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Thomas Götz geht - erster Brückenprofessor verlässt PHTG und Uni Konstanz

Der Inhaber der ersten Brückenprofessur beider Hochschulen am Bodensee
wechselt den Arbeitgeber. Ab September wirkt Thomas Götz an der Universität Wien.
Sebastian Keller
Thomas Götz, Professor für Empirische Bildungsforschung. (Bild: PD)

Thomas Götz, Professor für Empirische Bildungsforschung. (Bild: PD)

Der erste Brückenprofessor des internationalen Hochschulraums Kreuzlingen/Konstanz geht – nach über einem Jahrzehnt. Thomas Götz, Professor für Empirische Bildungsforschung an der Universität Konstanz und der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG), hat einen neuen Arbeitgeber. Auf Anfrage bestätigt Thomas Götz:

«Ich werde ab dem 1. September 2019 an der Universität Wien tätig sein und dort die Professur für Bildungspsychologie und gesellschaftliche Entwicklungen innehaben.»

Zu den Gründen für seinen Wechsel will er ich nicht näher äussern.

Chef eines interdisziplinären Teams

Götz steht einem interdisziplinären Team aus Psychologen und Erziehungswissenschaftlern vor. Die Arbeitsgruppe forscht und lehrt in Kreuzlingen und Konstanz. Die Brückenprofessur basiert auf einer Kooperationsvereinbarung.

Auf Anfrage sagt Julia Wandt, Pressesprecherin der Universität Konstanz, das Konstrukt der Brückenprofessur habe sich aus Sicht der Universität Konstanz «sehr bewährt». Sie würden es «sehr gern weiterführen. «Aus unserer Sicht hat die Kombination aus einer pädagogischen Hochschule und einer Universität für die Lehrerbildung aus der Fachperspektive einen sehr grossen Mehrwert», sagt Wandt.

Als ein Höhepunkt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gilt die Gründung der Binational School of Education (BiSE) vor wenigen Jahren. Götz amtet als deren Sprecher. Diese Institution vernetzt als Lehr- und Forschungsverbund die an der Lehrerbildung beteiligen Institutionen im weiteren Bodenseeraum. Dazu zählen neben der Uni und der PH auch das Staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Rottweil. Für dieses Vorhaben sprach die Bundesregierung in Berlin mehrere Millionen Euro.

Mit freigestelltem PH-Vizerektort gearbeitet

Auch Götz’ Stellvertreter als Sprecher der BiSE ging vor einigen Monaten von Bord. Allerdings nicht freiwillig. Es handelt sich um Matthias Begemann: Der Vizerektor und Prorektor der PHTG wurde im November 2018 freigestellt.

Die politische Aufarbeitung der Cause Begemann läuft derzeit. Die Thurgauer Regierung hat vor wenigen Tagen der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission des Grossen Rates einen Zwischenstand über ihre intensivierte Aufsichtstätigkeit zukommen lassen. In der Grossratsdebatte von vergangenem Mittwoch versprach Dominik Diezi, GFK-Vizepräsident, eine möglichst faire und unabhängige Untersuchung der Vorgänge rund um die Freistellung.

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