Stettfurt ist vernetzt: Die Gemeinde verfügt neu über ein Glasfasernetz

Im Rahmen einer Feier präsentierte die Gemeinde Stettfurt der Bevölkerung das fertiggestellte Glasfasernetz. Unter anderem gab es eine Führung.

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Markus Bürgi, Stettfurter Gemeindepräsident, lässt die abgeschlossene Glasfasererschliessung Revue passieren. (Bild: PD)

Markus Bürgi, Stettfurter Gemeindepräsident, lässt die abgeschlossene Glasfasererschliessung Revue passieren. (Bild: PD)

(red) Ende Mai ist die letzte Etappe der Glasfasererschliessung der Gemeinde Stettfurt abgeschlossen worden. Dies war Grund genug für die drei Kooperationspartner, die Gemeinde Stettfurt, Leucom Stafag AG und Swisscom AG, dieses Projekt noch einmal Revue passieren zu lassen. Deshalb luden sie am vergangenen Samstagvormittag die Stettfurter Bevölkerung und einige Gäste zu einer kleinen Feier ein.

Unter kundiger Führung von Projektleiter Richard Ziegler konnte der Weg des Lichts beschritten werden. Von der Swisscom-Zentrale in Stettfurt zur Leucom-Station im Mitteldorf bis hin zu einer Hausanschlussdose konnten die verschiedenen Komponenten des Netzes besichtigt werden. Ein Höhepunkt war zudem die Erstausstrahlung des Films über das Stettfurter Projekt, den die Gemeinde und Leucom zusammen aufgenommen haben.

Ein Netz für die ganze Gemeinde

Im Rahmen von kurzen Ansprachen blickten Gemeindepräsident Markus Bürgi, Leucom-Verwaltungsratspräsident Markus Schlatter und Swisscom-Projektleiter Sven Gujer auf das Projekt zurück. Markus Bürgi hielt fest, dass die Kooperation für alle drei Partner eine Erfolgsgeschichte ist, weil zusammen ein Netz für die ganze Gemeinde gebaut worden ist.

Jede Liegenschaft im Gemeindegebiet konnte sich anschliessen lassen und dies bis zur Anschlussdose in den Häusern (FTTH). Damit ist Stettfurt eine der ersten Gemeinden im Thurgau, welche das ganze Gebiet in dieser Dichte mit Glasfasern erschlossen hat.

Markus Schlatter, Leucom-Verwaltungsratspräsident. (Bild: PD)

Markus Schlatter, Leucom-Verwaltungsratspräsident. (Bild: PD)

Markus Schlatter betonte, dass das Glasfasernetz eine wertvolle Investition für die Zukunft ist, da insbesondere die 5G-Technologie Glasfasern nicht ersetzen werde. Er legte auch dar, wie sich Leucom als ortsansässiges Unternehmen entschieden hat, zusammen mit Gemeinden Kommunikationsinfrastruktur zu bauen. Das Projekt in Stettfurt zeigt, dass Zusammenarbeit gute und finanziell vernünftige Lösungen ermöglicht.