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Frauenfelds Stapi Stokholm legt sich verbal mit Winterthur an

Das kann ja heiter werden: Angekündigt für diesen Samstag ist ein Rededuell zwischen Frauenfelds Stadtpräsident Anders Stokholm und seinem Winterthurer Amtskollegen Michael Künzle. Anlass ist der Thurgauer Herbstmarkt in Winterthur.
Mathias Frei
Stadtpräsident Anders Stokholm. (Bild: Andrea Stalder)

Stadtpräsident Anders Stokholm. (Bild: Andrea Stalder)

Wenn das nur keine Tränen gibt bei Michael Künzle! Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm tritt diesen Samstag, 27. Oktober, zu einem Rededuell an gegen Künzle, seines Zeichen Stapi von Winterthur. Den Rahmen dafür bildet der Thurgauer Herbstmarkt am Untertor (in nächster Nähe zum Bahnhof) in Winterthur. Beginn vor der dortigen Filiale der Zürcher Kantonalbank ist um 13.45 Uhr. Wie im Winterthurer «Landboten» zu lesen ist, soll es «ein Ping-Pong-Gespräch darüber werden, was Frauenfeld und Winterthur zu bieten haben». In besagter Zeitungsvorschau geht Stokholm ziemlich in die Offensive. Der Frauenfelder Stapi lässt sich zitieren:

«Ich habe schon etwas Mitleid mit Mike Künzle, aber ich werde ihn schonend behandeln und ihm den Eindruck vermitteln, dass Winterthur Frauenfeld das Wasser reichen kann.»

Ob eines so selbstbewussten Stadtvaters kann man als Frauenfelder nur frohlocken. Er werde «eine geballte Ladung Thurgauer Kantonshauptstadt» mitbringen, sagt Stokholm.

Der Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle. (Bild: www.michael-kuenzle.ch

Der Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle. (Bild: www.michael-kuenzle.ch

Pfarrer Stokholm gegen Jurist Künzle: Viel zu reden, ist beiden Politikern auch vor ihrem beruflichen Hintergrund ein Leichtes. Oder auch: glatt rasiert gegen bärtig. Denn Stokholm sieht Künzles Gesichtsbehaarung als Vorteil, «bei den Jungen und bei den Frauen». Aber er könne sehr wohl auch austeilen, sagt der lange Frauenfelder Stapi. «Ich bin ein geduldiger Mensch, allerdings Stier im Sternzeichen und Löwe im Aszendent. Reizen sollte man mich nicht», heisst es in der Winterthurer Tageszeitung. Hoppla, Schorsch, Stokholm packt schon im Vorfeld des an sich harmlosen Gesprächs den verbalen Zweihänder aus. Obwohl eigentlich alles wieder in Minne wäre mit diesem Wärmering-Zeugs. Das kann also heiter werden – wenn das Wetter passt.

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