THURGAU-TICKER: 15. Juni bis 21. Juni

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Sonntag, 21. Juni, 17:49 Uhr

Aktion für mehr Planungssicherheit

(red) Die Aktion «Night of Light» der Veranstaltungs- und Eventbranche, die so auf ihre Notlage seit Beginn der Coronapandemie aufmerksam machen will, findet nebst Hüttwilen, Schlatt, Aadorf, Eschlikon, Sirnach, Wäldi, Weinfelden, Sulgen, Kreuzlingen, Amriswil, Güttingen, Romanshorn, Roggwil und Arbon auch in Frauenfeld statt. In der Kantonshauptstadt werden am Montagabend zwischen 22Uhr und Mitternacht vier Gebäude rot beleuchtet. Für die Beleuchtung des alten Bettenhochhauses des Kantonsspitals zeichnet die Firma Audiofish verantwortlich. Showlight setzt die Theaterwerkstatt Gleis 5 am Frauenfelder Bahnhof sowie den eigenen Firmensitz an der Langfeldstrasse 104 rot in Szene. Und der direkt an der Autobahn A7 gelegene Gewerbepark Morgenstern wird von der James Solutions AG beleuchtet.

Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, fordern die Veranstaltungstechniker mit dieser Aktion weitere Planungssicherheit ab dem 1. September, damit zumindest ein Teil der ausgefallenen Anlässe wieder stattfinden kann.

Das alte Bettenhaus des Kantonsspitals Frauenfeld wird in der «Night of Light» beleuchtet.

Das alte Bettenhaus des Kantonsspitals Frauenfeld wird in der «Night of Light» beleuchtet.

Bild: Raphael Rohner
Sonntag, 21. Juni, 15:55 Uhr

Hauchdünnes Ja für Planungskredit

Das Schulareal in der Gemeinde Warth-Weiningen aus der Vogelperspektive.

Das Schulareal in der Gemeinde Warth-Weiningen aus der Vogelperspektive.

Bild: Donato Caspari

(sko) Bloss drei Stimmen haben für die Schulgemeinde Warth-Weiningen den Unterschied zugunsten des Planungskredits über 120'000 Franken ausgemacht. 49,51 Prozent von 307 Stimmen (152 Ja, 149 Nein bei sechs ungültigen Wahlzetteln) haben der umstrittenen Vorlage an der Urne zugestimmt, die wegen einer Flyeraktion ins Wanken geriet. Die Schulbehörde um Präsident Pius Krähemann lud noch am Donnerstag zu einem spontanen Infoabend.

Hingegen grossmehrheitlich Ja sagen die Schulbürger am Sonntag zur Rechnung 2019 und zur Zuweisung des Gewinns von rund 436'000 Franken in den Erneuerungsfonds und ins Eigenkapital.

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Sonntag, 21. Juni, 15:33 Uhr

Klares Ja für Auflösung des Abwasserzweckverbandes

(sko) Die Stimmberechtigten der Unterthurgauer Gemeinde Schlatt haben am Sonntag der Auflösung des 1979 gegründeten Abwasserzweckverbandes mit über 93 Prozent Ja zugestimmt. Somit ist der vom Volk mit einem Kredit über 220'000 Franken bereits bewilligte Umbau der Kläranlage Paradies vom Januar umsetzbar. Mit einer Drei-Viertel-Mehrheit stimmt die Bevölkerung an der Urne einem 250'000-Franken-Kredit für den flächendeckenden Einbau von Wasseruhren zu, womit der Weg für die etappenweise Installation von rund 470 Zählwerken bis ins Jahr 2021 geebnet ist.

Nebst den Kreditgeschäften segnen die Stimmbürger die Rechnung 2019 ab, die bei einem Aufwand von 5,2 Millionen mit einem Gewinn von 445'000 Franken abschliesst. Sowohl zur Rechnung als auch zur Zuweisung des Überschusses ins Eigenkapital resultiert ein Ja mit rund 98 Prozent.

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Sonntag, 21. Juni, 15:24 Uhr

Grosse Zustimmung für den Wasseranschluss-Kredit

(sko) Für Notlagen betreffend Trinkwasser und einen Ausfall der ergiebigen Klosterquelle ist gesorgt. Die Stimmberechtigten in Herdern haben am Sonntag an der Urne den Gesamtprojektkredit für den Wasseranschluss Kalchrain mit entsprechenden Leitungen sowie einer Sanierung des Reservoirs Chapf in Höhe von 572'000 Franken klar mit über 90 Prozent genehmigt. Diese Lösung hat sich für den Gemeinderat nach Gesprächen und technischen Abklärungen als die langfristig günstigere Lösung für die Herdemer Wasserversorgung mit dem Massnahmenzentrum Kalchrain herauskristallisiert.

Ebenfalls an der Urne haben die Herdemer der letztjährigen Rechnung zugestimmt, und das mit 88,9 Prozent Ja-Stimmen. Der Gewinn von rund 475'000 Franken bei einem Gesamtaufwand von rund 3,93 Millionen Franken fliesst überwiegend in Vorfinanzierungen von anstehenden Projekten. Darunter fällt der ebenso am Sonntag bewilligte Wasseranschluss.

Sonntag, 21. Juni, 15:13 Uhr

Knapp eine halbe Million fliesst in die Anschaffung

Nach 26 Jahren hat das Tanklöschfahrzeug der Eschliker Feuerwehr ausgedient.

Nach 26 Jahren hat das Tanklöschfahrzeug der Eschliker Feuerwehr ausgedient.

Bild: PD

(kuo) Zwei hervorragende Rechnungsabschlüsse und ein neues Feuerwehrauto. Kontrovers waren die Vorlagen nicht, zu welchen Gemeinde und Schule Eschlikon ihre Stimmbürger – anstelle der abgesagten Gemeindeversammlung – am Sonntag an die Urne gebeten hatten. Entsprechend klar waren denn auch die Abstimmungsresultate: Das neue Tanklöschfahrzeug erzielte 87,3 Prozent Ja-Stimmen, die Rechnungsabschlüsse von Schule und Gemeinde 93,6 Prozent respektive 95,1 Prozent.

Somit kann der Gemeinderat den Ersatz des bestehenden, 26-jährigen Tanklöschfahrzeuges der kommunalen Feuerwehr angehen. Der Gemeindeanteil für die Neuanschaffung beläuft sich auf 490'000 Franken. Die Auslieferung des neuen Eschliker Feuerwehrautos ist für den Sommer 2021 vorgesehen.

Sonntag, 21. Juni, 13:57 Uhr

Zwei Tatverdächtige in Haft, Polizei sucht Zeugen

(kapo/sko) Bei einer Auseinandersetzung am Samstagabend in Triboltingen wurde ein 40-Jähriger schwer verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Kurz nach 19 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass sich beim Grillplatz Agerstenbach eine Auseinandersetzung zwischen Personen ereignet habe. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau suchten darauf das Gelände ab und fanden einen 40-Jährigen mit mehreren Schnitt- und Stichwunden. Der Georgier musste durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Symbolbild einer Messerstecherei unter Jugendlichen.

Symbolbild einer Messerstecherei unter Jugendlichen.

(Bild: Martin Ruetschi/Keystone)

Zwei tatverdächtige Georgier im Alter von 33 und 39 Jahren konnten in der Nähe des Tatortes festgenommen werden. Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen führt eine Strafuntersuchung. Der genaue Tathergang wie auch die Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Wer Angaben zum Vorfall machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter 058 345 26 00 zu melden.

Sonntag, 21. Juni, 14.15 Uhr

Evangelische Kirchgemeinde Romanshorn nimmt Rechnung 2019 mit grossem Mehr an und wählt Brigitte Senn

(mso) Die Mitglieder der evangelischen Kirchgemeinde Romanshorn stimmten am Sonntag an der Urne der Rechnung 2019 zu, die mit einem Plus von fast 148‘000 Franken abschliesst. 259 der 265 teilnehmenden Kirchbürger sagten Ja. Auch die vorgeschlagene Gewinnverwendung war unbestritten.

Brigitte Senn.

Brigitte Senn.

Bild: PD

Als neues Mitglied der Kirchenvorsteherschaft für die Amtsperiode 2020 bis 2024 wählten die Kirchbürger Brigitte Senn. Sie übernimmt das Ressort Gottesdienst, Musik und Alter und ersetzt Ueli Aebersold.

Sonntag, 21. Juni, 13:53 Uhr

Uttwiler sagen an der Urne Ja zur Rechnung

(mso) Wegen Corona stimmten die Uttwiler am Sonntag an der Urne über die Rechnung des letzten Jahres ab. Sie nahmen den Abschluss fast einstimmig an (239 Ja- gegen 8 Nein-Stimmen) an. Die Stimmbeteiligung betrug 19,55 Prozent. Die Rechnung schliesst mit einem Plus von rund 36'000 Franken besser ab als erwartet. Das Budget sah einen Verlust von rund 154'000 Franken vor. Hauptgründe für das bessere Ergebnis sind Mehreinnahmen von rund 83'000 Franken bei den Steuern und Subventionen für das Projekt «HWS Chüpfelerbach Strandbadstrasse bis Uferweg» sowie Minderaufwendungen in verschiedenen Bereichen.

Sonntag, 21. Juni, 13:29 Uhr

Symbol der schweizerisch-deutschen Freundschaft

(sko) An Untersee und Rhein war die coronabedingte Grenzschliessung besonders stark zu spüren. Deshalb hat die ganze Region am Freitagabend die schweizerisch-deutsche Freundschaft mit einer «Sternfahrt unter Freunden». Passagierschiffe, darunter die MS Schaffhausen der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) formierten sich dazu zwischen der Halbinsel Höri und der Insel Reichenau zu einem Flottenstern.

12 Bilder

Bild: PD/Jean-Paul/Achim Mende
Samstag, 20. Juni, 10:00 Uhr

Turbo rammt Auto bei Frasnacht

(tn/kapo) Am Freitagnachmittag ist es in Frasnacht auf einem Bahnübergang zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Auto gekommen . Ein Autofahrer hatte versucht, kurz vor 15 Uhr auf der Frauenbadstrasse in Frasnacht, rückwärts den Bahnübergang in Richtung Seeweg überqueren.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei das eingeschaltete Wechselblinklicht. Als sich die Barrieren senkten, konnte der 58-Jährige das Auto nicht mehr vom Gleis fahren. Wie es in der Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau heisst, brachte sich der Mann und versuchte, den Lokführer des herannahenden Zugs mit Handzeichen zu warnen. «Trotz eingeleiteter Vollbremsung kam es zur Kollision mit dem Auto, das rund 80 Meter über das Gleis geschoben wurde.»

Das Auto wurde vom Zug erfasst und rund 80 Meter weit geschoben.

Das Auto wurde vom Zug erfasst und rund 80 Meter weit geschoben.

Kapo TG

Bahnstrecke rund zwei Stunden gesperrt

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Personenwagens musste die Bahnstrecke für zwei Stunden gesperrt werden.

Freitag, 19. Juni, 16:50 Uhr

Starker Regenfall überschwemmt Unterführung in Sulgen

Durch den starken Regenfall wurde die Unterführung in Sulgen innert Kürze überschwemmt.

Durch den starken Regenfall wurde die Unterführung in Sulgen innert Kürze überschwemmt.

Bild: Donato Caspari

(lsf) Starker Regenfall hat am Freitag dazu geführt, dass das Wasser in der Unterführung bei der Kradolfstrasse in Sulgen nicht mehr schnell genug abfliessen konnte. Die Strasse war deshalb teilweise überschwemmt. Bei der Kantonspolizei heisst es auf Anfrage, dass man sie jedoch nicht habe sperren müssen.

Vermutlich konnten die Schächte das Regenwasser nicht schnell genug schlucken.

Vermutlich konnten die Schächte das Regenwasser nicht schnell genug schlucken.

Bild: Donato Caspari
Freitag, 19. Juni, 15:38 Uhr

Tierarzt stellt falsches Arztzeugnis zur Umgehung der Maskenpflicht aus

(red) In Ludwigshafen am Bodensee hat vor einigen Tagen eine 52-jährige Kundin eine Tankstelle ohne Mund- und Nasenschutz betreten und war durch das Verkaufspersonal darauf angesprochen worden, was zu der Auseinandersetzung führte. Die 52-Jährige fühlte sich im Recht, sie sei aus gesundheitlichen Gründen von der in Deutschland geltenden Tragepflicht in Verkaufsräumen befreit und habe eine Bescheinigung.

Die Bescheinigung, die letztlich der Polizei vorgelegt wurde, wurde durch einen im Bodenseekreis ansässigen Tierarzt ausgestellt, wie es in einer Mitteilung heisst. Nach Prüfung der rechtlichen Lage leitete der Polizeiposten Bodman-Ludwigshafen gegen den Tierarzt und gegen die 52-Jährige jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen der Ausstellung, beziehungsweise des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse ein.

Freitag, 19. Juni, 17:45 Uhr

Betrunkene 54-Jährige am Steuer erwischt

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagnachmittag in Wagenhausen eine fahrunfähige Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen. Ein aufmerksamer Automobilist meldete der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise einer Autofahrerin. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten das Fahrzeug kurz nach 14 Uhr auf der Hauptstrasse zur Kontrolle anhalten.

Ein Atemalkoholtest bei der 54-jährigen Schweizerin ergab einen Wert von 0,83 mg/l (entspräche 1,66 Promille). Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde ihr zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen.

Freitag, 19. Juni, 14:12 Uhr

Verwendung TKB-Millionen: Digitalisierung des Kantons vorantreiben

Geldbündel mit Schweizer Franken.

Geldbündel mit Schweizer Franken.

Bild: Alessandro Crinari/Keystone

(red) Die SVP Thurgau nimmt am Projektwettbewerb für die Verwendung der TKB Millionen teil und präsentiert die Idee, ein Teil des zur Verfügung stehenden Geldes ist für die Digitalisierung des ganzen Kantons Thurgau einzusetzen. In einer Medienmitteilung der Partei heisst es: «Wie wichtig eine umfassende Digitalisierung ist, konnten wir während den Einschränkungen rund um die Corona-Krise feststellen. Nur dank der Digitalisierung konnten die Unternehmen, die Dienstleister und die Bevölkerung kommunizieren und arbeiten.»

Daher sieht die SVP einen Ausbau und die Optimierung der digitalen Infrastruktur, wie dies «Smarter Thurgau» plane, als Leuchtturmprojekt für den ganzen Kanton Thurgau. Darum soll ihrer Meinung nach ein Teil des zur Verfügung stehenden Geldes in Digitalisierungsprojekte von «Smarter Thurgau» investiert werden.

Die Partei erwartet den Bericht und das Gesamtkonzept des Regierungsrats zur Verwendung des Geldes mit Spannung: «Die SVP Thurgau erwartet, dass darin Digitalisierungsprojekte berücksichtigt werden.»

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Freitag, 19. Juni, 11:21 Uhr

Alkoholisierte Autofahrerin muss nach Unfall Ausweis abgeben

(kapo) Eine alkoholisierte Autofahrerin musste am Donnerstag nach einem Verkehrsunfall in Rickenbach bei Wil ihren Führerausweis abgeben. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war sie gegen 20 Uhr auf der Sonnmattstrasse in Richtung Wilen bei Wil unterwegs. Bei der Verzweigung Sonnmattstrasse/Mattstrasse verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte neben der Fahrbahn mit einer Verkehrstafel und Quadersteinen.

Die 56-jährige Schweizerin blieb weitgehend unverletzt. Nachdem Atemalkoholtests Resultate von rund 0,7 mg/l ergeben hatten (das würde 1,4 Promille entsprechen), wurde ihr Führerausweis zu Handen des Strassenvekehrsamts eingezogen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobe an.

Freitag, 19. Juni, 10:34 Uhr

Neues Thurgauer Veterinärgesetz geht in die Vernehmlassung

Schweine auf einem Bauernhof.

Schweine auf einem Bauernhof.

Bild: Luis Berg/Keystone

(sda) Die Thurgauer Regierung schickt ein neues Veterinärgesetz in die Vernehmlassung. Der Tierschutz soll dadurch besser werden. Das Gesetz basiert auf der 2019 revidierten Tierschutzverordnung und ist eine Konsequenz aus dem «Fall Hefenhofen».

Das neue Gesetz fasst die vielen bestehenden Regelungen zusammen, wie das kantonale Departement für Inneres und Volkswirtschaft am Freitag mitteilte. Das Ziel sei ein einheitlicher und transparenter Vollzug. Die Vernehmlassung dauert bis zum 20.Oktober. Eingeladen zur Stellungnahme sind Gemeinden, politische Parteien, diverse Verbände sowie Tierschutzorganisationen.

Die Thurgauer Regierung setzte nach dem Fall Hefenhofen eine externe Kommission unter dem Vorsitz des Zuger alt Regierungsrats Hanspeter Uster ein, die den Vollzug des Tierschutzes kritisch analysierte. Die Kommission lieferte 18 Empfehlungen, die dem Kanton als Basis für die Revision dienten.

Die möglichen administrativen Sanktionen werden mit den neuen Bestimmungen ausgeweitet: Sie reichen künftig von der Verwarnung bis zum Tierhalteverbot. Neu geregelt wird die Zusammenarbeit mit anderen Behörden, wie der Kantonspolizei.

Bereits umgesetzt ist die von der Untersuchungskommission empfohlene Reorganisation des Veterinäramts. So wurde eine Juristen-Stelle geschaffen, und in speziellen Fällen werden in Zukunft Begleitgruppen eingesetzt.

Freitag, 19. Juni, 09:22 Uhr

Night of Light: Beleuchtung Altbau Kantonsspital Frauenfeld

Das alte Spitalgebäude in Frauenfeld.

Das alte Spitalgebäude in Frauenfeld.

Bild: Raphael Rohner

(red) Die Corona Krise hat nicht nur das Gesundheitswesen herausgefordert: Auch viele andere Branchen und Berufsgruppen wurden stark beeinträchtigt. Unter anderem sind auch sämtliche Firmen im Zusammenhang mit Grossveranstaltungen sehr stark betroffen, monatelanges Berufsverbot und Tausende von Arbeitslosen sind die bittere Folge.

Veranstalter aus der Schweiz und Deutschland organisieren deshalb gemeinsam die Aktion «Night of Light», mit der auf die schwierige Situation aufmerksam gemacht werden soll. An mehreren Standorten werden in der Nacht vom Montag, 22.Juni, auf den 23.Juni gleichzeitig ausgewählte Gebäude oder Objekte während gut zwei Stunden rot illuminiert. Darunter auch der alte Bettenturm in Frauenfeld, wie Spital Thurgau in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Nord-West Fassade des alten Spitalgebäudes wird von 22 Uhr bis 1 Uhr rot beleuchtet. Dazu werden von den Veranstaltern in enger Zusammenarbeit mit der Baufirma Steiner AG unter anderem Lichtkörper in das Baugerüst platziert. Die Spitaldirektion des Kantonsspital Frauenfeld hat dem Anliegen im Sinne einer Solidaritätskundgebung zugestimmt. Der Spitalbetrieb wird in keiner Art und Weise tangiert, weder beim Auf- und Abbau, noch während der Beleuchtung.

Mehr Standorte hier.

Donnerstag, 18. Juni, 17:47 Uhr

Jugendmusik Frauenfeld mit speziellem Video

(lsf) Unter freiem Himmel haben sich die Musikanten der Jugendmusik Frauenfeld wieder zum gemeinsamen Musizieren getroffen. Lange waren auch sie ins Homeoffice geschickt worden. Während dieser Zeit ist jedoch ein aussergewöhnliches Video entstanden, das die Jugendmusik auf Youtube teilt. 32 junge Musiker spielten jeder bei sich zu Hause und doch gemeinsam vor laufender Kamera ein Medley vom legendären Musikfestival Woodstock:

Donnerstag, 18. Juni, 17:23 Uhr

Gewässerschutzmassnahmen am Bodensee zeigen Wirkung

Um Rückstände von Medikamenten, Süssstoffen oder anderen organischen Substanzen im Bodensee und seinen Zuflüssen zu untersuchen, werden Wasserproben entnommen.

Um Rückstände von Medikamenten, Süssstoffen oder anderen organischen Substanzen im Bodensee und seinen Zuflüssen zu untersuchen, werden Wasserproben entnommen.

Bild: PD/Baudepartement, Kanton St.Gallen

(red) Die Belastung der Flüsse und Seen durch Spurenstoffe – etwa Rückstände von Medikamenten, Chemikalien aus der Industrie oder Pestizide aus der Landwirtschaft – ist eine der grossen Herausforderungen für den Gewässerschutz. Spurenstoffe haben das Potenzial, schon in sehr geringen Konzentrationen unerwünschte Folgen für die Umwelt zu haben. Ein Monitoring der Internationalen Gewässeschutzkommission für den Bodensee (IGKB) zeigt, dass sich diese Belastung durch Gewässerschutzmassnahmen reduzieren lässt.

Am Bodenseezufluss Steinach beispielsweise hat sich die Wasserqualität stark verbessert, weil das Abwasser der Stadt St.Gallen, das früher in die Steinach eingeleitet wurde, jetzt auf eine grössere Kläranlage umgeleitet wird. Damit verbessern sich nicht nur die Lebensbedingungen der Gewässerorganismen in diesem Bodenseezufluss, das umgeleitete Abwasser kann auf der grösseren Anlage auch effizienter und weiterführend gereinigt werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

Das Monitoring hat auch gezeigt, dass die Konzentrationen von Spurenstoffen im See niedriger sind als in seinen Zuflüssen. Im See sind keine negativen Auswirkungen auf die Gewässerorganismen zu erwarten und aus dem Bodensee gewonnenes Trinkwasser ist von hervorragender Qualität.

Donnerstag, 18. Juni, 17:15 Uhr

Fahrerflucht nach Unfall auf Fussgängerstreifen

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld wurde am Donnerstag eine Fussgängerin verletzt. Die 24-Jährige war kurz nach 12 Uhr entlang der Zeughausstrasse in Richtung Murg-Auen-Park unterwegs. Als sie die Militärstrasse auf dem Fussgängerstreifen überquerte, kam es zur Kollision mit einem Auto, das in Richtung Kreisel fuhr.

Die Fussgängerin wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Wie sie gegenüber der Kantonspolizei Thurgau sagte, fuhr die Lenkerin oder der Lenker weiter, ohne sich um die Verunfallte zu kümmern. Beim Auto dürfte es sich um einen dunklen Mercedes handeln.

Die Autofahrerin oder der Autofahrer sowie Unfallzeugen sollen sich bitte beim Kantonspolizeiposten Schlossberg in Frauenfeld unter der Nummer 058'345'24'60 melden.

Donnerstag, 18. Juni, 16:16 Uhr

Das Möschingerhaus ist schon fast weg

Das Möschingerhaus in Weinfelden.

Das Möschingerhaus in Weinfelden.

Bild: Sabrina Bächi

(sba) In Weinfelden wird das Möschingerhaus abgebrochen. Es ist das Ende langer Diskussionen um den Wert des Hauses. Der Heimatschutz rekurrierte 2018 gegen den Abbruch des Hauses. Denn die Denkmalpflege stufte es als wertvoll ein, weil eine Begehung zeigte: Innen ist viel erhalten, was den Wert des Gebäudes steigert.

Die Gemeinde Weinfelden hat den Abbruch dennoch erteilt. Auf der Parzelle soll ein neues Mehrfamilienhaus mit Gewerbefläche entstehen.

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Abbruchbewilligung für ein wertvolles Haus

Die Gemeinde Weinfelden hat für das Möschingerhaus bereits einen Abbruch bewilligt. Doch der Heimatschutz rekurriert nun. Der Grund: Mittlerweile hat der Kanton das Haus als wertvoll eingestuft.
Sabrina Bächi
Donnerstag, 18. Juni, 15:56 Uhr

Schifffahrt freut sich über steigenden Wasserspiegel

(lsf) Das Regenwetter der vergangenen Tage hat deutlichen Einfluss auf den Wasserspiegel der Oberflächengewässer im Thurgau.

Der Wasserstand der Rheins bei Stein am Rhein über die letzten 40 Tage.

Der Wasserstand der Rheins bei Stein am Rhein über die letzten 40 Tage.

Quelle: Wasserportal Thurgau - Schaffhausen

Sowohl der Rhein als auch der Bodensee und der Untersee weisen einen deutlich höheren Pegel auf als noch Anfang Monat.

Der Wasserstand des Bodensees bei Romanshorn über die letzten 40 Tage.

Der Wasserstand des Bodensees bei Romanshorn über die letzten 40 Tage.

Quelle: Wasserportal Thurgau - Schaffhausen

Darüber freut sich auch die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) in den sozialen Medien. Das Wasser sei zum einen lebensnotwendig für die Landwirtschaft, den Wald und die Vegetation, und zum anderen notwendige Grundlage für die Schifffahrt.

Donnerstag, 18. Juni, 14:36 Uhr

Keine Corona-Patienten mehr in Thurgauer Kantonsspitälern

(lsf) Den Corona-Zahlen des Kantons ist am Donnerstag zu entnehmen, dass sich aktuell im Thurgau keine Covid-19-Patienten mehr in Spitalpflege befinden. Die Anzahl positiv getesteter Personen im Kanton bleibt stabil bei 385. Ebenso die Anzahl Verstorbener: 18.

Donnerstag, 18. Juni, 14:39 Uhr

Betrug durch Gewinnversprechen

(lsf) Eine 79-jährige Frau aus Konstanz wurde Opfer eines Betrugs. Mitte Mai hatte sie einen Telefonanruf eines angeblichen Herrn Marc Sattler erhalten, der ihr mitteilte, dass sie 158'000 Euro gewonnen habe. Vor deren Erhalt müsse sie aber zunächst zehn Prozent des Gewinnbetrages für Formalitäten entrichten.

Die Frau überwies zwischen dem 27.Mai und dem 16.Juni mehrere Beträge auf diverse Konten im Ausland. Nachdem ein Mitarbeiter der Hausbank die Frau aufgrund der Vielzahl der Auslandsüberweisungen ansprach, und diese von ihrem angeblichen Gewinn erzählte, konnte die letzte Überweisung in Höhe von 7000 Euro gestoppt werden. Durch die bisher geleisteten Zahlungen entstand der 79-Jährigen ein Schaden in Höhe von 19'300 Euro, teilt das Polizeipräsidium Konstanz mit.

Donnerstag, 18. Juni, 12:02 Uhr

Gartenführung im Zeichen des Biers

Der Hopfen: unverzichtbare Grundlage für ein Bier.

Der Hopfen: unverzichtbare Grundlage für ein Bier.

Bild: Naturmuseum Thurgau

(red) Der Garten des Natur- und Archäologiemuseums Thurgau in Frauenfeld wird in diesem Jahr zum «Biergarten». Unter diesem Motto wachsen im Garten verschiedene Pflanzen heran, die Grundlage sein werden für ein Museumsbier, gebraut von den Brauern des Frauenfelder ‹Bruderbiers›, Matthias und Thomas Bischoff.

Am Dienstag, 23. Juni, laden die beiden Brauer zusammen mit Museumsgärtner Marcel Sprenger zu einem Gartenrundgang ein. Die drei Experten stellen die botanischen Ausgangsprodukte des Biers vor und vermitteln die Grundlagen der Bierbraukunst.

Der Rundgang beginnt am Dienstag, 23. Juni, um 19.30 Uhr und findet bei jeder Witterung statt, der Eintritt ist frei. Audiogeräte sorgen für einwandfreien Hörgenuss. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund des Schutzkonzeptes des Museums beschränkt und nur nach Anmeldung möglich. Anmeldung unter naturmuseum@tg.ch oder 058 345 74 00.

Donnerstag, 18. Juni, 11:28 Uhr

Di Nicola vertritt Kanton bei Peregrina-Stiftung

Daniela Di Nocola, Stadträtin aus Amriswil.

Daniela Di Nocola, Stadträtin aus Amriswil.

Bild: PD

(red) Der Regierungsrat hat Daniela Di Nicola für die Amtsdauer 2020 bis 2024 als Vertretung des Kantons in den Stiftungsrat der Peregrina-Stiftung gewählt. Daniela Di Nicola ist Unternehmerin, Sozialvorsteherin der Stadt Amriswil und Mitglied der SVP. Die von den beiden Landeskirchen und dem Kanton Thurgau getragene Peregrina-Stiftung wurde 1986 gegründet und übernimmt seither im Auftrag des Kantons die Unterbringung von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen, Flüchtlingen und ausreisepflichtigen Personen.

Donnerstag, 18. Juni, 10:18 Uhr

Regierungspräsident Schönholzer an Aussenministertreffen

Präsentierten gemeinsam die Erkenntnisse aus den Arbeitsgesprächen (v.l.n.r.): Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg Thomas Strobl, S.E. Alexander Schallenberg, Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten Österreichs, Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, I.E. Katrin Eggenberger, liechtensteinische Ministerin für Äusseres, Justiz und Kultur und Regierungspräsident des Kantons Thurgau Walter Schönholzer, Vertreter der Internationalen Bodensee Konferenz.

Präsentierten gemeinsam die Erkenntnisse aus den Arbeitsgesprächen (v.l.n.r.): Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg Thomas Strobl, S.E. Alexander Schallenberg, Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten Österreichs, Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, I.E. Katrin Eggenberger, liechtensteinische Ministerin für Äusseres, Justiz und Kultur und Regierungspräsident des Kantons Thurgau Walter Schönholzer, Vertreter der Internationalen Bodensee Konferenz.

Bild: PD

(red) Hochrangige politische Vertreter aus den vier Ländern der Bodenseeregion führten in Kreuzlingen aussenpolitische Gespräche zur Wiedereröffnung der Grenzen und zur Pandemie-Situation. Im Anschluss besuchten sie die während der letzten Monate berühmt gewordene Kunstgrenze.

Im Nachgang zur Normalisierung der Situation an den Landesgrenzen fand heute Mittwoch, 17. Juni, in der Seeburg in Kreuzlingen ein Treffen zwischen Bundesrat Ignazio Cassis, dem österreichischen Aussenminister Alexander Schallenberg, der liechtensteinischen Aussenministerin Katrin Eggenberger und dem stellvertretenden baden-württembergischen Ministerpräsidenten Thomas Strobel statt. Auf Wunsch des Bundesrats war auch eine Delegation der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) unter Führung von Regierungspräsident Walter Schönholzer zu dem Treffen eingeladen. Die Gespräche drehten sich hauptsächlich um die Lehren aus der Pandemiesituation und die Geschehnisse der vergangenen Monate mit den Grenzschliessungen, die insbesondere für die Grenzgebiete einschneidende Konsequenzen hatten.

Gerade in der wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich sehr eng verflochtenen Bodenseeregion und insbesondere in den zusammengewachsenen Städten Kreuzlingen und Konstanz waren die Auswirkungen der Grenzschliessung enorm. Entsprechend begrüsste Regierungspräsident Schönholzer im Namen der IBK die anfangs Woche erfolgte komplette Grenzöffnung ausdrücklich. "Die vergangenen Monate haben exemplarisch gezeigt, dass nicht nur die grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb der Internationalen Bodensee-Konferenz, sondern auch ein verstärkter Austausch zwischen den nationalstaatlichen Ebene und den Kantonen und Bundesländern notwendig ist," betonte er an der Pressekonferenz. Die IBK würde es sehr begrüssen, wenn dieser Austausch auf Arbeitsebene zur Lösung konkreter Probleme zum Wohl der Bodenseeregion, aber auch aller vier Nationalstaaten institutionalisiert werden könnte. Damit nahm Regierungspräsident Schönholzer die Idee einer Dialogplattform der nationalen Aussenministerien unter Einbezug der IBK auf, die von Bundesrat Cassis anlässlich des Besuchs einer IBK-Delegation im vergangenen November in Bern vorgeschlagen worden war.

Gemeinsames Bild an der Kunstgrenze (v.l.n.r.): S.E. Alexander Schallenberg, Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten Österreichs, der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg Thomas Strobl, Uli Burchardt, Oberbürgermeister von Konstanz, Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, I.E. Katrin Eggenberger, liechtensteinische Ministerin für Äusseres, Justiz und Kultur und Regierungspräsident des Kantons Thurgau Walter Schönholzer, Vertreter der Internationalen Bodensee Konferenz und Thomas Niederberger, Stadtpräsident von Kreuzlingen.

Gemeinsames Bild an der Kunstgrenze (v.l.n.r.): S.E. Alexander Schallenberg, Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten Österreichs, der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg Thomas Strobl, Uli Burchardt, Oberbürgermeister von Konstanz, Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, I.E. Katrin Eggenberger, liechtensteinische Ministerin für Äusseres, Justiz und Kultur und Regierungspräsident des Kantons Thurgau Walter Schönholzer, Vertreter der Internationalen Bodensee Konferenz und Thomas Niederberger, Stadtpräsident von Kreuzlingen.

Bild: PD

Im Anschluss an die Gespräche besuchten die Delegationen die Kunstgrenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz, die durch den temporär aufgestellten Grenzzaun Berühmtheit weit über die Region hinaus erlangte. Vor Ort wurden sie von den beiden Stadtoberhäuptern empfangen.

Mittwoch, 17. Juni, 16:41 Uhr

Traktor mit Anhänger in Arnegg gekippt

Der umgekippte Traktor versperrte die Bischofszeller Strasse zwischen Arnegg und Hauptwil für mehr als sechs Stunden.

Der umgekippte Traktor versperrte die Bischofszeller Strasse zwischen Arnegg und Hauptwil für mehr als sechs Stunden.

Bild: PD/Kapo SG

(red) Am Dienstag, kurz nach 15:20 Uhr, ist ein Traktor mitsamt Anhänger auf der Bischofszellerstrasse aus bislang unbekannten Gründen umgekippt. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Bischofszellerstrasse musste für die Bergungsarbeiten während über sechs Stunden gesperrt werden.

Ein 22-jähriger Mann fuhr mit seinem Traktor mit angehängtem Sachentransportanhänger von Arnegg kommend Richtung Hauptwil. Aus bislang unbekannten Gründen geriet der Anhänger ins Schlingern. In der Folge überschlug sich die Fahrzeugkombination. Der Anhänger löste sich vom Traktor, drehte sich entgegen der Fahrrichtung und kam mit den Rädern nach oben zu liegen. Der Traktor kippte nach links und blieb auf der Seite liegen. Der 22-Jährige konnte den Traktor unverletzt verlassen.

Die Bergung der beiden schweren Fahrzeuge gestaltete sich schwierig.

Die Bergung der beiden schweren Fahrzeuge gestaltete sich schwierig.

Bild: PD/Kapo SG

Die Bergung der beiden schweren Fahrzeuge gestaltete sich schwierig, weshalb die Bischofszellerstrasse für über sechs Stunden gesperrt war. Die örtliche Feuerwehr richtete eine Umleitung ein. Nach der Bergung mussten die Feuerwehr und das Strassenkreisinspektorat auch noch die Fahrbahn reinigen, da Betriebsstoffe aus dem Traktor ausgelaufen waren. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 10'000 Franken.

Die Fahrbahn musste nach der Bergung von der Feuerwehr von Betriebsstoffen des Traktors gereinigt werden.

Die Fahrbahn musste nach der Bergung von der Feuerwehr von Betriebsstoffen des Traktors gereinigt werden.

Bild: PD/Kapo SG
Mittwoch, 17. Juni, 16:18 Uhr

Mit Wartehäuschen in Frauenfeld kollidiert

Beim Unfall entstand erheblicher Sachschaden.

Beim Unfall entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld entstand am Mittwochmorgen erheblicher Sachschaden.

Kurz nach 5 Uhr war eine Autofahrerin auf der Zürcherstrasse stadteinwärts unterwegs. Dabei kollidierte die 49-Jährige mit der Verkehrsinsel, verlor darauf die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte in das Wartehäuschen einer Bushaltestelle. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab die Lenkerin an, einem Tier ausgewichen zu sein.

Mittwoch, 17. Juni, 15:12 Uhr

Unfall in deutscher Thurgauer Enklave

(red) Ein 42-jähriger Fahrer eines VW war am Dienstag gegen 13.15 Uhr in der deutschen Thurgauer Enklave Gailingen auf der Rheinstraße in Richtung Grenzübergang / Rheinbrücke nach Diessenhofen unterwegs und musste an der Brücke aufgrund von Gegenverkehr verkehrsbedingt warten.

Ein zur gleichen Zeit von der Rheinhalde kommender 33-jähriger Audi-Fahrer wollte nach rechts in die Rheinstraße in Richtung Rheinbrücke einbiegen. In der Annahme, dass der vorausfahrende VW-Fahrer ohne anzuhalten die Rheinbrücke passieren kann, bog er ab und kollidierte infolge Unachtsamkeit mit den VW des verkehrsbedingt wartenden 42-jährigen Mannes. Es entstand Sachschaden von über 4000 Franken.

Mittwoch, 17. Juni, 14:23 Uhr

Bundesrat besucht Kreuzlingen

(man) Ignazio Cassis besuchte heute Vormittag den Thurgau und traf sich in der Grenzstadt Kreuzlingen mit Vertretern aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein, was der Magistrat aus dem Tessin sogleich auf Twitter vermeldet hat.

Mittwoch, 17. Juni, 12:14 Uhr

Nur SVP war dafür: Grosser Rat schmettert «zahnlosen» Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative ab

Vertreter des Komitees Volksinitiative Biodiversität Thurgau posieren anlässlich einer Medienkonferenz im Klösterli in Frauenfeld.

Vertreter des Komitees Volksinitiative Biodiversität Thurgau posieren anlässlich einer Medienkonferenz im Klösterli in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin

(lsf) Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass jährlich drei bis fünf Millionen Franken für mehr Biodiversität im Thurgau investiert werden. Das Anliegen schien lange unbestritten: Die Unterschriften zur Initiative kamen problemlos und in kurzer Zeit zusammen, auch der Regierungsrat beantragte, der Initiative zuzustimmen. Ausser EDU und SVP sind zudem alle Parteien Mitglied im Initiativkomitee.

Daniel Vetterli.

Daniel Vetterli.

Bild: PD

Die vorberatende Kommission des Grossen Rats beschloss im März allerdings, dem Parlament einen Gegenvorschlag zu unterbreiten. SVP-Kantonsrat Daniel Vetterli (Rheinklingen) stellte in der Kommission den Antrag, die Untergrenze von drei Millionen Franken zu streichen. Mit sechs zu fünf Stimmen sagten die Mitglieder Ja zu diesem Vorschlag. Im Initiativetext sollte also stehen, dass jährlich maximal fünf Millionen Franken zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.

Egon Scherrer.

Egon Scherrer.

Bild: PD

An der Grossratssitzung am Mittwoch in der Frauenfelder Rüegerholzhalle diskutierte das Parlament im Plenum über die Initiative und den Gegenvorschlag. Die Verfechter des Gegenvorschlags sprachen sich unter anderem dafür aus, dass nicht einfach jährlich mindestens drei Millionen ausgegeben werden, auch wenn gerade kein konkretes Projekt spruchreif sei. SVP-Kantonsrat Egon Scherrer (Egnach) wies darauf hin, dass heute schon finanzielle Mittel für Projekte zur Förderung der Biodiversität im Rahmen des normalen Budgets beantragt werden können. Auch forderte er die Gemeinden und Städte auf, selber aktiv zu werden, anstatt auf Geld des Kantons zu warten.

Karin Bétrisey.

Karin Bétrisey.

Bild: Urs Bucher

Ein Grossteil der Kantonsräte lehnte jedoch den «zahnlosen» Gegenvorschlag ab und weibelte für den Originaltext der Initiative. Die Grünen-Kantonsrätin Karin Bétrisey (Kesswil) etwa sagte: «Wenn Sie eine Kostenobergrenze wollen, dann bitte bei Luxusausgaben und nicht bei der Biodiversität, die unsere Lebensgrundlage bildet.»

Bei der Abstimmung sagte einzig die SVP Ja zum Gegenvorschlag. Die Mitglieder aller übrigen Fraktionen lehnten den Gegenvorschlag ab (80 zu 41 Stimmen). Den Originaltext der Initiative lehnten nur noch vereinzelte Kantonsräte ab. Mit 88 zu 5 Stimmen nimmt der Grosse Rat damit die Volksinitiative an. Damit kommt es nicht zu einer Volksabstimmung.

Mittwoch, 17. Juni, 11:13 Uhr

Ja für 13-Millionen-Kredit für Schulsport-Halle in Frauenfeld

(lsf) Insgesamt 1100 Jugendliche besuchen das Bildungszentrum für Technik (BZT) in Frauenfeld – und damit auch den Schulsport. Da die Schule keine eigene Sporthalle besitzt, wurden bis anhin die alte Militärsporthalle in Frauenfeld und die Turnhalle der Kantonsschule Frauenfeld mitgenutzt. Die Kantonsschule hat dem BZT die weitere Mitbenutzung zugesichert.

Die Visualisierung zeigt die beiden übereinander liegenden Hallen, den Allwetterplatz und die optional dritte Halle (rechts im Bild).

Die Visualisierung zeigt die beiden übereinander liegenden Hallen, den Allwetterplatz und die optional dritte Halle (rechts im Bild).

Bild: PD

Die alte Militärsporthalle wird hingegen kurz- bis mittelfristig abgebrochen. Eine Bedarfsabklärung hat ergeben, dass das BZT künftig zwei schuleigene Turnhallen benötigt. In der Nähe des BZT im Oberwiesenquartier soll nun ein Neubau mit zwei Einfachturnhallen entstehen.

Am Mittwoch hat der Grosse Rat an seiner Sitzung den Objektkredit von 13'650'000 Franken bewilligt. Dieser Beschluss untersteht der Volksabstimmung.

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Mittwoch, 17. Juni, 10:44 Uhr

Nach Sturz vom Silotankauflieger

(kapo/sko) Ein Arbeiter hat sich am Dienstag in Horn beim Sturz von einem Silotankauflieger verletzt und musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.

Gegen 13.30 Uhr war ein Arbeiter damit beschäftigt, bei einem Betrieb an der Seestrasse einen Silotankauflieger zu befüllen. Aus bislang noch unbekannten Gründen geriet das Einfüllrohr in Bewegung und traf den Mann, der dadurch vom Anhänger stürzte. Der 35-Jährige wurde verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf Rücken- und Kopfverletzungen von der Rega ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Ein Rega-Helikopter Airbus H145 fliegt zu einem Einsatz.

Ein Rega-Helikopter Airbus H145 fliegt zu einem Einsatz.

Bild: Raphael Rohner
Mittwoch, 17. Juni, 10:16 Uhr

Jugendförderung und Jugendarbeit nimmt Arbeit wieder auf

(red) «Bleiben Sie Zuhause, halten Sie Abstand», hiess es während Corona für alle. Kinder und Jugendliche mit ihrem natürlichen Bewegungsdrang und der Lust, die Welt zu entdecken, schränkten die Massnahmen seit März stark ein. Doch langsam kehrt eine neue, in Schutzkonzepte eingebettete Normalität ein. Denn nach wie vor gilt es, Ansteckungen konsequent zu vermeiden, wie die Stadtverwaltung Romanshorn am Mittwochmorgen mitteilt.

Die kommunale Jugendförderung und offene Jugendarbeit Romanshorn-Salmsach mit ihren verschiedenen Playern sowie die Ludothek mit dem Eltern-Kind-Café, Vereine und Institutionen fahren ihre Betriebe derzeit wieder vorsichtig hoch und arbeiten an attraktiven Angeboten. Diese sollen vor allem nach den Sommerferien wieder regelmässig zur Verfügung stehen. Ein Höhepunkt für Kinder und Jugendliche sei die Möglichkeit, dass trotz Einschränkungen wieder Sommerlager durchgeführt werden dürfen.

Weiterführende Informationen unter: www.romanshorn.ch/aktuell und www.jaromanshornsalmsach.ch

Jugendliche treffen sich in Romanshorn zum Spielen.

Jugendliche treffen sich in Romanshorn zum Spielen.

Bild: Susann Basler
Mittwoch, 17. Juni, 09:24 Uhr

Weibeln für originalen Wortlaut der Biodiversitäts-Initiative

(lsf/sko) Noch bevor am Mittwochmorgen die Grossratssitzung in der Frauenfelder Rüegerholzhalle beginnt, machen Vertreter der Jungen Grünen mit einer Plakataktion auf sich aufmerksam. Sie weibeln «Für echte Biodiversität - Ja zum Original», wie zu lesen ist. Damit setzen sie sich für den originalen Wortlaut der zu beratenden Biodiversitäts-Initiative ein.

Die Plakatinitiative der Jungen Grünen vor der Grossratssitzung vor der Rüegerholzhalle.

Die Plakatinitiative der Jungen Grünen vor der Grossratssitzung vor der Rüegerholzhalle.

Bild: Larissa Flammer
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Mittwoch, 17. Juni, 09:07 Uhr

Schulsport-Turnhalle und Biodiversitäts-Initiative

(sko) Ab 9.30 Uhr trifft sich am Mittwochvormittag der Grosse Rat in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld. In der halbtägigen Sitzung geht es gemäss Traktandenliste unter anderem um folgende Geschäfte:

  • Beschluss des Grossen Rates über das Kreditbegehren für den Neubau einer Schulsport-Turnhalle am Bildungszentrum für Technik in Frauenfeld
  • Volksinitiative «Biodiversität Thurgau»
Seit der Coronakrise tagt der Grosse Rat in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld.

Seit der Coronakrise tagt der Grosse Rat in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari
Dienstag, 16. Juni, 18:01 Uhr

Negativtrend gestoppt

(red) Die Volg Detailhandels AG hat die politische Gemeinde Warth-Weiningen über die Umsatzentwicklung der Volg-Filiale an der Kirchgasse 6 in Warth informiert. «Erfreulicherweise wurde festgestellt, dass der Jahresumsatz im Vergleich zum Jahr 2018 erneut gesteigert werden konnte», schreibt der Gemeinderat in der aktuellen Ausgabe der «Räblus – Dorfzytig Warth-Winige». In den Vorjahren stand die Filiale auch schon zur Diskussion, weil der Umsatz unter den Erwartungen lag. Zuletzt konnte aber der Negativtrend mit zweimal hintereinander gestiegenen Zahlen gestoppt werden.

Die Volg-Filiale in Warth.

Die Volg-Filiale in Warth.

Bild: Reto Martin, 7. März 2018

Wie der Gemeinderat schreibt, sei aber auch im vergangenen Jahr die Umsatzlimite, die eine Gewinnbeteiligung für die Gemeinde zur Folge hätte, nicht erreicht worden. Deshalb wird dazu aufgerufen, den Dorfladen nach Möglichkeit zu berücksichtigen – für den Fortbestand «unseres Einkaufsgeschäftes». In derselben «Räblus» gibt der Gemeinderat bekannt, dass man den Mietzins für die Räumlichkeiten der Volg-Filiale angepasst habe. «Demnach wird der jährliche Mietzins rückwirkend auf den 1.Januar 2020 auf 12'000 Franken erhöht», liest man in den Mitteilungen des Gemeinderates.

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WARTH: Auf der Kippe

Der Volg-Laden im Dorf macht zu wenig Umsatz. Wenn sich die Zahlen mittelfristig nicht verbessern, kann es eng werden. Die Politische Gemeinde will die Einkaufsmöglichkeit unter allen Umständen erhalten.
Mathias Frei
Dienstag, 16. Juni, 17:35 Uhr

Zwingli ist zurück

Tobias Hotz setzt Zwingli wieder an seinen alten Platz auf dem Sockel.

Tobias Hotz setzt Zwingli wieder an seinen alten Platz auf dem Sockel.

Bild: Ennio Leanza / KEYSTONE (Zürich, 16. Juni 2020)

(sba) Am Donnerstag kam die Zürcher Zwingli-Statue wieder an ihren Platz vor der Wasserkirche. Weil die Statue beschädigt war, musste sie geflickt werden. Der Weinfelder Restaurator Tobias Hotz hat den Sockel, auf dem Zwingli nun wieder festen Halt findet, restauriert. Er half beim Aufsetzen der Bronzefigur des berühmten Reformators.

Restaurator Tobias Hotz und das Denkmal des Reformators.

Restaurator Tobias Hotz und das Denkmal des Reformators.

Bild: Ennio Leanza / KEYSTONE (Zürich, 16. Juni 2020)
Dienstag, 16. Juni, 16:38 Uhr

Antisemitische Tweets

(wu) Das Thurgauer Obergericht hat die Berufung abgewiesen, die ein Palästinenser gegen einen Schuldspruch wegen Rassendiskriminierung eingereicht hatte. Dem 65-jährigen palästinensischen Staatsangehörigen aus Frauenfeld wurde vorgeworfen, er habe in vier Tweets und einem Facebookeintrag antisemitische Vorurteile, Verschwörungstheorien und Todesdrohungen verbreitet. Das Bezirksgerichts verurteilte ihn deswegen zu 30 Tagessätzen zu 10 Franken.

Das Thurgauer Obergericht in Frauenfeld aus der Vogelperspektive.

Das Thurgauer Obergericht in Frauenfeld aus der Vogelperspektive.

Bild: Olaf Kühne
Dienstag, 16. Juni, 15:43 Uhr

Psychologiestudentin zieht Hunderte auf die Strasse

(eka) Samantha Wanjiru organisierte die Black-Lives-Matter-Demo am vergangenen Samstag in St. Gallen. Statt den 300 zugelassenen Teilnehmer kamen 1100. Die gebürtige Kenianerin zog im Alter von vier Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Vor zwei Jahren kam sie dann für einen Job in den Thurgau nach Tägerwilen. Als die Ermordung von George Floyd durch einen weissen Polizeibeamten zu weltweiten Protesten führte, suchte die Psychologiestudentin nach einer Möglichkeit, in der Ostschweiz auf die Strasse zu gehen. Als sie nicht fündig wurde, organisierte sie kurzerhand selber eine Demo. Sie sagt:

Samantha Wanjiru, Organisatorin der St. Galler Black-Lives-Matter-Demonstration.

Samantha Wanjiru, Organisatorin der St. Galler Black-Lives-Matter-Demonstration.

Bild: Benjamin Manser
«Viele hatten nur darauf gewartet, dass etwas organisiert wird.»

Das Gemeinschaftsgefühl werde sie so schnell nicht vergessen. Sie ist überzeugt: «Wir haben viele Menschen berührt, die eine konservative oder gar keine Meinung zum Thema hatten.»

78 Bilder
Die Black Lives Matter Demonstration, am Samstag, 13. Juni 2020, in St. Gallen. ©Benjamin Manser

Bild: Benjamin Manser
Dienstag, 16. Juni, 14:53 Uhr

Wartungsfreiheit und höhere Sicherheit

(red) Ab 18. Juni werden die drei Parkautomaten beim Seebad Romanshorn durch Geräte der neuesten Generation ersetzt. Diese zeichnen sich durch eine weitgehende Wartungsfreiheit sowie eine höhere Sicherheit aus. Die Registrierung bei den neuen Geräten erfolgt papierlos über die Eingabe des eigenen Kontrollschildes, womit der Gang zurück zum Wagen entfällt. Durch die Ersatzbeschaffung reduzieren sich auch die Unterhaltskosten. Bei Störungen werden zudem automatisierte Mitteilungen an das Amt für Sicherheit abgesetzt. Neben Münzen stehen weitere, bargeldlose Möglichkeiten zur Bezahlung der Parkgebühr zur Verfügung.

Das Seebad Romanshorn während der Wintermonate.

Das Seebad Romanshorn während der Wintermonate.

Bild: Reto Martin, 3. Dezember 2019
Dienstag, 16. Juni, 14:05 Uhr

Zwischenfall am Open Air Frauenfeld 2015

(wu) Das Thurgauer Obergericht hat einen 25-jährigen Schweizer aus Winterthur vom Vorwurf der versuchten Schändung freigesprochen. Der Schweizer und ein Iraker, die beide im selben Betrieb eine Elektrikerlehre absolvierten, hatten am Open Air Frauenfeld 2015 mit einer Kosovarin im selben Zelt übernachtet. Diese war übermüdet und im Drogenrausch eingeschlafen, als der Schweizer sein Geschlechtsteil vor ihrem Gesicht schwenkte und es ihr in die Hand legte.

Da er aufgrund ihrer Passivität wieder von ihr abliess, handelt es sich laut Obergericht nicht um versuchte Schändung. Nicht bestritten hatte der Schweizer einen Schuldspruch wegen Raufhandels und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Iraker hatte den Schuldspruch des Bezirksgerichts wegen Schändung akzeptiert; er hatte einen Finger in die Vagina der schlafenden Kosovarin gesteckt.

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Dienstag, 16. Juni, 13:19 Uhr

Im Juli schlendern Gruppen wieder durch die Grenzstadt

(red) Nach der coronabedingten Pause werden die Stadtführungen in Kreuzlingen wieder durchgeführt. Erstmals am Mittwoch, 1. Juli, mit dem «Spaziergang durch Egelshofen».

Die Historikerin Frauke Dammert und die Stadt- und Museumsführerin Heidi Hofstetter nehmen die Besucherinnen und Besucher mit auf Spurensuche durch das schöne, alte Quartier Egelshofen. Der Spaziergang führt zu architektonischen Schmuckstücken, behaglichen Plätzen mit alten Bäumen, versteckten Wasserläufen und interessanten Menschen.

Teilnehmer beim «Spaziergang durch Egelshofen».

Teilnehmer beim «Spaziergang durch Egelshofen».

Bild: PD

Die Teilnehmenden entscheiden sich zwischen einem West- und einem Ost-Rundgang. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Gemeindeplatz vis-à-vis vom Museum Rosenegg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht Carmen Ramos, Stadt Kreuzlingen, Telefonnummer 071 677 62 01, gerne zur Verfügung.

Dienstag, 16. Juni, 11:59 Uhr

Polizei sucht älteren, dunklen Kombi

(kapo/sko) Bei einem Verkehrsunfall auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums ist am Montag in Arbon eine Person verletzt worden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Kurz nach 12 Uhr begab sich eine Fussgängerin über den Parkplatz in Richtung Eingang eines Einkaufszentrums an der Klarastrasse. Um einem wegfahrenden Personenwagen den Vortritt zu gewähren, blieb sie hinter einem parkierten Auto stehen. Dieses fuhr zur selben Zeit rückwärts aus dem Parkfeld und touchierte die 24-Jährige, welche darauf weiter ging. Erst später verspürte die Frau Schmerzen und suchte selbständig einen Arzt auf.

Nach Angaben gegenüber der Kantonspolizei Thurgau handelte es sich beim Unfallauto um einen älteren, dunklen Kombi.

Zeugenaufruf: Die beiden Fahrzeuglenkenden sowie Personen, die Angaben zum Vorfall machen können, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058 345 21 00 melden.

Ein Fussgängerstreifen aus der Vogelperspektive.

Ein Fussgängerstreifen aus der Vogelperspektive.

Bild: Benjamin Manser
Dienstag, 16. Juni, 11:34 Uhr

Flottensternfahrt auf dem Untersee

(red) An Untersee und Rhein war die coronabedingte Grenzschliessung besonders stark zu spüren. Deshalb feiert die ganze Region am Untersee am Freitag, 19. Juni, ab 18 Uhr die schweizerisch-deutsche Freundschaft mit einer «Sternfahrt unter Freunden», wie die Regio Konstanz-Bodensee-Hegau mitteilt. Passagierschiffe formieren sich dazu zwischen der Halbinsel Höri und der Insel Reichenau zu einem Flottenstern. Für Passagiere gibt es mehrere Einstiegsmöglichkeiten, so etwa in Steckborn, Berlingen, Mannenbach und Ermatingen. Tickets kosten zehn Franken und sind begrenzt.

Weitere Infos unter: www.urh.ch

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) feiert mit einer Flottenparade vor Steckborn ihr 150-Jahr-Jubiläum.

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) feiert mit einer Flottenparade vor Steckborn ihr 150-Jahr-Jubiläum.

Bild: Reto Martin, 7. Juni 2015
Dienstag, 16. Juni, 10:41 Uhr

Rettungsdienst fährt Verletzte ins Spital

(kapo/sko) Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos ist am Montag in Istighofen eine Mitfahrerin verletzt worden und musste ins Spital gebracht werden. Eine 40-jährige Autofahrerin war kurz vor 15.15 Uhr auf der Wilerstrasse in Richtung Mettlen unterwegs. Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau hielt sie das Fahrzeug beim Fussgängerstreifen an. Ein nachfolgender 63-jähriger Autofahrer bemerkte dies zu spät, worauf es zur Auffahrkollision kam. Beim Unfall wurde ein 12-jähriges Mädchen, das im vorderen Auto sass, verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Der Auffahrunfall hinterlässt nicht nur Blechschaden.

Der Auffahrunfall hinterlässt nicht nur Blechschaden.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Dienstag, 16. Juni, 10:06 Uhr

Säumige Steuerzahler aufgepasst!

(red) Am 3. April beschloss der Thurgauer Regierungsrat einen generellen Mahn- und Betreibungsstopp für Steuerrechnungen. Die Stadtverwaltung Kreuzlingen hat aufgrund der Coronapandemie sämtliche Bezugsmassnahmen ausgesetzt. Mit der Aufhebung der ausserordentlichen Lage per 19. Juni gelten ab diesem Datum wieder die regulären Bezugsmassnahmen, heisst es seitens der Stadtverwaltung.

Dienstag, 15. Juni, 09:11 Uhr

Aktion namens #SorryKonstanz

(red/sko) Seit Montag sind die Grenzen wieder geöffnet. Der Vorstand des Gewerbevereins der Region Frauenfeld ist darüber nicht begeistert, wie er mitteilt. «Bald schon werden wieder viele Schweizer*innen auf der Autobahn an Frauenfeld vorbei ins nahe Ausland fahren und dort ihr Geld ausgeben.» Deshalb hat der Vorstand des Gewerbevereins nach eigenen Angaben gehandelt und in einer nicht ganz ernst gemeinten Aktion an allen Brücken und Schildern entlang der Autobahn A7 auf die Region Frauenfeld und ihr Shopping- und Gastro-Angebot hingewiesen.

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Montag, 15. Juni, 18:28 Uhr

Grausiger Fund in Arbon: Fisch mit Plastikball im Mund gefunden

Ein toter Fisch mit einem Plastikball im Maul.

Ein toter Fisch mit einem Plastikball im Maul.

Bild: PD

(afl) In Arbon hat am Montagnachmittag ein Passant entlang der Hafenmauer einen toten Fisch bemerkt. Der rund 50 Zentimeter lange Fische hatte einen Plastikball mit rund fünf Zentimeter Durchmesser in seinem Maul.

Montag, 15. Juni, 15:56 Uhr

Mit Waffe bedroht und geschlagen

Ein Mitarbeiter des Lidls in Konstanz wurde mit einer Waffe bedroht.

Ein Mitarbeiter des Lidls in Konstanz wurde mit einer Waffe bedroht.

Bild: imago

(red) Ein unbekannter Täter verübte am vergangenen Samstag kurz vor Ladenschluss gegen 21 Uhr einen Raub auf eine Lidl-Filiale in der Kreuzlinger Strasse in Konstanz. Der Unbekannte hielt sich zunächst als Kunde im Geschäft auf. An der Kasse bedrohte der Mann unvermittelt den anwesenden Mitarbeiter mit einer schwarzen Waffe.

Als dieser seiner Forderung, das Geld aus der Kasse auszuhändigen, nicht schnell genug nachkam, schlug der Täter mehrfach mit der Waffe gegen den Kopf des Mitarbeiters. Schliesslich händigte der Kassierer die Schublade aus. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuss in unbekannte Richtung.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ergebnislos. Der Täter hatte nach Angaben des Zeugen dunkle kurze Haare, war mit einem knallroten Mund-/Nasenschutz maskiert und trug dunkle Kleidung. Die Konstanzer Polizei sucht Zeugen.

Montag, 15. Juni, 14:04 Uhr

Unfall im Tunnel Rinderweid bei Roggwil

Beim Unfall entstand Totalschaden am Fahrzeug.

Beim Unfall entstand Totalschaden am Fahrzeug.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Nach einem Selbstunfall auf dem Autobahnzubringer A1.1 bei Roggwil entstand am Sonntag Sachschaden.

Kurz nach 18 Uhr befuhr ein 34-Jähriger Lernfahrer die Autostrasse in Richtung St. Gallen. Im Rinderweidtunnel verlor der Mann die Kontrolle über das Auto, kollidierte mit dem Randstein und anschliessend mit der Tunnelwand. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Während der Unfallaufnahme und den Instandstellungsarbeiten musste der Rinderweidtunnel für rund zwei Stunden gesperrt werden.

Montag, 15. Juni, 11:09 Uhr

Schönheiten im Flachmoor bestaunen

Eine Orchidee, wie sie am Neuweiher wächst.

Eine Orchidee, wie sie am Neuweiher wächst.

Bild: PD

Im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe «Natur entdecken» führt die Exkursion am Samstag, 27. Juni 2020, von 14 bis 15.30 Uhr, an den Neuweiher. Landschaftsarchitekt Christian Ribi stellt auf einem Rundgang Arten vor, die ausschliesslich an feuchten und sonnigen Standorten gedeihen.

Dank der professionellen Pflege des Naturschutzgebiets Lengwiler Weiher, konnten sich seltene Pflanzenarten etablieren, die auf feuchte und helle Standorte angewiesen sind. Darunter sind auch Orchideen, die mit ihren kleinen Blüten das Flachmoor im Sommer verschönern.

Treffpunkt: Pro Natura Hütte am Lengwiler Weiher, 14 Uhr. Für die Exkursion ist eine Anmeldung bei Pro Natur erforderlich: Telefon: 071 422 48 23, E-Mail: kathrin.wittgen@pronatura.ch. Für Mitglieder ist die Exkursion kostenlos, Nichtmitglieder bezahlen CHF 10.00.

In Egnach und Frauenfeld gab es Unfälle durch Alkoholeinfluss

Beim Unfall in Egnach kam das Auto auf einem Steinbeet zum Stillstand

Beim Unfall in Egnach kam das Auto auf einem Steinbeet zum Stillstand

Bild: Kapo TG (Egnach, 15. Juni 2020)

(kapo) Zwei alkoholisierte Autofahrerinnen verursachten von Sonntag auf Montag in Frauenfeld und Egnach Verkehrsunfälle. Es wurde niemand verletzt.

Gegen 18 Uhr war eine Autofahrerin in Frauenfeld auf der Zürcherstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Beim Verlassen des Talbachkreisels geriet sie mit dem Auto auf die Verkehrsinsel und kollidierte mit einem Inselschutzpfosten. Die 45-jährige Schweizerin blieb unverletzt, die Atemalkoholprobe ergab den Wert von 1,08 mg/l was knapp 2,2 Promille entspricht.

Kurz nach Mitternacht kam es in Egnach zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin, die auf der Romanshornerstrasse in Richtung Salmsach unterwegs war. Beim Verlassen des Kreisels kollidierte das Auto mit der Leitplanke am rechten Fahrbahnrand, geriet über die Gegenfahrbahn und kam auf einem Steinbeet zum Stillstand. Es wurde niemand verletzt. Die Atemalkoholprobe ergab bei der 46-jährigen Schweizerin einen Wert von 0,94 mg/l das sind 1,88 Promille.

Bei beiden Unfällen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Das Strassenverkehrsamt wird über die Dauer der Ausweisentzüge entscheiden.

Montag, 15. Juni, 09:38 Uhr

Überblick über die wichtigsten Strukturen

Ein Ausschnitt aus der Broschüre «Thurgau in Zahlen 2020».

Ein Ausschnitt aus der Broschüre «Thurgau in Zahlen 2020».

Bild: Screenshot

(red) Die Statistik-Broschüre des Kantons ist soeben erschienen. «Thurgau in Zahlen 2020» präsentierte in einem übersichtlichen und handlichen Faltblatt eine Fülle von statistischem Zahlenmaterial zum Kanton Thurgau und seinen Gemeinden.

Das Faltblatt ermöglicht einen raschen Überblick über wichtige Strukturen und Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im Kanton Thurgau. So erfährt man beispielsweise, dass es im Thurgau wieder mehr Geburten gibt als noch vor zehn Jahren, oder dass Thurgauerinnen und Thurgauer am häufigsten mit dem Auto zur Arbeit pendeln. Wer wissen will, in welcher Gemeinde die Steuerfüsse am niedrigsten sind oder wie viele Arbeitsplätze es in seiner Wohngemeinde gibt, wird auf der grossen Gemeindeübersicht auf der Rückseite des Faltblatts fündig, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Wuppenau stimmt an der Urne ab

(sba) Am Sonntag stimmten die Wuppenauer über Rechnung 2019 und Budget 2020 brieflich ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 29 Prozent, was 223 von 767 Stimmberechtigten entspricht. Die Rechnung 2019 wurde mit 216 Ja-Stimmen deutlich angenommen. Sie schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von rund 191'000 Franken.

Ebenso sprachen sich 153 für die Altlastensanierung des Kugelfangs in Hosenruck aus. Dafür setzt die Gemeinde 85'000 aus dem Gewinn ein. Die Strassenentwässerung in Remensberg soll ebenfalls mit 60'000 aus dem Gewinn finanziert werden. Dies bejahten 187 Stimmbürger.

Das Budget 2020 mit einem Defizit von rund 73000 und der gleichbleibende Steuerfuss von 58 Prozent wurden klar angenommen.

Sonntag, 14. Juni, 17:03 Uhr

Brand vor Ankunft der Feuerwehr gelöscht

(kapo) Bei einem Brand in Schlatt entstand am Samstag Sachschaden, verletzt wurde niemand. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau entzündeten Bewohner eines Hauses an der Hauptstrasse kurz nach 19 Uhr im Freien ein Feuer in einem Cheminée. Wenige Minuten später bemerkten sie, dass das Feuer auf die Wand eines nahestehenden Geräteschuppens übergegriffen hatte.

Die Bewohner konnten den Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr Schlatt löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch.

Sonntag, 14. Juni, 16:36 Uhr

FrauenfeldPlus genehmigt Rechnung 2019

Sanierung der Kirche St. Laurentius soll mit dem Gewinn finanziert werden.

Sanierung der Kirche St. Laurentius soll mit dem Gewinn finanziert werden.

Bild: Andrea Stalder

(ma) Die katholische Kirchgemeinde FrauenfeldPlus führte am Sonntag pandemiebedingt eine Urnenabstimmung zur Abnahme der Rechnung durch. Bei einer Stimmbeteiligung von zwölf Prozent bewilligten 753 Kirchbürger den Abschluss 2019, 25 stimmten Nein. Das entspricht einem Ja-Anteil von 96,7 Prozent.

In der Rechnung resultiert bei einem Ertrag von 6,13 Millionen Franken ein Gewinn von 624000 Franken. Budgetiert gewesen war bei einem um 600000 Franken tieferen Ertrag ein Minus von 118000 Franken. Auf der Aufwandseite lag der Personalaufwand 127000 Franken unter Budget. Einen Minderaufwand von 163000 Franken gab es bei den Abschreibungen. Beim Ertrag schenkten vor allem die Mehreinnahmen von 423000 Franken bei den Steuern ein.

Die Kirchbürger genehmigten auch die Gewinnverwendung klar. So fliessen 150000 Franken in eine Vorfinanzierung Pandemiemassnahmen, die restlichen 474000 Franken werden dem Eigenkapital zugewiesen. Weiter standen die Bauabrechnungen zum ehemaligen Mesmerhaus in Gachnang sowie in Frauenfeld zur Kirche St. Laurentius-Oberkirch und zum Haus Rüpplin zur Genehmigung. Es resultierte dreimal ein klares Ja.

Sonntag, 14. Juni, 12:32 Uhr
Im Thurgau mussten zwei betrunkene Autolenker ihren Führerausweis abgeben.

Im Thurgau mussten zwei betrunkene Autolenker ihren Führerausweis abgeben.

Symbolbild: Keystone

Zwei alkoholisierte Autofahrer müssen nach Unfällen Führerausweis abgeben

(kapo/stm) Ein 43-jähriger Autofahrer wollte gegen 18.15 Uhr in Landschlacht von der Seewiesenstrasse aus die Seestrasse überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten, 25-jährigen Autofahrerin, die auf der Seestrasse in Richtung Altnau unterwegs war. Der Rettungsdienst betreute die Verunfallten vor Ort, musste aber niemanden ins Spital bringen. Der Sachschaden ist laut der Kantonspolizei Thurgau mehrere tausend Franken hoch. Eine Atemalkoholprobe ergab beim 43-jährigen Ungaren einen Wert von 0,41 mg/l, das entspricht 0,82 Promille.

Rund 20 Minuten später kam es auf der Huebzelg in Romanshorn zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos. Bei einem der beteiligten Lenker, einem 47-jährigen Schweizer, ergab die Atemalkoholprobe eine Wert von 0,62 mg/l (1,24 Promille).

Beiden Autofahrern wurde der Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts entzogen.

Die Mückenfledermaus ist die kleinste mitteleuropäische Fledermausart, halb so gross wie ein Daumen. Keiner kennt die Lebensgewohnheiten der nachtaktiven Säugetiere besser wie der Fledermausschutz-Experte Wolf-Dieter Burkhard, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Die Exkursion startet um 21.15 Uhr im Bodan-Quartier, an der Ecke Schulstrasse 8 und Neptunstrasse in Kreuzlingen. Dort halten sich tagsüber rund 200 weibliche Mückenfledermäuse auf und fliegen nach Sonnenuntergang zur Jagd aus. Die Exkursion führt vom Bodan-Quartier zur Wollschwein-Insel im Seeburgpark, wo die Jägerinnen der Nacht beobachtet werden können. Die rund eineinhalbstündige Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls und Hausfriedensbruch aufgenommen. Es wird unter anderem abgeklärt, ob der 26-Jährige und die 17-Jährige für weitere Delikte in Frage kommen. Die Staatsanwaltschaft und die Jugendanwaltschaft führen eine Strafuntersuchung.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet einmal mehr um Vorsicht vor Einschleichdieben, die teils gezielt von Haus zu Haus gehen und nach offenen Fenstern, unverschlossenen Türen, Tore oder Fahrzeugen suchen. Aussentüren, Fenster, Garagentore und Fahrzeuge sollten immer geschlossen und verriegelt sein.

Mehr Infos sind auch unter www.kapo.tg.ch/einbruch zu finden.