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Steckborn stellt seine eigenen Säckchen für Hunde-Häufchen her

In Steckborn kommen seit kurzem eigens fürs Unterseestädtchen entworfene Robidog-Säckli zum Einsatz. Ums Design gekümmert hat sich Künstlerin Cornelia Bein.
Samuel Koch
Stadtrat und Ideengeber Gregor Rominger sowie Künstlerin Cornelia Bein zeigen einen Robidog-Beutel mit besonderem Design.Bild: PD

Stadtrat und Ideengeber Gregor Rominger sowie Künstlerin Cornelia Bein zeigen einen Robidog-Beutel mit besonderem Design.Bild: PD

Anfangs dachte sie an einen Aprilscherz. Cornelia Bein staunte nicht schlecht, als Stadtrat Gregor Rominger aus den Ferien im Engadin mit der Idee für Steckborner Robidog-Säcke an die Architektin und Künstlerin herangetreten ist. «Dieser Auftrag war schon sehr speziell», sagt sie. Trotzdem wagte sie sich an die Gestaltung eines speziell für Steckborn entworfenen Hundekotbeutels, der nun im Unterseestädtchen schrittweise an 36 Robidog-Boxen und sogenannten Haikübeln verteilt wird und die herkömmlichen Beutel in Rot und Orange ersetzen soll.

Entwürfe mit unterschiedlichen Hunderassen

Um sich mit dem Thema vertraut zu machen, sammelte Bein noch ungebrauchte Hundekotbeutel aus diversen Orten. «Bald war mir klar, dass für Steckborn nur eine ganz neue Gestaltung infrage kommt», meint Bein, die seitens des Auftraggebers komplett freie Hand hatte. Weil sie auf den Säckli möglichst verschiedene Hunde abbilden wollte, erstellte sie zunächst verschiedene Entwürfe von Zeichnungen mit unterschiedlichen Rassen.

«Eine Zeit lang spielte ich auch mit dem Gedanken, das Steckborner Logo zu verwenden und Hunde darauf herumturnen zu lassen.»

Bezüglich Drucktechnik wählte sie mit Türkisblau eine Grundfarbe und mit Schwarz eine Druckfarbe, um ein klares Design zu haben. «Schliesslich kam mir die Idee mit den Scherenschnitten, sowohl in positivem als auch negativem Druck», meint sie.

Türkisblaue Säcke sind nicht kompostierbar

Dass es 13 Hunde sind, hat mit dem Jubiläum ihrer eigenen Kulturwerkstatt zu tun, sagt Bein mit einem Augenzwinkern. Als speziellen Schriftzug steht auf den Säckchen für die Häufchen, die Teil der städtischen Nutzungsstrategie sind: «Für ein sauberes Steckborn, vielen Dank.» Kompostierbar sind die türkisfarbenen Robidog-Säckli indes nicht. «Das wollten wir bewusst nicht», meint Bein.

Wären die Säcke nämlich kompostierbar, würden sie noch häufiger einfach liegengelassen, besonders ausserhalb des frequentierten Zentrums. «Eigentlich sollte man die Häufchen sowieso immer zusammennehmen, egal wo ein Hund sein Geschäft verrichtet.»

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