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Störungsfreies Training beim Bergrennen Hemberg

50 Jahre nach dem ersten Bergrennen am Hemberg wird am Sonntag zum siebtem Mal nach der Wiederaufnahme das "neue" Rennen über die Bühne gehen. Am Samstag fanden die Trainingsläufe für die 187 Fahrer und Fahrerinnen statt.
Michael Hug
Das Bergrennen-Training am Samstag verlief störungsfrei. (Bild: Michel Canonica)

Das Bergrennen-Training am Samstag verlief störungsfrei. (Bild: Michel Canonica)

Unter einer Minute sollte die gefahrene Zeit sein, um in der Rangliste vorne aufzutauchen. Die schnellsten Fahrer unter den 187 gemeldeten Rennfahrern und -fahrerinnen in der Kategorie über 2000ccm schaffen die 1758 Meter lange Strecke und die 157 Höhendifferenz sogar unter 55 Sekunden. Vorausgesetzt, die Rennstrecke ist trocken. Bei nasser Strecke waren es in den letzten Jahren etwa drei Sekunden mehr - sofern die Fahrzeuge überhaupt oben ankamen und nicht vorher von der Strecke flogen. Nicht nass war die Strasse im letzten Jahr. Der spektakuläre, für den englischen Fahrer glimpflich verlaufene Unfall während des Show-Rennens war auf einen Fahrfehler zurückzuführen.

Beste Wetterbedingungen

Die Trainingsläufe am Samstag fanden bei besten Wetterbedingungen statt. Beim Bergrennen herrscht im 1000-Seelen-Dorf Hemberg jeweils der Ausnahmezustand. Der Durchgangsverkehr wird weiträumig gesperrt. Nahezu alle Einwohner und Einwohnerinnen sind in irgendeiner Form für ihr Bergrennen im Einsatz. Sei es in der Organisation, als Helfer auf der Strecke oder am Verpflegungsstand, an der Kasse oder in der Logistik. Gemäss einer inoffiziellen Information stellten wahrscheinlich 99 Prozent aller Garagen- oder Hausvorplatzbesitzer den Fahrern Platz für das Wochenende zur Verfügung und freuen sich über die Abwechslung im Dorfleben. 187 Rennfahrer aus der Schweiz und dem umliegenden Ausland, darunter auch sechs Rennfahrerinnen, rasten im Laufe des Tages möglichst schnell vier Mal den Berg hoch - und es kamen fast alle vier Mal unversehrt an.

Saisoneröffnung

Am Sonntag wird um 9.40 Uhr zum ersten von drei Rennläufen gestartet. Das Hemberger Bergrennen eröffnet jeweils die nationale Berg-Rennsaison. Es werden rund 7000 Zuschauende erwartet. Dies, obwohl in der Stadt Zürich zum ersten Mal das Formel-E-Rennen stattfindet. Ein Zuschauer am Samstag: "Bergrennen-Fans wollen verbranntes Benzin riechen, nicht surrende Elektromotoren!"

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