. In diesen Monaten liege die Frequenzen 25 bis 35 Prozent unter den Durchschnittszählungen.

Dienstag, 28. September - 10:46 Uhr

Frauenfeld feierte seinen Hockeyclub

Der EHC Frauenfeld feierte am Wochenende sein 75-Jahr-Jubiläum. Bei den öffentlichen Feierlichkeiten bei schönstem Herbstwetter gastierten zwischenzeitlich rund 200 Besucherinnen und Besucher auf dem Festgelände, teilt der Verein mit. Im sportlichen Fokus stand das Jubiläumsspiel des EHC Frauenfeld gegen den EHC Wetzikon, das in der Kunsteisbahn vor 367 Zuschauern über die Bühne gegangen ist und mit einer 3:4-Niederlage in Verlängerung zuungunsten des Heimteams geendet hat. «Wir dürfen uns an ein Wochenende voller Höhepunkte erinnern, das der langjährigen Geschichte unseres Vereins alle Ehre macht», resümiert Vereinspräsident Elio Bohner das Wochenende. Auf dem Festgelände herrschte Zertifikatspflicht (3G), was eine ausgelassenere Stimmung ermöglichte. Zwischenfälle sind keine zu verzeichnen.

Am Samstag startete das öffentliche Fest bereits um die Mittagszeit, was Besucherinnen und Besucher von Jung bis Alt auf den Parkplatz bei der Kunsteisbahn lockte. Nebst einem grossen Festzelt mit Verpflegung versuchten sich viele an der Schussstation, betätigten sich sonst an sportlichen Geräten oder schauten ihren Kleinsten auf dem Gumpischloss zu. Einen Gastauftritt der Sonderklasse legten die Tänzerinnen und Tänzer der Rock Academy hin. Musikalisch umrahmt wurde das Wochenende in friedlicher Atmosphäre von DJ Ueli.

Bereits am Freitag genossen Mitglieder der EHC-Familie beim internen Ehemaligentreff Stunden im Kreise von Altbekannten und liessen alte Zeiten aufleben. Stadtpräsident Anders Stokholm stattete dem EHC ebenfalls einen Besuch ab. «Ich gratuliere dem EHC zu seinem schönen Jubiläum», sagte er vor dem Nachtessen im Festzelt mit rund 120 geladenen Gästen. Sowohl am Freitag als auch am Samstag verweilten viele an der 75-Jahr-Ausstellung und entdeckten Trouvaillen aus alten Zeiten. Alt Präsident Werner Stamm und weitere Gastredner rundeten das gelungene Jubiläumsfest ab, das vielen in positiver Erinnerung bleiben wird.

Dienstag, 28. September - 09:45 Uhr

Wil West steht für den VCS quer in der Landschaft

Im Westen der Stadt Wil soll eine neue Agglomeration entstehen.

Im Westen der Stadt Wil soll eine neue Agglomeration entstehen.

Bild: Hanspeter Schiess

Die 2014 in einer Zeit der Wachstumseuphorie begonnene Planung für Wil West sehe vor, dass auf 33 Hektaren Landwirtschaftsland eine neue Agglomeration mit viel Beton und neuen Strassen inklusive eines A1-Autobahnanschlusses aus dem Boden gestampft werde, schreibt die Thurgauer Sektion des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) in einer Mitteilung. In der gegenwärtigen Zeit der Klimaerwärmung, die bereits jetzt und vermehrt in Zukunft weltweit zu Dürre- und Überschwemmungs-Katastrophen führen werde, stehe das «Konjunkturankurbelungsprogramm» Wil West quer in der Landschaft. «Nicht ein Wachstumsschub soll angestrebt werden, sondern innere Verdichtung und Wachstumsbeschränkung sind angesagt sowie Schutz des Landwirtschaftslandes vor immer mehr Überbauung.»

Da das Bevölkerungswachstum vor allem mit Leuten im Seniorenalter stattfinde und die Anzahl der in der Region wohnenden Berufstätigen kaum steige, müssten die 2000 geplanten zusätzlichen Arbeitsplätze mit Leuten aus dem Ausland besetzt werden. «Wollen wir die gleichen Fehler begehen wie das Südtessin, wo in den Regionen Mendrisiotto und Lugano um der Profite willen fast alles überbaut wurde und zehntausende Grenzgängerinnen und Grenzgänger täglich die Strassen verstopfen.» Ein Marschhalt oder eine massive Redimensionierung sei für Wil West angesagt und ein Überdenken, was für uns Lebensqualität bedeutet und wie das klimaverträglich umgesetzt werden könne.

Dienstag, 28. September 07:45 Uhr

Zu viel Alkohol: 52-jähriger Schweizer muss Führerausweis abgeben

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,60.

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,60.

Symbolbild: Severin Bigler / AGR

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Dussnang einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Die Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt den Autofahrer gegen 22.30 Uhr auf der Kurhausstrasse an. Weil die Atemalkoholprobe beim 52-jährigen Schweizer einen Wert von rund 0,60 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/ja.)

Montag, 27. September 15:45 Uhr

Tag der offenen Moscheen in Kreuzlingen

Tage der offenen Moschee in Kreuzlingen im Jahr 2009.

Tage der offenen Moschee in Kreuzlingen im Jahr 2009.

Bild: Nana Do Carmo (7.11.2009)

(red) Im Rahmen der Interkulturellen Woche, die dieses Jahr bis am 9. Oktober in Kreuzlingen und Konstanz stattfindet, laden die Moscheen am Sonntag, 3. Oktober, zu einem Tag der offenen Moschee. Dies ist eine wichtige Gelegenheit des Austausches, des Kennenlernens und des Dialogs – passend zum Motto #offengeht.

Die Albanische-Islamische Gemeinschaft und die Anadolu Moschee laden alle Interessierten zu Führungen und Vorträgen ein. Diese finden jeweils um 10.00, 11.00, 14.00 und 15 Uhr statt. Die Moschee der Albanisch-Islamischen Gemeinschaft befindet sich an der Romanshornerstrasse 16, die Anadolu Moschee an der Bergstrasse 5A. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Montag, 27. September, 14:45 Uhr

Feiernde wüten auf Klein Venedig

Bis zu 400 Feiernde trafen sich auf Klein Venedig

Bis zu 400 Feiernde trafen sich auf Klein Venedig

Bild: Rudolf Steiner

Auch an diesem Wochenende versammelten sich am Freitag- und Samstagabend auf dem Gelände «Klein Venedig» bis zu 400 Personen, überwiegend im Alter zwischen 15 und 20 Jahren aus meist umliegenden Gemeinden und der benachbarten Schweiz.

Das Polizeirevier Konstanz, die Polizeihundeführerstaffel, die Bundespolizei als auch der Kommunale Ordnungsdienst zeigten starke Präsenz und kontrollierten die Feiernden. Die Beamten hatten es vor allem am Freitagabend mit einer aggressiven Stimmung zu tun, aus der sich immer wieder kleinere Streitigkeiten und Auseinandersetzungen ergaben.

Bei Flaschenwürfen und Schlägereien am gesamten Wochenende erlitten mindestens drei Personen leichte Verletzungen. Unbekannte warfen am Freitagabend mit einer massiven Abfalltonne eine Fensterscheibe des Riesenrad-Kassenhäuschens ein. Gegenüber den eingesetzten Beamten verhielten sich die Feiernden häufig provokativ und aggressiv.

Montag, 27. September, 12:17 Uhr

Light aber trotzdem grösseres Angebot

Nur ein paar Bahnen wurden vergangenes Jahr auf dem Bärenplatz aufgestellt. Dieses Jahr soll das Angebot grösser sein.

Nur ein paar Bahnen wurden vergangenes Jahr auf dem Bärenplatz aufgestellt. Dieses Jahr soll das Angebot grösser sein.

Bild: Reto Martin

Der Kreuzlinger Jahrmarkt ist einer der wichtigen Traditionsanlässe in der Stadt. Er findet immer am letzten Montag des Oktobers statt, dieses Jahr also am 25. Oktober, direkt im Anschluss an die Schulferien. Normalerweise säumen rund 380 Stände von Marktfahrenden den Boulevard und die Löwenstrasse und auf dem Bärenplatz reiht sich Fahrgeschäft an Fahrgeschäft. Wegen der Pandemiesituation kann der Jahrmarkt allerdings dieses Jahr, wie schon 2020, nur in einer reduzierten Form durchgeführt werden.

Der Fokus liegt primär auf dem Bärenplatz, wo wiederum mehrere Chilbi-Bahnen Platz finden werden. Somit ist das beliebte Grundangebot für die Kinder und die Jugendlichen garantiert. Der Stadtrat setzt sich aber auch dafür ein, dass einige Marktfahrerinnen und Marktfahrer mit ihren Produkten vor Ort sein können.

Die Standbetreiberinnen und Standbetreiber werden mehrheitlich am Sonntag und Montag in der Platanenallee des Dreispitzparks für die Besucherinnen und Besucher da sein. Berücksichtigt werden vor allem Ausstellerinnen und Aussteller aus Kreuzlingen und der Region.

Die Fahrgeschäfte eröffnen ausnahmsweise bereits am Donnerstagabend ab 17 Uhr den Betrieb. Sie sind zudem am Freitag ab 16 Uhr sowie am Samstag, Sonntag und Montag ab 13.30 Uhr für die Chilbi-Fans da. Der Jahrmarkt findet als offener Markt statt, Besucherinnen und Besucher benötigen kein Covid-Zertifikat.

Montag, 27. September, 10:48 Uhr

Lindauer gewinnt die grösste Regatta am Bodensee

Ralph Schatz mit seinem Katamaran Orange Utan vor einer Nebelwand.

Ralph Schatz mit seinem Katamaran Orange Utan vor einer Nebelwand.

Bild: PD

Ralph Schatz vom Lindauer Segler-Club hat die 70. Langstreckenregatta «Rund um» gewonnen. In einer nervenaufreibenden Flautenregatta brauchte er mit seinem Katamaran Orange Utan 12:10.24 Stunden für die rund 70 Kilometer lange Strecke von Lindau über Romanshorn nach Konstanz und wieder zurück nach Lindau. Zweiter wurde Dominic Stahl vom Württembergischen Yacht-Club mit dem Katamaran Paulchen vor dem Ungarn Zsolt Kiraly mit der Libera Raffica. Die «Rund um» ist die größte Regatta am Bodensee, sie war wegen Corona vom ursprünglich geplanten Termin im Juni auf Ende September verschoben worden.(red)

Das Startfeld der Regatta.

Das Startfeld der Regatta.

Bild: PD
Wild Lady, Raffica und Orange Utan auf dem See.

Wild Lady, Raffica und Orange Utan auf dem See.

Bild: PD
Montag, 27. September, 10:14 Uhr

Erfolgreicher Abschluss für die Schweizermeisterinnen

Annika Wepfer und Olivia Fleischmann holten sich erneut den Schweizermeister-Titel.

Annika Wepfer und Olivia Fleischmann holten sich erneut den Schweizermeister-Titel.

Bild: Andrea Stalder

Am Wochenende fanden in Bad Ragaz nach langer, wettkampfarmer Zeit die Schweizer Meisterschaften in der Gymnastik (Einzel, Paare und Teams) statt. Für diesen Anlass mussten sich die Turnerinnen im Vorfeld an der Deutschschweizer Meisterschaften Gymnastik qualifizieren. Drei Einzelturnerinnen beziehungsweise Paare starteten im Final und zeigten einen sensationellen Wettkampf.

Ana Brändli zeigte ihre ausdruckstarke Kür und wurde mit einer super Note von 9.87 Schweizermeisterin in der Kategorie Einzel Aktive ohne Handgeräte!

Annika Wepfer und Olivia Fleischmann starteten in der Kategorie Paare zu ihrem allerletzten Wettkampf. Für ihre Kür erhielten sie die Note 9.83 und sicherten sich somit den Schweizer Meistertitel in der Kategorie Paare Aktive ohne Handgeräte. Auf den Tag genau vor fünf Jahren gewannen sie ihren ersten Schweizer Meistertitel – ein sensationeller Abschluss einer erfolgreichen Karriere.

Die Schwestern Elin und Nina Eisenhut starteten zum ersten Mal in der Kategorie Aktive und durften sich nach der verdienten Finalqualifikation über die gute Note 9.59 und den 6. Schlussrang freuen. (red)

Montag, 27. September, 09:27 Uhr

Lastwagen in Werkstatt fing Feuer

Die Feuerwehr Tägerwilen war mit 60 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand.

Die Feuerwehr Tägerwilen war mit 60 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand.

Bild: Kapo TG

Aus noch ungeklärten Gründen brannte in der Nacht zum Montag in einer Werkstatt in Tägerwilen ein Lastwagen. Gegen 23.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass aus einer Gewerbeliegenschaft an der Hauptstrasse Rauch aufsteige. Die Feuerwehr Tägerwilen war mit rund 60 Einsatzkräften rasch vor Ort und konnte den Brand, der in der Kabine eines abgestellten Lastwagens ausgebrochen war, löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist einige hunderttausend Franken hoch. (kapo)

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache hat der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau die Arbeit aufgenommen.

Montag, 27. September, 09:07 Uhr

Aus Südkalifornien nach Steckborn

Jazzmusiker Greg Manning besucht seine Eltern im Thurgau.

Jazzmusiker Greg Manning besucht seine Eltern im Thurgau.

Bild: PD

Greg Manning ist Jazzmusiker und wurde zweifach für einen Grammy nominiert. Eigentlich wohnt Manning in Südkalifornien. Doch jetzt ist er in seine Heimat, die Schweiz, zurückgekommen, um seine Eltern, die in Steckborn leben, zu besuchen. Wegen der Coronapandemie konnten sie sich zwei Jahre lang nicht treffen. Doch schon bald reist der Musiker wieder zurück in die Staaten. Denn für immer in die Schweiz zurückzukehren, das kann sich Manning gemäss der «Schweizer Illustrierte» nicht vorstellen. «Ich liebe meine Heimat, aber als Smooth-Jazz-Musiker gibt's hier leider keinen Arbeitsmarkt.» (fra)

Sonntag, 26. September, 16:36 Uhr

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Yagmur Tarhan muss in den zweiten Wahlgang, Jasmine Segginger und Patrick Baumann sind gewählt.