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Das ist das Eisenwerk-Sommerloch in Frauenfeld: Stahlberger, Berliner und Südstaatler

Neun laue Abende unter Kastanien im Eisenbeiz-Garten in Frauenfeld: Die Sommerloch-Konzertreihe geht am 1.August in ihr 18.Jahr.
Mathias Frei
Stahlberger. (Bild: PD/Adrian Elsener)

Stahlberger. (Bild: PD/Adrian Elsener)

Sie hat schon für La Toya Jackson, Candy Dulfer, Gölä, Gotthard und David Hasselhoff gesungen, er hat schon bei Stefan Rutishauser ausgestellt und für dessen Ehefrau Eveline ein Geburtstagsständchen gespielt. Er ist Manuel Stahlberger, sie ist Freda Goodlett. Beide stehen an der diesjährigen Sommerloch-Konzertreihe im Eisenbeiz-Garten auf der Bühne – nicht gemeinsam. Frauenfelds musikalisches Sommerloch, das eben keines ist, beginnt am Abend des 1.August. Die 18.Ausgabe steht an, das bedeutet Volljährigkeit.

Drei Wochenende mit je drei Liveshows

Die Sommerloch-Konzerte der Eisenbeiz beginnen jeweils pünktlich um 20 Uhr und dauern inklusive Zugaben bis Punkt 22 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Da die Bühne neu überdacht ist, kann auch bei unsicherem Wetter im beschaulichen Eisenbeiz-Garten gespielt werden. Notfalls finden die Konzerte drinnen statt. Die Eisenbeiz-Küche ist bis 22 Uhr geöffnet, für den schnellen Durst steht eine Open-Air-Bar bereit. Die Programmgruppe setzt sich aus Stefan Rutishauser, Karin Gubler, Beth Wimmer und Philipp Lerch zusammen.

Das Programm sieht folgendermassen aus: Donnerstag, 1. August, The Second Cousins (Deep-Blues); Freitag, 2. August, Die lauffreudigen Motorsensen (deutscher Indie-Rock); Samstag, 3. August, Freda Goodlett & Peter Finc (Soul, Pop und Rock); Donnerstag, 8. August, Red Shamrock (Celtic-Folk); Freitag, 9. August, Stahlberger (Mundart-Pop); Samstag, 10. August, Surf’n’Turf (Old-School-Country); Donnerstag, 15. August, Asphalt Cowboys (Songs & Stories und Singer/Songwriter); Freitag, 16. August, Flyde (funky Synthetik-Pop), Support: Oku (Pop und Folk); Samstag, 17. August, Soulmaniacs (Soul, Funk, R’n’B, und Jazz). (ma)

www.eisenwerk.ch

Aufgewachsen im US-Bundesstaat South Carolina, lebt Freda Goodlett seit einigen Jahren im Bernbiet und gilt seither als eine der herausragendsten Soul-Stimmen der Schweiz. Der Gospel wurde ihr gewissermassen in die Wiege gelegt, im Alter von vier Jahren stand sie zum ersten Mal in einem Chor zuvorderst. Goodlett steht im Sommerloch im Duo mit Gitarrist Peter Finc auf der Bühne. Zu hören gibt es Soul sowie Soulful Pop und Rock.

Freda Goodlett. (Bild: PD)

Freda Goodlett. (Bild: PD)

Weiterhin sperrig, aber mehr Disko als zuletzt

Er: Das ist Manuel Stahlberger, St.Galler. Ins Sommerloch kommt er mit Band. Das neue Album der Formation namens Stahlberger heisst «Dini zwei Wänd». Es bleibt Musik über die Peripherie, schön sperrig, für Nächte in dunkeln Clubs mit schwerem Rotwein. Das neue Album ist mehr Disko als zuletzt «Die Gschicht isch besser». Stahlberger im Sommerloch ist eine Überraschung und doch keine – weil Stefan Rutishauser, der das Sommerloch mitprogrammiert, und Stahlberger eine lange Freundschaft verbindet. Schon zu Stahlberger/Heuss-Zeiten stellte Stahlberger in Rutishausers Galerie aus, es folgten Auftritte im Eisenwerk und eben das Privatkonzert für Rutishausers Ehefrau. Vergangenes Jahr kamen insgesamt 1100 Zuschauer ans Sommerloch. Davon waren 300 bei Lina Button zugegen.

The Second Cousins. (Bild: PD/Jacques Lecoultre)

The Second Cousins. (Bild: PD/Jacques Lecoultre)

Musikalisch ist das Sommerloch-Programm so vielfältig wie immer. Das sind zum Beispiel «Die lauffreudigen Motorsensen», ein Indie-Rock-Trio aus Konstanz. Sie tönen ein wenig nach Hamburger Schule, ein wenig nach den Ärzten. Oder wie Rutishauser sagt:

«Wie die jungen Aeronauten.»

Einer der drei Musiker ist WG-Mitbewohner von Rutihausers Tochter. Der Bruder eines anderen WG-Mitbewohners von Anna Rutishauser gehört dem Berliner Quartett Flyde an. Sie spielen Synth-Po mit Eighties-Einschlag, haben eine Lichtshow im Gepäck, aber ein zu kurzes Programm, weshalb Anna Rutishausers Trio Oku mit waberndem Folk und Pop den Support macht.

Flyde. (Bild: PD)

Flyde. (Bild: PD)

Nicht aus der Rutishauser-WG kommen Ronnie Stutz, Sänger der verblichenen Frauenfelder Barkin’Birds, und Paul Buono, Gitarrist und Produzent aus Nashville und damit der zweite Südstaatler im Sommerloch neben Freda Goodlett. Stutz und Buono haben sich Asphalt Cowboys genannt und ihr Programm «Songs & Stories». Und dann ist da noch Roger Greipl, Heimweh-Gerlikoner und grossartiger Saxofonist bei den Aeronauten, Min King, den Sheiks und ehemals King Kora. Der Wahl-Zürcher kommt mit der Funk-, Soul- und R’n’B-Kapelle Soulmaniacs nach Frauenfeld. Ein wahres Feuerwerk.

Red Shamrock. (Bild: PD)

Red Shamrock. (Bild: PD)

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