Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Steckborn verlängert Vertrag für Notasylunterkunft und erhält eine weitere Finanzspritze

Die Stadt Steckborn hat den Mietvertrag für die Nutzung der Zivilschutzanlage als Anlaufstelle für Asylsuchende mit 300 Liegeplätzen mit dem Staatssekretariat für Migration (SEM) um ein weiteres Jahr verlängert. Dafür fliessen weitere 324'000 Franken in die Stadtkasse.
Samuel Koch
Beim Informationsanlass im Feuerwehrdepot Steckborn zur temporären Asylunterkunft in Steckborn nahmen Dutzende Besucher teil. (Bild: Donato Caspari, 18. August 2016)

Beim Informationsanlass im Feuerwehrdepot Steckborn zur temporären Asylunterkunft in Steckborn nahmen Dutzende Besucher teil. (Bild: Donato Caspari, 18. August 2016)

Der Stadtrat hat den Mietvertrag für die Nutzung der Zivilschutzanlage an der Talstrasse als Anlaufstelle für Asylsuchende mit dem Staatssekretariat für Migration (SEM) des Bundes erneut für ein Jahr bis Ende 2020 verlängert.

Knapp 325'000 Franken aus der Bundeskasse

Roman Pulfer, Stadtpräsident Steckborn. (Bild: PD)

Roman Pulfer, Stadtpräsident Steckborn. (Bild: PD)

Das Feuerwehrdepot würde als temporäre Unterkunft dienen und käme zum Einsatz, sollten Asylgesuche in der Schweiz durch Flüchtlingsströme explosionsartig ansteigen. In Steckborn würden sich dann maximal 300 Asylsuchende für die Erstaufnahme während der ersten 36 Stunden aufhalten, um sie zu registrieren, zu kontrollieren und geregelt unterzubringen.

Stadtpräsident Roman Pulfer meint:

«Prognosen des SEM zeigen, dass in nächster Zeit nicht mit einem Ansturm gerechnet werden muss.»

Finanziell ist die Bereitstellung der Notasylunterkunft für Steckborn eine lukrative Angelegenheit, bezahlt das SEM doch jährlich knapp 325'000 Franken in die Stadtkasse. Diesen Mietertrag für zwölf Monate hat der Stadtrat deshalb bereits im Budget 2020 verrechnet, wie er mitteilt.

Notasylunterkunft seit 2016

Das SEM hat in der ganzen Schweiz zusätzliche Strukturen für die Erstaufnahme und die Registrierung geschaffen, so auch in Steckborn. In Absprache mit dem SEM bietet die Stadt Steckborn diese Notasylunterkunft bereits seit 2016 an, wobei sie bisher noch nie genutzt werden musste.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.