THURGAU-TICKER

Frauenfelder Chlaus kauft lokal ein +++ Feuerwehr Arbon sagt Schlussabend ab +++ Fünf Brände in Frauenfeld: Polizei verhaftet Verdächtigen

Aktualisiert
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Freitag, 4. Dezember, 16:09 Uhr

Witziges Video des Frauenfelder Gewerbevereins

(meg) Im Rahmen der Kampagne «Min Ort mis Gwerb» hat der Gewerbeverein Frauenfeld ein Video mit Samichlaus und Schmutzli gedreht. Konstanz ist zu, was nun? Posten kann man natürlich auch in der eigenen Stadt. Und schwupps ist der Leiterliwagen des Chlaus gefüllt mit tollen Geschenken, die gleich ausgeliefert werden. Lokal einkaufen ist bekanntlich die beste Lösung. Gilt übrigens nicht nur in Coronazeiten und für den Samichlaus.

Freitag, 4. Dezember, 15:53 Uhr

Arboner Feuerwehr muss Schlussabend absagen

(red) Die Feuerwehr Arbon hat sich entschieden, den diesjährigen Schlussabend wegen Corona abzusagen. Dies, obwohl die Vorbereitungen hierfür bereits weit fortgeschritten gewesen seien. Wegen der Pandemie müsse man zudem auf die letzten Übungen des Jahres verzichten, teilt die Feuerwehr in einem Schreiben mit.

Freitag, 4. Dezember, 14:25 Uhr
Die brennende Mulde.

Die brennende Mulde.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Nach Bränden in Frauenfeld: Polizei verhaftet Tatverdächtigen

(kapo) Am frühen Freitagmorgen kam es in Frauenfeld zu fünf Bränden. Kurz vor 3.45 Uhr entdeckte ein Bewohner sein brennendes Gartenhaus an der Wannenfeldstrasse und schlug Alarm. Etwa eine halbe Stunde später ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass die Ladung auf einem Lieferwagen an der Weinstrasse brenne. Kurz nach 4.30 Uhr bemerkte ein Passant eine brennende Mulde an der Bahnhofstrasse und kurze Zeit später wurde durch die Feuerwehr selbst ein brennender Sonnenschirm beim Altweg entdeckt. Gegen 5 Uhr bemerkten Polizisten einen brennenden Container an der Rheinstrasse. Die Feuerwehr Frauenfeld konnte alle Brände rasch löschen und weiteren Schaden verhindern. Verletzt wurde bei den Bränden niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Gemäss den bisherigen Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau ist in allen fünf Fällen von Brandstiftung auszugehen. Im Zuge der Fahndung konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau am Freitagmorgen einen dringend Tatverdächtigen festnehmen. Der 36-jährige Deutsche wurde inhaftiert, die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Wer im Zusammenhang mit den Bränden Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

Freitag, 4. Dezember, 13:22 Uhr

Jugendliche flüchten vor der Polizei

Der 17-Jährige Lenker eines gestohlenen Lieferwagens missachtete mehrere polizeiliche Haltezeichen.

Der 17-Jährige Lenker eines gestohlenen Lieferwagens missachtete mehrere polizeiliche Haltezeichen.

Bild: PD

(kapo) Kurz nach Mitternacht meldete ein Mann der Kantonalen Notrufzentrale, dass soeben eine unbekannte Täterschaft seinen Lieferwagen an der Unterseestrasse in Kreuzlingen gestohlen habe. Unverzüglich fahndeten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Thurgau und der Eidgenössischen Zollverwaltung nach dem Fahrzeug. Kurz vor 1 Uhr entdeckten Einsatzkräfte das Fahrzeug bei Lengwil. Der Lieferwagenfahrer missachtete jedoch das Haltezeichen der Polizei, beschleunigte das Fahrzeug und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Siegershausen.

Kurz darauf wollte eine Patrouille den Lieferwagen in Berg stoppen. Der Lenker missachtete mehrere polizeiliche Haltezeichen und flüchtete via Mauren, Bürglen, Opfershofen, Berg, Altishausen, Lengwil, Kreuzlingen, Tägerwilen und zurück bis nach Kreuzlingen.

Während der Fahrt beging der Lenker zahlreiche schwere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. In Kreuzlingen konnten der 17-jährige Lenker und sein 16-jähriger Beifahrer schliesslich kurz vor 1.15 Uhr angehalten und festgenommen werden.

Die beiden Schweizer wurden inhaftiert. Die Jugendanwaltschaft Thurgau hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Freitag, 4. Dezember, 11:27 Uhr

Drei neue Todesfälle

(sba) Wie der Kanton auf seiner Homepage informiert, gab es seit gestern 271 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Drei weitere Personen sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Derzeit befinden sich 19 Personen auf der Intensivstation.

Freitag, 4. Dezember, 10:48 Uhr

Stadt will Rauchen auf Spielplätzen verbieten

Zigarettenstummel sind der Stadt Arbon besonders auf Spielplätzen ein Dorn im Auge.

Zigarettenstummel sind der Stadt Arbon besonders auf Spielplätzen ein Dorn im Auge.

Bild: Kenneth Nars

(mso) Zigarettenstummel auf Spielplätzen und Spielwiesen sollen der Vergangenheit angehören. Der Stadt schlägt dem Parlament vor, dort das Rauchen zu verbieten. So soll eine gesunde und saubere Umgebung für Kinder geschaffen werden, schreibt der Stadtrat in seiner Botschaft ans Parlament, das den Vorschlag an seiner Sitzung vom 15. Dezember berät.

Geplant ist, dass die Securitas auf ihren Kontrollgängen darauf achtet, dass das Rauchverbot auch tatsächlich eingehalten wird. Notorisch uneinsichtige Personen will die Stadt büssen, und zwar erstmalig mit 50 Franken.

Freitag, 4. Dezember, 10:13 Uhr

Neujahrsapéro abgesagt - gleich in zwei Gemeinden

(red/sba) In den Gemeinden Wängi und Zihlschlacht-Sitterdorf gibt es dieses Neujahr keinen Apéro aufgrund der Coronapandemie. Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen kann die Neujahrsbegrüssung nicht durchgeführt werden.

Freitag, 4. Dezember, 09:14 Uhr

Stadt mit Schifffahrt und Anwohnern im Gespräch

Breite Abstützung durch Einbezug unterschiedlichster Anspruchsgruppen: Meeting der Spurgruppe.

Breite Abstützung durch Einbezug unterschiedlichster Anspruchsgruppen: Meeting der Spurgruppe.

Bild: PD

(red) Die Stadt Romanshorn und die Schweizerische Bodenseeschifffahrt (SBS) haben die Planung für das Gebiet Hafenpromenade aufgenommen. Als nächstes wird nun ein Studienauftrag ausgelöst. Die Stadt Romanshorn, die SBS, Anwohnende und weitere Anspruchsgruppen haben sich in den letzten Wochen in einer Spurgruppe intensiv mit der Entwicklung des Gebiets auseinandergesetzt. Dabei wurde festgelegt, dass gleichzeitig mit der Hotelplanung auch die Planung für den städtischen Teil der Hafenpromenade bis zum alten Zollhaus erfolgen soll. Damit soll ein Nutzen für die Romanshorner Bevölkerung wie auch für das Tourismusgeschäft geschaffen werden.

Donnerstag, 3. Dezember, 15:50 Uhr

Belohnung für Hinweise erhöht

Eine der ausgesetzten Farbmäuse.

Eine der ausgesetzten Farbmäuse.

Bild: PD

In Weinfelden wurden über 100 zahme Farbmäuse ausgesetzt. Der Thurgauische Tierschutzverband TTSV setzte eine Belohnung von 300 Franken für Informationen, die zur Ermittlung der Täterin oder des Täters führen aus. Ein Tierfreund aus Wil hat die Belohnung um 700 Franken erhöht. Es stehen nun 1000 Franken als Belohnung für Hinweise zur Verfügung.

Wer Angaben über die Täterin oder den Täter machen kann und diese zur Ermittlung des Täters führen, erhält besagte Belohnung. Mitteilungen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Meldungen bitte an ttsv-frauenfeld@bluewin.ch oder Tel. 071 422 77 76 (Montag, Dienstag und Donnerstag 8:00-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr)

Donnerstag, 3. Dezember, 15:09 Uhr

Bei Schulhausneubau beim Kloster Hegne wurden menschliche Überreste gefunden

Eines der gefundenen Skelette.

Eines der gefundenen Skelette.

Bild: PD

Bei den Aushubarbeiten zum Schulerwei­terungsbau des Marianums beim Kloster Hegne in der Nähe von Konstanz wurden am 23. September 2020 drei menschliche Skelette entdeckt. Zusammen mit Mitarbeitern der Landesdenkmalpflege hat Kreis­archäologe Dr. Jürgen Hald die Bestattungen in einer eintägigen Rettungsgrabung geborgen. Das genaue Alter lässt sich ohne naturwissenschaftliche Datierungen jedoch nicht genauer einschätzen. So muss derzeit offenbleiben, ob es sich bei den Gräbern um Bestattungen aus der Zeit des Schlosses Hegne, des älteren mittelalterlichen Dorfes oder aus prähistorischen Zeiten handelt. Durch die rasche Fundbergung sind für die Bauarbeiten keine Verzögerungen entstanden.

Die Bergungsarbeiten.

Die Bergungsarbeiten.

Bild: PD
Donnerstag, 3. Dezember, 14:58 Uhr

Spielplatz im Alterszentrum Park wieder offen

Die Kinder toben sich ab sofort wieder auf dem Spielplatz des Alterszentrums Park aus, sehr zur Freude von Michael Tobler, Stv. Zentrumsleiter und Andrea Hofmann, Koordinatorin Kinderrat.

Die Kinder toben sich ab sofort wieder auf dem Spielplatz des Alterszentrums Park aus, sehr zur Freude von Michael Tobler, Stv. Zentrumsleiter und Andrea Hofmann, Koordinatorin Kinderrat.

Bild: PD

(red) Der Spielplatz auf dem Gelände des Alterszentrums Parks ist ab sofort wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Parkareal sowie das Restaurant und die öffentlichen Toiletten bleiben aufgrund der Corona-Situation jedoch weiterhin geschlossen. Nachdem der Platz im März dieses Jahres gesperrt wurde, installierte der Werkhof der Stadt Frauenfeld eine neue Rutschbahn samt Treppe und Fallschutz. Darüber hinaus wurden Unterhaltsarbeiten durchgeführt und der Rasen auf dem Hügel neu angesät.

Die Wiedereröffnung fand am 2. Dezember im Beisein von Kindern der Kindertagesstätte «Pusteblume» sowie Vertretern des Kinderrats statt, die gemeinsam die Absperrungen zwischen Spielplatz und Park mit selbstgebastelten Wimpeln und Fahnen dekorativ aufwerteten. Bereits nach einigen Minuten beobachteten die Anwohnenden des Alterszentrums die spielenden Kinder aus der Ferne und erfreuten sich über das zurückgekehrte Kinderlachen, das schreibt die Stadt Frauenfeld in einer Mitteilung.

Donnerstag, 3. Dezember, 12:32 Uhr

Die neusten Corona-Zahlen

(sba) Die neusten Coronazahlen zeigen: Seit gestern gibt es 138 Neuinfektionen. Eine Person verstarb in Zusammenhang mit Covid-19. Hospitalisiert sind 70 Personen in Isolation befinden sich 891 Personen. Auf der Intensivstation befinden sich immer noch 20 Patienten.

Donnerstag, 3. Dezember, 11:18 Uhr

Einen Aufsteller von der Stadt

(red) Soziale Kontakte sind rar, Veranstaltungen abgesagt, Vereinsaktivitäten eingestellt. Viele Menschen leiden unter dieser Situation. Der Stadtrat möchte besonders betroffenen Einwohnern eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen – ein «Ufstellerli» sozusagen. Dafür ist er auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Die Bischofszellerinnen und Bischofszeller sind aufgerufen, unter dem Stichwort «Ufstellerli» Namen und Adresse von Personen mitzuteilen, die eine kleine Aufmerksamkeit verdienen.

Kontaktmöglichkeiten: Telefon 071 424 24 24, E-Mail stadt@bischofszell.ch. Es ist auch möglich, eine Information anonym mit dem Hinweis «Ufstellerli» im Rathaus-
Briefkasten einzuwerfen.

Donnerstag, 3. Dezember, 10:47 Uhr
Beim Unfall in Ermatingen wurden zwei Personen verletzt.

Beim Unfall in Ermatingen wurden zwei Personen verletzt.

Bild: Kapo TG

Beim Abbiegen mit Auto kollidiert

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Postauto und zwei Autos wurden am Mittwochabend in Ermatingen zwei Personen verletzt.

Kurz vor 18.30 Uhr war ein 52-jähriger Chauffeur mit dem Postauto auf der Hauptstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Bei der Verzweigung mit der Bahnhofstrasse wollte er links abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Auto einer 63-Jährigen, die zum Überholen des Postautos ansetzte und einem entgegenkommenden Auto eines 19-Jährigen.

Beim Unfall wurden die Autolenkenden verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst beigezogen. Während der Unfallaufnahme musste der betroffene Streckenabschnitt gesperrt werden. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.

6 Bilder

Bild: BRK News
Donnerstag, 3. Dezember, 09:41 Uhr

Thomas Ahlburg ins Technologieforum gewählt

Thomas Ahlburg, ehemaliger CEO der Stadler Rail Group

Thomas Ahlburg, ehemaliger CEO der Stadler Rail Group

BIld: Urs Bucher

(red) Der Regierungsrat hat Thomas C. Ahlburg, den ehemaligen CEO der Stadler Rail Group, für den Rest der Amtsdauer 2020 bis 2024 in die Kommission Thurgauer Technologieforum gewählt. Das Thurgauer Technologieforum ist eine Expertenkommission, in der Wirtschaftsverbände und kantonale Behörden zusammenarbeiten, um Technologie und Innovation im Kanton Thurgau zu fördern. Damit soll die Thurgauer Wirtschaft Impulse zur Entwicklung von Lösungen und Produkten erhalten, die den Wirtschaftsstandort stärken.

Mittwoch: 2. Dezember, 17:19 Uhr
Pferde machen manchmal auch Mist.

Pferde machen manchmal auch Mist.

(Bild: PD)

Kradolf-Schönenberg: Reiter sollen den Mist entsorgen

(red) Im Gemeindegebiet sind immer mehr Pferde unterwegs und die Verunreinigung der Strassen und Trottoirs durch Pferdeäpfel hat stark zugenommen, wie die Gemeinde in ihrem Mitteilungsblatt schreibt. Gemäss Verhaltenskodex vom Verband Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine sind Pferdebesitzer aufgerufen, in bewohntem Gebiet den Pferdemist selber zu entfernen.

Mittwoch, 2. Dezember, 17:15 Uhr

Keine Börse für Christbaumkugeln Frauenfeld

(red) Die für Samstag, 5.Dezember, geplante Weihnachtsschmuckbörse im Quartiertreff Talbach in Fraufenfeld muss pandemiebedingt leider ausfallen. Das teilen die Veranstalter – der Quartiertreffpunkt und Pro Junior SH TG, Sektion Frauenfeld – mit. Das Datum für kommendes Jahr steht jedoch bereits fest: 27. November 2021.

Die Veranstalter nehmen das ganze Jahr über intakten Weihnachtsschmuck entgegen, entweder beim Quartiertreffpunkt Talbach (Telefon 052 720 30 67) oder bei Pro Junior SH TG (Telefon 052 720 88 31).

Mittwoch, 2. Dezember, 16:32 Uhr

Der Hafenstadt blüht etwas

Eine Augenweide: Wildblumenwiese beim Parkplatz Hydrel/Inseli.

Eine Augenweide: Wildblumenwiese beim Parkplatz Hydrel/Inseli.

(Bild: PD/Stadt Romanshorn/Christian Brönimann)

(red) Romanshorn beteiligt sich an der Initiative «Vorteil naturnah» des Kantons Thurgau für mehr Biodiversität im Siedlungsraum. An 30 Orten entstehen naturnahe Aussenräume und Freiflächen. Die entsprechende Leistungsvereinbarung wurde in diesen Tagen unterschrieben. Damit ist Romanshorn eine der insgesamt zwölf an der Initiative beteiligten Thurgauer Gemeinden. Neben der Stadt engagieren sich auch die Primar- und Sekundarschulgemeinde sowie die katholische Kirchgemeinde Romanshorn dafür.

Teils sind die Arbeiten bereits weit fortgeschritten, sagt Christian Brönimann, Leiter der Stadtgärtnerei. «An etwa 20 Orten waren wir bereits aktiv oder werden dies bald.» Gestaltungen sind etwa bei den Schulhäusern Grund, Spitz und Weitenzelg, beim Kindergarten an der Schulstrasse, der katholischen Kirche, dem Kreisel Hubzelg, der Hofstrasse, im Park Isola, der Schlossbergwiese sowie beim Werkhof vorgesehen.

Mittwoch, 2. Dezember, 14:45 Uhr
Die Poststelle in Scherzingen wird Ende Januar geschlossen. Sie zieht in den Volg um.

Die Poststelle in Scherzingen wird Ende Januar geschlossen. Sie zieht in den Volg um.

(Bild: Thi My Lien Nguyen - 2017)

Die Post in Scherzingen zieht in den Volg um

(red) Ab 1. Februar 2021 können die Kundinnen und Kunden ihre Postgeschäfte im Volg erledigen. Damit steht im Zentrum von Scherzingen weiterhin ein breites Postangebot zur Verfügung. Die Postkunden profitieren zudem von deutlich längeren Öffnungszeiten, neu können sie auch am Abend und Samstagnachmittag ihre Postgeschäfte tätigen. Bis zum Umzug bleibt die heutige Postfiliale unverändert in Betrieb, wie die Post am Mittwoch mitteilt.

Kundinnen und Kunden erledigen ihre Postgeschäfte immer seltener an den Schaltern, heisst es in der Mitteilung weiter. Eine Entwicklung, die auch die Filiale in Scherzingen spürt, eine Trendwende sei nicht absehbar. Darum suchte die Post nach einer Lösung für die Postversorgung in Scherzingen und führte unter anderem Gespräche mit den Gemeindevertretern. Trotz des intensiven Austauschs konnte die Post mit den Behörden keine einvernehmliche Lösung finden.

Die von der politischen Gemeinde Münsterlingen angerufene Aufsichtsbehörde PostCom stellte fest, dass die geplante Lösung der Post, eine Filiale mit Partner in einem Geschäft in Scherzingen zu eröffnen, den gesetzlichen Rahmenbedingungen entspricht. In der Gemeinde Münsterlingen und dem umliegenden Gebiet ist damit weiterhin eine gute postalische Grundversorgung gewährleistet. So betreibt die Post im nahegelegenen Kreuzlingen zwei Filialen sowie in Altnau, Kreuzlingen und Güttingen jeweils eine Filiale mit Partner.

Mittwoch, 2. Dezember, 13:52 Uhr

Der Heli brachte das Flutlicht aufs Döbeli

Der Helikopter mit dem Flutlichtmasten

Der Helikopter mit dem Flutlichtmasten

(Bild: PD/Stadt Kreuzlingen)

(red) Im August fand der Spatenstich für den neuen Sportplatz im Kreuzlinger Döbeli statt, bereits im nächsten Frühjahr soll er den Spielern des AS Calcio übergeben werden. Investiert werden insgesamt 1,8 Millionen Franken, wie die Stadt Kreuzlingen mitteilt.

Nachdem vergangene Woche der Nebel einen Strich durch die Rechnung machte, klappte es gestern Montag für einen weiteren und dazu spektakulären Meilenstein. Ein Helikopter flog die 16 Meter langen Leuchtmasten auf den Platz. Der Pilot fädelte die langen Masten präzise in die Fundierungen, Bauarbeiter halfen, die Leuchtmasten ins Lot zu bringen und einzupfählen.

Mittwoch, 2. Dezember, 12:18 Uhr

Die GLP im einheitlichen Masken-Look

(ubr) Für die heutige Sitzung des Grossen Rates in Frauenfeld hat sich die Grünliberale Fraktion mit einheitlichen grasgrünen Masken mit Parteilogo versorgt.

Mittwoch, 2. Dezember, 11:40 Uhr

Weitere vier Corona-Todesfälle im Thurgau

(ubr) Die Fallzahlen sinken nicht. Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 165 neue bestätigte Fälle in den letzten 24 Stunden. Die Anzahl der Hospitalisierungen ging um 1 auf 73 zurück. Auf einer Intensivstation befinden sich immer noch 20 Personen mit Covid-19. Die Zahl der Todesfälle nimmt um 4 zu. Bislang sind im Thurgau 108 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Mittwoch, 2. Dezember, 10:50 Uhr

Grosser Rat diskutiert dringlich über Härtefallmassnahmen für Unternehmen

Regierungsrat Walter Schönholzer an der Sitzung des Grossen Rates des Kantons Thurgau vom 24. April 2019 im Rathaus Frauenfeld.

Regierungsrat Walter Schönholzer an der Sitzung des Grossen Rates des Kantons Thurgau vom 24. April 2019 im Rathaus Frauenfeld.

(Bild: Reto Martin)

(lsf) Heute tagt der Grosse Rat des Kantons Thurgau ganztägig in der Frauenfelder Rüegerholzhalle. Haupttraktandum ist das Budget 2021. Die Kantonsräte haben jedoch die Diskussion zu einer dringlichen Interpellation beschlossen. Dabei geht es um die Umsetzung der Verordnung über Härtefallmassnahmen für Unternehmen in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Hintergrund ist eine nationale Verordnung, welche die Details des Härtefallprogrammes regelt, und die der Bundesrat letzte Woche verabschiedet hat. Damit im Thurgau Unternehmen Gesuche stellen können, muss nun zuerst der Kanton sein Programm aufgleisen. «Wir setzen alles daran, dass dies noch im Dezember 2020 geschehen kann», sagte Regierungsrat Walter Schönholzer vergangene Woche gegenüber unserer Zeitung.

Acht Kantonsräte aus verschiedenen Parteien haben letzte Woche die dringliche Interpellation eingereicht mit Fragen dazu, wie das Programm im Thurgau aussehen wird. Die Antwort des Regierungsrats datiert vom Montag. Dort heisst es: «Das Härtefall-Programm soll mit Zurückhaltung angewendet werde und auf Unternehmen beschränkt bleiben, für welche die behördlichen Anordnungen einen massiven und direkten Eingriff in ihre Geschäftstätigkeit bedeuten.»

Mittwoch, 2. Dezember, 09:55 Uhr

Türkischer Generalkonsul zu Besuch in Kreuzlingen

Generalkonsul Emre Uygun beschenkt Stadtpräsident Thomas Niederberger mit einem Silberteller, von Hand bemalt.

Generalkonsul Emre Uygun beschenkt Stadtpräsident Thomas Niederberger mit einem Silberteller, von Hand bemalt.

(Bild: PD)

(red) Am Dienstag empfing Stadtpräsident Thomas Niederberger den türkischen Generalkonsul Emre Uygun und Konsul Mehmet Yüceer zu einem Höflichkeitsbesuch im Stadthaus.

Von seiner Vorgängerin, Generalkonsulin Asiye Nurcan Ipekçi, habe er gehört, dass die türkische Gemeinschaft in Kreuzlingen ausgezeichnet integriert sei und sich wohlfühle, sagte Generalkonsul Emre Uygun. «Es freut mich zu sehen, dass wir in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Kultur gegenseitig voneinander profitieren können», fasste Generalkonsul Uygun die gelungene Integration in Kreuzlingen zusammen.

Bevor der Generalkonsul einige in Kreuzlingen wohnhafte Landsleute traf, trug er sich ins Kreuzlinger Buch ein, in dem sich bereits zahlreiche Gäste verewigt haben. Mit einem Geschenk verabschiedete sich Generalkonsul Uygun und Konsul Yüceer in der Hoffnung, sich am nächsten Chrüzlinger Fäscht sehen zu können.

Dienstag, 1. Dezember, 18:21 Uhr

Thurgauerin Shania Colombo gewinnt ist «Best of Switzerland»

Shania Colombo.

Shania Colombo.

Bild: PD

(red) Die dezentral durchgeführten Berufsmeisterschaften SwissSkills Championships 2020 sind abgeschlossen: Aus rund 650 Teilnehmenden wurden zwischen September und Ende November insgesamt 56 neue Schweizer Berufsmeisterinnen und Meister gekürt, davon 12 aus der Ostschweiz.

Wie auch an internationalen Berufs-Meisterschaften üblich, hat SwissSkills dabei eine Gesamtsiegerin, die «Best of Switzerland» gekürt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Titel geht an Restaurantfachfrau Shania Colombo aus Münchwilen. Als Gewinnerin der Debrunner Acifer Trophy erhält die junge Thurgauerin für ein Jahr ein Auto zur freien Verfügung, offeriert vom langjährigen SwissSkills-Partner Debrunner Acifer.

Dienstag, 1. Dezember, 18:16 Uhr

Grittibänze für Menschen mit Behinderungen

Markus Böni, Leiter Inklusion Pro Infirmis Thurgau-Schaffhausen, war an der erstmalig durchgeführten Grittibänz-Aktion vom vergangenen Jahr im Glarnerland aktiv.

Markus Böni, Leiter Inklusion Pro Infirmis Thurgau-Schaffhausen, war an der erstmalig durchgeführten Grittibänz-Aktion vom vergangenen Jahr im Glarnerland aktiv.

Bild: Christoph Heer

(che) Der dritte Dezember steht im Zeichen des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen. Im ganzen Kanton Thurgau engagieren sich unter der Organisation von Pro Infirmis 36 Bäckereien bei einer Grittibänz-Aktion. Der Verkauf gilt nicht als Spendenaktion, es wird kein Geld gesammelt. Vielmehr steht die Sensibilisierung der Öffentlichkeit im Vordergrund. Wir sind alle anders – und trotzdem sind wir alle «usem gliiche Teig gmacht», lautet die Botschaft.

An der Grittibänz-Aktion-teilnehmende Bäckereien aus dem Kanton Thurgau finden sich unter: www.proinfirmis.ch/teig

Dienstag, 1. Dezember, 16:37 Uhr

Russischer Botschafter besucht den Kanton Thurgau

Vorne: Regierungsrat Urs Martin, Botschafter Sergei Garmonin und Regierungspräsident Walter Schönholzer, Hinten: Staatsschreiber Paul Roth, Dolmetscher Stanislav Smirnov, Konstantin Ushakov, Erster Botschaftsrat, sowie Joel Keller, Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen des Kantons Thurgau.

Vorne: Regierungsrat Urs Martin, Botschafter Sergei Garmonin und Regierungspräsident Walter Schönholzer, Hinten: Staatsschreiber Paul Roth, Dolmetscher Stanislav Smirnov, Konstantin Ushakov, Erster Botschaftsrat, sowie Joel Keller, Leiter der Dienststelle für Aussenbeziehungen des Kantons Thurgau.

Bild: PD

(red) Der Botschafter der Russischen Föderation, Sergei Garmonin, stattete heute dem Kanton Thurgau einen Besuch ab. Eine Regierungsdelegation mit Regierungspräsident Walter Schönholzer, Regierungsrat Urs Martin und Staatsschreiber Paul Roth empfing den russischen Botschafters im Schloss Frauenfeld. Damit in der aktuellen Situation die Abstände eingehalten und Risiken minimiert werden konnten, war nicht der Gesamtregierungsrat anwesend, wie die Dienststelle für Aussenbeziehungen des Kantons mitteilt.

Anschliessend an einen Meinungsaustausch und ein gemeinsames Mittagessen fanden Besuche bei der Strähl Käse AG in Siegershausen und der Stadler Rail AG in Bussnang statt.

Dienstag, 1. Dezember, 15:37 Uhr

Martina Eggenberger übernimmt Stadtmarketing

Martina Eggenberger.

Martina Eggenberger.

Bild: Andrea Stalder

(red) Martina Eggenberger wird neue Leiterin des Kreuzlinger Stadtmarketings. Die 42-jährige Redaktorin der «Thurgauer Zeitung» tritt ihre Stelle am 1.März 2021 an.

Martina Eggenberger ist in Altnau aufgewachsen und lebt dort mit ihrer Familie. Sie hat ursprünglich das Lehrerseminar in Kreuzlingen absolviert und kurzzeitig auch als Mittelstufenlehrerin gearbeitet. Schon bald folgte aber der Wechsel in die Medienbranche. Bei der TZ betreute Eggenberger während 16 Jahren die Region Kreuzlingen redaktionell. Die Stadt schreibt in einer Medienmitteilung: «Martina Eggenberger ist bestens mit der Region, mit der Stadt Kreuzlingen vertraut und ausgezeichnet vernetzt.»

Als Leiterin des Kreuzlinger Stadtmarketings ist Martina Eggenberger unter anderem für die Planung, Organisation, Durchführung und Entwicklung zahlreicher Anlässe verantwortlich. Martina Eggenberger tritt die Nachfolge von Daniela Lüchinger an. Sie verlässt die Stadt aus eigenem Wunsch, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

Dienstag, 1. Dezember, 15:15 Uhr

Pilotversuch mit E-Trottinett beendet

Die elektrischen Trottinetts.

Die elektrischen Trottinetts.

Bild: Reto Martin

(red) Gestern Montag beendeten die Stadt Frauenfeld und die Firma Voi den dreimonatigen Pilotversuch mit den E-Trottinett als Ergänzung des Mobilitätsangebotes in der Kantonshauptstadt. Die Fahrzeuge wurden durch Voi auf dem ganzen Stadtgebiet eingesammelt. Nun werden die Erfahrungen mit den E-Trottinetts und die Nutzungsdaten der letzten drei Monate ausgewertet und analysiert, teilt die Stadt mit.

Grundsätzlich lasse sich sagen, dass das Pilotprojekt aus Sicht des Betreibers sehr erfolgreich war: Bis zum Schluss sei die Nutzung der E-Trottinetts stetig angestiegen. Ob die Stadt das Sharing-Angebot mit den E-Trottinett auch künftig auf dem Stadtgebiet erlauben möchte, soll in den nächsten Monaten geklärt werden.

Dienstag, 1. Dezember, 14:51 Uhr

Too Good To Go rettet in Thurgauer Bäckereien-Confiserien monatlich 1600 Mahlzeiten

(red) Die Nutzer der App von Too Good To Go, der Bewegung gegen Lebensmittelverschwendung, haben in der Schweiz bisher 630’000 Mahlzeiten in Bäckereien-Confiserien gerettet. Im Kanton Thurgau haben die Nutzer gemeinsam mit 40 Bäckereien-Confiserien 20’000 Mahlzeiten vor dem Müll gerettet. Damit konnten etwa 50 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart werden, was circa so viel ist, wie 275 Flüge von Zürich nach London verursachen.

Too Good To Go

Mehr als ein Drittel aller produzierten Lebensmittel wird verschwendet. In der Überzeugung, dass produziertes Essen auch konsumiert werden soll, kämpft das dänische Unternehmen Too Good To Go seit seiner Gründung 2016 mit der gleichnamigen App gegen Lebensmittelverschwendung. Die kostenlose App verbindet Bäckereien, Restaurants, Supermärkte und weitere gastronomische Betriebe mit Nutzern. Diese sehen auf der App, in welchen Betrieben in ihrer Nähe Lebensmittel übrig geblieben sind, können diese zu einem reduzierten Preis reservieren und als Überraschungspäckli retten. Seit Sommer 2018 ist die Bewegung auch in der Schweiz aktiv. 

In der Stadt Frauenfeld wurden mit Abstand am meisten Mahlzeiten in der Kategorie Backwaren gerettet (4000). Unter den Top 3 im Gemeindevergleich befinden sich auch Weinfelden (2500) und Sirnach (2000), wie die Verantwortlichen von Too Good To Go in der Schweiz mitteilen.

In einem Video erzählen Partnerbetriebe von ihrer Erfahrung mit Too Good To Go. «Das Ziel von uns Gewerbetreibenden ist, dass wir so wenig wie möglich wegwerfen müssen. Too Good To Go ist eine super Dienstleistung, um Lebensmittelverluste zu reduzieren,» sagt Roger Mohn, Inhaber und Geschäftsleiter der Thurgauer Bäckerei Mohn.

Dienstag, 1. Dezember, 14:05 Uhr

Vermisste Frau: Nochmals Zeugen gesucht

Franziska Jäggi wird seit dem 29. Oktober 2020 vermisst.

Franziska Jäggi wird seit dem 29. Oktober 2020 vermisst.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Seit dem 29.Oktober wird in Bottighofen die 62-jährige Franziska Jäggi vermisst. Die Kantonspolizei Thurgau bittet erneut um Hinweise. Ermittlungen ergaben, dass Franziska Jäggi am 29.Oktober, zwischen 6.30 und 12 Uhr, mit einem blauen Opel Agila unterwegs war. Das Auto stellte sie beim Parkplatz des Vitaparcours an der Verbindungsstrasse Scherzingen-Schönenbaumgarten ab. Seither wird die 62-jährige Frau vermisst. Umfangreiche Suchaktionen blieben bisher ohne Ergebnis.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet die Bevölkerung nochmals um Hinweise, insbesondere zu den nachfolgenden Fragen:

  • Wurde Franziska Jäggi beim Parkieren des Autos oder im Anschluss daran im Bereich des Parkplatzes oder in der Umgebung gesehen?
  • Wurde sie von jemandem mit dem Auto mitgenommen?
  • War Franziska Jäggi mit jemandem verabredet beim Parkplatz oder in der Umgebung?
  • Wurde sie seither gesehen?

Franziska Jäggi ist rund 165 bis 170 Zentimeter gross und korpulent. Sie hatte zum Zeitpunkt ihres Verschwindens lange rötliche Haare und ist Brillenträgerin. Bekleidet war die Vermisste vermutlich mit einer schwarzen Trainerhose, einem blauen Traineroberteil sowie rot/schwarzen Schuhen.

Wer Angaben zum Verbleib von Franziska Jäggi machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058'345'22'22 zu melden.

Dienstag, 1. Dezember, 12:02 Uhr

Die aktuellen Coronafallzahlen

(lsf) Der Kanton Thurgau meldet heute 60 bestätigte Neuinfektionen mit Covid-19. Ausserdem wurden im Vergleich zu gestern fünf Personen zusätzlich hospitalisiert. 74 Coronafälle befinden sich im Spital, 20 davon auf der Intensivstation. Weiter muss der Kanton drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bekanntgeben. Im Thurgau sind bisher über 100 Personen an den Folgen der Infektion gestorben.

Dienstag, 1. Dezember, 11:34 Uhr

Neue Kantonstierärztin für den Thurgau

Pascale Wapf.

Pascale Wapf.

Bild: PD/Thomas Schuppisser

(red) Ab dem 1. Januar 2021 heisst die neue Thurgauer Kantonstierärztin Pascale Wapf. Die 46-jährige Veterinärmedizinerin und Lebensmittelinspektorin. Bereits ab 2013 war sie als amtliche Tierärztin beim Thurgauer Veterinäramt tätig, bevor sie 2018 als stv. Kantonstierärztin in den Kanton Aargau wechselte und dort weitere wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Seit Oktober 2020 ist sie als stv. Kantonstierärztin zurück beim Kanton Thurgau. Per 1.Januar 2021 wird sie dort als Kantonstierärztin die Funktion der fachlichen Leitung übernehmen.

Im Veterinäramt wurden in den vergangenen Monaten neue Strukturen geschaffen und die Abläufe verbessert. Die Reorganisation des Veterinäramts hat auch die personelle Trennung der Amtsleitung und des Fachvollzugs zur Folge. Im Gegensatz zu früher hat Pascale Wapf als Kantonstierärztin also nicht mehr die Amtsleitung inne und kann sich so voll auf die kantonstierärztlichen Vollzugsaufgaben konzentrieren. Das Veterinäramt gliedert sich nun in fünf Vollzugsabteilungen, denen in der Regel ein amtlicher Tierarzt oder eine amtliche Tierärztin vorsteht. Pascale Wapf steht als Kantonstierärztin diesen fünf Abteilungen in fachlichen Belangen vor. Amtsleiter ist seit dem 1.Oktober 2020 Robert Hess, der unverändert die Gesamtverantwortung für das Veterinäramt trägt.

Dienstag, 1. Dezember, 11:11 Uhr

Auch Steckborn stimmt an der Urne ab

(red) Der Stadtrat Steckborn hat aufgrund der weiterhin hohen Corona-Fallzahlen beschlossen, die Budget-Gemeindeversammlung vom 9. Dezember abzusagen. Über das Budget 2021 und die verschiedenen Kreditbegehren wird stattdessen am 10.Januar 2021 an der Urne abgestimmt werden. «Die Beantwortung von Fragen und die Diskussion über die Vorlagen soll auf direkte Anfrage hin und via gedruckte sowie elektronische Medien dennoch ermöglicht werden», schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung.

Die bereits Mitte November verschickte Budget-Botschaft behält ihre Gültigkeit. Der Stimmrechtsausweis und die Stimmzettel für die Urnenabstimmung werden den Stimmberechtigten Mitte Dezember gemeinsam mit dem Wahlmaterial für die Stadtratsersatzwahl per Post zugestellt werden.

Dienstag, 1. Dezember, 10:29 Uhr

Erdbeben in Deutschland bis in den Thurgau spürbar

(lsf) Die Plattform «Erdbeben News» berichtet heute morgen über ein «kräftiges» Erdbeben in Hechingen, Deutschland. Das Beben ereignete sich um 00.25 Uhr und riss vor Ort viele Menschen aus dem Schlaf. Nach manuell bestätigten Daten des Schweizerischen Erdbebendienstes erreichte das Erdbeben Magnitude 4.0. «Es wäre damit das deutschlandweit stärkste Erdbeben seit 2014», heisst es auf der Plattform. Einige Anwohner hätten von Rissen infolge des Bebens und beschädigten Mauerteilen berichtet.

Dienstag, 1. Dezember, 10:02 Uhr

72-Jähriger kollidiert mit Strommast

Der 72-Jährige wurde beim Unfall mittelschwer verletzt.

Der 72-Jährige wurde beim Unfall mittelschwer verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Dussnang musste ein Autofahrer am Montagabend ins Spital gebracht werden. Kurz nach 19.15 Uhr war der Mann auf der Tanneggerstrasse in Richtung Schurten unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug vor einer Linkskurve über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Strommasten.

Der 72-Jährige wurde beim Unfall mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau aufgeboten. Die Staatsanwaltschaft ordnete beim Schweizer eine Blutentnahme und Urinprobe an.

Dienstag, 1. Dezember, 09:39 Uhr

Brigitte Häberli auf dem Weg zum Ständeratspräsidium

(lsf) Die Thurgauer CVP-Ständerätin Brigitte Häberli-Koller wurde gestern zur zweiten Vizepräsidentin des Ständerats gewählt. Wenn alles nach Plan läuft, wird Häberli-Koller in zwei Jahren zur Präsidentin des Ständerats gewählt. Zuletzt hatte mit Hans Munz selig in den 70er-Jahren jemand aus dem Thurgau dieses Amt inne. Die CVP Thurgau freut sich sehr über die Wahl ihrer Ständerätin, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt.

Dienstag, 1. Dezember, 09:09 Uhr

Erste Verwaltungsrichterin des Kantons tritt zurück

Bild: Donato Caspari

(red) Rita Wenger-Lenherr tritt per 31.Juli 2021 als Verwaltungsrichterin des Kantons Thurgau zurück. Dies teilt sie in einem Schreiben an den Grossen Rat mit. Wenger-Lenherr wurde am 2.Oktober 1989 zur ersten Verwaltungsrichterin des Kantons gewählt. «Diese Wahl erfüllte mich mit Freude und Respekt. Dies ist bis heute so geblieben», schreibt sie.

Sie sei noch keineswegs amtsmüde, «doch denke ich, dass es nach dieser langen Dauer richtig ist, diese wunderbare Aufgabe in jüngere Hände zu übergeben». Die Anwaltstätigkeit als Erbrechtsspezialistin werde sie weiterhin ausüben.

Montag, 30. November, 17:47 Uhr

Dekorierter Stadtbus sorgt für Adventsstimmung

Blick ins Innere des weihnachtlich dekorierten Kreuzlinger Busses.

Blick ins Innere des weihnachtlich dekorierten Kreuzlinger Busses.

Bild: PD

(red) Ein dekorierter Kreuzlinger Stadtbus sorgt für Adventsstimmung. Engel, Sterne, Samichläuse, Schneeflocken und ein Adventskalender schmücken das Fahrzeug innen wie aussen.

Im vergangenen Jahr kam anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Kreuzlinger Stadtbusse ein Fahrzeug, weihnächtlich dekoriert, als «Märli-Stube» zum Einsatz. «Das kam bei den Besucherinnen und Besuchern so gut an, dass wir beschlossen, die Aktion in diesem eh speziellen Jahr zu wiederholen», sagt Stadtrat Ernst Zülle. Seit dem ersten Adventssonntag ist der dekorierte Stadtbus unterwegs.

Montag, 30. November, 17:21 Uhr

Kanton verlangt Schutzkonzepte für Adventsfenster

(red) Gemäss der Covid-19-Verordnung zählen Adventsfenster zu den Veranstaltungen. «Deshalb sind Organisatoren von Adventsfenstern dazu verpflichtet, Schutzkonzepte zu erarbeiten und umzusetzen», schreibt die Fachstelle Covid-19 des Kantons Thurgau in einer am Montag verschickten Mitteilung. Anwesend sein dürfen demnach maximal 50 Personen. Die Fachstelle empfiehlt aufgrund der immer noch hohen Fallzahlen, grösste Vorsicht walten zu lassen und strengere Schutzmassnahmen umzusetzen.

Die Fachstelle Covid-19 empfiehlt dringend, die Maskentragepflicht auch bei Veranstaltungen auf privaten Grund als Massnahme ins Schutzkonzept aufzunehmen. Getränke und Speisen dürfen nur im Sitzen konsumiert werden, die Grösse von Gästegruppen darf maximal vier Personen betragen und die Sperrstunde (23.00 Uhr) sei einzuhalten.

Montag, 30. November, 15:09 Uhr
Roman Guntersweiler, OK-Präsident der Thurgauer Waldtage und Revierförster .

Roman Guntersweiler, OK-Präsident der Thurgauer Waldtage und Revierförster .

Bild: Mario Testa (27. April 2020)

Thurgauer Waldtage auf unbestimmte Zeit verschoben

(mte) Die Thurgauer Waldtage wären bereits Geschichte, hätten sie wie geplant vom 4. bis 6. September stattgefunden. Weil dies aber nicht ging, haben die Organisatoren den Anlass in den August 2021 verschoben. Doch auch dieses Datum haben sie bereits wieder aus der Agenda gestrichen.

«Die Planung weiter aufrecht zu halten, ohne gesichertes Ziel ist schwierig. Wir waren dauernd mit angezogener Handbremse unterwegs», sagt Revierförster und OK-Präsident Roman Guntersweiler. «Deshalb haben wir nun die Planung gestoppt und den Anlass auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir machen weiter, wenn die Situation wieder eine zielführende Planung erlaubt.»

Nebst der Unsicherheit, ob eine Durchführung am geplanten Termin überhaupt möglich wäre und Gäste kämen, hätten auch finanzielle Überlegungen zum Entscheid geführt. «Würden wir weiter planen, fallen irgendwann auch Kosten an, welche die drei Trägerverbände – das Forstamt Thurgau, Wald Thurgau und der Forstpersonalverband Thurgau – hätten tragen müssen.» Auch sei es schwierig geworden, überhaupt noch OK-Sitzungen durchzuführen. Den Sponsoren werde das OK das Geld zurückzahlen.

Montag, 30. November, 13:52 Uhr
Der neue Röntgenraum am Kantonsspital Münsterlingen

Der neue Röntgenraum am Kantonsspital Münsterlingen

Bild: PD

Kantonsspital Münsterlingen setzt auf künstliche Intelligenz beim Röntgen

(red) Als erstes Spital in der Schweiz und als eines der ersten Spitäler in Europa nimmt die Radiologie der Spital Thurgau AG am Kantonsspital Münsterlingen am Montag das neue «YSIO X.pree» von Siemens Healthineers in Betrieb. Es handle sich dabei um das weltweit erste digitale Röntgensystem, welches mit integrierter künstlicher Intelligenz die Erstellung von Röntgenaufnahmen optimiert, schreibt die Spital Thurgau AG in ihrer Mitteilung.

Basierend auf den Bildern einer 3D-Kamera erkennt der Algorithmus zum Beispiel automatisch den atmenden Brustkorb eines Menschen und stellt automatisch den optimalen Aufnahmebereich für ein Röntgenbild ein. Die Röntgenstrahlung wird dabei auf die relevanten Bereiche fokussiert. Das Ziel sei ein Bild, das alle nötigen Informationen bei möglichst geringer Strahlenbelastung enthält.

Montag, 30. November, 11:35 Uhr

Mehr neue Coronafälle als vor einer Woche

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet gegenüber dem vergangenen Freitag 312 neue Coronafälle. Das sind 40 mehr als am vergangenen Montag gemeldet wurden (272). Die Zahl der Coronainfizierten auf den Intensivstationen bleibt mit 19 gegenüber der Vorwoche stabil. Allerdings ist die Zahl der Verstorbenen (10) im Vergleich zur Meldung vom vergangenen Montag (3) deutlich angestiegen.

Die Entwicklung der Coronafallzahlen in den vergangenen zwei Wochen.

Die Entwicklung der Coronafallzahlen in den vergangenen zwei Wochen.

Bild: statistik.tg.ch
Montag, 30. November, 10:43 Uhr

Gianluca Frontino verlässt den FC Diessenhofen

Gianluca Frontino

Gianluca Frontino

Bild: PD

(red/rsc) Die verfrühte und coronabedingte Winterpause gibt dem FC Diessenhofen Gelegenheit, seine Zukunft zu planen. Die wichtigste Personalie für das Team aus der 2. Liga regional ist der auslaufende Vertrag von Trainer Gianluca Frontino.

Frontino wird seinen Kontrakt nicht verlängern und eine neue Herausforderung suchen, wie der FC Diessenhofen mitteilt. «Dem FCD waren bereits bei der Anstellung des ambitionierten Trainers bekannt, dass er seine Laufbahn mittelfristig im professionellen Fussball sieht», schreibt der Verein weiter.

Gianluca Frontino hat im Sommer 2019 als Spielertrainer die erste Mannschaft des FC Diessenhofen übernommen. Als Profi spielte er zuvor in den beiden höchsten Schweizer Spielklassen, unter anderem für den FC Aarau, den FC Thun, den FC Winterthur und den FC Schaffhausen. Für den FC Diessenhofen sei es nun wichtig, dass man sich nun ohne Zeitdruck auf die Suche nach einer Nachfolgelösung machen kann.

Montag, 30. November, 09:36 Uhr

Stadt Frauenfeld fällt acht Bäume

(red) Am Donnerstag, 3. Dezember 2020, müssen an der Langfeldstrasse rin Frauenfeld acht Traubenkirschen gefällt werden, wie die Stadt mitteilt. Die Baumreihe befindet sich zwischen dem Langdorfkreisel und dem Kreisel Oststrasse/Langfeldstrasse. Die Bäume seien im Stammbereich stark beschädigt und würden nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Sie werden deshalb gefällt und durch die gleiche Baumart ersetzt. Der Strassen- und Fussgängerverkehr werde dadurch nicht beeinträchtigt.

Sonntag, 29. November, 19:06 Uhr

Alkoholisiert Velofahrt endet im Spital

(kapo) Nach einem Selbstunfall in Erlen musste in der Nacht zum Sonntag ein alkoholisierter Velofahrer ins Spital gebracht werden. Eine Auskunftsperson meldete kurz nach 1.30 Uhr der Kantonalen Notrufzentrale, dass an der Hauptstrasse ein Velofahrer verletzt auf der Strasse liege. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 39-jährige Deutsche mit einer Verkehrsinsel kollidiert.

Der Mann zog sich beim Sturz Kopfverletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 mg/l, was umgerechnet einem Wert von zirka 1,6 Promille entspricht.

Ein Kantonspolizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atemalkoholkontrolle durch

Ein Kantonspolizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atemalkoholkontrolle durch

Bild: Severin Bigler
Sonntag, 29. November, 17:57 Uhr

Unveränderte Schulbehörde für nächste Legislatur

(sko) Auswechslungen erlebt die siebenköpfige Führung der Sekundarschulgemeinde Halingen keine. Die Stimmberechtigten aus den Einzugsgemeinden Matzingen, Stettfurt und Thundorf haben am Sonntag alle Behördenmitglieder für die neue Legislatur der Schulen bis ins Jahr 2025 wiedergewählt.

Markus Müggler, wieder gewählter Präsident der Sekundarschulgemeinde Halingen.

Markus Müggler, wieder gewählter Präsident der Sekundarschulgemeinde Halingen.

Bild: PDMichael Huwiler

Schulpräsident Markus Müggler holte 512 Stimmen. Iris Amrein (Stettfurt, 559 Stimmen), Tamara Hangartner (Thundorf, 550) und Reto Gantenbein (Matzingen, 545) schafften die Wiederwahl ebenso ohne Umweg über den zweiten Wahlgang. Roland Keller (Stettfurt), Nicole Keller (Thundorf) und Christina Burgermeister (Matzingen) verbleiben als delegierte Mitglieder der Primarschulgemeinden.

Im Vorfeld der Wahl zeigte sich die Schulgemeinde erfreut, dass Kontinuität in der Führung und der strategischen Ausrichtung gewährleistet sei. Im Gegensatz zur unveränderten Schulbehörde gibt es in der Rechnungskommission einen Wechsel. Nebst den Bisherigen Sandro Hasenfratz und Andreas Hollenstein ist neu Thomas Brachs als Rechnungsrevisor tätig. Pascal Amacker und Werner Staubli sind neu als Ersatzmitglieder (Suppleanten) an Bord.

Drohnenfoto der Sekundarschule Halingen, wo Kinder und Jugendliche aus Matzingen, Thundorf und Stettfurt die Schulbank drücken.

Drohnenfoto der Sekundarschule Halingen, wo Kinder und Jugendliche aus Matzingen, Thundorf und Stettfurt die Schulbank drücken.

Bild: Olaf Kühne
Sonntag, 29. November, 17:11 Uhr

1,37 Millionen fliessen in Sanierung der Gündelharterstrasse

(sko) Die Gemeinde Herdern hat am Sonntag an der Urne übers Budget 2021 abstimmen lassen. Die Stimmberechtigten haben es mit klarer Mehrheit (308 Ja- zu 41 Nein-Stimmen) gutgeheissen. Herdern rechnet fürs kommende Jahr bei Gesamtausgaben von 3,694 Millionen Franken mit einem Verlust von 100'000 Franken. Beim Steuerfuss folgen die Stimmberechtigten ebenfalls dem Antrag des Gemeinderates. Der Senkung von drei Prozentpunkten auf neu 57 Prozent haben die Stimmberechtigten mit 312 Ja- gegenüber 31 Nein-Stimmen angenommen.

Dank 250 Ja- gegenüber 93 Nein-Stimmen darf die Gemeinde Herdern 1,368 Millionen Franken in die Sanierung der Gündelharterstrasse investieren. Die Stimmbeteiligung für alle drei kommunalen Vorlagen lag bei rund 45 Prozent.

Das Schild der Gündelharterstrasse in Lanzenneunforn.

Das Schild der Gündelharterstrasse in Lanzenneunforn.

Bild: Reto Martin
Sonntag, 29. November, 16:59 Uhr

Klare Zustimmung fürs Schulbudget in Hüttwilen

(red) Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde, zu welcher die politischen Gemeinden Hüttwilen, Uesslingen-Buch, Warth-Weiningen, Herdern sowie der Pfyner Ortsteil Dettighofen gehören, haben am Sonntag dem Budget 2021 mit 91,76 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Das Budget sieht bei einem Gesamtaufwand von rund 4,69 Millionen Franken einen Verlust von 204250 Franken vor. Mit noch deutlicherem Mehr (92,74 Prozent) haben die Schulbürger die Senkung des Steuerfusses um zwei Prozentpunkte auf neu 28 Prozent gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,76 Prozent, wie Reto Böhi, Aktuar der Sekundarschulgemeinde, mitteilt.

Zur Sekundarschulgemeinde Hüttwilen gehören die gleichnamige Gemeinde, Uesslingen-Buch, Warth-Weiningen, Herdern sowie der Pfyner Ortsteil Dettighofen

Zur Sekundarschulgemeinde Hüttwilen gehören die gleichnamige Gemeinde, Uesslingen-Buch, Warth-Weiningen, Herdern sowie der Pfyner Ortsteil Dettighofen

Bild: Andrea Stalder

Die sonst vor Abstimmungen übliche Infoveranstaltung musste heuer aufgrund der Coronapandemie kurzfristig abgesagt werden. Am 7. März 2021 stehen die Gesamterneuerungswahlen der Schulbehörde an, wobei vier Posten der Rechnungsprüfungskommission neu zu besetzen sind. Interessierte können sich bis 11. Januar melden, wie es weiter heisst.

Sonntag, 29. November, 15:40 Uhr
Der Kirchturm in Illighausen.

Der Kirchturm in Illighausen.

(Bild: Urs Brüschweiler)

Ja zur Mobilfunk-Antenne im Kirchturm Illighausen

(ubr) Die Bürger der evangelischen Kirchgemeinde Lengwil sagen am Sonntag deutlich ja zum Bau einer Mobilfunkantenne im Turm der Kirche in Illighausen. Von den 509 Stimmberechtigten sagen 124 Ja, und 77 Nein. Kirchenpräsidentin Marianne Schleusser ist froh, dass es ein deutliches Resultat gibt.

Die Frage nach einer Mobilfunkantenne im Kirchturm hatte die Gemüter bewegt. Unter anderem mit Flugblättern hatte ein Gruppierung die Installation verhindern wollen und warnte vor den gesundheitlichen Langzeitrisiken. Nun wird das bestehende Funkloch in Illighausen aber durch die Swisscom behoben werden können.

Sonntag, 29. November, 15:31 Uhr

Drei mögliche Kandidaten für den Altnauer Gemeinderat

Flurin Alexander-Urech gab seine Kandidatur eine Woche vor der Wahl bekannt.

Flurin Alexander-Urech gab seine Kandidatur eine Woche vor der Wahl bekannt.

Bild: PD

(meg) Einen offiziellen Kandidaten gab es nicht. Einen Interessenten in letzter Minute hingegen schon. Flurin Alexander-Urech hat im ersten Wahlgang bei den Ersatzwahlen für den Altnauer Gemeinderat 38 Stimmen erzielt und das abolute Mehr weit verfehlt. Stimmen gemacht haben zudem Thomas Müller (19) und Stefan Züst (17). Leer legten 225 Stimmberechtigte ein, auf Vereinzelte entfielen 176 Stimmen. Zweiter Wahlgang ist am 7. März .

Sonntag, 29. November, 15:21 Uhr

In Salmsach schafft nur einer das absolute Mehr

Patrizio De Rosa, frisch gewählter Gemeinderat von Salmsach

Patrizio De Rosa, frisch gewählter Gemeinderat von Salmsach

Bild: PD)

(mso) Zwei Sitze im Salmsacher Gemeinderat bleiben frei. Bei der Ersatzwahl vom Sonntag hat nur Patrizio De Rosa die Hürde des absoluten Mehrs genommen. Er holte 159 Stimmen, 149 waren nötig. Die drei anderen Kandidaten müssen im kommenden Frühling in einen zweiten Wahlgang. Bemerkenswert: Das Trio machte zusammen weniger Stimmen, als auf Vereinzelte entfielen. Detaillierte Angaben dazu macht die Gemeinde nicht. Aber unter den Vereinzelten dürfte oft der Name der zurückgetretenen drei Gemeinderäte zu finden sein.

Sonntag, 29. November, 14:49 Uhr

Eschliker Gemeindepräsident wird Wiler Stadtpräsident

Hans Mäder frisch gewählter Wiler Stadtpräsident

Hans Mäder
frisch gewählter Wiler Stadtpräsident

(Bild: ZVG)

(kuo) Erwartungsgemäss schaffte Hans Mäder (CVP) im zweiten Wahlgang den Wechsel vom Eschliker Gemeindepräsidium ins Wiler Stadtpräsidium. Mäder erzielte 4331 Stimmen, sein einziger verbliebener Kontrahent, der Sozialdemokrat und amtierende Stadtrat Dario Sulzer, konnte lediglich 2307 Stimmen auf sich vereinen.

Sonntag, 29. November, 14:18 Uhr

Andreas Schreiber neu in der Primarschulbehörde kreuzlingen

Andreas Schreiber gewinnt im zweiten Wahlgang.

Andreas Schreiber gewinnt im zweiten Wahlgang.

(Bild: Andrea Stalder)

(ubr) Im zweiten Wahlgang schwingt Andreas Schreiber (FDP) obenaus. Er ersetzt damit Hans-Jürg Klein in der Kreuzlinger Primarschulbehörde. Schreiber lag schon im ersten Wahlgang vorne. Im zweiten erzielte er nun 751 Stimmen. Martin Lorenz (Freie Liste) erhielt 543 Stimmen. Mechthild Täschler (parteilos) kam auf 174 Stimmen.

Die Stimmbürger der beiden Kreuzlinger Schulgemeinden haben zudem ein Kreditbegehren für die Dachsanierung und Erweiterung des Kindergartens Freieweg genehmigt. Sehr deutlich wurde auch die Photovoltaik-Anlage auf dem Schulhaus Remisberg bewilligt.

Die Primar- und die Sekundarschulbehörde Kreuzlingen bedanken sich auch für die Annahme der Budgets 2021 beider Körperschaften und die damit verbundene Zustimmung zur Steuerfussverschiebung. Die Primarschule erhöht den Steuerfuss um drei Prozent, die Sekundarschulgemeinde senkt den ihren um drei Prozent.

Sonntag, 29. November, 14:06 Uhr

Jasmin Studer rückt für Mirco Bassetto nach

Homburg mit dem Gemeindehaus (unten) aus der Vogelperspektive.

Homburg mit dem Gemeindehaus (unten) aus der Vogelperspektive.

Bild: Andrea Stalder
Jasmin Studer, frisch gewählte Gemeinderätin in Homburg.

Jasmin Studer, frisch gewählte Gemeinderätin in Homburg.

Bild: PD

(sko) Der Ersatz für Mirco Bassetto im Gemeinderat von Homburg ist nicht nur gefunden, sondern seit Sonntag auch gewählt. Das neue Mitglied im siebenköpfigen Gremium der 1500-Einwohner-Gemeinde auf dem Seerücken heisst Jasmin Studer. Bei der Urnenwahl haben 383 Stimmberechtigte bei 349 gültigen Stimmen der einzigen Ersatzkandidatin (verheiratet, Mutter, Jahrgang 1986, aus Hörstetten) ihr Vertrauen geschenkt. 34 Stimmen gingen an Vereinzelte. Ebenfalls gewählt ist Andrea Beugger zum neuen Mitglied der Geschäftsprüfungskommission.

Sonntag, 29. November, 14:02 Uhr

Das rote Kreuzlinger Budget ist genehmigt

(red) Bei einer hohen Stimmbeteiligung von 45,1 Prozent hiessen knapp 90 Prozent der Stimmberechtigten das Budget 2021 der Stadt Kreuzlingen mit einem Defizit von 2,8 Millionen Franken und gleichbleibendem Steuerfuss von 66 Prozent deutlich gut. Die Hauptgründe für die roten Zahlen sind Steuerausfälle in Millionenhöhe infolge Umsetzung der Steuerreformsowie tiefere Steuereinnahmen wegen der Coronakrise.

Sonntag, 29. November, 13:30 Uhr
Antonio BasileNeuer Primarschulepräsident von Ermatingen

Antonio Basile
Neuer Primarschulepräsident von Ermatingen

(Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Primarschule Ermatingen: Antonio Basile wird neuer Präsident

(ubr) Antonio Basile ist am Sonntag zum neuen Primarschulpräsident von Ermatingen gewählt worden. Er erhielt 450 von 483 massgebenden Stimmen. Basile war seit dem Rücktritt von Michael Urwyler bereits als Interimspräsident der Primarschulgemeinde tätig. In die Behörde gewählt wurden zudem Marc Schulze (461 Stimmen, bisher), Heidi Gerber (441 Stimmen, bisher), Andrea Läubli (435 Stimmen, neu) und Ivona Studer (391 Stimmen, neu).

Die Salensteiner und Ermatinger Stimmbürger haben am vergangenen Wochenende überdies im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen die Sekundarschulbehörde gewählt. Die Zusammensetzung der Behörde ändert sich nicht und sieht wie folgt aus: Barbara Bossart-Kreis, Ermatingen (595 Stimmen), Claudia Brändle, Ermatingen (574 Stimmen), Jakob Keller, Ermatingen (567 Stimmen), Franziska Keller, Ermatingen (520 Stimmen). Das Absolute Mehr betrug 299 Stimmen. Als Präsident wiedergewählt wurde Beat Kneubühler, Ermatingen (557 Stimmen, absolutes Mehr 305 Stimmen). Die Stimmbeteiligung betrug 22 Prozent.

Sonntag, 29. November, 13:23 Uhr
Sacha MeyerNeuer Primarschulpräsident von Langrickenbach

Sacha Meyer
Neuer Primarschulpräsident von Langrickenbach

(Bild: PD)

Sacha Meyer ist neuer Primarschulpräsident in Langrickenbach

(ubr) Sacha Meyer tritt die Nachfolge von Mathias Roth als Präsident der Primarschulgemeinde Langrickenbach an. Er erzielte am Sonntag 266 von 280 massgebenden Stimmen. Neu in die Schulbehörde gewählt wurden ausserdem Patricia Lusti (257 Stimmen) und Nadja Kuhn (256 Stimmen). Wiedergewählt wurden bei der Gesamterneuerungswahl überdies Sandras Büchler (280 Stimmen) und Rebecca Keller-Schmid (262 Stimmen).

Sonntag, 29. November, 13:06 Uhr
Markus Ellenbroekgewählt als Gemeindepräsident von Tägerwilen

Markus Ellenbroek
gewählt als Gemeindepräsident von Tägerwilen

(Bild: Donato Caspari)

Markus Ellenbroek heisst der neue Gemeindepräsident von Tägerwilen

(ubr) Überraschend deutlich gewinnt FDP-Vertreter Markus Ellenbroek die Gemeindepräsidentenwahl in Tägerwilen bereits im ersten Wahlgang. Er erzielt 824 Stimmen. Sein Mitbewerber Thomas Gerwig (CVP) erhielt 480 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 657 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 56 Prozent. Ellenbroek übernimmt damit die Nachfolge von Gemeindepräsident Markus Thalmann, der seinen Rücktritt nach 25 Jahren im Amt bekanntgegegen hatte.

Sonntag, 29. November, 13:02 Uhr

Knappe Zwei-Drittel-Mehrheit in Gachnang

Im Eingangsbereich der Gemeinde Gachnang.

Im Eingangsbereich der Gemeinde Gachnang.

Bild: Donato Caspari

(sko) Die Gemeinde Gachnang stimmt dem Reglement über das Landkreditkonto und den damit zusammenhängenden Anpassungen der Gemeindeordnung zu. Eine Knappe Zwei-Drittel-Mehrheit, in nackten Zahlen 63,49 Prozent Ja-Stimmen, gibt dem Gemeinderat also mit Landkäufen bis 5 Millionen Franken mehr Kompetenzen.

Im Vorfeld der Abstimmung gab es in der 4500-Einwohner-Gemeinde an der Grenze zum Kanton Zürich Kritik über die Vorlage an sich und die Vorgehensweise des Gemeinderates. Die Stimmbeteiligung am Sonntag an der Urne liegt bei 44,4 Prozent.

Sonntag, 29. November, 12:50 Uhr

Andreas Reich zum Alterswiler Pfarrer gewählt

Pfarrer Andreas Reich

Pfarrer Andreas Reich

(Bild: PD)

(ubr) Seit August 2018 versieht Andreas Reich die Pfarrtägigkeit in der Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen als Verweser. Am 1. November wurde er durch Kirchenrat Pfarrer Lukas Weinhold zum Pfarrer ordiniert. Am Sonntag wählten ihn nun 280 Kirchbürger zum Pfarrer der Gemeinde. 305 Stimmen waren eingegangen. Die Wahlbeteiligung lag bei 31 Prozent.

Sonntag, 29. November, 12:44 Uhr

Münsterlinger Kandidaten verpassen das abolute Mehr

Michael Krautter

Michael Krautter

(Bild: PD)

(meg) Bei den Ersatzwahlen für den Münsterlinger Gemeinderat hat keiner der drei Kandidaten das absolute Mehr erreicht. Michael Krautter liegt mit 279 Stimmen leicht vorne, dicht gefolgt von Monika Schleusser mit 263 Stimmen. Auf dem dritten Platz landet Paul Müller (144 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 43 Prozent.

Es kommt nun zu einem zweiten Wahlgang.

Sonntag, 29. November, 10:33 Uhr

Sachschaden von rund 100'000 Franken nach Brand in Amriswil

Die Amriswiler Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Die Amriswiler Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Bild: BRK News

(kapo/nat) Bei einem Brand in einem Zweifamilienhaus in Amriswil entstand am frühen Sonntagmorgen Sachschaden. Dabei wurde laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau niemand verletzt.

Ein Bewohner des Hauses bemerkte kurz nach 5 Uhr den Brand und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Amriswil war mit einem Grossaufgebot rasch vor Ort. Das Feuer konnte in einem Abstellraum lokalisiert und rasch gelöscht werden.

Der Brand konnte rasch gelöscht werden.

Der Brand konnte rasch gelöscht werden.

Bild: BRK News

Verletzt wurde beim Brand niemand, doch es entstand ein Sachschaden von rund 100'000 Franken. Die Brandursache ist laut Kantonspolizei noch unbekannt und wird durch den Brandermittlungsdienst abgeklärt. Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst beigezogen.

Samstag, 28. November, 11:15 Uhr

Weil er abgelenkt war: 58-jähriger Autofahrer kollidiert mit Pannenfahrzeug

Symbolbild: Nana Do Carmo

(kapo/nat) Auf der Autobahn kam es am Freitagabend bei Münchwilen zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen mit Anhänger und einem Auto. Zwei Personen wurden dabei gemäss Kantonspolizei Thurgau leicht verletzt.

Laut Medienmitteilung war eine 46-jährige Lastwagenfahrerin auf der Autobahn in Richtung Zürich unterwegs, als sie bei Münchwilen wegen technischer Probleme auf dem Pannenstreifen anhalten musste.

Ein 58-jähriger Autofahrer kollidierte wenig später mit dem Anhänger, wonach sich sein Auto mehrmals drehte und auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er während der Fahrt kurz abgelenkt gewesen und deshalb auf den Pannenstreifen geraten sei.

Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Aufgrund der blockierten Fahrbahn musste die Autobahn für rund dreieinhalb Stunden gesperrt und der Verkehr über die Ausfahrt Münchwilen geleitet werden.