THURGAU-TICKER
Der Amriswiler Marco Krattiger ist «MVP» der Saison +++ Frauenfeld: Schalter zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen +++ Konstanz: Zwei Schweizer legen gefälschte Impfbücher vor

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Freitag, 17. September, 15:33 Uhr

Der Amriswiler Marco Krattiger gewinnt den Swiss Volley Beach Award 2021

Die Swiss Volley Beach Awards 2021 gehen an Anouk Vergé-Dépré und Marco Krattiger, die «Most Valuable Player» der Saison, und Menia Bentele und Leo Dillier, die mit dem «Youngster of the Year» ausgezeichnet werden.

Auch dieses Jahr wurden vier Spielerinnen und Spieler, welche während der Saison in besonderem Masse überzeugt haben, mit dem Swiss Volley Beach Award ausgezeichnet. Die Jury bildeten die Athletinnen und Athleten der nationalen Tour selbst sowie die Beachvolleyball-Nationaltrainer. Die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner nahmen die Awards Donnerstagabend im Casino Bern entgegen.

Marco Krattiger jubelt über einen Punkt im Finale der Beachvolleyball Schweizer Meisterschaften, am Freitag, 3. September 2021 auf dem Bundesplatz in Bern.

Marco Krattiger jubelt über einen Punkt im Finale der Beachvolleyball Schweizer Meisterschaften, am Freitag, 3. September 2021 auf dem Bundesplatz in Bern.

Bild: Peter Klaunzer / KEYSTONE

Der 27-jährige und 199cm grosse Amriswiler Marco Krattiger wird 2021 also mit dem MVP ausgezeichnet. Neben drei Top Ten Plätzen an den 4*-Turnieren Cancun, Sochi und Gstaad, holte er sich zusammen mit Florian Breer auch zwei Goldmedaillen an der Coop Beachtour und wurde mit Moritz Pristauz (AUT) Vize-König am King of the Court in Hamburg sowie in Utrecht. Auch an den Schweizermeisterschaften stand Marco auf dem Siegertreppchen. Dort holte er sich zusammen mit seinem alten Partner, Jonas Kissling, die Silbermedaille.

Nicht zuletzt ist es seinem grossartigen Einsatz am Continental Cup zu verdanken, dass sich das Schweizer Team das letzte Ticket für Tokyo 2020 holte. Marco überzeugt als extrem physischer Spieler. Er spielt mit einer unglaublichen Leidenschaft und agiert mit einem noch grösseren Herz für seinen Sport und sein Umfeld.

Freitag, 17. September, 14:43 Uhr

Schalter zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen

Die Stadtverwaltung Frauenfeld schliesst ihre Schalter zwischen Weihnachten und Neujahr.

Die Stadtverwaltung Frauenfeld schliesst ihre Schalter zwischen Weihnachten und Neujahr.

BilD: Reto Martin

Vom Montag, 27. Dezember, bis Freitag, 31. Dezember 2021, bleiben die Schalter der Stadtverwaltung Frauenfeld zum ersten Mal zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.

Mit diesem Entscheid, der auch für die Zukunft gelten wird, reagiert der Stadtrat auf eine Umfrage des Personalverbands. Diese zeigte, dass eine Mehrheit der Ämter eine Schliessung begrüsst. Gründe dafür waren eine deutliche Abnahme der Kundenfrequenz sowie der Dringlichkeit der Anfragen. Mit diesem Schritt passt sich die Stadt Frauenfeld zudem den kantonalen Stellen an, die ebenfalls zwischen Weihnachten und Neujahr schliessen.

Dazu beschloss der Stadtrat den Auffahrtsfreitag, 27. Mai 2022, als Brückentag zu definieren, um auch Bereichen mit Schaltern ein verlängertes Auffahrtswochenende zu ermöglichen. Nach dem Wegfallen der bezahlten Brückentage im Jahr 2013 können Mitarbeitende diese freien Tage durch Ferien oder positives Gleitzeitsaldo ausgleichen. (red)

Freitag, 17. September, 13:54 Uhr

Gefälschte Impfbücher vorgelegt

Die Konstanzer Polizei nimmt zwei Schweizer fest.

Die Konstanzer Polizei nimmt zwei Schweizer fest.

Bild: Felix Kaestle

Gleich in zwei Apotheken in der Konstanzer Altstadt wurde am Donnerstag von zwei Tatverdächtigen aus der Schweiz gefälschte Impfbücher vorgelegt.

Gegen 11.45 Uhr legte ein 44-jähriger Mann einen Impfpass zur Digitalisierung vor. Der Impfpass beinhaltete ausser der Covid-Impfung keine weiteren Impfungen. Ausserdem gab es keine plausible Erklärung, warum der Schweizer Staatsbürger in München geimpft worden war.

Am Nachmittag gegen 16.45 Uhr versuchte ein 51-jähriger Mann durch Vorlage eines Impfpasses den digitalen Nachweis über die zwei Covid-Schutzimpfungen in einer Apotheke zu erlangen. Aufgrund der Beschaffenheit der Eintragungen und der Tatsache, dass der Mann seinen ordentlichen Wohnsitz in der Schweiz hat, verweigerte der Mitarbeiter der Apotheke die Ausstellung des digitalen Nachweises und verständigte die Polizei. Diese ermittelt nun in beiden Fällen wegen Urkundenfälschung. (red)

Freitag, 17. September, 12:16 Uhr

Nachtsperrungen auf der A4 zur Überprüfung der Entwässerungsanlagen

ASTRA plant Nachtsperrungen auf der Autobahn A4.

ASTRA plant Nachtsperrungen auf der Autobahn A4.

Symbolbild: KEYSTONE

Das Bundesamt für Strassen ASTRA plant im Abschnitt der A4 zwischen Herblingen und Thayngen die Sanierung der Entwässerungsanlagen. Zur Zustandserfassung werden ab dem 20. September 2021 die bestehenden Leitungen überprüft. Die Arbeiten erfordern nächtliche Sperrungen der A4. Der Verkehr wird umgeleitet.

Sperrung des Abschnittes Herblingen bis Thayngen:

  • Montag, 20. September, ab 20 Uhr, bis Samstag, 25. September 2021, 5 Uhr
  • Montag, 27. September 2021, 20 Uhr, bis Mittwoch, 29. September, 5 Uhr, nachts in beide Fahrtrichtungen

Der Verkehr zwischen den Anschlüssen Herblingen und Thayngen wird je-weils zwischen 20 und 5 Uhr über die Thaynger-/Schaffhauserstrasse geleitet. Entsprechende Umleitungen sind signalisiert. (red)

Freitag, 17. September, 11:06 Uhr

Mit der «Klemmbrett-Masche» um Geld gebettelt

Die beiden Rumänen hatten Spendenformulare und erbetteltes Bargeld im Auto versteckt.

Die beiden Rumänen hatten Spendenformulare und erbetteltes Bargeld im Auto versteckt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag in Frauenfeld zwei Bettler festgenommen und bittet um Vorsicht. Ein Polizist in Zivil entdeckte kurz vor 13.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Langfeldstrasse einen Mann, der mit der bekannten «Klemmbrett-Masche» Personen um Geld anbettelte.

Nachdem der Bettler von einem Komplizen mit einem Auto abgeholt worden war, konnte eine Patrouille die beiden 31- und 25-jährigen Rumänen an der Oststrasse festnehmen. Bei der Durchsuchung des Autos kamen in einem Versteck gefälschte Spendenformulare sowie Bargeld zum Vorschein. Die beiden Männer werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Immer wieder gehen bei der Kantonspolizei Thurgau Meldungen über falsche Spendensammler ein. Diese verwenden angebliche Spendenformulare mit Logos von Hilfsorganisationen und geben vor, in deren Namen für Bedürftige zu sammeln. Das ist gelogen, die Bettler nutzen die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer und bereichern sich selbst.

Die Kantonspolizei Thurgau rät, kein Geld an solche dubiosen Personen zu spenden und die Polizei via Notruf 117 zu informieren. (kapo)

Freitag, 17. September, 10:36 Uhr

Beschädigte Hydranten - Missachtung der Meldepflicht

Innerhalb kurzer Zeit mussten Werkhofmitarbeiter in der Gemeinde Kemmental zwei demolierte Hydranten reparieren. Diese wurden durch Fahrzeuge beschädigt. Solche Vorfälle unterstehen der Meldepflicht, vorzugsweise werden sie dem Werkhof der Gemeinde Kemmental (071 699 20 06) oder der Gemeindeverwaltung Kemmental (058 346 08 00) mitgeteilt.

In diesen zwei Fällen haben die entsprechenden Fahrzeughalter den Schaden nicht gemeldet. So werden die Kosten für die Reparaturarbeiten nicht durch eine Versicherung übernommen, sondern auf die Steuerzahler abgewälzt.

Solche Vorfälle können gravierende Folgen haben, wie Walter Ludwig von den Technischen Betrieben der Gemeinde Kemmental sagt. Bei einem Brand könne die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Kemmental eingeschränkt sein. Dies könne zu erheblichen Verzögerungen bei Rettungs- und Löscharbeiten führen und Mensch und Tier zusätzlich in Gefahr bringen, so Ludwig.

Die Technischen Betriebe zeigen nicht gemeldete Schäden an öffentlichen Anlagen (Verteilkabinen, Kandelaber, Hydranten, etc.) bei der Polizei an. Dieses Vergehen wird als Fahrerflucht eingestuft und ist somit kein Kavaliersdelikt. Bei einem gemeldeten Sachschaden, wird von einer Anzeige abgesehen. (red)

Freitag, 17. September, 08:43 Uhr

Stark alkoholisiert Chauffeur verunfallt mit seinem Sattelschlepper

Der Atemlufttest ergaben Werte von etwa 2,4 Promille.

Der Atemlufttest ergaben Werte von etwa 2,4 Promille.

Bild: Severin Bigler

Ein 42-jähriger Chauffeur war in Frasnacht in der Nacht auf Freitag kurz nach 2.30 Uhr mit seinem Sattelschlepper auf der Amriswilerstrasse in Richtung Arbon unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen geriet er rechts von der Fahrbahn ab und blieb mit dem Fahrzeug im Wiesland stecken.

Da beim Bulgaren starker Alkoholmundgeruch festgestellt wurde, führten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau Atemlufttests durch. Diese ergaben Werte von rund 1,20 mg/l, also umgerechnet etwa 2,4 Promille. Weil sich der Mann unkooperativ verhielt und die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutprobe verweigerte, wurde er für weitere Ermittlungen festgenommen und inhaftiert. (kapo)

Donnerstag, 16. September, 17:56 Uhr

Probefahrten mit Elektrofahrzeugen für die Bevölkerung

Eine attraktive Flotte von Elektrofahrzeugen steht für die Thurgauer Bevölkerung für Probefahrten zur Verfügung (Symbolbild).

Eine attraktive Flotte von Elektrofahrzeugen steht für die Thurgauer Bevölkerung für Probefahrten zur Verfügung (Symbolbild).

Bild: PD

(red) In sieben Gemeinden, verteilt auf den ganzen Kanton, kann die Thurgauer Bevölkerung die Elektromobilität erproben. Zusammen mit catch-e.ch bieten die Gemeinden und der Kanton Thurgau mehrtägige Probefahrten an. Gestartet wird die Aktion am 27. September in Kreuzlingen, sie dauert bis Weihnachten. Dies teilt die Abteilung Energie des Kantons Thurgau mit.

Der Elektromotor werde zukünftig die vorherrschende Antriebsart für Personenwagen sein. Darin seien sich die Hersteller und die Politik einig, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Sensibilisierung der Bevölkerung sei eine der wichtigsten Massnahmen. Deshalb bieten sieben Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Kanton die Gelegenheit, Elektrofahrzeuge ausgiebig zu testen und zu vergleichen. In Kreuzlingen, Steckborn, Diessenhofen, Weinfelden, Arbon, Bischofszell und Frauenfeld kann das neue Fahrgefühl von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen am eigenen Leibe erfahren werden. Einzigartig ist dabei, dass die Probefahrten mehrere Tage dauern und somit der tägliche Einsatz real erprobt werden kann.

Dieses Angebot steht allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Kantons Thurgau offen, sofern sie im Besitz eines gültigen Fahrausweises sind. Die Fahrzeuge werden von lokalen Garagisten zur Verfügung gestellt. Zur Auswahl steht eine breite Palette von Elektrofahrzeugen. Modelle vom Kleinwagen bis zu Fahrzeugen im Luxussegment können getestet und verglichen werden. Die kostenlosen Testfahrten müssen zwingend vorgängig, frühestens ab dem 20. September, über die Webseite www.catch-e.ch/probefahrten-thurgau gebucht werden. Weitere Informationen und die genauen Standorte sind ebenfalls auf dieser Webseite zu finden. Pro Person dürfen maximal drei Fahrzeuge verglichen werden. Während der gesamten Aktion stehen den Interessierten vor Ort die Elektromobilitätsspezialisten von Catch-E für Fragen zur Verfügung.

Die Fahrzeuge können an folgenden Daten und Orten Probe gefahren werden:

  • 27.09. – 08.10.2021 - Kreuzlingen
  • 11.10. – 15.10.2021 - Steckborn
  • 18.10. – 22.10.2021 - Diessenhofen
  • 25.10. – 05.11.2021 - Weinfelden
  • 08.11. – 19.11.2021 - Arbon
  • 22.11. – 03.12.2021 - Bischofszell
  • 06.12. – 22.12.2021 -  Frauenfeld
Donnerstag, 16. September, 16:37 Uhr

Bischofszell: E-Bike-Fahrerin prallt in parkiertes Auto

(kapo) Bei der Kollision mit einem parkierten Auto wurde am Donnerstag in Bischofszell eine E-Bike-Fahrerin verletzt. Eine 19-Jährige war kurz vor 11 Uhr mit ihrem E-Bike auf der Espenstrasse in Richtung Steigstrasse unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen prallte sie in ein auf der rechten Strassenseite parkiertes Auto. Bei der Kollision wurde sie mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab und sucht Zeugen. Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Bischofszell unter 058 345 23 00 zu melden.

Donnerstag, 16. September, 16:33 Uhr

Schläfli tritt in Kulturstiftung ein

Nina Schläfli

Nina Schläfli

Bild: Andrea Stalder

(red) Der Regierungsrat hat die Kreuzlinger SP-Kantonsrätin Nina Schläfli per 1. Januar 2022 als Mitglied in den Stiftungsrat der Thurgauer Kulturstiftung gewählt. Die Historikerin und abtretende SP-Parteipräsidentin ersetzt Renate Bruggmann, die der Kulturstiftung zwölf Jahre angehörte und sie in den vergangenen fünf Jahren präsidierte. Der Stiftungsrat konstituiert sich selbst und hat Anders Stokholm zum neuen Präsidenten gewählt. Der Stadtpräsident von Frauenfeld ist seit 2015 Mitglied des Stiftungsrats.

Donnerstag, 16. September, 14:12 Uhr

Kemmentalerin an der Military-EM in Schweden

Désirée Schmidt im Einsatz.

Désirée Schmidt im Einsatz.

Bilder: PD/Gisela Schmidt

Kürzlich konnte die 20-jährige Neuwilerin, Désirée Schmidt an der Europameisterschaft für Junioren und junge Reiter in Segersjö, bei Örebro (Schweden) teilnehmen. Die junge Military-Reiterin hat sich in jahrelangem und intensiven Training auf diese EM vorbereitet und musste sich bei verschiedenen Turnieren im In- und Ausland die nötigen Qualifikationen erkämpfen.

Das Militaryreiten, auch Eventing oder Buschreiten genannt, besteht aus den drei Disziplinen; Dressur, Gelände (über feste Hindernisse) und dem Springen mit fallenden Stangen, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Dabei wird Gehorsam, Ausdauer und Präzision bewertet. Obwohl das Militaryreiten als Königsklasse der Reiterei bezeichnet wird, ist es leider immer noch eine Randsportart, welche mit einem grossen Trainingsaufwand verbunden ist.

Désirée Schmidt betreibt diesen Aufwand seit Jahren und trainiert ihre Pferde selbst. So konnte sie alle drei Disziplinen bestreiten und konnte an der EM den 16. Rang erreichen, worauf sie und das ganze Helferteam sehr stolz sein kann.

Désirée Schmidt im Einsatz.

Désirée Schmidt im Einsatz.

Donnerstag, 16. September, 13:51 Uhr

Heimweh-Sänger Fredy Koller erzählt aus seinem Leben

Der Heimweh-Sänger Fredy Koller.

Der Heimweh-Sänger Fredy Koller.

Bild: PD

(chg) Der Männerchor «Heimweh» hat mit «Äs guäts Läbe» einen neuen Hit veröffentlicht. Passend dazu berichtet der Thurgauer Fredi Koller, der neue Sänger des Chors, in einem Interview mit «Blick» aus seinem Leben, das nicht immer ganz so «guät» war. «Ich bin ein paar Mal am Tod vorbeigeschrammt», sagt der Bauernsohn aus Alterswilen. Als Kind sei er in ein Gülleloch gefallen und überlebte bloss dank eines Friedhofgärtners, der ihn mit einem heldenhaften Sprung ins Loch rettete. Auch später, während seiner Arbeit als Dachdecker, kam Koller nur knapp mit seinem Leben davon – dreimal stürzt er vom Dach. Das sei eine schwierige Zeit für seine Familie gewesen. «Wir assen manchmal tagelang nur Spaghetti, weil kein Geld da war.» Dann kam der Wendepunkt: An einem A-cappella-Auftritt wurde der Sänger von der «Heimweh»-Gruppe entdeckt und in den Chor aufgenommen.

Mittwoch, 15. September, 16:53 Uhr

Schweizerischer Fischerei-Verband ärgert sich über Jakob Stark

Der Thurgauer Ständerat Jakob Stark.

Der Thurgauer Ständerat Jakob Stark.

Bild: Andrea Stalder

(red) An der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Fischerei-Verbandes (SFV) kam es zum Aufstand der Basis. Kantonalpräsidenten äusserten ihren Unmut über die ständigen Aufweichungen der Gewässerschutzgesetzgebung, heisst es in einer Mitteilung des Verbandes. Ständerat Roberto Zanetti, Zentralpräsident des Schweizerischen Fischerei-Verbandes, musste diese Tendenz bestätigen: «Seit elf Jahren gab es noch keine Session im Parlament ohne mindestens einen Angriff auf den historischen Gewässerschutzkompromiss.» Das jüngste Beispiel ist die Motion von SVP-Ständrat Jakob Stark mit der Forderung nach einer weiteren Aufweichung in der Ausscheidung der Gewässerräume.

Der Schweizerische Fischerei-Verband wird von den Delegierten beauftragt, den Griff zum schärfsten Instrument der Demokratie zu prüfen: eine neue Volksinitiative. Die Geschäftsleitung des SFV wird die Vor- und Nachteile abwägen und sich mit den Umweltorganisationen austauschen.

Mittwoch, 15. September, 15:15 Uhr
Vor 250 Jahren brannte die Frauenfelder Altstadt. Zu diesem Anlass hat die Stadt Frauenfeld hat das Freilicht-Hörspiel «Die Stadt brennt» realisiert.

Vor 250 Jahren brannte die Frauenfelder Altstadt. Zu diesem Anlass hat die Stadt Frauenfeld hat das Freilicht-Hörspiel «Die Stadt brennt» realisiert.

Bild: Donato Caspari

Frauenfelder Altstadt wird zum Schauplatz von «Die Stadt brennt»

(red) Vergangenen Juli vor 250 Jahren brannte die halbe Frauenfelder Altstadt ab. Aus diesem Anlass hat das städtische Amt für Kultur auf Anregung der Feuerwehr ein Freilicht-Hörspiel realisiert. Dieses wird nun inszeniert. Am kommenden Freitag, 17. September, findet die erste von acht Aufführungen von «Die Stadt brennt» statt. Punkt 21 Uhr erlöschen die Strassenlampen zwischen evangelischer und katholischer Kirche, und aus Lautsprechern ertönt die Geschichte des denkwürdigen 19. Juli 1771 – ergänzt durch Lichteffekte auf den Hauswänden. Das Spektakel dauert 30 Minuten und ist für die Zuschauer kostenlos.

Das Freilicht-Hörspiel will gemäss den Autoren Markus Keller und Christof Stillhard an das Unglück erinnern. «Die Stadt brennt» erzählt anhand von Schicksalen historischer und fiktiver Personen davon, wie zerbrechlich unsere Lebensentwürfe sind. Die Sprechrollen des Stücks spielen Feuerwehrleute. Auch Kommandant Ursin Camenisch sowie Stadtpräsident Anders Stokholm sind mit von der Partie. Ergänzt werden die Theaterneulinge durch Grössen wie Giuseppe Spina, Paul Steinmann, Christine Steiger, Andreas Metzger und Robbie Vondeling. Die Musik stammt von Markus Keller.

Weitere Aufführungsdaten: 17., 18., 23., 24., 25., 30. September sowie 1. und 2. Oktober um 21 Uhr.

Mittwoch, 15. September, 14:04 Uhr

Kreuzlinger «Weihnachtszelt» soll stattfinden

Die letzte Ausgabe des Weihnachtszelts fand 2019 auf dem Boulevard statt.

Die letzte Ausgabe des Weihnachtszelts fand 2019 auf dem Boulevard statt.

Bild: Andrea Stalder

(red) Die Vorbereitungen für «Das Weihnachtszelt» laufen. Der Markt wird vom Freitag, 3. bis Sonntag, 5. Dezember stattfinden, heisst es in einer Mitteilung des Stadt Kreuzlingen. Das überarbeitete Konzept sieht, wie schon 2020 angekündigt, als Veranstaltungsort den Bärenplatz vor. Einerseits ist das OK überzeugt, dass der freie Platz eher eine passende Anordnung der Infrastruktur in der Optik eines kleinen Weihnachtsdorfes ermöglicht. Andererseits rechnen die Organisatoren damit, dass die Veranstaltung nur mit Covid-Zertifikat durchgeführt werden kann. Das bedeutet, dass der Festplatz eingegrenzt werden muss. Auf dem Boulevard wäre dies kaum möglich.

Mittwoch, 15. September, 11:32 Uhr

Mit Motorrad gestürzt

In Tägerwilen hat sich ein Unfall ereignet.

In Tägerwilen hat sich ein Unfall ereignet.

Bild: Ralf Gosch/fotolia

(kapo) Ein Motorradfahrer musste am Mittwoch in Tägerwilen nach einem Sturz mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Ein 17-jähriger Motorradfahrer war kurz nach 7.45 Uhr auf der Wäldistrasse in Richtung Wäldi unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte er aus bislang unbekannten Gründen vor einer Rechtskurve und rutschte in ein entgegenkommendes Auto. Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Mittwoch, 15. September, 11:05 Uhr

Märstetter Gartenstrasse ist heute ohne Strom

(mte) Heute Nachmittag wird an der Gartenstrasse in Märstetten der Strom abgeschaltet. Grund für den Unterbruch sind Unterhaltsarbeiten am Elektrizitäts-Netz, wie die Gemeinde mitteilt. Der Strom wird laut der Mitteilung um 13.15 Uhr abgestellt und gut drei Stunden später um 16.30 Uhr wieder fliessen. Trotz des Stromunterbruchs müssten die Anwohner aber jederzeit damit rechnen, dass zwischenzeitlich wieder Strom fliesst, deshalb seien alle Anlagen als dauernd unter Spannung zu betrachten.

Bei einem Stromunterbruch gelte es einige Punkte zu beachten, schreibt die Gemeinde weiter. So dürften Aufzüge in dieser Zeit nicht benützt werden, Kühlschränke und Tiefkühlgeräte sollten geschlossen bleiben um einen Kälteverlust zu vermeiden sowie alle elektronischen Geräte abgeschaltet und ausgesteckt werden. Spezielles Augenmerk solle auch der Sicherung von Daten auf Computern geschenkt werden sowie allfällige Photovoltaikanlagen vom Netz getrennt werden. Wie die Gemeinde weiterschreibt übernehmen die Gemeindewerke keine Schäden, die durch den Stromunterbruch entstehen können. Elektronische Geräte müssen Stromausfälle aushalten.

Mittwoch, 15. September, 10:03 Uhr

Impfbus macht in Romanshorn halt

Auf dem Thurgauer Impfschiff im Arboner Hafen.

Auf dem Thurgauer Impfschiff im Arboner Hafen.

Bild: Reto Martin
(22. Mai 2021)

(red) Die Stadt hat sich erfolgreich für weitere Stopps des Impfbusses Thurgau in Romanshorn eingesetzt. Am Freitag und Samstag, 1. und 2. Oktober, sind in der Aula der Kantonsschule spontane Impfungen möglich. Personen ab 12 Jahren, die in der Hafenstadt wohnen oder arbeiten, sind am Freitag von 16 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr zur kostenlosen Impfung an die Weitenzelgstrasse 12 eingeladen. Persönliche Daten werden mittels Krankenversicherungskarte und Identitätsausweis oder Pass vor Ort erfasst, anschliessend erfolgt direkt die erste Impfung. Termine für die zweite Impfung in Romanshorn sind Freitag und Samstag, 29. und 30. Oktober, zur selben Zeit und am selben Ort.

Mittwoch, 15. September, 07:00 Uhr

Schneider ist der aktuell erfolgreichste Kranzschwinger

Domenic Schneider

Domenic Schneider

Bild: PD

(rob) Er ist der erfolgreichste Schwinger an Kranzschwingfesten in diesem Jahr. Zehnmal hat Domenic Schneider aus Friltschen das begehrte Eichenlaub nach einem Schwingfest auf dem Kopf getragen. So oft wie kein anderer in der ganzen Schweiz. Auch am Nordostschweizer Schwingfest holte Schneider mit dem zweiten Platz hinter seinem Freund und Saisondominator Samuel Giger ein super Ergebnis.

«Es war eine spezielle Saison. Kein Vorbereitungsschwingfest fand statt und es ist sofort mit den Kranzfesten losgegangen», sagt Schneider im SRF-Interview. «Umso glücklicher bin ich, wie die Saison für mich gelaufen ist.» Der 27-Jährige habe einen super Tag gehabt. Er kennt auch sein Erfolgsgeheimnis in diesem Jahr. «In anderen Jahren hatte ich weniger Geduld auf dem Platz. Jetzt kann ich auch mal abwarten und dann gewinnen.»

Dienstag, 14. September, 17:51 Uhr

Martic erstmals Thurgauer Tennis-Meister

Igor Martic ist Thurgauer Tennis-Meister.

Igor Martic ist Thurgauer Tennis-Meister.

Bild: Mario Gaccioli

(red) 135 Aktive, 74 Senioren und 63 Junioren machten am vergangenen Wochenende Jagd auf den Titel «Thurgauer Meister 2021» – verteilt über die Austragungsorte Kreuzlingen (Aktive), Frauenfeld (Senioren) und Bischofszell (Junioren). Im Final der Männerkonkurrenz N1/R4 setzte sich Igor Martic, 70. des nationalen Rankings, gegen Joel Alt (114.) 7:5, 6:4 durch. Der für den TC Steckborn spielende Martic feierte seinen ersten kantonalen Titel. Bei den Frauen wurde in der Topkategorie N1/R4 nicht gespielt, da sich mit Nadine Keller und Alina Zepfel nur zwei Spielerinnen angemeldet hatten.

Dienstag, 14. September, 17:24 Uhr

Herbstliche Figur auf dem Kundelfingerhof

Die Kürbisfigur auf dem Kundelfingerhof ist eine vergängliche Attraktion.

Die Kürbisfigur auf dem Kundelfingerhof ist eine vergängliche Attraktion.

Bild: PD

(red) Der Herbst ist eingekehrt auf dem Kundelfingerhof in Schlatt. Nun ziert eine aufwendige Figur aus hunderten Kürbissen den Hofplatz. Mehrere Leute von der Jucker Farm haben während zwei Tagen die Figur aufgebaut, den ganzen Hof und die Einfahrt mit Kürbissen dekoriert. «Dies ist eine vergängliche Attraktion, da schon in ein paar Wochen die Kürbisse an der Figur abfallen werden», schreiben die Verantwortlichen.

Dienstag, 14. September, 17:11 Uhr

Isliker Härbscht-Märt ist abgesagt

(rsc) Der diesjährige Isliker Härbscht-Märt, der am 26. und 27. September hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. Dies teilen die Organisatoren auf ihrer Website mit. Nach diversen Rücksprachen und Abklärungen mit der Gemeinde Gachnang und den zuständigen kantonalen Behörden habe man diesen Entscheid gefällt. Wir und die Gemeinde Gachnang bedauern diesen Schritt sehr. Die aktuelle Situation zwingt uns jedoch leider zu dieser Entscheidung.

Dienstag, 14. September, 14:56 Uhr
53.76 Prozent der Thurgauer Bevölkerung ist doppelt geimpft. Vor einer Woche waren es 53.12 Prozent.

53.76 Prozent der Thurgauer Bevölkerung ist doppelt geimpft. Vor einer Woche waren es 53.12 Prozent.

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

Knapp 54 Prozent sind vollständig geimpft

(rsc) Der Kanton Thurgau hat am Dienstag die folgenden wöchentlichen Coronazahlen veröffentlicht (in Klammern die Veränderung zur Vorwoche):

  • Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 1047 (+163)
  • Anzahl bestätigter Fälle seit März 2020: 23'512 (+815)
  • Hospitalisiert: 43 (-1)
  • davon Intensivstation: 21 (-2)
  • Verstorben: 466 (+4)
  • mindestens eine Impfdosis: 61.86 Prozent
  • vollständig geimpft: 53.76 Prozent
Dienstag, 14. September, 14:36 Uhr

Klimaaktivisten stören Durchgangsverkehr

(red) Klimaaktivisten haben am Montagabend in der Altstadt von Konstanz den Durchgangsverkehr gestört, wie das Konstanzer Polizeipräsidium mitteilt. Gegen 18 Uhr habe die Polizei auf der Bodanstrasse, Bruderturmgasse und dem Stankt-Stephans-Platz drei Personen im Alter von 22, 28 und 34 Jahren festgestellt, die auf den Fahrbahnen sassen und den Strassenverkehr behinderten. Die drei Personen hätten Schilder getragen, mit denen sie auf die aktuelle Klimasituation hinwiesen. Sie machten nach Aufforderung durch die Polizei die Fahrbahnen wieder frei.

Dienstag, 14. September, 14:14 Uhr

Mit 3,2 Promille in Baum gefahren

(red) Eine Autofahrerin ist am Montag gegen 21.30 Uhr gegen einen Baum gekracht. Dies teilt das Polizeipräsidium Konstanz mit. Die 30-Jährige sei mit einem Nissan von Litzelstetten kommend in Richtung Wollmatingen gefahren. Aufgrund ihres Alkoholpegels von über 3,2 Promille geriet sie in einer Rechtskurve auf Höhe einer Mülldeponie auf die linke Fahrspur und streifte zuerst einen Leitpfosten, dann einen Baum. Zum Stillstand kam die Nissan-Fahrerin, als sie auf einen weiteren Baum am Fahrbahnrand prallte. Insgesamt entstand Sachschaden von etwa 17'000 Euro. Die Fahrerin blieb unverletzt.

Dienstag, 14. September, 13:51 Uhr

Brand auf Baustelle in Ottoberg

(kapo) Am Montagnachmittag kam es zum Brand einer Dachunterkonstruktion eines Mehrfamilienhauses in Ottoberg. Kurz nach 16 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass auf einer Baustelle an der Hauptstrasse das Dach eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten sei. Bauarbeiter konnten das Feuer, das bei der Unterkonstruktion des Dachs ausgebrochen war, vor dem Eintreffen der Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen löschen. Die Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Dienstag, 14. September, 11:12 Uhr
Ein 68-Jähriger ist am Montag bei Triboltingen mit einem Bagger verunfallt.

Ein 68-Jähriger ist am Montag bei Triboltingen mit einem Bagger verunfallt.

Bild: PD

Mann muss nach Baggerunfall mit Rega in Spital geflogen werden

(kapo) Bei einem Arbeitsunfall in Triboltingen wurde am Montagnachmittag ein Mann schwer verletzt und musste ins Spital geflogen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 68-Jährige gegen 16 Uhr im Gebiet «Oberguet» mit Baggerarbeiten beschäftigt. Aus noch ungeklärten Gründen kippte der Minibagger zur Seite und überschlug sich im abfallenden Gelände.

Der Mann zog sich beim Unfall schwere Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Dienstag, 14. September, 10:42 Uhr

Neue Geschäftsführerin für Benevol Thurgau

Conny David

Conny David

Bild: PD

(red) Conny David aus Salmsach hat als Nachfolgerin von Sabina Peter Köstli die Geschäftsführung bei Benevol Thurgau aufgenommen. Conny David war über zehn Jahre an der Universität St. Gallen tätig und engagiert sich nebenamtlich in verschiedenen Organisationen und Kommissionen. «Sie überzeugte den Vorstand mit ihrem professionellen Leistungsausweis sowie mit ihrem vielfältigen, freiwilligen Engagement», heisst es in einer Medienmitteilung.

Sabina Peter Köstli

Sabina Peter Köstli

Bild: PD

Nach vierjähriger Tätigkeit übernimmt die bisherige Benevol-Geschäftsführerin Sabina Peter Köstli am 1. Oktober 2021 das Präsidium der Politischen Gemeinde Hüttwilen. «Mit Geschick und Hartnäckigkeit vertrat sie in diesen Jahren die Interessen von Benevol Thurgau, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit, und gab ihr ein Gesicht in der Öffentlichkeit», heisst es in der Medienmitteilung. Die offizielle Verabschiedung von Sabina Peter Köstli und Begrüssung von Conny David findet im Rahmen der Jubiläumsfeier von Benevol Thurgau am 23. September statt.

Dienstag, 14. September, 10:10 Uhr

Bundesrätin Keller-Sutter empfängt Ostschweizer Regierungsdelegation

Eine Delegation der Ostschweizer Kantonsregierungen wird durch Bundesrätin Karin Keller-Sutter empfangen. Der Thurgau ist durch Urs Martin (links), Carmen Haag (fünfte von links) und Monika Knill (fünfte von rechts) vertreten.

Eine Delegation der Ostschweizer Kantonsregierungen wird durch Bundesrätin Karin Keller-Sutter empfangen. Der Thurgau ist durch Urs Martin (links), Carmen Haag (fünfte von links) und Monika Knill (fünfte von rechts) vertreten.

Bild: PD

(red) Am ersten Tag der eidgenössischen Herbstsession besuchte eine Delegation aus den Mitgliedskantonen der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) Bundesbern. Empfangen wurde sie von der St.Galler Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Anschliessend traf sich die ORK-Delegation mit Ostschweizer Bundesparlamentarierinnen und -parlamentariern zu einem informellen Austausch und Abendessen.

Im Zentrum der Gespräche standen Themen wie Ostschweizer Infrastrukturvorhaben oder der Ostschweizer Innovationspark. Die ORK-Delegation tauschte sich zudem mit der Bundesrätin über die zukünftige Zusammenarbeit der Schweiz mit der Europäischen Union aus. Ein kürzlich durch die ORK in Auftrag gegebener Bericht zu den Auswirkungen von Covid-19 im Grenzraum attestiert der Ostschweiz einmal mehr eine überdurchschnittlich enge Verflechtung mit den vier Nachbarländern. Die Ostschweizer Delegation appellierte daher an die Vertreterin der Exekutive sowie an die Vertreter der Legislative, sich für eine stabile und partnerschaftliche Beziehung mit der EU einzusetzen.

Dienstag, 14. September, 6:15 Uhr

Thurgauerin des Tages: Margareta Schlumpf von der Igelstation Frauenfeld

Margareta Schlumpf, Igelstation Frauenfeld.

Margareta Schlumpf, Igelstation Frauenfeld.

Bild: PD

(red) Die Igelstation in Frauenfeld ist konstant ausgelastet, die Überlebenschancen für viele Igel gering. Normalerweise könnte die Hälfte der Tiere die Station wieder verlassen, sagt Margareta Schlumpf von der Igelstation Frauenfeld bei FM1Today. «Unmöglich, dass wir in diesem Jahr die Erfolgsquote erreichen können.» Im Frühling seien viele der Tiere zu früh erwacht und hatten wegen des kalten Frühjahrs Mühe, ihre Nahrung zu finden. Schlumpf sagt:

«In diesem Jahr kommen ganz viele unterernährte und schwache Tiere auf unsere Station.»

Auch das verändernde Klima mache den Igeln zu schaffen. Längere Sommer und ein warmer Herbst seien nicht ideal für die Tiere. «Dann kriegen wir im Herbst ganz viele Igelbabys auf die Station, die sich nicht mehr genügend Speck anfressen können, um den Winter zu überleben.» Die härteste Zeit für die Igel dürfte also leider noch kommen.

Montag, 13. September, 18:00 Uhr

Amriswil: Autofahrer missachtet Vortritt und verursacht Kollision

Der 44-Jährige wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch betreut

Der 44-Jährige wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch betreut

Bild: PD

(kapo) Am Montagmorgen, kurz vor 8 Uhr, war ein Autofahrer auf der Buhreutestrasse in Amriswil Richtung Almensberg unterwegs. Nach bisherigen Abklärungen wollte er die Arbonerstrasse überqueren und übersah dabei das vortrittsberechtigte Auto einer 41-Jährigen, die in Richtung Amriswil fuhr. Durch die frontal-seitliche Kollision wurde die Lenkerin mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt. Der 44-Jährige wurde vor Ort medizinisch versorgt. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten wurde der Verkehr durch die Feuerwehren Amriswil und Neukirch örtlich umgeleitet.

Montag, 13. September, 15:45 Uhr

Exhibitionist belästigt Frau und Kind in Konstanz – Polizei sucht Zeugen

(red) In Konstanz ist es an einer Unterführung am Sonntag gegen 13 Uhr zu einer exhibitionistischen Handlung gekommen. Dies geht aus einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz vom Montagnachmittag hervor. Ein 45-jähriger stark alkoholisierter, amtsbekannter Mann setzte sich nach der Unterführung auf eine Bank, auf der bereits eine Frau mit einem sechs- bis siebenjährigen Kind sass. Der Betrunkene entblösste sich vor den Beiden, woraufhin die Frau mit dem Kind flüchtete und einen Passanten um Hilfe bat, bei dem es sich zufällig um einen Polizeibeamten in Zivil handelte.

Dieser verständigte sofort seine Kollegen und hielt den aggressiv auftretenden Betrunkenen bis zu deren Eintreffen in Schach. Die Frau mit Kind hatte sich mittlerweile entfernt. Sie wird gebeten, sich bei der Polizei in Konstanz zu melden. Da zur Tatzeit am Mittag viele Personen unterwegs waren, bittet die Polizei auch weitere Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können, sich mit dem Polizeirevier in Konstanz, Telefon 07531 995-0, in Verbindung zu setzten.

Montag, 13. September, 14:57 Uhr

Nach Streifkollision in Kreuzlingen Zeugen gesucht

(kapo) Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Sonntagnachmittag in Kreuzlingen eine E-Bike-Fahrerin verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen, wie sie in einer Mitteilung vom Montagmittag schreibt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau befuhr eine E-Bike-Fahrerin gegen 14.45 Uhr von der Leubernstrasse her den Kreisel Ziil. Nach Angaben der Frau fuhr von der Seetalstrasse her ein dunkles Auto in den Kreisel und nahm ihr den Vortritt, worauf es zum Zusammenstoss kam. Die 61-Jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Montag, 13. September, 13:30 Uhr

Wasserrettungseinsatz auf dem Seerhein – Person von Kaimauer gestürzt

Beim Sturz ins knietiefe Wasser des Seerheins bei Konstanz verletzte sich eine Person schwer.

Beim Sturz ins knietiefe Wasser des Seerheins bei Konstanz verletzte sich eine Person schwer.

Symbolbild: Reto Martin

(red) Aus bislang ungeklärter Ursache war eine Person am Sonntagabend von der Kaimauer vor dem Bodenseeforum bei Konstanz drei Meter ins knietiefe Wasser gestürzt. Dabei zog sich die Person schwere Verletzungen zu, wie die Feuerwehr Konstanz in einer Mitteilung schreibt. Die Besatzung der ersteintreffenden Rettungsboote konnte die Person gemeinsam mit dem Rettungsdienst unter Zuhilfenahme eines Spineboards auf ein Mehrzweckboot bringen. Die verletzte Person wurde mit dem Boot zum Anleger bei der Wasserschutzpolizei gebracht und dort dem Rettungsdienst übergeben.

Eine Ersthelferin hatte den Unfall zufällig mitbekommen und Erste Hilfe geleistet. Dabei zog sie sich eine Verletzung am Fuß zu. Durch die Besatzung des Schlauchboots wurde die Frau noch versorgt und die Wunde verbunden.

Montag, 13. September, 11:44 Uhr

KSW und VAMED planen Rehaklinik im Kantonsspital Winterthur

Kantonsspital Winterthur (KSW).

Kantonsspital Winterthur (KSW).

Archivbild: AZM

(red) Immer mehr Patientinnen und Patienten haben das Bedürfnis nach einer wohnortnahen Rehabilitation sowie nach Rehabilitationsmöglichkeiten in nächster Nähe zu einem Akutspital. Das Kantonsspital Winterthur (KSW) sowie die VAMED Schweiz nehmen diese Entwicklung auf und haben eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen: Auf dem Campus des Kantonsspitals soll eine Rehaklinik aufgebaut werden und im ersten Halbjahr 2024 den Betrieb aufnehmen. Insbesondere im Bereich der pulmonalen, der internistischen und der überwachungspflichtigen sowie der geriatrischen Rehabilitation versprechen sich die Partner grosses Potential, wie sie in einem Communiqué vom Montagmorgen festhalten.

Pro Jahr treten rund 1400 Patientinnen und Patienten nach einer Behandlung im Kantonsspital Winterthur (KSW) in eine externe Rehabilitationsklinik ein. Für die kommenden Jahre ist unter anderem aufgrund der alternden Gesellschaft mit einer steigenden Nachfrage nach stationären Rehabilitationsangeboten zu rechnen.

26 Betten und bis zu 400 Patienten pro Jahr

Vincenza Trivigno, CEO der Rehaklinik-Gruppe VAMED.

Vincenza Trivigno, CEO der Rehaklinik-Gruppe VAMED.

Britta Gut

Die künftige von der VAMED im KSW betriebene Rehaklinik soll vorerst 26 Betten umfassen. Sechs Betten sollen als Überwachungsstation, 20 Betten für die pulmonale (chronische Lungenkrankheiten), internistische und geriatrische Rehabilitation dienen. Pro Jahr sollen rund 400 Patientinnen und Patienten in der Klinik betreut werden können. Vincenza Trivigno, CEO der VAMED Schweiz Gruppe, sagt:

«Diese Zusammenarbeit mit dem KSW ist ein Meilenstein für die VAMED Schweiz.»

Und auch seitens Kantonsspital freut man sich auf die Kooperation. Spitaldirektor Rolf Zehnder sagt: «Wir freuen uns, dass wir mit VAMED unseren Patientinnen und Patienten künftig eine noch bessere rehabilitative Versorgung im Raum Winterthur bieten können. Dies mit dem Ziel, dass die Nachsorge möglichst nahtlos zur vorgängigen Akutbehandlung erfolgt.»

Montag, 13. September, 10:30 Uhr

Der Grosse Preis der Schweiz geht in den Thurgau

Baraka de Thaix mit Raphael Lingg im Sattel (hier beim 72. Grossen Preis der Schweiz in Dielsdorf am 17. August 2019).

Baraka de Thaix mit Raphael Lingg im Sattel (hier beim 72. Grossen Preis der Schweiz in Dielsdorf am 17. August 2019).

Archivbild: Ueli Wild

(red) Der Grosse Preis der Schweiz, ein Jagdrennen über 4200 Meter, konnte am vergangenen Sonntag wieder auf der Rennbahn im Aarauer Schachen ausgetragen werden. Dabei liess der Schimmelwallach Baraka de Thaix seinen Konkurrenten im kleinen Fünferfeld keine Chance. Unter dem französischen Jockey Ludovic Philipperon zeigte der zehnjährige Wallach, der seit zwei Jahren ungeschlagen ist, seine Klasse. Baraka de Thaix wird in Dielsdorf von Chantal Zollet trainiert und steht im Besitz von Saskia und Michael Schmid aus Uesslingen.

Montag, 13. September, 09:49 Uhr

Tobel-Tägerschen: Trottoirneubau an der Münchwilerstrasse

Die Bauarbeiten für den Trottoirneubau an der Münchwilerstrasse in Tägerschen beginnen am Montag, 20. September. Das teilt das Kantonale Tiefbauamt Thurgau mit. «Alle Planungsvorbereitungen wie Projektierung, Planauflage, Landerwerb, Kreditgenehmigung, Submission und Arbeitsvergabe sind abgeschlossen», heisst es im Communiqué.

Das Projekt umfasst den Neubau eines Trottoirs auf der Südseite der Münchwilerstrasse zwischen der Feldstrasse und der Firma Kindlimann. Gleichzeitig und koordiniert mit den Strassenbauarbeiten erfolgen die Werkleitungsarbeiten der Politische Gemeinde Tobel-Tägerschen. Alle Bauarbeiten werden unter Verkehr mit einer Lichtsignalregelung ausgeführt. Für die Ausführung der gesamten Arbeiten wird mit einer Bauzeit von zirka eineinhalb Monaten, also bis Mitte November 2021, gerechnet. Die Deckbelagsarbeiten erfolgen erst 2022. Das Kantonale Tiefbauamt und die Politische Gemeinde Tobel-Tägerschen bitten die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten.

Montag, 13. September, 08:59 Uhr

Apfelkönigin wirbt für regionales Obst

(red) Der Thurgau ist bekannt für seine Äpfel. Auch die Apfelkönigin Larissa Häberli sieht das freilich so. Auf der Website der Thurgauer Apfelkönigin gibt es neu drei Werbevideos für die Kantonsfrucht. Im ersten Video ist eine junge Frau zu sehen, die sich zwischen einer Banane und einem Apfel entscheiden soll. Sie greift zur Banane, als sich die Aufklärerin Larissa Häberli mit einem Hupen in die Szene setzt. Sie sagt:

Larissa Häberli, Thurgauer Apfelkönigin seit 2019.

Larissa Häberli, Thurgauer Apfelkönigin seit 2019.

Bild: PD
«Aber Janine, nimm doch einen Apfel aus der Region.»

In Video zwei möchte eine Dame in einen neuseeländischen Apfel beissen. Die Apfelkönigin ist wieder zur Stelle. «Petra, ist das wirklich ein Apfel aus Neuseeland? Denk doch an Bauer Markus und seine Familie.» Auch im dritten Video steht Häberli, die noch bis zur Wahl der neuen Apfelkönigin am 2. Oktober im Amt ist, jemandem zur Seite. Ein Mann öffnet einen Kühlschrank voller Äpfel und möchte in einen hineinbeissen, aber Häberli hupt und sagt: «Hey Röbi, nicht so langweilig. Wir haben noch ganz viel mehr zu bieten als nur Äpfel», und reicht ihm eine Schale Erdbeeren. Der Thurgau kann eben nicht nur Äpfel, sondern auch Erdbeeren. Da schau an!

Sonntag, 12. September - 11:02 Uhr

Hauptwil: E-Bike-Fahrerin verletzt sich bei Kollision

Eine E-Bike-Fahrerin war am Samstag um kurz nach 19.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Waldkirch unterwegs. Als ein 72-jähriger Autofahrer von der Sornthalstrasse nach links in die Hauptstrasse einbog, kam es zum Zusammenstoss zwischen den beiden Fahrzeugen. Die 26-Jährige wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.

Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Hauptwil musste eine E-Bike-Fahrerin ins Spital gebracht werden.

Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Hauptwil musste eine E-Bike-Fahrerin ins Spital gebracht werden.

Symbolbild: Gaetan Bally/KEY

Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau. (kapo/lex)

Samstag, 11. September - 16:32 Uhr

Wegen Ladung Kontrolle verloren: Auto prallt im Girsbergtunnel bei Tägerwilen in Tunnelwand

Von Tägerwilen in Richtung Frauenfeld hätte es gehen sollen, als am Samstagmorgen ein 42-Jähriger die Kontrolle über die Fahrzeugkombination aus Auto und Anhänger verlor. Wie die Kantonspolizei Thurgau vermeldet, kollidierte das Auto folglich zuerst rechts mit dem Bordstein und anschliessend links mit der Tunnelwand.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Die Normalspur musste während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten für rund drei Stunden gesperrt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau ist der Unfall auf eine falsche Gewichtsverteilung der Ladung auf dem Anhänger zurückzuführen. Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken. (kapo/ok)

Samstag, 11. September - 15:00 Uhr

Velofahrer übersehen: 73-Jähriger in Tägerschen bei Zusammenstoss mit Auto verletzt

Am Samstagmorgen war ein 59-jähriger Autofahrer in Tägerschen auf der Münchwilerstrasse unterwegs und wollte nach links in die Wilerstrasse einbiegen. Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt, übersah er dabei nach aktuellen Erkenntnissen einen vortrittsberechtigten Velofahrer, der aus Richtung Bettwiesen in die Münchwilerstrasse einbiegen wollte.

Symbolbild: Keystone

Der 73-Jährige wurde beim Zusammenstoss mittelschwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Gemäss der Kantonspolizei Thurgau entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. (kapo/ok)

Samstag, 11. September - 13:56 Uhr

Verletzte nach Unfall in Wuppenau – Polizei sucht Zeugen

Bei einem Verkehrsunfall in Wuppenau wurde am Freitagabend eine Frau verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Die 23-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Die 23-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo TG

Gegen 20 Uhr war eine Autofahrerin in Wuppenau auf der Nollenstrasse unterwegs und bog nach links in die Konstanzerstrasse ein. Dabei kam es zur Kollision mit dem Auto eines 24-Jährigen, der von Zuzwil her in Richtung Schönholzerswilen unterwegs war. Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt, wurde die 23-Jährige leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.

An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Bild: Kapo TG

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten musste der betroffene Strassenabschnitt gesperrt werden. Die Feuerwehren am Nollen und Wil leiteten den Verkehr örtlich um.

Polizei sucht Zeugen

Um den Unfallhergang zu klären, sucht die Polizei nun Zeugen. Wer Angaben zum Vorfall machen kann oder Beobachtungen vor der Kollision gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter der Telefonnummer 058-345-25-00 zu melden. (kapo/lex)

Bild: BRK News
Samstag, 11. September - 11:24 Uhr

Matzingen: Brand nach Betankung

Ein 16-Jähriger hat am Freitagnachmittag sein Mofa an einer Tankstelle an der St.Gallerstrasse betankt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau lief dabei eine geringe Menge Benzin über den Tank. Als der Jugendliche das Mofa startete, brach im Bereich des Motors ein Feuer aus.

Ein Passant konnte den Brand mittels Feuerlöscher vor dem Eintreffen der Feuerwehr Matzingen löschen. Der Mofalenker blieb unverletzt. (kapo/lex)

Freitag, 10. September - 16:24 Uhr

Bild: Reto Martin

Polizei stoppt Autofahrer

(Polizeimeldung Konstanz) Polizeibeamte haben im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Nacht auf Freitag gegen 2 Uhr in der Radolfzeller Strasse einen 21-jährigen Autofahrer gestoppt. Da während der polizeilichen Massnahmen Anzeichen auf eine Drogenbeeinflussung des Fahrers feststellbar waren, wurde ein Urintest durchgeführt, der positiv auf THC verlief. Der Mann musste zur Blutentnahme ins Krankenhaus, ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Freitag, 10. September - 16:19 Uhr

Öffentlichkeitsfahndung

(Polizeimeldung Konstanz) Die Polizei sucht derzeit europaweit nach einer vermissten 15-jährigen Jugendlichen aus Villingen-Schwenningen. Alexandra L. hat ihr Zuhause am 2. September dieses Jahres verlassen und könnte sich in Frankreich oder Spanien aufhalten. Die Vermisste ist in Spanien geboren und rumänische Staatsangehörige. Sie führt zwei Rucksäcke mit diversen Kleidungsstücken mit sich. Bekleidet war die Jugendliche mit einer schwarzen Lederjacke, brauner Stoffhose und weissen Sneakers. Sie ist ca. 1,55 Meter gross, kräftig und hat dunkelbraunes, langes Haar mit Mittelscheitel.

Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten bitte an die Polizei Villingen unter Tel. 07721/601-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Freitag, 10. September - 15:59 Uhr

Bauarbeiten in Hauptwil

Die Bauarbeiten für das Projekt «Sanierung Fussgängerstreifen Hauptstrasse» in Hauptwil starten am Montag.

Die Bauarbeiten für das Projekt «Sanierung Fussgängerstreifen Hauptstrasse» in Hauptwil starten am Montag.

Bild: Sabine Camedda

(pd/red) Am Montag, 13. September beginnen die Bauarbeiten für das Projekt «Sanierung Fussgängerstreifen Hauptstrasse» in Hauptwil.

Das Projekt umfasst den Abbruch und Neubau einer Fussgängerinsel an der Hauptstrasse. Gleichzeitig wird die Strassenbeleuchtung im Bereich der neuen Fussgängerschutzinsel angepasst. Die Bauarbeiten beginnen auf der nördlichen Strassenhälfte. Anschliessend wird die lokale Strassenverbreiterung auf der Südseite mit der Fussgängerschutzinsel erstellt. Die Verkehrsführung erfolgt einspurig mittels Lichtsignalanlage. Die Bauzeit dauert bis Oktober.

Freitag, 10. September - 15:52 Uhr

Eschliker Kunstprojekt «Orbit» bis Ende November verlängert

Eine Arbeit von Victorine Müller im Wald bei Eschlikon.

Eine Arbeit von Victorine Müller im Wald bei Eschlikon.

Bild: Martin Preisser

(kuo) Der Eschliker Gemeinderat hat auf Anfrage der Organisatoren das Kunstprojekt «Orbit» bis Ende November verlängert. Kuratiert von den Eschliker Galeristen Werner Widmer und Jordanis Theodoridis sind seit diesem Frühling auf einem 15 Kilometer langen Weg um Eschlikon Werke von 13 Ostschweizer Kunstschaffenden ausgestellt. Geplant war, das Projekt am 3. Oktober zu beenden. Aufgrund des «bescheidenen Sommerwetters» habe das Potenzial der Ausstellung noch nicht ausgeschöpft werden können, teilt der Gemeinderat mit.

Freitag, 10. September - 14:42 Uhr

Ein Chevrolet wurde beschädigt

Bild: PD

(Polizeimeldung Konstanz) Ein parkendes Auto ist am Donnerstag zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr mit der Fahrzeugtüre eines anderen Autos beschädigt worden. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Carl-Benz-Strasse stiess der Fahrer eines Fords mit Thurgauer Kennzeichen eine Autotür gegen einen parkenden Chevrolet und fuhr anschliessend davon. Es entstand ein Schaden an der linken Hintertür des Chevrolets in Höhe von etwa 500 Euro.

Hinweise zu dem Verursacher nimmt das Polizeirevier Konstanz, Telefon 07531 995-0, entgegen

Freitag, 10. September - 14:27 Uhr

Der Aufbau hat begonnen

Blick vom Bankplatz in die Zürcherstrasse, wo Markstände und Holzhäuschen aufgebaut werden.

Blick vom Bankplatz in die Zürcherstrasse, wo Markstände und Holzhäuschen aufgebaut werden.

Bild: Samuel Koch

(sko) Am Samstag geht in der Altstadt von Frauenfeld das Herbst- und Erntefest über die Bühne. Am Freitagmittag stellen die Organisatoren bereits ihre Stände und Holzhäuschen auf, um für die Besucherinnen und Besucher gewappnet zu sein. An den Marktständen werden zwischen 9 und 16 Uhr regionale Spezialitäten feilgeboten. Zudem findet um 16 Uhr die Preiseverleihung des diesjährigen Chutneywettbewerbs statt, wofür davor die Degustation stattfindet.

Freitag, 10. September - 14:04 Uhr

Carsten Lex ist neuer Präsident der Oberthurgau Basketball Pirates

Carsten Lex fungiert als Schiedsrichter bei einem Juniorenspiel zwischen Amriswiler und Arboner U12-Piraten.

Carsten Lex fungiert als Schiedsrichter bei einem Juniorenspiel zwischen Amriswiler und Arboner U12-Piraten.

Bild: Manuel Nagel

(man) Die Basketballer der Oberthurgauer Pirates haben einen neuen Kapitän. In einer schriftlichen Abstimmung wählten die Mitglieder ohne Gegenstimme Carsten Lex zu ihrem neuen Präsidenten. Das bisherige Vorstandsmitglied übernimmt somit die Führung von Basketball Oberthurgau von Angela Cioce, die etwas kürzer treten möchte, dem Verein jedoch als Kassierin erhalten bleibt. Somit setzt sich der Vorstand aktuell wie folgt zusammen: Carsten Lex, Mike Weissenborn (Vizepräsident), Angela Cioce-Schläpfer, Georg Gottschling, Manuel Nagel und Ralf Schneider.

Erfreulich entwickelt sich auch die Zahl der Juniorinnen und Junioren. In Arbon bieten die Pirates für fast alle Altersstufen Trainings an – seit August auch ein Training nur für Mädchen, das von den J+S-Leiterinnen Sherin Fürderer und Arani Chandrakumar geführt wird. In Amriswil gibt es mittwochs ein Schüler- sowie freitags ein Mixed-Training für Erwachsene und am 3. Oktober ist der «Sympany Cup» in der Sporthalle Tellenfeld geplant, ein Pre-Season-Turnier für Herrenteams.

Weitere Informationen online unter: www.pirates-basketball.ch

Freitag, 10. September - 13:15 Uhr

Konzert verschoben

Die Schweizer Singer-Songwriterin Anna Rossinelli.

Die Schweizer Singer-Songwriterin Anna Rossinelli.

Bild: Benjamin Manser

(pd/red) In Bischofszell muss aufgrund der aktuellen Corona-Lage das Konzert von Anna Rossinelli vom 18. September verschoben werden. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Freitag, 10. September - 13:12 Uhr

Informationsabend in Gachnang

(pd/red) Die Gemeinde Gachnang führt am Dienstag 14. September um 19 Uhr einen Informationsabend durch. Der Gemeinderat informiert über aktuelle Themen und beantwortet Fragen der Bevölkerung. Der Durchführungsort ist der Schlossgarten oder bei schlechter Witterung der Gewölbekeller Schloss Gachnang.

Freitag, 10. September - 12:14 Uhr

Töffraser in Fischingen geschnappt

Die Kantonspolizei Thurgau hat auf der Hauptstrasse in Fischingen in Fahrtrichtung Au eine mobile Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei wurde kurz vor 18 Uhr ein Motorradfahrer mit Tempo 126 erfasst, wie es in einem Communiqué der Polizei heisst. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt er die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 70 Stundenkilometer, was einem Raserdelikt entspricht.

Die Polizei ermittelte nach der Kontrolle, die bereits am 4. September stattgefunden hatte, den Lenker. Es handelt sich um einen 20-jährigen Schweizer aus dem Kanton St.Gallen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde das Motorrad sichergestellt. Der Führerausweis des Mannes wurde eingezogen. (kapo/dwa)

Wenn Töfffahrer zu schnell unterwegs sind: Ein Mann ging der Polizei in Fischingen ins Netz.

Wenn Töfffahrer zu schnell unterwegs sind: Ein Mann ging der Polizei in Fischingen ins Netz.

Symbolbild: Donato Caspari
Freitag, 10. September - 10:07 Uhr

Polizei entzieht Führerausweis

(kapo) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt am Donnerstag kurz vor Mitternacht auf der Amriswilerstrasse in Frasnacht einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 35-jährigen Deutschen einen Wert von 0,83 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 10. September - 09:10 Uhr

Amriswil: Auffahrkollision zwischen Lieferwagen und einem Auto

Bild: Reto Martin

(kapo) Ein 49-Jähriger war kurz vor 17.30 Uhr mit seinem Lieferwagen auf der Bahnhofstrasse von Egnach in Richtung Neukirch unterwegs. Höhe Bahnhof musste er verkehrsbedingt anhalten. Aus noch ungeklärten Gründen prallte ein nachfolgendes Auto einer 55-Jährigen in das Heck des Lieferwagens.

Beim Unfall wurde die Autofahrerin unbestimmt verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Lieferwagenlenker wurde leicht verletzt und suchte selbständig einen Arzt auf. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Die Kantonspolizei Thurgau klärt den Unfallhergang ab.

Freitag, 10. September - 6:20 Uhr

Leute: Die 19-jährige Thurgauer Musikerin Prozpera macht «Bedroom-Pop»

«Prozpera», 19-jährige Thurgauer Musikerin.

«Prozpera», 19-jährige Thurgauer Musikerin.

Die Thurgauer Musikerin Prozpera hat dieses Jahr ihr erstes Album «How to Kill a God» veröffentlicht. Musik macht die junge Künstlerin jedoch schon länger. Seit 2019 erschienen bereits acht ihrer Singles auf dem Streamingportal Spotify. Die 19-Jährige wohnt noch bei ihren Eltern, wo sie auch ihre Tracks produziert. Ihre ruhigen und gefühlvollen Songs hat die Newcomerin allesamt in ihrem Schlafzimmer aufgenommen und gemixt.

Deswegen ordnet die Frauenfelderin ihre Musik teilweise in das Genre «Bed­room-Pop» ein. Durch das selbstständige Aufnehmen ihrer Musik sei zwar einerseits die Qualität ihres Sounds etwas eingeschränkt, andererseits sei es jedoch eine Art Selbstermächtigung. «Ich muss mir von niemandem etwas einreden lassen und kann mir alle Zeit der Welt nehmen», sagt Prozpera in einem Interview mit dem Magazin «thurgaukultur».

Donnerstag, 9. September - 16:20 Uhr

Ohne Führerschein: Unfallflucht in Friedrichshafen

(red) Mit strafrechtlichen Konsequenzen muss eine 22-Jährige rechnen, nachdem sie am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr in der Hünistrasse in Friedrichshafen einen Unfall verursachte und anschliessend flüchtete. Beim Abbiegen von der Eckenerstrasse in die Hünistrasse kollidierte sie mit einem geparkten Mercedes und schob diesen auf einen VW. Anstatt sich um eine Schadensregulierung zu kümmern, fuhr sie einfach weg.

Polizeibeamte konnten den Unfallwagen und die junge Fahrerin im Rahmen der Fahndung antreffen. Der Grund für die Flucht wurde schnell klar: Die 22-Jährige ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. An ihrem Pkw entstand rund 2000 Euro, am Mercedes etwa 3000 Euro und am VW mehrere hundert Euro Sachschaden.

Donnerstag, 9. September - 15:05 Uhr

Feuer in einem Produktionsbetrieb in Eschenz

(kapo) Am Donnerstagmorgen, kurz vor 9.30 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einem Produktionsbetrieb an der Bahnhofstrasse Eschenz eine starke Rauchentwicklung festzustellen sei. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte das Feuer, das bei einer Filteranlage ausgebrochen war, löschen. Das schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung vom Donnerstagnachmittag.

Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch. Als Brandursache steht gemäss den Abklärungen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Thurgau ein technischer Defekt im Vordergrund, heisst es in der Mitteilung abschliessend.

Donnerstag, 9. September - 14:00 Uhr

Amriswil: Auffahrkollision zwischen Bus und zwei Autos

(kapo) Am Donnerstagmorgen, kurz vor 9.45 Uhr, war ein 27-jähriger Autofahrer auf der Weinfelderstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er das Bremsmanöver der vor ihm fahrenden Fahrzeuge zu spät. Er verursachte ein Auffahrkollision mit dem Auto einer 60-Jährigen, das durch den Aufprall in das Heck eines Linienbusses geschoben wurde.

Beim Unfall in Amriswil wurden drei Personen leicht verletzt.

Beim Unfall in Amriswil wurden drei Personen leicht verletzt.

Bild: PD

Die 60-jährige Autofahrerin, ihr 58-jähriger Beifahrer und eine 84-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist einige zehntausend Franken hoch. Während der Unfallaufnahme musste die Weinfelderstrasse im Bereich der Unfallstelle für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Amriswil erstellte eine Umleitung.

Donnerstag, 9. September - 13:09 Uhr

Ralph Ott kandidiert für das Gemeindepräsidium Felben-Wellhausen

Ralph Ott, Vizegemeindepräsident in Felben-Wellhausen.

Ralph Ott, Vizegemeindepräsident in Felben-Wellhausen.

Bild: PD

(red) Bereits seit längerer Zeit hat Gemeindepräsident Werner Künzler seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er hat das Amt als Gemeindepräsident von Felben-Wellhausen seit 2007 inne. Werner Künzler wird seine Tätigkeit im Gemeindehaus auf den 31. Mai 2022 beenden. Die Wahl eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin ist auf den 28. November 2021 terminiert, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt.

Bisher liegt die Bewerbung von Ralph Ott vor. Dieser gehört seit 2019 dem Gemeinderat an und ist aktuelle Vizegemeindepräsident. Er steht dem Ressort Werke vor. Der 51-Jährige ist Elektro-Chefmonteur in einem Frauenfelder Unternehmen.

Um auf die Wahlvorschlagsliste aufgenommen zu werden, muss beim Gemeindepräsidenten ein entsprechendes Formular abgeholt werden, das von zehn in Felben-Wellhausen wahlberechtigten Personen unterschrieben werden muss. Dieses muss spätestens bis 4. Oktober 2021 an das Gemeindepräsidium retourniert werden.

Rücktritt von Gemeinderätin Astrid Stucki

Astrid Stucki, Gemeinderätin in Felben-Wellhausen.

Astrid Stucki, Gemeinderätin in Felben-Wellhausen.

Bild: PD

Ebenfalls auf den 31. Mai 2022 wird Astrid Stucki von ihrem Amt als Gemeinderätin zurücktreten. Astrid Stucki wurde 2015 in den Gemeinderat von Felben-Wellhausen gewählt. In ihrem Ressort ist sie für die Umweltproblematik sowie die Entsorgung zuständig.

Die Ersatzwahl in den Gemeinderat ist auf den 13. Februar 2022 angesetzt. Das Wahlvorschlagsformular wird ab Mitte November zur Verfügung stehen. Wie für die Wahl des Gemeindepräsidenten sind auch hier die Unterschriften von zehn in Felben-Wellhausen wahlberechtigten Personen notwendig.

Donnerstag, 9. September - 11:51 Uhr

Zahlen und Fakten zum Coronavirus im Kanton Thurgau

Im Fachdossier Coronavirus legt der Kanton Thurgau wöchentlich die neuen Coronazahlen vor. Gemäss Fachdossier sind aktuell 884 infizierte Personen in Isolation, also 125 mehr als in der Vorwoche. In der vergangenen Woche wurden ausserdem insgesamt 1088 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Anzahl der bestätigten Fälle im Thurgau seit Ausbruch der Pandemie beträgt neu 22'697. Hospitalisiert sind derzeit 44 Personen, davon 23 auf Intensivstationen. Des Weiteren sind in der vergangenen Woche zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen verstorben.

Übersicht der Covid-19 Lage im Kanton Thurgau.

Übersicht der Covid-19 Lage im Kanton Thurgau.

Bild: Screenshot (Fachstab Pandemie TG)

Was die Durchimpfung der Bevölkerung angeht, befindet sich der Kanton Thurgau derzeit schweizweit im unteren Mittelfeld. 59,9 Prozent der Bevölkerung hat mindestens eine Impfdosis erhalten, 53,12 Prozent sind vollständig geimpft.

Donnerstag, 9. September - 10:40 Uhr

Erzählcafé im Historischen Museum: Frauenpower in der Landwirtschaft

Haushalt, Familie, Garten und Mitarbeit im Landwirtschaftsbetrieb: Der Arbeitsalltag von Bäuerinnen und Landfrauen ist streng. Wie sich die Anforderungen an sie in den letzten Jahrzehnten verändert haben, steht im Mittelpunkt des Erzählcafés am Donnerstag, 16. September 2021, ab im Historischen Museum Thurgau. Die Historikerinnen Nathalie Kolb Beck, lic. phil., und Dr. Petra Hornung bestreiten die Veranstaltung.

Die meisten Landwirtschaftsbetriebe werden als Familienbetriebe geführt. War die Arbeitsteilung rund um Haus und Hof früher nach traditionellem Rollenverständnis organisiert, kamen für Frauen mit der Zeit weitere Aufgaben dazu. Die Altbäuerin Maria Lütolf aus Hefenhofen wirft im Erzählcafé einen Blick zurück auf ihr erfülltes und arbeitsreiches Leben auf einem Landwirtschaftsbetrieb. Sie hat selber erlebt, dass die Arbeit auch zu viel werden kann. Regula Böhi-Zbinden berichtet von ihren Erfahrungen als Präsidentin des Thurgauer Landfrauenverbands. In ihrer Funktion ist sie täglich mit den Freuden und Herausforderungen im Alltag von Bäuerinnen und Landfrauen konfrontiert. Das Publikum kann sich nach Wunsch aktiv einbringen und von eigenen Erlebnissen berichten.

Weiterbildungswoche für Bauerntöchter auf dem Arenenberg in den 1940er-Jahren.

Weiterbildungswoche für Bauerntöchter auf dem Arenenberg in den 1940er-Jahren.

Bild: PD

Vorkämpferin für Bäuerinnen

Das Kurzreferat zum Auftakt des Erzählcafés beleuchtet das Leben von Frieda Rüdin-Meili (1901–1987), Bauerntochter aus Pfyn. Nach ihrem Abschluss der Sozialen Schule in Zürich während der 1920er-Jahre erkennt sie das Bedürfnis der Bäuerinnen nach Vernetzung untereinander und Bildung. So gibt sie den Anstoss zum ersten Bäuerinnentag im Thurgau, der 1929 in der reformierten Kirche in Weinfelden stattfindet. Selber Bäuerin amtet Frieda Rüdin-Meili später drei Jahrzehnte als Präsidentin der Frauenkommission des Thurgauischen Landwirtschaftlichen Kantonalverbandes. 1958 plädiert sie für das Frauenstimmrecht als Sache der Gerechtigkeit – vorsichtig formuliert in der Verbandszeitschrift «Thurgauer Bauer».

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem ThurgauerFrauenArchiv anlässlich «50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz». Sie beginnt um 14 Uhr im Schloss Frauenfeld, ist kostenlos und es gilt eine Maskenpflicht. Anmeldung online erforderlich unter: www.historisches-museum.tg.ch.

Donnerstag, 9. September - 09:28 Uhr

Sirnach eröffnet Mitte September den TKB-Fitnesspark «Fit 21»

(red) Anlässlich ihres 150-Jahr-Jubiläums realisiert die TKB in jedem Kantonsbezirk einen Fitnesspark. Die Anlagen in Weinfelden und Kreuzlingen sind bereits eröffnet worden – am 18. September wird der «Fit 21» in Sirnach in Betrieb genommen.

So sieht der TKB-Fitnesspark in Sirnach aus.

So sieht der TKB-Fitnesspark in Sirnach aus.

Bild: PD

Auf rund 230 Quadratmetern kann an 13 Geräten täglich von 6 bis 22 Uhr trainiert werden. Die Geräte können unabhängig vom Stand der körperlichen Fitness genutzt werden. Die Trainingsmöglichkeiten decken drei verschiedene Bereiche ab: Koordination, Ausdauer und Kraft. Die Anlage, die in unmittelbarer Nähe des Kinderspielplatzes liegt, ist rollstuhlgängig und die Geräte sind bei jeder Witterung nutzbar. Die Lage des Fitnessparks auf dem Sportplatz Grünau begünstigt ausserdem das Training für Vereine.

Die TKB und die Gemeinde Sirnach laden am Samstag, 18. September, alle Interessierten ab 10.30 Uhr zur feierlichen Eröffnung mit Regierungspräsidentin Monika Knill ein.

Donnerstag, 9. September - 6:15 Uhr

Die erste Frau an der Spitze von Rausch

Sandra Banholzer ist neue Geschäftsführerin des Kreuzlinger Familienunternehmens Rausch.

Sandra Banholzer ist neue Geschäftsführerin des Kreuzlinger Familienunternehmens Rausch.

Bild: Fabienne Bühler

Seit Anfang Juli 2021 ist Sandra Banholzer die Geschäftsführerin des Kreuzlinger Familienunternehmens Rausch. Das Geschäft mit dem Shampoo ist ein hart umkämpftes, wo Grössen wie L'Oréal oder Nivea mittun und um die Gunst der Käufer kämpfen. Banholzer sagt in der NZZ: «Wir stehen im Wettbewerb mit Giganten. Der Konkurrenzkampf ist brutal.»

Die 45-Jährige ist übrigens die erste Frau an der Spitze von Rausch und auch die erste externe Führungskraft. Sie möchte aber mit der Traditionsfirma auf bewährte Mittel, wie die Schweizer Herkunft, ihre Nachhaltigkeit und die Verwendung von Kräutern in ihren Pflegeshampoos setzen. Rausch sei mit diesen Werten auch mit einem blauen Auge durch die Pandemie gekommen.

Mittwoch, 8. September - 16:16 Uhr

«Stapi direkt»

Der Romanshorner Stadtpräsident Roger Martin sucht das persönliche Gespräch.

Der Romanshorner Stadtpräsident Roger Martin sucht das persönliche Gespräch.

Bild: Donato Caspari

Haben Sie Fragen an den «Stapi», ein Anliegen oder wollten Sie schon immer einmal etwas loswerden?

Am 23. September 2021 ist die nächste Gelegenheit, mit dem Romanshorner Stadtpräsidenten Roger Martin ins Gespräch zu kommen. Persönlich in der Stadtverwaltung an der Bahnhofstrasse 19 (mit Maskenpflicht), telefonisch oder per Videocall. Die Dialogform «Stapi direkt» ermöglicht einen persönlichen Austausch im informellen Rahmen.

Damit möglichst viele Interessierte zum Zug kommen, sind pro Gespräch zehn Minuten eingeplant. Die Abfolge ergibt sich aus der Reihenfolge der Anmeldungen. Zur Vorbereitung soll das Anmeldungsmail oder –telefongespräch das jeweilige Anliegen sowie die Personalien der anfragenden Person enthalten.

Eine Anmeldung ist per Mail an stadtpraesidium@romanshorn.ch oder telefonisch unter 058 346 83 40 einzureichen.

Mittwoch, 8. September - 15:31 Uhr

Versuchte Vergewaltigung im Bereich des botanischen Gartens

Eine 28-jährige Frau ist am Montagabend gegen 20.30 Uhr in Konstanz auf einem Waldweg im Bereich «Allmansdorfer Weg» Opfer einer versuchten Vergewaltigung geworden. Die Frau ging spazieren, als sich ein Unbekannter von hinten näherte, sie plötzlich an den Haaren zog und sie körperlich betatschte. Den Mann forderte unmissverständlich Sex. Die Überfallene wehrte sich gegen den Angreifer und biss ihm in den Arm, wodurch ihr die Flucht gelang.

Sie beschrieb den Täter als kräftig, etwa 175 cm gross, 35 - 40 Jahre alt, mit dunklem Vollbart. Er war bekleidet mit dunklem Hoody, dunkler Jogginghose und ebenfalls dunklen Stoffturnschuhen. Der Täter sprach gebrochenes Deutsch. Die Kriminalpolizei sucht diesen Mann und bittet Personen, die Hinweise auf den Gesuchten geben können, sich beim Kriminalkommissariat Konstanz, Telefon 07531 995-0, zu melden.

Mittwoch, 8. September - 14:33 Uhr

Nach Auffahrkollision geflüchtet

Ein Autofahrer war am Dienstag gegen 17 Uhr in Mauren auf der Bergerstrasse in Richtung Bürglen unterwegs. Als der 70-Jährige nach dem Verlassen des Kreisels vor dem Fussgängerstreifen auf der Bürglenstrasse verlangsamte, fuhr ein nachfolgendes Fahrzeug ins Heck seines Autos. Der Unfallverursacher deutete zunächst an, den Schaden regulieren zu wollen, stieg jedoch wieder in sein Auto und setzte die Fahrt in Richtung Bürglen fort.

Der Tatverdächtige, ein 41-jähriger Pole, meldete sich am Mittwoch selbstständig bei der Kantonspolizei Thurgau. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der Mann auf der Strecke Kreuzlingen - Bürglen mit einem grauen Subaru Impreza durch seine Fahrweise aufgefallen sein.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zur Fahrweise des Mannes machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden. (kapo)

Mittwoch, 8. September - 14:26 Uhr

Unfall fordert zwei Verletzte und über 60.000 Euro Schaden

Die Polizei Konstanz meldet einen Unfall in Singen.

Die Polizei Konstanz meldet einen Unfall in Singen.

Archivbild: Keystone

Am Dienstagnachmittag ist in Singen auf der Georg-Fischer-Strasse zu einem Unfall gekommen. Ein 29-Jähriger fuhr gegen 16 Uhr mit einem Chevrolet Corvette auf der linken Fahrspur stadtauswärts. Wegen eines Bedienfehlers verlor er die Kontrolle über den Sportwagen, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Strassenlaterne. Ein 36-jähriger Beifahrer zog sich schwere Verletzungen zu. Er kam in ein Krankenhaus. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Am Auto entstand ein Schaden in Höhe von rund 60.000 Euro. An der Laterne entstand ebenfalls Sachschaden, den die Polizei auf rund 3.000 Euro bezifferte. (red)

Mittwoch, 8. September - 12:34 Uhr

Dieb macht Beute – und geht der Polizei ins Netz

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Mittwoch in Bischofszell einen Einschleichdieb verhaftet. Der Notrufzentrale war kurz vor 4 Uhr gemeldet worden, dass eine unbekannte Person in ein Haus an der Türkeistrasse eingeschlichen sei und einen Diebstahl verübt habe. Einsatzkräfte der Kantonspolizei waren schnell vor Ort und fahndeten nach dem Täter.

Gegen 5 Uhr konnte im Bereich Städelistrasse ein 32-jähriger Marokkaner festgenommen werden. Der Mann trug laut Angaben der Polizei Deliktsgut im Wert von mehreren tausend Franken auf sich. Gemäss ersten Erkenntnissen stammen die Wertsachen grösstenteils aus dem fraglichen Haus. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell führt eine Strafuntersuchung, die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Unter anderem wird abgeklärt, ob der Festgenommene für weitere Delikte in Frage kommt.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet in ihrem Communiqué einmal mehr um Vorsicht vor Einschleichdieben, die teils gezielt von Haus zu Haus gehen und nach nicht abgeschlossenen Fenstern, Türen oder Fahrzeugen suchen. «Aussentüren, Fenster, Garagentore und Fahrzeuge sollten immer geschlossen und verriegelt sein», so die Polizei. Mehr Infos sind auch unter http://www.kapo.tg.ch/einbruch zu finden. (kapo/dwa)

Mittwoch, 8. September - 10:46 Uhr

16-jährige E-Bike-Fahrerin stösst mit Auto zusammen

Nach bisherigen Abklärungen wollte in Wängi am Dienstag gegen 17.30 Uhr eine E-Bike-Fahrerin von der Froheggstrasse her die Frauenfelderstrasse überqueren. Dabei kam es zu einem Zusammenstoss mit dem Auto einer 31-Jährigen, die in Richtung Frauenfeld fuhr.

Bild: Reto Martin

Die 16-Jährige E-Bike-Fahrerin wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. (kapo)

Mittwoch, 8. September - 10:34 Uhr

Motorradfahrer verletzt sich mittelschwer

Am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr war ein 19-jähriger Autofahrer auf der Dorfstrasse in Märstetten unterwegs und wollte nach links in die Bahnhofstrasse einbiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei einen vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Engwilen fuhr. Der 31-Jährige Motorradfahrer wurde beim Zusammenstoss mittelschwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo)

Mittwoch, 8. September - 09:34 Uhr

Wer im Thurgau die Fäden zieht

Der Thurgauer Unternehmer Peter Spuhler wird bei der Führung beleuchtet.

Der Thurgauer Unternehmer Peter Spuhler wird bei der Führung beleuchtet.

Bild: PD

Sie spinnen im Verborgenen ein reissfestes Netz, nutzen die Kraft ihres Amtes, spielen ihren familiären Hintergrund aus oder sind schlicht knallharte Egoisten: Machtmenschen schwingen sich im Thurgau wie überall auf der Welt an die Spitze. An der öffentlichen Führung vom Mittwoch, 15. September 2021 im Alten Zeughaus Frauenfeld entlarvt Historikerin Bettina Duttweiler Thurgauer Anführerinnen und Anführer und beleuchtet ihre Erfolgsstrategien – von der Kantonsgründung 1803 bis heute.

An der Führung richtet Bettina Duttweiler den Fokus auf bekannte Thurgauer Persönlichkeiten wie Häberlin, Spuhler oder Anderwert und zeigt, dass es verschiedene Wege gibt, nach oben zu kommen und sich dort zu halten. Zur Sprache kommen vom Sockel gestossene Persönlichkeiten wie die Schriftstellerin Alja Rachmanowa oder die in ihrer Zeit unterschätzte Künstlerin Martha Haffter, die erst Jahrzehnte nach ihrem Tod den verdienten Ruhm erlangt. Nach der Führung können die Gäste selbst zur Tat schreiten und mittels interaktiver Ausstellungsspur prüfen, ob sie Machtmensch genug sind, um sich im Thurgau zu bewähren.

Die Veranstaltung findet im Rahmenprogramm der Ausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» statt, startet um 18 Uhr und ist kostenlos. Maskenpflicht für Personen ab 12 Jahren, beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebsite erforderlich: www.historisches-museum.tg.ch (red)

Mittwoch, 8. September - 08:24 Uhr

Er war Arzt in Lambarene

Walter Munz und Jo Munz 2013 in ihrem St.Galler Zuhause.

Walter Munz und Jo Munz 2013 in ihrem St.Galler Zuhause.

Bild: Benjamin Manser

Ende August ist Walter Munz gestorben. Der in Arbon aufgewachsene, studierte Arzt war schon in jungen Jahren von den Schriften Albert Schweitzers angetan. 1961 begann er als 27-Jähriger im bekannten Urwaldspital von Albert Schweitzer in Lambarene in Gabun zu arbeiten. 1964 wurde er von Albert Schweitzer als dessen Nachfolger ausersehen. Zusammen mit seiner Frau Jo, einer Hebamme aus Holland, welche er in Lambarene kennen gelernt hatte, kehrte Munz Ende der Sechzigerjahre in die Schweiz zurück. Hier arbeitete er als Chirurg im Spital Wil und später in Zürich als Leiter der «Sunne-Egge» für Drogen- und Aidspatienten der Sozialwerke von Pfarrer Sieber. Zuletzt lebte Munz mit seiner Frau in Schweden, wo er 88-jährig gestorben ist. (afl)

Mittwoch, 8. September - 6:20 Uhr

Mona Vetsch bei der Spitex

Die Thurgauerin Mona Vetsch wagt in ihrer SRF-Sendung «Mona mittendrin» immer wieder neue Abenteuer in einer anderen Welt. Letzte Woche arbeitete die 46-jährige Radio- und Fernsehmoderatorin bei der Spitex in Burgdorf im Kanton Bern. Während der Dreharbeiten schreibt die Thurgauerin auf Instagram:

SRF-Moderatorin Mona Vetsch .

SRF-Moderatorin Mona Vetsch .

Bild: Donato Caspari
«Was mich beeindruckt: Man kommt Menschen sehr nahe. Sieht in ihre Leben hinein. Und in ihre Beziehungen. Nicht immer einfach.»

Auch für die Spitex Burgdorf-Oberburg waren es interessante Tage. Jeden Drehtag posteten sie Schnappschüsse aus dem temporären Arbeitsalltag von Mona Vetsch. Zum Schluss schrieben sie auf Facebook: «Die Drehtage waren für alle sehr anstrengend, spannend und spassig. Wir haben gerne mitgemacht und freuen uns auf die Sendung.» (rob)

Dienstag, 7. September - 18:06 Uhr

Niemand ist länger im Verein als die 105 Jahre alte Arbonerin

Klara Wacker 2011 beim Stricken.

Klara Wacker 2011 beim Stricken.

Bild: Michèle Vaterlaus

«Endlich konnte die Thurgauer Trachtenvereinigung wieder eine Versammlung durchführen», schreibt die Vereinigung in einer Mitteilung. Wegen Corona ging der Jahresbott in der Rhyhalle Diessenhofen aber noch immer ohne Lieder und Tänzen über die Bühne. Eine besondere Ehre wurde Klare Wacker zuteil. Niemand ist länger im Verein als sie: 85 Jahre! Die von ihren Freunden liebevoll «Klärli» genannte Arbonerin ist in Stettfurt aufgewachsen und zählt Stricken und Jassen zu ihren Passionen, wie sie der «Thurgauer Zeitung» 2011 verriet. «Leider konnte Klara Wacker am Jahresbott in Diessenhofen nicht anwesend sein, wird sie doch bald 105 Jahre alt», schreibt die Trachtenvereinigung in ihrer Mitteilung. (sme)

Dienstag, 7. September - 15:53 Uhr

In Arbon tummeln sich die Schwäne bei der Badi

Schwäne auf Nahrungssuche jenseits des Bahngleises bei der Badi Arbon.

Schwäne auf Nahrungssuche jenseits des Bahngleises bei der Badi Arbon.

Bild: Raphael Rohner

Einige der vielen Schwäne am Bodensee schleichen derzeit ums Strandbad Arbon und überqueren die Bahngleise, um auf dem Feld nach Nahrung zu suchen. Ein Lokführer musste deshalb offenbar die Notbremse betätigen. Die schneeweissen Vögel lassen sich weder von Hunden noch von Velofahrer stören – und wenn doch, dann fauchen sie diese an. (red)

Dienstag, 7. September - 15:33 Uhr

23 Covid-Patienten liegen derzeit im Thurgau auf der Intensivstation

Der Kanton Thurgau gab am Dienstag die wöchentlichen Coronazahlen bekannt. Die Covid-Patienten auf der Intensivstation sind um fünf auf 23 angestiegen. Knapp 60 Prozent der Bevölkerung hat mindestens die erste Impfung erhalten.

- Anzahl bestätigter Fälle seit März 2020: 22'697 (+1'088)

- Hospitalisiert: 44 (+3)

- davon Intensivstation: 23 (+5)

- Verstorben: 462 (+2)

mind. eine Impfdosis: 59.90 %

- vollständig geimpft: 53.12 %

Dienstag, 7. September - 13:57 Uhr

Auf frischer Tat ertappt

Symbolbild

Symbolbild

Bild: Keystone

Am Montagabend kurz vor 23 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Einbruch-Alarm aus einem Ladenlokal am Hafenbahnhof Kreuzlingen ein. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und der Eidgenössischen Zollverwaltung waren rasch vor Ort und umstellten das Gebäude. Wenige Minuten später wurde ein 27-jähriger Marokkaner beim Verlassen des Ladenlokals festgenommen und anschliessend inhaftiert. Zur Spurensicherung kam der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Gegen 1 Uhr steckte der Mann die Bettdecke in seiner Zelle im regionalen Untersuchungsgefängnis Kreuzlingen in Brand, was eine Rauchentwicklung verursachte, heisst es in der Meldung der Kantonspolizei weiter. Die Feuerwehr Kreuzlingen entlüftete das Gebäude. Der 27-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. (red)

Dienstag, 7. September - 13:33 Uhr

Ab 16 Uhr sind Impfungen ohne Voranmeldung im Pentorama möglich

Anstehen für die Impfung am Montagabend in Horn.

Anstehen für die Impfung am Montagabend in Horn.

Bild: Tobias Garcia

Seit Donnerstag letzter Woche tourt der Impfbus mit einem mobilen Impfteam durch den Kanton. Dessen Ziel ist, näher zu den Leuten zu kommen, damit diese nicht zum zentralen Impfzentrum nach Weinfelden reisen müssen. Heute Dienstag macht der Impfbus nun Halt in Amriswil. Von 16 bis 20 Uhr kann man sich spontan, sprich ohne sich anzumelden, gegen Covid-19 impfen lassen. Allerdings nicht wie zuerst angekündigt in zwei Zelten auf dem Marktplatz, sondern im Pentorama. Nötig ist dies, weil es in Diessenhofen zu Übergriffen gegenüber dem medizinischen Personal wie auch gegenüber Impfwilligen gekommen ist (unsere Zeitung berichtete). Im Pentorama lasse sich die Sicherheit sowohl des Impfteams als auch der Zivilisten besser gewährleisten, wie Markus Zahnd, Leiter des Informationsdienstes des Kantons, auf Anfrage sagt. Spontane Impfungen sind jedoch auch weiterhin im Impfzentrum in Weinfelden möglich. Von Montag bis Freitag zwischen 16 und 20 Uhr, am Samstag zwischen 8 und 12 Uhr. Je nach Andrang muss mit einer Wartezeit gerechnet werden. Mitzubringen sind die Krankenversicherungskarte und der Pass oder Identitätsausweis. (man)

Dienstag, 7. September - 11:42 Uhr

«Ich bin vier Jahre über dem Pensionsalter»

Der Koch August Minikus 2018 im Restaurant Relais & Chateaux Mammertsberg ¨.

Der Koch August Minikus 2018 im Restaurant Relais & Chateaux Mammertsberg ¨.

Bild: Benjamin Manser

August Minikus legt im April 2022 seine weisse Kochschürze ab. Seit acht Jahren prägt der mit 17 Punkte GaultMillau und Michelin Sterne ausgezeichnete Koch das Relais & Châteaux Mammertsberg in Freidorf. Doch im nächsten Jahr legt August Minikus die Messer und Kochlöffel beiseite, wie es in einer Medienmitteilung heisst. «Ich bin vier Jahre über dem Pensionsalter. Es wird Zeit, die tolle Mammertsberg-Küche in jüngere Hände zu geben. Es war grossartig. Doch am 9. April 2021 schliessen meine Frau und ich dieses schöne Kapitel nach neun Jahren und freuen uns auf neue Perspektiven auf Genuss und Gastlichkeit», lässt sich August Minikus zitieren. Noch ist ungewiss, wir in seine Fussstapfen tritt. «Dank umsichtiger und transparenter Kommunikation stehen wir als Verwaltungsrat zusammen mit der Eigentümerschaft bereits heute in der Planung für eine professionelle und qualitativ hochstehende Nachfolge», so Tanja Wegmann, Verwaltungsratspräsidentin der Mammertsberg Betriebs AG. (red)

Dienstag, 7. September - 10:47 Uhr

Vom Handy abgelenkt - Unfall

Weil ein jugendlicher Radfahrer seine Aufmerksamkeit offensichtlich lieber seinem Mobiltelefon als dem Strassenverkehr widmete, verursachte er am Freitag gegen 17.45 Uhr in der Zeppelinstrasse in Friedrichshafen einen Verkehrsunfall. Ein 62-jähriger Radfahrer warnte den mittig des Radwegs entgegenkommenden jungen Mann vergeblich durch Klingeln und Rufen. Da dieser aber weiterhin durch sein Handy abgelenkt war, musste der 62-Jährige ausweichen, verlor die Kontrolle über sein Rad und stürzte in eine Böschung. Dabei erlitt er den ersten Ermittlungen zufolge schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Jugendlichen eingeleitet. Ihm drohen nun strafrechtliche Konsequenzen. (red)

Dienstag, 7. September - 10:26 Uhr

Eine alkoholisierte Autofahrerin verletzt sich bei Selbstunfall

Eine Autofahrerin fuhr in der Nacht auf Dienstag gegen 1.30 Uhr in St. Margarethen auf der Mörikonerstrasse in Richtung Bettwiesen, als das Fahrzeug Höhe Truengerbach mit dem Brückengeländer kollidierte. Die 32-Jährige wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung. Der Totalschaden am Fahrzeug betrage mehrere tausend Franken. Atemlufttests ergaben bei der Schweizerin Werte von rund 1,4 Promille. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Ihr Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo)

Dienstag, 7. September - 09:56 Uhr

Leichter Rückgang auch bei den Stellensuchenden

Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Frauenfeld

Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Frauenfeld

Bild: Donato Caspari

Aktuell liegt die Arbeitslosenquote im Kanton Thurgau bei 2,2 Prozent. Das ist der gleiche Wert wie im Vormonat Juli. Die Anzahl arbeitsloser Personen stieg zwar leicht von 3'417 im Juli 2021 auf aktuell 3'440 (+23); dies vermochte die Quote aber nicht zu beeinflussen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Bei den Stellensuchenden sank die Quote von 4,5 Prozent auf 4,4 Prozent. Konkret waren bei den drei Thurgauer RAV-Zentren per Ende August 2021 6'856 Stellensuchende gemeldet, 105 Personen weniger als im Juli mit 6'961.

Die Arbeitslosenzahlen sind tiefer als im ebenfalls von der Pandemie beeinflussten Vorjahr, aber doch noch bedeutend höher als vor der Corona-Krise. Im August 2019 lag die Arbeitslosenquote bei 1,8 Prozent.

Gegenüber August 2020 verzeichnet der Thurgau einen beachtlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Vor einem Jahr waren 4'025 Personen arbeitslos. Aktuell sind es 585 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote lag damals bei 2,6 Prozent. Die Quote der Stellensuchenden veränderte sich von 4,7 Prozent am 31. August 2020 auf gegenwärtig 4,4 Prozent. Bei den Stellensuchenden ist die Anzahl innert Jahresfrist um 363 Personen zurückgegangen.

Dienstag, 7. September, 6:30 Uhr

Die grösste Ehre für einen Fussballspieler

Fabian Frei spielt für die Fussball Nationalmannschaft

Fabian Frei spielt für die Fussball Nationalmannschaft

Bild: PD

2018 spielte Fabian Frei das letzte Mal für die Schweizer Fussballnationalmannschaft. Am Sonntagabend gegen Italien steht der Frauenfelder unter dem neuen Trainer Murat Yakin in der Startelf. Frei sagt über sein Aufgebot, es sei «die grösste Ehre für einen Fussballer, die es gibt». Yakin war bereits einmal beim FC Basel Trainer von Fabian Frei. Diese gemeinsamen Erfahrungen helfen dem 32-Jährigen nun offensichtlich in seiner Karriere. Oder wie Fabian Frei es sagt: «Bis jetzt hat's mir sicher nicht gross geschadet, dass Muri Nati-Trainer ist. Natürlich ist es für mich ein bisschen einfacher, mich zurechtzufinden. Aber am Ende zählt die Leistung auf dem Platz.»

Und diese Leistung erbrachte der defensive Mittelfeldspieler am Sonntag beim 0:0 gegen Europameister Italien auch. Er nahm eine Leaderrolle ein, dirigierte und verteidigte stark. Kurz gesagt, zahlt er seinem Trainer das Vertrauen mit einem starken Comeback zurück. (rob)

Montag, 6. September, 14:56 Uhr

Freiheitsstrafe von fast fünf Jahren

Das Bezirksgericht Kreuzlingen verurteilte einen einschlägig vorbestraften Mann zu fast fünf Jahren Gefängnis.

Das Bezirksgericht Kreuzlingen verurteilte einen einschlägig vorbestraften Mann zu fast fünf Jahren Gefängnis.

Bild: Donato Caspari

Das Bezirksgericht Kreuzlingen verurteilte einen einschlägig vorbestraften Mann wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern, mehrfacher sexueller Nötigung und Pornographie zu einer zu vollziehenden Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten sowie zu einer unbedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 50 Franken.

Der Prozess fand zum Schutz der Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Medien statt. Die Kinder, die alle zum familiären Umfeld des Täters gehören, waren zum Tatzeitpunkt zwischen sechs und 13 Jahre alt. Der Angeklagte war bereits vor einigen Jahren wegen sexueller Handlungen mit einem Kind verurteilt worden. Das Gericht folgte mit seinem Urteil vollumfänglich den Anträgen der Staatsanwaltschaft.

Den Opfern sprach es Genugtuungen zwischen 10’000 und 20’000 Franken zu und stellte fest, dass der Angeklagte gegenüber den Opfern für alle im Zusammenhang mit diesen Straftaten stehenden Folgen und Schadenersatzforderungen (insbesondere Therapie- und Arztkosten) haftet. (red)

Montag, 6. September, 14:43 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Unbekannte haben am Samstag gegen 19 Uhr vor einem Fastfood-Restaurant an der Einmündung Sigismund- / Bodanstrasse ein Verkehrsschild beschädigt. Drei junge Männer traten und sprangen gegen ein Schild, bis dieses abknickte. Zeugen beschrieben die unbekannten Männer als etwa 20 Jahre alt. Einer hat blonde Haare und trug ein weisses Oberteil sowie eine graue Umhängetasche. Die anderen beiden haben dunkle Haare, näheres ist nicht bekannt.

Hinweise zu den Tätern nimmt das Polizeirevier Konstanz, Telefon 07531-995-0, entgegen.

Montag, 6. September, 11:48 Uhr

Zunahme der Covid-Fälle übers Wochenende

Wie das kantonale Amt für Statistik schreibt gab es über das Wochenende 307 neue Covidfälle im Thurgau. In der vergangenen Woche gab es insgesamt 818 neue Covidansteckungen. In den vergangenen 14 Tagen waren es 1515 Ansteckungen. Es gibt keine neue Todesfälle, auf den Intensivstationen liegen derzeit 21 Covidpatienten, insgesamt hospitalisiert sind 41 Personen. (sba)

Weitere Informationen unter: statistik.tg.ch

Montag, 6. September, 09:29 Uhr

Zöllner entdecken drei Bargeldschmuggler

Die Zöllner entlarvten Bargeldschmuggler

Die Zöllner entlarvten Bargeldschmuggler

Bild: Juri Junkov / BLZ

Zöllner des Hauptzollamts Singen haben vergangene Woche drei Personen des Bargeldschmuggels überführt. Zwei Männer wollten aus Deutschland in die Schweiz einreisen und gaben bei der Befragung durch die Zöllner an, kein meldepflichtiges Bargeld mitzuführen. Bei einem 48-jährigen Deutschen entdeckten die Beamten bei einer Durchsuchung seines Fahrzeuges rund 34'000 Euro. Bei einem Mann wurde eine Geldkassette mit 21'000 Euro gefunden. Den grössten Betrag führte jedoch ein 52-Jähriger mit sich: Rund 82'000 Franken führte er in einem Rucksack mit sich. Gegen sämtliche Beteiligten wurde wegen des Nichtanmeldens der mitgeführten Barmittel jeweils ein Bussgeldverfahren eingeleitet. Der 52-jährige Pole musste zusätzlich noch eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldstrafe in Höhe von 9'000 Euro hinterlegen. Sie haben alle mit erheblichen Geldbussen zu rechnen. (red)

Montag, 6. September, 9.15 Uhr

Erster Lohn verdiente er in der Postabteilung

Ifolor-Chef Hannes Schwarz

Ifolor-Chef Hannes Schwarz

Der CEO des Familienunternehmens Ifolor Hannes Schwarz wusste schon früh, was er werden will. In der «Schweizer Illustrierte» sagt er, er habe schon in der Primarschule in einen Steckbrief geschrieben, dass er einmal Chef beim familiengeführten Fotounternehmen werden wolle. Mit 9 Jahren verdiente Schwarz seinen ersten Lohn in der Postabteilung der Firma. «Seither weiss ich, wie schmerzhaft Heissleim sein kann beim Päckli verschliessen.» Der 35-Jährige schnupperte später im Ifolor-Werk im finnischen Kerava, studierte Wirtschaft an der HSG und übernahm schliesslich im März 2019 das Kreuzlinger Unternehmen von seinem älteren Bruder. Schwarz selber habe mit Fotografieren allerdings nicht viel am Hut. «Aber dank iPhone und guten Foto-Apps bekomme sogar ich passable Bilder hin.» (rob)

Sonntag, 5. September, 15:33 Uhr

Unbeaufsichtigte Pfanne: Brand in einer Wohnung in Kreuzlingen

Wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem Herd kam es am Sonntag in einer Wohnung in Kreuzlingen zu einem Brand. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatte am Sonntagmittag an der Kreuzlinger Hofstrasse am Sonntagmittag Öl in einer Pfanne erhitzt. Wenig später bemerkte der 31-Jährige, dass im Bereich des Herdes ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen war.

Symbolbild: Sven Von Holzen

Die Feuerwehr Kreuzlingen löschte gemäss der Mitteilung das Feuer und entlüftete die Wohnung. Eine Person wurde leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Thurgau vermeldet. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. (kapo/ok)

Sonntag, 5. September, 13:38 Uhr

Konstanz: Zwei Schwerverletzte – Unfallverursacher gesucht

Bei einem Unfall am Freitagabend um 21.50 Uhr in Konstanz wurden ein 56-jähriger Motorradfahrer sowie seine 58-jährige Sozia schwer verletzt. Der 56-Jährige befuhr mit seiner Yamaha die Reichenaustrasse in Konstanz in Richtung Kreisverkehr Klingenbergstrasse / Am Rheinufer auf dem linken Fahrstreifen. Er wurde von einem bisher unbekannten Pkw-Fahrer rechts überholt und im Anschluss geschnitten.

Um eine Kollision mit dem Pkw zu verhindern, leitete der Motorradfahrer eine Vollbremsung ein. Hierbei verlor er die Kontrolle über seine Maschine und er sowie seine Sozia stürzten auf die Fahrbahn, wobei sie sich schwere Verletzungen zuzogen. Sie wurden mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilt.

Der unbekannte Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt in Richtung Spanierstrasse fort, ohne sich um die beiden Verletzten zu kümmern. Am Motorrad entstand ein Schaden in Höhe von rund 4000 Euro. Laut Aussage eines Zeugen könnte es sich bei dem flüchtigen Pkw um einen VW Beetle handeln. (red./stm)

Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, werden gebeten sich mit dem Verkehrsdienst Mühlhausen-Ehingen in Verbindung zu setzen (Tel. +497733 99600).

Sonntag, 5. September, 11:02 Uhr
Die Kantonspolizei Thurgau zieht nach dem Summerdays in Arbon eine positive Bilanz.

Die Kantonspolizei Thurgau zieht nach dem Summerdays in Arbon eine positive Bilanz.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Keine nennenswerten Zwischenfälle am Summerdays: Polizei zieht positive Bilanz

Am Freitag und Samstag war die Kantonspolizei Thurgau mit mehreren Patrouillen auf dem Gelände unterwegs. Ebenfalls waren Spezialisten der Seepolizei auf dem Wasser im Einsatz. Die Kantonspolizei Thurgau zieht eine positive Bilanz, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Das Festival sei friedlich verlaufen, es sei zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen. Der An- und Abreiseverkehr sei ebenfalls problemlos verlaufen. (kapo/stm)

Sonntag, 5. September, 10:11 Uhr
Der Unfall ereignete sich auf der Thurbruggstrasse in Kradolf.

Der Unfall ereignete sich auf der Thurbruggstrasse in Kradolf.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Frontalkollision in Kradolf: Unfallbeteiligter verstorben

Der 85-jährige Autofahrer, der beim Verkehrsunfall am Samstag in Kradolf unbestimmt verletzt wurde, ist wenige Stunden später im Spital verstorben, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt.

Der 85-jähriger Autofahrer war kurz vor 10.30 Uhr auf der Thurbruggstrasse von Schönenberg in Richtung Verzweigung mit der Hauptstrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet er auf der Brücke auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in ein Auto eines 18-Jährigen.

Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Eine medizinische Ursache steht im Vordergrund. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet. (kapo/stm)

Sonntag, 5. September, 9:12 Uhr

Alkoholisiert prallt in Bischofszell in Mauer

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 21-jähriger Autofahrer war kurz nach Mitternacht auf der Grabenstrasse in Bischofszell in Richtung Bahnhof unterwegs. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, überquerte die Gegenfahrbahn und prallte in eine Mauer. Beim Unfall wurde niemand verletzt, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Unfallverursacher gemäss Polizeimitteilung einen Wert von 0,43 mg/l. Der Führerausweis des Schweizers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/stm)

Sonntag, 5. September, 9:04 Uhr
Die Rega brachte den Schwerverletzten ins Spital.

Die Rega brachte den Schwerverletzten ins Spital.

Symbolbild: zVg

Mann stürzt in Diessenhofen – Rega fliegt in ins Spital

Nach einem Sturz in Diessenhofen musste am Samstagabend ein Mann mit schweren Verletzungen durch die Rega ins Spital geflogen werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen stürzte ein 53-jähriger Mann kurz nach 22 Uhr aus noch ungeklärten Gründen vor einer Liegenschaft an der Ziegeleistrasse. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt, wie es in einer Mitteilung heisst. (kapo/stm)

Samstag, 4. September, 14:07 Uhr

Frontalkollision in Kradolf

Beim Unfall wurde ein Autofahrer unbestimmt verletzt.

Beim Unfall wurde ein Autofahrer unbestimmt verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 85-jähriger Autofahrer war am Samstag kurz vor 10.30 Uhr auf der Thurbruggstrasse von Schönenberg in Richtung Verzweigung mit der Hauptstrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet er auf der Brücke auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in ein Auto eines 18-Jährigen.

Der 85-Jährige wurde beim Unfall unbestimmt verletzt, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er durch die Rega ins Spital geflogen. Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo/stm)

Samstag, 4. September 9:05 Uhr

Betrunkener Autofahrer muss in Bottighofen den Führerausweis abgeben

Die Atemalkoholprobe zeigte einen Wert von 1,3 Promille an.

Die Atemalkoholprobe zeigte einen Wert von 1,3 Promille an.

Symbolbild: Keystone

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz vor 2 Uhr auf der Hauptstrasse in Bottighofen einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe gemäss Polizeimitteilung beim 53-jährigen Mexikaner einen Wert von 0,65 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/stm)

Samstag, 4. September, 9:55 Uhr

Kollision beim Abbiegen in Wallenwil

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 79-jähriger Autofahrer am Freitag kurz vor 18.30 Uhr auf der Wallenwilerstrasse in Richtung Balterswil unterwegs. Als er links auf die Stationsstrasse abbiegen wollte, kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden, vortrittsberechtigten Motorradfahrer. Der 31-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo/stm)

Samstag, 4. September, 7:30 Uhr

Die Brodworschd der Woche geht an Marcel Hug

(rob) Diese Woche ist die Auswahl für die Brodworschd der Woche wohl so klar wie nur selten. Der Pfyner Marcel Hug hat an den Paralympischen Spielen in Tokio heldenhaftes geleistet. Der 35-jährige Rollstuhlsportler hat in Japan gleich drei Goldmedaillen geholt, und zwar über 5000, 1500 und 800 Meter. Er dominiert das Leichtathletikgeschehen an den Spielen derzeit nach belieben. Nach seinem Rennen über 5000 Meter sagte Marcel Hug im «Blick»:

Marcel Hug posiert mit einer seiner drei Goldmedaillen, die er an den Paralympics in Tokio gewonnen hat.

Marcel Hug posiert mit einer seiner drei Goldmedaillen, die er an den Paralympics in Tokio gewonnen hat.

Bild: Keystone
«Es ist unglaublich und emotional, einfach Wahnsinn.»

Der Thurgauer Überflieger hat noch nicht genug. Am Samstag tritt Hug im Marathon an und möchte dort seine vierte Goldmedaille an diesen Paralympischen Spielen sichern. Zur Erinnerung: 2016 holte der Thurgauer in dieser Disziplin die Goldmedaille. Marcel Hug wird also als Favorit in dieses Rennen über die längste Distanz gehen. Für seine Leistung gibt es für Hug nun eine weitere Auszeichnung. Er hat die Brodworschd der Woche mehr als verdient.

Freitag, 3. September, 16:52 Uhr

Ein Toter und mehrere Verletzte bei Unfall auf der A81 Höhe Singen

(red) Bei einem Unfall auf der A81 kurz nach dem Kreuz Hegau bei Singen ist ein 18 Jahre alter Autofahrer am Donnerstag tödlich verletzt worden. Seine 15 Jahre alte Beifahrerin zog sich schwere Verletzungen zu. Die Autobahn in Richtung Schaffhausen war über mehrere Stunden gesperrt. Die Unfallermittlungen sind derzeit noch nicht abgeschlossen. Ein Sachverständiger ist zur Klärung des Unfalls herbeigezogen worden.

Verkehrsunfall auf der A81 bei Singen in Richtung Schaffhausen. 18-Jähriger verstarb noch an der Unfallstelle.

Verkehrsunfall auf der A81 bei Singen in Richtung Schaffhausen. 18-Jähriger verstarb noch an der Unfallstelle.

Symbolbild: PD

Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Polizei davon aus, dass der junge Mann kurz nach 13 Uhr mit einem hochmotorisierten Kompaktwagen aus Richtung Stuttgart kam und der A81 Richtung Schaffhausen folgte. Auf der Überleitung am Kreuz Hegau war er offensichtlich mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Kurz vor der Einleitung der A98 fuhr ein Mercedes, gelenkt von einem 29-Jährigen, auf der linken Spur hinter einem Lastwagen.

18-Jähriger verstirbt an Unfallstelle

Der 29-Jährige soll Richtung Schweizer Grenze unterwegs gewesen sein. Als er den Lastwagen überholen wollte, näherte sich der 18-Jährige mit seinem dunklen Seat Cupra schnell von hinten - und geriet den Spuren zufolge beim Ausweichmanöver mit den linken Rädern auf den Grünstreifen und danach ins Schleudern. Er prallte schliesslich mit grosser Wucht unter das Heck eines Lastwagenaufliegers. Der 18-Jährige aus dem Kreis Calw verstarb noch an der Unfallstelle. Durch den heftigen Aufprall wurden Trümmer des Autos über weite Flächen der Fahrbahnen in Richtung Singen verstreut.

Der Mercedes-Fahrer erlitt bei dem Unfall einen Schock. Die Beifahrerin im Seat schwebt nach Auskunft der behandelnden Ärzte aufgrund der Schwere der Verletzungen in akuter Lebensgefahr. Der 30-Jährige am Steuer des Lastwagens blieb unverletzt. Rettungsdienst und Notarzt waren mit mehreren Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

Die Polizei schätzt den Schaden an den Fahrzeugen auf mindestens 50'000 Euro. Zu dem Unfall am Donnerstagnachmittag auf der A81 bei Singen, bei dem ein 18-Jähriger Seat-Cupra-Fahrer tödlich verletzt wurde, sucht die Polizei noch dringend Zeugen. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei unter Telefon 07733 99600 entgegen.

Freitag, 3. September, 15:20 Uhr

Catherine Debrunner trägt Schweizer Fahne durchs Stadion

Catherine Debrunner legt sich ihre Goldmedaille an den Tokio Paralympics 2021 um.

Catherine Debrunner legt sich ihre Goldmedaille an den Tokio Paralympics 2021 um.

Bild: Keystone

Catherine Debrunner darf bei der Paralympics-Schlussfeier am kommenden Sonntag die Schweizer Fahne durchs Stadion tragen. «Ich bin überrascht, das ist eine grosse Ehre für mich», sagt die Rollstuhlsportlerin, die mit Gold (400m) und Bronze (800m) zwei Medaillen gewann. Vor allem freut sie sich, weil sie bei der Eröffnungsfeier nicht dabei sein konnte. Aus Pandemiegründen und wegen gestaffelter Anreisen durften nämlich nicht alle Delegationsmitglieder teilnehmen.

«Dass ich nun Fahnenträgerin bin, ist wirklich ein toller Abschluss dieser Paralympics.»
Freitag, 3. September, 14:30 Uhr

Aqua Viva und URh bieten Naturerlebnisfahrten auf dem Hochrhein an

Hochrhein bei Diessenhofen.

Hochrhein bei Diessenhofen.

Bild: Joachim Kohler

(red) Mit «RheinErfahren» präsentieren Aqua Viva und die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG (URh) Anekdoten und Geschichten zur atemberaubenden Natur- und Wasserlandschaft entlang des Hochrheins. Die geführten Naturerlebnisfahrten finden jeden Montag im September und am Samstag, 25. September 2021, auf Kursschiffen der URh zwischen Schaffhausen und Diessenhofen statt. Jede Fahrt wird von Naturkennern begleitet und beleuchtet ein bestimmtes Fokusthema.

Freitag, 3. September, 13:34 Uhr

Oldtimershow in Stein am Rhein

Am Sonntag, 5. September, hat man die Möglichkeit, Oldtimer zu bestaunen. Der Oldtimer Club Ostschweiz macht Halt in Stein am Rhein beim neuen Migros Einkaufscenter. Von 14 bis 16 Uhr sind viele sehr gut gepflegte Exemplare der Clubmitglieder zu sehen, etwa ein schnarrender VW Käfer, einige offene MG, ein sportlicher Austin-Healey, der kleine Austin Seven oder elegante Mercedes.

In Stein am Rhein sind am Sonntag, 5. September, zahlreiche Oldtimer-Fahrzeuge zu sehen.

In Stein am Rhein sind am Sonntag, 5. September, zahlreiche Oldtimer-Fahrzeuge zu sehen.

Symbolbild: AZ

Über 150'000 Oldtimer-Fahrzeuge sind derzeit in der Schweiz zugelassen. Sie haben als Sujets auch Einzug in die moderne Kunst erhalten. So etwa bei Rainer Schoch und Luigi Muto. Die beiden zeigen am Sonntag ab
13 Uhr eine kleine Sonderausstellung mit dem Thema «Geschwindigkeit in Form und Farbe».

Freitag, 3. September, 12:24 Uhr

Swiss Derby auch im Livestream

Grosser Preis «Hotel Banana City», 40. Swiss Derby in Frauenfeld.

Grosser Preis «Hotel Banana City», 40. Swiss Derby in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin (September 2020)

(red) Am 41. Swiss Derby, Renntag vom kommenden Sonntag, bietet der Rennverein Frauenfeld versuchsweise zum ersten Mal einen Livestream an. Ab 10 Uhr ist der Renntag über den Link https://youtu.be/OH6_ifcoFg0
zu sehen. Daheimgebliebene können das 41. Swiss Derby – Grosser Preis von Stadler und alle Höhepunkte des Renntages direkt mitverfolgen oder später ansehen.

Freitag, 3. September, 10:30 Uhr

Rollerfahrer in Egnach ohne Führerausweis verunfallt

(kapo) Ein 17-jähriger Rollerfahrer war am Donnerstagabend, kurz vor 22.15 Uhr, auf dem Seeradweg von Egnach in Richtung Arbon unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kollidierte er eingangs Wiedehorn mit einem Zaunpfosten und stürzte ins Wiesland. Sein 17-jähriger Mitfahrer wurde verletzt und suchte selbstständig einen Arzt auf. Der Lenker blieb unverletzt. Die Abklärung ergab, dass der Unfallverursacher nicht im Besitz des erforderlichen Führerausweises war.

Bei der Kollision in Egnach verletzte sich der Mitfahrer eines 17-Jährigen.

Bei der Kollision in Egnach verletzte sich der Mitfahrer eines 17-Jährigen.

Bild: PD
Freitag, 3. September, 09:14 Uhr

Wuppenau: Hecke in Brand geraten

Der Heckenbrand konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.

Der Heckenbrand konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.

Symbolbild: PD

(kapo) Am Donnerstag, kurz vor 20.15 Uhr, war ein 62-Jähriger an der Eschenstrasse in Wuppenau mit Abflammarbeiten von Unkraut beschäftigt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet dabei eine Hecke in Brand. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr am Nollen konnte der Brand durch anwesende Personen gelöscht werden. Verletzt wurde niemand, es entstand aber Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Donnerstag, 2. September, 19:24 Uhr

Umsetzung brauchte viel Zeit und Geduld

O'Neil Bürgi

O'Neil Bürgi

Bild: PD

(rob) Der Frauenfelder Regisseur O'Neil Bürgi hat mit seinem Dokumentarfilm «Ale» sein neustes Werk vollendet. In «Ale» geht es um eine junge Wrestlerin und die Suche nach dem eigenen Ich und ihren Platz im Leben. Die Umsetzung des Films brauchte «viel Geduld und Zeit», sagt der 40-jährige Regisseur, Produzent und Filmeditor. Doch Bürgi kann nicht nur Filme machen, sondern ist ein richtig guter Gastgeber. In der «Frauenfelder Woche» antwortet er auf die Frage, was er immer im Kühlschrank habe: «Bier – für meine Gäste. Ich selbst trinke nie Bier.» Bürgi hat aber auch genaue Vorstellungen, was er auf der Welt ändern wollte. «Ich würde in den Schulen das Fach Empathie einführen.» Der Regisseur wollte schon immer hoch hinaus und sagt: «Als Kind wollte ich Astronaut oder Polizist werden. Wobei Astronaut immer mein Favorit war.»

Donnerstag, 2. September, 17:59 Uhr

Mann wollte sich Impfzertifikat erschleichen

Ein Mann wollte sich ein Impfzertifikat erschleichen.

Ein Mann wollte sich ein Impfzertifikat erschleichen.

Bild: Christian Beutler / KEYSTONE

(red) Mit einem gefälschten Impfbuch hat ein Unbekannter am Mittwoch gegen 15.30 Uhr eine Apothekenangestellte in der Bodanstrasse überlisten wollten. Ein unbekannter Mann legte ein Impfbuch mit vermeintlichen Corona-Impfeintragungen vor und wollte ein digitales Zertifikat als Impfnachweis erhalten.

Die Angestellte bemerkte Unstimmigkeiten und verständigte ihren Chef, der das für die angeblichen Eintragungen zuständige Impfzentrum anrief. Er erfuhr, dass an den vermerkten Terminen dort überhaupt keine Imfpungen stattgefunden hatten. Als der Apotheker den Mann zur Rede stellen wollte, hatte der zwischenzeitlich unbemerkt die Apotheke verlassen. Die Polizei ermittelt wegen Urkundenfälschung.

Donnerstag, 2. September, 15:51 Uhr

Mit der Luftrettung ins Spital

(kapo) Nach einem Selbstunfall in Wiezikon bei Sirnach musste am Dienstagabend ein Motorradfahrer ins Spital geflogen werden. Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Motorradlenker gegen 18.15 Uhr auf der Horbenstrasse in Richtung Fischingerstrasse unterwegs. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte. Der 30-Jährige wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschliessend durch die AP3-Luftrettung mit mittelschweren Verletzungen ins Spital geflogen werden.

Am Motorrad entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Abklärungen.

Donnerstag, 2. September, 15:12 Uhr

Mit dem Schrecken davon gekommen

Luftmatratzen sind beliebt für ein Abenteuer auf dem Wasser.

Luftmatratzen sind beliebt für ein Abenteuer auf dem Wasser.

Bild: PD/Meinrad Schade

(red) Am gestrigen Mittwochabend, gegen 18 Uhr, verständigte ein Bademeister des Strandbads Langenargen die Wasserschutzpolizei. Er bemerkte, wie zwei Personen auf einer Luftmatratze sehr schnell in Richtung Schweizer Ufer abtrieben. Die Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen fuhr sofort mit dem Polizeiboot an und entdeckten kurz darauf die beiden Kinder, die mit zwei Paddeln versuchten, gegen den relativ starken ablandigen Wind anzukämpfen.

Die 13- und 14-Jährigen wurden daraufhin an Bord des Polizeiboots gebracht und in einem erzieherischen Gespräch über das erhebliche Gefahrenpotential ihrer «Ausflugsfahrt» belehrt. Wie sich herausstellte, waren sie bereits eine knappe Stunde auf dem Wasser, völlig unzureichend ausgerüstet und sich ferner nicht darüber im Klaren, dass sie bereits kilometerweit abgetrieben wurden.

Die Beiden kamen Dank der Aufmerksamkeit des Bademeisters und des schnellen Einschreitens der Wasserschutzpolizei nochmals mit dem Schrecken davon. Sie wurden anschließend ihren Eltern übergeben, mit denen sie sich zurzeit in Langenargen im Urlaub befinden.

Donnerstag, 2. September, 14:52 Uhr

Erste Zusammenkunft auf der Redaktion in Frauenfeld

Die Jury Who is Who Thurgau: (sitzend) Hansjörg Walter, Sabine Ruf, Rolf Müller sowie Katharina Winiger TZ-Chefredaktor David Angst.

Die Jury Who is Who Thurgau: (sitzend) Hansjörg Walter, Sabine Ruf, Rolf Müller sowie Katharina Winiger TZ-Chefredaktor David Angst.

Bild: Tobias Garcia

(red) Diese Woche hat sich in der Redaktionsräumen der Thurgauer Zeitung in Frauenfeld die «Who is Who»-Jury 2021 getroffen und speditiv diskutiert. Über 450 Nominationen hatten die Redaktoren zusammengetragen. Die einhundert Namen für das Magazin und den VIP-Anlasse stehen nun fest. Die Mitglieder der Jury heissen Katharina Winiger, Sabine Ruf, Hansjörg Walter und Rolf Müller. Der Vorsitz hat TZ-Chefredaktor David Angst.

Donnerstag, 2. September, 14:07 Uhr

Unterhaltsarbeiten der SBB führen zu Zugausfällen

Im Mittelthurgau kann es zu Zugausfällen kommen.

Im Mittelthurgau kann es zu Zugausfällen kommen.

Bild: PD

(red) Zwischen Märstetten und Sulgen finden bis zum 17. September Unterhaltsarbeiten bei den Gleisen statt. In den Nächten kann es zwischen 21 und 5 Uhr zu Zugsausfällen kommen, die durch Busse ersetzt werden.

Donnerstag, 2. September, 10:44 Uhr

Annette Fetscherin spielt Polo

(sba) SRF-Sportmoderatorin Annette Fetscherin spielt derzeit Polo in Zürich. Davon zeugen mehrere Bilder auf ihrem Instagram-Profil. Ob sie tatsächlich gewonnen hat, schreibt Fetscherin nicht.

Donnerstag, 2. September, 09:48 Uhr

Neubau des Arenenberger Kuhstalls ist fertig

Die Kühe liegen auf Sägemehl, das aktiv kompostiert.

Die Kühe liegen auf Sägemehl, das aktiv kompostiert.

Bild: PD

(red) Zehn Monate nach dem Start des Rückbaus sind die Milchkühe in den neuen Milchviehstall am Arenenberg eingezogen. Mit dem Neubau verändert sich die Ausrichtung der Milchviehhaltung am Arenenberg. Das neue Haltungssystem fokussiert auf Weidehaltung für die Milchkühe in Verbindung mit dem automatischen Melksystem «Roboter». Der Stall verfügt nebst dem automatischen Melksystem auch über einen autonom arbeitenden Entmistungsroboter und Futterzuschieber sowie über ein automatisches Weidetor.

Das Kompostierungssystem im Stall ist speziell. Dabei liegen die Kühe in einem offenen Liegebereich auf weichem Sägemehl, das aktiv kompostiert. Dieses Kompostierungssystem erlaubt es dem Arenenberg, wertvolle Praxiserfahrungen mit diesem Dünger auf der Wiese in einem Bio-Betrieb kennenzulernen. Der extra gebaute Strassenübergang ermöglicht während 24 Stunden die freie Bewegung der Kühe zwischen Weide und Melkroboter.

Wissen und Erfahrungen aus diesem zukunftsweisenden Neubau werden in der Berufsfachschule und in der Landwirtschaftsberatung greif- und sichtbar weitergegeben. Am 25. und 26. September 2021 kann die interessierte Bevölkerung den Stall besichtigen.

Donnerstag, 2. September, 09:12 Uhr

Unfall in Arbon

Am Mittwoch wurde ein Mann in Arbon verletzt.

Am Mittwoch wurde ein Mann in Arbon verletzt.

Bild: Kapo TG

(kapo) Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwoch in Arbon ein Mann verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gegen 8 Uhr bog ein 55-jähriger Autofahrer von der Sonnenhügelstrasse nach links auf die St. Gallerstrasse ein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er kurz darauf einen Mann, der den Fussgängerstreifen überquerte wollte.

Beim Zusammenstoss wurde der 81-Jährige mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken.

Donnerstag, 2. September, 6.22 Uhr

Geschäftsführer der A. Vogel AG erklärt ihre pflanzlichen Arzneimittel

Der Geschäftsführer der A. Vogel AG in Roggwil

Der Geschäftsführer der A. Vogel AG in Roggwil

Bild: PD

Die Roten Sonnenhüte auf dem Feld hinter der A. Vogel AG in Roggwil blühen. Die Echinacea purpurea – auf Deutsch der «Rote Sonnenhut» – wird biologisch und nachhaltig angebaut. Aus den Inhaltsstoffen produziert das Unternehmen pflanzliche Arzneimittel. Der Geschäftsführer Dr. Andy Suter erklärt in der Coop Zeitung, dass die Pflanzen nach der Ernte innert 24 Stunden verarbeitet würden. «Nur in frischen Heilpflanzen ist auch das ganze Wirkungspotenzial enthalten.» Er ergänzt: «Es verhält sich ähnlich wie bei Kräutern, auch diese verlieren durch die Trocknung massiv an Intensität und Kraft.»

Mittwoch, 1. September, 15:37 Uhr

Michèle Bongetta neue Geschäftsführerin der Rehaklinik Dussnang

Michèle Bongetta ist die neue Geschäftsführerin der Rehaklinik Dussnang.

Michèle Bongetta ist die neue Geschäftsführerin der Rehaklinik Dussnang.

Bild: PD

Die Rehaklinik Dussnang erhält mit Michèle Bongetta eine neue Geschäftsführerin. Zuvor war Bongetta bereits Geschäftsführerin bei der VAMED Rehaklinik in Zihlschlacht. «Es ist ein strategischer Entscheid, die beiden Thurgauer Rehakliniken Zihlschlacht und Dussnang unter eine Führung zu stellen», sagt Vincenza Trivigno, CEO der VAMED Schweiz Gruppe. Dadurch liessen sich Synergien nutzen und übergreifende Aufgaben künftig noch enger aufeinander abstimmen, wie die Rehaklinik Dussnang am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt.

Die Rehaklinik Dussnang ist spezialisiert auf muskuloskelettale und geriatrische Rehabilitation mit stationären Betten, einem ambulanten Therapieangebot und rund 250 Mitarbeitenden. Die Rehaklinik Zihlschlacht beschäftigt 550 Mitarbeitende und ist spezialisiert auf Neuro-Rehabilitation.

«Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, unter dem Dach der VAMED Schweiz zwei der VAMED Rehakliniken führen zu dürfen», sagt Michèle Bongetta. Sie arbeitet seit 20 Jahren in der Rehaklinik Zihlschlacht, wo sie die vergangenen sechs Jahre als Geschäftsführerin fungierte. Dort begann sie ihre Karriere als diplomierte Pflegefachfrau und arbeitete in verschiedenen Führungspositionen. Parallel dazu absolvierte sie einen Master in Management, Finance und Controlling sowie ein Eidgenössisches Diplom als Spitalexpertin.

Mittwoch, 1. September, 6:18 Uhr

«Voice of Switzerland»-Sieger will hoch hinaus

Remo Forrer hat während des Lockdown die Talentshow «The Voice of Switzerland» gewonnen. Nun darf er endlich wieder Konzerte geben.

Remo Forrer hat während des Lockdown die Talentshow «The Voice of Switzerland» gewonnen. Nun darf er endlich wieder Konzerte geben.

Bild: PD

Der Sieger der Schweizer Talentshow «The Voice of Switzerland» Remo Forrer darf endlich Konzerte geben. Er hatte den Wettbewerb im April 2020 mitten im Lockdown gewonnen, konnte aber kaum Konzerte geben.

«Das ist wirklich etwas blöd gelaufen», sagt der 19-jährige Hemberger in der «Toggenburger Zeitung». Jetzt tritt Forrer bei Hochzeiten, Geburtstagen oder vor zwei Wochen an den Jazztagen in Lichtensteig auf. Dort hat er auch zum ersten Mal seine neue Single «Let Go» zum Besten gegeben. «Das hat viele überrascht, da ich sonst Cover-Versionen von bekannten Liedern singe», sagt der Immobilienvermarkter.

Auch neben der Bühne läuft für den Hemberger einiges. Er wird im Dezember als Jury-Präsident beim «RockXmas Voice Contest» am Wattwiler Weihnachts-Openair einen Talentwettbewerb für junge Sänger leiten. Und er will hoch hinaus und liebäugelt mit einer Teilnahme bei «The Voice of Germany». Dazu sagt er: «Es geht mir nicht um den Sieg, sondern um das Mitmachen und Leute kennen lernen.»

Dienstag, 31. August, 17:13 Uhr
Im Bahnverkehr ist die Anzahl Fahrgäste 2020 im Gegensatz zum Vorjahr stark gesunken.

Im Bahnverkehr ist die Anzahl Fahrgäste 2020 im Gegensatz zum Vorjahr stark gesunken.

Bild: Ralph Ribi

Thurgauer ÖV leidet unter Corona

(red) 2020 waren wegen der Massnahmen gegen die Coronapandemie 27 Prozent weniger Passagiere im öffentlichen Verkehr im Kanton Thurgau unterwegs als 2019. Anteilsmässig fällt der Bahnverkehr am meisten ins Gewicht; hier wurden noch 16,1 Millionen Fahrgäste registriert gegenüber 22,4 Millionen im Vorjahr. In der Schifffahrt waren die Auswirkungen mit beinahe 50 Prozent weniger Fahrgästen am grössten; von 853'000 sanken sie auf 428'000. Mit einem Rückgang von 6,7 Millionen auf 5,1 Millionen Fahrgästen spürten die regionalen Buslinien einen vergleichsweise geringen Rückgang.

Die Erträge des öffentlichen Verkehrs sind parallel zur Nachfrage eingebrochen. Weil die Bahn- und Busunternehmen das Fahrplanangebot weitgehend aufrechterhalten mussten, konnten sie die Kosten nicht im Umfang der Ertragsrückgänge reduzieren und erlitten empfindliche finanzielle Verluste. Der Kostendeckungsgrad des Regionalverkehrs sank im Kanton Thurgau gegenüber dem Jahr 2019 von 45 auf 34 Prozent.

Dienstag, 31. August, 16:37 Uhr

Mona Vetsch bei der Spitex

Mona Vetsch gibt Einblick in ihren Besuch bei der Spitex.

Mona Vetsch gibt Einblick in ihren Besuch bei der Spitex.

Bild: Instagram

(rsc) In der Fernsehsendung «Mona mittendrin» wird die Thurgauer SRF-Moderatorin für jede einzelne Folge erneut ins kalte Wasser geworfen. Sie taucht jeweils in eine für sie ungewohnte Umgebung ein. Auf ihrem Instagram-Profil gibt Vetsch einen Vorgeschmack auf eine der kommenden Folgen ihrer Sendung.

Aktuell erhält sie demnach Einblick in die Arbeit der Spitex Burgdorf und schreibt dazu: «Was mich beeindruckt: Man kommt Menschen sehr nahe. Sieht in ihre Leben hinein. Und in ihre Beziehungen. Nicht immer einfach.»

Dienstag, 31. August, 15:32 Uhr
Am Herbst- und Erntefest 2020 in Frauenfeld gab es einiges zu degustieren.

Am Herbst- und Erntefest 2020 in Frauenfeld gab es einiges zu degustieren.

Bild: Reto Martin

Frauenfelder Herbst- und Erntefest soll stattfinden

(red) Am 11. September von 9 bis 16 Uhr findet in der Frauenfelder Altstadt das Herbst- und Erntefest statt. Dies «Unser Herbst- und Erntefest ist wie ein Markt aufgebaut. Es finden sich ganz unterschiedlichen Stände mit regionalen Spezialitäten», erklärt Priska Held von Agro Marketing Thurgau. Zwischen den regionalen Produzenten finden sich zahlreiche Käsestände. Denn die Schweizer Organisation Cheese-Festival bringt mit dem Käsefest wiederum Käser aus der ganzen Schweiz nach Frauenfeld.

Und auch in diesem Jahr wird das beste Thurgauer Chutney gesucht. Am Vormittag kann das Publikum degustieren und Punktzahlen verteilen. Für musikalische Höhepunkte sorgen René & Margrit Bolzern-Ehrensberger mit ihrer Drehorgel, die Brass Band Hörhausen und die Jodelhühner aus Ottoberg. Daneben können sich alle im Armbrutschiessen und Kuhmelken üben, oder beim Showkäsen dabei sein.

Dienstag, 31. August, 11:26 Uhr
Coronatest in einem Testzentrum.

Coronatest in einem Testzentrum.

Bild: Sandra Ardizzone

Drei neue Corona-Todesfälle in der vergangenen Woche

(rsc) Der Kanton Thurgau hat am Dienstag über die wöchentlichen Coronafallzahlen mitgeteilt. Die Zahlen werden mit Stand 30. August angegeben, in Klammern ist die Entwicklung gegenüber dem Stand einer Woche zuvor (23. August) angegeben:

  • Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 759 (-82)
  • Anzahl bestätigter Fälle seit März 2020: 21'609 (+680)
  • Hospitalisiert: 40 (+9)
  • davon auf Intensivstation: 18 (+4)
  • Verstorben: 460 (+3)
  • mindestens eine Impfdosis: 58,49 Prozent
  • vollständig geimpft: 52,65 Prozent
Dienstag, 31. August, 09:44 Uhr
FDP-Kantonsrätin Kristiane Vietze ist Erstunterzeichnerin der Motion «Wirtschaftsfreundliche, unbürokratische Abwicklung der Quellensteuer im Kanton Thurgau».

FDP-Kantonsrätin Kristiane Vietze ist Erstunterzeichnerin der Motion «Wirtschaftsfreundliche, unbürokratische Abwicklung der Quellensteuer im Kanton Thurgau».

Bild: Andrea Stalder

Gemeindevertreter wehren sich gegen Quellensteuer-Motion

(sme) Am Mittwoch trifft sich der Thurgauer Grosse Rat ab 9.30 Uhr zu einer halbtägigen Sitzung in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. Ein Geschäft gibt bereits im Vorfeld zu reden: die Motion «Wirtschaftsfreundliche, unbürokratische Abwicklung der Quellensteuer im Kanton Thurgau».

Als Erstunterzeichnende will FDP-Kantonsrätin Kristiane Vietze die Abrechnung der Quellensteuer dem Kanton überlassen. Denn nur noch im Kanton Thurgau rechnen die einzelnen Gemeindesteuerämter die Quellensteuern mit den Firmen selber ab. Die Kantonsregierung begrüsste Vietzes Vorstoss, der bisher auch im Grossen Rat breite Zustimmung fand. 93 Mitglieder unterzeichneten das Anliegen.

Doch gegen diese «Zentralisierung» wehren sich die Gemeindevertreter im Grossen Rat. «Aus Sicht verschiedener Gemeindebehördenmitglieder im Grossen Rat könnte die Annahme und Umsetzung der Motion zum Bumerang werden», schreiben sie und führen die Gründe auf: «Service Public geht verloren; Verzögerungen drohen, auch zum Nachteil der Arbeitgeber; fehlender Nutzen für den Steuerpflichtigen; der Staat bläht sich weiter auf». Das letzte Wort hat am Mittwoch der Grosse Rat.

Dienstag, 31. August, 6:51 Uhr

Note 4,5, dafür den Publikumspreis erhalten

Dominik Rüedi sitzt seit 2015 im Rollstuhl.

Dominik Rüedi sitzt seit 2015 im Rollstuhl.

Bild: PD

Dominik Rüedi ist Foto- und Videoproduzent und auch Regisseur. Mit seinem Film «Schwerelos» hat er am Kurzfilm-Festival «Entr'2 Marches» in Cannes den Publikumspreis erhalten. Im Film geht es um einen jungen Mann im Rollstuhl, der nach einer negativen Therapiediagnose am Tiefpunkt seines Lebens ist. Mit einem anderen Rollstuhlfahrer möchte er wieder hoch hinaus und dazu einen Berg mit zwei amerikanischen Gleitschirmpiloten erklimmen.

Rüedi weiss bei dieser Regiearbeit genau, worum es geht. Er selbst sitzt seit 2015 nach einer Entzündung des Rückenmarks im Rollstuhl. Der 22-Jährige sagt im «FM1Today»: «Ich will mit diesem Film auf das Thema Querschnittslähmung aufmerksam machen und Betroffenen auch Hoffnung schenken. Sie sollen wieder an etwas glauben können, das vielleicht unmöglich scheint.» Der Film war Rüedis Abschlussarbeit zu seinem Filmproduktionsstudium, wofür er nur die Note 4,5 erhielt, wegen eines Tonproblems, wie er sagt. Da dürfte der Publikumspreis nun ein schöner Trost sein.

Montag, 30. August 16:27 Uhr

250'000 Franken für Wirtschaft und Wissen

In Zürich beispielsweise gibt es bereits einen Innovationspark.

In Zürich beispielsweise gibt es bereits einen Innovationspark.

Bild: Keystone / Walter Bieri

(red) Mit Botschaft vom 6. Juli unterbreitete der Regierungsrat dem Grossen Rat einen Nachtragskredit zum Budget 2021. Die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK) behandelte den Nachtragskredit des Departements für Inneres und Volkswirtschaft (DIV) an seiner Sitzung vom 25. August in Anwesenheit von Regierungsrat Walter Schönholzer.

Der Nachtragskredit in der Höhe von 250'000 Franken wurde bei zwei Gegenstimmen genehmigt, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Das Geld fliesst ins Eigenkapital der Innovationspark Ost AG. Diese soll den Ostschweizer Unternehmen eine Plattform bieten, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch direkten Zugang zur Spitzenforschung und Kompetenzvernetzung in der angewandten Forschung sowie im Wissens- und Technologietransfer mit bestehenden Forschungseinrichtungen weiter zu steigern.

Montag, 30. August 15:05 Uhr

WTF – Tour durch Schloss Frauenfeld mit mittelalterlichen Skurrilitäten

Antonella und Tanja vermitteln den Gästen Wissen über das Schloss Frauenfeld.

Antonella und Tanja vermitteln den Gästen Wissen über das Schloss Frauenfeld.

Bild: PD

Wenn Antonella und Tanja mit ihrer Gästeschar durch das Historische Museum Thurgau fegen, ist alles anders als gewohnt: Die zwei Guides sind keine Experten, sondern Fans. Am Sonntag, 5. September 2021 fragen die zwei «What the Frauenfeld?» und nehmen Gäste mit auf eine Schlosstour der anderen Art. Sie führen in hohem Tempo durch die Räume von Schloss Frauenfeld und verraten, warum Fluchen eine Kunst ist, wer zu Hofzeiten wessen Wasser trank und wieso das Mittelalter sich wie ein Labyrinth anfühlt. Auf der Suche nach mittelalterlichen Skurrilitäten geht's zu Fuss den Wehrturm hoch und runter.

Die Tour ist goldrichtig für alle, die Lust auf ein unkonventionelles Museumserlebnis haben. Die Veranstaltung eignet sich ab 18 Jahren und startet um 14 Uhr im Schloss Frauenfeld. Der Eintritt ist frei, es gilt eine Maskenpflicht.

Anmeldung erforderlich: historisches-museum.tg.ch

Montag, 30. August 13:48 Uhr

Ausgeweitete Zertifikatspflicht gegen erneuten Lockdown

Ein Covidzertifikat wird geprüft.

Ein Covidzertifikat wird geprüft.

Bild: Keystone / Ennio Leanza

(red) Die Regierungen der Ostschweizer Kantone unterstützen die Absicht des Bundesrates, im Falle eines weiteren Anstiegs der Hospitalisationen von Coviderkrankten den Einsatzbereich für die Coronazertifikate auszudehnen. Das ist einer Medienmitteilung zu entnehmen. Wörtlich heisst es in der Vernehmlassung: «Der Thurgauer Regierungsrat befürwortet den landesweiten Einsatz des Covidzertifikats, wenn damit ein erneuter Lockdown abgewendet werden kann.»

Der Thurgauer Regierungsrat sieht dies als Chance: Denn mit diesem Vorgehen kann die Ansteckungsgefahr zielgerichtet und unter zumutbaren Bedingungen eingeschränkt werden, damit ein erneuter Lockdown unter allen Umständen verhindert werden kann. Ausserdem erwartet der Regierungsrat aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Wochen, dass auf die Herbstferien hin Massnahmen wie Einreisequarantäne und vermehrte Grenzkontrollen eingeführt werden und dass ein Ausstiegsszenario festgelegt wird.

Montag, 30. August 13:13 Uhr

Autobrand in Pfyn

(kapo) Ein 31-jähriger Autolenker fuhr kurz nach 6 Uhr am Montagmorgen auf der Poststrasse in Richtung Hauptstrasse und bemerkte plötzlich, dass im Heck seines Fahrzeugs ein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehr Müllheim-Pfyn war rasch vor Ort und löschte den Brand, verletzt wurde niemand.

Als Brandursache steht gemäss den Abklärungen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Thurgau ein technischer Defekt im Vordergrund. Verletzt wurde niemand

Montag, 30. August 11:45 Uhr

Ins Tor: Annette Fetscherin spielte am Wochenende Polo

(jab) Hoch zu Ross - SRF-Moderatorin Annette Fetscherin hat ihr Wochenende auf dem Poloplatz verbracht. Die 38-jährige Aadorferin hat in Zürich gespielt und das, wie ihre Instagramstory verrät, erfolgreich. Bevor sie zum Polo gekommen ist, übte sich Fetscherin im Dressur- und Springreiten. Wie sie gegenüber dieser Zeitung verraten hat, verliebt sich sich sofort in jedes Pferd, das sie kennenlernt.

Montag, 30. August 10:41 Uhr

30 Minuten Wissenswertes zum Wolf

Der Museumshalt vom 2. September widmet sich dem Wolf.

Der Museumshalt vom 2. September widmet sich dem Wolf.

Bild: PD

(red) Der Museumshalt ist ein kurzweiliger Zwischenstopp im Naturmuseum auf dem Weg in den Feierabend. Thema der nächsten Ausgabe am Donnerstag ist das umstrittenste Wildtier der Schweiz: der Wolf.

Die Rückkehr des Wolfs in die Schweiz ist ein Dauerthema. Die aktuelle Ausstellung «Der Wolf – wieder unter uns» im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld geht seiner Lebensweise auf den Grund und thematisiert Wissenschaftliches und Fantastisches, historische Fakten und aktuelle Probleme zu diesem umstrittenen Wildtier. Auf ihrem halbstündigen Ausstellungsrundgang widmet sich Zoologin Catherine Schmidt auch der Geschichte und der Rückkehr des Wolfs im Thurgau.

Der Museumshalt findet am Donnerstag, 2. September, statt und beginnt um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung unter: naturmuseum@tg.ch oder Tel. 058 345 74 00

Montag, 30. August 09:56 Uhr

Neue Webseite: Digitale Drehscheibe für die Stadt Frauenfeld

Die neue Webseite Frauenfelds.

Die neue Webseite Frauenfelds.

Screenshot: www.frauefeld-kompakt.ch

(red) Die Stadt Frauenfeld hat eine neue Webseite: www.frauenfeld-kompakt.ch. Die Plattform bildet die Inhalte der gleichnamigen Broschüre ab, die 2021 zum letzten Mal erschien, und ersetzt seit anfangs Monat das alte Stadtportal. Die Webseite erscheint im modernen Design und dient als Drehscheibe für Bevölkerung und Unternehmen. Zudem unterstützt die Plattform die Innenstadtförderung im Rahmen des Projekts «Miteinander Frauenfeld gestalten».

Die Veranstaltungsagenda auf der Website zeigt jederzeit, was in Frauenfeld läuft. Gewerbe und Gastronomie sowie Vereine und Institutionen haben die Möglichkeit, sich kostenlos zu präsentieren. Unter Jobs und Immobilien kommt man dem Traum einer neuen Stelle, eines Eigenheims oder einer Gewerbeliegenschaft einen Schritt näher.

Montag, 30. August 09:15 Uhr

Leute: Urs Maier aus Uesslingen hat 600 Schafe

Landwirt Urs Maier kann 600 Milchschafe in zwei Stunden melken.

Landwirt Urs Maier kann 600 Milchschafe in zwei Stunden melken.

Bild: Donato Caspari

(fra) Schafe faszinierten Urs Maier schon als Kind. Mit 21 Jahren übernahm er den elterlichen Betrieb auf dem Iselisberg bei Uesslingen und er fing an, anstatt Kühe Milchschafe zu halten. Vor neun Jahren kauft er sich dann als einer der ersten Landwirte der Schweiz ein Melkkarussell für Schafe. Zum Melken im Karussell braucht es immer zwei Personen, wie Maier gegenüber dem Magazin «die grüne» erklärt. «Wer allein melken muss, darf kein Karussell kaufen», sagt Maier. Der grosse Vorteil des Melkkarussells gegenüber einem Melkstand liegt in der Geschwindigkeit, in der sich die Herde melken lässt.

«Es ist das schnellste Melksystem, denn es geht wie an einem Fliessband.»

So kann er 600 Milchschafe in gut zwei Stunden melken. Doch Maier merkt an, um seine Arbeit auszuführen, braucht es Freude und Leidenschaft. Denn Milchschafe zu halten, bedeutet eine Sieben-Tage-Woche, hohe Präsenzzeiten und manchmal geht es hektisch zu und her. Und doch man müsse auch Grenzen ziehen können und darf nicht nur «für den Betrieb leben», sagt Maier.

Samstag, 28. August, 8:48 Uhr

65-Jährige nach Kollision in Wängi im Spital

(kapo/evw) Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Wängi musste am Freitag eine Frau ins Spital gebracht werden.

Die 65-jährige Autofahrerin wurde bei der Kollision verletzt.

Die 65-jährige Autofahrerin wurde bei der Kollision verletzt.

Bild: Kapo Thurgau

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine 77-jährige Autofahrerin gegen 14.30 Uhr auf der Heiterschenstrasse unterwegs und wollte die Frauenfelderstrasse in Richtung Froheggstrasse überqueren. Das schreibt die Kantonspolizei am Samstag in einer Medienmitteilung. Dabei sei es zur Kollision mit dem Auto einer vortrittsberechtigten Lenkerin gekommen, die auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Zentrum gefahren sei.

Das Auto der 65-Jährigen hat sich gemäss Communiqué überschlagen und kam auf der Seite zum Stillstand. Die Fahrerin wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.



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