Stettfurt
Einsprache gefährdet Eröffnungstermin des gemeinsamen Jugendtreffs von Stettfurt, Matzingen und Thundorf

Ende August soll der lange gewünschte Jugendtreff bei der Stettfurter Badi seinen Betrieb aufnehmen. Nun ist gegen das kommunale Baugesuch für die Errichtung provisorischer Wohncontainer eine Einsprache hängig.

Olaf Kühne
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Auf dem Parkplatz bei der Stettfurter Badi soll sich dereinst die Jugend von Matzingen, Thundorf und Stettfurt treffen können.

Auf dem Parkplatz bei der Stettfurter Badi soll sich dereinst die Jugend von Matzingen, Thundorf und Stettfurt treffen können.

(Bild: Olaf Kühne)

Ein lang gehegter Wunsch der Jugendlichen aus den Gemeinden Stettfurt, Matzingen und Thundorf wird auf der Zielgeraden abgebremst. 2017 ist die Idee eines gemeinsamen Jugendtreffs an einer Zukunftskonferenz der drei Gemeinden entstanden. Vergangenen Herbst wurde das Vorhaben dann konkret und meisterte in der Folge alle direktdemokratischen Hürden: Die grösste davon stand in Steffurt. Ist die Gemeinde doch Betreiberin der Einrichtung. Nach einem positiven Urnenentscheid konnte sie bei der Badi Stettfurt 2020 Quadratmeter erwerben; mit der Absicht, darauf mittels vorerst provisorischer Wohncontainer den gewünschten Treff errichten zu können.

Markus Bürgi Gemeindepräsident Stettfurt

Markus Bürgi
Gemeindepräsident Stettfurt

(Bild: Samuel Koch)

Doch nun ist während der öffentlichen Auflage gegen das entsprechende Baugesuch eine Einsprache eingegangen – da die Gemeinde Bauherrin ist – beim kantonalen Departement für Bau und Umwelt. Ergo läuft jetzt ein Einspracheverfahren. «Wir hatten die Einweihung für den 21. August vorgesehen», sagt Gemeindepräsident Markus Bürgi auf Anfrage unserer Zeitung und ergänzt:

«Dieser Termin ist nun in Frage gestellt.»
Maria von Allmen Neue Jugendarbeiterin für Stettfurt, Matzingen und Thundorf

Maria von Allmen
Neue Jugendarbeiterin für Stettfurt, Matzingen und Thundorf

(Bild: ZVG)

Ein anderer Termin ist hingegen fix: Am 1. Juli nimmt Maria von Allmen ihre Arbeit als Jugendarbeiterin auf. «Eine allfällige Verzögerung des Jugendtreffs durch die Einsprache ist diesbezüglich kein Problem», sagt Gemeindepräsident Bürgi. «Maria von Allmen wird zwar auch den Jugendtreff leiten, aber wir haben sie als Jugendarbeiterin der Gemeinden Stettfurt, Matzingen und Thundorf eingestellt. Diese Arbeit kann sie so oder so aufnehmen. Zudem gibt es für den Jugendtreff auch einiges vorzubereiten.»

In der «Matzinger Post» hat sich die Jugendarbeiterin ihrem neuen Wirkungsfeld bereits vorgestellt: Maria von Allmen ist ausgebildete Sozialpädagogin. Die 32-Jährige arbeitet seit fünfeinhalb Jahren in der offenen Jugendarbeit. Sie lebt mit Mann, Tochter und Hund in Teufen AR. «Ich freue mich darauf, meine bisherigen Erfahrungen und mein Wissen am Sonnenberg einfliessen lassen zu können und bei der Eröffnung viele interessierte Jugendliche, Eltern, Anwohner und Wundernasen kennen zu lernen», schreibt sie in den Matzinger Gemeindenachrichten.