THURGAU-TICKER
Auffahrkollision in Berg – Polizei sucht Zeugen+++ Das grosse Pilz-Quiz: Testen Sie Ihr Wissen +++ Apple-TV-Serie: Pfahlbauten mit Auftritt im Science-Fiction-Klassiker

Drucken
Teilen

Feedback zum THURGAU-TICKER gerne an: online.tz@chmedia.ch (Stichwort «Thurgau-Ticker»)

Samstag, 23. Oktober, 14:25 Uhr

Auffahrkollision in Berg - Zeugen gesucht

Gegen 8.10 Uhr ist ein 65-jähriger Autofahrer in Berg auf der Hauptstrasse von Mauren her in Richtung Berg unterwegs gewesen. Gegenüber der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er in der Bahnunterführung vom nachfolgenden Auto überholt wurde und dessen Lenker unmittelbar nach dem Einspuren vor ihm stark abbremste.

Symbolbild: Severin Bigler/AGR

Anschliessend kam es zur Auffahrkollision. Beim Unfall wurde laut Polizei niemand verletzt, an den Fahrzeugen entstand jedoch Sachschaden von einigen Tausend Franken.

Eine durchgeführte Atemalkoholprobe ergab beim 41-jährigen Deutschen einen Wert von 1,76 Promille. Sein Fahrausweis wurde ihm zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen.

Polizei sucht Zeugen

Um den Unfallhergang zu klären, sucht die Polizei nun Zeugen. Wer Angaben zum Unfall oder zur Fahrweise der beiden Autofahrer machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter der Telefonnummer 058-345-25-00 zu melden. (kapo/lex)

Samstag, 23. Oktober, 11:25 Uhr

Sind Sie Pilzmeisterin oder Pilzmeister?

Erfahren Sie im Pilzquiz viel Spannendes über das herbstliche Genussmittel. Viel Spass!

Sind Sie Pilzmeisterin oder Pilzmeister?

Das Quiz starten
Freitag, 22. Oktober, 16:18 Uhr

Pfahlbauten spielen eine Rolle in der Serie «Foundation»

Das Pfahlbaumuseum am Bodensee in Unteruhldingen

Das Pfahlbaumuseum am Bodensee in Unteruhldingen

Bild: PD

Im November 2019 erhielt das Pfahlbaumuseum am Bodensee einen Anruf vom Filmstudio Babelsberg, dem ältesten Grossatelier-Filmstudio der Welt und dem grössten Filmstudio Europas. Das Studio fragte nach, ob ein Besichtigungstermin einer Delegation von Apple TV aus Irland im Auftrag des Mutterkonzerns möglich wäre. Für ein Filmprojekt sei man nach Locations auf der Suche. Es stellte sich heraus, dass Apple TV sich der Verfilmung von «Foundation», eines Science-Fiction Klassikers widmen wolle, den der Russe Issac Asimov in den 1940 Jahren als Trilogie zu Papier brachte. Die Pfahlbauten sind nun Teil der Verfilmung. Sie werden jeweils zu Beginn im Vorspann gezeigt. Auch im Trailer haben die Pfahlbauten ihren Auftritt. Der Link zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=X4QYV5GTz7c. (red)

Freitag, 22. Oktober, 15:25 Uhr

Das Bodensee Open wird zum «Winter Wunderland»

Franco Baldella (l.) und Mäx Andys sind die langjährigen Organisatoren des Bodensee Opens.

Franco Baldella (l.) und Mäx Andys sind die langjährigen Organisatoren des Bodensee Opens.

Bild: Mario Gaccioli

Nach zehn Austragungen unter freiem Himmel findet das Bodensee Open in Egnach in diesem Jahr erstmals in der in der Tennishalle Egnach statt. «We are tennis – we are summer» – mit diesem Slogan haben die Veranstalter des McDonald’s Bodensee Open ihr internationales Tennisturnier im Oberthurgau zwischen 2010 und 2019 zu einer Marke mit europaweiter Strahlkraft etabliert. Teilnehmende aus über 20 Nationen bezeichneten das Turnier am Bodensee oft als bestes Preisgeldturnier Europas. Voll des Lobes zeigte sich auch Olympiasiegerin Belinda Bencic, die das Bodensee Open 2013 kurz nach ihren Junioren-Grand-Slam-Titeln bei den French Open und Wimbledon gewann.

Das international etablierte Tennisturnier in Egnach, findet dieses Jahr vom 18. bis 21. November statt. (red)

Freitag, 22. Oktober, 14:18 Uhr

Von den Panorama-Knifes zum Spielzeug

Andy Hostettler spielt mit den NaniCubes.

Andy Hostettler spielt mit den NaniCubes.

Bild: Reto Martin

Der Ermatinger Unternehmer Andy Hostettler geht unter die Spielzeugmacher. Seine Tochter Reana hatte die Idee für Spielbretter aus Holzwürfeln. So können sieben unterschiedliche Brettspiele in nur einem Set vereint werden. Die auf den Namen NaniCube getaufte Spielzeug stellen Hostettlers nun dort her, wo sie zuvor ihre erfolgreichen Panorama-Knifes produziert haben. Hilfe gibt es auch von der Werkstatt des Ekkharthofs in Lengwil, wo die Holzmanufaktur eingemietet ist. (mte)

Freitag, 22. Oktober, 13:27 Uhr

Chauffeur beschädigt die Fahrleitung mit seinem LKW

Die Seelinie war während mehreren Stunden unterbrochen.

Die Seelinie war während mehreren Stunden unterbrochen.

Archivbild: Donato Caspari

Ein 33-jährige Chauffeur fuhr am Freitagmorgen kurz vor 6.30 Uhr mit seinem Lastwagen in Eschenz auf dem Freudenfelserweg in Richtung Hauptstrasse. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau hatte er bei der Abfahrt die Kippmulde nicht ganz eingefahren. Beim Bahnübergang beschädigte er mit der Mulde die Fahrleitung. Es wurde niemand verletzt. Der Schaden am Fahrzeug, an der Fahrleitung und am Bahnübergang kann noch nicht beziffert werden.

Der betroffene Strassenabschnitt und der Bahnübergang mussten gesperrt werden. Durch die beschädigte Fahrleitung war die Seelinie während mehreren Stunden unterbrochen. Die Zugspassagiere wurden mit Bussen transportiert. (kapo)

Freitag, 22. Oktober, 11:27 Uhr

Thurbo fährt neu nach Bregenz und Lindau

Der Thurbo fährt am Wochenende im Zweistundentakt nach Bregenz und Lindau.

Der Thurbo fährt am Wochenende im Zweistundentakt nach Bregenz und Lindau.

Bild: Chris Mansfield

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember fährt Thurbo via Bregenz bis ins deutsche Lindau. Die Erweiterung der Verbindung sieht vor, dass die S7 von Weinfelden nach Rorschach neu weiter via St.Margrethen nach Bregenz und Lindau fährt. Die Verbindungen werden im Zweistundentakt und nur am Wochenende angeboten. Das kündigt die Thurbo AG in einer Medienmitteilung an.

Mit der neuen Verbindung machen Thurbo und die deutschen und österreichischen Nachbarn einen ersten Schritt in Richtung einer länderübergreifenden Bodensee-S-Bahn. Diese ist seit Jahren immer wieder ein Thema, scheiterte aber zumeist aus finanziellen Gründen der potenziell beteiligten Bahngesellschaften SBB, ÖBB und DB. (red)

Freitag, 22. Oktober, 10:24 Uhr

Zirkuszauber mit Popcorn, Schweinen und Kindergewusel

Im Zirkus Rodolfo übt man mit Tieren eine Zirkusnummer ein.

Im Zirkus Rodolfo übt man mit Tieren eine Zirkusnummer ein.

Bild: Andri Vöhringer

Im Räuchlisberg studierten während den vergangenen vier Tagen zahlreiche Kinder und Tiere ihre Zirkusnummern ein. Organisiert wurde die Zirkuswoche von Rodolfo und Co, dessen Inhaberin Rosmarie Langjahr sagt: «Tiere und Kinder brauchen dasselbe; Geduld und Zeit.» Am Anfang sei es ein Chaos gewesen, doch nun haben sich die Kinder und Tiere gefunden. «Wir sind bereit für die Vorführung am Samstag», sagt Langjahr. Es treten Gruppen mit Minischweinen, Ponys und Ziegen auf. Auch eine Akrobaten- und eine Zaubergruppe seien in der Manege anzutreffen. Für die Vorstellungen am Samstag um 13.30 und 17.30 Uhr sind noch Gratis-Tickets verfügbar.

Hinweis: Reservationen erfolgen über eventfrog.ch und mehr Informationen sind unter rodolfo-co.ch zu finden. (jol)

Freitag, 22. Oktober, 09:27 Uhr

Noch immer treffen sich Yoga-Fans draussen am See

In der Badi Rösli in Bottighofen wird Yoga praktiziert.

In der Badi Rösli in Bottighofen wird Yoga praktiziert.

Bild: PD

Sie wollten nicht akzeptieren, dass die Freiluft-Saison mit der Schliessung des Freibads Hörnli zu Ende ist. Dort hatte die Rheumaliga den Sommer über Wassergymnastik, Pilates und Yoga-Stunden angeboten. Die Frauen, die bei Kinga Toth Yoga praktizierten, verlegten deshalb ihren Standort in die Badi Rösli in Bottighofen. Wenn es nicht regnet, üben sie dort den Sonnengruss oder den nach unten schauenden Hund. Zum Mitmachen braucht man eine eigene Matte, zehn Franken in bar und Zeit am Montag zwischen 9 und 10 Uhr. Da Abstand gehalten wird, braucht es keine Covidzertifikate. (red)

Freitag, 22. Oktober, 07:11 Uhr

Nicht hier um zu sparen

In Chur ist die Bühne für den Event Big Air aufgebaut. Wolfgang Sahli, Verwaltungsratspräsident der First Event AG, der Organisatorin des Big Air, gewährte einen Blick hinter die Kulissen. Der «Macher» des Open Air Frauenfeld sagt im «Bündner Tagblatt»: «Wir sind nicht nach Chur gekommen, um zu sparen.» Er meint damit die Musikanlage des Events, die eine der besten überhaupt sei und 120'000 Watt leisten könne. «Wir werden es aber nicht ganz so laut machen», verspricht Sahli. (fra)

Donnerstag, 21. Oktober, 17:01 Uhr

Mögliche Schätze vom Dachboden

Bild: PD

Archäologische Funde, rare Kunst, seltene Bücher, uralte Fossilien oder doch nur Schrott? Bereits zum 23. Mal führen das Museum für Archäologie, das Naturmuseum, das Historische Museum, die Kantonsbibliothek und das Staatsarchiv Thurgau den Bestimmungstag durch. Der Anlass findet am Samstag, 30. Oktober von 10 bis 13 Uhr im Museum für Archäologie und Naturmuseum des Kantons Thurgau in Frauenfeld statt. (red/pd)

Donnerstag, 21. Oktober, 16:12 Uhr

«Natur entdecken»

Bild: PD

Stefan Werner von der Vogelwarte Sempach referiert am Dienstag, 26. Oktober, um 20 Uhr über den Wandel in der Vogelwelt. Der Anlass findet im Rahmen von «Natur entdecken» im Begegnungszentrum Trösch in Kreuzlingen statt. (red/pd)

Donnerstag, 21. Oktober, 16:00 Uhr

Rote Wolken

Bild: Rita Schmidlin

TZ-Leserin Rita Schmidlin aus Wiezikon konnte gestern Abend ein schönes Naturschauspiel erleben und hielt den Moment mit diesem Foto fest.

Donnerstag, 21. Oktober, 15:30 Uhr

Innovationen aus dem Thurgau

Bild: PD

Das Wirtschaftsportal Ost (WPO) bietet mit der Veranstaltung WPO Impuls Firmen aus der Region eine Plattform. Acht Unternehmen präsentieren im Cubic Innovation Campus bei Bühler ihre Innovationen. Mit dabei sind auch drei Unternehmen aus dem Hinterthurgau. Sie schicken einen intelligenten Hydranten, einen umweltfreundlichen PET-Flaschenverschluss und eine digitale Assistentin für Wohnen im Alter ins Rennen. Der Sieger wird am 28. Oktober gekürt. (mlb)

Donnerstag, 21. Oktober, 14:07 Uhr

Freie-Strasse Frauenfeld

Bild: Samuel Koch

Der Bericht der Stadt Frauenfeld zur zukünftigen Nutzung der Freie-Strasse in der Altstadt ist nun öffentlich. Grosse Überraschungen bringt die Erhebung, die vergangenen Frühling stattfand, nicht mit sich. Stadtpräsident Anders Stokholm stellt aber eine steigende Kompromissbereitschaft betreffend Verkehrsplanung und Gestaltung fest. Die Inputs aus dem Stimmungsbild werden nun konkretisierbar gemacht. Später geht’s an die Planungen für die bauliche Umsetzung. Die Freie-Strasse wird Teil einer Grundsatzabstimmung zur Innenstadt sein, die 2022 dem Frauenfelder Stimmvolk vorgelegt werden soll. (ma)

Donnerstag, 21. Oktober, 13:05 Uhr

Vermisster Porschefahrer konnte nur noch tot geborgen werden.

Bild: Raphael Rohner

Durch einen Mitarbeiter der Strassenmeisterei ist am Mittwochvormittag bei Mäharbeiten ein Porsche im Rückhaltebecken an der B 34 bei Bietingen entdeckt worden. Bei der sofort eingeleiteten Bergung des Fahrzeugs wurde eine leblose männliche Person in dem Wagen aufgefunden. Nach den vorläufigen Ergebnissen der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme konnte bislang folgender Hergang ermittelt werden: Der 44-jährige Fahrer des Porsche ist von Bietingen kommend in Richtung Schweizer Grenze gefahren, als er aus bislang unbekannter Ursache auf Höhe der Einfahrt ins neue Industriegebiet nach rechts von der Fahrbahn abkam. Er fuhr zunächst im abschüssigen Gelände abwärts, durchbrach einen Begrenzungszaun, kollidierte im Erdreich und rutschte schliesslich rückwärts in das Rückhaltebecken hinein. Das Auto füllte sich bis zu den Sitzen mit Wasser. Der Mann verstarb mutmasslich an seinen Verletzungen, welche er sich durch den Unfall zugezogen haben könnte.

Die Freiwillige Feuerwehr Gottmadingen pumpte das Becken leer und der Porsche wurde mit Hilfe eines Krans des THW geborgen. Die Notärztin konnte bei dem im Fahrzeug sitzenden Mann nur noch den Tod feststellen. Bei diesem handelt es sich um einen seit mehreren Wochen Vermissten aus dem Bodenseekreis. (Polizeipräsidium Konstanz)

Donnerstag, 21. Oktober, 11:36 Uhr

Ein Autofahrer fuhr in einen Baum und verursachte einen Selbstunfall

Der Autofahrer wurde beim Unfall nicht verletzt.

Der Autofahrer wurde beim Unfall nicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 81-jähriger Autofahrer war am Mittwoch kurz nach 20.30 Uhr auf der Bahnhofstrasse in Richtung Seestrasse in Horn unterwegs. Gegenüber der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er durch ein entgegenkommendes Fahrzeug geblendet worden sei. Dadurch bemerkte er einen in der Fahrbahn stehenden Baum zu spät und kollidierte mit diesem.

Beim Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo)

Donnerstag, 21. Oktober, 10:42 Uhr

«Vom Berner Haus ins Thurgauer Haus»

Ein Berner Käser im Thurgau 1927: Gottfried Reinhard in der Käserei Herrenzelg mit seiner Tochter Hanni und Salzer Affolter.

Ein Berner Käser im Thurgau 1927: Gottfried Reinhard in der Käserei Herrenzelg mit seiner Tochter Hanni und Salzer Affolter.

Bild: PD

Im vergangenen Jahrhundert sind unzählige Berner Bauern in den Thurgau eingewandert. Das bäuerliche Erbrecht sowie steile, kleine Ländereien machten ihnen in der alten Heimat das Leben schwer. In den Thurgau kamen sie wegen der grossen, flachen Anbauflächen, günstiger Höfe und protestantischen Frauen. Sie mischten sich zwar unters Thurgauer Volk, behielten dank Bernervereine, Jodlerclubs und Bernerchörli aber ein Stück alte Heimat im Herzen. Der Märstetter Autor Werner Lenzin bringt nun ein Buch über die Berner im Thurgau heraus. Es heisst «Vom Berner Haus ins Thurgauer Haus» und soll noch vor Weihnachten erscheinen. (mte)

Donnerstag, 21. Oktober, 9:55 Uhr

Impfbus in Romanshorn

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Am 29. und 30. Oktober macht der kantonale Impfbus das nächste Mal Halt in Romanshorn. In Betrieb ist der Impfbus am Freitag von 16 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr in der Turnhalle der Kantonsschule an der Weitenzelgstrasse 12. (red/pd)

Weitere Infos: www.tg.ch/impfen

Donnerstag, 21. Oktober, 09:04 Uhr

Die Kantonspolizei hat eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen

Bild: PD

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt am Donnerstag gegen 2.15 Uhr auf der Arbonerstrasse in Amriswil eine Autofahrerin zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe bei der 47-jährigen Schweizerin einen Wert von 0,96 mg/l ergab, wurde ihr Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Mittwoch, 20. Oktober, 17:42 Uhr
Beim Zusammenstoss wurde der Motorradfahrer schwer verletzt.

Beim Zusammenstoss wurde der Motorradfahrer schwer verletzt.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwoch bei Engwang ein Motorradfahrer schwer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Kurz vor 14 Uhr war ein 46-jähriger Autofahrer auf der Kreuzlingerstrasse von Märstetten in Richtung Engwilen unterwegs und wollte nach links in Richtung Wagerswil abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden, vortrittsberechtigten Motorradfahrer. Der 64-Jährige wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Rega ins Spital geflogen. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.

11 Bilder

Bild: BRK News

Zur Spurensicherung und Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Während der Unfallaufnahme musste die Unfallstelle gesperrt werden. Die Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen leitete den Verkehr grossräumig um. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Mittwoch, 20. Oktober, 17:25 Uhr

Morgenstimmung zum Tagesende

Sonnenaufgang in Romanshorn

Sonnenaufgang in Romanshorn

Bild: Monika Baumann

TZ-Leserin Monika Baumann hat heute Morgen über die Dächer von Romanshorn hinaus dieses Foto geschossen. Die perfekte Morgenstimmung für den Tagesabschluss.

Mittwoch, 20. Oktober, 16:26 Uhr

Aaro Törmanen hilft Verletzungssorgen zu lindern

Verteidiger Aaro Törmänen

Verteidiger Aaro Törmänen

Bild: PD

Der 19-jährige Aaro Törmänen verlässt den HC La Chaux-de-Fonds mit sofortiger Wirkung. Sein Vertrag bei den "Bienen" wäre noch bis zum Ende der Saison 2021/22 gültig gewesen. Nun wird der Sohn von EHC Biels Cheftrainer Antti Törmänen den HC Thurgau verstärken.

In Thurgau wird Törmänen helfen, die verletzungsbedingten Absenzen in der Abwehr zu kompensieren. Die Saison des österreichischen Verteidigers Bernhard Fechtig ist vorbei (Kreuzbandriss) und auch Marco Forrer fällt bis auf Weiteres aus (Oberkörperverletzung). (red)

Mittwoch, 20. Oktober, 14:33 Uhr

Es bleiben acht Bancomaten übrig

Der Bancomat am Spital Frauenfeld wird aufgehoben.

Der Bancomat am Spital Frauenfeld wird aufgehoben.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Per Mitte November 2021 nimmt die Thurgauer Kantonalbank (TKB) den Bancomaten im Spital Frauenfeld ausser Betrieb. Das Gerät wird schon seit Jahren immer weniger genutzt. Privatpersonen und Gewerbetreibende können auch künftig in Frauenfeld rund um die Uhr Bargeld beziehen oder einzahlen. Die TKB betreibt auf dem Platz Frauenfeld acht Bancomaten an fünf verschiedenen Standorten. (red)

Mittwoch, 20. Oktober, 13:14 Uhr

Ausverkaufte Ränge trotz Pandemie

«Des Kaisers neue Kleider» hat an den Schlossfestspielen für volle Ränge gesorgt.

«Des Kaisers neue Kleider» hat an den Schlossfestspielen für volle Ränge gesorgt.

Bild: Manuel Nagel

Die Pandemie schränkt seit Monaten das kulturelle Leben ein. Auch die Schlossfestspiele Hagenwil müssen dieses Jahr mit finanziellen Einbussen rechnen. Bedingt durch Auflagen wurden 25 Prozent der Plätze im Wasserschloss nicht belegt. Nichtsdestrotrotz spricht der Präsident der Spiele, Karl Spiess, von einem «vollen» Erfolg. Die Theaterstücke «Mirandolina» und «Des Kaisers neue Kleider» wurden jeweils vor ausverkauften Rängen gespielt. (thr)

Mittwoch, 20. Oktober, 11:39 Uhr

Diebstahl aus Fahrzeug

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Mittwoch in Salenstein zwei Männer nach dem Diebstahl aus einem Auto festgenommen. Gegen 23.45 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Anwohner die Kantonalen Notrufzentrale und gab an, dass soeben zwei Personen sein Fahrzeug durchsucht und anschliessend geflüchtet seien. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte die beschriebenen Männer kurz nach Mitternacht beim Bahnhof Mannenbach-Salenstein festnehmen.

Der 34-jährige Marokkaner sowie der 24-jährige Algerier wurden inhaftiert. Es wird abgeklärt, ob sie noch für weitere Straftaten in Frage kommen.

Mittwoch, 20. Oktober, 10:38 Uhr

Ein Scherzinger macht ernste Politik

Martin Baltisser ist Berater von Guy Parmelin.

Martin Baltisser ist Berater von Guy Parmelin.

Bild: PD

Martin Baltisser ist der Berater von Guy Parmelin. Damit habe der Thurgauer, der in Scherzingen aufgewachsen ist, die Rolle seines Lebens gefunden. Nach der Matura wird er Volkswirtschaftler und wohnt seit langem in Bremgarten bei Bern. Er ist Mitglied des Parteivorstandes der SVP Kanton Bern. Christoph Blocher beschrieb ihn einst als «gründlich und treffsicher», der analysiere und die richtigen Schlüsse ziehe: «Weil er nie in den Vordergrund tritt, ist meist unbekannt, dass er die Fäden zieht.» Baltisser ist verheiratet und Familienvater, gemäss dem «nebelspalter.ch» suche man aber vergebens nach einer Homestory. Denn Baltisser sagt in einem Interview: «Front-Runner sind auf Hintergrundarbeiter angewiesen und umgekehrt.» (fra)

Mittwoch, 20. Oktober, 10:02 Uhr

Neue Läden nach Totalausverkauf

Links sind Heidi und Joaquin Hurtado, die keine Nachfolger für das Uhrengeschäft gefunden haben. Anders sieht es bei Kurt und Annelies Wattinger aus.

Links sind Heidi und Joaquin Hurtado, die keine Nachfolger für das Uhrengeschäft gefunden haben. Anders sieht es bei Kurt und Annelies Wattinger aus.

Bilder: Mario Testa

Das Uhren- und Schmuckgeschäft Hurtado in Weinfelden gibt es bald nicht mehr. Anfangs 2022 werden Joaquin und Heidi Hurtado ihr Geschäft schliessen und gehen in Pension. Eine Nachfolge konnten sie nicht finden. «Wir haben uns bemüht, es sah zwischenzeitlich auch gut aus. Aber zum Schluss hat es aus diversen Gründen nicht geklappt», sagt Joaquin «Jimmy» Hurtado. Stattdessen wird ein Coiffeursalon im Haus von Vermieter Urs Keller einziehen. Auch im Geschäft gleich nebenan steht ein Wechsel an. Auch Schuhhändler Kurt Wattinger kommt ins Pensionsalter und gibt deshalb sein Geschäft auf. Ihm ist es jedoch gelungen, die Nachfolge zu regeln. Künftig wird die St.Galler Brunner Orthopädie im Ladenlokal eingemietet sein und auch weiterhin Schuhe verkaufen. Annelies Wattinger bleibt dem neuen Geschäft noch zwei Jahre erhalten und wird sich um den Bereich des Schuhverkaufs kümmern. «Wir hatten Glück mit dieser Nachfolge, haben schnell gemerkt, dass es passt. Die neuen Mieter werden das Geschäft in ähnlicher weise weiterführen», sagt Kurt Wattinger. (mte)

Mittwoch, 20. Oktober, 09:20 Uhr

Mottbrand gelöscht

Bei einem Mottbrand musste die Polizei und die Feuerwehr einen Einsatz leisten.

Bei einem Mottbrand musste die Polizei und die Feuerwehr einen Einsatz leisten.

Bild: Kapo TG

(kapo) Bei einem Mottbrand in einem Holzschnitzelsilo in Sommeri entstand am Dienstag Sachschaden, verletzt wurde niemand. Gegen 20.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass aus einem Holzschnitzelsilo an der Aspenstrasse Rauch austrete. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hefenhofen-Sommeri kamen vor Ort und konnten den Mottbrand löschen. Eine Spezialfirma pumpte anschliessend mehrere Kubikmeter Holzschnitzel aus dem Silo. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden dürfte wenige tausend Franken hoch sein.

Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau.

Dienstag, 19. Oktober, 18:07 Uhr

Aus gesundheitlichen Gründen

Edwin Mettler, der im Gemeinderat von Bürglen seit Juni 2016 das Ressort Versorgung und Umwelt betreut, hat mit Schreiben vom 26. September aus gesundheitlichen Gründen den Rücktritt aus dem Gemeinderat Bürglen mitgeteilt. Der Gemeinderat hat von der Demission an der letzten Sitzung offiziell Kenntnis genommen und den Rücktritt per 28. Februar 2022 genehmigt, heisst es in einer aktuellen Mitteilung.

Edwin Mettler, zurücktretender Gemeinderat Bürglen

Edwin Mettler, zurücktretender Gemeinderat Bürglen

Bild: PD

Der Gemeinderat bedankt sich bei Edwin Mettler an dieser Stelle für sein grosses Engagement für die Gemeinde Bürglen und nimmt mit Bedauern Kenntnis vom Rücktritt. Die Ersatzwahl für den frei werdenden Sitz im Gemeinderat findet am Sonntag, 13. Februar 2022, statt.

Dienstag, 19. Oktober, 17:30 Uhr

Politische und raumplanerische Grundlagen liegen vor

Der Kanton Thurgau hat 2020 sechs Windenergiegebiete festgelegt. Eines davon umfasst den östlichen Teil des Wellenbergs auf dem Gebiet der Gemeinden Thundorf und Hüttlingen. Damit liegen die politischen und raumplanerischen Grundlagen vor, um das Windprojekt wiederaufzunehmen und weiterzuentwickeln. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) werden nun verschiedene Varianten ausarbeiten und den Behörden und der Bevölkerung von Thundorf und Hüttlingen vorstellen. (red)

Windmessmasten im Gebiet Waldhof-Rüteli oberhalb Thundorf.

Windmessmasten im Gebiet Waldhof-Rüteli oberhalb Thundorf.

Bild: Reto Martin (Thundorf, 17.06.2016)
Dienstag, 19. Oktober, 16:25 Uhr

Allerhand Kuriositäten für Autobahnmitarbeiter

Caspar Theiler, Mitarbeiter der Nationalstrasse Gebiet 6, sorgt unter anderem dafür, dass die Autobahn befahrbar und von Abfall befreit ist. Es ist eine anstrengende und gefährliche Arbeit, bei welcher er allerhand Kuriositäten entdeckt. (fra)

Caspar Theiler auf Güseltour entlang der A7.

Caspar Theiler auf Güseltour entlang der A7.

Bild: Benjamin Manser
Dienstag, 19. Oktober, 14:39 Uhr

19-jähriger Schweizer begeht Raserdelikt mit 105 km/h innerorts

Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Raser ermittelt, der in Horn innerorts mit 105 km/h unterwegs war.

Durch eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Thurgau wurde am 9. Oktober kurz nach 20.15 Uhr an der Seestrasse ein Auto registriert, das innerorts mit einer Geschwindigkeit von 105 Stundenkilometern unterwegs war.

Der 19-jährige Schweizer aus dem Kanton St. Gallen überschritt nach Abzug der Sicherheitsmarge die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 51 km/h, was einem Raserdelikt entspricht. Sein Führerausweis auf Probe wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/sko)

Ein Rasersymbolbild.

Ein Rasersymbolbild.

Bild: Thinkstock/AZ
Dienstag, 19. Oktober, 13:29 Uhr

Gespräch mit dem Kradolfer Geodatenanalysten André Bruggmann

Der aus Kradolf stammende Geodatenanalyst André Bruggmann hat im Rahmen einer Masterarbeit an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften die Auswirkungen der Coronakrise auf den Schweizer Arbeitsmarkt untersucht. Der 33-Jährige sagt:

André Bruggmann, Geodatenanalyst aus Kradolf.

André Bruggmann, Geodatenanalyst aus Kradolf.

Bild: Ralph Ribi
«Regionale und zeitliche Aspekte haben in den Medien, aber auch in Forschung, bisher keine grosse Beachtung gefunden.»
Dienstag, 19. Oktober, 11:47 Uhr

9,8 Millionen Franken für die gewerbliche Entwicklung

Arbon müsse aufpassen, dass es nicht zur Schlafstadt werde, sagt Stadtpräsident Dominik Diezi immer wieder. Es brauche auch attraktive Arbeitsplätze. In der laufenden Ortsplanungsrevision ist deshalb vorgesehen, im Gebiet Rietli in Stachen eine Arbeitszone zu schaffen. Heute liegt das 4 Hektaren grosse Areal in der Wohn- und Gewerbezone. Jetzt hat die Stadt das Grundstück zum Preis von 9,8 Millionen Franken selber gekauft, um es zu entwickeln. Diezi sagt:

«Für den Werkplatz stellt die Parzelle mittel- bis langfristig eine grosse Chance dar.»
Dominik Diezi. Stadtpräsident Arbon.

Dominik Diezi. Stadtpräsident Arbon.

Bild: Andrea Stalder

Geklärt werden muss nun in einer ersten Phase die Verkehrs-Erschliessung. Im Vordergrund steht die so genannte Spange Süd, die seit vielen Jahren ein Thema ist. Die Stadt hatte es eigentlich abgehakt, nimmt den Faden nun aber wieder auf. Letzte Woche hat sie den Auftrag für eine so genannte Zweckmässigkeitsbeurteilung der Strasse öffentlich ausgeschrieben. Die Ergebnisse dürften im Sommer 2023 vorliegen. (mso)

Situationsplan mit der gelb umrahmten Parzelle 5016.

Situationsplan mit der gelb umrahmten Parzelle 5016.

Bild: Printscreen
Dienstag, 19. Oktober, 10:59 Uhr

Adieu per Ende Legislatur im Mai 2023

Seit 2007 leitet Jacqueline Müller die Geschicke der 2100-Einwohner-Gemeinde Pfyn. Jetzt wird bekannt, dass die 57-jährige Dettighoferin nach «reiflicher Überlegung» entschieden hat, ihr Amt per Ende der laufenden Legislatur Ende Mai 2023 niederzulegen. So steht es in einer aktuellen Mitteilung der Gemeinde Pfyn vom Dienstagmorgen. Darin wird Müller zitiert:

Jacqueline Müller, seit 2007 ist sie Gemeindepräsidentin von Pfyn.

Jacqueline Müller, seit 2007 ist sie Gemeindepräsidentin von Pfyn.

Bild: Andrea Stalder
«Der Entscheid ist mir nicht leichtgefallen, zumal von meinem Alter her – eine Wiederwahl vorausgesetzt – noch eine weitere Amtsperiode drin liegen würde.»

Jetzt wolle sie sich für das verantwortungsvolle Amt noch bis zum Ende Ihrer Amtszeit weiterhin einsetzen und es dann in neue Hände übergeben. Als mögliche Nachfolgerin bringt sich die aktuelle Gemeinderätin Karin Grossglauser ins Spiel. (red)

Dienstag, 19. Oktober, 09:54 Uhr

Liebesglück auf dem Seerücken

Die aktuelle Staffel der Landwirte-Kuppelshow «Bauer, ledig, sucht...» ist ausgestrahlt. Der Thurgauer Teilnehmer Rolf Meier hat mit seiner Hofdame Greta Strobel aus Friedrichshafen das Glück gefunden. Es wird bereits von Heirat gesprochen. (kü)

Greta mit ihrem Rolf.

Greta mit ihrem Rolf.

Bild: PD
Dienstag, 19. Oktober, 08:39 Uhr

Nebeldecke über dem Thurtal

(red) Nach dem Aufruf am Montag an die TZ-Leserschaft, Nebelbilder einzusenden, liegen nun die ersten im Postfach. Deshalb will die Redaktion Ihnen die ersten Sujets von Nebelbildern aus dem Kanton Thurgau nicht vorenthalten.

Nebel liegt über dem Thurtal, fotografiert vom Napoleonturm.

Nebel liegt über dem Thurtal, fotografiert vom Napoleonturm.

Bild: Stephan Lendi

Haben Sie den Herbstnebel auch fotografisch festgehalten? Wir freuen uns auf Ihr Mail mit Bild sowie Angaben zu Zeitpunkt, Örtlichkeit und Namen des Bildautors an: online.tz@chmedia.ch

Nebelbild aus einem Waldstück im Oberthurgau.

Nebelbild aus einem Waldstück im Oberthurgau.

Bild: Claudia Hasler
Dienstag, 19. Oktober, 06:32 Uhr

Er wollte als einer der Ersten auf den Mars – nun muss Steve Schild seinen Traum begraben

Steve Schild wollte auf den Mars reisen.

Steve Schild wollte auf den Mars reisen.

Bild: Urs Bucher

(fra) Steve Schild ist in Romanshorn aufgewachsen und wollte einer der Ersten sein, die den Mars besiedeln. Weil die Investoren von «Mars One» abgesprungen sind, musste das Projekt begraben werden – und damit sein Traum. Der 37-Jährige war einer der 100 potenziellen Marsreisenden, die es vor sechs Jahren in die engere Auswahl geschafft hatten. Die Absage schmerzt: «Ich hatte es geahnt, ich hatte es gespürt. Aber die Hoffnung war immer da, dass es weiter geht», sagt der zweifache Familienvater in einem Interview mit «FM1Today».

Trotzdem sei das gescheiterte Projekt nicht vergebens. «Mars One» habe dazu geführt, dass darüber geredet werde, dass man – um als Menschheit weiterzukommen – auf andere Planeten gehen müsse. Und immer noch gibt er nicht auf:

«Irgendwann gehe ich in den Weltraum, auch wenn es nur ein Weltraumspaziergang ist.»
Montag, 18. Oktober, 17:50 Uhr

Schwerer Sturz im abschüssigen Gelände

Der verunfallte Velofahrer trug keinen Helm.

Der verunfallte Velofahrer trug keinen Helm.

Bild: Benjamin Manser

(pol-kn) Schwerverletzt musste ein 59-jähriger Radfahrer am Samstag gegen 18.15 Uhr nach einem Verkehrsunfall im Waldgebiet neben dem Urisbergweg ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mann fuhr ohne Sturzhelm mit einem Citybike einen Downhill-Pfad im groben Waldgelände und verlor vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit und Ungeeignetheit des Fahrrads die Kontrolle, teilt das Polizeipräsidium Konstanz mit.

Er kam nach rechts vom Pfad ab, kollidierte gegen einen Baumstumpf und wurde über das Lenkrad in das Unterholz abgeworfen. Nachfolgende Mountainbike-Fahrer nahmen den Unfall wahr, leisteten Erste-Hilfe und verständigten den Notarzt. Der Rettungsdienst und Notarzt behandelten den 59-Jährigen, retteten ihn schliesslich aus dem abschüssigen Gelände und brachten ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Montag, 18. Oktober, 16:47 Uhr

Parlamentarischer Vorstoss im Frauenfelder Gemeinderat für Stadtbus-Wochenend-Ticket

Frauenfeld 06.07.2020 TG - Ab heute gilt eine schweizweite allgemeine Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr. Ein Fahrgast im Stadtbus Frauenfeld.

Frauenfeld 06.07.2020 TG - Ab heute gilt eine schweizweite allgemeine Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr. Ein Fahrgast im Stadtbus Frauenfeld.

Andrea Stalder

(ma) SP-Gemeinderat Alfred Bloch regt in einer Interpellation an, ein Wochenend-Ticket für die Zone 921 einzuführen. Für drei Franken soll man einen Samstag oder Sonntag lang mit dem Frauenfelder Stadtbus fahren können. Heute kostet eine 921er-Tageskarte mit Halbtax 5,20 Franken, ohne 6,40 Franken. Der Stadtbus könne nur mit dem Auto konkurrenzieren, wenn er finanziell attraktiv sei, argumentiert Bloch. Mit diesem Angebot bestehe die Möglichkeit, neue Kundinnen und Kunden für den Stadtbus zu gewinnen.

Montag, 18. Oktober, 16:04Uhr

Motorbootverband setzt sich für einheitliche Prüfung ein

Ein Motorboot fährt durch das Wasser.

Ein Motorboot fährt durch das Wasser.

Bild: PD

(wu) Die praktische Motorbootprüfung dauert in der Schweiz 50 Minuten, in Deutschland 15 Minuten, in Österreich 30. Eine Arbeitsgruppe des Internationalen Bodensee Motorboot Verbands (IBMV) erarbeitet Vorschläge zur internationalen Harmonisierung der Prüfung.

Ausserdem soll eine weitere Entnahmestelle eingerichtet werden, denn die Quaggamuschel setzt der Entnahmestelle der Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen zu. Der IBMV setzt sich auch für die Interessen der Wassersportler im Markelfinger Winkel bei Radolfzell ein. Der Verband wehrt sich gegen die vorgeschlagene Erweiterung der Uferschutzzonen. Wie der IBMV-Präsident Paul Minz mitteilte, sind die Pläne für den Betrieb von Aquakulturen im Bodensee vom Tisch. Positiv auf die Finanzen des Verbands wirkte sich 2021 die sinkende Zahl der Einsätze aus.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der morgigen Ausgabe der Thurgauer Zeitung oder online unter www.tagblatt.ch

Montag, 18. Oktober, 15:20 Uhr

Wir suchen eure herbstlichen Nebelbilder

Unser Fotograf Donato Caspari hat diesen Nebel im Wald auf dem Ottenberg bei Weinfelden fotografiert.

Unser Fotograf Donato Caspari hat diesen Nebel im Wald auf dem Ottenberg bei Weinfelden fotografiert.

Bild: Donato Caspari

Haben Sie den Herbstnebel fotografisch festgehalten? Wir freuen uns auf Ihr Nebelbild an: online.tz@chmedia.ch.

Montag, 18. Oktober, 14:45 Uhr

Lara Stoll veröffentlicht ihr erstes Buch mit dem Titel «Hallo»

Künstlerin Lara Stoll

Künstlerin Lara Stoll

Bild: PD

(red) Lara Stoll gilt als die Punkerin der Schweizer Poetry-Slam-Szene und seit der Vergabe des Salzburger Stiers 2021 offiziell als die witzigste Frau der Schweiz. Am 4. November erscheint das erste Buch der 34-Jährigen, die im Thurgau aufgewachsen ist.

Mit viel Herz, Wahnsinn und Humor verarbeitet sie in «Hallo» das Leben, die Herausforderungen des Alltags und führt dabei ihre wohlbehütete Generation gnadenlos vor. Die sprachmächtige Textsammlung umfasst Prosa und Lyrik. Die Situationskomik wird durch Fotografien von Noëlle Guidon und Bildern aus Stolls Privatarchiv ergänzt und entführen das Publikum in einen Kosmos voller Fantasie und Eigensinn.

Montag, 18. Oktober, 14:00 Uhr

Jetzt gibt es ihn zweimal: Wigi-Tigi-Trail

Ein Mädchen auf dem Wigi-Tigi-Trail.

Ein Mädchen auf dem Wigi-Tigi-Trail.

Bild: Johanna Lichtensteiger

(jol) «Wir haben so viele positive Rückmeldungen bekommen, dass es nun einen zweiten Wigi-Tigi-Trail gibt», sagt Jessica Wälle, Vize-Präsidentin des Elternvereins «Elterndingsda». Der Verein habe einen Rätselweg für Familien mit kleinen Kindern gestalten wollen und so den Trail in Wigoltingen erfunden.

«An den Posten wird die Geschichte des Tigers erzählt und durch die Rätsel können die Kinder Buchstaben für das Lösungswort finden», sagt Wälle. Der Wettbewerbstalon, um das Lösungswort zu notieren, und weitere Informationen sind auf elterdingsda.ch zu finden.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der morgigen Ausgabe der Thurgauer Zeitung oder online unter www.tagblatt.ch

Montag, 18. Oktober, 13:18 Uhr

Zwei Thurgauerinnen kämpfen um die letzte Rose von Erkan Akyol

Erkan Akyol aus Winterthur sucht bei der Sendung «Bachelor »seine grosse Liebe.

Erkan Akyol aus Winterthur sucht bei der Sendung «Bachelor »seine grosse Liebe.

Bild: PD

(jab) Der Kampf um die letzte Rose beginnt. Ab dem 25. Oktober sucht Bachelor Erkan Akyol seine grosse Liebe. Der 29-jährige Schauspieler lebt in Winterthur zusammen mit seinen Eltern. Kurz vor dem Jahreswechsel 2020/21 hat er sich von seiner letzten Freundin getrennt. Gegenüber der «Schweizer Illustrierten» sagt er:

«Ich habe mich in der Vergangenheit gut ausgelebt und habe das Single-Dasein ziemlich gesehen.»

Nun ist er bereit, die grosse Liebe zu finden. Vielleicht kommt die künftige Frau an Akyols Seite aus dem Thurgau.

Bachelor-Kandidatin Maria (38) aus Frauenfeld

Bachelor-Kandidatin Maria (38) aus Frauenfeld

Bild: PD

Maria aus Frauenfeld ist die älteste Bachelor-Kandidatin in der Runde. Sie hat eine 15-jährige Tochter und arbeitet als Pflegehelferin. Sie hatte bereits einige Beziehungen hinter sich, geklappt hat es allerdings noch nie.« Ich habe mich schon gefragt, ob ich das Problem bin», sagt Maria in einem kurzen Vorstellungsvideo auf «Blick.ch». Nun sucht sie die grosse Liebe im Tv. Auf die Frage, weshalb sie die letzte Rose des Bachelors bekommen soll, antwortet Maria:

«Weil ich authentisch bin.»
Bachelor-Kandidatin Rebekka (21) aus Müllheim

Bachelor-Kandidatin Rebekka (21) aus Müllheim

Bild: PD

Die zweite Kandidatin aus dem Thurgau ist Rebekka aus Müllheim. Sie beschreibt sich als eine vielseitige, offene und direkte Person. Die 21-Jährige arbeitet als Detailhandelsfachfrau und hat ebenfalls schon mehrere Beziehungen hinter sich, die stets sie beendet habe. Das Model erzählt, sie hätte früher oft geweint, wenn ihr das Herz gebrochen wurde. Doch heute sehe sie das anders:

«Wer will, hat gehabt. So habe ich keinen Liebeskummer mehr.»
Montag, 18. Oktober, 12:00 Uhr

Fast-Dieb festgenommen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Horn nach einem Diebstahlversuch einen 26-jährigen Algerier festgenommen. Kurz nach 18 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Bahnhofstrasse nach einem versuchten Diebstahl aus einem Auto ein Mann zurückgehalten werde. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und nahmen den 26-Jährigen fest. Es wird nun unter anderem abgeklärt, ob der Mann für weitere Delikte in Frage kommt.

Montag, 18. Oktober, 11:00 Uhr

400 Bewerbungen und trotzdem arbeitslos

Anna Leutenegger leidet unter der Situation, kein Arbeit zu haben.

Anna Leutenegger leidet unter der Situation, kein Arbeit zu haben.

Bild: Ralph Ribi

Anna Leutenegger ist 59 Jahre und seit drei Jahren arbeitslos. In dieser Zeit hat sie rund 400 Bewerbungen geschrieben, ohne Erfolg. Finanziell wird es bei ihr langsam knapp, sie hat eine Tochter, die bald mit dem Studium beginnen möchten. Ausserdem leidet sie unter der Situation, sich ausgemustert und nutzlos zu fühlen. Darum hat sie sich beim Selbsthilfezentrum in Weinfelden gemeldet, um eine Gruppe für Arbeitslose 55 + ins Leben zu rufen. Vom Austausch von Erlebnissen und Netzwerken erhofft sie sich neuen Schwung zum Weitermachen. (jus)

Lesen Sie den ganzen Artikel in der morgigen Ausgabe der Thurgauer Zeitung oder unter www.tagblatt.ch.

Montag, 18. Oktober, 10:30 Uhr

Letzte Chance Führung durch die Sonderausstellung

Die Ausstellung im Historischen Museum zeigt, wie sich das Köpfemachen von Epoche zu Epoche verändert

Die Ausstellung im Historischen Museum zeigt, wie sich das Köpfemachen von Epoche zu Epoche verändert

Bild: PD

Die Sonderausstellung des Historischen Museums Thurgau «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» im Alten Zeughaus Frauenfeld endet am Sonntag, 24. Oktober. Welche Mechanismen es im 19. Jahrhundert möglich machten, dass Napoleon III. zum bekannten Thurgauer Gesicht wurde und im Fernsehzeitalter Klibys Caroline der wohl berühmteste Thurgauer Kopf war, davon handelt die Sonderausstellung des Historischen Museums Thurgau im Alten Zeughaus Frauenfeld.

Am Samstag, 23. Oktober, um 13.30 und 14.30 Uhr hat das Publikum letztmalig die Chance, diese Frage zu knacken. Noch ein letztes Mal führt Ausstellungskurator Dominik Streiff durch die bunte Vielfalt des Köpfemachens und Köpfewerdens, erzählt Anekdoten und blickt hinter die Kulissen. Der Eintritt ist kostenlos, ein Covidzertifikat ist erforderlich.

Weitere Informationen unter www.historisches-museum.tg.ch .

Montag, 18. Oktober, 09:35 Uhr

Autobrand auf der Autobahn bei Wängi

Das ausgebrannte Auto auf der Autobahn in Richtung St. Gallen.

Das ausgebrannte Auto auf der Autobahn in Richtung St. Gallen.

Bild: kapo

(kapo) Aus noch ungeklärten Gründen kam es am gestrigen Sonntagabend auf der Autobahn A1 bei Wängi zu einem Autobrand. Eine 58-jährige Autofahrerin war kurz nach 19 Uhr auf der Autobahn in Richtung St. Gallen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte sie auf der Höhe Wängi eine Rauchentwicklung im Motorraum und hielt auf dem Pannenstreifen an. Beim Eintreffen der Polizeipatrouille stand das Auto bereits in Brand.

Die Feuerwehr Münchwilen war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden am Fahrzeug und Strassenbelag beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Der Verkehr musste während den Lösch- und Bergungsarbeiten einspurig geführt werden. Die Brandursache wird abgeklärt.

Montag, 18. Oktober, 06:30 Uhr

«Die Thurgauer sind gschaffige Leute, aber stur»

Der Thurgauer Hausi Leutenegger hat drei Olma-Bratwürste gegessen.

Der Thurgauer Hausi Leutenegger hat drei Olma-Bratwürste gegessen.

Bild: PD

Die Olma ist Hausi Leuteneggers Heimat. Auf Nachfrage der NZZ sagt der berühmteste Thurgauer des Landes, er habe während seines Olma-Besuches nicht eine, sondern drei Bratwürste gegessen. Den ganzen Tag habe er mit Fans Selfies gemacht. Die Olma sei eben «Hausi-Land». Leutenegger habe auch mit vielen Ostschweizern über das Impfen gesprochen. «Die ganze Welt lässt sich impfen. Nur der Ostschweizer glaubt, die Pandemie sei im Januar einfach so vorbei.» Leutenegger glaubt, dass das mit dem Impfen nichts mehr wird in der Ostschweiz. Die Ostschweizer seien liebe, gschaffige Leute, aber misstrauisch seien sie und stur. «Man kann den Ostschweizer nicht überzeugen. Man muss ihn nehmen, wie er ist.» (fra)



Aktuelle Nachrichten