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Thurgau: Drei Rücktritte aus dem Grossen Rat

An der Sitzung des Grossen Rates verkündet Grossratspräsident Turi Schallenberg drei Rücktritte aus dem Kantonsparlament.
Sebastian Keller
Carlo Parolari (FDP, Frauenfeld) tritt per Ende August aus dem Grossen Rat zurück. (Bild: Reto Martin)

Carlo Parolari (FDP, Frauenfeld) tritt per Ende August aus dem Grossen Rat zurück. (Bild: Reto Martin)

Der ehemalige Frauenfelder Stadtpräsident Carlo Parolari (FDP) tritt aus dem Grossen Rat des Kantons Thurgau per Ende August 2018 zurück. Das gab Ratspräsident Turi Schallenberg (SP) an der Sitzung von Mittwoch bekannt. Parolari gehörte dem Rat seit 2004 an, die letzten fünf Jahre präsidierte er die FDP-Fraktion. Als Grund gab der Rechtsanwalt seine Wahl zum Verwaltungsratspräsident der Thurgauer Spitalgruppe an. "Ich wünsche dem Grossen Rat und dem Regierungsrat eine glückliche Hand in der Führung des Kantons", liess sich Parolari im Rücktrittsschreiben zitieren. Wer das Fraktionspräsidium übernimmt, werde die FDP voraussichtlich am 27. Juni entscheiden. Das sagt Parteipräsident Davi H. Bon auf Anfrage. Auch wer ins Parlament nachrückt, wollte Bon noch nicht sagen.

Joe Brägger (GP, Amriswil) tritt Ende Juli zurück. (Bild: Donato Caspari)

Joe Brägger (GP, Amriswil) tritt Ende Juli zurück. (Bild: Donato Caspari)

Auch die Grüne-Fraktion muss sich einen neuen Fraktionschef suchen. Joe Brägger tritt per Ende Juli 2018 aus dem Kantonsparlament zurück. Der Amriswiler gehörte der Legislative des Kantons seit 2010 an. Der Entscheid sei ihm nicht leicht gefallen, sagte Brägger laut Rücktrittsschreiben. Doch er wolle sich in den kommenden Jahren seinem angestammten Beruf widmen. Er ist Lehrer. "Der Thurgau muss noch grüner werden", liess sich Brägger weiter zitieren, "aber das kommt noch". Auf Anfrage gibt Parteipräsident Kurt Egger bekannt, dass Marion Theler (Bottighofen) das Fraktionspräsidium von Brägger übernimmt. Sie sitzt seit 2004 im Grossen Rat.

Marianne Bommer (CVP, Weinfelden) tritt Ende Juni zurück. (Bild: PD)

Marianne Bommer (CVP, Weinfelden) tritt Ende Juni zurück. (Bild: PD)

Nach zwei Jahren im Grossen Rat tritt Ende Juni Marianne Bommer (CVP, Weinfelden) zurück. Grund ist auch bei der CVP-Kantonsrätin aus Weinfelden eine Wahl. Sie wurde in der vergangenen Grossratssitzung zur Richterin am Obergericht des Kantons Thurgau gewählt. Ihr Rücktritt ist zwingend: Mitglieder des Obergerichts dürfen nicht im Grossen Rat sitzen. Wer für Bommer nachrückt konnte Fraktionschef Ueli Müller "wegen einer offenen Wohnsitzfage" noch nicht sagen. "Wir haben im Bezirk Weinfelden aber zum Glück genügend gute Leute."

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