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Raiffeisen Seerücken verzeichnet das stärkste Wachstum seit fünf Jahren

Die Raiffeisenbank Seerücken legt im Hypothekar- und Kundeneinlagengeschäft weiter zu. Bilanzsumme und Jahresgewinn sind abermals gestiegen.
Urs Röthlisberger, Vorsitzender Bankleitung, mit VR-Präsidentin Suzanne Thür Brechbühl. (Bild: PD)

Urs Röthlisberger, Vorsitzender Bankleitung, mit VR-Präsidentin Suzanne Thür Brechbühl. (Bild: PD)

(red) Der schmissige Auftritt der «Swing Kids» unter der Leitung von Dai Kimoto war ein Abbild des Geschäftsjahres der Raiffeisenbank Seerücken.

«Wie in den Vorjahren kann unsere Bank auch für 2018 ein sehr gutes Jahresergebnis ausweisen.»

Das sagte Verwaltungsratspräsidentin Suzanne Thür Brechbühl kürzlich bei der Begrüssung der 521 Genossenschafter in Märstetten. Allerdings verhehlte sie nicht: «Das Jahr 2019 wird hinsichtlich des geschäftlichen Erfolgs anspruchsvoller als die Vorjahre, da sich die gesamtwirtschaftliche Lage deutlich abgeschwächt hat».

Gemäss Thür hat der Verwaltungsrat die Strategie für die Jahre 2019 bis 2021 festgelegt.

«Ein ganz grosser Stellenwert hat die Ertragsdiversifikation, der Ausbau des Anlage- und Firmenkundengeschäfts sowie die Nutzung bereits bestehender Kundenbeziehung.»

Sie verschwieg auch nicht die schwerwiegenden Mängel in der Unternehmensführung von Raiffeisen Schweiz. Laut Thür arbeiten die regionalen Raiffeisenbanken und Raiffeisen Schweiz gemeinsam daran, die Raiffeisen-Gruppe zu modernisieren und sich wieder stärker auf die genossenschaftlichen Werte zurückzubesinnen: Demokratie, Solidarität und Liberalität. Nach neunjähriger Tätigkeit wurde Carola Eigenmann aus dem Verwaltungsrat verabschiedet.

Logo einer Raiffeisenbank. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Logo einer Raiffeisenbank. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Jahresgewinn auf 1,44 Millionen gestiegen

Mit erfreulichen Zahlen wartete Urs Röthlisberger, neuer Vorsitzender der Bankleitung, auf: «Unsere Bilanzsumme ist überdurchschnittlich um 8,3 Prozent auf 867 Millionen Franken gewachsen». Der Jahresgewinn stieg um drei Prozent auf 1,44 Millionen Franken. Bei den Kundenausleihungen weist die Bank ein Wachstum von 4,2 Prozent auf 757,6 Millionen Franken aus.

«Bei den Kundengeldern verzeichnet unsere Bank einen sensationellen Zufluss von 16 Prozent auf 526 Millionen Franken.»

Das sagte Röthlisberger. Als Wermutstropfen bezeichnete er den Rückgang beim Depotvolumen um acht Prozent. Insgesamt stiegen die Erträge stärker als die Aufwände, was zu einem hohen Geschäftserfolg vor den Abschreibungen und Rückstellungen von 4,61 Millionen Franken führte – plus fünf Prozent. Laut Röthlisberger sind über 1,1 Millionen Franken in Form von Ertragssteuern an die öffentliche Hand und in Form der Verzinsung des Genossenschaftskapitals an die Eigentümer der Bank ausbezahlt worden. Der Mitgliederbestand ist um 1,8 Prozent auf 5325 Genossenschafter angewachsen.

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