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Abfallverwertung Bazenheid hat Stromproduktion verdoppelt und kann nun weiter investieren

Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid kann 63 Million Franken in seinen Energiepark investieren.
Die thermischen Anlagen des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid. (Bild: ZVG)

Die thermischen Anlagen des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid. (Bild: ZVG)

150'000 Tonnen Abfälle und Schlämme landeten 2018 in den thermischen Anlagen Bazenheid. Dies war eine von vielen Zahlen, welche die Delegiertenversammlung des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) am Donnerstag präsentiert erhielten.

Der ZAB darf auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2018 zurückblicken. Der Verband erwirtschaftete einen Ertragsüberschuss von rund 5,6 Millionen Franken. Das gute Ergebnis ist vor allem auf die Verarbeitungsmengen in den Thermischen Anlagen sowie im Sortierwerk Bazenheid zurückzuführen. Aufgrund dieser Mengen resultierten auch höhere Erlöse im Verkauf von Energie. Die erwirtschafteten Mittel werden für künftige Projekte rückgestellt. So werden voraussichtlich bis Ende 2026 rund 1500 Unterflurbehälter mit einem Investitionsvolumen von rund 16 Millionen Franken in den Verbandsgemeinden in Betrieb genommen.

Auch die «Optimierung des Energieparks Bazenheid» wird diese finanziellen Mittel beanspruchen. Die Delegierten genehmigten denn auch einen Kredit von 63 Millionen Franken zur weiteren Optimierung des Energieparks Bazenheid. Nachdem in den Jahren 2012 bis 2014 mit dem Ersatz der Feuerung und des Kessels der Ofenlinien 1 und 2 aus dem Jahr 1976 sowie der Inbetriebnahme einer 40-bar-Turbine die thermischen Anlagen teilerneuert wurden, soll der Energiepark Bazenheid mit dem Projekt nochmals wesentlich und nachhaltig optimiert werden. Im Zentrum stehen der Ersatz der Feuerung und des Kessels der 35-jährigen Ofenlinie 3, der Ersatz der Entstaubungsanlagen sowie der Ersatz der nasschemischen Reinigung mit einer Trockenreinigungsstufe.

In den letzten Jahren konnte die Stromproduktion mehr als verdoppelt werden. Mit dem geplanten Umbau soll die Betriebseffizienz der Anlagen nochmals verbessert werden. Im Vordergrund steht die Reduktion des Eigenenergiebedarfs, dies bei mindestens gleichbleibender Leistung. Der Umbau der Anlage soll vollständig im bestehenden Gebäude und während laufendes, jedoch reduziertes Betriebes umgesetzt werden. Mit all den geplanten Massnahmen wird es laut dem Verband möglich, den Eigenenergieverbrauch um 20 bis 30 Prozent zu senken. (red)

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