THURGAU-TICKER: Frostkerzen für Aprikosen in Güttingen +++ Weiterer Corona-Todesfall +++ Romanshorner sind zufrieden mit ihrem Wohnort

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Mittwoch, 1. April, 11:01 Uhr

Frostkerzen für Aprikosen

(red) Die Schweiz hat eine weitere frostige Nacht hinter sich. Auf dem Versuchsbetrieb für Obstbau von BBZ Arenenberg und Agroscope in Güttingen wurden in der Nacht auf heute vorläufig zum letzten Mal Frostkerzen für die Aprikosen angezündet.

Mittwoch, 1. April, 10:24 Uhr

Vierter Corona-Todesfall

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet am Mittwochmorgen einen Corona-Todesfall mehr als noch am Dienstag. Zudem seien zurzeit 166 Fälle bestätigt, das sind zwölf mehr als noch am Vortag. 

Mittwoch, 1. April, 09:31 Uhr

Romanshorner sind zufrieden mit ihrem Wohnort

Solidarisches Stadtleben in Romanshorn: Befestigung eines Dankesplakats mit Text zum Coronavirus von Stöff Sutter.

Solidarisches Stadtleben in Romanshorn: Befestigung eines Dankesplakats mit Text zum Coronavirus von Stöff Sutter.

(Bild: PD)

(red) Kürzlich hätten in Romanshorn die Resultate der Einwohnerzufriedenheitsanalyse mit der Bevölkerung diskutiert werden sollen. Dies ist momentan nicht möglich. Die Stadt hat sie darum vorerst ins Netz gestellt.

Das Vereinsangebot und –leben sowie die Sportmöglichkeiten werden insgesamt positiv wahrgenommen, Angebote für Jugendliche und ältere Menschen als eher ungenügend. Auch das Angebot und die Attraktivität der Begegnungszonen werden unbefriedigend bewertet, die Attraktivität des Stadtzentrums sogar als schlecht. Insgesamt wird die Lebensqualität jedoch als gut eingestuft.

Anders als die touristischen Angebote, werden kulturelle Anlässen sowie Grossanlässen als recht gut bewertet, ebenso wie die Gesundheitsangebote in der Stadt, auch wenn hier noch Luft nach oben besteht. Nicht schlecht, aber mit Verbesserungspotential wird das Thema Integration gespiegelt.

Am häufigsten in Kommentaren erwähnt wurde die Situation am Bahnhof. Bezüglich Sicherheit wurde die Situation nachts, speziell am Bahnhof, und die mangelnde Polizeipräsenz kritisiert. Tagsüber fühlen sich die Einwohnenden in der Hafenstadt sehr sicher.

Die Stadtverwaltung habe durchwegs positiven Rückmeldungen erhalten. Hier werden fast ausschliesslich alle Kriterien mit gut oder besser bewertet. Häufig in persönlichen Kommentaren wird die fehlende zentrale Verwaltung erwähnt. Auch die Arbeit des Stadtrats wird kritisch beurteilt. Die meisten Kriterien befinden sich jedoch nahe der Marke "gut". Am schlechtesten wird das Kriterium "Raumplanung" bewertet.

Trotz teils kritischen Einschätzungen würden 88% der Befragten Romanshorn als Wohnort empfehlen. Die detaillierten Befragungsergebnisse hier: www.romanshorn.ch/eza

Dienstag, 31. März, 17:59 Uhr

Türkontrollen und Hilfslinien am Boden

(sko) Damit die Hygiene- und Verhaltensmassnahmen auch beim Essen und an der Fassstrasse umgesetzt werden, sind auf dem Waffenplatz Auenfeld in Frauenfeld unterstützende Regeln eingeführt worden. Wachtmeister und Küchenchef Simon Bründler erklärt im Interview, mit welchen Mitteln die Verbreitung des Coronavirus verhindert werden soll. 

«Ich bin froh, dass ich am Land etwas zurückgeben kann», sagt Bründler in die Kamera und zeigt, wie Armeeangehörige beim Einlass in Gebäude die Hände waschen sowie desinfizieren und sich einer Türkontrolle unterziehen müssen. Im Innern der Hallen sind am Boden Hilfslinien eingezeichnet, dass die Massnahmen des Bundesamtes für Gesundheit strikte eingehalten werden. 

Dienstag, 31. März, 16:53 Uhr

Verschiebung der Märchenwelt auf Schloss Wellenberg

(red) Am 16. und 17. Mai dieses Jahres hätte auf Schloss Wellenberg ob Felben-Wellhausen der Historische Handwerker- und Warenmarkt stattgefunden. Das Organisationskomitee teilt nun mit, dass in Anbetracht der jetzigen Situation der Anlass leider abgesagt und verschoben werden muss.

Alte Trachten und alte Handwerkskünste versetzen den Betrachter in die Vergangenheit.

Alte Trachten und alte Handwerkskünste versetzen den Betrachter in die Vergangenheit.

(Bild: PD)

Der alle zwei Jahre stattfindende Anlass wird deshalb ausnahmsweise im kommenden Jahr durchgeführt, und zwar am 29. und 30. Mai 2021. Die Organisatoren bedauern diesen Entscheid und hoffen auf das Verständnis aller Teilnehmenden und Besucherinnen und Besuchern.

Dienstag, 31. März, 16:22 Uhr

Krise soll Einsicht von öffentlichen Auflage nicht verhindern

(red) In den Politischen Gemeinden im Oberthurgau wird es weiterhin möglich sein, öffentliche Auflagen in den Gemeindehäusern und Bauverwaltungen einzusehen. Die Gemeinden haben sich darauf unter dem Dach des Regionalen Führungsstabs geeinigt. Das teilt die Kommunikationsstelle der Stadt Romanshorn mit

Sicht Richtung Arbon (vordere Halbinsel) und Romanshorn (hintere Halbinsel).

Sicht Richtung Arbon (vordere Halbinsel) und Romanshorn (hintere Halbinsel).

(Bild: PD/Jonny Schai)

Baueingaben und die Geschäfte mit öffentlichen Auflagen sollen weiterhin ermöglicht und so einen Dienst an den Bauwilligen und am Gewerbe geleistet werden. «Die Durchführung der öffentlichen Auflagen ist in der momentanen Zeit allerdings nur unter besonderen Umständen möglich, um die Vorschriften des Bundes einhalten zu können», heisst es weiter. Viele Verwaltungen vereinbaren Termine auf telefonische oder schriftliche Voranmeldung. Der Regionale Führungsstab erhofft sich dadurch die Möglichkeit der Weiterführung der Geschäfte, ohne die Bevölkerung einer unnötigen Ansteckungsgefahr auszusetzen.

Dienstag, 31. März, 15:50 Uhr

Kuchler kocht für «Kilo + Gramm»

(sko) «Nöd verpasse, die Wuche wird's extraklasse!» So preist der Frischwarenladen «Kilo + Gramm» in Tägerwilen sein derzeitiges Take-away-Angebot an. Denn in der Küche steht niemand geringeres als Christian Kuchler, Starkoch vom Restaurant «Taverne zum Schäfli» in Wigoltingen.

Dienstag, 31. März, 15:08 Uhr

Grossratssitzung neu angesetzt

(red) Die nächste Grossratssitzung findet am 6. Mai 2020 als Ganztagessitzung in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld statt, wo die Hygiene- und sonstigen Vorschriften des Bundes eingehalten werden können. Voraussetzung ist, dass diese auch bei einer allfälligen Verschärfung noch einzuhalten sind. 

Die Sitzung vom 22. April fällt nochmals aus. Das teilt der kantonale Informationsdienst mit. An der Sitzung vom 6. Mai 2020 sind Besucherinnen und Besucher nicht zugelassen. Für die Medienleute stehen Plätze bereit. Es ist an dieser Sitzung vorgesehen, dringende Geschäfte zu behandeln.

Die 1919 erbaute Rüegerholzhalle in Frauenfeld.

Die 1919 erbaute Rüegerholzhalle in Frauenfeld.

(Bild: Reto Martin, März 2018)
Dienstag, 31. März, 14:28 Uhr

Änderungen in der Frauenfelder Stadtverwaltung

(red) Im Departement für Finanzen, Stadtentwicklung und Zentrales der Stadt Frauenfeld gibt es am 1. April einige Änderungen. Das Amt für Stadtentwicklung und Standortförderung heisst neu Amt für Kommunikation und Wirtschaftsförderung (AKW).

Anders Stokholm Stadtpräsident Frauenfeld.

Anders Stokholm Stadtpräsident Frauenfeld.

(Bild: Andrea Stalder)

Die Abteilung Kommunikation, die der Stadtkanzlei unterstellt ist, wechselt ins AKW, damit Synergien zwischen Marketing und Kommunikation besser genutzt werden können. «Eine integrierte und umfassende Kommunikation gegen innen und aussen ist für die Stadt Frauenfeld von grosser Bedeutung», heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Frauenfelder Altstadt mit Holdertorkreisel aus der Vogelperspektive.

Die Frauenfelder Altstadt mit Holdertorkreisel aus der Vogelperspektive.

(Bild: Olaf Kühne)

Infolge der Anpassungen wird das Departement für Finanzen, Stadtentwicklung und Zentrales von Vorsteher und Stadtpräsident Anders Stokholm neu in Departement für Finanzen und Zentrales umbenannt. Für das Amt für Kommunikation und Wirtschaftsförderung wird eine neue Leitung gesucht, weil der bisherige Amtsleiter gekündigt hat und sich beruflich neu orientieren will.

Dienstag, 31. März, 13:17 Uhr

Der 8-jährige Benjamin aus der Schweiz fragt, die Bundespolizeiinspektion Konstanz antwortet

(red) «Liebe forscher und Zöllner, Ich bin Benjamin, 8 Jahre alt. ihr könnt, ein Metalldetektor erfinden, der Coronaviren findet. Damit ihr sehen könnt ob die Leute Coronavirus haben oder nicht damit die Leute über die Grenze können. Dann kann ich wieder zu meiner Oma. Viele grüsse Benjamin.»

«Lieber Benjamin, damit wir alle gesund bleiben, muss auch die Polizei gerade noch mehr arbeiten als sonst. Und auch wir können unsere Omas und Opas zurzeit nicht besuchen. Das liegt aber nicht nur daran, dass wir gerade so viel arbeiten müssen – ausserdem wollen wir unsere Omas und Opas ja schützen, damit sie nicht krank werden. Deswegen halten auch wir Abstand zu ihnen. Das ist ganz schön doof für alle. Aber wir sind gar nicht so doll traurig. Denn wichtig ist, dass unsere Omas und Opas gesund bleiben. Wir können mit ihnen ja Briefe schreiben und telefonieren. Manche Menschen können sich auch mit dem Handy unterhalten und dabei sogar ein Video machen. So kann man sich wenigstens aus der Entfernung sehen. Aber wir alle hoffen natürlich, dass wir bald wieder so leben können wie früher. Und uns in die Arme nehmen können. Und als Polizist verspreche ich Dir, dass das auch wieder so kommen wird. Wir müssen nur etwas Geduld haben. Die vielen tollen Ärzte und auch alle anderen Menschen, die jetzt so viel arbeiten müssen, haben alles unter Kontrolle. Auch die Polizei in der Schweiz und in Deutschland macht alles, damit du dich sicher fühlen kannst. Du musst dir also keine Sorgen machen. Wir haben jetzt ganz lange darüber nachgedacht, ob das mit deiner Idee so klappt. Wir finden das total klasse, dass du uns so einen guten Tipp gegeben hast. Wir wollen mal einen Arzt fragen. Weil die ja alles ganz genau wissen mit dem Virus. Aber auch dann, wenn der Arzt sagt, dass das mit dem Detektor am Ende doch nicht so ganz funktioniert: Wir sind sehr glücklich über jede Idee von dir! Bitte bleib' gesund - und Grüsse bitte auch die Oma von der Bundespolizei.»

Der aufgrund der Coronaviruspandemie vorübergehend geschlossene Grenzübergang zwischen Kreuzlingen und Konstanz.

Der aufgrund der Coronaviruspandemie vorübergehend geschlossene Grenzübergang zwischen Kreuzlingen und Konstanz.

(Bild: Benjamin Manser)
Dienstag, 31. März, 11:22 Uhr

Zwei Schweizer geben Brandanschlag auf Bancomat zu

Der zerstörte Bancomat bei der Landi Roggwil.

Der zerstörte Bancomat bei der Landi Roggwil.

(Bild: PD/BRK-News)

(kapo/sko) Die Kantonspolizei Thurgau hat den Brand eines Bancomaten Anfang Januar in Roggwil geklärt. Die beiden Täter sind geständig, wie sie am Dienstagvormittag mitteilt. Am frühen Morgen des 2. Januar manipulierten zwei Männer am Bancomaten bei der Landi Roggwil, verursachten einen Brand und ergriffen die Flucht. Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Thurgau nahm in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bischofszell Ermittlungen auf.

Im Zuge dieser Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Graubünden Mitte Januar einen 28-jährigen Mann festnehmen. Weitere Abklärungen führten rund einen Monat später zur Verhaftung eines 27-jährigen Mannes im Kanton Thurgau. Die beiden Schweizer sind geständig.

6 Bilder

(Bilder: BRK News)

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollten sie den Bancomaten durch eine Explosion beschädigen, um daraus Bargeld zu stehlen. Dieses Vorhaben misslang aber, so dass statt dessen der Bancomat und das Gebäude in Brand gerieten und die beiden Täter ohne Beute flüchten mussten.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden dürfte über 100'000 Franken hoch sein. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell führt eine Strafuntersuchung.

Dienstag, 31. März, 11:12 Uhr

Mann mit Jahrgang 1946 und Vorerkrankungen

(seb.) Im Kanton Thurgau ist eine dritte Person nach einer Coronavirus-Infizierung gestorben. Das teilt kantonale Informationsdienst auf Twitter mit.

Auf Nachfrage präzisiert Mirjam Fonti vom Informationsdienst: Es handelt sich um einen Mann mit Jahrgang 1946. Er litt an Vorerkrankungen. Zuvor war bekannt, dass im Thurgau zwei Frauen mit den Jahrgängen 1933 und 1945 an COVID-19 gestorben sind. Insgesamt wurden zwischen Bodensee und Hörnli bisher 154 Personen positiv auf das Virus getestet.

Ein Spitalsoldat steht vor dem alten Bettenhaus des Spitals Frauenfeld.

Ein Spitalsoldat steht vor dem alten Bettenhaus des Spitals Frauenfeld.

(Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Dienstag, 31. März, 10:45 Uhr

Bei Kollision verletzt

(kapo/sko) Bei einem Verkehrsunfall in Weinfelden hat sich am Montagabend eine Autofahrerin leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. 

Ein 20-jähriger Autolenker war kurz vor 20 Uhr auf einer Nebenstrasse im Thurvorland in Richtung Verzweigung Wilerstrasse unterwegs. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau wollte er bei der Verzweigung nach rechts abbiegen, wobei es zu einer Kollision mit einer Autofahrerin kam, die auf der Wilerstrasse in Richtung Bussnang unterwegs war.

Durch die Kollision wurde die 24-Jährige leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Rückseite eines Rettungsdienstes in Frauenfeld.

Die Rückseite eines Rettungsdienstes in Frauenfeld.

(Bild: Nana Do Carmo, Juni 2014)
Dienstag, 31. März, 09:56 Uhr

Abgesagte Gastspiele in Frauenfeld und Kreuzlingen

(red) Von der aktuellen Notlage ist auch die Tournee des Schweizer Circus Knie bis voraussichtlich zum 5. Mai betroffen. Abgesagt beziehungsweise neu angesetzt sind unter anderem auch die Gastspiele in Frauenfeld (1. April) und Kreuzlingen (22. April). Wer sich schon Tickets für diese Vorstellungen ergattert hat, kann diese gemäss jetziger Mitteilung zurückgeben. Zudem stellt Knie den Tickervorverkauf vorerst komplett ein.

Wer seine Tickets direkt bei www.ticketcorner.ch oder beim Ticketcorner-Call-Center gekauft hat, sendet die Tickets direkt an Ticketcorner zurück. Wer die Tickets an einer Vorverkaufsstelle erworben hat, kann sie dort zurückgeben. «Bei einer abgesagten Veranstaltung gilt eine Rückerstattungsfrist von 30 Tagen ab Veranstaltungsdatum», heisst es seitens Circus Knie.

Das Aufstellen eines Zirkuszeltes ist für Mitarbeiter des Circus Knie ein Drahtseilakt in luftiger Höhe.

Das Aufstellen eines Zirkuszeltes ist für Mitarbeiter des Circus Knie ein Drahtseilakt in luftiger Höhe.

(Bild: PD)

Da aufgrund der aktuellen Situation diverse Vorverkaufsstellen geschlossen sind und dort eine rechtzeitige Rückgabe nicht möglich ist, wird die Frist für auf diese Art gekaufte Tickets verlängert. Die Veranstalter bitten jedoch um Verständnis der zehntausenden Besucher, dass für die hohen Aufwände der Rückabwicklung ein pauschaler Betrag von 5 Franken pro Ticket abgezogen werden muss.

Momentan rechnet der Circus Knie damit, dass die Tournee auf rund fünf Monate verkürzt wird. «Somit wird auch die Planung der Gastspiel-Orte komplett neu ausgearbeitet.» Sobald man den neuen Tourneeplan hat, wird dieser kommuniziert.

Dienstag, 31. März, 08:49 Uhr

Keine problematischen Stoffe die Toilette hinterspülen

(red) Das Team des Abwasserverband der Region Romanshorn hat sich den Herausforderungen der Pandemie erfolgreich gestellt. Es arbeitet zur Verminderung des Ausfallrisikos in geteilten Teams. Das erhöhte Volumen des angespülten Stoffwechsels von Menschen der Region im Homeoffice ist bewältigbar.

Sorgen bereiten den Mitarbeitenden ungeeignete Stoffe. Für einen störungsfreien Betrieb der Kläranlage appelliert der Abwasserverband an die Bevölkerung, keine problematischen Stoffe die Toilette hinunter zu spülen. «Dazu gehören Taschen- und Kosmetiktücher, Küchenrollenpapier, Feuchttücher und Textilien», hält der Verband fest. Normales Toilettenpapier zersetzt sich, diese festen Materialien nicht.

Generell gelte: Stoffe, welche die Kanalisation verstopfen oder zu Ablagerungen führen, und giftige, übelriechende oder explosive Dämpfe oder Gase bildende Stoffe sowie Bau- und Werkstoffe haben in der Kanalisation nichts zu suchen.

Teil einer verstopften Abwasserpumpe.

Teil einer verstopften Abwasserpumpe. 

(Bild: PD)
Montag, 30. März, 17:40 Uhr

Corona-Angebot der Kreuzlinger Ifolor: Gratis-Postkarten

Gratis Postkarten verschicken.

Gratis Postkarten verschicken. 

(Bild: pd/ifolor)

(red) Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus hält die Menschen auf Abstand. Die Kreuzlinger Ifolor möchte die zwischenmenschliche Verbundenheit fördern und ermöglicht deshalb allen Schweizerinnen und Schweizern ab sofort den kostenlosen, weltweiten Postkartenversand. So können Generationen gefahrlos in Kontakt bleiben, heisst es in einer Mitteilung. 

Die Postkarten können über die ifolor App erstellt, mit personalisierbarer Briefmarke versehen und versendet werden – ganz ohne Versandkosten! Da der persönliche Besuch wegfällt, lässt sich so im Handumdrehen mit einem kleinen Zeichen grosse Freude bewirken. Es besteht keine Limitierung der Anzahl Postkarten, die man täglich versenden kann. Diese Spezialaktion dauert bis Ende April oder solange Vorrat.

Das Kreuzlinger Unternehmen hatte frühzeitig auf die Coronavirus-Krisensituation reagiert und schon Ende Februar eine eigene Task Force gegründet. Noch bevor der Bundesrat, gestützt auf das Epidemiengesetz, die besondere Notlage ausrief, hatte Ifolor bereits alle Geschäftsreisen abgesagt und Home Office eingeführt. Alle Messebesuche und Schulungen wurden umgehend storniert, Desinfektionsmittel - auch für unterwegs - bereitgestellt und Mitarbeiter regelmässig über Hygiene- und Schutzmassnahmen informiert.

Dank der frühzeitigen Planung konnte ifolor in enger Abstimmung mit den Lieferanten die Produktionsmaterialien aufstocken. Inzwischen arbeiten alle Mitarbeitende, wo möglich, im Home Office. Die Fertigungsstandorte in Kreuzlingen und Kerava (Finnland) erfüllen die Social Distancing Anforderungen und halten die Produktion weiterhin aufrecht. Mit Lieferverzögerungen ist aktuell nicht zu rechnen.

Montag, 30. März, 16:48 Uhr

Griesser schliesst Werk im Elsass

Das Werk von Griesser in Wolschwiller im Elsass.

Das Werk von Griesser in Wolschwiller im Elsass. 

(Bild: Unternehmenswebseite)

(sda) Der Aadorfer Storenhersteller Griesser schliesst wegen der Coronavirus-Pandemie vorsorglich ein Werk im Elsass. Es handelt sich dabei um die kleinste Niederlassung der Gesellschaft. Nur zehn Mitarbeitende sind dort beschäftigt. Aufrechterhalten wird der Betrieb in den Werken in der Schweiz, Österreich, Südfrankreich und Deutschland. Auch der Vertrieb bleibe in allen Ländern aktiv, arbeitet jedoch vom Homeoffice aus, teilte Griesser am Montag mit. Insgesamt blickt das Familienunternehmen optimistisch in die Zukunft, da die Auftragslage bisher relativ stabil geblieben ist. In Italien wurden die Mitarbeiter frühzeitig nach Hause geschickt, sodass diese von zu Hause aus weiterarbeiten konnten. Es habe daher nur wenige Infektionsfälle gegeben, schreibt Griesser. «Es gibt zwar ein starkes Nord-Süd-Gefälle, aber insgesamt ist der Auftragseingang bis jetzt nur wenig eingebrochen. Kundenanfragen können weiterhin entgegengenommen und bearbeitet werden», wird Firmenchef Urs Neuhauser in der Mitteilung zitiert.

Montag, 30. März, 16:30 Uhr

Der Zivilschutz Kreuzlingen twittert über seinen Corona-Einsatz

(red) Der Zivilschutz Kreuzlingen ist seit drei Wochen im Einsatz gegen Corona. Die fleissigen Männer verteilen Schutzmasken, telefonieren und unterstützen positiv Getestete und machen noch vieles mehr. Unter anderem berichten sie auch regelmässig auf Twitter (@ZSOKreuzlingen)
über ihre Aktivitäten. 

Montag, 30. März, 15:46 Uhr

Aktuelles Corona-Update für den Thurgau

(red) Gemäss dem täglichen Update des Kantons Thurgau auf Twitter gibt es 148 bestätigte Fälle im Kanton. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 2.

Montag, 30. März, 15:11 Uhr

Der Winter kehrt zurück

7 Bilder

Bild: BRK News

(red) Die kalte Jahreszeit hat sich heute noch mal zurückgemeldet: Schneebilder von Beat Kälin (BRK-News) vom Siblinger Randen (SH) und vom Seerücken bei Salen-Reutenen (TG).

Montag, 30. März, 15:04 Uhr

Die Kreuzlinger Kirche ist weiter für die Menschen  da

Der Flyer der Kirchgemeinde.

Der Flyer der Kirchgemeinde.

(Bild: pd)

(red) Die Corona-Prävention bringt für uns alle Einschränkungen mit sich. Inzwischen dürfte jeder von uns diese im Alltag spüren. Vor allem das öffentliche Leben ist betroffen, und damit auch das Glaubensleben. Kirchliche Anlässe, Gottesdienste, Gebetstreffen, Bibelgruppen, Jugendabende – nichts davon kann derzeit stattfinden, schreibt die Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen in eine Mitteilung.

Trotzdem will die katholische Kirche auch und gerade in dieser angespannten und speziellen Zeit für Sie da sein, besonders für die Menschen, denen im Augenblick so vieles von dem fehlt, was bisher ihren Alltag bestimmt hat.

«Wenn Sie Gesprächsbedarf haben, weil Sie einsam sind, Ihnen die Decke auf den Kopf fällt, oder aus irgendeinem anderen Grund, dann greifen Sie ungeniert zum Hörer. Das Seelsorgeteam der Kath. Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen ist für Sie da und werktags von 9.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr erreichbar, unter der Nummer 058 346 19 90. Egal, was Ihnen auf dem Herzen liegt: Zögern Sie nicht, anzurufen.»

Die katholischen Kirchen St. Ulrich, St. Stefan, Bruder Klaus (Tägerwilen) und Bernrain sind tagsüber weiterhin geöffnet und laden zum persönlichen Gebet ein.

Auch Impulse für Ihr Glaubensleben möchte die katholische Kirche Ihnen weiterhin geben, zurzeit vor allem auf digitalem Wege. Auf Facebook (www.facebook.ch) finden Sie die Seite der örtlichen Kirche, wenn Sie im Suchfeld «Katholische Kirche Kreuzlingen-Emmishofen» eingeben. Mehrmals in der Woche werden hier Impulse, Gebete und Musik eingestellt. Wenn Sie keinen Facebook-Account besitzen, lohnt es sich allenfalls auch, ab und zu einen Blick auf die Homepage der Katholischen Kirchgemeinde (www.kath-kreuzlingen.ch) zu werfen.

Wie immer stehen Ihnen für alle gängigen Anfragen die Pfarrämter St. Ulrich (st.ulrich@kath-kreuzlingen.ch) und St. Stefan (st.stefan@kath-kreuzlingen.ch) zur Verfügung.

Montag, 30. März, 14:25 Uhr

Frauenfelder halten sich auf dem Vorplatz fit

Turnen und Gewichte stemmen vor der Garage.

Turnen und Gewichte stemmen vor der Garage. 

(Bild: Stefan Hilzinger)

(red) Frühturnen in der Bannhalde-Siedlung in Frauenfeld: Redaktor Stefan Hilzinger hat die Sportler geknippst. 

Montag, 30. März, 13:56 Uhr

Jubiläums-Viehschau in Lengwil findet ein Jahr später statt

Bild der Lengwiler Viehschau von 1987

Bild der Lengwiler Viehschau von 1987

(Bild: Pd)

(red) Die vom Feuerwehrverein Lengwil geplante Jubiläums-Viehschau vom 2. Mai 2020 findet nicht statt. Das Organisationskomitee hat entschlossen diese um ein Jahr zu verschieben und zwar auf Samstag den 1. Mai 2021. Am Programm und auch am Veranstaltungsort - auf dem Originalplatz beim Restaurant Sternen in Lengwil - wird festgehalten.

Montag, 30. März, 09:53 Uhr

Das süsse Kamel Shiva hat im Plättli Zoo das Licht der Welt erblickt


(red) Am vergangenen Mittwoch ist im Plättli Zoo in Frauenfeld eine Trampeltierstute zur Welt gekommen. Die Geburt geschah während des Tages und wurde durch Mutter Natascha alleine gemeistert. Als erfahrene Mutter habe sich Natascha von Anfang an vorbildlich um den Nachwuchs gekümmer. Christoph Wüst, stellvertretender Zooleiter schreibt: 

«Unsere Kamele haben alle dieselbe Tierpatin. Ihr wurde die Ehre zuteil, die Stute zu taufen. Der Name der Kleinen lautet Shiva, der Name bedeutet günstig oder vielversprechend.»

Das fünfte Jungtier von Mutter Natascha

Natascha hat im Plättli Zoo bereits das fünf Jungtier zur Welt gebracht. Bereits zum vierten Mal handelt es sich um eine Stute. Nach zwei Tagen wurde Natascha zusammen mit dem Jungtier zurück in die Herde integriert. Neben Natascha und der jungen Stute leben noch Vater Joshua und mit Yaris einen Wallach im Plättli Zoo.

Jungtier Shiva mit Mutter Natascha

Jungtier Shiva mit Mutter Natascha

(Bild: pd)

Die Paarungszeit der Trampeltiere findet in der Regel im Januar und Februar statt. Die Tragzeit variiert zwischen 12 und 14 Monaten. Grundsätzlich wird ein Jungtier geboren. Nach nur wenigen Stunden ist das Fohlen in der Lage, der Mutter zu folgen.

Trampeltiere

Trampeltiere sind eine Zuchtform des Wildkamels. Der ursprüngliche Lebensraum ist die mongolische Steppe und Teile von China. Das Trampeltier wird unter anderem als Milch- und Wolllieferant, Fleischquelle sowie zum Transportieren von Lasten eingesetzt. Die Wildform des Trampeltiers, das Khavtgai oder Wildkamel ist stark vom Aussterben bedroht. Schätzungen gehen von nur noch 900 Tieren in freier Wildbahn aus. Die Tiere sind optimal an das Leben in einer Wüste angepasst. In den Höckern auf dem Rücken speichern Sie in der Nahrungsreichen Zeit überschüssige Energie in Form von Fett ein. Diese Reserven könne bei Nahrungsknappheit abgebaut werden. Ein Trampeltier kann innerhalb von 10 Minuten bis zu 180 Liter Wasser aufnehmen und dies dann in den roten Blutkörperchen einlagern. Die grossen Füsse verhindern das Einsinken im Sand.

Der Plättli Zoo ist vorübergehend geschlossen

Auch der Plättli Zoo ist von den Massnahmen gegen das Corona Virus betroffen. Der Zoo und das Restaurant sind momentan geschlossen. Die Tiere des Zoos werden weiterhin durch das Tierpfleger Team betreut und umsorgt. Zurzeit lasse sich noch nicht abschätzen, wie gross der finanzielle Schaden durch die Schliessung sein werde, heisst es. Man zähle auf den Bund und die versprochenen Gelder für Kulturinstitutionen.

Montag, 30. März, 11:09 Uhr

Spaziergänger findet Handgranate

(red) Ein Spaziergänger hat am Samstagnachmittag am Waldrand von Güttingen bei Radolfzell eine Handgranate gefunden. Er verständigte daraufhin sofort die Polizei. Die Handgranate lag etwa 15 Meter von einem Weg entfernt im Wald. Die Polizei fertigte Lichtbilder von dem Fundstück und übersandte sie dem Kampfmittelbeseitigungsdienst. Dieser identifizierte das Fundstück als französische Granate, die möglicherweise noch funktionstüchtig war. Bis zum Eintreffen der Spezialisten wurde die Fundstelle abgesichert. Wie die Granate an den Fundort kam und weshalb sie jetzt erst gefunden wurde, ist nicht bekannt.

Sonntag, 29. März,21:05 Uhr

Stromausfall im Weiler St.Pelagiberg

(red) Aufgrund einer Funkenbildung an einem Strommasten ist im Weiler St.Pelagiberg, welcher zur Thurgauer Gemeinde Hauptwil-Gottshaus gehört, der Strom ausgefallen. Der Kanton hat eine entsprechende Warnung auf der App «Alertswiss» herausgegeben.

Laut einer Mitteilung auf der Internetseite der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus sind Elektriker daran, den Fehler zu beheben. Der Stromausfall dauert bis voraussichtlich 22 Uhr.