THURGAU-TICKER: Gratis-Postkarten von der Kreuzlinger Ifolor +++  Griesser schliesst Werk im Elsass +++ Der Zivilschutz Kreuzlingen twittert über seinen Einsatz

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Montag, 30. März, 17:40 Uhr

Corona-Angebot der Kreuzlinger Ifolor: Gratis-Postkarten

Gratis Postkarten verschicken.

Gratis Postkarten verschicken. 

(Bild: pd/ifolor)

(red) Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus hält die Menschen auf Abstand. Die Kreuzlinger Ifolor möchte die zwischenmenschliche Verbundenheit fördern und ermöglicht deshalb allen Schweizerinnen und Schweizern ab sofort den kostenlosen, weltweiten Postkartenversand. So können Generationen gefahrlos in Kontakt bleiben, heisst es in einer Mitteilung. 

Die Postkarten können über die ifolor App erstellt, mit personalisierbarer Briefmarke versehen und versendet werden – ganz ohne Versandkosten! Da der persönliche Besuch wegfällt, lässt sich so im Handumdrehen mit einem kleinen Zeichen grosse Freude bewirken. Es besteht keine Limitierung der Anzahl Postkarten, die man täglich versenden kann. Diese Spezialaktion dauert bis Ende April oder solange Vorrat.

Das Kreuzlinger Unternehmen hatte frühzeitig auf die Coronavirus-Krisensituation reagiert und schon Ende Februar eine eigene Task Force gegründet. Noch bevor der Bundesrat, gestützt auf das Epidemiengesetz, die besondere Notlage ausrief, hatte Ifolor bereits alle Geschäftsreisen abgesagt und Home Office eingeführt. Alle Messebesuche und Schulungen wurden umgehend storniert, Desinfektionsmittel - auch für unterwegs - bereitgestellt und Mitarbeiter regelmässig über Hygiene- und Schutzmassnahmen informiert.

Dank der frühzeitigen Planung konnte ifolor in enger Abstimmung mit den Lieferanten die Produktionsmaterialien aufstocken. Inzwischen arbeiten alle Mitarbeitende, wo möglich, im Home Office. Die Fertigungsstandorte in Kreuzlingen und Kerava (Finnland) erfüllen die Social Distancing Anforderungen und halten die Produktion weiterhin aufrecht. Mit Lieferverzögerungen ist aktuell nicht zu rechnen.

Montag, 30. März, 16:48 Uhr

Griesser schliesst Werk im Elsass

Das Werk von Griesser in Wolschwiller im Elsass.

Das Werk von Griesser in Wolschwiller im Elsass. 

(Bild: Unternehmenswebseite)

(sda) Der Aadorfer Storenhersteller Griesser schliesst wegen der Coronavirus-Pandemie vorsorglich ein Werk im Elsass. Es handelt sich dabei um die kleinste Niederlassung der Gesellschaft. Nur zehn Mitarbeitende sind dort beschäftigt. Aufrechterhalten wird der Betrieb in den Werken in der Schweiz, Österreich, Südfrankreich und Deutschland. Auch der Vertrieb bleibe in allen Ländern aktiv, arbeitet jedoch vom Homeoffice aus, teilte Griesser am Montag mit. Insgesamt blickt das Familienunternehmen optimistisch in die Zukunft, da die Auftragslage bisher relativ stabil geblieben ist. In Italien wurden die Mitarbeiter frühzeitig nach Hause geschickt, sodass diese von zu Hause aus weiterarbeiten konnten. Es habe daher nur wenige Infektionsfälle gegeben, schreibt Griesser. «Es gibt zwar ein starkes Nord-Süd-Gefälle, aber insgesamt ist der Auftragseingang bis jetzt nur wenig eingebrochen. Kundenanfragen können weiterhin entgegengenommen und bearbeitet werden», wird Firmenchef Urs Neuhauser in der Mitteilung zitiert.

Montag, 30. März, 16:30 Uhr

Der Zivilschutz Kreuzlingen twittert über seinen Corona-Einsatz

(red) Der Zivilschutz Kreuzlingen ist seit drei Wochen im Einsatz gegen Corona. Die fleissigen Männer verteilen Schutzmasken, telefonieren und unterstützen positiv Getestete und machen noch vieles mehr. Unter anderem berichten sie auch regelmässig auf Twitter (@ZSOKreuzlingen)
über ihre Aktivitäten. 

Montag, 30. März, 15:46 Uhr

Aktuelles Corona-Update für den Thurgau

(red) Gemäss dem täglichen Update des Kantons Thurgau auf Twitter gibt es 148 bestätigte Fälle im Kanton. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 2.

Montag, 30. März, 15:11 Uhr

Der Winter kehrt zurück

7 Bilder

Bild: BRK News

(red) Die kalte Jahreszeit hat sich heute noch mal zurückgemeldet: Schneebilder von Beat Kälin (BRK-News) vom Siblinger Randen (SH) und vom Seerücken bei Salen-Reutenen (TG).

Montag, 30. März, 15:04 Uhr

Die Kreuzlinger Kirche ist weiter für die Menschen  da

Der Flyer der Kirchgemeinde.

Der Flyer der Kirchgemeinde.

(Bild: pd)

(red) Die Corona-Prävention bringt für uns alle Einschränkungen mit sich. Inzwischen dürfte jeder von uns diese im Alltag spüren. Vor allem das öffentliche Leben ist betroffen, und damit auch das Glaubensleben. Kirchliche Anlässe, Gottesdienste, Gebetstreffen, Bibelgruppen, Jugendabende – nichts davon kann derzeit stattfinden, schreibt die Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen in eine Mitteilung.

Trotzdem will die katholische Kirche auch und gerade in dieser angespannten und speziellen Zeit für Sie da sein, besonders für die Menschen, denen im Augenblick so vieles von dem fehlt, was bisher ihren Alltag bestimmt hat.

«Wenn Sie Gesprächsbedarf haben, weil Sie einsam sind, Ihnen die Decke auf den Kopf fällt, oder aus irgendeinem anderen Grund, dann greifen Sie ungeniert zum Hörer. Das Seelsorgeteam der Kath. Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen ist für Sie da und werktags von 9.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr erreichbar, unter der Nummer 058 346 19 90. Egal, was Ihnen auf dem Herzen liegt: Zögern Sie nicht, anzurufen.»

Die katholischen Kirchen St. Ulrich, St. Stefan, Bruder Klaus (Tägerwilen) und Bernrain sind tagsüber weiterhin geöffnet und laden zum persönlichen Gebet ein.

Auch Impulse für Ihr Glaubensleben möchte die katholische Kirche Ihnen weiterhin geben, zurzeit vor allem auf digitalem Wege. Auf Facebook (www.facebook.ch) finden Sie die Seite der örtlichen Kirche, wenn Sie im Suchfeld «Katholische Kirche Kreuzlingen-Emmishofen» eingeben. Mehrmals in der Woche werden hier Impulse, Gebete und Musik eingestellt. Wenn Sie keinen Facebook-Account besitzen, lohnt es sich allenfalls auch, ab und zu einen Blick auf die Homepage der Katholischen Kirchgemeinde (www.kath-kreuzlingen.ch) zu werfen.

Wie immer stehen Ihnen für alle gängigen Anfragen die Pfarrämter St. Ulrich (st.ulrich@kath-kreuzlingen.ch) und St. Stefan (st.stefan@kath-kreuzlingen.ch) zur Verfügung.

Montag, 30. März, 14:25 Uhr

Frauenfelder halten sich auf dem Vorplatz fit

Turnen und Gewichte stemmen vor der Garage.

Turnen und Gewichte stemmen vor der Garage. 

(Bild: Stefan Hilzinger)

(red) Frühturnen in der Bannhalde-Siedlung in Frauenfeld: Redaktor Stefan Hilzinger hat die Sportler geknippst. 

Montag, 30. März, 13:56 Uhr

Jubiläums-Viehschau in Lengwil findet ein Jahr später statt

Bild der Lengwiler Viehschau von 1987

Bild der Lengwiler Viehschau von 1987

(Bild: Pd)

(red) Die vom Feuerwehrverein Lengwil geplante Jubiläums-Viehschau vom 2. Mai 2020 findet nicht statt. Das Organisationskomitee hat entschlossen diese um ein Jahr zu verschieben und zwar auf Samstag den 1. Mai 2021. Am Programm und auch am Veranstaltungsort - auf dem Originalplatz beim Restaurant Sternen in Lengwil - wird festgehalten.

Montag, 30. März, 09:53 Uhr

Das süsse Kamel Shiva hat im Plättli Zoo das Licht der Welt erblickt


(red) Am vergangenen Mittwoch ist im Plättli Zoo in Frauenfeld eine Trampeltierstute zur Welt gekommen. Die Geburt geschah während des Tages und wurde durch Mutter Natascha alleine gemeistert. Als erfahrene Mutter habe sich Natascha von Anfang an vorbildlich um den Nachwuchs gekümmer. Christoph Wüst, stellvertretender Zooleiter schreibt: 

«Unsere Kamele haben alle dieselbe Tierpatin. Ihr wurde die Ehre zuteil, die Stute zu taufen. Der Name der Kleinen lautet Shiva, der Name bedeutet günstig oder vielversprechend.»

Das fünfte Jungtier von Mutter Natascha

Natascha hat im Plättli Zoo bereits das fünf Jungtier zur Welt gebracht. Bereits zum vierten Mal handelt es sich um eine Stute. Nach zwei Tagen wurde Natascha zusammen mit dem Jungtier zurück in die Herde integriert. Neben Natascha und der jungen Stute leben noch Vater Joshua und mit Yaris einen Wallach im Plättli Zoo.

Jungtier Shiva mit Mutter Natascha

Jungtier Shiva mit Mutter Natascha

(Bild: pd)

Die Paarungszeit der Trampeltiere findet in der Regel im Januar und Februar statt. Die Tragzeit variiert zwischen 12 und 14 Monaten. Grundsätzlich wird ein Jungtier geboren. Nach nur wenigen Stunden ist das Fohlen in der Lage, der Mutter zu folgen.

Trampeltiere

Trampeltiere sind eine Zuchtform des Wildkamels. Der ursprüngliche Lebensraum ist die mongolische Steppe und Teile von China. Das Trampeltier wird unter anderem als Milch- und Wolllieferant, Fleischquelle sowie zum Transportieren von Lasten eingesetzt. Die Wildform des Trampeltiers, das Khavtgai oder Wildkamel ist stark vom Aussterben bedroht. Schätzungen gehen von nur noch 900 Tieren in freier Wildbahn aus. Die Tiere sind optimal an das Leben in einer Wüste angepasst. In den Höckern auf dem Rücken speichern Sie in der Nahrungsreichen Zeit überschüssige Energie in Form von Fett ein. Diese Reserven könne bei Nahrungsknappheit abgebaut werden. Ein Trampeltier kann innerhalb von 10 Minuten bis zu 180 Liter Wasser aufnehmen und dies dann in den roten Blutkörperchen einlagern. Die grossen Füsse verhindern das Einsinken im Sand.

Der Plättli Zoo ist vorübergehend geschlossen

Auch der Plättli Zoo ist von den Massnahmen gegen das Corona Virus betroffen. Der Zoo und das Restaurant sind momentan geschlossen. Die Tiere des Zoos werden weiterhin durch das Tierpfleger Team betreut und umsorgt. Zurzeit lasse sich noch nicht abschätzen, wie gross der finanzielle Schaden durch die Schliessung sein werde, heisst es. Man zähle auf den Bund und die versprochenen Gelder für Kulturinstitutionen.

Montag, 30. März, 11:09 Uhr

Spaziergänger findet Handgranate

(red) Ein Spaziergänger hat am Samstagnachmittag am Waldrand von Güttingen bei Radolfzell eine Handgranate gefunden. Er verständigte daraufhin sofort die Polizei. Die Handgranate lag etwa 15 Meter von einem Weg entfernt im Wald. Die Polizei fertigte Lichtbilder von dem Fundstück und übersandte sie dem Kampfmittelbeseitigungsdienst. Dieser identifizierte das Fundstück als französische Granate, die möglicherweise noch funktionstüchtig war. Bis zum Eintreffen der Spezialisten wurde die Fundstelle abgesichert. Wie die Granate an den Fundort kam und weshalb sie jetzt erst gefunden wurde, ist nicht bekannt.

Sonntag, 29. März,21:05 Uhr

Stromausfall im Weiler St.Pelagiberg

(red) Aufgrund einer Funkenbildung an einem Strommasten ist im Weiler St.Pelagiberg, welcher zur Thurgauer Gemeinde Hauptwil-Gottshaus gehört, der Strom ausgefallen. Der Kanton hat eine entsprechende Warnung auf der App «Alertswiss» herausgegeben.

Laut einer Mitteilung auf der Internetseite der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus sind Elektriker daran, den Fehler zu beheben. Der Stromausfall dauert bis voraussichtlich 22 Uhr.