Steckborner Wohnbaugenossenschaft Linde erleidet trotz Fortschritt einen Rückschlag

Die Bauarbeiten der Wohnbaugenossenschaft Linde befinden sich auf Kurs. Trotzdem gibt es auch weniger optimistische Neuigkeiten, denn die Vertragsunterzeichnung mit dem vorgesehenen Gesundheitszentrum hat nun wider Erwarten doch nicht geklappt.

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Die Rohbauten zweier Gebäude sind fast abgeschlossen.Bild: PD

Die Rohbauten zweier Gebäude sind fast abgeschlossen.Bild: PD

(pd) Ein Jahr ist seit dem Spatenstich für die Wohnbaugenossenschaft (Woba) Linde vergangen, wo die Arbeiter beim Bau der 47 geplanten Genossenschaftswohnungen für altersdurchmischtes Wohnen gut vorankommen. «Es ist von weitem sichtbar: Die Baustelle der ‹Linde› verändert sich immer mehr zu wirklichen Gebäuden, und die Formen nehmen Gestalt an», teilt der Vorstand mit.

Das Projekt befinde sich im Zeitplan, so dass der Bezugstermin im Oktober 2020 voraussichtlich eingehalten werden könne. «Bei den Gebäuden entlang der Dorfstrasse und dem Bahntrassee ist der Rohbau praktisch abgeschlossen», heisst es in der Medienmitteilung der Woba. In den kommenden Wochen konzentriere sich die Arbeit auf die Rohbauten der beiden Häuser am Lindenweg und der Frauenfelderstrasse.

«Die Projektleitung rechnet bis Ende Januar mit der Fertigstellung des Rohbaus aller vier Gebäude.»

Ebenso erfreulich wie die Bauarbeiten verlaufe der Start der Vermietungen, rund ein Drittel aller Wohnungen sei mittlerweile zukünftigen Mietern zugeteilt worden. Einen Rückschlag musste die Woba allerdings bei der Vermietung der Praxisräumlichkeiten hinnehmen. «Die schon fast unterschriftsreifen Vereinbarungen für ein Gesundheitszentrum sind leider Anfang Oktober wieder hinfällig geworden.» Deshalb gehe die Suche weiter.

Masterarbeit über geplante Wohnbaugenossenschaft in Steckborn

Noch ist der Baustart für die Überbauung der Steckborner Wohnbaugenossenschaft (Woba) Linde nicht erfolgt. Neue Erkenntnisse über ein mögliches Zusammenleben innerhalb der geplanten Überbauung bringt aber die Masterarbeit eines der Vorstandsmitglieder, Sozialpädagogin Judith Kern.
Samuel Koch