THURGAU-TICKER: 10. bis 16. Februar 2020

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Feedback zum THURGAU-TICKER gerne an: online@thurgauerzeitung.ch (Stichwort «Thurgau-Ticker»)

Samstag, 15. Februar, 13:00 Uhr

Ins Heck geprallt: Autofahrer verletzt

(kapo/bro) Ein 35-jähriger Autofahrer war gegen 18.50 Uhr auf der Zürcherstrasse in Frauenfeld in Richtung Felben-Wellhausen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine nachfolgende, 47-jährige Autofahrerin kurz unaufmerksam und verursachte eine Auffahrkollision, teilt die Polizei am Samstag mit. Der 35-Jährige wurde beim Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Samstag, 15. Februar, 11:18 Uhr

Küchenbrand wegen Öl

(kapo/bro) Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Burgerholzstrasse in Frauenfeld bemerkte gegen 15.15 Uhr, dass sich in der Küche Öl in einer Pfanne auf dem Herd entzündet hatte. Die Feuerwehr Frauenfeld kam mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort und entlüftete die Wohnung, ein Löscheinsatz war nicht mehr nötig, teilt die Kantonspolizei Thurgau am Samstag mit. Die 34-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau blieb sie unverletzt.

Freitag, 14. Februar, 18:59 Uhr

Mehrere hundert Franken aus Portemonnaie gestohlen

(kapo/sko) Ein 79-jähriger Mann wurde am Freitag in Weinfelden von einem Trickdieb bestohlen. Der Mann wurde kurz nach 9 Uhr in einer Tiefgarage an der Amriswilerstrasse von einem Unbekannten angesprochen. Dieser sagte, dass sein Auto defekt sei und er unbedingt etwas Kleingeld benötige. Als der 79-Jährge das Portemonnaie hervorholte und öffnete, griff der Dieb zu und stahl unbemerkt Banknoten im Wert von mehreren hundert Franken aus dem Notenfach.

Diebstahl kann manchmal mit einer perfiden Masche funktionieren.

Diebstahl kann manchmal mit einer perfiden Masche funktionieren.

(Bild: Meinrad Schade)

Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht vor Personen, die mit dieser «Masche» vorgehen und meist gezielt Seniorinnen und Senioren ansprechen. Wer kein Risiko eingehen will, kann das Portemonnaie stecken lassen und nicht auf die Bitte eingehen. Wer doch helfen möchte, soll auf genügend Abstand achten, damit keine anderen Personen ins Portemonnaie greifen können.

Freitag, 14. Februar, 18:22 Uhr

Mit orangen Lampions durch die Hauptstadt

(sko) Ausgerüstet mit orangen Lampions sind am Freitagabend rund 120 Mitglieder der CVP Thurgau – angeführt von Regierungsrätin Carmen Haag – durch die Innenstadt von Frauenfeld gezogen. «Wir lassen das Orange aus der politischen Mitte in der Stadt leuchten», schreibt die CVP als Wahlauftakt zu den bevorstehenden Grossratswahlen am 15. März.

Angeführt von Regierungsrätin Carmen Haag zieht der Lampionumzug durch die Frauenfelder Altstadt.

Angeführt von Regierungsrätin Carmen Haag zieht der Lampionumzug durch die Frauenfelder Altstadt.

(Bild: Samuel Koch)

Vom Oberen Mätteli ging es in einem von der Stadt bewilligten Umzug via Bahnhofplatz, Altstadt und Rathausplatz in Richtung Pfarreizentrum Klösterli an der St.Gallerstrasse. Der Umzug gilt auch als Auftakt zur Delegiertenversammlung der CVP Schweiz am Samstagmorgen im Casino Frauenfeld.

Freitag, 14. Februar, 17:27 Uhr

HC Thurgau freut sich auf bevorstehende Playoffs

(sko) Noch steht der HC Thurgau in der Meisterschaft. Obschon er sich zuletzt im Tessin bei den Ticino Rockets regelrecht blamierte, blickt er voraus auf die bevorstehende Playoffs. «Damit Ihr die Heimspiele bereits dick in Eurer Agenda eintragen könnt», teilt der Eishockey-Verein auf Twitter mit.

Los geht's am Mittwoch, 19. Februar. Jedoch zunächst auswärts, weil die Thurgauer mit zuletzt mässigen Resultaten noch das Heimrecht verschenkt haben.

Frühestens ein Playoff-Spiel in der heimischen Güttingersreuti in Weinfelden geht also am Freitag, 21. Februar, über die Bühne.

Freitag, 14. Februar, 17:13 Uhr

Aus Wahlwerbung wird «Second-Bag»

(red) Die letzten Wochen vor den Kantonsratswahlen am 15. März laufen, weshalb vielerorts wieder Wahlplakate am Strassenrand montiert sind. Was aber wird aus den Plakaten und Werbematerialien nach den Wahlen?

Der Second-Bag mit Wahlwerbung von Pascal Schmid.

Der Second-Bag mit Wahlwerbung von Pascal Schmid.

(Bild: PD)

Pascal Schmid, seines Zeichen Bezirksgerichtspräsident in Weinfelden, hat nun seine Werbeblachen von den vergangenen und für ihn erfolglosen Nationalratswahlkampagne in den Murghof Werkstätten in Frauenfeld zu Tragtaschen – sogenannte «Second-Bags» – verarbeiten lassen. Diese können auf seiner Internetseite unter www.pascal-schmid.ch bezogen werden. Die Versandkosten übernimmt der Politiker gleich selbst, wie er mitteilt. «Es hät, solangs hät», schreibt er.

Freitag, 14. Februar, 16:25 Uhr

Polizei sucht Zeugen

(kapo/sko) Eine Fussgängerin wurde am Donnerstag in Frauenfeld von einem Auto angefahren und verletzt. Eine bisher unbekannte Autofahrerin war gegen 16.30 Uhr auf der Zürcherstrasse in Richtung Stadtzentrum unterwegs.

Beim Tower-Kreisel erfasste sie eine Fussgängerin, die sich auf dem Fussgängerstreifen befand. Nach der Kollision hielt die Lenkerin kurz an, erkundigte sich nach dem Befinden der Frau und setzte die Fahrt fort. Die 44-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und suchte selbständig einen Arzt auf.

Gemäss den Angaben gegenüber der Kantonspolizei Thurgau handelte es sich um einen roten Kleinwagen. Die Lenkerin dürfte zwischen 50 und 60 Jahren alt sein und hat kurze, helle Haare.

Die Fahrerin des Autos und Personen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Schlossberg in Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

Nicht nur bei Fussgängerstreifen lauert Gefahr.

Nicht nur bei Fussgängerstreifen lauert Gefahr.

(Symbolbild: Sandra Ardizzone)
Freitag, 14. Februar, 15:59 Uhr

Pfanne mit Öl sorgt für starke Rauchentwicklung

(sko) In Frauenfeld ist die Feuerwehr am Freitagnachmittag kurz nach 15.30 Uhr ins Kurzdorf-Quartier ausgerückt. Grund dafür war der Brand einer Pfanne mit Öl in der Küche eines Wohnhauses an der Burgerholzstrasse, wie Daniel Meili, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau auf Anfrage sagte.

Die Feuerwehr konnte den Ölbrand, der eine starke Rauchentwicklung nach sich zog, rasch in den Griff bekommen. Verletzt wurde niemand. Die Wohnungsmieterin wurde zu genaueren Abklärungen dennoch ins Spital gebracht, wie Daniel Meili ergänzt.

Ein Fahrzeug der Frauenfelder Feuerwehr ist mit Blaulicht im Einsatz.

Ein Fahrzeug der Frauenfelder Feuerwehr ist mit Blaulicht im Einsatz.

(Symbolbild: PD)
Freitag, 14. Februar, 15:00 Uhr

Kanton kauft Grundstücke aus Erb-Konkursmasse

(seb.) Am Freitagnachmittag wurden die letzten Grundstücke aus der Konkursmasse des Pleitiers Rolf Erb im Thurgau versteigert. Schauplatz der Versteigerung war Frauenfeld.

Andy Heller, Kantonsingenieur.

Andy Heller, Kantonsingenieur.

(Bild: Reto Martin)

Es ging um zwei landwirtschaftliche Liegenschaften in Salenstein, die an das Gut von Schloss Eugensberg grenzen. Beide Grundstücke ersteigerte Andy Heller für das kantonale Tiefbauamt. Beim ersten Grundstück mit einer Fläche von 19'183 Quadratmeter fiel der Hammer bei 110'000 Franken, was etwas über der konkursamtlichen Schätzung von 104'000 Franken liegt.

Für das zweite Grundstück zahlt das Tiefbauamt 130'000 Franken. Die konkursamtliche Schätzung für die 21'805 Quadratmeter belief sich auf 134'000 Franken. Bei beiden Steigerungen war es ein Zweikampf. Ein Hinterthurgauer Bauunternehmer bot ebenfalls mit.

Die Versteigerung im Bildungszentrum Adler in Frauenfeld.

Die Versteigerung im Bildungszentrum Adler in Frauenfeld.

(Bild: Sebastian Keller)

Für was benötigt der Kanton landwirtschaftliches Land in Salenstein? Kantonsingenieur Andy Heller sagt unmittelbar nach der Versteigerung im Gespräch mit dieser Zeitung:

«Für Realersatz.»

Wenn der Kanton also beispielsweise von einem Landwirten Land für eine Strasse braucht, hat er Land als Gegenleistung in der Reserve. So zum Beispiel im Hinblick auf die Bodensee-Thurtalstrasse (BTS).

Schloss Eugensberg samt Riesenpool, prunkvollem Inventar und weiteren Liegenschaften ging im Frühling an einen IT-Millionär. Er zahlte deutlich über 36 Millionen Franken – der genaue Kaufpreis ist nicht bekannt. In der Erb-Konkursmasse befindet sich weiter die Winterthurer Villa Wolfensberg samt Umschwung– einstiger Wohnsitz von Hugo Erb. Diese Versteigerung nimmt das Konkursamt Wülflingen-Winterthur vor. Sie findet am 20. Februar statt.

Freitag, 14. Februar, 14:12 Uhr

Urs Martin und Pascal Schmid vs. Ueli Fisch auf Twitter

(sko) Sieben Köpfe kämpfen bei den Gesamterneuerungswahlen am 15. März um einen der fünf Sitze in der Thurgauer Regierung. Derzeit finden bei vielen Parteien Hearings der neuen Kandidaten statt, so auch am Donnerstagabend. Nachdem sich die drei Regierungsratskandidaten in Frauenfeld an einem EVP-Podium vorstellen durften, eilten sie nach Weinfelden zu einem SP-Podium, wie aus einer Twitter-Diskussion zwischen SVP-Kandidat Urs Martin und GLP-Kandidat Ueli Fisch hervorgeht. Bisher nicht in die Diskussion eingeschaltet hat sich die Grüne Karin Bétrisey.

«Klimanotstand in der Praxis: Ich warte in der Kälte auf den Zug – meine beiden Mitstreitenden fahren mit dem Auto nach Hause», zwitscherte Urs Martin kurz nach 22 Uhr.

Daraufhin antwortet Ueli Fisch, dass er Urs Martin auf dem Weg von Frauenfeld nach Weinfelden erklärt habe, dass er das Auto zur Arbeit und für die Arbeit brauche. «Würdest Du in Ottoberg wohnen, hätte ich Dich natürlich mitgenommen ... », schloss Fisch. «Oder weil man vielleicht ein wenig bequem ist und lieber Wein trinkt und Wasser predigt?», konterte Urs Martin postwendend.

Kurz vor 23 Uhr leistete der Weinfelder Kantonsratskandidat Pascal Schmid seinem SVP-Parteikollegen Urs Martin Schützenhilfe und schaltete sich in die Diskussion ein: «Wasser predigen und Wein trinken. Früher die Cüpli-Sozialisten, heute die Klima-Protheten?»

Fisch entgegnete am nächsten Morgen: «Es gibt halt Unternehmer, die müssen ihr Geld hart verdienen und mit dem Auto, vollbepackt mit der Kollektion die Kunden besuchen.» Er könne nicht in Anzug und Krawatte im Büro auf seine Kunden warten, die vom Staat geschickt würden, teilte Fisch dem Weinfelder Bezirksgerichtspräsidenten mit und fütterte seinen Tweet mit #hardwork und #realwork

Daraufhin fragte Schmid in Richtung Fisch: «Ich meinte, es war ein Podium? Oder hast Du danach noch Deine Kollektion gezeigt?» Fisch betitelte Schmid als Witzbold und schob Informationen über die Autofahrt mit Urs Martin hinterher, inklusive den Hashtags #carsharing #volleTransparenz.

Freitag, 14. Februar, 13:33 Uhr

Kantonspolizei sucht Zeugen

(kapo/sko) Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend in Güttingen wurde ein Fussgänger verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Ein 23-jähriger Fussgänger war um 23 Uhr auf der Bahnhofstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der Mann an, dass hinter ihm ein schwarzer Audi auf das Trottoir fuhr und ihn angefahren habe. Mit leichten Verletzungen ging der 23-Jährige nach Hause und begab sich am nächsten Tag selbst in ein Spital.

Wer Angaben zum Vorfall machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058 345 20 00 zu melden.

Ein Fahrzeug der Kantonspolizei Thurgau.

Ein Fahrzeug der Kantonspolizei Thurgau.

(Bild: Reto Martin)
Freitag, 14. Februar, 13:17 Uhr

Zugverspätungen wegen Polizeieinsatz

(sko) Am Bahnhof in Weinfelden ist es kurz nach 12 Uhr mittags zu Zugsverspätungen wegen eines Polizeieinsatzes gekommen. Gemäss Polizeisprecher Christian Jäggi kontrollierte eine Patrouille eine Person, die möglicherweise nach einer Schwarzfahrt nicht aus dem Zug aussteigen wollte. «Das kommt immer mal wieder vor», sagt Jäggi auf Anfrage. Die SBB vermelden auf ihrer Internetseite derzeit jedenfalls keine Störung mehr. Demnach sollten alle Züge im Raum Weinfelden wieder fahrplanmässig unterwegs sein.

Freitag, 14. Februar, 11:37 Uhr

Die schwächere Nachfrage aus dem Ausland belastet Industrie

(red) Für die Thurgauer Industrie hat sich der Gegenwind verschärft. Nach wie vor auf hohen Touren läuft dagegen das Baugeschäft. Dies zeigt die soeben erschienene Ausgabe des Thurgauer Wirtschaftsbarometers, wie die Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau mitteilt.

Gemäss dem Thurgauer Wirtschaftsbarometer, der vom Kanton Thurgau, der Thurgauer Kantonalbank, der IHK Thurgau und dem Thurgauer Gewerbeverband getragen wird, hat sich die Geschäftslage in der Thurgauer Industrie im Schlussquartal 2019 weiter abgekühlt. Insgesamt beurteilten die Betriebe ihre Situation Anfang Januar 2020 noch als knapp befriedigend.

Abfüllen der Getreidesäcke bei Zwicky in Hasli.

Abfüllen der Getreidesäcke bei Zwicky in Hasli.

(Bild: Andrea Stalder)

Beim Bestellungseingang hat sich der Abwärtstrend im vierten Quartal 2019 fortgesetzt. Entsprechend ist auch der Auftragsbestand kleiner geworden. Vor allem der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland ist verbreitet zu tief. Trotz des schwierigen Umfelds stiegen die Exporte aus dem Thurgau im Jahr 2019 um markante 16 Prozent.

Davon profitierten jedoch bei weitem nicht alle Branchen. Gewichtige Exportbranchen mussten empfindliche Rückschläge hinnehmen. So wurden deutlich weniger Metallwaren, Industriemaschinen und Produkte der chemischen Industrie ausgeführt. Für die nächsten Monate sind die befragten Thurgauer Industriebetriebe verhalten zuversichtlich gestimmt.

Der Thurgauer Wirtschaftsbarometer online: www.wirtschaftsbarometer.tg.ch

Freitag, 14. Februar, 10:36 Uhr

Neumitglieder bringen Bio Ostschweiz in Bedrängnis

(sko) In der Schweiz stellen immer mehr Landwirte auf Bio um. Das bekommt auch Bio Ostschweiz zu spüren, der Verein der Thurgauer und St.Galler Biobauern. «Wir haben jedes Jahr um die 20 Neu-Umsteller», zitiert die «Bauern-Zeitung» den Co-Präsidenten Peter Schweizer an der Hauptversammlung am Dienstag in Homburg.

Derzeit zählt der Verein 795 Mitglieder. Grundsätzlich sei das erfreulich, meint Schweizer. Trotzdem werde es dadurch auf dem Markt langsam knapp für gewisse Produkte. Bei den Gesamterneuerungswahlen kommt es zu keinen personellen Veränderungen im Vorstand. Peter Schweizer bleibt zusammen mit seinem Pendant Sepp Sennhauser Co-Präsident.

Weinlese beim Thurgauer Bio-Bauer Roland Lenz.

Weinlese beim Thurgauer Bio-Bauer Roland Lenz.

(Bild: Andrea Stalder)
Freitag, 14. Februar, 09:35 Uhr

Mehrere zehntausend Franken Schaden

(kapo/ubr) Beim Brand einer Feldscheune in Siegershausen entstand am Donnerstagabend Sachschaden an landwirtschaftlichen Geräten. Verletzt wurde niemand, wie die Kantonspolizei mitteilt.

Kurz vor 21 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Meldungen über eine brennende Scheune an abgelegenem Ort an der Ludwigstrasse ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stand das Dach und das Obergeschoss der Scheune in Vollbrand. Die Feuerwehren Kemmental und Kreuzlingen kamen mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort und brachten den Brand des Schopfs, in dem nur landwirtschaftliche Geräte untergebracht waren, rasch unter Kontrolle. Ein Funktionär des Amtes für Umwelt begleitete die Löscharbeiten.

Feuerwehrleute versuchen, den Brand zu löschen.

Feuerwehrleute versuchen, den Brand zu löschen.

(Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)

Beim Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt jedoch mehrere zehntausend Franken. Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache haben der Brandermittlungsdienst und Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau die Arbeit aufgenommen.

Freitag, 14. Februar, 08:44 Uhr

«Passage» ist wieder zugänglich, nur Glace-Regale bleiben leer

(sko) Pünktlich um 8 Uhr am Freitagmorgen haben sich die Türen des Einkaufszentrums Passage in Frauenfeld nach dem Ausnahmezustand am Donnerstag wieder wie gewohnt geöffnet. Wegen eines Wasserrohrbruchs und anschliessender Explosionsgefahr musste die Feuerwehr Frauenfeld am Donnerstagnachmittag das ganze Zentrum komplett evakuieren. Daraufhin blieb die «Passage» für den restlichen Tag geschlossen.

Die Beleuchtungen im Einkaufszentrum Passage funktionieren wieder.

Die Beleuchtungen im Einkaufszentrum Passage funktionieren wieder.

(Bild: Samuel Koch)
Jörg Ehrensperger, ehemaliger Leiter des Einkaufszentrums Passage.

Jörg Ehrensperger, ehemaliger Leiter des Einkaufszentrums Passage.

(Bild: Reto Martin)

Am Freitagmorgen kann Jörg Ehrensperger, ehemaliger Zentrumsleiter und Hauptmann bei der Feuerwehr Frauenfeld, definitiv Entwarnung geben. «Dank der Arbeit der Elektrofachleute läuft seit Donnerstagabend um 22 Uhr wieder alles wie gewohnt», sagt er.

Weil lange unklar war, wie lange der Stromausfall anhält, lagerten Angestellte Tiefkühlwaren vorsichtshalber um. Am Freitagmorgen merkt der Passant davon jedenfalls nichts mehr. «Nur einzelne Glace-Regale sind noch leer», sagt Ehrensperger und drückt seine Dankbarkeit für eine gute Zusammenarbeit und entgegen gebrachtes Verständnis aller aus. Derweil laufen im gefluteten Traforaum grosse Luftentfeuchter.

Donnerstag, 13. Februar, 17:33 Uhr

89-Jährige fährt Fussgängerin an und haut ab – Autofahrer stellt sie zur Rede

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld wurde am Donnerstag eine Fussgängerin verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr kurz nach 11 Uhr eine Autofahrerin auf der Zürcherstrasse vom Stadtzentrum her in Richtung Islikon. Kurz nach der Murgbrücke geriet die 89-Jährige auf das Trottoir, touchierte eine Mauer sowie eine Werbetafel und erfasste eine Fussgängerin. Die Frau setzte die Fahrt fort ohne sich um die verletzte Fussgängerin und den Schaden zu kümmern. Ein aufmerksamer Autofahrer folgte der Unfallverursacherin, konnte diese in einem Parkhaus zur Rede stellen und begleitete sie zum Unfallort zurück. Die 67-jährige Fussgängerin wurde verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Autofahrerin wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, ihr Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Donnerstag, 13. Februar, 16:56 Uhr

Matzinger gewinnt Musikpreis

Fabian Ziegler gewinnt den Kiefer Hablitzel / Ernst Göhner Musikpreis bereits zum zweiten Mal.

Fabian Ziegler gewinnt den Kiefer Hablitzel / Ernst Göhner Musikpreis bereits zum zweiten Mal.

(Bild: PD)

(red) 2020 beginnt für den Matzinger Musiker Fabian Ziegler mit einem weiteren Ausrufezeichen: Der junge Tausendsassa des Schlagzeugs konnte die Jury des Kiefer Hablitzel / Ernst Göhner Musikpreis zum zweiten Mal nach 2018 von sich überzeugen und gewinnt den mit 15'000 Franken dotierten Preis zum Start ins neue Jahr. Die Beständigkeit im Spiel Zieglers ist seit einigen Jahren ungebrochen. Seine Spiellust und die innovativen Projekte zeichnen ihn aus.

Donnerstag, 13. Februar, 15:42 Uhr

Feuerwehr muss «Passage» evakuieren

Angestellte und Passanten warten vor dem Einkaufszentrum Passage.

Angestellte und Passanten warten vor dem Einkaufszentrum Passage.

(Bild: Samuel Koch)

(sko) Über eine halbe Stunde mussten Verkäufer, Köche und Detailhändler bei klirrender Kälte draussen vor dem Einkaufszentrum Passage in Frauenfeld ausharren. Dann beendete die Leitung die ungewisse Zeit, ob alle wieder an ihre Arbeitsplätze zurück und die Passanten wieder ihrem Einkaufsbummel nachgehen können. Wegen eines Wasserrohrbruchs im hinteren Teil des Gebäudes vis-à-vis des Bahnhofplatzes musste die Feuerwehr die «Passage» am Donnerstagnachmittag komplett evakuieren. «Die hinteren Räume wurden komplett geflutet», sagt der ehemalige Zentrumsleiter Jörg Ehrensperger, der sich in den Räumlichkeiten nach wie vor gut auskennt.

Angestellte und Kunden stehen draussen vor dem Einkaufszentrum und warten, was weiter passiert.

Angestellte und Kunden stehen draussen vor dem Einkaufszentrum und warten, was weiter passiert.

(Bild: Samuel Koch)

Nach einer ersten Konsultation mit Feuerwehrleuten vor Ort musste die Zentrumsleitung eingestehen, dass sie das Zentrum am Donnerstag nicht wiedereröffnen können und es deshalb geschlossen bleibt. «Wir müssen zuerst den Hauptleitkasten ersetzen, bevor wir das ganze Gebäude wieder mit Strom spiesen können», ergänzt Ehrensperger. Ob die «Passage» am Freitag wie gewohnt wieder ihre Tore öffnen kann, bleibt bis dato ungewiss.

Die Frauenfelder Feuerwehr hat das Gebäude grossräumig abgesperrt.

Die Frauenfelder Feuerwehr hat das Gebäude grossräumig abgesperrt.

(Bild: Samuel Koch)

Der Einsatz läuft, die Feuerwehr ist für die technische Hilfeleistung vor Ort. Denn im Innenhof des Einkaufszentrums Passage in Frauenfeld ist am Donnerstagnachmittag ein Wasserrohr zerborsten, wie Feuerwehrkommandant Ursin Camenisch auf Anfrage sagt. Derzeit laufe die Evakuierung, weshalb sich sowohl alle Angestellten als auch alle Passanten ins Freie begeben mussten. Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sei auch die Zufahrt zur Tiefgarage über den unterirdischen Kreisel gesperrt worden, wie Feuerwehrkommandant Camenisch sagt.

Donnerstag, 13. Februar, 14:28 Uhr

Steckborner Stadtrat nimmt den Finger vom Abzug

Das Schützenhaus in Steckborn.

Das Schützenhaus in Steckborn.

(Bild: Reto Martin)

(sko) Der Stadtrat von Steckborn treibt die Erneuerung der sanierungsbedürftigen Schiessanlage nicht mehr selbst voran. Er habe sich in seiner ersten Sitzung des Jahres eingehend mit den verschiedenen Varianten und einem redimensionierten Projekt auseinandergesetzt. Redimensioniert deshalb, weil die Gemeindeversammlung im Dezember einen Objektkredit in Höhe von 695'000 Franken für den Umbau des Schützenhauses mit Einrichtung einer 25- und einer 50-Meter-Schiessanlage verwarf. Nun kommt der Stadtrat zum Schluss, «dass Kosten für notwendige Sanierungsmassnahmen der Kugelfänge aus umweltrechtlichen Gründen und Kosten für Erneuerungen der Anlage für den Schiesssport getrennt veranschlagt und behandelt werden sollen». Dies teilt er in einer schriftlichen Stellungnahme mit.

Die Erneuerung der Anlage betrachtet der Stadtrat nicht mehr als Projekt der Stadt und werde es nicht mehr massgeblich vorantreiben. «Die Stadt wird es nicht selbst verwirklichen», heisst es. Der Stadtrat spricht sich jedoch für eine finanzielle Unterstützung des Schützenvereins bei einer Erneuerung der Schiessanlagen aus und ist bereit, die Liegenschaft dem Schiesssport zu überlassen. Die Planungen für die vorgeschriebene Altlastensanierung aus dem früheren Schiessbetrieb werde die Stadt weiterführen.

Donnerstag, 13. Februar, 13:38 Uhr

Regierungsrat ist für die vollständige Öffnung des Gasmarktes

(red) Der Thurgauer Regierungsrat begrüsst die geplante Schaffung des Gasversorgungsgesetzes und die damit verbundene Erhöhung der Rechtssicherheit sowie der Tarif- und Kostentransparenz. Allerdings bevorzugt er im Gegensatz zum Gesetzesentwurf eine vollständige Marktöffnung, schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Auch die freie Wahl des Lieferanten sollte aus Sicht des Regierungsrates allen Endverbrauchern ermöglicht werden.

Donnerstag, 13. Februar, 12:20 Uhr

Sabine brachte Stiefel

(pex) Gesehen in Frauenfeld an der Schmidgasse: Gummistiefel, die der Sturm Sabine von irgendwoher geweht hat, stecken nun sicher fest und warten auf ihren Besitzer.

(pex) Gesehen in Frauenfeld an der Schmidgasse: Gummistiefel, die der Sturm Sabine von irgendwoher geweht hat, stecken nun sicher fest und warten auf ihren Besitzer.

(Bild: pex)
Donnerstag, 13. Februar, 11:46 Uhr

Fahrunfähig unterwegs

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Donnerstagmorgen in Rickenbach bei Wil einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 3.30 Uhr an der Mattfeldstrasse einen Autofahrer. Weil die Polizisten den 41-jährigen Nordmazedonier als nicht fahrfähig beurteilten, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.

Donnerstag, 13. Februar, 10:57 Uhr

Hobby: Bier trinken – das andere Wahlkampfargument

Der FDP-Wahlprospekt für den Bezirk Kreuzlingen für die Kantonsratswahlen am 15. März, der diese Woche mit der Wahlpost in alle Haushaltungen des Bezirks verschickt wurde.

Der FDP-Wahlprospekt für den Bezirk Kreuzlingen für die Kantonsratswahlen am 15. März, der diese Woche mit der Wahlpost in alle Haushaltungen des Bezirks verschickt wurde.

(Bild: Urs Brüschwiler)

(ubr) «Unsere Stimme haben Sie, Herr Rüedi»: schreibt ein Mitglied der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Chrüzlinge, wenn…» Ein anderer User findet den geposteten Beitrag «ehrlich und sympathisch». «Guter Mann», schreibt der nächste. Das Bild zeigt einen Ausschnitt vom FDP-Wahlflyer, der mit der Wahlpost für die Kantonsratswahlen am 15. März diese Woche in die Haushaltungen verschickt wurde. Was allen so gefällt ist das Hobby, dass der Kreuzlinger Kantonsrat und Rechtsanwalt Beat Rüedi angegeben hat: «Bier trinken.» In der Tat eine wohltuend und erfrischende Erkenntnis, wie man im Wahlkampf offenbar auch punkten kann.

Donnerstag, 13. Februar, 10:14 Uhr

Staatsanwaltschaft ergänzt Anklageschrift in Sachen Herz-Neuro-Zentrum

Aussenaufnahme Herz-Neuro-Zentrum. Pressegespräch Herz-Neuro-Zentrum. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben wegen ungetreuer Geschäftsbesorung mit überteuerten Stents.

Aussenaufnahme Herz-Neuro-Zentrum. Pressegespräch Herz-Neuro-Zentrum. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben wegen ungetreuer Geschäftsbesorung mit überteuerten Stents.

(Bild: Andrea Stalder, 22. Oktober 2018)

(red) Die Staatsanwaltschaft zieht die Anklageschriften in Sachen Herz-Neuro-Zentrum zwecks punktueller Präzisierungen und gleichzeitiger Beweisergänzungen zurück. Es ist geplant, die ergänzte Anklageschrift bis spätestens Ende 3. Quartal des Jahres 2020 wieder beim Bezirksgericht Kreuzlingen einzureichen.

Die Staatsanwaltschaft Thurgau hat am 12. Oktober 2018 gegen drei Organe des Herz-Neuro-Zentrums Anklage beim Bezirksgericht Kreuzlingen wegen gewerbsmässigen Betrugs und ungetreuer Geschäftsbesorgung in Bereicherungsabsicht erhoben. Im Rahmen der Strafuntersuchung mussten sehr aufwendige Untersuchungen getätigt werden, welche zu einer Anklageschrift von über 30 Seiten führten.

Der bisher verfahrensleitende Staatsanwalt, der auch für die Anklagevertretung vor Schranken zuständig gewesen wäre, hat die Staatsanwaltschaft Thurgau anfangs diesen Jahres verlassen. Aus diesem Grund musste der Fall unverzüglich einer neuen Verfahrensleitung zugeteilt werden. Diese kam zum Schluss, dass bezüglich Beweisführung im potentiellen Vermögensschaden noch Optimierungsbedarf besteht, weshalb diesbezüglich weitere Abklärungen getätigt werden.

Die Staatsanwaltschaft wird bei Wiedereinreichung der Anklageschrift aktiv informieren.

Donnerstag, 13. Februar, 09:12 Uhr

Kantonalschützenfest in der Region Frauenfeld

Festakt des Kantonalen Schützenfestes 2018 in Aadorf, an dem auch Bundesrat Ueli Maurer teilnahm.

Festakt des Kantonalen Schützenfestes 2018 in Aadorf, an dem auch Bundesrat Ueli Maurer teilnahm.

(Bild: Reto Martin, 30. Juni 2018)

(red) Erstmals seit 1988 findet das Thurgauer Kantonalschützenfest im Jahr 2023 wieder in der Region Frauenfeld statt. Am kommenden 14. März tagen die Delegierten des Thurgauer Kantonalschützenverbandes in Diessenhofen, wo die Vergabe des Grossanlasses an einen regionalen Trägerverein geschehen soll. Laut Conny Brunschwiler, Präsidentin des Schützenverbandes Region Frauenfeld, sei dies eine Formsache. Der Trägerverein wird dann am 26. März in Frauenfeld ins Leben gerufen. Designierter Präsident des Kern-Organisationskomitees ist Ständerat Jakob Stark.

Das Kantonalschützenfest est findet nur alle fünf Jahre statt - zuletzt im Hinterthurgau in Aadorf. Selbst Bundesrat Ueli Maurer gab sich damals die Ehre.

Mittwoch, 12. Februar, 19:01 Uhr

Sebastian Vettel trägt den Namen seiner Thurgauer Liegenschaft auf der Mütze

(lsf) In Uznach gibt es ein Unternehmen namens Neumühle Switzerland. Dieses produziert nachhaltige Mode. Jetzt erhält es prominente Werbung, weil Formel-1-Rennfahrer Sebastian Vettel die Mützen mit dem Schriftzug trägt. Dies schreibt die «Linth Zeitung».

Beim Unternehmen freut man sich sehr über die unverhoffte Aufmerksamkeit. Andreas Fehr von Neumühle Switzerland sagt gegenüber der Zeitung: «Wir vermuten, dass Sebastian Vettel zwei unserer Mützenmodelle trägt, weil sein Anwesen im Thurgau ebenfalls Neumühle heisst. Entweder hat er sie geschenkt bekommen, oder er ist selber auf uns gestossen.» Vettel wohnt seit 2009 in der ehemaligen Mühle von Ellighausen im Kanton Thurgau.

Mittwoch, 12. Februar, 16:21 Uhr

Frau fährt 83-Jährige an und haut ab

(Kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Arbon wurde am Dienstagnachmittag eine Fussgängerin verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Gemäss den Erkenntnissen der Polizei ging kurz nach 16.15 Uhr eine Frau auf der rechten Strassenseite der Farbgasse in Richtung Hauptstrasse. Bei der Verzweigung Walhallastrasse wurde sie frontal von einem Auto erfasst, das in die Farbgasse fuhr. Die Fussgängerin wurde leicht verletzt. Die Lenkerin des cognacfarbenen Autos erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand der 83-Jährigen und gab an, das Fahrzeug parkieren zu wollen. Sie kehrte jedoch nicht zum Unfallort zurück, heisst es in einer Mitteilung.

Wer Angaben zum Unfallhergang oder zum gesuchten Auto machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058'345'21'00 zu melden.

Mittwoch, 12. Februar, 16:13 Uhr

Taucharchäologen bald wieder im Einsatz

(lsf) Das Thurgauer Amt für Archäologie schickt schon bald wieder sein Tauchteam an die Arbeit im Bodensee. Das ist einem Instagram-Post zu entnehmen, der Fotos von unter Wasser zeigt.

Weil der Bodensee nicht künstlich reguliert ist, schwankt der Wasserpegel stark. Damit wird die Erosion zu einem nicht zu unterschätzenden Phänomen. Das Amt schreibt: «Dieses Problem schlägt sich unter anderem auf verschiedene Holz-Konstrukte wie zum Beispiel Wracks, Pfahlbauten und andere Bauwerke am Ufer nieder.»

Die Arbeit der Taucharchäologen besteht daher auch darin, diese gefährdeten archäologischen Objekte zu dokumentieren. Das im Seesediment steckende Holz ist jedoch im Allgemeinen gut konserviert und dank der Dendrochronologie lassen sich die geborgenen Stücke gut datieren.

Mittwoch, 12. Februar, 16:14 Uhr

Blickfang: Die TZ bietet auch während der Grossratssitzung spannenden Lesestoff

Bild: Donato Caspari
Mittwoch, 12. Februar, 15:01 Uhr

Parteipräsidentin Petra Gössi zu Besuch im Thurgau

(lsf) Am Dienstagabend war Petra Gössi, Parteipräsidentin der FDP Schweiz, zu Gast bei einem Podium der FDP Roggwil-Freidorf. Sie und Hansjörg Brunner, Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes, waren sich einig: «Es braucht Unternehmer, die mit Herz und eigenem Willen neue nachhaltige Technologien vorantreiben – und weniger Verbote und staatliche Eingriffe.» Dies ist der Website der Kantonspartei zu entnehmen.

Nachhaltigkeit sieht Petra Gössi als Wettbewerbsvorteil und sie ist überzeugt «Massnahmen erzielen nur dann eine Wirkung, wenn sie nahe beim Menschen sind und von diesen verstanden und akzeptiert werden.» Und sie sagte weiter: «Die Schweiz allein kann die Welt nicht retten, aber wir können mit gutem Beispiel vorangehen und unsere fortschrittlichen Technologien exportieren.» Die rund 100 Besuchenden stellten zahlreich Fragen und führten die Diskussionen beim anschliessenden Apéro weiter. Gastgeber war Daniel Eugster mit seiner Firma Haustechnik Eugster AG in Arbon.

Mittwoch, 12. Februar, 14:51 Uhr

Bildungsstandort Kreuzlingen erhält Anerkennungspreis

Bild: PD

(red) Kreuzlinger Primar-, Sekundar- und Kantonsschüler haben den MINT-Preis der ETH Zürich gewonnen. «In keiner anderen Stadt im Kanton Thurgau gibt es so viele Bildungsangebote als in Kreuzlingen», sagt Stadtpräsident Thomas Niederberger gemäss einer Medienmitteilung der Stadt nicht ohne Stolz. «In unserer Bildungsstadt wird für die Zukunft gelehrt, gelernt und zwar sehr erfolgreich: Die Verleihung des MINT-Preises der ETH Zürich ist ein schöner Beweis dafür.»

Für Arno Germann, Rektor der Kantonsschule Kreuzlingen, ist der Anerkennungspreis der ETH Zürich ein sichtbares Zeichen für den einmaligen Bildungscampus Kreuzlingen mit allen Schulstufen an einem Ort vereint: «Kreuzlingen hat zwar die kleinste Kantonsschule, aber dank der hervorragenden Umgebung mit pädagogischer Hochschule und Universität Konstanz ein Umfeld, das es ermöglicht, das Beste aus zwei Welten, nämlich die familiäre Kleinheit und die Vernetzung und Infrastruktur grosser Schulen, zu kombinieren.»

Mittwoch, 12. Februar, 13:33 Uhr

Regierungsgebäude zeigt Trauerbeflaggung, Grosser Rat hält Schweigeminute ab

Die Thurgauer Fahne auf dem Regierungsgebäude in Frauenfeld weht nur auf halbmast.

Die Thurgauer Fahne auf dem Regierungsgebäude in Frauenfeld weht nur auf halbmast.

Bild: Samuel Koch

(lsf) Der Kanton Thurgau hat die offizielle Fahne auf dem Regierungsgebäude in Frauenfeld am Mittwoch nicht vollständig gesetzt. Sie weht nur auf halbmast, was als Trauerbeflaggung bekannt ist.

Der Kanton trauert um seien Staatsschreiber, der in der Nacht auf Montag seinem Krebsleiden erlegen. Am Mittwochvormittag gedachte auch der Grosse Rat dem Verstorbenen mit einer Schweigeminute.

Mittwoch, 12. Februar, 12:03 Uhr

Wäschetrockner fängt Feuer

Die Feuerwehr rückte am frühen Morgen aus.

Die Feuerwehr rückte am frühen Morgen aus.

Bild: BRK News

Bild: PD

(kapo) Bei einem Brand in Bischofszell in der Nacht zum Mittwoch entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. Ein Anwohner bemerkte kurz nach 5 Uhr eine Rauchentwicklung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Poststrasse und alarmierte die kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Bischofszell war rasch vor Ort und konnte im Trocknungsraum einen in Brand geratenen Wäschetrockner löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.

Zur Klärung der Ursache wurde der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau und ein Elektrosachverständiger beigezogen. Im Vordergrund der Ermittlungen steht ein technischer Defekt.

Bild: PD
Mittwoch, 12. Februar, 11:51 Uhr

Carpaccio nach Art des Weinfelder Spitzenkochs

Roberto Lombardo.

Roberto Lombardo.

Bild: PD

(jab) Spitzenkoch Roberto Lombardo verrät im «Sonntagsblick», wie Carpaccio gelingt: Es brauche 400 Gramm Rindsfilet. «Nicht zu stark marmoriert, eher mager», sagt der Gastgeber im Weinfelder Restaurant Gambrinus. Lombardo erklärt, wie man das Fleisch dünn bekommt: «Entweder mit einem scharfen Messer dünn geschnitten, dann zwischen zwei Frischhaltefolien dünn geklopft.» Die andere Möglichkeit sei es, das Fleisch wie eine Wurst in Frischhaltefolie zu packen und zwei Stunden ins Tiefkühlfach zu legen. Danach auf der Aufschnittmaschine hauchdünn tranchieren. Die Sauce, welche der Koch für das Carpaccio kreiert, besteht aus rotem Balsamico-Essig, Zitronensaft und Olivenöl sowie Salz und schwarzem Pfeffer. Lombardo sagt: «Als Garnitur eignet sich Rucola, dünn geschnittene Steinpilze oder – wenn es die Laune oder der Luxus will – etwas Sommertrüffel.»

Mittwoch, 12. Februar, 10:50 Uhr

Keine Diskussion über Wil West

(seb.) Der Grosse Rat des Kantons Thurgau will nicht über Wil West diskutieren. 48 Kantonsräte stimmen am Mittwochvormittag dafür, 48 dagegen. Weil Ratspräsident Kurt Baummann (SVP, Sirnach) – Stichwort Stichentscheid – dagegen war, kam es überhaupt gar nicht erst zur parlamentarischen Diskussion.

Toni Kappeler (GP, Münchwilen), der sich eine Debatte gewünscht hatte, war sichtlich enttäuscht: «Ich verstehe es nicht.» Damit lässt eine parlamentarische Debatte über das Entwicklungsgebiet an der Grenze zwischen Thurgau und St.Gallen weiter auf sich warten.

Auf diesem Areal zwischen Münchwilen, Sirnach und Wil ist ein Entwicklungsgebiet geplant.

Auf diesem Areal zwischen Münchwilen, Sirnach und Wil ist ein Entwicklungsgebiet geplant.

Bild: Hanspeter Schiess Und Urs Bucher

Vier Kantonsräte aus drei Parteien hatten die Interpellation «Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Wil West: ein Leuchtturmprojekt ohne öffentliche Diskussion?» eingereicht. Mitte Dezember hatte der Regierungsrat seine Antworten auf die Fragen der Kantonsräte veröffentlicht, am Mittwoch war das Geschäft im Grossen Rat traktandiert. Damit eine Interpellation an der Sitzung diskutiert wird, muss eine Mehrheit der Kantonsräte dafür stimmen.

Weil die Diskussion nicht zustande kam und nur zwei weitere Geschäfte traktandiert waren, endete die Grossratssitzung deutlich früher als gewöhnlich.

Mittwoch, 12. Februar, 11:10 Uhr

Anwohner halten Dieb fest, der etwas aus parkiertem Auto stahl

Bild: Imago

(kapo) Nach einem Diebstahl aus einem parkierten Auto in Matzingen hat die Kantonspolizei Thurgau in der Nacht auf Mittwoch den mutmasslichen Täter verhaftet. Kurz nach Mitternacht beobachtete eine aufmerksame Anwohnerin im Bereich Wühre, wie sich eine dunkel gekleidete Person an einem parkierten Auto in der Nachbarschaft zu schaffen machte. Die Anwohnerin verständigte daraufhin den Autobesitzer und hielt mit diesem im Quartier nach dem Täter Ausschau. An der Frauenfelderstrasse konnten sie den Mann bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zurückhalten. Beim 45-jährigen Algerier wurde Deliktsgut aufgefunden.

Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird unter anderem abgeklärt, ob der Festgenommene für weitere Delikte in Frage kommt. Der 45-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet einmal mehr um Vorsicht vor Einschleichdieben, die teils gezielt von Haus zu Haus gehen und nach nicht abgeschlossenen Fenstern, Türen oder Fahrzeugen suchen. Aussentüren, Fenster, Garagentore und Fahrzeuge sollten immer geschlossen und verriegelt sein. Mehr Infos sind auch unter www.kapo.tg.ch/einbruch zu finden.

Mittwoch, 12. Februar, 10:35 Uhr

Tote Leitungen im Notfall – was tut der Kanton?

Alarmierung nur per Mobilkommunikation möglich.

Alarmierung nur per Mobilkommunikation möglich.

Bild: Imago

(lsf) In der Nacht auf heute Mittwoch sind in weiten Teilen der Schweiz erneut Notrufnummern ausgefallen. Grund war eine grossflächige Störung im Swisscom-Netz. Polizei, Sanität und Feuerwehr waren in den betroffenen Gebieten nur noch via Handy erreichbar, die Nummer wurde via Social Media bekannt gegeben. Bereits im Januar gab es einen solchen Ausfall.

Pascal Schmid.

Pascal Schmid.

Bild: Reto Martin

Die beiden SVP-Kantonsräte Pascal Schmid (Weinfelden) und Thomas Thalmann (Güttingen) haben heute Vormittag bereits eine Einfache Anfrage im Grossen Rat eingereicht. Sie wollen vom Regierungsrat wissen, in welchem Ausmass Notfallnummern im Thurgau betroffen waren und ob dadurch konkrete Gefährdungen entstanden. Ausserdem fragen sie, wie sichergestellt wird, dass die Bevölkerung über alternative Möglichkeiten der Alarmierung informiert wird, insbesondere präventiv.

Thomas Thalmann.

Thomas Thalmann.

Bild: PD

Die Kantonsräte schreiben: «Höchst fraglich ist, ob die Bevölkerung via Social Media kurzfristig wirkungsvoll erreicht und über die mobilen Ersatz-Notfallnummern informiert werden kann.» Vor allem für ältere Menschen dürfte Social Media kein tauglicher Informationskanal sein. Es berge eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit der Bevölkerung in Notfällen, wenn sich solche Netzausfälle weiterhin häufen.

Mittwoch, 12. Februar, 09:30 Uhr

Grosser Rat tagt zu Denkmalpflege und Wil West

Der Grosse Rat.

Der Grosse Rat.

Bild: Donato Caspari

(lsf) Am Mittwochvormittag tagt der Grosse Rat des Kantons Thurgau im Rathaus Weinfelden. Die Sitzung beginnt mit der Motion «Denkmalpflege und Baufachnormen». Diese war im Oktober schon einmal traktandiert und wurde auf Antrag der Motionäre verschoben. Das zweite Traktandum ist eine Interpellation Wil West. Die Vorstösser sind der Meinung, die Planung erfolge trotz der ausserordentlichen Bedeutung dieses Projektes fast ausschliesslich ohne die Öffentlichkeit. Das dritte Traktandum betrifft eine Interpellation zum geplanten Werkhof des Tiefbauamts bei Amriswil.

Mittwoch, 12. Februar, 09:24 Uhr

Impulsworkshops für Vereinsvorstände

(red) Eine Vereinsführung steht heute vor vielfältigen Herausforderungen und lässt sich nicht mehr nur durch «learning by doing» meistern. Bei «Vereinsschmiede»-Workshops erhalten Vorstandspersonen Inputs für eine zukunftsgerichtete Vereinsarbeit. Die Workshops werden in Zusammenarbeit mit dem Departement für Erziehung und Kultur, dem Gewerblichen Bildungszentrum Weinfelden sowie benevol Thurgau angeboten.

Die Workshops richten sich an Vereinsmitglieder, die ihren Verein weiterbringen wollen.

Die Workshops richten sich an Vereinsmitglieder, die ihren Verein weiterbringen wollen.

Bild: PD

Im April, Mai und November werden Module zu den Themen Digitalisierung im Verein, Krise als Chance im Verein, Social Media für den Verein oder «Jump-in» – Einsteigerkurs für neue Vorstandspersonen angeboten. Die Teilnahme kostet 65 Franken pro Workshop und Person. Es wird ein Rabatt gewährt, falls die Wohngemeinde des Teilnehmenden bei benevol Thurgau Mitglied ist oder wenn Teilnehmende mehrere Workshops besuchen. Austragungsort der Kurse ist das Gewerbliche Bildungszentrum Weinfelden, direkt neben dem Bahnhof.

Anmeldungen online auf www.gbw.ch, telefonisch unter 058 345 76 66 oder per Mail: erwachsenenbildung@gbw.ch

Dienstag, 11. Februar, 18:06 Uhr

Hockeystars unterstützen den Nachwuchs am Schweizer Finalturnier

(red) Am kommenden Sonntag, 16. Februar, kämpfen die besten Eishockey-Schülermannschaften der Schweiz in der Kreuzlinger Bodensee-Arena um den Finalsieg der Postfinance Trophy. Unterstützung erhalten sie dabei von aktuellen National und Swiss League Spielern.

Die künftigen Hockeystars im Einsatz.

Die künftigen Hockeystars im Einsatz.

(Bild: pd)

Die 13. Ausgabe der PostFinance Trophy findet ihren krönenden Abschluss am Sonntag, 16. Februar, am Finalturnier in Kreuzlingen. Je vier Teams aus verschiedenen Alterskategorien haben sich in den Quali- und Halbfinalturnieren schweizweit die Finalteilnahme erspielt und kämpfen nun auf dem Eis um die begehrten Siegerpokale. Die Mannschaften setzen sich aus Schülern von der 1. bis zur 6. Primarklasse und aus Hockeyschülern zusammen.

Die 16 Teams reisen aus der ganzen Schweiz nach Kreuzlingen. Wie die Profis werden die Kinder an ihrem Wohnort mit dem Postauto abgeholt und zur Bodensee Arena gefahren. So soll den Spielern ein unvergessliches Erlebnis ermöglicht werden. Ziel der Organisatoren PostFinance und Swiss Ice Hockey ist es in erster Linie, bei den Kindern und Jugendlichen die Freude und Begeisterung für den Eishockeysport zu wecken.

Als zusätzlicher Motivationsschub für die Teams werden als Coaches und Unterstützung Spieler mehrerer National und Swiss League Mannschaften vor Ort sein. Spieler vom EV Zug, den Rapperswil-Jona Lakers, dem EHC Kloten, HC Thurgau oder dem EHC Winterthur sollen die Kinder zu besonderen Höchstleistungen anspornen.

Dienstag, 11. Februar, 16:17 Uhr

Thurgau besonders betroffen von «Sabine», sagt Versicherer

(red) Das Sturmtief «Sabine» hat vor allem in der Deutschschweiz grosse Schäden verursacht. Allein die Allianz Suisse rechnet bei diesem Schadenereignis mit über 1000 Schadenfällen mit einem Schadenvolumen von bis zu 4 Millionen Franken, heisst es in einer Mitteilung des Versicherungskonzerns. Besonders betroffen von diesem Sturmereignis seien die Kantone Zürich, Aargau, Bern, Luzern, und Thurgau.

Umherfliegende Gartenmöbel, umgeknickte Bäume, beschädigte Autos und abgedeckte Dächer: Bei Allianz rechnet man damit, dass in den nächsten Tagen noch sehr viele Schadensmeldungen hereinkommen werden.

Dienstag, 11. Februar, 16:12 Uhr

Wie man richtig Vögel füttert

Wasservögel dürfen durch die Fütterung nicht ins Siedlungsgebiet gelockt werden.

Wasservögel dürfen durch die Fütterung nicht ins Siedlungsgebiet gelockt werden.

(Bild: pd)

(red) Beim Füttern von Wildvögeln kann man viel falsch machen. Die Stadt Kreuzlingen erklärt, wie man es richtig macht:

Die Vogelarten, die den Winter in der Schweiz verbringen, sind gut an die kälteren Verhältnisse in unseren Breitengraden angepasst. In Wintern wie in diesem Jahr ohne Schnee und Eis, kann grundsätzlich auf eine Vogelfütterung verzichtet werden. Dennoch sind die Futterstellen im Winter eine willkommene zusätzliche Nahrungsquelle. Leider erhält die Stadtverwaltung immer wieder Meldungen über falsche oder exzessive Vogelfütterung. Bei der Winterfütterung sollten einige wichtige Punkte beachtet werden.

  • Futterplatz an einem übersichtlichen, ausreichend hohen Ort mit nahe gelegenen Rückzugsmöglichkeiten (Baum, Busch). Die Vögel müssen vor Hauskatzen sicher sein
  • Bewährte Futtermischungen für Körnerfresser bzw. Weichfresser anbieten; gern angenommen werden Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Baum- und Haselnüsse sowie Fett; Getreidekörner sind nur bei Spatzen und Tauben beliebt; Mischungen mit Ambrosia-Samen sind zu vermeiden. Brot ist für Singvögel gänzlich ungeeignet
  • Futter täglich frisch anbieten, morgens möglichst vor Sonnenaufgang sowie bei Bedarf rund 2 Stunden vor der Dämmerung
  • Futter trocken halten und vor Schmutz und Kot schützen; Futterplatz regelmässig reinigen
  • Krähenvögel und Tauben aufgrund der grossen Populationen in der Stadt nicht füttern
  • Wasservögel dürfen durch die Fütterung nicht ins Siedlungsgebiet gelockt werden
  • Eine Fütterung ausserhalb der Winterzeit ist nicht angebracht. Sie kann sogar schaden, weil viele Singvögel ihre Nahrung im Frühling mit Beginn der Brutzeit umstellen.

Weil die Winterfütterung in der nächsten Umgebung von Häusern stattfindet, profitieren vor allem Vögel, die sich mit der Anwesenheit des Menschen arrangiert haben. Entscheidend für den ganzjährigen Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist die Erhaltung vielfältiger und gesunder Lebensräume. Wer seinen Garten naturnah gestaltet, leistet ganzjährig einen wichtigen Beitrag für die natürliche Vielfalt vor der eigenen Tür.

Dienstag, 11, Februar, 15:17 Uhr

Umzug mit orangen Lampions in Frauenfeld

CVP-Regierungsrätin Carmen Haag verteilt die orangen Lampions.

CVP-Regierungsrätin Carmen Haag verteilt die orangen Lampions.

(Bild: pd)

(red) Am kommenden Freitag, 14. Februar, führt die CVP Thurgau in Frauenfeld eine Kundgebung mit Lampionumzug durch. Die Stadt Frauenfeld bewilligt diese Kundgebung, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Erwartet werden 150 bis 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit Lampionen einen Marsch vom Bahnhof zum Klösterli absolvieren. Um 17.30 Uhr werden sich die Teilnehmenden auf dem «oberen Mätteli» versammeln. Die von der Stadt vorgegebene Route führt ab 18 Uhr über den Bahnhofplatz, die Oberstadtstrasse, den Himalaya durch die Begegnungszone Zürcherstrasse bis zum «scharfen Eck», weiter über den Rathausplatz, die Thundorferstrasse, über den Marktplatz und den Stadtgartenweg bis zum Klösterli. Es ist möglich, dass es während dieser Zeit kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen kommen kann, heisst es von der Stadt Frauenfeld.

Die CVP Thurgau führt im Klösterli in Frauenfeld die Parteivorstandssitzung der CVP Schweiz durch. Besagte Kundgebung findet vor der Sitzung zum Wahlauftakt im Thurgau statt. Wie aus einer Mitteilung der CVP hervorgeht, werden die Lampions offenbar die Parteifarbe orange haben. Sie werden unter anderem von Regierungsrätin Carmen Haag an die Teilnehmer verteilt. «Setzen wir ein Zeichen - lassen wir das Orange aus der politischen Mitte in der Stadt leuchten – mit orangen Lampion in Frauenfeld», heisst es von der Partei.

Dienstag, 11. Februar, 14:27 Uhr

Rickenbach: Lastwagenfahrer fährt nach Unfall weiter

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Rickenbach bei Wil wurde am Dienstag eine Beifahrerin leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Ein 44-jähriger Autofahrer hielt gegen 7.15 Uhr an der Oberdorfstrasse an, um anschliessend in die Toggenburgerstrasse einzubiegen. Zur selben Zeit fuhr ein Lastwagen mit Anhänger auf der Toggenburgerstrasse in Richtung Wil. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet der Lastwagen auf die Verkehrsinsel und kollidierte mit zwei Inselschutzpfosten. Einer der beiden Pfosten wurde weggeschleudert und prallte in die Beifahrertüre des an der Verzweigung stehenden Autos. Die Mitfahrerin wurde durch Glassplitter leicht verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die Lenkerin oder der Lenker des vermutlich blau-weissen Anhängerzugs setzte die Fahrt fort, ohne sich um den Schaden und die Verletzte zu kümmern.

Beim Unfall wurde eine Frau leicht verletzt.

Beim Unfall wurde eine Frau leicht verletzt.

(Bild: Kapo TG)

Wer Angaben zum Lastwagen machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Rickenbach bei Wil unter 058 345 23 70 melden.

Dienstag, 11. Februar, 14:10 Uhr

Alte Bernina Nähmaschinen helfen in Kambodscha

Die Näh-Schule bei Smiling Gecko in Cambodia

Die Näh-Schule bei Smiling Gecko in Cambodia

(Bild: pd)

Das Steckborner Traditionsunternehmen Bernina will mit Smiling Gecko, der Schweizer Hilfsorganisation von Hannes Schmid, eine Näh-Schule nördlich von Phnom Penh eröffnen und die bewährte Heimarbeit fördern. In einer schweizweiten Eintauschaktion «Change 4 Good» wird die Nähcommunity aufgerufen, ihre alten Nähmaschinen zu spenden. Bernina revidiert die gebrauchten Nähmaschinen in den eigenen Werkstätten und liefert sie an Smiling Gecko Cambodia, wo sie einerseits zu Ausbildungszwecken in der neuen Schule platziert werden und andererseits Familien mit vorhandenem eigenen Stromanschluss für Heimarbeit dienen.

Heimarbeit zur Selbsthilfe

Was altmodisch klingt, ist heute in Europa mit Begriffen wie «Work Life Balance» und «Home Office» in aller Munde. Die klassische Heimarbeit ermöglicht es auch Kambodschanerinnen, die die Hauptlast des familiären Lebens tragen, ihre vielköpfige Familie zu versorgen und gleichzeitig mit Nähen einen Nebenerwerb zu verdienen. Bei einem durchschnittlichen Tageseinkommen von zwei US-Dollar kann jeder Zustupf die Situation einer Familie entscheidend verbessern.

Alt gegen Neu

Bei einer Spende einer alten Nähmaschine erhalten Kunden eine Eintausch-Prämie von 200 Franken für eine neue Bernina 485 oder Bernina 335. Dazu erhalten sie einen traditionellen Krama-Schal aus Kambodscha geschenkt. Die Eintauschaktion ist bei allen Schweizer Fachhändlern bis 30. April 2020 gültig.

www.bernina.com/change4good

Dienstag, 11. Februar, 11:46 Uhr

Mona Vetschs stürmische Liebe

(red) Gemäss Instagram befindet sich die Thurgauer SRF-Moderatorin Mona Vetsch derzeit mitten im Schneegestöber. Dich eingepackt ist sie offenbar auf der Melchsee-Frutt im Kanton Obwalden unterwegs und schreibt von einer «stürmischen Liebe» zwischen ihr und Sabine. Statt auf den Weg zu schauen, habe sie aber lieber Insta-Filme erstellt und sei prompt im Schnee eingesunken. Das Bild spricht für sich.

Mona Vetsch dick eingepackt im Schnee.

Mona Vetsch dick eingepackt im Schnee.

(Bild: Instagram)
Dienstag, 11. Februar, 10:52 Uhr

Polizei verstärkte Notrufzentrale wegen «Sabine»

(kapo) Sturm «Sabine» sorgte am Montag und Dienstag im Kanton Thurgau für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren und der Kantonspolizei Thurgau. Verletzt wurde niemand.

Angesichts des angekündigten Sturmes war die Kantonale Notrufzentrale personell verstärkt.

Angesichts des angekündigten Sturmes war die Kantonale Notrufzentrale personell verstärkt.

(Bild: Nana Do Carmo - 14.7.2009)

In der Zeit zwischen Montagmorgen und Dienstagvormittag gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale rund 130 Schadensmeldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein. Die meisten Meldungen betrafen umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste, die teilweise Strassen blockierten. Die Feuerwehren und Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten die meisten Hindernisse innert kurzer Zeit beseitigen.

An mehreren Orten wurden durch den Sturm Ziegel von Dächern geweht und andere Gegenstände durch die Luft gewirbelt, dabei wurden auch Autos beschädigt. Durch die Ereignisse sind an verschiedenen Orten Strassen noch immer gesperrt. Meldungen über verletzte Personen gingen bei der Kantonspolizei Thurgau nicht ein.

Angesichts des angekündigten Sturmes war die Kantonale Notrufzentrale personell verstärkt.

(SHPol) Das Sturmtiefes «Sabine» hat auch im Kanton Schaffhausen Spuren hinterlassen. Seit den frühen Morgenstunden am 10. Januar 2020 gingen bei der Schaffhauser Polizei über vierzig Meldungen über umgestürzte Bäume, verdrehte Lichtsignalanlagen sowie umgekippte Baustellenabschrankungen ein. Auch mussten mehrere Strassenabschnitte vorübergehend gesperrt werden. Personen wurden keine verletzt. Nach wie vor sind die lokalen Feuerwehren wie auch Forst- und Unterhaltsdienste mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Dienstag, 11. Februar, 10:37 Uhr

Wasserball fällt ins Wasser, weil der Schiri fehlt

Ohne Schiedsrichter, keine Meisterschaftsspiele im Wasserball.

Ohne Schiedsrichter, keine Meisterschaftsspiele im Wasserball.

(Bild: Mario Gaccioli - 11.5.19)

(red) Die Nationalliga-A-Partie zwischen Winterthur und Schweizer Meister Kreuzlingen konnte vergangenen Donnerstag nicht ausgetragen werden. Der Grund: Es waren keine Schiedsrichter angereist. Dies berichtet der «Landbote» am Dienstag. Die beiden Mannschaften trugen deshalb bloss ein Trainingsspiel aus, wie SCW-Trainer Radoslav Moldovanov erklärt. Das Fehlen der Referees sei kein Versehen, sondern die Folge eines schon länger andauernden Zwists zwischen der Direktion Wasserball sowie der Schiedsrichterkommission. Neben der Begegnung der Winterthurer sind am Wochenende auch Partien in Basel und Schaffhausen ausgefallen.

Dienstag, 10. Februar, 09:22 Uhr

Maila geht in die vierte Runde

Das grösste Maislabyrinth der Schweiz von 2019.

Das grösste Maislabyrinth der Schweiz von 2019.

(Bild: Reto Martin 4.7.2019)

(meg) Die beiden Betreiber des Maislabyrinths in Langrickenbach, Marc Azzali und Andreas Beurer, haben sich entschieden, ihr Projekt auch diesen Sommer wieder durchzuführen. Vom 3. Juli bis 13. September soll das Labyrinth im Maisfeld beim Waldhof wieder ein Ausflugsziel sein. Das notwendige Baugesuch für die Festwirtschaft und den Aussichtsturm liegt aktuell bei der Gemeinde auf. Letztes Jahr war die Fläche des Irrgartens so gross wie nie zuvor. Dafür gab es erstmals eine Abkürzung für Familien mit kleinen Kindern oder ältere Besucher, deren Kondition nicht mehr für die ganz grosse Herausforderung reicht. «Dieses Konzept hat sich sehr bewährt. Das machen wir wieder so», erklärt Marc Azzali. Grösser werden wolle man aber nicht mehr. Die 2018 registrierte Besucherzahl von rund 25000 habe man 2019 leicht übertreffen können – und das trotz Wetterpech gegen Ende der Saison. «Ob eine Saison gut oder schlecht wird, steht und fällt bei uns jeweils mit den letzten Sonntagen», sagt Azzali.

Montag, 10. Februar, 18:23 Uhr

Surfer auf dem Untersee

(rsc) Des einen Freud ist des anderen Leid. Das zeigte sich am Montag in der Region Untersee. Freude am Sturm «Sabine» hatten Windsurfer, welche dank Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 Knoten bei Berlingen auf dem Untersee ihrem Hobby frönen konnten. Weniger Freude dürften Automobilisten haben. Ebenfalls wegen des Sturms ist die Strecke zwischen Tägerwilen und Wäldi gesperrt.

Der Sturm «Sabine» lockte am Montag Windsurfer bei Berlingen auf den Untersee.

Der Sturm «Sabine» lockte am Montag Windsurfer bei Berlingen auf den Untersee.

(Bild: Andrea Stalder)
Die Strecke von Tägerwilen nach Wäldi wurde abgeriegelt.

Die Strecke von Tägerwilen nach Wäldi wurde abgeriegelt.

(Bild: Andrea Stalder)
Montag, 10. Februar, 18:03 Uhr

Auszeichnung für Kreuzlinger Schulen

(red) Vergangene Woche wurden die Primarschulen, die Sekundarschulen und die Kantonsschule in Kreuzlingen mit dem MINT-Preis der ETH Zürich geehrt. Dieser wurde im Rahmen des 10. Schweizer Tag für Informatikunterricht durch die ETH-Rektorin Sarah Springman an eine Delegation von Lehrpersonen und Schulleitern der Kreuzlinger Schulen überreicht. Mit dem MINT-Preis werde besondere Beiträge zu einem innovativen Unterricht in den MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) geehrt.

Die Primarschulen engagieren sich im Rahmen der Schweizer MINT-Studie seit 2011, das Verständnis mathematisch-naturwissenschaftlicher Inhalte mit kognitiv aktivierenden, also besonders anregenden Lernformen frühzeitig zu fördern. «Seit 2018 beteiligen sich auch die Sekundarschulen und die Kantonsschule Kreuzlingen, womit als einer der wenigen Orte in der Schweiz in Kreuzlingen alle Schulstufen vom Kindergarten bis zur Kantonsschule an diesem Projekt teilnehmen», schreibt die Kantonsschule Kreuzlingen in ihrer Mitteilung.

So könne man untersuchen, wie sich ein früher Unterricht im Kindergarten und in der Primarschule zu Themen der Informatik beziehungsweise der Physik langfristig auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler auswirkt und sie besser auf neue Anforderungen vorbereitet.

Montag, 10. Februar, 17:21 Uhr

Wilener gehört zu den Schnellsten

(red) Am Wochenende haben sich im Hoch-Ybrig rund 580 junge Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer am vierten Qualifikationsrennen des Grand Prix Migros 2020 gemessen. Die schnellsten vier Mädchen und Buben pro Kategorie sicherten sich ihr Ticket für das nationale Saisonfinale vom 26. bis 29. März 2020 in Obersaxen.

Unter ihnen ist auch Nils Oberlin aus Wilen. Er fuhr in der Kategorie der Buben mit Jahrgang 2006 die drittschnellste Zeit. Auf die Siegeszeit verlor der Thurgauer zwar 1,15 Sekunden, auf den Zweitplatzierten Jamie Rüegg aus Lachen SZ büsste Oberlin lediglich fünf Hundertstelsekunden ein.

Nils Oberlin, zweiter von rechts, gehörte in Hoch Ybrig zu den Schnellsten seines Jahrgangs.

Nils Oberlin, zweiter von rechts, gehörte in Hoch Ybrig zu den Schnellsten seines Jahrgangs.

(Bild: PD / alphafoto.com)
Montag, 10. Februar, 17:13 Uhr

Selbstunfall bei Überholmanöver

(kapo) Am Montagmorgen kam es in Bürglen zu einem Selbstunfall. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau war kurz vor 6.45 Uhr ein 32-jähriger Autofahrer auf der Sulgerstrasse in Richtung Sulgen unterwegs. Der Mann gab gegenüber den Polizei an, dass er einen Sattelschlepper überholen wollte. Aufgrund des herannahenden Gegenverkehrs brach er das Überholmanöver ab und lenkte sein Fahrzeug nach links von der Strasse. Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug und am Wiesland entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Die Kantonspolizei bittet Personen, welche Angaben zum Unfall machen können, sich bei beim Polizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden.

Montag, 10. Februar, 17:03 Uhr

Diebe festgenommen

(kapo) In der Nacht auf Montag wurden in Steckborn aus mehreren parkierten Autos Wertsachen gestohlen. Kurz nach 5.15 Uhr ging bei der kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass zwei Personen sich an einem parkierten Auto in der Rodelstrasse zu schaffen machen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau war rasch vor Ort und konnte beim Bahnhof zwei tatverdächtige Männer anhalten und kontrollieren.

Beim 22-jährigen Libyer und beim 31-jährigen Algerier wurde Deliktsgut aufgefunden. Gemäss ersten Erkenntnissen stammen die Wertsachen aus verschiedenen unverschlossenen Fahrzeugen. Die beiden Männer wurden festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen führt eine Strafuntersuchung, die Kantonspolizei Thurgau hat Ermittlungen aufgenommen. Unter anderem werde dabei abgeklärt, ob die Festgenommenen für weitere Delikte in Frage kommen.

Montag, 10. Februar, 16:25 Uhr

Ponys nach Ausflug zurück im Stall

Ein Mitglied der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Münchwile, wenn ...» machte am Montagmorgen auf die freilaufenden Ponys aufmerksam.

Ein Mitglied der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Münchwile, wenn ...» machte am Montagmorgen auf die freilaufenden Ponys aufmerksam.

(Screenshot: Facebook)

(rsc) Ob Sturm «Sabine» dafür verantwortlich war? Am Montagmorgen meldete ein Mitglied der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Münchwile, wenn ...», dass vier Ponys in
St. Margarethen bei Münchwilen frei herumlaufen. Gesichtet wurden die Tiere um etwa 7.45 Uhr bei der Schulanlage Kastanienhof.

Bei der Kantonspolizei sei eine entsprechende Meldung eingegangen, bestätigt Christian Jäggi, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau. Allerdings habe die dafür aufgebotene Patrouille wegen Sturmschäden gleich wieder abgezogen werden müssen.

In der Facebook-Gruppe machten sich weitere Mitglieder auf auf die Suche nach den Besitzern der vier Ponys. Kurz vor Mittag konnte ein Facebook-User dann Entwarnung geben: Die Tiere seien ab 8.30 wieder in ihrem Stall gewesen.

Montag, 10. Februar, 15:45 Uhr

So wütete «Sabine» im Thurgau

Der Sturm «Sabine» hat am Montag im Thurgau die Einsatzkräfte auf Trab gehalten. Andrea Stalder und Donato Caspari, Fotografen der Thurgauer Zeitung, liefern Eindrücke von Schäden aus Arbon und Weinfelden:

In Weinfelden ist am Montagmorgen ein Baum auf die Wilerstrasse und auf ein fahrendes Auto gefallen. Der Fahrer hatte Glück und zog sich keine Verletzung zu.

In Weinfelden ist am Montagmorgen ein Baum auf die Wilerstrasse und auf ein fahrendes Auto gefallen. Der Fahrer hatte Glück und zog sich keine Verletzung zu.

(Bild: Andrea Stalder)
Die Feuerwehr musste ausrücken und die Strasse kurz sperren.

Die Feuerwehr musste ausrücken und die Strasse kurz sperren.

(Bild: Andrea Stalder)
In Arbon reissen die Orkanböen eine Pappel um.

In Arbon reissen die Orkanböen eine Pappel um.

(Bild: Donato Caspari)
Am Arboner Hafen: «Sabine» kippt ein Boot um.

Am Arboner Hafen: «Sabine» kippt ein Boot um.

(Bild: Donato Caspari)
Montag, 10. Februar, 14:45 Uhr

Frauenfelderin neu in Kommunikationsabteilung der Flughafen Zürich AG

(red) Im Frühjahr 2020 kommt es zu personellen Veränderungen in der Kommunikationsabteilung der Flughafen Zürich AG. Die langjährige Leiterin, Sonja Zöchling, wird per 31. März pensioniert. Ihre Nachfolgerin, Manuela Staub, übernimmt per 15. März.

Per 1. April erhält die Kommunikationsabteilung zudem Verstärkung aus dem Thurgau. So wird Bettina Kunz neue Senior Mediensprecherin. Die Frauenfelderin ist seit September 2015 stellvertretende Leiterin Informationsdienst des Kantons Thurgau. Davor arbeitete sie rund fünf Jahre als Redaktorin und Reporterin bei der Tagesschau des SRF.

Bilden ab 1. April die Kommunikationsabteilung der Flughafen Zürich AG: Bettina Kunz, Raffaela Stelzer, Manuela Staub, Jasmin Bodmer.

Bilden ab 1. April die Kommunikationsabteilung der Flughafen Zürich AG: Bettina Kunz, Raffaela Stelzer, Manuela Staub, Jasmin Bodmer.

(Bild: PD)
Montag, 10. Februar, 13:57 Uhr

Toter Mann in Konstanz: Polizei geht von «Unglücksfall» aus

(red) Am vergangenen Freitag teilten die Staatsanwaltschaft Konstanz und das Polizeipräsidium Konstanz mit, dass die Fahndung nach dem 71-jährigen Mann beendet wurde, der seit Donnerstagabend in Konstanz-Paradies vermisst wurde. Der Mann wurde tot im Bereich des Grenzbachs aufgefunden.

In einer Mitteilung von heute Montag betonen Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium nun, dass es «zu keinem Zeitpunkt Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt gab». Nach den Ermittlungen würden der Kriminalpolizei keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vorliegen. «Es wird von einem Unglücksfall ausgegangen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Montag, 10. Februar, 12:04 Uhr
Roman Brülisauer, Leiter Freizeitanlagen und Sport, Stadtrat Fabrizio Hugentobler und Badleiter Andreas Frei besprechen die neuen Hallenbadpläne.

Roman Brülisauer, Leiter Freizeitanlagen und Sport, Stadtrat Fabrizio Hugentobler und Badleiter Andreas Frei besprechen die neuen Hallenbadpläne.

(Bild: Samuel Koch)

Stadt legt Zeitplan für Hallenbadneubau vor

(sko) Am 27. September befindet das Stimmvolk in Frauenfeld über den Baukredit für den Neubau des Hallenbades in Höhe von rund 35 Millionen Franken (+/- 15 Prozent). Am Montagvormittag haben die Verantwortlichen im Foyer zum sanierungsbedürftigen Hallenbad das justierte, aus dem Architekturwettbewerb als Sieger gekürte Projekt «Tag am Meer» vorgestellt. Die exakte Kostenschätzung soll Ende März präsentiert werden.

Die Visualisierung zeigt den Eingangsbereich zum neuen Hallenbad nach dem Architekturwettbewerb.

Die Visualisierung zeigt den Eingangsbereich zum neuen Hallenbad nach dem Architekturwettbewerb.

(Bild: PD/Architekten Koller, Kintat, Bienert)

Ebenso zeigte die Stadt den vorgesehenen Zeitplan auf. Nach der allfälligen Zustimmung des Stimmvolkes Ende September soll im August 2021 mit dem Abbruch des bestehenden Hallenbades begonnen werden, was in der Einweihung des neuen Bades im Mai 2023 gipfeln soll. Während den Bauarbeiten bleibt das Hallenbad während 18 Monaten, das Freibad zumindest während einer Saison geschlossen.

Innenansicht des Projekts «Tag am Meer».

Innenansicht des Projekts «Tag am Meer».

(Bild: PD/Architekten Koller, Kintat, Bienert)

Das Frauenfelder Hallenbad aus den 70er-Jahren genügt den statischen und energetischen Anforderungen längst nicht mehr. Zudem ist die Technik stark sanierungsbedürftig. Optional soll das Stimmvolk im Herbst ausserdem über einen Kreditantrag für einen Spa-Bereich abstimmen.

Montag, 10. Februar, 11:21 Uhr

Kollision auf Autobahn

(kapo) Am Sonntag wurde auf der Autobahn A7 ein Motorradfahrer verletzt. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau war der Motorradfahrer kurz nach 18.30 Uhr auf der Überholspur der Autobahn A7 in Richtung Zürich unterwegs. Auf Höhe Wigoltingen fuhr ihm eine 28-jährige Autofahrerin ins Heck. Beim Sturz zog sich der 44-Jährige mittelschwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Kantonspolizei bittet Personen, die Angaben zum Verkehrsunfall machen können, sich beim Polizeiposten Müllheim unter 058 345 26 70 zu melden.

Eine 28-jährige Autofahrerin fuhr bei Wigoltingen einem 44-jährigen Motorradfahrer ins Heck.

Eine 28-jährige Autofahrerin fuhr bei Wigoltingen einem 44-jährigen Motorradfahrer ins Heck.

(Bild: kapo)
Montag, 10. Februar, 10:05 Uhr

Von Hofmaschine gestürzt

(kapo) Am Sonntag stürzte ein Mann in Basadingen von einem Radlader und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz nach 18 Uhr ein 41-jähriger Mann auf einem Landwirtschaftsbetrieb mit einem Radlader unterwegs. Sein Mitfahrer hielt einen Bund Strohschnüre in der Hand. Diese gerieten während der Fahrt ins Hinterrad, dabei stürzte der 70-Jährige auf die Strasse. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den Notarzt wurde der Mann durch die Rega ins Spital geflogen.

Montag, 10. Februar, 09:11 Uhr

Mehr Arbeitslose im Thurgau

(red) Im Kanton Thurgau stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2020 gegenüber Dezember 2019 um 270 Personen an. Insgesamt waren am 31. Januar 3'576 Personen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Arbeitslosen-Quote von 2,3 Prozent (+0,2 Prozent). Die Anzahl der Stellensuchenden ist ebenfalls angestiegen, von 6'006 im Dezember 2019 auf 6'112 (+106) im Januar 2020.

Im Jahresvergleich hat sich die Arbeitslosenzahl gegenüber Januar 2019 um 188 Personen erhöht. Die Anzahl Stellensuchender war per 31. Januar 2020 mit 6'112 um 284 Personen höher als am 31. Januar 2019.

Von den aktuell 3'576 Arbeitslosen sind 1'644 Schweizer und 1'932 Ausländer. Die Zunahme gegenüber dem Vormonat erfolgte vor allem bei Ausländern (+179). Bei den Schweizern stieg die Arbeitslosenzahl um 91. Vor einem Jahr waren Ausländer noch stärker betroffen. Die Anzahl Arbeitsloser stieg im Januar 2019 bei den Ausländern um 190, bei den Schweizern sank sie um 2 Personen.

Sonntag, 9. Februar, 18:19 Uhr

Früh morgens in Polizeikontrolle gerasselt

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Sonntag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau, der kurz nach 4.15 Uhr die unsichere Fahrweise eines Autofahrers aufgefallen war, konnte diesen an der Zürcherstrasse anhalten und kontrollieren. Eine Atemalkoholprobe beim 26-jährigen Schweizer ergab einen Wert von 0,65 mg/l, was einem Wert von zirka 1,3 Promille entspricht. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Ein Kantonspolizist führt in einer nachgestellten Szene eine Atem-Alkoholkontrolle durch.

Ein Kantonspolizist führt in einer nachgestellten Szene eine Atem-Alkoholkontrolle durch.

(Bild: Severin Bigler / AGR)
Sonntag, 9. Februar, 17:45 Uhr

Amliker müssen nochmals abstimmen

(sba) Aus beruflichen und privaten Gründen tritt Gemeinderat Simon Haag aus der Exekutive der Gemeinde Amlikon-Bissegg zurück. Gleich vier Kandidaten haben sich für das Amt beworben. Bei der gestrigen Ersatzwahl konnte jedoch keiner von ihnen das absolute Mehr von 212 Stimmen erreichen. Die Stimmbeteiligung lag bei 44 Prozent. 436 eingegangene Stimmrechtsausweise zählte das Wahlbüro. Leer gingen acht ein, ungültig waren fünf.

Von den vier Männern konnte Martin Hug die meisten Stimmen auf sich vereinen. Mit 167 Stimmen hat er einen deutlichen Abstand zu David Oehler, der vor einem Jahr fürs Gemeindepräsidium kandidierte. Oehler erhielt 98 Stimmen. Hug fehlten nur gut 50 Stimmen zur Wahl. Martin Justiz, der erst seit kurzem in der Gemeinde wohnt, erhielt 84 Stimmen. Den jüngsten Kandidaten im Feld, Lee White, wählten 66 Stimmbürger. Acht Stimmen gingen an Vereinzelte. Für die Ersatzwahl in den Amliker Gemeinderat wird ein zweiter Wahlgang nötig.

Sonntag, 9. Februar, 16:24 Uhr

Roman Halter holt am meisten Stimmen

(sba) Drei Kandidaten sind zur Wahl angetreten, um den scheidenden Gemeinderat Peter Walder zu ersetzen. Im ersten Anlauf hat die Wahl in die Affeltranger Exekutive jedoch kein Kandidat geschafft. Rund 628 Stimmzettel sind auf der Gemeinde eingegangen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 37 Prozent. 604 Stimmzettel waren davon gültig, das absolute Mehr lag entsprechend bei 303 Stimmen. Wie das Wahlprotokoll der Gemeinde Affeltrangen zeigt, konnte keiner die geforderten Stimmen erreichen.

Roman Halter aus Märwil verpasste das absolute Mehr jedoch nur um 50 Stimmen. Der studierte Kulturingenieur und Synodale der evangelischen Kirchgemeinde Märwil konnte 255 Stimmbürger von sich überzeugen. Rolf Kuratli aus Zezikon holte mit 196 die zweitmeisten Stimmen. 148 Stimmen entfielen auf den jüngsten Kandidaten, Jurij Bürki aus Affeltrangen. Vereinzelte erhielten fünf Stimmen. Es wird ein zweiter Wahlgang stattfinden.

Sonntag, 9. Februar, 15:50 Uhr

Neuer Schulpräsident im Seebachtal

(ma) Patrick Bucher war der einzige Kandidat für das Präsidium der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen. Dementsprechend schaffte der in Herdern wohnhafte Wirtschaftsinformatiker mit Jahrgang 1964 die Wahl klar. Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 34 Prozent schreiben 1097 Schulbürger Bucher auf den Wahlzettel. 64 Stimmen gingen an Vereinzelte. Bucher tritt damit die Nachfolge von Fredi Himmelberger an, der seit Anfang 2010 und noch bis kommenden April das Amt innehat.

Fredi Himmelberger (rechts) gratuliert Patrick Bucher zur Wahl.

Fredi Himmelberger (rechts) gratuliert Patrick Bucher zur Wahl.

(Bild: PD)

Bucher übernimmt per Anfang Mai das Präsidium der Sekundarschulgemeinde, welche die politischen Gemeinden Hüttwilen, Ueslingen-Buch, Warth-Weiningen und Herdern sowie den Pfyner Ortsteil Dettighofen umfasst. In jüngerer Vergangenheit machte Bucher von sich reden als Sprecher einer Herdermer Bürgergruppe, die sich für eine Fusion von Herdern mit Hüttwilen und/oder Warth-Weiningen stark machte.

Sonntag, 9. Februar, 15:16 Uhr

Münchwilen wählt Nadja Stricker zur Gemeindepräsidentin

(kuo) Die amtierende Münchwiler Gemeinderätin Nadja Stricker (FDP) wird die erste Hinterthurgauer Gemeindepräsidentin. Die Münchwilerinnen und Münchwiler wählten sie als einzige Kandidatin bei einer tiefen Stimmbeteiligung von 29,4 Prozent mit 93 Prozent der Kandidatenstimmen.

Nadja Stricker, frisch gewählte Münchwiler Gemeindepräsidentin.

Nadja Stricker, frisch gewählte Münchwiler Gemeindepräsidentin.

(Bild: ZVG)
Sonntag, 9. Februar, 14:48 Uhr

Raphael Lüscher neu im Bottighofer Gemeinderat

(ubr) Zur Kampfwahl kam es am Sonntag um den vakanten Sitz im Bottighofer Gemeinderat. Zu ersetzen galt es Christina Bührer-Keller. Raphael Lüscher erhielt 309 Stimmen und ist somit gewählt. Claudia Timogan-Brunschwiler 149. Das absolute Mehr lag bei 236 Stimmen.

Wie kürzlich bekannt wurde, wird noch ein Sitz im Gemeinderat frei. Patrik Hugelshofer tritt per 30. Juni zurück. Die nächste Wahl findet also bereits am 17. Mai statt. Wahlvorschläge können bis am 23. März gemacht werden.

In der Schulbehörde Bottighofen gab es ebenfalls eine Ersatzwahl Caroline Tanner wurde mit 403 Stimmen gewählt. Sie ersetzt Karin da Costa. (ubr)

Sonntag, 9. Februar, 14:38 Uhr

Gemeinderat in Herdern ist wieder komplett

Thomas Horn Neu im Gemeinderat Herdern, ab 1. Juni 2020.

Thomas Horn Neu im Gemeinderat Herdern, ab 1. Juni 2020.

(Bild: PD)

(ma) Thomas Horn übernimmt in der Behörde von politisch Herdern den Sitz, der durch den Rücktritt von Peter Mächler frei wird. Bei einer Stimmbeteiligung von 42 Prozent konnte Horn 203 Stimmen auf sich vereinen. 38 Stimmen gingen an Vereinzelte. Der Lanzenneunforner ist 53-jährig, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und als Projekteiter in der Gesundheitsbranche tätig. Er war der einzige Kandidat für die Nachfolge von Mächler, der dem Gemeinderat seit 2011 angehört. Horn tritt sein Amt auf Anfang Juni 2020 an.

Sonntag, 9. Februar, 14:18 Uhr

Thomas Wieland ist neuer Sekundarschulpräsident von Weinfelden

Thomas Wieland neuer Sekundarschulpräsident von Weinfelden.

Thomas Wieland
neuer Sekundarschulpräsident von Weinfelden.

(Bild: PD

(sba) Der einzige Kandidat für das frei werdende Sekundarschulpräsidium ist gewählt. Thomas Wieland konnte die Weinfelder Schulbürgerinnen und -bürger überzeugen und vereinte 2763 Stimmen von 2938 abgegebenen Wahlzettel auf sich. Die Stimmbeteiligung lag bei 42 Prozent.

Sonntag, 9. Februar, 14:33 Uhr

Bernhard Zaugg neuer Kirchenpräsident von Evangelisch Scherzingen-Bottighofen

Bernhard ZauggNeuer Kirchenpräsident von Evangelisch Scherzingen-Bottighofen

Bernhard Zaugg
Neuer Kirchenpräsident von Evangelisch Scherzingen-Bottighofen

(Bild:pd)

(ubr) Die evangelische Kirchgemeinde Scherzingen-Bottighofen führte ihre Gesamterneuerungswahlen durch. Präsident Claude Ferrari trat nicht mehr an. Ihn ersetzt Bernhard Zaugg aus Bottighofen. Er erhielt 240 Stimmen. Neu in die Vorsteherschaft gewählt wurden Christina Bührer-Keller mit 223 Stimmen und Roger Blaser (231), beide aus Bottighofen. Die Bisherigen, die erneut antraten, wurden alle wiedergewählt: Sabine Schwegler (240), René Göller (231) und Jens Schamberger (229). Als Kirchenpflegerin wurde Ursula Keller-Waldvogel bestätigt (238).

Sonntag, 9. Februar, 14:14 Uhr

Sek Altnau senkt den Steuerfuss massiv

(ubr) Über 93 Prozent der Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Altnau sagten Ja zum Budget 2020. 1566 Ja-Stimmen standen 117 Nein-Stimmen gegenüber. Die Behörde beantragte die Senkung des Steuerfusses um 7 Prozentpunkte auf 26 Prozent. Begründet wird der Schritt primär mit dem neuen Beitragsgesetz. Der budgetierte Aufwandüberschuss beträgt dabei 521 000Franken.

Sonntag, 9. Februar, 13:58 Uhr

Salenstein hat gewählt

(ubr) Bei der Ersatzwahl in den Gemeinderat der Einheitsgemeinde Salenstein erhielt Daniel Hauri 219 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 135 Stimmen. Der Spengler aus Mannenbach, Jahrgang 1972, ersetzt somit den zurückgetreten Lorenz Stopper.

Den freien Sitz in der Schulkommission besetzt neu Regula Meier aus Salenstein. Sie erhielt 260 Stimmen, das absolute Mehr lag bei 137 Stimmen. Die kaufmännische Angestellte mit Jahrgang 1971 ersetzt Daniela Lüchinger, die zurücktrat.

Sonntag, 9. Februar, 13:23 Uhr

Raperswiler Gemeinderat ist wieder komplett

(ubr) «Wir freuen uns, dass der Gemeinderat der Politischen Gemeinde Raperswilen ab sofort wieder komplett ist», schreibt Gemeindepräsidentin Gaby J Müller. Bei einem absoluten Mehr von 64 Stimmen sind Peter Haldemann mit 125 und Michael Kämpf mit 100 Stimmen im ersten Wahlgang gewählt worden. Die Ersatzwahl am Sonntag wurde nötig, weil Phillipp Kämpf und Sabina Scheuber aus dem Gemeinderat zurückgetreten waren. Trotz zunächst schwieriger Kandidatensuche konnten mit Peter Haldemann, Landwirt mit Jahrgang 1970, und Michael Kämpf, Jahrgang 1979 und Inhaber des Holzzentrums Kämpf, zwei Nachfolger gefunden werden.

Sonntag, 9. Februar, 12:07 Uhr

Trotz Führerausweis am Steuer – Lenker flüchtet vor der Kantonspolizei

(kapo/dwa) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Sonntag in Frauenfeld einen Autofahrer angehalten, der trotz Entzug des Führerausweises unterwegs war.

Eine Patrouille hielt den Wagen kurz nach 1.45 Uhr am Kanalweg an und kontrollierte die Insassen. Noch während der Kontrolle ergriff der Lenker zu Fuss die Flucht. Abklärungen ergaben, dass es sich beim Mann um einen 21-jährigen Mazedonier aus der Region handelt, der mit einem Führerausweisentzug belegt ist. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Samstag, 8. Februar, 15:53 Uhr

Autounfall in Opfershofen

(kapo/lw) Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos wurde am Samstagmorgen in Opfershofen eine Frau leicht verletzt.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte kurz nach 10.15 Uhr eine 44-jährige Autofahrerin von Mühletobel her die Kreuzlingerstrasse überqueren. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem vortrittsberechtigten Auto. Dieses fuhr von Kehlhof in Richtung Sulgen. Der 36-Jährige Lenker blieb unverletzt, seine 40-jährige Beifahrerin zog sich leichte Verletzungen zu und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.