Thurgau
Die Kantonspolizei ersetzt eine bewegliche Radarfalle

Zur Messung der Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos verfügt die Kantonspolizei Thurgau über vier semistationäre Geräte. Dazu kommen drei festinstallierte Anlagen, ausserdem mobile Geräte.

Thomas Wunderlin
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Eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage stand 2014 vor dem Schulhaus Erlen.

Eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage stand 2014 vor dem Schulhaus Erlen.

Reto Martin

Der Thurgauer Regierungsrat hat kürzlich die Beschaffung einer semistationären Geschwindigkeitsmessanlage für 180'000 Franken gemeldet. Dabei handelt es sich um einen Ersatz, wie Michael Roth, Sprecher der Kantonspolizei, auf Anfrage erklärt.

Die Kantonspolizei verfügt über insgesamt vier solche Geräte. Die Gemeinden können beantragen, dass sie platziert werden. Transportiert werden sie auf einem Anhänger. Die Einsatzdauer ist unterschiedlich. Bei den neueren Geräten werden die Daten online über einen geschützten Server übertragen.

Drei feste Anlagen an den Autobahnen

Die Kantonspolizei Thurgau betreibt ausserdem drei fest installierte Geschwindigkeitsmessanlagen an der A7 in Frauenfeld und an der A1 an der Kantonsgrenze bei Wil. In Frauenfeld sind es zwei Anlagen, mit denen beide Fahrtrichtungen kontrolliert werden können. Bei Wil ist es eine einzige kombinierte Anlage, die beide Richtungen abdeckt. Dazu kommen mobile Messanlagen.

Die Anlage an der Kantonsstrasse Frauenfeld–Matzingen ist zurzeit nicht in Betrieb.

Die Anlage an der Kantonsstrasse Frauenfeld–Matzingen ist zurzeit nicht in Betrieb.

Susann Basler

In einem Gehäuse an der Kantonsstrasse Frauenfeld–Matzingen kann ausserdem bei Bedarf eine Messanlage aufgestellt werden. Zurzeit ist die Anlage aber nicht in Betrieb. Gemäss Polizeisprecher Roth wird sie «vorläufig nicht aufgehoben». Die «Gerätschaft» sei nach wie vor vorhanden, um die Anlage betreiben zu können. Roth bittet um Verständnis, dass er «aus einsatztaktischen Gründen» diesbezüglich keine näheren Angaben machen kann.