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Startschuss für Erweiterung der Pädagogischen Hochschule Thurgau

Zehn Monate nach der Volksabstimmung hat gestern in Kreuzlingen auf dem Gelände der PH Thurgau der Spatenstich für den Erweiterungsbau stattgefunden. Im Herbst 2020 will man das 27-Millionen-Franken-Gebäude beziehen.
Christian Kamm
Schwungvoller Beginn: Vertreter von Kanton, PH, Bau und Stadt Kreuzlingen beim Spatenstich. (Bild: Reto Martin)

Schwungvoller Beginn: Vertreter von Kanton, PH, Bau und Stadt Kreuzlingen beim Spatenstich. (Bild: Reto Martin)

Die Geschichte des Erweiterungsbaus der Pädagogischen Hochschule (PH) Thurgau und jene von Kantonsbaumeister Erol Doguoglu sind untrennbar miteinander verbunden. Exakt an Doguoglus erstem Arbeitstag als Kantonsbaumeister im Juni 2015 ist der Architekturwettbewerb für den Neubau entschieden worden. Bis zum gestrigen Spatenstich sind rund drei Jahre vergangen. «Eigentlich eine recht kurze Zeit für ein Projekt dieser Grössenordnung», sagte der Kantonsbaumeister. Es sei eine ausserordentlich Chance gewesen, die sich hier geboten habe − nämlich an zentraler Lage den Campus zu verdichten. Zwar habe diese Verdichtung mit dem Fällen von Bäumen auch Opfer verlangt, «sie ist aber städtebaulich und ökonomisch sinnvoll». Doguoglu zitierte einen Aphorismus des bekannten Architekturprofessors Luigi Snozzi: «Bauen heisst zerstören, zerstöre mit Verstand.»

«Die PH Thurgau gedeiht und blüht»

Er fühle eine tiefe Dankbarkeit und auch etwas Demut, führte Hochschulratspräsident Hans Munz aus, der allen Beteiligten für ihr Engagement nicht zuletzt im Abstimmungskampf dankte. Angesichts der gefällten Bäume müsse ebenfalls gesehen werden, was man umgekehrt erhalte: «Der Erweiterungsbau hilft, dass die PH Thurgau gedeiht und blüht. Und attraktive Arbeitsplätze bieten kann.» Gefreut hat Munz auch, dass das Baubewilligungsverfahren ohne Rechtsstreit über die Bühne gegangen ist − «und das sagt ein Anwalt».

Baudirektorin Carmen Haag unterstrich in ihren Ausführungen die dringende Notwendigkeit des Erweiterungsbaus. An der ursprünglich für rund 350 Studierende ausgelegten PH gehen unterdessen knapp 800 ein und aus. Mit Provisorien und Mietlösungen habe man das bis jetzt überbrücken können. Der PH-Erweiterungsbau im Campus Kreuzlingen werde das Zusammenwirken mit Pädagogischer Maturitätsschule (PMS) und Kantonsschule weiter verstärken, und die Infrastruktur könne gegenseitig genutzt werden. «Eine effiziente Auslastung ist damit gewährleistet», so Haag. Eröffnet werden soll der Neubau im Herbst 2020.

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