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Steckborner Künstlerpaar lässt sich von der Serenissima inspirieren

Ausstellung mit venezianische Impressionen im Steckborner «Zum Obern Haus» von Cornelia Bein und Hans Streit.
Cornelia Bein und Hans Streit betrachten ihre Werke. (Bild: PD)

Cornelia Bein und Hans Streit betrachten ihre Werke. (Bild: PD)

(red) Schon geht in der Kulturwerkstatt «Zum Obern Haus» in Steckborn die achte Veranstaltung des Jubiläumsprogramms «13 Jahre Kulturwerkstatt an der Kirchgasse 13» über die Bühne. Der Auftakt dazu war – zur Zahl 13 passend – am 13. August, einem Dienstag. Trotz des unüblichen Wochentags für eine Vernissage drängte sich kurz vor der Eröffnung das zahlreich erschienene Publikum in den Ausstellungsräumen. Cornelia Bein, Leiterin der Kulturwerkstatt, freute sich sichtlich über die vielen Gäste. Es wird immer am dreizehnten Tag eines Monats gefeiert, unabhängig vom Wochentag.


Michaela Dähler, Steckborner Vize-Stadtpräsidentin, blickte in ihrer Ansprache auf den Auslöser dieser Kunstausstellung zurück; den 12. Dezember 2018. An diesem Tag wurde die Architektin und Künstlerin an der Gemeindeversammlung als Steckbornerin des Jahres geehrt und erhielt von der Gemeinde einen Reisegutschein.

Venedig ohne viele Touristen

Stadträtin Michaela Dähler fuhr fort, dass es charakteristisch für Cornelia Bein sei, dass sie den Gutschein nicht einfach verjuble. Stattdessen arbeitete und zeichnete sie während der Ferienreise, damit auch die Daheimgebliebenen von dieser Reise profitieren und Venedig gar ohne die vielen Touristen geniessen konnten.

Ausgestellt sind 58 kleinformatige Arbeiten, die verschiedene Seiten Venedigs aus der persönlichen Sicht von Cornelia Bein und Hans Streit zeigen. Alle Arbeiten entstanden direkt vor Ort, einige während des Aufenthaltes im März 2019, andere auf einer früheren Reise im November 2014. Als Material wurden verschiedene Arten von Kreiden gewählt, die sich gut für die Arbeit im Freien eignen.

Das Geheimnisvolle der Stadt

Dass Cornelia Bein und Hans Streit die Lagunenstadt gut kennen, zeigt sich darin, dass sie deren besondere Ausstrahlung wiedergeben können. Eine Besucherin erzählte spontan, wie sie früher öfters nach Venedig gereist sei und sie nun in diesen Bildern das Geheimnisvolle der Stadt wiederfinde.

Die Ausstellung in der Kulturwerkstatt überzeugt durch ihre raffinierte Hängung. Eng nebeneinander hängen die Bilder und laden zu einer Reise durch die Stadt ein. Weil auf fast allen Bildern das Wasser eine wichtige Rolle spielt, wähnt man sich wahrhaftig in einem Vaporetto (Wasserbus von Venedig) und lässt sich durch die Kanäle fahren und kann Venedig ganz ohne Touristen erleben.

Hinweis
Ausstellung noch bis 8. September geöffnet, am Wochenende jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.

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