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Teilnehmerrekord am Rhyschwümme von Stein am Rhein nach Diessenhofen

Erstmals haben sich über 300 Schwimmer auf die fast zwölf Kilometer lange Strecke von Stein am Rhein nach Diessenhofen gemacht.
Peter Spirig
Eine Teilnehmerin schwimmt rheinabwärts. (Bild: Peter Spirig)

Eine Teilnehmerin schwimmt rheinabwärts. (Bild: Peter Spirig)

Gewonnen hat das diesjährige Rhyschwümme am gestrigen Sonntag Sandro Bamert aus Frauenfeld in einer Zeit von einer Stunde und 8 Minuten. Einige Meter hinter ihm stieg der Eschenzer Gemeinderat und Sportler Dominik Spycher aus dem Wasser – gefolgt von der schnellsten Teilnehmerin. Es handelte sich um Rita Bonet aus Büsingen.

Ihre Leistungen waren genauso bewundernswert wie die Leistungen aller anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Insgesamt gab es 302 Siegerinnen und Sieger. So viele Teilnehmer wies das Rhyschwümme noch nie auf, das von der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) Sektion Stein am Rhein organisiert wird und noch im vergangenen Jahr wegen Niedrigwassers hatte abgesagt werden müssen. Nun konnten die Organisatoren bei der Neuauflage gleich einen Rekord verbuchen. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus den Kantonen Thurgau und Schaffhausen oder aus Baden-Württemberg. Einige reisten gar aus Frankreich oder Belgien zum Startpunkt nach Stein am Rhein.

Die Teilnehmer begeben sich in Stein am Rhein ins Wasser. (Bild: Peter Spirig)

Die Teilnehmer begeben sich in Stein am Rhein ins Wasser. (Bild: Peter Spirig)

Kampf mit den Strömungen

Alle freuten sich, erstmals oder zum wiederholten Male eine der schönsten Flusslandschaften Europas schwimmend bewältigen zu können. Auf der Strecke und vor allem am Ziel war ab und zu ein «Juchzer» zu hören. Auch auf den zahlreichen Begleitbooten war hie und da zu vernehmen, dass die Schwimmer Spass daran haben, die fast zwölf Kilometer lange Strecke bei einer Wassertemperatur um 21 Grad hinter sich zu bringen. Gestartet wurde – nachdem einige schon von der Brücke gesprungen waren – an der Steiner Schifflände nach dem Schlachtruf:

«Wem ghört dä Rhy? – Üs ghört dä Rhy!»

Einige lernten unterwegs auch die Tücken des Rheins kennen. Trotz Kraulen kamen einzelne Teilnehmende wegen Gegenströmungen kaum vom Fleck, während sich vor allem die Einheimischen an ihnen vorbeitreiben liessen. Mühe aber bekundeten auch die Schnellsten, vor allem nach der Rheinbrücke in Diessenhofen, von wo aus mit verschiedenen Kraftakten das Ziel beim Pontonierdepot am linken Rheinufer angepeilt werden musste.

Im Wasser war nicht nur der Sport, sondern vor allem der Spass Trumpf. (Bild: Peter Spirig)

Im Wasser war nicht nur der Sport, sondern vor allem der Spass Trumpf. (Bild: Peter Spirig)

Nach der warmen Dusche die heisse Bouillon

Am Ende waren alle im Ziel. Einige mussten mit sich kämpfen, andere liessen sich kaum etwas anmerken ob der Strapazen. Immer wieder war im Ziel zu beobachten, dass man sich in den Armen lag und gegenseitig gratulierte. «Hey, geschafft!», riefen sich einige zu, um dann schnell unter der warmen Dusche zu verschwinden. Nach der Dusche waren die heisse Bouillon und das stärkende Paar Wienerli heiss begehrt.

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