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Bei Veloumleitungen wäre in Frauenfeld noch mehr möglich

In der Antwort auf eine Einfache Anfrage vom Grünen Roman Fischer räumt der Stadtrat Verbesserungspotenzial ein für Velorouten bei Anlässen und Baustellen.
Mathias Frei
Auf dem Velo in Frauenfeld auf der Bahnhofstrasse unterwegs. (Bild: Donato Caspari)

Auf dem Velo in Frauenfeld auf der Bahnhofstrasse unterwegs. (Bild: Donato Caspari)

Bisweilen ist es zu gefährlich. Zum Teil ist einfach kein Platz vorhanden, um noch einen temporären Veloweg zu signalisieren. Und bei Grossanlässen sind Velofahrer auch gar nicht erwünscht. Denn:

«Die Verkehrssicherheit des schwächsten Glieds, des Fussgängers, steht bei Anlässen an erster Stelle. Bei Grossanlässen haben keine Fahrzeuge ein Fahrrecht.»

Velofahrer könnten in diesen Fällen die Umleitungen für den ÖV und den motorisierten Individualverkehr mitbenutzen. Das steht in der Antwort des Stadtrats auf die Einfache Anfrage von Gemeinderat Roman Fischer (Grüne).

Dieser hatte in einem Vorstoss mit dem Titel «Verbesserung der Velorouten bei Anlässen und Baustellen» beanstandet, dass in solchen Fällen Velofahrer immer wieder vergessen gingen. Fischer hat dazu einschlägige Erfahrungen gemacht. Jedoch habe sich auch schon einiges verbessert auf den Frauenfelder Velorouten.

In Richtung Langsamverkehrskonzept

Roman Fischer, Gemeinderat Grüne Partei. (Bild: PD)

Roman Fischer, Gemeinderat Grüne Partei. (Bild: PD)

In der Beantwortung räumt der Stadtrat ein, dass «weiterhin Verbesserungsbedarf bei temporären Signalisationen besteht. Die Sensibilisierung aller beteiligten Stellen soll verbessert werden». Die verantwortlichen Stellen in der Stadt seien sich bewusst, dass die Velofahrer «auch eine wichtige Säule der Mobilität sind und im Konzept Mobilität 2030 enthalten sind». Der Stadtrat verweist an dieser Stelle auf das sich in Erarbeitung befindende städtische Langsamverkehrskonzept. Dieses werde unter anderem Aussagen zu den infrastrukturellen Standards aufweisen und das Routennetz definieren.

Und konkret: Bei jeder Baustelle werde die Beurteilung der temporären Signalisation separat vorgenommen. Der Schutz der Arbeiter auf den Baustellen, die Unfallverhütung sowie die allgemeine Verkehrssicherheit, auch diejenigen der Velofahrer, würden an oberster Stelle stehen und die Art des Verkehrsregimes auf Baustellen vorgeben. Temporäre Umstellungen seien für Velofahrer gefährlich, da sie meistens nur für kurze Zeit von der Gewohnheit abweichen. Auch für den motorisierten Verkehr seien solche Umleitungen schwer einzuschätzen. So heisst es:

«Im Weiteren muss jeweils die Verhältnismässigkeit geprüft werden. So können für kurzfristige Strassensperrungen nicht aufwendige Umleitungen aufgestellt werden.»

Auswärtige Radfahrer würden aufgrund der fehlenden Ortskenntnisse der Signalisation mit den orangenfarbenen Umleitungsschildern folgen. Für nationale Radwege würden bei Sperrungen eigene Umleitungen vorgenommen.

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