THURGAU-TICKER: Alkoholisierter Autofahrer muss Führerausweis abgeben +++ Dani Felbers emotionales Trompetensolo im Untersee +++ Melanie Knup aus Kesswil ist das «Gesicht hinter den Beeren»

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Samstag, 6. Juni - 09:45 Uhr

Alkoholisiert am Steuer in Müllheim – Führerausweis eingezogen

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Samstag in Müllheim einem alkoholisierten Autofahrer den Führerausweis eingezogen. Einsatzkräfte kontrollierten kurz nach Mitternacht auf der Kreuzlingerstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 51-jährigen Schweizer einen Wert von 0,50 mg/l (1 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 5. Juni, 16:42 Uhr

Dani Felbers emotionales Trompetensolo im Untersee

(red) Über 6 Monate ohne Begleitorchester, ohne Publikum und ohne Einkommen ist auch für den erfolgreichen Musiker, Komponist und Bandleader Dani Felber sehr hart. Seit dem Lockddown wurden ihm über 40 Konzerte und Shows weltweit abgesagt, wie es weiter geht ist noch ungewiss. Zurzeit würde er eine Woche lang an der «Designweek» in Atlanta USA mit seinem Quartett konzertieren.

Trotz der langsamen Lockerung bleiben die abgesagten Auftritte weg, auch neue Anfragen für den Herbst sind spärlich. Man merkt die Unsicherheit wegen Covid19. In dieser schwierigen Situation hat Felber zu seiner Komposition – «beautiful dance - without dancers» (schöner Tanz ohne Tänzer) ein sehr emotionales, berührendes und spektakuläres Video produziert.

Einsam und allein im Anzug mit seiner Trompete in der Mitte des traumhaften Untersees vor der Insel Reichenau und seinem Haus in Ermatingen. Stehend im Wasser auf seiner selbstgebauten Konstruktion, mit einem spektakulären Sonnenuntergang spielt er seine berührende Melodie.

Jedoch lässt er sich nicht entmutigen, Kreativität entsteht oft auch in schwierigeren Situationen. Seit über 70 Tagen produziert er täglich musikalische Videobotschaften für seine über 15'000 Instagram Followers, Freunde und Fans. Mal witzig, mal ernst oder informativ die Kreativität von Dani Felber beeindruckt die Empfänger seiner Botschaften, die Menschen brauchen trotz Covid19 Kultur und Musik.

«Es macht mich glücklich, Menschen musikalisch in eine andere Welt zu bringen und Emotionen zu transportieren. Ich habe mir immer gesagt, dass ich meinen Beruf als Musiker jederzeit ausüben kann, doch dass mir mal gesetzlich verboten wird, auf der Bühne zu stehen, hätte ich nie im Leben gedacht.»
Freitag, 5. Juni, 15:57 Uhr
Melanie Knup steht im Fokus der Kampagne des Schweizerischen Obstverbandes.

Melanie Knup steht im Fokus der Kampagne des Schweizerischen Obstverbandes.

(Bild: Screenshot)

Melanie Knup aus Kesswil ist das «Gesicht hinter den Beeren»

(red) Der Schweizer Obstverband lanciert in diesem herausfordernden Jahr eine ausserordentliche Kampagne zur Erdbeerensaison. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Thurgauer Beerenproduzentin Melanie Knup aus Kesswil. Sie steht stellvertretend für die rund 400 Schweizer Erdbeerenproduzentinnen und -Produzenten, die trotz erschwerten Bedingungen dafür gesorgt haben, dass ab sofort und bis Oktober feldfrische Erdbeeren genossen werden können. 

Beerenproduzentin Melanie Knup ist Teil der neuen Kampagne, welche der Obstverband zur Erdbeerensaison lanciert. Kern der Kampagne bildet ein neuer TV-Spot, der ab dem 1. Juni 2020 zu sehen ist.

Freitag, 5. Juni, 14:00 Uhr

Erneut keine neuen Covid-Fälle im Thurgau

(ubr) Seit dem Pfingstwochenende sind im Kanton Thurgau keine neuen Corona-Erkrankungen gemeldet worden. Auch heute, Freitag blieb die Gesamtzahl der positiv Getesteten bei 383 stehen. Ebenfalls befindet sich nach wie vor nur noch eine Person in Spitalbehandlung.

Freitag, 5. Juni, 11:52 Uhr

Raubversuch auf Arboner Tankstelle: Polizei sucht Zeugen

Eine Agrola-Tankstelle in Arbon war Ziel eines Raubüberfalls.

Eine Agrola-Tankstelle in Arbon war Ziel eines Raubüberfalls. 

(Bild: Nadia Schärli / Luzerner Zeitung - 3.11.2018)

(kapo) Nach einem Raubversuch Ende Mai in Arbon sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau näherten sich am 29. Mai kurz nach 22 Uhr zwei vermummte Personen der Agrola-Tankstelle an der St. Gallerstrasse. Den Shop konnten die Täter nicht betreten, da die Türen bereits verschlossen waren. In der Folge flüchteten die beiden männlichen Personen in unbekannte Richtung. Eine Fahndung durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau verlief bisher ergebnislos.

Die Täterschaft wurde durch die Videokameras gefilmt. Diese Bilder werden derzeit ausgewertet.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058 345 21 00 zu melden.

Freitag, 5. Juni, 9:31 Uhr

Carla Aubry wird neue Prorektorin der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen

Carla Aubry wird per 1. August 2020 neue Prorektorin der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen.

Carla Aubry wird per 1. August 2020 neue Prorektorin der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen.

(Bild: pd)

(red) Dr. Carla Aubry ist per 1. August 2020 zur Prorektorin der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) berufen worden. Sie ersetzt Andreas Graf, der zum Prorektor der Kantonsschule Frauenfeld ernannt wurde. Dies teilt das kantonale Amt für Mittel- und Hochschulen mit. In ihrer neuen Funktion wird sie unter anderem verantwortlich sein für die Berufsbildungsanteile zum Lehrberuf an der PMS. Diese Position beinhaltet auch eine Teilanstellung an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG), wo Carla Aubry für die Organisation der Praxisfelder auf der Vorschul- und Primarstufe verantwortlich sein wird.

Carla Aubry hat das Thurgauische Lehrerseminar Kreuzlingen absolviert und unterrichtete danach sechs Jahre zuerst an der Primarschule Wuppenau, danach in Frauenfeld. Im Anschluss an ihre Lehrtätigkeit studierte sie in Zürich Erziehungswissenschaft, Soziologie und Philosophie. Es folgten sechs Jahre Assistenz am Lehrstuhl Allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich, wo sie auch promovierte.

Seit 2014 unterrichtet Carla Aubry an der PMS Pädagogik/Psychologie und Allgemeine Didaktik. Sie ist Mitglied der Berufsbildungskonferenz und der Koordinationsgruppe Qualität an der PMS und hat verschiedene schulinterne Weiterbildungen mitorganisiert.

Freitag, 5. Juni, 10:32 Uhr

Verhaftung nach Corona-Handgreiflichkeiten an Konstanzer Kiosk

(red) Nach einer verbalen Auseinandersetzung schlug ein 28-jähriger Mann am Donnerstag gegen 17.30 Uhr in einem Kiosk in der Konstanzer Radolfzeller Strasse eine Angestellte. Die Frau hatte den jungen Mann gebeten seinen Motorradhelm auszuziehen und einen Mundschutz aufzusetzen. Dieser reagierte sofort aggressiv, schrie herum, warf das Handy der Frau auf den Boden und trat beim Herausgehen gegen die Ladentür, wie die Konstanzer Polizei mitteilt.

Kurze Zeit später kam er wieder zurück und packte sie am Arm. Danach flüchtete er aus dem Laden und fuhr mit seinem Motorrad davon. Die 48-jährige Frau, die Schmerzen verspürte, alarmierte sofort die Polizei. Der Tatverdächtige wurde an seiner Wohnanschrift angetroffen. Auch gegenüber den Beamten verhielt es sich unkooperativ und aggressiv, weshalb er vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier gebracht wurde. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt und seine Wohnung durchsucht. Hier konnte Betäubungsmittel und Diebesgut aufgefunden werden. Wegen mehrerer Delikte wird nun gegen den Mann ermittelt.

Donnerstag, 4. Juni, 16:32 Uhr

Hotel unter freiem Himmel in Fischingen

Die Hohlenstein Suite in Fischingen.

Die Hohlenstein Suite in Fischingen.

Bild: PD

(lsf) Sechs Ostschweizer Tourismusorganisationen und das Fürstentum Liechtenstein setzen diesen Sommer gemeinsam die «Null Stern»-Idee der beiden Konzeptkünstler und «Null Stern»-Erfinder Frank und Patrik Riklin und des Hotelexperten Daniel Charbonnier. Ab dem 1.Juli werden sieben Hotelzimmer ohne Wände und ohne Dach unter dem Namen «Zero Real Estate» eröffnet – eines davon in Fischingen.

Gastgeber der Hohlenstein Suite ist Sepp Schuler vom Bio Hof Holenstein. Schuler und Jessica Fischer stehen den Gästen während des Aufenthalts als Butler zur Verfügung, wie der Buchungswebsite zu entnehmen ist. Der Bio-Betrieb Holenstein liegt im Hinterthurgau auf 900 m.ü.M. Der Hof bietet Platz für Ziegen, Kühe und weitere Bauernhoftiere, ist aber auch ein Ort für Menschen in speziellen Lebenssituationen. Buchungen sind ab sofort möglich.

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Donnerstag, 4. Juni, 18:03 Uhr

Neuer Termin für Ersatzwahl Primarschulbehörde Kreuzlingen

(red) Die Ersatzwahl für ein Mitglied in die Kreuzlinger Primarschulbehörde vom 19.April 2020 musste aufgrund von Corona verschoben werden. Nun findet die Ersatzwahl voraussichtlich am 27.September 2020 statt. Die Ersatzwahl wurde bereits ordentlich ausgeschrieben. Folgende Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Verfügung: Martin Lorenz, Freie Liste; Andreas Schreiber, FDP; Mechthild Täschler, parteilos.

Donnerstag, 4. Juni, 15:49 Uhr

Ergänzungsbau für Regierungsgebäude kommt im September vors Volk

Baumodell des Ergänzungsbaus, der hinter dem Regierungsgebäude in Frauenfeld (rechts oben) geplant ist.

Baumodell des Ergänzungsbaus, der hinter dem Regierungsgebäude in Frauenfeld (rechts oben) geplant ist. 

Bild: Donato Caspari

(red) Der Regierungsrat hat den Anordnungsbeschluss für den Abstimmungssonntag vom 27.September 2020 gefasst. Zur Abstimmung gelangt die kantonale Vorlage zum Kreditbegehren von 39,8 Millionen Franken für den Ergänzungsbau Regierungsgebäude Frauenfeld. Der Grosse Rat hatte diese Vorlage mit 107:3 Stimmen genehmigt. Die Abstimmung hätte am 17. Mai stattfinden sollen, wurde aufgrund der Verbreitung des Coronavirus aber verschoben.

Ausserdem wird am 27.September über fünf eidgenössische Vorlagen entschieden: Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)», Änderung des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz), Änderung des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG, Steuerliche Berücksichtigung der Kinderdrittbetreuungskosten), Änderung des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (Erwerbsersatzgesetz, EOG) und Bundesbeschluss über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Diese Vorlage wird jedoch nur zur Abstimmung gelangen, wenn das Referendum dagegen zustande kommt. Der Beschluss des Bundesrates steht unter dem entsprechenden Vorbehalt.

Donnerstag, 4. Juni, 14:16 Uhr

Radprofi Stefan Küng verlängert Vertrag mit seinem Team

(sda) Der Thurgauer Radprofi Stefan Küng und die französische Equipe Groupama-FDJ, das passt gut zusammen. Der 26-Jährige hat seinen Vertrag frühzeitig um gleich drei Jahre verlängert. Das heisst, dass Küng zumindest bis Ende 2023 das Trikot von Groupama-FDJ tragen wird.

Stefan Küng.

Stefan Küng.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

«Das Motto dieses Teams lautet: ‹Der Wunsch zu kommen, das Vergnügen zu bleiben.› Jetzt verstehe ich die volle Bedeutung dieser Worte», sagt der Thurgauer. Küng ist davon überzeugt, dass «Groupama-FDJ mir die Struktur bietet, welche ich für meine persönliche Entwicklung brauche». Bei den Gesprächen zur Vertragsverlängerung «kamen wir sehr schnell zu einer Einigung». Der letztjährige WM-Dritte hat sich bei den Franzosen einarbeiten und eine Führungsrolle übernehmen können. Jetzt wisse er, so Küng, «dass ich in der Lage bin, dem Team grossartige Ergebnisse zu bringen. Wir werden gemeinsam weiter wachsen.»

Donnerstag, 4. Juni, 12:04 Uhr

Nachwuchs im Sea Life

Gut getarnt verstecken sich die kleinen Babyrochen im hellen Sand.

Gut getarnt verstecken sich die kleinen Babyrochen im hellen Sand.

Bild: PD

(red) Das Sea Life freut sich über den jüngsten Nachwuchs: Drei kleine Rochenbabys, die nur sechs Zentimeter Durchmesser haben, sind Ende Mai geschlüpft. Nachdem die drei jeweils sechs Monate im Ei verbracht haben, benötigen sie nun mindestens 24 Monate, um so gross wie ihre Eltern zu werden.

Das Sea Life hat bereits wieder geöffnet. Es gibt allerdings Schutzmassnahmen um die maximale Besucherzahl nicht zu überschreiten. Weitere Infos gibt es hier.

Donnerstag, 4. Juni, 11:45 Uhr

Regierungsrat unterstützt Bewegungspark

(red) Anlässlich ihres 150. Geburtstages will die Thurgauer Kantonalbank im kommenden Jahr in jedem Bezirk des Kantons einen Bewegungspark realisieren. Das Sportamt Thurgau unterstützt dieses Vorhaben, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Deshalb hat der Regierungsrat 15'000 Franken pro Bewegungspark aus dem Sportfonds genehmigt.

Die Realisierung der Bewegungsparks ist an den Standorten Arbon, Frauenfeld, Kreuzlingen, Sirnach und Weinfelden geplant. Ziel dieser Bewegungsparks ist die Gesundheitsförderung, unabhängig vom körperlichen Leistungsstand. Sie sollen allen offenstehen, die Freude an der Bewegung haben und vermehrt auch an Trainingsgeräten im Freien aktiv sein möchten.

Donnerstag, 4. Juni, 11:08 Uhr

Ein 35-jähriger Schweizer klaut aus Autos

Ein Dieb wurde in Bischofszell auf frischer Tat ertappt.

Ein Dieb wurde in Bischofszell auf frischer Tat ertappt.

Bild: Imago

(kapo) Nach einem Diebstahl aus einem Auto in Bischofszell hat die Kantonspolizei Thurgau in der Nacht auf Donnerstag den mutmasslichen Täter verhaftet.

Kurz vor 2.45 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Anwohner an der Lindenstrasse, wie eine unbekannte Personen ein parkiertes Auto durchsucht. Er alarmierte die Kantonale Notrufzentrale und konnte den Mann bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte zurückhalten. Beim 35-jährigen Schweizer wurde Deliktsgut aufgefunden.

Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird unter anderem abgeklärt, ob der Festgenommene für weitere Delikte in Frage kommt. Der 35-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Donnerstag, 4. Juni, 10:49 Uhr

Asche verursacht Brand in Dussnang

(kapo) Nicht vollständig ausgekühlte Asche dürfte am Mittwoch in Dussnang zu einem Brand geführt haben. Verletzt wurde niemand.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau entsorgte eine unbekannte Person nach dem Mittag Asche auf einem Komposthaufen an der Fischingerstrasse. Kurz vor 15.30 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter der öffentlichen Anlage eine starke Rauchentwicklung beim Komposthaufen und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.

Die Feuerwehr Fischingen war rasch vor Ort und löschte den Brand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf einige tausend Franken.

Donnerstag, 4. Juni, 10:09 Uhr

Unter Schutzmassnahmen ins Hallenbad

Das Thermalbad Egelsee in Kreuzlingen öffnet mit Schutzmassnahmen und begrenzter Besucherzahl die Tore am 8. Juni

Das Thermalbad Egelsee in Kreuzlingen öffnet mit Schutzmassnahmen und begrenzter Besucherzahl die Tore am 8. Juni

Bild: Stefan Schaufelberger (Kreuzlingen, 20. Mai 2010)

(red) Entsprechend der neuen Lockerungen des Bundesrates und den Weisungen des Departementes für Erziehung und Kultur kann das Thermalbad Egelsee am Montag, 8. Juni 2020 wiedereröffnet werden, das schreibt die Schule Kreuzlingen in einer Mitteilung. Der Schwimmunterricht kann ebenfalls ab Montag, 8. Juni 2020 wieder stattfinden. Dies aber unter Einhaltung der Schutzmassnahmen. 

Das gilt auch für Vereine, die das Bad nutzen möchten. Sie müssen vorgängig ein Schutzkonzept einreichen. Die Benutzung ist durch eine maximale Anzahl Personen beschränkt und die Reinigungsfrequenz wird erhöht. Da die verordnete Schliessung des Thermalbades dazu genutzt wurde, die sommerliche Grundreinigung vorzuziehen, kann das Bad in den ersten zwei Sommerferienwochen bis zum 18. Juli 2020 geöffnet bleiben.

Donnerstag, 4. Juni, 09:42 Uhr

Covid-Zentrum im Thurgau wird abgebrochen

Das Bettenhochhaus vom Spital in Frauenfeld wird nun abgebrochen.

Das Bettenhochhaus vom Spital in Frauenfeld wird nun abgebrochen.

Bild: Andrea Stalder

(red) Bis zu 200 zusätzliche Spitalbetten konnten im Bettenhochhaus Frauenfeld Ende März sehr kurzfristig geschaffen werden. Nun kann der Rückbau aber fortgesetzt werden. Das Bettenhochhaus wird nicht mehr gebraucht. Dies da unterdessen in den Kantonsspitälern Kapazitäten für eine höhere Anzahl Covid-19 Patienten geschaffen werden konnten und sich die Fallzahlen auf einem anhaltend tiefen Niveau entwickeln.

Das Ausräumen der Betten beginnt am 9. Juni und dauert drei bis vier Tage. Bis zu 30 Zivilschutzangehörige der Region Frauenfeld werden im Einsatz sein, um alles zu demontieren und das Material zurückzuführen. Spätestens am 17. Juni kann die Spital Thurgau AG wieder über das Haus verfügen, die internen Arbeiten für die Übergabe vorantreiben und ab 1. Juli kann der Rückbau durch den Generalunternehmer Steiner AG aufgenommen werden.

Donnerstag, 4. Juni, 09:32 Uhr

56-jähriger Schweizer landet mit Auto im Feld

Beim Unfall in Altnau wurde der Fahrer schwer verletzt.

Beim Unfall in Altnau wurde der Fahrer schwer verletzt.

Bild: Kapo

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwoch in Altnau einen Verkehrsunfall und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Ein 56-jähriger Autofahrer war kurz nach 16.15 Uhr auf der Landstrasse von Altnau in Richtung Güttingen unterwegs. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau manipulierte er ausgangs Altnau am Radio und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet über die Gegenfahrbahn, kam von der Strasse ab und kollidierte mit einem Auto auf dem Parkplatz. In der Folge prallte das Fahrzeug in einen Signalständer, rollte weiter und kam im Kornfeld zum Stillstand.

Beim Unfall erlitt der 56-Jährige schwere innere Verletzungen, er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Ein Atemlufttest ergab einen Wert von 1,07 mg/l. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blut- und Urinprobe durchgeführt. Der Führerausweis des Schweizers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Mittwoch, 3. Juni, 18:46 Uhr

Temporäre Sperrung der Parkplätze mittwochs und samstags

(sko) Die Stadt Frauenfeld passt das Schutzkonzept des Wochenmarktes per 6. Juni wieder an: Aufstellung und Positionierung der Marktstände sowie das Einbahnsystem bleiben bestehen, um die Abstandsregel einhalten zu können. Die Abschrankung wird entfernt und die Parkplätze ausserhalb der Marktzeiten (Parkverbot Mittwoch und Samstag zwischen 6 und 14 Uhr) werden wieder freigegeben. 

Ausser mittwochs und samstags tagsüber ist das Parkieren bei der Promenade wieder erlaubt.

Ausser mittwochs und samstags tagsüber ist das Parkieren bei der Promenade wieder erlaubt.

Bild: Thomas Wunderin

Zuletzt haben viele in den sozialen Medien ihren Unmut wegen der dauerhaften Sperrung der 39 Parkplätze bei der Promenade kundgetan. Nebst Unverständnis gab es aber auch Zustimmung, dass der Wochenmarkt so während der Coronazeit wieder hat stattfinden können.

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Mittwoch, 3. Juni, 18:01 Uhr

Filme unter freiem Himmel am See sind trotz Corona möglich

(red) Auch im Corona-Sommer 2020 zeigen die Coop Open-Air-Cinema Filme unter freiem Himmel. Da gemäss Beschluss des Bundesrats ab 6.Juni Veranstaltungen bis 300 Personen unter Einhaltung von Schutzmassnahmen wieder erlaubt sind, gehen die Veranstalter davon aus, dass ab 24. Juni weitere Lockerungen folgen werden. Das ungefilterte Kinoerlebnis an der frischen Luft ist nach deren Einschätzung deshalb garantiert, dies etwa in Arbon und in Kreuzlingen.

Die definitiven Daten der Anlässe sind ab Mitte Juni auf der Website www.open-air-kino.ch einsehbar. Auch, welche Filme die Besucher erwarten, ist im Lauf des Monats ersichtlich. Die Veranstalter arbeiten mit den zuständigen Behörden Schutzkonzepte aus, die momentan in der Schlussphase sind. Die Sicherheit der Gäste steht laut den Organisatoren im Zentrum.

Der Aufbau eines früheren Open-Air-Kinos in Arbon.

Der Aufbau eines früheren Open-Air-Kinos in Arbon.

Bild: Michel Canonica, Juli 2018
Mittwoch, 3. Juni, 16:57 Uhr

Missgeschick beim Einwassern

(red) Am Mittwochnachmittag ist gegen 14.45 Uhr ein fünf Monate alter BMW X 5 mitsamt Bootstrailer und Boot im Bodensee versunken. Das Missgeschick passierte auf der Slipanlage im BMK-Hafen von Langenargen, vis-à-vis vom Thurgauer Bodenseeufer. Während des Auswasserns des Bootes wollte der Fahrzeugführer des BMW am Bootstrailer noch etwas überprüfen und stieg aus seinem Fahrzeug aus. Plötzlich kam das Fahrzeug mit samt Bootstrailer auf der schrägen Slipanlage ins Rollen und versank komplett im Wasser, teilt das Polizeipräsidium Konstanz mit. Das Motorboot schwimmt mittlerweile wieder auf der Wasseroberfläche.

Beim Einwassern von Schiffen ist Vorsicht geboten.

Beim Einwassern von Schiffen ist Vorsicht geboten.

Bild: Pius Amrein

Verletzt wurde niemand. Betriebsmittel sind nicht ausgetreten. Die Wasserschutzpolizei, die Feuerwehren aus Langenargen und Friedrichshafen sowie die DLRG sind vor Ort. Als nächstes steht die Bergung der Havaristen auf dem Plan.

Mittwoch, 3. Juni, 15:57 Uhr

Achten auf richtigen Umgang mit Bankkarten

(sko) Auf sein Bargeld passt jeder gut auf, weniger aber auf seine Bankkarten. Deshalb sensibilisiert die Kantonspolizei Thurgau jetzt, dass «mit gestohlenen Bankkarten viel Schaden angerichtet werden kann». Deshalb sollte man beispielsweise den Code für die Bankkarte nie im Portemonnaie herumtragen, was laut Angaben der Polizei doch immer mal wieder vorkommt. 

Infos und Tipps gibt's unter www.card-security.ch oder im folgenden Video.

Mittwoch, 3. Juni, 15:14 Uhr

Veränderungen von Umwelt und Klima der letzten 13'000 Jahre

Das KUMiT-Team bei den Bohrarbeiten im November 2019.

Das KUMiT-Team bei den Bohrarbeiten im November 2019. 

Bild: PD/Amt für Archäologie

(red) Wie haben sich die Umwelt- und die Lebensbedingungen in der Jahrtausende währenden Besiedlungszeit des Thurgaus verändert? Das ist bis dato nicht umfassend untersucht, denn zeitlich hochaufgelöste naturwissenschaftliche Daten haben bisher gefehlt. Das Projekt «Klima, Mensch und Umwelt im Thurgau» (KUMiT) der Universität Basel und des Amtes für Archäologie Thurgau analysiert nun Seesedimente, um diese Lücke zu schliessen. 

Um Veränderungen in der Umwelt zu untersuchen, greift das Projekt auf das Informationspotenzial von Seesedimenten zurück. Über Jahrtausende haben sich am Grund von Seen biologische Überreste abgelagert, die sich mittels Bohrungen erschliessen lassen. Dafür hat das Forschungsteam die Kleinseen Bichel- und Hüttwilersee ausgewählt, die beide in Privatbesitz sind.

Im Herbst 2019 entnahm das Team erfolgreich aus beiden Seen Bohrkerne, die eine durchgehende Sedimentabfolge enthalten. 

Urs Leuzinger, Amt für Archäologie.

Urs Leuzinger, Amt für Archäologie.

Bild: Andrea Stalder
«Wir sind froh, dass dies so gut gelungen ist, denn gebohrt wird von Hand und gerade das manuelle Herausziehen der meterlangen Sedimentsäulen aus dem Seegrund ist anspruchsvoll.»

So kommentiert der Projektleiter Urs Leuzinger vom Amt für Archäologie Thurgau diese Arbeiten. Der rund sieben Meter lange Kern aus dem Bichelsee deckt eine Zeitspanne vom Spätneolithikum (um 3200 v. Chr.) bis heute ab. Die 13 Meter lange Sedimentsäule aus dem Hüttwilersee reicht von der ausgehenden letzten Eiszeit (zirka 15'000 Jahre vor heute) bis in die Gegenwart. Diese Sedimentkerne werden nun im Labor des Departements Umweltwissenschaften präpariert und untersucht.

Fabian Rey bei der ersten Begutachtung der aufgetrennten Sedimentkerne im Labor.

Fabian Rey bei der ersten Begutachtung der aufgetrennten Sedimentkerne im Labor. 

Bild: PD/Universität Basel
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Bodensee-Stonehenge: Pfahlbauer hinterlassen ein Rätsel

Die Steinhügel im Bodensee weisen darauf hin, dass sich der Pegel vor 5500 Jahren vorübergehend extrem senkte. Wozu auch immer: Die Pfahlbauer schütteten die Hügel im Trockenen auf. Heute liegen sie vier Meter unter dem Wasserspiegel.
Silvan Meile
Mittwoch, 3. Juni, 14:23 Uhr

Finanzielles Polster für riskante Planung fehlt

(red) Die Coronapandemie verunmöglicht im Jahr 2020 auch die Durchführung des Greuterhofmarktes in Islikon, der jeweils mit mehreren Tausend Besuchern in den engen Räumen des Greuterhofes über die Bühne geht. Max Wellauer vom OK teilt mit: 

«An eine Umsetzung der Abstandsvorschriften ist mit den Platzverhältnissen vor Ort nicht zu denken.»

Zu viele offene Fragen für eine Durchführung des Marktes sowie ein fehlendes finanzielles Polster veranlassen das OK zum jetzigen Zeitpunkt, den Greuterhofmarkt abzusagen. Immerhin steht schon ein Datum für den nächsten Greuterhofmarkt fest, er soll vom 5. bis 7. November 2021 stattfinden.

Stöbern an einem Stand am Greuterhofmarkt in Islikon.

Stöbern an einem Stand am Greuterhofmarkt in Islikon.

Bild: Donato Caspari, Dezember 2019
Mittwoch, 3. Juni, 13:24 Uhr

Beschränkte Anzahl Besucherinnen und Besucher erlaubt

(red) Ab diesem Samstag, 6. Juni, öffnen nach den Lockerungen aus Bern vielerorts wieder die Strand- und Freibäder. In Frauenfeld müssen die Besucherinnen und Besucher allerdings weiterhin einige Einschränkungen in Kauf nehmen, wie das Amt für Freizeitanlagen und Sport mitteilt. Im ganzen Bad dürfen sich bis auf weiteres maximal 1350 Personen aufhalten. Das Sprudelbad und das Planschbecken im Hallenbad bleiben vorläufig geschlossen. So sieht es das Schutzkonzept vor, das die Verantwortlichen ausgearbeitet haben.

Offen sind die Garderoben und die Duschen. Für das Restaurant liegt ebenso ein Schutzkonzept vor, damit sich die Badbesucher wie gewohnt verpflegen können. Im Moment werden keine Sommerabos verkauft. Jahres- sowie Halbjahresabos werden nur auf eigenes Risiko abgegeben.

Bald ist der Sprung ins kühle Nass vom 3-Meter-Brett wieder möglich.

Bald ist der Sprung ins kühle Nass vom 3-Meter-Brett wieder möglich.

Bild: Andrea Stalder, Juni 2019 

Das Schwimmbad Hörnli in Kreuzlingen eröffnet seinen Saisonbetrieb ebenfalls am Samstag, 06. Juni, um 8 Uhr. Am Tag zuvor, nämlich am Freitag, 5. Juni, findet der traditionelle Vorverkauf von Jahresabos statt. Gleichzeitig können an diesem Freitag bereits die Mietkabinen und Mietkästchen reserviert werden. Im «Hörnli» besteht ein massgeschneidertes Betriebskonzept, wie Jürg Schlatter, Präsident Genossenschaft Schwimmbad Hörnli mitteilt.

Dank der grossen Liegefläche kann das Schwimmbad Hörnli bis zu 3300 Besucherinnen und Besucher aufnehmen, wobei bereits ab 1500 Besucherinnen und Besuchern ein anderes Szenario bei Ein- und Ausgängen zum Tragen kommt. Während der Seezugang ohne Reglementierung offen bleibt, wird die Anzahl von Personen, welche sich gleichzeitig in den Bassins bewegen, auf maximal 250 Personen beschränkt werden müssen. Es wird voraussichtlich ein elektronisches Zählsystem zum Einsatz kommen. Das Volleyballfeld, die Spielgeräte für die Kinder wie auch die beiden Rutschen werden ebenso in Betrieb genommen. 

Besonders beliebt im Schwimmbad Hörnli: die Wasserrutschbahn.

Besonders beliebt im Schwimmbad Hörnli: die Wasserrutschbahn.

Bild: Andrea Stalder (Juni 2018)

Das Seebad Romanshorn öffnet verspätet am Montag, 8. Juni. Dafür wird auf Saisonabonnemente des Seebads ein Coronarabatt von zehn Prozent gewährt. Auf bereits gekaufte Abos im Vorverkauf gibt es an der Kasse den entsprechenden Geldbetrag bar retour, heisst es seitens Stadt Romanshorn. Die Parkkarte des Seebads, die nur nach Nachweis eines gültigen Saisonabos erhältlich ist, kostet 120 statt 150 Franken.

Der traditionelle Vorverkauf für Saisonabonnemente erfolgt am 3., 4. und 5. Juni von 10 bis 18.30 Uhr an der Kasse des Seebads an der Badstrasse. Saisonabos sind persönlich auf den Namen ausgestellt und nicht übertragbar.

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Mittwoch, 3. Juni, 12:38 Uhr

Kein Autokino auf Klein Venedig, dafür vielleicht eine Bühne im Konstanzer Bodenseestadion

Der Zoll Klein Venedig zwischen Kreuzlingen und Konstanz. Hier in der Nähe war ein Autokino geplant.

Der Zoll Klein Venedig zwischen Kreuzlingen und Konstanz. Hier in der Nähe war ein Autokino geplant.

Andrea Stalder

(red) Der Veranstalter, der auf Klein Venedig ein temporäres Autokino realisieren wollte, hat seinen Antrag zurückgezogen. Mit den vor Ort zu treffenden Maßnahmen und den dadurch entstehenden Kosten sei ein rentabler Betrieb ohne Sponsoren fraglich, heisst es in einer Mitteilung.

Zudem ist durch die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg der Betrieb regulärer Lichtspielhäuser ab Anfang Juni wieder möglich. Aus diesem Grund hat zum Beispiel das Autokino Friedrichshafen angekündigt, seinen Betrieb nur noch bis 3. Juni aufrechtzuerhalten.

Anstelle eines Autokinos auf Klein Venedig wird zur Zeit geprüft, ob in den Sommerferien eine Bühne im Bodenseestadion errichtet werden könnte. Das Ziel ist, verschiedene kleine Formate wie zum Beispiel Open Air-Kino und kleinere Konzerte stattfinden zu lassen.

Mittwoch, 3. Juni, 11:31 Uhr

Nach Unfall in Weinfelden Zeugen gesucht

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Bild: Nana Do Carmo

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall am Dienstag in Weinfelden wurde eine Velofahrerin verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Die 13-jährige Velofahrerin war kurz nach 16 Uhr auf der Thomas-Bornhauser-Strasse in Richtung Nollenstrasse unterwegs. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau kam es Höhe Schulhaus zur Kollision mit einem unbekannten Velofahrer. Beim Sturz wurde die Velofahrerin unbestimmt verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gemäss den Aussagen der Velofahrerin fuhr der Mann weiter, ohne sich um sie zu kümmern.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Velofahrer machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden.

Mittwoch, 3. Juni, 10:38 Uhr

Vollbrand von Einfamilienhaus in Tägerwilen

Beim Vollbrand des Einfamilienhauses wurde niemand verletzt.

Beim Vollbrand des Einfamilienhauses wurde niemand verletzt.

Bild: Kapo TG

(kapo) Beim Brand eines Einfamilienhauses in Tägerwilen entstand in der Nacht zum Mittwoch Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Anwohner bemerkten gegen 2 Uhr, dass in einem Einfamilienhaus an der Hauptstrasse ein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehren Tägerwilen und Kreuzlingen kamen mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort und konnten den Vollbrand löschen. Die Bewohner des Hauses brachten sich rechtzeitig in Sicherheit und wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

Zur Klärung der Brandursache haben der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen.

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Mittwoch, 3. Juni, 10:06 Uhr

Sprechstunde zum Romanshorner Rahmennutzungsplan

In der Romanshorner Jugendherberge findet die Sprechstunde statt.

In der Romanshorner Jugendherberge findet die Sprechstunde statt.

Reto Martin

(red) Über den revidierten Rahmennutzungsplan befinden die Romanshorner Stimmberechtigten am 2. Juli an einer Gemeindeversammlung. Zuvor führt die Stadt am 22. Juni nochmals eine öffentliche Sprechstunde durch, und zwar von 17 bis 19 Uhr in der Jugendherberge an der Gottfried-Kellerstrasse 6 in Romanshorn.

Die Bürgermitwirkung am vom Stadtrat bereits verabschiedeten Rahmennutzungsplan fand schon in einer früheren Phase statt. Die Sprechstunde soll nun dazu beitragen, dass bei Einwohnenden allfällige Unklarheiten beim Lesen des Planes gelöst oder Hintergründe zu Entscheidungen vermittelt werden können.

Stadtpräsident Roger Martin und der Ressortverantwortliche Ortsplanung und Baurecht, Philipp Gemperle, freuen sich auf interessierte Besucherinnen und Besucher. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Alle Unterlagen dazu hier: www.romanshorn.ch/rahmennutzungsplan

Mittwoch, 3. Juni, 09:26 Uhr

Neues Trampeltier: Frauenfelder Plättli Zoo öffnet am Samstag

Das junge Trampeltier Shiva kam Ende März zur Welt.

Das junge Trampeltier Shiva kam Ende März zur Welt.

Bild: PD

(red) Nach der Schliessung durch die verordneten Massnahmen zur Eindämmung von Covid-19 öffnet der Plättli Zoo Frauenfeld seine Tore wieder für die Besucher. Ab kommendem Samstag, 6. Juni, kann der Zoo wieder besucht werden.

Die Wiedereröffnung wird begleitet durch ein Schutzkonzept. Dieses basiert auf der Branchenlösung welche durch den Verein Wildparks und Zoos der Schweiz sowie dem Verein Zoo Schweiz erarbeitet wurde.

Die wichtigsten Punkte bei der Wiedereröffnung:

  • Die aktuell gültigen Hygiene- und Abstandsregeln müssen auch im Zoo eingehalten werden. Der Zoo zählt auf die Mithilfe der Besucher beim Umsetzen dieser Massnahmen.
  • Es gibt eine Besucherobergrenze von maximal 575 Personen, welche sich gleichzeitig auf dem Zoogelände aufhalten dürfen. «Unsere Erfahrung zeigt, dass wir diese Zahl wohl nie ausschöpfen werden und daher wird es auch nicht zu grösseren Wartezeiten kommen beim Eingang», lässt der Plättli Zoo verlauten.
  • Besucheransammlungen von mehr als 30 Personen innerhalb des Zoos sollen vermieden werden.
  • Es stehen genügend Handwaschmöglichkeiten oder Desinfektionsmittel zur Verfügung.
  • Im Restaurant wird das Schutzkonzept von Gastro Suisse seit dem 20. Mai umgesetzt.

Neuer Kamelstall für Shiva muss warten

Die finanzielle Einbusse durch die Schliessung beträgt rund 450'000 Franken. Aktuell ist dieser Schaden nicht gedeckt, weder über die Versicherung noch durch eine Unterstützung der Behörden. In der Zeit der Schliessung finanzierte sich der Betrieb des Zoos aus Reserven für schlechte Zeiten. Ausserdem sollte dieses Jahr das Projekt «neuer Kamelstall» realisiert werden. Hierzu muss nun aber zuerst wieder eine finanzielle Reserve geschaffen werden.

Bei den Trampeltieren kam am 25. März eine kleine Stute mit dem Namen Shiva zur Welt. Die Gruppe ist somit auf vier Tiere gewachsen. Auch bei den chinesischen Streifenhörnchen kam Nachwuchs zur Welt. Die Jungtiere haben schon bald die gleiche Grösse wie die Elterntiere erreicht.

Dienstag, 2. Juni, 17:50 Uhr

Neue Corona-Fälle im Thurgau

(lsf) Am Dienstag meldet der Kanton Thurgau zwei neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der positiv getesteten Personen im Thurgau auf insgesamt 383. Dafür konnten am Dienstag eine Person die Intensivstation und drei Personen das Spital verlassen. Zurzeit befindet sich noch ein Corona-Patient im Thurgau in Spitalpflege. Das Bundesamt für Gesundheit vermeldet am Dienstag landesweit drei neue Corona-Infektionen.

Dienstag, 2. Juni, 17:10 Uhr

Zweimal Gold an der Thurgauer Süssmost-WM

(red) Bei der 65.Austragung des Thurgauer Qualitätswettbewerbes für Süssmost erhielten von den 39 Mustern zwei ein Goldmedaille. Zehn weitere Produzenten erreichten die Silber-Auszeichnung und 14 Bronze. Dies schreibt der Verband Thurgauer Moster am Dienstag in einer Mitteilung.

Die beiden Goldmedaillen-Gewinner Hansruedi Hagen aus Müllheim sowie Margrit Spöhl aus Engwang qualifizierten sich zusammen mit den besten drei Silbermedaillen-Gewinnern für die Schweizer Fruchtsaft- und Cider-Prämierung. Auch hier gelangen den Thurgauer Teilnehmern hervorragende Resultate.

Apfelsäfte von Christoph Bär, Opfershofen, bei einer Ausstellung in Sulgen am 7. März 2020.

Apfelsäfte von Christoph Bär, Opfershofen, bei einer Ausstellung in Sulgen am 7. März 2020.

Bild: Andrea Stalder

In der Kategorie Cider erreichte die Mosterei Bussinger aus Hüttwilen mit ihrem Produkt den ersten Platz. Bei den Apfelsäften gewannen je ein Silber-Auszeichnung Christoph Bär, Opfershofen, Hansruedi Hagen, Müllheim und agro-daepp, Arbon. Mit Bronze ausgezeichnet wurden die Muster von Andreas Hess, Mammern und Daniel Vogel, Hefenhofen. Die Säfte von Max Windler, Braunau und Margrit Spöhl, Engwang, schlossen mit dem Prädikat «gut» ab. In der Kategorie Kernobstsaft erzielte Werner Vogel aus Hefenhofen mit seinem Apfel-Quittenmost eine silberne Auszeichnung.

Eine Liste mit allen Teilnehmern ist auf der Homepage des Verbandes Thurgauer Moster www.suessmosttg.ch aufgeschaltet.

Dienstag, 2. Juni, 15:17 Uhr

Amtszeit der Thurgauer Apfelkönigin wird verlängert

Apfelkönigin Larissa Häberli aus Mauren, Berg bei ihrer Wahl im Herbst 2019.

Apfelkönigin Larissa Häberli aus Mauren, Berg bei ihrer Wahl im Herbst 2019.

Bild: Andrea Stalder

(red) Das Organisationskomitee der Thurgauer Apfelkönigin hat entschieden, die Amtszeit der amtierenden Apfelkönigin Larissa Häberli um ein Jahr zu verlängern. Dies aus mehreren Gründen, die alle mit der Covid-19-Pandemie zusammenhängen. So steht es in einer Medienmitteilung vom Dienstagnachmittag.

Eigentlich stünde die Thurgauer Apfelkönigin 2019/2020, Larissa Häberli, in der Hälfte ihres Amtsjahres und könnte bereits auf zahlreiche spannende Auftritte zurückblicken. Doch das Corona-Virus hat dazu geführt, dass seit März alle Anlässe abgesagt wurden und auch für die kommenden Monate sieht es nicht besser aus. «Larissa konnte bis jetzt gerade mal zwölf Auftritte wahrnehmen», sagt Nadja Anderes, Geschäftsführerin Thurgauer Apfelkönigin, gemäss Medienmitteilung. Amtsinhaberin Larissa Häberli wird dort wie folgt zitiert: 

«Es freut mich sehr, dass ich diese Möglichkeit erhalte, denn ich habe mich sehr auf mein Amtsjahr gefreut.»

Ein weiterer Grund weshalb das OK sich für eine Verlängerung der Amtszeit entschieden hat, ist die Absage der Thurgauer Messe Wega 2020 wegen der Coronapandemie. Denn traditionsgemäss wird die neue Apfelkönigin an der Wega gekrönt. «Wir möchten an dieser Tradition festhalten und haben uns deshalb entschieden, keine Alternative für eine Wahlveranstaltung zu suchen», erklärt Anderes. Nun hoffe man auf ein ruhigeres Jahr 2021, mit zahlreichen Auftritten für die Thurgauer Apfelkönigin und einer Amtsübergabe am 2.Oktober 2021 an der Wega.

Tag der offenen Schiffe von Thurgau Travel in Basel.

Tag der offenen Schiffe von Thurgau Travel in Basel.

Bild: PD
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Dienstag, 2. Juni, 14:22 Uhr

Bereits mehr als 1500 Firmen nehmen den TKB-Gutschein an

Der Gutschein kommt in Herzform daher.

Der Gutschein kommt in Herzform daher. 

Bild: PD

(red) Unter dem Motto «Ein Herz für unseren Thurgau» hat die Thurgauer Kantonalbank (TKB) eine Gutschein-Aktion lanciert. Jeder der über 130'000 Privathaushalte im Kanton hat kürzlich einen Gutschein im Wert von 30 Franken erhalten. Dieser kann bis Ende September 2020 bei Geschäften, Restaurants sowie Betrieben aus dem Tourismus- und Freizeitbereich im Kanton eingelöst werden.

Auf der Webseite tkb.ch/gutschein ist ersichtlich, welche Betriebe den Gutschein annehmen. Mehr als 1500 Unternehmen haben sich bereits als Akzeptanzstelle registriert. «Das ist eine schöne Anzahl und die positive Resonanz auf unsere Aktion freut uns sehr», wird Thomas Koller, Vorsitzender der Geschäftsleitung der TKB, in einer Medienmitteilung von Dienstag zitiert. Die Anmeldung für Betriebe, welche an der Gutschein-Aktion teilnehmen möchten, ist noch während der gesamten Laufzeit der Aktion bis Ende September möglich.

Dienstag, 2. Juni, 14:31 Uhr

Zwei weitere Topspieler für Volley Amriswil

(red) Ein Volleyballteam ist nur so gut wie sein Zuspieler, auch Passeur genannt. Kein Angreifer kann seine Wirkung entfalten, wenn er nicht optimal bedient wird. Volley Amriswil plant für die kommende Saison, das Kader klar stärker zu machen. Neben Mathis Jucker, dessen Zuzug von Volley Luzern schon vor einiger Zeit vermeldet werden konnte, war man deshalb auf der Suche nach einem ausländischen Topshot auf der Passeurposition. Und die Transferkommission ist fündig geworden.

Dmytro «Dima» Filippov.

Dmytro «Dima» Filippov.

Bild: PD

Von PAOK Thessaloniki stösst der 29-jährige griechische Nationalpasseur Dmytro «Dima» Filippov zu den Thurgauern. Der 198 cm grosse und 84 kg schwere Filippov ist in Luhansk in der Ukraine geboren, besitzt aber die griechische Staatsbürgerschaft und gilt somit als EU-Ausländer. Er wurde in Griechenland Meister und Cupsieger, und auch in Polen holte er sich den Cuppokal. Zudem hat er Champions-League-Erfahrung, was für die kommenden Champions-League-Spiele mit Amriswil von Vorteil ist.

Radiša Stevanović, hier noch als Gegner der Thurgauer.

Radiša Stevanović, hier noch als Gegner der Thurgauer.

Bild: PD

Eine weitere Neuakquisition ist Radiša Stevanović. Der 30-jährige Serbe ist 202 cm gross und spielt auf der Position Mitte, das heisst er ist Blocker und Mitteangreifer. Bevor er vor zwei Jahren zu Lausanne UC in die Nationalliga A stiess und gleich in der ersten Saison den Schweizer Meistertitel holte, war er bei Vojvodina Novi Sad in Serbien tätig. In der Saison 2017/2018 erreichte er mit diesem Team die dritte Runde in der Champions League und holte sich den serbischen Meistertitel.

Mit den Vertragsabschlüssen mit Filippov und Stevanović verfügt Coach Marko Klok über eine spielstarke Truppe, wie der Club in einer Medienmitteilung schreibt. Gesucht werden noch zwei Aussenangreifer hinter den feststehenden Zuzügen Edvarts Buivids und Quentin Zeller.

Dienstag, 2. Juni, 13:50 Uhr

Kirchliche Jugendarbeit Tägerwilen-Gottlieben gewinnt mit Hüttenbauprojekt zweiten Platz

Kinder jeden Alters konnten sich aktiv beim Hüttenbau neben der Kirche Tägerwilen beteiligen.

Kinder jeden Alters konnten sich aktiv beim Hüttenbau neben der Kirche Tägerwilen beteiligen.

Bild: PD

(red) Im Bereich Kirche, Kind und Jugend der evangelischen Kirchgemeinden soll die Post abgehen. Deshalb hat die Kantonalkirche den Impulspreis lanciert. Das Hüttenbauprojekt der Evangelischen Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben belegt den zweiten Platz.

Während der ersten Frühlingsferienwoche in den Kinderferientagen 2019 bauten Kinder aus Tägerwilen und Gottlieben unter Anleitung des angehenden Diakons Samuel Zaugg, selber Zimmermann, Hütten. «Er hat uns Leiter bestens instruiert, damit wir die Arbeiten mit den Kindern einfach umsetzen konnten. Denn ich bin handwerklich nicht so begabt», sagt Dominik Murer, Jungscharleiter in Tägerwilen. 

Die 90 Kinder bauten insgesamt sieben Hütten zusammen. Eine tolle Leistung, die auch die Jury des Impulspreises beeindruckt hat. Als zweitplatziertes Projekt wird der Hüttenbau mit 1000 Franken belohnt. Thomas Alder von der Fachstelle Jungendarbeit betont: «Die Idee ist einfach und überzeugend. Gleichzeitig ist das Ganze umrahmt von einem tollen Programm mit Geschichten, Singen, Spielen, Essen.» Die Hütten beziehungsweise das Holz wurden verschenkt und weiterverwertet. Neben dem Hüttenbauprojekt wurden auch Projekte der Jugendarbeit Neukirch an der Thur und Schönholzerswilen und der Jugendarbeit Weinfelden ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter: evang-tg.ch/impulspreis

Dienstag, 2. Juni, 11:45 Uhr

Nach Unfall mit Kind Zeugen gesucht

Die 7-Jährige war mit dem Velo unterwegs.

Die 7-Jährige war mit dem Velo unterwegs. 

Bild: Salvatore Di Nolfi/Keystone (23.April, 2011)

(kapo) Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Montagabend in Häuslenen ein Kind verletzt. Kurz vor 20 Uhr fuhr eine 7-Jährige mit dem Velo in Begleitung eines Erwachsenen auf dem Radweg der Hauptstrasse in Richtung Aadorf. Gemäss bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau wollte sie vor der Autobahnbrücke die Strasse in Richtung Wald überqueren. Trotz Ausweichmanöver eines nachfolgenden Autofahrers oder einer Autofahrerin kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Lenker oder die Lenkerin eines blauen Toyota Avensis setzte die Fahrt anschliessend in Richtung Aadorf fort. Da sich der Gesundheitszustand der 7-Jährigen zu Hause verschlechterte, wurde sie mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht.

Der Lenker oder die Lenkerin des blauen Toyotas sowie Personen, die Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Aadorf unter 058'345'22'70 zu melden.

Dienstag, 2. Juni, 11:37 Uhr

«Die Schweiz wurde von der Coronapandemie überrumpelt»

(av) Das Bundesparlament wechselt diese Woche vom Krisenmodus zurück zu einer Art Normalbetrieb. Zwar tagen die eidgenössischen Räte wegen der Coronavorschriften wiederum auf dem Messegelände der Bern­expo. Auf dem Programm stehen nun aber wieder reguläre Geschäfte, beispielsweise das CO2-Gesetz. Zugleich bleibt die Krise ein Dauerthema. Das Parlament wird etwa über die Einführung der Tracing-App zur Rückverfolgung von Coronafällen entscheiden. Auch die Diskussion über Mietpreissenkungen für Firmen in Finanznot wird sich fortsetzen.

Verena Herzog.

Verena Herzog.

Bild: Reto Martin

Ostschweizer Parlamentarier haben zudem eine Reihe von eigenen Forderungen im Zusammenhang mit Corona gestellt. Unter anderem will die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog Genaueres zur konkreten Bewältigung der Pandemie wissen. Die Schweiz sei schlecht vorbereitet gewesen und vom Virus überrumpelt worden ­– trotz eindeutiger Warnungen aus Asien. Das Bundesamt für Gesundheit habe zwar nützliche Massnahmen ergriffen, dies jedoch zu spät und zu wenig konsequent.

Dienstag, 2. Juni, 09:49 Uhr

Neues Regierungsratsbild entstand im Studio

Der Thurgauer Regierungsrat 2020/2021, für einmal fotografiert im Studio: Staatsschreiber Paul Roth, Cornelia Komposch, Monika Knill, Regierungspräsident Walter Schönholzer, Carmen Haag, Urs Martin.

Der Thurgauer Regierungsrat 2020/2021, für einmal fotografiert im Studio: Staatsschreiber Paul Roth, Cornelia Komposch, Monika Knill, Regierungspräsident Walter Schönholzer, Carmen Haag, Urs Martin.

Bild: PD/Kirsten Oertle

(red) Der Regierungsrat geht in neuer Besetzung in die Amtszeit 2020/2021. In der von der Staatskanzlei neu aufgelegten Broschüre «Regierungsrat des Kantons Thurgau» finden sich alle Informationen zu den bisherigen und neuen Regierungsratsmitgliedern sowie zum neuen Staatsschreiber.

Aufgrund der besonderen Situation durch das Coronavirus entstand in diesem Jahr ein ganz spezielles Gruppenbild des Thurgauer Regierungsrats. Weil die geltenden Abstandsregeln Ende April kein klassisches Gruppenbild zuliessen, wurde alle Regierungsratsmitglieder sowie der Staatsschreiber im Studio fotografiert. Die Fotografin sowie der Grafiker fügten anschliessend die einzelnen Bilder in den Hintergrund ein, der in Neukirch an der Thur, dem Wohnort des Präsidenten, aufgenommen worden ist. So entstand trotz aussergewöhnlicher Umstände ein repräsentatives Gruppenbild

Im neuen Amtsjahr hat Walter Schönholzer erstmals das Präsidium des Regierungsrates inne, Vizepräsidentin ist Monika Knill, sie ist gleichzeitig auch das dienstälteste Mitglied. Neu im Regierungsrat vertreten ist Urs Martin, der das Departement für Finanzen und Soziales übernimmt.

Dienstag, 2. Juni, 09:35 Uhr

Betrunkener Vater mit Sohn in Ruderboot nach mehreren Stunden vom Bodensee gerettet

(red) Ein Mann und sein neun Jahre alter Sohn fuhren am Samstagnachmittag mit ihrem Ruderboot auf den Bodensee hinaus. Sie starteten auf der deutschen Seite, in Fischbach bei Friedrichshafen. Vor und auch während der Fahrt trank der 51-jährige Vater Alkohol. Dazu kam noch ein ablandiger Nordostwind mit 3-4 Windstärken, der selbst für nüchterne und erfahrene Wassersportler eine Herausforderung darstellen würde, wie das Polizeipräsidium Ravensburg in einer Medienmitteilung schreibt. So gelang es Vater und Sohn nach einem mehrstündigen Aufenthalt auf dem See nicht mehr, mit ihrem Ruderboot aus eigener Kraft ans rettende Ufer zu kommen.

Eine aufmerksame Segelbootbesatzung bemerkte diese hilflose Lage und schleppte das Boot daraufhin in den Fischbacher Sportboothafen. Den Seglern fiel schnell auf, dass der Führer des Ruderboots stark alkoholisiert war und sie teilten dies auch umgehend über den Polizeinotruf mit.

Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen übernahm den renitenten Wassersportler im Hafen und musste diesem sogar Handschliessen anlegen. Der Betrunkenen wurde mit Unterstützung einer Streife des Polizeirevers Friedrichshafen in ein örtliches Krankenhaus zur Blutentnahme verbracht. Es folgt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Montag, 01. Juni, 14:29 Uhr

Sechs Verletzte bei Unfall in Amriswil

Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung Neumühle-/Sommeristrasse.

Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung Neumühle-/Sommeristrasse.

(Bild: PD)

(kapo) Am Sonntag kam es in Amriswil zu einem Verkehrsunfall mit drei Autos. Eine 20-jährige Autofahrerin war kurz vor 21 Uhr auf der Poststrasse in Richtung Neumühlestrasse unterwegs. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau kam es bei der Überquerung der Sommeristrasse zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Auto einer 42-Jährigen, die auf der Sommeristrasse in Richtung Zentrum fuhr. Durch die Kollision prallte das Fahrzeug der 20-Jährigen in das Auto einer 44-Jährigen, die auf der Neumühlestrasse unterwegs war.

Die Unfallverursacherin blieb beim Unfall unverletzt, die 44-Jährige wurde leicht verletzt. Die 42-Jährige, zwei Mitfahrerinnen und zwei Mitfahrer der beteiligten Autos wurden leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Montag, 1. Juni, 14:03 Uhr

Ein Vierteljahrhundert im Amt

Markus Thalmann.

Markus Thalmann.

(Bild: Martina Weihrich, 15.12.2003)

(ubr) Am 1. Juni 1995 wurde Markus Thalmann Tägerwiler Gemeindeammann. Mit 25 Jahren im Amt ist er das dienstälteste Oberhaupt einer Thurgauer Gemeinde.

Montag, 01. Juni, 12:42 Uhr

32-Jähriger bei Schlägerei verletzt – Zeugen gesucht

(kapo/nat) Bei einem Streit zwischen mehreren Personen wurde in der Nacht auf Sonntag in Frauenfeld ein Mann verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es kurz nach 2 Uhr auf der Promenadenstrasse, Höhe Regierungsgebäude, zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten den Streit beenden. Ein 32-jähriger Mann zog sich Kopfverletzungen zu.

Drei Männer im Alter von 22 Jahren und eine 41-jährige Frau stehen im Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Der genaue Hergang und die Ursache des Streites werden durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Wer Angaben zum Vorfall machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058-345-24-60 zu melden.

Montag, 01. Juni, 10:38 Uhr

Tote Kornnatter verknotet aufgefunden – Verein erstattet Anzeige gegen Unbekannt

(nat) In Müllheim wurde eine Kornnatter tot auf der Strasse aufgefunden. Das teilt der Verein Dragon Shelter Freiburg in einem Facebook-Post mit. Die Kornnatter wurde offenbar verknotet. Morgen Dienstag soll es dazu einen pathologischen Befund geben. «Dragon Shelter» hat zusammen mit dem Tierschutzverein Margräflerland nach eigenen Angaben Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.