Therapiehunde statten Neutal-Gästen in Berlingen einen Besuch ab

Therapiehunde sind rücksichtsvoll, schmusebedürftig und vermitteln Menschen jeglichen Alters das Gefühl tiefgründiger Geborgenheit. Letztens besuchten zwei Therapiehunde die Gäste des Tertianum Neutal in Berlingen.

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Der Besuch des Schäferhundes Quandor (vorne) fand bei einer Besucherin des Tertianum Neutal grossen Anklang. (Bidl: PD)

Der Besuch des Schäferhundes Quandor (vorne) fand bei einer Besucherin des Tertianum Neutal grossen Anklang. (Bidl: PD)

Rund 20 Gäste des Hauses Seeheim hatten sich am frühen Donnerstagnachmittag im Garten versammelt und warteten auf den russischen Terrier «Merlin» mit seiner Halterin Norma Binder und den Schäferhund «Quandor», mit seinem Frauchen Ruth Gräflein. Beide Duos gehören den «Therapiehunde Bodensee» an, einem Verein, der es sich seit dem Jahr 2011 zur Aufgabe gemacht hat, in freiwilligen Sozialeinsätzen mit ausgebildeten Hundeteams Menschen in Alterszentren, Behindertenheimen, sozialen Stiftungen, aber auch in Schulen, Kindergärten und -heimen mit einem geselligen Aufenthalt zu beglücken.

Dieses Vorhaben gelang den verschmusten Vierbeinern auch bei ihrem Aufenthalt im «Seeheim» bestens. Es war wunderschön zu sehen, wie beglückt viele Gäste auf den engen Kontakt mit den Tieren reagierten. Sei es, weil der Hund einmal behutsam seinen Kopf in den Schoss einer Frau legte oder wenn der Mann dem Hund auf spielerische Art ein Leckerli reichen durfte. Für Aktivierungsfachfrau Veronika Raas sind diese Kontakte zwischen Mensch und Tier sehr wertvoll. «Therapiehunde können uns bei der Arbeit unterstützen, denn sie können durch ihr Dasein Blockaden lösen, Interaktionen in Gang setzen und somit dem Leben unserer Gäste einen Mehrwert geben». Wer im «Seeheim» sah, wie oft die Gäste ihre Hände nach den Hunden aussteckten, sie streichelten und – durchaus bedauernd, aber oft lächelnd – den Kopf drehten, wenn der «Freund auf Zeit» zum nächsten Gast weiterzog, zweifelte nicht daran, dass dem tatsächlich so ist.

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Samuel Koch

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