Thurgau-Ticker
Bild des Tages: Goldige Kläuse +++ Karambolage wegen Unachtsamkeit +++ Gymnastikgruppe Kreuzlingen: Kuriose und erfolgreiche Meisterschaften

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Mittwoch, 8. Dezember, 17:30 Uhr

Bild des Tages: Goldige Kläuse

Mina und Momo geben den Klaus.

Mina und Momo geben den Klaus.

Bild: PD

Mina (8 Jahre) und Momo (9 Monate) of Goldenlove wünschen allen eine schöne Adventszeit. Das allerliebste Foto stammt von Cornelia Hanhart aus Romanshorn.

Mittwoch, 8. Dezember, 17:32 Uhr

Karambolage wegen Unachtsamkeit

(red) Auf der Kreisstrasse zwischen Büsingen und Abzweigung zur Gennersbrunnerstrasse ist es Mittwochmorgen zu einem Auffahrunfall mit drei Beteiligten gekommen. Ein 38-jähriger Thurgauer Golf-Fahrer musste wegen Gegenverkehr kurz bremsen, was jedoch ein 31-jähriger hinterherfahrender Peugeot-Fahrer aus dem Kanton Schaffhausen und ein 60-jähriger Renault-Fahrer aus dem Kreis Konstanz zu spät bemerkten. Die drei Autos prallten aufeinander, wodurch ein Gesamtschaden in Höhe von 10'000 Euro entstand. Verletzt wurde bei dem Auffahrunfall niemand.

Mittwoch, 8. Dezember, 16:14 Uhr

Gymnastikgruppe Kreuzlingen: Kuriose und erfolgreiche Meisterschaften

Die erfolgreichen Turnerinnen aus Kreuzlingen.

Die erfolgreichen Turnerinnen aus Kreuzlingen.

Bild: PD/Olivia Fleischmann

(red) Am Wochenende reisten rund 55 Turnerinnen der Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen nach Schaffhausen an die Schweizer Meisterschaften. Kurzfristig entschied der Schweizerische Turnverband, dass alle Gruppen direkt nach ihren Vorführungen wieder abreisen müssen und die Rangverkündigung nur digital stattfindet. Die Turnerinnen waren jedoch froh, dass endlich wieder Meisterschaften stattfinden

Für die Gruppe Jugend 4 war es die erste Teilnahme an Schweizer Meisterschaften, die sie sich mit dem 5. Rang belohnten. Für die Gruppe Jugend 2 sprang trotz einer Musikpanne der Schweizer Meistertitel heraus. Die Gruppe Jugend 3 zeigte ihre Wettkampfkür mit Keulen. In ihrer Kategorie mit Handgeräte (mehr als 16 Turnerinnen) waren sie jedoch die einzigen Teilnehmer, sodass sie der Sieg automatisch nach Kreuzlingen ging.

Mittwoch, 8. Dezember, 16:30 Uhr

Frauenfeld: Zwei Jungochsen suchen einen Namen

Wer weiss gute Namen für die beiden Tiere?

Wer weiss gute Namen für die beiden Tiere?

Bild: PD

(ma) Biolandwirt und Stadtrat Andreas Elliker kommt diesen Freitag von 16 bis 20 Uhr mit zwei namenlosen Jungochsen aus seinem Stall an den Meitlibrunnen in der Frauenfelder Altstadt. Die Bevölkerung kann die beiden Tiere besichtigen und Namensvorschläge einreichen. Zur vorweihnachtlichen Viehschau gibt es Bratwürste mit Fleisch aus Ellikers Zucht und Glühmost. Die beiden Tiere sind die Hauptdarsteller des Ochsenfladenbingos, das am 22. April 2022 auf Ellikers Bachhof in Frauenfeld-Osterhalden über die Bühne geht.

Mittwoch, 8. Dezember, 16:05 Uhr

Im Betreuten Wohnen im AZP Frauenfeld ist schon länger ein Zimmer frei

(ma) Eine WG für ältere Menschen: Diese Abteilung auf dem Areal des Alterszentrums Park (AZP) in Frauenfeld ist in Sachen Grösse nicht vergleichbar mit dem Alters- und Pflegeheim. Aktuell gestalten zwei ältere Frauen und vier ältere Männer gemeinsam ihren Alltag in einem grossen Haus. Seit einiger Zeit ist zudem ein Zimmer frei.

Am Backen: Bewohner Paul Hagen mit Gruppenleiterin Samanda Nigro.

Am Backen: Bewohner Paul Hagen mit Gruppenleiterin Samanda Nigro.

Bild: Mathias Frei
Mittwoch, 8. Dezember, 15:08 Uhr

Wil: Ungenügend gesicherte Ladung fliegt Auto in Frontscheibe

Die kaputte Frontscheide des Wagens.

Die kaputte Frontscheide des Wagens.

Bild: Kapo SG

(kapo SG) Ein 29-jähriger Mann fuhr am Dienstag, kurz vor 10.50 Uhr,mit seinem Auto und einem Beifahrer von Wil Richtung St. Gallen auf die Autobahn A1 ein. Gleichzeitig fuhr eine unbekannte Person in einem Lieferwagen mit Anhänger vor ihm in dieselbe Richtung. Dabei fiel ein Gegenstand aufgrund mutmasslich ungenügender Sicherung aus dem Anhänger des Lieferwagens. Dieser prallte zuerst auf die Fahrbahn und anschliessend in die Frontscheibe des Autos des 29-Jährigen. Die Frontscheibe zersprang folglich. Der 29-Jährige Mann und sein 42-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Der 29-jährige Autofahrer musste sein Auto bei einer Raststätte anhalten und abschleppen lassen. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.

Mittwoch, 8. Dezember, 14:54 Uhr

Hauptwil: Gehring wird jetzt «Restaurant-Tester»

Matthias Gehring an seiner letzten Gemeindeversammlung in Hauptwil-Gottshaus.

Matthias Gehring an seiner letzten Gemeindeversammlung in Hauptwil-Gottshaus.

Bild: Barbara Hettich

(red) An der Budget-Gemeindeversammlung von Hauptwil-Gottshaus am Dienstagabend verabschiedete das Dorf nach zehn Jahren seinen scheidenden Gemeindepräsidenten. Matthias Gering tritt per Ende Jahr zurück. Er hatte eigentlich Gemeindeoberhaupt in Thal SG werden wollen, seine Kandidatur war am 28. November aber nicht von Erfolg gekrönt.

«Was Matthias nun braucht, ist ein neuer Job», sagte Bischofszells Stadtpräsident Thomas Weingart, der mit Kollegen und Kollegin aus Hohentannen, Zihlschlacht und Volksschule als Gast der Gemeindeversammlung beiwohnte. Mit entsprechenden Gutscheinen ausgestattet wurde Gehring als Restaurant-Tester auf den Weg geschickt.

Mittwoch, 8. Dezember, 14:05 Uhr

Eine Café mit Velowerkstatt

Das «Daiii bike and brew» verein Gastro, Boutique und Velowerkstatt.

Das «Daiii bike and brew» verein Gastro, Boutique und Velowerkstatt.

Bild: PD
«Gerade durch die Pandemie haben viele das Velofahren neu entdeckt, vor allem Frauen. Ich bin also guter Hoffnung, dass wir Erfolg haben werden.»
Stefan Küng

Stefan Küng

Bild: Keystone

(aye) Das sagt Radsportler Stefan Küng aus Wilen. Der 28-Jährige hat am Samstag, gemeinsam mit fünf weiteren Radsportbegeisterten, ein Lokal eröffnet, mit einem, zumindest für die Deutschschweiz, noch aussergewöhnlichen Konzept. Im «Daiii bike and brew» in Zürich-Enge kann man nicht nur Essen und sich ein Feierabendbier gönnen, sondern auch sein Velo reparieren lassen und neues Sportzubehör kaufen. Küng, der fünffache Schweizermeister im Zeitfahren, möchte mit dem Velocafé einen Treffpunkt für neue, alte und vielleicht noch werdende Radsportbegeisterte schaffen.

Mittwoch, 8. Dezember, 13:53 Uhr

3476 Fälle in einer Woche

(red) Die am Montag aktualisierten Corona-Zahlen des Kantons Thurgau besagen 3476 neue Fälle gegenüber der Vorwoche. 52 Personen seien hospitalisiert, 9 Patienten befinden sich auf der Intensivstation. Verstorben sind 9 Menschen. 70,7 Prozent der Thurgauer Einwohner über 12 Jahren hätten mindestens eine Impfdosis erhalten.

«Die Impfung wirkt», sagte Gesundheitsdirektor Urs Martin am Mittwochmorgen in der Sitzung des Grossen Rates. Auf die Intensivstationen kämen derzeit nur einzelne geimpfte Coronapatienten mit schweren Vorerkrankungen. Ansonsten lägen dort nur ungeimpfte Personen. Ähnlich sei die Lage auch ausserhalb der Intensivstation. Von 50 Patienten, die sich wegen einer Coronainfektion in Spitalpflege befinden, seien 44 ungeimpft.

Mittwoch, 8. Dezember, 11:08 Uhr

Thurgauer Regierungsrat hält an weitergehenden Massnahmen fest

Die Massnahmen im Thurgau gehen weiter als die des Bundes. Sie gelten weiterhin.

Die Massnahmen im Thurgau gehen weiter als die des Bundes. Sie gelten weiterhin.

Bild: PD

(red) Nachdem der Regierungsrat des Kantons Thurgau vergangene Woche insbesondere eine Ausdehnung der Maskenpflicht beschlossen hatte, hat auch der Bundesrat zusätzliche Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung von Covid-19 eingeführt. In einer Mitteilung schreibt die Kantonsregierung am Mittwoch:

«Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Lage analysiert und entschieden, dass die weitergehenden kantonalen Massnahmen dringend angezeigt bleiben.»

Es seien dies die Maskenpflicht in den Aussenbereichen von Veranstaltungen, Märkten oder Messen, sowie die Maskentragpflicht in Warte- und Zugangsbereichen des öffentlichen Verkehrs. Auch bei Veranstaltungen im Innern gelte eine Maskenpflicht, ebenfalls bei 3G- und 2G-Veranstaltungen. Diese Maskentragpflicht gelte unabhängig davon, ob der Zugang auf Personen mit einem Zertifikat beschränkt ist.

Die verstärkten Massnahmen des Bundes ab 6. Dezember.

Die verstärkten Massnahmen des Bundes ab 6. Dezember.

Bild: PD
Mittwoch, 8. Dezember, 10:06 Uhr

Frauenfeld: Weihnachtsmarkt findet statt, Neujahrsempfang nicht

Eine Aufnahme vom Frauenfelder Weihnachtsmarkt von 2019

Eine Aufnahme vom Frauenfelder Weihnachtsmarkt von 2019

Bild: Donato Caspari

(red) Aufgrund der epidemiologischen Lage hat der Bundesrat ab 6. Dezember 2021 die nationalen Massnahmen wieder verstärkt. Dabei weitet er die Zertifikats- und Maskenpflicht aus und führt Ersatzmassnahmen wie eine Sitzpflicht während der Konsumation oder das Erheben der Kontaktdaten ein, wo Maskentragen nicht möglich ist.

Eine Durchführung von Messen und Märkten sei im Freien unter Einhaltung der Maskenpflicht weiterhin gestattet. Deshalb wurde entschieden, dass der traditionelle Frauenfelder Weihnachtsmarkt vom 17. bis 19. Dezember 2021 stattfinden kann, sollte sich die Lage nicht weiter zuspitzen, schreibt die Stadt Frauenfeld in einer Mitteilung.

Gleichzeitig muss der Neujahrsempfang 2022, bei dem es sich um einen Apéro im Innenbereich handelt, abgesagt werden. Der Stadtrat bedauert sehr, erneut nicht mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Frauenfeld auf das neue Jahr anstossen zu können.

Mittwoch, 8. Dezember, 09:19 Uhr

Eschlikon: Polizei zieht alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr

Ein Polizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atem-Alkoholkontrolle durch.

Ein Polizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atem-Alkoholkontrolle durch.

Symbolbild: AGZ

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Mittwoch in Eschlikon einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Kurz nach 0.15 Uhr hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau einen Autofahrer auf der Stöckstrasse zur Kontrolle an, der wegen seiner Fahrweise aufgefallen war. Ein Atemlufttest ergab beim 40-jährigen Schweizer einen Wert von rund 0.7 mg/l (also umgerechnet etwa 1,4 Promille). Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Mittwoch, 8. Dezember - 06:00 Uhr

Therese Schläpfer tritt als Gemeindepräsidentin von Hagenbuch zurück

Weil sie 2014 die Steuern wegen einer Flüchtlingsfamilie erhöhen wollte, erlangte die Gemeindepräsidentin von Hagenbuch, Therese Schläpfer, nationale Bekanntheit. Mit «Sozialhilfe-Schreck» betitelte sie der «Blick», als Schläpfer 2019 in den Nationalrat einzog. Nun hat sich die SVP-Politikerin wegen der Doppelbelastung der beiden Posten schweren Herzens dazu entschieden, im Frühling 2022 von ihrem Amt in Hagenbuch zurückzutreten, wie sie in einer Mitteilung verlauten liess. Die 62-Jährige schreibt:

Ihr Posten ist ab 2022 frei. Therese Schläpfer tritt als Hagenbucher Gemeindepräsidentin zurück.

Ihr Posten ist ab 2022 frei. Therese Schläpfer tritt als Hagenbucher Gemeindepräsidentin zurück.

Bild: Keystone
«Zu oft musste ich Sitzungen im Zusammenhang mit der Gemeinde verschieben oder mich vertreten lassen, da die Reise von oder nach Bern gegen zwei Stunden beträgt.»

Schläpfer ist seit 2014 Gemeindepräsidentin in Hagenbuch. In Zukunft möchte sie sich auf ihre Funktion als Nationalrätin fokussieren. (aye)

Dienstag, 07. Dezember, 17:15 Uhr

Der Motocrosssportler Andy Baumgartner im Bildvergleich

Andy Baumgartner (Jahrgang 1991) wuchs in Romanshorn auf. Bereits als Fünfjähriger begann er mit dem Motocross-Sport. Das Foto links zeigt ihn beim elterlichen Landwirtschaftsbetrieb vor dem Rennsaisonstart 2003 auf einem 65-ccm-Töff. Nach zahlreichen Meistertiteln in der Jugendklasse stiess er bis an die internationale Spitze vor und wurde mehrfach Schweizer Meister in der höchsten Kategorie International Open. Heute ist er auch Nachwuchs-Trainer und sitzt hier auf einem 350-ccm-Töff.

Andy Baumgartner früher und heute

Helio Hickl
Dienstag, 07. Dezember, 16:20 Uhr

Bäckerinnen-Kalender verkaufen sich überraschend gut – sogar im Ausland

Sie wollen den Beruf sexyer machen: Diese Thurgauer Bäckerinnen veröffentlichten einen Kalender mit aufreizenden Fotos aus der Backstube.

Sie wollen den Beruf sexyer machen: Diese Thurgauer Bäckerinnen veröffentlichten einen Kalender mit aufreizenden Fotos aus der Backstube.

Bild: PD

(red) Sie posieren leicht bekleidet in der Backstube und zeigen ihre Backwaren. Die Thurgauer Bäckerinnen wollten damit das Image ihres Berufes aufpolieren. Damit sorgten sie einerseits für Kritik. Andererseits scheint ihr Vorhaben Früchte zu tragen. Die Kalender verkaufen sich überraschend gut, wie «FM1-Today» berichtet. Nachdem eine deutsche Bäckerzeitschrift über die Damen berichtet hat, sollen auch Bestellungen aus Deutschland eingegangen sein. Der Bestand ist mittlerweile erschöpft, jetzt brauchen die Bäckerinnen Nachschub.

Dienstag, 07. Dezember, 14:55 Uhr

Gärtnerei Gschwend verkauft «Rotes Gold» aus Egnach

Safranfäden sind äusserst wertvoll.

Safranfäden sind äusserst wertvoll.

Bild: PD

(red) Viktor Gschwend von der gleichnamigen Gärtnerei in Egnach hat mit seinen Mitarbeitenden rund 3000 Safranknollen in Neukirch und Romanshorn gepflanzt. Im Oktober dieses Jahres konnten die ersten Safranfäden geerntet und getrocknet werden. Das «Rote Gold» – einheimischer Safran kostet aktuell 20 bis 30 Prozent mehr als Gold – verkauft Gschwend ab sofort in seinen Filialen.

Dienstag, 07. Dezember, 14:30 Uhr

Bild des Tages: Kreuzlinger Yoga-Gruppe geht Eisbaden im Bodensee

Die Teilnehmenden müssen es drei Minuten im eiskalten Wasser aushalten.

Die Teilnehmenden müssen es drei Minuten im eiskalten Wasser aushalten.

Bild: Donato Caspari
Dienstag, 07. Dezember, 13:39 Uhr

GLP Thurgau verzichtet auf Regierungsrats-Kandidatur

Noch ist er alleiniger Kandidat für den Thurgauer Regierungsrat: Dominik Diezi, derzeit Arboner Stadtpräsident.

Noch ist er alleiniger Kandidat für den Thurgauer Regierungsrat: Dominik Diezi, derzeit Arboner Stadtpräsident.

Bild: Ralph Ribi

(red) An seiner Sitzung vom 6. Dezember beschloss der Vorstand der GLP Thurgau, auf eine Kandidatur für die Ersatzwahlen des Regierungsrates am 13. Februar 2022 zu verzichten. Stefan Leuthold, Co-Präsident der GLP Thurgau, fasst den Entscheid des Kantonalvorstands wie folgt zusammen:

«Der von der Mitte/CVP nominierte Dominik Diezi ist ein valabler und gut qualifizierter Kandidat, welcher der GLP politisch sehr nahesteht. Er unterstützt in vielen Fällen unsere grünliberalen Anliegen im Grossen Rat. Es ergibt deshalb für uns keinen Sinn, diese Kandidatur zu konkurrenzieren.»

Die GLP würde es jedoch begrüssen, wenn sich bis zur Anmeldefrist weitere Personen für dieses Amt bewerben - damit mehrere Kandidierende zur Wahl stehen und somit die Thurgauer Stimmbevölkerung eine echte Auswahl für die Nachfolge der abtretenden Regierungsrätin Carmen Haag hat.

Dienstag, 07. Dezember, 11:54 Uhr

Steinach: Unbewaffneter Raubüberfall auf Lebensmittelgeschäft

(red) Am Montag, 6. Dezember, hat die Kantonspolizei St.Gallen kurz nach 14 Uhr die Meldung von einem unbewaffneten Raubüberfall auf ein Lebensmittelgeschäft erhalten. Tatort war die Hauptstrasse in Steinach. Ein unbekannter Täter betrat das Lebensmittelgeschäft, bezahlte mit Münzgeld und griff anschliessend in die geöffnete Kasse. Daraus entnahm er in Anwesenheit der Verkäuferin eine geringe Menge Bargeld, wie es in der Medienmitteilung der Kantonspolizei heisst.

Anschliessend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei leitete umgehend eine gross angelegte Fahndungsaktion ein, bei der auch Diensthunde zum Einsatz kamen. Der Täter ist noch flüchtig.

Dienstag, 07. Dezember, 10:29 Uhr

Thurgauer Arbeitslosenquote stagniert bei 2,1 Prozent

(red) Die Arbeitslosenquote bleibt im Kanton Thurgau im November gleich wie im Vormonat bei 2,1 Prozent. Per 30. November waren 3303 Personen arbeitslos; das sind 57 Arbeitslose mehr als im Oktober mit 3246. Eine stärkere Erhöhung ist bei den Stellensuchenden zu verzeichnen. Bei den drei Thurgauer RAV-Zentren waren 6709 Stellensuchende gemeldet. Die Anzahl stieg innerhalb eines Monats um 184. Die Quote der Stellensuchenden stieg entsprechend von 4,2 Prozent im Oktober auf 4,3 Prozent im November. Positiv zu werten ist, dass es im November wiederum einen Zuwachs an offenen Stellen gab und die aktuellen Arbeitslosenzahlen deutlich unter denjenigen von November 2020 liegen

Dienstag, 07. Dezember, 09:25 Uhr

HC Thurgau setzt vorerst auf 2G

(red) Für das heutige Heimspiel des HC Thurgau gegen den HC Sierre um 20 Uhr gilt in der Weinfelder Güttingersreuti das 2G-Prinzip. Einlass als Besucherin oder Besucher erhält demnach nur noch, wer über einen gültigen Impf- oder Genesenen-Nachweis verfügt. Ungeimpfte mit negativem Testergebnis erhalten keinen Zutritt mehr. Der HCT reagiert damit auf die strengeren Vorschriften zur Eindämmung der Coronapandemie.

Hobi Dominic vom HC Thurgau gegen Bezina Goran vom HC Sierre.

Hobi Dominic vom HC Thurgau gegen Bezina Goran vom HC Sierre.

Bild: Mario Gaccioli

Zwar wäre die 3G-Regel im Stadion weiterhin möglich gewesen, hätte aber dazu geführt, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer eine medizinische Maske hätten tragen müssen und dass die Konsumation im Stadion nur noch im Sitzen möglich gewesen wäre. Mit der 2G-Regel besteht weder eine Maskentragpflicht im Stadion noch gibt es Einschränkungen punkto Konsumation. Nach dem Sierre-Spiel will der HCT die Situation neu evaluieren.

Dienstag, 07. Dezember, 7:00 Uhr

Schmerzhafte Transformation beim SRF

SRF-Direktorin Nathalie Wappler ist in Kreuzlingen aufgewachsen.

SRF-Direktorin Nathalie Wappler ist in Kreuzlingen aufgewachsen.

Bild: Gaetan Bally

«Dass die Qualität der Sendungen ungebrochen hoch ist, wird uns regelmässig von unabhängiger Stelle attestiert», verteidigt sich Nathalie Wappler, Direktorin von SRF in einem Interview über die Sparmassnahmen in ihrem Unternehmen in der «NZZ am Sonntag». Dennoch gibt die in Kreuzlingen aufgewachsene Chefin zu, dass ein Abbau stattgefunden habe. Gerade in den letzten Monaten haben einige Aushängeschilder das SRF verlassen, gingen wichtige Sportrechte – etwa die Champions League – verloren und wurden alte Formate durch neue, digitale ersetzt. Auf die daraus resultierende Unzufriedenheit der Mitarbeitenden angesprochen, sagt Wappler: «Eine derart grosse Transformation ist mit Irritation verbunden. Die letzte Zeit war schmerzhaft, aber wir haben die Talsohle durchschritten und sind jetzt auf Kurs.» (aye)

Montag, 06. Dezember, 17:29 Uhr

Die Weinfelder Bochselnacht wird abgesagt

Bilder vom Bochselnacht-Umzug 2020

Bilder vom Bochselnacht-Umzug 2020

Bild: Reto Martin

Wie die Schulen und die Stadtkanzlei Weinfelden heute mit grossem Bedauern mitteilen, muss die traditionelle Bochselnacht in diesem Jahr abgesagt werden. Aufgrund der pandemiebedingten Vorgaben sei der gemeinsame Umzug mit rund 900 Schülerinnen und Schülern zuzüglich Zuschauern und insbesondere das gemeinsame Singen des Bochselnachtlieds auf dem Rathausplatz nicht möglich. Die Bochselnacht findet normalerweise jeweils am letzten Donnerstag vor Weihnachten statt. Damit die Kinder nicht schon wieder auf ein Erlebnis verzichten müssen, sollen wenn möglich dezentrale Umzüge von den Schulzentren aus im Quartier stattfinden. Das Bochselnachttheater wird, Stand heute, wie geplant als 3G-Anlass durchgeführt, wie die Schulen und die Stadtkanzlei Weinfelden mitteilt. (red.)

Montag, 06. Dezember, 17:10 Uhr

Frauenfeld: Biber in der Murg gesichtet

Im Murgauenpark sind jenste Bäume angeknabbert, denn in Frauenfeld geht der Biber um. Doch die Frage bleibt: wo denn genau? In der «Du bisch vo Frauefeld wenn...»-Facebook-Gruppe fragt eine Userin nach Tipps, wo man den Biber an der Murg finden kann. Die meisten User wissen es nicht, oder aber haben Angst, dass die Tiere durch Menschenandrang verscheucht würden. Aber wer im Video erkennt, wo wir den nachtaktiven und scheuen Biber entdeckt haben, weiss beim nächsten Spaziergang an der Murg vielleicht, wo man etwas genauer hinschauen muss. (aye)

In der Frauenfelder Murg können zurzeit mit etwas Glück Biber gesichtet werden.

Video: Aylin Erol
Montag, 06. Dezember, 15:31 Uhr

Pfarrer Paul Wellauer schafft das absolute Mehr für den Kirchenratseintritt

Das neu gewählte Kirchenratmitglied, Pfarrer Paul Wellauer neben Synodepräsidentin Judith Hübscher Stettler.

Das neu gewählte Kirchenratmitglied, Pfarrer Paul Wellauer neben Synodepräsidentin Judith Hübscher Stettler.

Bild: PD

Der Bischofszeller Pfarrer Paul Wellauer ist von der Synode als sechstes Mitglied in den Kirchenrat der Evangelischen Kirche Thurgau gewählt worden. Der 54-Jährige setzte sich im dritten Wahlgang hauchdünn gegen den Aadorfer Pfarrer Steffen Emmelius durch. Bei 105 gültigen Stimmen erreichte Wellauer im dritten Wahlgang mit 53 Stimmen exakt das für die Wahl notwendige absolute Mehr. Auf Steffen Emmelius entfielen 52 Stimmen. Am 1. Juni 2022 wird Wellauer sein neues Amt antreten, genauso wie die neue Präsidentin der Evangelischen Kirche Thurgau, die Theologin Prof. Dr. Christina Aus der Au antreten. (red.)

Montag, 06. Dezember, 14:38 Uhr

Tausende Lichter auf 14 Metern Höhe

Besonders schön anzusehen ist der Christbaum im Romanshorner Hafen bei Nacht.

Besonders schön anzusehen ist der Christbaum im Romanshorner Hafen bei Nacht.

Bild: Manuel Nagel

Der diesjährige Weihnachtsbaum am Hafen in Romanshorn steht nun in seiner vollen Pracht. Gespendet hat ihn die Familie Saameli aus Hefenhofen. Der Baum wurde Mitte November per Lastwagen nach Romanshorn transportiert. Zu bestaunen ist die geschmückte Tanne noch bis zum 6. Januar. (hol)

Montag, 06. Dezember, 13:16 Uhr

Velofahrer nach Zusammenstoss mit einem Auto verletzt

Der 18-jährige Velofahrer wurde verletzt ins Spital gebracht.

Der 18-jährige Velofahrer wurde verletzt ins Spital gebracht.

Bild: Benjamin Manser

Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Roggwil musste am Montagmorgen ein Velofahrer ins Spital gebracht werden. Ein 52-jähriger Autofahrer war kurz vor 7 Uhr auf der St. Gallerstrasse von Arbon in Richtung Roggwil unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte er links in die Grünaustrasse abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit einem Velofahrer, der auf der St.Gallerstrasse in die Gegenrichtung fuhr. Der 18-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (red)

Montag, 06. Dezember, 11:20 Uhr

Mehrere zehntausend Franken Sachschaden nach Vollbrand in Egnach

Beim Brand des leerstehenden Hauses in Egnach wurde niemand verletzt, die Ursache bleibt aber noch ungeklärt.

Beim Brand des leerstehenden Hauses in Egnach wurde niemand verletzt, die Ursache bleibt aber noch ungeklärt.

Bild: kapo tg

Am Montag kurz nach 4 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Haus an der Bahnhofstrasse in Flammen stehe. Die Feuerwehren Egnach und Arbon kamen mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort und konnten den Brand des leerstehenden Hauses löschen. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich allerdings auf mehrere zehntausend Franken. Wieso der Brand im leerstehenden Haus ausgebrochen ist, wird durch den Brandermittlungsdienst und den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Die Polizei sucht deshalb nun Zeugen. Wer im Zusammenhang mit dem Brandausbruch Beobachtungen gemacht hat, soll sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter der Nummer 058 345 21 00 melden. (kapo)

Mehr Hintergründe:

Montag, 06. Dezember, 11:11 Uhr

Samichlaus liess sich in Diessenhofen vertreten

Weil der Chlausbesuch in Diessenhofen wegen Corona abgesagt werden musste, können Kinder ihr Säckli nun in den Läden in und um Diessenhofen abholen - auch ohne Sprüchli aufsagen.

Weil der Chlausbesuch in Diessenhofen wegen Corona abgesagt werden musste, können Kinder ihr Säckli nun in den Läden in und um Diessenhofen abholen - auch ohne Sprüchli aufsagen.

Bild: Dieter Ritter

Bis 2019 kam er jedes Jahr und hielt Audienz beim Diessenhofer Siegelturm, auf einer Bühne neben dem riesigen Weihnachtsbaum. Die Detaillisten-Vereinigung Diessenhofen (DVD) lud ihn jeweils samt Schmutzli und Esel ein. Doch diesmal gab es keine Versli und auch kein Eseli zum Streicheln. Der Samichlaus aus dem Tannenwald kam nicht nach Diessenhofen, aus Respekt vor Corona. Stattdessen wurden dreihundert Chlaussäckli, gefüllt und teilweise finanziert durch die Mitglieder des Industrie- und Gewerbevereins Diessenhofen (IGVD), in den Länden in und um Diessenhofen platziert. Die Diessenhofer Kinder gehen also auch in diesem Jahr nicht leer aus. (red.)

Montag, 06. Dezember, 10:46 Uhr

Schriftsteller Pedro Lenz offenbart seine Thurgauer Wurzeln

Pedro Lenz liest im Bernerhaus in Frauenfeld.

Pedro Lenz liest im Bernerhaus in Frauenfeld.

Bild: Claudia Koch

Der Langenthaler Schriftsteller Pedro Lenz gastierte am Sonntagnachmittag im Bernerhaus in der Altstadt von Frauenfeld. In breitem Berndeutsch las er vor Gemälden der Künstlerin Heike Müller, deren Bilder noch diese Woche ausgestellt sind. Lenz’ wortgewandte Reise zog auch durch den Thurgau, denn sein Vater hat Wurzlen in Uesslingen. (clk)

Montag, 06. Dezember, 10:11 Uhr

Münchwiler Weihnachtszauber gestartet

Erich und Helene Berger, Inhaber Restaurant by Bergers, und Simon Dahinden, Vorsitzen-der der Bankleitung Münchwilen-Tobel, im Alfred Sutter Park

Erich und Helene Berger, Inhaber Restaurant by Bergers, und Simon Dahinden, Vorsitzen-der der Bankleitung Münchwilen-Tobel, im Alfred Sutter Park

Bild: PD

In Münchwilen ist der Weihnachzauber eröffnet. Initiiert von der Raiffeisen Münchwilen-Tobel, bewirten Erich und Helene Berger noch bis am 23. Dezember im malerischen Sutter-Park ihre Gäste – jeweils Mittwoch bis Freitag ab 16 Uhr und am Sonntag ab 14 Uhr. Da der Anlass im Freien stattfindet, besteht keine Zertifikatspflicht. (kuo)

Montag, 06. Dezember, 09:30 Uhr

Aufbauarbeiten für Chlausmarkt Frauenfeld

Marktstände vor dem Regierungsgebäude

Marktstände vor dem Regierungsgebäude

Bild: Samuel Koch

Im Stadtzentrum von Frauenfeld laufen die Vorbereitungen für den Chlausmarkt auf Hochtouren. Etliche Marktstandbetreiber stellen ihre Stände zwischen Vorstadt und Promenade auf und bieten ihre Sachen feil. Der Frauenfelder Chlausmarkt dauert von 9 bis 18 Uhr. (sko)

Montag, 06. Dezember, 7:00 Uhr

Thurgauer Verhaltensforscherin weiss, dass eine Impfpflicht nicht alle Probleme löst

«Eine Impfpflicht ersetzt nicht die Aufklärung.» Das sagt Dr. Katrin Schmelz, Psychologin und Verhaltensökonomin am Thurgauer Wirtschaftsinstitut in Kreuzlingen, in einem Interview mit dem ZDF. Seit der Einführung der Impfpflicht in Österreich wird nun auch in Deutschland darüber diskutiert. Die Psychologin erklärt, dass auch bei einer Impfpflicht nicht vergessen werden dürfe, welche Schritte unternommen werden müssten, damit die Akzeptanz in der Gesellschaft möglichst hoch sei. Schmelz sagt:

Katrin Schmelz ist Psychologin und Verhaltensforscherin des Thurgauer Wirtschaftsinstituts

Katrin Schmelz ist Psychologin und Verhaltensforscherin des Thurgauer Wirtschaftsinstituts

Bild: PD
«Menschen, die unter einer Impfpflicht von Impfgegnern zu Befürwortern werden, werden das, weil sie in der Zwischenzeit ihre Überzeugungen geändert haben»

Man müsse also mit oder ohne Impfpflicht weiter in Aufklärungsarbeit investieren, um mehr Menschen davon zu überzeugen, dass die Impfung wirkungsvoll sei und dazu diene, dass alle ihre Freiheiten wiedergewinnen können. (aye)

Sonntag, 5. Dezember, 12:56 Uhr

Fussgängerin angefahren

In Kreuzlingen wurde eine Fussgängerin angefahren.

In Kreuzlingen wurde eine Fussgängerin angefahren.

Bild: Reto Martin

Eine 17-jährige Fussgängerin wollte am Samstag, kurz vor 18 Uhr, die Unterseestrasse auf dem Fussgängerstreifen beim Kreisel Rebstockplatz in Kreuzlingen überqueren. Dabei wurde sie von einem Auto touchiert, das stadtauswärts in Richtung Kreisel fuhr. Die Fussgängerin stürzte zu Boden, blieb aber weitgehend unverletzt. Die Lenkerin oder der Lenker des Autos fuhr ohne anzuhalten weiter.

Wer Angaben zum Auto respektive zur Lenkerin oder zum Lenker machen kann, soll sich gemäss der Polizei beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 058 345 20 00 melden. (kapo/red)

Sonntag, 5. Dezember, 09:52 Uhr

Brand in Küche

In Sirnach kam es zu einem Brand, verletzt wurde niemand.

In Sirnach kam es zu einem Brand, verletzt wurde niemand.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Die Bewohnerin und der Bewohner eines Einfamilienhauses an der Fischingerstrasse in Sirnach bemerkten am Samstag, kurz nach 20 Uhr, einen Brand in der Küche. Die beiden schlugen Alarm und konnten das Feuer, das auf der Küchenkombination ausgebrochen war, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Sirnach löschen.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist einige zehntausend Franken hoch. Zur Klärung der Brandursache hat der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen. (kapo/red)

Sonntag, 5. Dezember, 09:20 Uhr

Hoher Sachschaden

Die Polizei sucht nach Überholmanöver Zeugen.

Die Polizei sucht nach Überholmanöver Zeugen.

Bild: kapo

Eine 19-jährige Autofahrerin war gegen 22 Uhr auf der Sulgerstrasse in Richtung Sulgen unterwegs. Wie sie gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau sagte, wurde sie ausgangs Bürglen von einem anderen Auto überholt. Die 19-Jährige erschrak, verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet neben die Strasse. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die Lenkerin oder der Lenker des überholenden Autos fuhr weiter.

Wer Angaben zum überholenden Auto machen kann, soll sich geäss der Polizei beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter der Nummer 058 345 25 00 melden. (kapo/red)

Samstag, 4. Dezember, 16:45 Uhr

80-Jähriger gerät mit Auto auf Gegenfahrbahn

Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Guntershausen bei Aadorf musste am Samstag ein Mann ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo TG

Ein 80-jähriger Autofahrer war kurz vor 12 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Aadorf unterwegs. Beim Ortsausgang geriet er gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Auto.

Der 80-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 40-jährige Lenker des anderen Autos wurde ebenfalls verletzt, suchte aber selbstständig einen Arzt auf. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. (kapo/vat)

Video: Katja Jeggli/BRK News
Samstag, 4. Dezember, 12:48 Uhr

Ersatzwahl in den Regierungsrat: Mitte Thurgau nominiert Dominik Diezi

Der Arboner Stadtpräsident Dominik Diezi möchte Nachfolger von Regierungsrätin Carmen Haag werden.

Der Arboner Stadtpräsident Dominik Diezi möchte Nachfolger von Regierungsrätin Carmen Haag werden.

Bild: Benjamin Manser

An ihrer Delegiertenversammlung nominierte die Mitte Thurgau am Samstagvormittag in Aadorf den Arboner Stadtpräsidenten Dominik Diezi ohne Gegenstimme zu ihrem offiziellen Kandidaten für die Ersatzwahl in den Regierungsrat. Diese wird nötig durch den angekündigten Rücktritt von Mitte-Regierungsrätin Carmen Haag per Ende Mai 2022. Bislang hat keine andere Partei Anspruch auf den Sitz der Mitte erhoben. Eingaben für die offizielle Wahlliste sind noch bis 20. Dezember möglich. Weiter haben die Delegierten der Mitte Thurgau zwei Ja-Parolen zu eidgenössischen Vorlagen beschlossen: Einerseits zum Tabakpräventionsgesetz, anderseits zum Mediengesetz. Die eidgenössische Volksabstimmung wie auch die Ersatzwahl in den Thurgauer Regierungsrat finden am 13. Februar 2022 statt.

Samstag, 4. Dezember, 08:52 Uhr

28 Jährige muss Führerausweis abgeben

Bild: Daniel Duschletta / Kantonspolizei Thurgau

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte am Freitag gegen 21.30 Uhr an der Bahnhofstrasse in Weinfelden einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 28-jährigen Bosnier einen Wert von 0,53 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo/red)

Freitag, 3. Dezember, 17:22 Uhr

Sachschaden an Schiffen, jedoch nicht an Fahrzeugen

Am Donnerstag gegen 15.10 Uhr touchierte eine Fähre aus bislang ungeklärter Ursache bei der Fahrt im BSB Hafen Friedrichshafen mit zwei an den Anlegestellen stillliegenden Fahrgastschiffen. Dies verursachte diverse Schäden an den drei beteiligten Schiffen in Höhe von insgesamt zirka 28'000 Euro, wie das zuständige Polizeipräsidium Ravensburg mitteilt.

Die Fähre Euregia verkehrt zwischen Romanshorn und Friedrichshafen.

Die Fähre Euregia verkehrt zwischen Romanshorn und Friedrichshafen.

Bild: Donato Caspari

Bei dem Streifvorgang wurden keine Personen verletzt. Zudem entstand auch kein Sachschaden an den Fahrzeugen, die sich auf der Autofähre befanden. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Zusammenstoss machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Nummer ++49 7541/28930 zu melden. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen dauern an.

Freitag, 3. Dezember, 15:24 Uhr

August von Finck junior ist tot

August von Finck. (11.3.1930 - 28.11.2021)

August von Finck. (11.3.1930 - 28.11.2021)

Bild: Imago

Der Schlossherr von Weinfelden lebt nicht mehr. Im Alter von 91 Jahren ist der reichste Thurgauer am Sonntag gestorben, wie die NZZ berichtet. Der Münchner Bankier und Unternehmer August von Finck junior verlegte im Jahr 1999 seinen Wohnsitz nach Weinfelden und hielt sich jedes Jahr einige Wochen in seinem Schloss am Ottenberg auf. Von Finck galt mit einem geschätzten Vermögen von über 8 Milliarden Dollar zu einem der reichsten Deutschen und dem zweitreichsten Ostschweizer, er war unter anderem Hauptaktionär der Mövenpick-Gruppe und gründete den Degussa Goldhandel. Aufgefallen ist der öffentlichkeitsscheue Mann in den vergangenen Jahren vor allem wegen seiner Parteispenden an konservative und rechte Deutsche Parteien. (mte)

Freitag, 3. Dezember, 14:29 Uhr

67-Jährige muss wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital

Nach dem Brand eines Wäschetrockners in Landschlacht musste am Freitagvormittag eine Frau ins Spital gebracht werden.

Die Bewohnerin bemerkte kurz nach 10 Uhr die Rauchentwicklung im Untergeschoss des Einfamilienhauses Im Bachacker und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehren Münsterlingen sowie Altnau-Güttingen waren rasch vor Ort und konnten den in Brand geratenen Wäschetrockner löschen. Die 67-jährige Frau wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf einige zehntausend Franken.

Zur Klärung der Ursache wurde ein Elektroinspektor beigezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steht ein technischer Defekt als Brandursache im Vordergrund. (kapo/sko)

Ein Feuerwehrkorps begibt sich an einen Einsatzort.

Ein Feuerwehrkorps begibt sich an einen Einsatzort.

Bild: Reto Martin
Freitag, 3. Dezember, 13:19 Uhr

Verbandsset und App für Hunde und Katzen

Auch Haustiere benötigen im Notfall Erste Hilfe. Damit Besitzer wissen, was zu tun ist, hat das in Tägerwilen ansässige Unternehmen Innotas in Kooperation mit VetTrust ein Erste-Hilfe-System für Hunde und Katzen entwickelt. Es besteht aus einem Verbandsset und einer App. In diesem Zusammenhang entstand auch ein Projekt für einen Tiernotruf. (ubr)

Verbandskästchen und eine App helfen bei der Verarztung der Haustiere.

Verbandskästchen und eine App helfen bei der Verarztung der Haustiere.

Bild: PD
Freitag, 3. Dezember, 11:47 Uhr

Zum 20. Mal, heuer mit Geschichte von Fee und Elfe

Der Weihnachtsmarkt Märlistadt im Städtchen Stein am Rhein direkt an der Grenze zum Kanton, das viele Thurgauerinnen und Thurgauer gerade in der Region Untersee und Rhein bestens kennen, feiert heuer das 20-Jahr-Jubiläum mit zwei Fabelwesen, der Fee Faba und der Elfe Nox. Noch bis am 2. Januar gibt es im Rheinstädtchen allerlei Weihnachtliches und Märchenhaftes zu entdecken. (kü)

Ein Marktstand mit weihnächtlichen Artikeln.

Ein Marktstand mit weihnächtlichen Artikeln.

Bild: Margrith Pfister-Kübler
Freitag, 3. Dezember, 10:26 Uhr

Gemeinderat äussert sich noch nicht

Was passiert mit meinem Geld? Das wollen viele Salmsacherinnen und Salmsacher wissen. Und zwar in Zusammenhang mit der an der Budgetgemeinde gutgeheissenen Lohnkürzung von Gemeindepräsident Martin Haas. Dessen Salär finanziert sich aus öffentlichen Geldern. Die Stimmberechtigten müssen sich aber noch gedulden: Obschon dessen Rekursfrist im Lohnstreit abgelaufen ist, will der Gemeinderat noch nichts kommunizieren. (tva)

Martin Haas, Gemeindepräsident Salmsach.

Martin Haas, Gemeindepräsident Salmsach.

Bild: Reto Martin (26.11.2020)
Freitag, 3. Dezember, 08:47 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Beim Brand eines Schrebergartenhauses entstand am Donnerstag in Tägerwilen Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Gegen 15.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einer Schrebergartensiedlung an der Zweiten Strasse ein Gartenhaus brenne. Die Feuerwehr Tägerwilen war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand. Am Schrebergartenhaus entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau.

Wer Angaben zum Brand machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Ermatingen unter 058 345 20 80 zu melden.

Das Gartenhaus steht in Vollbrand.

Das Gartenhaus steht in Vollbrand.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Freitag, 3. Dezember, 06:30 Uhr

An der Unihockey-Weltmeisterschaft in Finnland

Nils Conrad ist Verteidiger beim HC Rychenberg Winterthur.

Nils Conrad ist Verteidiger beim HC Rychenberg Winterthur.

Bild: PD

«Hätte mir jemand vor fünf Jahren gesagt, dass ich zwei Weltmeisterschaften spielen darf, hätte ich das sofort unterschrieben. Es ist das Grösste, was man als Unihockeyaner erreichen kann», sagt Nils Conrad, Verteidiger des HC Rychenberg Winterthur, im «Landboten». Die Unihockey-Weltmeisterschaft in Finnland startet heute. Mit dem ersten Spiel der Schweiz am Samstag gegen Norwegen geht für den 27-jährigen Weinfelder ein Traum in Erfüllung. Neben dem Sport arbeitet der Thurgauer sechzig Prozent als Betriebsökonom für Stadler Rail in Bussnang. Obwohl die Schweiz bei Conrads erster WM 2018 im Halbfinal gegen Schweden verlor, hofft der Verteidiger diesmal auf den Final: «Wir wissen natürlich, dass das schwierig ist, aber ohne dieses Ziel müssten wir nicht an die WM gehen.» (aye)

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