THURGAU-TICKER: 25.November - 1.Dezember 

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Montag, 2. Dezember, 09:09 Uhr

(red) Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen dem Regionalen Führungsstab (RFS) Kreuzlingen, den Spezialisten aus den Gemeinden sowie den Gemeindepräsidien? Dies herauszufinden ist eines der Ziele der Stabsübung, die vergangenen Donnerstag in der Gemeinde Kemmental stattgefunden hat.

Die Spezialisten des RFS orten die Krisenherde.

Die Spezialisten des RFS orten die Krisenherde. 

Bild: PD

Ein Spätsommertag auf dem Seerücken, es giesst wie aus Kübeln, Hagel von bis zu acht Zentimeter Durchmesser fällt vom Himmel. Die Gemeindepräsidien der fünf Seerücken-Gemeinden Wäldi, Raperswilen, Lengwil, Kemmental sowie Langrickenbach beschliessen, den RFS Kreuzlingen aufzubieten.

Aufgrund dieser Ausgangslage entwickelten die Verantwortlichen am Übungsnachmittag innerhalb kurzer Zeit Lösungen. An der nächsten Übung wird ein Hochwasser am Obersee thematisiert. Denn: Ein regelmässiges Training ist essenziell für die optimale Zusammenarbeit in einem Notfall.

Sonntag, 1. Dezember, 19:55 Uhr

Duo Sarian Sieger bei Prix Walo Sprungbrett

An der Vorausscheidung des Prix-Walo-Sprungbretts in Schwyz: das Duo Sarian mit Florian Iseli und Samuel Aeschbacher.

An der Vorausscheidung des Prix-Walo-Sprungbretts in Schwyz: das Duo Sarian mit Florian Iseli und Samuel Aeschbacher.

Bild: PD

(lsf) Der Prix Walo gilt als die wichtigste Auszeichnung der Schweizer Unterhaltungsbranche. Für den Final des kleinen Prix Walo, dem Sprungbrett, haben sich dieses Jahr auch zwei Thurgauer Acts qualifiziert. Das Hackbrett-Duo Sarian aus der Region Frauenfeld durfte am Sonntagabend im aargauischen Birr den Preis entgegennehmen. Die beiden jungen Männer, Florian Iseli und Samuel Aeschbacher, haben in der Kategorie Volksmusik gewonnen.

Ebenfalls für den Final des kleinen Prix Walo qualifiziert hatte sich junge Egnacherin Belinda del Porto. Sie ging in der Kategorie Gesang nicht als Gewinnerin von der Bühne. Belinda del Porto durfte bereits am Samstag beim Final des bandXost-Contests antreten. Auch dort reichte es aber nicht für einen Platz unter den ersten drei.

Die Sängerin Belinda del Porto.

Die Sängerin Belinda del Porto. 

Bild: PD
Sonntag, 1. Dezember, 18:47 Uhr

(lsf) Der HC Thurgau verliert gegen den EHC Kloten mit 1:5. Ein zu deutliches Resultat, schreibt der Thurgauer Club auf Facebook. Die Thurgauer erwischten den optimalen Start und gingen durch Lars Frei in der 5. Minute in Führung. Danach drehten die Zürcher das Spiel. 

Mehr dazu noch am Sonntagabend auf www.thurgauerzeitung.ch.

Sonntag, 1. Dezember, 17:42 Uhr

Kirchturm muss saniert werden

(red) Nächsten Donnerstag trifft sich die Katholische Kirchgemeinde Bischofszell zur ordentlichen Gemeindeversammlung. Die Stimmberechtigten können dort über ein Kreditbegehren von 404'000 Franken für die Sanierung des Sitterdorfer Kirchturms abstimmen.

Der Kirchturm der katholischen Kirche in Sitterdorf.

Der Kirchturm der katholischen Kirche in Sitterdorf. 

Bild: Nana Do Carmo (24.November 2010)

Das aus den 1960er-Jahren stammende Bauwerk weist gravierende Schäden auf und muss dringend saniert werden. Gleichzeitig soll die ganze Turmtechnik erneuert werden. Alle Stimmberechtigten sind zu dieser Versammlung eingeladen; auch Gäste sind willkommen. Bei der katholischen Kirche in Sitterdorf stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Nach der Gemeindeversammlung wird ein Apéro angeboten.

Sonntag, 1. Dezember, 9:17 Uhr

Alkoholisiert verunfallt in Weinfelden

(pd/lim) Eine 29-jährige Autofahrerin war kurz vor 4 Uhr auf der Burgstrasse in Richtung Ottenberg unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor sie in einer Linkskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einer Mauer und einer Strassenlaterne. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich laut Medienmitteilung auf mehrere tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe bei der Schweizerin ergab ein Resultat von 0.53 mg/l. Ihr Führerausweis wurde eingezogen.

Samstag, 30. November, 10:42 Uhr

Mann beim Bahnhof Weinfelden mit Waffe angehalten

(pd/lim) Kurz nach 17.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau am Freitagabend beim Bahnhof einen 20-jährigen Kosovaren. In seinem Hosenbund stellten die Polizisten eine Schreckschusspistole mit gefülltem und eingesetztem Magazin fest. Der Mann wird laut Mitteilung bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Die Waffe wurde sichergestellt.

Die Kantonspolizei Thurgau macht darauf aufmerksam, dass das Mitführen oder Tragen von Waffen ohne Bewilligung verboten ist. Zudem könnten Imitations-, Softair- oder Schreckschusswaffen aufgrund ihrer Verwechslungsgefahr mit echten Waffen zu äusserst gefährlichen Situationen führen. 

Samstag, 30. November, 8:49 Uhr

Autofahrer fährt nach Unfall in Bürglen weiter

(pd/lim) Kurz nach 18.30 Uhr kam es am Freitagabend in Bürglen auf der Weinfelderstrasse in Richtung Sulgen, zirka 50 Meter vor dem Kreisel, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Nachdem der vorausfahrende Lenker zur Seite lenkte, fuhr Unfallverursacher weiter in Richtung Sulgen. Verletzt wurde laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau niemand. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich um einen dunklen, mittelgrossen Personenwagen gehandelt haben.

Wer Angaben zum Verursacher machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden.

Freitag, 29. November, 17:35 Uhr

Amriswiler Volleyballer spielen am Sonntag im Cup

(red) Nach vier Siegen steht die erste Herrenmannschaft des SSC Audax in der 5. Runde des Swiss Volley Cups. Die Amriswiler treffen morgen Sonntag auf den Nationalliga-B-Verein Papiermühle Ittingen. Das Spiel findet in der Turnhalle Freiestrasse statt und beginnt um 15 Uhr. Kann der Underdog dem Favoriten aus Bern ein Bein stellen? Mit Unterstützung des Publikums liegt vielleicht eine Überraschung drin. 

Freitag, 29. November, 16:45 Uhr

Konstanzer Polizei sucht Zeugen

(red) Wegen Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen drei unbekannte Männer, die in der Nacht auf Freitag gegen 01.15 Uhr in der Hafenstrasse Konstanz einen 25-jährigen Mann geschlagen haben sollen. Der junge Mann war vom Konzil in Richtung Hafenhalle unterwegs, als er nach eigenen Angaben auf Höhe der Anti-Terror-Sperrren in der Hafenstrasse alkoholbedingt eine Person aus einer Dreiergruppe anrempelte, die ihm entgegenkam. Trotz einer angeblichen Entschuldigung seinerseits wurde er von den drei Männern attackiert und mit Fäusten ins Gesicht und auf den Oberkörper geschlagen. Auch als der 25-Jährige auf dem Boden lag, wurde er noch mehrere Male getreten.

Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz, Telefon 0049 7531 995 0, zu melden.

Freitag, 29. November, 15:32 Uhr

Alles über die Vögel unserer Region

Das Rotkehlchen würden wahrscheinlich noch die meisten erkennen.

Das Rotkehlchen würden wahrscheinlich noch die meisten erkennen.

Bild: PD

(red) Der Vogelschutzverein Kreuzlingen und der Natur- und Vogelschutzverein Weinfelden veranstalten ab nächstem Februar einen Vogelkunde-Einführungskurs. An jeweils zehn Anlässen lernt man die häufigsten Vögel der Region kennen. Wer hat sich nicht schon auf Spaziergängen, auf Wanderungen oder zu Hause gefragt: «Kreist dort ein Bussard oder ein Milan?», «Wieso trommelt der Specht nur im Frühling?», «Wo nistet eigentlich der Eisvogel?» oder «Was zwitschert denn da?» Antworten auf diese Fragen und noch vieles mehr werden in den Vogelkunde-Einführungskursen zu erfahren sein, welche in Kreuzlingen und in Bussnang von Februar 2020 bis Mitte Juni 2020 durchgeführt werden. An je fünf Theorieabenden werden die verschiedenen Lebensräume und ihre Bewohner mit Bildern, Filmen, Ton und Anschauungsmaterialien vorgestellt. An darauf folgenden Wochenenden findet jeweils eine rund dreistündige Exkursion statt. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, empfiehlt sich eine rasche Anmeldung.

www.vogelschutzverein-kreuzlingen.ch
www.navoweinfelden.ch

Freitag, 29. November, 14:20 Uhr

Weinfelder Handballerinnen im Cup-Halbfinal

(red) Nachdem die letzten Meisterschaftspartien allesamt gewonnen wurden, stand für die Damen des BSV Weinfelden am Donnerstag eine Cuppartie vor der Tür. Erneut sollte der BSV in Frauenfeld auf einen tiefer klassierten Gegner treffen. Das Ziel war klar definiert: alles andere als ein Weiterkommen stand für die Weinfelderinnen nicht zur Debatte.

Doch zu Beginn agierte das Team zögerlicher als nötig. Richtig Druck aufs Tor wurde kaum aufgebaut. Dennoch konnte schon bald ein Vorsprung von drei, vier Toren erzielt werden und es zeichnete sich früh ab, welche Mannschaft technisch stärker war. Vor allem Simone Bürgi wusste in der Startphase zu gefallen und erzielte mehrere Treffer. Die Gastgeberinnen vom SC Frauenfeld 2 liessen sich deswegen nicht entmutigen und kämpften sich erfolgreich zurück, sodass sie zwischenzeitlich lediglich mit einem Tor zurück lagen (7:8). Danach erhöhte der BSV nochmals sein Tempo und zog wieder auf 14:8 davon. Die Startphase der zweiten Halbzeit gelang den Weinfelderinnen deutlich besser. Obwohl die Differenz am Ende deutlich höher hätte ausfallen können als , war der Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der BSV steht daher zu Recht im Halbfinal des Ostschweizer Cups, wo er auf den SV Fides treffen wird, der ebenfalls in der 2. Liga agiert.

Freitag, 29. November, 13:27 Uhr

Blinder Passagier war zum Glück ungefährlich

(red) Schreck für ein Paar aus Weinfelden, das nach den Südafrika-Ferien am Mittwochnachmittag seine Sachen ausgepackt hat: Aus dem Koffer schaute ihnen ein blinder Passagier in Form eines Skorpions entgegen, wie die Kantonspolizei Thurgau auf Facebook mitteilt. Nachdem das Tier mit einem Kleiderbügel angestupst und für lebendig befunden wurde, rief das Paar die Polizei zu Hilfe. Ein Polizist, der sich gut mit exotischen Tieren auskennt, konnte den knapp zehn Zentimeter grossen Skorpion einfangen und genauer unter die Lupe nehmen. Abklärungen mit der Hilfe eines Spezialisten der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass der blinde Passagier für Menschen ungefährlich ist. Das Skorpion konnte an einen guten Platz vermittelt werden.

Freitag, 29. November, 13:08 Uhr

Stadt erhöht Biogas-Anteil

(red) Der Stadtrat hat die Gastarife 2020 der Technischen Betriebe Kreuzlingen genehmigt. Neu wird der Gastarif über eine Mengenabstufung in fünf Tarifsegmente aufgeteilt. Zudem enthält ab dem neuen Jahr das Standartprodukt «BIOgas10» einen Anteil von 10% Biogas. Damit folgen die TBK dem Absenkpfad der CO2-Reduktion des Bundes. Aus der Biogasanlage in Tägerwilen wird das lokal produzierte Biogas voraussichtlich ab Mai 2020 direkt ins Gasnetz der TBK gelangen. Die zusätzlich benötigten Mengen werden bei zertifizierten europäischen Biogasanlagen beschafft. Die TBK und die Stadt Kreuzlingen sind bei der Reduktion der CO2-Emission noch einen Schritt weiter gegangen und kompensieren das Erdgas mit CO2-Zertifikaten. Für jede Kilowattstunde Erdgas, das die Kundschaft verbraucht, kaufen die TBK gemeinsam über die Swisspower-Allianz CO2-Zertifikate von myclimate. So unterstützten die TBK gezielt Projekte, mit denen dieselbe Menge an CO2-Emissionen vermieden oder reduziert wird. Dank des CO2-kompensierten Erdgases werden seitens der TBK-Kundinnen und -kunden rund 19 500 Tonnen CO2-Emission pro Jahr vermieden. Für die Gaspreise der meisten Kunden bedeutet dies mehr Ökologie mit weniger CO2 zum unveränderten Preis. Für ein mit «BIOgas10» beheiztes Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von rund 20 000 kWh pro Jahr sind mit 60 Franken Mehrkosten im Jahr zu rechnen.

www.tbkreuzlingen.ch.

Freitag, 29. November, 11:43 Uhr

Projektwoche endet mit Weihnachtsmarkt

(meg) Alle 350 Schülerinnen und Schüler vom Schulzentrum Seetal in Kreuzlingen sind diese Woche vielfältigen Tätigkeiten nachgegangen. Es wurde gesägt, geschliffen, gemalt, gegipst und so weiter.  Die hergestellten Objekte werden heute von 17 bis 19 Uhr an einem Weihnachtsmarkt auf dem Pausenplatz verkauft. Die Lehrerschaft hat sich dafür ausgesprochen, dass der Erlös zu Gunsten der Arche Kreuzlingen gespendet wird. Auch für Verpflegung ist gesorgt. 

Freitag, 29. November, 10:27 Uhr

Lieferwagenfahrer alkoholisiert unterwegs

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Egnach einen alkoholisierten Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 1.40 Uhr beim Bahnhofplatz in Egnach einen Lieferwagenfahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 41-jährigen Schweizer einen Wert von 0,86 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Freitag, 29. November, 9:10 Uhr

Frauenfelder Feuerwehr rückt 122 Mal aus

Der neue und der alte Kommandant: Fabrizio Hugentobler und Ursin  Camenisch.

Der neue und der alte Kommandant: Fabrizio Hugentobler und Ursin  Camenisch.

Bild: PD

(red) Am Donnerstagabend fand im Frauenfelder Rathaus der Schlussrapport der Feuerwehr Frauenfeld statt. Während 122 Einsätzen haben die Feuerwehrleute 38 Brände – wovon drei Autobrände – gelöscht, waren bei Öl- und Verkehrsunfällen, Hochwasser sowie Sturmschäden im Einsatz und leisteten an verschiedensten Orten technische Hilfe. Ausserdem absolvierten die Frauenfelder Feuerwehrleute 2019 7300 Übungsstunden, was 175 Arbeitswochen entspricht. 54 Angehörige der Feuerwehr besuchten zudem während 102 Tagen 24 verschiedene Weiterbildungskurse. Neu in der Feuerwehr begrüssen durfte Kommandant Fabrizio Hugentobler am Schlussrapport zwei Frauen und neun Männer. Neun Feuerwehrleute konnte er für bis zu 25 Dienstjahre ehren und zehn Personen wurden befördert. Darunter Ursin Camenisch, der ab 2020 den Führungsstab von Fabrizio Hugentobler übernimmt. Der 41-Jährige gehört seit 18 Jahren der Feuerwehr Frauenfeld an und hat sich als Schweizerischer Feuerwehr-Instruktor und Feuerwehr-Experte der Gebäudeversicherung Thurgau, aber auch als Kursleiter viel Fachwissen aneignen können. 

Freitag, 29. November, 8:57 Uhr

Die neusten Zahlen aus dem Thurgau

(red) Die Ausgabe 2019 des statistischen Jahrbuchs «Kanton Thurgau im Fokus» ist soeben erschienen. Die farbige, übersichtliche Broschüre bietet eine Fülle von wissenswerten und spannenden Informationen zum Thurgau. Das statistische Jahrbuch «Kanton Thurgau im Fokus» ist eine handliche, lebendig gestaltete Broschüre, die zum gezielten Nachschlagen ebenso wie zum Schmökern und Entdecken einlädt. Wie viele Deutsche lebten Ende 2018 im Kanton Thurgau? Die Antwort findet sich im Kapitel «Bevölkerung»: 22 557.

Beim Thema «Gesundheit» erfährt man beispielsweise, dass rund 10 000 Personen Spitex-Leistungen beziehen. Besonders die über 80-jährige Bevölkerung ist oft darauf angewiesen: 24 % der über 80-Jährigen nahmen 2018 Spitex-Langzeitpflege in Anspruch. Und im Kapitel «Wirtschaft und Arbeit» wird erläutert, in welchen Gemeinden in den letzten Jahren am meisten neue Arbeitsplätze entstanden sind: in Frauenfeld, Tägerwilen und Weinfelden. 

Die Broschüre «Kanton Thurgau im Fokus. Statistisches Jahrbuch 2019» wird von der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau herausgegeben. Sie ist kostenlos erhältlich bei der Büromaterial-, Lehrmittel- und Drucksachenzentrale des Kantons Thurgau sowie in den Geschäftsstellen der Thurgauer Kantonalbank.

Weitere Statistiken zum Kanton Thurgau: statistik.tg.ch

Donnerstag, 28. November, 19:16 Uhr

Feuerwerk für zweihundert Meter Sicherheit

(kuo) Vor einem Jahr bewilligte es die Gemeindeversammlung, am Donnerstag durfte Gemeindepräsident Thomas Goldinger zu dessen Einweihung einen Vulkan anzünden: Das 200 Meter lange Trottoir vor dem Wängemer Pflegezentrum Neuhaus bedeutet für Bewohner und Besucher der Einrichtung nicht zuletzt Schutz vor dem Strassenverkehr.

Der Wängemer Gemeindepräsident Thomas Goldinger zündet zur Einweihung des neuen Trottoirs einen Vulkan an.

Der Wängemer Gemeindepräsident Thomas Goldinger zündet zur Einweihung des neuen Trottoirs einen Vulkan an.

Olaf Kühne
Donnerstag, 28. November, 19:07 Uhr

Festlich geschmücktes Napoleonschloss

(red) Über dem winterlichen Untersee erstrahlt das Arenenberger Napoleonschloss vom Freitag, 29. November, bis Sonntag, 22. Dezember, in feierlichem Glanz. Die Gemächer, die einst Familie Bonaparte bewohnten, sind nach altem Brauch festlich geschmückt. Eine handgefertigte, riesige Hauskrippe ist mit südfranzösischen Heiligenfiguren bestückt. Für Kinder stehen Kostümführungen auf dem Adventsprogramm. An den Adventssonntagen tauchen die Besucher bei den «Advent im Schloss»-Führungen in die Geschichte französischer Weihnachtsbräuche ein und machen auch Halt an der eigens für das Museum gebauten Krippe nach südfranzösischem Vorbild. 

Der traditionelle Weinverkauf findet an vier Tagen (Freitag/Samstag, 29./30. November und Freitag/Samstag, 6./7. Dezember) von 16 bis 20 Uhr statt. In diesem Jahr können die Arenenberg-Besucher des Kaisers edle Tropfen im historischen Weinkeller verkosten. Während der Degustationen sind auch musikalische Einlagen geplant. Das Museum und der Shop bleiben an allen vier Tagen bis in die Abendstunden geöffnet.

Weihnachtliche Atmosphäre im Schloss Arenenberg.

Weihnachtliche Atmosphäre im Schloss Arenenberg.

Bild: PD
Donnerstag, 28. November, 17:32 Uhr

Nach Fahrerflucht werden Zeugen gesucht

(red) Am Mittwoch gegen 14 Uhr hat sich in Konstanz an der Kreuzung Wollmatinger Strasse / Oberlohnstraße ein Unfall ereignet. Laut Mitteilung des Konstanzer Polizeipräsidiums wollte eine 60-jährige Autofahrerin von der Wollmatinger Straße nach links in die Oberlohnstrasse abbiegen, musste jedoch verkehrsbedingt auf der Abbiegerspur warten. Ein unbekannter Lenker eines weißen, mit gelben Streifen versehenen Lastwagen fuhr auf der Geradeausspur in Richtung Fürstenbergstrasse am Auto der Frau vorbei und streifte hierbei die komplette Beifahrerseite.

Ohne sich um den angerichteten Sachschaden in Höhe von über 6000 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte weiter. Die Geschädigte konnte die Schweizer Zulassung aus dem Thurgau des LKW nur teilweise ablesen. Nach ihren Angaben befanden sich zum Unfallzeitpunkt mehrere Fahrzeuge und Passanten an der Kreuzung, die den Vorfall beobachtet haben könnten. Diese Zeugen und andere Personen, die Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz zu melden.

Donnerstag, 28. November, 15:14 Uhr

Manuel Liniger spielt per sofort für den Sportclub Frauenfeld

Manuel Liniger präsentiert sich im Dress des SC Frauenfeld.

Manuel Liniger präsentiert sich im Dress des SC Frauenfeld.

Bild: PD

Der ehemalige Schweizer Nationalspieler Manuel Liniger (38) kehrt nach einer Saison Pause auf das Handballfeld zurück. Der siebenfache Schweizer Meister wird per sofort für den SC Frauenfeld auflaufen. Dem Verein, dessen Herrenmannschaft in der dritthöchsten Schweizer Handballliga spielt, gelingt mit der Verpflichtung ein Transfercoup. Zu den 214 absolvierten Spielen für die Schweizer Nationalmannschaft, in denen der Linksaussen rund 902 Tore erzielte, kommen unzählige Spiele in den höchsten Handball-Ligen der Schweiz und Deutschland. Zum ersten Mal im Einsatz stehen wird er bereits am Donnerstagabend gegen den TSV Fortitudo Gossau 2.

Donnerstag, 28. November, 14:31 Uhr

Lichterkonzert und Peter Stamm in der «Schuel Au»

(rsc) In dieser Woche organisiert die Genossenschaft «zum alten Schulhaus Au-Fischingen» gleich zwei Anlässe. Den Donnerstagabend hätte sie eigentlich mit einem Lichterweg starten wollen, bei dem die Genossenschafter mit Schulkindern rund 1000 Kerzen auf dem Weg von Fischingen in die Au aufgestellt hätten. Aufgrund der schlechten Witterung kann die Aktion aber nicht stattfinden, wie die Organisatoren auf ihrer Website mitteilen.

Stattfinden wir allerdings das Lichterkonzert mit Violine und Orgel in der Kirche Au. Dieses startet um 20 Uhr. Für den Rücktransport nach Fischingen steht ab 20.30 Uhr ein Shuttlebus bereit. Am Freitag wird Peter Stamm in der im alten Schulhaus Au aus seinem neusten Werk «Marcia aus Vermont» lesen.

Anmeldung an: renate. bissegger@schuel-au.ch.

Donnerstag, 28. November, 11:31 Uhr

Start des Konstanzer Weihnachtsmarkts

(red) Ein Weihnachtsschiff Panorama-Bar, über 100'000 Lichter, rund 150 Hütten und regionale Produkte aus der Bodensee-Region: Von traditionellen Hütten am Hafen bis in die mit Sternen geschmückte historische Altstadt erstreckt sich der Konstanzer Weihnachtsmarkt direkt am Bodensee mit seinem romantischen Lichtermeer und lädt ab heute Donnerstag bis Sonntag, 22. Dezember, zum gemütlichen Flanieren ein. Erstmals steht das Weihnachtsschiff den Besuchern als reines Gastronomieschiff zur Verfügung. Dieses bietet unter anderem eine Panorama-Bar, in der die Aussicht auf den See und den Weihnachtsmarkt genossen werden kann.

Weitere Informationen unter www.konstanz-tourismus.de/winterfans.

Auf dem Konstanzer Weihnachtsschiff kann der Ausblick auf den See genossen werden.

Auf dem Konstanzer Weihnachtsschiff kann der Ausblick auf den See genossen werden.

Bild: PD
Donnerstag, 28. November, 10:19 Uhr

Thurgauer Sportamt ehrt erfolgreiche Sportler

(red) Vier Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und 18 Bronzemedaillen haben die ins im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden eigeladenen Sportler an Europa- oder Weltmeisterschaften gewonnen. Sie alle stammen aus dem Kanton Thurgau und wurden mit Geld aus dem Sportfonds belohnt.

Das Feld der Geehrten an der vom Thurgauer Sportamt geehrten Athleten war am Mittwochabend hochkarätig besetzt. Nebst Leichtathlet Kariem Hussein und Radprofi Stefan Küng waren Ruderer Nico Stahlberg, die OL-Brüder Daniel und Martin Hubmann, der Spitzenschwinger Domenic Schneider sowie die frischgebackene Para-Weltmeisterin Catherine Debrunner vor Ort. Stefan Küng hat dieses Jahr mit dem Gewinn der Bronzemedaille beim Strassenrennen an der Weltmeisterschaft Geschichtsträchtiges geschafft. Daneben wurden auch Faustballer, Segler, Pferdesportler, Kanupolo-Spielerinnen und –spieler, Tänzer, Kanuten, Schützen und Karatekämpfer ausgezeichnet.

Die anwesenden Thurgauer Sportlerinnen und Sportler wurden in Weinfelden für ihre Leistungen im laufenden Jahr geehrt. (Bild: Mario Gaccioli)

Die anwesenden Thurgauer Sportlerinnen und Sportler wurden in Weinfelden für ihre Leistungen im laufenden Jahr geehrt. (Bild: Mario Gaccioli)

Der Leiter des Thurgauer Sportamtes, Martin Leemann, blicke bereits auf das nächste Jahr und die Olympischen Spiele von Tokio: «Wenn ich richtig gerechnet habe, reisen nächstes Jahr mindestens fünf der hier anwesenden Thurgauerinnen und Thurgauer an die Olympischen Spiele nach Japan.»

Donnerstag, 28. November, 09:34 Uhr

Neu Sportfischer-Gastkarte am Untersee

(red) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Verordnungsänderung zur Unterseefischereiordnung genehmigt. Das schreibt er in einer Mitteilung. Als neuer Patenttyp wird die Sportfischer-Gastkarte eingeführt. Die Gebühr für diese beträgt 50 Franken, erworben werden kann sie nur als Zusatzpatent zu einer Sportfischer-Jahreskarte. Die Fischerei im Untersee wird durch den Vertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Land Baden-Württemberg über die Fischerei im Untersee und Seerhein geregelt. Diese Bestimmungen haben Gültigkeit auf dem Hoheitsgebiet des Kantons Thurgau sowie auf dem Hoheitsgebiet des Landes Baden-Württemberg, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Verordnung des Regierungsrates zur Unterseefischereiordnung enthält zusätzliche oder ergänzende Bestimmungen, die jedoch nur Gültigkeit auf dem Hoheitsgebiet des Kantons Thurgau haben.

Mittwoch, 27. November, 16:54 Uhr

Zwei Neue und ein Bisheriger für das Kreuzlinger Bezirksrichteramt stellt die SVP vor

Die drei Kandidaten für das Bezirksrichteramt in Kreuzlingen. (Bild: PD)

Die drei Kandidaten für das Bezirksrichteramt in Kreuzlingen. (Bild: PD)

(red) An der  Delegiertenversammlung der SVP des Bezirks Kreuzlingen vom 26. November  2020 wurden für die Gesamterneuerungswahlen der Bezirksbehörden vom 09. Februar 2020 die Nominationen beschlossen.
Der bisherige Friedensrichter, Walter Scherb, wohnhaft von Illighausen, stellt sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung.

Weil die bisherigen Bezirksrichter Roland Werner und Erwin Imhof zurücktreten, hat die SVP mit Erwin Odermatt und Patrick Staub zwei neue Kandidaten als nebenamtliche Mitglieder des Bezirksgerichtes nominiert.

Mittwoch, 27. November, 16:05 Uhr

Geldwechseltrickbetrüger in Frauenfeld unterwegs

(kapo) Ein 78-jähriger Mann wurde am Dienstag in Frauenfeld von einem Trickdieb bestohlen. Der Mann wurde kurz nach 15 Uhr an der Grabenstrasse von einem Unbekannten angesprochen und gefragt, ob er Geld wechseln könne. Als der 78-Jährige das Portemonnaie öffnete, um nach Kleingeld zu suchen, griff der Dieb zu und stahl unbemerkt Banknoten im Wert von 250 Franken.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht vor Personen, die mit dieser «Masche» vorgehen und meist gezielt Seniorinnen und Senioren ansprechen.

Die Kantonspolizei rät folgendes: Wer kein Risiko eingehen will, kann das Portemonnaie stecken lassen und nicht auf die Bitte eingehen. Wer doch helfen möchte, soll auf genügend Abstand achten, damit keine anderen Personen ins Portemonnaie greifen können.

MIttwoch, 27. November, 15:17 Uhr

Geplante Schliessung der Poststelle Scherzingen

Die Post Scherzingen soll geschlossen werden. Dagegen hat die Gemeinde Einsprache erhoben. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Die Post Scherzingen soll geschlossen werden. Dagegen hat die Gemeinde Einsprache erhoben. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

(red) In den vergangenen zwei Jahren haben verschiedene Gespräche zwischen der Post und der Gemeinde stattgefunden. Die Post suchte im Rahmen der Mitwirkungspflicht das Gespräch mit der Gemeinde. Dabei wurde schon im frühen Stadium der Gespräche klar, dass die Post die Schliessung der Poststelle Scherzingen ins Auge fasst. Mit dem abschliessenden Schreiben vom 4. November 2019 teilte die Post der Gemeinde mit, dass sie die Schliessung der Poststelle und die Installation einer Postagentur im Volg Scherzingen beschlossen habe. Die Gemeinde hat nun die Möglichkeit, mittels PostCom-Verfahren Einsprache gegen den Entscheid zu erheben.

In den Gesprächen hat die Gemeinde wiederholt gefordert, es seien nicht die einzelnen Poststellen zu betrachten, sondern ein regionales Konzept zur Versorgung der Kunden zu erstellen. Insbesondere der funktionale Raum um Altnau sei dabei zu berücksichtigen. Letztlich ist dies auch eine Forderung der Raumplanung, um zusätzlichen Verkehr nach Kreuzlingen zu vermeiden.

Die Post kam dieser Forderung nicht angemessen nach. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, das PostCom-Verfahren anzustossen.

Mittwoch, 27. November, 14:53 Uhr

Blutspur am Bahnhof Romanshorn

Die Scheiben eines Wartehäuschens am Bahnhof Romanshorn wurden eingeschlagen. Hier ein Fall vom März dieses Jahres. (Bild: PD)

Die Scheiben eines Wartehäuschens am Bahnhof Romanshorn wurden eingeschlagen. Hier ein Fall vom März dieses Jahres. (Bild: PD)

(sba) Am Mittwochmorgen entdeckten Passanten am Bahnhof in Romanshorn viel Blut, das berichtet 20 Minuten. Die Kantonspolizei klärt auf. Es handelt sich dabei nicht um die Spuren einer Schlägerei der vergangenen Nacht.

Die Kantonspolizei Thurgau wurde bereits am Dienstagabend gegen 23 Uhr informiert, wie 20 Minuten schreibt. «Ein psychisch auffälliger Mann zog beim Bahnhof Romanshorn die Notbremse und verliess dann den Zug», sagt Kapo-Sprecher Daniel Meili. In der Folge habe der 25-Jährige eine Scheibe eines Wartehäuschens am Bahnhof eingeschlagen und sich dadurch verletzt. Daher auch das viele Blut.

«Die Polizisten konnten den Mann noch vor Ort antreffen und ihn einem Arzt zuführen», sagt Meili. Andere Personen seien nicht verletzt worden.

Mittwoch, 27. November, 13:22 Uhr

Jugi Romanshorn ist gefragt

Das Team der Jugi Romanshorn. (Bild: PD)

Das Team der Jugi Romanshorn. (Bild: PD)

(red) Die von der Stadt geführte Jugendherberge Romanshorn hat eine gute Saison hinter sich – obwohl der Start wetterbedingt durchzogen war. Erfreulich: Nie gab es so viele Reservationen wie für 2020.

Unter dem Strich zeigt sich Betreiberfamilie Koch zufrieden. «Umständehalber sind wir zwar nicht ganz an die 7000 Übernachtungen des Vorjahres herangekommen», sagt Adrian Koch, «wobei der Jahresumsatz gleichwohl sehr gut auf Kurs ist».

Mittwoch, 27. November, 11:49 Uhr

Kantonspolizeien Thurgau und Zürich führen gemeinsame Traktor-Kontrolle durch

(red) Zahlreiche Einsatzkräfte der Kantonspolizeien Thurgau und Zürich kontrollierten am frühen Dienstagmorgen in Niederwil bei Frauenfeld 19 landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die insbesondere auf Transporte von Zuckerrüben ausgelegten Kontrollen wurden durch Experten der Strassenverkehrsämter Thurgau und Zürich unterstützt.

Die Polizei kontrollierte am Dienstag in Niederwil landwirtschaftliche Fahrzeuge. (Bild: PD)

Die Polizei kontrollierte am Dienstag in Niederwil landwirtschaftliche Fahrzeuge.
(Bild: PD)

Ein besonderes Augenmerk galt dabei den Bremsen, diese wurden vor Ort auf einem mobilen Prüfstand getestet. Laut Mitteilung der Thurgauer Kantonspolizei mussten sechs Fahrzeug-Kombinationen deswegen beanstandet werden. Zwei durften nicht mehr weiterfahren. Vorwiegend handelte es sich um nicht immatrikulierte Anhänger mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde. Deren Besitzer wurden aufgefordert, die Bremsen in einer Fachwerkstatt zu reparieren und die behobenen Mängel bei einer Polizeistelle überprüfen zu lassen.

Eine weitere Fahrzeug-Kombination war überladen. Die sieben Lenker werden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Der sonstige Zustand der Fahrzeuge, insbesondere der Beleuchtung und der Bereifung, habe aber mehrheitlich ein erfreuliches Bild gezeigt.

Mittwoch, 27. November, 11:09 Uhr

Der Pressverein steigt aus

(red) Die katholische Synode, das Parlament der katholischen Kirche, entscheidet am Donnerstag, 28. November, über das Pfarreiblatt «ForumKirche». Es wird seit 1971 von der Genossenschaft Pressverein herausgegeben. Zukünftig soll es gemäss Mitteilung in alleiniger Trägerschaft der Landeskirche Thurgau erscheinen und die Redaktion mit der Kommunikationsstelle vereinigt werden. Der Kirchenrat handelte mit der Genossenschaft Pressverein die Auflösung des bestehenden Vertrags und mit dem Synodalrat Schaffhausen einen Dienstleistungsvertrag aus. Die Synode befasst sich ferner mit dem Budget 2020 der Landeskirche und einem Beitrag von 400000 Franken an den Unterhalt des Klosters Fischingen für 2020 bis 2024. Der Kirchenrat nimmt Stellung zur Frauenordination. Die öffentliche Sitzung im Rathaus Weinfelden dauert von 13.15 Uhr bis circa 17 Uhr.

Mittwoch, 27. November, 10:14 Uhr

Kammermusik im Casino

(red) Das Carmina Quartett tritt heute Abend um 19.30 Uhr mit dem Cellisten Thomas Grossenbacher und der Pianistin Hiroko Sakagami im Frauenfelder Casino auf. Zwei Gipfelleistungen der Kammermusik im 19. Jahrhundert prägen das Programm. Das Streichquintett in C-Dur von Franz Schubert mit Thomas Grossenbacher (1. Solocellist Tonhalle Orchester Zürich) und das Klavierquintett f-moll von Johannes Brahms mit der preisgekrönten Pianistin Hiroko Sakagami.

Das 1984 in der Schweiz gegründete Carmina Quartett blickt auf eine leben­dige und preisgekrönte Karriere zurück: Von ersten Erfolgen an internationalen Wettbewerben führte der Weg zu einer regen internationalen Konzerttätig­keit. Für seine über 30 CD-Einspielungen erhielt das Quartett zahlreiche renommierte Auszeichnungen.

Weitere Informationen: www.konzertgemeinde.ch

Das Carmina Quartett. (Bild: PD)

Das Carmina Quartett. (Bild: PD)

Dienstag, 26. November, 17:59 Uhr

(lsf) Die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes feiert dieses Jahr ihr 30-Jahr-Jubiläum. Die Kinderrechte beruhen auf den drei Säulen «Schutz», «Förderung» und «Partizipation». Was bedeuten die Kinderrechte ganz konkret für die tägliche Arbeit in der familienergänzenden Kinderbetreuung? Zu dieser Frage tauschten sich am «Tag des Kindes» rund 40 Frauenfelder Fachpersonen in einem Workshop aus.

Angeregte Diskussionen in kleinen Gruppen. (Bild: PD)

Angeregte Diskussionen in kleinen Gruppen. (Bild: PD)

Auf Einladung von Stadträtin Barbara Dätwyler Weber und Schulpräsident Andreas Wirth nahmen Fachpersonen von Spielgruppen und Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung teil. Das Netzwerktreffen findet zweimal jährlich statt und wird von der städtischen Fachstelle Frühe Förderung und Kinderbetreuung organisiert.

Dienstag, 26. November, 16:43 Uhr

Dampfschiffmodell zieht von Schaffhausen nach Steckborn

(lsf) 1913 wurde der Schaufelraddampfer «Schaffhausen» in Betrieb genommen, 1967 abgewrackt. Viele wünschen sich ein Dampfschiff auf dem Untersee und dem Rhein zurück. Diesen Wunsch zu verwirklichen hat sich der Verein «Pro Dampfer» als Ziel gesetzt.

Vor einem Jahr wurde das Modell des neuen Dampfschiffs, das für Schleppversuche im Strömungskanal in Potsdam eingesetzt  wurde, in Schaffhausen der Öffentlichkeit präsentiert und anschliessend bei der Firma Holenstein Transporte eingelagert. Da dort die Lagerung nicht mehr möglich war, musste ein neuer Platz gesucht werden. Gefunden wurde er im Schiffswerk Leu Bootsbau in Steckborn. Die mehr als sieben Meter lange, eineinhalb Meter breite und mehrere hundert Kilo schwere Kiste mit dem Modell wurde am Montag angeliefert, schreibt der Verein in einer Medienmitteilung.

Die Kiste mit dem Modell des neu geplanten Schaufelraddampfers. Jürg Tschiemer vom Schiffswerk, Eduard Looser, bisheriger «Beherberger» des Modells, und Vereinspräsident Raimund Hipp halten eine Visualisierung des geplanten Dampfers. (Bild: PD)

Die Kiste mit dem Modell des neu geplanten Schaufelraddampfers. Jürg Tschiemer vom Schiffswerk, Eduard Looser, bisheriger «Beherberger» des Modells, und Vereinspräsident Raimund Hipp halten eine Visualisierung des geplanten Dampfers. (Bild: PD)

Dienstag, 26. November, 15:47 Uhr

Demonstrationen für die Zukunft der Hochschulbildung

(lsf) Heute haben in Baden-Württemberg Demonstrationen gegen die Unterfinanzierung der Landesuniversitäten stattgefunden – so auch in der Konstanzer Innenstadt. Anlass sind die aktuellen Verhandlungen zum Hochschulfinanzierungsvertrag 2021. Die Konstanzer Demonstration mit anschliessender Kundgebung wurde von der Studierendenvertretung der Universität Konstanz organisiert – mit Unterstützung der Universitätsleitung und der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung.

Die Aktion setzt ein Zeichen gegen den derzeitigen Sparkurs der Landesregierung, teilt die Uni mit. Aktuellen Analysen zufolge ist der jährliche Mitteleinsatz pro Studentin bzw. Student zwischen 1998 und 2018 inflationsbereinigt um 3.540 Euro gesunken.

Dienstag, 26. November, 15:32 Uhr
(Bild: Kanton Thurgau/Facebook)

(Bild: Kanton Thurgau/Facebook)

(lsf) «(Nacht-) und Nebelaktion heute bei uns!» Das schreibt der Kanton Thurgau auf seiner Facebook-Seite. Am Dienstagmorgen wurde der Christbaum angeliefert und vor dem Regierungsgebäude installiert. «In der schönsten Kurve von Frauenfeld», wie der Kanton schreibt. 

(Bild: Kanton Thurgau/Facebook)

(Bild: Kanton Thurgau/Facebook)

Dienstag, 26. November, 14:13 Uhr

Buch über alle landeskirchlichen Gotteshäuser im Thurgau

Anlässlich des Jubiläums «150 Jahre Landeskirchen im Kanton Thurgau» ist der 21. Band der Buchreihe «Denkmalpflege im Thurgau» der Kirchenbaugeschichte seit 1869 gewidmet. Die Buchvernissage findet am Donnerstag, 28. November, um 18.30 Uhr im Kloster Fischingen statt.

Knapp 60 der rund 200 landeskirchlichen Gotteshäuser im Thurgau entstanden in den letzten 150 Jahren. Wichtige Aspekte der jüngeren Kirchenbaugeschichte sind die Themen des Umbauens und Umnutzens – wobei gerade Letzteres zurzeit wieder an Aktualität gewinnt. 

Die katholische Kirche St. Peter und Paul in Sulgen ist von Le Corbusiers epochaler Wallfahrtskirche in Ronchamp und brutalistischen Strömungen der Zeit inspiriert. (Bild: PD/Ralph Feiner)

Die katholische Kirche St. Peter und Paul in Sulgen ist von Le Corbusiers epochaler Wallfahrtskirche in Ronchamp und brutalistischen Strömungen der Zeit inspiriert. (Bild: PD/Ralph Feiner)

Mit ihrer diesjährigen Publikation möchte die Denkmalpflege zum einen auf die Qualitäten der jüngeren thurgauischen Kirchen und Kapellen aufmerksam machen und zum anderen einen Beitrag an die Diskussion um die künftige Nutzung liturgisch nicht mehr benötigter Kirchen leisten. Neben einem bebilderten Katalog, der sämtliche seit 1869 erbauten landeskirchlichen Gotteshäuser aufführt, werden verschiedene kirchengeschichtliche Themen aufgegriffen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt per Anmeldung beim Amt für Denkmalpflege in Frauenfeld.

Dienstag, 26. November, 13:30 Uhr

Nach Brand festgenommen

Bei den Bränden wurde niemand verletzt. (Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)

Bei den Bränden wurde niemand verletzt. (Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)

(lsf) In der Nacht auf Montag brannte es in Amriswil. Eine aufmerksame Passantin meldete der kantonalen Notrufzentrale kurz vor 3 Uhr den Brand einer Leuchtreklame an der Weinfelderstrasse. Beim Eintreffen der Feuerwehr Amriswil war das Feuer bereits erloschen. Dafür musste in der Nähe ein Brand in einem Kleidersammelcontainer an der Weinfelderstrasse gelöscht werden.

Während den Abklärungen vor Ort fiel den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau eine verdächtige Person auf. Da der 46-jährige Schweizer in dringendem Verdacht stand, die Brände verursacht zu haben, wurde er vorläufig festgenommen. Der Mann ist mittlerweile geständig und wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, teilt die Polizei mit. Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.

Dienstag, 26. November, 11:38 Uhr

Jungwacht-Blauring Romanshorn holt Preis mit Projekt aus Sommerlager

Die Jugendlichen freuen sich über die Anerkennung für ihr Projekt. (Bild: Markus Bösch)

Die Jugendlichen freuen sich über die Anerkennung für ihr Projekt. (Bild: Markus Bösch)

(mb) Die Verantwortlichen der Jungwacht-Blauring Romanshorn wurden in Zürich mit dem dritten Preis geehrt für ihren Einsatz im Sommerlager. Sie hatten ihr Geländespiel «Transport von Wassertropfen» beim schweizweiten Projekt «faires Lager» angemeldet. Dieses Projekt wird getragen von der Pfadibewegung, Jungwacht-Blauring, Fastenopfer und young caritas.

Die Romanshorner hätten mit der Einfachheit und der klaren Botschaft ihres Angebotes überzeugt. Zudem sei es in andere Lager und Jahresanlässe übernehmbar, hiess es in der Laudatio dazu. Die Freude bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen über den Preis war denn auch gross. 

Dienstag, 26. November, 11:23 Uhr

Frauenfelder Stadtbusse wegen Chlausumzug eingeschränkt

Der Chlausumzug im Jahr 2018. (Bild: Andrea Stalder)

Der Chlausumzug im Jahr 2018. (Bild: Andrea Stalder)

(red) Über 6000 Säckli hat der Frauenfelder Samichlaus abgefüllt. Der Chlausumzug – der zum 90. Mal stattfindet – startet am 1.Dezember wie gewohnt um 14 Uhr in der Vorstadt.

Am Chlausmarkt gibt es einige Neuerungen. Die Chilbi findet wegen Bauarbeiten auf dem Marktplatz neu auf dem oberen Mätteli statt. Die Fahrgeschäfte und Stände öffnen bereits am Samstag um 13.30 Uhr. Am Sonntagmorgen, 10.30 Uhr, wird ein ökumenischer Chibi-Gottesdienst mit dem Schaustellerpfarrer Adrian Bolzer in den Autoscootern von Maia Hauri abgehalten. Der Chilbibetrieb beginnt danach um 13 Uhr. 

Für die Besucher öffnet der Regiomarkt ab 13.30 Uhr in der Konvikthalle seine Tore und verwöhnt sie mit regionalen Köstlichkeiten. Der traditionelle Warenmarkt am Montag beginnt ab 9 Uhr neu ab der Promenade, Regierungsgebäude und endet auf dem Soldatendenkmalplatz. Er schliesst um 18 Uhr.

Aufgrund des Chlausumzuges und des Chlausmarktes werden die Stadtbuslinien 2, 3, 4, 23 und 41 umgeleitet. Ab Sonntag, 1.Dezember, 13 Uhr, bis Montag, 2.Dezember, Betriebsende, werden die Haltestellen Altstadt, Soldatendenkmal, Erchingerhof und Staubeggstrasse nicht bedient. Am Montag kann die Haltestelle Erchingerhof stadteinwärts wieder bedient werden.

Weitere Infos zum Anlass unter www.chlausgesellschaft-frauenfeld.ch

Dienstag, 26. November, 11:07 Uhr

Sea Life sucht Paten für zehn Eselspinguine

Eselspinguine. (Bild: PD)

Eselspinguine. (Bild: PD)

(red) Jeder Pinguin hat seine ganz persönlichen Charakterzüge, die Tierpfleger Dennis Arndt ganz genau kennt. «Emma ist eine sehr aktive und aufgeweckte Pinguin-Dame, Emil schnappt sich bei der Fütterung immer die dicksten Fische und unser jüngster Pinguin Snoopy ist die Stimmungskanone in der Antarktis», so Arndt. Für diese quirlige Truppe sucht das Grossaquarium nun wieder Paten.

Die Patenschaft wird für eine Dauer von 12 Monaten abgeschlossen, in denen die Entwicklung der Antarktis Bewohner live verfolgt werden kann. Als Pinguin-Pate unterstützen die Besucher ein Jahr lang die Versorgung und Pflege des Patentiers im Sea Life Konstanz. Die Kosten der Patenschaft belaufen sich auf 150 €.

Weitere Informationen zur Pinguinpatenschaft erhalten Interessierte unter Sea Life Konstanz, Marketing, Hafenstr.9, 78462 Konstanz oder per E-Mail: slc.konstanz@sealife.de

Dienstag, 26. November, 09:50 Uhr

Diana Gutjahr übernimmt neue Schweizer Branchen-Organisation

Diana Gutjahr im Stahl- und Metallbaubetrieb in Romanshorn, den sie gemeinsam mit ihrem Ehemann führt. (Bild: Donato Caspari)

Diana Gutjahr im Stahl- und Metallbaubetrieb in Romanshorn, den sie gemeinsam mit ihrem Ehemann führt. (Bild: Donato Caspari)

(lsf) Die Schweizer Stahl-, Metall- und Fassadenbaubranche befindet sich in einem starken Strukturwandel. Die Deindustrialisierung ist bereits Fakt, mit der Digitalisierung kommen grosse Veränderungen auf die Branche zu und die Zahl der Mitglieder in den verschiedenen Verbänden schwindet. Diesem Wandel tritt die Branche nun entgegen: Mit der Schaffung einer neuen Dachorganisation, die den gesamten Materialkreislauf der Branche abbildet. Deren neu gewählte Präsidentin ist Diana Gutjahr, Stahl- und Metallbauunternehmerin sowie Thurgauer SVP-Nationalrätin aus Amriswil. Dies teilt die Medienstelle von Stahlpromotion Schweiz mit. 

Montag, 25. November, 18:07 Uhr

«Juden Jakob»: Verdacht auf Volksverhetzung in Konstanz

(red) Vermutlich zwischen 11 Uhr und 15.30 Uhr hat ein unbekannter Täter am Sonntag den Schriftzug «Juden Jakob» mit weißer Farbe auf den Radweg im Hockgraben beim Königsbau gesprüht, wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilt. Als eine Streifenwagenbesatzung an der Örtlichkeit eintraf, hatte bereits eine unbekannte Person den Schriftzug mit Wasser nahezu weggewaschen. Die Überreste wurden noch von der Feuerwehr entfernt.

Personen, die im fraglichen Zeitraum Verdächtiges auf dem Radweg beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Konstanz, Tel. 07531/995-0, in Verbindung zu setzen.

Montag, 25. November, 17:07 Uhr

Jugendliche akzeptieren Tobi-Brand-Urteil nicht

(red) Drei Jugendliche, die für den Brand auf dem Egnacher Tob-Areal im Frühjahr 2018 verantwortlich sind, akzeptieren einen Urteilsvorschlag der Thurgauer Jugendanwaltschaft nicht. Sie hätten Sozialstunden leisten müssen. Doch dagegen ergreifen sie nun das Rechtsmittel, wie FM1Today berichtet. Ein vierter Jugendlicher hingegen, der ebenfalls beim Ausbruch des Brands dabei war, soll nicht bestraft und das Verfahren gegen ihn eingestellt werden.

Die Jugendlichen haben im Frühjahr 2018 gemäss den Gerichtsunterlagen eine Hütte aus Plastikharrassen gebaut und darin eine Kerze angezündet. Diese haben sie beim Verlassen des Areals nicht gelöscht, wegen des Windes entwickelte sich daraus ein riesiges Feuer, das auch auf eine Lagerhalle übergriff. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf elf Millionen Franken.

Der Brandplatz bei der Tobi AG in Egnach sieht ein paar Tage nach dem verheerenden Brand immer noch übel aus. (Bild: Reto Martin - März 2018)

Der Brandplatz bei der Tobi AG in Egnach sieht ein paar Tage nach dem verheerenden Brand immer noch übel aus. (Bild: Reto Martin - März 2018)

Nachdem die drei Jugendlichen mit dem Urteilsvorschlag der Jugendanwaltschaft nicht einverstanden sind, kommt der Fall vor Gericht. Ob sich das Bezirksgericht Arbon oder das Obergericht mit dem Fall auseinandersetzen muss, sei gemäss der Jugendstaatsanwaltschaft noch nicht klar.

Montag, 25. November, 16:27 Uhr

Verkehrsbehinderung nach LKW-Brand

(mte) Am Montagnachmittag ist im Motorraum eines Lastwagens während seiner Fahrt auf der Dufourstrasse in Weinfelden ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr Weinfelden bekämpfte den Brand erfolgreich mit Wasser und kühlte die betroffene Stelle. Was zum Brand geführt hat, ist laut Michael Roth, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, noch unklar. «Im Vordergrund steht ein technischer Defekt», sagt er. Nach rund einer Stunde war die Feuerwehr mit ihrer Arbeit fertig und das defekte Fahrzeug wurde abtransportiert. Verletzt wurde niemand. Während des Einsatzes blieb die Dufourstrasse auf Höhe der Migrol-Tankstelle für den Verkehr einseitig gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.

Die Weinfelder Feuerwehr beim Löscheinsatz. (Bild: Mario Testa)

Die Weinfelder Feuerwehr beim Löscheinsatz. (Bild: Mario Testa)

Montag, 25. November, 15:39 Uhr

Arbon fällt kranke Bäume

(red) Jeweils im Herbst legt die Fachkommission für Grünräume dem Stadtrat Arbon eine Liste zu den geplanten Baumfällungen und entsprechenden Ersatzpflanzungen vor. Auf der genehmigten Liste für das Jahr 2019 stehen insgesamt sieben Massnahmen. Die Fällungen starten im Dezember. Bäume werden aus Sicherheitsgründen gefällt, wenn sie abgestorben oder krank sind. Folgende Bäume in den öffentlichen Anlagen der Stadt Arbon werden diesen Winter gefällt und teilweise ersetzt:

Keine Weihnachtsbäume sondern kranke Bäume werden in Arbon weichen müssen. (Bild: Donato Caspari)

Keine Weihnachtsbäume sondern kranke Bäume werden in Arbon weichen müssen. (Bild: Donato Caspari) 

  • Beim Aufgang zum Schlosshügel rechts wird die grosse Rotbuche gefällt. Sie ist am Stamm und den Wurzeln von Pilz befallen. Sie wird durch eine neue Rotbuche ersetzt.
  • Die drei Pappeln auf dem Schlossspielplatz stellen ein Sicherheitsrisiko dar, weil vermehrt mit Astabbrüchen gerechnet werden muss. Die Bäume sind im Alter stark bruchgefährdet und beginnen bei anhaltender Trockenheit, ganze Astpartien abzustossen. Sie werden deshalb ersetzt.
  • Am Chriesiweg stirbt die Kirsche am Wendeplatz ab. Sie wird deshalb durch eine einheimische Kirsche ersetzt.
  • Die beiden Feldahorn-Bäume in Speiserslehn bei der Entsorgungsstelle Stachen sind aufgrund von Stammschäden ebenfalls am Absterben und werden durch gleichartige Bäume ersetzt.
  • Ein Sicherheitsrisiko stellt die Erle auf dem Camping beim Wendeplatz (neben dem Velo-weg) dar. Sie ist dürr und wird deshalb auf ca. 1 m gekürzt. Das Totholz dient Insekten als Nahrungsquelle. An einem geeigneten Standort in der Nähe wird eine neue Erle gepflanzt.
  • Zwei Föhren (Schwarzkiefern) beim Wendeplatz der Föhrenstrasse sind am Absterben. Sie verlieren sehr viel Totholz und sollen gefällt werden. Aufgrund der Platzverhältnisse wird nur eine der Föhren ersetzt, der Platz (resp. die Umgebung) wird neu gestaltet.
  • Die drei Birken am Fallentürliweg (Nähe Sammelstelle Brühlstrasse) stellen ein Sicherheitsrisiko dar; eine ist dürr, zwei sind am Absterben. Sie sollen deshalb gefällt und ersetzt werden. Weitere Lücken in dieser geschützten Allee sollen durch zusätzliche Bäume geschlossen werden.

Der Stadtrat hat die diesjährige Liste mit den Baumfällungen und Neu- resp. Ersatzpflanzungen an seiner Sitzung vom 18. November 2019 genehmigt. Zuständig für die Fällungen ist der Werkhof Arbon. Diese erfolgen je nach Wetterlage. Die in den letzten beiden Massnahmen genannten Bäume stehen unter Schutz. Für die entsprechenden Fällungen und Ersatzpflanzungen wird daher die erforderliche Bewilligung seitens Kanton eingeholt.

Montag, 25. November, 14:56 Uhr

100 Jahre Glück und Dankbarkeit

(red) Stephanie Loyson-Voll feierte am Sonntag, 24. November 2019 ihren 100. Geburtstag in Kreuzlingen. Mit Liebe und Dankbarkeit blickt sie auf ihr interessantes Leben zurück. Stadtpräsident Thomas Niederberger überbrachte Glückwünsche, Präsente und Blumen.

«Ich habe mein Schicksal stets akzeptiert, bin munter und interessiert geblieben», sagt Stephanie Loyson-Voll. Mit Charme und Witz erzählt sie Stadtpräsident Thomas Niederberger von ihrem langen Leben. Mit sechs Brüdern und zwei Schwestern ist sie im Südschwarzwald aufgewachsen. Ihre Geschwister sind mittlerweile alle gestorben.

Stadtpräsident Thomas Niederberger gratuliert Stephanie Loyson-Voll zum 100. Geburtstag. (Bild: PD/Stadt Kreuzlingen)

Stadtpräsident Thomas Niederberger gratuliert Stephanie Loyson-Voll zum 100. Geburtstag. (Bild: PD/Stadt Kreuzlingen)

Stephanie Loyson-Voll lernte Säuglingsschwester, heiratete und bekam zwei Töchter. Früh starb ihr Ehemann, sie war gerade 37 Jahre jung. Nach einigen Jahren heiratete sie erneut, einen Arzt, den sie in seiner Praxis unterstützte. Im Pensionsalter siedelte das Ehepaar ins Tessin. Doch das Heimweh war stärker: vom Süden zurück an den Bodensee, in Kreuzlingen fanden sie 1999 ihr neues zu Hause. Nachdem ihr Mann gestorben ist, lebte Stephanie Loyson-Voll bis vor zwei Jahren an der Gartenstrasse. Sie besorgte ihren Haushalt, kochte und ging regelmässig auf den Markt. Nach einem Armbruch rieten ihr die Ärzte, ins Alterszentrum Kreuzlingen überzusiedeln.

«Ich bin sehr gerne hier, bekomme regelmässig Besuch von meiner Familie, meinen Nachbarn von der Gartenstrasse. Im Alterszentrum bin ich bestens um- und versorgt», freut sich die Jubilarin. «Ich bin für alles dankbar», sagt sie und lacht herzlich, im Reinen mit sich und der Welt.

Montag, 25. November, 14:14 Uhr

Landratsamt bittet Wassersportler um Rücksicht auf Vögel im Winter

(red) In den Monaten November bis März leben in den Rastgebieten im Landkreis Konstanz am Bodensee jeweils zwischen 15'000 und 40'000 Wasservögel. Durch Wassersporttreibende, wie Kanuten, Bootsführende und Stand-Up-Paddelnde werden diese Vögel aufgeschreckt. In den Wintermonaten ist dies besonders gravierend, da die Vögel durch das Auffliegen viele Fettreserven verbrauchen, welche sie für den kräftezehrenden Rückflug zu ihren Brutgebieten benötigen. Auch in der Dämmerung und in der Dunkelheit ist der Kontakt für die flüchtenden Tiere eine Gefahr, da sie im Dunkeln leicht die Orientierung verlieren. Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz bittet daher die Wassersporttreibenden ein naturverträgliches Verhalten zu beachten und eine Distanz von mindestens 300 Metern zu Wasservögeln zu wahren und Winterruhezonen wie der Markelfinger Winkel, die Halbinsel Mettnau, der Wollmatinger Ried sowie die Mainaubuchten zu meiden. Zum Einstieg ins Wasser sollen nur bestehende Häfen und Slipanlagen genutzt werden. Außerdem soll ein ausreichender Abstand zu den Schilfgürteln im Flachwasserbereich gehalten werden und nur bei Tageslicht Wassersport betrieben werden.

Wasservögel vor Steckborn. (Bild: edc - 2016)

Wasservögel vor Steckborn. (Bild: edc - 2016)

Montag, 25. November, 12:06 Uhr

Neues Trottoir entlang der Breitenstrasse in Frauenfeld

(red) Entlang der Breitenstrasse wird auf der Nordseite zwischen dem Unternehmen «Pasta Premium AG» und dem Langdorfkreisel ein neues Trottoir gebaut. Hierfür wird die Stützmauer abgebrochen. Die Werkbetriebe werden zudem eine neue Gasversorgungsstation sowie Versorgungsleitungen für Elektrizität erstellen. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 2. Dezember 2019. Für einen sicheren und schnellen Bauablauf muss bis zum 20. Dezember 2019 zwischen der Zufahrt zur Pasta Premium AG und der Kehlhofstrasse eine Lichtsignalanlage installiert werden, die jedoch nur während der Nebenverkehrszeiten in Betrieb ist. Die Bushaltestellen «Feldgasse» werden in Richtung Langdorfkreisel verschoben. Die gesamte Bauzeit dürfte bis zirka Mitte Februar 2020 dauern. Die Stadt Frauenfeld und die Bauunternehmung sind darauf bedacht, die Unannehmlichkeiten für die Verkehrsteilnehmer und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Das Amt für Tiefbau und Verkehr der Stadt Frauenfeld bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer, die Baustellensignalisation zu beachten. Dadurch können Gefahrensituationen vermieden werden.

Montag, 25. November, 11:10 Uhr

Kreuzlinger Seetalstrasse wird in der Vorweihnachtszeit zweispurig befahrbar

(red) Seit Mitte August sind die Bauarbeiten für Werkleitungen und Lärmschutzwände im Zusammenhang mit der Sanierung und Umgestaltung der Seetalstrasse zwischen Seepark- und Ziilkreisel plangemäss in Gang. Vor Weihnachten wird der Einbahnverkehr vorübergehend aufgehoben.

Die Seetalstrasse ist eine Kantonsstrasse, weshalb für die Planung und Ausführung der Tiefbauarbeiten für Strassenbau und Lärmschutzwände das Tiefbauamt des Kantons Thurgau zuständig ist. Geplant ist eine streckenweise Verbreiterung der Strasse für eine neue Busspur sowie Aufspurstrecken im Knotenbereich der Reutistrasse. Gleichzeitig erhält die Reutistrasse an der Ostseite ein Trottoir. Auf der Höhe des Einkaufszentrums Lidl wird ein Fussgängerübergang mit Schutzinsel gebaut. An den Bushaltestellen Seepark und Zihlstrasse werden die Einsteigekanten erhöht und somit hindernisfrei. Zusätzlich werden zahlreiche, angrenzende Liegenschaften mittels Lärmschutzwänden geschützt.

Das Kantonale Tiefbauamt legte mit der Stadt und den Technischen Betrieben Kreuzlingen (TBK) eine Etappierung der einzelnen Ausbauvorhaben fest. Im August starteten die TBK mit der Erneuerung der Werkleitungen. Darauf folgten Anfang September die Bauarbeiten für die Fundationen der Lärmschutzwände. Die Arbeiten werden vor Weihnachten planmässig abgeschlossen, sodass die Seetalstrasse zwischen dem Bleiche- und Ziilkreisel wieder für den Gegenverkehr geöffnet werden kann.

Vom Ziilkreisel bis zum Einkaufszentrum Seepark wird derzeit gebaut. (Bild: Andrea Stalder - 2016)

Vom Ziilkreisel bis zum Einkaufszentrum Seepark wird derzeit gebaut. (Bild: Andrea Stalder - 2016)

Der Baustart für die eigentliche Umgestaltung der Seetalstrasse folgt je nach Witterungsverhältnissen anfangs März 2020. Die Strassenbauarbeiten dauern voraussichtlich bis in den Spätsommer 2020. Vorab werden die betroffenen Anwohnerinnen, Anwohner, Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer schriftlich orientiert. Während den Strassenbauarbeiten wird stadteinwärts wieder die Einbahnregelung eingeführt und der Verkehr stadtauswärts über die Romanshornerstrasse umgeleitet.

Das Kantonale Tiefbauamt, die Stadt Kreuzlingen und die Werkverantwortlichen bitten die Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmenden für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis. Die Beachtung der Baustellen-Signalisationen hilft Gefahrensituationen zu vermeiden. Alle Baubeteiligten geben ihr Bestes, um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Montag, 25. November, 9:39 Uhr

A-Junioren-Fussballer bedroht Gegner mit Klappmesser

Es drohte ein Gewaltausbruch beim Fussballspiel. (Bild: Keystone)

Es drohte ein Gewaltausbruch beim Fussballspiel. (Bild: Keystone)

(red) Am Samstagnachmittag fand die A-Junioren Bezirksliga-Begegnung zwischen der SG Meersburg und der SG Salem statt, wie das Konstanzer Polizeipräsidium mitteilt.  Gegen Ende der Fußballpartie kam es nach dem Siegtreffer der Gäste zu gegenseitigen Vorwürfen und daraus resultierenden Streitigkeiten. Durch Fans und Betreuer konnten die Beteiligten zunächst voneinander getrennt werden. Ein Spieler der SG Meersburg verschwand kurzzeitig im Clubhaus und kehrte anschließend zu einer Spielergruppe der SG Salem zurück. Er bedrohte die Spieler mittels einem Gegenstand. Laut Zeugenangaben soll es sich um ein Klappmesser gehandelt haben. Bevor die Situation an weiterer Dynamik gewinnt konnte der Spieler von seinen Team-Kollegen zurückgehalten werden. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Sonntag, 24. November, 16:10 Uhr

Alkoholisiert und ohne Ausweis am Steuer

Die Kantonspolizei Thurgau kontrollierte in der Nacht zum Sonntag einen Jugendlichen, der alkoholisiert und ohne Führerausweis Auto gefahren war.

Der 17-Jährige konnte nach der Meldung eines Beobachters von Einsatzkräften der Kapo zu Hause angetroffen werden. Er hatte das Auto seiner Mutter entwendet, obwohl er keinen Führerschein besitzt. Ausserdem war er alkoholisiert. Der Jugendliche wird bei der Jugendanwaltschaft Thurgau angezeigt.

Samstag, 23. November, 15:15 Uhr

Einschleichdiebstahl in Freidorf

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag eineen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, in Freidorf einen Einschleichdiebstahl begangen zu haben. 

Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei alarmierten Bewohner eines Einfamilienhauses an der Schulstrasse um 4.20 Uhr die Kantonale Notrufzentrale. Sie waren durch Geräusche geweckt worden und bemerkten eine Person, die daraufhin aus dem Haus flüchtete. Der Täter war durch die unverschlossene Eingangstür ins Haus eingedrungen. Er hatte ein Mobiltelefon sowie Geld und Bankkarten aus einem Portemonnaie gestohlen.

Die Kantonspolizei Thurgau leitete sofort eine Fahndung ein. Wenig später konnten Einsatzkräfte im Wiesland beim Bahnhof eine verdächtige Person anhalten und kontrollieren. Der 44-jährige Asylsuchende aus Algerien wurde aufgrund der mitgeführten Gegenstände festgenommen. Die Kantonspolizei Thurgau und die Staatsanwaltschaft Bischofszell klären nun ab, ob er für weitere Delikte in Frage kommt.

In ihrer Mitteilung rät die Kantonspolizei Thurgau zur Vorsicht: Haus- und Wohnungstüren sollten nachts und auch bei kurzen Abwesenheiten immer geschlossen und verriegelt werden.